›[0m›[0 p @LB0 ::. .:::: .:::: .: :: »»» LOOK ::: ::. :. ::. :. ::. :: ::: ::: :: ::: :: :::: »»» Version 1.2 :::. ::: :: ::: :: ::: ::. \| :::::. :::::: :::::: :: ::. »»» © by Sunny Prod. --O-- |\ LOOK -> DAS Anzeigeprogramm für Diskettenmagazine © Copyright 1992 by André Voget (Sunny Productions) André Voget, Sonnenblick 16, W-5434 Dernbach,Tel.02602/69789 INHALTSVERZEICHNIS I. Allgemeines 1.1 Was ist LOOK? 1.2 Kopierbestimmungen 1.3 Warum gerade LOOK? II. Bedienung 2.1 Starten vom CLI/Workbench Anzeigen von EINEM Text 2.2 Tastatur-und Maussteuerung III.Texterstellung 3.1 Ansi/Ansi-Codes/Ansi-Tools 3.2 LOOK-Textbefehle IV. Erstellung eines 4.1 Was ist ein Scriptfile? Diskettenmagazines 4.2 Scriptbefehle V. Verschiedenes 5.1 Fehlermeldungen 5.2 Bekannte Fehler in LOOK 5.3 Hinweise/Tips&Tricks 5.4 Upgrades 5.5 Dankeschön... 5.6 LOOK-Diskettenmagazine 5.7 Zuguterletzt I. Allgemeines 1.1 Was ist LOOK? LOOK ist ein komfortables Anzeigeprogramm für Diskettenmagazine. Es unterstützt IFF-Bilder in fast jedem Format, ANSI und Untermenüs. Außer­ dem bietet es leistungsstarke Befehle, mit denen man Fonts setzen kann, Programme starten lassen kann u.v.m. Zudem können Texte ein-, zwei-oder sogar dreispaltig angezeigt werden. 1.2 Kopierbestimmungen »»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»» LOOK ist Shareware. JEDE Diskette, auf der LOOK erscheint, muß auch an mich geschickt werden (Spielraum: spätestens eine Woche nach Veröffent­ lichung der Diskette!), sonst ist LOOK auf dieser Diskette eine Raubko­ pie. Nur so ist es für mich möglich, das Programm und die Verbreitung zu kontrollieren. PD-Händler oder PD-Serien-Ersteller, die LOOK auf eine PD-Serie bringen möchten, sollten sich mit mir in Kontakt setzen. »»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»» PD-Serien, die LOOK in ihre Serien aufnehmen wollen, müssen vorher in Kontakt mit mir treten. Die Zustimmung zur Veröffentlichung wird mei­ stens gegeben, solange es sich nicht um eine "Klauserie" handelt oder die Kopiergebühren 5 DM inklusive Versand übersteigen. Im Klartext: LOOK ist Shareware für den Herausgeber einer Diskette, auf der LOOK erscheint, weil diese auch an mich (kostenfrei) geschickt wer­ den muß. LOOK ist Freeware für alle übrigen (privaten) Benutzer von LOOK. LOOK darf nur mit meinem Einverständnis auf eine PD-Serie kopiert werden. Diskmag-Herausgeber müssen nur LOOK auf die Diskettekopieren. Sonstige Veröffentlichungen über PD-Serien und DFÜ müssen den gesamten Lieferum­ fang kopieren. Das wäre: LOOK (das Hauptprogramm) LOOK.info (das Icon zum Hauptprogramm) LOOK.dok (die Anleitung zu LOOK) LOOK.dok.info (das Icon zur Anleitung) LOOKVersionen.dok (Textdatei über alle LOOK-Versionen) LOOKVersionen.dok.info (das Icon zur Textdatei) Da es sich bei LOOK um Shareware/Freeware handelt, müßte es selbstver­ ständlich sein, daß nichts an dem Programm und an den Textdateien geän­ dert werden darf! Wer unbedingt gegrüßt werden möchte, sollte es mir lieber anders mitteilen... 1.3 Warum gerade LOOK? LOOK wurde entwickelt, weil sämtliche mir bekannte Anzeigeprogramme das eine oder andere Feature nicht unterstützte. Also wurde ein neues Anzei­ geprogramm fällig :-) Es bietet u.a. folgende Features: + Für volle Geschwindigkeit und kurzen Programmcode in Assembler ge- schrieben worden. + Das Inhaltsverzeichnis und Texte können einspaltig, zweispaltig oder dreispaltig angezeigt werden (sogar auf jeder Seite verschieden!) + IFF-Bilder in jedem Format können angezeigt werden (auch mit Power­ Packer gepackte) + IFF-Brushes können angezeigt werden (auch mit PowerPacker gepackte), sowohl in Texten als auch im Inhaltsverzeichnis + Ansi-Grafiken können angezeigt werden + Ansi-Texte können angezeigt werden (also Fettdruck, unterstrichen, kursiv und verschiedene Schriftfarben) + LOOK kennt eigene Befehle, die Programme starten, Fonts laden und an- zeigen, Screenfarben ändern usw. + Jeder Text wird - wenn gewünscht - mit Schatten unterlegt + Es können eine, zwei oder drei Spalte(n) in einem Text benutzt werden! + Der Abstand zwischen zwei Textzeilen wurde erhöht, damit ein Text besser lesbar ist + Es können beliebig viele (!) Fonts in einem Text und im Inhaltsver- zeichnis angezeigt werden. + Maus-oder Tastaturbedienung + zehn verschiedene Einblend-und zehn verschiedene Ausblendeffekte, die auch abgeschaltet werden können + Texte können ausgedruckt werden (Workbench-Druckertreiber) + Iconify + Lupenmodus, der einen Text in der Höhe