INHALT 

1.	Vorwort 
1.1 	Copyright, Shareware 
1.2 	Shareware-Bedingungen
1.3 	Dieses Handbuch 
1.4		Support  

2.	Der Aufbau von Junior Office 
2.1		Der Programmaufbau von Junior Office 
2.2		Shortcuts und Pop-Up-Mens 

3.	Installation 

4.	Das Modul Konfiguration 
4.1		Dateien 
4.2		Seitengestaltung 
4.2.1		Erstellen von Kopf- und Fubereich 
4.3		Modemeinstellungen 
4.4		Schnittstelle 
4.5		Stationsdaten 
4.6		Diverses 
4.7		Konfiguration Laden 
4.8		Konfiguration Speichern 

5.	Das Modul Fax Layout 
5.1		Die Kopfzeile des Moduls Fax-Layout 
5.2		Einstellen der Faxauflsung 
5.3		Die Iconleiste des Moduls Fax-Layout 
5.3.1		Das Telefon-Icon 
5.3.2		Das Buchstaben-Icon 
5.3.3		Das Baum-Icon 
5.3.4		Das Schreibmaschinen-Icon 
5.3.5		Das Bleistift/Pinsel/Dreieck-Icon 
5.3.6		Das Auflsungs-Icon 
5.3.7		Das Lupen-Icon 
5.3.8		Das Informations-Icon 
5.4		Format der Text-Dateien 
5.4.1		Synonyme in ASCII-Dateien 
5.4.2		Liste der internen Synonym-Nummern 
5.4.3	Format von Grafiken 
5.5		Das Layouten von Telefaxen 
5.5.1		Auswahl von Textdateien 
5.5.2		Auswahl von Grafikdateien 
5.5.3		Verschieben von Texten und Grafiken 
5.5.4		Lschen und Bearbeiten von Dateien 
5.5.5		Setzen von Seitengrenzen 
5.6		Anzeigen des erstellten Telefaxes 
5.7		Auswahl des Telefax-Empfngers 
5.8		Auswahl des Sendezeitpunktes 

6.	Die Adressauswahl 
6.1		Das Fenster der Adressauswahl 
6.2		Neueingabe von Adressen 
6.3		ndern einer Adresse 
6.4		Lschen von Adressen 
6.5 	Finden von Adressen 
6.6		Sortieren von Adressen 
6.7		Das Men Datei 
6.7.1		Datei lschen 
6.7.2		Neuer Ordner 

7.	Die Faxauswahl 
7.1		Telefaxe lschen 
7.2		Stichwort 
7.3		Gesehen 
7.4		Nochmal 
7.5		Sperren 
7.6		Eingehende/Ausgehende Faxe 
7.7		Archivieren von Faxen 

8.	Das Modul Fax anzeigen 
8.1		Die Kopfzeile des Anzeige-Fensters 
8.2		Die Icons des Anzeige-Fensters 
8.2.1		Das Disketten-Icon 
8.2.2		Das Drucker-Icon 
8.2.3		Das Telefon-Icon 
8.2.4		Das Icon Blatt drehen 
8.2.5		Die Icons Seite vor und zurck 
8.2.6		Das Lupen-Icon 
8.2.7		Das Kontrast-Icon 
8.2.8		Das Informations-Icon 
8.3		Bewegen des Telefaxes im Fenster 

9.	Der Faxtreiber 
9.1		Versenden von Telefaxen 
9.2		Empfangen von Telefaxen 

10.	Fenstergren und -Positionen 

11.	Die Logdatei von Junior Office 

12.	Die Coverpage 

13.	Extern-Fax Start 






1. Vorwort

Herzlich willkommen zu Junior Office, unserer Telefaxsoftware fr den 
Atari. 

Junior Office bietet Ihnen die Mglichkeit, Telefaxe komfortabel im 
Layout-Modul aus ASCII-Texten und IMG-Grafiken zusammenzustellen. Die 
Dateien werden dabei rahmenorientiert behandelt und knnen auf dem 
Bildschirm zu einem Telefax "layoutet" werden.

Spezielle Shareware-Faxtreiber zu den Textverarbeitungen "1st 
Wordplus" und "Wordperfect" ermglichen es, direkt mit diesen 
Programmen Telefaxe zu erstellen. Die notwendigen Treiber liegen 
diesem Programmpaket als Demo-Version bei. Zur dauerhaften Nutzung 
mssen Sie sich beim Programmautor gegen Entgelt registrieren lassen; 
Sie erhalten dann auch eine in den Funktionen erweiterte Version. 



1.1 Copyright, Shareware 

Das Copyright von Junior Office liegt bei der Firma TKR GmbH & Co. KG. 
 
Diese Version von Junior Office ist von uns als Shareware freigegeben.

Dieses bedeutet, da diese Software frei weitergegeben werden darf. 
Bedingung hierzu ist, da das komplette Archiv, mit allen Dateien 
weitergegeben wird. 

Das Verteilen dieser Version ber Mailboxen (ausgenommen gewerbliche 
Mailboxen bzw. Mailboxen von Firmen) ist erwnscht. 

Entgelte fr die Weitergabe drfen nicht erhoben werden. Firmen ist es 
ausdrcklich untersagt diese Software, auch kostenfrei, weiterzugeben, 
es sei denn es liegt eine schriftliche Lizenzvereinbarung mit der TKR 
GmbH & Co. KG vor. 

Nach der ersten Installation darf Junior Office zum Test acht Wochen 
lang benutzt werden. Wollen Sie die Software nach Ablauf dieser Zeit 
weiter nutzen, mu an die TKR GmbH & Co. KG ein Nutzungsbeitrag in 
Hhe von 30,00 DM gezahlt werden. Benutzen Sie hierzu bitte das 
Formular "REGISTER.TXT", welches sich im Archiv befindet. 

Nach Zahlung dieses Beitrages darf Junior Office unbeschrnkt weiter 
benutzt werden. Wollen Sie den Betrag nicht zahlen, so mssen Sie 
Junior Office und alle Kopien des Programms von der Festplatte und von 
anderen Datentrgern lschen.  


1.2 Upgrade auf Tele Office 
 
Junior Office ist eine "Auskopplung" aus unserer Software "Tele 
Office". 

Diese bietet Ihnen zustzlich zu den Funktionen von Junior Office: 

-	Externe Faxtreiber zur Erstellung von Telefaxen mit der gngigen 
	Atari-Software.
	
-	Erweiterte Funktionen in der Adressauswahl. Laden zustzlicher 	
	Adressdateien, Import/Export von Adressdaten, Suchen von Adressen 
	und  zeitversetztes Senden von Faxen ist mglich.

-	Weitere Auflsungen zum Anzeigen von Telefaxen inklusive 			
	Fotomodus zur Darstellung des Faxes in Graustufen. 

-	Einsatz der gesamten Software als ACC, wobei der Faxtreiber als 
	Modul zu Tele Office eingebunden werden kann. 	 
	
Tele Office kann direkt ber uns bezogen werden. Der Preis fr diese 
Software betrgt 98,00 DM. Registrierte Junior Office Anwender 
erhalten Tele Office zum Preis von 68,00 DM. 
 

1.3 Dieses Handbuch

Dieses Handbuch liegt als ASCII-Text vor und kann somit von jeder 
Textverarbeitung gelesen und aus dieser ausgedruckt werden.

Bitte lesen Sie dieses Handbuch wirklich ausfhrlich!

Der Text dieses Handbuches wurde aus dem Text zum Handbuch von Tele 
Office "ausgekoppelt". Wir bitten daher um Verstndnis dafr, da 
teilweise auf Abbildungen verwiesen wird, die nur im gedruckten Tele 
Office Handbuch zu sehen sind.


1.4 Support 

Wir bitten um Verstndnis, da wir fr diese Software keinen Support 
auf unserer telefonischen Hotline, per Brief oder per Fax leisten 
knnen.

Haben Sie Probleme mit dieser Software, so knnen Fragen an uns ber 
unsere Support-Dialogseiten im Datex-J (Btx) ber *TKR# "Dialogseiten" 
an uns stellen, die wir ber Mitteilungen an Sie im Datex-J 
beantworten.

Zustzlich erreichen Sie uns ber die Adresse "HELGE RIIS @ KI" in der 
Maus Kiel (Mausnetz) oder ber "TKR @ KBBS" (Z-Netz) oder ber "SYSOP" 
in unserer Service-Mailbox (0431-336199).  
 
	 
2. Der Aufbau von Junior Office 

2.1 Der Programmaufbau von Junior Office 

Das Programm Junior Office ist modular aufgebaut und ldt Module nach,
so da sich diese Programmteile nur dann im Speicher befinden, wenn
sie wirklich bentigt werden. Einige Module ffnen jeweils ein
Fenster, so da problemlos mehrere Module gleichzeitig geffnet sein
knnen (bzw. ein Modul mehrfach). Die einzelnen Module tauschen
untereinander Messages aus, so da z.B. das Modul zum Erstellen der 
Telefaxe das Modul zum Anzeigen von Faxen aufrufen kann. Zustzlich 
kann das Modul zum Erstellen der Faxe externe Programme zum Bearbeiten 
von Texten und Grafiken aufrufen, wenn Junior Office als Programm 
gestartet wurde. 

Das eigentliche Programm "J_OFFICE.PRG" wird zum Aufruf der Module 
bentigt und enthlt die Adressverwaltung. Dieses Programm kann auch 
als ACC gestartet werden, so da jederzeit Telefaxe erstellt und 
versendet werden knnen, auch wenn gerade andere Anwenderprogramme 
gestartet sind. In diesem Fall entfllt lediglich die Mglichkeit, 
externe Editoren zum Schreiben oder ndern der Telefaxtexte aus Junior 
Office heraus aufzurufen. 

Zum Versenden und Empfangen dient das Programm "FAXDRV.ACC", welches
von den Modulen entsprechende Mitteilungen erhlt, wenn Telefaxe
versendet werden sollen. Zustzlich ist dieses Programm fr den
Empfang von Telefaxen zustndig. Dieser Faxtreiber kann auch als
Programm gestartet werden, sinnvoll ist hier aber die Einbindung als
ACC, da so aus anderen Anwenderprogrammen heraus das Versenden und 
Empfangen von Telefaxen ein- und ausgeschaltet werden kann. In Tele 
Office gibt es zustzlich die Mglichkeit, den Faxtreiber als Modul zu 
Tele Office einzubinden, so da bei Einsatz als ACC nur ein ACC-Platz 
bentigt wird.  

Soll ein Telefax ausgedruckt werden, so geschieht dies ber 
GDOS-Druckertreiber. Auf diese Weise mu das Telefaxprogramm nicht
ber diverse Druckertreiber verfgen und belegt dadurch entscheidend
weniger Arbeitsspeicher.


2.2 Shortcuts und Pop-Up-Mens 

Wird Junior Office als Programm vom Desktop gestartet, so erhalten Sie
von derartigen Programmen gewohnte Mens zur Auswahl der einzelnen
Funktionen. Das Programm lt sich aber auch als ACC installieren.
Eine Besonderheit von ACCs ist, da sie keine Mens besitzen drfen.
Daher ffnet Junior Office beim Aufruf als ACC ein sogenanntes
Pop-Up-Men, aus dem die einzelnen Funktionen angewhlt werden knnen.

Junior Office benutzt zur Bedienung sowohl die Tastatur als auch die
Maus. Zum Zusammenstellen eines Telefaxes im Layoutfenster ist die
Maus z.B. unentbehrlich.  Bei  der  Neueingabe von Adressen wre es
dagegen  sehr  lstig, wenn zur Aufnahme der Adresse immer zur Maus
gegriffen werden mte. Aus diesem Grunde arbeitet Junior Office mit
Shortcuts. Ist in einem Button einer Dialogbox ein Buchstabe
unterstrichen dargestellt, so kann dieser, neben der Anwahl durch
Mausklick, durch gleichzeitiges Drcken der "Alternate"-Taste und des
unterstrichenen Buchstabens angewhlt werden. Wird Junior Office als
Programm gestartet, so knnen auch die Eintrge in den Mens durch
Shortcuts angewhlt werden. Dieses ist allerdings bei Betrieb als ACC
nicht mglich.


3. Installation 

Die Installation von Junior Office auf die Festplatte haben wir in 
einem separaten Text mit dem Namen "INSTALLT.TXT" beschrieben, den Sie 
auf der Programmdiskette finden.

  
4. Das Modul Konfiguration 

Nachdem Sie Junior Office installiert haben, mu das Programm erstmal
konfiguriert werden.

Starten Sie hierzu Junior Office durch Doppelklick vom Desktop aus.

Whlen Sie nun den Punkt "Module/Konfiguration" an, so erhalten Sie 
ein Untermen mit 8 Menpunkten. Whlen Sie diese Menpunkte nun bitte 
der Reihe nach an, es ffnen sich jeweils die in den Abbildungen 
gezeigten Dialogboxen, in denen die Konfiguration fr Junior Office 
vorgenommen wird. 

Ein flexibles Programm wie Junior Office erfordert leider auch eine 
umfangreiche Konfigurierung. Wir haben Ihnen aber bereits eine
Vorkonfigurierung geliefert, mit der (bei Verwendung eines
Class-2-Faxmodems) ohne nderungen sofort Telefaxe erstellt und
versendet werden knnen.


4.1 Dateien 

Im Unterpunkt "Dateien" wird konfiguriert, welche Editoren Junior Office
beim Start als Programm aufrufen soll, wenn Texte oder Grafiken
editiert werden. Hierzu dienen die Felder "Texteditor" und
"Grafikeditor". 

Die hier definierten Programme werden nur bei der Arbeit im
Layout-Modul zum Editieren von reinen ASCII-Texten bzw. IMG-Grafiken
benutzt. Klicken Sie nur einmal mit der linken Maustaste auf den dort
eingestellten Pfad, so ffnet sich die Dateiauswahlbox des GEM; der zu
verwendende Editor kann ber diese ausgewhlt werden und erscheint
nach Besttigung mit "OK" anschlieend in der Pfadangabe der
Konfigurationsbox.

