                         Warenzeichen
                         ------------

Amiga ist ein eingetragenes Warenzeichen von Commodore-Amiga, Inc.,
PageStream ist ein eingetragenes Warenzeichen von Soft-Logik Publishing Co.,
Professional Page ist ein Warenzeichen von Gold Disk Inc.,
Kickstart und Workbench sind Warenzeichen von Commodore-Amiga Inc.,


         Urheberrecht, Gewhrleistung, Support und Updates
         -------------------------------------------------

Alle zum CanonBJ300-Treiberpaket gehrenden Dateien, Programme und
Anleitungen  sind  Eigentum  von  Wolf  Faust  und unterliegen dem
Urheberrechtsschutz/Copyright  1992.   Alle  Rechte  vorbehalten.

Vertrieb  und Marketing der Software (Treibers) sind wohlerworbene
Rechte von Canon Europe N.V. 

Der  Autor  und mgliche Distributoren bernehmen keine Gewhr fr
die Funktionsfhigkeit der beschriebenen Software.  Canon und/oder
Herr  Faust  bernimmt  keine  Haftung  fr  Schden, direkte oder
indirekte, die aufgrund der Verwendung des Treibers entstehen oder
damit in Verbindung stehen.

Fr  eine  aktuelle  Kopie des Treibers oder weitere Informationen
ber   den  Treiber  kontaktieren  Sie  bitte  Ihre  lokale  Canon
Vertretung.

Folgende   Versionen  des  CanonBJ300-Treiberpackets  sind  bislang
erschienen:

25.07.91  Version 35 Rev 1
25.10.91  Version 35 Rev 1.1 test version / not released to public
                         shading/reverse bug removed
28.10.91  Version 35 Rev 1.2 lf/cr bug removed
08.12.91  Version 35 Rev 1.3 On request: HQ/DRAFT setting doesn't affect
                          graphic dumps
20.04.92  Version 35 Rev 3 major update:
             + arXon support added       + new WB paper sizes added
             + I' accent fixed           + CanonBeep option added
             + CanonTime option added    + CanonResX option added
             + CanonConv option added    + CanonTab  option added
             + CanonPerf option added    + CanonTop  option added
             + CanonForm option added    + CanonPref program added
             + CanonType option added    + CanonFeed option added
             + Report program added      + aTBCALL command fixed
             + Check for MemCpy() fixed  + MemCpy()/MemClr() improved
25.05.92  Version 35 Rev 3.01 HQ/DRAFT setting doesn't affect
                          graphic dumps (now works... sorryyy)
01.06.92  Version 35 Rev 4
          - changes in the documentation
          - a small bug in MemCpy() fixed, causing chars to appear in
            dark graphics
          - misaligned slider in CanonPref fixed
03.06.92  Version 35 Rev 4.1
          - bug in margin command fixed

                              Danke
                              -----

Mehrere   Leute   haben   bei   der  Entwicklung  dieses  Treibers
mitgeholfen.    All  denen  mchte  ich  hiermit  mein  Dankeschn
ausdrcken.  Insbesondere seien auch die vielen Leute genannt, die
mich  mit  Briefen,  Geld  und  Ideen  zu  einer neuen Version des
Treibers "getrieben" haben.






                              Umfang
                              ------

Die  Diskette  enthlt einen Druckertreiber fr den CanonBJ300 und
BJ330  Drucker  und Commodore Amiga Computer.  Beachten Sie bitte,
da  gesonderte  Treiber  fr die BJ10, 20, 130, 130e, LBP und BJC
Drucker erhltlich sind.

Das CanonBJ300-Treiberpaket mu folgende Dateien Umfassen:

"CanonBJ300" -  Der Druckertreiber Revision 4
"CanonPref"  -  Ein Programm zum Voreinstellen von Treiber-Optionen (>KS 2.04)
"Install"    -  Ein Workbench Installationsprogramm
"Report"     -  Ein Programm zur Ausgabe von Informationen ber die
                Voreinstellungen
"Readme"     -  Die englische Dokumentation
"Liesmich"   -  Die deutsche Dokumentation






            Besondere Fhigkeiten des CanonBJ300-Treibers
            --------------------------------------------

- Untersttzung der elektronischen Centronics-Umschaltbox von arXon
- sehr schneller Grafikdruck
- bei 68020/30/40 Prozessoren werden automatisch optimierte Routinen benutzt.
- untersttzt voll(!) Workbench 1.3x, 2.xx (einschliesslich 2.1!)
- Rnder sind frei definierbar
- Papiergre ist frei definierbar
- extra Programm zum einfachen Voreinstellen der Optionen (bentigt >KS 2.04)
- Install-Programm vorhanden
- volle Dokumentation (sollte normal sein, ist es leider oft nicht)
- frei definierbare Tabulatoren
- frei definierbare Graustufen-Konvertierung
- Signal am Ende eines Druckauftrags mglich
- Papiereinzug frei selektierbar
- verwendeter Zeichensatz frei einstellbar





                      System-Anforderungen
                      --------------------


Der CanonBJ300-Treiber ist kompatibel zur gesamten Familie der
Amiga-Computer.  Dies schliet die A500-, A500+-, A600-, A1000-,
A2000-, A2500-, A2500/30- und A3000-Computer voll ein. Der Treiber
wurde fr die Workbench Versionen 1.3, 2.04 und 2.1 entwickelt.
Das CanonPref-Programm bentigt mindestens Kickstart und Workbench
2.04.

Der CanonBJ300-Treiber wurde speziell fr den CanonBJ300 und BJ300e
geschrieben,   drfte  aber  auch  mit  anderen  BJ-Druckern  voll
funktionsfhig sein.







                         Installation
                         ------------

1.  Installieren und verbinden Sie den Drucker mit dem Commodore
    Amiga wie in den entsprechenden Benutzerhandbchern beschrieben.

2.  Die DIP-Schalter des BJ300e-Druckers sind folgendermaen einzustellen:
    - SW 1-1 und 1-2 auf ON
    - alle restlichen Schalter entsprechend Ihren Wnschen und
      Ausstattung

3.  Starten Sie Ihren Commodore Amiga mit Ihrer normal benutzten
    Systemdiskette.

4.  Danach starten Sie das "Install"-Program, welches sich im
    Ordner des entsprechenden Druckertreibers befindet, durch doppeltes
    anklicken. Das Install-Programm wird dann den
    CanonBJ300-Treiber auf Ihrer Systemdiskette abspeichern. Bitte
    tragen Sie dafr Sorge, da auf der Systemdiskette gengend
    Speicherplatz fr den Treiber (ca. 20 Kilobytes) vorhanden ist.

5.  Jetzt knnen Sie das Preference-Programm (bei Kickstart 2:
    Printer und PrinterGfx im Prefs-Ordner) starten und Ihre
    persnlichen Einstellungen vornehmen. Mehr zu dem
    Preference-Programm finden Sie in Ihrem Commodore Amiga
    Benutzerhandbuch

6.  Besitzen Sie Kickstart 2.04 oder hher, knnen Sie das
    CanonPref-Icon mit der Maus in ein beliebiges
    Verzeichnis Ihrer Systemdiskette ziehen.

8.  Besitzen Sie Kickstart 2.04 oder hher, dann starten Sie das
    CanonPref-Programm und stellen Ihre persnlichen
    Voreinstellungen ein.

Achtung: Das Install-Programm auf der Diskette berschreibt ltere
CanonBJ300-Treiber-Versionen  auf  Ihrer Systemdiskette ohne vorher
zu  fragen.






