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EasyStart v1.12 © 8/1992 by Andreas Krebs (veröffentlicht am 08-Aug-92)


Inhaltsverzeichnis:
===================

Eine Liste mit allen Unterkapiteln befindet sich in der Datei "Inhaltsver-
zeichnis", weshalb hier nur jeweils die Kapitel aufgelistet sind. Folgende
Kapitel werden in dieser Anleitung behandelt.

1. Einleitung

2. Das ESConfig-Programm
3. Das GroupEdit-Unterprogramm
4. Das ItemEdit-Unterprogramm
5. Das Tastenkombinationen-Unterprogramm
6. Das ItemFunc-Unterprogramm
7. Das ESPrefs-Unterprogramm
8. Das 'Set command keys'-Unterprogramm

9. Der MasterProcess

10. Der PopMenu-Task
11. Der PopScreen-Task
12. Der WBMenu-Task
13. Der WBButtons-Task
14. Der FuncKeys-Task
15. Der ARexx-Task
16. Der KeyList-Task

17. Das 'Command line'-Fenster
18. Das AwakeES-Programm

19. Anhang
20. Adresse des Autors


Die Kapitel 2 bis 8 beschäftigen sich mit dem ESConfig-Programm und behandeln
ausführlich, wie Sie sich Ihre ganz persönliche Configurationsdatei erstellen
können.
Das Kapitel 9 behandelt den MasterProcess, der den Kern von EasyStart
darstellt.
Die Kapitel 10 bis 16 beschäftigen sich jeweils mit einem der Start-Tasks und
wie man mit ihnen Programme startet.
Das Kapitel 17 schließlich behandelt das Kommandozeilen-Fenster.



1. Einleitung:
==============

1.1 Über EasyStart:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
EasyStart ist, wie der Name schon sagt, ein Programm, das das Starten von
anderen Programmen sehr vereinfacht. Allerdings werden die Programme nicht
einfach nur gestartet, sondern es stehen auch eine Vielzahl von Startoptionen
sowie Startmöglichkeiten zur Verfügung.

Stichwortartig einige der Leistungsmerkmale von EasyStart:

   - starten über ein PopUp-Menü
   - starten über einen PopUp-Screen
   - starten über Menüpunkte im WorkBench-Menü
   - starten über Fenster mit Gadgets
   - starten über Tastenkombinationen
   - starten über ARexx-Befehle

   - komfortables Konfigurationsprogramm
   - einfache Steuerung über Gadgets oder Tastenkombinationen
   - Liste mit allen Tastenkombinationen
   - starten als CLI-Befehl
   - starten als WorkBench-Process
   - Kommandozeile für CLI- und WorkBench-Programme
   - aktive Icons als Parameter verwendbar

   und vieles mehr.


EasyStart selbst wurde komplett in Assembler geschrieben und ist somit sehr
kompakt und benötigt relativ wenig Speicher und Rechenzeit.
Das Konfigurationsprogramm ESConfig wurde in C geschrieben und ist deshalb mit
über 40 KByte wesentlich größer als EasyStart selbst, was jedoch nichts
ausmacht, da es im Gegensatz zu EasyStart selbst nur gelegentlich benötigt wird
und so bei Bedarf geladen werden kann.


1.2 Hardware-Voraussetungen:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
EasyStart sollte auf allen Amigas laufen, die mind. Kickstart v1.2 besitzen.
Was den Speicher betrifft, so ist EasyStart sehr sparsam und benötigt zwischen
30 und 70 KByte Speicher je nach Größe der Configurationsdatei und des
Zustands, in EasyStart sich gerade befindet.
Darüber hinaus ist EasyStart voll kompatibel zu Kickstart und Workbench 2.0 und
verhält sich völlig identisch unter Kickstart 1.3 und 2.0, bis auf zwei
Funktionen, die unter Kickstart 1.3 nicht zur Verfügung stehen (siehe Kapitel
6.3.6 und 6.13).

Allerdings benötigen einige Funktionen von EasyStart einen geöffneten Workbench-
Screen, weshalb EasyStart erst nach dem 'LoadWB'-Befehl und bei offener
Workbench verwendet werden sollte, wenn Sie alle Funktionen von EasyStart nutzen
möchten.
Insbesondere wenn Sie den WBMenu-Tasks (siehe Kapitel 12) benutzen möchten, da
dieser zu einem Absturz führen kann, wenn er keinen WorkBench-Screen findet.


1.3 Installieren von EasyStart:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Das Installieren von EasyStart ist sehr einfach, alles was Sie dazu tun müssen,
ist das Verzeichnis mit EasyStart auf Ihre Festplatte oder Diskette zu
kopieren, da sich alle benötigten Dateien in diesem Verzeichnis befinden.
Also das Icon des EasyStart-Verzeichnis anklicken, linke Maustaste gedrückt
lassen, Icon ins Zielverzeichnis ziehen und Maustaste loslassen. FERTIG
Oder für Leute die's lieber übers CLI machen:
EasyStart-Diskette ins 1. interne Laufwerk einlegen und folgendes eintippen:
  copy df0:EasyStart <Zielverzeichnis> ALL [RETURN]

Wenn Sie EasyStart in Ihre "startup-sequence" einfügen, so müssen Sie nur
darauf achten, das es nach dem "LoadWB"-Befehl und bei schon geöffneter
WorkBench gestartet wird.
Angenommen Sie haben EasyStart im Verzeichnis "DH0:EasyStart" installiert, so
müssen Sie nur die Zeile "DH0:EasyStart/EasyStart" irgendwo nach dem "LoadWB"-
Befehl einfügen und schon wird EasyStart bei jedem Start automatisch gestartet.
Zusätzliche Befehle wie "RUN", "ASSIGN" oder dergleichen sind nicht nötig, da
sich alle benötigten Dateien im gleichen Verzeichnis wie EasyStart befinden.

Wenn Sie WorkBench 2.0 oder höher verwenden, können Sie das AwakeES-Programm in
das "WBStartup"-Verzeichnis der WorkBench kopieren und den "COMMAND="-ToolType
entsprechend setzen (siehe Kapitel 18.3). Dies erspart ein ändern der
"startup-sequence" und stellt auch sicher, daß EasyStart erst dann gestartet
wird, wenn die WorkBench wirklich geöffnet ist.

1.4 Starten von EasyStart:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Sie können EasyStart auf drei Arten starten, erstens über die Workbench durch
einen Doppelklick auf das Icon des Programms EasyStart oder zweitens übers CLI.
Wenn Sie EasyStart übers CLI starten müssen Sie beachten, daß Sie den
vollständigen Pfad angeben müssen.
Also angenommen Sie haben EasyStart im Verzeichnis "DH0:EasyStart" installiert,
so müssen Sie "DH0:EasyStart/EasyStart" eingeben, da EasyStart sonst nicht in
der Lage ist einige benötigte Dateien zu finden. Es ist auch möglich erst das
aktuelle Verzeichnis zu wechseln und dann EasyStart zustarten, also erst
"CD DH0:EasyStart" und dann "EasyStart" eingeben. Es genügt NICHT, wenn Sie den
Pfad mit dem Befehl "PATH ADD" in die Pfadliste des CLIs einfügen, da dann zwar
EasyStart gefunden wird, EasyStart selbst jedoch nicht weiss wo es sich
befindet und deshalb seine benötigten Dateien nicht findet.
Die dritte Möglichkeit EasyStart zu starten besteht darin, daß Sie das AwakeES
Programm starten (siehe Kapitel 18). Dieses Programm versucht normaler Weise
das MasterProcess-Fenster (siehe Kapitel 9) zu öffnen, wenn EasyStart jedoch
noch nicht geladen ist, lädt AwakeES dieses automatisch.

1.5 Arbeitsweise von EasyStart:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Doch nun zu einigen Details über die Arbeitsweise von EasyStart. EasyStart
besteht nicht aus einem einzigen Programm sondern vielmehr aus einer Vielzahl
verschiedener "Programme", die aber perfekt Zusammenarbeiten, weshalb der
Benutzer (also Sie) im Normalfall nichts von den einzelnen Programmen merkt.
Das "wichtigste Programm" ist der sog. MasterProcess, es handelt sich dabei um
einen Process, der von dem Programm EasyStart gestartet und mit einigen
wichtigen Informationen versorgt wird. Manchmal wird der MasterProcess auch als
MasterTask bezeichnet, da er als Process natürlich auch gleichzeitig ein Task
ist. Nachdem Start des MasterProcesses beendet EasyStart seine Arbeit, weshalb
auch kein RUN-Befehl benötigt wird, wenn man EasyStart vom CLI aus startet, da
EasyStart das CLI sofort wieder frei gibt.

Wenn im folgenden von EasyStart gesprochen wird, ist damit nicht das Programm
"EasyStart" gemeint, das ja schon wieder beendet ist, sondern es ist damit der
MasterProcess sowie einige andere Tasks als Gesamtheit gemeint, wenn es nicht
nötig ist genau hervorzuheben welcher Task gemeint ist.

Der MasterProcess ist das Herzstück von EasyStart, denn er erledigt die
wichtigste Aufgabe nämlich das Starten der Programme und dazu ist EasyStart
schließlich da, darüber hinaus steuert der MasterProcess alle anderen
"Programme" genauer Tasks. Ohne die anderen Tasks ist der MasterProcess
allerdings relativ sinnlos, denn er kann Programme zwar starten, aber er
bietet dem Benutzer, also Ihnen, keine Möglichkeit Programme zu starten außer
den Tasks natürlich.
Hier kommen nun die 6 Tasks ins Spiel, denn sie erlauben dem Benutzer zu be-
stimmen welche Programme der MasterProcess starten soll, wobei jeder Task für
eine andere Art der Programmauswahl darstellt. Die Tasks ansich sind nicht
"lebensfähig", denn Sie sind darauf angewiesen, daß der MasterProcess ihnen eine
Umgebung bereit stellt in der sie "leben" können, sprich sie mit gewiesen
Informationen und Daten versorgt.

Neben diesen 6 Tasks gibt es noch einen weiteren Task, der allerdings nicht zum
Starten von Programmen dient, sondern nur eine Liste mit Tastenkombinationen
enthält, damit man sich nicht alle Kombinationen merken muß. Aber auch dieser
Task ist auf den MasterProcess angewiesen.


Sicher werden Sie sich jetzt fragen, wozu den ganzen Aufwand mit Tasks und
Process ?

Stellen Sie sich vor die Tasks wären jeweils ein eigenes Programm, dann müßte
jedes die komplette Startroutine des MasterProcesses sowie eine Vielzahl anderer
Routinen besitzen, was dazu führen würde, das erheblich mehr Speicher und
Rechenzeit benötigt würde.

Sie können sich jetzt auf den Standpunkt stellen, daß man dann halt einfach den
MasterProcess und alle Tasks zu einem Programm zusammenfaßt, dann braucht man
auch keine Routinen doppelt. Dieses Problem wäre zwar gelöst, dafür ein neues
aber geschaffen, denn jetzt wäre ja immer das ganze Programm im Speicher und
somit auch alle Routinen, egal ob sie benutzt werden oder nicht, was wieder zu
einem höheren Speicherbedarf führt. Darüber hinaus würde das Multitasking
darunter leiden, denn jetzt könnte man nur noch mit einem der ehemaligen Tasks
arbeiten.


Wenn Sie jetzt nicht alles verstanden haben ist das nicht so schlimm. Das
wichtigste ist, daß Sie sich merken, daß EasyStart aus einem MasterProcess und
einigen Tasks besteht, die alle irgendeine Funktion haben. Was Sie sonst noch
wissen müssen wird später noch ausführlich erklärt.



2. Das ESConfig-Programm:
=========================

In diesem Abschnitt wird das ESConfig-Programm besprochen, mit dem ein sog.
ConfigFile erzeugt wird. Dieses File enthält alle Informationen über die
Programme, die EasyStart starten kann. Deshalb sollten Sie sich zuerst ein
ConfigFile erstellen, bevor Sie EasyStart starten.

Das ConfigFile hat den Namen "ES-Configuration" und wird im selben Verzeichnis
abgespeichert, in dem sich auch das ESConfig-Programm und EasyStart befinden.
EasyStart lädt dieses File beim Start automatisch, weshalb es sich unbedingt in
diesem Verzeichnis befinden muß.
Sie können ESConfig von der Workbench aus durch einen Doppelklick auf das
zugehörige Icon oder direkt vom MasterProcess aus starten (siehe Kapitel 9.10).

Nach dem Start öffnet ESConfig einen Screen mit dem Hauptfenster. Sie befinden
sich jetzt im Hauptprogramm von ESConfig, das Ihnen folgende Gadgets im
Hauptfenster zur Verfügung stellt. (von oben nach unten)


2.1 Die Screen-Gadgets:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Diese Gadgets befinden sich in der freien Zeile oberhalb des Hauptfensters und
sie sind die Screen-Gadgets, die jeder Screen besitzt, also ein Drag-Gadget zum
Verschieben des Screens, sowie die Depth-Gadgets bzw. das Depth-Gadget unter
Kickstart 2.0 mit denen/dem Sie den Screen in der Vorder- bzw. Hintergrund legen
können.
Da das Hauptfenster bereits in der zweiten Zeile beginnt sind diese Gadgets fast
völlig verdeckt. Allerdings genügt die eine Zeile, um sie zu benutzen.


2.2 Das Close-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget befindet sich in der linken oberen Ecke und dient dazu, um
ESConfig zu beenden. Wenn Sie die Config-Daten verändert haben, werden Sie zuvor
noch gefragt, ob Sie diese abspeichern möchten. Danach wird ESConfig sofort
beendet.


2.3 Die Group-Gadgets:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesen Gadgets können Sie die Programmgruppen, die sich in der Liste unter
diesen Gadgets befinden, verändern und mit ihnen arbeiten.
Eine Programmgruppe stellt eine Anzahl von Programmen dar, die in einer Gruppe
zusammen gefaßt werden. Die Gruppen selbst enthalten keine Programm-
informationen, sondern werden lediglich zur Gliederung der Programmdaten
benötigt.
Doch nun zu den Gadgets im einzelnen.

2.3.1 Das Edit-Gadget:
----------------------
Dieses Gadget dient dazu, um die gerade aktive Gruppe zu verändern. Dazu wird
das GroupEdit-Unterprogramm aufgerufen. (siehe Kapitel 3)
Die Gerade aktive Gruppe ist diejenige, die in der Gruppenliste invertiert
dargestellt ist und mit einem Halbkreis vor dem Namen versehen ist.

2.3.2 Das New-Gadget:
---------------------
Dieses Gadget ruft ebenfalls das GroupEdit-Unterprogramm auf, wobei jedoch eine
neue Gruppe erzeugt wird im Gegenteil zum Edit-Gadget.
Nach dem beenden des GroupEdit-Unterprogramms wird die neue Gruppe an die
Gruppenliste als letztes Element angehängt.

2.3.3 Das Move-Gadget:
----------------------
Dieses Gadget dient dazu, um die aktive Gruppe innerhalb der Gruppenliste zu
verschieben. Die Gruppe selbst ändert sich dadurch nicht, sondern nur ihre
Position innerhalb der Liste.
Nach dem Anklicken bleibt dieses Gadget eingedrückt und der Mauszeiger verändert
sich in ein Dreieck mit dem Text "TO" daneben. Jetzt wählen Sie die Gruppe an,
vor bzw. nach der die aktive Gruppe erscheinen soll. Um die aktive Gruppe hinter
diese Gruppe zu legen drücken Sie die linke Maustaste. Mit der rechten Maustaste
wird die aktive Gruppe vor diese Gruppe gelegt.
Wenn Sie irgendein anderes Gadget anklicken verschindet der "TO"-Mauszeiger und
das Move-Gadget wird wieder inaktiv, ohne das irgendetwas geschieht.

2.3.4 Das Del-Gadget:
---------------------
Wenn Sie dieses Gadget anklicken wird die gerade aktive Gruppe gelöscht, wobei
alle Programme, die sich in der Gruppe befanden, sowie die Gruppe selbst
verloren gehen.

2.3.5 Die Scroll-Gadgets:
-------------------------
Mit diesen 3 Gadgets können Sie die Gruppenliste scrollen, wenn diese mehr als
12 Gruppen enthält.

