GGGGGG RRRRRR AAAAAA BBBBBBB II FFFFFFFF FFFFFFFF GG GG RR RR AA AA BB BB II FF FF GG RR RR AA AA BB BB II FF FF GG RR RR AA AA BB BB II FF FF GG RRRRRRR AAAAAAAA BBBBBBB II FFFFFF FFFFFF GG GGG RR RR AA AA BB BB II FF FF GG GG RR RR AA AA BB BB II FF FF GG GG RR RR AA AA BB BB II FF FF GGGGGG RR RR AA AA BBBBBBB II FF FF © Juni 1992 by Bernstein Zirkel Softworks c/o Hartmut Stein Kölner Str. 7 W-5090 Leverkusen 3 - Opladen West-Germany 1. Eine kurze Einführung ------------------------ Mit Hilfe von GrabIFF ('greife IFF') können Sie aus jedem beliebigen Screen, Fenster oder Mauszeiger ein IFF-Bild oder einen IFF-Pinsel bilden - vorausgesetzt, daß das entsprechende Programm einen Intuition-Screen verwendet und das Multitasking nicht abschaltet. Die IFF-Dateien können dann mit jedem beliebigen Malprogramm weiter bearbeitet werden. GrabIFF kann ganze Screens und Fenster oder auch beliebige rechteckige Ausschnitte von Screens als IFF-Dateien sichern. Außerdem gibt Ihnen GrabIFF noch die Möglichkeit, den Mauszeiger eines Fensters als IFF-Brush abzuspeichern. GrabIFF benötigt als Voraussetzung einen Amiga mit OS 2.04 oder höher. 2. Wie GrabIFF arbeitet ----------------------- Wenn GrabIFF korrekt installiert und gestartet wurde, kann es durch eine Kombination von Qualifier-Tasten (das sind die Control- und CapsLock-Taste sowie die Shift-, Alt- und Amiga-Tasten) aktiviert werden. Normalerweise drücken Sie dazu die Control-Taste zusammen mit der linken Amiga-Taste - eine leicht zu erreichende Kombination, die Sie aber auch an Ihre speziellen Bedürfnisse beliebig anpassen können (falls sich z.B. Überschneidungen mit dem HotKey eines anderen Programms ergeben sollten). Wenn Sie diese spezielle Qualifier-Kombination betätigen, zeichnet GrabIFF ein sogenanntes 'Crosshair' auf den aktiven Screen - ein farbig hervorgehobenes Kreuz aus zwei Linien, die sich an der Position des Mauszeigers schneiden. Sie haben nun fünf verschiedene Möglichkeiten um fortzufahren: a) Sichern des gesamten Screens Um den gesamten Screen zu sichern, drücken Sie nun bitte die Taste 's' (s = Screen), ohne die Qualifier-Tasten dabei loszulassen. b) Sichern des aktiven Fensters Um das aktive Fenster zu sichern, drücken Sie nun bitte die Taste 'w' (w = Window = Fenster), ohne die Qualifier-Tasten dabei loszulassen. c) Sichern des aktuellen Mauszeigers Um den Mauszeiger des aktuellen Fensters zu sichern, drücken Sie nun bitte die Taste 'p' (p = Pointer = Zeiger), ohne die Qualifier-Tasten dabei loszulassen. d) Ausschneiden eines beliebigen Bereiches Um einen beliebigen rechteckigen Ausschnitt des aktuellen Screens abzusichern, bewegen Sie die Maus bitte an eine der vier Ecken des gewünschten Vierecks, ohne die Qualifier-Tasten loszulassen. Drücken Sie nun die linke Maustaste und halten sie gedrückt - das Crosshair wird zu einem 'Rubberband', einem Kasten, dessen Größe Sie nun mit der Maus bestimmen können. Ziehen Sie die Maus jetzt (ohne die linke Maustaste und die Qualifier loszulassen) an die gegenüberliegende Ecke des gewünschten Rechtecks und lassen erst jetzt die Maustaste los. e) Abbruch des Vorgangs Um den Ausschneide-Vorgang an einem beliebigen Punkt abzubrechen, genügt es, eine der Qualifier-Tasten loszulassen. Im Normalfall speichert GrabIFF die ausgeschnittenen Bilder in der RAM:-Disk unter den Namen 'GrabIFF.000', 'GrabIFF.001', ... mit fortlaufenden Nummern ab. Das Sichern eines Fensters ist ein etwas komplizierter Vorgang, sofern das Fenster von einem oder mehreren anderen Fenstern verdeckt wird. Handelt es sich bei dem verdeckten