1. Vorwort 1.1 Copyright, Upgrade 1.2 Erforderliche Hardware 1.3 Kompatibilität zu Modems 2. Installation 3. Der Programmstart von MultiFax light 4. Die Konfiguration 4.1 Pfadangaben in der Konfigurierung 4.2 Konfiguration Modem 4.3 Modemtyp 4.4 Geschwindigkeit 4.5 Anwahlpräfix 4.6 Minimale Bytezahl 4.7 Wartezeit auf Verbindung 4.8 Wahlwiederholungen 4.9 Wiederholungspause 4.10 Senderkennung 4.11 Absender 4.12 Hintergrundgrafik Seite 1 4.13 Hintergrundgrafik ab Seite 2 4.14 Verzeichnis für Zwischendateien 4.15 Versandsperre 4.16 Editor 4.17 Stack 5. Erstellen von Telefaxen 5.1 Verwendbare Dateiformate 5.2 Die Schalter des Desk-Moduls 5.2.1 Hinzufügen 5.2.2 Bearbeiten 5.2.3 Entfernen 5.2.4 Ersetzen 5.2.5 Einfügen 5.2.6 Liste leeren 5.2.7 Versand 5.2.8 Stop 5.2.9 Ansicht 5.3 Das Kontrollfenster 5.4 Das Menü des Desk-Moduls 5.4.1 Über 5.4.2 Bearbeite Telefonbuch 5.4.3 Bearbeite Einstellungen 5.4.4 Drucken Texte 5.4.5 Drucken Muster 5.4.6 Auflösung Normal/Fein 5.4.7 Ende 5.5 Makros im Desk-Modul 6. Das Telefonbuch von MultiFax light 6.1 Auswahl von Empfängern 6.2 Alle und Keiner 6.3 Laden und Sichern 6.4 Nur IFF 6.5 Anrufen 6.6 Neu 6.7 Ändern 6.8 Löschen 6.9 Ende 6.10 Gewünschter Sendetermin 6.11 Fax nach Versand löschen 6.12 Hintergrundgrafik 6.13 Kurzinfo 7. Der Spooler 7.1 Automatischer Empfang 7.2 Direktempfang 7.3 Versandsperre 7.4 Notbremse 7.5 Ende 8. Das Logbuch 8.1 Status des Faxes 8.2 Alle und Keiner 8.3 Löschen 8.4 Nochmal 8.5 Info 8.6 Status in Info-Box 8.7 Ansicht 8.8 Druck 8.9 Sperren 8.10 Ende 9. Anzeigen eines Telefaxes 9.1 Diese Seite 9.2 Drehen um 180 Grad 9.3 Speichern als IFF 9.4 Drucken als Grafik 9.5 Neu versenden 9.6 Gesamtes Fax 9.7 Darstellung 9.8 Nächste Seite 9.9 Ende Ansicht 10. Platzhalter 10.1 Einsatz von Platzhaltern 10.2 Mögliche Platzhalter in MultiFax light 11. Erstellen von Briefköpfen 11.1 Briefbögen faxen 12. Seitenformat von MultiFax light 13. Die Datei FaxLogxx.INF 14. Die Fensterposition 15. Beliebte Fehler Anhang Registrierung 1. Vorwort Herzlich willkommen zu MultiFax light, unserer neuen Telefaxsoftware für Commodore Amiga Computer. MultiFax light ist eine "Auskopplung" aus unserer Faxsoftware "MultiFax Professional". Der wesentliche Unterschied besteht darin, daß Telefaxe in MultiFax light "nur" aus ASCII-Texten und IFF-Grafiken erstellt werden können. Die Möglichkeit, direkt mit Anwendersoftware, die über "Preferences-Druckertreiber" ausdrucken kann, Telefaxe zu erstellen, bleibt MultiFax Professional vorbehalten. Zusätzlich bietet MultiFax Professional noch eine umfangreiche ARexx-Schnittstelle und einige weitere Zusatzfunktionen. 1.1 Copyright, Upgrade Das Copyright an MultiFax light liegt bei der Firma TKR GmbH & Co. KG, Stadtparkweg 2, 24106 Kiel. MultiFax light ist von uns als Shareware freigegeben. Das Programm darf an Bekannte und Freunde weitergegeben werden. Die Verbreitung über private, nicht kommerzielle Mailboxen und Mailboxnetze ist erlaubt. Bedingung für die Weitergabe dieser Programmversion ist, daß diese unverändert mit allen Dateien weitergegeben wird. Jegliche Änderung an den Programmen oder mitgelieferten Dateien ist untersagt. Ein Entgelt für die Weitergabe (auch eine Kopiergebühr) darf nicht erhoben werden. Bei Weitergabe über Mailboxen und Mailboxnetze darf das Laden der Software nicht an die Zahlung eines Entgeltes gebunden sein. Ausnahmen von dieser Regelung (z.B. Aufnahme in Shareware-Sammlungen, die gegen Kopierentgelt vertrieben werden) kann ggf. erteilt werden, bedarf aber unserer schriftlichen Zustimmung. Die o.g. Bedingungen der Weitergabe dieser Software gelten rein für Privatpersonen. Firmen, gleich welcher Branche, ist die Weitergabe dieser Software explizit untersagt, auch wenn kein Entgelt hierfür erhoben wird. Ausnahmeregelungen hiervon erfordern den schriftlichen Abschluß eines Lizenzvertrages mit uns. Der Benutzer darf MultiFax light auf seinem Rechner installieren und acht Wochen lang testen. Nach Ablauf der acht Wochen muß an uns eine Sharewaregebühr in Höhe von 30,00 DM gezahlt werden. Nach Zahlung dieser Gebühr darf die Software uneingeschränkt weiter verwendet werden. Möchten Sie die Sharewaregebühr nicht zahlen, so sind Sie verpflichtet, die Software nach Ablauf der Testzeit von der Festplatte zu löschen. Wurde MultiFax light durch die Firma TKR GmbH & Co. KG geliefert, gleich ob als kostenfreie Beigabe bei Modemkauf oder gegen Berechnung, so gilt die Software als registriert. In diesem Fall braucht die Sharewaregebühr nicht gezahlt werden. Als Beleg hierfür gilt die Diskette mit Original MultiFax-light Aufkleber und TKR-Logo auf dem Aufkleber. Der Original-Aufkleber enthält den Zusatz "Registrierte Sharewareversion". Haben Sie MultiFax light durch einen unserer Wiederverkäufer zusammen mit einem TKR-Modem erhalten, so gilt auch diese Version als registriert. Bedingung hierfür ist, daß die Diskette den Original MultiFax light Aufkleber trägt und diese mit einem TKR-Modem ausgeliefert wurde. Die Registrierung gilt in diesen Fällen nur für den Besitzer der Original-Diskette, nicht für Besitzer von Kopien dieser Diskette. Registrierte Kunden können ein Upgrade auf die Vollversion MultiFax Professional erhalten. 1.2 Erforderliche Hardware Der Betrieb von MultiFax light erfordert einen Commodore Amiga Computer mit mindestens 1 MB Ram und eine Festplatte. Weiterhin wird zum Betrieb natürlich ein Telefax-fähiges Modem benötigt. 1.3 Kompatibilität zu Modems MultiFax light ist zu Modems kompatibel, die im Faxmode nach Sierra- oder nach Class-2-Norm (EIA TR 29.2) angesteuert werden. Eine Garantie für die Funktion mit allen Modems kann von uns nicht übernommen werden. 2. Installation Als erstes muß MultiFax light installiert werden. Möchten Sie es auf eine Diskette installieren, dann formatieren Sie bitte jetzt erst einmal eine Diskette, auf die dann im Laufe dieses Kapitels das MultiFax light installiert wird. Informationen zur Formatierung einer Diskette entnehmen Sie bitte ggf. dem Handbuch zu Ihrem Rechner. Legen Sie die Diskette in das Laufwerk und öffnen dort den Ordner "Install-MFax". In diesem befindet sich die Datei "Installation", die Sie bitte durch Doppelklick mit dem linken Mausknopf starten. Für diese Installation auf eine leere Diskette oder Ihre Festplatte nutzen wir den Installer von Commodore, weshalb die Installierung in englischer Sprache durchgeführt wird. Nach dem Start erhalten Sie eine Auswahlbox, in der "Userlevel" zur Auswahl stehen. Überspringen Sie diese durch einfachen Mausklick auf "Proceed With Install". Die nun folgende Dialogbox ("Installation Options") überspringen Sie ebenfalls durch einfachen Mausklick auf "Proceed". Jetzt gelangen Sie in eine Dateiauswahl, in der Sie das Laufwerk bzw. den Ordner auswählen, in dem der MultiFax-Ordner angelegt werden soll. Haben Sie eine Auswahl getroffen, dann fahren Sie mit "Proceed" fort. MultiFax light wird daraufhin automatisch auf Festplatte oder Diskette installiert. Nach erfolgreicher Installation wird Ihnen mitgeteilt, in welchem Verzeichnis Sie in Zukunft MultiFax light finden. Ein Assign wird Ihrer user-startup automatisch hinzugefügt, so daß das logische Laufwerk MultiFax: zukünftig für Sie existiert. 3. Der Programmstart von MultiFax light Im bei der Installation angelegten Verzeichnis "MultiFax" finden Sie das Programm MultiFax. Starten Sie dieses durch Doppelklick mit der Maus, so öffnet sich die in der Abbildung gezeigte Oberfläche. Aus dieser Oberfläche heraus haben Sie, neben dem Beenden des Programms, die Möglichkeit, die vier Programmteile von MultiFax light aufzurufen. Der Schalter "Fax-Spooler aktivieren" startet den Telefax-Spooler von MultiFax light. Dieser ist für das Versenden erstellter Telefaxe und für den Empfang von Telefaxen zuständig. Der Schalter "Fax erstellen" startet das Desk-Modul von MultiFax light, mit dem zu versendende Telefaxe erstellt werden. Mit "Logbuch aufrufen" starten Sie das Logbuch von MultiFax light, aus dem heraus der Status der Telefaxe ersichtlich ist, und diese angezeigt und ausgedruckt werden können. Der Schalter "Einstellungs-Modul aufrufen" startet die Konfiguration von MultiFax light. Die Konfiguration muß in aller Regel nur einmalig durchgeführt werden. Um Ihnen die Arbeit zu erleichtern wurde MultiFax light bereits bei der Installierung passend zum verwendeten Modem vorkonfiguriert. 