Unter diesen Pfadangaben finden Sie noch ein Feld mit der Beschriftung
"Directory wechseln". Wird dieses angeklickt, so wechselt Junior Office
fr den Aufruf des Editors in das entsprechende Verzeichnis. Dies ist
bei vielen Programmen notwendig, da diese davon ausgehen, ihre
RSC-Dateien auf derselben Ebene zu finden, in der auch das Programm
steht.

Oberhalb der Pfadangaben finden Sie noch zwei Eintrge, die mit
"Ordner fr Images"  und "Ordner fr Texte" beschriftet sind. Dies
sind die Pfade, in dem das Layout-Modul von Junior Office Grafiken im
IMG-Format und ASCII-Texte sucht, die in Faxe eingebunden werden
sollen. Dieser Pfad kann auch wieder ber die Dateiauswahlbox
eingestellt werden. 


4.2 Seitengestaltung 

Unter diesem Menpunkt wird das grundstzliche Format der zu
versendenden Telefaxseiten konfiguriert, die mit dem Layout-Modul
erstellt werden. 

In der oberen Zeile knnen Sie einstellen, ob die Standardauflsung 
zum Versenden von Faxen der Fein- oder der Normal-Modus sein soll. 

Ist die Box vor dieser Zeile selektiert, so wird der Fein-Modus
gewhlt, ist sie nicht selektiert, so ist die Standardauflsung der
Normal-Modus. 

Junior Office ist in der Lage, dem eigentlichen Fax eine Vorseite 
(neudeutsch auch Coverpage genannt) voranzustellen. Diese kann eine
Grafik und einen Text als "festes Gerst" enthalten und bietet
zustzlich maximal 10 editierbare Zeilen, die der Coverpage als
Kurznachricht hinzugefgt werden knnen.

In der nchsten Zeile der Konfiguration knnen Sie, getrennt fr das
Layout-Modul und das Erstellen von Faxen aus externen
Anwenderprogrammen, bestimmen, ob so eine Coverpage hinzugefgt werden 
soll. Bei Erstellung mit dem Layout-Modul kann meist auf eine 
Coverpage verzichtet werden, da hierzu in Junior Office Briefkpfe und 
-fsse definiert werden knnen. Da Junior Office im Gegensatz zu Tele 
Office das Erstellen von Telefaxen mit Anwendersoftware nicht 
untersttzt, empfehlen wir, auf die Coverpage zu verzichten. 

Werden die Felder fr Coverpage angekreuzt, so wird bei der Erstellung 
eines Faxes immer die Coverpage vorgegeben. Hier kann dann aber
bestimmt werden, da einzelne Faxe ohne Coverpage gesendet werden. Ist
die Coverpage nicht aktiviert, kann sie bei der Erstellung auch nicht
aktiviert werden.

Die nchsten beiden Zeilen dienen dazu, den linken Rand fr Texte und
die Lnge einer Faxseite zu definieren.

Wird ein Wert fr den linken Rand angegeben, so setzt Junior Office
diesen automatisch im Modul zum Erstellen der Faxe, wenn eine
ASCII-Datei ausgewhlt wird. Grafikdateien knnen im Layout auch ganz
linksbndig positioniert werden. Die Angabe der Zeilen pro Seite
bezieht sich auf Textzeilen, die auf eine Faxseite passen. Nach
Erreichen dieser Lnge macht Junior Office einen automatischen
Seitenwechsel. Die hier angegebene Lnge ist immer die gesamte
Seitenlnge inklusive Kopf- und Fubereiche. Junior Office
bercksichtigt den fr Kopf- und Fubereiche zu reservierenden Bereich
automatisch, so da der fr den eigentlichen Inhalt des Faxes im
Layoutfenster zur Verfgung stehende Bereich entsprechend krzer ist.

Im unteren Bereich dieser Dialogbox werden, getrennt fr die erste und 
alle folgenden Seiten, jeweils eine Grafik- und eine Textdatei
ausgewhlt, die auf den Faxen spter als Kopf- und Fubereich
erscheinen. 

Die Angabe dieser Dateien ist optional, d.h. nur wenn Sie im Kopf-
oder Fubereich automatisches Hinzufgen von Dateien wnschen, mssen
hier Angaben gemacht werden.

Oberhalb dieser Angaben kann unter "Coverpage Grafik" und "Coverpage 
Text" eine Grafik und ein Text definiert werden, die als "Grundgerst"
fr die Coverpage benutzt werden. Mit den hier definierten Dateien
beginnt die Coverpage immer; diese knnen auch nur ber die
Konfiguration gendert werden. Beim Erstellen von Telefaxen kann in
der Coverpage nur ein maximal 10 Zeilen langer Text als Kurznachricht
editiert werden.

Die Auswahl der Dateien geschieht wieder, indem der Dateiname einfach
mit der Maus angeklickt und die neue Datei dann in der Auswahlbox
ausgewhlt wird. Hierbei gibt es aber eine Besonderheit. Klicken Sie
in der Dateiauswahlbox auf "Abbruch", so werden Sie gefragt, ob der
Eintrag nicht gendert, oder auf "Leer" gesetzt werden soll. Whlen
Sie hier "Leer", so erscheinen in der Konfiguration drei Fragezeichen,
die bedeuten, da keine Datei verwendet wird. Alle Text- und
Grafikdateien, die in Junior Office fr Kopf- und Fubereiche benutzt
werden sollen, mssen sich im Verzeichnis "Office/System" befinden.


4.2.1 Erstellen von Kopf- und Fubereich 

Vielleicht sind Sie jetzt im ersten Moment erschrocken, da gleich
acht Dateien bentigt werden, um einen Briefkopf fr ein Fax zu
definieren, und zustzlich zwei Dateien fr die Coverpage notwendig
sind.

Aber keine Angst, dies ist natrlich nicht notwendig, ermglicht es
Ihnen aber, vllig individuell gestaltete Faxe zu versenden.

Junior Office unterscheidet den Kopf- und den Fubereich einer Seite und
dieses auch noch getrennt fr die erste und alle folgenden Seiten. In
der Regel werden Sie auf der ersten Seite aufwendige Kopf- und/oder
Fubereiche definieren, die Ihre gesamte Adresse und ggf. Kontoangaben
etc. enthalten. Da diese Informationen ja nicht unbedingt auf jeder
Seite neu mit bermittelt werden mssen, knnen Sie fr die
Folgeseiten andere, in der Regel krzere, Kopf- und Fubereiche
definieren.

Als Bezugspunkt fr den Kopfbereich nimmt Junior Office immer den linken
oberen Punkt, fr den Fubereich den linken unteren Punkt der Seite.
Genau an diesen Punkten werden die Grafik- und Textdateien fr die
Bereiche positioniert.

Im Klartext bedeutet dies, da Text- und Grafikdateien sich
berschreiben. Daher mssen Sie bei der Erstellung darauf achten,
entsprechenden Platz zu lassen.

Wollen Sie im Kopfbereich eine Grafik haben, unter der ein Text steht,
so mu der Text mit sovielen Leerzeilen beginnen, wie spter Platz fr
die Grafik bentigt wird. Im Fubereich mte er mit entsprechend
vielen Leerzeilen enden, wenn die Grafik im Fubereich unter dem Text
liegen soll. Soll im Kopfbereich oberhalb der Grafik ein Text stehen,
so mu die Grafik einen entsprechend groen oberen Rand besitzen.

Dasselbe gilt fr die Gestaltung der Coverpage, nur da hier nur der
Kopfbereich definiert werden kann.

Klingt jetzt vielleicht frchterlich kompliziert, ist es aber
letztlich garnicht. Erstellen Sie die entsprechenden Dateien erstmal
im Groben, wobei Sie gut die von uns gelieferten Dateien als Muster
verwenden knnen. Erstellen Sie dann spter ein Fax und sehen sich
dieses im Modul zum Anzeigen von Faxen an. In diesem wird das gesamte
Fax mit Kopf- und Fubereichen dargestellt und Sie sehen schnell,
welche Dateien noch verndert werden mssen.

Schnell werden Sie diese Funktionen von Junior Office schtzen, denn so
ist es auch mglich, Text und Grafik im Kopf/Fu-Bereich nebeneinander
zu positionieren.

Bei in Kopf- und Fubereichen gewhlten Textdateien wird kein linker
Rand gesetzt, diesen mssen Sie ggf. durch Einfgen von Leerzeichen
selbst erzeugen. Diese Textzeilen knnen auch im Kopf- und Fubereich
Synonyme erhalten, die spter beim Versenden durch die aktuellen
Systemdaten ersetzt werden. Auf diese Weise kann z.B. in den
Kopfbereich gut eine Vorseite mit Empfngerangaben integriert werden.

Etwas schwieriger wird es mit den Grafikdateien, denn ein Fax hat eine
Breite von 1728 Pixeln. Folglich wrde eine Grafik, die auf dem SM-124
Monitor bildschirmfllend ist (640 Pixel), nur gut ein Drittel der
Faxseite fllen. Wollen Sie eine Grafik erstellen, die die ganze
Faxbreite ausnutzt, so mu diese im Grafikprogramm mit 1728 Pixeln
Breite erstellt werden. Wir empfehlen allerdings, Grafiken fr 
Telefaxe etwas schmaler zu gestalten, denn nicht alle Telefaxgerte 
halten sich an die genormte Breite. Einige verwenden etwas schmaleres 
Papier, wodurch eine seitenfllende Grafik eventuell abgeschnitten 
wrde. Lassen Sie daher, speziell beim Erstellen von Grafiken fr den 
Kopf- und Fubereich des Faxes, immer einen kleinen linken und rechten 
Rand von etwa je 48 Pixeln. 

Sehr komfortabel lassen sich Grafiken fr Kopf-, Fubereiche und die
Coverpage erstellen, wenn eine Textverarbeitung oder ein DTP-Programm
benutzt wird, welches in der Lage ist, die erstellte Seite als
IMG-Grafik in 200 DPI abzuspeichern (z.B. Calamus SL mit dem 
IMG-Druckertreiber). Hierbei wird die erstellte DIN-A-4 Seite etwa der 
Faxauflsung entsprechen. 

Da die Grafik dann allerdings auch die Hhe einer DIN-A-4-Seite hat,
mu aus dieser anschlieend noch mit einem geeigneten Grafikprogramm
der als Briefkopfgrafik zu nutzende Teil ausgeschnitten werden.

Haben Sie Kopf- und Fubereiche mit Ihren persnlichen Daten erstellt
und diese in der Konfiguration von Junior Office angegeben, so ffnen
Sie am Besten das Layout-Fenster und lassen sich das Fax ber das
Lupen-Icon anzeigen. Im Anzeige-Modul knnen Sie dann direkt sehen,
wie die erstellten Texte und Grafiken im Fax aussehen. nderungen
knnen Sie dann einfach durch Aufruf der Editoren aus dem Layout-Modul
vornehmen.


4.3 Modemeinstellungen 

In diesem Teil der Konfiguration werden das Modem und der Faxtreiber
konfiguriert.

In der ersten Zeile geben Sie die Zeit in Sekunden an, die der 
Faxtreiber auf das Zustandekommen einer Verbindung warten soll, ehe er
den Anwahlversuch abbricht. Aus der Erfahrung empfehlen wir hier einen
Wert von 45 Sekunden fr nationale und von 60 Sekunden fr
interkontinentale Verbindungen. In Ihrem Modem ist zustzlich eine
feste Zeit definiert, die das Gert auf das Zustandekommen einer
Verbindung wartet. Diese mu der hier fr den Faxtreiber
konfigurierten Zeit ensprechen, andernfalls wrde das Modem vor Ablauf
dieser Zeit durch die Meldung "NO CARRIER" das Versenden abbrechen.
Bei allen uns bekannten Modems wird diese Zeit in Sekunden im
Modem-Register 7 definiert. Wollen Sie die Zeit hier nicht dauerhaft
ndern, oder speichert Ihr Modem dieses Register nicht dauerhaft, so
kann dieses bei jeder Anwahl vom Junior Office Faxtreiber gesetzt
werden. Geben Sie hierzu im unten beschriebenen Feld "Whlstring"
"S7=<Wartezeit>DP" ein. "<Wartezeit>" mu dabei durch die Wartezeit in
Sekunden ersetzt werden. Wurde fr den Faxtreiber z.B. eine Wartezeit
von 180 Sekunden definiert, so mte im Feld "Whlstring" "S7=180DP"
stehen.

In der zweiten Zeile wird die Anzahl der Wahlwiederholungen
eingetragen, die das Modem durchfhren soll, wenn keine Verbindung
zustandekommt. Wir empfehlen, diesen Wert auf keinen Fall hher als 10
anzusetzen. Stellen Sie sich mal vor, es gibt aus irgendwelchen
technischen Grnden bei einem Faxteilnehmer stndig bertragungsfehler
und dieser findet am nchsten Morgen 99 mal dasselbe Fax von Ihnen
vor. Dies drfte Ihre Beziehungen zu diesem Empfnger ernsthaft
gefhrden.

Die nchste Zeile dient zur Definierung einer Wahlpause, die das Modem
zwischen zwei Anwahlversuchen einlegt. Diese Wahlpause wird in
Sekunden eingetragen.

Der nchste Konfigurationspunkt ist mit "Minimale Lnge einer Zeile"
bezeichnet. Mit diesem Wert kann sich das Modem auf die
Scangeschwindigkeit des angerufenen Faxgertes konfigurieren lassen.
Stellen Sie sich vor, Sie wrden eine komplett leere Seite an ein
Faxgert schicken. Dieses wre fr Ihr Modem kein Problem, denn leere
Zeilen bentigen im Fax nur wenige Bytes, das Gert auf der anderen
Seite mu aber trotzdem eine komplette Seite durchschieben, was
weitaus lnger dauert, als die bertragung der Daten. Die Zeit, die
ein Faxgert hierzu braucht, ist die sogenannte Scanzeit, die von
Gert zu Gert verschieden ist.