                    Workbench Voreinstellungen
                    --------------------------

Das   Workbench   Preferences-Programm   (Voreinstellungen)   wird
ausfhrlich   in   Ihrem   Systemhandbuch   beschrieben.    Einige
Einstellungen  in diesem Programm sind jedoch spezifisch fr jeden
Treiber:

Density (Dichte):

Der Treiber untersttzt folgende Auflsungen:

Density   X-DPI    Y-DPI   X*Y-DPI
   1    360       360        129600
   2    180       180         32400
   3    120       360         43200
   4    180       360         64800
   5    240       360         86400
   6    360       180         64800
   7    360       360       1296000

Paper Size (Papiergre):

Der Treiber untersttzt alle Papiergren unter Workbench 1.3, 2.0
und  2.1.   DIN  A4  Benutzer  knnen unter Workbench 2.0/2.1 auch
LETTER  (2880  Punkte breit) anstatt DIN A4 (2804 Punkte) angeben,
um in der maximalen Gre zu drucken.

Paper Type:

Bei der Einzelblatt-Einstellung 'SINGLE' in Preferences, wird nach
jedem  Ausdruck  automatisch  das  Blatt  Papier  von  dem Drucker
ausgeworfen.   Anwendungsprogramme knnen dies mit Hilfe des Flags
SPECIAL_NOFORMFEED  verhindern.






                     Der Treiber in Detail
                     ---------------------

Dieser  Druckertreiber  hat  einige  besondere Fhigkeiten, die im
folgenden beschrieben werden:

Wird  der  Treiber  von  dem  System in den Speicher geladen, wird
automatisch  ein  Commodore  Amiga  mit  einem  leistungsfhigeren
Prozessor  (konkret:   68020,  68030  und  68040)  erkannt und der
Treiber   macht   besonderen   Nutzen   davon.    Eine   spezielle
Turbo-Version   des   Treibers   ist   nicht   ntig,  um  weitere
Geschwindigkeitsvorteile  von  dem leistungsfhigeren Prozessor zu
haben.

Brechen  Sie  einen  Druckvorgang von Ihrem Anwendungsprogramm aus
ab,  kann  der Drucker in einem unbekannten Status verbleiben.  In
diesem   Falll   sollten   Sie  den  Drucker  aus-/anschalten  und
InitPrinter (auf der Workbench Diskette) starten.

Der Treiber untersttzt folgende Amiga-Befehle:

          aRIS    reset
          aRIN    initialize
          aNEL    CRLF
          aSGR0   normal char set
          aSGR3   italics on  
          aSGR23  italics off
          aSGR4   underline on
          aSGR24  underline off
          aSGR1   boldface on
          aSGR22  boldface off
          aSHORP0 normal pitch
          aSHORP2 elite on
          aSHORP1 elite off
          aSHORP4 condensed fine on
          aSHORP3 condensed fine off
          aSHORP6 enlarge on
          aSHORP5 enlarge off
          aDEN6   shadow print on
          aDEN5   shadow print off
          aDEN4   double strike on
          aDEN3   double strike off
          aDEN2   NLQ on
          aDEN1   NLQ off
          aSUS2   superscript on
          aSUS1   superscript off
          aSUS4   subscript on
          aSUS3   subscript off
          aSUS0   normalize the line
          aPLU    partial line up
          aPLD    partial line down
          aFNT0   Courier 10 or selected typeface
          aFNT1   Letter Gothic 10
          aFNT2   Prestige 10
          aFNT3   Font Modul BJFC-301 General: Script 10
          aFNT4   Font Modul BJFC-301 General: Press Roman PS
          aFNT5   Font Modul BJFC-302 OCR: OCR-A
          aFNT6   Font Modul BJFC-302 OCR: Olde World 10
          aFNT7   Font Modul BJFC-302 OCR: Prestige Symbol
          aFNT8   Font Modul BJFC-303 Modern: Presentator 10
          aFNT9   Font Modul BJFC-303 Modern: Orator 10
          aFNT10  Font Modul BJFC-303 Modern: Gothic Symbol 10
          aPROP2  proportional on
          aPROP1  proportional off
          aVERP0  1/8" line spacing
          aVERP1  1/6" line spacing
          aSLPP   set form length
          aPERF   perf skip n (n > 0)
          aPERF0  perf skip off
          aSLRM   set L&R margins
          aCAM    clear margins
          aTBC3   clear all horiz tabs
          aTBC4   clear all vert tabs
          aTBCALL clear all h & v tabs
          aTBSALL set default tabs
          aRAW    next 'n' chars are raw







                       Das CanonPref-Programm
                       ----------------------

Neben  den  oben beschriebenen Funktionen des Treibers besitzt der
CanonBJ300  Treiber  ein  paar weitere auergewhnliche Funktionen.
Diese     Funktionen    knnen    mit    Hilfe    der    Commodore
Environment-Variablen   (Umgebungsvariablen)   gesteuert   werden.
Mittels  dem Shell-Befehlen "setenv" und "getenv" knnen Sie diese
Variablen  einstellen  und  abfragen.   Noch  leichter  fllt  das
Editieren der Variablen mit dem CanonPref-Programm.

Das   CanonPref-Programm   besitzt   eine  leichte  und  intuitive
Benutzerschnittstelle.  Das Programm bentigt mindestens Workbench
Version  2.04  zur  Ausfhrung.   Besitzen Sie noch Workbench 1.3,
mssen  Sie  die  im  Kapitel "Environment Optionen" beschriebenen
Environment-Variablen direkt benutzen.

Achtung:   Bei  manchen  Environment-Variablen  werden  nderungen
nicht sofort aktiv.  Alle Variablen werden mit 100%iger Sicherheit
bei  jedem  aRIN-Befehl  oder  aRIS-Befehl  aktiviert.  Sie knnen
einen  aRIN-Befehl  mit  Hilfe des Initprinter-Programms auf Ihrer
Workbench  Diskette senden.  Eine weitere Methode dafr zu Sorgen,
da nderungen der Variablen sofort aktiv werden, ist, da Sie den
Treiber aus dem Speicher nach nderungen entfernen.  Dies kann mit
Hilfe  von  "Stack  40000000"  im  Shell  (WShell-Benutzer  knnen
einfachheitshalber auch FLush verwenden) erfolgen.  Wird dann beim
nchsten   Druck   der  Treiber  in  den  Speicher  geladen,  wird
automatisch   vom   Gerte-Treiber   ein   aRIN-Befehl   gesendet.
CanonPref  entfernt  automatisch  den Treiber aus dem Speicher fr
Sie,  so da das Entfernen hauptschlich nur fr Shell-Benutzer zu
beachten ist.

CanonPref  l  sich  fat  vollstndig mit der Maus oder Tastatur
bedienen.    Fr   jedes   Symbol  existiert  ein  unterstrichener
Buchstabe,   der  das  Tastatur-quivalent  angibt.   Bei  einigen
Symbolen  kann  man mit Hilfe von Gro- und Kleinbuchstaben zurck
bzw.     vorschalten.     Eine    Beschreibung   des   Font-   und
File-Requesters finden Sie in Ihrem Systemhandbuch.

Alle Fenster des CanonPref-Programms ffnen sich automatisch unter
Ihrem  Mauszeiger,  so  da Sie weder die Maus noch den Bildschirm
weit  rollen  mssen.   Auch  knnen die Fenster von CanonPref mit
Hilfe  des  Tool  Types  "PUBSCREEN=<Bildschirmnamen>"  auf  einem
beliebigen ffentlichen-Bildschirm (engl.  public screen) geffnet
werden.  Vom CLI/Shell knnen Sie die Option PUBSCREEN benutzen:

                   CanonPref PUBSCREEN <Bildschirmname>

Wollen Sie, da alle CanonPref Fenster auf dem Bildschirm des ASDG
CygnusEd  Texteditors  erscheinen,  mssen  Sie  z.B.   "CanonPref
PUBSCREEN  CygnusEdScreen1"  angeben.   Bevor  Sie  CanonPref aber
derart  aufrufen,  versichern  Sie  sich,  da  der Bildschirm von
CygnusEd  ffentlich  ist  (d.h.   "fremde" Fenster sind erlaubt).
Dies bewerkstelligen Sie mit dem Menpunkt "Make screen public?".

