Posted-By: auto-faq 2.4
Archive-name: de-amiga-faq/part2
Last-modified: 30-Mar-1994


	    Haeufig gestellte Fragen (FAQ) zum Amiga [2/2]
  	    ----------------------------------------------

Dies ist der zweite Teil der Amiga-FAQ. (FAQ = Frequently asked questions)
Die Liste ist in Ascii-Format, damit sie von jedermann/frau gelesen werden
kann. Sie ist auch in AmigaGuide- und Dvi-Format erhaeltlich als Teil des
Amiga-FAQ-Archivs. (Datei text/docs/AmigaFAQxxxxxxg.lha auf dem
Aminet, wobei xxxxxx das Datum der neuesten Version ist.)

Bitte beachten Sie das Folgende:

  - Aenderungen der letzten zwei Wochen sind markiert.
	!	diese Zeile bzw. dieser Abschnitt wurden geaendert
	+	diese Zeile ist neu
	<	vor dieser Zeile wurde etwas geloescht

  - Ein Index ist am Ende dieses Teils. Wenn auch dies nicht
    weiterhilft: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail. Vielleicht kann
    ich eine Antwort in die FAQ aufnehmen.

  - Vorschlaege, Beitraege, Kritik und Bierflaschen sind sehr
    willkommen. :-)

	    Jochen Wiedmann
	    Am Eisteich 9
      72555 Metzingen (Germany)
	    Tel. 07123 / 14881

	    Internet: wiedmann@mailserv.zdv.uni-tuebingen.de

==========================(Schnipp-Schnapp)===================================


  Disclaimer

  1 Hardware
    1 Was sind 68EC020, 68EC030 und 68LC040?
    2 Was ist ein mathematischer Coprozessor (FPU) ?

  2 Das Betriebssystem
    1 Kann ich eine andere als die eingebaute Kickstart benutzen?
    2 Was entspricht unter AmigaDOS dem . (Aktuelles Directory)?

  3 Programmierung
    1 Was ist die beste Dokumentation fuer Programmierer?
    2 Was ist CATS?
    3 Wo bekomme ich die Amiga-Include-Dateien?
    4 Wie werde ich Developer?
!   5 Was fuer Compiler (und Assembler) gibt es?
    6 Warum funktioniert keine Esc-Sequenz?
    7 Kann ich AmigaBasic auf dem A1200 verwenden?
    8 Wie lokalisiere ich mein Programm?
    9 Wie erhaelt man einen Zeiger auf das Fenster einer Konsole?
    10 Was sind Pragmas?
    11 Wo finde ich die Funktion xxx?

  4 Anwendungen
    1 Text-Editoren
    2 Was fuer Textverarbeitungsprogramme gibt es?
    3 Desktop Publishing
    4 Was ist TeX und wo bekomme ich es?
    5 Gibt es PostScript-Interpreter auf dem Amiga?

  5 Grafik
    1 Was heiss Chunky- und Planar-Display?
    2 Was ist Doublebuffering?
    3 Was fuer Monitore arbeiten am Amiga 1200 oder 4000?

  6 Emulationen
    1 Kann ich meinen Amiga unter Unix benutzen?
    2 Ist es moeglich, den Amiga als X11-Terminal zu benutzen?

  7 Verschiedenes
    1 Gibt es eine Unix-Version von LhA.
    2 Was sind Dateien, die mit ... enden?
    3 Gibt es ein Programm wie Stacker, um die Hard-Disk zu packen?
    4 Wo bekomme ich Fish-Disk xxx?
    5 Wie fuellt man die Tintenkartuschen der HPDeskjet-Drucker nach?

  8 Software-Quellen und andere Informationen?
    1 Dateien und Datenbanken zur frei kopierbaren Software
    2 Eine Sammlung von Testberichten
    3 Empfangen von Dateien von einem FTP-Server
    4 Empfangen von Dateien von einem Mail-Server
    5 Die Fish-Disketten
      1 Die Amiga-Library-Disks
      2 Die Fresh-Fish-Serie
    6 Wie kann ich MS-Dos-Disketten lesen und schreiben?
    7 Wie transportiere ich sehr grosse Dateien
    8 Diskussionen ueber Mail

  Das Amiga-FAQ-Archiv

  Beitraege zur Amiga-FAQ

  Danksagungen

! Index



  5 Grafik
  ********
  
     Grafik ist eine der Staerken des Amiga. Warum hat es hier so wenig
  Fragen und Antworten?
  
  5.1 Was heiss Chunky- und Planar-Display?
  =========================================
  
     Einfach gesagt stehen die Bezeichnungen `chunky' und `planar'
  (Kuerzel fuer `bitplanar') fuer verschiedene Arten, graphische Daten im
  RAM des Computers zu speichern. Sie sind einfach zu verstehen, aber
  vielleicht etwas schwierig zu erklaeren.
  
     Die Anzeige eines Computers besteht aus einem Netz von Pixeln. Jedes
  Pixel kann man sich als eine Zahl denken, die fuer die Farbnummer des
  Pixels steht.  Hier ist zum Beispiel eine ganz einfache Anzeige mit 4
  Farben:
  
          00302132
  
     Der Amiga speichert dies im `bitplanaren' Modus, d.h. es werden
  verschiedene sogenannte Bitplanes verwendet, in denen zu jedem Pixel
  genau ein Bit gehoert. Fuer eine Zahl zwischen 0 und 3 brauchen wir 2
  Bits, also auch zwei Bitplanes, die dann so aussehen:
  
          00100110    Dies ist Bitplane 0
          00101011    Dies ist Bitplane 1
          --------    Nun addieren wir sie, wobei wir die zweite mit 2
          00302132    multiplizieren
  
     Das ist also die gewuenschte Grafik. Nun gaebe es aber natuerlich
  auch eine andere Moeglichkeit: Wir koennten die jeweils 2 Bits direkt
  hintereinander anordnen in sogenannten Chunks:
  
          00 00 11 00 01 10 11 01 = 00302132
  
     Dies ist das Prinzip des Chunky-Modus. Man kann im allgemeinen kaum
  sagen, dass eine dieser beiden Methoden besser oder schlechter ist.
  Allerdings haben natuerlich beide ihre Vor- und Nachteile:
  