Besitzen Sie ein Class-2-kompatibles Modem, so lassen Sie diesen Wert
auf Null stehen, denn diese Modems erfragen beim Connect die Scanzeit
des Gertes und melden diese an Junior Office. Das Programm fgt dann
bei Bedarf automatisch Fllinformationen zu.

Dieses Feature bieten SIERRA-Modems leider nicht, so da fr diese
Gerte ein fester Wert fr die minimalen Bytes einer Zeile
konfiguriert werden mu. Wir empfehlen, diesen Wert auf 25 zu setzen,
damit gab es bei keinem der von uns getesteten Gerte Probleme.

Sollten Sie im Dauerbetrieb des Programms feststellen, da Sie bei 
einem speziellen Faxgert trotz bertragener Seite immer eine
Fehlermeldung erhalten, so erhhen Sie diesen Wert bitte testweise.
Auch der Class-2-Treiber wrde den hier eingestellten Wert benutzen,
was aber nicht notwendig sein drfte.

Die nchste mit "Whlstring" bezeichnete Zeile kann normalerweise leer
bleiben, denn Junior Office generiert die Hayes-Kommandos, die zum
Whlen an das Modem gesendet werden, automatisch. Soll das Modem aber
in einer Nebenstelle betrieben werden, oder sollen, zustzlich zum
eigentlichen Anwahlbefehl, noch weitere Kommandos an das Modem
gesendet werden, so knnen diese im Feld "Wahlstring" eingetragen
werden. Befinden sich in diesem Feld Angaben, so fgt Junior Office nur
das fhrende "AT" (Attention, Einleitung eines Befehles an das Modem)
und natrlich die zu whlende Nummer hinzu. In diesem Fall mu der
eigentliche Anwahlbefehl ("DP" fr Pulswahl, "DT" fr Tonwahl) im
Whlstring enthalten sein.

Bei einer Nebenstelle, die das Amt durch die Ziffer Null holt, mte
in diesem Feld also entweder "X3DP0," (keine Leitungsprfung, Whlen
der Null, gefolgt von zwei Sekunden Pause vorm Whlen der Nummer) oder
"X3DP0W" (keine Leitungsprfung, Whlen der Null, warten auf Freiton)
stehen.

Im Feld "Empfangsinit" knnen Hayes-Befehle definiert werden, die vor
dem Abheben beim Empfang von Telefaxen an das Modem gesendet werden.
Auch hier fgt Junior Office das "AT" automatisch hinzu, es drfen also
nur die reinen Modembefehle eingetragen werden. Auch das "Return" zum
Absenden des Befehls und das anschlieend zum Abheben notwendige "ATA"
fgt Junior Office immer automatisch hinzu.

Die Angabe eines Empfangsinits ist normalerweise nicht notwendig, da
Junior Office alle notwendigen Befehle automatisch hinzufgt.

Weitere Hinweise zu mglichen Whlkommandos entnehmen Sie bitte Ihrem
Modemhandbuch.

Junior Office lt den Lautsprecher des Modems beim Wahlvorgang an, bis
ein Carrier erkannt wurde. Bei der bertragung wird dieser dann
abgeschaltet. In der Regel drfte dies die sinnvollste Einstellung
sein, denn so knnen Sie mithren, ob das Fax erfolgreich versendet
wird. Stellen Sie sich nun aber mal vor, Sie lassen in einer
Mietswohnung in der Nacht ein Serienfax an 100 Teilnehmer laufen und
haben ein Modem mit lautem Lautsprecher. 

Damit Sie in einem solchen Falle nicht gleich die Kndigung erhalten,
besitzt Junior Office den Schalter "Lautsprecher aus". Ist dieser
aktiviert, so ist der Lautsprecher komplett abgeschaltet.

Einige Faxmodems sind in der Lage, Telefaxe auch mit 14400 Bit/s
(CCITT V.17) zu versenden. Ist der Schalter "14400 Bit/s" aktiviert,
so wird das hierzu notwendige Kommando bei der Konfigurierung zum
Senden und Empfangen an das Modem gesendet. Selbstverstndlich sind
dann auch Faxconnects mit 9600/7200/4800 und 2400 Bit/s mglich.
Aktivieren Sie diesen Schalter aber bitte nur, wenn Ihr Modem auch
wirklich dieses Feature untersttzt. Nicht alle Modems akzeptieren den
entsprechenden Class-2-Parameter. Auch wenn Ihr Modem im Datenbetrieb
14400 Bit/s nach CCITT V.32bis beherrscht, bedeutet dieses nicht, da
diese bertragungsart auch fr Fax verfgbar ist. 14400 Bit/s Fax
funktioniert nach der Norm CCITT V.17. Dieses, oder die Angabe "14400
Bit/s Fax" ist bei Ihrem Modem angegeben, wenn es diese
bertragungsrate auch im Faxbetrieb beherrscht.

Der nchste Schalter trgt die Bezeichnung "Versand gesperrt". Ist
dieser aktiviert, so versendet der Faxtreiber keine Telefaxe. Dieses
geschieht erst, wenn  Sie den Treiber aufrufen und den Versand dort
ber den  Button "Versand freigeben" aktivieren. Wir empfehlen, diese
Konfiguration erstmal beizubehalten. Wird der Faxversand nmlich in
der Konfiguration schon freigegeben, indem der Schalter "Versand
gesperrt" nicht aktiviert ist, so wrde der Faxtreiber sofort nach dem
Booten des Rechners im Verzeichnis "OFFICE/FAXE.OUT" nachsehen, ob
sich dort noch Faxe zum Versand befinden und diese dann versenden.

Defaultmig veranlat Junior Office das Modem, in Pulswahl zu whlen.
Gehren Sie schon zu den Glcklichen, die per Tonwahl whlen knnen,
so klicken Sie bitte das Feld vor dem Schriftzug "Tonwahl" an. Die
Stellung dieses Schalters wird von Junior Office nur ausgewertet, wenn
das Feld "Whlstring" keine Eintrge enthlt.

Der Schalter "Auto-Empfang" konfiguriert im Faxtreiber, ob das Modem
automatisch auf Faxempfang geschaltet werden soll, wenn das
Treiberprogramm als ACC eingebunden ist. Wird dieser Schalter
aktiviert, so konfiguriert der Faxtreiber das Modem beim Booten des
Rechners automatisch auf Faxempfang. Bei Benutzung des Treibers als
Programm kann der Faxempfang nur manuell erfolgen.

Bei Besttigung der Angaben in dieser Konfigurationsbox legt Junior
Office die den Faxtreiber betreffenden Daten automatisch in einer
Konfigurationsdatei ab. Ist der Treiber als ACC geladen, so erhalten
Sie eine Abfrage, ob der geladene Faxtreiber gleich konfiguriert
werden soll, da vorgenommene nderungen anderenfalls erst nach dem
nchsten Booten aktiv wren.


4.4 Schnittstelle 

Mit diesem Menpunkt wird die fr das Modem benutzte Schnittstelle
definiert.

Im linken Teil der sich ffnenden Dialogbox kann die Schnittstelle 
angewhlt werden, an der das Modem angeschlossen ist. "Serial 1" ist
hier nicht einstellbar, da dieses beim Atari eine unvollstndige
serielle Schnittstelle ist, die nicht alle zum Faxbetrieb notwendigen
Leitungen besitzt. Bei Rechnern mit nur einer seriellen Schnittstelle 
ist hier immer "Modem 1" zu whlen.

Die Schnittstelle "Modem 2" beim Atari Mega STE kann aufgrund eines 
Fehlers dieser Schnittstelle nicht zum automatischen Empfang von 
Telefaxen eingestellt werden. Dieses funktioniert nur beim Atari TT 
einwandfrei.

Beim Atari TT ist auf der Schnittstelle "Serial 2" der Ring-Indicator 
nicht belegt. Das Versenden und manuelle Empfangen von Faxen wird 
daher funktionieren, das automatische Empfangen ist aber nicht 
mglich.
   
Beim Booten des Rechners legt Junior Office die Leitung "Data Terminal 
Ready" (DTR) an der seriellen Schnittstelle auf Low. Diese wird zum
Versand und Empfang von Faxen auf High gelegt. ber diese Leitung wird
dem angeschlossenen Modem signalisiert, da eine Software die serielle
Schnittstelle geffnet hat und bereit ist, Daten zu empfangen. Einige
Pocket-Faxmodems haben aber die unangenehme Eigenschaft, die Leitung
Ring-Indicator (RI) an der seriellen Schnittstelle, die Junior Office
zum Empfangen von Faxen abfragt, nicht zu bedienen, wenn DTR auf Low
liegt. Dieses Verhalten liegt zwar fern jeder Norm, ist aber leider
vorhanden. Aktivieren Sie den Schalter "DTR immer an", so legt Junior
Office die DTR-Leitung beim Booten nicht auf Low, so da auch mit
diesen fehlerhaften Modems ein Empfang mglich ist. Normalerweise
sollten Sie diesen Schalter nicht aktivieren.

Der Telefaxempfang wird in Junior Office durch das RS-232-Signal "Ring
Indicator" gesteuert. Dieses ist eine Leitung an der Schnittstelle,
die vom Modem immer dann aktiviert wird, wenn ein ankommender Ruf 
erkannt wird. Viele internationale Modems besitzen aber die 
unangenehme Eigenschaft, da diese Leitung auch dann aktiviert wird, 
wenn am zustzlich angeschlossenen Telefon in Pulswahl gewhlt wird. 
Die Folge wre, da Junior Office der Meinung wre, es handele sich um 
ein eingehendes Telefax und den Empfang startet. 

Um dieses zu verhindern, kann Junior Office das Ring-Signal filtern, so
da kurze Ring-Signale beim Whlen nicht als Anruf gewertet werden.

Diese Funktion wird durch Anwahl des Schalters "Ring-Filter"
aktiviert.

An einigen Telefonleitungen fhrt die Aktivierung des Ring-Filters 
aber dazu, da kein eingehender Anruf mehr erkannt wird. Schalten Sie 
in diesem Falle bitte den Ring-Filter aus. 

Eine Garantie dafr, da der Ring-Filter bei allen Modems korrekt
zwischen Wahl in Puls und eingehendem Anruf unterscheidet, knnen wir
leider nicht bernehmen, hierfr unterscheiden sich die Modems und die 
Zustnde auf der Telefonleitung zu stark. 

Junior Office legt fr gesendete und empfangene Daten einen Puffer fr
die serielle Schnittstelle an. Dieser kann in dieser Dialogbox
innerhalb der Werte von 4 bis 31 KByte konfiguriert werden. Lassen Sie
diesen bitte auf 4 KByte stehen. Sollte es beim Empfangen von
Telefaxen zu Fehlern kommen, erhhen Sie die Gre des Puffers bitte 
testweise.
 

4.5 Stationsdaten

Hier definieren Sie die Daten Ihres "Faxgertes".

Bitte geben Sie im Feld "Vorwahl" Ihre nationale Vorwahlnummer 
(inklusive fhrender Null), im Feld "Faxnummer" die Juniorfonnummer, an
der das Modem installiert ist und unter Namen Ihren Privat- oder
Firmennamen ein. Die Lnderkennung wird ohne ggf. fhrende Nullen
eingetragen (in West-Deutschland wre dies "49").

Aus diesen Daten setzt Junior Office eine Absenderkennung zusammen, die
auf dem Empfngerfaxgert automatisch in der obersten Zeile des Faxes
erscheint und dem Faxgert auch beim Connect als ID bergeben wird
(letzteres ist nur bei Modems mglich, die nach Class-2 Faxstandard
arbeiten).

Unter diesen Feldern finden Sie noch einen Schalter mit der
Beschriftung "FAX-ID in der Signature ausgeben". Ist dieser aktiviert,
so werden die in den Feldern "Vorwahl", "Faxnummer" und
"Lnderkennung" eingetragenen Daten in die bermittelte ID beim
Connect aufgenommen. Diese erscheint auch in der obersten Zeile einer
jeden Telefaxseite, noch ergnzt um Datum, Uhrzeit, Nummer der
aktuellen Seite und Anzahl der gesamt zu versendenden Seiten.

Ist dieser Schalter nicht aktiviert, so werden die Lnderkennung,
Vorwahl und Faxnummer nicht bermittelt. Bitte benutzen Sie diese
Einstellung, wenn an der angegebenen Nummer nicht stndig und sicher
ein Faxgert zu erreichen ist, denn Sie werden hufig an diese
bermittelte ID eine Faxantwort erhalten und nichts ist nerviger, als
wenn ein Fax erstellt wurde, welches dann nicht versendet werden kann,
weil kein Faxgert erreicht  werden kann. Sie knnen in einem solchen
Fall ziemlich sicher damit rechnen, da Ihre Anfrage im Papierkorb
landet. Bitte sparen Sie sich daher die bermittlung der Sender-ID
auch erstmal, wenn Sie mit Junior Office Faxe empfangen wollen.
Installieren Sie den Faxempfang erst, lassen sich ein paar Testfaxe
senden, und aktivieren die ID beim Versenden erst, wenn alles
einwandfrei luft und Ihr Fax auch 24 Stunden am Tag erreichbar ist.

Bei Besttigung der Angaben in dieser Konfigurationsbox legt Junior
Office die den Faxtreiber betreffenden Daten automatisch in einer
Konfigurationsdatei an. Ist der Treiber als ACC geladen, so erhalten
Sie eine Abfrage, ob der geladene Faxtreiber gleich konfiguriert
werden soll, da vorgenommene nderungen anderenfalls erst nach dem
nchsten Booten aktiv wren.


4.6 Diverses

Die Bezeichnungen, die Sie hinter den Feldern "User1" und "User2"
eintragen, werden in der Adressverwaltung fr die beiden
userdefinierbaren Eintrge benutzt.

Im nchsten Feld mssen Sie konfigurieren, fr wieviele Adressen Junior
Office Speicher belegen soll. Dies ist die Anzahl der maximal zu
verwaltenden Adressen, wobei das Programm fr eine Adresse ca. 200 
Bytes belegt.

