Dokumentation zu AmiAtlas Pro Demo V1.3, von Andreas Regul, 11/1994 Inhalt 1. Vorwort 2.1. Installation 2.2. Konfiguration 3.1. Erste Schritte 3.2. Erweiterte Ausschnittwahl 4.1. Repräsentation von Orten und Straßen 4.2. Darstellung von Straßenbezeichnungen 4.3. Freie Wahl von Orts- und Straßendetails 5. Laden, Speichern, Umbenennen 6. Suchen von Orten und Straßen 7.1. Berechnung von Routen 7.2. Speicherung von Routen 8. Ausdruck von Karten 9.1. Hinzufügen von Orten und Straßen 9.2. Änderung von Orts- und Straßenangaben 9.3. Edieren und Hinzufügen in der Ortsliste 9.4. Edieren von Geografiedaten 10. Erweiterte Icon-Funktionalität 11. Allgemeine Hinweise 12. Updates und weitere Karten Anhang A: Automatisierte Grenzübergänge beim Zusammenfügen von Karten Anhang B: Installation von Zusatzkarten Anhang C: Log-Dateien 1. Vorwort 'AmiAtlas Pro' ist ein Programm zur Berechnung von Auto-Fahrtrouten innerhalb Deutschlands. Mit Hilfe eines detaillierten Straßennetzes und genauen Angaben zur Fahrtstrecke und Straßenbezeichnung können Sie sich durch 'AmiAtlas Pro' zum einen eine Wegbeschreibung erzeugen lassen und zum anderen eine Übersichtskarte der Route ausdrucken. 'AmiAtlas Pro' berücksichtigt bei der Berechnung von Strecken den Straßentyp (z.B. Autobahn, Bundesstraße, etc.) und kann aufgrund von Durchschnittsgeschwindigkeiten eine recht exakte Fahrtzeit bestimmen. Verwenden Sie AmiAtlas dazu, Ihre nächste längere Fahrt zu planen. Im Ausdruck der Routenbeschreibung erhalten Sie immer genaue Angaben darüber, welche Straße für wieviele Kilometer zu fahren ist. Darüberhinaus bekommen Sie auf Autobahnen zur Orientierung alle Anschlußstellen angezeigt, so daß Sie auch während Ihrer Fahrt immer genau wissen, in welchem Streckenabschnitt Sie sich befinden. Die beiliegende Karte von Deutschland umfaßt weit über 3000 Orte und 6000 Straßen. Hiermit sind alle Orte mit mehr als 10.000 Einwohnern und viele kleinere erfaßt, so daß eine genaue Routenplanung möglich wird. Die Ihnen vorliegende Version von AmiAtlas erlaubt weiterhin die Änderung und Ergänzung von Orts- und Routendaten. Darüberhinaus finden Sie einige nützliche Zusatzfunktionen, wie die Suche nach Straßenbezeichnungen und die Definition von beliebig vielen Zwischen- zielen bei der Routenberechnung. Auch wenn Sie kein Anhänger von großen Dokumentationen sind, sollten Sie dennoch die Abschnitte über die Installation und Konfiguration lesen. Einige Funktionalitätsmerkmale sind nur dann zugänglich, wenn die Einstellung des Programms richtig vorgenommen wurde. Insbesondere die Unterstützung verschiedener Bildschirmmodi ab Kickstart 2.0 erfordert die richtige Initialisierung. Demo-Information Die Ihnen vorliegende Version von 'AmiAtlas Pro' ist eine Demoversion, die frei weitergegeben werden darf. In dieser Demoversion sind einige Einschränkungen enthalten. Es lassen sich keine veränderten Karten abspeichern und ausdrucken, weiterhin lassen sich je Programmstart maximal 5 Routen berechnen, sowie die Durchschnittsgeschwindigkeiten und Zeichensätze nicht verändern. Um die Vollversion zu erhalten, drucken Sie das Bestell-Formular aus, füllen dieses aus und schicken es an: SOFTWARE DEVELOPMENT         Andreas Regul         Steinweg 6         61462 Königstein Im Menüpunkt "Karte->Produktinfo" befindet sich ein Schalter, mit dem das Formular auch direkt vom Programm aus gedruckt werden kann. Alternativ können Sie von der Programmdiskette das Icon "Drucke Formular" starten. Der Preis für die Vollversion inklusive Deutschland-Karte beträgt 50,-- DM. Jede der bisher verfügbaren Zusatzkarten kann zum Preis von 30,-- DM gesondert bestellt werden. Momentan sind für 'AmiAtlas Pro' folgende Karten erhältlich: Schweiz, Österreich, Dänemark, Benelux, Italien, Polen, Ungarn, Großbritannien/Irland und Tschechien/Slowakei. Die Preise beinhalten bereits Porto/Verpackung (bei Auslandslieferungen zzgl. 10,-- DM). Außer den Programmdisketten erhalten Sie ein Handbuch, das alle Funktionen ausführlich beschreibt. Wenn Sie bereits als Anwender registriert sind, erhalten Sie Update-Informationen automatisch schriftlich zugestellt. 2.1. Installation AmiAtlas wurde vollständig nach den Richtlinien von Commodore programmiert und läuft dabei unter allen Betriebssystemversionen ab Kickstart 1.3. Als Benutzer von Kickstart 1.3 müssen Sie jedoch damit rechnen, daß einige Funktionen des Programms nicht und andere nur teilweise verfügbar sind. In solchen Fällen konnte die entsprechende Funktion nicht umgesetzt werden, weil die notwendige Unterstützung des Betriebssystems fehlt. Dennoch sind diese Einschränkungen sehr gering, so daß Sie auch unter Kickstart 1.3 den vollen Nutzen von AmiAtlas erreichen. Anfertigen von Sicherheitskopien Die beiliegenden Disketten von 'AmiAtlas Pro' sollten in jedem Fall unverändert bleiben. Gewährleisten Sie dies am besten, indem Sie den Schreibschutz aktivieren. Direkt im Anschluß daran ist es ratsam, Kopien der Disketten anzufertigen. Sie werden feststellen, daß das Programm selber für die Speicherung der Voreinstellungen auf die Disketten zu schreiben versucht. Dies kann dann auf den Kopien ohne Gefahr geschehen. Wenn Sie nur über ein Diskettenlaufwerk verfügen, legen Sie die zu kopierende Diskette ein und wählen Sie von der Workbench den Menüpunkt 'Kopieren' (bzw. 'Copy' bis Workbench 2.0). Folgen Sie den Meldungen während des Kopierens. Bei zwei Diskettenlaufwerken ist das Kopieren noch einfacher. Legen Sie die Originaldiskette und eine Leerdiskette in die beiden Laufwerke ein und ziehen Sie das Icon der Originaldiskette über das Icon der leeren Diskette (diese kann auch unformatiert sein). Folgen Sie auch hier wieder den Anweisungen. Unter Umständen kann es notwendig sein, nach dem Kopieren den Namen der Disketten wieder in den ursprünglichen Namen umzuwandeln. Das Kopierprogramm von Commodore hat hier die Eigenschaft, dem Diskettennamen ein 'copy of ' bzw. 'copy_of_' voranzustellen. Dies müssen Sie in jedem Fall entfernen, falls es vorhanden ist. Installation für Diskettenlaufwerke Unter den Disketten, die Sie erhalten haben, befindet sich eine mit der Bezeichnung 'Programm'. Sie können diese Diskette direkt zum Booten Ihres Amiga verwenden, so daß für die ausschließliche Benutzung mit Diskettenlaufwerken keine weitere Installation notwendig ist. Wenn Sie also keine Festplatte besitzen, legen Sie einfach vor dem Einschalten Ihres Amiga die erste der beiden AmiAtlas-Disketten in Laufwerk DF0: (das interne Laufwerk) und schalten den Amiga ein. AmiAtlas wird automatisch gestartet. Während des Ladevorgangs verlangt das Programm dann nach der zweiten Diskette, auf der sich die mitgelieferte Karte befindet. Wenn sie zwei oder mehr Diskettenlaufwerke an Ihrem Amiga angeschlossen haben, legen Sie die zweite Diskette von 'AmiAtlas Pro' in eines der übrigen Laufwerke. Verfügen Sie nur über ein Diskettenlaufwerk, müssen Sie zunächst aus diesem Laufwerk die erste Diskette entfernen und daraufhin die zweite einlegen. Es kann in diesem Fall beim Laden notwendig werden, mehrmals die Disketten zu wechseln. 'AmiAtlas Pro' wird Sie jeweils darauf hinweisen, wenn dies nötig ist. Für einige Funktionen des Programms reicht es nicht aus, wie hier beschrieben von der AmiAtlas-Diskette zu booten, da während dieses Startvorgangs nur eine minimale Konfiguration erfolgt. In dieser Dokumentation wird jeweils explizit darauf hingewiesen, wenn eine Funktion einen anderen Bootvorgang erfordert. Installation auf Festplatte Zur Installation auf Festplatte befindet sich auf der beiliegenden Programm-Diskette das Standard-Installationsprogramm "Installer" von Commodore. Um dieses zu verwenden, booten Sie zunächst wie gewohnt von Ihrer Festplatte und warten, bis die Workbench erscheint. Danach legen Sie die AmiAtlas-Programmdiskette in ein beliebiges Diskettenlaufwerk und starten von dieser Diskette das Installer-Script "HDInstall". Befolgen Sie alle Anweisungen während der Installation. Hinweise: Das Installationsprogramm gibt am Anfang einige Meldungen in englischer Sprache aus, im weiteren Verlauf erscheinen die Meldungen auf Deutsch. Leider ist diese Zweisprachigkeit nicht zu vermeiden, da das Installationsprogramm selber von Commodore stammt und daher die ursprünglichen englischen Texte enthält. Wichtig ist weiterhin, daß Sie vor dem Aufruf von 'HDInstall' tatsächlich von der Festplatte gebootet haben. Starten Sie hingegeben die Installation nach Booten von der AmiAtlas-Diskette, so wird diese mit einer Warnung abgebrochen. Anfangs können Sie zwischen drei Modi, je nach Ihrem Wissen über den Amiga, wählen. Selbst der Expertenmodus erfordert aber keine tiefgreifenden Kenntnisse. Im wesentlichen unterscheidet er sich dadurch von den anderen beiden Modi, daß Sie über jede Aktion des Programms informiert werden und die Möglichkeit haben, das Laufwerk festzulegen, auf dem 'AmiAtlas Pro' installiert werden soll. Das Installationsskript verlangt zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der zweiten Diskette. Legen Sie diese dann bitte in ein beliebiges Laufwerk ein. Start von 'AmiAtlas Pro' von der Workbench Nach abgeschlossener Installation auf Festplatte muß Ihr Computer zunächst noch einmal zurückgesetzt werden. Dies ist notwendig, weil während des Installationsvorgangs an den Konfigurationsdateien 'startup- sequence' bzw. 'user-startup' Änderungen vorgenommen wurden. Diese werden immer nur beim Booten ausgelesen. 'AmiAtlas Pro' kann danach aus dem von Ihnen gewählten Verzeichnis gestartet werden. Wenn Sie den Einsteiger-Modus während der Installation gewählt hatten, wurde automatisch eine passende Partition ausgewählt. Sie finden jedoch das Verzeichnis auch dann ganz einfach, indem Sie nach einem Unterverzeichnis (Schublade) 'AmiAtlas' suchen. Wenn Ihre Festplatte beispielsweise mit 'Work:' bezeichnet ist, wird das Verzeichnis 'Work:AmiAtlas' für 'AmiAtlas Pro' verwendet. In der Schublade von 'AmiAtlas' befindet sich das Hauptprogramm und einige Unterverzeichnisse, die zunächst nicht von Interesse sind. Das Hauptprogramm trägt auch den Namen 'AmiAtlas'. Starten Sie das Programm wie gewohnt, indem Sie dessen Icon mit der linken Maustaste doppelt hintereinander anklicken. Bei korrekter Installation (oder wenn Sie das Programm von Diskette gestartet haben) wird automatisch die mitgelieferte Karte (meist die Karte von Deutschland) nachgeladen. Dieser Ladevorgang kann von Diskette etws länger dauern. Auch von Festplatte kann auf langsamen Amigas eine gewisse Zeitspanne vergehen, da intern gleichzeitig sehr umfangreiche Datenstrukturen im Speicher aufgebaut werden. Start von 'AmiAtlas Pro' aus einer Shell Sicherlich nicht üblich, aber dennoch wegen einiger wichtiger Punkte zu erwähnen ist der Programmstart von 'AmiAtlas Pro' aus einem CLI- oder Shell-Fenster. Öffnen Sie hierzu bitte zunächst eine Shell und wechseln Sie in das Verzeichnis von 'AmiAtlas Pro'. Geben Sie nun zunächst den Befehl 'Stack' ohne Parameter ein und betätigen Sie . Sie erhalten eine Angabe über die Größe des Stacks. Sollte der ausgegebene Wert kleiner als 10.000 sein, ist allergrößte Vorsicht geboten ! Standardmäßig ist der Stack beim Amiga auf eine Größe von 4.096 Bytes eingestellt. Mit dieser Größe kommt 'AmiAtlas Pro' jedoch nicht aus, es benötigt bis zu 8 KByte. Geben Sie bei einem kleineren Wert daher den Befehl 'Stack 10000' ein. Danach starten Sie das Programm einfach, indem Sie 'AmiAtlas' eintippen. Als Parameter können Sie auf Wunsch den Dateinamen (inkl. Pfad) einer bestimmten Karte angeben. Noch einmal zur Stack-Größe: Wenn Sie 'AmiAtlas Pro' häufiger über eine Shell starten möchten, ist es ratsam, die Festlegung des größeren Stack- Bereichs in die 'startup-sequence' aufzunehmen. Wenn nicht genügend Stack-Speicher zur Verfügung steht, wird 'AmiAtlas Pro' spätestens bei Programmende Ihren Amiga zum Absturz bringen ! Der Start des Programms über das Icon ist hingegen unkritisch, da in diesem Fall der Stack automatisch auf 10.000 Bytes vergrößert wird. Hinweismeldung bei Programmstart Unter Kickstart 2.0 und höher kann es bei Programmstart zu einer Hinweismeldung kommen, weil keine Voreinstellung vorhanden ist. 'AmiAtlas Pro' verwendet dann eine Standard-Voreinstellung. Dieses Problem tritt nur auf, wenn Sie Kickstart 2.0 oder höher auf einem Amiga ohne Festplatte verwenden oder unter Kickstart 2.0 die Workbench 2.0 unvollständig installiert wurde. AmiAtlas findet dann keine Voreinstellungsdatei im logischen Verzeichnis "ENVARC:". Wenn Sie Änderungen in den Einstellungen gemacht haben, können Sie bei Programmbeendigung diese speichern lassen. Der Hinweis ist damit ebenfalls beseitigt. Voraussetzung ist allerdings, daß bis dahin das ENVARC-Verzeichnis vorhanden ist. In Zweifel müssen Sie von Ihrer Workbench-Diskette booten, die dann allerdings mit der Voreinstellungsdatei von AmiAtlas beschrieben wird. 2.2. Konfiguration Bildschirmauflösungen Für alle weiteren Schritte ist es vorteilhaft, wenn Sie diese direkt am Computer nachvollziehen. Starten Sie daher das Programm wie im vorhergehenden Abschnitt beschrieben. 'AmiAtlas Pro' kommt in der eingestellten Konfiguration mit 1.5 MByte Hauptspeicher aus. Es öffnet in der Standard-Voreinstellung keinen eigenen Bildschirm und verwendet daher die Workbench. Die Farbtiefe ist dabei so gewählt, daß nur vier Farben verwendet werden. Für eine bessere Unterscheidbarkeit von Straßentypen ist es jedoch ratsam, mit mindestens acht Farben zu arbeiten. Wählen Sie dazu im Extras-Menü den Punkt "Eigener Schirm" aus. Sie erhalten eine Dialogbox, in der alle verfügbaren Bildschirmmodi aufgelistet sind. Wählen Sie dort zunächst den Bildschirmmodus PAL-Hires aus. Im unteren Bereich kann unter anderem die Auswahl der Farbananzahl erfolgen. Wählen Sie dort nun acht Farben aus und klicken Sie mit der Maus "Okay" an. Nach einer Warteperiode wird nun die dargestellte Karte in acht Farben dargestellt. Die genaue Zuordnung der Farben wird in einem späteren Abschnitt beschrieben. In der Regel ist diese Bildschirmdarstellung noch nicht ganz befriedigend, weil die Auflösung zu gering ist. Auf den Amiga-Modellen mit einfachem Grafik-Chipsatz (Amiga 500, 600, 1000, 2000) und Kickstart 1.3 kann eine höhere Auflösung nur durch Einschalten des Interlace-Modus erreicht werden. Dieser Modus wird ebenfalls über die eben beschriebene Dialogbox gewählt, ist aber nur dann zu empfehlen, wenn Ihr Amiga über einen Flickerfixer verfügt, der das Flimmern eliminiert. Der Amiga 3000 bildet hier eine Ausnahme, da er bereits ab Werk über einen eingebauten Flickerfixer verfügt. Verwenden Sie in Ihrem Amiga den ECS-Grafikchipsatz und Kickstart 2.0 oder höher, so haben Sie Zugriff auf weitere Bildschirmmodi, die sich teilweise besser eignen als PAL-Hires. Erwähnt sei hier nur der Productivity- Modus. In diesem Punkt ist es am sinnvollsten, einige Einstellungen auszuprobieren. Halten Sie jedoch in jedem Fall eine Sicherheitskopie bereit, damit Sie bei Bedarf den Standard-Bildschirmmodus zur Verfügung haben. Amiga-Modelle mit AA-Grafikchipsatz (bisher Amiga 1200 und 4000) können auch den PAL-Hires-Interlace-Modus wählen, da dieser dann ebenfalls nicht flimmert. Auf diesen Amiga-Typen ist auch der SUPER72- Modus zu empfehlen. Beachten Sie bei den Einstellungen des Bildschirmmodus immer, daß nur die Modi zur Verfügung stehen können, die während des Bootens Ihres Amiga eingebunden wurden. Das Booten über die AmiAtlas-Diskette wird daher nie die erweiterten Modi (wie Productivity, etc.) einbinden, obwohl diese unter Umständen auf Ihrem Amiga zur Verfügung stehen. Wesentlich ist darüber hinaus, daß die richtigen Monitortypen im logischen Verzeichnis "DEVS:Monitors" abgelegt sind (nur OS 2.0 und höher). Wenn Sie noch unter Kickstart 1.3 arbeiten, enthält die Dialogbox für Bildschirmmodi grundsätzlich nur die NTSC- und PAL-Auflösungen, sowie deren Interlace-Varianten. NTSC und PAL unterscheiden sich dabei nur in der vertikalen Bildschirmauflösung und nicht in der Bildwiederholfrequenz. Ab Kickstart 2.0 und Workbench 2.0 hängen die auswählbaren Bildschirmmodi von Ihrer Konfiguration auf der Workbench-Diskette bzw. der Festplatte ab. Achten Sie hier in jedem Fall darauf, bei genügend Hauptspeicher (1.5 MByte und mehr) Ihre Konfiguration zu starten (statt mit der AmiAtlas-Diskette zu booten), indem Sie von der Festplatte booten. Nur so sind überhaupt verschiedene Bildschirmmodi wählbar. Je nach verwendetem Monitor können dann mehr oder weniger Bildschirmmodi zu verwenden sein. Lesen Sie hierzu bitte auch die Dokumentation zu Ihrem Amiga, falls Ihnen diese Einstellungen nicht vertraut sein sollten. Festplattenbesitzer müssen sich um diese Frage nicht weiter kümmern, da beim Booten von Festplatte sowieso alle verfügbaren (und ausgewählten) Modi initialisiert werden. Zu beachten ist aber auch hier, daß zur Nutzung anderer Bildschirmmodi nicht von der AmiAtlas-Diskette gebootet werden darf. Koordinatenlinien und -anzeige Neben der Einstellung des Bildschirmmodus' und der Farbanzahl sind noch einige Einstellungen bezüglich der Kartendarstellung wählbar. Im Menü "Anzeige" befinden sich die beiden Menüpunkte "Gitter" und "Koordinaten", wobei "Gitter" bereits mit einem mittelfeinen Gitter ausgewählt ist. In dieser Einstellung wird außer der Karte ein Koordinatennetz mit Angabe von Grad und Minuten ausgegeben. Das Koordinatennetz erscheint dabei im Gegensatz zu gewöhnlichen Straßenkarten "flachgedrückt", d.h. die in Wirklichkeit gebogenen Koordinatenlinien werden gerade ausgegeben. Im Untermenü "Gitter" kann zusätzlich gewählt werden, ob die Koordinatenangaben an den Gitterlinien wie üblich in Grad und Minuten ausgegeben werden sollen oder eine Umrechnung auf reine Minutendarstellung erfolgt. Hierzu wird jeweils die Gradangabe mit 60 multipliziert und zur Minutenangabe addiert. Mit "Koordinaten" erhalten Sie in der Titelleiste eine zusätzliche Angabe über die genaue geografische Position, an der sich der Cursor auf der Karte befindet. Wenn Sie den Cursor mit der Maus bewegen, wird jeweils die aktuelle geografische Position unter dem Cursor berechnet und als Längen- und Breitengrad angezeigt. Das Flimmern der Titelleiste während der Mausbewegung kann unter Kickstart 1.3 hierbei nicht vermieden werden. Format der Koordinatenanzeigen Sowohl beim Koordinatennetz als auch bei der Koordinatenanzeige können Sie in der Profiversion wählen, in welchem Format diese angezeigt werden sollen. Alternativen sind die übliche Darstellung in Grad und Minuten oder die ausschließliche Darstellung in Minuten. Feinheitsgrad von Koordinatenlinien Zusätzlich sind im Menü "Gitter" die Punkte "fein", "mittel" und "grob" wählbar, über die Sie die Granularität, d.h. den Feinheitsgrad des Gitters, einstellen können. Für die normale Darstellung von Kartenausschnitten zur Routenplanung sind die Einstellungen "mittel" und "grob" vorgesehen. Die Einstellung "fein" kann insbesondere bei der Eingabe von neuen Orten oder Geografiedaten nützlich sein (siehe auch entsprechende Abschnitte zu diesen Themen). Verwendung verschiedener Zeichensätze (nicht zugänglich in Demoversion) 'AmiAtlas Pro' erlaubt es sehr differenziert, einzelnen Darstellungsobjekten verschiedene Zeichensätze zuzuordnen. Hier ist insbesondere die Darstellung von Ortsnamen in verschieden großen Schriften zu erwähnen. Größere Orte erhalten wie in Landkarten üblich einen größeren Zeichensatz. In den Voreinstellungen ist bereits eine Größenzuordnung festgelegt, die jedoch je nach gewählter Bildschirmauflösung zu klein order zu groß sein kann. Im Menü "Extras" finden Sie den Menüpunkt "Zeichensätze", der die Auswahl von Zeichensätzen für verschiedene Darstellungselemente ermöglicht. Wählen Sie aus dieser Liste das Darstellungsobjekt aus, dessen Zeichensatz Sie ändern möchten. In einem Requester erhalten Sie daraufhin eine Liste aller Zeichensätze, die auf Ihrem Computer zur Verfügung stehen. Wählen Sie dort sowohl Name als auch Größe des Zeichensatzes aus. Nach Verlassen der Dialogbox werden dann alle betroffenen Objekte im neuen Zeichensatz ausgegeben. Hinweis: In der Dialogbox zur Auswahl eines Zeichensatzes können immer nur die Zeichensätze aufgeführt werden, die in Ihrem Amiga-System im logischen Verzeichnis FONTS: enthalten sind. 