Mit den Pfeil-Gadgets (Dreieck nach oben bzw. unten) können Sie die Liste in
Richtung des Pfeils scrollen, wobei solange gescrollt wird, wie das
entsprechende Gadget gedrückt wird oder bis das Ende der Liste erreicht ist.

Mit dem Proportional-Gadget wird die Liste durch Anklicken des Rechteckes im
Inneren des Gadgets und anschließendes ziehen des Rechteckes in die Richtung
gescrollt, in die Sie das Rechteck ziehen.


2.4 Die Status-Felder:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Diese Felder sind die 6 Quadrate, die sich hinter jeder Gruppe in der Gruppen-
liste befinden. Wenn Sie eines dieser Quadrate anklicken erscheint darauf ein
Haken, der bei nochmaligem Anklicken wieder verschwindet. Wenn der Haken zu
sehen ist, kann die entsprechende Gruppe von den Task verwendet werden, dessen
Kennung sich über dem Quadrat befindet.
Die einzelnen Kennungen sind: PM = PopMenu; PS = PopScreen; WM = WBMenu; WB =
WBButtons; FK = FuncKeys; AR = ARexx.
Jede Kennung steht für einen Start-Task, mit dem man Programme auswählen kann,
die gestarten werden sollen. (siehe Kapitel 10 - 15)
Diese Funktion erlaubt es also nur ganz bestimmte Programme auf bestimmte Art
und Weise zu starten, bzw. auf mehrere Arten, wenn mehr als ein Hacken sich
hinter einer Gruppe befindet. Wenn eine Gruppe gar keinen Hacken besitzt können
die darin befindlichen Programme auch nicht gestartet werde.


2.5 Die Item-Gadgets:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Diese Gadgets dienen dazu, um die Items zu verwalten und zu verändern. Jedes
Item stellt praktisch ein Programm dar und enthält alle Informationen darüber,
wie und welches Programm mit diesem Item gestartet weden soll. Die Items selbst
werden in der 2-spaltigen Liste unter diesen Gadgets dargestellt.

Die einzelnen Gadgets sind:

2.5.1 Das Func-Gadget:
----------------------
Mit diesem Gadget wird das ItemFunc-Unterprogramm gestartet (siehe Kapitel 6),
mit dem man für das aktive Item die Programmdaten bestimmt. Das aktive Item ist
invertiert und mit einem Halbkreis vor dem Namen versehen.

2.5.2 Das Edit-Gadget:
----------------------
Mit diesem Gadget wird das ItemEdit-Unterprogramm aufgerufen (siehe Kapitel 4),
mit dem zusätzliche Information über das Aussehen des aktiven Items bestimmt
werden. Im Gegensatz zum ItemFunc-Unterprogramm werden damit jedoch keine
Programmdaten verändert.

2.5.3 Das New-Gadget:
---------------------
Dieses Gadget ruft ebenfalls das ItemEdit-Unterprogramm auf, allerdings wird
jetzt ein neues Item erzeugt. Nach dem Beenden des Unterprogramms wird das neue
Item an das Ende der Itemsliste angehängt.

2.5.4 Das Move-Gadget:
----------------------
Dieses Gadget dient dazu, um das aktive Item innerhalb der Itemsliste zu ver-
schieben. Das Item selbst ändert sich dadurch nicht, sondern nur seine Position
innerhalb der Liste.
Die Prozedur, um ein Item zu verschieben ist identisch mit der des Move-Gadgets
für Gruppen (siehe Kapitel 2.3.3).

2.5.5 Das Swap-Gadget:
----------------------
Mit diesem Gadget können die Positionen zweier Items in der Itemsliste ver-
tauscht werden. Dazu wird nach dem Anklicken des ersten Items das Swap-Gadget
angeklickt und anschließend das zweite Item, daraufhin werden die 2 Items
ausgetauscht. Die Daten der Items bleiben jedoch unverändert.
Nach dem Anklicken des Swap-Gadgets bleibt dieses ebenfalls eingedrückt und der
"TO"-Mauszeiger erscheint. Durch Anklicken irgendeines anderen Gadgets wird der
Vorgang abgebrochen.

2.5.6 Das Clone-Gadget:
-----------------------
Wenn Sie dieses Gadget anklicken wird daraufhin das aktive Item "geklont", d.h.
es wird ein völlig identisches Item erzeugt und an das Ende der Itemsliste
angehängt.

2.5.7 Das Export-Gadget:
------------------------
Mit diesem Gadget ist es möglich das aktive Item aus gerade aktiven Gruppe zu
entfernen und an die Itemsliste einer anderen Gruppe anzuhängen.
Nach dem Anklicken dieses Gadgets bleibt es eingedrückt und der TO-Mauszeiger
erscheint. Wenn Sie jetzt ein Gruppe anklicken wird das aktive Item aus der
Itemsliste der aktiven Gruppe entfernt und an die Itemsliste der angeklickten
Gruppe angehängt. Durch Anklicken eines anderen Gadgets wird dieser Vorgang
abgebrochen.

2.5.8 Das Del-Gadget:
---------------------
Dieses Gadget löscht das gerade aktive Item, wobei alle Programmdaten und
sonstigen Informationen dieses Items verloren gehen und dieses Item aus der
Itemsliste entfernt wird.

2.5.9 Die Scroll-Gadgets:
-------------------------
Mit diesen 3 Gadgets können Sie die Itemsliste scrollen, wenn diese mehr als 24
Einträge enthält. Das scrollen erfolgt aus dieselbe Art und Weise wie bei den
Scroll-Gadgets für Gruppen (siehe Kapitel 2.3.5).


2.6 Das ESPrefs-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget startet das ESPrefs-Unterprogramm, mit dem eine Vielzahl von
Parametern bestimmt werden können. (siehe Kapitel 7)


2.7 Das 'Save Config'-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wenn Sie dieses Gadget anklicken werden die gerade aktiven Werte von ESConfig
in das ConfigFile "ES-Configuration" abgespeichert, wobei das vor dem Aufruf von
ESConfig vorhandene ConfigFile überschrieben wird und verloren geht.


2.8 Das 'Undo All'-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wenn Sie dieses Gadget anklicken wird das zuletzt gespeichert ConfigFile erneut
geladen, wobei alle Änderungen, die seit dem letzten Abspeichern vorgenommen
worden sind, verloren gehen.


2.9 Das 'UpDate ES'-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Diese Funktion speichert zuerst die aktuellen Parameter im ConfigFile ab, danach
wird eine Nachricht an den MasterProcess geschickt, das ein neues ConfigFile
existiert, woraufhin dieser sich komplett neu initialisiert (siehe Kapitel
9.12). Inzwischen wird das ESConfig-Programm beendet und EasyStart steht sofort
wieder zur Verfügung.


2.10 Das About-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget öffnet das Informationsfenster. Um das Fenster wieder zu
schließen drücken Sie einfach eine Maustaste oder eine Taste auf der Tastatur.


Nach dem Hauptfenster kommt jetzt das erste Unterprogramm, das über das Haupt-
fenster aufgerufen werden kann, nämlich das GroupEdit-Unterprogramm mit dem Sie
eine neue Gruppe erzeugen bzw. eine bestehende verändern können.



3. Das GroupEdit-Unterprogramm:
===============================

Ob eine neue Gruppe erzeugt wird oder eine existierende verändert läßt sich an
der Titelzeile des GroupEdit-Fensters erkennen. Wenn der Titel "Create a new
group:" lautet wird eine neue erzeugt, bei "Edit an existing group:" wird eine
existierende Gruppe verändert.
Doch nun zu den Gadgets des GroupEdit-Fensters, von oben nach unten.


3.1 Das Name-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
In diesem String-Gadget steht der Name der jeweiligen Gruppe, wobei die Länge
des Namens auf 37 Buchstaben begrenzt ist. Zu lange Namen werden allerdings
nicht komplett dargestellt (d.h. EasyStart verwendet intern zwar den vollen
Namen, gibt aber gegebenfalls nur den Anfang des Namens aus).


3.2 Die SetColor-Gadgets:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesen 6 Gadgets wird die Farbe des Textes, sowie des Hintergrundes
bestimmt.

3.2.1 Die Farb-Gadgets:
-----------------------
Die Farb-Gadgets sind die 4 verschieden Farbigen Gadgets mit den Nummern 0 bis
3 darin. Die Nummer steht für die Farben, die der Text bzw. der Hintergrund der
jeweiligen Gruppe annehmen kann.

3.2.2 Das 'Text color'-Gadget:
------------------------------
Mit diesem Gadget wird die Farbe des Gruppennamens bestimmt, wozu die Nummer der
Farbe direkt eingetippt werden kann, oder wenn das Gadget aktiv ist (der Cursor
ist im Gadget zu sehen) kann man die Farbe durch Anklicken eines der Farb-
Gadgets direkt auswählen.

3.2.3 Das 'Bg color'-Gadget:
----------------------------
Dieses Gadget bestimmt die Farbe des Hintergrundes für den Gruppennamen, wobei
die Farbe auf die gleiche Art und Weise bestimmt wird, wie beim 'Text color'-
Gadget.


3.3 Die Style-Gadgets:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Diese 4 Gadgets dienen dazu, um die Schreibweise des Gruppennamens zu bestimmen,
wobei mehrere Schreibweisen auch kombiniert werden können.
Doch nun zu den einzelnen Gadgets.

3.3.1 Das Underl-Gadget:
------------------------
Wenn dieses Gadget aktiv ist (in dem Gadget befindet sich ein Haken) , wird der
Gruppennamen unterstrichen geschrieben. Durch nochmaliges Anklicken des Gadgets
wird die Funktion an bzw. aus geschaltet.

3.3.2 Das Bold-Gadget:
----------------------
Wenn dieses Gadget aktiv ist, wird der Gruppennamen fett geschrieben.

3.3.3 Das Italic-Gadget:
------------------------
Wenn dieses Gadget aktiv ist, wird der Gruppennamen kursiv geschrieben.

3.3.4 Das Normal-Gadget:
------------------------
Wenn dieses Gadget aktiv ist, wird der Gruppennamen "normal" geschrieben, d.h.
alle anderen Schreibweisen werden ausgeschaltet.


3.4 Das 'Text font'-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesem Gadget wird die Schriftart für den Gruppennamen bestimmt, wobei zwei
Schriftarten zur Verfügung stehen (Topaz60 und Topaz80). Die gerade aktive Art
wird im Gadget angezeigt. Durch Anlicken des Gadgets kann die Schriftart
gewechselt werden.


3.5 Das 'Text pos'-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget dient dazu, um die Position für den Gruppennamen zu bestimmen. Als
Positionen stehen Left (linksbündig), Middle (zentriert) und Right (rechts-
bündig) zur Verfügung, wobei das Gadget die aktive Position anzeigt. Durch
Anklicken des Gadgets wird die Position verändert.


3.6 Das Okay-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesem Gadget verlassen Sie das GroupEdit-Unterprogramm, wobei die ver-
änderten Werte ins Hauptprogramm übernommen werden, bzw. eine neue Gruppe
erzeugt wird, jenachdem ob eine Gruppe verändert oder eine neue erzeugt wurde.


3.7 Das Cancel-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesem Gadget verlassen sie das GroupEdit-Unterprogramm, wobei jedoch alle
Änderungen bzw. Eingaben verloren gehen, da weder eine Gruppe verändert, noch
eine neue erzeugt wird.


Nachdem GroupEdit-Unterprogramm kommt jetzt das ItemEdit-Unterprogramm, das dem
GroupEdit-Unterprogramm sehr ähnelt und auch eine ähnliche Funktion hat.



4. Das ItemEdit-Unterprogramm:
==============================

Die Titelzeile des ItemEdit-Fensters zeigt an, ob gerade eine bereits
existierendes Item verändert oder ein neues erzeugt wird, jenachdem ob die
Titelzeile "Edit an existing item:" oder "Create a new item:" lautet.

Das ItemEdit-Fenster enthält einige Gadgets, die auch das GroupEdit-Fenster
enthält und deshalb nicht noch einmal genau besprochen werden. Diese Gadgets
sind:

 - Das Name-Gadget         (siehe Kapitel 3.1)
 - Die SetColor-Gadgets    (siehe Kapitel 3.2)
 - Die Style-Gadgets       (siehe Kapitel 3.3)
 - Das 'Text font'-Gadget  (siehe Kapitel 3.4)
 - Das 'Text pos'-Gadget   (siehe Kapitel 3.5)
 - Das Okay-Gadget         (siehe Kapitel 3.6)
 - Das Cancel-Gadget       (siehe Kapitel 3.7)

Alles was im GroupEdit-Unterprogramm (siehe Kapitel 3) über diese Gadgets
gesagt wurde gilt auch jetzt, nur daß sie sich jetzt auf Items anstatt auf
Gruppen beziehen.

Doch jetzt zu den Gadgets, die das ItemEdit-Fenster zusätzlich enthält. Diese
Gadget sind:


4.1 Das 'High mode'-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesem Gadget wird die Darstellungsart für das Item im WBMenu-Task (siehe
Kapitel 12) bestimmt, wenn es angewählt wird. Dabei verwendet EasyStart die für
Amiga-Menüs üblichen Darstellungsarten.
Durch Anklicken des Gadgets wird die Art verändert, wobei folgende Arten
möglichen sind:

 - HIGHCOMP: Das Item wird invertiert
 - HIGHBOX:  Das Item wird mit einem Rahmen versehen
 - HIGHNONE: Das Item wird überhaupt nicht verändert, d.h. Sie können nur
     anhand der Position des Mauszeigers erkennen, ob der Menüpunkt gerade
     angewählt ist.


4.2 Die Key-Gadgets:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Diese Gadgets beschäftigen sich mit der Tastenkombination für das Item, die vom
FuncKeys-Task (siehe Kapitel 14) benutzt wird, um das zum Item gehörende
Programm zu starten. Die einzelnen Gadgets sind:

4.2.1 Das 'Wait for key'-Gadget:
--------------------------------
Dieses Gadget bestimmt, ob FuncKeys wartet bis die Tastenkombination gedrückt
wird (DOWN) oder bis sie wieder losgelassen wird (UP). Die aktive Art wird im
Gadget dargestellt und kann durch Anklicken des Gadgets verändert werden.

4.2.2 Das 'Key code'-Gadget:
----------------------------
Dieses Gadget enthält den RawKey-Code für die Taste, die gedrückt werden soll,
um das Programm zu starten. Der Wert in diesem Gadget ist Hexadezimal und kann
von Hand gesetzt werden, was jedoch nicht nötig ist.
Ein Wert von $7F ist illegal und bedeutet, das garkeine Tastenkombination für
dieses Item vorgesehen ist. Items mit diesem Wert werden vom FuncKeys und vom
KeyList-Task einfach vernachlässigt.

4.2.3 Das 'Key qualifier'-Gadget:
---------------------------------
Dieses Gadget enthält den Qualifier-Wert für die Sondertasten, die zusammen mit
der durch den RawKey-Code bestimmten Taste gedrückt werden müssen. Der Wert in
diesem Gadget ist ebenfalls Hexadezimal und kann bei Bedarf ebenfalls von Hand
gesetzt werden. Die Werte für die möglichen Sondertasten sind:

  - $0001 linke Shift-Taste
  - $0002 rechte Shift-Taste
  - $0004 Capslock leuchtet
  - $0008 Ctrl-Taste
  - $0010 linke Alt-Taste
  - $0020 rechte Alt-Taste
  - $0040 linke Amiga-Taste
  - $0080 rechte Amiga-Taste
  - $1000 mittlere Maustaste
  - $2000 rechte Maustaste
  - $4000 linke Maustaste

Werte, die nicht aus obigen Werten zusammengesetzt sind, werden einfach mit
$70FF ausmaskiert und die dann noch gültigen Werte werden von EasyStart
verwendet.

4.2.4 Das Tastenkombinations-Gadget:
------------------------------------
Dieses Gadget besteht aus den Texten 'Key code:' und 'Key qualifier:' und ruft
das Tastenkombinations-Unterprogramm auf, wenn Sie einen dieser Texte anklicken.
Dieses Unterprogamm erlaubt es auf einfache Art und Weise Tastenkombinationen
einzugegeben (siehe Kapitel 5), was ein nachschlagen der Key-Codes und
Qualifier-Werten ersparrt.