Im nchsten Feld knnen Sie die Gre des Speichers definieren, den 
der Faxtreiber fr eine Faxseite beim Booten reservieren soll. Hier
kann normalerweise 0 KByte eingetragen bleiben, denn der Faxtreiber
holt sich automatisch beim Nachladen den Speicher, der fr die
Faxseite notwendig ist und gibt diesen nach dem Versenden wieder frei.
Wird hier ein Speicherplatz definiert, so wird dieser vom Faxtreiber
immer reserviert. Auch dieser Konfigurationspunkt ist wieder ein
Zugestndnis an die, leider immer noch vertretenen Programme, die sich
beim Start den gesamten Restspeicher des Rechners reservieren. In
diesem Falle knnte der Faxtreiber keine Telefaxe versenden, da er den
Speicher fr die Seite nicht erhalten wrde. Dieses ist letztlich aber
eine unsaubere Lsung. Zum Einen wird immer Speicherplatz belegt, der
evtl. gar nicht bentigt wird, zum Anderen ist es sehr schwer zu
sagen, wieviel Speicher fr eine Faxseite notwendig ist. Sind dies bei
normalen Faxen meist nur 80-100 KByte, so kann eine Faxseite mit
groen gerasterten Flchen theoretisch auch mal 500 KByte belegen.

Im letzten Feld kann definiert werden, nach Ablauf wievieler Minuten
der Faxtreiber das Verzeichnis fr ausgehende Telefaxe auf neu
erstellte Dateien durchsuchen soll. Hier mu nur eine Angabe
eingetragen werden, wenn Junior Office im Netzwerk betrieben werden
soll. Auf Einplatz-Systemen sendet Junior Office eine GEM-Nachricht an
den Faxtreiber, wenn ein Fax erstellt wurde, so da dieser den Versand
beginnen kann. Im Netzwerk wird sich das Programm "J_OFFICE.PRG" in
der Regel auf einem anderen Terminal befinden, so da die Nachricht
nicht an den Faxtreiber gesendet werden kann. Dieser wrde dann nie
bemerken, da neue Faxe zum Versand anstehen. Tragen Sie in diesem
Falle hier eine Zahl ein, so durchsucht der Faxtreiber im definierten
Abstand das Verzeichnis auf ausgehende Telefaxe.


4.7 Konfiguration laden 

Unter diesem Menpunkt knnen Sie abgespeicherte Konfigurationen
laden.


4.8 Konfiguration speichern 

Unter diesem Menpunkt speichern Sie die in den Konfigurationspunkten
gewhlten Einstellungen. In der sich ffnenden Dateiauswahlbox wird
Ihnen der Dateiname "OFFICE.TOC" als Default vorgegeben. Die unter
diesem Namen gespeicherte Konfiguration ldt Junior Office automatisch
beim Programmstart. Die den Faxtreiber betreffende Konfiguration ist
vorher schon automatisch gesichert worden. Zur Erstellung zustzlicher
Konfigurationen, die nachgeladen werden sollen, knnen beliebige
Dateinamen gewhlt werden. Diese mssen lediglich immer ber die
Endung ".TOC" verfgen.

Mit Ausnahme der den Faxtreiber betreffenden Konfigurationspunkte wird
die Konfiguration nicht automatisch gespeichert. Vergessen Sie daher
nach nderungen nie, die Konfiguration mit diesem Menpunkt zu
speichern.


5. Das Modul "Fax Layout"

Mit dem Layout-Modul knnen Sie ASCII- und GEM-IMG-Grafikdateien als 
Telefax versenden, wobei beliebig viele Dateien zu einem Fax 
zusammengestellt werden knnen.

Zum Layout eines Telefaxes dient der Menpunkt "Fax Layout". Whlen 
Sie diesen Menpunkt an, so wird das Modul zum Erstellen nachgeladen
und es ffnet sich das in der Abbildung gezeigte Layoutfenster.

In diesem Fenster finden Sie auf der linken Seite eine Iconleiste zur
Anwahl der mglichen Funktionen. Die rechte Seite des Fensters stellt
das erstellte Telefax stilisiert dar. Der schmale Streifen zwischen
Iconleiste und Layoutfenster dient zum Bestimmen der Seitengrenzen.


5.1 Die Kopfzeilen des Moduls "Fax Layout"

In der Kopfzeile des Fensters wird der Name des geladenen Moduls, also
"Fax Layout", angezeigt.

Die darunter liegende Zeile zeigt an, wieviele Seiten das Fax enthlt
und in welcher Auflsung es versendet wird.


5.2 Einstellen der Faxauflsung

Der Telefaxstandard nach Gruppe 3 kennt zwei Auflsungen, Normal- und
Fine-Modus. Der Normal-Modus entspricht einer vertikalen Auflsung von
100, der Fine-Modus von 200 DPI.

Zum Einstellen der Auflsung dient das Icon mit den schwarz/weien
Karos oberhalb des Lupen-Icons. Durch Anklicken dieses Icons wird die
Auflsung gewechselt.

Wir empfehlen, Faxe in normaler Auflsung zu versenden. Bedingt durch
das direkte Versenden aus dem Rechner ohne den bei konventionellen
Faxgerten notwendigen Scanvorgang wird das versendete Fax in
hervorragender Qualitt ausgegeben. Bei Faxen, die Texte oder
schwarz/weie Grafiken enthalten, bringt die 200 DPI-Auflsung nur
eine geringe Qualittsverbesserung. Das Versenden in hoher Auflsung
ist dann sinnvoll, wenn sich im Fax gerasterte Grafiken befinden, da
hier Graustufenrasterung durch die hhere Auflsung besser
wiedergegeben werden knnen.

Bedenken Sie dabei, da sich die bertragungszeit eines in 200 DPI
versandten Faxes verdoppelt.


5.3 Die Iconleiste des Moduls "Fax Layout"

Das Layout-Modul besitzt keine eigene Menzeile. Alle Aktionen werden
mit der Maus ber die Icons gesteuert, die sich im linken Bereich des
Layout-Fensters befinden.



5.3.1 Das Telefon-Icon 

Das Icon mit dem Telefon dient zum Aufruf der Adressdatei und zum 
anschlieenden Erstellen des Telefaxes. 

Die Adressverwaltung mu angewhlt werden, um zu bestimmen, an wen das
erstellte Telefax versendet werden soll. Die Bedienung des
Adressfensters entspricht der Bedienung bei Aufruf des Menpunktes
"Adressen". Lesen Sie zur Bedienung der Adressauswahl bitte im Punkt
"Die Adressauswahl" dieses Handbuches nach.

Hufig wird es aber vorkommen, da ein Fax an einen Empfnger gesendet
werden soll, der nicht in die Adressauswahl aufgenommen werden soll. 
Wird das Telefon-Icon angeklickt, whrend die "Control"-Taste gedrckt 
gehalten wird, so ffnet sich eine Dialogbox zur Eingabe einer 
"Kurzadresse". Im Gegensatz zur Adressauswahl gibt es hier nur die 
beiden Datenfelder "Faxnummer" und "Name". Tragen Sie hier den Namen 
und die Faxnummer des Empfngers ein. Bei Klick auf "OK" wird das Fax 
an diesen Empfnger erstellt, ohne da die eingegebenen Daten in die 
Adressauswahl bernommen wird. 

Ein Klick auf "Weiter" bernimmt die eingegebenen Daten fr das Fax
und lscht die Eingabefelder fr die nchste Kurzadresse. Auf diese
Weise knnen bis zu fnf Empfnger fr das Fax definiert werden.

Durch Klick auf "Adressen" wird die Adressauswahl zur Auswahl weiterer
Empfnger aufgerufen. Aus der Adressauswahl knnen beliebig viele
zustzliche Empfnger bestimmt werden.

Normalerweise ist die Auswahl der Empfnger aus der Adressauswahl sehr
komfortabel. Um hier einen Empfnger auswhlen zu knnen, mu dieser
aber immer erst in die Adressdatenbank aufgenommen werden. Im
tglichen Betrieb kommt es immer wieder mal vor, da ein Fax an einen
Empfnger gesendet werden soll, den man zuknftig wohl nie wieder
anfaxen will. Dieses lt sich ber die Kurzadresse komfortabel lsen,
zumal neben den maximal fnf "Kurzempfngern" noch eine Verknpfung
mit Empfngern aus der Adressverwaltung mglich ist.



5.3.2 Das Buchstaben-Icon

Das Icon mit den Buchstaben dient zur Auswahl von bereits erstellten
ASCII-Texten, die in das Telefax eingefgt werden sollen.

Nach Klick auf dieses Icon ffnet sich die Dateiauswahlbox in der der
einzufgende Text ausgewhlt werden kann. Der Pfad der Auswahlbox ist
automatisch auf den fr Texte in "Konfiguration/Dateien" definierten
Ordner gelenkt. Die vorgegebene Endung ist immer ".TXT".

Wird in der Dateiauswahlbox ein Dateiname eingetragen, der bisher
nicht existierte, so wird automatisch das in der Konfiguration als
Texteditor definierte Programm zur Erstellung des neuen Textes
aufgerufen. Wird dieses nach Erstellung und Speicherung des Textes
wieder verlassen, so befinden Sie sich automatisch wieder im
Layout-Modul und der erstellte Text kann eingefgt werden.

Wird beim Anklicken des Buchstaben-Icons die "Control"-Taste gedrckt 
gehalten, so wird ein ASCII-Text, der sich im Clipboard befindet,
automatisch geladen. Der Dateiname eines Textes im Clipboard ist auf
"SCRAP.TXT" genormt.

Nach Erstellen oder Laden des Textes wird dieser an der Maus "klebend"
als gestrichelter Rahmen dargestellt und kann durch einen Klick im
Layout-Fenster abgelegt werden.



5.3.3 Das Baum-Icon

Das Icon mit dem Baum dient zum Einfgen von bereits erstellten
IMG-Grafiken in das Telefax.

Nach Klick auf dieses Icon ffnet sich die Dateiauswahlbox in der die
einzufgende Grafik ausgewhlt werden kann. Der Pfad der Auswahlbox
ist automatisch auf den fr IMG-Grafiken in "Konfiguration/Dateien"
definierten Ordner gelenkt. Die vorgegebene Endung ist immer ".IMG".

Wird in der Dateiauswahlbox ein Dateiname eingetragen, der bisher
nicht existierte, so wird automatisch das in der Konfiguration als
Grafikeditor definierte Programm zur Erstellung der neuen Grafik
aufgerufen. Wird dieses nach Erstellung und Speicherung der Grafik
wieder verlassen, so befinden Sie sich automatisch wieder im
Layout-Modul und die erstellte Grafik kann eingefgt werden.

Wird beim Anklicken des Baum-Icons die "Control"-Taste gedrckt
gehalten, so wird eine IMG-Grafik, die sich im Clipboard befindet
automatisch geladen. Der Dateiname einer IMG-Grafik im Clipboard ist
auf "SCRAP.IMG" genormt.

Nach Erstellen oder Laden der Grafik wird diese an der Maus "klebend"
als gestrichelter Rahmen dargestellt und kann durch einen Klick im
Layout-Fenster abgelegt werden.



5.3.4 Das Schreibmaschinen-Icon

Das Icon mit der Schreibmaschine dient zum Aufruf des in der
Konfiguration definierten Editors fr ASCII-Texte.

Hierbei wird nur das definierte Programm aufgerufen, ohne da diesem
ein ausgewhlter Text als Parameter bergeben wird. Der zu erstellende
Text mu daher in der aufgerufenen Software erst ausgewhlt werden.


5.3.5 Das Bleistift/Pinsel/Dreieck-Icon 

Dieses Icon dient zum Aufruf des in der Konfiguration definierten
Editors fr Grafiken.

Hierbei wird nur das definierte Programm aufgerufen, ohne da diesem
eine ausgewhlte Grafik als Parameter bergeben wird. Die zu
erstellende Grafik mu daher in der aufgerufenen Software erst
ausgewhlt werden.



5.3.6 Das Auflsungs-Icon

Das Icon mit den schwarz/weien Karos dient zum Einstellen der
Auflsung, in der das Fax versendet werden soll.

Wird auf dieses Icon geklickt, so ndert sich die Auflsung von 98 auf
196 DPI (normal auf fein) und umgedreht. Die gerade aktivierte
Auflsung wird in der Kopfzeile des Layout-Moduls angezeigt.



5.3.7 Das Lupen-Icon

Das Icon mit der Lupe dient dazu, das zusammengestellte Fax mit allen
Details im Modul zum Anzeigen von Telefaxen darzustellen. Hierzu wird
eine temporre Faxdatei angelegt, die dann dem Modul zum Anzeigen von
Faxen zur Darstellung bergeben wird.

In dieser "Voransicht" knnen im Text enthaltene Platzhalter fr Daten
aus der Adressverwaltung nicht ersetzt werden, da ja noch kein
Empfnger ausgewhlt wurde.



5.3.8 Das Informations-Icon

Das Icon mit dem "i" gibt Auskunft ber die Seriennummer und das
Copyright.



5.4 Format der Text-Dateien

Textdateien, die mit Junior Office versendet werden sollen, mssen im
reinen ASCII-Format vorliegen und drfen keine Formatinformationen
enthalten. Diese Texte knnen mit jedem beliebigen Editor oder jeder
Textverarbeitung erstellt werden, mssen bei Verwendung einer
Textverarbeitung aber im ASCII-Format abgespeichert werden. Bei 1st
Wordplus geschieht dieses, indem die Funktion "WP-Modus" im Men
"Edit" abgeschaltet wird. Lesen Sie bei Verwendung anderer
Textverarbeitungen bitte im entsprechenden Handbuch nach, wie sich
Texte im reinen ASCII-Modus abspeichern lassen.

Eine bernahme von Formatinformationen wie z.B. Unterstrichen,
Fettschrift etc. sind in Junior Office nicht mglich.