'AmiAtlas Pro' enthält auf seinen Disketten nur jene Zeichensätze, die unbedingt benötigt werden. Das Booten von der 'AmiAtlas Pro'-Diskette ist in diesem Fall daher ungeeignet. Falls Sie über eine Festplatte verfügen, booten Sie bitte von dieser, ansonsten ist es ratsam, von der Workbench-Diskette zu booten, auf der sich in der Regel auch einige zusätzliche Zeichensätze befinden. Änderung der Bildschirmfarben 'AmiAtlas Pro' verwendet für die Bildschirmdarstellung Farben, die denen von Papier-Straßenkarten ähneln. Voraussetzung ist jedoch, daß Sie über den Bildschirmmodus mindestens eine Farbtiefe von 8 (besser von 16 Farben) ausgewählt haben. Sollten Ihnen diese Farben dennoch nicht zusagen, können Sie über die Funktion "Farben..." im "Extras"-Menü eine Änderung derselben vornehmen. In einer Dialogbox werden alle bei der aktuellen Bildschirmdarstellung verwendeten Farben dargestellt. Eine Farben kann nun dadurch geändert werden, daß Sie mit Hilfe der Schieberegler die Anteile von Rot, Grün und Blau variieren. Hinweis: Wenn Sie die Kartendarstellung auf die Workbench geschaltet haben, verändert AmiAtlas auch die Farbpalette der Workbench entsprechend den eingestellten Vorgaben. Dies ist notwendig, um eine lesbare Karte zu erhalten. Nach Beendigung von AmiAtlas wird jeweils die ursprüngliche Farbwahl der Workbench wiederhergestellt. Festlegung einer Standard-Karte 'AmiAtlas Pro' wird zunächst mit genau einer Karte (in der Regel der Deutschlandkarte) ausgeliefert. Haben Sie sich jedoch weitere Karten nachbestellt (siehe Abschnitt "Updates und weitere Karten"), so möchten Sie sicherlich festlegen, welche dieser Karte bei Programmstart automatisch geladen wird. Gehen Sie zur Definition der Standard-Karte wie folgt vor: Starten Sie zunächst wie gewohnt 'AmiAtlas Pro' und laden Sie danach mit der Menüfunktion 'Karte->Laden' diejenige Karte, die Sie zur Standard-Karte machen möchten. Danach wählen Sie nur noch den Menüpunkt 'Bearbeiten->Standardkarte festlegen'. Nach einer Hinweismedlung ist diese Karte in den Voreinstellungen abgespeichert, so daß sie später bei Programmstart als erste Karte nachgeladen wird. Beachten Sie, daß mit der Festlegung einer Standardkarte keinerlei Funktionalität verlorengeht. Über die 'Laden'-Funktion kann weiterhin jede andere Karte geöffnet werden. Sie legen mit der Standardkarte lediglich fest, welcher Karte Sie den Vorzug geben und aus diesem Grunde direkt bei Programmstart geladen haben möchten. Hinweis: Die Standardversion von 'AmiAtlas' bot nicht die Möglichkeit, Standardkarten explizit festzulegen. Dort wurde immer die zuletzt verwendete Karte zur Standardkarte. Speicherung der Voreinstellungen Alle bisher vorgenommenen Veränderungen der Voreinstellung werden bei Programmbeendigung auf Wunsch gespeichert. Wenn Sie Änderungen vorgenommen haben, werden Sie dann gefragt, ob diese gesichert werden sollen. Achten Sie bei Diskettenbetrieb darauf, daß die verwendete Diskette keinen Schreibschutz besitzt. Voreinstellungen werden unter Kickstart 1.3 im gleichen Verzeichnis in die Datei "AmiAtlas.prefs" geschrieben. Ab Kickstart 2.0 ist für Voreinstellungen der Ordner "ENVARC:" vorgesehen, in dem in diesem Fall "AmiAtlas.prefs" abgelegt wird. Wenn Sie unter Kickstart 2.0 oder höher von der AmiAtlas-Diskette booten, kann das Voreinstellungsverzeichnis nicht erreicht werden, da es im Startvorgang nicht als logisches Laufwerk eingebunden wurde. Versuchen Sie in diesem Fall von Ihrer Workbench-Diskette bzw. Festplatte zu booten. Die Speicherung der Voreinstellungen kann auch explizit über den Menüpunkt "Einstellung speichern" im Extras-Menü aufgerufen werden. Es werden dann alle Einstellungen so gespeichert, wie sie zum Zeitpunkt der Menüauswahl gewählt waren. Wenn Sie daraufhin bis zur Programmbeendigung keine Veränderungen an den Einstellungen vornehmen, erscheint bei Programmabbruch nicht mehr der Hinweis zur Speicherung der Daten. Hinweis: In den Voreinstellungen wird auch die aktuelle Fenstergröße und - position der Karte festgehalten, so daß Sie bei erneutem Starten von 'AmiAtlas Pro' Kartenfenster wieder an der gleichen Position vorfinden. Weiterführende Eigenschaften der Voreinstellung Voreinstellungen speichert 'AmiAtlas Pro' jeweils in zwei Situationen. Zum einen direkt über den entsprechenden Menüpunkt "Extras->Einstellung speichern", zum anderen immer dann, wenn Sie Werte verändert haben, die in der Voreinstellungsdatei 'AmiAtlas.prefs' festgelegt sind. Folgende Informationen sind in dieser Datei festgehalten:         - Bei Programmstart angezeigte Karte (*)         - Festgelegter Kartenausschnitt (*)         - Bildschirmmodus, -größe und Farbanzahl         - Farbauswahl         - Zeichensätze für alle Darstellungsobjekte         - Detailmodus         - Koordinatenformat         - Koordinatennetz-Modus         - Durchschnittsgeschwindigkeiten         - Priorisierung von Straßentypen         - Art der Routenberechnung         - Anzeigeelemente in der Routenanzeige         - Modus für Icon-Speicherung         - Vorgabe-Startort         - Position und Größe des Kartenfensters         - Benzinpreis und -verbrauch Darüber hinaus enthält die Voreinstellung noch weitere Informationen, die erst für spätere Versionen von 'AmiAtlas Pro' wichtig werden. Die mit (*) markierten Punkte werden nicht automatisch durch das Programm geändert, sondern nur nach expliziter Aufforderung über einen entsprechenden Menüpunkt. 3.1. Erste Schritte Um AmiAtlas besser kennenzulernen, sollen hier einige wichtige Konzepte näher beschrieben werden. Starten Sie dazu das Programm und warten Sie auf die Darstellung der Gesamtübersicht Deutschlands. Kartendarstellung Je nach gewählter Bildschirmauflösung erhalten Sie eine Karte von Deutschland mit mehr oder weniger Details. Grundsätzlich werden die Grenzverläufe, sowie Küstenlinien, Inseln und Flüsse dargestellt. Darüberhinaus werden anfangs nur die Autobahnen ausgegeben. Diese können teilweise durchaus unterbrochen sein, wenn Teilstrecken z.B. nur als Bundesstraße ausgebaut sind. Das Kartenfenster kann mit der Maus verkleinert und vergrößert werden. Dabei wird auch die Größe des Karteninhalts proportional in der Größe verändert und es werden Details entfernt bzw. hinzugefügt. Bei eingeschaltetem Koordinatennetz kann zusätzlich die Unterteilung der Gitterlinien variieren. Diese dynamische Anpassung der Anzeige hilft Ihnen, stets eine übersichtliche Karte zu erhalten. Vergrößerung von Kartenausschnitten Innerhalb der Kartendarstellung können einzelne Ausschnitte vergrößert werden. Klicken Sie dazu die obere, linke Ecke des gewünschten Ausschnitts an und ziehen Sie einen Rahmen für den zu vergrößernden Ausschnitt auf. Wichtig ist, daß Sie nach der Auswahl des ersten Eckpunktes die linke Maustaste gedrückt halten. In der Kartenanzeige wird ebenfalls ein entsprechend großer Rahmen gezeichnet, der synchron mit der Mausbewegung die Größe ändert. Wenn Sie die Workbench 2.0 oder höher verwenden, kennen Sie sicherlich die Auswahlmöglichkeit von Icons mittels der sog. Lassofunktion. Genauso wählen Sie in 'AmiAtlas Pro' einen Kartenausschnitt. In jedem Schritt der Auswahl erhalten Sie in der Titelzeile eine Information darüber, was als nächstes zu tun ist. Bei der Auswahl des ersten Eckpunktes wird so zum Beispiel "Ausschnitt wählen... (rechte Maustaste für Abbruch)" angezeigt. Wichtig ist auch hier, daß die linke Maustaste nicht losgelassen wird, bevor Sie die rechte drücken. Alternativ dazu kann die Wahl des Ausschnitts mit ESC oder einer beliebigen anderen Taste auf der Tastatur abgebrochen werden. Wählen Sie jetzt einen Ausschnitt der Karte (vielleicht das Gebiet, in dem Sie wohnen) und lassen Sie es dadurch vergrößert darstellen. In der Vergrößerung sind daraufhin mehr Details sichtbar. Neben zusätzlichen Orten sind auch weitere Straßen hinzugekommen. Die Auswahl eines Ausschnitts kann beliebig oft wiederholt werden, um immer weitere Details sichtbar zu machen. Ab einer bestimmten Vergrößerungsstufe ist jedoch keine weitere Ausschnittswahl möglich. Um auf die Gesamtansicht Deutschlands zurückzukehren, existiert im Menü "Anzeige" der Punkt "Übersicht". Wählen Sie diesen aus, und Sie erhalten die ursprüngliche Kartendarstellung. Alternativ zur Auswahl eines Ausschnitts können im Menü "Anzeige" auch die Funktionen unter "Ausschnitt" verwendet werden. "Wählen..." hat dabei die gleiche Wirkung wie die direkte Angabe eines Ausschnitts per Maus in der Karte. "Halbieren" und "Verdoppeln" dienen dazu, den angezeigten Bereich jeweils ca. um den Faktor zwei zu verkleinern bzw. zu vergrößern. Verschieben des angezeigten Ausschnitts Die bisher beschriebenen Methoden der Kartendarstellung ermöglichten nur eine grobe Auswahl des Ausschnitts. Mit den Cursortasten kann jedoch ein Ausschnitt noch genauer festgelegt werden. Haben Sie auf eine der vorher beschriebenen Weisen einen Ausschnitt gewählt, so kann mit SHIFT zusammen mit den Cursortasten jeweils der nächstgelegene Ausschnitt sichtbar gemacht werden. Die Cursor-rechts-Taste zeigt den rechts gelegenen nächsten Ausschnitt, mit Cursor-oben wird der darüberliegenden Ausschnitt gewählt, etc. Wenn die Verschiebung des Ausschnitts um jeweils einen Bildschirmbereich zu groß ist, kann den Cursortasten alleine in kleineren Schritten weitergeschaltet werden. Der Ausschnitt wird hier dann etwa um ein Viertel des Bildausschnitts in die gewählte Richtung versetzt. Schließlich kann mit der ALT-Taste der Ausschnitt in ganz feinen Schritten von jeweils einer geografischen Minute verschoben werden. Die aktuelle Version des Routenplaners besitzt am rechten und unteren Kartenrand Schiebebalken, deren Länge sich proportional mit dem angezeigten Ausschnitt verändert. Die Schiebebalken haben zunächst bei Darstellung der Gesamtkarte die Länge bzw. Breite des Kartenfensters. Nach der Auswahl eines Kartenausschnitts werden jeweils die Schiebebalken aktualisiert. Anhand der Position und Größe der Balken ist eine gute Rückmeldung des Ausschnitts und der Vergrößerung möglich. Das Verschieben der Balken hat keine synchrone Bewegung des Karteninhalts zur Folge, sondern der neue Kartenausschnitt wird immer dann neu gezeichnet, wenn der Schiebebalken losgelassen wird. Dies ist aus Geschwindigkeitsgründen notwendig. Wird eine Karte über den Gesamtausschnitt hinaus vergrößert, so bleiben die Schiebebalken in der maximalen Länge erhalten. Das Verschieben der Balken kann dann jedoch eine schwieriger nachzuvollziehende Kartenbewegung zur Folge haben. Vermeiden Sie es daher, den angezeigten Ausschnitt über die Ansicht der Gesamtkarte hinaus zu vergrößern. 3.2. Erweiterte Ausschnittwahl In der Profiversion von AmiAtlas gehen die Möglichkeiten zur Auswahl bestimmter Kartenausschnitte noch etwas weiter als bisher beschrieben. Im Menü "Suchen" befinden sich die beiden Menüpunkte "Position merken" und "Alte Position". Diese dienen dazu, kurzfristig eineen bestimmten Ausschnitt zu verlassen, um daraufhin im späteren Verlauf noch einmal dorthin zurückzukehren. Wählen Sie dabei für den Ausschnitt, zu dem Sie später wieder zurückkehren möchten, den Menüpunkt "Position merken". Danach können Sie beliebige andere Ausschnitt anzeigen lassen. Sobald Sie wieder die ursprüngliche Position auf der Karte benötigen, wählen Sie den Menüpunkt "Alte Position". AmiAtlas stellt wieder exakt den zuvor gemerkten Ausschnitt her. Eine noch leistungsfähigere Funktion zum Zurückholen von Ausschnitten befindet sich im Untermenü "Anzeige->Ausschnitt." in Form der beiden Menüpunkte "Letzter" und "Nächster". 'AmiAtlas Pro' merkt sich die letzten 10 ausgewählten Ausschnitte. Mit 'Letzter' können Sie Schritt für Schritt den vorher gewählten Ausschnitt wiederherstellen. 'Nächster' zeigt entsprechend immer den nächsten Ausschnitt an, den Sie gewählt hatten. Dieser Menüpunkt ist nur wählbar, wenn Sie vorher mit der Funktion 'Letzter' mit den Ausschnitten zurückgegangen waren. Unter den mit 'Letzter' wählbaren Ausschnitten befinden sich nicht nur diejenigen, die Sie selber explizit mit einer Ausschnittsvergrößerung gewählt hatten, sondern auch solche, die beispielsweise beim Anzeigen einer Route durch AmiAtlas selber gewählt wurden. Automatisch Anpassung von Straßennamen AmiAtlas Pro kann neuerdings neben den Orten auch Straßennamen an die aktuelle Vergrößerungsstufe anpassen. Auf der Gesamtübersicht werden dadurch nun nicht mehr alle Orte und Straßen durch die Straßennamen verdeckt. Bei der Gesamtübersicht werden etwa 1/10 aller Straßenbezeichnungen dargestellt. Sobald die Karte weiter vergrößert wird, paßt sich die Anzahl von Straßennamen dynamisch an den Vergrößerungsfaktor an. Bei entsprechend starker Vergrößerung werden wiederum alle Straßennamen dargestellt. Wahl von Straßen in der Karte Die aktuelle Version erlaubt die Wahl von Straßenabschnitten. Klicken Sie dazu möglichst mittig eine Straße an. Sie erhalten die Information von Start- und Zielort zusammen mit zwei Schaltern zum Ändern und Löschen der Straße. Die Selektion von Straßenabschnitten direkt in der Karte soll insbesondere die Eingabe von Karten erleichtern. Es zum Beispiel ohne Probleme möglich, eine ungewünschte Straße durch Anklicken und Wählen des Schalters "Löschen" zu entfernen. Analog funktioniert die Änderung von Straßen. Nach Wahl der Funktion "Ändern" erscheint die gleiche Dialogbox, die auch bei Wahl des Menüpunktes "Bearbeiten->Straße->Ändern" verwendet wird. Wahl von Routen in der Karte Falls Sie bereits Routen berechnet und in der Karte angezeigt haben, können diese ebenfalls selektiert werden. Klicken Sie dazu möglichst mittig auf einen Straßenabschnitt der Route (wird dick dargestellt). Sie erhalten eine Information zu der Route und die Möglichkeit, die zugehörige Tabellendarstellung der Streckenbeschreibung aufzurufen. Da mehrere Strecken gleichzeitig in der Karte dargestellt werden können (wird später erläutert), hat die Wahl von Routen auch die Funktion, herauszufinden, zu welcher Route ein Streckenabschnitt gehört. Wurden mehrere Strecken berechnet, die sich einen Streckenabschnitt teilen, den Sie mittig selektiert haben, so wird immer diejenige Route aufgerufen, die als letzte berechnet wurde. 4.1. Repräsentation von Orten und Straßen Darstellung von Orten Orte sind bei AmiAtlas in verschiedene Größenklassen eingeordnet und werden wie in Atlanten üblich in verschiedenen Schriftgrößen dargestellt. Zusätzlich werden Hauptstädte unterstrichen ausgegeben. Folgende Einordnung der Orte wird verwendet:         Kleinstadt (und Dorf)         Stadt         Großstadt         Metropole         Hauptstadt         Sonstige         Raststätten Großstädte und die Hauptstadt werden zusätzlich in Fettschrift dargestellt, um sich besser von den übrigen Ortsangaben zu unterscheiden. In AmiAtlas werden darüberhinaus Ausfahrten von Autobahnen sowie Autobahnschnittpunkte (Kreuze, Dreiecke) als zusätzlicher Ortstyp verwaltet. Sie erscheinen in einem noch kleineren Zeichensatz als Kleinstädte. Da in der Regel Autobahnausfahrten den gleichen Namen tragen wie die zugehörigen Städte, wird eine zusätzliche Namensgebung zur Unterscheidung benötigt. 