4.3 Das 'Edit function'-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Diese Gadget ruft das ItemFunc-Unterprogamm auf (siehe Kapitel 6), mit dem Sie
die Programmdaten für das aktive Item bestimmen können. Die Funktion dieses
Gadgets ist identisch mit der des Func-Gadgets des Hauptfensters (siehe Kapitel
2.5.1).


Nach dem ItemEdit-Unterprogramm kommt jetzt das Tastenkombinationen-Unter-
programm, das auch vom ItemEdit-Unterprogramm aufgerufen wird.



5. Das Tastenkombinationen-Unterprogramm:
=========================================

Dieses Unterprogrammdient dazu, um Tastenkonbinationen zu bestimmen, mit den
Programme bzw. Tasks gestartet werden können. Dazu öffnet dieses Unterprogramm
ein Fenster und wartet darauf, daß man eine Tastenkombination eingibt oder die
Eingabe abbricht indem man das Close-Gadget in der linken oberen Ecke anklickt.
Danach wird das Fenster wieder geschlossen und das 'Key code'- und das 'Key
qualifier'-Gadget werden mit den neuen Werten für die gewählte Tasten-
kombination gesetzt.
Eine Tastenkombination muß immer aus eine beliebigen Tastaturtaste oder
Maustaste und einer Anzahl von Sondertasten bestehen, wobei die Taste durch den
Keycode und die Sondertasten durch den Key-qualifier bestimmt wird. Die ver-
wendeten Werte sind die, die auch das Amiga Betriebssystem verwendet, weshalb
diese Werte auch aus entsprechenden Listen entnommen werden können.

Möglich Sondertasten sind folgende Tasten:

 - Crtl
 - Caps Lock (AN oder AUS ?)
 - linke und rechte Shift-Taste
 - linke und rechte Alt-Taste
 - linke und rechte Amiga-Taste
 - die 3 Maustasten (sofern ein mittlere Maustaste vorhanden ist).

(Für eine Liste der Sondertasten und ihrer Werte siehe Kapitel 4.2.3)

Werden nicht erlaubte Qualifier-Werte angegeben, so korrigiert ESConfig diese
von sich aus und wandelt sie in sinnvolle Werte um. Bei den Code-Werten wird
jedoch nicht überprüft, ob die entsprechende Taste existiert. Ausnahme bildet
der Wert $7F, der angibt, das keine Tastenkombination verwendet werden soll.


Nachdem Sie jetzt alle Daten für ein Item bestimmen können wird es langsam Zeit,
daß die wirklich wichtigen Daten besprochen werden, nämlich die Daten für
Programme und wie sie gestartet werden soll, und genau dazu wird jetzt das
ItemFunc-Unterprogramm besprochen.



6. Das ItemFunc-Unterprogramm:
==============================

Dieses Unterprogramm wird entweder direkt vom Hauptprogramm aus (siehe Kapitel
2.5.2) oder übers ItemEdit-Unterprogramm (siehe Kapitel 4.3) aufgerufen werden.

Nach dem Start öffnet dieses Unterprogramm ein Fenster mit dem Sie alle für den
Start eines Programmes benötigten Informationen eingeben können. Doch nun zu den
einzelnen Gadgets (von oben nach unten):


6.1 Das Path-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
In dieses Stringgadget wird der zum Programm gehörende Pfad eingegeben, damit
EasyStart das Programm überhaupt starten kann.


6.2 Das Function-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Stringgadget enthält den Programmnamen, gefolgt von einer Parameterliste
nach Art der Kommandozeile eines CLI-Befehls.
Da EasyStart in der Lage ist als Icon angewählte Files und Verzeichnisse als
Parameter an diese Liste anzuhängen bzw. einzufügen (siehe Kapitel 6.13), wird
diese Liste beim Programmstart automatisch ergänzt.

Wenn der Text "{ARG}" als Parameter angegeben wird, wird dieser an jeder Stelle,
wo er vorkommt durch ein angewähltes File bzw. Verzeichniss ersetzt. Wenn mehr
Parameter als "{ARG}" Texte vorliegen, werden die restlichen jeweils durch ein
Leerzeichen (' ') getrennt an das Ende der Liste angehängt. Es sei denn der
letzte Parameter ist der Text "{END}", der dafür sorgt, daß alles was nach ihm
steht nicht mehr als Parameter interpretiert wird und somit beim Programmstart
einfach abgeschnitten wird. Der Parametertext "{ALL}" steht für die gesamte
Parameterliste, die an dieser Stelle eingefügt wird.
Wenn mehr "{ARG}" oder "{ALL}" Texte als Parameter vorkommen, werden diese beim
Programmstart einfach durch Leerzeichen (' ') ersetzt.

Neben diesen Parametern können Sie zusätzlich noch einige Steuerzeichen
verwenden, die EasyStart in die entsprechenden ASCII-Zeichen umwandelt. Die
folgende Tabelle enthält alle Steuerzeichen und Parameter, sowie die ent-
sprechende ASCII-Nummer in dezimal und  hexadezimal.

  Steuerzeichen | ASCII-Nummer | Kommentar
  -----------------------------------------
  '\b'    '\B'  |   8     $08  | backspace
  '\t'    '\T'  |   9     $09  | vertikaler Tabulator
  '\n'    '\N'  |  10     $0A  | carriage return (RETURN-Taste)
  '\f'    '\F'  |  12     $0C  | form feed
  '\r'    '\R'  |  13     $0D  |
  '\\'          |  92     $52  | das Zeichen '\' selbst
  '\$hh' '\xhh' |         $hh  | das Zeichen mit hexadezimal Nummer hh
  '\ooo'        |              | das Zeichen mit octaler Nummer ooo
                |              |
                |   0     $00  | Ende des Strings
  '{ARG}'       |   1     $01  | ein Parameter
  '{END}'       |   2     $02  | Ende der Kommandozeile
  '{ALL}'       |   3     $03  | Liste mit Parametern

Bsp.: Der String "{ARG} ist ein {ARG} für {ALL}.\nENDE{END} Kommentar" und die
Parameter "Dies", "Test", "Steuerzeichen", "und", "Parameter" erzeugen die
Ausgabe:

Dies ist ein Test für Steuerzeichen und Parameter.
ENDE


6.3 Das Startart-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget befindet sich hinter dem Function-Gadget und bestimmt die Art und
Weise auf die das Programm gestartet werden soll. Folgende Startarten stehen
dabei zur Verfügung:

6.3.1 Die 'No function'-Art:
----------------------------
Diese Startart bedeutet, daß das Programm nicht gestartet werden soll, weshalb
diese Art also relativ sinnlos ist. Sie dient also nur dazu um ein Programm
auszuschalten, wenn man also verhindern will, daß es gestartet wird es aber
trotzdem nicht löschen möchte.

6.3.2 Die 'Executable'-Art:
---------------------------
Dies bedeutet, daß ein direkt ausführbares Programm gestartet werden soll, wobei
es entweder als CLI- oder als WorkBench-Programm gestartet werden kann.

6.3.3 Die 'Batch'-Art:
----------------------
Bei dieser Startart handelt es sich um eine Batch-Datei, die über den 'Execute'
Befehl des CLI's gestartet werden soll.

6.3.4 Die 'ARexx'-Art:
----------------------
Wenn diese Startart angewählt ist, handelt es sich um ein ARexx-Programm, das
über das 'rx'-Kommando von ARexx gestartet wird, wobei sich das 'rx'-Kommando im
logischen Gerät C: befinden muß.

6.3.5 Die 'ES-Msg'-Art:
-----------------------
Diese Startart ist mit der 'ARexx'-Art verwandt, nur das der im Functions-Gadget
stehende String dem ARexx-Task als Nachricht geschickt wird, wobei jedoch nicht
das Rexx-Programm benötigt wird, da es sich um eine EasyStart interne Nachricht
handelt, die nur eine ARexx-Nachricht simuliert.
Mit dieser Startart ist es möglich Items zu erzeugen, mit denen Sie EasyStart
interne Aktionen auslösen können, z.B. neue oder zusätzliche Tastenkombinationen
definieren und dergleichen. Die verwendeten Befehle sind die gleichen, wie beim
ARexx-Task (siehe Kapitel 15.1 und 15.2)

z.B.: um ESConfig zu starten muß der Eintrag im Function-Gadget lauten:
"configure{END}"

6.3.6 Die 'String'-Art:
-----------------------
Wenn diese Startart aktiv ist, wird der im Functions-Gadget stehende String von
EasyStart in eine Reihe von Nachrichten über gedrückte Tasten umgewandelt, so
daß der String in einem etwa aktiven CLI-Fenster oder Editor erscheint, als ob
er direkt über die Tastatur eingegeben worden wäre.
Diese Art ist nur unter Kickstart 2.0 vorhanden, da EasyStart hierfür die
MapANSI-Funktion der keymap.library verwendet.


Die folgenden Gadgets müssend nicht unbedingt gesetzt werden, um ein Programm zu
starten. Allerdings stellen sie eine Vielzahl zusätzlicher Funktionen zur
Verfügung, und erlauben es den Startvorgang genau an das zu startende Programm
anzupassen.


6.4 Das Stack-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesem Gadget wird die Größe des Programmstacks in Bytes bestimmt, der für
das Programm beim Start reserviert wird. Bei einem Wert von 0 wird die
Standardgröße von 4000 Bytes verwendet.


6.5 Das Priority-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesem Gadget kann die Priorität des zu startenden Programms bestimmt
werden, wobei die Priorität zwischen -128 und +127 liegen muß. Der Standardwert
ist 0 und sollte nur geringfügig verändert werden, da zu kleine Werte dazu
führen können, daß das Programm nie läuft, während zu große Werte das ganze
Multitasking lahmlegen können, da nur noch das betreffende Programm läuft.


6.6 Das 'Close delay'-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesem Gadget können Sie bestimmen wie lange [in Sekunden] EasyStart warten
soll, bevor es das Fenster eines Programms (siehe Kapitel 6.7 und 6.11) wieder
schließt. Dies ist besonders dann wichtig, wenn ein Programm Meldungen
ausgegeben hat und man diese noch lesen möchte, bevor das Fenster wieder
geschlossen wird.


6.7 Die 'Open window'-Gadgets:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesen 2 Gadgets kann ein Fenster bestimmt werden, das beim Start des
Programmes geöffnet und dannach automatisch wieder geschlossen wird.

Das erste Gadget ist das Quadrat vor dem Text "Open window:", mit dem Sie
diese Funktion ein- und ausschalten können. Wenn die Funktion aktiv ist,
enthält dieses Gadget einen kleinen Hacken.

Das zweite Gadget enthält einen Text, mit dem das Fenster definiert wird.
(z.B.: "CON:0/0/600/100/Test window" oder "RAW:0/10/400/200/Test window 2")
Dieser Text muß nach den für den Amiga üblichen Richtlinien aufgebaut sein
(siehe AmigaDOS Handbuch).

Wenn es sich um ein Workbench-Programm handelt ist diese Funktion identisch
mit einem Eintrag des Typs "WINDOW=" (z.B.: WINDOWS="CON:0/0/600/100/Test
window") in dem Tooltypesfeld des entsprechenden Icons.

Bei CLI-Programmen wird dieser Text zusammen mit dem NewCLI-Befehl benützt
(z.B.: NewCLI "CON:0/0/600/100/Test window") und startet somit einen neuen
CLI-Prozeß, der nach dem Ende des Programms automatisch wieder beendet wird.


6.8 Die 'Output to'-Gadgets:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesen 2 Gadgets können Sie bestimmen wohin die Ausgaben des Programms
umgeleitet werden sollen. Diese Funktion kann nur dann Verwendet werden, wenn
das Programm übers CLI gestartet wird (siehe Kapitel 6.14), ansonsten läßt sich
das Gadget garnicht aktivieren.

Das erste Gadget dient wieder zum Ein- und Ausschalten der Funktion.

Das zweite Gadget enthält die Datei, in die die Ausgaben umgeleitet werden
sollen, wobei neben Files auch den Drucker ('PRT:') oder irgendein anderes
logisches Gerät angegeben werden kann.
Diese Funktion identisch mit dem Hinzufügen eines Parameters ">FILENAME" zur
Kommandozeile (siehe AmigaDOS Handbuch).


6.9 Das 'CD path'-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wenn dieses Gadget aktiv ist, wird vor dem Start des Programms das aktuelle
Verzeichnis gewechselt, und zwar in das Verzeichnis, das im Path-Gadget
angegeben ist.


6.10 Die 'Input from'-Gadgets:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesen 2 Gadgets können Sie bestimmen woher die Eingaben für das Programm
kommen sollen. Für diese Funktion muß das Programm ebenfalls übers CLI
gestartet werden (siehe Kapitel 6.14).

Mit dem ersten Gadget wird die Funktion ein- und ausgeschaltet.

Das zweite Gadget enthält die Datei, aus der die Eingaben kommen sollen, wobei
neben Files auch irgendein anderes logisches Gerät angegeben werden kann
(z.B.: 'NIL:', was bewirkt, daß alle Eingabeaufforderungen des Programms mit
einem <RETURN> beantwortet werden).
Diese Funktion identisch mit dem Hinzufügen eines Parameters "<FILENAME" zur
Kommandozeile (siehe AmigaDOS Handbuch).


6.11 Das 'Open NewCLI'-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wenn dieses Gadget aktiv ist, wird beim Start des Programms ein neuer CLI-
Prozeß gestartet, der nach dem Ende des Programms nicht geschlossen wird
sondern auch weiterhin als CLI-Prozeß zur Verfügung steht. Wenn die 'Output
window'-Funktion verwendet wird (siehe Kapitel 6.7), wird kein neues CLI-
Fenster geöffnet, sondern einfach das dort definierte Output-Fenster verwendet,
aber am Ende einfach nicht mehr geschlossen. Durch den CLI-Befehl "endcli" wird
das Fenster des Prozesses geschlossen und der CLI-Prozeß beendet.
Diese Funktion kann ebenfalls nur dann verwendet werden, wenn das Programm vom
CLI aus gestartet wird (siehe Kapitel 6.14).


6.12 Das 'Workbench to front'-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wenn dieses Gadget aktiv ist, wird beim Programmstart der Workbench-Screen
automatisch in den Vordergrund gelegt.


6.13 Das 'Selected icons'-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wenn dieses Gadget aktiv ist, werden alle beim Start des Programms angeklicken
Icons als Parameter verwendet und in die Parameterliste an die "{ARG}"- und
"{ALL}"-Stellen eingefügt bzw. ans Ende angehängt. (siehe Kapitel 6.2)
Diese Funktion arbeitet sowohl mit Workbench- als auch mit CLI-Programmen und
erlaubt sehr einfaches Starten von Programmen zusammen mit Files oder
Verzeichnissen als Parametern. Diese Funktion arbeitet jedoch nur unter
Workbench 2.0, da erst ab dieser Version die "workbench.library" verfügbar
ist, die von EasyStart verwendet wird.

Bei Workbench-Programmen werden die Parameter so übergeben, als ob die
zugehörigen Icons mit Shift angeklickt und anschließend das Programm mit
Doppelklick gestartet worden ist.

Bei CLI-Programm werden die Parameter einfach als Kommandozeile übergeben, so
wie bei "normalen" CLI-Befehlen.


6.14 Das 'CLI startup'-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wenn dieses Gadget aktiv ist wird das Programm als CLI-Programm gestartet,
d.h. es wird extra für dieses Programm ein CLI-Prozeß gestartet, unter dem das
Programm dann arbeitet, wenn das 'Open window'- oder 'Open NewCLI'-Gadget aktiv
ist (siehe Kapitel 6.7 und 6.11) wird ein CLI-Fenster geöffnet, ansonsten
nicht.
Dieses Gadget und das 'WB startup'-Gadget schließen sich gegenseitig aus,
weshalb immer nur eines aktiv sein kann.