     Zunaechst hat vielleicht jeder schon einmal gesehen, dass auf dem
  Amiga beim Scollen von farbigen Text ein gewisses Flackern entsteht.
  Genauer gesagt aendern sich kurz die Farben. Was dabei passiert ist,
  dass der Computer Bitplanes verschiebt, gleichzeitig aber dieselben
  Daten fuer die Anzeige verwendet werden. Wenn etwa gerade Bitplane 0
  verschoben wurde, aber Bitplane 1 noch nicht verschoben ist, so haetten
  wir kurzfristig im obigen Beispiel die folgende Anzeige:
          01001100    Dies ist Bitplane 0 (nach links verschoben)
          00101011    Dies ist Bitplane 1
          --------    Nun addieren wir sie wieder
          01203122
     Sobald die zweite Bitplane ebenfalls verschoben ist, stimmt wieder
  alles, aber kurzfristig entsteht dabei eben jenes Flackern. Bei einer
  Chunky-Anzeige dagegen waere eben nur ein Teil des Bildschirms schon
  verschoben und ein anderer Teil noch nicht.
  
     Umgekehrt ist es im Chunky-Modus schlecht moeglich, mit beliebiger
  Anzahl von Farben zu arbeiten: Da ein Byte 8 Bits hat, gehoeren etwa
  bei 4 Farben zu jedem Byte 4 Pixel. Man muss also stets erst berechnen
  an welcher Stelle des Bytes die Informationen zu einem bestimmten Pixel
  sitzen. Das ist aufwendig. Noch schlimmer wird die Sache bei 8 Farben:
  Da beginnen die Pixel noch nicht mal an der gleichen Stelle. Das ist
  sehr umstaendlich und rechenzeitaufwendig. In der Praxis gibt es daher
  Chunky-Anzeigen nur im 8-Bit-Modus (256 Anzeigen) und im 24-Bit-Modus
  (16 Millionen Farben). Es ist allerdings moeglich, dass die Anwender da
  gar nicht so ungluecklich darueber sind...
  
  5.2 Was ist Doublebuffering?
  ============================
  
     Bei animierter Grafik entsteht das Problem, dass gleichzeitig die
  Daten veraendert und angezeigt werden. Dabei kommt es dann unweigerlich
  zu einem gewissen Flackern. (siehe Chunky vs. Planar)
  
     Die Loesung des Problems ist es, quasi zwei Bildschirme zu benutzen:
  Der eine wird immer angezeigt. Gleichzeitig wird auf dem anderen
  Bildschirm, der nicht angezeigt wird das neue Bild gezeichnet. Es gibt
  kein Flackern, da die Grafik-Hardware nur auf das RAM des ersten
  Bildschirms zugreift und der Prozessor nur auf das des zweiten. Dann
  wird umgeschaltet und der zweite Bildschirm angezeigt. Auf dem ersten
  kann jetzt gezeichnet werden.
  
  5.3 Was fuer Monitore arbeiten am Amiga 1200 oder 4000?
  =======================================================
  
     Monitore kann man klassifizieren nach der horizontalen Frequenz, die
  sie fuer ihre Anzeige benoetigen. Fernseher und Commodore's 1084
  benoetigen z.B.  etwa 15 kHz, VGA und SVGA benoetigen mindestens etwa
  30 kHz.  Multisync-Monitore koennen verschiedene Frequenzen darstellen.
  
     Man kann also jeden dieser Monitore am A1200 verwenden, *aber*:
  
     - Mit einem gewoehnlichen VGA/SVGA-Monitore kann man nur einige
       Anzeige-Modi (DblPal, DblNTSC und/oder Productivity, d.h.
       (320|640) x (256|512|1024) Pixel) verwenden. Dies ist grossartig
       fuer die Workbench und die meisten ernsthaften Anwendungen, aber
       manche grafikorientierten Programme, vor allem Spiele laufen fast
       sicher nicht: Sie benutzen naemlich die Preferences nicht,
       uebernehmen statt dessen einfach die Maschine und gehen von einem
       15 kHz Monitor aus. Ferner kann man das Bootmenue nicht verwenden:
       Das arbeitet naemlich ebenfalls nur mit 15 kHz. Schliesslich haben
       VGA-Monitore keine Lautsprecher und die VGA-artigen Modi
       unterstuetzen keine Genlocks.
  
     - Das groesste Problem eines 15 kHz-Monitors ist das staendige
       Flickern im Interlace-Modus. Ein kleiner Tip ist hier die
       Verwendung von NTSC anstelle von PAL. Dies erhoeht die
       Refresh-Rate von 25 Hz auf 30 Hz, kostet allerdings einige
       darstellbare Zeilen. (Maximal moeglich sind 482.) DIe NTSC- und
       PAL-Modi sind aber nicht so schlecht, wie die Leute denken: Bei
       einem Monitor mit viel Phosphor (der also lange nachglueht) ist
       PAL-Laced einigermassen akzeptabel und gibt eine Aufloesung von
       1448x566 in SuperHiRes. Mehr ist auf keinem AGA-Amiga moeglich.
  
     - Die beste Loesung sind die Multisync-Monitore, vorausgesetzt sie
       unteruetzen die Bereiche von 15-31 kHz Horizontal- und 50-72
       Vertikalfrequenz. Die neuen 1940- und 1942-Monitore von Commodore
       sind nicht schlecht, allerdings etwas umstaendlich zu handhaben:
       Bei jedem Umschalten des Anzeige-Modus muss man naemlich auch die
       horizontale/vertikale Groesse und den Offset von Hand einstellen.
       (1) Geeignet sind z.B. auch der Mitsubishi EUM 1491 oder der EIZO
       9060S.
  
     Fuer einen VGA/SVGA- oder Multisync-Monitor braucht man ein Kabel,
  das etwa 30 DM kostet.
  
     ---------- Footnotes ----------
  
     (1)  Es gibt einen Patch, der dies auch ohne manuelle Eingriffe
  moeglich macht. Siehe `os30/util/Monitor30Patch.lha' auf dem Aminet.
  
