Bedienungs-Anleitung

STarCall


(c) 1/92 - 07/94


aktualisiert auf Version 1.9-U


Das Datenfernbertragungsprogramm fr den ATARI ST

DF * TELEFAX * BBS * VOICE






INLI - Computer & Software.

Anschrift:                      Ingo Linkweiler
                		Marktstr. 48
                        	D-45711 Datteln
                        	Telefon: 02363-55629
                                Fax/Mailbox: 02363-2610

Bankverbindung:         Konto: 134 944 015
                                BLZ:  426 616 05 , Volksbank Datteln







Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage  oder  fragen  den
Programmierer.

ATARI ist ein eingetragenes Warenzeichen der ATARI Corporation


Inhaltsverzeichnis

INHALTSVERZEICHNIS      
1 KAPITEL 1     
1.1 Vorwort     
1.1.2 Danksagungen      
1.1.3 Wichtige Vorbemerkungen zum Verkaufsprinzip:      
1.1.4 Zum Handbuch      
1.1.5 Der Autor:        
1.2 Was kann STarCall:  
1.2.1 Rechnerkonfiguration:     
1.2.2 Lieferumfang:     
1.3 Was ist DF ?       
1.3.1 Was ist ein Terminal ?    
1.3.2 Mailboxen / Email 
1.3.3 Datex J / Btx     
1.3.4 Telefax   
1.3.5 Kosten    
1.3.6 Welche Rolle spielt die POST?     
1.3.7 Rechtliches       
1.4 Die Installation : Schritt fr Schritt      
1.4.1 Der Aufbau der Hardware:  
1.4.2 Programm-Installation von der Original-Diskette:  
1.4.3 Manuelle Installation als Programm        
1.4.4 Installation als Accessory        
1.4.5 Untersttzung von Multi-Tos / Mag X       
1.4.6 GDOS- Was ist das?        
1.4.7 Installation von MULTRIX  
1.4.8 Installation von Modulen  
1.5 Einstellungsdateien 
1.5.1 Die Datei  StarCall.Cnf         
1.5.2 Die Datei STarCall.Set  
KAPITEL 2       
2.1 Der Einstieg        
2.1.1 Menleiste        
2.1.2 Dialogboxen       
2.1.3 Der Desktop       
2.1.4 Fenster:  
2.2 Der Einstieg:       
2.2.1 Wichtige Einstellungen    
2.2.2 Test der Einstellung      
2.3 Beispiel: Anwahl einer Mailbox      
2.3.1 Connect mit einer Mailbox 
2.4 Maus-Zitate:        
KAPITEL 3       
3 Die Menfunktionen    
3.1 Men STarCall       
3.2 Men Datei  
3.2.1 ffnen    
3.2.2 Sichern   
3.2.3 Sichern als       
3.2.4 Einstellung laden 
3.2.5 Einstellung sichern       
3.2.6 Datei Utilities   
3.2.7 Uhr/Datum stellen:        
3.2.8 Programm starten  
3.2.9 Batch starten     
3.2.10 Beenden  
3.3 Men Transfer       
3.3.1 Online    
3.3.2 Datei senden.     
3.3.3 Datei empfangen   
3.3.4 Ascii senden      
3.3.5 Clipboard senden  
3.3.6 Clipboard quoten  
3.3.7 Whlen    
3.3.7.1 Der Nummerndialog:      
3.3.7.2 Nummern editieren       
3.3.8 Auflegen  
3.3.9 Break     
3.3.10 Chat     
3.3.11  Druckermitschrift:      
3.4 Men Fenster        
3.4.1 Puffer ffnen     
3.4.2 Editor ffnen     
3.4.3 Tek-Grafik ffnen 
3.4.4 Terminal im Fenster       
3.4.5 Terminal als TOS  
3.4.6 Text suchen       
3.4.7 Sprungmarken      
3.4.8 Bild lschen      
3.5 Men Editor 
3.5.1 Blockanfang:      
3.5.2 Blockende:        
3.5.3 Marken lschen    
3.5.4 Block lschen     
3.5.5 Block ausschneiden        
3.5.6 Block kopieren    
3.5.7 Block einfgen    
3.5.8 Block senden , quoten     
3.5.9  Block sichern    
3.5.10 Block drucken    
3.6  Men Parameter     
3.6.1  RS-Konfiguration 
3.6.2  Terminal 
3.6.3 Protokoll:        
3.6.4 Modem:    
3.6.5 Funktionstasten   
3.6.6   User-Module     
3.6.7  Pfade einstellen 
3.6.8  Puffer   
3.6.9  Telefongebhren  
3.6.10 Tek      
3.6.11 Auf Anruf warten 
3.6.12 Farben & System: 
3.6.13 Zeichensatz      
3.6.14 System-Passwort: 
3.7 Men Extras:        
3.7.1 DF-Kontofhrung: 
3.7.2 Autologin erzeugen        
3.7.3 Desktop aufrumen 
3.7.4 Hilfstexte        
3.7.5 Fax       
3.7.6 Voice     
3.7.7 Module    
4 BATCHDATEIEN. 
4.1 Was sind Batches?   
4.2 Automatisches Erzeugen von Batches  
4.3 Manueller Aufruf eines Batches      
4.4 Automatisch startende Batches       
4.5 Programmierung eigner Batches       
4.6 Die Befehle:        
KAPITEL 5       
5 Zyxel-Voice Funktion  
KAPITEL 6       
6.1 Faxe empfangen      
6.1.1 Faxe ber STarCall empfangen.     
6.1.2 Manuelle FAX-Annahme      
6.2 Faxe erstellen      
6.2.1 Ascii-Texte, 1st Word Plus 2.x / 3.x Texte        
6.2.1 Tempus Word       
6.2.2 Calamus   
6.2.3 Script    
6.2.4 Signum 3  
6.2.5 Stad / Degas / Doodle     
6.2.6  IMG Grafikprogramme      
6.2.7  QFAX     
6.2.8  Andere Programme 
6.3  Ein Fax versenden  
6.3.1 Die Nummernliste  
6.3.2 Die Faxauswahl    
6.3.3 Jobs      
6.4 Fax Optionen        
6.5 Deckblatt   
6.6 Einbindung des Moduls in eigene Programme:  
6.7 Viewfax     
KAPITEL 7       
7.1 Was ist STarBox     
7.2  Installation       
7.3 Das Erste Mal       
7.4 Die Bretter Organisation    
7.5 Die Bretter Verwaltung      
7.6 Der Extern Login    
7.7 Wie kommt was in die Box    
7.8 Eine Kurzbeschreibung der Menleiste von Starbox    
7.9 Ein Tip zum Schlu  
KAPITEL 8       
8.1 VT-Emulation        
8.1.1  Allgemeine ASCI-Codes    
8.2.1 VT-52-Steuercodes 
8.2.2  VT-52 Tastaturtabelle    
8.3.1 VT100 Steuercodes 
8.3.2  VT100 - Tastaturtabelle  
8.4.1  Die RS232-Schnittstelle  
KAPITEL 9       
9.1 Problembehebung     
9.2 Updateservice       
9.3 Wichtige Mailboxkommandos   
9.4 Wichtige Modem-Kommandos    
9.5 Lexikon     
9.9 Nachwort    
1       KAPITEL 11.1    VorwortGratulation zum Kauf  von  STarCall  fr  Ihren
Atari-Computer. Mit diesem Software-Produkt  haben  Sie  ein  leistungsfhiges
Programm fr  Ihren  Computer  erworben.  Wir  haben  mit  STarCall  versucht,
Anwendern einen einfachen Einstieg in die  Welt  der  Datenfernbertragung  zu
geben. Es  wurde  und  wird  zusammen  mit  vielen  Anwendern  entwickelt,  um
mglichst vielen Wnschen und Anforderungen gerecht zu werden.
Ein wichtiger Punkt bei der Planung war, alle  Funktionen  und  Utilites,  die
man zur Datenfernbertragung,  kurz  DF,  bentigt,  in  einem  Programmpaket
zusammenzufassen und eine einheitliche Benutzeroberflche  zu  schaffen.  Auch
Einsteiger sollen sich sofort im Programm zurechtfinden, denn die Materie  DF
ist schon kompliziert genug.
Wir wollen aber auch genauso Wert auf  die Experten  legen.  Daher  haben  wir
STarCall modular - das heit flexibel und erweiterbar - gestaltet.
STarCall wird noch stndig erweitert und  verbessert.  Es  soll  ein  Programm
werden, da wirklich jeden User zufriedenstellt. Wenn Sie noch  Fehler  finden
oder neue Ideen haben, teilen Sie uns  diese  bitte  schriftlich,  telefonisch
oder ber die Support-Mailbox mit. Als  registrierter  Benutzer  erhalten  Sie
dort auch kostenlos das  aktuelle  Update  im  speziell  dafr  eingerichteten
Brett (s. Kapitel 9.1). 

Nun wnsche ich Ihnen viel Erfolg,
                        			Ingo Linkweiler.

1.1.2   Danksagungen

An der Entwicklung von STarCall haben viele freie Mitarbeiter geholfen.
An dieser Stelle bedanke ich mich besonders bei...

Michael Ziegler           fr  das  ZMODEM-Modul  (Lat  es  doch  bitte  auch
registrieren!)
Heinz Lagler Maus @ A2W fr Mitarbeit am Handbuch
Robert Osten                    fr wichtige Dokus
Michael Matschke @ DO   fr Mitarbeit am Handbuch, sowie viele Ideen und Test
Klaus Ehrenschwender            fr viele Hardwarefummelei
vielen Usern vom Anfang fr viel Geduld und Testerei
vielen Sysops wie:
Klaus, Heinz, Rudi u.a.         fr STarCall Support

1.1.3   Wichtige Vorbemerkungen zum Verkaufsprinzip:

STarCall wird sowohl als Shareware, wie auch ber den Fachhandel vertrieben.
Beim ersten Programmstart verlangt STarCall eine Seriennummer,  die Sie  incl.
einem Update  auf  die  aktuellste  Version  direkt  bei  mir  oder  ber  den
Fachhandel erhalten knnen. Die Preisempfehlung:

STarCall Standard               DM 35.-
STarCall Professional           DM 99.-
Handbuch                	DM 10.-

Das Handbuch liegt auch als Ascii-Textdatei bei,  wenn  Sie  STarCall  bereits
kennen und mit DF vertraut sind,  knnen  Sie  STarCall  auch  ohne  Handbuch
bestellen, oder es einzeln nachbestellen.
Wenn  Sie  STarCall  Professional  bei  einem  lizensierten   Software-Hndler
gekauft haben, erhalten Sie die Seriennummer  kostenlos  gegen  Zusendung  des
beiliegenden Registrierscheins !
Benutzer  der  Shareware-Version  oder  einer  nicht  registrierten    Version
schreiben mir einfach einen  Brief  (evt.  Bestell.Txt  verwenden).  Das  Geld
berweisen Sie auf o.g. Konto oder legen es bei.

Wichtig:
Solange  STarCall  nicht  registriert  wurde,  werden   Sie    von    STarCall
aufgefordert, es registrieren zu lassen. Dieses Meldung verschwindet  nach  10
Sekunden. Lassen Sie daher STarCall schnell registrieren.

1.1.4   Zum Handbuch

Dieses Handbuch soll Sie in die Bedienung von STarCall  einfhren.  Soweit  es
mglich und sinnvoll  war, hab wir auch generelle Hinweise zum Thema  DF  und
andere Informationen aufgenommen. Trotzdem mssen wir hin und wieder auch  auf
andere Quellen hinweisen, wie z.B. das Modemhandbuch. Auch ber die  Bedienung
unterschiedlicher Mailboxen knnen wir nicht voll  eingehen,  es  werden  aber
mehrere Beispiele aufgefhrt.
WICHTIG: STarCall wird regelmig erweitert, so  da  wir  nicht  sofort  alle
Neuerungen ins Handbuch aufnehmen knnen.

 Zu aktuellen nderungen und geplanten  Verbesserungen  lesen  Sie  bitte  die
Textdatei  'UPDATE.TXT'  .  Sie  enthlt  eine  bersicht   der    wichtigsten
Verbesserungen und Unterschiede, welche teilweise  nicht  in  diesem  Handbuch
genannt werden !


1.1.5 Der Autor:



Bild "Ingo"Na, fr alle die jetzt mal wissen wollen, wer sich den ganzen  Kram
ausgedacht hat,  und  mit  wem  Sie  wahrscheinlich  auch  schon  einige  Male
telefoniert  haben  oder  noch  telefonieren   werden,    mal    ein    kurzer
Steckbrief:Name:  Ingo   Linkweilergeb.    am:    26.07.72Info-Student,    Uni
DortmundHobbys: Computer, Golf, Musik
1.2     Was kann STarCall:STarCall ist das wohl inzwischen umfangreichste  und
vielfltigste DF-Programm fr den Atari ST. Grundgedanke bei der  Entwicklung
war die  Schaffung  einer  einfachen  Benutzeroberflche,  mit  der  auch  ein
Einsteiger in der Welt der Datenfernbertragung, kurz  DF,  zurechtkommt.  Es
sollten zustzlich viele  ntzliche  Funktionen  geboten  werden,  welche  die
Arbeit auch fr Fortgeschrittene erleichtern. Auerdem sollte  STarCall  durch
modulare Transfermodule sehr flexibel sein, auf jedem  ST-Rechner  laufen  und
dessen Fhigkeiten voll nutzen.
So  bietet  STarCall  neben  den  blichen  Features    wie    VT100-Emulator,
Telefonliste, Makros, GEM-tastaturbedienbar, Puffer  eine  ganze  Menge  nicht
selbstverstndlicher Besonderheiten:


- Ausgabe im Fenster oder auf ganzem Bildschirm
- Voll ANSI-Fhig, alle Attribute incl. Blinken.
- Im Monochrom-Modus Graustufenemulation mglich
- GEM-Desktop, tastaturbedienbar
- Beliebige Fonts in allen Gren mit und ohne GDOS.
- Eigene Batchprogrammiersprache
- Pufferverwaltung incl. Quoten
- Modularer Aufbau fr Protokolle und Zusatzprogramme
- Module fr FAX, Zyxel-Anrufbeantwrter, Mailbox
- schneller komfortabler Texteditor und Puffer mit Blockoperationen
- VT52,100,102,200,Ansi mit automatischer Umschaltung.
- Nummernliste mit individuellen Konfigurationen
- Buchfhrung ber Telefonkosten
- Passwort fr CNF-Datei.
- Integrierter Fullscreen-Chat
- Online-Hilfe
- Viele Extras wie Diskformat, Info, etc...
- MULTRIX, Multitasking-Tetris bei Wartezeiten

1.2.1   Rechnerkonfiguration:
Zum Betrieb von STarCall bentigen Sie
- ATARI ST/STE/TT/FALCON
- min. 1 Megabyte Speicher
- Monochrom- oder Farbmonitor
- Modem
- Festplatte oder 2 Diskettenlaufwerke

1.2.2   Lieferumfang:
- Installations-Diskette 'STarCall',
- Handbuch optional

Liste der Dateien auf der Original-Diskette
 
INSTALL.PRG             Zum Instalieren von STarCall
INSTALL.RSC             Rsc-Datei dazu
INSTALL.EMU     wird zum Entpacken bentigt
STARCALL.SET    enthlt die STarCall-Grundkonfiguration
STARC1++.LZH    STarCall als LZH-Archiv
STARF1++.LZH    Das Fax-Modul
STARB1++.LZH    Das Mailbox-Modul
MULTRIX.LZH     Spiel Multrix
BITDISK.GTP             Ramdisk

Das ++  steht fr die aktuelle Versionsnummer.

1.3     Was ist DF ?

DF bedeutet Daten-Fern-bertragung. Mittels  eines  Computers,  eines  Modems
und eines Telefonanschlusses knnen Sie Daten an andere Computer schicken  und
von ihnen lesen. Dabei gibt es mehrere interessante Anwendungen von DF:

1.3.1   Was ist ein Terminal ?

Ein Terminal ist ein Computer / Bildschirmarbeitsplatz, der von einem  anderen
Computer gesteuert wird. Ein Terminal dient also Hauptschlich  zur  Datenein-
und Ausgabe an einen anderen Computer, der weiter entfernt sein kann und  z.B.
ber ein Modem verbunden ist.
Terminals finden besonders an greren  Unix-Anlagen  Einsatz,  und  natrlich
knnen Sie STarCall als Unix-Terminal verwenden.

1.3.2   Mailboxen / Email

Die wohl interessanteste Anwendung eines Terminalprogramms  ist  das  Anwhlen
von Mailboxen (international auch BBS genannt).
Mailboxen sind Systeme, die man als eine Art Postkasten oder  schwarzes  Brett
betrachten kann. Hier kann man Briefe und  Daten  an  andere  Benutzer  (User)
schreiben, oder auch fr alle User in sog. Brettern  zugnglich  machen.  Eine
schnelle und schne Art, Infos und Programme zu tauschen! Aber Sie finden  oft
auch Tausch-Bretter, Witz-Bretter, Info-Bretter, Laber-Bretter etc..
Oft sind Mailboxen vernetzt, so da Sie  einen  Brief  auch  an  User  anderer
Systeme schnell  schreiben  knnen.  Wie  die  Mailboxen  bedient  werden  ist
allerdings oft sehr unterschiedlich. Um es kurz zu fassen: es  gibt  Kommado-,
Krzel-, und Men-gefhrte Systeme. Wie es die  Namen  schon  sagen,  erreicht
man verschiedene Aktionen in den Mailboxen dann ber Kommandos  (z.B.  Brett
zur Brettwahl), Krzel (z.B. BL) oder Mens  mit  Cursorsteurung.  Natrlich
sind auch Kombinationen der Systeme verbreitet. Jedes System  hat  seine  Vor-
und Nachteile, z.B. sind Kommandos schneller  bedienbar  als  Mens,  man  mu
allerdings  die  Kommandos  erst  einmal  kennen.  Eine  bersicht   wichtiger
Mailboxkommandos befindet sich im Anhang.
Zu STarCall gibt es das Mailbox-Modul STARBOX, mit  dem  Sie  sich  auch  eine
eigene Mailbox einrichten knnen. STarBox ist Mengefhrt.

1.3.3   Datex J / Btx

BTX ist ein Netz der Telekom. Fr BTX  bentigt  man  spezielle  BTX-Software.
STarCall kann daher zur Zeit noch kein BTX, eine BTX-Modul ist aber geplant.

1.3.4   Telefax

Die wohl bekannteste Art der Datenfernbertragung ist FAX.  Dabei  handelt  es
sich exklusiv um das Versenden von Grafiken und Texten.
blicherweise bestehen FAX-Gerte aus einem Scanner, einem Drucker  und  einer
Whleinheit. Man gibt in den Scanner das  zu  sendende  Dokument,  whlt  eine
Fax-Nummer.  Beim  Empfnger  wird  das  Fax  dann  sofort  ausgedruckt.   Bei
Computerfaxen entfllt Scanner und Whleinheit. Diese  Aufgabe  bernimmt  das
Modem und ein Text/Grafikprogramm. Sie erstellen ein Dokument wie  gewohnt  in
einer Textverarbeitung, und knnen es dann direkt versenden.

1.3.5 Kosten

Beim DF zahlen Sie die gewhnlichen Telefonkosten. Damit  Sie  am  Monatsende
keinen Schock beim Anblick der Telefonrechung bekommen,  hier  noch  ein  TIP:
Whlen Sie nur ortsnahe Mailboxen (Zone 0) an, und am besten nach 18.00,  dann
ist es noch billiger.
Sie zahlen dann zur Zeit fr 12 Minuten DF 23 Pf. Am besten  fragen  Sie  mal
einen guten Kumpel nach Listen  ortsnaher  Mailboxen.  Sind  Sie  erst  einmal
Mitglied in einer Mailbox, sollten Sie sich dort einmal genauer umsehen,  denn
oft findet man hier Listen und Werbung fr andere Mailboxen.

1.3.6 Welche Rolle spielt die POST?

Ohne das  ffentliche  Telefonnetz  geht  nichts!  Diese  Tatsache  macht  die
POST/TELEKOM zu unserem wichtigsten Partner. Leider mu dort aber  alles,  was
wir an die Telefonleitung anschlieen, genehmigt sein. Die TELEKOM nutzt  hier
ihre  Monopolstellung  schamlos  aus,  auch  wenn  mittlerweile    Lockerungen
erkennbar werden.
Alle Gertschaften, die auf irgendeine Weise mit TELEFON in  Kontakt  gebracht
werden,  mssen  in  der  BRD  vo7m    'Zentralamt    fr    Zulassungen    im
Fernmeldebereich' zugelassen sein und tragen eine Nummer. Der  Anschlu  nicht
zugelassener Modems ist zwar problemlos mglich, allerdings nicht gestattet.
Der Witz an der Sache ist, da oft postzugelassene Modems  100%  baugleich  zu
nicht zugelassenen Modems eines Importprodukts sind, nur da die  zugelassenen
Exemplare rund doppelt so teuer sind wie ihre Kollegen.
Welches Modem Sie nun verwenden, berlasse  ich  Ihnen,  es  sollte  aber  zum
sinnvollen Arbeiten mindestens 2400  Baud  (=BPS)  bieten.  Wenn  sie  planen,
regelmig  und  viel  DF  zu  treiben,  oder  wenn  sie  groe   Datenmengen
(Programme) erwarten, sollten Sie sich evt.  sofort  ein  Highspeed-Modem  mit
9600 oder 19200 Baud zulegen, zumal es  diese  Modems  schon  ab  500.-  (ohne
Postsegen)  bzw.  800.-  (Mit  Postzulassung)    gibt.    Vom    Kauf    eines
Akkustikkopplers mit 300 oder 1200/75 Baud kann ich nur abraten!
brigens: Ich vertreibe auch Modems. Fordern Sie Infomaterial an.

1.3.7 Rechtliches

Vielleicht werden Sie sich nun fragen, was man  denn  in  einem  Computer  per
Telefon machen darf und was nicht. Einige Antworten will ich Ihnen nun  geben,
denn so mancher DF-Freak ist in der Gefahr, straffllig zu werden.
Es ist verboten, sich illegal personenbezogene Daten zu beschaffen.
Die Weitergabe von persnlichen Passwrtern ist nicht  gestattet,  ebenso  der
Versuch, sie beispielsweise durch Probieren zu 'er-hacken'.
Es  ist  verboten,  sich  mit  'ergaunerten'  Kennungen   beispielsweise    im
DATEX-P-Netz (Netz der Telekom) zu tummeln. Es gibt  immerhin  Flle,  wo  ein
nichtsahnender, legaler Datex-P-Benutzer runde  20000.-  auf  seiner  Rechnung
stehen hatte, weil jemand  unter  seiner  Kennung  Datex-P  benutzt  hat.  Man
lerne: Nie eigene Passwrter an  andere  User  geben,  nie  fremde  Passwrter
benutzen.
brigens: Mailboxen sind beliebte Orte zum Softwaretausch.  Ich  mchte  daran
erinnern, da die Verbreitung von Raubkopien strafbar  ist.  Nheres  erfahren
Sie a.A. vom Sysop.
Viele grere Unternehmen, Universitten, Militr, Banken etc.  betreiben  oft
Mailboxen oder gar offen vernetzte Systeme.  In  der  Regel  werden  Sie  dort
jedoch keinen Zugang haben. Den Versuch, sich einen Zugang zu  ergaunern  oder
durch probieren rauszufinden, nennt man Hacken....

1.4 Die Installation  :  Schritt  fr  SchrittMachen  Sie  zu  Ihrere  eigenen
Sicherheit bitte erst eine  Sicherheitskopie  der  STarCall-Diskette  !  Schon
passiert? Ok, weiter gehts:
Die Installation von STarCall auf Ihrem System ist  einfach.  Folgen  Sie  der
Reihe nach den Anweisungen, und Sie werden keine  Probleme  haben.  Wir  gehen
davon aus, da Ihnen die Bedienung Ihres Computers  bekannt  ist,  und  setzen
Begriffe wie Doppelklick, Datei, Ordner als bekannt voraus.