Nach  dem Start von CanonPref gelangen Sie in das Hauptfenster des
Programms.   In  dem  Hauptfenster  finden  Sie einige Symbole und
Eingabefelder,   die   aquivalent   zu  den  spter  beschriebenen
Environment-Variablen  sind.  Die Symbole und Eingabefelder finden
Sie  im  folgenden  einzeln beschrieben.  Sie sollten wenn mglich
immer CanonPref zum Einstellen dieser Variablen nehmen.

Job End:              No Signal (normal)
                      Beep
                      Flash
                      Beep&Flash

Normalerweise  wird am Ende eines Ausdrucks der Druckertreiber von
der  Anwendung geschlossen.  Auf Wunsch knnen Sie sich ein Signal
geben  lassen, wenn der Treiber geschlossen und damit der Ausdruck
beendet  wird.   Dies  ist  besonders  bei  lngeren  mehrseitigen
Ausdrucken  ntzlich.   Es  gibt  zwei  Signal-Formen,  wobei  man
entweder  den  Drucker  peepen  (engl.   beep) oder den Bildschirm
aufblitzen (engl.  flash) lassen kann.

Port:                 Disabled (normal)
                      Port 1
                      Port 2
                      Port 3

Die  CanonBJ-Treiber  untersttzen  die  parallele Umschaltbox von
arXon  direkt.  Bei der arXon-Umschaltbox handelt es sich um einen
externen  1 zu 3 Centronics-Umschalter, der per Software vom Amiga
aus   steuerbar   ist.   Der  Treiber  schaltet  vor  dem  Drucken
automatisch  den  Umschalter  auf den gewnschten Drucker-Port und
danach  wieder  zurck.   Daduch  knnen  Sie z.B.  ein Digitizer,
Scanner  und  Drucker gleichzeitig an den Amiga angeschloen, ohne
beim Betrieb manuell schalten zu mssen.

Achtung:   beachten  Sie  bitte, da die Port-Einstellung nur dann
aktiv  ist,  wenn die Environment-Variable "sbox_active" definiert
ist.

Informationen und Preise zur arXon-Umschaltbox erhalten Sie von:

                          arXon GmbH
                      Assenheimer Str. 17
                      D-W-6000 Frankfurt
                            Germany
                    Tel:  (++49)-69-7896891
                    Fax:  (++49)-69-7896878


Custom Res-X:         0-65535 dots (normal 0)

Wird  in dem Preferences-Programm (unter Kickstart 2.04 "Printer")
als   Papiergre   CUSTOM   angegeben,   knnen  Sie  mit  diesem
Eingabefeld die Breite Ihres verwendeten Papiers in 360dpi Punkten
frei einstellen.  Benutzen Sie z.B.  Workbench 1.3, empfiehlt sich
die  Angabe  von 2804 Punkten (~20cm).  Dies entspricht der DIN A4
Papiergre    unter   Kickstart   2.04.    Bei   Angabe   von   0
(Standard-Einstellung)  wird  die  US-LETTER  Papiergre von 2880
Punkten verwendet.  Der erlaubte Wertebereich fr CUSTOM Res-X ist
0 bis 65535 Punkte.


Top Margin:           1 - <Papierlnge-1>  (normal 1)

Wird "Enable  Form" eingeschaltet (Hckchen an), kann man mit Top
Margin den oberen Blattrand einstellen. Top Margin ist der Abstand
der  ersten  zu bedruckenden Zeile vom oberen Blattrand.  Achtung:
Top Margin ist nicht im Einzelblatt-Betrieb erlaubt. Bei 0 als
Top Margin, wird von dem Treiber kein oberer Rand eingestellt.

Enable Form:          ohne Hckchen (normal)
                      mit Hckchen

Wird "Enable Form" eingeschaltet (mit Hckchen), werden Papierlnge
(einstellbar   in  Preferences),  oberer  Rand  (Top  Margin)  und
Perforations-Sprung  (Perforation  Skip)  von  dem  Treiber an den
Drucker  weitergegeben.   Ist  Enable  Form  nicht  eingeschaltet,
verhlt    sich    der    Treiber    wie   die   meisten   anderen
Commodore-Treiber,  bei  denen  eine  derartig  genaue Einstellung
nicht mglich ist.

Perforation Skip:     0 - (Papierlnge-1)  (normal: 0 Zeilen)

Wird  "Enable  Form"  eingeschaltet  (Hckchen  an),  kann man mit
"Perforation    Skip"    die    Anzahl    der   Zeilen   fr   den
Perforations-Sprung  zwischen  zwei Seiten angeben.  Am Ende jeder
Seite  werden dann beim Druck die angegebenen Zeilen bersprungen.
Bei  der  Angabe von 0 wird der Perforations-Sprung ausgeschaltet.
Ist  der  Wert  grer  oder gleich der in Preferences angegebenen
Seitenlnge,   wird   sowohl   die   Top   Margin   als  auch  die
Perforation-Skip Angabe ignoriert.

Paper Length:

Dieses  Textsymbol  zeigt Ihnen die aktuelle Papierlnge in Zeilen
an.  Die Papierlnge selbst mssen Sie in dem Preferences-Programm
(unter  Kickstart  2.04  "Printer") einstellen.  Sie brauchen dazu
nicht  das CanonPref-Programm zu verlassen.  Es stellt selbst jede
nderung der Preferences fest und ndert die Anzeige entsprechend.
Das  Textsymbol  dient  hauptschlich  als Orientierungshilfe beim
Einstellen    des   oberen   Rands   (engl.    top   margin)   und
Perforations-Sprungs (engl.  perforation skip)

Typeface:                 default (normal)
                      Letter Gothic
                      Prestige Pica
                          Script
                        Press Roman
                         Boldface
                          Thesis
                           OCR-A
                           OCR-B
                        Olde World
                      Prestige Symbol
                         Presentor
                           Orator
                          Essay PS
                       Gothic Symbol

Mit  diesem  Blttersymbol  knnen  Sie  den  fr den Textdruck zu
verwendeten  Zeichensatz  auswhlen.  Der eingestellte Zeichensatz
wird bei jedem aRIS-, aRIN- und aFNT0-Befehl eingestellt.  Sollten
Sie einer der Font Cartridges gewhlt und nicht installiert haben,
geht der Drucker offline und der Font Indikator blinkt.

Feed:                     Disabled   (normal)
                           Manual
                          Top Bin 1
                          Top Bin 2
                          Envelope

Mit  dem CanonBJ300-Treiber knnen Sie frei festlegen, aus welchen
Einzelblatt-Papierschacht  Ihr  Drucker  das Papier einzieht.  Die
Einstellung wird bei eingeschalteten Endlospapier FORM vom Drucker
ignoriert.   Beachten  Sie bitte, da bei Envelope (Briefumschlag)
der Briefumschlag aus Schacht 1 (Bin 1) eingezogen wird.


Timeout:               1 - 999 (normal 30 Sekunden)

Jedem Amiga-Besitzer wird es frher oder spter mal passieren, da
er  bei  einem  Ausdruck  ohne  erkenntlichen Grund pltzlich eine
Warnung vom Typ "printer trouble..." bekommt.  Dies passiert immer
dann, wenn der Druckertreiber eine gewisse Zeit keine Daten an den
Drucker  schicken  konnte.   Nach  der  angegebenen Zeit wird dann
einfach angenommen, da etwas nicht so recht funktionierte und die
Warnung  erscheint.   Beendet  man die Warnung durch Anklicken von
"resume" (fortfahren), geht der Ausdruck ungestrt weiter.  in der
Praxis  hat  sich gezeigt, da in gewissen Fllen der Standardwert
von  30  Sekunden immer dann schnell berschritten wird, wenn eine
neue  Seite vom Drucker eingezogen werden mu.  Mit Timeout knnen
Sie  eine  Zeit  von  1  bis 999 Sekunden angeben, die der Treiber
warten  soll,  bevor  er eine Meldung bringt.  Beachten Sie bitte,
da  Sie  die  angegebene  Zeit  auf  die Warnung auch dann warten
mssen,  wenn  wirklich ein Problem vorliegt.  Whlen Sie also die
angegebene Zeit nicht einfach willkrlich.