  6 Emulationen
  *************
  
     Was? Der Amiga ist nicht gut genug? Sie wollen noch eine andere
  Maschine?  Also gut, dann schauen sie hier...
  
  6.1 Kann ich meinen Amiga unter Unix benutzen?
  ==============================================
  
     Es gibt derzeit drei Unix-Versionen fuer den Amiga. Alle benoetigen
  mindestens einen 68030 wegen der MMU (siehe 68EC0xx),
  68040-Unterstuetzung ist erst in Arbeit. Alle scheinen Probleme mit
  manchen Harddisk-Controllern zu haben, man sollte sich deshalb anhand
  der Dokumentation informieren, ob sie auf der eigenen Maschine
  ueberhaupt laufen. Unix benoetigt natuerlich eine ungeheure Menge von
  Resourcen, 8Mb RAM und eine 150Mb-Partition fuer Unix duerften eher die
  Untergrenze sein.
  
    1. Commdodore hat in der Vergangenheit ein System-V-Unix angeboten. Es
       enthielt TCP/IP, X11 und andere Software und hat eigentlich einen
       guten Eindruck gemacht, aber war teuer und wird vor allem nicht
       mehr weiterentwickelt. Commodore-Unix benoetigt einen Streamer,
       denn es wird auf solchen Baendern ausgeliefert.
  
    2. Ein Linux-Port wird vorbereitet, allerdings gibt es derzeit nur den
       Kernel, das heisst die untersten Funktionen des Betriebssystems.
       Fuer Spezialisten koennte es interessant sein, kann aber wohl
       nicht empfohlen werden. Linux ist frei kopierbar. Quellen:
       `ftp.uni-paderborn.de', Directory `/pub/amiga/linux' oder
       `ftp.uni-erlangen.de', Directory `/pub/LINUX/MIRROR.tsx-11/680x0'.
  
    3. NetBSD ist ebenfalls frei kopierbar. Wie Linux ist es noch nicht
       fertig, aber macht derzeit gute Fortschritte. Beispielsweise
       laeuft wohl schon die meiste GNU-Software, vor allem Emacs und
       gcc. Es ist auf jeden Fall einen Blick wert. Quellen:
       `ftp.uni-paderborn.de', Directory `/pub/amiga/netbsd' oder
       `ftp.uni-erlangen.de', Directory `/pub/amiga/unix/NetBSD'.
  
  6.2 Ist es moeglich, den Amiga als X11-Terminal zu benutzen?
  ============================================================
  
     Es gibt zwei Softwarepakete, die das moeglich machen:
  
     GfxBase bietet ein kommerzielles Paket an. Es enthaelt verschiedene
  Window-Manager und Clients. Eine Demo-Version ist auf dem Aminet.
  (`gfx/x11/GfxBase-X11-Demo.lha')
  
     Frei kopierbar ist DaggeX. Allerdings ist dieses moeglicherweise noch
  nicht ganz fertig, zumindest wird die Versionsnummer mit 0.91 angegeben.
  Zu finden ist es ebenfalls auf dem Aminet. (`gfx/x11/DaggeX-0.91.lha'
  und `gfx/x11/twm_930531.lha')
  
  7 Verschiedenes
  ***************
  
     Dieses Kapitel enthaelt Dinge, die nicht in die anderen passen.
  
  7.1 Gibt es eine Unix-Version von LhA.
  ======================================
  
     Siehe Endungen.
  
  7.2 Was sind Dateien, die mit ... enden?
  ========================================
  
     Die meisten dieser Endungen sagen einem, dass die betreffende Datei
  komprimiert (gepackt) ist oder ein Archiv aus mehreren Dateien ist oder
  beides. (Einige Programme koennen sogar ganze Disketten archivieren.)
  Uebliche Endungen und die dazugehoerigen Programme sind:
  *.sfx*
       Gepackte Archive, die in ein ausfuehrbares Programm eingebunden
       sind; dieses wird einfach aufgerufen, um sich selbst zu entpacken.
       (sfx = self extract)
  
  *.lha*
  *.lzh*
       Gepackte Archive; empfohlen: LhA (`util/arc/LhA_e138.run' auf
       Aminet  oder Fish-Disk 715) oder Lx (`util/arc/lx100.lha' auf
       Aminet), es gibt auch eine Unix-Version
       (`misc/unix/lha-1.00.tar.Z')
  
  *.dms*
       Mit DMS komprimierte Disketten; Quellen: Aminet
       (`util/arc/dms111.sfx') oder Fish-Disk 406
  
  *.zom*
       Mit Zoom komprimierte Disketten; Quellen: Aminet
       (`util/arc/Zoom_5.4.lha' oder Fish-Disk 682); eine aeltere Version
       findet man auf Fish-Disk 459, diese ist moeglicherweise fuer das
       Entpacken von PasTeX noetig
  
  *.zoo*
       Komprimierte Archive; empfohlen: Zoo (`util/arc/zpp2-10.lzh' auf
       Aminet oder Fish-Disk 527)
  
  *.Z*
  *.z*
  *.gz*
       Komprimierte Dateien; empfohlen: Gzip (`util/pack/gzip124x.lha'
       auf dem Aminet). diese Dateien sind meist Unix-Dateien
  
  *.tar*
       Acrhive; empfohlen: tar (`util/arc/tar.lha' oder
       `util/arc/gtar10.lha' auf Aminet oder Fish-Disk 445), ebenfalls
       meist Unix-Dateien. Man findet haeufig `.tar.Z' oder `.tar.gz'.
  
  *.arj*
       Komprimierte Archive; empfohlen unarj (`util/arc/unarj-0.5.lha' auf
       Aminet)
  
  *.zip*
       Komprimierte Archive; empfohlen UnZip (`util/arc/unzip-5.1.lha' auf
       Aminet). Dies sind meist MS-Dos-Archive.
  