vergrößert + Prozentanzeige, wieviel Text schon gelesen wurde + 0% Rechenzeit-Verbrauch beim Warten auf Tastendrücke oder Mausklicks + Untermenüs sind möglich (beliebig tief geschachtelt!) + LOOK kann auch einen einzelnen Text anzeigen + LOOK unterstützt Maus-und Tastatursteuerung, sogar den Ziffernblock + Per Tastendruck kann man an den Textanfang oder an das Textende blättern + Deutsche Bedienerführung mit Hilfsseiten mit der Taste + LOOK kommt mit dieser sehr ausführlichen Anleitung :-) + Lauffähig auf Amigas mit OS1.2, OS1.3, OS2 + LOOK ist kostenlos. Nur der Herausgeber der Diskette, auf der LOOK erscheint, muß eine Diskette an mich schicken. II. Bedienung 2.1 Starten vom CLI und von der Workbench, Anzeigen von EINEM Text LOOK wird im CLI durch Eingabe des Namens mit anschließendem Drücken der -Taste gestartet. LOOK sucht nun das Scriptfile (siehe Kapitel 4) unter den voreingestellten Namen "SYS:S/LOOK.Script","S:LOOK.Script", ":S/LOOK.Script" und ":LOOK.Script". LOOK kann von der Workbench durch zweimaliges Anklicken seines Icons gestartet werden. Wird hinter LOOK ein Pfadname angegeben, dann zeigt LOOK diese Datei als TEXT an, nicht als Inhaltsverzeichnis. Diese Möglichkeit ist für Text­ schreiber gedacht, die damit auf einfachste Weise überprüfen können, wie ihre Texte mit LOOK aussehen. Sie müssen dann nämlich kein Scriptfile erstellen. Am besten verhält es sich, wenn LOOK auf einer bootfähigen Diskette aus­ geliefert wird. Wenn die Diskette nicht bootend ist, und LOOK soll von der Workbench gestartet werden, dann muß der Herausgeber daran denken, ein Icon zu erstellen, das die erforderlichen "assign"´s erstellt, z.B. mit Hilfe der PD-Programme "XIcon" oder "MoveSys". 2.2 Tastatur-und Maussteuerung LOOK kann vollständig mit der Maus bedient werden. Für Tastaturfeti­ schisten gibt es aber auch eine weitreichende Tastaturbelegung. Diese kann in LOOK über die -Taste abgerufen werden. Die Tastaturbele­ gung hält sich weitgehend an gängige Standards. Auch der Ziffernblock wird unterstützt (wenn er vorhanden ist :^). LOOK kennt zwei verschiedene Modi: das Inhaltsverzeichnis und den Text­ modus. Im Inhaltsverzeichnis befindet man sich direkt nach dem Laden. Wenn man dort einen Text anklickt, gelangt man in den Textmodus (sofern es sich um kein Untermenü gehandelt hatte :-) Linke Maustaste: Werden im Inhaltsverzeichnis die inversen Rechtecke angeklickt, dann wird der entsprechende Text geladen. Tippt man an einer anderen Stelle, dann wird vorgeblättert. Im Inhaltsverzeichnis empfiehlt sich die Pro­ zentanzeige, um vorzublättern. Im Textmodus blättert man mit der linken Maustaste eine Seite weiter. Rechte Maustaste: Im Inhaltsverzeichnis und im Textmodus wird eine Seite zurückgeblättert. [Ende]: Das Programm wird beendet. [I]: Iconify-Funktion. [Hilfe]: Es wird eine Übersicht über die Maus-und Tastatursteuerung gegeben, sowie Greetinx, Copyrightmeldung und Vertriebsrecht und meine Adresse. Um in den [Hilfe]-Seiten vorzublättern, drückt man einfach eine Taste oder betätigt das [Weiter]-Gadget. Wenn zuwenig Speicher vorhanden ist, werden die [Hilfe]-Seiten nicht angezeigt. [Inhalt]: Wenn man sich im Textmodus befindet, gelangt man mit Hilfe dieses Gad­ gets in das Inhaltsverzeichnis zurück. Dieses Gadget erscheint nicht, wenn nur ein einzelner Text angezeigt wird. [Text zurück]: Es wird ein Text zurückgeblättert. Dieses Gadget ist nicht vorhanden, wenn nur ein einzelner Text angezeigt wird. [Text vor]: Es wird ein Text vorgeblättert. Dieses Gadget ist nicht vorhanden, wenn nur ein einzelner Text angezeigt wird. Tastatursteuerung: , Ende , Drucken (siehe unten) Iconify Workbench nach vorne holen Effekte an-oder ausschalten ,, Im Textmodus vorblättern ,, Im Textmodus zurückblättern , Im Textmodus Textanfang , Im Textmodus Textende Im Textmodus Sprung zum Inhaltsverzeichnis Text zurückblättern Text vorblättern , Hilfe-Funktion Lupen-Funktion Informationen über Diskette, Text und Speicher Lupenfunktion: Es wird zuerst die obere Hälfte des Textes vergrößert und nach einem Tastendruck oder Mausklick die untere Hälfte. Nach einem weiteren Tastendruck oder Mausklick wird das Bild wie gewohnt dargestellt. Diese Funktion ist für kurzsichtige Leser oder Fernseh-Besitzer gedacht. Programme starten: Wenn ein Programm mit dem "@EX"-Befehl gestartet werden soll, dann geschieht dies nur mit Sicherheitsabfrage. Mit "F1" wird das Programm gestartet, mit "F10" läßt man es bleiben. Bild-Anzeige: Wenn ein