Fr    "Insider"    sei   folgender   Tip   zur   Vermeidung   von
Timeout-Problemen  gegeben:   man kann mit Hilfe des CMD-Programms
von  der  Workbench-Diskette die Druckerausgabe auch in eine Datei
umleiten  und dann die Datei ausgeben.  Der Vorteil dieser Methode
liegt  darin,  da  man  sehr  kurze Timeout-Zeit angeben kann und
Warnungen trotzdem vermeidet.  Die Methode lt sich auch sehr gut
mit  einem  der diversen Druckerspooler kombinieren, was auch noch
die diversen Vorteile eines Spoolers mit sich bringt.

Customize Tabs...:

Die  drei  Punkte  in  diesem  Symbol deuten an, da sich "hinter"
diesem Symbol ein weiteres Fenster mit weiteren Symbolen verbirgt.
Nach  dem  Anklicken  des  Symbols knnen Sie in dem erscheinenden
Fenster  die Tabulatoren Ihres Druckers frei definieren.  Dies ist
besonders  beim  Drucken  von Listings und Tabellen ntzlich.  Zum
Beispiel  knnen  Sie die standard Tabulatoren (jedes 8.  Zeichen,
angefangen beim 9.)

         1         2         3         4         5
12345678901234567890123456789012345678901234567890...  <- normal
----+---T+----+-T--+----T----+--T-+----+T---+---T+

zu

         1         2         3         4         5
12345678901234567890123456789012345678901234567890...  <- 3 Zeichen
---T+-T--T--T-+T--T+-T--T--T-+T--T+-T--T--T-+T--T+


ndern.    Bis  zu  28  Tabuloren  knnen  gesetzt  werden.   Alle
Tabulatoren  ber  28  werden  ignoriert  und  eine  entsprechende
Warnung  wird ausgegeben.  Bitte bedenken Sie, da der Drucker die
Tabulatoren  nicht  in  absoluten  Positionen,  sondern in Zeichen
speichert.   ndern  Sie  die Gre des verwendeten Zeichensatzes,
ndern sich auch die Tabulatoren entsprechend.

Einen  Tabulator  knnen  Sie  setzten  bzw.  entfernen, indem Sie
einfach an die gewnschte Position in dem Symbol klicken.  Ein "T"
erscheint  als  Symbol fr ein Tabulator.  Die Zeichen "-" und "+"
helfen  Ihnen  bei der Positionierung als Orientierungshilfe.  Mit
dem  Rollbalken  unter dem Symbol knnen Sie das "Tab Stop"-Symbol
zwischen  der  Positionen  1  und  140  rollen.   Mit  dem  "Clear
Tabs"-Symbol knnen Sie alle vorhandenen Tabulatoren lschen.  Mit
dem Eingabefeld "n:" und dem Symbol "Set every n chars" knnen Sie
alle  n-Zeichen  einen  Tabulator  setzen lassen.  Merken Sie sich
bitte, da der Drucker normalerweise alle 8 Zeichen, beginnend mit
dem  9  Zeichen,  einen Tabulator setzt.  Klicken Sie als auf "Set
every  n  chars"  mit  einem  Wert von 8 in "n:", erhalten Sie die
normalen Tabulatoren.

Sie  knnen das Fenster mit "Use" oder "Cancel" verlassen.  Wollen
Sie  die  gesetzten  Tabulatoren  benutzen,  mssen  Sie auf "Use"
klicken.   "Cancel"  beendet  das  Fenster,  ohne  das  nderungen
bernommen   werden.   Beachten  Sie  bitte,  da  Sie  mit  "Use"
nderungen   nicht  abspeichern,  sondern  nur  akzeptieren.   Die
Tabulatoren werden mit allen anderen Werten erst dann gespeichert,
wenn Sie das Hauptfenster mit "Use" oder "Save" verlassen.

Greyscale Conv...:

Die  drei  Punkte  in  diesem  Symbol deuten an, da sich "hinter"
diesem Symbol ein weiteres Fenster mit weiteren Symbolen verbirgt.
Klicken  Sie  auf  "Greyscale  Conv...",  knnen  Sie  dann in dem
erscheinden     Fenster     die    Graustufen-Konvertierung    des
Druckertreibers verndern.

Der  Treiber  erlaubt  eine beliebige Graustufen-Konvertierung fr
das   Drucken   von   Grafiken  mittels  der  Schwellwert-  (engl.
treshhold)  oder Graustufen-Methode.  Die Graustufen-Konvertierung
erlaubt  zum  Beispiel  das Verndern von Kontrast, Helligkeit und
das  Durchfhren einer Gamma-Korrektur.  Das Benutzen der Funktion
sollte eigentlich jedem recht leicht fallen, whrend das Verstehen
nicht  unbedingt einfach ist.  Wie auch immer, die Funktion spielt
eine    entscheinde    Rolle    beim    Ausdruck   von   Grafiken.
Experimentieren lohnt sich also!

Detailierte  Informationen  ber  die Funktion erhalten Sie in dem
Kapitel   "Graustufen-Konvertierung"!    Bitte  lesen  Sie  dieses
Kapitel, bevor Sie hier im Text fortfahren.

Das  "Greyscale  Conversion"-Fenster enthlt 16 Rollbalken.  Jeder
Rollbalken  reprsentiert  einen  Eingangswert  zwischen 0 und 15,
wobei   0   (linker   Rollbalken)  fr  Schwarz  und  15  (rechter
Rollbalken)  fr  Wei  steht.   Jeder  Rollbalken selbst kann nun
wiederum  auf  einen  Ausgabewert von 0 bis 15 eingestellt werden.
Zum  Beispiel  sieht  die normale lineare Graustufen-Konvertierung
des Druckertreibers folgendermaen aus:


        Hell |                             15
             |                           14        
           13| <- <- <- <- <- <- <- <- 13
A            |                       12 ^
             |                     11   |
U            |                   10
             |                  9       ^
S            |                8         |
             |              7
G            |            6             ^
             |          5               |
A            |        4
             |      3                   ^
B            |    2                     |
             |  1
E      Dunkel|0                         ^
             --+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-
             Dunkel                    13  Hell


                    E I N G A B E


Wie  leicht  an  dem  obigen  Diagramm  zu  sehen  ist,  wird  ein
Graustufenwert  von  13  auch  als  13  ausgegeben.   Also,  keine
Vernderung  des  Graustufenwertes.   Um die oben gezeigte lineare
Funktion  einzustellen,  brauchen Sie nur auf das Symbol "default"
(normal)  zu  klicken.   Das  Symbol  "Invert" invertiert den Wert
jedes  einzelnen  Rollbalken  und  damit  auch  das gesammte Bild.
Wollen  Sie  also ein Negativ Ihres Bildes, so ist ein Weg dies zu
ermglichen.   Beachten  Sie bitte, da auch Preferences Ihnen das
normale  Invertieren  von  Bildern  mit einem Symbol erlaubt.  Das
Symbol "gamma +" stellt die 16 Regler auf eine gamma-Funktion ein,
die  den  Ausdruck  aufhellt.   Die  "gamma"-Funktion  erlaubt das
Aufhellen  eines  Bildes,  ohne  da  das  Bild  dabei  an Details
verliert.   "Gamma  -" ist das Gegenteil von "gamma +" und dunkelt
den Ausdruck ab.  Durch das mehrfache Klicken auf einer der beiden
"Bright"-Symbole kann man den Ausdruck aufhellen ("bright +") bzw.
verdunkeln ("Bright -").

Sie  knnen das Fenster mit "Use" oder "Cancel" verlassen.  Wollen
Sie  die  gesetzten  Tabulatoren  benutzen,  mssen  Sie auf "Use"
klicken.   "Cancel"  beendet  das  Fenster,  ohne  das  nderungen
bernommen   werden.   Beachten  Sie  bitte,  da  Sie  mit  "Use"
nderungen   nicht  abspeichern,  sondern  nur  akzeptieren.   Die
Einstellungen   werden   mit   allen   anderen  Werten  erst  dann
gespeichert,  wenn  Sie  das  Hauptfenster  mit  "Use" oder "Save"
verlassen.