6.15 Das 'WB startup'-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wenn dieses Gadget aktiv ist wird das Programm als Workbench-Programm
gestartet. Dabei simuliert EasyStart einen Workbenchstart, da das Programm ja
nicht wirklick per Doppelklick von der Workbench aus gestartet worden ist.
Diese Startart ist jedoch nur für echte Programme ("Executable") verfügbar und
sollte auch nur verwendet werden, wenn das Programm auch für eine Start von der
Workbench vorgesehen ist.
Dieses Gadget und das 'CLI startup'-Gadget schließen sich gegenseitig aus.

Wenn möglich sollte diese Startart bevorzugt verwendet werden, da sie im
Vergleich zu einem CLI-Start schneller und mit geringerem Aufwand ausgeführt
wird. Allerdings bietet sie nicht ganz so viele Einstellmöglichkeiten wie ein
CLI-Start.


6.16 Das 'ARexx commands'-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wenn dieses Gadget aktiv ist können sie beim Start eines Programms über den
ARexx-Task (siehe Kapitel 15) von EasyStart zusätzlich zum Programmnamen noch
Parameter angeben, die in die Parameterliste eingefügt bzw. angehängt werden
sollen. Wenn diese Funktion nicht aktiv ist, werden eventuell vorhandene
Parameter einfach ignoriert bzw. abgeschnitten.

Diese Funktion ist nur für Programme sinnvoll, die über den ARexx-Task oder als
'ES-Msg' (siehe Kapitel 6.3.4, 6.3.5 und 15) gestartet werden, bei allen
anderen Startarten wird diese Funktion einfach ignoriert.


6.17 Das 'Command line'-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wenn dieses Gadget aktiv ist, wird vor dem Start des Programms ein Fenster mit
der Kommandozeile (Programmname + Parameterliste) des Programms geöffnet, so
das Sie die Kommandozeile selbst verändern und ergänzen können. (siehe Kapitel
17)

Wenn diese Funktion nicht aktiv ist, wird das Programm mit der vollständigen
Parameterliste gestartet, ohne daß das Fenster mit der Kommandozeile geöffnet
wird. Diese Funktion kann auch verwendet werden, wenn Sie die Kommandozeile
überprüfen möchten.



Nachdem Sie jetzt in der Lage sind alle Parameter für Programme zu bestimmen
kommen jetzt noch einige Parameter, die sich auf die einzelnen Tasks beziehen
und im folgenden Kapitel beschrieben werden.



7. Das ESPrefs-Unterprogramm:
=============================

Dieses Unterprogramm wird über das ESPrefs-Gadget gestartet (siehe Kapitel 2.6)
und dient dazu, um "einige" Parameter für die Start-Tasks und den MasterProcess
zu bestimmen.
Doch nun zu den einzelnen Gadgets:


7.1 Die Palette-Gadgets:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Diese Gadgets dienen dazu, um zu bestimmen welche Farbpalette EasyStart
verwenden soll, wobei Sie sich Ihre ganz persönlichen Farben einstellen können.

7.1.1 Das Farb-Displayfeld:
---------------------------
Dieses Feld wirkt eingedrückt und befindet sich direkt hinter dem Text
"Palette:", und enthält ein Rechteck in der gerade aktiven Farbe.

7.1.2 Die Farbauswahl-Gadgets:
------------------------------
Diese 4 Gadgets befinden sich hinter dem Farb-Displayfeld und stellen je eine
der 4 Farben dar. Wenn Sie die entsprechende Farbe anklicken, wird sie
automatisch aktiviert und das Farb-Displayfeld sowie die R/G/B-Gadgets werden
den neuen Werten entsprechend verändert.

7.1.3 Die R/G/B-Gadgets:
------------------------
Mit diesen 3 Proportional-Gadgets können Sie die Rot-, Grün- und Blauwerte der
aktiven Farbe verändern. Wobei die Änderungen sofort im Farb-Displayfeld bzw.
auf dem ganzen Screen angezeigt werden.

Vor dem jeweiligen Gadget befindet sich der entsprechende Buchstabe gefolgt
von einer Zahl zwischen 0 und 15, die den entsprechenden Farbanteil angibt.


7.2 Die MasterTask-Gadgets:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesen Gadgets werden die Parameter für den MasterProcess bestimmt, sowie
einige zusätzliche Parameter, die mit dem MasterProcess zusammenhängen.

7.2.1 Die 'Window pos'-Gadgets:
-------------------------------
Mit diesen Gadgets wird die x und y Position des MasterProcess-Fensters auf dem
Workbench-Screen bestimmt (siehe Kapitel 9), wobei EasyStart bei zu großen
Werten einfach die größt möglichen Werte verwendet.

7.2.2 Das Palette-Gadget:
-------------------------
Mit diesem Gadget können Sie bestimmen welche Farbpalette das MasterProcess-
Fenster verwenden soll. Durch Anklicken des Gadgets wird die Palette
gewechselt, wobei folgende Paletten zur Verfügung stehen:

  - EStart: Die Palette von EasyStart, die mit den Palette-Gadgets definiert
	    wurde (siehe Kapitel 7.1).
            Wenn diese Palette aktiv ist, wird die Workbench-Palette bei jedem
            öffnen bzw. schließen des Fensters neu gesetzt bzw. gelöscht.

  - Active: Die gerade auf der Workbench aktive Palette wird verwendet, d.h
            die Workbench-Palette wird nicht verändert.

7.2.3 Das NewCLI-Gadget:
------------------------
In dieses String-Gadget wird der Name des Befehls eingetragen, der anstatt des
NewCLI-Befehls verwendet werden soll (z.B. NewWSH oder NewShell). Diesen Befehl
verwendet dann EasyStart, wenn ein CLI-Prozeß gestartet wird, allerdings muß
das Befehlsformat mit dem des NewCLI-Befehls übereinstimmen.
Der entsprechende Befehl muß sich im logischen Gerät 'C:' befinden, damit
EasyStart ihn verwenden kann. Wenn Sie keinen Namen eintragen wird automatisch
der NewCLI-Befehl verwendet.

7.2.4 Das Status-Gadget:
------------------------
Mit diesem Gadget wird der Status des MasterProcess beim Start von EasyStart
bestimmt, wobei folgende Einstellungen möglich sind:

 - Window: Das Fenster wird nach dem Start automatisch geöffnet

 - Iconified: Das Iconify-Fenster wird anstatt des MasterProcess-Fensters
   geöffnet (siehe Kapitel 9.4)

 - Wait: Es wird überhaupt kein Fenstergeöffnet, sondern der MasterProcess geht
   sofort in den Wartezustand (siehe Kapitel 9.3)

7.2.5 Das 'Output to'-Gadget:
-----------------------------
Mit diesem Gadget können Sie bestimmen wohin EasyStart seine Meldungen und die
Ausgaben der gestarteten Programme umleiten soll (siehe Kapitel 9.9), wobei
folgende Möglichkeiten existieren:

 - Custom: EasyStart öffnet die im Custom-Gadget angegebene Datei und leitet
   alle Ausgaben dorthin um.

 - StdOut: EasyStart leitet alle Ausgaben auf den Standardausgabekanal um, der
   beim Start von EasyStart aktiv war (z.B. aufrufendes CLI-Fenster)

 - NIL:: EasyStart leitet alle Ausgaben ins NIL: um, so daß gar keine Ausgaben
   erscheinen.

7.2.6 Das Custom-Gadget:
------------------------
In dieses Gadget können Sie die Datei eintragen, in die EasyStart die Ausgaben
umleiten soll, z.B.:

 - "PRT:": Die Ausgaben werden auf dem Drucker ausgegeben.
 - "CON:0/0/100/50/IO": Die Ausgaben werden in dem entsprechenden Fenster
   ausgegeben.
 - "RAM:IOs": Die Ausgaben werden in der Datei "IOs" auf der RAM-Disk
   abgespeichert.
 - usw.


7.3 Die PopMenu-Gadgets:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Diese Gadgets dienen dazu, um die Startparameter für den PopMenu-Task
zubestimmen (siehe Kapitel 10).

7.3.1 Das Status-Gadget:
------------------------
Dieses Gadget kommt für jeden Task einmal vor, weshalb es nur einmal
ausführlich besprochen wird.
Mit diesem Gadget bestimmen Sie in welchem Zustand (siehe Kapitel 9.6.7) sich
der entsprechende Task beim Start von EasyStart befinden soll, wobei folgende
Einstellungen möglich sind:

 - UNLOADED: Der Task wird nicht geladen.

 - LOADED: Der Task wird geladen, aber nicht gestartet.

 - ACTIVE: Der Task wird geladen, gestartet und in Wartezustand versetzt.

 - RUNNING: Der Task wird geladen und gestartet und steht sofort zur Verfügung.
   (Dieser Status ist für den PopMenu-Task nicht möglich.)

7.3.2 Das Screen-Gadget:
------------------------
Mit diesem Gadget wird bestimmt wo das PopUp-Menu des PopMenu-Tasks (siehe
Kapitel 10) erscheinen soll, wenn es aktiviert wird. Folgende Einstellungen sind
möglich:

 - Active: Es wird der gerade aktive Screen verwendet, d.h. das PopUp-Menu wird
   auf den Screen gezeichnet, der sich gerade im Vordergrund befindet, wobei
   es sich dabei auch um Screens handeln kann, die von anderen Programmen
   geöffnet wurden

 - WBench: Es wird der WorkBench-Screen in den Vordergrund gelegt und
   anschließend wird das PopUpMenu auf ihm gezeichnet.

7.3.3 Das Palette-Gadget:
-------------------------
Dieses Gadget ist identisch mit dem Palette-Gadget des MasterProcesses (siehe
Kapitel 7.2.2), allerdings wird die Palette nur dann verändert, wenn das
PopUp-Menu geöffnet oder geschlossen wird.


7.4 Das PopScreen-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget ist ein Status-Gadget wie das des PopMenu-Tasks (siehe Kapitel
7.3.1), nur daß es den Status des PopScreen-Task (siehe Kapitel 11) bestimmt.


7.5 Das WBMenu-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget ist ein Status-Gadget wie das des PopMenu-Tasks (siehe Kapitel
7.3.1), nur daß es den Status des WBMenu-Task (siehe Kapitel 13) bestimmt.


7.6 Das FuncKeys-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget ist ein Status-Gadget wie das des PopMenu-Tasks (siehe Kapitel
7.3.1), nur daß es den Status des FuncKeys-Task (siehe Kapitel 14) bestimmt.


7.7 Das ARexx-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget ist ein Status-Gadget wie das des PopMenu-Tasks (siehe Kapitel
7.3.1), nur daß es den Status des ARexx-Task (siehe Kapitel 15) bestimmt.


7.8 Die WBButtons-Gadgets:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesen Gadgets können Sie die Parameter für den WBButtons-Task bestimmen
und verändern (siehe Kapitel 13).

7.8.1 Das Status-Gadget:
------------------------
Dieses Gadget ist ein Status-Gadget wie das des PopMenu-Tasks (siehe Kapitel
7.3.1), nur daß es den Status des WBButtons-Task bestimmt.

7.8.2 Das Palette-Gadget:
-------------------------
Dieses Gadget ist identisch mit dem Palette-Gadget des MasterProcesses (siehe
Kapitel 7.2.2), allerdings wird die Palette nur dann verändert, wenn das
WBButtons-Fenster geöffnet oder geschlossen wird.

7.8.3 Das Scroll-Gadget:
------------------------
Mit diesem Gadget wird bestimmt wo sich der Scrollbalken beim WBButtons-Fenster
befinden soll, wobei folgende Positionen möglich sind:

 - Vertical: Der Balken wird am rechten Rand des Fensters vertikal gezeichnet,
   so daß der Fensterinhalt vertikal gescrollt werden kann.

 - Horizontal: Der Balken wird am unteren Rand des Fensters horizontal
   gezeichnet, so daß der Fensterinhalt horizontal gescrollt werden kann.

7.8.4 Die Vertical-Gadgets:
---------------------------
Diese 4 Gadgets dienen dazu, um die Größe und die Position des WBButtons-
Fensters zu bestimmen, wenn es vertikal gescrollt wird. Die ersten 2 Gadgets
sind die Size-Gadgets und mit ihnen wird die Größe des Fensters in Zeilen und
Spalten mit Buttons (siehe Kapitel 13.3) bestimmt.
Mit den anderen 2 Gadgets wird die Position des Fensters in Pixels auf dem
WorkBench-Screen bestimmt, wobei das erste Gadget die X- und das zweite die
Y-Position enthält.
Bei zu großen Werten einfach die maximal möglichen Werte verwendet werden.

7.8.5 Die Horizontal-Gadgets:
-----------------------------
Diese Gadgets sind identisch mit den Vertical-Gadgets, nur das sie sich auf das
WBButtons-Fenster beziehen, wenn es horizontal gescrollt wird.


7.9 Die KeyList-Gadgets:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesen Gadgets werden die Parameter für den KeyList-Task (siehe Kapitel 16)
bestimmt.

7.9.1 Das Status-Gadget:
------------------------
Dieses Gadget ist ein Status-Gadget wie das des PopMenu-Tasks (siehe Kapitel
7.3.1), nur das es den Status des KeyList-Tasks bestimmt. Allerdings kann man
bei diesem Task nur zwischen den 2 Zuständen UNLOADED und RUNNING wählen.

7.9.2 Die Pos-Gadgets:
----------------------
Mit diesen 2 Gadgets wird die Position des KeyList-Fensters in Pixels bestimmt,
wobei das erste Gadget die X- und das zweite die Y-Position enthält.
Bei zu großen Werten, werden einfach die maximal möglichen Werte verwendet.

7.9.3 Das Listed-Gadget:
------------------------
Mit diesem Gadget wird bestimmt, was der KeyList-Task beim Start von EasyStart
anzeigen soll, wobei zwischen folgenden Möglichkeiten auswählen kann:

 - Programs: Es werden die Tastenkombinationen der Programme (siehe Kapitel
   16.5) angezeigt, die über Tastenkombinationen mittels des FuncKeys-Task
   gestartet werden können.

 - Commands: Es werden die Tastenkombinationen für die verschieden Befehle des
   MasterProcesses angezeigt (siehe Kapitel 16.4 und 8).

7.9.4 Das Palette-Gadget:
-------------------------
Dieses Gadget ist identisch mit dem Palette-Gadget des MasterProcesses (siehe
Kapitel 7.2.2), allerdings wird die Palette nur dann verändert, wenn das
KeyList-Fenster geöffnet oder geschlossen wird.


7.10 Das 'Set command keys'-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesem Gadget gelangen Sie ins 'Set command keys'-Unterprogramm (siehe
Kapitel 8), mit dem Sie die Tastenkombinationen für die verschiedenen Befehle
des MasterProcesses festlegen können.


7.11 Das Okay-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesem Gadget verlassen Sie das ESPrefs-Unterprogramm und gelangen ins
Hauptprogramm zurück, wobei alle veränderten Werte übernommen werden und somit
auch benützt werden.


7.12 Das Cancel-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesem Gadget verlassen Sie das ESPrefs-Unterprogramm und gelangen ins
Hauptprogramm zurück, wobei alle veränderten Werte jedoch verloren gehen, so
daß immer noch die Werte benützt werden, die vor dem Aufruf des ESPrefs-
Unterprogramms aktiv waren.


Als letztes Unterprogramm des ESConfig-Programms kommt jetzt das 'Set command
keys'-Unterprogramm, mit dem Sie die Tastenkombinationen für die verschiedenen
Befehle festlegen können.



8. Das 'Set command keys'-Unterprogramm:
========================================

Dieses Unterprogramm erlaubt es auf sehr einfache Art und Weise die
Tastenkombinationen für die verschiedenen Befehle des MasterProcesses und der
Tasks festzulegen. Dazu stehen folgende Gadgets zur Verfügung (von oben nach
unten):


8.1 Das Task-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesem Gadget bestimmen Sie den aktiven Task, dessen Tastenkombinationen
verändert werden können. Mögliche Tasks sind:

 - MasterTask: Der MasterProcess (siehe Kapitel 9)

 - PopMenu   : Der PopMenu-Task (siehe Kapitel 10)
 - PopScreen : Der PopScreen-Task (siehe Kapitel 11)
 - WBMenu    : Der WBMenu-Task (siehe Kapitel 12)
 - WBButtons : Der WBButtons-Task (siehe Kapitel 13)
 - FunkKeys  : Der FuncKeys-Task (siehe Kapitel 14)
 - ARexx     : Der ARexx-Task (siehe Kapitel 15)

 - KeyList   : Der KeyList-Task (siehe Kapitel 16)


8.2 Die Start-Gadgets:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit dieses Gadgets wird die Start-Tastenkombination für den gerade aktiven Task
festgelegt, mit dieser Tastenkombination können Sie später den entsprechenden
Task starten (siehe Kapitel 9.7.1).