4. Die Konfiguration Bei der Installierung von MultiFax light wurde die Software bereits vorkonfiguriert. Wenn Sie erstmal an den sonstigen Programmteilen der Software interessiert sind, können Sie diesen Handbuchabschnitt vorerst überlesen. Später sollten Sie diesen Menüpunkt aber unbedingt aufrufen, da zumindest einige Konfigurationspunkte angepaßt werden müssen. Die Konfiguration von MultiFax light wird gestartet, indem in der Programmoberfläche der Schalter "Einstellungs-Modul aufrufen" angewählt wird. 4.1 Pfadangaben in der Konfigurierung In der Konfigurierung ist es teilweise nötig, Pfade anzugeben, damit MultiFax light z.B. weiß, wohin ein- und ausgehende Telefaxe gespeichert werden sollen. Zusätzlich werden teilweise Dateien ausgewählt, z.B. für zu verwendende Briefköpfe. Bei diesen Angaben müssen Sie nicht immer den Pfadnamen von Hand schreiben (man vertippt sich ja so schnell). Ein Klick auf die Bezeichnung vor der Pfadangabe öffnet die Dateiauswahlbox, in der der Pfad nun einfach und komfortabel gewählt werden kann. Wählen Sie hier bitte unbedingt immer erst das Laufwerk und dann erst die Verzeichnisse und ggf. die Dateien aus. Nur so erhält MultiFax light einen absoluten Pfad, d.h. einen kompletten Pfad inklusive Laufwerksangabe. Ein relativer Pfad, wie z.B. "Output/" für ausgehende Faxe würde bedeuten, daß es sich um das Verzeichnis Output handelt. Diese Pfadangabe wäre nur korrekt, wenn Programme bereits aus dem Verzeichnis "MultiFax" gestartet werden, in dem sich "Output" ja befindet. In der Praxis greifen aber diverse Programmteile auf diese Konfiguration zu, wobei der grundsätzliche Pfad nicht immer schon auf z.B. "DH1:MultiFax/" gesetzt wäre. Die Folge wäre, daß Faxe nicht abgelegt oder angezeigt werden könnten. 4.2 Konfiguration Modem Je nach verwendetem Modem müssen einige Konfigurationsangaben gemacht werden. Die Installation hat diese Angaben bereits sinnvoll vorbelegt. Kontrollieren Sie aber bitte unbedingt, ob diese Ihren Bedürfnissen entsprechen. 4.3 Modemtyp Hier wird die Norm ausgewählt, nach der das verwendete Faxmodem vom Rechner angesteuert wird. Mögliche Auswahlpunkte sind "CLASS 2" und "SIERRA". Alle aktuellen TKR-Modems sind in der Faxansteuerung Class-2 kompatibel. Bei Verwendung von Fremdmodems fragen Sie bitte beim Modemhersteller nach. 4.4 Geschwindigkeit Hier sollte die maximale Bitrate eingestellt werden, die das verwendete Modem im Faxmodus beherrscht. Leider gibt es einen Fehler in der internen Schnittstelle des Amiga, der es mit einigen Modems nur erlaubt, Faxe mit 2400 Bit/s zu versenden. Während der Faxübertragung werden die Daten vom Rechner an das Modem mit 19.200 Bit/s übermittelt. Dieses steuert über das RTS/CTS Hardware-Handshake den Datenfluß, damit der interne Puffer des Modems nicht überläuft. Ist dieser Puffer nun sehr klein, so findet ein ständiger Wechsel im Handshake statt. Hierbei hängt sich die interne Schnittstelle des Amiga dann leider auf. So einen kleinen Puffer haben hauptsächlich Modems mit Sierra-Chipsatz, die meisten Class-2-Modems (insbesondere die mit Datenkomprimierung nach CCITT V.42bis) verfügen über einen größeren Puffer und können auch mit 9600 Bit/s einwandfrei senden. 4.5 Anwahlpräfix Zur Anwahl werden von MultiFax light einige Befehle automatisch an das Modem gesendet (X0-4, M0-3). In dieses Feld muß eigentlich nur noch der Anwählbefehl eingefügt werden (DP für Pulswahl oder DT für Tonwahl). Zusätzlich ist es hier aber noch möglich, vor dem eigentlichen Wählbefehl weitere Hayes-Befehle an das Modem zu senden. So würde ein Eintrag von "L3DP" den Modemlautsprecher auf höchstmögliche Lautstärke stellen. Tragen Sie hier zur Nutzung in einer Nebenstellenanlage bitte "X3DP0W" ein. Das Modem wird dann bei jeder Anwahl erst zur Amtsholung eine Null wählen, warten bis ein gültiger Freiton erkannt wurde und erst dann die restliche Faxnummer wählen. Das Feld Anwahlpräfix darf kein AT und kein Z enthalten. 4.6 Minimale Bytezahl Wird ein Fax an ein konventionelles Faxgerät gesendet, so druckt dieses das Blatt während der Übertragung und muß dabei natürlich auch das Faxpapier vorschieben. Die hierfür benötigte Zeit wird "Scanzeit" genannt und ist bei unterschiedlichen Geräten verschieden hoch. Bei Faxmodems ist die Scanzeit entsprechend Null. Während der Connectphase teilt das angerufene Faxgerät Ihrem Modem mit, wie schnell es das Papier vorschieben kann. Ein Class-2-kompatibles Modem meldet dieses auch an die Software weiter, so daß MultiFax light automatisch benötigte Füllbytes hinzufügen kann. Diese Rückmeldung ist in der Sierra-Norm leider nicht enthalten, so daß hier sichergestellt werden muß, daß das Modem die Daten nicht schneller sendet, als das Faxgerät sie drucken kann. Dieser Wert kann unter "Minimale Bytezahl" eingetragen werden. Bei einem Gerät, welches mit 4800 Bit/s Faxe versendet, tragen Sie bitte 18, bei einem 9600 Bit/s Faxmodem bitte 25 ein. Mit diesen Werten hat es bei uns in umfangreichen Tests mit diversen Faxgeräten keinerlei Probleme gegeben. Bei Verwendung eines Class-2-Modems belassen Sie den Wert hier bitte bei Null, denn ist hier ein Wert eingetragen, so wird dieser auch als Mindestlänge einer Zeile genommen. 4.7 Wartezeit auf Verbindung In diesem Feld wird die Zeit in Sekunden eingetragen, die MultiFax light auf das Zustandekommen einer Verbindung warten soll. Wir empfehlen, hier einen Wert von mindestens 60 einzutragen. 4.8 Wahlwiederholungen Dieses Feld dient zur Definierung der Anzahl der Wahlwiederholungen, die MultiFax light durchführen soll, wenn ein Fax nicht erfolgreich versendet werden konnte. Ein hier eingetragener Wert von Null bedeutet einen Anwahlversuch, aber keine Wahlwiederholung. Bei einem Wert von 3 würde entsprechend insgesamt viermal gewählt. 4.9 Wiederholungspause Dieses Feld definiert die Zeit in Sekunden, die zwischen zwei Wahlversuchen eingelegt wird. Sollte das abgerufene Faxgerät besetzt sein, hat es wenig Sinn, gleich anschließend einen neuen Anwahlversuch zu starten. Wir empfehlen daher, hier mindestens einen Wert von 30 (Sekunden) einzutragen. 4.10 Senderkennung In diesem Feld finden Sie die Vorbelegung "+49 000 00000". Diese sollten Sie durch die Telefonnummer ersetzen, unter der Ihr Faxgerät empfangsbereit ist. Internationale Norm ist hier, daß die Nummer mit einem Pluszeichen, gefolgt von der Länderkennung (in Deutschland +49) beginnt, dann folgt, nach einer Leerstelle, die Vorwahl (ohne führende Nullen) und zu guter Letzt, wieder abgesetzt durch eine Leerstelle, die eigentliche Faxnummer. Bei unserer Faxnummer müßte dort also eingetragen sein "+49 431 35984" (Nein, bitte nicht diese Nummer eintragen. Ihre Faxe würden alle bei uns landen. Und nein, auch die Anführungsstriche nicht mit eingeben). So und nun noch ein ganz, ganz wichtiger Hinweis, den wir Sie bitten, wirklich (wirklich!) zu befolgen: Tragen Sie in diesem Feld bitte nur eine Nummer ein, wenn unter dieser wirklich 24 Stunden am Tag ein Faxgerät empfangsbereit ist und dieses auch ausführlich durchgetestet ist. 4.11 Absender In dieses Feld gehört der Name des Absenders im Klartext, also z.B. TKR GmbH & Co. KG (nein, das nicht, sondern Ihr Name). Auch dieses Feld wird neben Datum und Uhrzeit, der Anzahl der Seiten und der Senderkennung in die zuoberst auf das Fax übertragene ID-Zeile eingefügt. Hier tragen Sie bitte auch dann Ihren Namen ein, wenn der Empfang von Faxen nicht sichergestellt ist, denn bricht eine Faxübertragung mal ab oder ist fehlerhaft, so weiß der Empfänger durch diese Zeile dann (meistens) wenigstens noch, wer versucht hat, ihn anzufaxen und kann sich ggf. mit Ihnen in Verbindung setzen. 