Bild angezeigt wird, dann blättert man mit der linken Mausta­ ste einen Text vor und mit der rechten Maustaste einen Text zurück. Das Bild wird in X-Richtung zentriert dargestellt. Mit der -oder - Taste gelangt man automatisch in das Inhaltsverzeichnis zurück. Vor-und Zurückblättern funktioniert auch mit und . Drucken: Ein Ausdruck kann nur von Texten gemacht werden, nicht vom Inhaltsver­ zeichnis. Dazu werden die Dateien "L:Port-Handler", "DEVS:Printer-Devi­ ce" und "DEVS:Parallel.Device" benötigt. Zum Drucken drückt man die Ta­ ste . Dann erscheint in der Titelleiste der Text "Drucke xxx Zei­ chen...", wobei für "xxx" die Anzahl der Zeichen eingesetzt wird. Ist der Ausdruck beendet, erscheint die Meldung "Drucken beendet..." und LOOK ist wieder bedienbar. Bitte unbedingt daran denken, daß der Drucker eingeschaltet sein muß, bevor man die Taste drückt :-| Übrigens darf auch die Taste im Ziffernblock benutzt werden, um einen Text auszudrucken. Bilder können noch nicht ausgedruckt werden, aber wird bald eingebaut sein... III. Texterstellung Wichtiger Hinweis: Um Texte mit LOOK anzuzeigen, mußt Du keine Textbefehle kennen. LOOK zeigt jeden ASCII-Text an. Als besondere Bonbons können auch Ansi-Codes und LOOKeigene Textbefehle verwendet werden. Aber der Reihe nach... 3.1 ANSI Mit ANSI kann man Blockgrafiken erzeugen, Texte fett, kursiv und/oder unterstrichen oder revers ausgeben und die Vorder-und Hintergrundfarbe verändern. Um diese Fähigkeiten nutzen zu können, braucht man einen AN­ SI-fähigen Editor, z.B. TextPlus. ANSI-Tools sind: IFF2ANSI Fred Fish 449 wandelt IFF-Bild in ANSI um PicToANSI Fred Fish 448 wandelt IFF-Bild in ANSI um Folgende Escape-Sequenzen kann LOOK verstehen: 1) ESCc reset setzt Voreinstellungen 2) ESC[0m normal character set normale Schriftart 3) ESC[3m italics on kursiv an 4) ESC[23m italics off kursiv aus 5) ESC[4m underline on unterstrichen an 6) ESC[24m underline off unterstrichen aus 7) ESC[1m boldface on fett an 8) ESC[22m boldface off fett aus 9) ESC[30m-[39m set foreground color Vordergrundfarbe setzen 10) ESC[40m-[49m set background color Hintergrundfarbe setzen Man kann diese Sequenzen auch kombinieren. Zum Beispiel ergibt ESC[3;33;42m eine kursive Schriftart mit Farbe 3 für den Vordergrund und Farbe 2 für den Hintergrund. ESC[1;4m setzt die Schriftart auf fett und unterstrichen. ESC[0m stellt die normale Schriftart wieder ein. Für "ESC" muß man bei manchen Editoren die -Taste drücken. LOOK erkennt eine ANSI-Sequenz, wenn im Text die ASCII-Codes "27" oder "155" auftau­ chen. 3.2 LOOK-Textbefehle Kommen wir nun zum wohl interessantesten Teil von LOOK. Es werden eigene Textbefehle angeboten. Mit ihnen kann man Programme starten, Bilder und Brushes laden, Fonts laden und anzeigen usw.! Jeder Textbefehl beginnt mit einem "@" ( + <2>), gefolgt von zwei Buchstaben. Dahinter stehen ein, zwei oder mehrere Parameter. Am besten sieht man sich mal einen Beispieltext an. Bitte beachte, daß hinter jedem Befehl minde- stens ein Leerzeichen oder ein -Zeichen folgen muß. a) Schatten ein-und ausschalten Format: @SAx Beispiel: @SA0 (schaltet den Schatten aus) Erklärung: Jeder Text in LOOK wird mit einem Schatten versehen. Dies kann aber störend wirken, wenn mit ANSI - Sequenzen eine Grafik ange­ zeigt werden soll. Deshalb läßt sich der Schatten auch wieder aus­ schalten, und zwar mit dem Befehl "@SA0". Mit "@SA1" wird er wieder eingeschaltet. b) Externe Programme starten Format: @EXipfadname Beispiel: @EXic:medplayer sys:song Erklärung: Mit dem "@EX"-Befehl werden Programme gestartet, z.B. um Songs oder Sounds abzuspielen oder um 24 - Bit -Grafiken anzuzeigen o.ä. Für "i" können verschiedene Werte angegeben werden. Bei "1" wird ein kleines Dos-Fenster geöffnet und die Ausgaben des Programmes werden auf dieses Fenster umgeleitet. Bei "2" wird das Programm unabhängig von LOOK gestartet. Dies ist z.B. bei Virenchecker geeignet, die neben LOOK laufen sollen. Bei "4" wird der Workbench-Screen beim Programmstart nach vorne geschaltet und bei Beendigung wird der LOOK-Screen nach vorne ge­ holt. Diese drei Werte kann man auch kombinieren. c) Aktuelle Seite beenden (Nächste Seite) Format: @NS Beispiel: @NS Erklärung: Mit diesem Befehl, der keine Parameter benötigt, kann die aktuelle Seite für beendet erklärt und eingeblendet werden. Wenn Du z.B. auf einer Seite nur drei Zeilen ausgeben willst, mußt Du nicht mühselig die restlichen Zeilen bis zur nächsten Seite mit Leerzeilen