  7.3 Gibt es ein Programm wie Stacker, um die Hard-Disk zu packen?
  =================================================================
  
     XFH ist eine gute Moeglichkeit. Es arbeitet als Handler und benuetzt
  die XPK-Libraries, man kann also zwischen verschiedenen (und in Zukunft
  vielleicht noch weiteren) Komprimiermodi waehlen. (`NUKE' ist eine gute
  Wahl. Der einzige Nachteil ist, dass die Groesse von Dateien durch das
  verfuegbare RAM beschraenkt ist, unter 2MBytes RAM kann man Probleme
  bekommen.
  
     Eine andere Moeglichkeit ist EPU. Es ist Shareware und sollte
  dasselbe wie XFH bieten und ausserdem ohne die Probleme mit der
  Dateigroesse.
  
     Quellen: Aminet, Directory `util/pack' und Fish-Disk 754 (XFH) sowie
  858 (EPU).
  
  7.4 Wo bekomme ich Fish-Disk xxx?
  =================================
  
     Einige FTP-Server haben genuegend Platz oder ein CD-Rom gemounted und
  haben alle Fish-Disks online verfuegbar:
       ftp.isca.uiowa.edu      (USA, directory `/amiga/fx/fxxx')
       ftp.hawaii.edu          (USA, directory `/pub/amiga/fish')
       ftp.dfv.rwth-aachen.de  (Germany, directory `/pub/amiga/fish')
       ftp.uni-erlangen.de     (Germany, directory `/pub/amiga/pd')
       ftp.funet.fi            (Finland, directory `/pub/amiga/fish')
     Beachten Sie bitte, dass die CD-Rom's nicht immer gemounted sind.
  Siehe FTP.
  
     Eine andere Moeglichkeit waere, Ihren oertlichen PD-Haendler zu
  fragen. :-)
  
  7.5 Wie fuellt man die Tintenkartuschen der HPDeskjet-Drucker nach?
  ===================================================================
  
     Dies ist eigentlich keine Amiga-spezifische Frage, taucht aber in den
  Amiga-Newsgruppen so hartnaeckig und regelmaessig auf, dass sie auch in
  dieser FAQ beantwortet wird.
  
     Die Drucker der Deskjet-Serie von HP besitzen einen in den Druckkopf
  integrierten Tinten-Vorratsbehaelter. Wenn dieser Behaelter leer ist,
  muss normalerweise der komplette Druckkopf ausgetauscht werden. Doch es
  geht auch billiger: Man kann den Tintenbehaelter mit etwas Uebung
  problemlos mehrfach nachfuellen.
  
     Man benoetigt dazu eine Einwegspritze mit passender Nadel, etwas
  schwarze Fuellfederhalter-Tinte (z.B. Pelikan 4001), sowie Isopropanol
  (a.k.a. Isopropylalkohol, erhaeltlich in jeder gutsortierten Apotheke).
  
     Als erstes gibt man in das neu gekaufte Tintenfaesschen einige
  Tropfen Isopropanol (ca. 0,5-1,0 ml pro 30 ml Tinte). Fuer eine
  Fuellung des Druckkopfes zieht man dann etwa 10-15 ml der
  Tintenmischung in die Spritze, sticht mit der Nadel in die Oeffnung im
  oberen (gruenen) Teil des Druckkopfs und spritzt dann die Tinte langsam
  und vorsichtig in den Druckkopf.  Achten Sie darauf, dass Sie die Nadel
  nicht ganz "bis zum Anschlag" einstechen, waehrend des Einspritzens
  muss die verdraengte Luft noch durch die Oeffnung entweichen koennen,
  sonst tritt die Tinte eventuell durch die Duesen am unteren Ende des
  Druckkopfs aus.
  
     Die Dosierung des Isopropanols ist etwas kitzlig; zuviel foerdert
  das Verlaufen der Tinte auf dem Papier und fuehrt zu einem unsauberen
  Schriftbild, zuwenig fuehrt eventuell zu verstopften Duesen am
  Druckkopf.
  
     Es gibt mittlererweile von verschiedenen Herstellern auch sogenannte
  Nachfuellkits, die passende Spritzen und fertig vorbereitete
  Tintenmischungen enthalten. Preislich liegen diese "Fertigloesungen"
  etwa in der Mitte zwischen der Fuellertinte und einem neuen Druckkopf.
  
     Die neuen Spezialdruckkoepfe mit doppeltem Volumen lassen sich
  uebrigens angeblich nicht mehr nachfuellen - es waere schoen, wenn das
  jemand mal aus eigener Erfahrung bestaetigen oder verneinen koennte...?
  
     Juergen Weinelt, jow@rz.uni-wuerzburg.de
  
  8 Software-Quellen und andere Informationen?
  ********************************************
  
     Drei Fragen entstehen in diesem Zusammenhang: Was fuer Programme
  gibt es ueberhaupt, wo und wie bekomme ich sie und wie kann ich sie
  dann nach Hause bringen?
  
  8.1 Dateien und Datenbanken zur frei kopierbaren Software
  =========================================================
  
     Natuerlich muss man wissen, wo man welche Software ueberhaupt findet.
  Viele wichtige Dinge sind bereits angegeben worden, wie ich hoffe.
  Weitere Informationen liefern:
  
  *AmigaSciUnixSchool*
       ist eine Software-Liste im Ascii-Format. Sie wird monatlich in den
       Newsgroups newsgroups `comp.sys.amiga.applications',
       `comp.unix.amiga', und `news.answers' geposted. (Aminet:
       `text/doc/AmigaSciUnixSchool-4.01'). Sie behandelt alles, was auch
       hier angegeben wurde und vieles mehr, z.B.  GNU-Software,
       Libraries (Link-Libraries und shared Libraries), Shells,
       Unix-Kommandos, wissenschaftliche Softwareund vieles mehr.
  
  *FishCon*
       sind die geammelten Inhaltsverzeichnisse der Fish-Disketten im
       Ascii-Format.  (Aminet: `fish/doc/fishcon-???.lzh')
  
  *FishXref*
       ist ein Kreuzreferenzverzeichnis der FishCon-Dateien, ebenfalls im
       Ascii-Format (`fish/doc/fishxref-???.lzh' auf Aminet)
  
  *KingFisher*
       Eine Fish-Disk-Datenbank, getrennt in Programm (Fish-Disk 863 oder
       Aminet, `fish/doc/Kingfisher1_30.lha'), und Datendatei
       `fish/doc/KFData850.lha', die die Suche nach Namen oder Kontext
       ermoeglichen.
  