5.4.1 Synonyme in ASCII-Dateien

Junior Office bietet die Mglichkeit, Synonyme, die sich im Text
befinden, whrend des Versendens durch die aktuellen Daten zu
ersetzen. Die Benutzung von Synonymen ist nur in der Arbeit mit
ASCII-Dateien im Layout-Modul mglich. Bei Erstellung von Telefaxen
aus externen Anwenderprogrammen mit Faxtreiber lassen sich Synonyme in
der Regel nur auf der Coverpage von Junior Office, aber nicht im
Dokument aus der externen Anwendung benutzen.

Zu diesen Synonymen zhlen zum Beispiel das Systemdatum mit Wochentag,
die Datenfelder des selektierten Adressdatensatzes und die Anzahl der
zu sendenden Seiten. Auf diese Weise lassen sich einfach Vorseiten fr
Faxe oder Serienfaxe mit persnlichem Aussehen erstellen.

Synonyme werden immer mit dem Prozentzeichen eingeleitet, hinter dem
das entsprechende Synonym folgt. Junior Office erkennt ein Synonym nur
dann, wenn es exakt geschrieben wird, wobei auch Gro- und
Kleinschreibung unterschieden wird.

Wie die zu verwendenden Synonyme aussehen sollen, knnen Sie selbst
bestimmen. Junior Office verwaltet die mglichen Synonyme durch interne
Nummern. Im Ordner "SYSTEM" von Junior Office finden Sie eine
ASCII-Datei mit dem Namen "COMPOSE.SYN". Laden Sie nun bitte diese
Datei in einen Editor oder in eine Textverarbeitung.

Sie sehen, da diese Datei zeilenweise jeweils aus einer zweistelligen
Nummer und einem String, getrennt durch einen Doppelpunkt, besteht.
Die zweistellige Nummer ist die interne Synonymnummer, der hinter dem
Doppelpunkt stehende String mu, gefhrt von einem Prozentzeichen,
genauso im ASCII-Text stehen, damit Junior Office diesen als Synonym
erkennt.

Fr jede interne Synonym-Nummer knnen beliebig viele Strings
definiert werden. In der Synonym-Datei, die sich auf der
Programmdiskette befindet, sehen Sie, da wir fr die meisten Synonyme
sowohl ein deutsches als auch ein englisches Wort definiert haben.

Bitte ndern Sie diese Synonymliste nun nach Ihren Vorlieben, bedenken
dabei, da Junior Office bei Synonymen Gro- und Kleinschreibung
unterscheidet und drucken sich diese Liste dann aus, damit Sie spter
beim Schreiben von Texten mit einem Blick sehen knnen, wie Synonyme
geschrieben werden mssen.



5.4.2 Liste der internen Synonymnummern

Wie oben beschrieben, sind die im Text zu verwendenden Synonyme frei
definierbar. Daher verzichten wir in diesem Handbuch darauf, die von
uns mitgelieferte Definition zu erlutern. Die internen Synonymnummern
sind dagegen festgelegt.

Wollen Sie die Synonyme ndern, denken Sie sich bitte logische
Bezeichnungen aus und bedenken, da die interne Nummer festgelegt ist.
Wenn Sie z.B. fr die interne Nummer 02 (Faxnummer des Empfngers) als
Synonymtext "ORT" eingeben, wird Junior Office nicht den Ort des
Empfngers, sondern dessen Faxnummer einfgen. Deshalb im Folgenden
eine Auflistung dieser Nummern mit der Bedeutung und einer Angabe, ob
diese Synonyme numerisch (als Zahl) oder alphanumerisch (als Wort)
ersetzt werden.



	00	Seite	numerisch

	Gibt die Nummer der aktuellen Seite auf dem Telefax aus. 


	01	Seiten	numerisch

	Gibt die Gesamtanzahl der zu sendenden Seiten aus. 


	02	Faxnummer des Empfngers	numerisch

	Gibt die Telefaxnummer des Adressaten aus. 


	03	Tag	numerisch

	Gibt den Tag im Monat als Zahl aus. 


	04	Tagname	alpanumerisch

	Gibt den Tag im Monat als Text in Deutsch aus. 


	05	Monat	numerisch

	Gibt den Monat im Jahr als Zahl aus. 


	06	Monatsname	alphanumerisch

	Gibt den Monat im Jahr als Text in Deutsch aus. 


	07	Jahr	numerisch

	Gibt das Jahr aus. 

	
	08	Zeit	numerisch 

	Gibt die Uhrzeit beim Versenden im Format "Stunde:Minute:Sekunde" 
	aus. 

	
	09	Name	alphanumerisch

	Gibt den Inhalt des Datenfeldes "Name" der Adressauswahl als Text 
	aus. 

	
	10	Zusatz	alphanumerisch

	Gibt den Inhalt des Datenfeldes "Zusatz" der Adressauswahl als 	
	Text aus. 

	
	11	Strasse	alphanumerisch

	Gibt den Inhalt des Datenfeldes "Strasse" der Adressauswahl als 
	Text aus. 

	
	12	PLZ	alphanumerisch

	Das Datenfeld "Ort" der Adressauswahl unterteilt sich in die 		
	Postleitzahl mit Lnderkennung und den Ortsnamen. Dieses Synonym 
	gibt die Postleitzahl mit Lnderkennung aus. 

	
	13	Ort	alphanumerisch

	Dieses Synonym gibt nur den Ortsnamen, ohne die Postleitzahl und 
	Lnderkennung aus. 

	
	14	User 1	alphanumerisch

	Gibt den Inhalt des freidefinierbaren Datenfeldes "USR1" der 
	Adressauswahl als Text aus. 

	
	15	User 2	alphanumerisch

	Gibt den Inhalt des freidefinierbaren Datenfeldes "USR2" der
	Adressauswahl als Text aus. 

	
	16	Tagname	alpanumerisch

	Gibt den Tag im Monat als Text in Englisch aus. 

	
	17	Monatsname	alphanumerisch

	Gibt den Monat im Jahr als Text in Englisch aus. 

	
	98	Das hinter dieser internen Nummer angegebene Zeichen leitet 
		ein	Synonym ein. Ist diese interne Nummer nicht in der Datei 
		"COMPOSE.SYN" vorhanden, so wird das Prozentzeichen zur 		
Einleitung eines Synonyms benutzt. Sollen nun aber z.B. mit Junior 	
Office hufig C-Sourcen verfaxt werden, knnte es dazu kommen, da 
flschlicherweise ein Synonym erkannt wrde. Fr diese Flle kann ber 
die interne   Nummer 98 das Einleitungszeichen fr ein Synonym 
beliebig verndert werden. 



5.4.3 Format von Grafiken

Als Grafikformat kann Junior Office nur GEM-Image lesen. Dieses Format
wird von allen professionellen Grafikprogrammen untersttzt. Kann das
von Ihnen verwendete Programm dieses Format nicht schreiben, so
benutzen Sie bitte ein Konvertierungs-Programm, welches das von Ihrem
Programm verwendete Format in das IMG-Format wandeln kann. Derartige
Programme gibt es im Public-Domain-Sektor und als gewerbliche
Produkte.

Atari-Benutzer, die nicht zu den glcklichen Besitzern einer
Grafikkarte oder eines Grobildschirms zhlen, sind hufig der
Meinung, da die Grafikwelt bei der Auflsung von 640*400 Punkten, die
der Monitor SM 124 darstellt, endet. 

Dieses ist aber ein Irrglaube, der bei der Angabe von Grafikdateien in
Junior Office schnell deutlich wird.

Ein Telefax ist im Prinzip eine Grafikdatei mit einer Auflsung von
1728*2200 Pixeln (im Fein-Modus). Geben Sie jetzt fr eine
Telefaxseite eine Grafik mit 640 Pixeln Breite an, die auf dem SM 124
die volle Breite des Monitors nutzt, so fllt diese auf dem Telefax
nur gut ein Drittel der Seitenbreite. Bitte bedenken Sie dies bei der
Erstellung der Grafiken fr Telefaxe. Wollen Sie eine Grafik
erstellen, die die gesamte Breite des Telefaxes ausfllt, so mssen
Sie im Grafikprogramm auf ein Seitenformat von 1728 Pixeln Breite
stellen. Wir empfehlen allerdings, Grafiken fr Telefax etwas schmaler
zu gestalten, denn nicht alle Telefaxgerte halten sich an die
genormte Breite. Einige verwenden etwas schmaleres Papier, wodurch
eine seitenfllende Grafik eventuell abgeschnitten wrde. Lassen Sie
daher, speziell beim Erstellen von Grafiken fr den Kopf-und
Fubereich des Faxes immer einen kleinen linken und rechten Rand von
etwa je 48 Pixeln.



5.5 Das Layouten von Telefaxen

5.5.1 Auswahl von Textdateien

Whlen Sie das Icon mit den Buchstaben an, so ffnet sich die
Dateiauswahlbox und Sie knnen die gewnschte Textdatei auswhlen.

Haben Sie in der Dateiauswahlbox eine ASCII-Datei ausgewhlt und diese
Auswahl mit "OK" besttigt, so erscheint dieser Text als am Mauszeiger
hngender Rahmen im Fenster des Erstell-Moduls von Junior Office und
wartet darauf, da Sie ihn auf dem Layoutfenster positionieren. Dies
geschieht, indem Sie mit der linken Maustaste auf die Position im
Layoutfenster klicken, an der der Text auf dem Fax beginnen soll.

Bestimmt ist Ihnen bereits aufgefallen, da im leeren Layoutfenster in
der Spalte mit den Seitengrenzen eine Linie mit der Ziffer 1 darunter
angezeigt wird. Dies ist der automatische Seitenumbruch von Junior
Office. In der Konfigurationsdatei haben Sie angegeben, wie lang eine
Telefaxseite hchstens werden soll. Auf das Ende der ersten Seite
setzt Junior Office jetzt die Seitengrenze.

Wollen Sie nun, da die ausgewhlte Textdatei auf die erste Seite des
Faxes kommt, so positionieren Sie den Rahmen oberhalb dieser
Seitengrenze und klicken die linke Maustaste. Junior Office setzt die
Textdatei jetzt oberhalb des Seitenendes. Mchten Sie, da der
ausgewhlte Text auf die nchste Seite gesetzt wird, so positionieren
Sie den Rahmen unterhalb der Seitengrenze und drcken dann einmal die
linke Maustaste.

Wurde in der Dateiauswahlbox ein Dateiname eingegeben, der noch nicht
existierte, so ruft Junior Office automatisch den in der Konfiguration
definierten Editor fr Texte auf und bergibt diesem den Dateinamen
als Parameter.



5.5.2 Auswahl von Grafikdateien

Analog zur Auswahl von Textdateien lassen sich in Junior Office auch
Grafikdateien im GEM-IMG-Format auswhlen. Die Auswahl erfolgt ber
das Icon mit dem Baum. Whlen Sie dieses an, so ffnet sich die
Dateiauswahlbox zur Selektierung einer Grafikdatei.

Junior Office liest sich jetzt die Gre der Grafik ein. Ist diese
grer als die Faxbreite, so erhalten Sie eine entsprechende Meldung
und die Auswahl wird verweigert.

Wurde eine passende Grafik ausgewhlt, so erhalten Sie, analog zum
Einfgen von Texten, einen am Mauszeiger klebenden Rahmen, der durch
Drcken der linken Maustaste im Layoutfenster positioniert werden
kann.



5.5.3 Verschieben von Texten und Grafiken

Wie Sie bestimmt schon bemerkt haben, behandelt Junior Office Dateien,
hnlich wie in Desktop-Publishing-Programmen blich, rahmenorientiert.
Hierdurch haben Sie die Mglichkeit, das Layout der Seite nach dem
Einfgen von Dateien zu verndern.

Wollen Sie einen Text oder eine Grafik nachtrglich noch anders
positionieren, so klicken Sie die zu verschiebende Datei im
Layoutfenster mit der linken Maustaste an und halten diese gedrckt.
Der Rahmen des Textes erscheint dann als gestrichelte, durchlaufende
Linie und kann durch Bewegen der Maus im Layoutfenster verschoben
werden.

Ist das erstellte Telefax lnger als das Layoutfenster auf dem
Bildschirm, so wird Ihnen dies im Fllbalken rechts im Layoutfenster
angezeigt. Das Scrollen im Text ist dann, wie in GEM-Fenstern blich,
durch Anklicken des Fllbalkens oder der Pfeile oberhalb und unterhalb
des Fllbalkens mglich. Zustzlich knnen Sie im Layoutfenster auch
noch durch die Cursortasten auf und ab scrollen.

Je nach verwendeter Bildschirmauflsung kann das Layoutfenster, wie
bei GEM-Fenstern blich, in der Hhe vergrert werden. Die Breite
bleibt dabei allerdings festgelegt.

Auf diese Weise knnen nun mehrere Textdateien in das Layoutfenster
eingefgt und auf diesem positioniert werden.

Durch das freie Positionieren von Texten sind Sie beim Erstellen des
Faxes sehr flexibel. Aus praktischen Grnden schrnken wir diese
Flexibilitt aber in zwei Punkten ein.

Wie Sie sehen, sind die Texte nur stilisiert dargestellt. Dadurch wird
es recht schwierig, zwei Texte untereinander oder nebeneinander zu
positionieren, ohne da sich diese berlagern. 

Aus diesem Grunde knnen im Layoutfenster Textrahmen nicht berlagert
positioniert werden. Verschieben Sie einen Text so, da er einen
anderen berlagern wrde, so gibt Junior Office eine entsprechende
Warnmeldung aus und verweigert die Durchfhrung.

In der Regel sollen untereinander positionierte Texte mit demselben
linken Rand versendet werden. Textrahmen so zu positionieren, da sie
spter im Fax exakt untereinander liegen, wird durch die stilisierte
Darstellung recht schwierig. Aus diesem Grunde kennt Junior Office einen
fest eingestellten linken Rand, den Sie in der Konfigurationsdatei
bestimmen. Ist dort eine Angabe grer Null gemacht, so knnen Texte
nicht ganz links positioniert werden. Beim Verschieben stoen Sie
automatisch an eine linke Begrenzung. Positionieren Sie die Texte an
dieser Grenze, so werden Sie automatisch linksbndig mit dem
eingestellten linken Rand eingefgt.