Fenster um ein sog. SuperBitMap- oder SmartRefresh-Fenster, so bewahrt die layers.library (die die Verwaltung sich überlappender Flächen übernimmt) die verdeckten Teile in einem speziellen Speicher auf, der ohne Probleme ausgelesen werden kann. Handelt es sich bei dem Fenster aber um ein sog. SimpleRefresh-Fenster (wie bei Shell-Fenstern oder der Workbench), werden die verdeckten Flächen von dem Programm selber erst dann wieder aufgebaut, wenn das Fenster nicht mehr verdeckt wird. Aus diesem Grund werden Fenster beim Abspeichern automatisch in den Vordergrund gebracht - was bei BackDrop-Fenstern (die sich immer im Hintergrund befinden) natürlich nicht funktioniert! Um ein solches Fenster abzuspeichern, sollten Sie daher erst alle verdeckenden Fenster schließen oder verschieben. 3. Installation --------------- GrabIFF setzt sich aus zwei Teilen zusammen: dem Programm 'GrabIIF' selber, das in jedem beliebigen Verzeichnis untergebracht werden kann, sowie dem Handler 'GrabIFFHandler', der in das 'L:'-Verzeichnis kopiert werden muß. Bei Installation von der Workbench aus sollten Sie zuerst das 'InstallHandler'-Icon anklicken, das den Handler in das entsprechende Verzeichnis Ihrer System-Partition kopiert. Anschließend sollten Sie 'GrabIFF' selber in ein passendes Verzeichnis wie z.B. 'Tools' oder 'Utilities' verschieben, so daß Sie es bei Bedarf schnell zu Hand haben. Möchten Sie, daß GrabIFF automatisch bei jedem Neustart Ihres Amigas aktiviert wird, sollten Sie es in der 'WBStartUp'-Schublade Ihrer 'WB_2.x'-Disk unterbringen. Falls Sie das Programm irgendwann einmal beenden wollen, genügt es, es einfach nochmals zu starten. Bei Installation von der Shell aus sollten Sie den Handler in das 'L:'-Verzeichnis und 'GrabIFF' selber nach 'C:' kopieren, so daß Sie das Programm immer direkt verfügbar haben. Um das Programm zu starten, genügt es, 'GrabIFF' auf der Kommandozeile einzugeben. Auf 'Run' oder 'RunBack' können Sie verzichten, da das Programm lediglich den Handler startet und dann wieder zur Shell zurückkehrt. Soll das Programm beendet werden, genügt es, es einfach nochmals zu starten. 4. Optionen ----------- GrabIFF verfügt über eine Reihe von Optionen, die Sie beim Start angeben können. Im Normalfall werden Sie diese aber wohl nicht benötigen, so daß das Programm genauso arbeitet wie oben beschrieben. Die Optionen können sowohl beim Start von der Workbench als auch von der Shell aus verwendet werden. Workbench-Benutzer tragen die gewünschten Optionen dazu als Tooltypes in das Info-Fenster von GrabIFF ein (in Ihrem Workbench-Handbuch finden Sie nähere Informationen über die Verwendung von Tooltypes). Shell-Benutzer geben die Optionen (wie üblich durch Leerzeichen getrennt) hinter dem Namen des Programms in der Kommandozeile an. Wird beim Start von der Shell als einziges Argument ein Fragezeichen angegeben, zeigt das Programm Ihnen eine kurze Hilfe mit den einzelnen Parametern an, der im für Shell-Befehle üblichen Format erscheint (näheres dazu im finden Sie in Ihrem Shell-Handbuch) On Installiert GrabIFF. Off Entfernt ein vorher gestartetes GrabIFF wieder. Falls weder 'On' noch 'Off' angegeben werden, wird der aktuelle Zustand des Programms invertiert (das bedeutet: falls es geladen war, wird es entfernt, andernfalls wird es geladen). Quiet Normalerweise gibt GrabIFF beim Start die Meldung 'GrabIFF installed' aus. Diese Option unterdrückt die Ausgabe. Usage Zeigt ein Fenster mit einer kurzen Erklärung aller möglichen Optionen an (eine ausführlichere Beschreibung finden Sie in dieser Datei). AskName Normalerweise