Cancel:

Sie  knnen  das  CanonPref-Programm  mit "Cancel" verlassen, ohne
nderungen   an   den   Einstellungen   abzuspeichern.   Smtliche
nderungen gehen verloren.

Use:

Mit   "Use"  verlassen  Sie  das  CanonPref.   Smtliche  gemachte
Einstellungen  werden  temporr  im "ENV:"-Verzeichnis gespeichert
und  aktiviert.   Die  Einstellungen  bleiben nur bis zum nchsten
Neustart  des Rechners aktiv.  Wollen Sie die nderungen dauerhaft
speichern, mssen Sie "Save" benutzen.

Save:

Mit  "Save"  verlassen  Sie  das  CanonPref.   Smtliche  gemachte
Einstellungen     werden     dauherhaft     im     "ENV:"-     und
"ENVARC:"-Verzeichnis gespeichert und aktiviert.









                     Environment Optionen
                     --------------------

Die  zustzlichen  Funktionen  des  CanonBJ300-Treibers werden ber
Umgebungsvariablen  (engl.   environment  vars)  gesteuert.  Diese
Variablen  knnen  entweder  mit  dem  CanonPref-Programm oder den
Commodore   "Setenv"/"Getenv"   Shell-Befehlen   eingestellt   und
abgefragt  werden.   "Setenv" speichert Ihre Einstellungen in eine
anzugebende  Variable  im  "ENV:"-Verzeichnis.   Bei  der Variable
handelt  es sich genau genommen um eine Datei, deren Namen dem der
Variablen  entspricht.  Beim ffnen des Druckertreibers werden die
Variablen  gelesen  und  ausgewertet.  Achtung:  sollten Sie nicht
genug  Speicher  zum  Lesen  der  Variablen  haben, verweigert der
Treiber das ffnen!

Achtung:   Bei  manchen  Environment-Variablen  werden  nderungen
nicht sofort aktiv.  Alle Variablen werden mit 100%iger Sicherheit
bei  jedem  aRIN-Befehl  oder  aRIS-Befehl  aktiviert.  Sie knnen
einen  aRIN-Befehl  mit  Hilfe des Initprinter-Programms auf Ihrer
Workbench  Diskette senden.  Eine weitere Methode dafr zu Sorgen,
da nderungen der Variablen sofort aktiv werden, ist, da Sie den
Treiber aus dem Speicher nach nderungen entfernen.  Dies kann mit
Hilfe  von  "Stack  40000000"  im  Shell  (WShell-Benutzer  knnen
einfachheitshalber auch FLush verwenden) erfolgen.  Wird dann beim
nchsten   Druck   der  Treiber  in  den  Speicher  geladen,  wird
automatisch   vom   Gerte-Treiber   ein   aRIN-Befehl   gesendet.
CanonPref  entfernt  automatisch  den Treiber aus dem Speicher fr
Sie,  so da das Entfernen hauptschlich nur fr Shell-Benutzer zu
beachten ist, die "Setenv" benutzen!

Bedenken   Sie   bitte   auch,  da  die  mit  "Setenv"  gemachten
Einstellungen im temporren "ENV:"-Verzeichnis gespeichert werden.
Wollen  Sie die gemachten Einstellungen auch nach dem Neustart des
Rechners weiter benutzen, mssen Sie die Variablen unter Kickstart
2  zustzlich  von  "ENV:"  nach  "ENVARC:"  mit "Copy ENV:Canon#?
ENVARC:"  kopieren.  Unter Kickstart 1.3 existiert kein "ENVARC:".
In   diesem   Fall   sollte   man   am   besten   "ENV:"   in  der
"S:Startup-Sequence"  einem  nicht  temporren Verzeichnis auf der
Systemdiskette zuweisen.

Unter  Kickstart 2 und hher untersttzt der Treiber sowohl lokale
als auch globale Umgebungsvariablen.  Im folgenden finden Sie eine
Auflistung  smtlicher  Variablen und deren Funktionen.  Bei allen
Variablen entspricht Gro- der Kleinschreibung:

             SetEnv sbox_printer <0|1|2|3>  (normal: 0)

Die  CanonBJ-Treiber  untersttzen  die  parallele Umschaltbox von
arXon  direkt.  Bei der arXon-Umschaltbox handelt es sich um einen
externen  1 zu 3 Centronics-Umschalter, der per Software vom Amiga
aus   steuerbar   ist.   Der  Treiber  schaltet  vor  dem  Drucken
automatisch  den  Umschalter  auf  den in sbox_printer angegebenen
Drucker-Port und danach wieder zurck auf den Port in sbox_active.
Daduch  knnen  Sie  z.B.   ein  Digitizer,  Scanner  und  Drucker
gleichzeitig  an den Amiga angeschloen, ohne beim Betrieb manuell
schalten zu mssen.

Informationen und Preise zur arXon-Umschaltbox erhalten Sie von:

                          arXon GmbH
                      Assenheimer Str. 17
                      D-W-6000 Frankfurt
                            Germany
                    Tel:  (++49)-69-7896891
                    Fax:  (++49)-69-7896878

Achtung:   beachten  Sie  bitte, da die Port-Einstellung nur dann
aktiv  ist,  wenn die Environment-Variable "sbox_active" definiert
ist und sbox_printer nicht 0 ist.

                 SetEnv CanonType <num>  (normal: 0)

Mit  dieser Variablen knnen  Sie  den  fr den Textdruck zu
verwendeten  Zeichensatz  auswhlen.  Der eingestellte Zeichensatz
wird bei jedem aRIS-, aRIN- und aFNT0-Befehl eingestellt.  Sollten
Sie einer der Font Cartridges gewhlt und nicht installiert haben,
geht der Drucker offline und der Font Indikatot blinkt.

 <num>                           Bedeutung
   0                    printer default internal typeface
   1                               RAM CG
   2                           Font Cartridge 1
   3                           Font Cartridge 2



                 SetEnv CanonType <num>  (normal: 0)

Mit  dem CanonBJ300-Treiber knnen Sie frei festlegen, aus welchen
Einzelblatt-Papierschacht  Ihr  Drucker  das Papier einzieht.  Die
Einstellung wird bei eingeschalteten Endlospapier FORM vom Drucker
ignoriert.   Beachten  Sie bitte, da bei Envelope (Briefumschlag)
der Briefumschlag aus Schacht 1 (Bin 1) eingezogen wird. Folgende
Werte sind erlaubt:

 <num>                     Bedeutung
   0                    Courier (normal)
   1                     Letter Gothic
   2                     Prestige Pica
   3                         Script
   4                      Press Roman
   5                       Boldface
   6                        Thesis
   7                         OCR-A
   8                         OCR-B
   9                      Olde World
  10                    Prestige Symbol
  11                      Presentor
  12                        Orator
  13                       Essay PS
  14                     Gothic Symbol


                  SetEnv CanonBeep  0|1|2|3  (normal: 0)

Normalerweise  wird am Ende eines Ausdrucks der Druckertreiber von
der  Anwendung geschlossen.  Auf Wunsch knnen Sie sich ein Signal
geben  lassen, wenn der Treiber geschlossen und damit der Ausdruck
beendet  wird.   Dies  ist  besonders  bei  lngeren  mehrseitigen
Ausdrucken  ntzlich.   Es  gibt zwei kombinierbare Signal-Formen,
wobei  man  entweder  den  Drucker  peepen  (engl.  beep) oder den
Bildschirm aufblitzen (engl.  flash) lassen kann:

                      0 = kein Signal (normal)
                      1 = Beep
                      2 = Flash
                      3 = Beep + Flash

                  SetEnv CanonResX <num>  (normal: 0 Punkte)

Wird  in dem Preferences-Programm (unter Kickstart 2.04 "Printer")
als   Papiergre   CUSTOM   angegeben,   knnen  Sie  mit  diesem
Eingabefeld die Breite Ihres verwendeten Papiers in 360dpi Punkten
frei einstellen.  Benutzen Sie z.B.  Workbench 1.3, empfiehlt sich
die  Angabe  von 2804 Punkten (~20cm).  Dies entspricht der DIN A4
Papiergre    unter   Kickstart   2.04.    Bei   Angabe   von   0
(Standard-Einstellung)  wird  die  US-LETTER  Papiergre von 2880
Punkten verwendet.  Der erlaubte Wertebereich fr CanonResX ist
0 bis 65535 Punkte.