'AmiAtlas Pro' verwendet dabei folgende auch in Straßenkarten üblichen Abkürzungen, die den Ortsbezeichnungen angehängt werden:         AK = Autobahnkreuz    (z.B. Frankfurt AK)         AD = Autobahndreieck   (z.B. Mainz AD)         AS = Autobahn-Anschlußstelle  (z.B. Eschborn AS) Es wurde generell eine Schreibweise gewählt, so daß Bezeichnungen einfach über ihre alphabetische Einordnung gefunden werden können. Das "Südkreuz Kassel" findet man in AmiAtlas daher unter "Kasseler Südkreuz". Bei der Auswahl von Orten für die Routenberechnung erweist sich dies häufig als Vorteil. In der Karte existieren zahlreiche Orte mit gleichem Namen. Um diese unterscheiden zu können, werden in diesen Fällen Kürzel für die Bundesländer angehängt, in denen die jeweilige Stadt liegt:         BW      Baden-Württemberg         BY      Bayern         BE      Berlin         BB      Brandenburg         HB      Bremen         HH      Hamburg         HE      Hessen         MV      Mecklenburg-Vorpommern         NI      Niedersachsen         NW      Nordrhein-Westfalen         RP      Rheinland-Pfalz         SL      Saarland         SN      Sachsen         ST      Sachsen-Anhalt         SH      Schleswig-Holstein         TH      Thüringen Bei der Darstellung von Karten auf dem Bildschirm wird je nach Vergrößerungsstufe nur ein Teil aller Ortsangaben ausgegeben. Kleinstädte und Dörfer verlangen nach einer starken Vergrößerung, um angezeigt zu werden. Eine noch weitere Vergrößerung bringt schließlich auch die Autobahn-Anschlußstellen, -dreiecke und -kreuze namentlich zum Vorschein. Transparente Darstellung von Ortsnamen Bei kleinen Bildschirmauflösungen werden durch die Schrift teilweise die Straßen so stark verdeckt, daß sie kaum noch als Verbindung zwischen einzelnen Orten erkannt werden konnten. Aus diesem Grunde können in der aktuellen Version Ortsnamen nun transparent dargestellt werden. Straßen, die hinter den Ortsnamen verlaufen, sind dadurch noch sichtbar. Wählen Sie hierzu den Menüpunkt "Anzeige->Orte->Transparent". Die gewählte Einstellung wird in die Voreinstellung übrnommen. Beim nächsten Aufruf von AmiAtlas Pro wird jeweils die zuletzt gewählte Einstellung verwendet. Weiterhin werden Ortsnamen mit einem kleinen Punkt versehen, um kenntlich zu machen, wo sich ein Ort genau befindet. Hilfreich ist dieser Punkt auch für die Auswahl von Orten mit der Maus. Darstellung von Straßen Die Darstellung von Straßen vollzieht sich in ähnlicher Weise wie die der Orte. Auch hier wird je nach Vergrößerungsstufe mehr oder weniger angezeigt, wobei jedoch in diesem Fall schon bei recht geringen Vergrößerungen auch kleinere Straßen sichtbar werden. Dies resultiert aus der Tatsache, daß Straßen wesentlich weniger Platz auf dem Bildschirm in Anspruch nehmen als die Ortsnamen und sich dadurch nicht so schnell überlappen. Straßen werden ebenfalls in verschiedene Klassen eingeteilt:         Autobahnen         Europastraßen         Bundesstraßen         Landstraßen         Kreisstraßen         Sonstige Unter "Sonstiges" fallen dabei alle Verbindungen, die keine Straßen sind (z.B. Fährverbindungen auf Inseln oder Verbindungen, die nur mit dem Zug erreichbar sind). Bei der Berechnung von Routen wird der genaue Wegtyp dann in der Spalte für die Straßenbezeichnung ausgegeben. Farbwahl der Straßendarstellung Je nach gewählter Farbanzahl werden auch für die Bildschirmdarstellung der Straßen unterschiedliche Farben gewählt. Bei einer Gesamtzahl von vier Farben erscheinen alle Straßen in schwarz. Wenn Sie über mehr als 1 MByte Speicher verfügen, ist es ratsam, auf 8 oder 16 Farben umzuschalten (siehe Abschnitt über Konfiguration). Bei der achtfarbigen Darstellung wird standardmäßig folgende Farbzuordnung gewählt:         Autobahnen        orange-rot         Bundesstraßen         gelb         Landstraßen        grau         Kreisstraßen       grau         Sonstige      grau Diese Farbwahl trägt bereits wesentlich zur Übersicht bei. Störend mag dem ein oder anderen noch erscheinen, daß das Koordinatennetz ebenfalls in grau gehalten ist und damit leicht mit Straßen verwechselt werden kann (insbesondere bei waagerechten oder senkrechten Straßen). In diesem Fall kann die 16-farbige Darstellung gewählt werden. Hier wird das Koordinatennetz in einem sehr hellen Grau ausgegeben, so daß die Verwechslungsgefahr mit Straßen wesentlich geringer ist. Jede Farbwahl mit mehr als 16 Farben (auf AA-Chipsatz oder Grafikkarten) wird auf 16 Farben begrenzt, da 'AmiAtlas Pro' maximal diese Farbanzahl nutzt. 4.2. Darstellung von Straßenbezeichnungen Die in 'AmiAtlas Pro' übliche Darstellung von Karten umfaßt lediglich Straßen und Ortsnamen, je nach Vergrößerung mehr oder weniger. Zusätzlich enthält 'AmiAtlas Pro' alle Bezeichnungen von Straßen, die auch in der Karte angezeigt werden können. Im Menü "Anzeige" findet sich unter "Straßen" der Menüpunkt "Bezeichnungen". Wenn Sie diesen einschalten, werden zu den dargestellten Straßen jeweils die Straßenbezeichnungen mit ausgegeben. Es ist ratsam, erst ab einer gewissen Vergrößerung diesen Modus zu wählen, da die Ausgabe der Bezeichnungen leicht unübersichtlich wird. 'AmiAtlas Pro' gibt für jeden Streckenabschnitt zwischen zwei Orten die Bezeichnung aus, wobei folgende Zuordnung wiederum aus der üblichen Darstellung in Straßenkarten übernommen wurde:         A = Autobahnen     (z.B. A3)         B = Bundesstraßen     (z.B. B455)         L = Landstraßen     (häufig ohne Nummer)         K = Kreistraßen    (in der Regel ohne Nummer) Auch hier wird die Zeichensatzgröße an die Wichtigkeit der Straße angepaßt. Es ist Voraussetzung, daß von der eigenen Workbench oder der Festplatte gebootet wurde, um verschiedene Zeichensätze zu erhalten. Die Farbgebung der Straßenbezeichnungen richtet sich ebenfalls nach dem Straßentyp, ist jedoch zusätzlich abhängig von der gewählten Farbanzahl. Auch hier gilt wieder, daß eine gute Übersicht erst ab acht Farben erreicht wird. Autobahnen werden dann in weißer Schrift auf blauem Grund, Bundesstraßen in schwarzer Schrift auf gelbem Grund bezeichnet. Alle übrigen Straßentypen erscheinen schwarz auf grauem Grund. Die Farbgebung ist bei 16 Farben zugunsten einer besseren Lesbarkeit noch etwas optimiert. 4.3. Freie Wahl von Orts- und Straßendetails 'AmiAtlas Pro' paßt die Menge der dargestellten Details normalerweise automatisch an den Vergrößerungsfaktor an. Dadurch ist gewährleistet, daß nie zuviele oder zuwenige Ausgaben auf dem Bildschirm erscheinen. In einigen Fällen kann es jedoch sinnvoll sein, expizit anzugeben, wieviele Details sichtbar sein sollen. Detailierungsgrad über Menüs wählen Im Menü "Anzeige" befinden sich die zwei Menüpunkte "Orte" und "Straßen", die jeweils ein weiteres Untermenü enthalten. In beiden Untermenüs sollte zunächst der Menüpunkt "Automatisch" gewählt sein. Um eine individuelle Einstellung zu ermöglichen, muß dieser Modus zunächst verlassen werden, indem Sie "Automatisch" ausschalten. Danach sind im jeweiligen Menü die beiden Menüpunkte "Mehr" und "Weniger" wählbar. Schalten Sie auf diese Weise zum Beispiel die automatische Detailwahl der Straßen ab. Daraufhin können Sie mit "Mehr" jeweils einen Straßentyp zusätzlich anzeigen lassen. Die Auswahl von "Mehr" kann maximal sechs Mal wiederholt werden. Dann sind alle Straßen sichtbar (abhängig davon, wieviele zuvor schon angezeigt wurden). Beachten Sie, daß bei Vergrößerungen und Verkleinerungen nun immer die gewählte Anzahl von Straßen ausgegeben und keine automatische Detailanpassung durchgeführt wird. Insbesondere wenn Sie in einer starken Vergrößerung auf diese Weise mehr Straßen sichtbar gemacht haben und danach "Übersicht" aus dem "Anzeige"-Menü wählen, kann es längere Zeit dauern, bis die Karte gezeichnet ist. Je nach gewählter Bildschirmauflösung wird die Anzeige aller Straßendetails in der Übersichtskarte zu umfangreich sein. Wählen Sie dann wieder "Automatisch" aus dem Straßen-Untermenü aus, um die Menge dargestellter Straßen zu verringern. Ähnlich wie bei der expliziten Wahl von Straßendetails kann auch die Darstellung der Ortsanzahl individuell eingestellt werden. Hier zeigt sich jedoch noch mehr, daß zuviele Orte die Karte sehr unübersichtlich machen können. Als Voreinstellung sollte daher die automatische Anpassung der Details beibehalten werden. Detailierungsgrad über Dialogbox wählen Sie werden vielleicht bemerkt haben, daß die richtige Einstellung für den Detailierungsgrad mit Hilfe der Menüpunkte recht unpraktisch und auf langsamen Amigas auch recht zeitraubend sein kann. Aus diesem Grunde existiert zur vereinfachten Auswahl von Kartendetails in 'AmiAtlas Pro' eine Dialogbox, der zunächst eine genaue Auswahl der anzuzeigenden Kartenelemente zuläßt, bevor diese tatsächlich dargestellt werden. Wählen Sie hierzu im Menü "Extras" den Menüpunkt "Kartendetails...". In drei Spalten werden alle anzeigbaren Orts-, Straßen- und Geografiedaten ausgegeben. Enthält das Kästchen vor einem Begriff ein Häkchen, so wird dieses Detail in der Karte angezeigt, im anderen Fall weggelassen. Durch einfaches Anklicken mit der Maus kann das Häkchen gesetzt bzw. entfernt werden. Sie können auf diese Weise nun exakt auswählen, welche Kartendetails angezeigt werden sollen. Im Gegensatz zur Menüeinstellung sind hier alle denkbaren Kombinationsmöglichkeiten erlaubt. Es wäre beispielsweise möglich, ausschließlich Dörfer und Kleinstädte anzuzeigen. Bei der Wahl der Kartendetails über die Menüpunkte würden in diesem Fall auch alle größeren Städte angezeigt. Nachdem Sie nun alle gewünschten Details mit einem Häkchen versehen und in allen übrigen Kästchen das Häkchen entfernt haben, wählen Sie entweder den Schalter "Verwenden" oder "Okay". Der Unterschied beider Schalter liegt darin, daß bei "Okay" die Dialogbox geschlossen wird, bei "Verwenden" hingegeben nur die Karte mit den gewählten Details neu gezeichnet wird, aber die Dialogbox zunächst geöffnet bleibt. Letzteres bietet sich besonders dann an, wenn Sie verschiedene Detailierungsstufen zunächst ausprobieren möchten, um eine optimale zu finden. In diesem Fall ist es dann nicht erforderlich, die Dialogbox jedesmal über den Menüpunkt neu zu öffnen. Diese Anwendung eignet sich jedoch nur bei wirklich hohen Bildschirmauflösungen ab etwa 800 x 600 Pixel (in Verbindung mit einer hochauflösenden Grafikkarte), da ansonsten durch die Dialogbox selber fast die gesamte Karte verdeckt wird und damit die Auswirkungen des veränderten Detailierungsgrades nicht erkennbar sind. Geografiedaten ein- und ausblenden In der oben beschriebenen Dialogbox kann in der Spalte ganz rechts zusätzlich eingestellt werden, welche Geografieinformationen in der Karte erscheinen sollen. Normalerweise sollten diese alle eingestellt bleiben, da sie hilfreich beim Suchen von Kartenausschnitten sind. In einigen Fällen kann es aber nützlich sein, einzelne Geografieelemente auszublenden. An einigen Stellen überschneiden sich beispielsweise Grenzen und Flüsse. 'AmiAtlas Pro' gibt in diesem Fall die Flüsse aus, so daß die an gleicher Stelle verlaufende Grenze nicht sichtbar ist. Hier kann nun die Darstellung von Flüssen abgeschaltet werden, um die Grenzen freizulegen. Hauptanwendung dieser Funktion liegt jedoch bei der Eingabe und Änderung von Geografiedaten, die in einem späteren Abschnitt beschrieben wird. 5. Laden, Speichern, Umbenennen Laden anderer Karten Um eine Zusatzkarte (Siehe Abschnitt "Updates und weitere Karten") nachzuladen, wählen Sie im Menü "Karte" den Punkt "Laden...". Es erscheint eine Auswahlbox für Dateien, in der Sie zunächst das Laufwerk auswählen, auf dem sich die Zusatzkarte befindet. Angenommen, Sie wollen die Karte der Schweiz laden, die sich auf einer Diskette im Verzeichnis "swiss" befindet. Wählen Sie in der Datei-Auswahlbox als nächstes das Verzeichnis "swiss", wodurch Sie den Inhalt dieses Verzeichnisses angezeigt bekommen. Dort befinden sich mehrere Dateien, die ebenfalls mit "swiss" beginnen und über verschiedene Endungen verfügen. Klicken Sie nun noch eine dieser Dateien doppelt an, und die neue Karte wird zusätzlich in den Speicher geladen. Beachten Sie, daß 'AmiAtlas Pro' Karten immer zusätzlich in den Speicher lädt. Im obigen Beispiel befindet sich die Deutschland-Karte noch im Speicher. Sie können sie wieder in den Vordergrund holen, indem Sie die Karte der Schweiz mit den Tiefen-Schaltern des Fensters "wegklicken". Zusammenfügen von Karten AmiAtlas erlaubt es in der Profiversion, mehrere Karten zu einer einzigen zusammenzufügen. Sie können auf diese Weise zwei beliebige Karten zu einer machen. Dies ist dann notwendig, wenn Sie Routen berechnen wollen, die in mehr als einem Staat verlaufen. In der Ihnen vorliegenden Version verfügt 'AmiAtlas Pro' nur über die Deutschlandkarte. Um diese Karte mit einer zweiten zusammenzufügen, benötigen Sie entweder eine (nachgekaufte) Zusatzkarte oder eine von Ihnen selber erzeugte neue Karte (siehe hierzu den entsprechenden späteren Abschnitt). Voraussetzung für das Zusammenfügen zweier Karten ist allerdings, daß keine Ortsnamen in den Karten doppelt vorkommen. Häufig existieren in verschiedenen Ländern zumindest einige Orte mit gleichem Namen. In diesem Fall müssen die entsprechenden Namen in einer der beiden Karten zunächst abgeändert werden (z.B. ein Kürzel für den Staat anhängen), um danach die Karten zusammenzufügen. Bei nachbestellten Karten wurde bereits auf dieses Problem geachtet, und es wurden eindeutige Ortsnamen vergeben. Nachdem diese Punkte geklärt sind, soll jetzt das eigentliche Zusammenfügen beschrieben werden. Laden Sie dazu zunächst wie gewohnt 'AmiAtlas Pro' und öffnen Sie die erste Karte (wenn nicht schon vorhanden). Danach wählen Sie im Menü "Karte" den Menüpunkt "Anfügen...". Wie beim Laden einer Karte wählen Sie daraufhin die zweite Karte aus. 'AmiAtlas Pro' prüft zunächst, ob alle Ortsnamen nur einfach vorkommen. Ist dies der Fall, werden die zusätzlichen Kartendaten eingelesen und in die bereits bestehenden eingefügt. Je nach Amiga-Modell kann dies bis zu mehrere Minuten in Anspruch nehmen. Schließlich wird die Darstellung auf dem Bildschirm erneuert und beide Karten angezeigt. Eine auf diese Weise zusammengefügte Karte ist bis zu diesem Zeitpunkt nur im Speicher vorhanden. Beide Einzelkarten existieren unabhängig voneinander weiterhin auf der Diskette bzw. Festplatte. Wenn Sie die neue Karte komplett als eine Karte gespeichert haben möchten, wählen Sie die Funktion "Speichern als...". Es ist ratsam, einen neuen Namen für die zusammengefügte Karte zu verwenden, da ansonsten eine der Einzelkarten überschrieben wird. In der zusammengefügten neuen Karte befinden sich daraufhin alle Orte und Straßen der beiden Einzelkarten. Nicht vorhanden sind jedoch Grenzübergänge, die für eine Routenberechnung zwischen den beiden Staaten unabdingbar sind. Sie sollten daher zumindest die Grenzübergänge einfügen, die Sie beabsichtigen zu benutzen. Für das wiederholte Zusammenfügen von zwei bestimmten Karten existiert in 'AmiAtlas Pro' ein Mechanismus, der das Hinzufügen von Grenzübergängen automatisiert. Lesen Sie dazu Anhang A. Speichern von Karten (in der Demoversion nicht zugänglich) Die Speicherung einer Karte ist notwendig, wenn Sie diese umbenannt, Orte verändert bzw. ergänzt oder Geografiedaten geändert haben. Es gibt zwei Varianten, Karten zu speichern. Im Menü "Karte" befinden sich dazu die beiden Menüpunkte "Speichern" und "Speichern als...". Der erste der beiden Menüpunkte speichert die Karte unter dem gleichen Dateinamen ab, der vorher für die Karte vergeben wurde. Die Deutschlandkarte besitzt beispielsweise den Dateinamen "germany". Unter diesem Namen wird dann wiederum die Karte gesichert. Der Menüpunkt "Speichern als..." erlaubt es zusätzlich, einen neuen Dateinamen zu vergeben. Er unterteilt sich in einem Untermenü in die beiden Menüpunkte "AmiAtlas..." und "ASCII...". In fast allen Fällen sollten Sie "AmiAtlas..." wählen, da die Speicherung dann wesentlich schneller durchgeführt wird. Wählen Sie hingegen "ASCII...", so speichert 'AmiAtlas Pro' seine Daten in einem Format, das mit einer beliebigen Textverarbeitung oder einem Editor gelesen werden kann. Auf diese Weise können Sie größere Änderungen auch direkt an den ASCII-Daten mit einem Editor durchführen, da 'AmiAtlas Pro' auch in der Lage ist, das ASCII-Format zu lesen. Gehen Sie bei der Änderung 'per Hand' aber sehr sorgfältig vor. Fehler im Format der Dateien verzeiht das Programm nicht. Egal ob Sie das AmiAtlas-Format oder das ASCII-Format wählen, öffnet 'AmiAtlas Pro' eine Datei-Auswahlbox, in der Sie den Pfad und den neuen Dateinamen wie gewohnt auswählen und eingeben können. Beachten Sie bitte, daß zur Speicherung nur Dateinamen mit maximal 20 Zeichen verwendet werden dürfen, weil 'AmiAtlas Pro' an den gewählten Dateinamen Zusatzendungen für die verschiedenen Datentypen der Karte anhängt. Ein weiterer Unterschied von "Speichern..." und "Speichern als..." liegt darin, daß letztere Funktion grundsätzlich alle Kartendaten speichert, erstere hingegen nur die Bestandteile, die seit der letzten Speicherung verändert wurden. In der Regel werden die Geografiedaten nur sehr selten verändert, so daß deren Speicherung durch die erste Funktion dann nicht vorgenommen wird. Umbenennen von Karten 'AmiAtlas Pro' verwaltet neben dem Dateinamen pro Karte jeweils noch einen Titel. Bei der Deutschlandkarte ist dieser einfach "Deutschland". Wenn Sie jedoch verschiedene Versionen der Deutschlandkarte verwalten, kann es sinnvoll sein, hierfür verschiedene Titel zu verwenden. Der Titel einer Karte wird jeweils in der Titelzeile in eckigen Klammern ausgegeben. Auch wenn Sie zwei Einzelkarten mit der Menüfunktion "Anfügen..." zu einer einzelnen Karte machen, ist es ratsam, den Titel zu ändern (z.B. in 'Europa'). Hierzu wird auch direkt nach dem Zusammenfügen eine Dialogbox geöffnet. Erzeugen neuer Karten AmiAtlas erlaubt es in der Profiversion auch, vollkommen neue Karten zu erzeugen. Wählen Sie hierzu den Menüpunkt "Neu" im Menü "Karte". Es erscheint eine leere Karte, die mit den Funktionen des Menüs "Bearbeiten" mit Orts- und Routendaten sowie der Geografie gefüllt werden kann. 6. Suchen von Orten und Straßen Orte suchen In den meisten Fällen werden Sie zum Aufsuchen eines bestimmten Ortes grob den passenden Ausschnitt wählen und nach und nach die richtige Stelle weiter vergrößern. 