4.12 Hintergrundgrafik Seite 1 In diesem Feld geben Sie eine IFF-Grafikdatei an, die in Zukunft jedem Fax als Ihr "Briefbogen" hinterlegt wird. Sie vertippen sich bei der Eingabe immer? Kein Problem, klicken Sie nur einmal auf das Feld "Hintergrundgrafik Seite 1" und schon öffnet sich eine Dateiauswahlbox, in der die entsprechende IFF-Datei ausgewählt werden kann. Ganz schön, ganz gut, Sie haben ja vielleicht auch schon testweise ein Fax erstellt und das von uns vordefinierte "Letterhead.IFF" darin gesehen. "Telefax" stand dort. Was soll denn da der Empfänger denken, was soll wohl sonst aus dem Faxgerät kommen, wenn nicht ein Telefax? Hier wollen Sie nun schnell Ihren persönlichen Briefkopf eintragen. Nur zu, aber Stop, ein paar Regeln müssen hierzu schon beachtet werden, die Formate müssen stimmen. Was Sie aber zur Erstellung eines persönlichen "Briefbogens" beachten müssen, verraten wir Ihnen in einem separaten Punkt in diesem Handbuch. Haben Sie schließlich eine solche IFF-Grafik fertig, so können Sie diese hier eintragen, so daß in Zukunft jedes Fax Ihren Briefkopf erhält. Rechts neben der Angabe der Hintergrundgrafik finden Sie noch zwei mit "X" und "Y" bezeichnete Felder. Hierüber kann die Position der Hintergrundgrafik in horizontaler und vertikaler Richtung bestimmt werden. Vielleicht ist Ihre Grafik etwas zu klein geraten und "klebt" nun immer unschön am linken Rand des Faxes. Kein Problem, ein Wert im Feld "X" läßt die Grafik um die eingetragene Anzahl von Pixeln nach rechts wandern. 4.13 Hintergrundgrafik ab Seite 2 Alles für den letzten Punkt gesagte gilt genauso für diesen, nur daß hier eine Grafik definiert wird, die erst ab der zweiten Seite eines Faxes eingefügt wird. Hier kann selbstverständlich dieselbe Grafik als "Briefbogen" angegeben werden, die auch für die erste Seite verwendet wird. 4.14 Verzeichnis für Zwischendateien Während der Laufzeit legt MultiFax light temporäre Dateien an, die später nicht mehr benötigt und auch automatisch gelöscht werden. Mit diesem Menüpunkt wird das hierfür verwendete Verzeichnis definiert. Die Vorgabe RAM: haben wir hier nicht ganz unüberlegt gewählt, denn die temporären Dateien werden später wirklich nicht mehr benötigt und für sowas ist eine Ram-Disk halt einfach ideal. Es gibt eigentlich nur einen Grund, den Pfad für dieses Verzeichnis lieber auf die Festplatte zu lenken. Vor jedem Versand wird das Fax in das eigentliche Faxformat übersetzt. Diese Datei wird in diesem temporären Verzeichnis abgelegt. Nun kann eine solche Datei im Extremfall sehr groß werden (wir haben schon 600 KB für eine Faxseite mit aufwendiger Graurasterung geschafft). Sollten Sie solch große Faxe erstellen wollen oder gar noch welche mit mehreren aufwendigen Seiten und gleichzeitig nicht die praktische 4MB- oder gar 8MB-Speichererweiterung in Ihrem Rechner haben, dann ist das Verzeichnis auf Ihrer Festplatte besser aufgehoben. 4.15 Versandsperre Sobald Sie ein Telefax erstellt haben, ruft MultiFax light automatisch den Spooler auf, um dieses zu versenden. Im Prinzip sehr praktisch, aber auch nicht immer erwünscht. Vielleicht möchten Sie erst mehrere Faxe erstellen, ehe der Versand beginnen soll, oder Sie wollen sich das Fax zur Sicherheit vor dem Versand lieber nochmal ansehen. Wählen Sie in diesem Falle bitte den Schalter neben "Versandsperre" an. Der Spooler wird jetzt erst mit dem Versand beginnen, wenn Sie den Versand in seinem Menü explizit freigeben. Gerade in der ersten Zeit, in der Sie mit MultiFax light noch ein wenig herumexperimentieren, empfehlen wir stark, die Versandsperre zu aktivieren, denn häufig werden Sie testweise erstellte Faxe gar nicht versenden wollen. Da aber alle Programmteile von MultiFax light automatisch miteinander kommunizieren und entsprechend Ihre Arbeit erledigen, wird es Ihnen andernfalls häufig passieren, daß der Rechner plötzlich mit Aktionen beginnt, die Sie gar nicht wirklich beabsichtigt haben. 4.16 Editor In diesem Konfigurationspunkt definieren Sie, welcher Editor zur Erstellung von ASCII-Dateien für Telefaxe verwendet werden soll. Durch Anklicken des Feldes "Auswahl" können Sie nun wieder auf die gewohnt einfache Weise über die Dateiauswahlbox ein Programm auswählen, welches in Zukunft die Dateien bearbeiten soll. Die Vorbelegung ist hier der Editor "MEmacs" im Verzeichnis "SYS:Tools", da dieser bei jedem Amiga vorhanden ist. Sie können hier einen beliebigen Editor, aber auch jede Textverarbeitung definieren. Bedenken Sie bitte beim Einsatz von Textverarbeitungen, daß MultiFax light nur reine ASCII-Dateien, ohne Formatinformationen, lesen kann. In einer Textverarbeitung muß daher immer in reinem ASCII abgespeichert werden. 4.17 Stack Als letzten Konfigurationspunkt finden Sie noch "Stack". Sagt Ihnen nichts? Vielleicht können Sie mit dem deutschen Begriff "Stapelspeicher" mehr anfangen? Genau den können Sie hier nämlich für den definierten Editor einstellen. Haben Sie hiervon keine Ahnung, so lassen Sie es erstmal bei der Einstellung "Default". Dieses entspricht dem Stack, den der Amiga defaultmäßig beim Start eines Programmes zur Verfügung stellt (4 KB). Passiert es Ihnen plötzlich, daß sich aus dem Desk-Modul heraus ein Editor nicht aufrufen läßt, so erinnern Sie sich bitte an diese Zeilen und setzen den Stack in der Konfiguration hoch. Welcher Stack für ein spezielles Programm benötigt wird, läßt sich recht einfach ermitteln. Klicken Sie das Icon des zu verwendenden Editors von der Workbench aus einmal an, so daß es invertiert wird und wählen dann im Menü der Workbench den Punkt "Info" an. Daraufhin öffnet sich eine Dialogbox, die unter anderem auch ein Feld mit der Bezeichnung "Stack" beinhaltet. Hinter dieser Bezeichnung ist die Größe des beim Programmstart über die Workbench angeforderten Stacks eingetragen. Steht hier nichts, so langen die 4KB, die per Default gegeben werden, steht hier ein höherer Wert, so tragen Sie diesen bitte auch in der Konfiguration von MultiFax light ein. Völlig korrekt erkannt, in der "Info"-Box wird der Wert in Bytes angegeben, während in der Konfiguration von MultiFax light Kilobyte gefordert sind. Also bitte die letzten drei Stellen abziehen. 5. Erstellen von Telefaxen Zum Erstellen von Telefaxen wird das "Desk-Modul" von MultiFax light verwendet. Das Desk-Modul dient dazu, Telefaxe aus ASCII-Texten und IFF-Grafiken zusammen zu stellen. Diese werden untereinander in eine Liste aufgenommen und später in dieser Reihenfolge in das Telefax-Format übersetzt. 5.1 Verwendbare Dateiformate Im Desk-Modul können reine ASCII-Texte und IFF-Grafiken verwendet werden. ASCII-Texte werden durch einen Texteditor erzeugt. Dies ist in aller Regel auch mit einer Textverarbeitung möglich, nur muß hier vor dem Speichern auf ASCII-Speicherung gestellt werden, denn es dürfen keine Formatinformationen enthalten sein. IFF-Dateien dürfen in schwarz-weiß, aber auch in Farbe vorliegen. Bei Farbbildern werden diese beim Erstellen des Telefaxes automatisch von MultiFax light nach dem Floyd-Steinberg-Verfahren gerastert. MultiFax light kann bis zu 256 Farben (8 Bit Farbtiefe) umsetzen. Allerdings können die Formate HAM und EHB nicht umgesetzt werden. Beim Konvertieren solcher Dateien bei "Versand" oder "Ansicht" erscheint eine Fehlermeldung und das Bild wird abgelehnt. Auch sollten Bilder nicht breiter als 1728 Pixel (Breite der Faxseite) sein, da sie sonst beschnitten würden. 5.2 Die Schalter des Desk-Moduls Nach Aufruf des Desk-Moduls öffnet sich das Fenster des Desk-Moduls. Auf der rechten Seite erscheinen hier die Dateinamen der ausgewählten ASCII- und IFF-Dateien, die linke Seite enthält Schalter zur Erstellung der Liste zu versendender Dateien und zum Start des Versandes. 5.2.1 Hinzufügen Nach Anwahl dieses Schalters öffnet sich die Dateiauswahlbox. MultiFax light wartet nun darauf, daß Sie eine ASCII- oder IFF-Datei auswählen, damit es diese der Liste hinzufügen kann. Wählen Sie hier eine Datei aus, so erscheint diese in der Liste im rechten Teil des Desk-Fensters. Ist die Datei noch nicht vorhanden, da Sie in der Auswahlbox einen neuen Dateinamen eingegeben haben, so wird automatisch der in der Konfiguration definierte Editor zur Erstellung des Textes aufgerufen. Wählen Sie nun eine solche Datei im Desk-Fenster durch Mausklick aus, so wird diese invertiert dargestellt und die nächsten vier Schalter zur Bearbeitung der Datei werden aktiv. 5.2.2 Bearbeiten Klicken Sie auf diesen Schalter, so wird die ausgewählte Datei in den Editor geladen, den Sie in der Konfiguration angegeben haben. Dort kann der Inhalt der Datei verändert und gespeichert werden. Nach Beenden des Editors wird die bearbeitete Datei wieder in die Liste eingefügt. Ist dieser Schalter nicht anwählbar, so haben Sie entweder keine Datei ausgewählt, oder Sie haben es versäumt, in der Konfiguration einen Editor zu definieren. 5.2.3 Entfernen Entfernt die ausgewählte Datei aus der Liste. 