ausfüllen, sondern es reicht, wenn Du diesen Befehl benutzt. Wenn Du mehrere Spalten benutzt, dann beachte bitte, daß dieser Befehl nur eine Spalte für beendet erklärt. d) Screenfarben ändern Format: @SFrgbrgbrgbrgb Beispiel: @SF777000FFF249 Erklärung: Dieser Befehl dient dazu, die Screenfarben zu ändern. Das sollte aber nur dem Diskettenmagazin - Herausgeber vorbehalten sein. Nach dem Befehl "@SF" gibt man vier Farbwerte an, die in hexadezimaler Form vorliegen müssen. Im o.a. Beispiel bekommt die Farbe 0 den Wert $777, die Farbe 1 $000, die Farbe 2 $FFF und die Farbe 3 $249. e) IFF-Bild laden und anzeigen (auch gepackte Bilder) Format: @BLpfadname Beispiel: @BLSys:Bilder/Moerderpic Erklärung: Mit LOOK kann man auch IFF-Bilder laden. Dazu muß einfach der Pfadnamen hinter dem Befehl angegeben werden. Die Bilder können in einem beliebigen Format gemalt worden sein, weil LOOK einen neuen Screen für das Bild öffnet. f) IFF-Brushes laden und anzeigen (auch gepackte Brushes) Format: @BRxxxyyyPfadname Beispiel: @BR-01-01Sys:Logos/Moerder.IFF Erklärung: IFF-Brushes können ebenfalls angezeigt werden. Dazu kann man die absoluten x-und y-Koordinaten in "xxx" und "yyy" angeben. Weil diese Art von Positionierung ziemlich umständlich ist, kann man für "xxx" auch folgende Werte angeben: "-01": Brush wird in die Mitte ge­ setzt, "-02": Brush wird linksbündig gesetzt, "-03": Brush wird rechts­ bündig gesetzt. Wenn man für "yyy" den Wert "-01" angibt, dann wird der Brush unter dem vorangegangenen Text gesetzt. Der Brush sollte im Nor­ malfall vier Farben besitzen und nicht größer als maximal 640 x 220 Punkte sein. Wenn ein Brush mehr als vier Farben besitzt, dann wird die Anzahl der Farben auf vier reduziert. Die Positionierung beachtet nicht den Mehrspaltenmodus im Textmodus, im Inhaltsverzeichnis aber doch! g) Zeichensatz öffnen Format: @OZnyyFontname Beispiel: @OZ108ruby.font Erklärung: In LOOK kann man beliebig viele Fonts in einem Text ver- wenden. Jeder Font besitzt eine Nummer, die von 1-9 reichen darf. Die Größe wird in "yy" angegeben, und muß immer zweistellig sein. Wird ein Font mit einer Nummer geladen, die schon existierte, dann wird der alte Font aus dem Speicher gelöscht! Um den Font auch benutzen zu kön­ nen, muß er mit dem Befehl "@ZS" zum aktuellen Font erklärt werden. h) Zeichensatz setzen (für aktuell erklären) Format: @ZSn Beispiel: @ZS1 Erklärung: Dieser Befehl erklärt einen Font zum aktuellen Font. Da- bei ist "0" immer der Systemzeichensatz (Topaz-8). Um Werte von "1" bis "9" angeben zu können, muß der jeweilige Zeichensatz mit "OZ" vorher geladen worden sein, ansonsten erscheint eine Fehlermeldung. i) Neue Spaltenanzahl Format: @SPn Beispiel: @SP2 Erklärung: LOOK kann eine bis drei Spalten pro Seite verwalten. Die Anzahl der Spalten gibt man in "n" an. Voreingestellt ist die Anzahl "1", es wird also die volle Seite ausgenutzt. Bei einem Text, der z.B. den Zweispaltenmodus benutzt, darf die Zeilenlänge 38 Buchstaben bei einem Font mit der Größe 8 nicht überschreiten. Im Dreispaltenmodus sollten 25 Zeichen nicht überschritten werden, im Einspaltenmdous (voreingestellt) können selbstverständlich die vollen 80 Zeichen be­ nutzt werden. Es ist zu beachten, daß die Spaltenmodi auf einer Seite nicht gemischt werden sollten. LOOK überprüft dies nicht. Zur Sicher­ heit sollte man zuvor den "@NS"-Befehl benutzen (siehe 3.2.3). j) Überschrift ändern Format: @UBtitel Beispiel: @UBFishvorstellung: AmigaLibDisk 756 Erklärung: Man kann den Screentitel mit diesem Befehl ändern. Der Text darf höchstens 78 Zeichen enthalten und muß mit einem abgeschlossen sein. Dieser Befehl dient dazu, einen Text übersichtli­ cher zu machen, denn z.B. bei PD-Serien-Vorstellungen könnte auf jeder neuen Seite eine Diskette vorgestellt werden mit der entsprechenden Überschrift (siehe Beispiel). Nach dem ein neuer Text geladen wurde, wird die Überschrift automatisch geändert und der Pfadname wird einge- tragen. k) Textbefehle ausschalten Format: @LBn Beispiel: @LB0 (schaltet LOOK-Befehle aus) Erklärung: Dieser Befehl wurde nötig, um auch die Anleitung zu LOOK mit LOOK anzeigen zu lassen :-) Wird für "n" der Wert 0 gewählt, dann werden die Befehle abgeschaltet. Mit dem Wert "1" werden sie wieder eingeschaltet. Dies passiert automatisch, wenn ein neuer Text geladen wird. l) Tabulator-Größe setzen Format: @TBnn Beispiel: @TB08 Erklärung: Da es leider keinen Tabulator-Größe-Standard (:^) gibt, kann man mit diesem Befehl die