1.4.1   Der Aufbau der Hardware:

Bevor Sie nun loslegen knnen, sollten  Sie  erst  einmal  das  Modem  korrekt
anschlieen, falls noch nicht geschehen. Hier ein Beispiel:

BILD Hardware: Sollte Ihr Modem ber eine Phone-Buxe verfgen,  sollten  Sie
das   Telefon    hier    hinein    stecken,    anstelle    direkt    in    die
Telefonbuchse.Weiteres    entnehmen    Sie     dem        Modem-Handbuch.1.4.2
Programm-Installation von der Original-Diskette:Die Installation von  STarCall
ist  sehr  einfach.  Starten  Sie  einfach  von  der  Diskette  das   Programm
INSTALL.PRG durch Doppelklick. In der dann erscheinenden Dialogbox whlen  Sie
die Funktion "STarCall neu einrichten". Geben Sie bitte nun ein, auf  welcher
Partition  und  in  welchem  Ordner  STarCall  installiert  werden  soll.  Zur
Installation auf Festplattenpartition C geben Sie also  "C:"  ein,  oder  "B:"
fr  Diskettenlaufwerk  B.  Sie  knnen  auf  Wunsch  auch  einen  Unterordner
angeben, z.B. "E:\DFUE" , Sie mssen den Ordner dann aber vorher erstellen.

Whlen Sie nun  aus,  welche  Programmteile  Sie  bentigen.STarCall  ist  das
Terminal- und  Verwaltungsprogramm,  es  mu  installiert  werden.STarFax  ist
dasModul zum Fax-Versand. Wenn Sie nicht faxen mchten,  oder  kein  Fax-Modem
haben, brauchen Sie es nicht zu installieren.
STarBox dient zum betreiben einer eigenen Mailbox. Damit  knnen  sich  andere
Modem-Besitzer in Ihren Computer einwhlen.
Multrix ist ein kleines Spiel fr Zwischendurch.

 Nach Anwahl von "OK" werden  die  Archive  automatisch  auf  Ihrem  Laufwerk
eingerichtet, was einige Minuten  dauern  kann.  Beachten  Sie,  da  Sie  bei
Disketteninstallation  2  formatierte  Disketten  ,  oder  eine    HD-Disktte,
bereithalten sollten.

STarCall ist nun auf Ihrem Laufwerk eingerichtet.  Sie  mssen  nun  noch  die
Grundeinstellungen kontrollieren und knnen einige Anpassungen vornehmen.  Bei
den meisten Einstellungsmglichkeiten gengt die bernahme per  Mausklick  auf
"OKAY".  Wichtig  ist  besonders  die  Angabe   der    eigenen    Telefonnumer
bzw.Fax-Nummer, des Namens und, falls vorhanden, der Registriernummer.
Fr den Fax-Betrieb mssen Sie auerdem 2  Ordner  definieren,  in  denen  die
Faxe gespeichert werden sollen. Sie knnen auch hier die Vorgabe bernehmen.
Wenn Sie noch keinen Registriercode haben, lassen Sie  diesen  Eintrag  offen,
und ndern ihn spter:
Sie knnen die Einstellung nachtrglich ber  die  Funktion  "Grundeinstellung
ndern" korrigieren oder  manuell  per  Texteditor  die  Datei  "StarCall.Set"
ndern.

STarCall untersttzt GDOS-Programme. Hat man kein GDOS installiert und  mchte
dies nun nachholen um mit STarCall auf alle Zeichenstze zugreifen zu  knnen,
sollte man sich den Abschnitt ber GDOS genau durchlesen.
Die  weitere  Installation  wird  in  den  folgenden    Abschnitten    genauer
beschrieben.
STarCall ist nun vollstndig installiert.  Sie  knnen  die  folgenden  beiden
Abstze ignorieren.

1.4.3 Manuelle Installation als Programm

Falls  Ihnen   STarCall    bereits    in    entpackter    Form    oder    ohne
Installationsprogramm vorliegt, oder wenn Sie  es  aus  irgendwelchen  Grnden
selbst entpacken mchten, brauchen Sie nur alle  Dateien  auf  ein  beliebiges
Laufwerk  zu kopieren. Kopieren Sie dann die Datei STARCALL.SET  auf  Laufwerk
C ins Hauptverzeichnis, und editieren Sie diese mit einem Texteditor.


1.4.4 Installation als Accessory

STarCall  kann  auch  als  Accessory  installiert   werden.    Kopieren    Sie
"Starcall.Emu", "Starcall.Rsc", "Starcall.Inf", evt. auch  "Starcall.Log"  auf
Ihre Bootpartition (C:). Kopieren Sie "Starboot.Prg" in den 'Auto'-ordner  der
Bootpartition. Nennen Sie "Starcall.Emu" um zu "StarCall.Acc".  STarCall  kann
nun nach einem Reset als ACC aufgerufen werden.
Im ACC-Modus haben Sie dann eine  leicht  genderte  Benutzeroberflche:  Erst
nach Anklicken des ACC-Eintrages ffnet sich das Pulldown-Men.  Auerdem  ist
die Bedienung ber Icons im ACC-Modus nicht mglich. Ein  nettes  Extra  haben
Sie dafr im ACC-Modus: Es ist  auch  ohne  Multi-Tos  eine  Art  Multitasking
mglich: STarCall kann jederzeit aus  anderen  Programmen  aufgerufen  werden.
Sie knnen  so  z.B.  Wordplus  laden  und  jederzeit  zwischen  den  Fenstern
wechseln. Ein Teil der Funktionen von STarCall luft dabei im Hintergrund  ab,
wie  z.B:   das    Whlen,    die    automatische    Anrufannahme,    dauernde
Modem-berwachung u.v.m.
Auf eine ausfhrliche Beschreibung der Bedienung  will  ich  hier  verzichten,
Sie entspricht im Wesentlichen der normalen Bedienung.
ACHTUNG: Auf manchen TOS-Versionen gibt es Probleme, wenn ACCs  ein  Programm
nachladen. Hier kann dann der Aufruf von Usermodulen  bzw.  Tranferprotokollen
zu Fehlern fhren.
Ich rate daher von der ACC-Verwendung ab.

1.4.5 Untersttzung von Multi-Tos / Mag X

Sollten Sie auf Ihrem  ATARI  bereits  das  neue  Multi-Tos  oder  Mag  X  mit
Multitasking installiert haben, knnen Sie sich freuen:  STarCall  untersttzt
durch seine  saubere  GEM-Verwendung  auch  Multi-Tos,  es  kann  parallel  zu
anderen Programmen  betrieben  werden.  Natrlich  arbeiten  dann  auch  viele
Funktionen im Zusammenhang mit Multi-Tos: Sie knnen gleichzeitig mit  anderen
Programmen arbeiten, whrend STarCall mit anderen Dingen beschftigt ist,  wie
z.B. automatische Anrufannahme, die Anwahl  von  Telefonnummern,  Fax-Empfang,
Zyxel-Anrufbeantworter etc...
Auf alten ATARI-Rechnern ist Multi-Tos (zumindest Version  1.0)  leider  recht
langsam, 16 MHZ oder ein STE sollte man also schon  dafr  haben.  Mag  X  ist
dagegen auch auf kleinen Sts sehr schnell. Fragen Sie Ihren Fachhndler  nach
Informationen.

1.4.6 GDOS- Was ist das?

Diese Frage mu man leider immer noch zu  oft  hren,  da  nur  ein  Teil  der
ST-Programme  GDOS  untersttzen.  Bei  der  Entwicklung  des  Betriebssystems
lieen die Entwickler, aus welchen Grnden auch immer,  einen  wichtigen  Teil
des GEM unter den Tisch fallen. Spter wurde dieser  Teil  als  eigenstndiges
Programm nachgeliefert. Ohne diesen Teil  kann  GEM  keine  speicherresidenten
Zeichenstze laden und auch keine Peripherie ansprechen. Da STarCall  bei  der
Darstellung  von  Text  im  Fenster  aber  auf  andere  Zeichenstze  als  den
Systemfonts angewiesen ist um 80x24 Zeichen in  einem  Fenster  darstellen  zu
knnen, liegt es auf der Hand, da STarCall auch GDOS  untersttzt,  um  Fonts
beliebiger Gre darzustellen.
Es gibt mehrere GDOS-Erweiterungen fr den ATARI. Ich kann Ihnen das  Programm
NVDI empfehlen, da es die Geschwindigkeit der Bildschirmdarstellung  mehr  als
verdoppelt.
Es ist aber nicht unbedingt notwendig, GDOS zu installieren,  da  zu  STarCall
bereits mehrere Fonts beiliegen, die auch ohne GDOS geladen werden knnen.

1.4.7 Installation von MULTRIX

MULTRIX ist eine abgewandelte Version des Spiele-Hits  'TETRIS'.  Falls  nicht
per Install-Programm geschehen,  kopieren  Sie  es  in  den  Autoordner  Ihres
Bootlaufwerkes oder melden es als Auto-Start-Anwendung an.
Multrix wird nun  von  STarCall  aus  automatisch  beim  Whlen,  Upload-  und
Download aufgerufen,  so  da  langweilige  Wartezeiten  entfallen.  Auch  das
Beenden erfolgt automatisch, der  aktuelle  Spielstand  bleibt  dabei  im  RAM
erhalten
Multrix ist SHAREWARE und sollte bei regelmiger Nutzung registriert werden !

1.4.8 Installation von Modulen

Zu    den    STarCall-Modulen    wie    STarFax,    STarBox    liegt      eine
Installationsbeschreibung als Textdatei bei, lesen  Sie  hierzu  auch  Kapitel
4.5.6

1.5 Einstellungsdateien

STarCall  verwendet  zwei  verschiedene   Dateien    zum    Speichern    Ihrer
Einstellungen:

1.5.1 Die Datei  StarCall.Cnf 

In der Datei STARCALL.CNF werden  alle  internen  Einstellungen  von  STarCall
gespeichert. Intern heit, da  die  hier  gespeicherten  Einstellungen  nur
STarCall betreffen, nicht aber evt. installierte Module.  Alle  Einstellungen,
die Sie  im  STarCall-Men  "Parameter"  vornehmen,  werden  in  dieser  Datei
gespeichert. Sie mssen dazu den Meneintrag "Einstellung sichern" anwhlen.

1.5.2 Die Datei STarCall.Set

Die Datei "STarCall.Set" enthlt alle  globalen  Einstellungen  zum  modularen
STarCall-Pro und allen seinen Modulen im Ascii-Textformat.  Sie  kann  mittels
des Installations-Programmes ber "Grundeinstellungen"  angepat  werden  oder
mit einem Texteditor nach der Installation editiert werden.  Damit  die  Datei
von jedem Programm gefunden und verwendet werden kann, mu Sie  auf  Partition
A oder C im Hauptverzeichnis liegen, also "C:\Starcall.Set" heien.
Von STarCall und den Modulen STarFax  und  STarBox  werden  folgende  Eintrge
ausgelesen:

SENDPATH        E:\STARFAX\OUTGOING             < Ordner fr sendebereite Faxe
RECPATH E:\STARFAX\INCOMING             < fr empfangene Faxe
FAXID           ++49 2363 55629         	< Ihre FAX-Id
FDIAL           ATX3DP                          < frs Whlen bei FAX-Modul
FAXSPEED        19200                                   < Wie schnell ist  Ihr
Modem beim FAX?
REGNAME Vorname Name                    < Ihr Name
REGCODE 1234567890123456                        < Ihr Registriercode

Sie werden sich mglicherweise Fragen: Warum eine SET- und  eine  CNF-Datei  ?
Ganz einfach: jedes Modul/Programm bentigt die Grundinfos aus der  SET-Datei,
aber nicht den gewaltigen Ballast an Informationen aus STarCall.Cnf.  Oft  ist
es auch interessant, mehrere  CNF-Dateien  zu  erstellen,  z.B.  bei  mehreren
Anwendern an einem Arbeitsplatz, oder in Netzwerken.


KAPITEL 2

2.1     Der Einstieg

Sie haben STarCall  nun erfolgreich installiert. berprfen Sie nun  noch,  ob
alle Verzeichnisse wie gewnscht erstellt wurden. Starten Sie nun vom  Desktop
aus  das  Hauptprogramm  "StarBoot.Prg"  .  Nach  kurzer  Zeit  erscheint  der
STarCall-Desktop. (Es lt sich brigens abschalten).
Nach dem ersten Programmstart geben Sie bitte nochmals  Ihre  Kennnummer  ein,
die  Sie  bei  der  Registrierung  erhalten  haben.  Es  erscheint  nun    der
STarCall-Desktop mit seiner Menleiste.
Nun mchten wir Sie kurz  mit  der  Benutzeroberflche  von  STarCall  vertrat
machen.

2.1.1   Menleiste

ber  die  Menleiste  knnen  Sie  alle  wichtigen  Funktionen  von  STarCall
erreichen. Wenn Sie den Mauszeiger in die Menleiste schieben, klappt  an  der
Stelle ein Men runter. Mit dem linken Mausknopf  knnen  Sie  die  gewnschte
Funktion aufrufen. Die meisten Eintrge der Menleiste sind auch per  Tastatur
durch Drcken einer Tastenkombination erreichbar.  Ein  ^  bedeutet,  da  die
Funktion mittels (SHIFT) & CONTROL und einer Taste erreicht werden  kann,  ein
# steht fr die ALTERNATE-Taste. SHIFT  mu  nur  gedrckt  werden,  wenn  man
gerade ONLINE ist, da die CONTROL-Codes dann ans Modem gesendet werden und  so
nicht fr Men-Funktionen in Frage kommen.
Wenn Sie STarCall als Accessory  verwenden,  erscheint  die  Menleiste  erst,
wenn Sie die rechte Maustaste gedrckt halten.

2.1.2   Dialogboxen

Ergnzend zu den gewhnlichen ATARI-Dialogboxen wurde die  Bedienung  und  das
Design der Dialoge um einige praktische  Funktionen  verbessert.  In  STarCall
knnen alle Dialogboxen auch  per  Tastatur  bedient  werden:  Buttons  knnen
durch Tippen von "Alternate" und  dem  unterstrichenen  Anfangsbuchstaben  des
Buttons bedient werden. Auerdem ist auch eine  Bedienung  ber  die  F-Tasten
mglich, wenn der Button entsprechend markiert  ist.  Dick  umrandete  Buttons
knnen, wie  unter  GEM  blich,  auch  mit  "Return"  angewhlt  werden.  Die
bekannten Radio-Buttons (Auswahl-Knpfe) wurden neu designed, sie  sind  jetzt
rund und somit von normalen Buttons unterscheidbar. Als weitere Neuerung  sind
die  Dialogboxen  jetzt  auch  wie  Fenster  durch  Klick  auf  Ihren    Titel
verschiebbar. In vielen Dialogen werden Pop-Up-Buttons verwendet.

2.1.3   Der Desktop
Bild  "Desktop"Wenn  Sie  STarCall  als  Programm  benutzen,  knnen  Sie  die
wichtigsten Funktionen (Nummern, Puffer, Editor, Mlleimer  etc.)  auch  durch
Klick- oder Schiebeoperationen der Icons auf dem  Desktop  anwhlen:Ein  Klick
auf das Icon ffnet das zum Icon gehrende Fenster.Beispiele:

 * Sie klicken auf das Telefon, es erscheint die Nummernliste.
 * Ein Klick auf die Schreibmaschine ffnet das Editorfenster.
 * Das Terminalicon ffnet das Terminal-fenster.
 * Klicken auf das Laufwerk zeigt dessen Speicher an.

Durch Verschieben der Icons knnen  sich  auch  sinnvolle  Kommandos  ergeben.
Beispiele:

 * Sie schieben die Schreibmaschine auf den Papierkorb.
   Dann wird der aktuelle Text im Editor gelscht.
 * Sie schieben das Laufwerk-Icon auf die Schreibmaschine.
   Dadurch wird ein Text in den Editor geladen.

Da nicht jeder Anwender den Desktop unbedingt verwenden will,  lt  sich  der
Desktop im Menpunkt Systemparameter abschalten. Insbesodere bei  Verwendung
vom Multi-Tos oder Multi-Gem ist dies sicherlich sinnvoll,  da  dann  auf  den
ST-Desktop zugegriffen werden kann.

2.1.4   Fenster:

STarCall verwendet 3 GEM-Fenster: Eines  fr  den  Texteditor,  eins  fr  den
TEK-Modus und das Terminalfenster. Die Fenster werden  wie  unter  GEM  blich
bedient. Nheres zu den Fenstern finden Sie im Kapitel 'Editor ffnen'.

Sie haben die STarCall-Dateien  jetzt  auf  Ihrem  Laufwerk  eingerichtet  und
starten vom Desktop aus "Starboot.Prg"
Stellen Sie dann im Men 'Parameter' Ihre gewnschten  persnlichen  Parameter
ein,  wie  PFADE,  F-TASTEN,  TELEFONNUMMERN,  RS232  etc.    Besonders    die
Einstellung MODEM und PROTOKOLL ist wichtig! Da beim DF in  der  Regel  viele
Texte  und  auch  Programme  anfallen  und  gespeichert   werden,    ist    es
empfehlenswert, sich verschiedene Ordner anzulegen. Nheres finden Sie in  der
Beschreibung der einzelnen Menfunktionen.

STarCall ist, wie es jedes gute ATARI-Programm  sein  sollte,  GEM-orientiert.
Alle Funktionen knnen mit Maus und mit der Tastatur bedient werden.
.
2.2     Der Einstieg:

Sie  haben  STarCall  nun  vollstndig  installiert,  Ihr  System  ist   jetzt
betriebsbereit. Im nachfolgenden Kapitel werden der Reihe nach die  Funktionen
von STarCall beschrieben. Auf Einsteiger in die Welt des DFs wirkt die  Menge
an Funktionen sicher erst  einmal  erschlagend,  und  es  wird  mglicherweise
schwer erscheinen,  das  erste  mal  eine  Mailbox  anzurufen  und  sich  dort
zurechtzufinden.
Nun, bei dem Zurechtfinden in der Mailbox kann  ich  Ihnen  an  dieser  Stelle
weniger helfen, da die Bedienung der Mailboxen unterschiedlich ist.  Ich  habe
trotzdem versucht, wichtige Mailboxeigenschaften zu erlutern.
In  diesem  Kapitel  wird  nun  beschrieben,  was  Sie  an    STarCall    noch
konfigurieren mssen und knnen, bevor Sie loslegen knnen.

2.2.1   Wichtige Einstellungen

Wichtig ist nun zunchst, noch diverse Einstellungen im  STarCall  zu  machen,
um es an Ihr Modem anzupassen. Wir haben  STarCall  so  konfiguriert,  da  es
nach der Installation  mit  den  meisten  Highspeed-Modems,  angeschlossen  an
Modem 1 funktionieren sollte. Trotzdem sollten Sie einmal  alle  Einstellungen
ansehen und berprfen.
Am besten gehen Sie nun der Reihe nach alle Funktionen des  Mens  'Parameter'
durch und tragen die Einstellungen fr Ihr Modem und Ihr Computersystem ein.
Besonders  wichtig  fr  den  ersten  Betrieb  sind  die  Einstellungen  unter
RS232-Konfiguation  und  der  Terminal-Modus.  Zur  Datei-bertragung   mssen
ferner unbedingt die Pfade und Protokolle korrekt eingestellt sein.
Also: Rufen Sie das erste  Men  bei  Parameter  auf.  Kontrollieren  Sie  die
Einstellungen, und besttigen mit OK. Fahren Sie entsprechend mit allen  Mens
unter Parameter fort.
Was  die  einzelnen  Einstellungen  bedeuten,  lesen  Sie  bitte    bei    der
Beschreibung der STarCall-Mens im nchsten Kapitel.

2.2.2   Test der Einstellung

Um  zu  testen,  ob  die  RS232-Einstellung  korrekt  ist,  und  das  ist  das
wichtigste berhaupt, tippen Sie einfach mal  etwas  im  Terminal-Fenster.  Am
Modem sollten die Lmpchen  DTR  (Daten-terminal-Ready)  leuchten.  Bei  jedem
Tastendruck sollten die Lmpchen RD (Receive Data) und  SD  (Send  Data)  kurz
aufblinken, wodurch das Modem  den  Empfang  und  das  Senden  eines  Zeichens
besttigt.
Jedes Zeichen sollte auch wieder auf  dem  Bildschirm  erscheinen.  Erscheinen
die Zeichen doppelt, mssen Sie im Men "Terminal" Echo auf  "Voll"  schalten.
Passiert  nichts,  ist  Ihr  Modem  nicht  korrekt  angeschlossen  oder    die
RS232-Einstellung ist falsch.
Versuchen Sie nun folgendes:
Geben Sie ein "AT" und drcken Return. Antwortet das Modem mit "OK" ist  alles
in Ordnung. Kommt keine Antwort, ist die RS232-Einstellung noch nicht korrekt.
Wenn die DTR (oder TR) -Lampe nicht leuchtet, ist Ihr Modem vermutlich an  den
falschen Port Ihres Computers angeschlossen, oder die  Port-Einstellung  unter
RS232-Einstellung falsch.
Prfen Sie nun noch das  CD-Lmpchen.  Es  sollte,  solange  keine  Verbindung
besteht, aus sein. Ist  es  an,  ist  Ihr  Modem  falsch  konfiguriert.  Durch
Eingabe im Terminalfenster  von "AT  &C1  &W"    sollte  das  Problem  behoben
werden.

2.3     Beispiel: Anwahl einer Mailbox

Als  erstes  Beispiel  versuchen  wir  nun,  uns  in  eine  beliebige  Mailbox
einzuwhlen. Einige  Mailbox-Nummern  von  kostenlosen,  privaten  betriebenen
Systemen finden Sie z.B. im Anhang. Oder Sie  versuchen,  die  Support-Mailbox
anzuwhlen: (+49) 02363 2610
Nun, vor der ersten Anwahl einer Mailbox mssen Sie noch die  Nummer  und  den
Namen ins Nummernverzeichnis eintragen. Lesen Sie dazu Anschnitt  'Whlen'  in
Kapitel 4.

2.3.1   Connect mit einer Mailbox

Jetzt wird es spannend... Das Modem hat gewhlt, und  endlich,  bestimmt  nach
dutzenden Wahlversuchen,  hren  Sie  das  Freizeichen.  Im  Lautsprecher  des
Modems  hrt  man  einen  PIPS-Ton  beim  Aufbau  einer  Verbindung  (in   der
Fachsprache  "Handshaking").  Die  Wahl-Dialogbox   verschwindet,    und    im
Terminalfenster  oder  auf  dem  ganzen  Bildschirm  erscheint  die    Meldung
"Connect" , oft gefolgt von der Baudrate.
Sie sind nun direkt mit  der  Mailbox  verbunden,  also  'ONLINE'  .  Der  nun
folgende Vorgang  nennt  sich  einloggen.  Sie  werden  nach  einen  Usernamen
gefragt:

LOGIN. BITTE RETURN DRCKEN
BITTE IHREN USERNAMEN/GAST EINGEBEN : GAST

Als neuer User mssen Sie dort oft anstelle Ihres Namens "GAST" oder  "ANTRAG"
eingeben. Den Rest sollte Ihnen das Mailboxprogramm selbst sagen, ich  wnsche
Ihnen viel Erfolg dabei. In vielen Mailboxen ist es brigens blich,  anstelle
des echten Namens ein Pseudonym oder  Spitznamen  zu  verwenden,  Sie  sollten
sich also vorher einen solches ausdenken.
Wichtig ist auch ein Passwort, Sie sollten es sich  ebenfalls  vor  den  Anruf
einer Mailbox ausdenken.
Bei jedem weiteren LOGIN in diese  Mailbox  werden  Sie  nmlich  nach  diesem
Usernamen und Passwort gefragt. Der Username wird mit jeder Ihrer  Nachrichten
verschickt.

Noch ein TIP: Versuchen Sie nach dem Antrag in  einer  Mailbox  doch  mal  das
Kommando OPERATOR oder CHAT. Wenn Sie Glck  haben,  ist  nmlich  gerade  der
Systembetreiber (SYSOP) in der Nhe, er wird ihnen  dann  sicher  helfen  oder
ber einen Textdialog mit Ihnen  kommunizieren.  Falls  sich  niemand  meldet,
schreiben Sie einen Brief an den Sysop ber  die  Postfunktion.  Diese  findet
man meist im Hauptmen. In kommandoorientierten Boxen verwendet man  "SCHREIBE
SYSOP".
Die Eingabe eines Briefes wird normalerweise durch die Eingabe von

'...' oder '.'  oder "Contrl+C" gefolgt von 'RETURN' beendet.