speichert GrabIFF die Dateien unter dem Standardnamen 'RAM:GrabIFF' mit einer fortlaufenden Nummerierung ab (siehe auch die 'STANDARDNAME'-Option). Wird diese Option angegeben, öffnet das Programm statt dessen nach jedem Ausschneide-Vorgang einen Standard-Requester, in dem Sie den Namen der neuen Datei festlegen können. CheckOff Wenn GrabIFF eine Datei abspeichert, überprüft das Programm normalerweise zuerst, ob diese Datei bereits existiert. Falls eine schon vorhandene Datei des gewünschten Namens gefunden wird und falls die 'ASKNAME'-Option angegeben wurde, fragt GrabIFF nochmals nach, ob die Datei tatsächlich überschrieben werden soll. Falls Sie dies ablehnen, wird die Operation abgebrochen. Haben Sie 'ASKNAME' nicht angegeben, versucht GrabIFF, die Datei mit der nächst folgenden Nummer abzusichern. Das heißt: Existiert 'RAM:GrabIFF.000' bereits, versucht das Programm, die Daten unter dem Namen 'RAM:GrabIFF.001' abzuspeichern. Existiert auch diese Datei, wird 'RAM:GrabIFF.002' untersucht etc. Benutzen Sie die 'CHECKOFF'-Option, um die Überprüfung auf Vorhandensein einer Datei auszuschalten. CrosshairOff Mit Hilfe dieser Option können Sie das Crosshair abschalten, so daß es nicht mehr möglich ist, beliebige Ausschnitte eines Screens abzuspeichern. Diese Option kann nützlich sein, wenn GrabIFF die Grafik in dem entsprechenden Screen nicht verändern soll. Die Option wurde hinzugefügt, da das Crosshair beim Ausschneiden von DPaints Screen eine Spur von Punkten hinterläßt (naja, eigentlich ist es ja auch unnötig, etwas vom Screens DPaints ausschneiden zu wollen, da man dafür viel besser DPaints eigene Funktionen verwenden kann, aber egal - hier ist die Option). Screens, Fenster und Mauszeiger können auch weiterhin über die entsprechenden Tasten gesichert werden. PackOff Im Normalfall werden die von GrabIFF ausgeschnittenen Daten beim Speichern nach dem Standard-'cmpByteRun1'-Verfahren komprimiert, das von allen normalen Grafikprogrammen auf dem Amiga unterstützt wird. Möchten Sie dennoch lieber ungepackte Dateien abspeichern, können Sie GrabIFF mit dieser Option dazu veranlassen. FrontScreen Normalerweise beziehen sich alle Operationen von GrabIFF immer auf den aktiven Screen - das ist der Screen, auf dem sich das gerade aktive Fenster befindet. Damit ist es jedoch nicht möglich, Daten von einem Screen zu sichern, der über kein Window verfügt (obwohl dieser Fall eine Ausnahme darstellt) - der Screen kann nicht aktiviert werden, da Sie kein Fenster auf ihm aktivieren können! In diesem Fall sollten Sie diese Option angeben, die GrabIFF dazu veranlaßt, mit dem vordersten (statt dem aktiven) Screen zu arbeiten. Icons Soll eine Datei von der Workbench aus erreichbar sein, so muß sie über ein Icon verfügen (oder Sie müssen den Punkt 'Show all Files' aus dem 'Window'-Menu der Workbench anwählen). Geben Sie diese Option an, erzeugt GrabIFF für jede Datei ein eigenes Icon. Verbose Wenn Sie diese Option benutzen, zeigt Ihnen GrabIFF zu jedem abgespeicherten Bild in einem Fenster den Namen der neuen Datei sowie die Ausmaße und die Tiefe des Bildes an. Error=None|Beep|Window Taucht beim Sichern ein Fehler auf (nicht genug freier Speicher, Datei konnte nicht geöffnet werden etc.), teilt GrabIFF Ihnen dies normalerweise in einem eigenen Fenster mit. Falls Sie bei dieser Option jedoch 'None' angeben, werden Fehler ignoriert, während die Angabe von 'Beep' lediglich einen kurzen Piepton bei Fehler erlaubt. 