Diese Einschrnkungen betreffen aber nur Text-, nicht Grafikdateien. 

Grafiken knnen frei positioniert werden, drfen also auch links vom
eingestellten Rand positioniert werden und Textrahmen berlagern.



5.5.4 Lschen und Bearbeiten von Dateien

Mit den bisherigen Funktionen knnen Sie Dateien im Layoutfenster
positionieren. Gelegentlich werden Sie aber auch den Wunsch haben,
eine Datei wieder aus dem Layoutfenster zu entfernen, oder den Inhalt
dieser Datei (speziell bei Texten) zu ndern.

Um diese Funktionen auszulsen, fhren Sie bitte einen Doppelklick
innerhalb des zu lschenden oder zu editierenden Dateirahmens durch.
Es ffnet sich ein Pop-Up-Men, in dem Sie zwischen "Lschen" und
"ndern" whlen knnen.

Klicken Sie den Button "Lschen" an, so wird die Datei aus dem
Layoutfenster gelscht. Hierbei werden eventuell folgende Dateien im
Layoutfenster nicht automatisch nach oben gezogen, dies mu ber
manuelles Verschieben erfolgen.

Klicken Sie auf den Button "ndern", so wird der in der Konfiguration
definierte Editor (je nach Dateiformat fr Text oder Grafik)
aufgerufen und diesem wird als Parameter der entsprechende Dateiname
bergeben, so da die ausgewhlte Datei automatisch von dem
definierten Programm geladen wird.

Nach dem Speichern der nderungen und Verlassen des definierten
Programms liest Junior Office automatisch die genderte Datei neu ein. 

Ist die genderte Datei krzer als vorher, so entsteht im
Layoutfenster ein freier Raum und ggf. folgende Dateien mssen manuell
nach oben verschoben werden. 

Ist die genderte Datei lnger als vorher, so verschieben sich alle
folgenden Dateien automatisch nach unten.

Dieses setzt voraus, da die von Ihnen definierten Programme in der
Lage sind, beim Programmaufruf Parameter zu bernehmen. Ist dies nicht
der Fall, mssen Sie den Editor bzw. das Grafikprogramm ber die Icons
des Layoutfensters aufrufen und aus dem entsprechenden Programm heraus
die zu ndernden Dateien auswhlen.

Nach Abspeichern und Verlassen des Programms mssen Sie nun die
genderte Datei im Layoutfenster lschen und anschlieend neu
auswhlen, damit Junior Office die genderte Datei neu einliest.

Die Funktion des Aufrufens externer Programme zum ndern von Texten
und Grafiken im Pop-Up-Men oder ber Icons des Layoutfensters ist nur
verfgbar, wenn Junior Office als Programm gestartet wurde, denn ein ACC
kann keine externen Programme aufrufen. Dieses drfte aber kein
entscheidender Nachteil sein, denn Sie knnen Junior Office als ACC ja
aus fast jedem Editor oder aus jeder Textverarbeitung aufrufen. Eine
weitere Mglichkeit ist, einen Editor zu benutzen, der seinerseits als
ACC startbar ist. Aber auch fr derartige Editoren gilt, da der
genderte Text aus dem Layoutfenster gelscht und neu eingefgt werden
mu.



5.5.5 Setzen von Seitengrenzen

In dem Balken zwischen Iconleiste und Layoutfenster stellt Junior Office
die Seitenaufteilung dar.

Vielleicht ist Ihnen auch aufgefallen, da die erste Seite krzer ist
als die Folgeseiten. Dieses liegt an den definierten Kopf- und
Fubereichen der Seite. In der Konfiguration knnen Sie
unterschiedliche Kopf-und Fubereiche fr die erste und fr die
folgenden Seiten definieren. Diese werden von Junior Office beim Layout
der Seite bercksichtigt, aber nicht angezeigt. Aus diesem Grunde ist
der nutzbare Bereich der ersten Seite krzer als der der Folgeseiten,
wenn auf der ersten Seite grere Kopf- und Fubereiche angegeben
wurden.

Haben Sie nun Texte und Grafiken angegeben, die insgesamt mehr als
eine Seite fllen, so macht Junior Office einen automatischen
Seitenumbruch. Wahrscheinlich wird es Ihnen aber nicht passen, da
Texte mitten in einem Absatz oder Grafiken mitten im Bild umgebrochen
werden. Hierzu kann die von Junior Office automatisch gesetzte
Seitengrenze mit der Maus angegriffen und nach oben verschoben werden.

Bestimmt ist Ihnen auch schon aufgefallen, da die Seitengrenzen 
automatisch mit einem kleinen Pfeil versehen sind. Dies bedeutet, da
Junior Office die Faxseite automatisch auf die definierte Seitenlnge
auffllt, auch wenn die Seitengrenze nach oben verschoben wurde. Auf
diese Weise erhalten alle Ihre Faxseiten dieselbe Lnge.

Hufig ist dieses Auffllen aber nicht erwnscht, denn wenn Sie nur
eine kurze Mitteilung versenden, mu diese ja nicht unbedingt eine
volle Seite fllen. Kein Problem - klicken Sie einmal mit der Maus auf
die Seitengrenze, der Pfeil verschwindet. Bei einer Seitengrenze ohne
Pfeil findet der Seitenumbruch (bzw. das Seitenende) exakt an der
Seitengrenze statt. Lediglich definierte Fubereiche der Seite werden
noch hinzugefgt.

Haben Sie durch Verschieben von Dateien eine leere Seite erzeugt, der
noch weitere Seiten folgen, so kann diese durch Doppelklick in den
Balken der Seitengrenzen entfernt werden.

Experimentieren Sie am Besten etwas mit der Seitengestaltung und sehen
sich die erstellten Faxe vor der Versendung erstmal an, indem Sie das
Lupen-Icon anwhlen.



5.6 Anzeigen des erstellten Telefaxes

Bereits beim Zusammenstellen des Faxes im Layoutfenster knnen Sie
recht gut beurteilen, wie das Fax beim Empfnger ankommt. Hufig
werden Sie dieses aber zur Kontrolle nochmal mit allen Details sehen
und dabei auch die Kopf- und Fuzeilen und den im Fax enthaltenen Text
kontrollieren wollen.

Diese Darstellung bernimmt das Modul "Fax anzeigen". Klicken Sie beim
Erstellen eines Faxes im Layoutfenster auf das Icon mit der Lupe, so
wird das "Fax anzeigen"-Modul nachgeladen und das erstellte Telefax in
diesem angezeigt. Das Fenster des "Fax anzeigen"-Moduls ffnet sich
zustzlich zum Layoutfenster. Hierzu wird im Ordner "TEMP" temporr
eine Faxdatei angelegt, die vom Modul zum Anzeigen von Faxen wieder
eingelesen wird. Diese temporre Datei wird automatisch wieder
gelscht.

Lesen Sie zur Bedienung des Anzeige-Fensters bitte im entsprechenden
Abschnitt dieses Handbuches nach.

Gefllt Ihnen das Fax, oder wollen Sie noch nderungen machen, so
mssen Sie das Layoutfenster aktivieren. Dieses geschieht, indem Sie
es einmal mit der linken Maustaste anklicken.

berlagert das Anzeige-Fenster auf Ihrem Bildschirm das Layoutfenster
vollstndig, so mssen Sie es auf dem Bildschirm verschieben. Dieses
geschieht, indem Sie das Anzeige-Fenster mit der linken Maustaste
anklicken, diese gedrckt halten und das Fenster dann durch Bewegung
mit der Maus an die gewnschte Position auf dem Bildschirm
verschieben.

Bleibt das Anzeige-Fenster geffnet, so wird in diesem immer das zur
Zeit des Anzeigens aktuelle Fax dargestellt. Wollen Sie sich im
Layoutfenster vorgenommene nderungen nochmal anzeigen lassen, so
mssen Sie dieses durch erneute Anwahl des Icons mit der Lupe tun.
Wollen Sie aus dem Layoutfenster einen Editor aufrufen, whrend das
Fenster mit dem angezeigten Fax noch geffnet ist, so kann dieses
evtl. zu Speicherproblemen fhren, denn immerhin sollen dann drei
komplexe Programme gleichzeitig im Speicher sein. In diesem Fall
mssen Sie das Fenster mit dem angezeigten Fax erstmal schlieen.



5.7 Auswahl des Telefax-Empfngers

So, endlich geschafft: Das Fax entspricht Ihren Vorstellungen, nun mu
es nur noch versendet werden.

Soweit ganz gut, aber Junior Office mu ja noch wissen, an wen das Fax
versendet werden soll.

Beide Vorgnge, die Adressauswahl und das Versenden, geschehen, indem
Sie im Layoutfenster das Icon mit dem Juniorfon anklicken.

Junior Office ruft nun die Adressauswahl auf, in der Sie einen oder auch
mehrere Adressen selektieren, an die das Fax versandt werden soll.

Lesen Sie zur Bedienung der Adressauswahl bitte im entsprechenden
Abschnitt dieses Handbuches nach.

Hufig wird es aber vorkommen, da ein Fax an einen Empfnger gesendet
werden soll, der nicht in die Adressauswahl aufgenommen werden soll. 
Wird das Telefon-Icon angeklickt, whrend die "Control"-Taste gedrckt 
gehalten wird, so ffnet sich eine Dialogbox zur Eingabe einer 
"Kurzadresse". Im Gegensatz zur Adressauswahl gibt es hier nur die 
beiden Datenfelder "Faxnummer" und "Name". Tragen Sie hier den Namen 
und die Faxnummer des Empfngers ein. Bei Klick auf "OK" wird das Fax 
an diesen Empfnger erstellt, ohne da die eingegebenen Daten in die 
Adressauswahl bernommen wird. 

Ein Klick auf "Weiter" bernimmt die eingegebenen Daten fr das Fax
und lscht die Eingabefelder fr die nchste Kurzadresse. Auf diese
Weise knnen bis zu fnf Empfnger fr das Fax definiert werden.

Durch Klick auf "Adressen" wird die Adressauswahl zur Auswahl weiterer
Empfnger aufgerufen. Aus der Adressauswahl knnen beliebig viele
zustzliche Empfnger bestimmt werden.


5.8 Auswahl des Sendezeitpunktes 

Das zeitversetze Senden von Telefaxen ist nur in unserer Software Tele 
Office, nicht aber in Junior Office verfgbar.
  

6. Die Adressauswahl

Um ein Telefax zu versenden, ist es notwendig, die Empfnger bestimmen
zu knnen. Junior Office stellt hierfr eine eigene Adressdatei zur
Verfgung.

Die Adressauswahl wird nicht als Modul nachgeladen, sondern ist fester
Bestandteil des Programms. 

Die Adressauswahl wird automatisch aufgerufen, wenn das Telefon-Icon 
im Layout-Modul angewhlt wird. 

Wollen Sie eigentlich gar kein Telefax erstellen, sondern nur die
Adressdatenbank bearbeiten, so knnen Sie diese ber den Menpunkt
"Adressen" aufrufen. Die Bedienung der Adressauswahl ist identisch, 
egal, ob diese ber den Punkt "Adressen", oder ber Anklicken des 
Telefon-Icons im Layout-Modul aufgerufen wurde. Der einzige 
Unterschied besteht darin, da beim Aufruf ber den Punkt "Adressen" 
nach Klick auf "OK" in der Adressauswahl kein Fax erstellt wird, 
sondern diese nur geschlossen wird. 


6.1 Das Fenster der Adressauswahl

Rufen Sie die Adressauswahl auf, so erscheint die in der Abbildung
gezeigte Dialogbox.

Diese besitzt im linken Teil ein Fenster, in dem die gespeicherten
Adressen angezeigt werden. Wie in GEM-Fenstern blich, kann hier mit
den Pfeiltasten im Balken auf der rechten Seite des Fensters vor- und
zurckgescrollt werden. Durch Klick in den Fllbalken wird
fensterweise weitergescrollt.

In der oberen Zeile des Auswahlfensters wird angezeigt, wieviele
Adressen selektiert sind.

In der unteren Zeile des Adressfensters wird das aktuelle Datenfeld
der sichtbaren Adressdatenstze angezeigt. Durch Anklicken der Pfeile
rechts und links von diesem Fenster kann innerhalb der Datenfelder
gescrollt werden. Hierbei wird fr die freidefinierbaren Datenfelder
"User1" und "User2" die Bezeichnung angezeigt, die in der
Konfiguration gewhlt wurde.


Eine Adresse wird durch Anklicken des Datensatzes im Auswahlfenster 
selektiert. Sollen mehrere Datenstze selektiert werden, so mu beim
Anklicken die "Shift"-Taste gedrckt sein. 

Normales Anklicken selektiert den angeklickten Datensatz und
deselektiert dabei alle anderen. Anklicken bei gedrckter
"Shift"-Taste fgt den angeklickten Datensatz zu den bisher
selektierten zu.

Haben Sie nach dem Erstellen eines Faxes und dem Aufruf der 
Adressauswahl ber das Telefon-Icon des Layout-Moduls hier Empfnger 
des Faxes selektiert und klicken dann auf den Button "OK" der 
Adressauswahl, so wird die Konvertierung des Faxes zur Versendung an 
die ausgewhlten Adressen gestartet. 

Die meisten Telefaxe, die Sie versenden, werden nur an einen Empfnger
gehen. Um Ihnen hier die Arbeit zu erleichtern, knnen Sie den
Empfnger auch mit Doppelklick auswhlen. Ein Doppelklick entspricht
einem einfachen Anklicken zur Auswahl und dem anschlieenden Anklicken
des "OK" Button. Auf Doppelklick wird der Empfnger also ausgewhlt
und das Fax erstellt, wenn die Adressauswahl aus dem Layout-Modul
aufgerufen wurde. Haben Sie die Adressauswahl aus dem Men aufgerufen,
wrde diese durch Doppelklick auf eine Adresse beendet.