TAB-Größe setzen. Wird ein Text gela­ den, dann wird die TAB-Größe automatisch auf acht Leerzeichen gesetzt. Um einen Artikel auf den eigenen Editor anzupassen, muß man nur wissen, wieviele Leerzeichen der Editor ausgibt, wenn man die -Taste drückt. Der Parameter "nn" muß immer zwei Stellen besitz­ en, und darf Werte zwischen 2 bis 79 annehmen. IV. Erstellung eines Diskettenmagazines 4.1 Was ist ein Scriptfile? LOOK benötigt eine Datei, in der Informationen über die Texte und das Aussehen des Inhaltsverzeichnisses angegeben sind. Diese Datei mußt Du mit einem Editor selbst schreiben und unter einem geeigneten Namen abspeichern (siehe Kapitel 2.1). Diese Datei enthält nur Scriptbefehle, z.B. für Leerzeilen, Kommentar- zeilen, "Anklickzeilen" (bei denen ein Text geladen wird) und Zeilen, um Bilder zu laden, Programme auszuführen, Screenfarben zu ändern, Brushes anzuzeigen usw. Fonts können auch im Inhaltsverzeichnis geöffnet werden. Dies ist nütz­ lich, wenn der Magazin-Herausgeber einige Fontregister vorbestimmt, so daß ein Artikelschreiber nur noch den Befehl "ZS" benutzen muß. Selbst­ verständlich sollte der Herausgeber die Leser darauf aufmerksam machen, daß er Fontregister vorbelegt hat. Im Inhaltsverzeichnis darf auch der Befehl "@ZS" verwendet werden, um größere Fonts als 8 Pixel zu benutzen. Außerdem kann das Inhaltsverzeichnis einspaltig, zweispaltig oder drei­ spaltig aufgebaut sein! Dies darf sogar auf jeder Inhaltsseite verschie­ den sein! Jeder Befehl beginnt mit einem Klammeraffen "@" ( und <2> gleich­ zeitig drücken), gefolgt von zwei Kennbuchstaben und eventuell Parame­ ter. Die einzelnen Befehle werden im folgenden erklärt. Wer auch nach ausführlichem Lesen der Anleitung noch Schwierigkeiten haben sollte, kann mich anschreiben (Rückporto nicht vergessen!) und ich werde versu­ chen, auftretende Probleme zu lösen. Nur die folgenden Befehle können im Inhaltsverzeichnis benutzt werden! Script-und Textbefehle können nicht gemischt werden! Scripbefehle sind nur für das Scriptfile vorgesehen, Textbefehle für Texte (ach!). 4.2 Scriptbefehle a) Leerzeile Format: @LZ Beispiel: @LZ Erklärung: Dieser Befehl erzeugt eine Leerzeile auf dem Bildschirm. Da JEDE Zeile in der Scriptdatei mit "@" beginnen muß, ist dies nicht mit einem machbar! b) Kommentarzeilen Format: @KOvh Beispiel: @KOvhDies ist ein Kommentar Erklärung: Um im Inhaltsverzeichnis eine Zeile darzustellen, die nichts bewirken soll, also nur einen Text auf den Bildschirm bringt, muß man diesen Befehl benutzen. Der Kommentar darf nicht länger als 80 Zeichen im Einspaltenmodus lang sein. Die Textausrichtung (linksbün­ dig, rechtsbündig, zentriert) kann mit dem Befehl "@TA" geändert werden. "v" beschreibt die Vordergrundfarbnummer (0-3) und "h" die Hintergrund­ farbnummer (0-3). Voreingestellt Werte sind "2" für den Vordergrund und "1" für den Hintergrund. c) "Anklickzeilen" (Textzeilen) Format: @TEvhKommentar|Pfadname Beispiel: @TE21Szenen-Bericht|SYS:Texte/Szene Erklärung: Dieser Befehl stellt eine sogenannte "Anklickzeile" dar. Wenn man diese Zeile nachher im Inhaltsverzeichnis anklickt, wird der entsprechende Text geladen. "vh" steht wieder für die Farbnummern (siehe Kommentarzeilen). Danach folgt ein bis zu 80 Zeichen langer Kommentar, der Texteintrag, gefolgt von einem senkrechten Strich "|" ( und <\> drücken), gefolgt von dem Pfadnamen. d) Programm ausführen Format: @PRvhKommentar|Pfadname Beispiel: @PR31Viruskiller|Magazin:VirusChecker15.4 Erklärung: Die Parameter sind wie bei 4.2.3. Es wird nur statt einem Text ein Programm unabhängig von LOOK gestartet. Dies kann z.B. ein Musikstück (mit entsprechender Abspielroutine!) oder ein neues PD-Pro­ gramm sein. e) Bild laden Format: @BIvhKommentar|Pfadname Beispiel: @BI23Bilder-Galerie Teil 1|SYS:Pics/Pic1 Erklärung: Wie gewohnt, trägt man in "v" und "h" die gewünschten Farbnummern ein. Es wird das in "Pfadname" stehende Bild geladen. Die­ ses Bild darf auch mit dem PowerPacker gepackt worden sein. f) Scriptfile laden (Untermenü) Format: @SCvhKommentar|Pfadname Beispiel: @SC12Die C-Programmierer-Ecke|S:C.Script Erklärung: LOOK kann beliebig viele Untermenüs verwalten. Dieser Be- fehl stellt im Inhaltsverzeichnis eine Zeile dar mit dem Text, der in "Kommentar" angeführt ist und mit den Farben "vh". Wenn diese Zeile angeklickt wird, wird eine weitere Scriptdatei mit dem Namen "Pfadna­ me" geladen. Für diese gelten dieselben Regeln wie in 4.1. beschrie­ ben. Ein Untermenü darf