'Window' aktiviert die Default-Einstellung. Standardname Wie bereits bei der Beschreibung der 'ASKNAME'-Option beschrieben wurde, speichert GrabIFF die ausgeschnittenen Bilder normalerweise unter dem Standardnamen 'RAM:GrabIFF' mit einer angehängten Zahl ab. Mit Hilfe der 'STANDARDNAME'-Option können Sie diesen Standardnamen beliebig ändern. Bitte geben Sie jedoch immer einen kompletten Pfadnamen an, der mit einer Geräte-Spezifikation beginnt (wie 'RAM:', 'WORK:', 'DF0:', 'GRAB:'), andernfalls werden die Dateien in dem beim Start von GrabIFF aktuellen Verzeichnis abgelegt. Qualifier=nnn Bitte geben Sie für 'nnn' eine Dezimalzahl an, die die Kombination von Qualifier-Tasten (Control, CapsLock, Shift, Alt, Amiga) beschreibt, mit deren Hilfe GrabIFF aktiviert werden kann. Die Qualifier haben die folgenden zugeordneten Werte: Linke Shift 1 Rechte Shift 2 Caps Lock 4 Control 8 Linke Alt 16 Rechte Alt 32 Linke Amiga 64 Rechte Amiga 128 Um eine Kombination von Qualifiern zu verwenden, müssen Sie lediglich die entsprechenden Werte addieren. WindowCode=nnn Bei 'nnn' handelt es sich um eine Dezimalzahl, die den Rawkey-Code für die zum Ausschneiden von Fenstern verwendete Taste angibt. Im Normalfall ist dies der Wert 17 für die Taste 'w'. Falls Ihnen diese speziellen Codes unbekannt sind, sollten Sie GrabIFFs Commodity-Fenster (siehe unten) zur Einstellung der Hotkeys verwenden. ScreenCode=nnn Diese Option setzt den Code zum Abspeichern von Screens und arbeitet wie die 'WINDOWCODE'-Option. PointerCode=nnn Diese Option setzt den Code zum Abspeichern von Mauszeigern und arbeitet wie die 'WINDOWCODE'-Option. Cx_Priority=nnn Die Dezimalzahl 'nnn' gibt die Priorität für GrabIFFs Inputhandler an. Cx_PopUp=yes|no Geben Sie hier entweder 'yes' oder 'no' an. Im ersten Fall öffnet GrabIFF beim Start automatisch sein Commodity-Fenster, wo Sie alle Einstellungen komfortabel über Gadgets vornehmen können. 5. Einige Beispiele ------------------- Sie finden im folgenden einige Beispiele zum Start von GrabIFF über die Shell. Wollen Sie die Beispiele von der Workbench aus nachvollziehen, tragen Sie dazu jede Option in einen eigenen Tooltype in GrabIFFs Info-Fenster ein. GrabIFF On CrosshairOff FrontScreen Standardname=GRAB:NewGrab/XXX Started GrabIFF (oder gibt eine Fehlermeldung aus, falls das Programm schon gestartet wurde). Das Crosshair ist ausgeschaltet und das Programm arbeitet immer mit dem vorne liegenden Screen (nicht mit dem aktiven). Die ausgeschnittenen Bilder werden unter dem Namen 'XXX' mit fortlaufenden Nummern im Verzeichnis 'NewGrab' des Gerätes 'GRAB:' abgelegt (sofern diese beiden überhaupt existieren, ansonsten wird ein Fenster mit einer entsprechenden Fehlermeldung geöffnet). GrabIFF Off Entfernt GrabIFF aus dem Speicher (oder gibt eine Fehlermeldung aus, sofern das Programm noch gar nicht gestartet war). GrabIFF Qualifier=25 WindowCode=35 ScreenCode=53 PointerCode=21 Als Qualifier-Kombination zur Aktivierung von GrabIFF werden die Control-, die linke Shift- und die linke Alt-Taste verwendet. Screens werden gesichert über die Taste 'b', Fenster über die Taste 'f' und Mauszeiger über die Taste 'z'. GrabIFF On CX_PopUp=Yes Icons GrabIFF wird gestartet (falls es noch nicht lief) und öffnet das Commodity Fenster automatisch. Alle erzeugten Dateien können auch von der Workbench aus bearbeitet werden, da GrabIFF automatisch Icons anlegt. 