  8.2 Eine Sammlung von Testberichten
  ===================================
  
     `Comp.sys.amiga.reviews' ist eine moderierte Newsgruppe, in der
  ausschliesslich Testberichte ueber Soft- und Hardware, Buecher und alles
  moegliche andere, den Amiga betreffendes veroeffentlicht werden. Es ist
  immer eine gute Idee, hier nachzuschauen, wenn man an etwas Bestimmtem
  interessiert ist. Natuerlich findet man in der eigentlichen Newsgruppe
  nur die jeweils neuesten Berichte, aber die aelteren werden archiviert
  und sind per FTP erhaeltlich bei `math.uh.edu', Directory
  `/pub/Amiga/comp.sys.amiga.reviews' oder auf den Fish-CD's.
  
  8.3 Empfangen von Dateien von einem FTP-Server
  ==============================================
  
     Software zu laden ist einfach, wenn man Zugang zum Internet mit einem
  Programm namens FTP (File Transfer Program) hat. Unix-Computer haben
  haeufig beides.
  
     FTP erlaubt Zugriffe auf andere Maschinen und speichern und/oder
  Laden von Dateien. Natuerlich braucht man eine Zugangsberechtigung auf
  der anderen Maschine, aber viele Maschinen erlauben Zugang fuer
  jedermann/frau, wenn man sich als Benutzer `ftp' oder `anonymous'
  anmeldet und als Passwort die eigene Mailadresse angibt. Fuer
  Amiga-Besitzer sind die wichtigsten FTP-Server die Aminet-Server, die
  sich gegenseitig Dateien uebertragen und so im wesentlichen dieselben
  Dateien anbieten. Aminet-Server sind
       USA (MO)     ftp.wustl.edu           128.252.135.4
       USA (CA)     ftp.cdrom.com           192.153.46.2
       USA (TX)     ftp.etsu.edu            192.43.199.20
       Scandinavia  ftp.luth.se             130.240.18.2
       Germany      ftp.uni-kl.de           131.246.9.95
       Germany      ftp.uni-erlangen.de     131.188.1.43
       Germany      ftp.cs.tu-berlin.de     130.149.17.7
       Germany      ftp.uni-paderborn.de    131.234.2.32
       Germany      ftp.uni-oldenburg.de    134.106.40.9
       Germany      ftp.coli.uni-sb.de      134.96.68.11
       Switzerland  ftp.eunet.ch            146.228.10.16
       Switzerland  litamiga.epfl.ch        128.178.151.32
       UK           ftp.doc.ic.ac.uk        146.169.2.1
     Alle diese Server haben ein Directory `/pub/aminet', wo man massig
  Software findet. Bitte benutzen Sie einen Server in Ihrer Naehe! Einige
  andere wichtige Server sind
       ftp.funet.fi             (Finnland)
       ftp.isca.uiowa.edu       (USA)
       ftp.hawaii.edu           (USA)
       ftp.cso.uiuc.edu         (USA)
       ftp.dfv.rwth-aachen.de   (Deutschland)
     Grind, Aachen und Erlangen haben z.B. die komplette Fish-Disk-Serie
  parat!  Siehe Fish-Disk xxx.
  
     Um sich mit einem Server in Verbindung zu setzen (z.B.
  `ftp.uni-erlangen.de'), gibt man ein:
       ftp ftp.uni-erlangen.de
  
  Der Server antwortet mit der Aufforderung, den Benutzernamen einzugeben.
  Ale Benutzernamen gibt man
       ftp
  
  ein. Nun wird man nach einem Passwort gefragt. Hier sollte man seine
  Mailadresse (wenn man eine hat, sonst einfach ftp) eingeben.
  
     Nun ist man mit dem Server verbunden und kann eine Reihe von
  Kommandos ausfuehren. Die wichtigsten sind:
  *?*
       Gibt einen Hilfstext aus. Man kann auch *? Kommando* eingeben, um
       Hilfe zu einem bestimmten Kommando zu verlangen.
  
  *bin*
       Informiert FTP, dass man binaere Dateien transportieren will. Es
       ist immer eine gute Idee, dies als allererstes Kommando
       einzugeben! Ohne dieses Kommando koennen empfangene Dateien
       veraendert und damit nutzlos sein.
  
  *get <Datei>*
       Laedt die angegebene Datei vom Server. Auf den meisten
       Unix-Maschinen kann man auch `get file.txt -' oder `get file.txt
       |more' eingeben, um sich die angegebene Datei auf den Bildschirm
       ausgeben zu lassen. (Achtung: Hier dark *kein* Blank zwischen |
       und dem Wort more sein!)
  
  *mget <pat>*
       Laedt die angegebenen Dateien. Im Unterschied zu get duerfen hier
       auch Unix-Wildcards (* oder ?) verwendet werden.
  
  *put <file>*
  *mput <pat>*
       Wie get und mget, aber es werden Dateien *zum* Server geschoben.
       Dies ist meist nur in speziellen Directories mit Namen wie
       `incoming' oder `new' erlaubt. Man kann dort Dateien plazieren,
       die man auf dem Aminet frei zugaenglich machen will.
  
  *cd <dir>*
       Wie das uebliche cd. Die Kommandos get, mget, put, mput, dir und
       ls beziehen sich auf das angegebene Directory.
  
  *dir [<dir>]*
  *ls [<dir>]*
       Wie `list' und `dir' auf dem Amiga. Beachten Sie allerdings, dass
       FTP-dir dem Amiga-list entspricht.
  
  *bye*
       Verlaesst das FTP-Programm.
  