weitere Untermenüs enthalten, die wiederum Un­ termenüs enthalten können usw. Die Verschachtelungstiefe darf theore­ tisch unendlich sein, wenn soviel Platz auf der Diskette zur Verfügung stände :^) Um von einem Untermenü in ein höhergelegenes Menü zu gelan­ gen, muß der Herausgeber des Diskettenmagazins daran denken, einen "@SC"-Befehl in das Untermenü zu schreiben, der dann das höher geord­ nete Menü beim Anklicken lädt! g) Textausrichtung Format: @TAn Beispiel: @TA2 Erklärung: Man kann eine Zeile im Inhaltsverzeichnis linksbündig, rechtsbündig oder zentriert darstellen. Dies kann der Übersicht dien­ en, wenn man z.B. Textzeilen linksbündig, Kommentare zentriert und Un­ termenüs rechtsbündig erscheinen läßt. Der Parameter "n" darf drei verschiedene Werte annehmen: "0" für linksbündig, "1" für rechtsbündig und "2" für zentriert. Diese Einstellung gilt dann solange, bis ein weiterer "@TA"-Befehl folgt. Dieser Befehl beachtet auch den gerade eingestellten Spaltenmodus. h) Zeichensatz öffnen Format: @OZnyyFontname Dieser Befehl funktioniert genauso wie der "OZ"-Textbefehl. Siehe dort für eine Erklärung dieses Befehles nach. i) Zeichensatz setzen Format: @ZSn Dieser Befehl funktioniert genauso wie der "ZS"-Textbefehl. Siehe dort für eine Erklärung dieses Befehles nach. j) Brushes anzeigen Format: @BRxxxyyyPfadname Dieser Befehl funktioniert genauso wie der "BR"-Textbefehl in Kapitel 3. Einziger Unterschied: Die y-Position wird ignoriert. LOOK berechnet die y-Position automatisch so, daß der Brush unter der vorangegangenen Zeile dargestellt wird. Aus Kompatibilitätsgründen sollte der "yyy"-Wert aber "-01" sein. k) Spaltenmodus ändern Format: @SPn Dieser Befehl funktioniert genauso wieder "SP"-Textbefehl in Kapitel 3. Diesen Befehl darf man für jede Seite neu verwenden. l) Aktuelle Seite für beendet erklären Format: @NS Dieser Befehl funktioniert genauso wie der "NS"-Textbefehl in Kapitel 3. und sollte unbedingt vor dem "SP"-Befehl gebraucht werden, sofern es sich nicht um die erste Seite im Inhaltsverzeichnis handelt. Beispiel eines Scriptfiles: @LZ @TA2 @SP2 @KO31PAUERSAFT @LZ @KO23Das neue Diskettenmagazin für Amiga 600 Gambler :^) @LZ @BR-01-01SYS:Pics/600-Gambler.pp @LZ @TA0 @TE21Die neusten Spiele im Überblick|SYS:Texte/Spiele_Ueberblick @TE21Hardware-Erweiterung: Ziffernblock im Eigenbau|SYS:Texte/Hardware @TE21Wo man billig Joysticks kaufen kann|SYS:Texte/Joystick1 @TE21Joystick-Vergleichstest|SYS:Texte/Joystick2 @LZ @BI23Die ersten Bilder von Turrican XV|SYS:Pics/TurricanXV @BI23Portrait vom Chefredakteur :-)|SYS:Pics/Ich @LZ @TA2 @SC31Untermenü: Leserbriefe|SYS:s/Leser.Script @SC31Spiele im Kurztest|SYS:s/Spiele.Script @LZ @TA0 @KO21Tschüß, bis zum nächsten Flop! @LZ Beispiel eines Untermenüs (z.B. "SYS:s/Leser.Script") @SP1 @LZ @TA0 @TE21Von Andreas|SYS:Texte/Andreas @TE21Von Thomas|SYS:Texte/Thomas @TE21Von Thomas die zweite|SYS:Texte/Thomas2 @TE21Von mir|SYS:Texte/Von_mir @LZ @TA2 @SC23Zurück ins Hauptmenü|SYS:S/LOOK.Script @LZ V. Fehler/Hinweise/Upgrades 5.1 Fehlermeldungen In jedem Programm können einmal Fehler auftreten. Man muß allerdings die Fehler vom Benutzer und die Fehler von LOOK unterscheiden. Die Fehler werden in einem System-Requester angezeigt. Bei zuwenig Speicher wird dieser Requester in einen (harmlosen) Alert verwandelt. LOOK besitzt ein eingebautes Guru-Abfang-System. Sollte tatsächlich ein­ mal ein Absturz vorkommen, dann wird LOOK versuchen, den _gesamten_ gebrauchten Speicher zurückzugeben! Dies funktioniert natürlich nicht, wenn es für das System unmöglich ist, weiterzulaufen oder wenn Teile des Programmes überschrieben wurden. Es folgt eine Übersicht der möglichen Fehlermeldungen... a) "Scriptfile nicht gefunden!" LOOK konnte kein Inhaltsverzeichnis erzeugen, weil es das Scriptfile nicht gefunden hat. Diese Fehlermeldung kann auch vorkommen, wenn LOOK versucht hat, ein Untermenü zu laden. LOOK sucht nach folgenden Pfadna­ men in dieser Reihenfolge: "SYS:S/LOOK.Script", ":S/LOOK.Script", "S:LOOK.Script" und ":LOOK.Script". b) "Scriptfile konnte nicht geladen werden!" LOOK hat diese Datei zwar gefunden, sie konnte aber nicht geladen wer­ den, weil zuwenig Speicher frei war oder weil ein anderes Programm auf diese Datei zugegriffen hat. c) "Zeile yy unbekannter Scriptbefehl »xx«" LOOK konnte kein Inhaltsverzeichnis erzeugen, weil es in der Scriptdatei einen Befehl gefunden hat, den es nicht kennt. Jede Zeile einer Script­ datei muß mit einem "@" beginnen! Die