'AmiAtlas Pro' kann jedoch auch gezielt nach einem Ortsnamen suchen. Hierzu finden Sie eine Funktion "Ort..." im Menü "Suchen". In einem Eingabefeld geben Sie den Namen des zu suchenden Ortes ein. Hierbei kann der Name auch unvollständig sein, d.h. Sie geben beispielsweise nur die ersten fünf Buchstaben ein. Wenn nun mehrere Orte existieren, die in diesen Buchstaben übereinstimmen, erhalten Sie eine weitere Auswahlbox, in der alle passenden Ortsnamen aufgeführt sind. Die Auswahl aus dieser Liste erfolgt einfach mit Mausklick. Alternativ dazu kann ein Listenelement auch mit den Cursortasten und Enter gewählt werden. 'AmiAtlas Pro' wählt daraufhin einen Bereich um den gewünschten Ort und zeigt den entsprechenden Ausschnitt der Karte an. Der gesuchte Ort wird hervorgehoben ausgegeben und mittig positioniert. Nächstgelegene Orte suchen Bei einer nicht allzustarken Vergrößerung können nicht angezeigte Orte noch auf eine andere Weise ermittelt werden. Die Funktion "Nächster Ort..." im "Suchen"-Menü erlaubt es, mit der Maus eine beliebige geografische Position innerhalb der Karte anzuklicken. 'AmiAtlas Pro' zeigt daraufhin den Namen des am nächsten gelegenen Ortes hervorgehoben an. Die Anzeige des Ortes wird bei Beendigung der Funktion nicht zurückgenommen. Erst bei der nächsten Neuzeichnung der Karte wird wieder die ursprüngliche Darstellung verwendet. Sie können das Neuzeichnen explizit aufrufen mit der Menüfunktion "Extras->Karte neu zeichnen". Straßen suchen Die Profiversion von AmiAtlas bietet über den Menüpunkt "Suchen-> Straße..." zusätzlich die Suche nach bestimmen Straßenbezeichnungen an. Wählen Sie hierzu zunächst die Übersichtsdarstellung der Karte. Rufen Sie dann die Funktion "Straße..." aus dem Suchen-Menü auf. In der Dialogbox geben Sie die Straßenbezeichnung ein (z.B. A3). In der Übersichtskarte wird daraufhin der Streckenverlauf der Autobahn A3 hervorgehoben dargestellt. Auf diese Weise können Sie nach den Bezeichnungen beliebiger Straßen suchen lassen. Für Bundesstraßen schreiben Sie vorne einfach statt des 'A' ein 'B'. Beachten Sie, daß auf diese Weise hervorgehoben dargestellte Strecken nur bis zur nächsten Neuzeichnung der Karte bestehen bleiben. Die Vergrößerung eines Kartenausschnitts oder eine beliebige andere Funktion, die die Karte neu ausgibt, entfernt daher die Markierung. Hinweis: Bei der Eingabe von Ortsnamen können sogenannte Joker verwendet werden. '*' steht dabei für eine beliebige Zeichenfolge und '?' für ein einzelnes Zeichen. '*heim' würde z.B. alle Orte aufführen, die mit 'heim' enden. 7.1. Berechnung von Routen Grundlagen Die eigentliche Aufgabe von 'AmiAtlas Pro' ist die Zusammenstellung von Routen zwischen einem vorgegebenen Start- und Zielort. Es ist dabei möglich, die kürzeste oder die schnellste Strecke zu berechnen. Eine entsprechende Einstellung wird im Menü "Route" über "Schnellste Strecke" bzw. "Kürzeste Strecke" vorgenommen. In der Regel ist die schnellere Strecke auch wesentlich angenehmer zu fahren, da hier vorwiegend Autobahnen genutzt werden. Die kürzeste Strecke hingegen kann teilweise deutlich in der Kilometeranzahl geringer sein, jedoch bedingt durch viele Bundes- und Landstraßen auch schlechter zu fahren. Zudem befinden sich in der kürzesten Route wesentlich häufiger Straßenwechsel. Aus diesen Gründen sollten Sie als Standardeinstellung die schnellste Strecke wählen. Start- und Zielort eingeben Zur Berechnung einer Route wählen Sie den Menüpunkt "Berechnen..." aus dem "Route"-Menü. Zunächst geben Sie im Eingabefeld neben "Startort" den Namen des Startortes, abgeschlossen durch ENTER, ein. Auch hier darf wie bei der Ortssuche ein unvollständiger Name angegeben werden. Sie erhalten dann eine Liste aller übereinstimmenden Ortsnamen, aus der Sie einen Ort wählen. Entsprechend wird daraufhin der Zielort im zweiten Eingabefeld eingegeben. Konnte einer der Orte nicht gefunden werden, so wird die Funktion abgebrochen. Wählen Sie in diesem Fall den nächstgrößeren Ort in der Umgebung. Lassen Sie zunächst das Eingabefeld für Zwischenziele frei und betätigen Sie den Schalter "Berechnen". 'AmiAtlas Pro' berechnet daraufhin die optimale Route entsprechend der Einstellung. Diese Berechnung kann im ungünstigsten Fall auf einem langsamen Amiga (Amiga 500, 600, 2000 ohne Beschleuniger) mehrere Minuten dauern. Grund hierfür ist die extrem große Anzahl von Routen, die von AmiAtlas auf die optimale hin getestet werden müssen. Eine Route von Hamburg nach München erfordert beispielsweise die Betrachtung von mehr als 100.000 Teilrouten. Wenn 'AmiAtlas Pro' eine Route gefunden hat, wird diese als Tabelle ausgegeben. Die Route ist dabei in einzelne Abschnitte unterteilt, auf Autobahnen beispielsweise von Anschlußstelle zu Anschlußstelle. Neben Anfangs- und Endeort wird jeweils noch der Straßenname sowie die Kilometerzahl des Straßenabschnitts ausgegeben. Unter der Tabelle befinden sich Angaben über die Gesamt-Kilometerzahl und die Fahrtzeit. Letztere wird aus der Kilometerzahl einzelner Teilstrecken und einer Durchschnittsgeschwindigkeit für den entsprechenden Straßentyp berechnet. 'AmiAtlas Pro' verwendet dabei in der Voreinstellung folgende Geschwindigkeiten:         Autobahnen              100 km/h         Bundesstraßen    70 km/h         Landstraßen             60 km/h         Kreisstraßen            50 km/h         Sonstige                40 km/h Meist ergibt sich aus dieser Berechnung ein recht genauer Wert für die tatsächliche Fahrtzeit. Unberücksichtigt bleiben bei dieser Rechnung Fahrtpausen und selbstverständlich alle sonstigen Vorkommnisse, die die Fahrgeschwindigkeit beeinflussen (Staus, Kilometerbegrenzungen, etc). Zusätzlich wird ein Prozentwert angezeigt, der angibt, welcher Anteil der Strecke Autobahn ist. Dieser Wert dient insbesondere als Vergleichswert für jeweils zwei gleiche Routen, die als schnellste bzw. kürzeste Route berechnet wurden. Mit dem Schalter "Okay" gelangen Sie zurück zur Kartendarstellung. "Zeigen" gibt die berechnete Route in der Karte aus, wobei die Streckenabschnitte der Route zur Unterscheidung in schwarz gezeichnet werden. Zusätzlich werden Start- und Zielort größer ausgegeben. 'AmiAtlas Pro' wählt dabei automatisch einen Ausschnitt der Karte, so daß die Route vollständig sichtbar wird. Der Schalter "Drucken" gibt die Tabelle auf Ihrem Drucker aus. Es wird dabei als Druckertreiber der aktuell eingestellte Druckertreiber der Workbench verwendet, wenn Sie von der Workbench gebootet haben. Nähere Informationen zum Ausdruck finden Sie in einem gesonderten Abschnitt. Die Karte mit der eingezeichneten Route kann im übrigen mit dem Menüpunkt "Drucken" aus dem ersten Menü "Karte" als Grafik ausgegeben werden. Mit Hilfe des Schalters "Speichern" wird die Streckenliste als lesbarer ASCII- Text gesichert, der von jeder Textverarbeitung oder einem Editor weiterbearbeitet werden kann. Auf diese Weise ist es zum Beispiel möglich, daß Sie die Streckenbeschreibung durch 'AmiAtlas Pro' berechnen lassen und im ASCII-Format speichern, um sie dann in einen Brief einzufügen, den Sie mit einer beliebigen Textverarbeitung erstellen. Routen mit Zwischenzielen In der obigen Beschreibung der Routenberechnung wurde die Eingabe eines Zwischenziels freigelassen. 'AmiAtlas Pro' berechnet in diesem Fall den direktesten Weg zwischen Start- und Zielort. Wenn Sie auf Ihrer Fahrt jedoch einen oder mehrere andere Orte besuchen wollen, können Sie diese gleich in die Berechnung einfließen lassen. Geben Sie dazu nach der Eingabe des Zielortes zusätzlich das Zwischenziel im dritten Eingabefeld unter der Auswahlbox ein. Wenn Sie mehr als ein Zwischenziel angeben möchten, klicken Sie einfach mit der Maus erneut dieses Eingabefeld an und geben das zweite, dritte, etc. Zwischenziel ein. Die eingegebenen Ortsnamen dürfen auch hier wieder unvollständig sein. Wenn 'AmiAtlas Pro' mehrere passende Ortsnamen findet, werden diese in einer Dialogbox zur Auswahl gestellt. Die maximale Anzahl von Zwischenzielen ist dabei im Prinzip unbegrenzt. Berücksichtigen Sie jedoch bitte, daß zuviele Zwischenziele die Berechnung einer optiomalen Route eher nachteilig beeinflussen können, da in der Regel Umwege gefahren werden. Sollten Sie sich bei der Eingabe des Ortsnamens eines Zwischenziels geirrt und schon ENTER betätigt haben (so daß der Ortsname bereits in der Liste enthalten ist), können Sie diesen auch wieder ändern. Klicken Sie dazu den falschen Ortsnamen einmal mit der linken Maustaste an. Er erscheint daraufhin wieder unten im Eingabefeld und kann von Ihnen durch einen anderen Ortsnamen ersetzt werden. Nachdem Sie alle Zwischenziele festgelegt haben, gehen Sie wie oben beschrieben vor und klicken den Schalter "Berechnen" an. Ausgehend vom Startort werden die Zwischenziele in der Reihenfolge der Eingabe (also nicht notwendigerweise auf kürzestem Wege) in die Route eingefügt. Anzeigen von Zusatzinformationen 'AmiAtlas Pro' bietet in dieser Profiversion die Fähigkeit, zusätzliche Informationen in die berechnete Streckenliste einzufügen. Um dies nachvollziehen zu können, lassen Sie das Programm bitte irgendeine beliebige Route berechnen. Die Listendarstellung auf dem Bildschirm enthält in der Voreinstellung nur folgende Angaben: Start- und Zielort, Kilometer des Streckenteilstücks und Straßenbezeichnung. Zusätzlich können über das Menü 'Anzeigen' weitere Angaben hinzugeschaltet werden. So können Sie den Kilometerstand auf- und absteigend einblenden oder auch die Fahrtzeit / Uhrzeit. Im Gegensatz zur normalen Kilometerangabe werden hier die Kilometer jeweils aufaddiert. In der Anzeige resultiert das Einschalten zusätzlicher Informationen darin, daß weitere Spalten in der Liste rechts angefügt werden. Normalerweise müssen Sie das Fenster der Anzeige verbreitern, um alle Informationen sichtbar zu machen. Alle Angaben können beliebig miteinander gemischt werden. Es schließen sich daher die Zusatzspalten nicht gegenseitig aus. Im Menü 'Anzeigen' können Sie nachvollziehen, welche Zusatzinformation aktuell eingeschaltet ist. Die Menüpunkte enthalten dann jeweils vorne ein Häkchen. Die Speicherung der Streckenbeschreibung als ASCII-Datei paßt sich der Bildschirmanzeige an. Es werden daher auch alle eingeschalteten Zusatzinformationen mit in die ASCII-Datei geschrieben. Nicht eingeschaltete Informationen werden nicht in die Datei übernommen. Analog zur Speicherung wird auch beim Ausdruck der Streckenbeschreibung die Zusatzinformation berücksichtigt. Beachten Sie jedoch, daß bei vielen eingeschalteten Zusatzinformationen die Einzelzeilen sehr breit werden. Falls notwendig, druckt 'AmiAtlas Pro' die Streckenbeschreibung in einem schmaleren Zeichensatz. Sollte der Ausdruck bei Ihnen dennoch zu einem Umbruch einzelner Zeilen führen, so prüfen Sie bitte, ob Sie in den Commodore-Voreinstellungen ('Preferences' bis Workbench 1.3, 'Printer' ab Workbench 2.0) korrekte Werte für die Ränder eingestellt haben. Routen mit Zeitvorgaben Bei der Berechnung von Routen wurden in der Version 1.3 einige Erweiterungen vorgenommen, die hier nun ausführlich beschrieben werden sollen. Zunächst wurde in der Listendarstellung die Anzeige von auf- und absteigenden Zeitangaben entfernt und durch das neue Konzept der Abfahrts- und Ankunftszeiten ersetzt. Vorgabe der Abfahrtszeit Rufen Sie den Menüpunkt "Route->Berechnen" auf. In der Dialogbox befinden sich oben zwei neue Eingabefelder für Abfahrts- und Ankunftszeit. Geben Sie hinter der Abfahrtszeit z.B. 10:00 Uhr ein und wählen Sie daraufhin eine beliebige Route. Lassen Sie diese berechnen, indem Sie den Schalter "Berechnen" anklicken. Daraufhin erscheint die Listendarstellung der Strecke. Oberhalb der Tabelle finden Sie neben "Abfahrtszeit" wiederum die eingegebene Uhrzeit. Neben "Ankunftszeit" steht nun die vorausberechnete wahrscheinliche Ankunftszeit. Innerhalb der Tabelle selber werden in der letzten Spalte jeweils Zwischenzeiten der einzelnen Zwischenpunkte der Strecke ausgegeben. Ist dies bei Ihnen nicht der Fall, so schalten Sie die Anzeige dieser Spalte ein, indem Sie die Menüfunktion "Zusätze->Uhrzeit" wählen. Wenn Sie eine kleine Bildschirmauflösung verwenden, kann es zusätzlich notwendig sein, mit dem waagerechten Schiebebalken die Tabelle etwas nach links zu verschieben. Vorgabe der Ankunftszeit Geben Sie wie in im letzten Abschnitt vor , nur daß Sie nun die Ankunftszeit statt der Abfahrtszeit eingeben (z.B. 12:00 Uhr). Das Eingabefeld der Abfahrtszeit lassen Sie leer bzw. belassen die Vorgabe von 00:00 Uhr. Berechnen Sie auch hier eine beliebige Route. AmiAtlas Pro hält sich nun an die vorgegebene Ankunftszeit und rechnet die passende Abfahrtszeit zurück. Auch hier ist die Darstellung der zusätzlichen Uhrzeit-Spalte möglich. Vorgabe von Abfahrts- und Ankunftszeit Der dritte Fall ist schließlich, beide Zeiten, sowohl Abfahrts- als auch Ankunftszeit anzugeben. AmiAtlas Pro versucht in diesem Fall eine Route zu finden, auf der die Strecke in der vorgegebenen Zeitspanne zu fahren ist. Falls der Zeitraum zu kurz gewählt wurde, so daß AmiAtlas Pro keine Route finden konnte, die abhängig vom gewünschten Streckentyp und der gewählten Durchschnittsgeschwindigkeit passend ist, wird eine entsprechende Hinweismeldung ausgegeben. Bei der Berechnung wird dann die Ankunftszeit weiter nach hinten verschoben. Die Anzeige der Uhrzeit-Spalte wird (falls sie eingeschaltet ist) auch im Ausdruck und der Speicherung als ASCII-Datei übernommen. Darstellungstypen der Streckenbeschreibung Bei der Anzeige berechneter Strecken gab AmiAtlas Pro bis Version 1.2 grundsätzlich eine Liste mit allen vorkommenden Zwischenorten aus. Bei längeren Autobahnfahrten kamen dabei sehr schnell viele Ausfahrten zusammen, die für die tatsächlich zu fahrende Strecke zum Großteil nicht von Interesse waren. Insbesondere war eine Unterscheidung von wichtigen und unwichtigen Ausfahrten nur schwer möglich. Aus diesen Gründen wurde die Darstellung von Strecken überarbeitet. Es stehen nun drei verschiedene Modi der Darstellung zur Verfügung, die in der Anzeige der Strecke rechts oben über einen Listenauswahl-Schalter gewählt werden können. Alternativen hierbei sind: Straßenwechsel, Wechsel/Zwischenziele, Alle Orte. Die einzelnen Darstellungstypen sollen hier näher erläutert werden. Nur Straßenwechsel aufführen Berechnen Sie zunächst mit AmiAtlas Pro eine beliebige Strecke, es sollte wenn möglich eine etwas längere sein, damit die verschiedenen Modi sichtbar werden. In der Anzeige der Streckenliste ist oben rechts ein neuer Listenauswahl-Schalter enthalten, der die drei Modi zur Auswahl stellt. Die Bedienung dieses Schalters entspricht dabei genau derjenigen von den Eingabefeldern für Staat und Bundesland bei der Ortseingabe. Wählen Sie den Darstellungstyp "Straßenwechsel". In der Liste erscheinen nun nur Start- und Zielort sowie Zwischenorte der Strecke, bei denen ein Wechsel der Straße erforderlich ist. Wenn in Ihrer berechneten Strecke beispielsweise ein längeres Stück Autobahnfahrt enthalten ist, so wird in der Liste nur die Auffahrt und Abfahrt auf die jeweils benutzte Autobahn aufgeführt. Autobahnabfahrten, die zwischen diesen Punkten liegen, sind in der Liste nicht enthalten. Kilometer- und Uhrzeitangaben werden für das komplette Teilstück der Autobahn zusammengefaßt. Straßenwechsel mit Zwischenzielen aufführen Die zuletzt beschriebene Darstellung von Strecken verkürzt in der Regel die Liste erheblich, da alle Zwischenabfahrten nicht aufgeführt sind. Bei Autobahnstrecken, die man zum ersten Mal fährt, kann es jedoch sehr nützlich sein, neben den Autobahnkreuzen, -dreiecken und -abfahrten, bei denen ein Straßenwechsel erforderlich ist, zur Orientierung auch die übrigen Abfahrten aufzuführen. Hierbei soll aber vermieden werden, daß Abfahrten, bei denen ein Straßenwechsel nötig ist, und solche, die einfach überfahren werden können, verwechselt werden. Schalten Sie hierzu den Darstellungstyp auf "Wechsel/Zwischenziele". Sie erhalten daraufhin wieder alle Ausfahrten in der Listendarstellung. Ausfahrten, die einfach überfahren werden können, werden jedoch nun jeweils in einer zusätzlichen Spalte mit "...über ..." angegeben. Auf diese Weise werden einerseits die wesentlichen Punkte der Strecke herausgestellt, bei denen auf eine andere Straße gewechselt werden muß, andererseits dienen die "...über"-Angaben der Nachverfolgung der Strecke während der Fahrt. Alle Orte aufführen Der dritte Darstellungstyp entspricht der einfachen Listendarstellung. Wählen Sie dazu "Alle Orte" im Listenauswahl-Schalter. Eine Unterscheidung von wesentlichen und unwesentlichen Ausfahrten ist in diesem Fall nur dadurch möglich, die Straßenbezeichnung heranzuziehen. Ein Wechsel der Straßenbezeichnung bedeutet hier, daß es eine wesentliche Ausfahrt war. In der aktuellen Version ist normalerweise die im letzten Abschnitt beschriebene Darstellung vorzuziehen. Ein Vorteil des Darstellungsmodus "Alle Orte" ist vielleicht die Anzeige aller Zwischen-Kilometerangaben und -uhrzeiten, die bei den anderen Modi nicht möglich ist. Der zuletzt gewählte Darstellungstyp wird mit in die Voreinstellung übernommen, so daß beim nächsten Aufruf von AmiAtlas Pro sofort dieser Modus eingestellt wird. Dennoch kann jede Strecke, die mit einem anderen Darstellungstyp gespeichert wurde, in jeden anderen Darstellungstyp umgeändert werden. Beachten Sie jedoch, daß sich auch der Ausdruck und die Speicherung als ASCII-Datei an den aktuell gewählten Darstellungstyp anpaßt. Falls Sie in der Anzeige beispielsweise die kurze Liste gewählt hatten, aber im Ausdruck die ausführliche Liste mit allen "...