     Wenn man FTP das erste Mal benutzt hat, wird man feststellen, dass
  immer die gleichen Schritte ausgefuehrt werden:
    1. Benutzernamen eingeben (meist ftp)
  
    2. Passwort eingeben (meist die Mailadresse)
  
    3. bin eingeben
  
    4. In ein bestimmtes Directory wechseln (meist `/pub/aminet/...')
          Dies kann man automatisieren. Dazu braucht man eine Datei namens
  `.netrc'. in seinem Home-Directory. Diese muss unbedingt nur fuer Sie
  selbst lesbar sein, FTP akzeptiert sie sonst nicht! (Dies erreichen Sie
  unter Unix mit dem Kommando `chmod go-rwx .netrc'.) Die .netrc-Datei
  enthaelt fuer eine Reihe von Servern je einen Eintrag, die durch
  Leerzeilen getrennt werden. Ein typischer Eintrag sieht etwa so aus:
       machine ftp.uni-erlangen.de
       login ftp
       password <Ihre Mailaddresse> oder <ftp>
       macdef init
           bin
           cd pub/aminet
     Auf einigen Computern ist auch der Servername `default' erlaubt, der
  fuer alle andere Maschinen ausser den angegebenen gilt.
  
  8.4 Empfangen von Dateien von einem Mail-Server
  ===============================================
  
     Eine andere Moeglichkeit, Dateien zu empfangen sind die Mail-Server.
  Dazu braucht man die Moeglichkeit, an Internet-Adressen Mail zu
  verschicken und zu empfangen. Es funktioniert, indem man an den Server
  eine Mail schickt, indem man ihm sagt, was man haben moechte. Die
  Dateien werden dann ebenfalls als Mail geschickt, allerdings kodiert.
  Man braucht ein Programm namens `uudecode', um sie zu dekodieren.
  
     Die wichtigsten Mail-Server sind:
       ftpmail@decwrl.dec.com
       mailserver@nic.funet.fi
       ftp-mailer@ftp.informatik.tu-muenchen.de
       mrcserv@janus.mtroyal.ab.ca
       mail-server@ftp.cs.tu-berlin.de
       mail-server@rtfm.mit.edu
  
     Die an einen Server zu schickende Mail darf eine Reihe von Kommandos
  enthalten. Die wichtigsten sind:
  *Help*
       Veranlasst den Server, einem einen Hilfstext zu mailen, indem eine
       umfangreiche Anleitung enthalten ist.
  
  *Limit <Anzahl>*
       Gibt an, dass eine einzelne Mail hoechstens <Anzahl> KByte lang
       sein darf.  Groessere Dateien werden in mehrere kleinere
       aufgeteilt, die als separate Mails verschickt werden. Beachten
       Sie, dass einezelne Mails durch die Deodierung und den Mailheader
       auch etwas laenger sein koennen!
  
  *Cwd <dir>*
       Wie der cd-Befehl; das angegebene Directory wird von den Kommandos
       send und dir benutzt.
  
  *Index*
       liefert eine Liste von Dateien und/oder Directories, die der
       Server anbietet.  Diese Liste kann *sehr* lang werden! (Berlin
       z.B. 1 MByte)
  
  *Index <item>*
       liefert eine Liste von Dateien, deren Namen <item> enthaelt.
  
  *Dir [<dir>]*
       liefert eine Liste von Dateien und Directories im angegebenen
       Directory
  
  *Send <file1> <file2> ... <fileN>*
       Liefert einem die angegebenen Dateien
  
  *Begin*
       Veranlasst den Server, alle Zeilen oberhalb zu informieren.
  
  *End*
       Wie Begin, aber fuer die unten folgenden Zeilen. (Eine Signatur
       zum Beispiel!) Eine typische Mail an einen Mail-Server sieht also
  so aus:
       BEGIN
       CD /pub/aminet/util/arc
       SEND LhA_e138.run
       END
  
  8.5 Die Fish-Disketten
  ======================
  
     Eine sehr gute Quelle sind die Fish-Disketten. Man muss inzwischen
  Floppies und CD's unterscheiden.
  
  8.5.1 Die Amiga-Library-Disks
  -----------------------------
  
     Fred Fish hat in der Mitte der Achtziger begonnen, frei kopierbare
  Software zu sammeln. Es gibt inzwischen mahr als 900 Disketten und
  viele sehr gute Software darauf. Die meisten Amiga-Haendler bieten sie
  an und die meisten Amiga-Zeitschriften enthalten Anbieter, die sie fuer
  ca. 3 DM pro Diskette mit der Post versenden.
  
     Es gibt Dinge, die auf den Fish-Disketten, nicht aber auf dem Aminet
  verfaegbar sind. Trotzdem ist es moeglich, sie per FTP zu bekommen.
  Siehe Fish-Disk xxx.
  
     Die Fish-Serie wird es in dieser Form nicht mehr lange geben.
  Beginnend mit Nummer 1000 will Fred Fish nur noch CD-Roms herausgeben.
  Es ist noch nicht ganz klar, wie diese aussehen werden und ob deren
  Software auch auf Disketten erhaeltlich sein wird. Siehe Fish-CD.
  
  8.5.2 Die Fresh-Fish-Serie
  --------------------------
  
     Fred Fish bietet weiterhin frei kopierbare Software an, allerdings
  jetzt auf CD. Es gibt zwei verschiedene Arten:
    1. Die monatlichen CDs werden in drei Teile unterteilt sein:
         1. Neues Material, sowohl auf den Disketten erscheinende als
            auch dort nicht erscheinende Software. Auf der ersten CD sind
            das etwa 84Mb.
  
         2. Nuetzliche, bereits installierte Software, die direkt von der
            CD benutzt werden koennen und damit Platz auf der Festplatte
            sparen. (GNU Emacs, Gnu C, GNU C++, Amiga E, PasTeX,
            AmigaGuide, Installer, 2.0 und 3.0-Includes, verschiedene
            Archivierprogramme, das AmiCDROM Filesystem, GNU und
            BSD-Utilities...) Dieser Teil macht etwa 150Mb auf der ersten
            Disk aus.
  
         3. Aelteres Material, das bereits frueher erschienen ist.
            (Ungefaehr 404Mb auf der ersten CD, entsprechend Fish-Disk
            600-910.)
  
    2. Die zweite Sorte wird im wesentlichen mehr Software, dafuer aber in
       gepacktem Format enthalten. (Diese CD's sind speziell fuer
       Mailboxen gedacht, die dadurch diese Software zum Downloaden
       anbieten.)
  