Buchstaben, die LOOK störten, sind in angegeben, in der Zeile . d) "Printer-Device nicht gefunden!" Es wurde versucht, ein Text auszudrucken. LOOK druckt mit Hilfe des Printer-Devices, welches sich aber nicht auf der Diskette befand oder ein anderes Programm benutzte das Printer-Device. Siehe auch "Allgemeine Vergeßlichkeiten" in diesem Kapitel. e) "Datei konnte nicht entpackt werden!" Die PowerPacker-Library hatte zuwenig Speicher, um einen Text/Bild/Brush zu entpacken. Oder es war zum Programmstart keine "powerpacker- library" im "libs:"- Verzeichnis vorhanden... f) " Dos-Fehler-Nummer: " Beim Laden eines Textes trat ein Fehler auf. Es handelte sich um den Dos-Fehler mit der Nummer . Die Art des Fehlers kann man im Dos- Handbuch nachlesen. Trat dieser Fehler beim Einlesen eines Brushes/Bil­ des auf, dann steht für "xxx" "Brush". Bei Dateien ist für "xxx" "Text" angegeben. g) "Spaltenanzahl außerhalb des erlaubten Bereiches!" Es wurde der Befehl "@SP" benutzt, leider mit falschem Parameter. Die Spaltenanzahl muß größer als 0 und kleiner als 4 sein. Es sind also eine, zwei oder drei Spalten erlaubt. h) "`diskfont.library` ist nicht verfügbar!" Es wurde mit dem Befehl "@OZ" versucht, einen Zeichensatz von Diskette zu laden. Leider war die "diskfont.library" nicht im "libs:"-Verzeich­ nis...! i) "Nicht genug Speicher, um Bild zu laden!" Es war nicht mehr genügend Speicher vorhanden, um ein Bild in den Spei­ cher zu laden. j) "Die Datei ist keine IFF-Datei!" Es fehlte die IFF-Kennung "FORM" in der Datei. k) "Die Datei ist keine IFF-ILBM-Datei!" Die Datei ist zwar eine IFF-Datei, aber nicht für Bilder! Es wurde die Kennung "ILBM" nicht gefunden. l) "Die Datei ist kürzer als 12 Bytes!" Das kann beim besten Willen kein IFF-Bild/Brush sein ;-) m) "Der Font in Register n konnte nicht gesetzt werden!" Das liegt daran, daß das angegebene Register "n" keinen Font enthalten hat oder daß "n" außerhalb des erlaubten Bereiches von 0-9 liegt. n) "Der xxxx.font konnte nicht geöffnet werden!" Da hat wohl jemand vergessen, den "xxxx.font" ins "fonts:"-Verzeichnis zu kopieren, oder ein "assign" aufzurufen. Ist die Magazin-Diskette nicht bootfähig, dann sollte der Mag-Herausgeber ein Assign-Icon er­ stellt haben! -> LOOK startet nicht Daß LOOK nicht gestartet werden kann, kann an folgenden Gründen liegen: a) es ist keine PAL-Auflösung vorhanden b) der System-Font konnte nicht angefordert werden c) Screen konnte nicht geöffnet werden (Chip-Speicher-Mangel) d) Window konnte nicht geöffnet werden (Chip-Speicher-Mangel) -> Allgemeine Vergeßlichkeiten :-) a) Um Bilder, Brushes und Texte entpacken zu können, muß sich die "po- werpacker.library" im "libs:"-Verzeichnis befinden. b) Um Fonts laden und anzeigen zu können, muß sich die "diskfont- library" im "libs:"-Verzeichnis befinden. c) Wenn Fonts und PowerPacker nicht erwünscht sind, dann können diese Libraries auch weggelassen werden. LOOK benötigt sie zum Star- ten nicht. d) Damit LOOK Programme starten kann, muß sich der CLI-Befehl "run" im "c:"-Verzeichnis befinden. Damit LOOK drucken kann, müssen die folgenden Files vorhanden sein: "devs:printers/druckertreiber", "devs:parallel.device", "devs:printer.device" und "l:port-handler". -> Bekannte Fehler in LOOK LOOK wird natürlich ausgiebig getestet, bevor es veröffentlicht wird. Allerdings ist kein Programm 100% fehlerfrei, deshalb wäre es nett, wenn Du mir schreiben würdest, wenn Du einen Fehler entdeckst. Am besten gleich den Text oder das Scriptfile mitschicken, bei dem der Fehler auf­ tauchte. Bekannte Fehler sind im Augenblick: es können Probleme beim Anzeigen von HAM, Interlace und Overscan auftreten. 5.3 Hinweise / Tips & Tricks a) Speicherplatz LOOK geht so sparsam wie möglich mit dem Speicherplatz um und läuft auch ohne Probleme auf nur 512 KB. Ein Diskettenmagazin-Herausgeber sollte aber darauf achten, daß auch umfangreiche Bilder (z.B. mit HiRes mit vier Bitplanes) auf 512 KB angezeigt werden können. b) Schnellerer Bildschirmaufbau von Texten Um Texte noch schneller darzustellen, sollte Textbeschleuniger verwen­ den. Hier eine kleine (sicher unvollständige) Auswahl: (1) "TemboTopaz" (auf Fred Fish 396, Freeware) (2) "TurboTopaz" (auf Fred Fish 396, Freeware) (3) "SysFont" (auf ??, bekommst Du u.a. bei mir) Diese Textbeschleuniger können auch den Topaz-Font durch einen neuen, ebenfalls acht Pixel großen Font ersetzen. Dieser darf allerdings nicht proportional sein. Ich kann jedem Magazin nur