5.2.4 Ersetzen Ersetzt die ausgewählte Datei in der Liste durch eine andere, die in der sich öffnenden Dateiauswahlbox gewählt wird. 5.2.5 Einfügen Fügt eine Datei vor der ausgewählten in die Liste ein. Die einzufügende Datei muß in der sich öffnenden Dateiauswahlbox bestimmt werden. 5.2.6 Liste leeren Entfernt alle Dateien aus der Liste. 5.2.7 Versand Wählen Sie diesen Schalter an, so öffnet sich das Telefonbuch von MultiFax light und wartet darauf, daß Sie einen Empfänger des Faxes angeben. Ist dieses geschehen, so wird das Fax erstellt. Eine genaue Beschreibung des Telefonbuchs finden Sie im entsprechenden Abschnitt dieses Handbuches. Die Anwahl dieses Schalters bewirkt aber nur, daß das Fax vom Desk-Modul erstellt, nicht aber, daß dieses auch wirklich versendet wird. Für die Versendung des Telefaxes ist der Fax-Spooler von MultiFax light zuständig. Dieser kann über den Schalter "Fax-Spooler aktivieren" aus der Oberfläche von MultiFax light gestartet werden. Der Spooler wird aber auch vom Desk-Modul automatisch gestartet, sobald ein Fax erstellt wurde. Sollte im Spooler der Versand von Telefaxen gesperrt sein (siehe Konfiguration/Versandsperre), so muß in der Oberfläche des Spoolers der Versand erst freigegeben werden. 5.2.8 Stop Mit diesem Schalter können Sie die Erstellung eines Faxes für Versand oder Ansicht noch abbrechen, vorausgesetzt, Sie sind schnell genug, denn das Desk-Modul ist mit dem Einlesen der Daten recht schnell fertig und ist im Falle des Versandes das Fax einmal fertig erstellt, so kann dieses nur noch über das Logbuch gelöscht werden. 5.2.9 Ansicht Mit dem Schalter "Ansicht" kann das Telefax vor dem eigentlichen Versand erstmal zur Kontrolle auf dem Bildschirm angezeigt werden. Ein Klick auf den Schalter "Ansicht" startet die Anzeige des Desk-Moduls, die dem Anzeige-Modul sehr ähnlich ist, und in der Ihnen das Fax so gezeigt wird, wie es später auch erstellt und versandt werden würde. Lediglich einige im Fax enthaltene Platzhalter können hier logischerweise noch nicht ersetzt werden. Die Bedienung des Anzeige-Moduls lesen Sie bitte im entsprechenden Abschnitt dieses Handbuches nach. 5.3 Das Kontrollfenster Sie wissen ja, es gibt keine Programm-, sondern nur Bedienfehler, denn irren ist menschlich. Schön wäre es, leider ist auch der Programmierer ein Mensch... Aber Spaß beiseite, in der Regel sind auftretende Fehler wirklich auf falsche Bedienung zurückzuführen. Hier ist es natürlich ganz praktisch, wenn die Software Ihnen ein paar Rückmeldungen gibt. Zusätzlich wäre es für Sie wohl auch nicht ganz uninteressant, wenn die Software Ihnen mitteilt, wann Sie mit Ihrer Arbeit fertig sind. Zu diesem Zwecke öffnet das Desk-Modul ein mit "MultiFax Kontrollfenster" bezeichnetes Fenster, in welchem Ihnen solche Informationen gegeben werden. Dieses Fenster schließt sich nicht automatisch (vielleicht wollen Sie ja z. B. noch etwas länger über die Bedeutung der Meldung "Keine Dateien ausgewählt!" nachdenken), sondern muß bei Bedarf durch die Schalter in der rechten oberen Ecke in den Hintergrund geschaltet, oder über den Schließschalter in der linken oberen Ecke geschlossen werden. Beim Beenden des Desk-Moduls schließt sich das Kontrollfenster natürlich selbsttätig. 5.4 Das Menü des Desk-Moduls Sind Sie schon mit den bisher beschriebenen Funktionen des Desk-Moduls zufrieden? Freut uns, aber dennoch, ein wenig mehr Komfort konnten wir uns nicht verkneifen, daher besitzt auch dieses Modul ein Menü. 5.4.1 Über Dieser Punkt teilt Ihnen mit, daß das Copyright bei unserer Firma liegt, nennt Ihnen den Namen des genialen Programmierers und zeigt Ihnen die Seriennummer Ihres Exemplares der Software mit. Ganz neugierigen Personen sagen wir hier zum Überfluß auch noch, wieviel Chip- und Fastmemory im Rechner frei ist. 5.4.2 Bearbeite Telefonbuch Dieser Menüpunkt lädt das Telefonbuch von MultiFax light, ohne daß ein Fax erstellt wird. Dieser Punkt ist ideal, um mehrere Adressen in das Telefonbuch einzugeben, oder um Adressen nachzubearbeiten. Soll nur die Adresse, an die gerade gefaxt werden soll, aufgenommen werden, so kann dieses problemlos bei der Erstellung eines Faxes geschehen. 5.4.3 Bearbeite Einstellungen Dieser Menüpunkt ruft die Konfiguration von MultiFax light auf. Dieser Menüpunkt ist z.B. ideal, wenn Sie Änderungen an der Position der Hintergrundgrafik vornehmen und das Ergebnis anschließend über "Ansicht" direkt kontrollieren möchten. 5.4.4 Drucken Texte Dieser Menüpunkt druckt alle in den zur Erstellung des Faxes im Desk-Fenster enthaltenen Texte im Text-Modus aus. Befinden sich Grafiken im Text, so werden diese nicht gedruckt, es erfolgt aber ein Hinweis auf die enthaltene Grafik mit deren Pfad und Dateiname. Dieser Menüpunkt ist ideal, wenn Sie versendete Faxe zur Archivierung auf Papier haben möchten, es aber hierbei nicht auf das exakte Aussehen des Faxes ankommt, denn dieser Ausdruck erfolgt im schnellen Textmodus anstelle des aus dem Anzeige-Modul verwendeten langsamen Grafikmodus. 5.4.5 Drucken Muster Nach Anwahl dieses Menüpunktes wird Ihnen quasi der Inhalt des gerade geladenen Musters ausgedruckt. Dieser Ausdruck enthält die im Muster gewählten Dateien für das Fax, listet aber auch auf, welche Hintergrundgrafiken verwendet werden. 5.4.6 Auflösung Normal/Fein Hier kann die Auflösung des zu versendenden Telefaxes eingestellt werden. 5.4.7 Ende Na, was mag dieser Punkt wieder bewirken. Testen Sie einfach mal und MultiFax light wird Sie fragen, ob Sie die Arbeit mit dem Desk-Modul wirklich beenden möchten. 5.5 Makros im Desk-Modul Im Desk-Modul werden die ausgewählten Dateien einfach nacheinander zu einem Fax zusammengesetzt. Hierbei folgt Datei an Datei, ohne daß hierbei ein Platz zwischen diesen frei gelassen wird. Der Seitenwechsel wird hier auch strikt nach der in der Konfiguration definierten Anzahl der Zeilen einer Seite vorgenommen. Für die notwendige Formatierung müssen Sie selber sorgen, indem Sie im Text Leerzeilen oder den Platzhalter für den Seitenumbruch einfügen. Dieses kann zeitweise ziemlich lästig werden. Aus diesem Grunde können Makros in die Dateiliste aufgenommen werden. Dieses sind im Prinzip nichts anderes als reine ASCII-Dateien. So könnte das Makro "Formfeed.MAK" zum Seitenumbruch nichts weiter als die Zeile %FORMFEED oder das Makro "FILL_5.MAK" zum Einsetzen von fünf Leerzeilen vor einer Grafik nichts weiter als eben fünf Leerzeilen enthalten. 6. Das Telefonbuch von MultiFax light Das Telefonbuch erscheint automatisch in dem Moment, wo es gebraucht wird, sprich, wenn Sie ein Fax versenden wollen. Im Klartext bedeutet dies, sobald Sie im Desk-Modul den Schalter "Versand" anwählen. Probieren Sie dies nun ruhig einmal. Rufen Sie das Programm "Desk" auf und klicken auf den Schalter "Hinzufügen". In der nun folgenden Dateiauswahlbox wählen Sie bitte eine beliebige ASCII-Datei aus. Der ausgewählte Name erscheint daraufhin im Arbeitsfenster des Desk-Moduls. Wählen Sie nun den Schalter "Versand" an. Wie von Geisterhand erscheint nun erstmal die Oberfläche des Telefonbuches und Sie sehen, ein Eintrag ist dort bereits zu sehen, nämlich unser Faxanschluß. Für die ganz Eiligen: Klicken Sie mit der Maus einen Eintrag an, so wird dieser ausgewählt und invertiert dargestellt. Ein weiterer Klick auf den Schalter "Anrufen" würde nun die ausgewählte Adresse an MultiFax light übergeben und das Telefax würde erstellt. Für die etwas geduldigeren Anwender im Folgenden eine Beschreibung aller Möglichkeiten des Telefonbuches. Sie finden diese Vorgehensweise sehr lästig, da es Situationen gibt, in denen Sie nur Adressen erfassen, aber kein Fax versenden wollen? Kein Problem, im Modul "Desk" finden Sie einen Menüpunkt "Bearbeite/Telefonbuch" Dieser ruft das Telefonbuch zur Bearbeitung auf, ohne daß vorher ein Fax erstellt werden muß. 6.1 Auswahl von Empfängern Ein Empfänger des Telefaxes wird ausgewählt, indem der entsprechende Eintrag im Telefonbuch einmal mit der Maus angeklickt wird. Ein nochmaliger Klick auf diesen Eintrag würde diesen deselektieren. Auf diese Weise können auch mehrere Teilnehmer ausgewählt werden, an die dann nacheinander dasselbe Fax versendet wird. Sind mehr Einträge im Telefonbuch vorhanden, als Platz im Anzeigefenster vorhanden ist, so können Sie die Liste mit den Pfeilen oder dem Verschiebebalken rechts neben dem Anzeigefenster scrollen. Hierbei bleiben Empfänger, die von Ihnen ausgewählt wurden, natürlich auch dann selektiert, wenn der entsprechende Eintrag nicht im Fenster zu sehen ist. 6.2 Alle und Keiner Mit diesen beiden Schaltern können Sie alle Teilnehmer selektieren, bzw. alle vorgenommenen Selektierungen wieder rückgängig machen. 