8.2.1 Das 'Start command'-Gadget:
---------------------------------
Dieses Gadget besteht aus dem Text 'Start command:' und ruft das Tasten-
kombinations-Unterprogramm (siehe Kapitel 5) auf, wenn Sie den Text anklicken.
Dieses Unterprogamm erlaubt es auf sehr einfache Art und Weise die Tasten-
kombination festzulegen, die später verwendet werden soll, um den gerade
aktiven Task zu starten.

8.2.2 Das Code-Gadget:
----------------------
Dieses Gadget enthält den RawKey-Code für die Taste, die gedrückt werden soll,
um den aktiven Task zu starten. Der Wert in diesem Gadget ist Hexadezimal und
kann von Hand gesetzt werden, was jedoch nicht nötig ist.
Ein Wert von $7F ist illegal und bedeutet, das garkeine Tastenkombination für
diesen Task vorgesehen ist bzw. das keine verwendet werden soll.

8.2.3 Das Qual-Gadget:
----------------------
Dieses Gadget enthält den Qualifier-Wert für die Sondertasten, die zusammen mit
der durch den RawKey-Code bestimmten Taste gedrückt werden müssen. Der Wert in
diesem Gadget ist ebenfalls Hexadezimal und kann bei Bedarf ebenfalls von Hand
gesetzt werden. (Für eine Liste der möglichen Werte siehe Kapitel 4.2.3)

8.2.4 Das Wait-Gadget:
----------------------
Dieses Gadget bestimmt, ob gewartet wird, bis die Tastenkombination gedrückt
wird (DOWN) oder bis sie wieder losgelassen wird (UP). Die aktive Art wird im
Gadget dargestellt und kann durch Anklicken des Gadgets verändert werden.


8.3 Die Stop-Gadgets:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit dieses Gadgets wird die Stop-Tastenkombination für den gerade aktiven Task
festgelegt, mit dieser Tastenkombination können Sie später den entsprechenden
Task stopen (siehe Kapitel 9.7.3).

Diese Gadget sind identisch angeordet wie die Start-Gadgets (siehe Kapitel 8.2)
und haben auch dieselbe Funktion, weshalb auf eine nochmalige Erklärung der
einzelnen Gadgets verzichtet wird.


8.4 Das Okay-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesem Gadget verlassen Sie dieses Unterprogramm und gelangen ins ESPrefs-
Unterprogramm zurück, wobei alle veränderten Tastenkombinationen übernommen
werden.


8.5 Das Cancel-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesem Gadget verlassen Sie dieses Unterprogramm und gelangen ins ESPrefs-
Unterprogramm zurück, wobei alle veränderten Tastenkombinationen verloren
gehen, so daß immer noch die Tastenkombinationen benützt werden, die vor dem
Aufruf des Unterprogramms aktiv waren.


Nachdem jetzt alle Unterprogramme des ESConfig-Programms besprochen sind,
sollten Sie jetzt erst einmal das erlernte anwenden und Ihr ganz persönliches
Config-File erzeugen und abspeichern. Nachdem Sie Ihr Config-File erzeugt
haben, bekommen Sie jetzt die Möglichkeit Ihr Config-File zu testen und zu
verwenden, denn im folgenden wird der MasterProcess besprochen.


9. Der MasterProcess:
=====================

Der MasterProcess ist der wichtigste Teil von EasyStart, da er sowohl alle
anderen Tasks steuert als auch die eigentliche Aufgabe von EasyStart erledigt
nämlich das Starten von Programmen. Nach dem Starten des EasyStart-Programms
(siehe Kapitel 1.4) begibt sich der MasterProcess in den Status, der mit dem
ESConfig-Programm für ihn bestimmt wurde (siehe Kapitel 7.2.4).

Da im folgenden die Gadgets des MasterProcess-Fensters erklärt werden sollen,
sollten Sie jetzt das MasterProcess-Fenster öffnen sofern es noch nicht offen
ist. Wenn sich der MasterProcess im Iconfiy- oder Warte-Zustand befindet (siehe
Kapitel 9.3 bzw. 9.4), drücken Sie die Start-Tastenkombination für den
MasterTask (siehe Kapitel 8) oder starten das AwakeES-Programm (siehe Kapitel
18) mittels eines Doppelklicks auf sein Icon. Jetzt sollte das MasterProcess-
Fenster geöffnet sein und die Beschreibung der Gadgets (von oben nach unten)
kann beginnen.


9.1 Das Close-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesem Gadget wird EasyStart sofort beendet, wobei alle eventuell geladenen
Tasks angehalten, beendet und aus dem Speicher entfernt werden. Das gleiche
bewirkt ein Drücken der Stop-Tastenkombination für den MasterTask.

Sie sollten diese Funktion vorsichtig verwenden, denn es erfolgt KEINE
Rückfrage, so daß EasyStart sofort nach dem Anklicken beendet wird. Darüber
hinaus erlaubt es die Tastenkombination, daß EasyStart jederzeit beendet werden
kann, falls z.B. der Speicher zu knapp wird oder sonst ein Problem auftritt,
weshalb auch auf eine Sicherheitsabfrage verzichtet wurde.


9.2 Das Move-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget ist die gesamte Titelzeile des MasterProcess-Fensters. Wenn Sie
dieses Gadget anklicken und die linke Maustaste gedrückt halten, können Sie
durch bewegen der Maus das Fenster verschieben, genauso wie Sie es von normalen
Amiga-Fenstern kennen und gewöhnt sind.


9.3 Das Wait-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget ist das kleine "w" hinter der Titelzeile, und wenn Sie es
anklicken wird das MasterProcess-Fenster geschlossen und der MasterProcess geht
in den Warte-Zustand über, d.h. er wartet nicht wirklich sondern arbeitet immer
noch weiter, nur für den Benutzer ercheint es so, als ob er auf den Benutzer
wartet.
Um das MasterProcess-Fenster wieder zu öffnen müssen Sie nur die Start-Tasten-
kombination drücken (siehe Kapitel 8), oder wenn Sie diese vergessen haben
können Sie auch das AwakeES-Programm (siehe Kapitel 18) starten, was dasselbe
bewirkt. Dieser Zustand ist der, in dem Sie EasyStart normalerweise Verwenden,
da Sie so nichts von seiner Existenz merken, und EasyStart solange im
Hintergrund bleibt, bis Sie es benötigen.


9.4 Das Iconfiy-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget befindet sich rechts neben dem Wait-Gadget und hat auch eine
ähnliche Funktion. Durch Anklicken dieses Gadgets gelangen Sie in den Iconfiy-
Zustand des MasterProcesses, der identisch ist mit dem Warte-Zustand, nur das
zusätzlich noch ein kleines Fenster (das Iconfiy-Fenster) am oberen rechten
Rand des WorkBench-Screens geöffnet wird, in dem der Text "EasyStart" steht.

Um das MasterProcess-Fenster wieder zu öffnen, verfahren Sie genauso wie beim
Warte-Zustand oder klicken Sie das Iconify-Fenster an und drücken anschließend
die rechte Maustaste.


9.5 Das Depth-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget befindet sich ganz rechts in der Titelzeile und dient dazu, um
das MasterProcess-Fenster in den Vorder- bzw. Hintergrund zu legen. Dabei ist
dieses Gadget von der Funktionsweise her identisch mit dem Depth-Gadget der
Workbench 2.0, d.h. wenn sich das Fenster im Vordergrund befindet wird es in
den Hintergrund gelegt, ansonsten wird es in den Vordergrund gelegt.
Im Gegensatz zu den normalen Depth-Gadget funktioniert dieses Gadget auch unter
Kickstart 1.2 und 1.3.


9.6 Die StartTask-Gadgets:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Diese 5 Gadgets repräsentieren jeweils einen der 5 Start-Tasks, wobei jedes
Gadget den Namen des Tasks, sowie dessen Status (siehe Kapitel 9.6.7) enthält.
Wenn Sie eines der Gadgets anklicken wird der entsprechende Task zum aktiven
Task (d.h. sein Gadget wird gegenüber den anderen hervorgehoben, indem es
invertiert dargestellt wird). Das zuvor aktive Gadget wird automatisch
inaktiviert. Doch nun zu den einzelnen Gadgets und den Start-Tasks, die sie
repräsentieren.

9.6.1 Das PopMenu-Gadget:
-------------------------
Dieses Gadget steht für den PopMenu-Task, der ein PopUp-Menu zum Starten von
Programmen bereit stellt. (siehe Kapitel 10)

9.6.2 Das PopScreen-Gadget:
---------------------------
Dieses Gadget steht für den PopScreen-Task, der einen eigenen Screen mit einer
Liste der Programme zum Starten bereitstellt. (siehe Kapitel 11)

9.6.3 Das WBMenu-Gadget:
------------------------
Dieses Gadget steht für den WBMenu-Task, der weitere Menüpunkte zu dem Menü der
Workbench hinzufügt, mit denen Programme gestartet werden können. (siehe
Kapitel 12)

9.6.4 Das WBButtons-Gadget:
---------------------------
Dieses Gadget steht für den WBButtons-Task, der ein Fenster auf dem Workbench-
Screen öffnet, das einer Liste der Programme enthält, die gestartet werden
können. (siehe Kapitel 13)

9.6.5 Das FuncKeys-Gadget:
--------------------------
Dieses Gadget steht für den FuncKeys-Task, der es erlaubt Programme über
Tastenkombination zu starten. (siehe Kapitel 14)

9.6.6 Das ARexx-Gadget:
-----------------------
Dieses Gadget steht für den ARexx-Task, der es erlaubt EasyStart über einen
ARexx-Port zu steuern und Programme zu starten. (siehe Kapitel 15)

9.6.7 Der Task-Status:
----------------------
Nachdem jetzt alle StartTask-Gadgets abgehandelt sind, bleiben jetzt noch die
einzelnen Zustände des Statusteils der StartTask-Gadgets zu beschreiben. Die
möglichen Zustände sind:

 - UNLOADED: Der entsprechende StartTask ist noch nicht geladen und steht somit
   noch nicht zur Verfügung, belegt allerdings auch keinen Speicher.
   Im Bedarfsfall muß der Task also erst geladen werden.

 - LOADED: Der entsprechende StartTask ist zwar geladen allerdings nicht
   gestartet, er steht deshalb nicht zur Verfügung, belegt aber Speicher. Wenn
   er benötigt wird, muß er allerdings nicht erst geladen werden, sondern kann
   direkt gestartet werden.

 - WAITING: Der entsprechende StartTask ist geladen und auch gestartet, weshalb
   er auch Speicher benötigt, allerdings befindet er sich gerade im Warte-
   zustand, weshalb er nicht zur Ausführung zur Verfügung steht. Sobald er
   jedoch eine Nachricht vom MasterProcess erhält setzt er seine Arbeit fort
   und steht wieder zur Verfügung.

 - RUNNING: Der entsprechende StartTask ist geladen und arbeitet gerade, er
   belegt deshalb Speicher und benötigt Rechenzeit, dafür ist er in der Lage
   dem MasterProcess mitzuteilen welche Programme er starten soll. Wenn Sie
   mit einem StartTask arbeiten wollen muß er sich in diesem Zustand befinden,
   denn in allen anderen Zuständen ist er nicht in der Lage Programme starten
   zu lassen.

Nachdem jetzt die einzelnen Zustände abgehandelt sind, werden Sie sich sicher
fragen, wie Sie den Status eines StartTasks verändern können. Eine Möglichkeit
haben Sie schon kennen gelernt, nämlich über die diversen Status-Gadgets des
ESPrefs-Unterprogramms (siehe Kapitel 7). Eine weitere Möglichkeit stellen die
Commands-Gadgets bereits, die im folgenden besprochen werden.


9.7 Die Commands-Gadgets:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Diese Gadgets befinden sich immer unter dem Text "Commands:", wobei sich die
Anzahl, sowie die Art der Gadgets in Abhängigkeit vom Status des aktiven
StartTasks verändert. Deshalb befinden sich hinter jedem Gadget eine Liste der
Zustände, bei denen dieses Gadget zur Verfügung steht.

9.7.1 Das Start-Gadget:                 (UNLOADED, LOADED, WAITING)
-----------------------
Mit diesem Gadget wird der entsprechende StartTask gestartet, d.h. er wird
geladen, sofern er sich noch nicht im Speicher befindet, daraufhin wird er vom
MasterProcess gestartet, so daß Sie mit ihm arbeiten können. Wenn der
Startvorgang beendet ist befindet sich der StartTask im Zustand RUNNING.

Ein drücken der Start-Tastenkombination (siehe Kapitel 8.2) des StartTasks
erfüllt dieselbe Funktion, allerdings müssen Sie in diesem Fall nicht erst das
Fenster des MasterProcesses öffnen, um den Task zu starten.

9.7.2 Das Unload-Gadget:                (LOADED, WAITING, RUNNING)
------------------------
Mit diesem Gadget wird der entsprechende StartTask aus dem Speicher entfernt,
d.h. wenn er gestartet ist, wird er zuvor angehalten und danach aus dem
Speicher entfernt, so daß der Speicher wieder anderen Anwendungen zur Verfügung
steht. Danach befindet sich der StartTask im Zustand UNLOADED.

9.7.3 Das Stop-Gadget:                  (WAITING, RUNNING)
----------------------
Mit diesem Gadget wird der entsprechende StartTask angehalten, d.h. er beendet
seine Arbeit wird jedoch nicht aus dem Speicher entfernt, so daß er bei Bedarf
nich erst wieder geladen werden muß. Wenn dieser Vorgang abgeschlossen ist
befindet sich der StartTask im Zustand LOADED.

Ein drücken der Stop-Tastenkombination (siehe Kapitel 8.3) des StartTasks
erfüllt dieselbe Funktion, allerdings müssen Sie in diesem Fall nicht erst das
Fenster des MasterProcesses öffnen, um den Task anzuhalten.

9.7.4 Das Update-Gadget:                (WAITING, RUNNING)
------------------------
Mit diesem Gadget wird der entsprechende StartTask upgedatet, d.h. wenn
inzwischen das Config-File oder andere Parameter verändert wurden, so wird
dieses dem StartTask mitgeteilt. Dazu wird der Task erst angehalten und
anschließend erneut gestartet, so daß er sich wieder im Ausgangszustand
befindet nur das jetzt die neuen Parameter verwendet werden. Beim Starten
eines StartTask aus dem Zustand UNLOADED oder LOADED, werden automatisch
alle neuen Parameter übergeben, weshalb in diesen Zuständen kein updaten
nötig ist.

9.7.5 Das Sleep-Gadget:                 (RUNNING)
-----------------------
Mit diesem Gadget wird der entsprechende StartTask in den Wartezustand
versetzt, d.h. der StartTask wird in den Zustand WAITING versetzt, so daß er
nur darauf wartet, bis er eine Nachricht vom MasterProcess erhält, um seine
Arbeit fortzusetzen.

9.7.6 Das Restart-Gadget:               (RUNNING)
-------------------------
Mit diesem Gadget wird der entsprechende StartTask erneut gestartet, d.h. er
erhält nochmals eine Startnachricht vom MasterProcess, allerdings hat dies nur
bei den StartTasks PopScreen, WBMenu, und WBButtons eine Funktion. Bei allen
anderen Tasks passiert garnichts, wenn Sie sie nochmals starten.
Bei dem WBMenu führt dies dazu, daß die Menuleiste nochmals neu dargestellt
wird, für den Fall das sie irgendwie "beschädigt" wurde.
Bei den anderen zwei Tasks wird nach dem erneuten Start der Screen bzw. das
Fenster des Tasks wieder in den Vordergrund gelegt, sofern er bzw. es sich im
Hintergrund befand.
Nach dem erneuten Start befinden sich die Tasks immer noch im Zustand RUNNING.