über"-Angaben wünschen, muß vor Betätigung des Schalters "Drucken" der Darstellungsmodus entsprechend gewechselt werden. Festlegung von Durchschnittsgeschwindigkeiten Bei der Berechnung von Routen bestimmt 'AmiAtlas Pro' neben der Fahrtstrecke auch die Fahrtzeit. Diese wird abhängig vom Straßentyp, der zu fahrenden Kilometeranzahl des Straßentyps und einer vorgegebenen Durchschnittsgeschwindigkeit berechnet. Mit 'AmiAtlas Pro' haben Sie die Möglichkeit, diese Durchschnittsgeschwindigkeiten zu verändern und an Ihren eigenen Fahrstil anzupassen. Wählen Sie dazu im Menü "Extras" den Menüpunkt "Geschwindigkeiten...". In einer Dialogbox erhalten Sie auf der linken Seite für jeden Straßentyp getrennt eine Geschwindigkeitsangabe, die bei der Routenberechnung als Durchschnittsgeschwindigkeit verwendet wird. Die angezeigten Werte lassen sich entweder mit den Pfeilschaltern verändern oder direkt eingeben (hierfür zunächst die KMH-Zahl mit Maus anklicken). Auch wenn Ihnen die vorgegebenen Geschwindigkeiten recht langsam vorkommen mögen, sind sie doch sehr realistisch, wenn man das Verkehrsaufkommen in Deutschland zugrunde legt und Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht überschreitet. Vergrößern Sie die Durchschnittsgeschwindigkeit auf Autobahnen z.B. auf 120 km/h, so bedeutet dies, daß Sie durchaus längere Abschnitte mit 160 bis 180 km/h fahren müssen, um die berechnete Fahrtzeit einzuhalten. Um für Ihre persönliche Fahrweise passende Werte zu finden, ist es ratsam, mit 'AmiAtlas Pro' probeweise Routen berechnen zu lassen, die Sie häufiger fahren und von denen Sie die etwaige Fahrtzeit kennen. Diese Testrouten sollten nicht zu kurz sein und insbesondere verschiedene Straßentypen beinhalten. Nach mehreren Rechnungen mit verschiedenen Durchschnittsgeschwindigkeiten lassen sich so recht gut passende Werte finden. Noch genauer lassen sich die Geschwindigkeiten bestimmen, wenn Ihr PKW über einen Bordcomputer verfügt, der auch die Anzeige von Durchschnittsgeschwindigkeiten ermöglicht. Hier müssen Sie im Prinzip nur noch die Werte in AmiAtlas übernehmen. Es sei jedoch darauf hingewiesen, daß das aktuelle Verkehrsaufkommen die Fahrtzeit im Normalfall so stark beeinflußt, so daß auch die exaktesten Durchschnittswerte keine große Aussagekraft haben können. Priorisierung von Straßentypen Die im letzten Abschnitt beschriebene Dialogbox enthält im rechten Teil noch weitere Einstellungen, die bisher nicht beschrieben wurden. 'AmiAtlas Pro' kann auf Wunsch die eigenen Vorlieben in der Streckenwahl berücksichtigen. In der Voreinstellung werden alle Straßentypen (Autobahnen, Bundesstraßen, etc.) weder bevorzugt noch benachteiligt. Wenn Sie jedoch lieber Autobahnen befahren und dadurch einen kleinen Umweg in Kauf nehmen, kann mit den Schiebereglern die Priorität von Autobahnen erhöht werden. Verschieben Sie dazu den Schieberegler für Autobahnen etwas weiter nach rechts. Entsprechend können Sie z.B. Kreisstraßen weniger häufig befahren wollen. Schieben Sie dazu den entsprechenden Schieberegler weiter nach links. Auf gleiche Weise können die Prioritäten für alle übrigen Straßentypen verändert werden. Je weiter Sie einen Schieberegler in die extremen Positionen ganz links oder rechts schieben, desto größer können die Umwege auf einem stärker bevorzugten Streckenabschnitt werden. Insgesamt lassen sich 16 Einstellungen für jeden Prioritätswert wählen. Das Verhältnis zwischen den einzelnen Einstellungen bestimmt dann, wie stark ein Straßentyp bevorzugt wird. Ein Tip: Probieren Sie verschiedene Einstellungen an einer Route aus und notieren Sie, wie sich diese Einstellungen auf die gewählte Route auswirken. Auf diese Weise finden Sie am schnellsten eine günstige Einstellung. Benzinverbrauch und Benzinkosten AmiAtlas Pro kann bei der Berechnung von Routen den Benzinverbrauch und die -kosten berechnen und ausgeben. Damit die von dieser Funktion berechneten Werte korrekt sind, müssen zuvor Variablen festgelegt werden, die diese Werte beeinflussen. Durchschnittsverbrauch festlegen Bei der Berechnung von Routen wird die Gesamtkilometerzahl berechnet. Um aus dieser Angabe den Benzinverbrauch berechnen zu können, benötigt AmiAtlas den Durchschnittsverbrauch Ihres Fahrzeugs. Wählen Sie den Menüpunkt "Bearbeiten->Fahrzeugdaten- >Benzinverbrauch...". In einer Dialogbox werden Sie dazu aufgefordert, den Durchschnittsverbrauch in Litern anzugeben. Im Eingabefeld wird jeweils der zuletzt gewählte Wert in der Form "x.x l/100 km" dargestellt. Bitte geben Sie dort einen für Ihr Fahrzeug passenden Wert (mit einer Nachkommastelle) ein. Falls Ihr Auto über einen Bordcomputer verfügt, können Sie den Durchschnittsverbrauch hiervon übernehmen. Ansonsten kann der Verbrauch grob ermittelt werden, indem Sie über einige Tankvorgänge hinweg die zurückgelegten Kilometer notieren und daraus den Durchschnittsverbrauch ermitteln. Benzinpreis festlegen Für die Berechnung der Benzinkosten ist neben dem Durchschnittsverbrauch der aktuelle Benzinpreis erforderlich. Wählen Sie zur Festlegung des Benzinpreises bitte den Menüpunkt "Bearbeiten->Fahrzeugdaten- >Benzinpreis...". Auch hier wird zunächst der zuletzt gespeicherte Preis angezeigt, den Sie gegen den aktuellen Preis ersetzen können. Die Angabe erfolgt hier mit drei Nachkommastellen. Tragen Sie bitte den Preis für die Benzinsorte ein, die Ihr Fahrzeug benötigt (z.B. "1.559 DM/l"). Verbrauch und Benzinpreis werden in der Voreinstellung festgehalten und sind beim erneuten Start von AmiAtlas sofort richtig gewählt. Die Eingabe muß daher nur einmal erfolgen, bzw. jeweils bei Benzinpreisänderungen. Ausgabe der Kosten Nachdem die Voraussetzungen für die Berechnung von Benzinverbrauch und -kosten gelegt sind, können Sie nun wieder eine beliebige Strecke berechnen lassen. In der Listendarstellung erscheinen unten drei neue Ausgabefelder, in denen der Verbrauch, die Benzinkosten sowie Angaben über die aktuell eingestellten Werte ausgegeben werden. Die Berechnung bezieht sich immer auf die einfach gefahrene Strecke. Für Hin- und Rückweg müssen die berechneten Werte jeweils verdoppelt werden. Verbrauch und Kosten werden beim Ausdruck und der Speicherung als ASCII- Datei mit ausgegeben. Auch dort erhalten Sie Angaben darüber, welche aktuell eingestellten Werte zum Durchschnittsverbrauch und Benzinpreis gewählt waren. Zurückholen berechneter Strecken Nach der Streckenberechnung erhalten Sie von 'AmiAtlas Pro' jeweils eine Liste mit der Streckenbeschreibung. Sobald Sie innerhalb dieser Anzeige den Schalter 'Zeigen' oder 'Okay' wählen, wird diese Anzeige geschlossen. Hiermit ist die berechnete Route jedoch noch nicht aus dem Speicher entfernt. 'AmiAtlas Pro' sammelt alle während einer Sitzung berechneten Routen in einer Liste, um diese bei Bedarf wieder aufrufen zu können. Benutzen Sie zu diesem Zweck den Menüpunkt "Route->Wählen'. Sie erhalten auf dem Bildschirm eine Übersicht aller bereits berechneter Strecken, aus denen Sie eine mit der Maus auswählen können. Neben Start- und Zielort enthält diese Liste auch eine Spalte, ob der Route die schnellste oder kürzeste Strecke zugrunde liegt. Die Strecke wird daraufhin wieder in Form der Streckenbeschreibungsliste zur Anzeige gebracht. Hinweis: Unter bestimmten Umständen muß 'AmiAtlas Pro' zur Sicherung der Konsistenz die Routenliste komplett aus dem Speicher entfernen. Dies tritt genau dann auf, wenn an den Kartendaten Änderungen vorgenommen werden, neue Karten geladen werden oder der Darstellungsmodus (Bildschirmmodus) verändert wird. Sollte es aus irgendeinem Grund notwendig sein, die bereits berechneten Strecken explizit aus dem Speicher zu entfernen, so wählen Sie den Menüpunkt 'Route->Alle entfernen'. Durch diese Funktion werden ausschließlich die Routen gelöscht, die während der aktuellen Sitzung im Speicher angelegt wurden. Strecken, die als Wegdefinition in einer Datei gespeichert wurden, bleiben hiervon unberührt. Hauptanwendung für das explizite Entfernen ist das Zurückholen von Speicherplatz auf Amigas mit wenig Hauptspeicher (<= 2 MByte). Noch ein Hinweis zur Demoversion: Je Programmaufruf ist die Anzahl der berechenbaren Routen auf 5 begrenzt. 7.2. Speicherung von Routen 'AmiAtlas Pro' kann Routen auf verschiedene Weise speichern. Zur Weiterverarbeitung mit anderen Programmen (Textverarbeitung, Editor) ist es möglich, die Streckenbeschreibung im ASCII-Format zu sichern. Alternativ dazu existiert ein zweites Speicherformat, das nur die Definition von Start- und Zielort sowie die Zwischenziele enthält. Dies ist besonders hilfreich, wenn eine Route viele Zwischenziele besitzt und für die Berechnung dadurch nicht neu eingegeben werden muß: Speicherung im ASCII-Format Um eine Streckenbeschreibung im ASCII-Format in einer Datei abzulegen, gehen Sie zunächst wie gewohnt vor, um die gewünschte Strecke zu berechnen. Wählen Sie den Menüpunkt "Route->Berechnen" und geben Sie Start- und Zielort, sowie eventuelle Zwischenziele an. Drücken Sie den Schalter "Berechnen". In der Dialogbox mit der Streckenbeschreibung finden Sie einen weiteren Schalter mit der Bezeichnung "Speichern". Nachdem Sie diesen betätigt haben, wird ein Dateiname verlangt, der standardmäßig mit "Route.txt" vorgegeben ist. Sie können diesen Namen verwenden oder einen eigenen dafür einsetzen. Die Endung ".txt" sollte jedoch erhalten bleiben, um eine Unterscheidung zu anderen Dateiformaten zu haben. Wenn Sie in den Voreinstellungen die Speicherung von Icons festgelegt haben, wird auch für diese neue Textdatei ein Icon angelegt. Ein Doppelklick von der Workbench aus auf dieses Icon bewirkt, daß die Textdatei mit der Streckenbeschreibung mit Hilfe des Commodore- Textanzeigers "More" auf dem Bildschirm dargestellt wird. Sollte stattdessen eine Fehlermeldung erscheinen, so machen Sie bitte mit einem Path-Befehl in der "startup-sequence" den "More"-Befehl zugänglich (siehe Amiga-DOS-Dokumentation). Eine auf diese Weise gespeicherte Textdatei kann praktisch von jeder Textverarbeitung und jedem Editor aus geladen werden. Auf diese Weise ist es beispielsweise möglich, eine Streckenbeschreibung in einen Brief einzufügen. Speicherung der Routendefinition Die zweite Möglichkeit, Routen zu speichern, existiert direkt in der Dialogbox zur Eingabe von Start- und Zielort. Im Gegensatz zu den ASCII- Dateien werden in diesem Fall jedoch nur die Informationen einer Route gespeichert, die unbedingt erforderlich sind, um eine Route erneut berechnen zu können. Insbesondere enthalten diese Dateien dann nicht die komplette berechnete Route, sondern nur die Definition von Start- und Zielort sowie Zwischenzielen. In erster Linie dient diese Speicherung dazu, die unnötige wiederholte Eingabe gleicher Routen nicht vornehmen zu müssen. Gehen Sie zur Speicherung einer Route wie folgt vor: Wählen Sie zunächst wie gewohnt den Menüpunkt "Route->Berechnen" und geben Sie Start- und Zielort sowie bei Bedarf die Zwischenziele ein. Klicken Sie nun direkt "Speichern" an (ohne vorher "Berechnen" auszuwählen). In einer Datei-Dialogbox wird auch hier ein Dateiname verlangt. Als Vorgabe erhalten Sie in diesem Fall "Route.spec". Dieser Name kann gegen einen aussagekräftigeren ersetzt werden (z.B. Abkürzungen von Start- und Zielort). Wieder ist es sinnvoll, die Dateiednung ".spec" beizubehalten, um sofort den Dateityp anhand des Dateinamens feststellen zu können. Für die auf diese Weise gespeicherten Routen wird das Verzeichnis "AmiAtlas:Routen" vorgegeben. Sie können selbstverständlich auch jedes andere Verzeichnis wählen. Routendefinitionen können mit dem Schalter "Laden" wieder in die Dialogbox für die Routendefinition zurückgeholt werden. Wählen Sie dazu in der Dialogbox nach Betätigung des Schalters die gewünschte Routendefinition aus, die Sie vorher gespeichert hatten. Bei dieser Vorgehensweise, Routendefinitionen nachzuladen, kann es zu der Meldung kommen, daß die Routendefinition nicht zur aktuellen Karte paßt. In diesem Fall haben Sie die Routendefinition wahrscheinlich in einer anderen Karte vorgenommen. Es können daher nur diejenigen Routendefinitionen nachgeladen werden, die in der aktuellen Karte erstellt wurden. Benutzung von Icons bei der Routendefinition Speichern und späteres Laden von Routendefinitionen können wie eben beschrieben über die entsprechenden Schalter innerhalb der Dialogbox ausgeführt werden. Die volle Funktionalität erhält man jedoch erst durch Ausnutzung der AppWindows von 'AmiAtlas Pro'. Überzeugen Sie sich zunächst davon, daß Sie in den Voreinstellungen die Speicherung von Icons eingeschaltet haben. Ferner muß Ihr Amiga mit Kickstart 2.04 oder höher ausgestattet sein, um AppWindows nutzen zu können. Öffnen Sie daraufhin die Karte auf der Workbench und verkleinern Sie sie so weit, daß Sie darunter das Verzeichnis mit den von Ihnen gespeicherten Routendefinitionen auf der Workbench auswählen können. Zu jeder Routendefinition existiert in diesem Verzeichnis ein Icon. Öffnen Sie in 'AmiAtlas Pro' die Dialogbox zur Eingabe von Start- und Zielort (Menüpunkt "Route->Berechnen"). Ziehen Sie daraufhin das Icon der gewünschten Routendefinition in das Fenster der Dialogbox und lassen Sie dort das Icon fallen, indem Sie die linke Maustaste loslassen. 'AmiAtlas Pro' erkennt automatisch, daß es sich um eine Routendefinition handelt und trägt Start- und Zielort, sowie eventuell vorhandene Zwischenziele in der Dialogbox ein. Probieren Sie dies mit verschiedenen Routendefinitionen, die Sie vorher gespeichert haben. Mit dem Schalter "Berechnen" wird die jeweils aktuell angezeigte Route ausgegeben. Auch hier kann es passieren, daß Sie das Icon einer Wegbeschreibung in das Fenster ziehen, die nicht in der aktuellen Karte erstellt wurde. 'AmiAtlas Pro' macht Sie darauf aufmerksam und bricht den Ladevorgang ab. Schließen Sie nun bitte die Dialogbox der Routenberechnung, so daß Sie nur die Karte auf der Workbench haben. Ziehen Sie nun ein Icon einer Routendefinition direkt in das Kartenfenster. 'AmiAtlas Pro' erkennt wiederum das Dateiformat. Nun werden jedoch nicht zuerst Start- und Zielort angezeigt, sondern sofort die Routenberechnung gestartet und daraufhin die Strecke ausgegeben. In diesem speziellen Fall wird eine Wegdefinition, die nicht in der aktuellen Karte erzeugt wurde, anders gehandhabt. 'AmiAtlas Pro' weist Sie zunächst auf den Umstand hin, daß es die Route in der aktuellen Karte nicht berechnen kann und fragt Sie anschließend, ob die passende Karte nachgeladen werden soll. Wenn Sie nun diese Frage bejahen, wird in der Wegdefinition nachgesehen, welche Karte zugrunde lag, diese geladen und daraufhin die Route berechnet, Wir gehen noch einen Schritt weiter. Beenden Sie dazu 'AmiAtlas Pro' vollständig. Klicken Sie nun doppelt auf ein Icon einer Routendefinition. In diesem Fall wird zunächst 'AmiAtlas Pro' gestartet, die Karte aufgebaut und daraufhin die gewählte Route berechnet und angezeigt. Hier ist ein wesentlicher Unterschied zum normalen Start von 'AmiAtlas Pro' über das Programm-Icon festzustellen. Dort wird in jedem Fall die Karte nachgeladen, die in den Voreinstellungen festgelegt wurde. Beim Programmstart über ein Wegbeschreibungs-Icon betrachtet 'AmiAtlas Pro' zunächst, in welcher Karte die Wegbeschreibung erzeugt wurde. Diese Karte wird dann geladen, auch wenn als Voreinstellung eine andere Karte eingestellt ist. Die zuletzt genannte Möglichkeit des Ausrufs einer Streckenberechnung funktioniert auch mit früheren Kickstart-Versionen. Es bleibt jedoch die Frage, warum das Ablegen eines Icons in einem Fenster von 'AmiAtlas Pro' (d.h. einem AppWindow) unter OS 2.0 und höher nur möglich ist, wenn das Fenster auf der Workbench dargestellt ist. Hier muß leider auf eine Beschränkung des Betriebssystems verwiesen werden, das bis zur aktuellen Kickstart-Version 3.1 nur die Möglichkeit bietet, AppWindows auf der Workbench einzurichten. Hinweis: Ein Vorteil der Routendefinitions-Dateien gegenüber einer im ASCII-Format gespeicherten Streckenbeschreibung liegt auch darin, daß die Berechnung einer Route bei ersteren immer auf der aktuellen Version der Karte arbeitet. Verändern Sie zum Beispiel Orte oder Straßen, nachdem Sie die Routendefinition gespeichert haben, so wird bei einer späteren Berechnung der dort festgelegten Route die Veränderung in der Strecke berücksichtigt. Die Ursache hierfür liegt darin, daß Routendefinitionen nur Start- und Zielorte enthalten und die eigentliche Streckenberechnung jeweils erst beim Aufruf stattfindet (und damit die aktuellen Kartendaten nutzt). Definition eines Vorgabe-Startortes Bei der Berechnung von Routen zeigt sich recht schnell, daß sich der Startort in der Regel nur selten ändert. Im Normalfall ist dies der Heimatort oder ein nahegelegener anderer Ort. Um nun nicht bei jeder Routenberechnung diesen Ort neu eingeben zu müssen (mit evtl. Auswahl aus einer Liste passender Ortsnamen), bietet 'AmiAtlas Pro' die Möglichkeit, einen Startort zu definieren, der bei jedem Aufruf der Routenberechnung automatisch eingesetzt wird. Um diese Funktion zu nutzen, öffnen Sie die Dialogbox zur Routenberechnung über den Menüpunkt "Route->Berechnen". Diese Dialogbox besitzt ein eigenes Menü "Optionen" mit dem Menüpunkt "Vorgabe-Startort...". Wählen Sie diesen Menüpunkt aus. Sie werden nach dem Namen des Startortes gefragt, den Sie auf gleiche Weise eingeben, wie bei der sonst üblichen Eingabe von Ortsnamen. Nachdem Sie ENTER betätigt haben, wird der gewählte Ort als Startort angezeigt. Eventuell muß der Ort aus einer Liste mehrerer Ortsnamen gewählt werden, wenn er nicht eindeutig war. Ab jetzt ist bei der Routenberechnung nur noch der Zielort mit Zwischenzielen einzugeben. Die Einstellung der Startort-Vorgabe wird mit in die globalen Voreinstellungen des Programms übernommen. Wenn Sie diese mit dem Menüpunkt "Extras->Einstellung speichern" sichern, wird auch beim nächsten Start von 'AmiAtlas Pro' der gewählte Vorgabe-Startort verwendet. Benötigen Sie als Startort einen anderen Ort als den gewählten Vorgabeort, so kann dieser einfach aus der Eingabezeile gelöscht und der zu diesem Zeitpunkt gewünschte Startort eingetragen werden. Dies ändert jedoch nichts an der Festlegung des Vorgabe-Startorts innerhalb der Voreinstellung. Um den Vorgabe-Startort vollkommen zu entfernen, wählen Sie erneut den Menüpunkt zur Definition und löschen den eingetragenen Startort. Wenn Sie auf diese Weise eine Leerzeile zurückgeben und daraufhin die Voreinstellung neu speichern, wird auch später kein Vorgabe- Startort verwendet. 