Projekt Buchhalter ================== Dieses Projekt wurde mir von Michael Klingbeil zugesendet. Vielen Dank Michael! Es ist eine Mehrzweck-Verwaltung. Es verbindet die Bereiche Adressverwaltung, Verwaltung von Schriftverkehr, Verwalten von Rechnungen mit automatischem Überweisungsausdruck, Kontoverwaltung und Terminverwaltung. Hier die Anleitung von Michael: ------cut-here------- Was ist Buchhalter? Warum noch ein Buchhaltungsprogramm? Ganz einfach: ich war es leid, daß ich mehrere Programme haben mußte um das Ergebnis zu bekommen, das ich mit Buchhalter realisiert habe. Warum mit AmigaBase von Steffen Gutmann? Da ich mir den A570 CD-Player gekauft habe und auch 4 CD`s mein eigen nennen darf, habe ich mittlerweile Zugriff auf über 3000 Disketten. Daß ich mir alle nur möglichen Datenbanken, die es für den AMIGA gibt, angesehen und durchgetestet habe, ist logisch. Warum trotzdem AmigaBase? Es ist für mich die beste Datenbank, die es momentan gibt, mit einer Einschränkung: es ist zwar toll, daß sich AmigaBase im Speicher zieht, dadurch geht aber auch sehr schnell irgendwann jeder Speicher mal zuende und man wäre froh wenn sich AB auch über Schreibzugriffe auf Diskette oder Festplatte zufrieden geben würde. Es müßte eine feste Option sein, die wahlweise eine Speicherverwaltung oder einen Schreibzugriff bei jeder Änderung erlaubt, aber dies liegt bei Steffen es zu ändern. Ich persönlich werde mir lieber eine noch größere Speichererweiterung kaufen bevor ich auf einen Schreibzugriff auf Diskette zurückgreife. Da AmigaBase2.00 und Buchhalter, wie ich es im Moment benutze, keine 300KB verbraucht, wird es noch eine Zeit dauern bevor ich an meine Speichergrenzen stoßen werde. Nun wollen wir doch ersteinmal den Buchhalter vorstellen. Buchhalter ist ein Programm, das alles auch nur Erdenkbare übernimmt. Ein Beispiel: Man bekommt eine Zahlungserinnerung. Im Hauptdatensatz trägt man alle Daten vom Absender ein. Fürs Postprogramm braucht man die aktuelle sichtbare Adresse, denn wenn Sie einen Brief schreiben (Doppelklick auf (S)), dann wird die Adresse für den Ausdruck übernommen. In der Buchungskartei werden alle bankwichtigen Einträge übernommen, wie BLZ, Konto, Adresse, Datum und den Betrag, den man eingetragen hat. Man muß nur noch ein Überweissungsformular einlegen und (ü) drücken. Es ist wichtig, daß man den Betrag, den man überweisen will, unter Bezahlt einträgt, denn wenn man momentan nicht gut bei Kasse ist, kann man ja noch Ratenzahlung vereinbaren. Ein Beispiel: Zahlungserinnerung über 200 DM wird unter Verlangt eingetragen, bezahlen werden wir aber nur 100 DM, dieses tragen wir unter Bezahlt ein, es bleibt ein Rest von 100 DM, welcher automatisch unter Rest angezeigt wird. Nun braucht man nur noch (ü) drücken und wir bekommen einen erstklassigen Überweissungsausdruck. Dann gibt es noch die Anwendungen Konten, Briefe und Termine. Fangen wir mal mit der Konten-Anwendung an. Dies war für mich das wichtigste Programm, denn ich kenne nur ein Kontoverwaltungsprogramm auf dem Amiga, und dieses erlaubt nur insgesammt 10 Konten. Mit Buchhalter\Bank kann man soviele Konten eröffnen, wie man möchte. In der Unterkartei Buchung werden alle wichtigen Eintragungen geschrieben, die dann in der Kontokartei automatisch übernommmen werden. Ich persönlich arbeite nur noch mit diesem Programm, und ich habe immer meinen Kontostand greifbar. Die Briefanwendung ist identisch mit der