Nachdem jetzt die Commands-Gadgets abgehandelt sind, kommt noch ein Gadget, das
eine Kombination aus einem Command- und einen Task-Gadget darstellt, nämlich
das KeyList-Gadget:

9.8 Das KeyList-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesem Gadget können Sie den KeyList-Task (siehe Kapitel 16) steuern, der
dazu dient um alle Tastenkombination von EasyStart (siehe Kapitel 8) anzu-
zeigen. Der MasterProcess behandelt den KeyList-Task genauso wie die übrigen
Start-Task, allerdings ist dieser Task nicht in der Lage Programme zu starten,
sondern kann nur Information anzeigen. Weshalb er nur selten benötigt wird und
deshalb auch nicht so aufwendig unterstützt wird, wie die übrigen Tasks.

Der KeyList-Tasks kann nur zwei Zustände annehmen, nämlich den Zustand RUNNING,
was dadurch angezeigt wird, daß das Gadget eingedrückt wirkt, und den Zustand
UNLOADED, was dadurch angezeigt wird, daß das Gadget normal aussieht.
Um den Zustand zu ändern, d.h. um den Task aus dem Speicher zu entfernen bzw.
zu starten, müssen Sie nur dieses Gadget anklicken, woraufhin der gerade aktive
Zustand in den anderen verändert wird (d.h. aus UNLOADED wird RUNNING und
umgekehrt).
Um den Zustand zu verändern können Sie auch die entsprechende Start- bzw. Stop-
Tastenkombination verwenden (siehe Kapitel 8).


9.9 Das 'Output to'-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesem Gadget können Sie bestimmen, wohin EasyStart die Ausgaben der
gestartet Programme (insbesondere Fehlermeldungen) und seine eigenen Ausgaben
umlenken soll. Mit dem ESPrefs-Unterprogramm des ESConfigs-Programms können Sie
den Ausgabekanal ebenfalls bestimmen (siehe Kapitel 7.2.5). Durch Anklicken des
Gadgets wird der aktuelle Ausgabekanal gewechselt, wobei folgende Ausgabekanäle
möglich sind:

 - Custom: EasyStart öffnet die im Custom-Gadget des ESConfig-Programms
   definierte Datei (siehe Kapitel 7.2.6) und leitet alle Ausgaben dorthin um.
   Diese Funktion ist vorallem, dann von nutzen wenn Sie EasyStart von der
   Workbench aus gestartet haben, aber trotzdem Fehlermeldungen der Programme
   und Ausgaben von EasyStart erhalten möchten.

 - StdOut: EasyStart leitet alle Ausgaben auf den Standardausgabekanal um, der
   beim Start von EasyStart aktiv war (z.B. aufrufendes CLI-Fenster). Sie
   benötigen also keine zusätzliche Datei für die Ausgaben. Wenn allerdings
   kein Standardausgabekanal vorhanden ist werden auch keine Ausgaben gemacht.

 - NIL:: EasyStart leitet alle Ausgaben ins "NIL:" um, so daß gar keine Ausgaben
   erscheinen. Dieser Zustand ist der übliche, da Sie in diesem Zustand keine
   störrenden Meldungen von EasyStart oder dem gestarteten Programm erhalten.
   Die anderen zwei Zustände werden normaller Weise nur dann benötigt, wenn
   beim Starten eines Programmes irgendetwas nicht funktioniert bzw. ein
   Fehler auftritt.


9.10 Das Configure-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wenn Sie dieses Gadget anklicken wird automatisch das ESConfig-Programm
gestartet (siehe Kapitel 2), so daß Sie Ihr Config-File entsprechend ändern
bzw. ergänzen können. Dazu ist es jedoch nötig, daß sich das Programm ESConfig
im selben Verzeichnis befindet, wie das EasyStart-Programm, da sonst der
MasterProcess nicht in der Lage ist das ESConfig-Programm zu finden und zu
starten.


9.11 Das Snapshot-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesem Gadget können Sie auf sehr einfache Art und Weise die Startzustände
der einzelnen Tasks und des MasterProcesses bestimmen, sowie viele andere
Parameter, d.h. die Zustände und Parameter, die beim Start von EasyStart
aktiviert werden. Dazu speichert EasyStart einfach die entsprechenden Paramter
im Config-File ab, wenn dieses Gadget angeklickt wird.
Auf diese Art und Weise können Sie die verschieden Parameter einfacher und
schneller verändern als mit dem ESPrefs-Unterprogramm des ESConfig-Programms
(siehe Kapitel 7), dafür erlaubt diese Methode jedoch nicht, daß alle Parameter
bestimmt werden, denn es können nur solche Parameter bestimmt werden, die auch
während des Programmablaufs verändert werden können. Eine Ausnahme stellt der
Status des MasterProcesses dar, denn er kann nur mit dem ESPrefs-Unterprogramm
bestimmt werden.


9.12 Das 'Update all'-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wenn Sie dieses Gadget anklicken wird EasyStart komplett neu upgedatet, was
identisch ist damit, wenn Sie EasyStart erst beenden und dannach komplett neu
starten. Dazu wird zuerst das Config-File erneut geladen und dannach wird der
MasterProcess komplett udgedatet, woraufhin alle gerade gestarteten Tasks
upgedatet werden (siehe Kapitel 9.7.4).
Derselbe Vorgang wird auch ausgelöst, wenn Sie EasyStart vom ESConfig-Programm
aus durch Anklickem des 'UpDate ES'-Gadgets updaten (siehe Kapitel 2.9).


9.13 Das About-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wenn Sie dieses Gadget anklicken wird das About-Fenster geöffnet, das genau an
der Stelle erscheint, wo sonst das Fenster des MasterProcesses zu sehen ist.
Dieses Fenster enthält einige Informationen über EasyStart und ist identisch
mit dem About-Fenster des ESConfig-Programms (siehe Kapitel 2.10). Um das
Fenster wieder zu schließen drücken Sie einfach eine Maustaste oder irgendeine
Taste auf der Tastatur.



Nachdem der MasterProcess jetzt besprochen ist, bleiben "nur noch" die diversen
Tasks übrig und mit denen beschäftigen sich auch die folgenden Kapitel also
hinein ins Vergnügen. Wenn Sie bis jetzt noch kein Config-File erzeugt haben,
sollten Sie dies jetzt machen, denn um die StartTask zu benützen muß mindestens
eine Gruppe für diesen StartTask aktiv sein. Wie Sie ein Config-File erzeugen
können ist im Kapitel über das ESConfig-Programm ausführlich beschrieben (siehe
Kapitel 2).

Im folgenden Werden die StartTask in der Reihenfolge beschrieben, in der sie in
den StartTask-Gadgets stehen (siehe Kapitel 9.6).


10. Der PopMenu-Task:
=====================

Dieser Starttask öffnet ein PopUp-Menü auf dem im ESConfig-Programm bestimmten
Screen (siehe Kapitel 7.3.2). Die Position des Menüs befindet sich immer
unterhalb der aktuellen Mausposition. Wenn das Menü nicht geöffnet werden
konnte wird eine Fehlermeldung ausgegeben.
Dieses Menü enthält untereinander aufgelistet alle Gruppen, die für den
PopMenu-Task ativiert sind (siehe Kapitel 2.4).
Die gerade aktive Gruppe wird invertiert dargestellt und mit einem Rahmen
versehen, darüberhinaus wird hinter der Gruppe noch eine Liste mit den
Einträgen der Gruppe dargestellt, wobei der aktive Eintrag ebenfalls mit einem
Rahmen vershen wird.

Um ein Programm zu starten müssen Sie nur den entsprechenden Eintrag auswählen,
wozu folgendene Tastenkombination zur Verfügung stehen:


10.1 Bewegen des Mauszeigers:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit dem Mauszeiger können Sie auf sehr einfache Art und Weise die aktive Gruppe
bzw. den aktiven Eintrag bestimmen, denn immer die Gruppe bzw. der Eintrag über
dem sich der Mauszeiger befindet ist aktiv. Wenn sich der Mauszeiger ausserhalb
des Menüs befindet bleibt der zuletzt aktive Eintrag aktiv. Wenn eine neue
Gruppe aktiviert wird, wird automatisch immer der erste Eintag aktiviert.


10.2 Drücken der Cursor-Tasten:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Durch drücken der Cursor-Tasten oder der entsprechenden Tasten auf dem
Zehnerblock können Sie die aktive Gruppe bzw. den aktiven Eintrag wechseln,
wobei die Tasten folgende Funktionen haben:
(Die in eckigen Klammern angegeben Zahlen stehen für die entsprechende Taste
auf dem Zehnerblock.)

10.2.1 Cursor nach unten [2]:
-----------------------------
Es wird der nächste Eintrag (der unter dem aktiven steht) aktiviert, wenn der
letzte Eintrag erreicht ist, wird der erste aktiviert.

10.2.2 Cursor nach oben [8]:
----------------------------
Es wird der vorhergehende Eintag (der oberhalb des aktiven steht) aktiviert,
wenn der erste Eintrag erreicht ist, wird der letzte aktiviert.

10.2.3 Cursor nach rechts [6]:
------------------------------
Es wird die nächste Gruppe (die unter der aktiven steht) aktiviert, wenn die
letzte Gruppe erreicht ist, wird die erste aktiviert.

10.2.4 Cursor nach links [4]:
-----------------------------
Es wird die vorhergehende Gruppe (die oberhalb der aktiven steht) aktiviert,
wenn die erste Gruppe erreicht ist, wird die letzte aktiviert.


10.3 Drücken der ESC-Taste:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wenn Sie die ESC-Taste drücken, wird das PopUp-Menu abgebrochen und der
PopMenu-Task wird auf den Status WAITING (siehe Kapitel 9.6.7) zurückgesetzt,
weshalb auch kein Programmstart erfolgt.


10.4 Drücken der RETURN-Taste oder der linken bzw. rechten Maustaste:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wenn Sie die RETURN-Taste drücken wird das Programm, das durch den aktiven
Eintrag definiert ist, gestartet und das PopUp-Menu wird beendet, so daß sich
der PopMenu-Task danach im Status WAITING befindet.
Wenn Sie eine der Maustasten drücken, während sich der Mauszeiger über einem
Eintrag befindet, wird das entsprechende Programm gestartet, ansonsten wird das
PopUp-Menu abgebrochen.



11. Der PopScreen-Task:
=======================

Nach dem Start öffnet dieser Task einen Screen, auf dem die Programm-Gruppen
sowie deren Einträge (siehe Kapitel 2.3 und 2.5) dargestellt werden. Die
Gruppennamen werden in der 3. Zeile von oben dargestellt, wobei jedoch nur
jeweils 4 Gruppen auf einmal dargestellt werden können. Sollten jedoch mehr
Gruppen existieren, so können diese gescrollt werden.
Die zu einer Gruppe gehörenden Einträge werden unterhalb des Gruppennamens
dargestellt. Wenn eine Gruppe mehr Einträge enthält, als unter dem Namen
dargestellt werden können, wird rechts von der betreffenden Gruppe eine weitere
Gruppe erzeugt, die jedoch keinen Gruppennamen besitzt, und in der die
restlichen Einträge aufgelistet werden.
Durch Anklicken können Sie dann einen Eintrag auswählen und das entsprechende
Programm starten, wobei der PopScreen auch nach dem Start des Programms
geöffnet und aktiv bleibt, bis Sie ihn schließen.

Doch nun zu einer genauen Beschreibung der einzelnen Gadgets, die sich sonst
noch auf dem PopScreen befinden, sowie ihrer Funktion (von oben nach unten):


11.1 Die Screen-Gadgets:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Diese Gadgets befinden sich in der freien Zeile oberhalb des Fensters und sind
die Screen-Gadgets, die jeder Screen besitzt, also ein Drag-Gadget zum
Verschieben des Screens, sowie die Depth-Gadgets bzw. das Depth-Gadget unter
Kickstart 2.0 mit denen/dem Sie den Screen in der Vorder- bzw. Hintergrund legen
können.
Da das Fenster bereits in der zweiten Zeile beginnt sind diese Gadgets fast
völlig verdeckt. Allerdings genügt die eine Zeile, um sie zu benutzen.


11.2 Das Close-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget befindet sich in der linken oberen Ecke und erlaubt es den
PopScreen-Task zu beenden. Nach dem Anklicken wird der PopScreen-Screen
geschlossen und anschließend wird der PopScreen-Task in den Status WAITING
zurückgesetzt.


11.3 Drücken der rechten Maustaste:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wenn Sie innerhalb des PopScreens die rechte Maustaste betätigen wird der
Screen automatisch in den Hintergrund gelegt, wobei der PopScreen-Task jedoch
auch weiterhin im Status RUNNING bleibt, weshalb Sie nur den PopScreen wieder
in den Vordergrund legen müssen, wenn Sie ihn wieder benutzen möchten. Ein
erneutes Starten des PopScreen-Tasks legt diese ebenfalls wieder in den
Vordergrund (siehe Kapitel 9.7.1).


11.4 Das Beg- bzw. End-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget befinden sich am linken bzw. rechten Ende der Zeile unterhalb der
Titelzeile, und dient dazu, um die Liste der Gruppen an den Anfang bzw. an das
Ende zu scrollen, so daß die erste Gruppe ganz links bzw. die letzte Gruppe
ganz rechts dargestellt wird.


11.5 Das Links- bzw. Rechts-Scrollgadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget befindet sich ebenfalls in der 2. Zeile und enthält einen Pfeil
der nach links bzw. rechts zeigt. Wenn Sie dieses Gadget anklicken wird die
Liste der Gruppen nach links bzw. rechts gescrollt, sofern mehr als 4 Gruppen
existieren. Wenn der Anfang bzw. das Ende der Liste erreicht ist, kann nicht
mehr weiter gescrollt werden.


11.6 Das Proportional-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget befindet sich zwischen den zwei Scrollgadgets und enthält einen
Balken, der zum einen anzeigt welcher Teil der Gruppenliste gerade dargestellt
wird. Wenn der Balken ganz links bzw. rechts ist wird der Anfang bzw. das Ende
der Liste dargestellt. Andererseits können Sie mit diesem Balken auch die
Gruppen scrollen, indem Sie den Balken anklicken und ihn anschließend in die
Richtung ziehen, in die Sie die Gruppen scrollen möchten.



12. Der WBMenu-Task:
====================

Nach dem Start fügt dieser Task einige neue Menüs in die Menüleiste des
Workbench-Screens ein. Diese Menüs stehen für die Gruppen, die für den WBMenu-
Task aktiviert sind (siehe Kapitel 2.4) und haben auch deren Namen.
Die Menüpunkte enthalten die Namen der Einträge der entsprechenden Gruppe. Um
ein Programm zu starten, genügt es den entsprechenden Menüpunkt anzuwählen.
Nach dem Start bleibt der WBMenu-Task aktiv und es können weitere Programme
gestartet werden. Wie die eizelnen Einträge beim Anwählen dargestellt werden,
kann mit dem 'High mode'-Gadget des ESConfig-Programms (siehe Kapitel 4.1)
bestimmt werden.
Solange sinch der WBMenu-Task im Status RUNNING befindet, sollten Sie den
WorkBench-Screen nicht schließen, da sonst beim erneuten verwenden des WBMenu-
Tasks eventuell ein Absturz auftretten kann.

Neben den Gruppen-Menüs fügt der WBMenu-Task noch ein weiteres Menü in die
Menüleiste des Workbench-Screens ein, es handelt sich um ein Menü zur Steuerung
des WBMenu-Task. Dieses Menü stellt das Zeichen "!" dar und enthält die Menü-
punkte "WBMenu off" und "Quit WBMenu", deren Funktion im folgenden erklärt
wird.


12.1 Der "WBMenu off"-Menüpunkt:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wenn Sie diesen Menüpunkt anwählen werden die zusätzlichen Menüs wieder aus der
Menüleiste des Workbench-Screens entfernt und der WBMenu-Task wird wieder in
den Zustand WAITING zurückgesetzt.
Mit diesem Menüpunkt können Sie die Menüs schnell ausschalten, wenn Sie etwa
den WorkBench-Screen schließen möchten.