2.4     Maus-Zitate:

Bevor nun die einzelnen Menfunktionen erklrt  werden,  sei  hier  noch  eine
wichtige Funktion der Maus genannt:
- Es ist mit der Maus mglich, direkt aus  dem  Terminalfenster  zu  zitieren.
Sie gehen einfach auf ein beliebiges Wort ins Terminalfenster und klicken  auf
das Wort. Das Wort wird dann an das Modem  gesendet.  Sinnvoll  ist  dies  zum
Beispiel bei der Bretterwahl: Sie tippen nur noch "BRETT" (Kann man  auf  eine
F-Taste legen, s. Men F-Tasten), klicken auf den Brettnamen und drcken  dann
Return.

KAPITEL 3

3       Die Menfunktionen

Es folgt nun eine Beschreibung der einzelnen Men-Funktionen von STarCall.

3.1     Men STarCall

Hier  knnen  Sie  eine  kurze  Information  ber  STarCall   aufrufen,    die
Informationen  ber  die  Versionsnummer,  den  Autor  und  die   Bezugsquelle
enthlt. Durch Anklicken des Registrier-Buttons knnen Sie  die  Registrierung
nachtrglich  eingeben  oder  ndern.  Unter  Mehr  Infos    erhalten    Sie
Informationen zum Verkaufskonzept.
Die nchsten  sechs  Eintrge  sind  fr  die  Accessories  reserviert,  unter
Multi-Tos knnen Sie wie gewohnt die Tasks wechseln.

3.2     Men Datei

Unter dem Titel DATEI sind die Funktionen zusammengefat,  die  sich  mit  der
Ein- und Ausgabe auf Massenspeicher befat. Auerdem startet man von hier  aus
auch Batches und Programme.

3.2.1   ffnen

ffnet eine Datei und ldt sie in den Texteditor. Wird ein nicht  existierende
Name eingegeben, wird eine neue Datei angelegt.

3.2.2   Sichern

Sichert den Inhalt des Texteditors / Textpuffers unter dem aktuellen Namen.

3.2.3   Sichern als

Sichert den Inhalt eines Fensters (Editor,Puffer,Tek) unter  einem  beliebigen
Namen, den Sie im Fileselector eingeben mssen. Es wird immer der  Inhalt  des
aktiven bzw. oberen Fensters gesichert. 
Wird diese Funktion auf den Puffer angewendet, wird  der  Puffer  anschlieend
automatisch gelscht.

3.2.4   Einstellung laden

Mit dieser Funktion kann man eine  CNF-Datei  von  STarCall  nachladen.  Diese
Datei enthlt alle wichtigen Programmeinstellungen, wie z.B:  Fonts,  Nummern,
Modem-Anpasungen etc... Die Datei  STarCall.CNF  und  die  Datei  STarCall.Num
werden automatisch  beim  Programmstart  geladen,  es  ist  also  nicht  ntig
jedesmal erneut die Einstellung zu laden.

3.2.5   Einstellung sichern

Speichert die aktuellen Systemeinstellungen in einer Datei,  die  Sie  in  der
Dateiauswahlbox whlen, z.B. "STARCALL.CNF".
Gesichert werden dabei: Nummernliste und alle  Einstellungen  des  Menpunktes
"Parameter".  Nicht  gesichert  werden  die  Einstellungen  des   FAX-Treibers
STarFax und weiterer Module,  da  dieser  unabhngig  von  STarCall  arbeitet.
Genaueres dazu finden Sie im "Starfax.Txt"

3.2.6   Datei Utilities

Hier finden Sie mehrere ntzliche Funktionen fr die Dateiverwaltung.
Whlen Sie zunchst eines der Laufwerke aus, es  wird  dann  unter  Infos  die
Speicherverteilung angezeigt.
Nun knnen Sie folgende Funktionen whlen: 

Datei lschen:

Ermglicht  das  Lschen  einer  oder  mehrerer  Dateien,  die  Sie  zuvor  im
Fileselector whlen. Es erfolgt zur Sicherheit noch eine Abfrage, ob  sie  die
Datei wirklich lschen wollen. Mchten Sie  keine  weiteren  Dateien  lschen,
drcken Sie den Abbruch-Button.

Ordner anlegen:

Ermglicht das  Anlegen  eines  Ordners  auf  Diskette/Platte.  Geben  Sie  im
Fileselector  bei  'Auswahl:'  den  Namen  des  Ordners  ein  und  whlen  den
OKAY-Button um den Ordner anzulegen, ansonsten Abbruch .

Disk formatieren

Verwenden Sie diese Funktion nur,  wenn  Sie  eine  Diskette  formatieren  und
somit lschen wollen. Whlen  Sie  das  Laufwerk  (A/B)  und  das  Disk-Format
(DD/HD). Klicken Sie dann auf "Format" zum Formatieren oder auf  "Softformat",
wenn die Disk formatiert ist und nur gelscht  werden  soll.  Das  Formatieren
kann mit der ESC-Taste unterbrochen werden.

3.2.7   Uhr/Datum stellen:

Dient zum Einstellen der Uhr und des Datums. Wenn bei  Programmstart  die  Uhr
ein  sinnloses  Datum  enthlt  (<1993)  wird  diese   Funktion    automatisch
aufgerufen, da beim  DF  das  korrekte  Datum  sehr  wichtig  ist,  z.B.  zur
Berechnung  der  Telefongebhren.  Auerdem  wird  das  Datum  auch  in    der
Buchfhrung bentigt, daher bitte immer das korrekte Datum angeben!

3.2.8   Programm starten

Manchmal ist es, zumindest auf  nicht  Multitasking-tauglichen  Tos-Versionen,
ganz ntzlich andere Programme  aufzurufen,  ohne    das  Terminalprogramm  zu
verlassen. Whlt man PROGRAMM STARTEN an, erscheint  eine  Dateiauswahlbox  in
der Sie das zu startende Programm angeben knnen. Anschlieend wird  man  noch
nach den Parametern gefragt, die dem Programm  mit  bergeben  werden  sollen.
Bedenken Sie,  da  STarCall  selbst  auch  Speicher  belegt,  daher  hat  Ihr
Programm weniger Speicher als sonst und ist ggf. nicht lauffhig.

3.2.9   Batch starten

Ldt eine per Fileselector whlbare Batch-Befehlsdatei und  fhrt  diese  aus.
Eine Batchdatei ist eine Folge von Ein-  und  Ausgabebefehlen  an  das  Modem.
Nheres zu Batches finden Sie in Kapitel 5.

3.2.10  Beenden

Beendet STarCall nach einer Sicherheitsabfrage. Auf Wunsch  knnen  Sie  jetzt
noch den Puffer speichern. Beim Beenden des Programms wird auerdem  noch  die
Buchfhrungsdatei STARCALL.LOG gesichert. Sofern sich  noch  Daten  im  Puffer
befinden, besteht noch die Mglichkeit, diese jetzt zu sichern.

3.3     Men Transfer

Hier finden Sie alles, was mit der  Kommunikation  zu  tun  hat  und  was  sie
bentigen, whrend Sie Online sind.

3.3.1   Online

Mit  dieser  Funktion  schalten  Sie  das  Terminal  auf  Online,  d.h.    auf
Kommunikationsbereitschaft. Je nach gewhlter   Einstellung  ffnet  sich  nun
das Terminalfenster oder es wird auf den Textdarstellung umgeschaltet.
 Im Onlinemodus kommunizieren Sie direkt mit dem Gert, mit dem Sie  verbunden
sind (In der Regel ist das die  Mailbox).  Jedes  Zeichen,  da  Sie  auf  der
Tastatur tippen, wird nun sofort an das Modem gesendet.  Im  Halb-Duplex-Modus
wird  es   auerdem    sofort    auf    dem    Bildschirm    ausgegeben    (s.
Terminal-Einstellungen). Auch jedes empfangene Zeichen wird sofort ausgegeben.

Der Onlinemodus wird auch automatisch aktiviert, wenn
- das Modem Daten empfngt
- Sie eine Taste drcken und kein Fenster geffnet ist
- ein Batch beendet wurde
- nach dem Whlen eine Verbindung hergestellt wurde.
- sie die HELP-Taste tippen.

Im  Gegensatz  zu  anderen  Mailboxprogrammen    bietet    STarCall    mehrere
Mglichkeiten, die empfangenen Daten auszugeben. Im Men "Fenster" knnen  Sie
den Darstellungsmodus whlen.

Ausgabe in einem GEM-Fenster:

Intern werden dazu von STarCall die GEM-VDI-Routienen verwendet, also  erfolgt
auch die Textausgabe ber GEM. Mit dem Orginal 8*16  Zeichensatz  lassen  sich
allerdings nicht due blichen 24  Zeilen  in  einem  Fenster  darstellen,  sie
mssen  also  entweder  einen  kleineren  Zeichensatz  laden  oder  ber   ein
GDOS-Programm einen beliebigen Zeichensatz verwenden.

Fullscreen-Ausgabe ber TOS:

In diesem Modus wird bei Empfang von Daten das Bild umgeschaltet.  Menleiste,
Desktop und GEM-Fenster verschwinden, so da Ihnen der volle  Bildschirm  ohne
begrenzende  Fenster  zur  Verfgung  steht.  Dadurch  hat  man  dann  so  ein
richtiges MAILBOX-Feeling. Da GEM jetzt nicht mehr verwendet wird, mssen  Sie
aber  auch  auf  die  Maus  und  deren   Funktionen    (Maus-Zitate,    Blcke
ausschneiden)  verzichten.  Auf  normalen  ST's  gibt    es    auerdem    den
TOS-Multicolor-Modus, er entspricht in seiner Darstellungsart  dem  TOS-Modus.
Durch einige programmtechnische Tricks wurde es aber mglich, auch  auf  einem
normalen ST mit  Farbauflsung  alle  Farben  der  ANSI  bzw.  VT100-Emulation
darzustellen. Die Wahl zwischen TOS und TOS-Multicolor  erfolgt  im  Menpunkt
Farbe & Systen.
Sie verlassen den Textmodus durch Tippen der HELP-Taste oder mit  der  rechten
Maustaste.

3.3.2   Datei senden.

Eine Datei kann im Fileselector ausgewhlt werden und wird mit  dem  gewhlten
Protokoll gesendet. Das Protokoll kann im Men Parameter gendert werden.  Das
schnellste und sicherste Protokoll dazu ist "ZMODEM" (siehe 4.6.3)
Bei Anrufen in Mailboxen erscheint immer eine Aufforderung, wann Sie  mit  dem
Senden beginnen drfen, versuche Sie also nicht, Dateien  zu  senden,  solange
die  Mailbox  Sie  nicht  dazu  auffordert,  bzw.  das  Senden  erlaubt.    In
Kommando-orientierten Mailboxen dient zum Verschicken von Programmen  oft  der
Befehl 'UPLOAD' (engl. rauf-laden, also in die Box reinstecken), im  Gegensatz
zu 'Download' (engl. runter-laden, also aus der Box holen)
Whrend der bertragung wird  MULTRIX,  falls  installiert  und  im  Menpunkt
System ermglicht, automatisch aktiviert.
"Zmodem" wird bei Up- und Downlaods automatisch aktiviert, bei Verwendung  von
"Zmodem" mssen sie also den Menpunkt 'Datei senden' erst gar nicht aufrufen.

3.3.3   Datei empfangen

Eine Datei wird mit den gewhlten Protokoll  empfangen  und  im  eingestellten
DOWNLOAD- Pfad gesichert. Bei "Zmodem" wird  diese  Funktion  automatisch  von
Mailboxen aktiviert.
Genauere Informationen finden Sie in Kapitel 4.6.3.

3.3.4   Ascii senden

Whlen Sie im Fileselector eine Ascii-Textdatei. Diese Datei wird geladen  und
ohne Protokoll gesendet. Diese Funktion wird  oft  gebraucht,  um  z.B.  Texte
oder Briefe, die man schon  als  Ascii-Datei  hat,  schnell  in  Mailboxen  zu
senden, ohne den Umweg ber den Editor zu gehen. Viele Mailboxen  bieten  eine
entsprechende Funktion dazu: Wenn Sie beispielsweise  einen  Brief  schreiben,
erscheint vorher eine Abfrage,  ob  Handeingabe  oder  Ascii-Upload  gewnscht
ist. Whlen  Sie  letzteres  und  whlen  Sie  im  Men  die  Funktion  'Ascii
senden.'. Nach  dem  Ende  der  bertragung  mu  bei  den  meisten  Mailboxen
CONTROL+X gedrckt werden.

3.3.5   Clipboard senden

Das Clipboard ist ein Speicherberich,  in  dem  die  Textblcke,  die  Sie  im
Editor  oder  Terminal-fenster  ausschneiden,  gespeichert  sind.  Mit  dieser
Funktion wird der Inhalt des Clipboards gesendet.
Um einen Textblock aus dem Terminal-Fenster auszuschneiden, fahren Sie an  das
erste Wort des Blocks, halten Sie die linke Maustaste  gedrckt,  bewegen  den
Mauszeiger an das letzte auszuscheidende Wort und lassen die Maustaste  wieder
los. Im Terminalfenster erscheint dann eine Abfrage,  ob  sie  den  markierten
Block sofort  Senden/quoten  wollen  oder  ihn  nur  im  Clipboard  festhalten
wollen, um ihn ggf. spter zu senden.
Um einen Textblock aus dem Puffer/Editor  auszuschneiden,  markieren  Sie  den
Textbereich direkt mit der Maus im Editor-Fenster und whlen anschlieend  die
Funktion 'Block ausschneiden oder Block kopieren. Im Editor kann der  Block
auch ber die Menfunktionen Block-Anfang/Ende markiert werden.

3.3.6   Clipboard quoten   

Der Inhalt des Clipboards wird gesendet. Vor jede Zeile  wird  dabei  ein  '>'
gesetzt. Diese Funktion dient zum schnellen Senden von Zitaten.

3.3.7   Whlen

3.3.7.1 Der Nummerndialog:
Bild  "Nummern"Nach  dem  Aufruf  dieses  Menpunktes  wird  der  Numerndialog
angezeigt. In der Dialogbox befindet sich links Ihr Telefonbuch, in dem  Sie
mit der Maus  oder  den  Tasten  F1-F10  leere  oder  schon  belegte  Eintrge
selektieren  knnen.  Da  Ihre  Nummernliste  sicher  schnell  lnger  als  10
Eintrge wird,  ist  es  mit  den  Pfeil-Buttons  mglich,  in  der  Liste  zu
scrollen, was brigens auch per Cursortasten  mglich  ist.  Rechts  wird  der
jeweils  zuletzt  angewhlte  Eintrag  mit  seinen  wichtigsten  Informationen
angezeigt.
STarCall kann mit nur einem Dialog alle Ihre Rufnummern  verwalten,  also  die
DF, FAX und normale Voice-Nummern. Damit  Sie  dabei  den  berblick  nicht
verlieren, knnen Sie mit dem Button Anzeigen zwischen diesen 3  Numerntypen
whlen. STarCall springt dann automatisch an die  erste  Telefonnummer  dieser
Art. Nicht whlbare Nummern werden hell-schraffiert dargestellt.
Mit dem Button Editieren kann die angeziegte Telefonnumer  editiert  werden,
bzw. ein neuer  Eintrag  angelegt  werden.  Lschen  lscht  die  angezeigte
Nummer  aus  dem  Verzeichnis.  Wer  Ordnung  mag,  kann  mit    den    beiden
Sortier-Buttons die Nummernliste nach Namen und  Typ  sortieren  lassen,  oder
mit den beiden rechten Pfeil-Buttons die Nummern auch  manuell  sortieren  und
verschieben.
Sollen mehrere Nummern gleichzeitig angewhlt  werden,  klicken  Sie  auf  den
Button mehrere Nummern whlen, es knnen nun beliebig viele Numern  markiert
werden. STarCall bietet einen automatische Wahlwiederholung,  die  Anzahl  der
Wahlversuche kann eingetragen werden.

Beispiele:

Zur Eingabe einer  neuen  Mailbox-Nummer  whlen  Sie  einfach  links  in  der
Nummernliste einen freien Eintrag an, und klicken dan auf  den  'Editieren'  -
Button (Dazu gleich noch mehr).
Zum ndern einer Nummer verfahren Sie wie beim Eingeben, nur  whlen  Sie  die
zu ndernde Mailbox an.
Zum Anwhlen einer Mailbox whlen Sie eine Mailbox aus  und  klicken  auf  den
Button WHLEN. STarCall whlt nun diese Nummer sooft an, bis  eine  Verbindung
hergestellt  werden  kann.  Die  Zahl  der  Wiederholungsversuche  kann  unten
eingestellt werden.
Zum Anwhlen mehrerer Mailboxen  selektieren  Sie  erst  den  Button  'Mehrere
Nummern whlen' und selektieren dann nacheinander die anzurufenden  Mailboxen.
Die Eintrge werden dann invertiert dargestellt und nach den Klick auf  WHLEN
der Reihe nach angewhlt, bis eine Anwahl erfolgreich ist. Wird spter  erneut
der Menpunkt 'Box anwhlen'  aufgerufen,  sind  die  noch  nicht  erfolgreich
gewhlten Nummern weiterhin selektiert.
brigens: Nach erfolgreicher Anwahl ertnt  ein  akkustisches  Rufsignal,  Sie
mssen also nicht vorm Rechner warten. Die Anwahl  luft  im  Hintergrund,  so
da Sie z.B. ein ACC starten  knnen  oder  schon  mal  einen  Text  editieren
knnen.
Wollen Sie erst zu einem bestimmten Zeitpunkt whlen, klicken  Sie  statt  auf
'Whlen' auf den Button ' .. bei Zeit', sie knnen dann eine  Zeit  bestimmen,
wann gewhlt werden soll. Sinnvoll ist das, wenn Sie fr die Box  einen  Batch
haben, der Einloggen,  Befehlsabarbeitung  und  Ausloggen  automatisch  macht.
Diese Funktion wird sicher allen gefallen, die wissen, was  ein  'Point'  ist,
wenn Sie's nicht wissen, vergessen  Sie  es  einfach  oder  fragen  mal  einen
Sysop. (Es wrde den Rahmen dieses Handbuchs sprengen)
Zum Lschen eines Eintrages  im  Nummernverzeichnis  whlen  Sie  den  Eintrag
einfach an und klicken den Button 'lschen'.

Nun, wie versprochen, zum Editieren:

3.3.7.2 Nummern editieren

Durch Klick auf den 'Editieren' - Button knnen Sie Eintrge  hinzufgen  oder
ndern. Es erscheint dann eine neue Dialogbox.

Bild "Numedit"Als wichtigstes tragen Sie dort im Feld 'Daten'  den  Namen  und
die Telefonnummer ein.  Die  beiden  Eintrge  'Sysop'  und  'Info'  sind  fr
persnliche Notizen bestimmt, Sie knnen also  beispielsweise  den  Namen  des
System-Betreibers und seine Adresse/2. Telefonnumer eintragen.Whlen Sie  dann
mittels der Buttons den Typ der Rufnummer an, es wird  unterschieden  zwischen
DF (also Mailboxen u..), FAX  (fr  Telefax-Anschlsse)    und  VOICE  (ganz
gewhnlichen Telefonnummern, denn Sie knnen Ihr Modem auch als Whlgert  fr
Ihr normales Telefon  verwenden;  beim  Freizeichen  dann  einfach  den  Hrer
abnehmen und dann die CONTROL-Taste zum Unterbrechen des  Anwhlens  drcken).
Zyxel-Modems sind brigens in der Lage, auch  noch  eine  Ansage  abzuspielen,
wie z.B. Bitte warten, ich verbinde.
Unter  Zone  tragen  Sie  die  Tarifzone  der  Telekom  ein,  Sie  wird    zur
Gebhrenberechnung bentigt.  0  steht  fr  Ortsgesprche,  1-3  fr  weitere
Tarifzonen, die Sie im Parameter-Men Telefongebhren definieren knnen.

Die nachfolgenden Parameter knnen optional gendert werden !

Unter  Einstellungen  knnen  Sie  diverse  Einstellungen    verndern,    die
abweichend von der Standard-Konfiguration verwendet werden sollen:
Das INIT -Kommando ist ein Modem-Kommando, das  vor  dem  Whlen  ans  Modem
gesendet wird. Es ist so  z.B.  mglich,  MNP  5  zu  (de-)  aktivieren.  Eine
bersicht der Modem-kommandos befindet sich im Modemhandbuch.
Falls auch die Konfiguration der Ports und des  Terminal  von  der  normalen
Einstellung abweichen, klicken Sie den Button Lokal  und  ndern  diese  mit
den beiden Konfiguartions-Buttons.
Das  ndern    der    Parameter    ist    z.B.    ntig,    wenn    Sie    als
Standard-RS-232-Einstellung 8 BIT haben, und  eine  alte  7-Bit  Mailbox  oder
DATEX-P anrufen wollen. 
Der Text unter INIT wird vor dem Anwhlen ans Modem  gesendet,  es  kann  sich
dabei z.B. um ein Modem-Kommando handeln (s. Handbuch des Modems)
Unter Batch knnen Sie den Namen einer beliebigen Batch-Datei (s.  Kapitel  5)
angeben, die beim Anwhlen der Box automatisch ausgefhrt werden soll.
Bei Unterordner tragen sie  einen  Unterordner  fr  Up-  und  Downloads  ein,
sofern nicht direkt auf den eingestellten Up-  bzw.  Downloadpfad  zugegriffen
werden soll.

3.3.8   Auflegen

Nach einer Abfrage wird die Verbindung abgebrochen, das Modem legt  auf.  Dies
kann ntig sein, wenn das korrekte Ausloggen aus einer Mailbox (z.B: per  'LOG
OFF' - Kommando) nicht mglich ist, oder wenn Sie nur mit einem  Kollegen  per
Modem verbunden sind. Das Unterbrechen der  Verbindung  auf  diese  Weise  ist
meist schneller als das korrekte Ausloggen aus einer Mailbox, sollte aber  mit
Vorsicht verwendet werden, da viele Mailboxen diese  Art  des  Ausloggens  als
Fehler interpretieren und Ihre Userdaten dann nicht speichern.
brigens: Wenn Sie vor Anwahl von 'Auflegen' den Hrer  in  die  Hand  nehmen,
knnen Sie mit Ihrem Telefon-Partner wieder Voice, also akkustisch, sprechen.

3.3.9   Break

Nach Aufruf dieser Funktion erscheint  ein  Men,  in  dem  Sie  3  Funktionen
whlen knnen:

I/O-Puffer lschen: 
Durch Strungen in der Telefonleitung besonders bei Ferngesprchen kann es  zu
bertragungsfehlern kommen. Gelegentlich hat  das  die  Ausgabe  einer  groen
Menge  an  "Datenmll"  zur  Folge.  Mit  dieser  Funktion  wird  der  interne
Datenpuffer gelscht und somit die Ausgabe verhindert.
Shortbreak:
sendet fr 0.2  sec  ein  Short-Break-Signal.  Dies  wird  fr  Unix-Terminals
bentigt.
Long-Break:
wie Shortbreak, aber fr  2  sec,  zustzlich  geht  DTR  auf  Low,  was  eine
Unterbrechung der Leitung und ein Modem-Reset zur Folge hat.