8. Ausdruck von Karten Grafik-Ausdruck einer Karte 'AmiAtlas Pro' besitzt die Fähigkeit, Karten auf einem grafikfähigen Drucker auszugeben. Wählen Sie dazu als erstes den gewünschten Ausschnitt der Karte aus und machen Sie Ihren Drucker druckbereit. Wählen Sie danach im "Karte"-Menü die Funktion "Drucken- >Seitenfüllend". Die aktuell angezeigte Karte wird daraufhin gedruckt Die Breite des Ausdrucks wird dabei an die eingestellte Papierbreite angepaßt. Maßstabsgerechter Ausdruck Die Profiversion von AmiAtlas kann zusätzlich Karten mit einem exakten Maßstab drucken. Diese Funktion ist im wesentlichen für die Eingabe und Änderung von Orten und Straßen gedacht. Ein im Maßstab der Vorlagekarte gedruckter Ausschnitt kann dann direkt über die Vorlagekarte zum Vergleich herangezogen werden. Besonders einfach ist dies bei Verwendung von Transparentpapier. 'AmiAtlas Pro' fragt nach der Wahl des Menüpunktes 'Karte->Drucken->Maßstabsgerecht' nach einem Maßstab. Wenn Sie zum Beispiel den Maßstab 1:200.000 verwenden möchten, geben Sie 200000 ein. Vor dem Ausdruck berechnet das Programm die Breite und Höhe des gewählten Ausschnitts in Millimetern und zeigt diese in einer Dialogbox an. Sie können an dieser Stelle den Ausdruck noch stoppen, falls die Maße ungünstig gewählt sind. Wählen Sie in diesem Fall einen geeigneteren Maßstab oder eine andere Ausschnittsvergrößerung der Karte auf dem Bildschirm. Tip: Wenn Sie den Maßstab 1:200.000 und DIN-A-4-Papier verwenden, können Sie den Menüpunkt 'Suchen->Ort' nutzen, um einen Vergrößerungsfaktor auf dem Bildschirm zu erhalten, der im Ausdruck etwa die Breite einer DIN-A-4-Seite einnimmt. Hinweis: Beachten Sie, daß maßstabsgerecht ausgedruckte Kartenausschnitte schmaler werden, je weiter sie im Norden liegen. Dies liegt daran, daß die Breitengrade zu den Polen hin zusammenlaufen und deshalb die gleiche geografische Länge unterschiedliche Kilometer-Längen haben kann, abhängig vom Breitengrad. Ausdruck von Postern 'AmiAtlas Pro' bietet Ihnen weiterhin eine Funktion zum Ausdruck von Karten, die auf mehrere Seiten aufgeteilt sind. Die Einzelteile einer Karte können dann zu einer großen Gesamtkarte zusammengefügt werden. Aus diesem Grund wird die Funktion auch Poster-Ausdruck genannt. Wählen Sie zunächst einen Ausschnitt, der später im Ausdruck erscheinen soll. Rufen Sie daraufhin die Funktion "Poster" im Untermenü "Drucken" des ersten Menüs auf. In einer Dialogbox können Sie wählen, aus wievielen Einzelteilen die Poster-Karte bestehen soll. Gewählt werden kann hier 2x2 (4 Seiten), 3x3 (9 Seiten), 4x4 (16 Seiten) und eine eigene Aufteilung. Die Karte wird dann von 'AmiAtlas Pro' automatisch in passend große Einzelausschnitte zerlegt und auf dem Bildschirm jeweils ein Ausschnitt dargestellt. Vor jedem Ausdruck werden Sie dazu aufgefordert ein neues Blatt einzulegen. Im Poster-Ausdruck erscheinen die Koordinaten an den Geografielinien nur in der obersten und linken Druckzeile. Weiterhin wird ein Rahmen so gedruckt, daß er im fertigen Poster genau eine äußere Umrandung der Gesamtkarte bildet. Die Reihenfolge des Ausdrucks ist von oben nach unten, jeweils von links nach rechts. Wenn Sie die Ausdrucke ausschneiden und passend zusammenkleben, erhalten Sie eine große Übersichtskarte des anfangs gewählten Ausschnitts. Maßnahmen bei fehlerhaftem Ausdruck Falls der Ausdruck der Karte fehlerhaft ist, sind mehrere Ursachen möglich. Um Ihnen ein genaueres Verständnis über den Ausdruck zu geben, soll zunächst generell etwas zur Unterstützung von Druckern auf dem Amiga gesagt werden. Das Amiga-Betriebssystem unterstützt mit Hilfe des Printer-Device' und zugehörigen Druckertreibern eine große Anzahl verschiedener Druckermodelle. Ein fehlerhafter Ausdruck wird in der Regel durch falsche Voreinstellungen oder den falschen Druckertreiber verursacht. Grundsätzlich wird beim Booten des Amiga festgelegt, welcher Druckertreiber verwendet wird. Bis Kickstart 1.3 ist die Information hierzu in der Datei "system- configuration" enthalten und kann mit dem Preferences-Programm verändert werden. Ab Kickstart 2.0 stehen zwei verschiedene Voreinstellungsprogramme ("Printer" und "PrinterGfx") zur Verfügung. Beide legen Informationen über Druckertreiber und Druckparameter in den Verzeichnissen ENVARC: und ENV: ab. Für einen korrekten Ausdruck mit 'AmiAtlas Pro' ist es nun erforderlich, daß sowohl der passende Druckertreiber geladen wird als auch die Parameter für den Grafikausdruck stimmen. Falls Ihr Drucker statt des korrekten Ausdrucks nur wirre Zeichenfolgen zu Papier bringt, ist in der Regel ein falscher Druckertreiber die Ursache. Wenn Sie Ihren Amiga ausschließlich mit Diskettenlaufwerken betreiben, ist es für einen korrekten Ausdruck in jedem Fall erforderlich, über eine richtig eingestellte Workbench-Diskette zu booten. Booten Sie hingegen mit der AmiAtlas-Diskette, so wird ein EpsonQ-Druckertreiber verwendet, der zwar auf vielen Druckern ebenfalls einen richtigen Textdruck liefert, jedoch beim Grafikdruck normalerweise scheitert. Legen Sie daher zunächst eine richtig konfigurierte Workbench-Diskette in Laufwerk DF0: ein und booten Sie Ihren Amiga von dieser Diskette. Danach legen Sie die AmiAtlas- Diskette ein und starten das Programm. Nun können Sie den Ausdruck aufrufen. Hatten Sie zum Starten von 'AmiAtlas Pro' die Workbench- Diskette entfernt (z.B. weil Sie nur über ein Diskettenlaufwerk verfügen), so verlangt ein Requester wieder nach ihr. Legen Sie sie bitte erneut ein. Danach sollte ein korrekter Ausdruck erfolgen. Ist dies auch jetzt nicht der Fall, so kann entweder der Speicher zu klein sein (nur 1 MByte Hauptspeicher), oder die Einstellung des Druckertreibers auf Ihrer Workbench-Diskette hat nicht gestimmt. Korrigieren Sie in diesem Fall bitte die Einstellung, so wie es im Handbuch Ihres Computers beschrieben ist und wiederholen Sie die letzten Schritte. Als Besitzer einer autobootenden Festplatte haben Sie in dieser Hinsicht weniger Probleme. Wichtig ist jedoch auch hier, daß über die Festplatte und nicht über die AmiAtlas-Diskette gebootet wurde, um die Auswahl des richtigen Druckertreibers zu garantieren. Als Besitzer eines Farbdruckers sollten Sie zudem darauf achten, daß Sie einen passenden Farb-Druckertreiber verwenden und den Ausdruck auf Farbe gestellt haben. Ein Tip zum Schluß: Wenn Sie einen Schwarz-Weiß-Drucker verwenden, ist es ratsam im entsprechenden Preferences-Programm der Workbench den Grafikdruck ebenfalls auf "Schwarz-Weiß" zu schalten, da dies die Geschwindigkeit des Ausdrucks im Vergleich zum Ausdruck in Graustufen erheblich beschleunigen kann. Bei Bedarf ist der Schwellwert für die Helligkeitszuordnung (Threshold) anzupassen (siehe Commodore- Handbuch). Maßnahmen zur Verbesserung des Ausdrucks Der Grafikausdruck von Karten über 'AmiAtlas Pro' wird jeweils direkt von der Bildschirmdarstellung erzeugt. Die Qualität des Ausdrucks hängt daher auch von der gewählten Auflösung des Bildschirms ab. Verwenden Sie einen non-interlace-NTSC oder -PAL Bildschirm, so wird ein qualitätsmäßig relativ schlechter Druck erfolgen. Jedes Pixel des Bildschirms wird für den Ausdruck in x- und y-Richtung mehrfach vervielfältigt, so daß im Ausdruck mehr oder weniger große "Klötzchen" entstehen. Die einfachste Methode zur Verbesserung des Ausdrucks liegt darin, kurzfristig auf die Interlace- Darstellung zu wechseln, in diesem Modus die Karte zu drucken und danach wieder den ursprünglichen Modus einzuschalten. Auf Amigas mit ECS- oder AA-Chipsatz können auch andere hochauflösendere Modi verwendet werden. Ideal geeignet ist auch der A2024-Modus, falls Sie den entsprechenden hochauflösenden Schwarz- Weiß-Monitor von Commodore besitzen. Schließlich ist es noch wichtig, in den Voreinstellungen die Druckdichte hoch einzustellen (Dichte 7), da ansonsten trotz hoher Bildschirmauflösung durch das Printer-Device eine niedrige Druckauflösung erzeugt würde. Ein qualitätsmäßig etwas besserer Ausdruck ist weiterhin mit Programmen wie "TurboPrint" erreichbar. Diese spielen ihre Vorteile bei AmiAtlas jedoch nur bei der Umsetzung in Graustufen und (falls vorhanden) in Farben aus. Die Druckdichte kann mit diesen Programmen nicht erhöht werden. 9.1. Hinzufügen von Orten und Straßen Allgemeines In 'AmiAtlas Pro' können in dieser Version Karten durch eigene Orte und Straßen ergänzt werden. Generell weisen die Karten eine in etwa gleichbleibende Dichte an Details auf, so daß für die Routenberechnung über längere Entfernungen diese Daten ausreichen sollten. Dennoch kann es sinnvoll sein, in einigen Bereichen lokal Änderungen vorzunehmen. So könnten Sie in der Umgebung Ihres Wohnortes beispielsweise zusätzliche Autobahnauffahrten oder kleinere Kreisstraßen hinzufügen, um in berechneten Routen Ihre sonst verwendete Strecke wiederzufinden. Neue Orte eingeben Die Ergänzung der Karte beginnt in der Regel damit, die neuen Orte festzulegen. Starten Sie dazu zunächst das AmiAtlas-Hauptprogramm und öffnen Sie die gewünschte Karte (normalerweise die Deutschlandkarte). Im Menü "Bearbeiten" existiert der Menüpunkt "Orte", dem sich ein weiteres Untermenü anschließt. In diesem Untermenü wählen Sie die Funktion "Hinzufügen...". In der Titelleiste erscheint die Meldung "Position für neuen Ort wählen...". Klicken Sie innerhalb der Karte den Punkt an, an dem sich später der neue Ort in etwa befinden soll. 'AmiAtlas Pro' öffnet daraufhin eine Dialogbox, in der Sie alle notwendigen Angaben zu einem Ort vornehmen können. Zunächst geben Sie bitte den Ortsnamen im Eingabefeld ein. Dieser Name darf maximal 80 Zeichen lang sein, sollte sich aber im Normalfall auf 20 bis 25 Zeichen beschränken. Wenn der eingegebene Ortsname bereits existiert, wird dieser zurückgewiesen. In diesem Fall müssen Sie einen anderen Namen wählen. Wollen Sie hingegen den bestehenden Ort ändern, so ist hierfür die gleichnamige Menüfunktion "Ändern..." zuständig. Im nächsten Schritt legen Sie den Staat und das Bundesland fest. Hierzu existieren zwei Eingabefelder, die bisher noch den Inhalt "undefiniert" enthalten. Wählen Sie als erstes im oberen Feld den Staat aus. Klicken Sie dazu mit der linken Maustaste das Feld an und halten Sie die Maustaste gedrückt. Es erscheint eine Liste mit Staaten. Bewegen Sie bei gedrückter linker Maustaste den Cursor über den Staat, in dem der neue Ort liegt (z.B. "Deutschland") und lassen Sie die Maustaste los. Im Feld steht nun der Staat. Ein Hinweis zu den Eingabefeldern von Staat und Bundesland: Je nach Bildschirmauflösung kann es vorkommen, daß nur ein Teil der Gesamtliste während des Maustastendrucks sichtbar wird. Bewegen Sie den Mauscursor über das Ende der angezeigten Liste hinaus, und die nächsten Einträge der Liste werden sichtbar. Entsprechend kann mit der Maus auch über den Anfang des Listenausschnitts gefahren werden, um wieder die vorherigen Elemente sichtbar zu machen. Je nach gewähltem Staat stehen nun im zweiten Auswahlfeld die Bundesländer bzw. Regionen zur Auswahl. Wählen Sie auch hier wieder in gleicher Weise wie oben beschrieben den passenden Eintrag, d.h. das Bundesland bzw. die Region, in dem sich der neue Ort befindet. Im dritten Schritt wird der Typ des Ortes festgelegt. 'AmiAtlas Pro' unterscheidet hier zwischen folgenden Ortstypen:         Autobahnausfahrt         Autobahndreieck         Autobahnkreuz         Dorf         Stadt         Großstadt         Metropole         Hauptstadt         Sonstiges         Raststätte Zur korrekten Einordnung ziehen Sie am besten einen Atlas zu Rate, falls diese nicht eindeutig ist. Die Unterteilung von Ortstypen wird als Grundlage für die Darstellung von Karten verwendet. Je nach Bildschirmauflösung und Vergrößerungsstufe der Karte, werden einzelne Ortstypen dargestellt oder verborgen. 'AmiAtlas Pro' kennt intern Schwellwerte für die Darstellung einzelner Ortstypen. Diese sind mit der Ortsgröße aufsteigend sortiert. Autobahnausfahrten, -dreieicke und -kreuze werden erst bei sehr starker Vergrößerung dargestellt. Sie erfordern auch eine stärkere Vergrößerung als Dörfer. Zusätzlich werden sie in einem sehr kleinen Zeichensatz ausgegeben, um die Übersicht zu wahren. Als letzte Angabe für den neuen Ort wird noch die geografische Position festgelegt. Diese können Sie aus einer geeigneten Karte entnehmen oder Sie belassen die Position, die Sie grob auf der Karte gewählt hatten. Die Koordinaten werden in Grad, Minuten und Sekunden angegeben, wobei die Sekunden nur zur Feineinstellung dienen, falls Orte zu dicht beieinander liegen. Wenn Ihnen nicht die geneue geografische Position eines Ortes zur Verfügung steht, können Sie diese auch näherungsweise ermitteln. Schalten Sie dazu in der Karte die Darstellung des Koordinatennetzes ein und wählen Sie grob einen Ausschnitt, in dem sich der neue Ort befinden wird. Lesen Sie nun vom Koordinatennetz die Position eines in der Nähe gelegenen Ortes ab und geben Sie für den neuen Ort eine entsprechend leicht abgeänderte Position ein. Über die gegenseitige Lage des neuen mit einigen vorhandenen Orten kann dann recht leicht ein Näherungswert für die Position gefunden werden. Hinweise zur Koordinateneingabe 1. Die Position kann entweder mit den Pfeiltasten oder durch direkte Eingabe gewählt werden. Bei länger gedrückten Pfeiltasten werden die Zahlen mit zunehmender Geschwindigkeit durchgezählt. 2. Wenn Sie zufällig eine Position eingeben, an der sich schon ein anderer Ort befindet, macht Sie 'AmiAtlas Pro' darauf aufmerksam. Sie sollten dann in jedem Fall eine andere Position wählen. 3. Wenn Sie als Voreinstellung das Koordinatennetz in reiner Minutendarstellung ausgeben lassen, werden auch die geografischen Positionen des Ortes nur in Minuten und Sekunden eingegeben. Es fehlt also das Eingabefeld für die Gradanzahl. Zu den Minuten sind dafür die Gradanzahl mal 60 hinzugezählt. 4. Beachten Sie bei allen Eingaben in Text-Eingabefeldern, diese mit ENTER oder der Tab-Taste abzuschließen. Klicken Sie schließlich noch auf "Okay", um den Ort in die Karte einzufügen. Automatische Zuordnung von Staat und Bundesland Bei der Neueingabe von Orten ist es meist lästig, Staat und Bundesland bei jedem Ort neu zu wählen, da sich diese Daten von Ort zu Ort nur selten ändern. In der Eingabe-Dialogbox von Orten wurde daher eine Automatikfunktion integriert, die selbständig Staat und Bundesland zuordnen kann. Bei systematischer Eingabe von Orten liegt diese Funktion in 90 % aller Fälle richtig. Die Funktionsweise soll hier näher erläutert werden: Wählen Sie den Menüpunkt "Bearbeiten->Ort->Hinzufügen..." und klicken Sie die Position in der Karte mit der Maus an, wo sich der neue Ort befindet. In der daraufhin erscheinenden Dialogbox sind Staat, Bundesland und Ortstyp schon vorgewählt. AmiAtlas Pro hat von der gewählten Position aus den nächstgelegenen Ort bestimmt, der bereits vorhanden ist, und dessen Daten als Vorschlag für den neuen Ort übernommen. Selbstverständlich können Sie diesen Vorschlag bei Bedarf noch selber abändern, falls die Automatikfunktion einen falschen Vorschlag geliefert hat. Neue Straßen eingeben Im letzten Abschnitt wurde die Eingabe eines neuen Ortes beschrieben. Dabei wurde bisher nicht das Eingabefeld "Straßen nach" rechts unten erwähnt. Wenn Sie nur eine Straße zu einem bereits existierenden Ort hinzufügen möchten, so wählen Sie die Funktion "Ort ändern" aus dem "Bearbeiten"-Menü. Die Auswahlbox unter "Straßen nach" enthält alle vom gewählten Ort wegführenden Straßen. Unterhalb des Eingabefeldes befinden sich drei Schalter "Hinzufügen", "Entfernen" und "Ändern". Um eine neue Straße einzugeben, klicken Sie mit der Maus den Schalter "Hinzufügen" an. Eine weitere Dialogbox erscheint, in der alle Angaben für eine Straße zwischen dem Anfangsort und dem Zielort festgelegt werden. Geben Sie hier als erstes den Namen des Zielortes ein. Dieser kann auch unvollständig sein. In diesem Fall bietet Ihnen 'AmiAtlas Pro' alle Orte zur Wahl, die mit der Eingabe übereinstimmen. Als nächstes wird die Kilometerzahl der Straße eingegeben. Diesen Wert entnehmen Sie bitte einer Straßenkarte. Es können nur ganze Zahlen für die Kilometer angegeben werden. Runden Sie daher bei Bedarf die Werte auf oder ab. Unter "Bezeichnung" geben Sie den Straßennamen ein, z.B. A3 oder B455. Für Europastraßen wird entsprechend ein 'E' vorangestellt, für Kreisstraßen ein 'K' und für Landstraßen ein 'L'. 