                  SetEnv CanonTime <num>  (normal: 0 Sekunden)

Jedem Amiga-Besitzer wird es frher oder spter mal passieren, da
er  bei  einem  Ausdruck  ohne  erkenntlichen Grund pltzlich eine
Warnung vom Typ "printer trouble..." bekommt.  Dies passiert immer
dann, wenn der Druckertreiber eine gewisse Zeit keine Daten an den
Drucker  schicken  konnte.   Nach  der  angegebenen Zeit wird dann
einfach angenommen, da etwas nicht so recht funktionierte und die
Warnung  erscheint.   Beendet  man die Warnung durch Anklicken von
"resume" (fortfahren), geht der Ausdruck ungestrt weiter.  in der
Praxis  hat  sich gezeigt, da in gewissen Fllen der Standardwert
von  30  Sekunden immer dann schnell berschritten wird, wenn eine
neue  Seite  vom  Drucker  eingezogen  werden  mu.  Mit CanonTime
knnen  Sie  eine  Zeit  von  1  bis 999 Sekunden angeben, die der
Treiber  warten  soll, bevor er eine Meldung bringt.  Beachten Sie
bitte,  da  Sie  die  angegebene  Zeit  auf die Warnung auch dann
warten  mssen,  wenn  wirklich  ein Problem vorliegt.  Whlen Sie
also die angegebene Zeit nicht einfach willkrlich.

Fr    "Insider"    sei   folgender   Tip   zur   Vermeidung   von
Timeout-Problemen  gegeben:   man kann mit Hilfe des CMD-Programms
von  der  Workbench-Diskette die Druckerausgabe auch in eine Datei
umleiten  und dann die Datei ausgeben.  Der Vorteil dieser Methode
liegt  darin,  da  man sehr kurze CanonTime-Zeit angeben kann und
Warnungen trotzdem vermeidet.  Die Methode lt sich auch sehr gut
mit  einem  der diversen Druckerspooler kombinieren, was auch noch
die diversen Vorteile eines Spoolers mit sich bringt.

       SetEnv CanonConv <num0-15>   (normal: 0,1,2,3,4,5,6,7,8,9,
                                                10,11,12,13,14,15)

Der  Treiber  erlaubt  eine beliebige Graustufen-Konvertierung fr
das   Drucken   von   Grafiken  mittels  der  Schwellwert-  (engl.
treshhold)  oder Graustufen-Methode.  Die Graustufen-Konvertierung
erlaubt  zum  Beispiel  das Verndern von Kontrast, Helligkeit und
das  Durchfhren einer Gamma-Korrektur.  Das Benutzen der Funktion
sollte eigentlich jedem recht leicht fallen, whrend das Verstehen
nicht  unbedingt einfach ist.  Wie auch immer, die Funktion spielt
eine    entscheinde    Rolle    beim    Ausdruck   von   Grafiken.
Experimentieren lohnt sich also!

Detailierte  Informationen  ber  die Funktion erhalten Sie in dem
Kapitel   "Graustufen-Konvertierung"!    Bitte  lesen  Sie  dieses
Kapitel, bevor Sie hier im Text fortfahren.

Es  mssen  exakt(!)  16  Grauwerte in CanonConv angegeben werden.
Jeder  Grauwert  darf  im  Bereich  von  0 (Schwarz) bis 15 (Wei)
liegen.   Angenommen, Sie  wollen  die  folgende lineare (normale)
Graustufen-Konvertierung angeben:

        Hell |                             15
             |                           14        
           13| <- <- <- <- <- <- <- <- 13
A            |                       12 ^
             |                     11   |
U            |                   10
             |                  9       ^
S            |                8         |
             |              7
G            |            6             ^
             |          5               |
A            |        4
             |      3                   ^
B            |    2                     |
             |  1
E      Dunkel|0                         ^
             --+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-
             Dunkel                    13  Hell


                    E I N G A B E

Wie  leicht  an  dem  obigen  Diagramm  zu  sehen  ist,  wird  ein
Graustufenwert  von  13  auch  als  13  ausgegeben.   Also,  keine
Vernderung  des  Graustufenwertes.   Um die oben gezeigte lineare
Funktion  einzustellen,  brauchen Sie nur im CLI/Shell folgendes
einzugeben:

  SetEnv CanonConv "0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15"

Beim nchsten Grafikdruck wird dann die obige Konvertierung
benutzt.

       SetEnv CanonTab <num1-28>  (normal: 9, 17, 25,...)

Mit   CanonTab  knnen  Sie  die  Tabulatoren  des  Druckers  frei
positionieren.   Dies  ist besonders beim Drucken von Listings und
Tabellen   ntzlich.    Zum   Beispiel  knnen  Sie  die  standard
Tabulatoren (jedes 8.  Zeichen, angefangen beim 9.)

         1         2         3         4         5
12345678901234567890123456789012345678901234567890...  <- normal
----+---T+----+-T--+----T----+--T-+----+T---+---T+

mit 'Setenv CanonTab "3 6 9 12 15 18" '  zu


         1         2         3         4         5
12345678901234567890123456789012345678901234567890...  <- 3 Zeichen
--T-+T--T+-T-+T--T-+----+----+----+----+----+----+

ndern.    Bis  zu  28  Tabuloren  knnen  gesetzt  werden.   Alle
Tabulatoren  ber  28  werden  ignoriert  und  eine  entsprechende
Warnung  wird ausgegeben.  Bitte bedenken Sie, da der Drucker die
Tabulatoren  nicht  in  absoluten  Positionen,  sondern in Zeichen
speichert.   ndern  Sie  die Gre des verwendeten Zeichensatzes,
ndern sich auch die Tabulatoren entsprechend.


       SetEnv CanonPerf <0 - Papierlnge-1>  (normal: 0 Zeilen)

Wird  "ON"  in  CanonForm  definiert,  kann  man mit CanonPerf die
Anzahl der Zeilen fr den Perforations-Sprung zwischen zwei Seiten
angeben.    Am  Ende  jeder  Seite  werden  dann  beim  Druck  die
angegebenen  Zeilen  bersprungen.   Bei der Angabe von 0 wird der
Perforations-Sprung  ausgeschaltet.   Ist  der  Wert  grer  oder
gleich der in Preferences angegebenen Seitenlnge, wird sowohl die
CanonTop- (oberer Rand), als auch die CanonPerf-Angabe ignoriert.

       SetEnv CanonTop <0 - Papierlnge-1>  (normal: 0 Zeilen)

Wird "ON" in CanonForm definiert, kann man mit CanonTop den oberen
Blattrand  (engl.   top  margin)  einstellen.   CanonTop  ist  der
Abstand  der  ersten  zu  bedruckenden Zeile vom oberen Blattrand.
Achtung:   CanonTop ist nicht im Einzelblatt-Betrieb erlaubt.  Bei
0 als CanonTop, wird von dem Treiber kein oberer Rand eingestellt.

           SetEnv CanonForm  ON|OFF  (normal: OFF)

Wird  "ON" in CanonForm definiert, werden Papierlnge (einstellbar
in  Preferences),  oberer  Rand (CanonTop) und Perforations-Sprung
(CanonPerf)  von  dem  Treiber  an den Drucker weitergegeben.  Ist
CanonForm  nicht  als "ON" definiert, verhlt sich der Treiber wie
die  meisten  anderen  Commodore-Treiber,  bei denen eine derartig
genaue Rand-Einstellung nicht mglich ist.