6.3 Laden und Sichern Mit diesen beiden Schaltern kann die Telefonbuchdatei geladen bzw. gespeichert werden. Vergessen Sie bitte nie, "Sichern" anzuwählen, wenn Sie Adressen eingegeben oder geändert haben. Vorgenommene Selektierungen werden hierbei mit abgespeichert. MultiFax light kann nur eine Telefonbuch-Datei verwalten, die unter dem Namen "FaxTel.INF" im Ordner "MultiFax/Parameter" liegt. 6.4 Nur IFF Bei den meisten Schaltern des Telefonbuches können Sie sich deren Funktion wahrscheinlich schon ohne Lektüre dieses Handbuches vorstellen. Dieser Punkt wird Sie aber wohl vor Rätsel stellen. Nach Anwahl dieses Schalters wird ein erstelltes Fax nicht im Faxformat, sondern als IFF-Datei abgespeichert, die sowohl Text im IFF-FTXT- als auch Grafik im IFF-ILBM-Format enthalten kann. Das so als IFF-Datei gespeicherte Fax wird dann auch nicht versendet. Diese IFF-Dateien werden im selben Verzeichnis abgelegt, wie normale zu versendende Faxe. Der Name dieser Dateien lautet "FAXProtx.IFF", wobei das x eine Zahl ist, die heraufgezählt wird. So kann nie eine vorhandene IFF-Datei überschrieben werden und somit ist die IFF-Datei mit der höchsten Zahl auch die Datei der letzten Speicherung mittels "Nur IFF". 6.5 Anrufen Dieser Schalter dient dazu, die ausgewählten Adressen als Empfänger des Telefaxes an MultiFax light zu übergeben. Wählen Sie diesen Schalter an, so wird das Telefax erzeugt. Ist keine Adresse ausgewählt, so ist der Schalter wirkungslos. 6.6 Neu Hier werden neue Adressen eingetragen, die Bedienung entspricht der Beschreibung unter "Ändern". 6.7 Ändern Dieser Schalter dient zum Ändern von Adressen. Klicken Sie nun bitte einmal auf den Eintrag unserer Firma im Telefonbuch und wählen den Schalter "Ändern" an. Sie erhalten die in der Abbildung gezeigte Oberfläche, in die die Daten des Empfängers eingetragen werden können. In diesem Falle sind die Felder mit den Daten unserer Firma vorbesetzt. Mit der Return-Taste kommen Sie immer ein Datenfeld weiter, Return im letzten Datenfeld springt wieder auf das erste Datenfeld. In den Datenfeldern wird grundsätzlich im Einfügemodus gearbeitet. Einzelne Zeichen können mit den Tasten "Backspace" oder "Delete" gelöscht werden. Alle Eingaben in einem Datenfeld werden durch die Kombination der Tasten "Rechte Amiga-Taste" und "X" gelöscht. Die Felder "Anwender 1" und "Anwender 2" können von Ihnen mit frei definierbaren Einträgen belegt werden. Bedenken Sie hierzu bitte, daß auch diese Felder später in einem Telefax als Platzhalter eingesetzt werden können. Wollen Sie diese Funktion später nutzen, so kommt es natürlich auf eine sinnvolle Eingabe an. Das einzige Datenfeld, welches von MultiFax light zwangsläufig genutzt wird, ist das Feld "Faxnummer". Alle anderen Datenfelder dienen rein zu Ihrer Information und werden im Fax nur verwendet, wenn die entsprechenden Platzhalter angegeben sind. Der Eintrag im Feld "Faxnummer" wird später als Nummer nach dem Anwahlstring an das Modem gesendet. Achten Sie daher bitte darauf, daß dieses Feld nur Zeichen enthält, die Ihr Modem auch versteht. Dieses wären als Trennzeichen in der Nummer ein Space oder ein Komma. Viele Modems akzeptieren auch Klammern oder Bindestriche, dieses ist im Hayes-Befehlssatz aber nicht definiert. Prüfen Sie daher bitte vorher, ob Ihr Modem diese Zeichen akzeptiert. Würde das Modem hierauf "Error" melden, könnten Faxe nicht versendet werden. Der Schalter "Abbruch" bricht, genau, die Eingabe oder Änderung der Adresse ab. Mit "Weiter" werden die geänderten Daten übernommen und Sie kehren in das Telefonbuch zurück. Waren zum Ändern mehrere Adressen selektiert, so wird jetzt automatisch die nächste ausgewählte Adresse angezeigt. 6.8 Löschen Diese Funktion löscht alle ausgewählten Adressen aus der Datenbank im Speicher. Aus der Telefonbuchdatei werden diese erst endgültig gelöscht, wenn Sie danach noch "Sichern" anwählen. 6.9 Ende Beendet die Arbeit im Telefonbuch, ohne daß eine Adresse an MultiFax light übergeben wurde. 6.10 Gewünschter Sendetermin MultiFax light ist in der Lage, Telefaxe auch zeitversetzt zu versenden. In diesen Feldern wird immer die aktuelle Systemzeit des Rechners vorgegeben. Um sofort zu versenden, muß hier also nichts verändert werden. Zum zeitversetzen Senden klicken Sie bitte einmal in die Felder und geben das gewünschte Datum bzw. die gewünschte Uhrzeit ein, zu der das Fax versendet werden soll. Das Format für das Datum ist hierbei Tag:Monat:Jahr (TT:MM:JJ), das für die Uhrzeit Stunde:Minute (SS:MM). 6.11 Fax nach Versand löschen MultiFax light legt vor dem Versenden alle Telefaxe in dem Verzeichnis "MultiFax:Output" ab. Diese können über das Logbuch jederzeit wieder aufgerufen werden. Auf diese Weise findet eine automatische Archivierung von Faxen statt. Je mehr Faxe sich in dem Verzeichnis befinden, desto unübersichtlicher wird natürlich auch die Auswahl archivierter Faxe. Häufig werden Sie ein Fax erstellen, welches nach erfolgreichem Versand garantiert nicht mehr benötigt wird. Wählen Sie dieses Feld an, so löscht MultiFax light das Fax automatisch, wenn es erfolgreich versendet wurde. Bei fehlerhafter Übertragung bleibt es natürlich dennoch erhalten. 6.12 Hintergrundgrafik In der Konfiguration von MultiFax light konnten Sie für die erste Seite und für alle folgenden Seiten Hintergrundgrafiken definieren, die jedem Fax hinterlegt werden sollen und quasi als Briefbogen dienen. Befindet sich in den beiden Feldern "Seite 1" und "ab Seite 2" ein Haken, so wird die Grafik für die Seiten benutzt. Ein Klick auf das Feld wechselt den Status. 6.13 Kurzinfo Nein, dieses Feld dient nicht, wie Sie jetzt vielleicht vermuten, dazu, eine kurze Information zu einem Empfänger zu speichern. Das Kurzinfo ist eine Vorseite, oder Neudeutsch "Coverpage", die einem Fax auf Wunsch vorangestellt wird. Nehmen wir den Fall, Sie haben ein Fax empfangen, welches Sie nun gern zur Kenntnis an jemand anderen weiterleiten möchten. Bestimmt möchten Sie demjenigen auch gerne mitteilen, wer so freundlich war, ihm dieses Fax zukommen zu lassen, oder Sie können sich einen kurzen Kommentar hierzu absolut nicht verkneifen. Hierzu dient das Kurzinfo. Klicken Sie auf den Schalter "Kurzinfo", so erscheint ein Eingabefenster mit exakt 11 Textzeilen, in die Sie Ihre kurze Nachricht einsetzen können. Die Schreibmarke steht immer im ersten Textfeld, ein Feld weiter kommen Sie mit der Return-Taste, oder durch Anklicken des gewünschten Feldes mit der Maus. Nach Drücken der Return-Taste im letzten Textfeld wird automatisch wieder in das erste Feld gesprungen. In den Textzeilen wird grundsätzlich im Einfügemodus gearbeitet. Einzelne Zeichen können mit den Tasten "Backspace" oder "Delete" gelöscht werden. Alle Eingaben in einem Textfeld werden durch die Kombination der Tasten "Rechte Amiga-Taste" und "X" gelöscht. Das Kurzinfo erscheint auf dem Fax als separate Seite vor dem eigentlichen Telefax. Benutzt wird das Kurzinfo immer dann, wenn "Kurzinfo" im Telefonbuch angewählt, und in der Eingabemaske der Schalter "Weiter" betätigt wurde. Betätigen des Schalters "Abbruch" würde bewirken, daß das Kurzinfo nicht benutzt wird. Nun finden Sie es bestimmt ziemlich unpraktisch, im Kurzinfo immer wieder dasselbe zu tippen, oder? Wir auch, und deswegen haben wir uns eine Vorbelegung einfallen lassen. Befindet sich eine reine ASCII-Datei mit dem Namen "ShortMessage.Default" im MultiFax-Verzeichnis, so wird deren Inhalt automatisch in das Kurzinfo übernommen. Im Kurzinfo dürfen sich auch Platzhalter befinden. 7. Der Spooler Das Programm "Spooler" ist für das Versenden und Empfangen von Telefaxen zuständig. Es handelt sich um ein separates Programm, welches im Multitasking alle Telefaxe, die mit dem Server oder dem Desk-Modul erstellt wurden, automatisch und im Hintergrund versendet und eingehende Telefaxe entgegennimmt. Der Spooler wird durch Anwahl des Schalters "Fax-Spooler aktivieren" aus der Oberfläche von MultiFax light gestartet. Zum Versenden von Telefaxen wird der Spooler automatisch gestartet, wenn im Desk-Modul der Schalter "Versand" angewählt wird. Der Versand und Empfang von Faxen ist sehr zeitkritisch, daher kann es zu Problemen kommen, wenn währenddessen andere Programme viel Rechenzeit benötigen. Wir empfehlen daher, in der Zeit, in der gerade Telefaxe versendet oder empfangen werden, keine rechenintensiven Programme zu nutzen, speziell, wenn Sie einen Amiga mit Motorola 68000-Prozessor nutzen. Auch der gleichzeitige Betrieb eines Programms, welches die serielle Schnittstelle nutzt, kann Probleme mit sich bringen. Der Spooler startet sich automatisch, sobald ein Telefax erstellt wurde. 