3.3.10 Chat

Diese Funktion ist fr einen direkten Dialog mit  einer  Person  gedacht,  die
per Modem oder Nullmodem mit Ihrem Computer verbunden ist.
Stellen Sie wie im Handbuch ihres Modems beschrieben eine Verbindung  her.  In
der Regel geschieht das ber einen Umschalter am Modem oder durch Eingabe  von
ATA und ATD.
Bei bisherigen Terminals gab es dann jedoch immer den Nachteil,  das  man  die
eigenen Eingaben nicht sehen  konnte.  Abhilfe  schaffte  dann  nur  noch  ein
Umschalten auf Halb-Duplex, und  wenn  dann  beide  User  gleichzeitig  tippen
wollten, war ein schnes Durcheinander das Ergebnis. Ausserdem wurden oft  die
Zeilenvorschbe nicht automatisch durchgefhrt.
Verfahren Sie stattdessen so: Bleiben Sie auf Vollduplex. Whlen Sie  dann  an
nur einem (!) der  Rechner  den  Eintrag  Full-Screen-Chat.  STarCall  erkennt
jedoch, wenn versucht wird, auf 2 Rechnern den CHAT zu aktivieren  und  bricht
die Funktion dann ab.
Daraufhin wird der Bildschirm in 2 Segmente unterteilt, das  eine  zeigt  Ihre
Eingaben, das andere die des Telefonpartners. Nun  ist  ein  flssiger  Dialog
mglich. Bei Eingabe von 'LOGOFF' legt das Modem auf.
Bei eingehenden Anrufen kann STarCall automatisch den CHAT  aufrufen  (s.  bei
'auf Anruf warten' ) . 

3.3.11  Druckermitschrift:

Sobald Sie diesen Eintrag anwhlen, werden alle  Bildschirmausgaben  auch  auf
dem  Drucker  ausgegeben.  Dabei  werden  wie  im  Puffer  die   Steuerzeichen
ausgelassen.  Ein  erneutes  Anklicken   dieser    Funktion    schaltet    die
Drucker-Ausgabe wieder ab.
3.4     Men Fenster

Unter diesem Menpunkt sind alle Operationen zusammengefat, die  Einflu  auf
die Fenster oder deren Inhalt haben.

3.4.1   Puffer ffnen

Der Puffer wird angezeigt  und  kann  wie  der  Editor  verwendet  werden.  Im
Gegensatz zum Editor wird der Puffer mit den Daten, die  Sie  ber  das  Modem
empfangen haben, gefllt. So kann man z.B. spter nachlesen, was man so  alles
gemacht hat, oder whrend einer Kommunikation noch mal  kurz  einen  Rckblick
machen. Wichtige Textstellen oder  den  ganzen  Puffer  kann  man  mit  Block
sichern oder Puffer sichern sichern.

3.4.2   Editor ffnen

Dient zum Editieren einer  Textdatei.  Nach  dem  Aufrufen  dieses  Menpunkts
ffnet sich das Editor-Fenster. Sie knnen hier einen Text schreiben,  um  ihn
spter zu speichern oder zu senden.

RETURN
setzt den Cursor an den Anfang der nchsten Zeile und fgt eine neue ein.
BACKSPACE 
lscht das Zeichen links vom Cursor und setzt  den  Cursor  ein  Zeichen  nach
links.
DELETE
lscht das Zeichen unter dem Cursor. Die Zeichen  rechts  davon  rcken  nach,
sofern sich dort keine Zeichen befinden, wird die nchste Zeile hochgeholt.
Mit den Cursortasten knnen Sie sich innerhalb des Textes bewegen.
INSERT
fgt am Cursor eine Zeile ein.
CONTROL-DELETE
lscht die aktuelle Zeile.
CLR
bewegt den Cursor an den Textanfang oder ans Textende.

- Der Editor kann auch ber das dazugehrige Desktopicon aufgerufen werden.
- Mit der Maus knnen Sie Bereiche und Blcke im Editor markieren.  Lesen  Sie
dazu unter Block-funktionen nach.

3.4.3   Tek-Grafik ffnen

ffnet  das  Fenster  fr  Grafik-Ausgaben.  Manche  Mailboxen,  besonders  an
Hochschulen    oder    technischen    Grorechnern,    untersttzen        die
Tektronix-Emulation.  Dabei  knnen  Vektorgrafiken  bertragen  und    direkt
angezeigt werden. STarCall aktiviert dann, sofern bei TEK-Parametern  erlaubt,
automatisch den TEK-Modus.

3.4.4   Terminal im Fenster

ffnet das Terminalfenster. Alle Textausgaben werden  nun  in  diesem  Fenster
gemacht. Im Fenster ist in der  mittleren  ST-Auflsung  die  Darstellung  von
allen 32 Farben  nicht  mglich,  da  hier  normale  GEM-Funktionen  verwendet
werden.
Die Verwendung von Fenstern bietet mehrere Vorteile:
- STarCall luft auch bei Verwendung von Grobildschirmen
- Es knnen beliebige Fonts in allen Gren verwendet werden
- Multi-Tos ist verwendbar
- Es lassen sich direkt per Maus Texte aus den Fenster ausschneiden.
- Gre des Fensters ist frei einstellbar bis zu 128 Spalten und 50 Zeilen.
Wird das Terminal-Fenster per Schliefeld geschlossen, ffnet es sich bei  der
Kommunikation automatisch wieder.

3.4.5   Terminal als TOS

Das  Fenster  wird  geschlossen,  Textein-  und  Ausgaben  erfolgen  nun    im
Fullscreen-TOS-Modus. Die  oben  genannten  Vorteile  der  Fenster  entfallen,
dafr bietet Ihnen STarCall aber jetzt folgendes:
- Darstellung aller 16 Farben gleichzeitig.
- Ein schneres Online-Feeling ohne strende Mens, Rahmen...

3.4.6   Text suchen

Sucht  im  Editor  ab  der  aktuellen  Cursorposition  nach  einem  beliebigen
Zeichenfolge.  Suchbeginn  ist    entweder    der    Textanfang    oder    die
Cursor-position, Gro- und Kleinschreibung wird auf Wunsch ignoriert.

3.4.7   Sprungmarken

Sprungmarken  markieren  bestimmte  Textstellen,  um  sie    spter    schnell
wiederzufinden.  Eine  Sprungmarke  kann  durch  gleichzeitiges  Drcken   von
[ALTERNATE] und eine der Tasten [1] bis  [8]  gesetzt  werden,  es  sind  also
insgesammt 8 Markierungen mglich.  Mit  [CONTROL]  und  [1]-[8]  springt  der
Cursor dann zurck an die markierte Stelle.

3.4.8   Bild lschen

Der Inhalt des aktuellen Fensters (Terminal/Tek-Fenster)wird gelscht.

3.5     Men Editor

Unter diesem Eintrag sind alle Editor- und Blockfunktionen zusammengefat.

3.5.1   Blockanfang:

Markiert den Blockanfang.

3.5.2   Blockende:

Sowohl im Puffer als auch im Editor sind Blockoperationen mglich.  Gehen  Sie
auf eine Stelle im Text und whlen ' Block Anfang '. Danach gehen sie  an  das
Ende der zu markierenden Stelle und whlen 'Blockende'. Der Bereich  wird  nun
unterstrichen dargestellt und kann mit  den  folgenden  Funktionen  bearbeitet
werden.
Das Markieren der Blcke ist auch  mit  der  Maus  mglich:  Einfach  mit  dem
Mauszeiger an die erste Textstelle fahren. Dann die  linke  Maustaste  drcken
und halten. Bewegen Sie die Maus zum  Blockende  und  lassen  dann  die  Taste
wieder los.
Sie knnen einen Block auch im  Terminalfenster  markieren:  Bewegen  Sie  die
Maus auf den Blockanfang, halten Sie die Maustaste gedrckt  und  bewegen  die
Maus an das gewnschte Blockende. Der Auschnitt  wird  dann  allerdings  nicht
invertiert, sondern direkt ins Clipboard bernommen, und kann mit  'einsetzen'
in den Editor bernommen werden.

3.5.3   Marken lschen

Die Markierung (Unterstreichung) des Blocks wird gelscht.

3.5.4   Block lschen

Die markierte Textstelle wird gelscht, also vollstndig entfernt.

3.5.5   Block ausschneiden

Die markierte Textstelle wird in einem Zwischenspeicher  (Clipboard)  gemerkt,
und kann spter ber 'Block einsetzen' dupliziert werden. Der markierte  Block
wird anschlieend gelscht.

3.5.6   Block kopieren

Die markierte Textstelle wird in einem Zwischenspeicher  (Clipboard)  gemerkt,
und kann spter ber 'Block einsetzen' dupliziert werden. Der markierte  Block
wird nicht gelscht.

3.5.7   Block einfgen

Die  markierte  und  per  'Block  ausschneiden'  im  Clipboard    gespeicherte
Textstelle wird an der aktuellen Cursorposition eingesetzt.

3.5.8   Block senden , quoten

Der im Editor/Puffer markierte Text-Block  wird  gesendet.  Mit  der  Funktion
'quoten' wird zustzlich vor jeder Zeile noch ein Zitat-Zeichen '>'  gesendet.
Bitte nicht verwechseln mit der Funktion 'Clipboard quoten / Block senden ' !

3.5.9           Block sichern

Die markierte Textstelle wird als ASCII-Textdatei gesichert. Den Namen  knnen
Sie im Fileselector whlen, er sollte die Endung .TXT bekommen.

3.5.10  Block drucken

Die als Block markierte Textstelle wird bei eingeschaltetem Drucker gedruckt. 
3.6             Men Parameter

Dieses Men bietet verschiedene Funktionen zur Konfiguration  des  Modems  und
des Computers. In der Regel mssen Sie diese Einstellungen nur einmal bei  der
ersten  Verwendung  von  STarCall  einstellen  und  dann  mit    'INF-sichern'
speichern.

3.6.1           RS-Konfiguration

Hier kann die RS232-Schnittstelle  eingestellt  werden.  Welche  Einstellungen
geeignet sind, ist abhngig  vom  verwendeten  Modem  und  dem  Mailboxsystem.
Informationen darber gibt Ihr Modem-Handbuch. Generell sollten aber  folgende
Einstellung mglich sein:

Einfaches 2400 Bps-Modem (z.B. Discovery 2400C) :
        2400 Bps, 8 Bit, Kein Handshake, Keine Paritt.
2400er Modem mit Datenkompression MNP-5
        9600 Bps, 8 Bit, RTS, Keine Paritt
Highspeed-Modem, FAX-Modem (z.B. Zyxel, TKR-Speedstar 144)
        19200 oder 38400 Bps, 8 Bit, RTS, Keine Paritt

Leider knnen STs ohne Hardwareerweiterung an Modem 1 nur  maximal  19200  Bps
verwenden, um 38400 Bps zu erreichen, mssen  Sie  z.B.  RS-SPEED  oder  RS-VE
einbauen.
Bild  "Rssetup"Nun  zu    den    einzelnen    Einstellungen:BPS    gibt    die
bertragungsgeschwindigkeit zwichen Computer und Modem (!) in Bits  /  Sekunde
an. Bei langsamen Modems bis 2400 Baud ist diese in der  Regel  identisch  mit
der  bertragungsgeschwindigkeit  des  Modems    durchs    Telefonnetz.    Bei
Highspeed-Modems mit 14400, 16800, 19200 Bps sollte  man  immer  die  maximale
Bps-Rate einstellen, da diese Modems ber  Datenkompression  verfgen  und  so
eine effektiv hhere  Geschwindigkeit  erreichen.  Man  sollte  dabei  minimal
19200  Bps  einstellen  und  erreicht  damit  einen  Datendurchsatz  von   ca.
1500-1900 Zeichen / Sekunde.

BITS gibt die Anzahl Bits fr jedes Zeichen  an.  In  der  Regel  sind  8  Bit
blich, nur "Datex-P" verwendet 7 noch Bit.

PARITY wird nur noch selten verwendet, ist aber der auch einstellbar. Mit  der
Einstellung Keine werden Sie nie Probleme haben.

STOPBITS:  zwischen  den  Datenbits,  die  ber  die  serielle   Schnittstelle
gesendet werden, fgt man immer Start- und Stopbits  ein,  die  zur  korrekten
Synchonisierung bentigt werden. blich wird -1- Stopbit eingestellt.

HANDSHAKE: Da bei Highspeed-Modems die Rechner-BPS-Rate  nie  gleich  der  des
Modems ist, sondern meist hher, mu das Modem dem Comuter  mitteilen,  ob  er
Daten  senden  darf  oder  nicht.  Dazu  gibt    es    2    Verfahren:    Beim
Rts/Cts-Handshake erfolgt dies Hardwaremig, bei XON/XOFF  Softwaregesteuert.
Mann  sollte  auf  jeden  Falls  RTS/CTS   verwenden,    da    XON/XOFF    bei
Datei-bertragungen oft versagt. Bei langsamen Modems   ohne  Datenkompression
ist kein Handshake ntig.

PORT: Hier whlen Sie den Port, an dem Ihr Modem angeschlossen ist. Der  Atari
ST hat nur einen Port, whlen Sie also Modem 1. Am STE/TT stehen Ihnen 3  oder
4 Ports zur Vefgung.
Auf Modem 1 sind maximal 19200 BPS mglich, was z.B. fr den Voice-Modus des  
Zyxel (ausgenommen Zyxel +) nicht mehr ausreicht. Es gibt allerdings fr  etwa
40.- Erweiterungen, die einen Betrieb  mit  38400  und  mehr  BPS  ermglichen
(z.B.  RS-SPEED,  RSVE)  .  Falls  vorhanden,  mssen  Sie  diese  bei  EXTRAS
auswhlen.

EXTRAS: Hier knnen Sie, falls vorhanden, RS-VE oder RS-SPEED aktivieren.

HARDWARE:  Dieser  Menpunkt  wird  nach  der  Auswahl  des   Ports    bereits
automatisch auf eine korrekte Einstellung gebracht  und  braucht  daher  nicht
verndert zu werden. Im Hinblick auf  die  Entwicklung  neuerer  Computer  von
Atari (Falcon 040?) oder  bei  Erweiterung  der  Hardware  ist  er  aber  doch
interessant,  es  kann  nmlich  direkt  bestimmt  werden,  welche    Hardware
konfiguriert  werden  soll.  Im  Klartext:  Es  ist  am  Atari  leider   nicht
eindeutig, welche Hardware welchem Modem-Port zugeordnet ist, so ist  z.B.  am
ST der Port Modem 1 immer an den MFP-Chip gebunden,  am  Falcon  hingegen  ist
dafr der SCC zustndig. Fr die, die es interessiert, mal eine bersicht:

Rechner                 Modem-Ports     max. Bps	Hardware
ST, Mega-ST, 1040 STE   1 (Modem 1)     19200           ST-Komp.
MEGA-STE mit 3 Ports    1 (Modem 1)     19200   	ST-Komp.
                                2 (Modem 2)	76800		SCC-B
                                3 (Seriell 2)	76800		SCC-A
TT / STE mit 4 Ports            1 (Modem 1)     19200		ST-Komp.
                                2 (Modem 2)	76800		SCC-B
                                3 (Seriell 1)	19200		TT-Mfp
                                4 (Seriell 2)	76800		SCC-A
Falcon 030                      1 (Modem 1)	76800		SCC-B

Falls Ihr ATARI keine  dieser  Einstellungen  untersttzt,  oder  es  Probleme
gibt, versuchen Sie zunchst die Einstellung "Wei nicht". Es wird dann  keine
direkte Konfiguration der Hardware vorgenommen,  sondern  eine  Systemfunktion
dazu verwendet, welche aber leider maximal 19200 Bps zult.

Wichtig:  Fast  alle  lteren  Tosversionen  <4.03  haben  einen  Fehler    im
Zusammenhang mit dem  RTS/CTS-  Handshake,  was  bei  hohen  bertragungsraten
>2400 Baud oder bei MNP5 notwendig ist. Der Fehler kann durch das  beiliegende
Zusatzprogramm    HSMODEM.PRG    oder    TURBOCTS.PRG    (fr    STs)    oder
SERPTCH2.PRGfr STEs/TTs behoben werden.(Dazu eines  dieser  Programme  in
den AUTO-Ordner kopieren)

3.6.2           Terminal

Hier wird das Terminal konfiguriert:
Bild "Terminal"Echo Voll/Halb: Im Halb-duplex-Betrieb wird jedes Zeichen,  das
Sie eingeben, sowohl auf dem Bildschirm, als auch ber das  Modem  ausgegeben.
Dieser Modus muss verwendet werden, wenn 2 Rechner direkt verbunden     werden
oder wenn Sie eine Mailbox anwhlen, die  nicht  Vollduplex    arbeitet.    Im
Vollduplex-Modus werden Zeichen nur ans Modem ausgegeben, die Kontrolle   ber
die Bildschirmausgabe bernimmt der angewhlte Rechner. Jede gute Mailbox  und
jedes Modem untersttzen den Voll-Modus, er ist also vorzuziehen.

Statuszeile: Anzeige aktueller  Informationen  in  der  untersten  Zeile.  Die
Statuszeile enthlt Informationen ber die Angewhlte  Box,  die  Online-Zeit,
die LOGIN-Zeit und die Telefonkosten.

TTY, VT 52 / VT 100 / VT 220 : Wahl des Terminalmodus. VT52 und VT100  sind  2
Standard-Befehlsstzte, die dazu dienen, spezielle  Cursor  und  Textkommandos
auszuwerten. Jede Mailbox untersttzt mindestens eins  der  beiden  Terminals.
Falls beide mglich sind, sollten Sie VT100  verwenden.  Da  STarCall  in  der
Lage ist, automatisch den Modus zu wechseln,  brauchen  Sie  sich  nur  selten
darum  kmmern.  VT  200,  220  sind  eine  Weiterentwicklung  von  VT100  und
kompatibel  dazu.  Zu  erwhnen  ist  noch,  da  auch  VT102  und  ANSI-Codes
ebenfalls kompatibel sind.

Fenstergre  Zeilen/Spalten:  Sie  knnen  die  Gre  des   Terminalfensters
verndern. Die normale Einstellung ist 24 Zeilen, 80 Spalten. Maximal  mglich
sind 48  Zeilen,  128  Spalten.  Sinnvoll  ist  das  nur  bei  Mailboxen,  die
ebenfalls die nderung der Einstellung untersttzen.
 
Automatischer Zeichen-Umbruch: Gelangt der Cursor an das  Ende  einer  Spalte,
bleibt er dort entweder stehen (Umbruch aus) oder springt an  den  Anfang  der
nchsten Zeile (Umbruch an)

Wandlung CR-  CR+LF=  Automatische  Umwandlung  des  RETURN-Zeichens  (CR)  zu
CR+LF. Diese Option ist in manchen Mailboxen  ntig.  Sie  erkennen  das  dann
daran,  da  bei  falscher  Einstellung  keine  oder  zuviele  Zeilenvorschbe
gemacht werden. Die Standard-Einstellung (aus) ist normalerweise aber korrekt.

Softscrolling: Beim DF wird  immer  sehr  grob  und  schnell  der  Bildschirm
gescrollt, wenn der Cursor am unteren Rand  angekommen  ist.  Wenn  Sie  dabei
nicht  mehr  mitlesen  knnen,  hilft  Ihnen  sicher  diese   Funktion,    Sie
verlangsamt das Scrollen und macht es butterweich.

3.6.3   Protokoll:

Nach Anwahl dieser Option erscheint eine Dialogbox, mit  der  alle  Parameter,
die  das  Datentransferprotokoll  betreffen,  eingestellt  werden.  Protokolle
werden zum Senden und Empfangen von Programmen und Binr-Dateien bentigt,  um
bertragungsfehler zu vermeiden. Unter  STarCall  sind  die  Transferprogramme
als Module vorgesehen. Dies ermglicht eine  wesentlich  hhrere  Flexibilitt
als ein internes Protokoll, da auch zuknftige Protokolle  installiert  werden
knnen.

Zur Installation eines Transfermoduls gehen  Sie  folgendermaen  vor:  Whlen
Sie links einen Eintrag an. Falls  der  Eintrag  bereits  belegt  ist,  werden
rechts die  dazugehrigen  Programme  angezeigt,  ansonsten  mssen  Sie  dort
eingegeben werden:In den  ersten  Eintrag  tragen  sie  eine  Bezeichnung  des
Moduls ein, z.B. 'ZMODEM'.  In  die  nchten  beiden  Zeilen  tragen  sie  die
Dateinamen des Sende-  und  Empfang-Moduls  ein,  ggf.  auch  noch  gewnschte
Parameter. 
Mit STarCall werden zur Zeit die beiden Shareware-Programme RZ.PRG und  SZ.PRG
ausgeliefert, die eine bertragung ber ZMODEM realisieren. Eine  Beschreibung
der Programme finden  Sie  auf  Diskette,  dort  werden  auch  die  optionalen
Parameter aufgelistet. Fr 30.- erhalten Sie  bei  mir  oder  beim  Autor  vom
ZMODEM eine multitasking-fhige Version von Zmodem, die brigens  auch  Xmodem
und YModem untersttzt.
ZMODEM ist eines der sichersten und schnellsten Programme dieser Art,  bekannt
sind aber auch XMODEM, YMODEM, und BIMODEM.
Auerdem liegt noch das Transferprogramm STARTRAN bei, welches  zur  Zeit  nur
XMODEM untersttzt. Auch hier finden sie die Beschreibung  als  Text  auf  der
Diskette.
Einige Transfermodule arbeiten auch als Accessorie. STarCall untersttzt  auch
diese Module durch Anwahl des Buttons GSZRZ.ACC.

Beispiel: Sie verwenden das Zmodem-programm RZ.PRG , SZ.PRG  Tragen  Sie  also
unter Name 'Zmodem' ein, unter Empfang 'RZ.PRG' und unter Senden 'SZ.PRG' .

Nun, Anfnger haben oft das Problem: Wie  sende  und  empfange  ich  nun  eine
Datei oder ein Programm? Meistens  ist  das  ganz  einfach:  Stellen  Sie  die
Mailbox auf das  gewnschte  Transferprotokoll  (meist  Mailboxkommando  'SET'
oder ein entsprechendes Menue). Whlen Sie ein Brett  oder  eine  Gruppe  (oft
Befehl 'BRETT name', oder wieder ein entsprechendes Menue.) an, zeigen  dessen
Inhalt ('INHALT') an.

- Senden einer Datei zur Mailbox:
        tippen Sie UPLOAD, oder falls das nicht geht, SENDEN. Geben  Sie  dann
den Programmnamen an. Anschlieend gehen Sie auf den  Menbildschirm  (rechter
Mausklick) und whlen Datei senden (Entspricht  ALT+S).  Die  Datei  wird  nun
bertragen.

- Lesen einer Datei aus der Mailbox:
        tippen Sie 'DOWNLOAD nr.' oder 'LESE nr.', wobei nr.  fr  die  Nummer
der Datei im Inhaltsverzeichnis darstellt. Starten Sie  ber  ALT+E  oder  per
Men  den  Empfang.  Wenn  Sie  ZMODEM  verwenden,  startet  die   bertragung
automatisch.

In der Regel sind die Dateien, die  Sie  in  Mailboxen  finden,  gepackt.  Zum
Entpacken bentigen  sie  ein  bestimmtes  Programm,  welches  bentigt  wird,
knnen sie an der Dateiendung feststellen:
.LZH:   wird mit dem LHARC.TTP  entpackt.  Als  Parameter  geben  Sie  an:  'x
DATEINAME.LZH'
     oft haben diese Archive auch die Endung '.SFX'
.SFX:   einfach in .TOS umnennen und anklicken.
.ARC:   wird mit dem ARC.TTP entpackt. Parameter wie oben.
.ARJ:   am PC weit verbreitet.

Weitere Informationen  entnehmen  Sie  bitte  den  Dokumentationen  zu  diesen
Programmen.
Weitere, am ST seltener benutze Packer  sind  noch  .ZIP,  .ARJ,  .MSA.  Diese
finden Sie in der Regel in den Mailboxen und im PD-Handel.

3.6.4 Modem:

Rund  ums  Modem  gibt  es  viele  Parameter  einzustellen.  Vor  allem    die
Steuerkommandos und die  Rckgabewerte  braucht  STarCall  um  eine  effektive
Modemsteuerung zu garantieren.

Bild "Modem"Bespiel: Bei Hayes kompatiblen Modems gilt:Whlen: ATDP (oder  bei
Tonwahl:)  ATDTReset:    ATZFehler:  BUSY,  NO  CARRIER  und   NO    DIALTONE,
ERRORAuto-Answer:  ATAGenauere  Angaben  zu  den  Steuercodes  finden  Sie  im
Handbuch zum Modem.