                     Graustufen-Konvertierung
                     ------------------------

Zwar kann der Amiga Farb- und Graustufen-Bilder auf dem Bildschirm
anzeigen,  doch  der  Drucker  kann  diese  nicht  Farbig bzw.  in
Graustufen  ausdrucken.   Stattdessen werden verschiedene Methoden
angewandt, um Grauwerte bzw.  Farben fr Ihr Auge durch ein Raster
(Matrix)  kleiner  schwarzweier  Punkte  auf  dem zu bedruckenden
Papier zu simulieren.  Jede Farbe bzw.  Graustufe wird durch ein 4
mal   4   Punkte   groe  Matrix  (Dithermatrix)  simuliert.   Die
Umwandlung   eines   Farb-   bzw.    Graustufen-Wertes   in   eine
entprechende    Dithermatrix    wird   unter   anderem   von   der
Graustufen-Konvertierung      mageblich      beeinflut.      Die
Graustufen-Konvertierungs-Funktion erhlt einen Graustufenwert fr
einen  Bildschirmpunkt  und  wandelt  diesen in ein zu druckenden
Graustufenwert,   der   dem  des  original  Bildpunktes  mglichst
entspricht.   Die  Konvertierung  sorgt also dafr, da Helligkeit
und  Kontrast  des  Ausdruckes  mit  dem  des original Bildschirms
mglichst bereinstimmt.

Da  jeder  Drucker und jedes Bild anders ist, mssen Sie fr einen
optimalen    Ausdruck    jedesmal    eine    besonders   angepate
Graustufen-Konvertierung  vornehmen.   Die  meisten  Amiga-Treiber
benutzen  eine einfache lineare Funktion (d.h.  Eingabe = Ausgabe)
fr   jeden   Ausdruck.    Das   Resultat  ist  meist  nicht  sehr
befriedigend aus folgenden Grnden:

- Die Graustufen Ihres Monitors sind nicht linear wie die Funktion
der    Graustufen-Konvertierung,   sondern   logarithmisch.    Der
Helligkeitsunterschied    zwischen   zwei   benachbarten   dunklen
Graustufen ist auf dem Monitor kleiner als zwischen zwei hellen.

-  Die  CanonBJ-Drucker  haben  eine sehr genaue Mechanik, die das
Positionieren   des   Druckkopfes  in  1/360  Inch  erlaubt.   Der
gedruckte  Punkte  ist  aber  etwas grer als 1/360 Inch, wodurch
sich  beachbarte  Punkte  leicht  berlappen.   Dadurch  wird  der
Ausdruck  erheblich  dunkler  und  das  gedruckte Bild verliert an
Kontrast.

Um   all   diese  negativen  Affekte  auszugleichen,  erlaubt  der
CanonBJ300-Treiber  das  definieren  einer eigenen Funktion fr die
Graustufen-Konvertierung.   So  knnen Sie neben der Steuerung von
Kontrast  und  Helligkeit auch verschiedene Affekte/Funktionen wie
z.B.  Filter und Pseudo-Farben erzeugen.

Die  Graustufen-Konvertierung  wandelt 16 Graustufenwerte in 16 zu
druckende  Werte  um.   Die  Werte  gehen  von  0 (Schwarz) bis 15
(Wei).  Hier nun eine Darstellung der normal verwendeten linearen
Graustufen-Konvertierung:


        Hell |                             15
             |                           14        
           13| <- <- <- <- <- <- <- <- 13
A            |                       12 ^
             |                     11   |
U            |                   10
             |                  9       ^
S            |                8         |
             |              7
G            |            6             ^
             |          5               |
A            |        4
             |      3                   ^
B            |    2                     |
             |  1
E      Dunkel|0                         ^
             --+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-
             Dunkel                    13  Hell


                    E I N G A B E



Wie  leicht  an  dem  obigen  Diagramm  zu  sehen  ist,  wird  ein
Graustufenwert  von  13  auch  als  13  ausgegeben.   Also,  keine
Vernderung des Graustufenwertes.

Um  nun  die  Helligkeit des Bildes anzuheben, braucht man nun die
Ausgabe-Werte einfach anzuheben.  Z.B.  um einen Stufe:


        Hell |
             |                           1415
           14| <- <- <- <- <- <- <- <- 13
A            |                       12 ^
             |                     11   |
U            |                   10
             |                  9       ^
S            |                8         |
             |              7
G            |            6             ^
             |          5               |
A            |        4
             |      3                   ^
B            |    2                     |
             |  1
E      Dunkel|0                         ^
             |                          |
             --+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-
             Dunkel                    13  Hell


                    E I N G A B E

Ein  Grauwert  von  13  wrde jetzt z.B.  als 14 gedruckt.  In dem
CanonPref-Programm  finden  Sie  auch ein Symbol fr diese Methode
der  Aufhellung:   "bright +".  Klicken Sie auf das Symbol, werden
alle  Regler um eine Stufe erhht.  Umgekehrt kann man mit "Bright -"
das Bild auch wieder abdunkeln.

Der  Nachteil  der obigen Methode ein Bild auzuhellen liegt darin,
da  ein  Grauwert  von  14  und  15  mit dem gleichen Wert von 15
ausgegeben  wrden.   Eine  bessere  Methode  ist  hier  eine  Art
Gamma-Korrektur.   Die  Gamma-Funktion bietet die Mglichkeit, ein
Bild aufzuhellen, ohne da dabei grer Details verloren gehen:

        Hell |
             |                             15        
           14|                           14
A            |                         13
             |                       12
U            |                   1011
             |                  9 
S            |                8
             |              7
G            |          5 6
             |        4
A            |      3
             |    2
B            |
             |  1
E      Dunkel|  
             |0
             --+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-
             Dunkel                    13  Hell


                    E I N G A B E

Wie Sie leicht oben sehen knnen, gehen nicht mehrere Grauwerte im
Wei bzw. Schwarz "unter", obwohl auch hier verschiedene Grauwerte
identisch  ausgedruckt  werden.   Sie  knnen den Ausdruck mit der
obigen Methode noch mehr aufhellen, indem Sie die obige Kurve noch
runder nach Art einer Parabel gestalten.

Fr  die obige Gamma-Funktion finden Sie in dem CanonPref-Programm
ein  Symbol  "gamma  +".   Klicken Sie auf das Symbol, werden alle
Schiebregler  auf  die  obige  Funktion eingestellt, die dann auch
noch   weiter   editiert   werden   kann.    Die  entgegengesetzte
Gamma-Funktion  zum  verdunkeln  eines Bildes wird durch "Gamma -"
eingestellt.



There  is  a  gadget for the above shown function in the CanonPref
program  called  "gamma +".  Simply click on the gadget to get the
function above and if you like, alter the function afterwoods.

Neben der Helligkeit knnen Sie aber auch noch den Kontrast mit
Hilfe der Graustufen-Konvertierung regeln. Um z.B. den Kontrast zu
erhhen, mssen Sie ein steilere Funktion benutzen. Z.B. folgende
Variante:


        Hell |
             |                     15
             |                     14
A            |                   13
             |                   12
U            |                 11
             |                 10 
S            |                9
             |                8
G            |              7
             |              6
A            |            5
             |            4
B            |          3
             |          2
E            |        1
      Dunkel |        0
             --+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-
             Dunkel                         Hell


                    E I N G A B E


Wollen  Sie weniger Kontrast, dann schwchen Sie die Steilheit der
Funktion ab:

        Hell |
             |
             |
A            |
             |
U            |                           1415
             |                       1213
S            |                   1011
             |                8 9
G            |            6 7 
             |        4 5
A            |    2 3
             |0 1
B            |
             |
E            |
      Dunkel |
             --+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-+-
             Dunkel                         Hell


                      E I N G A B E







                          Probleme und Abhilfe
                          --------------------

*  Sollten  Ihr  Ausdruck  ungewollte  Leerzeilen  enthalten, dann
Kontrollieren  Sie bitte Ihre Schalter am Drucker, die Preferences
Voreinstellungen  und  die  Einstellungen des benutzten Programms.
Stllen Sie auch sicher, da Ihr Computer genug Speicher brig hat,
um  ein  Bild  auszudrucken.   Gerade Benutzern von Art Department
(TM)  von  ASDG  Inc.   kann  es schnell paieren, da nicht genug
Speicher  mehr  vorhanden  ist.   In  diesem  Fall sollten Sie den
Speicherbedarf  von Art Department mit "Maxmem" einschrnken.  Der
Treiber  selbst braucht ca.  100KB freien Speicher zum Drucken von
Grafik!  Zu diesem Speicher mu dann noch der, fr die eigentliche
Applikation hinzugerechnet werden.