6. Commodities -------------- GrabIFF kann über das Programm 'Exchange' der Workbench Disk gesteuert werden (nähere Informationen dazu finden Sie in Ihrer Amiga-Dokumentation). Mit Hilfe des 'Show'-Gadgets (oder der Option 'CX_PopUp=yes' beim Start von GrabIFF) können Sie das Commodity-Fenster von GrabIFF anfordern, in dem Sie alle Möglichkeiten des Programms kontrollieren können. Das Feld mit dem Titel 'Grab-Codes' enthält die Codes für das Sichern von Screens, Fenstern (Window) oder Mauszeigern (Pointer). Falls Ihnen der gewünschte Rawkey-Code bekannt ist, können Sie ihn in der zweiten Zeile ('Code') der entsprechenden Spalte eintragen (eine Übersicht finden Sie im Amiga Rom Kernel Reference Manual: Devices). Ist Ihnen der Code unbekannt, geben Sie statt dessen die Taste selber in der erste Zeile ('Key') ein. GrabIFF übersetzt die eingegebene Taste in ihr Rawkey-Äquivalent. Bitte vergessen Sie nicht, die Eingabe über 'Return' oder 'Enter' abzuschließen! Im Feld daneben mit dem Titel 'Qualifier' können Sie die Qualifier-Kombination einstellen, mit deren Hilfe Sie GrabIFF in Zukunft aktivieren möchten. Das dritte Feld gibt Ihnen Kontrolle über die verbleibenden Möglichkeiten von GrabIFF. Die Gadgets werden in der Reihenfolge von links nach rechts und von oben nach unten beschrieben. In Klammern finden Sie jeweils den entsprechenden englischen Begriff, der die angewählte Option beschreibt. Im ersten Gadget können Sie festlegen, ob GrabIFF vor dem Abspeichern überprüft, ob bereits eine Datei unter dem entsprechenden Namen existiert ('Check existence') oder ob eine evtl. vorhandene Datei überschrieben werden soll ('Overwrite files') - siehe auch die 'CHECKOFF'-Option. Das Gadget rechts daneben gibt Ihnen die Möglichkeit zu entscheiden, ob Dateien unter einem Standardnamen ('Standardname') abgelegt werden sollen oder ob GrabIFF bei jedem Abspeichern zuerst einen Namen von Ihnen erfragen soll ('Ask for name') - siehe auch die 'ASKNAME'-Option. Im folgenden Eingabefeld können Sie den zu verwendenden Standardnamen eingeben (siehe die 'STANDARDNAME'-Option). In der folgenden Zeile finden Sie drei Gadgets, mit deren Hilfe Sie die folgenden Auswahlen treffen können: Kompression der Dateien ('Compress data'), Erzeugen von Icons ('Icons') und Ausgabe von Meldungen nach dem Sichern ('Verbose'). Nähere Hinweise dazu finden Sie bei der Erläuterung der 'PACKOFF'-, 'ICONS'- und 'VERBOSE'-Option. Über die Gadgets der letzten Zeile können Sie die folgenden Festlegungen treffen: Benutzung des Crosshairs ('Crosshair'), Verwendung des aktiven ('Active screen') oder des vordersten ('Front screen') Screens und Behandlung von evtl. auftretenden Fehlern: Übergehen der Fehler ('Ignore error'), Ausgabe eines Pieptons ('Beep on error') oder Öffnen eines Fensters mit Erklärung der Fehlerursache ('Error window'). Siehe auch die Optionen 'CROSSHAIROFF', 'FRONTSCREEN' sowie 'ERROR'. Am Fuß des Fensters finden Sie drei weitere Gadgets: 'Hide' schließt das Fenster wieder, ohne GrabIFF aus dem Speicher zu entfernen, während 'Quit' das Fenster schließt und GrabIFF beendet. Der dritte Knopf 'Save to Icon' steht nur zur Verfügung, wenn Sie das Programm von der Workbench aus gestartet haben. In diesem Fall können Sie die aktuellen Einstellungen als Tooltypes in GrabIFFs Icon ablegen, so daß sie automatisch beim nächsten Start des Programms wieder zur Verfügung stehen. Ein vergleichbarer Service steht für Shell-Benutzer nicht zur Verfügung - beim Start von der Shell müssen die Optionen wie gewohnt auf der Kommandozeile eingegeben werden. 