'AmiAtlas Pro' ordnet bei dieser Wahl von Straßennamen automatisch den richtigen Straßentyp zu. Sie können diesen aber auch selber über das Feld rechts eingeben. Es stehen folgende Straßentypen zur Wahl:         Autobahn         Europastraße         Bundesstraße         Landstraße         Kreisstraße         Sonstige Nachdem Sie "Okay" gewählt haben, erscheint der Zielort der neuen Straße in der Auswahlbox. Auf diese Weise können Sie zu einem Ort weitere Straßen hinzufügen. Die Anzahl ist vom Programm nicht begrenzt, sollte der Übersichtlichkeit halber jedoch nicht über 10 oder 12 wachsen. In der hier beschriebenen Vorgehensweise bei der Neueingabe von Straßen wurde das Feld mit allen Straßenverbindungen eines bestimmten Ortes in der Ortseingabe verwendet. Wenn in der Karte jedoch schon beide Orte enthalten sind, die durch eine Straße verbunden werden sollen, kann die Eingabe dieser Straße vereinfacht werden. Gehen Sie dazu wie folgt vor: Grafische Auswahl von Start- und Zielort zur Eingabe von Straßen Wählen Sie zunächst einen Kartenausschnitt, in dem sich beide Orte (Start- und Zielort der neuen Strecke) befinden. Im Menü "Bearbeiten" befindet sich im Untermenü "Straße" der Menüpunkt "Hinzufügen". Wählen Sie diesen aus. In der Titelleiste erscheint die Mitteilung "Startort wählen...". Klicken Sie mit der Maus einmal den Startort an, von dem die neue Straße wegführen soll. Daraufhin wird dieser Ort in der Karte fett ausgegeben, und der Titel wechselt zu "Zielort wählen...". Klicken Sie nun in gleicher Weise auf den Zielort der gewünschten Straße. Hier ein Hinweis: Wenn Sie eine neue Straße zwischen den Orten A und B einrichten möchten, so können Sie auch als Startort den Ort B und als Zielort den Ort A wählen. Die Reihenfolge der Ortsauswahl spielt also keine Rolle, da in 'AmiAtlas Pro' Straßen keine Richtung haben. Sie lassen sich immer in beide Richtungen befahren (und sind daher keine Einbahnstraßen). Nachdem Sie den zweiten Ort per Mausklick gewählt haben, erscheint eine Dialogbox, in der zusätzliche Angaben für die neue Straße eingetragen werden (Entfernung in Kilometer, Straßenbezeichnung und Straßentyp). Diese Eingabe entspricht exakt der Eingabe, wenn Sie Straßen über die Orte-Ändern-Funktion bearbeiten und dort Straßen hinzufügen. 9.2. Änderung von Orts- und Straßenangaben Änderung von Orten Alle Orte, sowohl die ursprünglich in der Karte enthaltenen als auch die von Ihnen hinzugefügten, können beliebig verändert oder gelöscht werden. Zur Änderung von Orten wählen Sie im "Bearbeiten"-Menü den Menüpunkt "Orte ändern...". Geben Sie daraufhin in der Dialogbox einen Ortsnamen ein. Dieser darf auch hier unvollständig sein. 'AmiAtlas Pro' zeigt Ihnen dann alle passenden Orte in einer Liste. Wie bei der Eingabe erscheinen alle Ortsdaten in einer Dialogbox. Dort können Sie daraufhin wie bei der Neueingabe von Orten beschrieben, die Daten ändern. Ortsname, Position, Staat, Bundesland und Ortstyp können auf diese Weise neu bestimmt werden. Entfernen von Orten In einigen Fällen kann es nicht ausreichen, nur Änderungen an einem Ort vorzunehmen. Es ist vielmehr nötig, einen Ort vollständig aus der Karte zu entfernen. Wählen Sie hierzu den Menüpunkt "Entfernen..." im "Bearbeiten"-Menü (Untermenü "Orte"). Geben Sie den Ortsnamen ein, und bestätigen Sie die Löschung. 'AmiAtlas Pro' löscht daraufhin den Ort selber, sowie alle Straßen, die von diesem Ort wegführen. Hinweis: 'AmiAtlas Pro' kann nur Straßen verwalten, zu denen sowohl Start- als auch Zielort existieren. Aus diesem Grunde werden beim Löschen eines Ortes auch alle Straßen entfernt, die von diesem Ort zu anderen Orten wegführen. Umgekehrt ist es aber möglich, einen Ort ohne eine Straße einzugeben. Beachten Sie hier aber, daß die Berechnung einer Route niemals zu diesem Ort führen kann und damit ein Ort ohne wegführende Straßen wenig Sinn hat. Direkte Auswahl von Orten zum Ändern und Löschen In der Profiversion von AmiAtlas können innerhalb der Karte direkt Positionen mit der linken Maustaste angeklickt werden. AmiAtlas zeigt dann in einem Requester einige Informationen zum nächstgelegenen Ort und bietet Schalter zum Ändern und Löschen des jeweils gewählten Ortes an. Die darauf folgenden Dialogboxen entsprechen den bereits beschriebenen bei Auswahl über die Menüpunkte. Änderung von Straßen Zur Änderung von Straßen wählen Sie zunächst die Funktion zur Änderung von Orten. Als Ortsname geben Sie entweder den Start- oder Zielort der Straße ein. Unter den Straßen ist jeweils der andere Ort zu finden. Klicken Sie diesen mit der linken Maustaste einfach ein und wählen Sie den Schalter "Ändern". Die Straßendaten werden in einer gesonderten Dialogbox dargestellt. Sie können wie bei der Eingabe beschrieben geändert werden. Grafische Auswahl von Straßen zur Änderung Alternativ kann auch die Funktion "Ändern" im Straßen-Untermenü des Bearbeiten-Menüs zum Ändern von Straßen verwendet werden. Hierzu ist es jedoch erforderlich, daß Sie zunächst einen Kartenausschnitt wählen, so daß die zu ändernde Straße vollständig sichtbar ist. Wenn Sie den Menüpunkt gewählt haben, erscheint in der Titelleiste die Aufforderung "Straßenabschnitt wählen...". Klicken Sie mit der linken Maustaste die zu ändernde Straße möglichst mittig an. Die Strecke wird daraufhin fett dargestellt und eine Dialogbox geöffnet, in der die Informationen der Straße geändert werden können. Als Attribute stehen auch hier wiederum die Streckenlänge in Kilometern, die Straßenbezeichnung und der Straßentyp zur Verfügung. Wenn Sie einen Kartenausschnitt gewählt haben, der relativ viele Straßen beinhaltet, die sich überschneiden, kann es schwierig sein, eine einzelne Straße exakt auszuwählen. Um auch in diesem Fall die Auswahl einer Straße zu ermöglichen, gibt es zwei Wege: - Wählen Sie einen kleineren Ausschnitt der Karte, in der weniger Straßen sichtbar sind. - Schalten Sie den Modus zur Darstellung der Straßenbezeichnungen ein (Menü Anzeige -> Straßen -> Bezeichnungen). Die Straßenbezeichnungen werden immer mittig auf einer Straße ausgegeben und können daher als Orientierung für das Anklicken einer Straße dienen. Löschen von Straßen Beim Löschen von Straßen wählen Sie zunächst den Start- oder Zielort der Straße mit Hilfe der Funktion Suchen->Ort. In der Auswahlbox für Straßen ist jeweils der andere Ort sichtbar. Klicken Sie diesen einmal mit der Maus an und wählen Sie den Schalter "Entfernen". Die gewählte Straße wird nach einer Sicherheitsabfrage aus der Karte entfernt. Grafische Auswahl von Straßen zum Löschen Sie können wie bei der Änderung von Straßen auch direkt per Mausklick eine Straße auswählen. Verwenden Sie hierzu den Menüpunkt Bearbeiten- >Straßen->Entfernen. In der Titelleiste werden Sie dazu aufgefordert, die gewünschte Straße mit der Maus anzuklicken. Auch hier sollte die Straße möglichst mittig angeklickt werden, um Verwechslungen mit anderen naheliegenden Straßen zu vermeiden. Die von 'AmiAtlas Pro' zugeordnete Straße wird daraufhin hervorgehoben ausgegeben. Eine Sicherheitsabfrage verhindert ungewolltes Löschen einer Straße. 9.3. Edieren und Hinzufügen in der Ortsliste Wenn Sie sehr viele Orte und Straßen verändern möchten, ist die Vorgehensweise über die entsprechenden Untermenüpunkte im Menü 'Bearbeiten' oder die direkte Auswahl von Orten auf der Karte eventuell zu umständlich. In diesem Fall können Sie die Eingaben anhand einer Ortsliste vornehmen, die sämtliche Orte der Karte in alphabetischer Reihenfolge enthält. Wählen Sie hierzu den Menüpunkt 'Bearbeiten->Ortsliste...'. Auf dem Bildschirm erscheint eine große Listendarstellung, in der die erste Spalte die Ortsnamen, die weiteren Spalten geographische Position und Bundesland enthalten. Unterhalb der Liste sind einige Schalter wählbar, die in ihrer Funktion den Menüpunkten entsprechen. 'Neu' fügt einen neuen Ort hinzu, 'Entfernen' nimmt einen Ort aus der Ortsliste, mit 'Ändern' ist es möglich die Daten eines schon vorhandenen Ortes zu korrigieren. Sie wählen einen Ort, indem Sie mit der Maus die entsprechende Zeile in der Listendarstellung einmal anklicken. Die Zeile wird daraufhin unterlegt dargestellt. Mit dem seitlichen Schieberegler gelangen Sie zu anderen Ausschnitten der Liste. Um schnell zu einem bestimmten Ausschnitt der Liste zu wechseln, drücken Sie auf der Tastatur einen Buchstaben von 'a' bis 'z'. In der Liste wird daraufhin der erste Ort mit diesem Buchstaben angezeigt. Wenn Sie beispielsweise den Ort 'Kaiserslautern' verändern möchten, drücken Sie zunächst die Taste 'k' auf der Tastatur. In der Listendarstellung wird dadurch der erste Ort mit Anfangsbuchstaben 'k' angezeigt. Unter Umständen müssen Sie daraufhin die Liste noch ein Stück weiter nach unten verschieben. Aus dieser Dialogbox heraus können Sie ausgewählte Orte auch direkt auf der Karte darstellen lassen. Drücken Sie nach der Auswahl eines Ortes hierzu den Schalter 'Zeigen'. In der Kartendarstellung wird daraufhin ein geeigneter Ausschnitt vergrößert. Die Dialogbox der Listendarstellung wird hierbei geschlossen, um den Blick auf die Kartendarstellung freizugeben. Die Funktionen zum Hinzufügen, Löschen und Ändern von Orten führen wieder zu den bereits bekannten Dialogboxen. Der Schalter "Neu" zeigt jedoch ein etwas anderes Verhalten. Es wird hier sofort die Dialogbox für die Ortseingabe geöffnet, ohne vorher die Möglichkeit zu bieten, auf der Karte die Position des neuen Ortes grob festzulegen. Der einfache Grund hierfür ist, daß die Listendarstellung selber fast die gesamte Karte verdeckt und daher keine sinnvolle Eingabe in der Karte durchführbar ist. Eine Möglichkeit, schnell in die Ändern-Dialogbox zu gelangen, ist das doppelte Anklicken eines Ortsnamens in der Liste. Hinweis: Die in der Liste dargestellten Geografiedaten passen sich auch hier wieder im Format der gewählten Voreinstellung an. Ergänzen von Karten AmiAtlas Pro bietet im Menüpunkt "Karte->Anfügen..." eine Möglichkeit an, mehrere Karten zu einer Gesamtkarte zusammenzufassen. Hiermist ist es jedoch nicht möglich, zwei "ähnliche" Karten gegenseitig zu ergänzen, d.h. nur die fehlende Information zu übernehmen. Zu diesem Zweck dient der Menüpunkt "Bearbeiten->Karte ergänzen...". Nach Auswahl des Menüpunktes wird per Dialogbox eine weitere Karte verlangt. AmiAtlas Pro prüft daraufhin, welche Orte und Straßen in dieser Karte gegenüber der aktuell geladenen zusätzlich vorhanden sind und ergänzt diese in der aktuellen Karte. In einem zweiten Schritt werden daraufhin noch einmal alle Straßen geprüft, um auszuschließen, daß durch die Ergänzung Straßen doppelt aufgenommen wurden. Diese Prüfung kann jedoch nur für Autobahnen und Bundesstraßen durchgeführt werden, da nur bei diesen eine Unterscheidung anhand des Straßennamens möglich ist. Bitte achten Sie daher bei Nutzung dieser Funktion etwas darauf, keine doppelten Land- und Kreisstraßen zu erzeugen. Aspect-Ratio festlegen AmiAtlas Pro verwendet für jede Karte einen sogenannten Aspect-Ratio-Wert, der das Verhältnis von Höhe zu Breite der Karte angibt. Für Deutschland wird beispielsweise ein Aspect-Ratio-Wert von 1.48 verwendet, da im Mittel die Höhe einer geographischen Einheit 1.48 mal so groß ist wie die Breite. Aufgrund der Kugelform der Erde variiert dieser Wert jedoch abhängig vom Breitengrad, auf dem sich der jeweilige Staat befindet. Theoretisch wäre selbst innerhalb eines Staates eine Anpassung des Aspect-Ratio-Wertes abhängig vom Breitengrad erforderlich. Dies verursacht jedoch einen so großen Rechenaufwand, daß zugunsten einer schnelleren Darstellungsgeschwindigkeit ein konstanter Mittelwert für jeden Staat verwendet wird. Die bereits verfügbaren Karten zu AmiAtlas enthalten jeweils einen passenden Aspect-Ratio-Wert, der von Ihnen nicht mehr verändert werden muß. Speziell für die Neueingabe ganzer Staaten wurde jedoch diese Eingabemöglichkeit des Aspect-Ratio-Wertes geschaffen. Wählen Sie probeweise den Menüpunkt "Bearbeiten->Aspect-Ratio festlegen..." und probieren Sie verschiedene Werte aus, um deren Auswirkungen auf die Kartendarstellung zu erkennen. Da je Karte ein eigener Aspect-Ratio-Wert existiert, werden diese Werte jeweils nur zusammen mit der Karte gespeichert. Die Voreinstellung enthält daher keine Information über den Aspect-Ratio-Wert. Aus diesem Grunde wird standardmäßig beim Neuanlegen einer Karte immer der Aspect-Ratio- Wert 1.0 verwendet. 9.4. Edieren von Geografiedaten Allgemeines 'AmiAtlas Pro' verwaltet getrennt voneinander Daten zu Grenzen, Flüssen, Seen und Inseln. Auch diese Daten können verändert werden. Generell sind diese Eingaben aber nur notwendig, wenn sie eine vollkommen neue Karte erstellen. Alle vier Typen von Geografiedaten werden auf gleiche Weise verwaltet und nur in verschiedenen Farben auf dem Bildschirm wiedergegeben. Aus diesem Grunde wird in dieser Anleitung nur einmal die Vorgehensweise für die Eingabe und Änderung der Grenzen beschrieben. Die übrigen Geografiedaten lassen sich auf gleiche Weise verändern. Hinzufügen einer Geografielinie Um einen neuen Linienzug für die Geografiedaten einzugeben, wählen Sie zunächst den gewünschten Ausschnitt der Karte. Im Menü "Bearbeiten" befinden sich im Untermenü "Geografie" vier Menüpunkte für die verschiedenen Geografietypen. Wählen Sie "Neue Grenze" (bzw. den gewünschten Menüpunkt). In der Titelzeile erscheint die Meldung "Startpunkt wählen...". Bewegen Sie den Mauspfeil an die Position, wo die neue Geografielinie beginnen soll. Drücken Sie dort die linke Maustaste und halten Sie diese gedrückt. In der Titelzeile erscheint nun "Nächsten Punkt wählen...", während auf der Karte vom Startpunkt eine Linie mitgezogen wird, wenn Sie die Maus bewegen. Bewegen Sie nun den Mauspfeil an den nächsten Eckpunkt des Linienzugs und drücken Sie die linke Maustaste. Auf diese Weise können beliebig viele weitere Eckpunkte ergänzt werden. Die zuletzt eingegebene Linie wird jeweils am Ende an den bereits eingegebenen Linienzug angehängt. Wenn Sie diese Funktion abbrechen möchten, so drücken Sie die ESC-Taste oder betätigen die rechte Maustaste. Wie bereits erwähnt, werden die übrigen Geografiedaten auf gleiche Weise eingegeben. Der Ablauf der Eingabe verhält sich dabei exakt so, wie hier für die Grenzeingabe beschrieben. Anfügen neuer Eckpunkte an eine Geografielinie Die eben beschriebene Vorgehensweise wird verwendet, um eine Geografielinie komplett neu einzugeben. Wenn eine solche Linie bereits vorhanden ist und nur durch einzelne Eckpunkte ergänzt werden muß, wird man Funktionen aus dem Untermenü "Geografie bearbeiten" nutzen. Mit dem Menüpunkt "Punkt anfügen" kann entweder ein Linienzug verlängert werden oder weitere Punkte können zur Verfeinerung des Linienzuges eingefügt werden. Wählen Sie hierzu den genannten Menüpunkt. In der Titelziele erscheint die Meldung "Geografiepunkt wählen...". Klicken Sie mit der Maus den Eckpunkt einer Geografielinie an, den Sie durch einen Zusatzpunkt ergänzen möchten. Dies kann auch ein Punkt innerhalb eines Linienzugs sein. Halten Sie die Maustaste gedrückt und ziehen Sie den neuen Punkt an die gewünschte Position. Die neue Geografielinie wird während der Mausbewegung immer mitgezogen. Nach dem Loslassen der Maustaste wird die Geografielinie wieder in der richtigen Farbe dargestellt. Entfernen von Eckpunkten aus einer Geografielinie Auch der umgekehrte Weg, also das Löschen einzelner Punkte aus einer Geografielinie, ist mit AmiAtlas möglich. Wählen Sie hierzu den Menüpunkt "Punkt entfernen" aus dem "Geografie bearbeiten"-Untermenü. In der Titelzeile erscheint die Meldung "Geografiepunkt wählen...". Klicken Sie mit der Maus einmal kurz den gewünschten Eckpunkt einer Geografielinie in der Karte an. Der Punkt wird sofort aus der Karte entfernt. Sie können daraufhin sofort den nächsten Punkt anklicken, um auch diesen zu löschen. Um den Löschmodus zu verlassen, betätigen Sie entweder die ESC-Taste oder drücken die rechte Maustaste. Verschieben von Eckpunkten einer Geografielinie Vorhandene Eckpunkte in einem Linienzug der Geografiedaten können auch an eine andere Position verschoben werden. Wählen Sie dazu den Menüpunkt "Punkt verschieben" aus dem "Geografie bearbeiten"- Untermenü. In der Titelzeile erscheint auch hier die Meldung "Geografiepunkt wählen...". Klicken Sie einen Eckpunkt einer Geografielinie an und lassen Sie die Maustaste gedrückt. Sie können nun diesen Punkt an eine neue Position verschieben. Auf der Karte wird während der Mausbewegung die Geografielinie mitgezogen. An der gewünschten neuen Position des Eckpunktes lassen Sie die Maustaste los. Der Punkt wird dann endgültig an die neue Stelle gesetzt. Fällt Ihnen während des Verschiebens eines Eckpunktes auf, daß Sie diesen Punkt doch an der ursprünglichen Position belassen möchten, so drücken Sie die ESC-Taste oder die rechte Maustaste. Der Linienzug wird an die alte Position zurückgesetzt. Diese Funktion ist jedoch nur dann möglich, wenn Sie noch nicht die linke Maustaste losgelassen hatten. Zum Verlassen des Verschiebe-Modus betätigen Sie ebenfalls die ESC-Taste oder drücken die rechte Maustaste. Hinweis zur Änderung von Geografiedaten: In einigen Fällen kann es schwierig sein, einzelne Punkte einer Geografielinie auszuwählen, weil sich mehrere Linien überschneiden (z.B. Grenzen und Flüsse). Für diesen Fall existiert im Menü "Extras" der Menüpunkt "Kartendetails...". In der Spalte ganz rechts enthält die Dialogbox Schalter zum gezielten Ein- und Ausschalten einzelner Geografietypen. Möchten Sie beispielsweise Änderungen an einem Grenzverlauf vornehmen, der durch einen Fluß verdeckt ist, so schalten Sie einfach in dieser Dialogbox die Darstellung von Flüssen aus (Häkchen entfernen). 