12.2 Der "Quit WBMenu"-Menüpunkt:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wenn Sie diesen Menüpunkt anwählen werden die zusätzlichen Menüs ebenfalls
wieder aus der Menüleiste entfernt, allerdings wird dannach der WBMenu-Task
beendet, so daß er sich dannach im Zustand LOADED befindet.
Das gleiche bewirkt ein Anklicken des Stop-Gadgets (siehe Kapitel 9.7.3) oder
das Drücken der Stop-Tastenkombination (siehe Kapitel 8.3).


13. Der WBButtons-Task:
=======================

Nach dem Start öffnet dieser Task ein Fenster auf dem Workbench-Screen, im dem
die für dieses Task aktiven Gruppen (siehe Kapitel 2.4) sowie die dazugehörigen
Einträge aufgelistet werden, wobei die Gruppen im Gegensatz zu den Einträgen
eingedrückt wirken.
Die größe des Windows, sowie die Anordung der Einträge kann mit den WBButtons-
Gadgets des ESConfig-Programms (siehe Kapitel 7.6) bestimmt werden. Bei
zugroßen Werten verwendet der WBButtons-Task immer die maximal möglichen. Doch
nun zu den einzelnen Gadgets des WBButtons-Fensters (von oben nach unten).


13.1 Das Close-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget befindet sich in der linken oberen Ecke des Fensters und dient
dazu, um daß WBButtons-Fenster zu schließen. Wenn das Fenster geschlossen wird,
wird der WBButtons-Task automatisch in den Zustand WAITING zurückgesetzt.

13.2 Das Move-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget ist die Titelzeile des WBButtons-Fensters mit dem Text "WBBs",
"WBButtons" bzw. "WBButtons © 8/1992 by Andreas Krebs" je nach der Größe des
Fensters. Wenn Sie dieses Gadget anklicken und die linke Maustaste gedrückt
halten, können Sie durch bewegen der Maus das Fenster verschieben, genauso wie
Sie es von normalen Amiga-Fenstern kennen.


13.3 Das 'Scroll way'-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget befindet sich rechts hinter dem Move-Gadget und enthält zwei
Rechtecke. Wenn Sie dieses Gadget anklicken wird die Anordnung der Gruppen und
Gruppeneinträge geändert, wobei es zwei Anordnungsarten gibt. Erstens vertikal,
d.h. die Einträge werden in Zeilen untereinander dargestellt und nach oben bzw.
unten gescrollt, wobei sich die Scroll-Gadgets am rechten Fensterrand befinden.
Zweitens horizontal, d.h. die Einträge werden in Spalten nebeneinander
dargestellt und nach rechts bzw. links gescrollt, wobei sich die Scroll-Gadgets
am unteren Fensterrand befindet.
Am besten probieren Sie es einfach aus, dann wissen Sie schon was gemeint ist.


13.4 Das Depth-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget befindet sich in der rechten oberen Ecke des WBButtons-Fensters
und dient dazu, um das WBButtons-Fenster in den Vorder- bzw. Hintergrund zu
legen. Dabei ist dieses Gadget von der Funktionsweise identisch mit dem
Depth-Gadget der Workbench 2.0, d.h. wenn sich das Fenster im Vordergrund
befindet wird es in den Hintergrund gelegt, ansonsten wird es in den Vorder-
grund gelegt. Im Gegensatz zu den normalen Depth-Gadget funktioniert dieses
Gadget auch unter Kickstart 1.2 und 1.3.


13.5 Das Links-/Hoch- bzw. Rechts-/Runter-Scrollgadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget befindet sich je nach Anordnung des WBButtons-Fensters an der
entsprechenden Stelle des unteren/rechten Fensterrandes und enthält einen Pfeil
der nach links/oben bzw. rechts/unten zeigt. Wenn Sie dieses Gadget anklicken
wird die Liste der Gruppen und Gruppeneinträge nach links/oben bzw. rechts/unten
gescrollt, sofern mehr Einträge existieren als aufeinmal dargestellt werden
können. Wenn der Anfang bzw. das Ende der Liste erreicht ist, kann nicht mehr
weiter gescrollt werden.


13.6 Das Proportional-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget befindet sich zwischen den zwei Scrollgadgets und enthält einen
Balken, der zum einen anzeigt welcher Teil der Liste gerade dargestellt wird.
Wenn der Balken ganz links/oben bzw. rechts/unten ist wird der Anfang bzw. das
Ende der Liste dargestellt. Andererseits können Sie mit diesem Balken auch die
Einträge scrollen, indem Sie den Balken anklicken und ihn anschließend in die
Richtung ziehen, in die Sie die Einträge scrollen möchten.


13.7 Die Einträge-Gadgets:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Diese Gadgets befinden sich im inneren des Fensters und enthalten die Namen der
Gruppen sowie ihre Einträge, wobei immer zuerst der Gruppennamen und dannach
die einzelnen Einträge aufgelistet werden. Zur besseren Unterscheidung wirken
die Gruppen eingedrückt im Gegensatz zu den Einträgen. Wenn ein Name zulang ist
wird er einfach abgeschnitten.
Die Gruppen-Gadgets werden zwar dargestellt, sie können jedoch nicht angeklickt
werden. Im Gegensatz zu den Gadgets der Einträge, die beim Anklicken dazu
führen, daß das entsprechende Programm gestartet wird. Nach dem Start bleibt das
WBButtons-Fenster weiterhin geöffnet und es können weitere Programme gestartet
werden.



14. Der FuncKeys-Task:
======================

Dieser Task erzeugt nach dem Start einen Inputhandler und benützt diesen, um zu
überprüfen ob Tastenkombinationen auftretten, die von EasyStart verwendet
werden (siehe Kapitel 8), d.h. es wird überprüft, ob die Tastenkombinationen
mit denen eines Eintrages in einer der für diesen Task aktiven Gruppen (siehe
Kapitel 2.4) übereinstimmt.
Wenn eine verwendete Kombination gefunden wird startet EasyStart das ent-
sprechende Programm. Sollten zwei Einträge mit derselben Tastenkombination
existieren, so wird die verwendet, die zuerst gefunden wird.
Der FuncKeys-Task bleibt nach dem Start des Programms weiter aktiv solange, bis
Sie ihn beenden (siehe Kapitel 9.7.3).

Der FuncKeys-Task ist nicht für die Start- und Stop-Tastenkombinationen der
Start-Tasks zuständig, diese werden vom MasterProcess selbst verwaltet und
funktionieren deshalb auch dann, wenn der FuncKeys-Task gerade nicht aktiv ist.
Alle anderen Tastenkombinationen werden jedoch von diesem Task verwaltet und
stehen deshalb auch nur dann zur Verfügung, wenn dieser Task im Zustand RUNNING
(siehe Kapitel 9.6.7) ist.



15. Der ARexx-Task:
===================

Im folgenden Kapitel wird mehrfach der Begriff ARexx verwendet, wobei zu
beachten ist, daß mit ARexx-Task der Start-Task als Teil von EasyStart gemeint
ist. Mit ARexx wird selbst wird die Programmiersprache ARexx und das dazu
benötigte Programm RexxMast bezeichnet. (Jetzt sollten alle Verwechslungen
ausgeschlossen sein, oder ?)

Dieser Task erzeugt einen ARexx-Port mit Namen 'EasyStart', so daß Sie
EasyStart durch ARexx steuern können. Der ARexx-Task überprüft jedoch nicht
ob ARexx bereits geladen ist, da der ARexx-Task für die Startart 'ES-Msg'
(siehe Kapitel 6.3.5) ebenfalls benötigt wird und deshalb auch ohne ARexx
arbeiten kann.
Um ein Programm zu starten, muß nur der Name des entsprechenden Gruppeneintrags
an den ARexx-Task geschickt werden, wobei nicht zwischen Groß- und Klein-
schreibung unterschieden wird. Mögliche Parameter müssen durch Leerzeichen
getrennt an den Namen angefügt werden.
Der ARexx-Task untersucht nur die Gruppeneinträge, deren Gruppe auch für den
ARexx-Task aktiviert ist (siehe Kapitel 2.4). Wenn zwei Einträge mit gleichem
Namen existieren, wird der verwendet, der als erster gefunden wird, wobei sich
die Einträge nicht in der gleichen Gruppe befinden müssen.
Nach der Auswertung der Nachricht startet EasyStart das entsprechende Programm
oder gibt einen Fehler an ARexx zurück. Nach dem Start bleibt der ARexx-Task
weiterhin im Status RUNNING (siehe Kapitel 9.6.7). Neben dem Starten von
Programmen ist der ARexx-Task auch in der Lage EasyStart zu steuern, wozu
folgende Befehle zur Verfügung stehen.


15.1 Die Starttask-Befehle:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Diese Befehle sind identisch mit den Commands-Gadgets (siehe Kapitel 9.7) und
erlauben es ebenfalls Starttasks zu steuern. Das Befehlsformat ist wie folgt
aufgebaut, 'BEFEHL TASK'. Die einzelnen Befehle sind:

 - 'START'  : Startet einen Task (siehe Kapitel 9.7.1)
 - 'RESTART': Startet einen Task erneut (siehe Kapitel 9.7.6)
 - 'UPDATE' : Updatet einen Task (siehe Kapitel 9.7.4)
 - 'SLEEP'  : Versetzt einen Task in den Wartezustand (siehe Kapitel 9.7.5)
 - 'STOP'   : Hält einen Task an (siehe Kapitel 9.7.3)
 - 'UNLOAD' : Entfernt einen Task aus dem Speicher (siehe Kapitel 9.7.2)

Nach jetzt alle Befehle erklärt sind, bleiben noch der Parameter "TASK" übrig,
der im folgenden erklärt werden.

 - 'POPMENU'  : Der PopMenu-Task (siehe Kapitel 10)
 - 'POPSCREEN': Der PopScreen-Task (siehe Kapitel 11)
 - 'WBMENU'   : Der WBMenu-Task (siehe Kapitel 12)
 - 'WBBUTTONS': Der WBButtons-Task (siehe Kapitel 13)
 - 'FUNCKEYS' : Der FuncKey-Task (siehe Kapitel 14)
 - 'AREXX'    : Der ARexx-Task (siehe Kapitel 15)
 - 'KEYLIST'  : Der KeyList-Task (siehe Kapitel 16)

Zum Schluß noch zwei kleine Beispiel für das Befehlsformat:

'START POPMENU': Startet den PopMenu-Task
'UNLOAD WBMENU': Stop gegebenfalls den WBMenu-Task und entfernt ihn
                 anschließend aus dem Speicher


15.2 Die EasyStart-Befehle:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Diese Befehle stehen für Funktionen des MasterProcesses und können als solche
sowohl über die entsprechenden Gadgets als auch über die entsprechenden ARexx-
Befehle ausgeführt werden. Die meisten dieser Befehle besitzen keine Parameter,
weshalb nur dann Parameter möglich sind, wenn diese extra erwähnt werden. Die
einzelnen Befehle sind:

 - 'UPDATE ALL' : EasyStart wird komplett upgedatet (siehe Kapitel 9.12)
 - 'CONFIGURE'  : Das ESConfig-Programm wird gestartet (siehe Kapitel 9.10)
 - 'SNAPSHOT'   : Die aktuellen Parameter werden gespeichert (siehe Kapitel
                  9.11)
 - 'ABOUT'      : Das Informationsfenster wird angezeigt (siehe Kapitel 9.13)
 - 'OUTPUT'     : Der Ausgabekanal wird festgelegt (siehe Kapitel 9.9)
   Mögliche Parameter sind:
    + 'CUSTOM': Die Ausgaben werden in eine Datei umgeleitet
    + 'STDOUT': Die Ausgaben werden auf dem Standartkanal ausgegeben
    + 'NIL'   : Die Ausgaben werden nicht ausgegeben
 - 'ICONIFY'    : Der MasterProcess wird iconified (siehe Kapitel 9.4)
 - 'WAIT'       : Der MasterProcess wird in den Wartezustand versetzt (siehe
                  Kapitel 9.3)
 - 'OPEN MASTER': Das MasterProcess-Fenster wird geöffnet (siehe Kapitel 9)
 - 'TOFRONT'    : Das MasterProcess-Fenster wird in den Vordergrund gelegt
                  (siehe Kapitel 9.5)
 - 'TOBACK'     : Das MasterProcess-Fenster wird in den Hintergrund gelegt
                  (siehe Kapitel 9.5)
 - 'EXIT'       : EasyStart wird beendet (siehe Kapitel 9.1)


15.3 Beispielprogramm:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Somit wären alle Befehle des ARexx-Task aufgelistet und zum Abschuß noch ein
kleines Beispielprogramm in ARexx, das Sie bei geladenem ARexx-Task mittels des
Befehls 'RX' starten können:

/* some EasyStart commands */

address 'EasyStart'	/* hole Host-Adresse */

'start popscreen'	/* starte PopScreen-Task */
'open master'		/* öffne MasterProcess-Fenster */
'configure'		/* starte ESConfig-Programm */

/* angenommen Sie haben das Programm DeluxePaint mit dem Eintragnamen */
/* DPaint bezeichnet und 'ARexx commands' aktiviert (siehe Kapitel 6.16) */

'dpaint ram:Picture1'	/* starte DeluxePaint und lade das Bild ram:Picture1 */



16. Der KeyList-Task:
=====================

Im Gegensatz zu den übrigen Tasks ist dieser Task nicht in der Lage Programme
zu starten, sondern dient nur dazu, um die mit EasyStart definierten Tasten-
kombinationen anzuzeigen. Dazu öffnet dieser Task an der mit dem ESConfig-
Programm bestimmten Stelle (siehe Kapitel 7.9.2) ein Fenster auf dem WorkBench-
Screen. Dieses Fenster enthält folgende Gadgets und Anzeigen:

16.1 Die Tastenkombination-Anzeigen:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Das KeyList-Fenster enthält bis zu 4 dieser Anzeigen aufeinmal, wobei sie im
Inneren des Fensters dargestellt werden. Jede Anzeige enthält folgende
Informationen:

16.1.1 Die Tasten-Funktion:
---------------------------
Dies ist die Überschrift der Anzeige, die immer unterstrichen geschrieben wird
und aus dem Text "-Start" bzw. "-Stop" gefolgt von dem Namen des betreffenden
Gruppeneintrags (siehe Kapitel 2.5) bzw. StartTasks (siehe Kapitel 10 - 16)
besteht. Der Text "-Start" besagt, daß mit der Tastenkombination ein Programm
bzw. StartTask gestartet werden kann, der Text "-Stop" hingegen kommt nur bei
Start-Task vor und erlaubt das Stoppen des Tasks durch die betreffende Tasten-
kombination (siehe Kapitel 8.3).

16.1.2 Die Code- und Qual-Werte:
--------------------------------
Diese zwei Werte bestimmen die Tastenkombination und sind identisch mit denen,
die auch sonst von EasyStart verwendet werden (siehe Kapitel 8.2.2 und 8.2.3).
Die Werte werden in der gleichen Zeile wie die Überschrift dargestellt und zwar
hexadezimal hinter dem betreffenden Text.

16.1.3 Die Code-Taste:
----------------------
Dies ist die unter der Überschrift stehende Taste, die zusammen mit den
Qualifier-Tasten gedrückt werden muß, um die Tastenkombination auszulösen.
Das angegebene Zeichen ist immer das, das erscheint, wenn man nur diese Taste
drückt. Bei Tasten die keine Zeichen erzeugen, wie z.B. die Funktionstasten
wird immer der Name der Taste angegeben anstatt des Zeichens.
Wenn hinter der Taste der Text "(Numericpad)" steht, bedeutet dies, daß die
Taste sich auf dem Zehnerblock befindet.
Wenn '????' als Taste angezeigt wird, bedeutet dies, das EasyStart keine Taste
mit dem entsprechenden Code gefunden hat. (Was für eine Tastatur benützen Sie
eigentlich ?????)
Hinter der Taste steht noch '[DOWN]' oder '[UP]' je nachdem, ob EasyStart
darauf wartet bis die Taste gedrückt oder wieder losgelassen wird.
Das '+'-Zeichen hat keine Funktion, sondern dient nur dazu, um anzuzeigen, daß
noch Qualifier-Tasten existieren.