Zum Schlu folgen wieder einige Schalter fr besondere Optionen.  Automatische
Baudratenerkennung bedeutet, da  STarCall  bei  Verwendung  als  Mailbox  die
Modemmeldung auswertet und ggf. die Baudrate einstellt.

Da STarCall eine automatische Wahlwiederholung beherrscht, ist es zum  Schutze
des  Modem  ganz  brauchbar  Pausen  einzulegen,  damit  das   Relais    nicht
durchschmort. Auch an einer Telefonzentrale sind  die  Pausen  meist  wichtig,
ein Wert von 2-10 Sekunden reicht meist  aus.  Auch  die  Mailboxen  brauchen,
wenn sich ein User ausgeloggt hat, eine Verschnaufpause.

3.6.5   Funktionstasten

Sie knnen mit STarCall die Tasten F1-F10 und  die  Kombination  SHIFT  F1-F10
mit hufig benutzen Wrtern belegen, wie z.B. Ihr Name, Passwort, die  Befehle
fr ihr Mailboxsystem (z.B.  BRETT,  INHALT,  LESEN...)  Einen  Zeilenvorschub
(RETURN) erreichen sie ber Control+M.3.6.6   User-ModuleSie knnen bis  zu  4
hufig  bentigte  externe  Module  und  Programme  fr  das  "Extra"  -  Men
festlegen. Geben Sie dazu bei "Name des Moduls"  einen  beliebigen  Text  ein,
der dann im Men verwendet wird und definieren durch Klick auf den  Button  im
Fileselector das zugehrige Programm. Ich rate  Ihnen,  auf  diese  Weise  die
Module "Viewfax.Prg" und "STarBox.Prg" einzutragen. Die  installierten  Module
knnen auch per ALT + F1...F4 aufgerufen werden. Wenn Sie mit Points  arbeiten
(z.B. CAT fr die MAUS-Boxen), knnen  Sie  diese  auch  hier  eintragen.  Die
Module knnen nun aus dem Extra-Men direkt gestartet werden.

3.6.7           Pfade einstellenHier knnen Sie die Zugriffspfade fr  Dateien
einstellen. Da beim DF in der Regel viele Daten anfallen,  sollten  Sie  sich
auf Ihrer Platte/Diskette einige Ordner anlegen  und  die  Pfade  entsprechend
einstellen. Das Einstellen der Pfade ist auf 2 Arten mglich:  Entweder  geben
Sie direkt den Dateipfad ein oder klicken  auf  den  kleinen  Button  vor  dem
Eintrag, worauf dann ein Fileselector erscheint.Bild "Pfade"Ich empfehle  etwa
folgende Ordnerstruktur:
        \STARCALL
fr  STARBOOT.PRG,  STARCALL.CNF,  STARCALL.EMU,  STARCALL.FNT,  STARCALL.LOG,
STARCALL.TAG
        \STARCALL\DOWNLOAD
Hier werden bei der Funktion "Datei empfangen" die Dateien abgelegt.
        \STARCALL\UPLOAD
Beim Aufruf von "Datei senden" wird dieser  Pfad im Fileselector bernommen.
        \STARCALL\TEXTE
fr Texte und Puffer
        \STARCALL\BATCHES
fr Batchdateien.
        \STARCALL\SZRZ
fr die Transfermodule (SR,RZ etc)

Wenn Sie  mit  einer  Festplatte  arbeiten,  sollten  Sie  auerdem  noch  die
Bezeichnung des Laufwerks voranstellen, also beispielsweise 'C:\STARCALL' etc.

Wichtig: Die korrekte Einstellung der Pfade ist  fr  einige  Funktionen  (wie
"Datei  senden")  sehr  wichtig.  Sie  knnen  mit  dem  Button  "Testen"  die
eingestellten Pfade prfen.
Hinweis: Die Pfade fr Fax-Betrieb und andere Module  werden  in  STarCall.Set
definiert. (s.  Kapitel 1.4 : Die Datei STarCall.Set )

3.6.8           Puffer

Whrend Sie Online sind, werden alle Eingaben und Ausgaben mitgeschrieben,  so
da Sie spter Ihre Arbeit kontrollieren knnen und  Texte  nochmal  nachlesen
knnen. Der Puffer kann editiert und auf Diskette gespeichert werden.
Die Grsse des Puffers kann ber diesen Menpunkt eingestellt  werden.  Sollte
der  Puffer  einmal  zu  voll  werden,  also  die  eingestellte   Maximalgre
berschreiten, stehen drei Verfahrensweisen zur Verfgung:

LSCHEN: Der Puffer wird ohne Abfrage gelscht.
SICHERN: Der Puffer wird gesichert und dann gelscht.
FRAGEN:  Es erscheint eine Abfrage, ob der Puffer noch gesichert werden soll.
Sollte beim  Sichern  die  Datei  bereits  existieren,  wird  die  neue  Datei
angehngt.
SOFORT SICHERN: Der Puffer wird ohne Abfrage als  PUFmm_dd.TXT  gesichert  und
sofort gelscht. Besitzer einer schnellen Festplatte knnen  die  Puffergrsse
auf  1  K  Stellen,  und  erreichen  damit  eine  sofortige   Sicherung    der
einkommenden Daten. Ein Editieren der Daten  ist  dann  allerdings  kaum  noch
mglich.

Auerdem knnen Sie noch einen Filter aktivieren: Bei  aktivem  Filter  werden
die VT_x-Steuercodes nicht mitgeschrieben, so da man den Puffer  spter  auch
in Textverarbeitungen bernehmen kann.

3.6.9           Telefongebhren

Wenn Sie sich schon einmal mit den Telefongebhren auseinander gesetzt  haben,
werden Sie sicher festgestellt haben,  da  es  mehrere,  entfernungsabhngige
Tarifzonen gibt. Darberhinaus gibt es einen Normaltarif und einen  ermigten
Tarif, der vom Wochentag und von der Uhrzeit abhngig ist.
StarCall kann Ihnen die  vertelefonierten  Gebhren  berechnen,  wenn  Sie  in
diesem Men korrekt die Gebhren eingetragen haben.
Verfahren Sie folgendermaen:

Whlen Sie zunchst Tarifzone 0 (Ortstarif). Tragen  Sie  hier  nun  den  Wert
einer Gebhreneinheit (Deutschland: 0,23 DM) und die  Dauer  ein.  Tragen  Sie
nun fr die jeweiligen Wochentage die gltigen Zeiten ein.

In das erste Feld tragen Sie den Preis einer Telefoneinheit  in  Pfennig  ein.
In die folgenden 8 Eintrge schreiben Sie die Dauer einer  Telefoneinheit  fr
die entsprechende Tarifzone in Sekunden (!) ein.

Beispiel:       Kosten einer Einheit: 23 Pf.Zone:               0       1     
  2       3Billigtarif::  720     120	42	16 SekundenNormaltarif:	360	60	21	12

Die  aktuellen  Tarife  finden  Sie  u.a.  in  Ihren  Telefonbuch  oder  einem
beigelegten  Heftchen.  Bentigt  werden  diese  Angaben  zur  Berechnung  der
Telefonkosten.

3.6.10  Tek

Wenn  Sie  einen  automatischen  TEK-Aufruf  wnschen,  knnen  Sie  hier  die
Aufruf-Parameter  und  die  Sequenzen,  auf  die  STarCall  reagieren    soll,
einstellen.

3.6.11  Auf Anruf warten

Es erscheint eine Dialogbox, die Sie ber  bisher  eingegangene  Anrufe  (Fax,
Data & Voice) informiert. Im nchsten Feld knnen Sie  Ihre  eigene  Rufnummer
eintragen, sie wird fr korrekten Fax-Empfang bentigt und  an  Ihrem  Anrufer
mitgeteilt.
Mit den Buttons in  den  unteren  beiden  Feldern  knnen  Sie  festlegen,  ob
STarCall Anrufe (RINGs) berhaupt annehmen darf oder  ignorieren  soll.  Dabei
knnen Sie festlegen, ob Ihr  Modem  nur  DATA  (Df)  ,  DATA+FAX  oder  auch
Voice-Erkennung (Bisher nur bei ZyXEL- Modems) besitzt. ZyXEL-Modems  sind  so
in der Lage, auch als Anrufbeantworter zu arbeiten und gleichzeitig auch  Faxe
und Modem-Anrufer anzunehmen.
Eingehende  Faxe  werden  automatisch  vom  Faxtreiber  im  in    STarCall.Set
festgelegten Verzeichnis gesichert und knnen mit dem  Programm  "Viewfax.Prg"
ausgedruckt werden. Eine Beschreibung zu Viewfax finden Sie auf  der  Diskette
als "Viewfax.Txt"
Bei eingehenden DATA-Anrufen wird zuerst die Text-Datei "STarChat.Txt" an  den
Anrufer  gesendet.  Sie  dient  als  Mitteilung  an  den  Anrufer.  Dann  wird
versucht, das Modul namens "STarBox.Prg" zu starten. (Dazu  mssen  die  Pfade
im Parametermen korrekt eingestellt sein  und  STarBox  korrekt  eingerichtet
worden  sein.)  Falls  dieses  nicht  existiert,  wird  automatisch  der  CHAT
aufgerufen.  Dort  kann  der  Anrufer  Ihnen  eine   schriftliche    Nachricht
hinterlassen, die Sie spter im Puffer nachlesen knnen.

3.6.12  Farben & System:

Hier  knnen  Sie  die  Farbdarstellung    fr    den    Desktop    und    den
Fullscreen-Bildschirm  whlen,  jeweils  schwarz  auf  wei   (Normal)    oder
umgekehrt (Invers).
Desweiteren knnen Sie verschiendene Systemparameter setzen:

4/32 Farben: Anzahl der  Farben  bei  Farbmonitoren.  Durch  einen  speziellen
Trick ist es mglich, am ATARI ST alle  32  Farben  darzustellen,  die  VT100+
ANSI-Mailboxen verwenden, incl. der Attribute Blinken  &  Hell.  In  momochrom
ist stattdessen eine GRAUSTUFEN-EMULATION mglich.

Bildschirmschoner: Ist dieser Eintrag aktiviert, invertiert STarCall nach  ca.
1 Minute den Bildschirm, wenn in diesem Zeitraum keine  Taste  gedrckt  wird.
Dadurch wird verhindert, da sich ein Bild,  das  zu  lange  auf  dem  Monitor
angezeigt  wird,  in  die  Phosphorschischt  einbrennen  kann.   Sobald    man
irgendeine Aktion am Computer macht, wird der Bildschirm wieder normal.

Mausbeschleuniger: Wenn Ihnen Ihre Maus zu langsam ist, kann man hiermit  Ihre
Geschwindigkeit verdoppeln.

Hardcopy auf Disk: Oft kann es interessant sein, das aktuelle Bild  nicht  nur
auf dem Drucker auszugeben,  sondern  es  auf  einem  Laufwerk  zu  speichern.
Schalten Sie dazu auf 'DISK' . Wenn Sie nun ALT+HELP  tippen,  wird  das  Bild
als HARDCOPY.PIC gespeichert.

Warn-Bimmel: (De-) aktiviert das bekannt PING Signal bei Fehleingaben.

Bimmel: Die VT52/100 Emulation kennt ein Zeichen, das die akkustische  Ausgabe
eines Tons bewirkt. Mit diesem  Eintrag  knnen  Sie  diese  Bimmel  ein-  und
ausschalten.

Multrix:  Aktiviert  den  automatischen  Aufruf  des   MULTRIX-Tasks.    Siehe
MULTRIX.TXT.

3.6.13  Zeichensatz

STarCall  kann  verschiendene    Zeichenstze    (Fonts)    verwalten.    Beim
Programmstart  ldt  STarCall  automatisch  den  ersten  Zeichensatz  aus  dem
STARCALL-Ordner mit der Endung  '.FNH'  oder  in  der  mittleren  ST-Auflsung
'.FNL' . Diese Zeichenstze sind sowohl fr die  Darstellung  im  Fenster  als
auch im Vollbildmodus geeignet.
Zu Starcall liegen aber noch weitere Zeichenstze  im  Ordner  DFUETOOL\FONTS\
bei. Um sie zu laden, whlen Sie den  Button  'FONT  LADEN'.  Im  Fileselector
suchen Sie sich dann einen Font aus. Dabei gibt die  Zahl  im  Dateinamen  die
Hhe des Zeichensatzes in Pixeln an. Bedenken  Sie,  das  zur  Darstellung  im
Fenster das Zeichen maximal 14 (in Farbe 7) Pixel hoch  sein  darf,  ansonsten
ist nur der FULLSCREEN-MODUS mglich.

Soll ein gewhlter Font als  dauerhaft  installiert  werden,  whlen  Sie  den
Button "bernehmen und Sichern". Der Zeichensatz  wird  dann  fest  gesichert.
Wollen Sie sich das Resultat erst probeweise ansehen,  reicht  ein  Klick  auf
"bernehmen."
Neben den original STARCALL-Fonts knnen Sie auf diese Weise  auch  STAD-Fonts
installieren.  STAD  ist  ein  schon  etwas  lteres    Grafikprogramm,    die
Zeichenstze sind jedoch recht verbreitet.
Wenn Sie mit GDOS arbeiten, knnen Sie  auerdem  einen  GDOS-Zeichensatz  und
dessen Gre (ca. 6-13) whlen. Die Verwendung von GDOS-Fonts  ist  vor  allem
bei Benutzung des Terminalfensters interessant.

3.6.14  System-Passwort:

Mit diesem Passwort knnen Sie Ihre Einstellungen vor Zugriff  schtzen.  Nach
Anwahl dieser Funktion muss die Einstellung noch gespeichert werden.
Wird STarCall nun erneut gestartet, fragt es erst nach diesem  Passwort.  Ohne
Passwort ist kein Zugriff auf ihre persnlichen  Daten  mglich.  (F-Tasten..)
Besonders an Rechnern,  auf  die  mehrere  Personen  Zugriff  haben,  ist  die
Geheimhaltung  und  Sicherung  der  eigenen  Info-Datei  wichtig,  denn    wer
schnffelt nicht mal gerne nach dem Pawort von anderen Usern und schaut  sich
dessen F-Tastenbelegungen an...

3.7     Men Extras:

3.7.1   DF-Kontofhrung:

Whrend jeder Sitzung berechnet und  summiert  STarCall  die  Telefongebhren.
Den aktuellen Stand knnen  Sie  hier  ablesen  und  auch  fr  andere  Monate
berechnen lassen. Dabei berechnet  STarCall  nur  die  Telefonkosten  fr  den
aktuellen Monat, so haben Sie eine genaue  Kontrolle  ber  Ihre  DFUE-Kosten.
Mit dem Button hinter "Gebhrenrechner fr : " knnen Sie auch  andere  Monate
berechnen lassen.
Die  Lnge  der  Liste  ist  auf  256  Eintrge  begrenzt,  um  nicht  unntig
Speicherplatz zu belegen. Wird die Liste lnger als  256  Eintrge,  wird  der
lteste Eintrag automatisch  gelscht.  Bei  Programmende  wird  der  aktuelle
Kontostand automatisch abgespeichert.
STarCall berechnet die Telefongebhren anhand der Online-Zeit. Da  diese  Zeit
nie 100% Synchron zu der tatschlichen Telefonzeit luft, kann  sich  STarCall
in seltenen Fllen um eine Einheit verrechnen.  Diese  Eigenschaft  lt  sich
aus Hardwaregrnden bisher nicht vermeiden.
Sie knnen die Datei STarCall.Log, in der  die  Daten  gespeichert  sind,  mit
einem Texteditor verndern. (Bitte vorher eine Sicherheitskopie anlegen)

3.7.2   Autologin erzeugen

STarCall kann selbstndig Batches  generieren  und  lernen.  Es  gibt  dazu  2
Mglichkeiten, den manuellen und den Lern-Modus.

Bei der manuellen Erstellung eines Batches mssen  Sie  angeben,  auf  welchen
Text der Batch warten soll, und mit welchem  Text  darauf  geantwortet  werden
mu.
Beispiel: Sie wissen, da Sie beim Einloggen nach dem Usernamen  und  Passwort
gefragt werden. Sie mten also etwa folgendes eingeben:

Warte auf...            	Sende
Username eingeben               Hans Mustermann
Passwort:               	Semmelkndel

Anschlieend auf "Batch speichern" klicken. Um die Batches zu  Nutzen,  denken
Sie daran, sie in die Telefonnummern-liste einzutragen.

Wenn Sie es sich ganz einfach machen wollen, kann STarCall auch  selbststndig
Batches lernen. Aktivieren Sie dazu direkt  VOR  dem  Anwhlen  einer  Mailbox
diese  Funktion.  Im  Fileselector  whlen  sie    den    Namen,    den    die
Autologin-Batchdatei erhalten soll.
Nun knnen Sie ber den Menpunkt 'whlen' wie blich eine  Mailbox  anwhlen.
Sie loggen sich nun wie gewohnt in die Mailbox ein. Nach dem Einloggen  whlen
Sie erneut den nun mit einem Haken  markierten  Eintrag  'Autologin  erzeugen'
an. Der Batch wird nun auf Platte bzw. Diskette gespeichert und mu  nur  noch
bei der Nummernverwaltung eingetragen  werden,  wenn  er  automatisch  starten
soll.
Nun, einen Nachteil hat diese Methode, Batches  zu  erzeugen:  Sie  ist  recht
unflexibel und auch nicht immer  funktionsfhig.  Es  werden  intern  nur  die
Batchkommandos WAIT, PRINT und PAUSE  verwendet.  Natrlich  knnen  Sie  alle
erstellten Batches im Texteditor nachbearbeiten, um Feinheiten zu verbessern.

3.7.3 Desktop aufrumen

Schafft Ordnung auf  dem  Desktop.  Alle  Icons  kommen  zur  Standardposition
zurck. brigens: Auch die  Positionen  der  Icons  werden  bei  Info  Sichern
gespeichert.

3.7.4 Hilfstexte

STarCall bietet auf Wunsch vor  jedem  Aufruf  eines  Menpunktes  eine  kurze
Hilfe zu  der  Funktion.  Um  diese  Hilfmeldungen  anzuschalten,  whlen  Sie
einfach den Eintrag HILFE an. Ein erneutes Anwhlen dieses  Eintrags  schaltet
die Hilfsmeldungen wieder ab.

3.7.5 Fax

STarCall kann (sofern Ihr Modem FAX-CLASS 2 fhig ist  )  Faxe  empfangen  und
versenden. Ist der entsprechende Eintrag  in  'auf  Anruf  warten'  aktiviert,
erfolgt die Annahme  von  Faxen  automatisch,  ansonsten  kann  hier  ein  Fax
manuell angenommen werden.. Auch zum Versenden  vom  Faxen  rufen  Sie  diesen
Menpunkt auf.
STarCall  verwaltet  Faxe  ber  das  Modul  STARFAX.PRG.  Damit  STarCall  es
ausfhren kann, muss es bei den Pfad-Parametern eingetragen sein.
Genaueres zum Faxen finden Sie im Kapitel zu FAX

3.7.6   Voice

Besitzen Sie ein ZyXEL oder kompatibles Modem mit  Voice-Mail-Fhigkeiten  ist
auch diese Funktion fr Sie interessant: Sie verwandelt  Ihr  Modem  in  einen
Anrufbeantworter mit FAX und DF-Annahme. Mehr dazu im Kapitel 6 !

3.7.7   Module

Die folgenden Men-Eintrge sind fr eigene Eintrge  reserviert.  Sie  knnen
diese im Men "Parameter" bei "User-Module" einstellen.

4       Batchdateien.
4.1     Was sind Batches?

STarCall  besitzt  eine  eigene  Programmiersprache.  Mit  solchen  Programmen
knnen viele hufig anfallende  Aufgaben,  wie  das  Einloggen,  automatisiert
werden. Die STarCall-Programme  (kurz  Batch)  sind  einfache  ASCII-Texte  in
denen in jeder Zeile ein Kommando steht. Ist das erste Zeichen  in  der  Zeile
ein Semikolon, knnen dahinter Kommentare eingegeben werden.
Batches  werden  ber  "Batch   starten"    oder    automatisch    ber    die
Nummernverwaltung gestartet. Ein laufender Batch kann mit CONTROL  abgebrochen
werden.
Die Batchdateien von STarCall sind leistungsfhiger, als sie  auf  den  ersten
Blick scheinen, die Menge an speziellen  Modem-Funktionen  erffnet  ungeahnte
Mglichkeiten, z.B. im Voice-Betrieb.
Es lassen sich z.B. realisieren:
- vollautomatisches Einloggen in eine Mailbox.
- automatischer, unbeaufsichtigter Nachrichtenaustausch
- Voice-Mailbox
- Telefoninformationssysteme
- Fax-Informationssysteme
- Wenn  Sie  eine  Telefonanlage  besitzen,  knnen  Sie  Ihren  Computer  als
Telefonsekretr (-in) verwenden:
    Der  Computer  nimmt  Anrufe  entgegen,  spielt  einen  Infotext  ab,  und
verbindet automatisch
   an den gewnschten  Teilnehmer  (via  Tonwahl  auswhlbar!)  Modem  &  Faxe
knnen erkannt werden.

4.2     Automatisches Erzeugen von Batches

Um  Ihnen  die  Programmierung  von  Batches  zu  erleichtern,  kann  STarCall
selbststndig Batches lernen und erzeugen. Die  Vorgehensweise  wurde  bereits
bei "Autologin lernen" beschrieben.

4.3     Manueller Aufruf eines Batches

Batches unter STarCall knen manuell und  automatisch  gestartet  werden.  Zum
manuellen Starten eines Batches whlen Sie den  Meneintrag  'BATCH  starten',
der Batch wird dann sofort gestartet und kann  ggf.  mit  CONTROL  abgebrochen
werden. Mit ALTERNATE kann ein einzelner  Befehl  eines  Batches  bersprungen
werden.

4.4     Automatisch startende Batches

Wird im Men 'Box anwhlen' ein Batch fr eine Mailbox  eingetragen,  so  wird
dieser automatisch nach erfolgreicher Anwahl der Mailbox gestartet.

4.5     Programmierung eigener Batches

Oft,  z.B  bei  der  Programmierung  komfortabler  Pointbatches   (z.B:    fr
Maustausch), reicht ein  einfacher  Batch  nicht  mehr  aus.  Sie  mssen  die
Batches dann selbst schreiben.
Batches sind normale  Ascii-Texte  und  knnen  daher  direkt  dem  Texteditor
erstellt werden. Ein Batch ist eine  Folge  von  mehreren  Befehlen.  In  jede
Zeile kommt ein Befehl, die STarCall dann der Reihe nach ausfhrt.  Zu  vielen
Befehlen gehren noch Parameter, die bei der Befehlsbeschreibung noch  genannt
werden.
Neben Befehlen kann eine  Zeile  auch  Kommentare  und  Sprungmarken  (Labels)
enthalten. Ein Kommentar beginnt mit einem ' ; ' , ein Label mit einem ' : ' .
STarCall kann auerdem Integer-Variablen A bis  Z  verwalten.  Variablen  sind
Platzhalter fr Zahlen, mit denen STarCall rechnen kann.
Alle Befehle knnen als Funktion, z.B.
 X := ALERT "[1][Test][OK] "
oder als Kommando verwendet werden, z.B.
ALERT "[1][Test][OK]"

4.6     Die Befehle:

ALERT "String"
Gibt eine Alertbox aus. Der String hat folgendes Format:
[2][Zeile1|Zeile2|Zeile3][BUTTON1|BUTTON2]
Maximal 5 Zeilen a 30 Zeichen und 3 Buttons a 8 Zeichen sind mglich.

X:=ALERT "[1][Das ist ein Infotext][ OK | Weiter | Abbruch ]

X nimmt hier einen Wert von 1 (OK) bis 3 (Abbruch)an. 

BAUD rate
Stellt die BPS-rate auf den angegebenen Wert <rate>

BAUD 19200

BEEP

Erzeugt einen PIP-Ton

CALC Ausdruck

Berechnet den Ausdruck und gibt das Ergebnis aus.