7.1 Automatischer Empfang Trägt dieser Menüpunkt einen Haken, so steht der Spooler auf automatischem Empfang. Sobald jetzt ein Anruf kommt, wird er das Modem konfigurieren und das Fax entgegennehmen. Auch der automatische Empfang läuft im Hintergrund ab, so daß währenddessen in anderen Programmen weitergearbeitet werden kann. Vermeiden Sie bitte rechenintensive Operationen in anderen Programmen, während gerade ein Fax empfangen wird. Dieses könnte zu Fehlern führen. Zur Aktivierung des automatischen Faxempfangs muß aus der Oberfläche von MultiFax light der Schalter "Fax-Spooler aktivieren" angewählt und anschließend im Fenster des Fax-Spoolers der Menüpunkt "Automatischer Empfang" aktiviert werden. 7.2 Direktempfang Dieser Menüpunkt dient dazu, ein Fax manuell entgegen zu nehmen. Haben Sie den Telefonhörer abgehoben und stellen anhand des Starttons fest, daß ein Faxgerät anruft, so wählen Sie bitte diesen Menüpunkt an. Der Spooler konfiguriert das Modem und läßt es abheben. Nachdem das Modem abgehoben hat, kann der Telefonhörer aufgelegt werden, das Modem empfängt dann das Fax. Diese Art des Faxempfangs empfiehlt sich, wenn Sie keine zweite Leitung für Telefax besitzen und nur gelegentlich mal ein Fax empfangen wollen. 7.3 Versandsperre Hat dieser Menüpunkt einen Haken, so ist der Versand von Telefaxen gesperrt. In diesem Falle wird der Spooler die erstellten Telefaxe erst versenden, wenn Sie die Versandsperre aufheben. Wir empfehlen, zumindest in der Anfangszeit, den Versand von Telefaxen in der Konfiguration defaultmäßig zu sperren. Auf diese Weise kann es Ihnen nicht passieren, daß ein evtl. nur zu Testzwecken erstelltes Fax doch abgesendet wird. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, sich die erstellten Faxe zur Sicherheit erstmal über das Programm "Logbuch" anzusehen. Bedenken Sie auf der anderen Seite aber bitte auch, daß das Desk-Modul nur zum Erstellen von Faxen dient. In dieser Konfiguration müssen Sie die Versandsperre manuell aufheben, andernfalls findet kein Versand statt. 7.4 Notbremse Der Spooler versendet erstellte Telefaxe sofort und ruft sich hierzu auch selber auf. Wie so häufig bei im Multitasking arbeitenden Programmen ist hier der Mensch die Schwachstelle. Es wird garantiert zu der Situation kommen, daß Ihr Modem plötzlich abhebt und Sie wissen gar nicht warum. Vielleicht haben Sie am Vortage ein Fax erstellt, welches nicht abgesendet werden konnte. Nun möchten Sie vielleicht erstmal sehen, was da eigentlich gerade passiert. Kein Problem, der Spooler hat eine eingebaute "Notbremse". Klicken Sie diesen Menüeintrag an, so unterbricht der Spooler seine Aktivitäten. Schalten Sie anschließend aber bitte schnell die Versandsperre ein, denn die "Notbremse" gilt immer nur für eine Aktion. 7.5 Ende Dieser Menüeintrag stellt Sie bestimmt vor keine Probleme, oder? Er beendet den Spooler. Dieses kann auch durch Anklicken des Schließschalters links oben im Fenster des Spoolers erfolgen. 8. Das Logbuch Das Logbuch dient dazu, Ihnen genaue Informationen über den Status versendeter und empfangener Telefaxe zu geben. Darüber hinaus können Sie sich mit dem Logbuch Faxe ansehen und diese ausdrucken. Rufen Sie dieses Programm auf, indem Sie aus der Oberfläche von MultiFax light den Schalter "Logbuch aufrufen" aktivieren, so öffnet sich das in der Abbildung gezeigte Fenster. In diesem werden alle Telefaxe angezeigt, wobei der Empfängername, bzw. die empfangene ID bei eingehenden Faxen, und der Zeitpunkt des Versands bzw. Empfangs angezeigt wird. Die Auswahl der Telefaxe geschieht mit der Maus analog zur Auswahl von Empfängern im Telefonbuch. 8.1 Status des Faxes Neben jedem Faxeintrag finden Sie einige, im ersten Moment vielleicht nicht definierbare Einträge. Diese geben den Status des jeweiligen Faxes an. Hier bedeutet ein s, daß es sich um ein zu versendendes Fax handelt, r kennzeichnet ein empfangenes Fax (Received), ein Fragezeichen besagt, daß dieses Fax noch nicht erfolgreich versendet wurde und ein Bindestrich zeigt Ihnen, daß der Versand dieses Faxes gesperrt wurde. Haben Sie ein Fax an mehrere Empfänger erstellt, so erscheint im Logbuch nur der Name des ersten Empfängers. Zur Kennzeichnung eines Serienfaxes wird hinter dem Namen in Klammern die Anzahl der Empfänger angegeben. 8.2 Alle und Keiner Der Schalter "Alle" selektiert alle Telefaxe, der Schalter "Keiner" hebt eine vorgenommene Selektierung auf. 8.3 Löschen Die Anwahl dieses Schalters löscht alle ausgewählten (also invertiert dargestellten) Telefaxe. Im Gegensatz zum Löschen von Adressen im Telefonbuch werden die Faxe aber nicht nur aus der Liste entfernt, sondern auch gleich von der Festplatte gelöscht. Vorher erscheint noch eine Sicherheitsabfrage. 8.4 Nochmal Die Anwahl dieses Schalters setzt den Status der Wahlwiederholung bei allen ausgewählten Telefaxen auf Null. Was bedeutet dies im Klartext? Stellen Sie sich vor, der Spooler von MultiFax light hat mehrmals versucht, ein Telefax zu versenden, auf der anderen Seite war immer besetzt. In der Konfiguration haben Sie bestimmt, wie häufig eine Wiederwahl stattfinden soll. Ist diese Anzahl der Anwahlversuche durchgeführt, so hat der Spooler seine Pflicht und Schuldigkeit getan, dieses Fax wird nun nicht mehr versendet. Häufig werden Sie aber doch wollen, daß ein solches Fax versendet wird und möchten vielleicht diesmal am Rechner bleiben, um zu hören, warum das Fax nicht abgesetzt werden konnte. Kein Problem. Selektieren Sie die betreffenden Telefaxe und klicken "Nochmal" an, so beginnt der Spooler seine Arbeit von vorne, so als habe er noch nie einen Versuch unternommen. Dieses erneute Versenden eines Telefaxes ist auch mit erfolgreich versendeten Telefaxen möglich. 8.5 Info Genügen Ihnen die Angaben zu einem Fax, die in der Auswahl zu sehen sind, nicht? Auch kein Problem, selektieren Sie ein Fax und klicken auf "Info", so öffnet sich die in der Abbildung gezeigte Informationsbox, die Ihnen alle Empfängerangaben, den Sende/Empfangs-Termin und den Status des Faxes anzeigt. "Abbruch" bricht die Anzeige ab, "Weiter" kehrt zur Faxauswahl zurück bzw. zeigt das Info des nächsten Faxes, wenn mehrere ausgewählt waren. 8.6 Status in Info-Box Jedes Fax enthält in der Info-Box einen Status. Dieser Status ist immer eine achtstellige Zahl. Die Bedeutung des Status ist davon abhängig, ob das Fax noch zum Versand ansteht, oder bereits erfolgreich versendet wurde. Vor Versand: Die letzten fünf Ziffern des Status stehen bei einem Fax, welches noch nicht versendet wurde, immer auf Null. Die ersten drei Ziffern zeigen den Status wie folgt an: 1. Ziffer: 1: Nach Versand löschen 4: Versand gesperrt 5: Nach Versand löschen und Versand gesperrt 2. Ziffer: 1: Kein Letterhead erste Seite 2: Kein Letterhead Folgeseiten 3: Überhaupt kein Letterhead 3. Ziffer: 1: Normale Auflösung 2: Feine Auflösung Nach Versand: Die erste, dritte, vierte und fünfte Ziffer des Status steht bei einem bereits versendeten Telefax immer auf Null. Die anderen Ziffern bedeuten: 2. Ziffer: 0: Faxgeschwindigkeit 2400 1: Faxgeschwindigkeit 4800 2: Faxgeschwindigkeit 7200 3: Faxgeschwindigkeit 9600 4: Faxgeschwindigkeit 12000 5: Faxgeschwindigkeit 14400 6. Ziffer: 0: Fax wurde in gewünschter Auflösung versendet 1: Beim Versand wurde von Fein in Normal runtergerechnet 7. Ziffer: 1: Erfolgreich versendet 2: Nicht erfolgreich versendet 8. Ziffer: 0: Erfolgreich versendet 1,3, oder 7: Nicht erfolgreich versendet 8.7 Ansicht Klicken Sie diesen Schalter an, wenn Sie sich das ausgewählte Fax ansehen und von dort weiter bearbeiten wollen. Hierzu wird, für Sie unsichtbar, ein weiteres Modul von MultiFax light aufgerufen, welches das Fax dekodiert und auf dem Bildschirm anzeigt. Die weitere Bedienung erläutern wir im Punkt "Anzeigen eines Telefaxes" in diesem Handbuch. 