6.2 Neueingabe von Adressen

Sobald die Adressauswahl aufgerufen wurde, knnen neue Adressen
eingegeben werden.

Hierzu gleich ein wichtiger Hinweis: Nach der Neueingabe von Adressen
werden diese zwar in dem Auswahlfenster angezeigt und knnen auch zum
Versenden eines Telefaxes benutzt werden. Diese wurden aber nur der
sich im Speicher befindlichen Adressdatei hinzugefgt, jedoch noch
nicht gesichert. Dies geschieht erst, wenn Sie im Men "Datei" der
Adressauswahl "Sichern" angewhlt haben. Vergessen Sie daher bitte
nach Neueingabe von Adressen nicht, einen dieser Menpunkte
aufzurufen. 

Durch diese Verfahrensweise sparen Sie sich Karteileichen in der
Adressdatei. Ein Empfnger eines Faxes mu grundstzlich in der
Adressdatei aufgenommen sein. Wollen Sie an diesen Empfnger nur
einmal faxen, wrde es wenig Sinn machen, ihn fest in die
Adressauswahl aufzunehmen. Klicken Sie daher nicht auf "Speichern",
wenn Sie die eingegebenen Empfnger, an die Sie gefaxt haben, nicht
dauerhaft in der Adressdatei behalten wollen. Alternativ zu diesem
Verfahren, knnen Sie Empfnger eines Faxes auch ber die 
Kurzfax-Funktion von Junior Office (Anwahl von Telefon-Icon bei 
gedrckter "Control"-Taste) eingeben. 

Klicken Sie auf den Button "Neu" in der Adressauswahl, so ffnet sich
die in der Abbildung gezeigte Eingabemaske, in der die Daten des
Empfngers eingegeben werden knnen. Hierbei kommen Sie durch Drcken
der "Return" oder der "Cursor runter" Taste immer ein Datenfeld
weiter, durch Drcken der "Cursor hoch"-Taste immer ein Datenfeld
zurck.

Die meisten Datenfelder sind fest vorgegeben. Eine Ausnahme bilden
hier die Datenfelder "User 1" und "User 2". Diese lassen sich frei
belegen und werden im Adressfenster durch die von Ihnen in der
Konfiguration definierten Begriffe ersetzt.

Haben Sie eine Adresse fertig eingegeben, so whlen Sie bitte den
Button "OK" an, damit die eingegebene Adresse in das Auswahlfenster
bernommen wird.

Soll diese dauerhaft gesichert werden, bitte die Anwahl von
"Datei/Speichern" nicht vergessen.



6.3 ndern einer Adresse

Wollen Sie eine oder mehrere Adressen ndern, so selektieren Sie diese
bitte im Auswahlfenster und whlen dann den Button "Bearbeiten" an.

Nun ffnet sich das gleiche Fenster wie zur Neueingabe der Adressen,
nur da diesmal die Datenfelder mit den Daten der zu ndernden Adresse
vorbesetzt sind. Die Bedienung entspricht der Neueingabe einer
Adresse. Haben Sie mehrere Adressen selektiert, so wird Ihnen nach
Anwahl von "OK" automatisch die nchste Adresse angezeigt.

Und auch hier bitte das anschlieende Speichern nicht vergessen.



6.4 Lschen von Adressen

Haben Sie eine oder mehrere Adressen selektiert und klicken auf den
"Lschen"-Button, so werden alle selektierten Adressen gelscht.
Vorher erfolgt eine Sicherheitsabfrage.

Auch hier gilt wieder, da das Lschen nur die sich im Speicher
befindliche Adressdatei betrifft. Um Adressen dauerhaft zu lschen,
mu anschlieend "Speichern" im Men "Datei" angewhlt werden.



6.5 Finden von Adressen

Dieser Menpunkt ist nur in Tele Office verfgbar. Hier knnen auf 
komfortable Weise Adressen gesucht und die Ergenisse mehrerer 
Suchvorgnge miteinander verknpft werden. 
 

6.6 Sortieren von Adressen 

Junior Office sortiert die Adressen immer alphabetisch nach dem 
Datenfeld "Name". In Tele Office kann ber diesen Menpunkt eine 
andere Sortierreihenfolge definiert werden.  


6.7 Das Men Datei

Klicken Sie auf den Schalter "Datei", so ffnet sich das in der
Abbildung gezeigte Pop-Up-Men.

In diesem ist in Junior Office nur das Speichern der Adressdatei unter 
dem Default-Namen "OFFICE.ADR" mglich. In Tele Office knnen hier 
zustzlich andere Adressdaten geladen, hinzugeladen, exportiert und 
importiert werden.  


6.7.1 Datei lschen 

Nach Anwahl dieses Menpunktes ffnet sich die Dateiauswahlbox und es
kann eine Datei zum Lschen ausgewhlt werden.


6.7.2 Neuer Ordner 

Nach Anwahl dieses Menpunktes ffnet sich die Dateiauswahlbox und es
kann der Pfad und Name eines Ordners angegeben werden, der dann von
Junior Office neu angelegt wird.



7. Die Faxauswahl

Die Faxauswahl erreichen Sie ber den Menpunkt "Fax anzeigen", durch
Anwahl des Disketten-Icons im Anzeige-Modul und Anwahl der Funktion
"Laden", oder ber den Menpunkt "Telefaxe".

Der Menpunkt "Faxstatus" ist nur zur bersicht ber ausgehende und
eingegangene Telefaxe gedacht. Nach Anwahl dieses Punktes sind alle
Funktionen der Faxauswahl verfgbar, bei Klick auf "OK" wird diese
aber beendet und ein selektiertes Fax wird nicht, wie bei Anwahl ber
"Fax anzeigen" oder "Laden" auf dem Bildschirm angezeigt.

Dieses Modul, welches ber die Menzeile oder das Pop-Up-Men
aufgerufen wird, dient zur bersicht ber empfangene und versendete
Faxe.

Nach Anwahl des Menpunktes ffnet sich das in der Abbildung gezeigte
Fenster, in denen alle versendeten und empfangenen Telefaxe angezeigt
werden. Um die Faxe unterscheiden zu knnen, vergibt Junior Office auf
den ersten Blick vllig verrckte Dateinamen, die den Zeitpunkt
hochgezhlt von einem Fixpunkt bezeichnen. Diese Dateinamen sind fr
den Benutzer aber nicht von Belang, denn in der Auswahlbox fr Faxe
werden die korrekten Daten angezeigt. Hierbei findet Junior Office nur
Faxe, die sich in den Verzeichnissen "FAXE.OUT" und "FAXE.IN" im
Ordner "OFFICE" befinden.

In der Auswahlbox wird an erster Stelle das Empfangsdatum des Faxes 
(bzw. das Erstellungsdatum bei versendeten Faxen) angezeigt. An
zweiter Stelle folgt ein Stichwort, welches vom Benutzer angegeben
werden kann und dem einfachen Auffinden von Faxen dient. An dritter
Stelle folgt dann bei versendeten Faxen noch der Versendezeitpunkt.
Last but not least finden Sie an letzter Stelle eine Angabe
"Empfnger/Absender". In dieser wird bei versendeten Faxen der Inhalt
des Datenfeldes "Name" der Adressverwaltung, bei empfangenen Faxen die
bermittelte ID angezeigt. Handelt es sich um ein Serienfax, so
enthlt dieses Feld den Namen des ersten Empfngers, hinter dem sich
eine Angabe befindet, an wieviele Empfnger das Fax versendet werden
soll.

Vor dem Fax befindet sich ein Pfeil. Zeigt dieser nach rechts, so
handelt es sich um ein empfangenes, zeigt er nach links, um ein
versendetes Telefax.

Rechts vom Fax befinden sich ggf. noch weitere Merkmale. Ein kleines
"f" bedeutet, da das Fax im Fine-Modus erstellt oder empfangen, ein 
Hkchen, da das Fax erfolgreich versendet, ein groes "G", dadas 
Telefax vom Benutzer als gesehen markiert wurde und ein Stern, da der 
Versand des Faxes gesperrt wurde. 

Telefaxe knnen mit der Maus selektiert werden, wobei sich hier nur
ein Fax zur Zeit auswhlen lt. Auf das selektierte Fax knnen dann
die Funktionen der Schalterspalte "Telefaxe" angewendet werden.



7.1 Telefaxe lschen

Die Anwahl dieses Schalters lscht das selektierte Telefax von der
Festplatte oder Diskette. Sind bei Anwahl dieses Schalters mehrere
Telefaxe selektiert, so werden diese alle gelscht.



7.2 Stichwort

Klicken Sie diesen Schalter an, so ffnet sich eine Dialogbox, in der
fr das selektierte Fax ein Stichwort eingegeben werden kann, welches
spter in der Faxauswahl erscheint. Die Angabe eines Stichwortes dient
nur der besseren bersicht. Sind bei Anwahl dieses Schalters mehrere
Telefaxe selektiert, so ffnet sich die Dialogbox zur Eingabe eines
Stichwortes nacheinander fr jedes selektierte Fax.



7.3 Gesehen

Wird dieser Schalter angewhlt, so erhlt das selektierte Fax den
Vermerk "Gesehen", gekennzeichnet durch ein groes "G" im
Auswahlfenster. 

Auch dieser Punkt dient nur Ihrer Orientierung. Sind bei Anwahl dieses
Schalters mehrere Telefaxe selektiert, so erhalten diese alle den
"Gesehen"-Vermerk. Die Anwahl des "Gesehen"-Schalters bei Selektierung
eines bereits als gesehen markierten Telefaxes hebt diese Markierung
wieder auf.



7.4 Nochmal

Alle ausgehenden Telefaxe mten in der Auswahlbox durch einen Haken
gekennzeichnet sein, denn nur dann sind diese erfolgreich versendet
worden. Fehlt dieser Haken, so wissen Sie, da dieses Fax den
Empfnger nicht oder nur fehlerhaft erreicht hat. Da Junior Office die
eingestellte Anzahl der Versuche durchgefhrt hat, ist dieses Fax
jetzt als nicht versendet abgelegt worden.

Der Schalter "Nochmal" setzt die Anzahl der Wahlwiederholungen wieder
auf Null, so da Junior Office dieses Fax erneut versendet.

Haben Sie Junior Office daran gehindert, die eingestellte Anzahl der
Wahlwiederholungen durchzufhren (z.B. indem Sie den Versand gesperrt
haben), so wird auch dieses Fax als nicht erfolgreich versendet
behandelt, aber in diesem Falle wrde Junior Office bei der nchsten
Freigabe des Faxversandes die fehlenden Anwahlversuche nachholen.

Etwas problematischer wird das Ganze bei versendeten Serienfaxen. Fr
diese legt Junior Office nmlich nur eine Faxdatei an, in deren Header
sich alle selektierten Adressen befinden. Demzufolge taucht ein
Serienfax auch nur als ein Fax in dieser Auswahlbox auf. Trgt dieses
keinen Haken, so bedeutet dies, da ein oder mehrere Empfnger nicht
erreicht wurden. Klicken Sie nun auf "Nochmal", so sendet Junior Office
das Serienfax nur an die Empfnger, die bisher nicht erreicht wurden.
Eine genaue Auflistung ber die erreichten Empfnger ist nur der von
Junior Office angelegten Logdatei zu entnehmen.



7.5 Sperren

Mit diesem Schalter wird der Versand der selektierten Telefaxe
gesperrt. Diese werden vom Faxtreiber dann nicht versendet. Als
Kennzeichen der Sperrung erhlt das Fax einen Stern. Um die Sperre
wieder aufzuheben, mu das Telefax nochmal selektiert und der Schalter
"Sperren" angewhlt werden.

Stellen Sie sich vor, Sie haben insgesamt fnf Telefaxe erstellt und
geben den Versand frei. Beim Versuch, das zweite Fax zu versenden,
bemerken Sie, da sich auf der anderen Seite gar kein Faxgert
befindet, bzw. dieses nicht abhebt. In dieser Situation wrde es wenig
Sinn machen, die eingestellte Anzahl der Wahlwiederholungen fr dieses
Fax durchzufhren. Sperren Sie in diesem Falle erstmal den Versand im
Faxtreiber und geben diesem Telefax dann den "Gesperrt"-Status. Nach
erneuter Freigabe des Versandes im Treiber wird dieser die anderen
Telefaxe jetzt versenden, ohne es bei dem gesperrten nochmal zu
versuchen.

Sie knnen die Sperre dann spter wieder aufheben, um einen erneuten
Versuch zu starten.



7.6 Eingehende/Ausgehende Faxe

Whlen Sie den Menpunkt mit den beiden Pfeilen an, so ffnet sich ein
Pop-Up-Men, in dem ausgewhlt werden kann, ob nur eingegangene, nur
ausgehende Faxe, oder beide angezeigt werden sollen.



7.7 Archivieren von Faxen

Junior Office bietet die Mglichkeit, Faxe dauerhaft zu archivieren,
indem diese einfach in der Faxauswahl nicht gelscht werden.

Bei hufiger Nutzung wird dieses evtl. dazu fhren, da die Faxauswahl
viele Dateien anzeigt, die in der Regel nicht gebraucht werden. Diese
knnen in ein anderes Verzeichnis kopiert werden. Gehen Sie hierzu
folgendermaen vor:

Lschen Sie alle Faxe, die nicht archiviert werden sollen. Legen Sie
dann auf der Festplatte einen Ordner beliebigen Namens an (z.B. 
"03_94.FAX"). Kopieren Sie in diesen Ordner die beiden Ordner 
"FAXE.IN" und "FAXE.OUT" mit allen sich darin befindlichen Faxen. 