CALC 5+2*3

CHDIR "pfad"   / CD "pfad"
Stellt den angegebenen Zugriffspfad <pfad>  ein  und  verwendet  ihn  fr  die
folgenden Dateizugriffe.

CHDIR "C:\DFUE"

COPY "Datei1" "Datei2"

Kopiert eine Datei1 zu  Datei2.  Ist  Datei2  bereits  vorhanden,  wird  diese
gelscht.

DIAL "Nummer"
Whlt die angegebene Nummer <Nummer>. Als Rckgabewert erhlt man 
0: ok , 1: Besetzt, 2: Abbruch.

DIAL "02363 2610"

DIR / LS

Gibt das Inhaltsverzeichnis der Floppy/Festplatte aus.

DOWNLOAD [Pfad]
Ruft das aktuelle Empfangsprogramm auf,  und  stellt  den  optional  setzbaren
Pfad ein.

DOWNLOAD
DOWNLOAD "C:\DFUE"

ECHO "Text"
Gibt Text nur  auf  dem  Terminalfenster  aus,  nicht  ans  Modem.  Ideal  fr
Mitteilungen.

ECHO "Das ist eine Mitteilung!"

END
beendet den Batch. Ein Batch mu mit END abgeschlossen werden!

EXIST "datei"
Prft, ob die Datei <Datei> existiert.
Als Rckgabewert gilt: 1: Datei existiert        0: Datei existiert nicht.

X := EXIST "DESKTOP.INF"

GOTO Label
Springt nach zur Spring-Marke <LABEL>.  Eine  Sprungmarke  besteht  aus  einem
Doppelpunkt,  gefolgt  von  einer  Kennzeichnung.  Beachten  Sie  Gro-    und
Kleinschreibung! Beispiel:

GOTO ausgang    ;springt nach ausgang
....                    ;viele Befehle, werden bersprungen!
:ausgang                ;Sprungmarke

KILL "datei"
Die angegebende Datei wird ohne Sicherheitsabfrage gelscht.

MOVE "Datei1" "Datei2"
Umnennen / Verschieben von Datei1 zu Datei2

PAUSE Zeit
Wartet <Zeit> Sekunden. Dies ist oft ntig, wenn Mailbxoen  nicht  sofort  auf
Kommandos regaieren knnen.

PAUSE 1

PRINT "Text"
Gibt  den  Text  <Text>  gefolgt  von  einem  Zeilenvorschub    (Also    einem
RETURN-Zeichen) ans Modem aus.

PRINT "Hallo Welt!"

PUTCHAR Wert
Gibt das Asci-zeichen mit dem Wert  <Wert>  aus.  Die  wichtigsten  ASCI-Werte
sind:

1 = Control+A
3  = Control+C
13 = Return
24 = Control+X
27 = ESC
32 = Leerzeichen
65..90 = A..Z

REM Kommentar / #

Dieses Kommando wird ignoriert.

RUN Datei [Parameter]
Startet das angegebene Programm <Datei>. Es knnen  auch  Parameter  angegeben
werden.

QUIT
STarCall wird ohne Sicherheitsabfrage beendet.

TRAP Label
Bedingte Verzweigung hnlich GOTO. Springt nur, wenn ein Fehler auftrat.

UPLOAD datei
Gegenstck zu Download. Die aktuelle Datei wird mit  dem  gewhlten  Protokoll
gesendet.

VOCINIT
Schaltet das Modem auf  Sprachbetrieb  um.  Dieses  Kommando  mu  als  erstes
Kommandos vor Verwendung weiterer Kommandos eingegeben werden. Das Modem  wird
mit den aktuellen Voice-Parametern initialisiert.

VOCOFF
Schaltet  Sprachbetrieb  wieder  aus.  Dieses  Kommando  sollte  als   letztes
Voice-Kommando aufgerufen werden.

VOCPLAY "datei.zyx"
Spielt eine Voice-Datei.

VOCREC "datei.zyx"
Nimmt Voice-Daten auf. Der Dateiname darf das "?"  als  Wildcard  (Platzhalter
fr Ziffern) enthalten.

VOCTEST n
Wartet auf die Eingabe von n Zeichen per Tonwahl, z.B.

X:= VOCTEST 4   ;Wartet auf  Ziffern.

ANSWER FAX
Nimmt ein Fax entgegen

HOOK
Unterbricht die Modemverbindung.

WAIT "Text1 [ | Text2 | Text3 ]"
Wartet solange, bis einer der angebenen (maximal  4)  Zeichenfolgen  empfangen
wird.
Welcher Text empangen wurde, kann man $0 entnehmen.

Damit kann z.B. das Einloggen als Batch geschrieben werden. 
Beispiel:
WAIT "Username"         ;wartet auf die Zeichenfolge 'Username'
PRINT "Name"            ;schreibt dann 'Name'

WRITE "Text"
Gibt den Text wie PRINT aus, allerdings ohne Zeilenvorschub.

;BLABLA
Jeder Text nach einen <;>  wird  ignoriert.  Dies  dient  zum  Einfgen  eines
Kommentars.

:LABEL
Sprungmarken fr TRAP und GOTO. Beachten sie dabei:
- Es wird zwischen klein+GROSS-Schrift unterschieden
- Es werden nur die ersten 2 Zeichen beachtet.

Arithmetische Kommandos:

X := Ausdruck
Setzt die Variable X  auf  den  angegeben  Ausdruck.  Ein  Ausdruck  ist  eine
Konstante oder ein mathematischer  Ausdruck.

X := 4
Y:= 5
Z: = X+2*Y

mgliche Operatoren:
+       -
*       /
(       )
=       <>
>, <, >=, <=, <>

NEW
Setzt alle Variablen auf den Wert 0.

Da in Batches oft auch die Belegung der F-Tasten interessant  sein  kann,  ist
es mglich, sie innerhalb von Strings anzugeben:
$F01 bis $F10 reprsentieren die Tasten F1-F10,
$F11 bis $F20 stehen fr Shift & F1-F10.

PRINT $F01

KAPITEL 5

5       Zyxel-Voice Funktion

Dieser Abschnitt ist nur fr die Besitzer von Zyxel- oder  kompatiblen  Modems
mit Voice-Fhigheiten interessant. Sie bentigen entweder einen ATARI, der  an
der seriellen Modem-Schnittstelle 38400 Baud schafft (Fr alte  STs  gibt  es
passende Erweiterungen fr ca 40.-) oder ein Zyxel+ Modem.
Zyxel-Modems sind in der Lage,  Sprache  zu  digitalisieren,  aufzunehmen  und
wieder abszuspielen. Das erffnet eine neue, phantastische Mglichkeit:
Ihr Computer samt  Modem  kann  als  Anrufbeantworter,  Faxgert  und  Mailbox
gleichzeitig  betrieben  werden.  Die  Unterscheidung  erfolgt  in    STarCall
automatisch.
Aktivieren Sie dazu zunchst ber die Men-Funktion  "Auf  Anruf  warten"  den
Modus "Anrufaufzeichnung " oder " nur Ansage ".
Kontrollieren Sie nun die RS232-Einstellung, es sollte 38400  Bps  eingestellt
sein. Besitzen Sie ein ZYXEL+ mit CELP-Kompression, gengen auch 19200 Bps.
Rufen Sie nun ber das Men die Funktion "Voice-Modul" auf:
Bild "Voice"Benutzen Sie das Voice-Modul zum ersten Mal, mssen Sie erst  noch
einige Parameter einstellen, klicken Sie dazu auf den "Parameter"-Button.  Sie
knnen nun eine der 3 Sprachdaten-Kompressionen ADPCM  2,  ADPCM  3  und  CELP
whlen, wobei ADPCM 3 und CELP am besten  klingen.  Die  CELP-Kompression  ist
nur bei ZYXEL+ - Modems verwendbar, fr ADPCM  2  und  3  bentigen  Sie  eine
Geschwindigkeit  von  38400  Bps,  was  auf  alten  STs    nur    mit    einer
Hardwareerweiterung RS-Speed bzw. RSVE mglich ist.
Als nchstes stellen Sie ein, ob Sie die Ansagen  ber  das  Telefonnetz  oder
ber ein Microphon vornehmen wollen, dazu spter noch mehr.
Nun gilt es noch, die maximale Lnge in Kbytes zu definieren, damit Ihnen  die
Festplatte nicht vollgequatscht wird. Die maximale Ansagedauer berechnet  sich
dabei aus der maximale Lnge durch  die  Kbytes/sec.  wenn  Sie  z.B.  ADPCM-2
verwenden (1.2 Kbps) und 120 Kbytes Lnge einstellen, kann eine Nachricht  bis
zu 100 Sekunden lang sein, was vllig ausreichend ist.
Nun sind alle ntigen Einstellungen vorgenommen, zunchst mssen Sie nun  eine
Ansage aufnehmen. Das Aufnehmen ist aus 2 Arten mglich, die  Sie  vorhin  bei
Parameter eingestellt haben..

1.) Aufnahme ber RJ-11-Micro.
 Entweder stecken  Sie  ein  Microphon  (Es  geht  fast  mit  jedem  Typ)  mit
passendem Stecker in die "LINE"-Buchse des Modems, oder Sie verwenden  einfach
den Hrer des Telefons: Hrer am Telefon  abstecken  und  in  die  Line-Buchse
einstecken  !  Sie  mssen  dann  entweder  in  die  Ohr-  oder  Sprechmuschel
sprechen, das hngt von Ihrem Telefon ab (Bei mir ist es die  OHR-Muschel  !!!
, ausprobieren ! )
Einen Adapter fr ein richtiges Micro knnen Sie  beim  Autor  bestellen  oder
sich selbst basteln: Die beiden inneren Kontakte der  Line-Buchse  werden  mit
dem Micro verbunden.

2.) Aufnahme ber Telefonnetz:
Auch hier gibt es 2 Mglichkeiten:
Lassen Sie sich anrufen (Oder rufen Sie sich selbst an)  und  klicken,  sobald
es schellt, auf "Aufnehmen". Oder Sie klicken einfach  auf  "OKAY"  und  rufen
sich selbst an, STarCall erkennt  dann,  da  noch  keine  Ansage  aufgenommen
wurde, sendet einen PIP-Ton und beginnt nun mit der Aufnahme der Ansage.

Optional  knnen  Sie  noch  eine  Schluansage  (z.B.  "Ihr    Anruf    wurde
gespeichert")  und  eine  Abbruch-Ansage  (z.B.  "Sie  haben   die    maximale
Aufnahmedauer berschritten" ) auf  die  gleiche  Weise  aufnehmen.  ber  den
Button "Anhren" knnen Sie die Ansagen prfen.  Durch  einfaches  ndern  des
Dateinamens ist es auch mglich, mehrere Ansagen aufzunehmen.
Im letzen Feld knnen Sie noch einen Fernabfrage-Code festlegen,  den  Sie  im
Tonwahlverfahren zur Fernabfrage schicken mssen.
Sie knnen nun mit OKAY den Dialog verlassen.

Bei eingehenden Anrufen hebt STarCall nun automatisch ab, spielt  Ihre  Ansage
ab, prft , ob der Anrufer per Voice, per  FAX  oder  Modem  anruft.  STarCall
digitalisiert  dann  die  Nachricht  des  Anrufers  und  speichert   Sie    im
festgelegten  Ordner.  Ebenso  werden  Faxe  automatisch  empfangen  und   bei
Modem-Anrufen der  Chat  oder  "STarBox"  gestartet.  Sie  knnen  spter  die
Nachrichten im Voice-Modul anhren und lschen.

Als besonderen Leckerbissen bietet STarCall auch eine Fernabfrage.  Rufen  Sie
sich selbst an und senden dann ber TON-Wahl ein " * ".  Besitzt  das  Telefon
noch keine Tonwahl, mssen Sie ein Tonwahl-Handgert haben, was es fr ca.  20
DM im Elektronik-Handel gibt. (z.B. bei Conrad)
Sie  hren  nun  2  Pip-Signale  (Tief-Hoch)  und  mssen  anschlieend    den
4-stelligen Code senden.  Bei  falscher  Eingabe  ertnen  erneut  die  beiden
PIP-Tne, ansonsten werden Ihnen alle vorhandenen Nachrichten vorgespielt.

Whrend Nachrichten  gespielt  werden,  sind  folgende  Fernabfrage-Funktionen
mglich:

<1> Zurck zur ersten Nachricht
<2> Nachricht wiederholen
<3> Nchste Nachricht
<8> Fernabfrage beenden und alle Nachrichten lschen
<9> Fernabfrage beenden.
KAPITEL 6

6.1     Faxe empfangen

STarCall kann, sofern Sie ein CLASS-2  kompatibles  Fax-Modem  besitzen,  Faxe
automatisch empfangen, und dabei Modem- & Fax-Anrufe auseinanderhalten.

6.1.1   Faxe ber STarCall empfangen.

Folgende Einstellungen mssen dazu kontrolliert und ggf. gendert werden:
- Dateipfade: Das Verzeichnis fr STarFax mu korrekt sein.
- Anrufe  annehmen:  Erkennung  von  DATA  &  FAX  ,  sowie  die  Anrufannahme
aktivieren.
- Die Datei "StarCall.Set" sollte korrekt konfiguriert sein.
- Die "AA" Lampe am Modem darf nicht leuchten ! Falls Sie leuchtet, geben  Sie
im Terminal-Fenster ein:
        "ATS 0 = 0 &W"

STarCall ist nun fr Faxe & Modemanrufe empfangsbereit.
Bei einem Anruf geschieht nun folgendes:
- STarCall hebt nach der eingestellten Ring-Zahl ab.
- Es  sendet  einen  Carrier-Tonsignal  und  prft,  ob  ein  Fax  oder  Modem
angerufen hat.
- Bei einem Modem-Anruf wird, sofern installiert, die Mailbox aufgerufen.
- Bei einem Fax-Anruf wird STARFAX aufgerufen und empfngt das Fax.
        Das Fax wird dann auf Ihrer Festplatte gespeichert.
- Wenn Sie ein Modem mit Spracherkennung haben (Zyxel u..),  wird  bei  einem
Voice-Anruf der Anrufbeantworter aktiviert.

Anrufe werden nur solange angenommen, wie STarCall  im  Speicher  steht.  Wird
STarCall beendet, oder gar der Computer abgeschaltet, knnen Anrufe  natrlich
nicht mehr angenommen werden!
Wenn Ihr Computer ber  ein  Multitasking-Betriebssystem  wie  Multi-Tos  oder
MAG-X verfgt, knnen Sie STarCall im Hintergrund arbeiten lassen, und  andere
Programme hinzuladen.

TIP: Wenn Sie nur einen Telefonanschlu haben, und diesen fr FAX,  MODEM  und
normale Anrufe verwenden mchten: Stellen Sie StarCall so  ein,  da  es  erst
nach 5 oder mehr Anrufen abhebt. Sie knnen dann  den  Telefonhrer  abnehmen,
wenn es schellt. Hren Sie, da es ein FAX-Anruf ist (erkennbar  am  Pip-ton),
knnen Sie das FAX manuell annehmen!

6.1.2   Manuelle FAX-Annahme

Sie  knnen  Faxe  auch  manuell  annehmen,  z.B.  wenn  Sie  den  vorher  den
Telefonhrer  abgenommen  haben,  und  von  Telefongesprch  auf   Fax-Empfang
wechseln mchten.
Dazu gibt es 2 Mglichkeiten:
- Entweder Sie drcken einfach ALT + F10. STarCall ruft dann  selbstndig  das
Fax-Modul auf.
- Oder Sie starten das Fax-Modul und whlen den Button "Annehmen".

6.2     Faxe erstellen

Bevor Sie ein Fax versenden knnen, mssen Sie es zunchst  einmal  erstellen.
Dazu verwenden Sie ein nahezu beliebiges Text, Grafik oder  DTP-Programm  oder
einen einfachen ASCII-Texteditor.
Schreiben Sie also nun wie gewohnt Ihr Dokument, und speichern es.  Nun  hngt
es ein wenig von Ihrem Textprogramm ab, wie weiter Verfahren werden mu:

6.2.1   Ascii-Texte, 1st Word Plus 2.x / 3.x Texte

Verwenden Sie den Treiber 'ASCII.PRG'
Dieses Programm konvertiert ASCII und 1ST WORD Texte in  STARFAX-Sendedateien.
Im 1st-Word-Modus werden die  Text-Attribute  bernommen,  Bilder,  Kopf-  und
Fuzeilen werden (bisher) nicht bernommen. An den Beginn jeder Faxseite  wird
der FAX_HEAD.FAH-Kopf gesetzt.

Es gibt dazu 2 Mglichkeiten:

-1- Sie klicken ASCII.PRG an. Es erscheint ein Fileselector, wo Sie die
zu konvertierende Textdatei anwhlen.

oder...

-2- Sie schieben auf dem Desktop einfach die Textdatei auf das
ASCII-Programm

Der Text wird nun in ein FAX konvertiert. Dieser Vorgang auf einem
normalen 8-MHZ ST ca. 10-30 Sekunden.
Anschlieend kann das FAX direkt per STARFAX oder per STARCALL
versendet werden.

6.2.1   Tempus Word

Rufen Sie Menpunkt "Datei - Drucken" auf. Whlen  Sie  bei  "Ausgabe:  QFAX".
Starten Sie nun die Druckfunktion.  Das  Dokument  wird  nun  nicht  gedruckt,
sondern als Fax sendebereit gespeichert. Es kann nun  ber  STarFax  versendet
werden.

6.2.2   Calamus

Verwenden Sie den zu STarFax beiliegenden Treiber "CAL_FAX.CDT"

CAL_FAX konvertiert Calamus-Dokumente  zu  Fax-Dateien.  CAL_FAX.CDT  wird  in
CALAMUS  als  Druckertreiber  installiert,  sollte  also  zweckmig  in   den
vorgesehenen Ordner kopiert werden.
In Calamus wird dann per 'Drucker whlen' der Treiber ausgewhlt. Beim  Aufruf
der Druckfunktion von CALAMUS wird nun automatisch eine FAX-Datei erstellt.
Mit STARFAX oder STARCALL kann das FAX dann versendet werden.

6.2.3   Script

Bietet wie Tempus Word eine interne FAX-Funktion.

6.2.4   Signum 3

Bietet wie Tempus Word eine interne FAX-Funktion.

6.2.5   Stad / Degas / Doodle

Verwenden Sie den beiliegenden Konverter "BILDER.PRG"
Dieses Programm konvertiert Bilder in STARFAX-Sendedateien.  Folgende  Formate
werden derzeit akzeptiert:
DOODLE  (.PIC , 32000 Bytes)
STAD            (.PAC)
DEGAS   (.PI1)

Es gibt dazu 2 Mglichkeiten:
-1- Sie klicken BILDER.PRG an. Es erscheint ein Fileselector, wo  sie  die  zu
konvertierende Bilddatei anwhlen. oder...
-2- Sie schieben auf dem Desktop einfach die Bilddatei auf das ASCII-Programm

Das Bild wird nun in ein FAX konvertiert. Dieser Vorgang  auf  einem  normalen
8-MHZ ST ca. 20 Sekunden.
Anschlieend kann das FAX direkt  per  STARFAX  oder  per  STARCALL  versendet
werden.

6.2.6           IMG Grafikprogramme

Die meisten  Grafik-Programme  und  viele  Textprogramme  sind  in  der  Lage,
IMG-Dateien zu erstellen. Diese knnen Sie mit VIEWFAX  oder  dem  IMG-Treiber
in ein Fax konvertieren.

6.2.7           QFAX

Wenn Ihr Programm bisher nicht aufgefhrt wurde,  prfen  Sie  bitte,  ob  Ihr
Textprogramm evt. eine Fax-Funktion hat.  STarCall  ist  QFAX-kompatibel,  und
viele Textprogramme untersttzen QFAX.

6.2.8           Andere Programme

Hat Ihr Textprogramm weder eine FAX  noch  eine  IMG-Funktion,  und  existiert
kein  Treiber  zum  Konvertieren,  knnen  Sie  noch  den  beiliegenden  HPFAX
Emulator versuchen. Lesen Sie bitte die zugehrige Textdatei.
Klappt auch das nicht, wenden Sie sich bitte an  den  Support,  wir  versuchen
dann, Ihnen zu helfen.

6.3             Ein Fax versenden

Zum Versenden des Faxes starten Sie das STARFAX-Modul:

Beim Aufruf von STARFAX ihnen  werden  die  aktuell  ausgewhlten  Sendeseiten
angezeigt. Tragen Sie  nun  die  FAX-Nummer  ein  und  klicken  auf  'SENDEN'.
STarFax whlt nun  die  Nummer  an,  und  sendet  das  Fax  bei  erfolgreicher
Verbindung.6.3.1  Die  NummernlisteSTarFax   bietet    wie    STarCall    eine
Nummernliste zur Verwaltung der Fax-Nummern. Der Dialog  entspricht  etwa  dem
in STarCall integrierten. Whlen Sie in  linken  Teil  einen  Eintrag  aus.Sie
knnen dann im rechten Dialogfeld Namen, Nummer und Informationen  bearbeiten.
Mit OK bernehmen Sie die ausgewhlte Nummer ins Hauptmen.

6.3.2   Die Faxauswahl

Haben Sie mehrere Faxe erstellt, mchten  aber  nur  einige  davon  versenden,
whlen Sie den Auswahl-Button. Sie knnen dann gezielt Faxdateien auswhlen.

6.3.3   Jobs

Mchten Sie gleiche oder  verschiedene  Faxe  an  mehrere  Teilnehmer  senden,
helfen Ihnen Jobs:

Whlen Sie links einen Namen aus der Nummernliste aus. Sie sollten  die  Namen
also schon vorher in die Liste eingetragen  haben.  Whlen  Sie  dann  in  der
Mitte die Fax-Datei, die an diesen Empfnger gesendet werden soll.  Mit  "Faxe
anzeigen" knnen Sie sich die Datei ansehen, wenn Sie nicht mehr  wissen,  was
Sie enthlt. Klicken Sie dann unter Auftrge auf "hinzufgen".  Die  Zahl  der
Adressaten erhht sich nun um  eins.  Whlen  Sie  nun  einen  anderen  Namen,
wieder die zu sendenden Dateien u.s.w. Besttigen Sie abschlieend mit OK.
Auf diese Weise erstellte Jobs knnen Sie speichern und spter wieder abrufen!

6.4     Fax Optionen

Beim Fax-Versand knnen Sie mehrere Optionen einstellen:

Kopfzeile:Ist dieser Eintrag aktiviert, wird ber jede  gesendete  Seite  eine
Kopfzeile (Stampline) gesetzt, die Ihren Namen und Ihre Fax-Id, sowie die  des
Empfngers beinhaltet.Deckblatt versenden:Sie knnen  ihrem  Fax-Dokument  ein
Deckblatt voranstellen,  in  dem  Sie  dem  Empfnger  eine  kurze  Mitteilung
schreiben  knnen.Faxe  nach  Beenden  lschen:Wenn   Sie    diesen    Eintrag
aktivieren, werden alle SENDE-Faxe nach dem Beenden von STarFax gelscht.

Senden in hoher Auflsung:
Hiermit bestimmen Sie die Qualitt Ihrer Faxe.  Faxe  haben  eine  horizontale
Auflsung von 200 Dpi, und eine vertikale von 98 Dpi  (normal)  oder  196  Dpi
(hochauflsend).  Das  Versenden   eines    hochauflsenden    Faxes    dauert
dementsprechend fast doppelt so lange.

Wahlversuche:
Hier geben Sie die Zahl der Wahlwiederholungen ein,  bis  StarFax  die  Anwahl
abbricht.

Pause in Sekunden:
Definiert die Pause zwischen 2 Wahlversuchen. Ich rate Ihnen,  hier  30  -  60
Sekunden einzutragen, wie es die Telekomnorm vorschreibt.

Deckblatt editieren:
Hier knnen Sie  das  vorgegebene  Deckblatt  verndern,  das  vor  einem  Fax
versendet werden kann.