8.8 Druck Anwahl dieses Schalters gibt auf dem angeschlossenen Drucker einen Sendereport aus. 8.9 Sperren Haben Sie vielleicht mal ein Fax erstellt, welches Sie im Moment noch gar nicht versenden wollen? Selektieren Sie dieses Fax einmal und klicken auf den Schalter "Sperren", so wird der Versand dieses Faxes erstmal gesperrt, der Spooler wird sich für dieses Fax vorerst nicht interessieren. Um die Versandsperre aufzuheben, selektieren Sie das Fax und wählen den Schalter "Nochmal" an. 8.10 Ende Was mag dieser Schalter bewirken? Nein, er beendet nicht die Arbeit mit dem Amiga und schaltet diesen aus! Wir würden es aber für durchaus im Bereich des Möglichen liegend halten, daß die Anwahl dieses Schalters die Arbeit im Logbuch beendet. 9. Anzeigen eines Telefaxes Sie finden es bestimmt ganz praktisch, daß MultiFax light in der Lage ist, Telefaxe zu erstellen, zu empfangen und zu versenden. Der fortgeschrittene Anwender wünscht sich aber vielleicht auch noch die Möglichkeit, ein solches Fax auf dem Bildschirm darzustellen, sei es zur Kontrolle bei zu versendenden Faxen oder weil es Ihnen einfach nicht genügt, daß das Logbuch Ihnen mitteilt, daß ein Fax empfangen wurde. Wir sehen es ja ein, eine solche Funktion mußte enthalten sein. Diese wird angewählt, wenn im Programm "Logbuch" ein Telefax ausgewählt und der Schalter "Ansicht" betätigt wurde. Damit der ganze Programmteil zur Ansicht von Telefaxen nicht jedesmal mitgeladen werden muß, wenn das Programm "Logbook" aufgerufen wird, haben wir dieses ausgelagert. Aus dem Logbuch heraus wird ein extra Modul aufgerufen, welches das ausgewählte Fax dekodiert und in dem abgebildeten Fenster darstellt. Die obere Zeile dieses Fensters teilt Ihnen mit, daß es sich tatsächlich (wer hätte das gedacht) um die MultiFax Ansicht handelt. Daneben können Sie hier aber auch noch ersehen, die wievielte Seite des Faxes gerade angezeigt wird, ob es sich um ein Einzel- oder ein Serienfax handelt und in welcher Auflösung dieses erstellt wurde. Unterhalb dieser Anzeige sehen Sie das erstellte oder empfangene Telefax, bzw. einen Teil desselben. Mit den Scrollbalken auf der rechten Seite und unten im Fenster kann der sichtbare Ausschnitt verschoben werden. Dieselbe Funktion erfolgt auch, wenn die Cursortasten gedrückt werden. Betätigen Sie eine Cursor-Taste bei gleichzeitig gedrückter "Alt"-Taste, so wird um ein größeres Stück gescrollt, bei gleichzeitig gedrückter "Shift"-Taste wird ganz an die Kante der gewählten Richtung gesprungen. Aber da dieses natürlich noch nicht alles gewesen sein soll, besitzt das Ansicht-Fenster noch ein Menü. 9.1 Diese Seite Hierbei handelt es sich um einen Menüeintrag, der ein Untermenü besitzt. Alle Funktionen des Untermenüs beziehen sich immer auf die gerade angezeigte Seite des Telefaxes, aber auf die gesamte Seite, nicht nur auf den gerade sichtbaren Auschnitt. 9.2 Drehen um 180 Grad Dreht die angezeigte Seite um 180 Grad. Sinnlos, sagen Sie? Dann warten Sie mal, bis Sie das erste Telefax empfangen, welches der Absender mit dem Seitenende zuerst in das Faxgerät eingelegt hat. Mit diesem Menüeintrag lassen wir die Faxe "Kopf stehen", damit Sie nicht "Kopf stehen" müssen. 9.3 Speichern als IFF Bei Anwahl dieses Menüpunktes öffnet sich die Dateiauswahlbox, welche Sie untertänigst bittet, doch einen Dateinamen einzutippen. MultiFax light wäre dann so freundlich die angezeigte Faxseite als IFF-Grafik zu speichern. 9.4 Drucken als Grafik Auch wenn Sie ein Computerfax benutzen, ist es von Zeit zu Zeit vielleicht doch ganz praktisch, ein Fax schwarz auf weiß zu haben. Dieses erreichen Sie, wenn dieser Menüpunkt angewählt wird. Hierbei wird ein Ausdruck der aktuellen Seite im Grafikformat durchgeführt. Da ein Telefax grundsätzlich als Grafik vorliegt, ist ein Textausdruck nicht möglich. 9.5 Neu versenden Haben Sie vielleicht mal ein Fax versendet, welches Sie später zur Kenntnis einem anderen Empfänger "in Kopie" zusenden wollen, oder möchten Sie ein empfangenes Fax an einen anderen Empfänger weiterleiten? Hierzu dient der Punkt "Neu versenden". Es öffnet sich das Telefonbuch von MultiFax light, in dem Sie den Empfänger der "Kopie" bestimmen können. Über "Kurzinfo" im Telefonbuch können Sie noch eine kurze Nachricht an den Empfänger voranstellen. 9.6 Gesamtes Fax Dieser Menüeintrag öffnet wieder ein Untermenü, in dem dieselben Funktionen wie unter "Diese Seite" zur Verfügung stehen. Der Unterschied besteht lediglich darin, daß bei Anwahl eines Punktes dessen Funktion nicht nur auf die gerade angezeigte Seite, sondern auf alle Seiten des Faxes angewandt wird. Außerdem wird die Ansicht nach einer solchen Operation automatisch beendet. Den Punkt "Drehen um 180 Grad" werden Sie hier aber vergeblich suchen, denn diese Funktion läßt sich nur auf die gerade angezeigte Seite anwenden. 9.7 Darstellung Mit diesem Menüpunkt können Sie die Darstellung des Faxes auf dem Bildschirm beeinflussen. "Speicherarm" bedeutet, daß die Darstellung unter Zuhilfenahme von möglichst wenig des kostbaren Chip-Mems erfolgt. Ist dieser Punkt nicht mit einem Haken versehen, dann erfolgt die Darstellung unter Zuhilfenahme großer Mengen Chip-Mems. Hierbei ist das Verschieben der Bildinhalte deutlich schneller, aber diese Darstellungsart erfordert auch großes Chip-Mem. "Graustufen" stellt das Fax in mehreren Graustufen auf dem Bildschirm dar. In dieser Einstellung ist ein Fax in aller Regel weitaus besser lesbar, allerdings wird die Darstellung und Scrollgeschwindigkeit auch deutlich langsamer und es ist mehr Rechenspeicher zur Darstellung notwendig. Testen Sie am Besten mal selbst, Sie werden schnell sehen, welche Darstellungsart Ihnen besser zusagt. Unterhalb der Darstellungsarten finden Sie die möglichen Auflösungen, in denen MultiFax light bereit ist, Ihnen das Fax darzustellen. Damit Sie bei der Durchsicht eines Faxes nicht ständig Ihre Maus aus Ihrem wohlverdienten Schlaf holen müssen, haben wir Ihnen die anwählbaren Auflösungen (wie auch die meisten anderen Funktionen von MultiFax light) auf Shortcuts zur Tastaturbedienung gelegt. 9.8 Nächste Seite Als hätten Sie es geahnt, die Anwahl dieses Menüpunktes zeigt Ihnen die nächste Seite des Telefaxes. Ist eine solche nicht (mehr) vorhanden, so ist dieser Menüpunkt sinnigerweise nicht anwählbar. Die angewählte Darstellungsart und -auflösung bleibt erhalten. 9.9 Ende Ansicht Beendet die Arbeit mit dem Ansichts-Modul von MultiFax light. 10. Platzhalter MultiFax light ist in der Lage, Platzhalter zu verwalten, die bei Versenden des Telefaxes durch die aktuellen Daten ersetzt werden. Stellen Sie sich den Fall (der in der Praxis recht häufig vorkommt) vor, daß Sie in Ihren Faxtext gerne integrieren möchten, an wen das Fax eigentlich gesendet wird. Wollen Sie nun dem Programmierer dieses Programms ein Lob zukommen lassen (immer zu), so ist dies natürlich kein Problem, denn Sie können im Fax natürlich die Zeile "AN: TKR GmbH & Co. KG, Christian Kaben" einfügen. Spätestens, wenn Sie dieses (oder ähnliches) das zehnte Mal getippt haben, fällt Ihnen auf, daß Sie dieselben Angaben bereits im Eintrag im Telefonbuch gemacht haben, denn dort haben Sie, um bei unserem Beispiel zu bleiben, im Datenfeld "Name" "TKR GmbH & Co. KG" und im Datenfeld "Zusatz" "Christian Kaben" eingetragen. Oder, Ihnen fällt auf, daß es zwar kein Problem ist, in den Faxtext zu schreiben "Mittwoch, den 24.9.1992", stellen aber fest, daß dies doch nicht ideal ist, da Sie erst am Donnerstag dazu kommen, dieses Fax zu versenden. Diese (und viele weitere) Aufgaben lassen sich viel einfacher durch Platzhalter lösen. Schließlich sind MultiFax derartige benutzte Systemdaten des Empfängers bekannt und der Amiga weiß auch grundsätzlich, welches Datum und welche Uhrzeit gerade aktuell ist. Am obigen Beispiel nochmal verdeutlicht, würde bei einem Fax an uns die Zeile "An: %NAME, %ZUSATZ" im Fax die Zeile "An: TKR GmbH & Co. KG, Christian Kaben" ergeben, bzw. die Zeile "%TAGNAME, den %TAG.%MONAT.%JAHR" würde immer den in deutsch ausgeschriebenen Namen des Tages mit Datum, Monat und Jahr ergeben. Hier würden dann natürlich die Daten eingesetzt, die gerade beim Versand des Faxes aktuell wären. 