empfehlen, einen Textbe- schleuniger einzusetzen, auch wenn LOOK in Assembler programmiert wurde! Die Text()-Routine des Betriebssystems ist unter 1.x ziemlich lahm! c) Schnelleres Anzeigen von Brushes Ist die Magazin-Diskette bootfähig, dann sollten die wichtigsten oder alle Brushes in die Ram-Disk kopiert werden. Das Scriptfile sollte ent­ sprechend geändert werden, damit die Brushes aus der Ram-Disk geladen werden. Dies ist vor allem zu empfehlen, wenn Brushes im Inhaltsver­ zeichnis benutzt werden. Allerdings sollte man das Magazin auch darauf­ hin testen, ob es trotz der Brushes mit nur 512 KB läuft. d) Speicherplatz-Ersparnis Wenn in einem Magazin ein Font nur einmal benutzt wird, dann könnte es sich günstiger für den Platz im Speicher und auf der Diskette erweisen, wenn man den Text mit diesem Font als Brush abspeichert. e) Richtige Pfadnamen verwenden! Ein Magazin sollte so aufgebaut sein, daß es auch ohne Probleme von der Workbench startbar ist. Darum sollten die Pfadnamen im Scriptfile nie mit ":Texte/TollerText" angegeben werden, sondern mit "Diskettenname: Texte/TollerText". 5.4 Upgrades Um LOOK eine weite Verbreitung zu sichern, sind Upgrades kostenlos. Je­ der, der aufgrund der Shareware-Bedingung, einmal eine Diskette an mich geschickt hat, erhält eine Mitteilung, wenn eine neue Version von LOOK erschienen ist. Diese neue Version kann dann gegen einen ausreichend frankierten Rückumschlag plus einer 3.5"-Diskette bei mir angefordert werden. Auf dieser Diskette wird dann die neuste (getestete) Version von LOOK mit überarbeiteter Anleitung zu finden sein. 5.5 Dankeschön Ich möchte mich bei den Testern und Lesern von LOOK bedanken, für Feh­ lerhinweise und Anregungen (in alphabetischer Reihenfolge): Eddy Carroll - für "SnoopDos", mit dem ich einige Bugs entdek- ken konnte Software Distillery - für den Linker "BLink" J. M. Forgeas - (Software Winery) für den genialen Editor "AZ" Gerd Frank - für Anregungen, bug-reports, Testen und für den tollen OS2-Busy-Mauszeiger! Thomas Hartmann - für Anregungen und Testen Jörg Herz - für Anregungen, Moral-Support und Testen mit OS2 und Turbokarte Martin Hilpert - für Anregungen und Lästereien :-) Nils Kassube - für eine Anregung bezüglich des Zurückblätterns Magnus Rönn - für Anregungen Guido Rossmann - für Anregungen und Testen (Hi Guido!) Martin Steppler - für TextPlus, mit dem ich die Doks schreibe Dirk Timmermann - für Anregungen und für die meisten bug-reports (Deine Anrufe sind gefürchtet! :-) 5.6 LOOK-Diskettenmagazine LOOK wird benutzt von: ›[0;1m"1000er"-Magazin.›[0m (Ab Ausgabe 4/92) Erhältlich bei Jörg Herz, Nordstr.13 , 5432 Wirges, Tel. 02602/6390. Das Magazin kann auf fol­ gende Arten bezogen werden: (1) Einsendung einer Leerdiskette und 2 DM Rückporto in Briefmarken, (2) Einsendung eines Text-oder Grafikbeitrages (ASCII-oder IFF-Format) auf Diskette (dann ist kein Rückporto erforderlich), (3) Abonnement (Kosten 3 DM pro Ausgabe inkl. Diskette) oder (4) per DFÜ: LIGHT BOX UNNA,02303/16502, 300-38400 bps(V32bis,V42bis.MNP5), 24h ›[0;1m"AmigaJuice".›[0m (Ab Ausgabe #29) Erhältlich bei Michael Seibt, Greener Straße 28, W-3222 Freden-Leine. ›[0;1m"Amiga Programmier Club"-Magazin.›[0m (Ab Ausgabe #3) Erhältlich bei Tim Schumacher, Schönbergstraße 5, 7801 Wittnau, Tel. 0761/402941. ›[0;1m"PD-2000"-Infodisk.›[0m Erhältlich bei Dirk Timmermann, Ketingskamp 8, 2833 Harpstedt, Tel. 04244/1224 gegen Einsendung von 5.- DM, im Preis enthalten sind Rückporto, Diskette und Etikett. ›[0;1m"PD-2000"-Magazin.›[0m Erhältlich bei Dirk Timmermann, Ketingskamp 8, 2833 Harpstedt, Tel. 04244/1224 gegen Diskette und ausreichend frankiertem Rückumschlag. 5.7 Zuguterletzt Vielen Dank an die Magazine, die LOOK einsetzen und von denen ich die Magazin-Disketten bekomme!! Bitte informiert mich auch weiterhin, wenn ihr einen Fehler entdeckt habt oder wenn ihr eine Funktion vermißt! Wenn Du planst, ein Diskettenmagazin mit LOOK herauszugeben und Du hast Probleme mit dem Erstellen des Scriptfiles o.ä., dann werde ich Dir ger­ ne helfen, sofern Du Rückporto beilegst oder mich zwischen 14-22 Uhr anrufst (bitte länger klingeln lassen!). Wenn Du beim Schreiben eine Dis- kette beilegst, kopiere ich Dir die neuste Version von LOOK. Wenn Du als Leser eine Funktion vermißt oder einen Fehler gefunden hast, dann schreibe mir bitte. Wenn Du einen Fehler entdeckst, dann schicke mir bitte den Text zu, bei dem Fehler auftauchte. Herzlichen Dank. André Voget 26.08.92 ›[0m›[1 p