Postanwendung, mit einer sehr wichtigen Besonderheit: in der Postanwendung wird nur die sichtbare Adresse im Ausdruck übernommen, was ist nun, wenn man einen Brief an mehrere Leute schicken will? Hier tritt die Briefanwendung in Kraft: wir schreiben nur einmal einen Brief, wählen dann eine Adresse aus und drucken den Brief. Das Ausdrucken kann mehrmals erfolgen, jedesmal mit einer anderen Adresse. Diese Anwendung ist also mit einem Serienbrief vergleichbar. Die Terminanwendung ist eine reine Erinnerungsanwendung. Sie soll keine anderen und auch besseren Programme ersetzen, wie zum Beispiel Reminder, das ich ebenfalls benutze. Die Idee kam mir nur, weil ich andauernd irgend einen Zettel mit wichtigen Termine verlegt habe. Deshalb diese Anwendung. Die Bedienung erklärt sich von selbst. Die Kartei Abs ist eine reine Eintragungskartei. Diese Kartei habe ich nur eingerichtet, weil sich Steffen Gutmann bei mir beschwert hatte, da ich Buchhalter für mich persöhnlich programmiert habe und deshalb natürlich auch nur meine eigenen Angaben in der Post, Brief und Überweissungs-Anwendung fest eingespeichert hatte. Dieses hat sich nun geändert. In der Abs-Kartei trägt man den Absender ein, der im Briefkopf erscheinen soll, das ist im Normalfall der eigene, aber man kann auch Freunde sich darin verewigen lassen, es ist nur wichtig, daß der Absender, der den Brief schreibt, an erster Stelle steht. Der komplette Buchhalterausdruck ist auf Fensterbriefumschläge ausgelegt, man ist ja faul, warum alles selber schreiben wenn man doch einen Drucker hat, alle Abs-Einträge drucken sich in die Rechte obere Ecke ausser der Fenster- eintrag, der ist für die ganz faulen gedacht (wie mich und Steffen) hier trägt man seine komplette Adresse noch einmal ein und sie erscheint dann im Briefumschlagsfenster schön klein und an erster Stelle. Weiterhin gibt man hier noch seine Kontonummer an. Die Tastaturkürzel: Die AmigaBase internen Kürzel: Rechte Amigataste + n = neuer Datensatz " " " + d = Datensatz löschen " " " + . = Nomaler Bildschirm " " " + , = Listenbildschirm, einfach mal ausprobieren " " " + s = Suchfunktion Esc-Taste = Diese Taste schließt das momentan geöffnette Fenster. Zum Beispiel: Sie sind im Bankmodus und wollen wieder zum Buchhalter zurück, einfach die Esc-Taste drücken. Die Restlichen Kürzel finden sie im Handbuch von Steffen Gutmann. Die Buchhalterkürzel sind sogenannte Short-Cuts. Sie beziehen sich auf die Linke Amigataste: Sie wollen die Konten-Anwendung benutzen? Dann einfach linke Amigataste + o drücken. Den Rest findet man durch ausprobieren raus. Michael Klingbeil Gernotstr.51 42275 Wuppertal PS:Für Anregungen Tips Vorschläge und Spenden habt ihr ja meine Adresse. Bevor ich es vergesse! Man kann natürlich auch die Funktionstasten belegen. F1 = Sehr geehrte Frau F2 = Sehr geehrter Herr F3 = Sehr geehrte Damen und Herren F4 = Betrifft : F5 = Mit freundichen Gruß ------cut-here------- Beschreibung der einzelnen Karteielemente: \Buchhalter: Hier geben Sie die Adresse und die Bankverbindung der Person/Firma an. Name: STRING, Nachname der Person/Firma Vorname: STRING, Vorname der Person/Firma Ort: STRING, PLZ und Ort der Person/Firma Strasse: STRING, Strasse mit Hausnummer der Person/Firma Vorwahl: STRING, Telefon-Vorwahl Telefon: STRING, Telefon-Rufnummer Fax: STRING, Fax-Rufnummer Bank: STRING, Name des Bankinstituts der Person/Firma BLZ: STRING, Bankleitzahl Konto: STRING, Kontonummer