6.5     Deckblatt 

STarCall  kann  vor  jedem  Ihrer  Faxe  ein  Deckblatt  als    Kurzmitteilung
versenden. Auch der Versand eines Deckblatts  ohne  Wahl  von  Faxdateien  ist
mglich, so knnen Sie bequem und schnell eine kurze Mitteilung versenden.
In den Textzeilen  knnen  Sie  Ihre  Mitteilung  schreiben.  Mit  den  beiden
Pfeil-Buttons knnen Sie durch Ihren Text blttern. Sie knnen in  Ihren  Text
Platzhalter fr bestimmte Ausdrcke einfgen:

%Name   Name des Adresssaten
%Nummer Nummer des Adressaten
%Myname Ihr Name
%Myid           Ihre Nummer
%Date           Datum
%Time           Uhrzeit
%Pages          Seitenzahl

Sie knnen das Deckblatt mit einen  Logo,  z.B.  einem  Briefkopf,  und  einer
Signatur, Ihrer Unterschrift, versehen. Mit  den  Buttons  LOGO  und  SIGNATUR
knnen Sie diese Funktion ermglichen.
Die Logos und Signaturen knnen Sie mit einen  Grafikprogramm  erstellen,  als
IMG speichern, und mit Viewfax  dann  einladen  und  als  Logo  oder  Signatur
bestimmen. Einige als Logo oder Signatur verwendbare IMGs liegen bei.
Ein einmal erstelltes Deckblatt knnen Sie mit  "Export"  speichern,  und  mit
"Import" wieder laden, wenn Sie es spter noch einmal verwenden  mchten.  Das
automatisch vorgegebene Deckblatt kann in den Optionen editiert werden.

6.6     Einbindung des Moduls in eigene Programme:

Wenn Sie etwas 
programmieren knnen, knnen Sie STarFAX in eigene Programme einbinden.
Mit AT+FCLASS=2  wird  das  Modem  auf  FAX/DATA-Erkennung  programmiert.  Man
wartet dann auf RING und sendet daraufhin ATA.  Nun  wertet  man  die  nchste
Einkommende Nachricht aus:  Ist  diese  irgendwas  mit  'CONNECT'  wurde  eine
normale Verbindung hergestellt. Bei  '+FCON'  ruft  man  nun  STARFAX.PRG  mit
Parameter 'A' auf.

6.7     Viewfax

Viewfax ist ein Programmmodul, mit dem Sie Ihre eingegangenen und  ausgehenden
Faxe ansehen, grob bearbeiten, drucken und lschen knnen. Darberhinaus  kann
es auch zum Konvertieren von IMG-Grafiken in Faxe und  Logos  bzw.  Signaturen
verwendet werden.

Die  Funktionen:Zeige  eingehende  Faxe:Ldt  ein   eingegangenes    Fax.Zeige
ausgehende  Faxe:Ldt  ein  ausgehendes  Fax,  welches  Sie  vorher   erstellt
haben.Lade IMG-Grafik:Ldt eine IMG-GrafikSichere als  FAX-Logo:Speichert  den
Inhalt des  aktuellen  Fensters  als  Logo  fr  Ihre  DeckbltterSichere  als
Fax-Signatur:Speichert den Inhalt des aktuellen Fensters als Unterschrift  fr
Ihre DeckbltterSichere als beliebiges Fax:Sichert den  Inhalt  des  aktuellen
Fensters als Fax-Sendedatei. Sie knnen das  verwenden,  um  IMG-Grafiken  als
Fax zu speichern, oder um ein eingegangenes Fax direkt wieder zu versenden.

Drucken:
Druckt das aktuelle Fax. Sie knnen zwischen 3 gngigen  Druckertypen  whlen:
9-Nadel, 24-Nadel sowie HP-Laserkompatible. Mglich ist auch Druck ber  einen
GDOS-Druckertreiber.

Drucke alle Faxe:
Druckt alle eingegangenen Faxe.  Besonders  wenn  Sie  viele  Faxe  empfangen,
werden Sie diese Funktion gebrauchen knnen.

Lschen:
Lscht den Inhalt des aktuellen Fensters und die zugehrige Datei. Es  erfolgt
dabei keine Sicherheitsabfrage, so da Sie ein  Fax  schnell  lschen  knnen,
wenn Sie es nicht mehr bentigen.

Beenden:
Beendet ViewFax.

Pixelmll lschen:
Lscht einzelne Pixel, wie sie oft beim Scannen auftreten, aus  dem  aktuellen
Fax. Sie erhalten so ein klareres, sauberes Bild.

Konvert 100-> 200 Dpi:
Verdoppelt die Hhe eines Faxes, falls es versehentlich falsch codiert  wurde.
Dieser Effekt tritt bei einigen alten Fax-Gerten auf.

Verkleinere 1:2 / 1:3
Verkleinert das Fax, so da Sie eine bersicht  ber  das  Fax  bekommen,  und
nicht nur den kleinen Fenster-ausschnitt sehen.

Zeige Fax-Infos:
Zeigt Informationen zu der aktuellen Fax-Datei, insbes. die Absender-Id. 

Markieren:
ber  dieses  Werkzeug  knnen  Sie  einen  rechteckigen  Bereich  des   Faxes
markieren. Klicken Sie dazu nach Anwahl  des  Mens  mit  dem  Mauszeiger  die
linke, obere Ecke an, und bewegen Sie die Maus zur rechten, unteren Ecke.

Lschen:
Ein rechteckiger Ausschnitt kann gelscht werden. Verfahren Sie hier wie  beim
Markieren.

Scrollen:
Klicken Sie nun auf ein beliebiges Fenster, knnen Sie  direkt  mit  der  Maus
den Inhalt rollen lassen.


KAPITEL 7

7.1     Was ist STarBox

Starbox ist ein Mailboxprogramm,da vorwiegend Krzel orientiert arbeitet.  Es
wurde  weiters  darauf   geachtet,    da    die    derzeitige    Unart    der
Plattenbelegungs-Gigantomanie  und  speicherverzehrenden  Ungeheuer  vermieden
wird. Der Umfang des Programms drfte eine Installation auf  jedes  vorhandene
System gestatten (ein Rechner mit mind. 1  Mb  und  Festplatte  werden  jedoch
empfohlen!). Rein theoretisch ist auch  eine  Disketten  Installation  denkbar
(1,44  LW)  aber  eine  Festplatten  Installation  ist    auf    alle    Flle
vorzuziehen.Auch ein Updaten des tos auf  mindestens  1.4  ist  von  nicht  zu
unterschtzendem Vorteil, (schnellerer Platten zugriff)  aber  nicht  zwingend
erforderlich.

7.2      Installation

Die Installation von Starbox 1.1(X), gestaltet sich als sehr einfach.  STarBox
wird bereits bei der Installation automatisch eingerichtet, oder kann  manuell
in ein beliebiges Verzeichnis entpackt werden.
Die Installation beschrnkt sich lediglich auf das  Anpassen  der  Starbox.Set
Datei an die jeweilige Konfiguration (Pfad  auf  dem  sich  Starbox  befindet,
verwendete bertragungsprotokolle und eventuellvorhandene externe Programme!).
Da es sich bei Starbox 1.2 noch keineswegs um ein endgltiges Produkt  handelt
und das Programm stndig verbessert wird, werden allfllige nderungen,  immer
in Update.Txt bekannt gegeben.
Wir gehen nun davon aus, da STarCall vollstndig eingerichtet ist,  und  sich
STarBox schon auf Ihrer Festplatte befindet.
Laden Sie jetzt die Datei Starbox.Set, in einen geeigneten  Texteditor  (z.B.:
den von Starcall;-). Nun sehen Sie einige Standard-Vorgaben, die  Sie  nun  an
Ihr System anpassen  mssen!  Dabei  sind  aber  ein  paar  Besonderheiten  zu
beachten: Sonderzeichen mssen zwischen Anfhrungszeichen stehen.  Texte  nach
einem Semikolen (Strich  Punkt)  werden  als  Kommentar  behandelt.  Dazu  ein
kleines Beispiel:

; Das ist jetzt  ein  Kommentar  und  wird  von  Starbox  und  Starcall  nicht
beachtet!

Send "ZMODEM" GSZRZACC "-sz -Y"

(vorausgesetzt Sie haben natrlich ein geignetes bertragungsprotokoll!)
Aber als erstes stellen Sie den Pfad ein, wo  sich  die  Basis  Ihrer  Mailbox
befindet! Also Starbox.Prg, *.Rsc, etc.)
Dazu lschen Sie zunchst den Strichpunkt und  geben  zum  Beispiel  folgendes
ein:

Boxpath=C:\Starbox\

Gehen Sie jetzt alle Punkte der Reihe nach durch und  passen  alle  Punkte  an
Ihr System an! Am Ende des Starbox.Set haben Sie zwei sehr wichtige Punkte:

GAST und EXTERN! Hierzu wieder ein Beispiel: 

GASTZUGRIFF JA oder Wahlweise NEIN

Der Punkt Gast gestattet es Ihnen auszuwhlen,  ob  Ihre  Mailbox,  einem  dem
System unbekannten (kein USEREINTRAG) Zugriff gewhrt oder ihn abweist!

Der Punkt EXTERN ist sogar noch wichtiger.  Er  erlaubt  es  Ihnen  bis  zu  7
EXT.Prg in Ihr System einzubinden. Das heit  Sie  knnen  Online  Games  oder
aber auch Fernwartungsprogramme in Ihre Mailbox einbinden! Weiters knnen  Sie
hier festlegen ab welchem User Level ein Programm gestartet werden kann.
(Programme die einen hheren User  Level  verlangen,  werden  einem  User  mit
niedererem Level aus Sicherheitsgrnden  nicht  angezeigt).  Dazu  wieder  ein
Beispiel:

EXTERN Name der im Men erscheint, Programm.Prg,User-LEVEL

EXTERN  Fernwartung,Okiam.Prg.,9

Wichtig: Vergessen Sie keinesfalls die Beistriche zwischen den Eintrgen! In  
diesem Fall whre das Programm OKIAMI nur fr Level  9  (also  den  SYSOP)  zu
erreichen und das sind in diesem Fall zur  Abwechslung  einmal  Sie.  Vergeben
Sie hohe Level nicht zu leichtfertig, da sonst Jedermann (-Frau) auf Ihren
Rechner  zugriff  hat.  Speziell  beim  Zugriff  auf   Fernwartungsprogrammen,
sollten  Sie  lieber  zweimal  nachdenken  ob  der  User  Ihr  Vertrauen  auch
verdient. Achtung: Bei den jeweiligen Externen.Prg ist darauf zu schauen,  da
das Programm die Bildschirmdarstellung selbststndig an die I/O  Schnittstelle
anpat, da Sie sonst zwar an Ihrem Terminal alles am  Bildschirm  mitverfolgen
knnen,ein User der in Ihre Box von auswrts einlogt jedoch nichts  sieht,da  
die Bildschirm Ausgabe nicht auf die RS 232 umgelenkt wird! Ende vom Lied:  er
kann das Programm nicht mehr beenden! Die Umlenkung  von  Externen  Programmen
auf die RS 232  Schnittstelle  erfolgt  nicht  von  Starbox!!!!  Sie  mu  vom
jeweiligen Externen.Prg selbst erfolgen!
Hier sei auch gleich auf entsprechende Software von INLI-Soft hingewiesen.
Nachdem Sie  nun  alle  Anpassungen  durchgefhrt  haben,  speichern  Sie  Ihr
Starbox.Set wieder im Starbox Ordner ab. Stellen Sie nun nur noch in  Starcall
den Pfad fr Starbox ein  und  melden  Starbox.Prg  als  User  Modul  an.  Nun
brauchen Sie nur noch mit Einstellungen  Sichern  die  Starcall.cnf  Datei  zu
sichern und einem ersten Login, steht nichts mehr im Weg!
Achtung: Fhren Sie zu Beginn auf alle Flle einen  Lokalen  Login  durch,  da
Starbox noch einige Dateien, die  es  fr  seine  interne  Verwaltung  braucht
anlegt, und um die Box auf Funktion zu prfen.

7.3     Das Erste Mal

Starten Sie Starbox  ber  Alternate  +  Funktionstaste.  Die  erforderliche  
Funktionstaste ersehen Sie im Men-Punkt User Module!  Sie  knnen  aber  auch
einfach Programm Starten whlen (zum Online Betrieb mu Starbox aber als  User
Modul eingetragen sein!). Logen Sie sich das erste mal als  Gast  ein  (sollte
Sie  die  Box  mit  der  Meldung  kein  Gastzugriff  ablehnen,  haben  Sie  im
Starbox.Set den Gastzugriff auf ja zu setzen. Holen Sie das bitte nach)

Nachdem Sie nun in Ihrer Box sind, stellen Sie mit Tastendruck auf  A  (A  fr
Antrag, Starbox ist wie bereits erwhnt Krzel orientiert) einen User  Antrag.
Tragen Sie jetzt Ihren Namen und die weiteren persnlichen Daten  ein!Wnschen
Sie, da Ihre persnlichen Daten geheim bleiben, beantworten  Sie  die  Frage,
ob die Daten geschtzt werden sollen mit J (fr ja).  Da  Sie  allerdings  der
SYSOP der Box sind ist das eher unblich, bleibt aber Ihnen berlassen!
Falls Sie die Frage mit ja beantwortet  haben,  wird  anderen  Usern  nur  Ihr
User-ID (der kurz- oder Pseudonamen mit dem er in die  Box  einlogt)  und  Ihr
Namen angezeigt! Adresse, Telefon und Computer werden  in  diesem  Fall  nicht
mehr angezeigt. Wie Ihnen bestimmt schon aufgefallen ist haben Sie am  unteren
Bildschirmrand eine Menleiste, auf der sich  verschiedene  Eintrge  mit  der
jeweilig  dazugehrenden  Funktionstaste  befindet!  Drcken  Sie  einmal  die
Funktionstaste fr Status  und  besttigen  mit  RETURN.  Daraufhin  wird  der
Bildschirm neu aufgebaut und Sie werden nach dem neuen  Level  gefragt,  geben
Sie hier 9 ein (die Starbox kennt Userlevel 0-9, wobei 0 der  Gastzugriff  und
9 der SYSOP Status ist), da ja Sie der SYSOP sind.  Logen  Sie  sich  nun  das
nchste  mal  mit  Ihrem  User-ID  in  die  Box  ein  werden  automatisch  die
SYSOP-Funktionen aktiviert!  Die  SYSOP-Funktionen  sind  fr  Teilnehmer  mit
niedererem Level wieder aus Sicherheitsgrnden unsichtbar!

7.4     Die Bretter Organisation

Jedes Mailbox System braucht natrlich Ordnung, da  das  ganze  sonst  schnell
unbersichtlich wrde. Dazu unterteilt man die Mailbox in  sogenannte  Bretter
bzw. Gruppen.
Diese sind zumeist bestimmten Themen oder Programm-Gruppen  zugeordnet  (z.B.:
Lokal,Atari- DF,Software,etc.)Versuchen Sie so weit wie mglich  immer  einen
Namen zu whlen, der den Schwerpunkt des jeweiligen Bretts am ehesten  trifft.
Somit ermglichen Sie auch neuen Usern in  Ihre  Box,  ein  mglichst  rasches
rasches Arbeiten, da wiederum Ihrer  Box-Auslastung  zugute  kommt.  Denn  es
gibt nichts rgerlicheres fr einen DF Freak, als stundenlanges  Warten,  da
er bei einer Box durchkommt! Auch fr die User wird Ihre Box  bald  out  sein,
wenn man  fr  einen  Artikel  oder  ein  Programm  erst  die  ganzen  Bretter
durchforsten mu !

7.5     Die Bretter Verwaltung

Nun gelangen wir ins eigentliche Herz von Starbox! Mit der  Taste  X  gelangen
Sie    in    das    SYSOP-Men.    Hier    knnen    Sie    Bretter        neu
anlegen,lschen,editieren,usw.)Whlen Sie zunchst den Punkt N  (N  fr  neues
Brett) und geben Sie zum Beispiel  beim  Brettnamen  Software  als  Namen  an.
Jetzt werden Sie nach dem Bereich gefragt wo spter die Dateien und  Programme
des Bretts gespeichert werden sollen,  Sie  knnen  hier  natrlich  auch  ein
anderes Laufwerk whlen, damit Sie z.b.  Verschiedenen  Brettern  verschiedene
Partitionen Ihrer Festplatte zuordnen knnen! Das ist auch besonders  sinnvoll
wenn Sie mit sehr groen Datenmengen arbeiten, um  die  bersicht  zu  wahren.
Dazu wieder ein Beispiel: 

Pfad fr Software:C:\Starbox\Software.ber

Nun kommt die Frage nach der L,S,I Berechtigung. Das sind  wieder  Krzel  und
bedeuten welchen Level ein User haben mu, um folgende Ttigkeiten  in  diesem
Brett durchfhren zu knnen: Lesen,Schreiben,Inhalt.
Dabei bedeutet Lesen :Der User mit dem jeweiligen Level kann alle  Nachrichten
in diesem Brett lesen und Downladen!
Schreiben: Der User mit dem jeweiligen Level, kann in diesem  Brett  Schreiben
und auch Programme uploaden!
Inhalt: Der User mit dem jeweiligen Level, kann sich  den  Inhalt  des  Bretts
ansehen!(Hat er den Level nicht wird er von  Starbox  darauf  hingewiesen  mit
der Meldung er soll einen Brett-Antrag beim SYSOP stellen)
Danach kommt die Frage der maximalen Anzahl von  Daten  die  im  Brett  stehen
drfen. Diese Frage ist insofern wichtig, da beim  berschreiten  dieser  Zahl
die ltesten Daten von Starbox automatisch gelscht werden!
Bei der Frage nach dem  Brett-Verwalter  brauchen  Sie  entweder  nichts  oder
einen User (den User-ID) ihres Vertrauens eintragen! Tragen Sie einen  anderen
User-ID, als den Ihren ein, wird dieser  zum  sogenannten  Brettverwalter  und
hat somit in diesem (aber nur in diesem) die selben Rechte wie der SYSOP!  Das
heit im Klartext: er kann Texte editieren, schreiben, lschen,  Betreffs  und
Informationen eingeben oder nachtrglich editieren, eben alles  was  Sie  auch
knnen.
Die Frage nach dem Zugriff ist wieder optional und erlaubt es Usern  auch  mit
geringerem Level als das Brett verlangt, auf das Brett  Zugriff  zu  gewhren.
Passwort: Damit knnen Sie sogenannte User-Groups in Ihre Box  aufnehmen.  Sie
richten z.b.: ein Brett Basic Programmierer ein legen einen Brettverwalter
fest, machen sich mit diesem ein Passwort fr das Brett aus  und  dieser  kann
dann das Passwort an User seiner Gruppe Basic Programmierer weitergeben!
Diese Gruppen arbeiten dann meistens selbsstndig und mssen sich  um  Ordnung
in Ihrem Brett selbst kmmern (Sie sollten aber  trotzdem  von  Zeit  zu  Zeit
auch in  diese  Gruppen  schauen,  da  es  keine  unliebsamen  berraschungen
gibt)Verwalter solcher Usergroups,  werden  auch  gerne  COSYSOP  genannt  und
nehmen Ihnen als SYSOP bei richtiger Wahl, eine Menge Arbeit ab und  die  wird
sehr rasch unheimlich ppig;-)
Haben Sie nun alle Fragen beantwortet und die Schlufrage ob alle  Angaben  in
Ordnung  sind  mit  ja  quittiert,  legt  Starbox  das  gewnschte  Brett   an
undspeichert Ihre angaben (knnen natrlich jederzeit wieder  gendert  werden
ber Brett editieren)
Ein weiterer wichtiger Punkt im SYSOP Men ist Check. Er  prft  alle  Bretter
auf eventuell gelschte oder hinzugekommene Daten. Mit User lschen haben  Sie
die Mglichkeit, User die sich seit lngerer Zeit nicht mehr in der Box  sehen
haben lassen oder unangenehm aufgefallen sind, durch Eingabe Ihres User-ID  zu
lschen! (Der User-ID ist ersichtlich im Men Informationen, Punkt  Teilnehmer
auflisten)
Brett editieren: Die Einstellungen fr ein bestehendes Brett ndern.
Brett lschen: Das gerade angezeigte Brett wird gelscht (nur im  Box  Bretter
Verzeichnis, physikalisch ist es noch vorhanden)

Anderes Brett: Neues Brett zum Editieren auswhlen.

7.6     Der Extern Login

Sind Sie  stolzer  Besitzer  eines  Zweitrechners,  haben  Sie  den  nicht  zu
unterschtzenden Vorteil, da Sie ber Null-Modem Kabel (mten Sie  in  jedem
Computer-Geschft erhalten) Ihre Starbox auf Herz und Nieren testen knnen!
Die ist  besonders  beim  einstellen  des  bertragungs-Protokoll  von  groem
Nutzen, da man durch die Parametervielfalt,  schnell  die  bersicht  verliert
(die  Parameter  bernehmen  Sie  aus  der   Beschreibung    zum    jeweiligen
bertragungsprotokoll und tragen  sie  in  die  Starbox.Set  Datei  ein)!  Sie
verbinden einfach die beiden Rechner  und  starten  Starcall  1.8(X).  An  der
Gegenstelle (ein geeignetes Terminal  Programm  vorausgesetzt)  verfahren  Sie
genau so. Verfahren Sie am Zweit Rechner der  den  User  simulieren  soll  wie
folgt (fr PC Benutzer:  funktioniert  prchtig  mit  Telemate.  Bei  Art  der
Verbindung Computer<>Computer angeben)

* Login

Diese Eingabe erfolgt allerdings blind (das heit Sie knnen die  Eingabe  nur
am Atari Terminal mitverfolgen),  da  drfte  Sie  aber  vor  keine  grberen
Probleme stellen. Alles weitere funktioniert  jetzt  wie  beim  ganz  normalen
Login, mit  dem  einen  alles  entscheidenden  Unterschied:  Es  kostet  keine
Telefongebhren! Ihre Brieftasche wird es Ihnen Danken:-) Vergessen  Sie  aber
Ihr Passwort nicht, denn das  wird  jetzt,  anders  als  beim  Lokalen  Login,
ebenfalls verlangt! (Somit steht auch einer kleinen Vernetzung im Bro  nichts
im Weg;-)

7.7     Wie kommt was in die Box

Natrlich braucht jede Box einige  Stammtexte  und  Programme.  Es  wre  sehr
kostspielig, wenn Sie alles ber Leitung Downladen  mten.  Wollen  Sie  also
Programm in Ihre Starbox verfrachten Logen Sie ber Starcall in  die  Box  ein
und Achten  darauf,  da  der  Button  Lokal  in  der  Menzeile  von  Starbox
selektiert ist!  Whlen  Sie  jetzt  lesen  oder  schreiben,  wird  nicht  Ihr
bertragungsprotokoll aufgerufen sondern die Fileselect Box. Durch Anwahl  des
gewnschten Laufwerks und der darauf befindlichen Datei,  wird  diese  in  das
gewhlte Brett kopiert! Wichtig: Achten Sie immer auf die maximale Anzahl  von
Dateien in einem Brett, da beim berschreiten dieser Zahl die  ltesten  Daten
von Starbox automatisch gelscht werden!

7.8     Eine Kurzbeschreibung der Menleiste von Starbox

Sysop: Mit dieser Funktionstaste knnen Sie Usern die  sich  gerade  in  Ihrer
Box befinden, kurzzeitig den SYSOP Status geben, um ihm ein  wenig  unter  die
Arme zu greifen oder auch ihr neuestes Fernwartungsprogramm  vorzufhren.  Der
User hat bei erneutem einlogen  jedoch  wieder  seinen  ursprnglichen  Level!
Durch nochmalige Bettigung der  Funktionstaste  SYSOP,  wird  der  Level  des
Users, ebenfalls auf seine Normalwerte zurckgesetzt.

Lokal: Zum Lokalen  up  und  downladen  von  Programm  Files.  Anstatt  ZMODEM
aufzurufen,  wird  nun  ein  Fileselector  geffnet.  Das  Modem  ist    dabei
deaktiviert. 

User: Ist dieser Punkt invers dargestellt, hat der User, der  sich  gerade  in
der Box befindet, in Ihrer Abwesenheit, versucht zu erreichen!