16.1.4 Die Qualifier-Tasten:
----------------------------
Dies sind die Tasten, die unter der Code-Taste stehen und zusammen mit der
Code-Taste gedrückt werden müssen, um die Tastenkombination auszulösen. Wenn
mehr als eine Qualifier-Taste existieren, werden diese durch einen senkrechten
Strich "|" getrennt hintereinander aufgelistet. Wenn Maustasten als Qualifier-
Tasten verwendet werden, werden diese in der selben Zeile angezeigt wie die
Code-Taste. (Für eine Liste der Qualifier-Tasten siehe Kapitel 4.2.3)

Die verwendeten Abkürzungen für die einzelnen:

  - MMB:     mittlere Maustaste
  - RMB:     rechte Maustaste
  - LMB:     linke Maustaste
  - LShift:  linke Shift-Taste
  - RShift:  rechte Shift-Taste
  - Caps ON: CapsLock leuchtet
  - Ctrl:    Ctrl-Taste
  - LAlt:    linke Alt-Taste
  - RAlt:    rechte Alt-Taste
  - LAmiga:  linge Amiga-Taste
  - RAmiga:  rechte Amiga-Taste


16.2 Das Close-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget befindet sich in der linken oberen Ecke des Fensters und dient
dazu, um daß KeyList-Fenster zu schließen. Wenn das Fenster geschlossen wird,
wird der KeyList-Task automatisch beendet und aus dem Speicher entfernt.
Das gleiche bewirkt ein nochmaligen Anklicken des KeyList-Gadgets (siehe
Kapitel 9.8) oder das Drücken der Stop-Tastenkombination (siehe Kapitel 8.3).


16.3 Das Move-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget ist die Titelzeile des KeyList-Fensters mit dem Text "List of
command key codes:" bzw. "List of program key codes:" jenachdem, was gerade
angezeigt wird. Wenn Sie dieses Gadget anklicken und die linke Maustaste
gedrückt halten, können Sie durch bewegen der Maus das Fenster verschieben,
genauso wie Sie es von normalen Amiga-Fenstern kennen.


16.4 Das Cmds-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget befindet sich rechts hinter dem Move-Gadget und enthält den Text
"Cmds". Wenn Sie dieses Gadget anklicken werden die Tastenkombinationen für die
StartTask angezeigt, d.h. es wird für jeden Task sowohl Start- als auch Stop-
Tastenkombination (siehe Kapitel 8) angezeigt. Neben den Tastenkombinationen für
die StartTasks werden auch die für den MasterProcess und den KeyList-Task
dargestellt.


16.5 Das Progs-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget befindet sich rechts hinter dem Cmds-Gadget und enthält den Text
"Progs". Wenn Sie dieses Gadget anklicken werden die Tastenkombinationen für
die Gruppeneinträge (siehe Kapitel 4.2), d.h. es wird für jeden Eintrag die
Tastenkombination angezeigt, die das entsprechende Programm startet.
Da EasyStart fremde Programme nicht stoppen sondern nur starten kann, stehen in
dieser Liste auch keine Stop-Tastenkombinationen.


16.6 Das Depth-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget befindet sich in der rechten oberen Ecke des KeyList-Fensters
und dient dazu, um das KeyList-Fenster in den Vorder- bzw. Hintergrund zu
legen. Dabei ist dieses Gadget von der Funktionsweise identisch mit dem
Depth-Gadget der Workbench 2.0, d.h. wenn sich das Fenster im Vordergrund
befindet wird es in den Hintergrund gelegt, ansonsten wird es in den Vorder-
grund gelegt. Im Gegensatz zu den normalen Depth-Gadget funktioniert dieses
Gadget auch unter Kickstart 1.2 und 1.3.


16.7 Das Hoch- bzw. Runter-Scrollgadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget befindet sich am oberen bzw. unteren Ende des rechten Randes des
KeyList-Fensters und enthält einen Pfeil der nach oben bzw. unten zeigt. Wenn
Sie dieses Gadget anklicken wird die Liste der Tastenkombinationen nach oben
bzw. unten gescrollt, sofern mehr als 4 Tastenkombination in der Liste
enthalten sind. Wenn der Anfang bbzw. das Ende der Liste erreicht ist, kann
nicht mehr weiter gescrollt werden.


16.8 Das Proportional-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget befindet sich zwischen den zwei Scrollgadgets und enthält einen
Balken, der zum einen anzeigt welcher Teil der Liste gerade dargestellt wird.
Wenn der Balken ganz oben bzw. unten ist wird der Anfang bzw. das Ende der
Liste dargestellt. Andererseits können Sie mit diesem Balken auch die Liste
scrollen, indem Sie den Balken anklicken und ihn anschließend in die Richtung
ziehen, in die Sie die Tastenkombinationen scrollen möchten.



Mit dem KeyList-Task sind jetzt alle Tasks abgehandelt, so daß jetzt nur noch
einige ergänzende Kapitel folgen.


17. Das 'Command line'-Fenster:
===============================

Dieses Fenster erscheint, wenn Sie ein Programm starten, bei dem die Funktion
'Command line' aktiviert ist (siehe Kapitel 6.17). Mit Hilfe dieses Fensters
können Sie die Parameter verändern, die dem entsprechenden Programm beim Start
übergeben werden. Dazu stehen folgende Gadgets zur Verfügung:


17.1 Das 'Command line'-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Dieses Gadget ist das lange Stringgadget in der Mitte des Fensters. In dieses
Gadget schreibt EasyStart die gerade aktiven Parameter in der Form einer CLI-
Kommandozeile, d.h. erst der Programmname (eventuell mit Pfad) und danach die
einzelnen Parameter (jeweils durch Leerzeichen getrennt). Sie können diese
Zeile nach belieben Verändern und ergänzen, so wie Sie es für nötig halten.


17.2 Das Okay-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesem Gadget verlassen Sie das 'Command line'-Fenster, d.h. es wird ge-
schlossen und anschließend verwendet EasyStart die neue Kommandozeile, um das
betreffende Programm zu starten.


17.3 Das Cancel-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesem Gadget verlassen Sie ebenfalls das 'Command line'-Fenster und
anschließend verwendet EasyStart allerdings nicht die neue Kommandozeile
sondern die, die auch vor dem öffnen des 'Command line'-Fensters aktiv war und
startet damit das betreffende Programm.


17.4 Das Quit-Gadget:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesem Gadget verlassen Sie ebenfalls das 'Command line'-Fenster,
allerdings wird jetzt der Programmstart abgebrochen, so daß nach dem Schießen
des Fensters kein Programmstart mehr vorgenommen wird.



18. Das AwakeES-Programm:
=========================

Dieses Programm dient dazu, um das MasterProcess-Fenster zu öffnen, sofern
EasyStart bereits geladen ist. Ansonsten startet das AwakeES-Programm das
EasyStart-Programm. Dieses Programm eignet sich also hervorragend um EasyStart
zu starten, da es auch überprüft ob EasyStart schon geladen ist. Wohingegen
ein zweimaligen Starten des EasyStart-Programms direkt zu einer Fehlermeldung
führt.
Dieses Program unterstützt auch einige ToolTypes (siehe Amiga Handbuch), die
Sie in dem zugehörigen Icon setzen können. Um ein ToolType zu löschen müssen
Sie diesen nicht aus der Liste entfernen, sondern es genügt, wenn Sie einfach
ein Strichpunkt ";" vor ihn schreiben.
Die ToolTypes funktionieren nur dann, wenn AwakeES von der WorkBench aus
gestartet worden ist. Wenn AwakeES vom CLI aus gestartet wird werden
automatisch die Standardparameter verwendet (also alle ToolTypes nicht
gesetzt). Die einzelnen ToolTypes sind:


18.1 Das "NOMSGWIN"-ToolType:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wenn dieses ToolType gesetzt ist, öffnet AwakeES kein Nachrichtenfenster, d.h.
wenn Sie AwakeES von der WorkBench aus gestartet haben, macht AwakeES keine
Ausgaben. Dafür erscheint auch nicht jedesmal, wenn Sie AwakeES starten, das
lästige Fenster.
Bei einen Start vom CLI aus hat dieses ToolType keine Wirkung, da die Meldungen
auf dem CLI-Fenster erscheinen und nicht auf einem separatem Fenster.


18.2 Das "OPENMASTER"-ToolType:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Wenn dieses ToolType gesetzt ist, öffnet AwakeES immer das MasterProcess-
Fenster, d.h. wenn EasyStart nicht geladen ist, wird es erst geladen und
anschließend wird das MasterProcess-Fenster geöffnet.
Wenn dieses ToolType nicht gesetzt ist, wird zwar EasyStart geladen, aber
dannach nimmt EasyStart den mit dem ESConfig-Programm bestimmten Status ein
(siehe Kapitel 7.2.4).


18.3 Das "COMMAND="-ToolType:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Mit diesem ToolType können Sie bestimmen, wo sich EasyStart befindet. Also
angenommen Sie haben EasyStart im Verzeichnis "DH0:EasyStart" installiert, so
muß der Eintrag lauten "COMMANDS=DH0:EasyStart/EasyStart".
Dieses ToolType muß gesetzt werden, wenn Sie das AwakeES-Programm in ein
anderes Verzeichnis kopieren (z.B. das "WBStartup"-Verzeichnis).
Wenn dieses ToolType nicht gesetzt ist, wird automatisch angenommen das AwakeES
und EasyStart sich im gleichen Verzeichnis befinden.



19. Anhang:
===========

19.1 Fehlermeldungen:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
In diesem Abschnitt werden alle Fehlermeldungen beschrieben, die EasyStart
ausgeben kann, sowie eine mögliche Fehlerursache und wie man den Fehler beheben
kann (wenn möglich).

19.1.1 Die "Can't load <TASK> !"-Fehlermeldung:
-----------------------------------------------
Wenn diese Fehlermeldung auftritt war EasyStart nicht in der Lage den ent-
sprechenden Start-Task zu starten (siehe Kapitel 9.7.1). Wobei für <TASK> einer
der Tasks, PopMenu, PopScreen, WBMenu, WBButtons, FuncKeys, ARexx oder KeyList
erscheint.
Mögliche Ursachen sind:
  - zuwenig freier Speicher (sehr unwahrscheinlich)
  - EasyStart falsch gestartet (ohne Pfad, siehe Kapitel 1.4)
  - EasyStart falsch installiert (das ESTasks-Verzeichnis oder der betreffende
    Task ist nicht vorhanden, siehe Kapitel 1.3)

19.1.2 Die "Can't open ES-Configuration !"-Fehlermeldung:
---------------------------------------------------------
Diese Fehlermeldung besagt, daß EasyStart nicht in der Lage war das Config-File
"ES-Configuration" zu öffen, wobei diese Meldung sowohl beim Laden als auch
beim Speichern des Config-Files auftretten kann. Wenn Sie beim Laden auftritt
wird EasyStart sofort nach der Fehlermeldung beendet, beim Speichern passiert
nichts weiter.
Mögliche Ursachen sind:
  - schreibgeschützte Diskette (nur beim Speichern möglich)
  - EasyStart falsch gestartet (ohne Pfad, siehe Kapitel 1.4)
  - EasyStart falsch installiert (das "ES-Configuration"-File ist nicht
    vorhanden, siehe Kapitel 1.3)

19.1.3 Die "Can't open Window"-Fehlermeldung:
---------------------------------------------
Diese Fehlermeldung tritt auf, wenn EasyStart nicht in der Lage war ein Fenster
zu öffnen.
Mögliche Ursachen sind:
  - zu wenig Speicher (insbesondere zu wenig Chip-Ram)

19.1.4 Die "Don't run EasyStart twice !"-Fehlermeldung:
-------------------------------------------------------
Diese Fehlermeldung tritt auf, wenn Sie versuchen EasyStart nochmals zu
starten, obwohl es schon einmal geladen ist. Das zweite EasyStart wird sofort
nach dieser Fehlermeldung beendet, da sich EasyStart nur jeweils einmal im
Speicher befinden darf, da es sonst zu ein Absturz kommen könnte.

19.1.5 Die "Screen to small for PopMenu !"-Fehlermeldung:
---------------------------------------------------------
Diese Fehlermeldung tritt auf, wenn der Screen auf dem Sie das PopUp-Menü
öffnen möchten (siehe Kapitel 10) zu klein für das PopUp-Menü ist. Dieser
Fehler tritt vorallem bei sehr kleinen Screens (z.B. LORES) und wenn extrem
viele Einträge im PopUp-Menü dargestellt werden auf.
Wenn Sie jedoch wieder auf einen größeren Screen wechseln funktioniert das
PopUp-Menü wieder.

19.1.6 Die "WorkBench window not found !"-Fehlermeldung:
--------------------------------------------------------
Diese Fehlermeldung tritt auf, wenn der WBMenu-Task (siehe Kapitel 12)
gestartet wurde und dieser nicht in der Lage war, das WorkBench-Fenster zu
finden und deshalb auch keine Menüs erzeugen konnte.
Mögliche Ursachen sind:
  - ein noch nich oder nicht mehr geöfftes WorkBench-Fenster

19.1.7 Die "ARexx-Task not loaded !"-Fehlermeldung:
---------------------------------------------------
Diese Fehlermeldung wenn Sie versuchen ein Programm von Typ "ES-Msg" zu starten
(siehe Kapitel 6.3.5), obwohl der ARexx-Task (siehe Kapitel 15) noch nicht oder
nicht mehr geladen und aktiv ist.

19.1.8 Die "Can't open keymap library !"-Fehlermeldung:
-------------------------------------------------------
Wenn diese Fehlermeldung war EasyStart nicht in der Lage die "keymap.library"
zu laden, die benötigt wird um ein Programm vom Typ "String" zu starten (siehe
Kapitel 6.3.6).
Mögliche Ursachen sind:
  - Verwenden von EasyStart unter Kickstart 1.3 (die "keymaps.library" steht nur
    unter Kickstart 2.0 zur Verfügung)
  - nicht vorhandenes File (die "keymaps.library" befindet sich nicht im
    logischen Gerät "LIBS:")

19.1.9 Die "Can't open custom output !"-Fehlermeldung:
------------------------------------------------------
Die im Custom-Gadget angegebene Datei (siehe Kapitel 7.2.6) kann nicht geöffnet
werden, weshalb EasyStart nach jetzt alle Ausgaben ins "NIL:" umleitet, so daß
sie verloren gehen.
Mögliche Ursachen sind:
  - eine falsch angegebene Datei (z.B.: "COM:" statt "CON:" oder dergleichen)
  - eine schreibgeschützte Diskette

19.1.10 Andere Fehlermeldungen:
-------------------------------
Neben diesen Fehlermeldungen können noch Fehler beim Starten von Programmen
auftretten, diese werden jedoch auf dem Ausgabekanal (siehe Kapitel 9.9)
ausgegeben. Da es sich bei diesen Fehlermeldungen jedoch um die üblichen CLI-
Fehlermeldungen handelt werden diese nicht extra erwähnt.



Nachdem Sie jetzt endlich das Ende der Anleitung erreicht haben, bleibt mir
nur noch Ihnen viel Erfolg mit EasyStart zu wünschen.
Falls Sie noch Rückfragen oder Probleme mit EasyStart haben oder sonst irgend-
etwas zu EasyStart bemerken möchten, z.B. Verbesserungsvorschläge oder der-
gleichen, schreiben Sie bitte an:

20. Adresse des Autors:
=======================

Andreas Krebs
Mittelweg 9
7110 Öhringen 2
Germany

Tel.: 07948/2101  (am Wochenende und in den Semesterferien)
      0721/821356 (sonst)

(Im Zweifel einfach beide probieren und hoffen das es klappt.)

Oder per Email einfach an folgende Adresse. (Antwort kann manchmal etwas dauern,
da ich nicht jeden Tag überprüfe ob neue Nachrichten da sind, bzw. mich nicht
jeden Tag in mein Account einloge.)

Email: s_krebs@iravcl.ira.ua.de