Verlangt: REAL, Gesamtsumme die bisher von dieser Person/Firma gefordert wurde. Diese Summe wird automatisch berechnet. Bezahlt: REAL, Gesamtsumme die bisher an diese Person/Firma bezahlt wurde. Diese Summe wird automatisch berechnet. \Buchhalter\Post: Hier können Sie Briefe an die Person/Firma schreiben. Betrifft: STRING, Die Betreff-Zeile des Briefes bekommen am: DATE, Bezugsdatum geschr. am: DATE, Datum, das auf dem Brief erscheint. S: MEMO, beliebiger Text, der an den Briefkopf angehängt wird. D: PROG, Startet den Ausdruck. Zuerst wird ein Briefkopf mit Ihre Anschrift und der Anschrift der Person/Firma ausgegeben. Danach folgen Datum, Betreffzeile und der Text der Schreiben-Variable. \Buchhalter\Rechnung: Hier geben Sie die Rechnungen ein, die Sie von der Person/Firma bekommen haben. Verwendung: STRING, Verwendungszweck Noch Verw.: STRING, noch Verwendungszweck, z.B. Rechnungsnummer Bekommen: DATE, Rechnungsdatum Verlangt: REAL, Betrag, der von der Person/Firma verlangt wurde Bezahlt: REAL, Betrag, den Sie tatsächlich bezahlen Rest: REAL, Differenz von Verlangt und Bezahlt. Dieser Wert wird automatisch berechnet. Notiz: STRING, beliebiger Text, z.B. Abzüge ü: PROG, Startet den Überweisungsausdruck. Es werden die Bankverbindung der Person/Firma, Betrag, Verwendungszwecke, Ihre Adresse und Ihre Kontonummer ausgedruckt. \Abs\Absender: Hier geben Sie Ihre Anschrift und Ihre Kontonummer an Name: STRING, Ihr Vor- und Nachname Strasse: STRING, Ihre Straße mit Hausnummer Ort: STRING, PLZ und Ortsname Telefon: STRING, Ihre Telefonnummer Fenster: STRING, Text der im Fenster des Briefumschlags und auf Überweisungsformularen als Absender erscheinen soll. KontoNr: STRING, Ihre Kontonummer \Konten\Konto: Hier verwalten Sie Ihre Konten Name: STRING, Name des Kontos, z.B. Name der Bank und Kontonummer Haben: REAL, Summe aller Haben-Buchungen. Diese Summe wird automatisch berechnet. Soll: REAL, Summe aller Soll-Buchungen. Diese Summe wird automatisch berechnet. Kontostand: REAL, Kontostand, gleich der Differenz von Haben und Soll, wird automatisch berechnet. \Konten\Konto\Buchung: Hier geben Sie die Buchungen an Datum: DATE, Buchungsdatum Notiz: STRING, Verwendungszweck Haben: REAL, Betrag bei Haben-Buchung Soll: REAL, Betrag bei Soll-Buchung \Briefe\Brief: Hier können Sie wie in der Kartei \Buchhalter\Post Briefe schreiben. Der Unterschied besteht nur darin, daß Sie hier den selben Brief an mehere Personen/Firmen schicken können. Nachdem Sie den Brief geschrieben haben, wählen Sie in der \Buchhalter-Kartei eine Person/Firma aus. Mittels Drucken wird der Brief nun an diese Person/Firma adressiert. Stellen Sie nun eine andere Person/Firma ein und wählen wieder Drucken. Nun wird der Brief an diese Person adressiert. Sie können so den selben Brief an mehere Personen/Firmen senden. Betrifft: STRING, Die Betreff-Zeile des Briefes bekommen am: DATE, Bezugsdatum geschr. am: DATE, Datum, das auf dem Brief erscheint. S: MEMO, beliebiger Text, der an den Briefkopf angehängt wird. D: PROG, Startet den Ausdruck. Zuerst wird ein Briefkopf mit Ihre Anschrift und der Anschrift der Person/Firma ausgegeben. Danach folgen Datum, Betreffzeile und der Text der Schreiben-Variable. \Termine\Termin: Dies ist der Terminverwaltungsteil des Buchhalters. Wichtig: CHOICE, Wichtigkeit des Termins Grund: CHOICE, Grund des Termins Wann: DATE, Termindatum Uhrzeit TIME, Terminuhrzeit Notiz MEMO, beliebige Notiz