  Ich empfehle vor allem die erste Sorte. Sie kosten etwa 20$ plus 5$
  Versandkosten und koennen bei der folgenden Adresse bestellt werden:
       Amiga Library Services
       610 N. Alma School Road, Suite 18
       Chandler, AZ 85224-3687
       U.S.A.
       
       Phone/FAX: (602) 917-0917
     Als beste Zahlungsweise haben sich angeblich Kreditkarten bewaehrt.
  Allerdings bin ich ueberfragt, welche von Fred akzeptiert werden.
  
  8.6 Wie kann ich MS-Dos-Disketten lesen und schreiben?
  ======================================================
  
     Fuer Besitzer von Workbench 2.1 oder hoeher ist das kein Problem: Das
  Programm CrossDos ist da Teil der Workbench. Man muss lediglich `pc0:'
  mounten, indem man die Datei `Sys:Storage/DOSDrivers/pc0:' startet oder
  nach `Devs:Storage/DOSDrivers' verschiebt. MD-Dos-Disketten in `df0:'
  koennen nun ganz normal behandelt werden, indem man jeweils das Wort
  `df0:' durch `pc0:' ersetzt. Z.B. kann man das Directory mit `dir pc0:'
  anzeigen.
  
     Alle anderen benoetigen ein Programm namens `msh'. (Aminet,
  Directory `misc/emu' oder Fish-Disk 382) Nachdem man die Datei
  `devs:MountList' wie in der Dokumentation angegeben veraendert hat, muss
  man lediglich im CLI das Kommando `mount msh:' eingeben und kann dann
  wie bei CrossDos damit verfahren, wobei man natuerlich jeweils `msh:'
  anstelle von `pc0:' angeben muss.
  
  8.7 Wie transportiere ich sehr grosse Dateien
  =============================================
  
     Es gibt einige Archive, die zu gross sind, um auf eine Diskette
  passen.  (Das gcc-Archiv ist z.B. 3,5 MByte gross.) Um diese zu
  transportieren, benoetigt man ein Programm, das sie in kleinere Teile
  aufteilt, die dann auf verschiedenen Dateien transportiert werden. Ich
  empfehle Martin Schlodders `Splitter'. (Aminet,
  `util/misc/splitter_121.lha') Das Archiv enthaelt Binaries fuer den
  Amiga und MS-DOS und der Quelltext sollte ohne Probleme auf jedem
  Unix-Rechner zu compilieren sein.
  
  8.8 Diskussionen ueber Mail
  ===========================
  
     Eine Mail-Liste ist ein Server der es ermoeglicht, sich mit anderen
  Leuten ueber ein bestimmtes Thema via Mail zu unterhalten. Der Server
  unterhaelt eine Liste interessierter Teilnehmer, die am Thema
  interessiert sind. Z.B. geht es bei der gcc-Mailliste um Bugs, neue
  Faetures und andere Probleme rund um den gcc. (siehe Compiler) Wenn ein
  Teilnehmer eine Mail an den Server schickt, dann wird sie vom Server an
  alle anderen Teilnehmer weitergeleitet.
  
     Man meldet sich als Teilnehmer an, indem man eine Mail an den Server
  schickt, die z.B. das Wort `Subscribe' enthaelt. Umgekehrt kann man
  sich auf aehnliche Weise abmelden, wenn man an der Mail-Liste nicht
  mehr laenger interessiert ist.
  
     Ungluecklicherweise erwarten die Server zum Teil eine recht
  unterschiedliche Syntax bei der Anmeldung. Allerdings unterstuetzen sie
  alle eine Hilfefunktion: Schickt man eine Mail mit dem Wort `Help' an
  den Server, so antwortet dieser mit einer ausfuehrlichen Beschreibung.
  
     Einige interessante Mail-Listen sind:
       Topic           Server
       
       Amok            listserv@amokle.stgt.sub.org
       Dice            dice-request@hactar.hanse.de
       Gcc             amiga-gcc-port@lists.funet.fi
       Lisp            amigalisp@contessa.phone.net
       Mui             mui-request@taloa.unice.fr
  
  Das Amiga-FAQ-Archiv
  ********************
  
     Die Amiga-FAQ ist in verschiedenen Formaten erhaeltlich: Im
  Ascii-Format (wie sie in den Netzen geposted wird), im
  AmigaGuide-Format (wie sie auf einem Amiga wohl am praktischsten ist)
  und im dvi-Format zum Ausdrucken. Weiter gibt es einige Dinge, die
  nuetzlich oder interessant sein koennten, die aber nicht in den Text
  eingebunden werden konnten:
       txt/amiga.history       Zur Geschichte des Amiga
       txt/story.txt           Die Commodore-Story (oder: Die Tramiel-
                               Story ;-)
       txt/amiga.newsgroups    Uebersicht ueber comp.sys.amiga.*
       txt/amiga.sites         Liste von FTP-Servern
       txt/AmigaOverview.tex   Uebersicht ueber die Amiga-Soft- und Hardware
       txt/Hardware.tips       Fuer Hardware-Bastler
       txt/Nullmodem.txt       Anleitung zum Bau eines Nullmodems
       src/JWSplit.c           Der Quelltext eines Dateisplitters
       src/JWJoin.c            Das Gegenstueck zu JWSplit.c
       src/addtoc.c            FUegt ein Inhaltsverzeichnis zu mit texinfo
                               erzeugten doc's bei (dieser Text verwendet es)
  
     Um diese oeffentlich zugaenglich zu machen, habe ich mich dazu
  entschlossen, diese in einem Archiv zu sammeln. Es heisst
  `AmigaFAQxxxxxxg.lha', wobei xxxxxx das Datum der letzten Version ist.
  Sie finden es per FTP im Aminet, Directory `text/docs'.
  
  Beitraege zur Amiga-FAQ
  ***********************
  
     Die FAQ kann nicht nuetzlich sein und nicht weiterentwickelt werden
  ohne Ihre Hilfe. Vorschlaege, Beitraege, neue Fragen und Antworten,
  Kritik, alles ist willkommen.
  