Dialog: Mit diesem Punkt knnen Sie mit dem User der sich in der Box  befindet
in  Dialog  treten  (auch  Chaten  genannt).  Durch  einfache    Anwahl    der
Funktionstaste mit anschlieendem Quittieren durch RETURN (wie  brigens  alle
Eingaben in der  Menleiste  besttigt  werden  mssen)  knnen  Sie  sich  im
Wechselspiel  SYSOP,  User,  SYSOP,  usw.  Unterhalten!  Durch  Eingabe  eines
einzelnen Punktes, am Beginn einer Zeile, wird  der  Dialog  beendet  und  der
User kann, sofern seine Zeit  nicht  abgelaufen  ist  (ersichtlich  am  oberen
Bildschirmrand) vortsetzen.

+ Zeit : Sollte wie weiter oben beschrieben die Zeit fr den User der sich  in
der Box befindet, knapp vor dem ablaufen sein, kann man ihm mit  dieser  Taste
Zusatzeit geben damit er sich  zum  Beispiel,  noch  ein  dringend  bentigtes
Programm, aus der Box saugen (saugen=Download) kann! Sie knnen  brigens  die
Online Zeit die ein User in der Box verweilen darf, im Starbox.Set  fr  jeden
Level einzeln festlegen. 

Logout: Gleichzusetzen mit einem Rausschmi, weil man z.b.:  etwas  dringendes
in der Box erledigen mu, oder der User in der Box nur Unsinn  macht!  Bewirkt
jedoch kein lschen des Users aus der Userliste. Lschen eines Users kann  nur
durch User lschen im SYSOP Men stattfinden!

Status: Wie weiter oben beschrieben nur mit dem  Effekt,  da  Level  den  man
einem User hier gibt, dauerhaft vergeben  wird!  Sie  knnen  also  auf  diese
Weise den Status eines Users ndern, whrend er Online ist.  Mchten  Sie  den
Status ndern, ohne da der User in der Box ist, mssen Sie sich unter  seinem
Namen einloggen.

Shell: Derzeit noch ohne Funktion!

7.9     Ein Tip zum Schlu

Machen Sie in regelmigen abstnden ein Backup Ihrer Starbox und  testen  Sie
sie genauso regelmig auf Virenbefall! Sollte Starbox wieder  erwarten  nicht
korrekt laufen, entfernen Sie zunchst alle ACC und  Autostart  Programme  die
nicht wirklich zu Starbox und Starcall gehren und testen nochmals!  Betreiben
Sie Starcall als ACC beachten Sie da ltere TOS Versionen, da nachladen  von
Daten einem ACC nur bedingt erlauben! Sollte der Fehler immer noch  auftreten,
schreiben Sie eine  mglichst  genaue  Fehlerbeschreibung  an  INLI-Soft.  Fr
Schden an Hardware,Software und Datenbestnden durch  Starcall  oder  Starbox
wird keine wie auch immer geartete Haftung bernommen!

KAPITEL 8

8.1     VT-Emulation

Es folgt eine bersicht der in der VT-Emulation  verwendeten  Codes.  Fr  den
DF-Einsteiger ist das vllig uninteressant, es  gehrt  aber  zum  Thema  und
interessiert viele Anwender, deshalb wird es auch hier aufgefhrt.

8.1.1           Allgemeine ASCI-Codes



DLE  3      CONTRL+C
BEL  7      Pips
BACK 8      Cursor 1 Schritt links
TAB  9      Tabulation
LF   10     Nchste Zeile
CR   13     Cursor nach lins (Return)
ESC  27     Escape-Sequenz



8.2.1   VT-52-Steuercodes





ESC A       Cursor rauf
ESC B       ' runter 
ESC C       ' rechts
ESC D       ' links
ESC E       Bilschirm lschen
ESC F       Spezial-Grafik
ESC G       US-character-set
ESC H       ' home
ESC I       rauf, oben scrollen
ESC J       bis Seitenende lschen
ESC K       bis Zeilenende lschen
ESC L       Zeile einfgen
ESC M       Zeile herausklschen
ESC Y nl nc direkt positionieren, nl=Zeile nc=spalte (s.Angang)
ESC b n     Schriftfarbe n setzen
ESC c n     Hintergrundfarbe n
ESC d       Bildschirm bis Cursor lschen
ESC e       Cursor an
ESC f       Cursor aus
ESC j       Pos. speichern
ESC k       abrufen
ESC l       Zeile lschen
ESC o       Zeile bis Cursor lschen
ESC p       Invers
ESC q       Normal
ESC v       Umbruch an
ESC w       Umbruch aus
ESC =       Alternate keypad mode
ESC >       Normal

Drucker:
ESC V       Zeile drucken
ESC ]       Seite drucken
ESC ^       printer an
ESC _       printer aus

Report:
ESC Z       Terminalart abfragen
  ESC / Z   report - type VT101
ESC <       VT-52 Abschalten VT100 aktivieren.





8.2.2           VT-52 Tastaturtabelle

Die Tabelle zeigt spezielle Funktionstasten und die zu sendenden Zeichen.  Das
Orginal- VT52 terminal hat 4 Funktionstasten PF1 -PF4, 4 Cursortasten und  ein
numerisches Keypad mit "0-9",  ".", "-",  RETURN  und  ",".    Das  numerische
Keypad  und  die  Cursortasten    knnen    in    den    Standardmodus    oder
Applicationsmodus vom Hostcomputer gesetzt werden.



Normal Numlock
  0    ESC ? p
  1    ESC ? q
  2    ESC ? r
  3    ESC ? s
  4    ESC ? t
  5    ESC ? u
  6    ESC ? v
  7    ESC ? w
  8    ESC ? x
  9    ESC ? y
  -    ESC ? m
  ,    ESC ? l    Ins (shift 0)
  .    ESC ? n
Return ESC ? M

Cursor:

ESC A   (Hoch)
ESC B   (Runter)
ESC C   (Rechts)
ESC D   (Links)
      
VT-52 Funktionstasten:

PF1  ESC P
PF2  ESC Q
PF3  ESC R
PF4  ESC S



8.3.1   VT100 Steuercodes



Scrollfunktionen:
ESC [pt;pb r  setze Scrollregion und anschalten
ESC [? 6 h    Region anschalten (origin mode)
ESC [? 6 l    ausschalten (full screen mode)

Cursor Funktionen:
ESC [pn A     Cursor pn * rauf. Kein Scrolling!
ESC [pn B     ' runter, kein Scrolling
ESC [pn C     ' rechts
ESC [pn D     ' links
ESC [pl;pc H  Setze cursor position - pl Zeile, pc Spalte
ESC [H        Home
ESC [pl;pc f  Set cursor position
ESC [f        Home
ESC D         Cursor runter, evt.unten scrollen!
ESC M         ' rauf, evt.scrollen!
ESC E         entspricht CR LF
ESC 7         Cursorposition speichern
ESC 8         Position abrufen

Applications-/ normaler Modus:
ESC [?1h    Cursor keys im Applicationsmodus
ESC [?1l    ' normal
ESC =       keypad keys im Applicationsmodus
ESC >       ' numerisch

Zeichensatz:
ESC (A    UK char set as G0
ESC (B    US char set as G0
ESC (0    line char set as G0
ESC )A    UK char set as G1
ESC )B    US char set as G1
ESC )0    line char set as G1
ESC N     select G2 set for next character only
ESC O     select G3 set for next character only

ESC [0m   Alle Attribute aus!
ESC [1m   Fett an
ESC [2m   Hell an
ESC [3m   kursiv an
ESC [4m   Unterstrichen an
ESC [5m   blinkend (in Monochrom hell)
ESC [6m   schnell blinkend (nur Farbe!)
ESC [7m   invers an
ESC [8m   unterlegt an
ESC [22m  Fett aus (Warum 22m?)
ESC [24m  Unterstrichen aus
ESC [25m  Blinken aus
ESC [27m  Invers aus.
ESC [30m  Schwarzer Vordergrund
ESC [31m  Rot
ESC [32m  Grn
ESC [33m  Gelb
ESC [34m  Blau
ESC [35m  Purpurrot
ESC [36m  Cyanblau
ESC [37m  Weiss
ESC [40m  Schwarzer Hintergrund
ESC [41m  Rot
ESC [42m  Grn
ESC [43m  Gelb
ESC [44m  Blau
ESC [45m  Purpurrot
ESC [46m  Cyanblau
ESC [47m  Weiss
ESC [48m  tiefstellen
ESC [49m  hochstellen

ESC #3    Doppelte Hoehe+Breite, obere Haelfte
ESC #4    Doppelte Hoehe+Breite, untere Haelfte
ESC #5    Normal
ESC #6    Doppelte Breite, normale Hhe

Loeschen von Cursor bis... (Cursor bewegt sich nicht!)
ESC [K    Zeilenende
ESC [0K   '
ESC [1K   Zeilenanfang
ESC [2K   Ganze Zeile
ESC [J    Seitenende
ESC [0J   '
ESC [1J   Seitenanfang
ESC [2J   Ganzen Bildschirm

Tabulation:
ESC H     setze Tabulator auf aktueller Position
ESC [0 g  lsche Tab auf akt. Pos.
ESC [3 g  lsche alle Tabs.

Drucken:
ESC [i    * print page
ESC [0i   * print page
ESC [1i   * print line
ESC [?4i  * auto print aus
ESC [?5i  * auto print an
ESC [4i   * print controller aus
ESC [5i   * print controller an

Requests / Reports (Fragen und Antworten)
ESC [5n        request for terminal status
  ESC [0n      report - no malfunction
ESC [6n        request for cursor position report
  ESC [pl;pc R report - cursor at line pl, & column pc
ESC [?15n      request printer status
  ESC [?10n    report - printer ready
ESC [c         request to identify terminal type
ESC [0c        request to identify terminal type
ESC Z          request to identify terminal type
  ESC [? 1;0 c report - type VT100

Initialisierung / Test:
ESC c       Reset (zum Anfangsstatus)
ESC [2;1 y  * power up test
ESC [2;2 y  * loop back test
ESC [2;9 y  * power up test till failure or power down
ESC [2;10 y * loop back test till failure or power down
ESC # 8     videoeinstellung (Text oder viele 'E's werden ausgegeben)

Einstellungen:
ESC [?2l    auf VT52 umschalten
ESC <       VT52 abschalten
ESC [?3h    * 132 Spalten
ESC [?3l    80 Spalten
ESC [?4h    weiches Pixel-Scrolling
ESC [?4l    grobes Scrolling
ESC [?5h    Weiper Hintergrund
ESC [?5l    Schwarzer '
ESC [?7h    Umbruch an
ESC [?7l    ' aus
ESC [?8h    Tastaturwiederholung an
ESC [?8l    ' aus
ESC [?9h    * 480 scan line mode
ESC [?9l    * 240 scan line mode
ESC [?18h   * print form feed on
ESC [?18l   * print form feed off
ESC [?19h   * print whole screen
ESC [?19l   * Print only scroll region
ESC [20h    'newline' Modus:  LF, FF, VT, CR = CR/LF
ESC [20l    'normaler' Modus: LF, FF, VT = LF ; CR = CR)

LED Functionen:
ESC [0 q    LEDs aus
ESC [1 q    LED #1 an
ESC [2 q    LED #2
ESC [3 q    LED #3
ESC [4 q    LED #4

Die  untere  Zeile  des  original  VT-Bildschirms  ist  eine  Statuszeile  mit
folgenden Daten:
1) Status der 4 LED's
2) Status des keypads  (application mode /normal mode)
3) Status des cursor-keypad '

Control-Character:
^O      shift out - selects G0 character set
^N      shift out - selects G1 character set



8.3.2           VT100 - Tastaturtabelle



Keypad:
0       ESC O p
1       ESC O q
2       ESC O r
3       ESC O s
4       ESC O t
5       ESC O u
6       ESC O v
7       ESC O w
8       ESC O x
9       ESC O y
-       ESC O m
*       ESC O l (auf PrtSc-Taste)
.       ESC O n
Return  ESC O M

Cursor:  Normal    mit Numlock
   Up    ESC [A    ESC O A       Up
  Down   ESC [B    ESC O B      Down
  Right  ESC [C    ESC O C      Right
  Left   ESC [D    ESC O D      Left

   Up    ESC [A    ESC O A      Alt 9
  Down   ESC [B    ESC O B      Alt 0
  Right  ESC [C    ESC O C      Alt -
  Left   ESC [D    ESC O D      Alt =

Funktionstasten:
PF1      ESC O P
PF2      ESC O Q
PF3      ESC O R
PF4      ESC O S



Ein '*' bedeutet, da die Funktion von STarCall nicht benutzt wird.
ESC entspricht dezimal 27.
  Pn, pl und pc sind Variablen der VT-100 Emulation.
Sie werden direkt als ZIFFERN bergeben ! 0 kann weggelassen werden.
Falls Pn, pl, pc <=1 , kann es weggelassen werden.

  N, n1, n2 sind Variablen der VT-52 Emulation.
Hier wird der Wert als ASCI-ZEICHEN+32 bergeben, also:
 1=!  2="   3=#    4=$   5=%   6=&   7='   8=(   9=)  10=*
11=+  12=,  13=-  14=.  15=/  16=0  17=1  18=2  19=3  20=4 usw.
Die Steuercodes und Reports werden vom VT100EMUlator  korrekt  behandelt.  das
Senden der Tastaturcodes, die Anzeige der Statuszeile etc..  ist  Aufgabe  des
Terminalprogramms !
Falls Sie noch Fragen haben oder fr DM  25.-  den  VT100Emulator  fr  eignen
Programme am Atari ST bestellen mchten, schreiben Sie an  die  oben  genannte
Adresse.

8.4.1           Die RS232-Schnittstelle

Eine normgerechte V-24-Schnittstelle (=RS-232) verfgt in der  Regel  ber  25
Steuer- und bertragungsleitungen, die herausgefhrt sind. Die Belegung  zeigt
folgende Tabelle:

Pin  Bezeichnung    Richtung  Bedeutung
1    -              -         Masse (Schutzerde)
2    TD             o         transmit data
3    RD             i         recieve data
4    RTS            o         request to send
5    CTS            i         clear to send
6    DSR            i         data set ready
7    GND                      signal Masse
8    DCD            i         data carrier detect
9    keine          -         Test
10   keine          -
11   QM             o         equalizer mode
12   SDCD           i         2.Carrier detect
13   SCTS           i         2.Clear to send
14   STD            o         2.transmit data
15   TC             i         transmit clock
16   SRD            i         2.recieve data
17   RC             i         receice clock
18   DCR            i         divided reciever clock
19   SSRTS          o         2.request to send
20   DTR            o         data terminal ready
21   SQ             i         signal quality
22   RI             i         ring indicator
23   -              -         -
24   TC             o         transmitter clock.
25   -              o         wait

Die BAUD-rate  einer  Schnittstelle  gibt  die  Geschwindigkeit  in  BITs  pro
Sekunde (BPS) an. Die Zahl der  Zeichen  (CPS),  die  pro  Sekunde  bertragen
wird, ist 1/10 davon ( 8 Datenbits, 1 Start + Stopbit)

KAPITEL 9

9.1     Problembehebung

Sie stehen vor einem Problem? Bevor Sie nun unsere Hotline anrufen, lesen  Sie
bitte  erst  dieses  Kapitel.  Wir  haben  hier  huftig    gemachte    Fehler
zusammengefasst.

STarCall lt sich nicht installierenPrfen Sie, ob Sie ein gltiges  Laufwerk
und  Verzeichnis  bei  der  Installation  angegeben  haben,  und  ob  gengend
Speicher auf Ihrer Festplatte frei ist.
STarCall lt sich nicht starten
Wurde  STarCall  vollstndig  installiert?  Sind  die  Dateien  "STarBoot.Prg,
STarCall.Emu und STarCall.Rsc vorhanden?
Es erscheint die Meldung "... nicht registriert !"
Tragen Sie Ihre Seriennummer bitte erneut ein. Prfen Sie, ob auch  die  Datei
C:\STarCall.Set vorhanden ist, und ob Ihre Registriernummer auch hier  korrekt
ist.
Das Modem nimmt keine Eingaben an.
Schreiben  Sie  irgendetwas  im  Terminalfenster,  und  achten  Sie  auf   die
RS/SD-Lampe.  Sie  sollte  beim  Tippen  flackern.  Prfen  Sie  die    RS-232
Einstellungen. Sollte das immer noch  nicht  zum  gewnschten  Erfolg  fhren,
schlieen  Sie  Ihr  Modem  bitte  am  Modem-Port1  an,  und  setzen  Sie  die
RS232-Einstellungen auf 2400/8/N/1/RTS, Modem1, Hardware: ST-komp.  In  dieser
Konfiguartion mte alles  funktionieren.  Sie  knnen  nun  Schrittweise  die
Einstellungen ndern, bis zur gewnschten Einsstellung.
Das Modem whlt berhaupt nicht.
Prfen Sie die Modem-Parameter. Tragen Sie dort bei Anwahl "ATDP" ein.
Modem an Nebenstellenanlage
Wenn Sie Ihr Modem an einer Telefonanlage  betreiben,  ndern  Sie  "ATDP"  zu
"ATX3DP".
Das Modem whlt oder hebt ab, STarCall bricht aber ab, oder  meldet  "Connect"
trotz Verbindungsabbruch
Wahrscheinlich ist  Ihr  Modem  falsch  konfiguriert.  Die  CD-Lampe  muss  im
Ruhezustand ausgestellt sein. Sie erreichen das oft durch Eingabe von AT&C1&W.
Dateien lassen sich nicht senden/empfangen
Prfen Sie die Dateipfade und das Transferprotokoll.
bertragungen sind sehr fehlerhaft.
In  der  Regel  liegt  dies  an    einer    schlechten    oder    berlasteten
Telefon-Leitung. Versuchen Sie es zu  anderen  Tageszeiten  noch  einmal,  und
whlen andere Mailboxen an. Ist es dort auch nicht besser, wenden Sie sich  an
den Modem-Hndler.
Beim Uploaden oder Versenden von Faxen  kommt  es  oft  zu  Fehlern,  Download
funktioniert.
Sie mssen einen Patch installieren, z.B. HSMODEM.

Telefonische Hotline fr Fragen:        02363 - 55629 , 19 - 20 Uhr.

9.2     Updateservice

STarCall wird laufend weiterentwickelt.
Es gibt 4 Mglichkeiten, sich ein Update zu beschaffen:

1. Senden Sie mir eine Leerdiskette, ausreichend Rckporto (3.00-), und  einen
an Sie adressierten Rck-Umschlag zu.

Oder...

2. Wenn Sie registrierter Kunde sind, berweisen Sie einfach fr jedes  Update
5.- 
STarCall UPDATE, Vorname & Name
Sie knnen auch einen mehrfachen Betrag berweisen, beispielsweise 15.- ,  sie
erhalten dann ca. alle 2 Monate je ein Update.

Oder...

3. Sie rufen 10:00 und 23:00 Uhr die Update-Box an:

Update-Mailbox: 02363 - 2610

Oder...

4. Sie tragen sich als User in eine der Boxen ein:

Mailbox                 Nummer		System
Brami:                  0231 - 7287403	PC
                        Brett: Atari Software

Maus DO:                0231 - 125050	Maus
                        Stichwort: ATARI-TERMINALARG-SHAREWARE

GC-Bayern:              0911 - 7530691	ST-Sysop	
                        GATE DOWNLOAD, BRETT ST-TOOLS

In den Mailboxen knnen sie mich als User INLI erreichen.

Ich rate Ihnen zu Methode 1 oder 3.

9.3     Wichtige Mailboxkommandos

?               bersicht aller Kommandos
BRETT *         bersicht aller Bretter
BRETT          bersiche aller neuen Bretter
BRETT <Name>   Whlt das Brett an.
DOWNLOAD <nr>  Lesen eines Programms, oft auch LESE <nr>,
               dann Funktion 'D' .
HILFE          Erklrt den Befehl.
INAHLT         Liste aller neuen Nachrichten
INHALT *       Liste aller Nachrichten
LESEN <nr>     Liest Nachricht mit der Nummer. (auch nr-nr)
SCHREIBEN      Schreiben ins aktuelle Brett
SCHREIBEN Name Schreiben an einen User
UPLOAD         Schreiben eines Programms.
LOGOFF         Verlassen der Mailbox
.              Beenden einer Texteingabe

9.4     Wichtige Modem-Kommandos

ATA             Anruf annehmen
ATD     ...     Whle folgende Nummer
        P       Pulwahl
        T       Tonwahl
        ,	Pause
        !	Flash
ATEn            Echo einstellen
        E0      Echo aus, Eingaben werden nicht angezeigt
        E1      Echo an,  Eingaben werden angezeigt
ATHn            Auflegen/Abnehmen
        H0      Auflegen
        H1      Abnehmen
ATIn    n=0..3  Infos abrufen
ATLn    n=0..7  Lautstrke des Lautsprechers
ATMn            Lautsprecherkontrolle
        M0      Lautsprecher immer aus
        M1      an, bis Verbindung OK
        M2      Immer an
        M3      Mach whlen an, bei Verbindung wieder aus
ATO             wieder online (nach +++)
ATSr=n          Setze Register r auf Wert n
        S0=     Auto-Answer nach n anrufen (in STarCall bitte auf 0)
        S6=     Anzahl Sekunden zwischen Abnehmen und Whlen (3)
        S7=     Dauer in Sekunden, die Modem auf Carrier wartet (60)
        S8=     Lnge der WahlPause bei "," in Sekunden. (2)
ARSr?           Register r auslesen
ATXn            Result code Optionen
        X3      Ignoriert u.a. NO DIALTONE (Bei Nebenstellen interessant)
        X5	Normal
ATZ             Modem Reset

AT&Cn           Carrier detect (CD) Optionen
        &C0     Annehmen, da Carrier an
        &C1     CD zeigt aktiven Carrier
AT&Dn           DataTerminalReady (DTR) Optionen
        &D0     Annehmen, DTR sei immer an
        &D1     DTR off/on whlt Nummer
        &D2     DTR off -> Modem hngt auf
        &D3     DTR off -> Modem Reset
AT&Hn           Flusskontrolle
        &H0	aus
        &H3     RTS/CTS
        &H4     XON/XOFF
AT&Kn           Fehlerkontrolle
        &K0	aus
        &K1	MNP3,4
        &K2	MNP4,5
        &K3     MNP4,  V.42
        &K4     V.42, V.42 bis
AT&Vn           Einstellung Profil n anzeigen
AT&Wn           Einstellung in Profil n speichern ( n Optional)

Weiteres entnehmen Sie bitte dem Modemhandbuch.

9.5     Lexikon

ASCII     Genormtes Textdateiformat
ANSI      Genormte Steuercodes
BAUD      bertragungsgeschwindigkeit in BPS, Bits/sec.
BOOT-     Systemstart
BTX       Bildschirmtext der Telekom
BPS       Bit/Sec.
CPS       Zeichen/Sec.
DATEX-P   Netz der Telekom
DF       Datenfernbertragung
DEFAULT-  Standard.
DOWNLOAD  Empfangen einer Datei
DUPLEX    Ausgabemodus
HAYES     Normung fr Modems
LOGIN     Verbindung mit einer Mailbox
LOGOFF    Verlassen einer Mailbox
MAILBOX   Elektronischer Briefkasten
ONLINE    Aktive Verbindung mit einer Mailbox
POINT     Programm zum automatischen Nachrichtentausch
SCROLLEN  Rollen des Bildes
SHAREWARE Programme, die frei kopiertwerden drfen (PD)
STRING    Zeichenfolge
SYSOP     Systembetreiber einer Mailbox
TERMINAL  Kommunikationsbildschirm
UPLOAD    Senden einer Datei
ZMODEM    Bekanntes Transferprotokoll

9.9     Nachwort

Ich wnsche Ihnen nun viel Freude an diesem  Programm.  Wie  einleitend  schon
gesagt, bin ich fr weitere Anregungen dankbar. Wenn Ihnen  STarCall  gefllt,
empfehlen Sie es bitte weiter. STarCall darf in unvernderter Form  an  andere
User weitergegeben werden, allerdings nur als nicht registrierte Demoversion.
Das  Weitergeben  einer  installierten  Version  ist  nicht   gestattet    und
normalerweise auch garnicht mglich.

Ingo Linkweiler.
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