10. Erweiterte Icon-Funktionalität Neben zusätzlichen Funktionen sollte AmiAtlas Pro noch einfacher zu bedienen sein als die Vorversion. Beim Amiga ist das objektbezogene Konzept von Drag-and-Drop in Form von Icons verwirklicht, die in Fenstern oder auf anderen Icons abgelegt werden können und hierdurch eine passende Operation ausführen. Beachten Sie bitte, daß erst ab der Betriebssystemversion 2.04 die Funktionen von AppIcons und AppWindows zur Verfügung stehen. Sollten Sie noch Kickstart 1.2 oder 1.3 verwenden, so überspringen Sie bitte diesen Abschnitt. Ikonifizierung Unter Ikonifizierung versteht man das zeitweilige Beenden eines Programms, wobei das Programm als solches im Speicher erhalten bleibt und auf der Workbench ein Icon der "schlafenden" Applikation erscheint. Bitte wählen Sie die Menüfunktion "Extras->Ikonifizieren". Das Kartenfenster von AmiAtlas Pro verschwindet, und auf der Workbench taucht ein Icon auf, das dem Programm-Icon von AmiAtlas Pro sehr ähnlich sieht, jedoch eine "Schlafblase" enthält. Klicken Sie mit der linken Maustaste dieses Icon doppelt hintereinander an. Hierdurch wird das Kartenfenster von AmiAtlas Pro wieder zum Vorschein gebracht. Ablegen von Icons auf dem AppIcon Das Verkleinern von AmiAtlas zu einen Icon und darauffolgende Zurückholen per Doppelklick hat sicherlich nur eingeschränkten Nutzen. AppIcons - so werden die Icons der "schlafenden" Applikationen auf der Workbench genannt - bieten jedoch noch wesentlich mehr Möglichkeiten. AmiAtlas Pro nutzt hier alle Fähigkeiten, die vom Betriebssystem zur Verfügung gestellt werden. Um die verschiedenen Funktionalitäten zu verstehen, ist es vorteilhaft, wenn Sie die folgenden Schritte direkt am Computer nachvollziehen. Starten Sie wie gewohnt AmiAtlas Pro und ikonifizieren Sie es sofort darauf mit dem Menüpunkt "Extras->Ikonifizieren". Auf der Workbench erhalten Sie nun das AppIcon von AmiAtlas Pro. Falls Sie eine Zusatzkarte (Schweiz, Österreich, eigene) besitzen, nehmen Sie bitte mit der Maus eine beliebige Datei dieser Karte und ziehen sie über das AppIcon. Das Ziehen und Fallenlassen des Icons wird neudeutsch auch als Drag-and-Drop bezeichnet. AmiAtlas Pro erkennt automatisch, daß es sich um eine Kartendatei handelt. Zunächst wird die ursprünglich geladene Karte wieder geöffnet und daraufhin die fallengelassene Karte geladen. Es spielt im übrigen keine Rolle, welches Icon der zusätzlichen Karte Sie für diesen Vorgang verwenden. AmiAtlas Pro lädt grundsätzlich alle verfügbaren Daten zu der Karte. Ikonifizieren Sie nun bitte wieder AmiAtlas Pro mit dem entsprechenden Menüpunkt aus dem "Extras"-Menü. Wählen Sie nun das Icon einer Wegbeschreibungsdatei, die Sie entweder zuvor gespeichert haben oder von den Beispielen nehmen, die auf der Programmdiskette enthalten sind (zur Erinnerung: Wegbeschreibungen können in der Dialogbox zur Eingabe von Start- und Zielort gespeichert werden. Sie besitzen die Dateiendung .spec). Ziehen Sie auch dieses Icon über das AppIcon von AmiAtlas Pro. In diesem Fall erkennt AmiAtlas, daß es sich um eine Wegbeschreibung handelt. Als erstes wird die Karte wieder geöffnet. Daraufhin berechnet AmiAtlas Pro die Route, die in der Wegbeschreibung definiert ist und zeigt sie als Tabelle an. Sollte die Wegbeschreibung in einer anderen Karte erzeugt worden sein als die aktuell geladene Karte, so können Sie auf Wunsch die passende Karte nachladen lassen. Ablegen von Icons im Kartenfenster Es existierte bereits in V1.2 die Möglichkeit, Icons von Wegbeschreibungen im Kartenfenster abzulegen. Die entsprechenden Funktionen sind selbstverständlich erhalten geblieben. Neu ist die Möglichkeit, auch Icons von Kartendateien im Kartenfenster abzulegen. Hier ist die dadurch ausgelöste Operation anders als beim Ablegen einer Kartendatei auf einem AppIcon. Die gewählte Karte wird nicht gesondert in den Speicher geladen, sondern an die bereits vorhandene Karte angefügt. Auf diese Weise können leicht mehrere Karten zu einer einzelnen zusammengefügt werden. Die Funktion entspricht ansonsten exakt dem Menüpunkt "Karte->Anfügen...". Ändern und Ersetzen von Icons Aufgrund verschiedener Rückfragen bezüglich der Änderung von Icons von AmiAtlas Pro soll hier noch einmal genauer erläutert werden, welche Punkte zu beachten sind, damit AmiAtlas Pro auch mit eigenen Icons korrekt arbeitet. AmiAtlas Pro erzeugt auf Wunsch Icons zu allen Dateien, die es speichert. Diese Icons sind nicht von vornherein in ihrem Aussehen und ihrer Größe festgelegt, sondern befinden sich extern im logischen Verzeichnis "AmiAtlas:Icons". Sobald ein Icon eines bestimmten Typs benötigt wird, lädt AmiAtlas Pro das passende Vorgabe-Icon aus diesem Verzeichnis und erstellt eine Kopie mit abgeändertem Dateinamen im gewählten Zielverzeichnis. Da hierbei nur ein Duplikat eines bestehenden Icons in ein anderes Verzeichnis kopiert wird, spielt es für AmiAtlas Pro zunächst keine Rolle, welcher Icon-Typ sich tatsächlich im Icon-Verzeichnis befindet. Sind jedoch die Angaben im Vorgabe-Icon fehlerhaft, führt dies meist beim Aufruf eines Icons von der Workbench zu Fehlfunktionen. Um dies zu verhindern, beachten Sie bitte folgende Punkte, wenn Sie die bestehenden Vorgabe-Icons ändern: - Verändern Sie nicht den ursprünglichen Dateinamen - Wechseln Sie nicht den Typ der Icons (Tool, Project, etc.) - Behalten Sie den Eintrag hinter "Default Tool" bzw. "Standardprogramm" bei - Verändern Sie nicht die vorgegebene Stack-Größe (insbesondere nicht verkleinern) - Belassen Sie die "Tool Types" bzw. "Merkmale" 11. Allgemeine Hinweise Um mit 'AmiAtlas Pro' flüssig arbeiten zu können, ist ein Prozessor ab M68020 empfehlenswert (Amiga 1200 aufwärts). Auf den langsameren Amiga-Modellen mit M68000-Prozessor kann insbesondere die Berechnung von Routen sehr zeitraubend werden. Berücksichtigen Sie jedoch bitte, daß für das Auffinden einer optimalen (d.h. kürzesten oder schnellsten) Strecke ein extrem großer Suchraum gegeben ist, in dem in der Regel tausende von Kombinationen getestet werden. Eine lange Suchzeit wird sich immer dann ergeben, wenn entweder Start- und Zielort geografisch sehr weit voneinander entfernt sind oder die berechnete Strecke stark von der direkten Verbindungslinie beider Orte abweicht. Sie können die Berechnungszeit verringern, indem Sie Zwischenziele angeben, von denen Sie wissen, daß sie sich auf der gesuchten Route befinden. Bei der graphischen Darstellung der Karte tragen hohe Bildschirmauflösungen sehr zur Übersichtlichkeit bei. Leider sind bisher die Fähigkeiten von Amiga-Seite her etwas eingeschränkt, so daß Sie, falls vorhanden, eine Grafikkarte nutzen sollten. Heute besitzen alle Grafikkarten eine Einbindung über den ScreenMode-Requester. 'AmiAtlas Pro' verfügt ebenfalls über diesen Requester (Funktion "Extras->Eigener Schirm..."), in dem bei korrekt installierter Grafikkarte auch deren Bildschirmmodi erscheinen. Das Programm wurde in Verbindung mit einer Merlin-Grafikkarte bis zu einer Auflösung von 1280 x 1024 Bildpunkten bei 16 Farben getestet und arbeitete problemlos. Es sollte daher mit jeder anderen Grafikkarte ebenso funktionieren. Wenn Sie in Ihrem Amiga eine Turbokarte von GVP verwenden, kann es auf einer Reihe von Geräten zu Abstürzen des Programms kommen. Leider ist die Ursache für dieses Phänomen bisher nicht bekannt. Sollte es bei Ihnen zu gelegentlichen Abstürzen kommen, geben Sie bitte vor dem Aufruf von AmiAtlas folgenden Befehl über eine Shell oder ein CLI ein: CPU NOCACHE NOBURST NOCOPYBACK In allen bereits aufgetretenen Fällen konnten die Abstürze hiermit vermieden werden. Der Befehl verringert jedoch die Rechenleistung einer Turbokarte um 10 bis 30 Prozent und sollte daher nach Beendigung von AmiAtlas mit folgendem Befehl rückgängig gemacht werden: CPU CACHE BURST COPYBACK   (COPYBACK nur bei 68040-Prozessor) 12. Updates und weitere Karten Zu 'AmiAtlas Pro' existieren Karten zu anderen Ländern. Abhängig vom Erfolg des Programms werden in regelmäßigen Abständen Updates angeboten. Genauere Informationen hierzu erhalten Sie direkt beim Autor. Sofern Sie als Anwender der Vollversion von 'AmiAtlas Pro' registriert sind, erhalten Sie diese Informationen unaufgefordert zugeschickt. Im anderen Fall erkundigen Sie sich bitte direkt unter folgender Adresse nach der aktuellen Version: SOFTWARE DEVELOPMENT         Andreas Regul         Steinweg 6         61462 Königstein Sollten Sie 'AmiAtlas Pro' als Upgrade von AmiAtlas V1.0 (Amiga-Power- Disk Nr. 22, IPV-Verlag) erworben und das Registrierungsformular eingesandt haben, so sind Sie bereits als Anwender registriert und erhalten automatisch Update-Informationen. Außer der Erweiterung des Programms selber ist die Erstellung weiterer Karten vorgesehen. Momentan (März 1995) sind folgende Karten verfügbar:         Deutschland (wird mitgeliefert)         Schweiz         Österreich Italien Großbritannien/Irland         Dänemark         Benelux Ungarn Polen Tschechien/Slowakei Geplant ist, alle wichtigen Reiseländer als Karte für 'AmiAtlas Pro' zur Verfügung zu stellen. In Arbeit sind bereits Frankreich und eine wesentlich genauere Karte von Deutschland. Anhang A: Automatisierte Grenzübergänge beim Zusammenfügen von Karten Zu 'AmiAtlas Pro' existieren verschiedene Karten. Falls Sie eine oder mehrere davon nachbestellt oder selber neue Karten erzeugt haben, können Sie Einzelkarten zu einer Gesamtkarte zusammenfügen. Dies ist immer dann erforderlich, wenn Sie Routen berechnen möchten, die in der einen Karte starten und der anderen enden. Die Menüfunktion 'Karte->Anfügen' hängt an eine bereits im Speicher befindliche Karte eine zweite an, die Sie mit Hilfe einer Dialogbox auswählen. Wenn Sie von dieser Funktion keine Fehler gemeldet bekommen, erhalten Sie daraufhin eine größere Karte, in der sich beide Einzelkarten befinden. 'AmiAtlas Pro' kann jedoch nicht selbständig feststellen, an welchen Punkten es Grenzverbindungen zwischen den Einzelkarten gibt. Hier existieren nun zwei Lösungsmöglichkeiten: 1. Nachdem Sie die Karten zusammengefügt haben, ergänzen Sie die neue Karte durch Straßen an den entsprechenden Grenzorten. 2. Sie erzeugen eine Grenzbeschreibungs-Datei, die zusammen mit jeweils den Einzelkarten gespeichert wird. Die 'Anfügen'-Funktion erkennt automatisch, wenn eine solche Datei vorhanden ist und fügt die dort definierten Grenzstrecken ein. Das zweite Vorgehen ist besonders dann vorzuziehen, wenn Sie zwei bestimmte Karten mehr als einmal zusammenfügen möchten. Im folgenden soll nun beschrieben werden, wie eine Grenzbeschreibungs-Datei erzeugt wird: In der jetzigen Version von 'AmiAtlas Pro' ist die Grenzbeschreibungs-Datei eine normale ASCII-Datei, die mit einem beliebigen Editor erstellt werden kann. Verlassen Sie daher zunächst 'AmiAtlas Pro' und starten Sie Ihren bevorzugten Editor (ED, Emacs von Commodore, GoldED, CygnusED, Edge, ...). Schreiben Sie in die ersten Zeile folgendes: AMIGA_ATLAS_SHARE Beenden Sie diese Zeile mit ENTER und fügen Sie noch eine Leerzeile ein. Beachten Sie, daß die Zeile exakt so wie vorgegeben eingetippt werden muß (Großbuchstaben und Unterstriche). Nach der Leerzeile folgen nun beliebig viele weitere Zeilen, wobei jede genau eine Grenzverbindung festlegt. Die Zeile beginnt mit dem Grenzort der ersten Karte. Dessen Name darf bis zu 39 Zeichen umfassen. In der 41. Spalte der Zeile folgt dann der entsprechende Name des Zielortes auf der anderen Karte. Auch dieser Name ist auf 39 Zeichen begrenzt. Zwischen den angegebenen beiden Orten wird von 'AmiAtlas Pro' automatisch eine Straße erzeugt, deren Kilometerzahl auf 1 km festgelegt ist. Als Straßenbezeichnung wird standardmäßig "Grenze" eingesetzt. Alternativ dazu können Sie die Kilometeranzahl und die Straßenbezeichnung selber vergeben. Schreiben Sie dazu in die jeweilige Zeile ab Spaltenposition 82 die Kilometeranzahl und ab Spaltenposition 90 die Straßenbezeichnung. Es spielt keine Rolle, in welcher Reihenfolge Sie die beiden Ortsnamen eintragen. Weiterhin ist keine Sortierung der Liste notwendig. Wenn Sie alle Grenzverbindungen eingegeben haben, speichern Sie diese Datei jeweils einmal zu beiden Karten. Haben Sie beispielsweise die erste Karte unter dem Namen 'germany' gesichert, so muß diese ASCII-Datei unter dem Namen 'germany.share' im gleichen Verzeichnis abgelegt werden. Sei die zweite Karte unter dem Namen 'swiss' gespeichert, so wird die gleiche ASCII-Datei zusätzlich unter dem Dateinamen 'swiss.share' im gleichen Verzeichnis zu 'swiss' abgelegt. Bei Zusatzkarten oder einer neueren Fassung der Deutschlandkarte existieren bereits share-Dateien, die Sie ggf. nur um die zusätzlichen Grenzverbindungen ergänzen müssen. Die beschriebene doppelte Speicherung ist notwendig, um jeder Einzelkarte die Verbindungen zu allen anderen Karten mitzuteilen. Bei der konkreten Anwendung des Menübefehls 'Karte->Anfügen' wird jeweils nur die ASCII- Datei der nachgeladenen Karte gelesen. Innerhalb der ASCII-Datei können beliebig viele Leerzeichen vorkommen. Sie werden bei der Auswertung nicht weiter berücksichtigt. Zusätzlich können Kommentare eingefügt werden. Beginnen Sie hierzu die Zeile mit '//' (C++ Notation von Kurzkommentaren). Alle nachfolgenden Zeichen der Zeile werden dann ebenfalls nicht berücksichtigt. Dies ist auch dann besonders hilfreich, wenn Sie einen Grenzübergang kurzfristig entfernen möchten. Versehen Sie dazu einfach die entsprechende Zeile mit '//' am Zeilenanfang. Anhang B: Installation von Zusatzkarten Wie im Abschnitt "Updates und Zusatzkarten" beschrieben, werden für AmiAtlas weitere Karten angeboten. Diese Karten können sowohl von der Standardversion als auch von 'AmiAtlas Pro' verwendet werden. Laden von Zusatzkarten bei Verwendung von Diskettenlaufwerken Wenn Sie AmiAtlas nur mit Diskettenlaufwerk betreiben, ist keine Installation der Karten notwendig. Wählen Sie einfach die Menüfunktion "Karte->Laden". Angenommen, Sie wollen die Karte der Schweiz laden. Legen Sie dazu die entsprechende Zusatzdiskette in ein Diskettenlaufwerk ein und wählen Sie in der Datei-Auswahlbox dieses Laufwerk aus. Auf der Diskette befindet sich (im Falle der Schweiz) das Unterverzeichnis 'swiss'. In diesem Verzeichnis befinden sich einige Dateien, die zusammengenommen die Schweiz-Karte bilden. Wählen Sie eine beliebige dieser Dateien aus. AmiAtlas lädt daraufhin die Karte zusätzlich in den Speicher. Installation von Zusatzkarten auf Festplatte Bei Verwendung einer Festplatte können Zusatzkarten auf gleiche Weise geladen werden. Es ist jedoch sinnvoll, diese Karten auch auf Festplatte zu installieren. Hierzu enthalten die Disketten der Karten jeweils ein Installationsprogramm 'HDInstall'. Dieses Programm basiert auf dem gleichen Standard-Installationsprogramm, das auch bei der Einrichtung von 'AmiAtlas Pro' angewendet wird. Booten Sie zunächst Ihren Amiga wie gewohnt von der Festplatte und starten Sie daraufhin das Installationsprogramm 'HDInstall' von der Karten- Zusatzdiskette. Während der Installation wird automatisch festgestellt, in welchem Verzeichnis Ihrer Festplatte AmiAtlas eingerichtet wurde. In diesem Verzeichnis wird ein neues Unterverzeichnis für die neue Karte angelegt und alle benötigten Dateien kopiert. Am Ende der Installation erhalten Sie zusätzlich die Möglichkeit, die Voreinstellungen abzuändern, so daß die neue Karte zur Standardkarte wird. Dies bedeutet, daß beim Aufruf von AmiAtlas im folgenden sofort die neue Karte nachgeladen wird. Da die ursprüngliche Voreinstellungsdatei bei diesem Prozeß überschrieben wird, gehen auch alle übrigen von Ihnen vorgenommenen Einstellungen verloren. Wenn dies nicht geschehen soll, können Sie diesen Abschnitt der Installation auf Wunsch überspringen und danach "per Hand" die neue Karte zur Standardkarte machen. Hinweis: Die Installation von Zusatzkarten auf Festplatte ist in der hier beschriebenen Form nur möglich, wenn vorher AmiAtlas korrekt auf Ihrer Festplatte eingerichtet wurde. Wenn dies nicht der Fall ist, bricht die Karten-Installation mit einer Fehlermeldung ab. Installieren Sie in diesem Fall bitte zunächst AmiAtlas auf die Festplatte. Anhang C: Log-Dateien Log-Datei beim Zusammenfügen von Karten AmiAtlas Pro kann mit Hilfe von "share"-Dateien automatisch Grenzübergänge beim Zusammenfügen von Karten erzeugen. Die "share- Dateien" enthalten dabei jeweils die Grenzübergänge zwischen dem aktuellen Staat und den übrigen Staaten, die diesen umgeben. Um besser nachvollziehen zu können, welche Grenzübergänge tatsächlich in die Karte übrnommen wurden, schreibt AmiAtlas Pro Log-Dateien auf die RAM-Disk. Nach dem Zusammenfügen zweier Karten wird jeweils die Datei "share_routes.log" erzeugt. Dies ist eine Textdatei, die mit einem beliebigen Editor oder einer Textverarbeitung geladen werden kann. Dort sind alle Grenzübergänge aufgeführt und näher beschrieben, welche Übergänge aus welchem Grund nicht erzeugt werden können. Die Log-Datei dient hier in erster Linie zur Fehlerkorrektur der "share"- Dateien. Log-Datei beim Ergänzen von Karten Auch die Ergänzen-Funktion erzeugt Log-Dateien, um die Änderungen, die an der Karte vorgenommen wurden, nachvollziehen zu können. Nach der Ergänzung einer Karte werden zwei Dateien mit den Namen "new_towns.log" und "new_routes.log" erzeugt. Auch dies sind reine ASCII-Dateien, die Auskunft darüber geben, welche Orte bzw. Straßen in der Karte hinzugenommen wurden. Beide Log-Dateien sind hier wieder nur zur Überprüfung der Eingabe gedacht. Für die tägliche Nutzung von AmiAtlas Pro mit den fertigen Karten von Deutschland, Österreich, Schweiz, etc. werden diese Dateien nicht benötigt.