7. Einige Hinweise ------------------ Obwohl ich das Programm schon seit einiger Zeit fehlerfrei verwende, kann sich natürlich noch jede beliebige Anzahl von schrecklichen Fehlern darin verbergen. Falls es also Ihre Harddisk formatiert, Ihren Monitor in tausende von kleinen Stücken zerspringen läßt oder Ihre Katze verschlingt - bitte machen Sie mich nicht dafür verantwortlich! Hier noch ein paar Sätze, die sich sehr juristisch für mich anhören. Sie stammen aus der ReadMe-Datei von Arq, einem sehr sehr sehr guten und nützlichen Programm. Sorry, Martin, aber wenn Du Deine Adresse dort angegeben hättest, hätte ich Dir etwas für Deine Arbeit zukommen lassen. Aber vielleicht findest Du ja GrabIFF ebenfalls ein wenig nützlich... 8. Juristischer Kram (I'm too sexy ... I mean too lazy to translate it) ----------------------------------------------------------------------- The author will not be liable for any damage arising from the failure of this program to perform as described, or any destruction of other programs or data residing on a system attempting to run the program. While the author knows of no damaging errors, the user of this program uses it at his or her own risk. 9. Credits ---------- Wie Sie vielleicht bemerkt haben, ähnelt GrabIFF dem Program PicSaver von Preben Nielsen ein wenig (oder ein wenig mehr). Ich benutzte dieses Programm für eine kurze Zeit, konnte mich aber mit einigen Dingen nicht abfinden. Zuerst war da dieses lästige kleine Fenster, das sich andauernd öffnete, um mich nach einem Dateinamen zu fragen. Als zweites Manko stellte sich heraus, daß PicSaver nicht in der Lage war, Bilder von Screens ohne Fenster herauszuschneiden - eine Möglichkeit, die ich während der Entwicklung eines anderen Programms benötigte. Das kommerzielle Programm GrabbIt dagegen war zwar nicht in der Lage, Teile von Screens oder einzelne Fenster abzuspeichern, sicherte dafür aber seine Dateien unter einem Namen mit fortlaufender Nummerierung und konnte auch Grafiken aus reinen Screens herausschneiden. Ich entschied mich also dafür, die besten Stücke der beiden Programme zusammenzusetzen, noch ein paar Kleinigkeiten und eine Menge von Optionen hinzuzufügen und da ist es nun: GrabIFF! Fairerweise muß ich zugeben, daß GrabIFF ein wenig größer ist als PicSaver (der GrabIFFHandler benötigt auf Disk 14044 Bytes, während der komplette PicSaver nur 4560 Bytes benötigt). Mehr als die Hälfte davon wird jedoch schon von dem Commodity-Fenster verursacht (exakt 7668 Bytes oder 55%). Falls Sie dieses Fenster nicht benötigen und eine kleinere Version von GrabIFF benutzen möchten, können Sie diese bei mir bestellen (siehe unten). An dieser Stelle möchte ich Preben Nielsen danken für die Anregungen, die ich in PicSaver gefunden habe (Dank Dir, Preben) sowie dem unbekannten Autor von GrabbIt (obwohl ich es mir nicht kaufen werde, da ich GrabIFF vorziehe!). 10. Schlußbemerkung ------------------- Dieser Code und die zugehörige Dokumentation können beliebig benutzt, kopiert, geändert, an Katzen verfüttert oder sonstwie mißbraucht werden. Es wäre schön, wenn dieser Text beim Kopieren nicht entfernt würde, damit auch andere Leute den Sinn des Programms erfassen können. Falls Sie irgendwelche Fragen oder Anregungen (gibt es noch etwas außer Screens, Fenstern und Mauszeigern, daß sich herausschneiden läßt?) haben, einen Blick auf die (ziemlich undokumentierten) Sources werfen wollen, die kürzere GrabIFF-Version erwerben möchten oder mir einfach für dieses wunderbare kleine Programm danken wollen, sollten Sie mir Geld (oder vergleichbare Wertgegenstände) schicken, einen frankierten Rückumschlag (falls Sie eine Antwort von mir möchten) sowie eine leere Disk (falls Sie die Sources oder den kürzeren GrabIFFHandler möchten). GrabIFF wurde mit dem Aztec C 5.2a Compiler erstellt, sollte aber mit allen Compilern der Aztec-Serie kompilierbar sein.