     Bitte beachten Sie, dass einige sehr wesentliche Themen bis jetzt
  unterrepraesentiert sind oder gaenzlich fehlen: Nichts ueber Animation,
  Sound, Grafikkarten. (Alles ueber die *endgueltige* Merlin-Software
  ...) Dies sind einige der Staerken des Amiga! Aber ich verstehe nichts
  davon :-(
  
     Also nehmen Sie ihre Tastatur (Ihren Bleistift? Na gut, wenn's sein
  muss...) und schreiben Sie an:
  
             Jochen Wiedmann
             Am Eisteich 9
       72555 Metzingen (Deutschland)
             Tel. 07123 / 14881
       
             Internet: wiedmann@mailserv.zdv.uni-tuebingen.de
  
  Danksagungen
  ************
  
     Meinen Dank an:
  *Reinhard Spisser and Sebastiano Vigna*
       fuer die Amiga-Version von TexInfo. Dieser Text wurde damit
       erstellt.
  
  *The Free Software Foundation*
       fuer die Originalversion von TexInfo und viele andere
       hervorragende Programme.
  
  *Dylan McNamee*
       fuer die Abschnitte ueber Editoren, Textverarbeitungen, DTP und
       PostScript.
  
  *Joseph Luk*
       fuer die Abschnitte ueber Chunky/Planar und Double-Buffering
  
  *Urban Dominik Mueller*
       fuer die FAQ ueber FTP- und Mail-Server
  
! Index
! *****
  
  
  
   . (Ersatz fuer)                        Dot-Ersatz
   .arj                                   Endungen
   .dms                                   Endungen
   .gz                                    Endungen
   .lha                                   Endungen
   .lzh                                   Endungen
   .netrc                                 FTP
   .tar                                   Endungen
   .Z                                     Endungen
   .z                                     Endungen
   .zip                                   Endungen
   .zom                                   Endungen
   .zoo                                   Endungen
   68EC020                                68EC0xx
   68EC030                                68EC0xx
   68LC040                                68EC0xx
   Aktuelles Directory                    Dot-Ersatz
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   Anonymous                              FTP
   Assembler                              Compiler
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   Beitraege                              Beitraege
   C                                      Compiler
   C++                                    Compiler
   Catalog description                    Lokalisierung
   Catalog translation                    Lokalisierung
   CatComp                                Lokalisierung
   CATS                                   CATS
   Chunky                                 Chunky vs. Planar
   Commodore, Frankfurt                   Developer
   Commodore, West Chester                CATS
   Compiler                               Compiler
   Console window                         WindowPtr
   CrossDos                               MS-Dos-Disketten
   DaggeX                                 X11
   Danksagungen                           Danksagungen
   Dateiendungen                          Endungen
   Desktop Publishing                     DTP
   Developer                              Developer
   Dokumentation                          Dokumentation
   DoMethod                               Fehlende Funktionen
   DoSuperMethod                          Fehlende Funktionen
   Doublebuffering                        Doublebuffering
   Druckersteuerung                       Druckersteuerung
   DTP                                    DTP
   Editoren                               Editoren
   Emulationen                            Emulationen
   Endungen                               Endungen
   Enforcer                               68EC0xx
   Esc-Sequenzen                          Druckersteuerung
   FD-files                               Pragmas
   fd2pragma                              Pragmas
   Fehlende Funktionen                    Fehlende Funktionen
   Fish-CD-Rom's                          Fish-CD
   Fish-Disketten                         Fish
   Fish-Disks                             Fish-Disk xxx
   Fish-Floppies                          Fish-Floppies
   FishCon                                Infos
   FishXref                               Infos
   FlexCat                                Lokalisierung
   Forth                                  Compiler
   Fortran                                Compiler
   FPU                                    FPU
   Fresh Fish CD-Rom's                    Fish-CD
   FTP-Servers                            FTP
   Geschichte                             Amiga-FAQ-Archiv
   GfxBase                                X11
   GigaMem                                68EC0xx
   Grafik                                 Grafik
   HD-Kompression                         HD-Kompression
   Hirsch & Wolf                          CATS
   HookEntry                              Fehlende Funktionen
   HP-Deskjet                             Tintenstrahldrucker
   Include-Dateien                        Include-Dateien
   Kartuschen                             Tintenstrahldrucker
   Kataloge                               Lokalisierung
   KingFisher                             Infos
   KitCat                                 Lokalisierung
   Konsolenfenster                        WindowPtr
   LibAllocPooled                         Fehlende Funktionen
   Linux                                  Unix
   Lisp                                   Compiler
   locale.library                         Lokalisierung
   Localisierung                          Lokalisierung
   Mail-Listen                            Mail-Listen
   Mail-server                            Mail
   MakeCat                                Lokalisierung
   Manuale                                Dokumentation
   MMU                                    68EC0xx
   Modula-2                               Compiler
   Monitore                               Monitore
   MS-Dos-Disketten                       MS-Dos-Disketten
   Msh                                    MS-Dos-Disketten
   Multiscan                              Monitore
   NDA                                    Developer
   NDK                                    Include-Dateien
   NDU                                    Include-Dateien
   NDUK                                   Include-Dateien
   NetBSD                                 Unix
   Oberon                                 Compiler
+  Oberon-A                               Compiler
   Packer                                 Endungen
   Packer on Unix                         Endungen
   Pascal                                 Compiler
   Planar                                 Chunky vs. Planar
   PostScript                             PostScript
   Pragmas                                Pragmas
   Prolog                                 Compiler
   RAM, virtuelles                        68EC0xx
   RKM's                                  Dokumentation
   ROM Kernel Manuals                     Dokumentation
   Splitten von Dateien                   Splitten
   Stacker                                HD-Kompression
   TeX                                    TeX
   Text-Editoren                          Editoren
   Textbearbeitungssprachen               Textverarbeitungen
   Textverarbeitung                       Textverarbeitungen
   Tintenstrahldrucker                    Tintenstrahldrucker
   Unix                                   Unix
   Unix-LhA                               Unix-LhA
   VGA                                    Monitore
   Wysiwyg                                Textverarbeitungen
   X11                                    X11
   XFH                                    HD-Kompression
   XPK                                    HD-Kompression
  