10.1 Einsatz von Platzhaltern Platzhalter lassen sich in MultiFax light in ASCII-Texten einsetzen. Ein Platzhalter wird immer durch das Prozent-Zeichen eingeleitet. Hinter dem Prozentzeichen muß, ohne Leerzeichen, in exakter Schreibweise der gewünschte Platzhalter eingesetzt werden. Hierbei ist wichtig, daß der Platzhalter wirklich exakt geschrieben ist, wobei auch Groß- und Kleinschreibung unterschieden wird. Der Platzhalter "%STRASSE" wird im Fax durch den Eintrag im Datenfeld "Strasse" des Telefonbuches ersetzt. Schreiben Sie hier aber z.B. "%STRAßE", so würde der Platzhalter nicht erkannt und im Fax würde an der Stelle im Fax auch %STRAßE erscheinen. 10.2 Mögliche Platzhalter in MultiFax light Folgende Platzhalter können in MultiFax light verwendet werden: %SEITE Nummer der aktuellen Seite. %ANTELEFON Datenfeld "Faxnummer" des Telefonbuchs. %TAG Tag im Monat als Zahl. %TAGNAME Tag alphanumerisch (z.B. Montag). %MONAT Monat als Zahl. %MONATNAME Monat alphanumerisch (z.B. Juni). %JAHR Jahr als Zahl. %ZEIT Uhrzeit als Zahl. %ANADRESSE Datenfelder "Vorname" + "Name" des Telefonbuchs. %ZUSATZ Datenfeld "Zusatz" des Telefonbuchs. %STRASSE Datenfeld "Straße" des Telefonbuchs. %ORT Datenfeld "PLZ/Ort" des Telefonbuchs. %ANWENDER1 Datenfeld "Anwender 1" des Telefonbuchs. %ANWENDER2 Datenfeld "Anwender 2" des Telefonbuchs. %DATUM Datum als Zahl. %FORMFEED Seitenumbruch mit Auffüllen auf DIN-A-4-Seitenlänge. %SEITENUMBRUCH Seitenumbruch an der Stelle, an der der Platzhalter steht, ohne daß die Seite auf DIN-A-4 aufgefüllt wird. %NAME Datenfeld "Name" der Adressverwaltung. %VORNAME Datenfeld "Vorname" der Adressverwaltung. 11. Erstellen von Briefköpfen In MultiFax light können getrennt für die erste und alle folgenden Seiten IFF-Grafiken definiert werden, die einem Fax quasi als "Briefbogen" hinterlegt werden. Hinterlegt ist hierbei absolut korrekt, denn diese Grafiken werden vom eigentlichen Faxtext überschrieben. Der Bereich der Faxseite, der vom eigentlichen Text benutzt werden kann, ist in MultiFax light festgesetzt und kann nicht verändert werden. Bei der Erstellung des Briefbogens muß daher darauf geachtet werden, daß sich tatsächliche Grafik nur in dem Bereich befindet, in den später kein Text eingefügt wird. Diese "Briefbögen", oder auch Letterhead genannt, sind reine IFF-Grafiken, die, um im Telefax eine DIN-A-4 Seite zu füllen, 1728 Pixel breit sein müssen. Diese sollten nur eine Palette von zwei Farben haben. Um Ihnen die Arbeit des Erstellens der Briefbögen etwas zu erleichtern, haben wir Ihnen auf der Diskette drei Muster beigelegt. Die Datei "Letterhead.IFF" ist ein Musterbriefbogen, der von uns bei der Installierung als Briefbogen vorkonfiguriert wird. "LAYOUT.IFF" ist eine Grafik, in der wir den Bereich, in den "Briefbogengrafik" eingefügt werden kann, markiert haben. Laden Sie diese Grafikdatei in ein Grafikprogramm und fügen in den nutzbaren Bereich Ihren persönlichen Briefbogen als Grafik ein. Die Datei "LEER.IFF" ist nichts weiter, als eine leere IFF-Datei. Wählen Sie diese Datei in der Konfiguration von MultiFax light als Hintergrundgrafik, so wird im Fax kein Briefbogen sichtbar sein. 11.1 Briefbögen faxen MultiFax light kann Telefaxe empfangen und diese auch als IFF-Grafik speichern. Auf diese Weise läßt sich die Software als "Scannerersatz" einsetzen. Besitzen Sie Briefpapier, so lassen Sie sich dieses einfach selbst zufaxen. Dieses Fax kann dann über MultiFax light angezeigt und als IFF gespeichert werden, und fertig ist der Fax-Briefbogen. Aufgrund der im Fax immer auftretenden Fehler ist hier eine Nachbearbeitung über ein Grafikprogramm angezeigt. Bei Bedarf kann dabei auch ein Ausschnitt des empfangenen Faxes, der als Letterhead dienen soll, gespeichert werden (in DPaint Funktion "Brush sichern"). Dieser Ausschnitt kann dann wieder in unseren vorgefertigten Briefbogen "Layout.IFF" eingefügt werden. 12. Seitenformat von MultiFax light Das Seitenformat von MultiFax light ist festgelegt und kann nicht verändert werden. Eine Änderung des Formates ist nur in der Software "MultiFax Professional" möglich. Die Seitenlänge beträgt 66 Zeilen. Der obere Rand, der in der Hintergrundgrafik für "Briefbögen" benutzt werden kann, beträgt 6 Zeilen. Der untere Rand ist auf 0 Zeilen festgelegt. Insgesamt sind somit 60 Textzeilen pro Faxseite verfügbar. Überschreitet der Text 60 Zeilen, so führt MultiFax light automatisch einen Umbruch auf die folgende Seite durch. Ein gezielter Seitenumbruch kann erreicht werden, indem in den Text die Platzhalter "%FORMFEED" oder "%SEITENUMBRUCH" eingefügt werden (siehe Abschnitt Platzhalter in diesem Handbuch). Der linke und rechte Rand ist für den Textbereich auf jeweils 4 Zeichen festgesetzt. Damit sind pro Zeile 72 Zeichen nutzbar. 13. Die Datei FaxLogxx.INF Bestimmt fanden Sie die Informationen, die Ihnen das Logbuch von MultiFax light über ein- und ausgehende Faxe gibt, schon recht informativ und wahrscheinlich auch völlig ausreichend. Dennoch legt das Programm zusätzlich Logdateien im reinen ASCII-Format an. Diese tragen den Namen "FaxLogxx.INF" und befinden sich im Ordner "MultiFax/Parameter". Pro Jahr wird eine separate Datei angelegt, wobei das "xx" im Dateinamen durch die Jahreszahl ersetzt ist. Diese Dateien können in jeden Editor oder jede Textverarbeitung geladen werden. Bei jedem erfolgreichen Faxversand oder Aufgabe wegen Erreichens der maximalen Wahlwiederholung, sowie pro Faxempfang wird eine Zeile in diese Datei eingetragen, wobei folgendes Format gilt: 25.09. 14:50 1:13 2 +49 431 35984 TKR GmbH & Co. KG 03000010s In diesem Beispiel wurde das Fax am 25. September um 14 Uhr und 50 Minuten versendet, die Versendedauer betrug 1 Minute und 13 Sekunden. Es wurden zwei Seiten gesendet, die empfangene ID des angerufenen Faxgerätes war "+49 431 35984" und das Fax ging an "TKR GmbH & Co. KG". Der dann folgende Status entspricht in der Bedeutung dem Status in der Fauxauswahl im Logbuch und das kleine "s" hinter dem Status bedeutet, daß dieses Fax versendet wurde (ein "r" stände für ein empfangenes Fax). 14. Die Fensterposition Das Desk-Modul von MultiFax light öffnet nach Bedarf bis zu drei Workbench-Fenster für den Arbeitsbildschirm, für vom Programm ausgegebene Informationen und für das im Desk-Modul integrierte Anzeige-Programm. Diese Fenster können auf der Workbench verschoben werden und beim Anzeige-Fenster läßt sich auch die Größe verändern. Damit Sie diese Arbeit des Positionierens nicht jedesmal nach dem Programmstart neu vornehmen müssen, speichert MultiFax light diese Daten in der Datei "FaxWin.INF" im Verzeichnis "MultiFax/Parameter". Das Speichern geschieht automatisch, wenn Sie das Modul verlassen. 15. Beliebte Fehler Problem: Der Spooler meldet "Serieller Fehler (13)", anstatt das aktuelle Fax korrekt zu versenden. Lösung: Vermutlich besitzen Sie ein von der BZT (ehemals FTZ, ZZF) zugelassenes Modem. Diese sind meistens so voreingestellt, daß ein Faxversand nicht möglich ist, wenn sich die Schnittstelle des Rechners korrekt verhält. Sollte Ihrem Modem ein Konfigurationsprogramm beiliegen, so stellen Sie Ihr Modem einmal damit ein. Anderenfalls setzen Sie aus einem Terminalprogramm die folgenden Befehle an Ihr Modem ab: AT Z AT &S0 AT &W0 Nach dieser kleinen Einstellung sollte der Faxversand zukünftig einwandfrei arbeiten. Sollte Ihr Modem eine "M1"- oder "DSR"-LED besitzen, dann müßte diese nun (abhängig vom Modem) dauernd leuchten. Anhang SHAREWARE-REGISTRIERUNG ======================= Bitte senden Sie uns den unteren Abschnitt ausgefüllt zusammen mit der Registriergebühr in Höhe von 30,-- DM (als Euroscheck oder in bar) zu. Wir bitten von Überweisungen abzusehen, da es in der Buchhaltung häufig schwierig ist, die Zahlung der Registrierung zuzuordnen. Als registrierter Kunde erhalten Sie die Erlaubnis, diese und evtl. kommende Versionen von MultiFax light dauerhaft zu nutzen. Bei auftretenden Problemen mit dieser Software leisten wir Support über Btx/Datex-J (*TKR#). ----Schnipp------------------------------------------------------ An Firma TKR GmbH & Co. KG Registrierung Shareware Stadtparkweg 2 D-24106 Kiel Ich lasse mich hiermit für die Nutzung von MultiFax light registrieren. Vorname: Name: Straße: PLZ/Ort: Der Registrierbeitrag liegt bei [ ] bar [ ] als Euroscheck Ich benötige eine Quittung über den Shareware-Registrierungs-Betrag [ ] Ja [ ] Nein ----Schnipp------------------------------------------------------- TKR GmbH & Co. KG Stadtparkweg 2 D-24106 Kiel Tel.: 0431-33 78 81 Fax: 0431- 3 59 84 Mailbox: 0431-33 61 99 Btx/Datex-J: *TKR#