*  Bitte  geben Sie niemals Zeichen ber den Druckertreiber (Prt:)
und  der  Schnittstelle  (Prt:   bzw.   Ser:)  gleichzeitig an den
Drucker  aus.   Dies  ist  sicher  schlechter  Stil und drfte bei
zuknftigen Erweiterungen des Druckertreibers zu Problemen fhren.
Auch  kann  der  Drucker vollstndig(!) ber die oben aufgefhrten
Befehle  gesteuert  werden  und  Sie  bleiben  damit kompatibel zu
anderen  Druckern  bzw.   Treibern!   Vermeiden Sie also bitte bei
eigenen   Programmen   die   direkte   Ansteuerung  des  Druckers.
Nochmals:  dies ist nicht notwendig und es ist schlechter Stil!

* Auch wenn es frh morgens im Spiegel noch nicht so aussieht, der
Autor   dieses   Programms   ist   ein  Mensch.   Wirklich!   Dies
bewahrheitet  sich  um so mehr dadurch, da er Fehler macht.  Wenn
es  dann  also  mal bei Ihnen nicht so recht klappt, dann schicken
Sie  Ihm  (oder  Canon)  doch  einfach  einen  freundlichen Brief.
Dieser  wandert i.d.R.  umgehend unbeantwortet in den Mll, worauf
sich  dann  der  Autor ber das dauernde Entleeren rgert.  Um den
Autoren  aber  vllig  zum  Wahnsinn zu treiben, sollten Sie Ihrem
Schreiben folgendes beilegen:

-  ein Ausdruck des im CanonBJ-Paket enthaltenen Report-Programms.
   Report zeigt alle wichtige Informationen ber Ihre vorhandenen
   Drucker-Einstellungen an.
-  den Namen und die Version des von Ihnen verwendeten Programms
-  die Version der verwendeten Workbench.
-  ein Beispiel eines fehlerhaften Ausdrucks, sowohl auf Papier,
   als auch auf Diskette. Benutzen Sie CMD von der Workbench
   Diskette!
-  wenn mglich, legen Sie eine bootfhige Diskette bei, so da
   der Rechner nur mit der Diskette gestartet werden mu, um einen
   fehlerhaften Ausdruck zu bekommen.
-  Rckporto fr den Autoren nicht vergessen!!!

Mit  den  obigen Informationen mu dann der Autor doch tatschlich
etwas  anfangen  und  den  mglichen Fehler sofort bereinigen, was
noch mehr Arbeit kostet, als den Mlleimer auszuleeren. ;-)

*  Immer  wieder kommt die Frage fr TeX-Anwender:  wie drucke ich
auf  dem  BJ  aus?  Fr Besitzer von Radical Eye's AmigaTeX bietet
sich  der  dvipref-Treiber  an.   Bei  PasTeX  tut DVIPrint seinen
Dienst.   Ein  weiterer  Weg  bietet  sich  mit den dvips Treibern
beider  Pakete.   Der von "dvips" ausgegebene PostScript-Code kann
mit  Hilfe des als Freeware erhltlichen Post-Programms von Adrian
Aylward interpretiert und Ausgedruckt werden.  Post finden Sie auf
einer  der  Public-Domain  Sammlung  von  Fred  Fish (die aktuelle
Version  1.7  zum  Zeitpunkt  dieses Schreibens noch nicht auf der
"Fish-Disk" erhltlich.  Die Version 1.6 ist auf Fish 518!)

Zustzlich brauchen Sie die 360*360 dpi Fonts. Sowohl AmigaTeX als
auch PasTeX erzeugt die Fonts mit Hilfe von MetaFont automatisch.

*   Knnen   Sie   CanonPref   nicht   starten?   In  diesem  Fall
kontrollieren  Sie,  ob wirklich mindestens Kickstart Version 2.04
(37.175)  und  WorkBench  2.04  benutzen!   Haben  Sie  auch genug
Speicher?

*   Jeder   Versuch   vom   Amiga  auszudrucken  endet  mit  einer
sofortigen(!) Fehlermeldung?  In diesem Fall kontrollieren Sie, ob
Sie    in    Preferences   (Printer   unter   Workbench   2)   den
CanonBJ300-Treiber selektiert haben!

*  Der  Drucker  funktioniert  nicht  unter  Kickstart  2, whrend
Kickstart   1.3   funktioniert?   In  diesem  Fall  gibt  es  zwei
entscheidende  Mglichkeiten:   einerseits kann Ihrer Druckerkabel
nicht  vollstndig  verkabelt sein (Kickstart 2 fragt mehr Signale
an  der Druckerschnittstelle ab!).  Dies ist leider oft gerade bei
sehr   billigen   Kabeln   der   Fall.    Andererseits   kann  Ihr
CIA-Portbaustein  (8520)  teilweise  defekt sein.  Hier hilft dann
leider nur Ihr Hndler weiter.

*  "Printer  trouble..."  Meldungen  beim  Druck ohne das etwas am
Drucker  falsch  ist?   In  diesem  Fall  lohnt es sich mal in die
Beschreibung  von CanonTime bzw.  Timeout reinzuschauen.  Wie auch
immer,  derartige Medlungen knnen mit dem Klick auf "Resume" ohne
Folgen entfernt werden.

*  Nach  dem  Ausdruck  wird die Papierseite nicht von dem Drucker
ausgeworfen?   In  diesem  Fall  stellen  Sie bitte in Preferences
("Printer"  unter  Workbench  2)  "Single" (Einzelblatt) als Paper
Type  ein.   Achtung:   PageStream  2.2  Benutzer.   Der Workbench
Treiber  von PageStream 2.2 hat einen Fehler, der zu dem fehlenden
Auswurf der Seite fhren kann.

*  Der  Treiber  druckt  keine  Grafik  oder  wenn,  dann  nur als
Leerzeilen?   In diesem Fall kontrollieren Sie bitte, ob Sie genug
Speicher fr den Treiber haben.  100KB sollten meistens reichen.

*  Was?   Der  Ausdruck  von  Ihnen  ist  nicht  wirklich SCHWARZ?
Probieren  Sie  doch  mal  ein  paar  anderer Papiersorten aus und
benutzen Sie original Canon Ink Cartridges! Der BJ druckt Schwarz,
nicht Dunkelgrau!

*  Ein  Grafik-Ausdruck  unter  Workbench 1.3 entspricht nicht dem
Ausdruck  unter Workbench 2?  Haben Sie unter Workbench 1.3 LETTER
als   Papiergre  benutzt,  dann  mssen  Sie  diese  auch  unter
Workbench  2  weiterbenutzen,  um  den  gleichen Grafikausdruck zu
erhalten. DIN A4 unter Workbench 2 ist etwas schmaller als LETTER!

*   Einige   Public-Domain-Programme  erlauben  es  Ihnen, interne
Einstellungen   an   Druckertreibern  vorzunehmen.   Benutzen  Sie
derartige  Programme  nicht  mit  diesem  Treiber, da sie meistens
nicht  funktionieren  und  im  schlimmsten Falle Ihren Rechner zum
Absturz  bringen  (lt.   Murphy:   genau  dann,  wenn Sie es nicht
erwarten!)



ENDE