Wollen Sie spter mal auf archivierte Faxe zurckgreifen, so klicken
Sie in der Faxauswahl in die Menzeile, wo der Pfad fr den
Office-Ordner angegeben ist. Es ffnet sich die Dateiauswahlbox und
der Archivordner kann ausgewhlt werden, worauf in der Auswahl alle
archivierten Faxe angezeigt werden. Junior Office greift hierzu immer
auf die Unterordner "FAXE.IN" und "FAXE.OUT" in dem ausgewhlten
Verzeichnis zu.

Diese Funktion ist auch in der Auswahlbox zum Anzeige-Modul verfgbar,
so da archivierte Faxe auch spter angezeigt, ausgedruckt und als
IMG-Grafik gespeichert werden knnen.



8. Das Modul "Fax anzeigen"

Dieses Modul dient zum Anzeigen, Ausdrucken und Speichern empfangener
oder versendeter Telefaxe. Es wird vom Layout-Modul durch Anklicken
des "Lupe"-Icons direkt aufgerufen.

Whlen Sie dieses Modul an, so wird die im Punkt "Faxauswahl"
beschriebene Auswahlbox geffnet. Selektieren Sie ein Fax und klicken
auf "OK", so wird dieses in das Anzeigemodul geladen. Hierzu wird das
Fax zur Bildschirmanzeige konvertiert.



8.1 Die Kopfzeile des Anzeige-Fensters

In der Kopfzeile wird Ihnen die Auflsung des angezeigten Telefaxes in
Pixeln und in DPI und die im Pop-Up-Men des Icons mit der Lupe
gewhlte Vergrerung angezeigt.



8.2 Die Icons des Anzeige-Fensters

8.2.1 Das Disketten-Icon

Das oberste Icon hat als Symbol eine Diskette. Dieses dient zur
Auswahl eines Telefaxes zur Anzeige im Fenster bzw. zum Abspeichern
eines Faxes als IMG-Grafikdatei.

Klicken Sie dieses Icon an, so ffnet sich ein kleines Pop-Up-Men,
welches die Auswahl zwischen "Fax laden" und "IMG speichern" bietet.

Nach Anwahl von "Fax laden" ffnet sich die Faxauswahlbox und
empfangene oder versendete Faxe knnen geladen werden.

Mit dem Menpunkt "IMG speichern" kann das gerade angezeigte Fax als
IMG-Grafikdatei gespeichert werden. Wird dieser angewhlt so erhalten
Sie eine Abfrage, ob das Fax im Verhltnis 1:1 oder 1:x gespeichert
werden soll. 1:1 bedeutet, da die Grafik exakt die Gre des
Telefaxes erhlt, die auch in der zweiten Fensterzeile angezeigt wird.
1:x bedeutet, da das Fax in der eingestellten Darstellungsgre (bei
Darstellung in 1:2 also in halber Gre) gespeichert wird. Hierbei
wird aber immer das gesamte Fax, nicht nur der gerade auf dem
Bildschirm sichtbare Ausschnitt, gespeichert.

Mit Hilfe der Funktion "IMG speichern" ist es mglich, das
Telefaxmodem als Scanner zu "mibrauchen". Aus den gespeicherten
Grafiken knnen spter mit einem Grafikprogramm Bereiche
ausgeschnitten und weiterbearbeitet werden. Bei Zweifarbgrafiken ohne
Rasterung sind diese Grafiken durchaus zu gebrauchen, bei gerasterten
Grafiken gengt die Faxauflsung von hchstens 200 DPI allerdings
nicht.

Auf diese Weise kann auch auf einfachste Weise eine Kopf- und
Fuzeilengrafik fr zu versendende Telefaxe erzeugt werden. Faxen Sie
sich einfach selber Ihren persnlichen Briefbogen zu, lassen sich
dieses Fax anzeigen und speichern es im "Fax anzeigen"-Modul als
IMG-Grafik ab. Diese mu dann in einem Grafikprogramm nachbearbeitet
werden und die entsprechenden Ausschnitte knnen dann in der
Konfigurationsdatei wieder als Kopf-und Fubereiche fr zu versendende
Telefaxe angegeben werden. Auf diese Weise erhlt Ihr Computer-Fax
dasselbe Aussehen wie Ihre Briefe.

Wurde das Anzeige-Modul automatisch aus dem Modul zum Erstellen eines
Telefaxes aufgerufen, so wird das gerade aktuelle Fax automatisch
eingeladen und angezeigt.



8.2.2 Das Drucker-Icon

Klicken Sie das Drucker-Icon an, so wird ein Ausdruck als Grafik auf
dem angeschlossenen Drucker gestartet.

Junior Office ldt jetzt den definierten GDOS-Druckertreiber nach und
fragt in einer Dialogbox, ob das Fax in Originalgre oder in 90%
ausgedruckt werden soll. Diese Mglichkeit der Verkleinerung um 10%
ist sehr wichtig, da die GDOS-Druckertreiber immer seitenorientiert
arbeiten. Der Ausdruck ist in der Lnge nur soweit mglich, wie die
Seitenlnge im GDOS-Treiber definiert ist. Hierbei hat jeder
Druckertreiber auch noch feste obere und untere Rnder.

Die meisten Telefaxe, die Sie erhalten, sind vom Sender im
DIN-A-4-Format erstellt. Hinzu kommen immer noch 1-3 Zeilen, die die
Absender-ID enthalten. Insgesamt sind empfangene Telefaxe folglich
meist etwas lnger als DIN-A-4. Bei Ausdruck in Original-Gre wrden
die untersten Zeilen des Faxes dann fehlen.

Beim Ausdruck in 90% passen auch lngere Telefaxe noch auf eine
Druckerseite. Probleme gibt es dann nur noch bei extrem berlangen
Telefaxen, die Sie aber normalerweise nicht erhalten werden. Ein
solches Fax mte als IMG-Grafik gespeichert und dann ber eine andere
Anwendersoftware ausgedruckt werden.

Da Junior Office sich zum Ausdruck der GDOS-Druckertreiber bedient, ist
es hierzu notwendig, da ein GDOS installiert ist, der Druckertreiber
in der Datei "ASSIGN.SYS" angegeben wurde und dieser sich auch im
Ordner "GEMSYS" auf der Bootpartition befindet. Bitte lesen Sie hierzu
im Abschnitt "Installation" nach.



8.2.3 Das Telefon-Icon 

Dieses Icon ist in Junior Office nicht anwhlbar. In Tele Office dient 
es dazu, empfangene Telefaxe an andere Empfnger weiterzuleiten. 



8.2.4 Das Icon Blatt drehen

Das nchste Icon zeigt eine gekippte Seite mit zwei Pfeilen. Dies ist
das Symbol fr eine gedrehte Seite. Klicken Sie dieses Icon an, so
wird das Telefax "auf den Kopf" gestellt. Auf den ersten Blick
vielleicht eine sinnlose Funktion; aber stellen Sie sich mal vor, Sie
haben ein Fax empfangen, welches der Absender mit der Unterseite
zuerst versendet hat...



8.2.5 Die Icons Seite vor und zurck

Das Icon mit der Seite und dem Pfeil nach rechts zeigt (bei
mehrseitigen Faxen) die nchstfolgende Seite an. Das Icon mit der
Seite und dem Pfeil nach links analog hierzu die vorige Seite.

Haben Sie ein mehrseitiges Fax erhalten und wollen sich zum Beispiel
nach der ersten Seite direkt die vierte anzeigen lassen, so fhren Sie
einfach einen Doppelklick auf ein aktiviertes Pfeil-Icon aus.
Daraufhin ffnet sich eine Dialogbox, in der die gewnschte Seite zum
Anzeigen ausgewhlt werden kann.



8.2.6 Das Lupen-Icon

Nach Anklicken des Icons mit der Lupe ffnet sich ein Pop-Up-Men, in
dem die gewnschte Darstellung des Faxes angewhlt werden kann.
Hierbei haben Sie die Wahl zwischen 1:1, 1:1.5, 1:2, 1:2.5 und 1:3
Auflsung. Welche Auflsung die sinnvollste ist, hngt davon ab, in
welcher Auflsung der angeschlossene Monitor arbeitet.

Im Men befindet sich jede der Auflsungen einmal mit dem Zusatz
"Quick" und einmal ohne diesen.

Die "Quick"-Modi sind eine einfache Art der Dekodierung von
Telefaxdateien. In den Modi ohne "Quick"-Zusatz findet eine
aufwendigere Dekodierung statt, die auch entsprechend mehr Rechenzeit 
bentigt. Dafr haben Sie in diesen Modi die Mglichkeit, den 
Kontrast, bis hin zum Fotomodus, zu ndern, wodurch Telefaxe teilweise 
deutlich besser dargestellt werden. Die Auflsungen ohne den 
"Quick"-Zusatz sind in Junior Office nicht anwhlbar; diese sind nur 
in Tele Office verfgbar. 

Beim Schlieen des Fensters zum Anzeigen von Telefaxen wird neben der
Position und Gre des Fensters auf dem Bildschirm auch die gewhlte
Auflsung und ggf. der gewhlte Kontrast mit abgespeichert.



8.2.7 Das Kontrast-Icon

Mit diesem Men ist es mglich, fr die Faxe in den Darstellungsmodi
ohne den Zusatz "Quick"  einen Kontrast zu whlen, der eine bessere
Lesbarkeit des Faxes mit sich bringt. Die Einstellung "Foto" wandelt
ein von einem Graustufenfaxgert gerastert versandtes Telefax wieder
zurck in echte Graustufen. Dieses ist aber nur auf Atari TT in der
Auflsung 640*480 mit 16 Farben, auf Falcon mit 256 Farben oder auf
anderen Atari-Rechnern, die mit Farbgrafikkarten ausgerstet sind,
mglich.

Diese Funktion ist nur in Tele Office, nicht aber in Junior Office 
verfgbar. 


8.2.8 Das Informations-Icon

Dieses Icon zeigt Ihnen Seriennummer und Copyright des Programms.



8.3 Bewegen des Telefaxes im Fenster

Das verwendete Fenster zum Anzeigen von Telefaxen pat sich
automatisch der Auflsung des Bildschirms an. Dadurch kann auf
Grobildschirmen ein grerer Ausschnitt des Faxes auf dem Bildschirm
angezeigt werden als auf dem SM 124.

Bei sehr kurzen Faxen kann es passieren, da das Anzeigefenster so
klein geffnet wird, da nicht mehr alle Icons sichtbar und anwhlbar
sind. Schalten Sie in diesem Falle durch Doppelklick in das
Anzeigefenster auf 1:1 Auflsung um. Das Fenster kann daraufhin grer
gezogen werden.

Das Fenster besitzt die von GEM-Fenstern bekannten Fllbalken rechts
und unten mit den Pfeilen zum Scrollen. In dieser kann durch Klick in
den Fllbalken fensterweise, durch Anklicken der Pfeile hoch und
runter in kleinen Schritten gescrollt werden. Zustzlich lt sich der
angezeigte Ausschnitt des Faxes auch durch Bettigen der Cursortasten
bewegen.

Der grte Komfort beim Anzeigen von Faxen drfte aber durch die
Mglichkeit geschaffen sein, den angezeigten Ausschnitt des Telefaxes
mit der Maus auf dem Bildschirm zu bewegen.

Klicken Sie mit der linken Maustaste in den Bereich, in dem das Fax
angezeigt wird, und halten die Maustaste gedrckt, so erscheint die
"Patschhand" und das Fax kann, bei gedrckter Maustaste, auf dem
Bildschirm verschoben werden. Hierbei fllt Ihnen vielleicht auf, da
das Fax beim Angreifen gelegentlich auf dem Bildschirm verschoben
wird. 

Dies ist, je nach Anklickpunkt, teilweise notwendig, damit Sie bei
gedrckter Maustaste das gesamte Fax auf dem Schirm verschieben
knnen.

Das angezeigte Telefax kann grundstzlich in zwei Auflsungen
dargestellt werden; in der ber das Icon mit der Lupe gewhlten
Auflsung und zustzlich in der 1:1 Darstellung fr Details.

Fhren Sie zum Wechsel der Auflsungen bitte einen Doppelklick in das
Anzeigefenster durch.



9. Der Faxtreiber

Zu Junior Office liefern wir zwei Faxtreiber. Der Treiber mit dem Namen
"FAXDRV.ACC", der sich auf der ersten Ebene der Programmdiskette
befindet, ist kompatibel zu Modems, die nach der Class-2-Norm (EIA
TR29.2) angesteuert werden.

Im Ordner "SIERRA.DRV" befindet sich ein Treiber mit demselben Namen,
der zu Modems kompatibel ist, die nach der Sierra-Norm angesteuert
werden. Zum Einsatz des Sierra-Treibers mu in der Konfiguration/Modem
unter "Minimale Lnge einer Zeile" ein Wert von mindestens 25
eingetragen sein und der RTS/CTS-Patch "RS232ENC.PRG" mu installiert
sein.

Auch bei Benutzung des Class-2-Faxtreibers wird das RTS/CTS-Handshake
benutzt. Es mu unbedingt sichergestellt sein, da dieses bei der
verwendeten TOS-Version absolut korrekt funktioniert. Wir empfehlen
auch hier den Patch "RS232ENC.PRG".

Verwenden Sie zum Einsatz auf dem Atari Falcon 030 bitte statt des 
Programms "RS232ENC.PRG" bitte das von Atari gelieferte Programm 
"FPATCH2.PRG". 
 


9.1 Versenden von Telefaxen 

Das eigentliche Versenden von Telefaxen hat uns vor groe Probleme
gestellt, sollte es doch mglichst komfortabel und flexibel sein und
natrlich auf allen Rechnern einwandfrei funktionieren.

Die erste Idee war, das Versenden vollstndig im Hintergrund laufen zu
lassen, so da eine laufende andere Anwendung nicht gesperrt wird.
Diese Idee war natrlich faszinierend, wir haben aber (vorlufig)
davon Abstand genommen, da es bedingt durch die fehlenden
Multitasking-Fhigkeiten des Atari zu Problemen mit langsamen Rechnern
und zu Kompatibilittsproblemen mit einigen Anwenderprogrammen kommen
kann.

Junior Office sperrt jetzt fr die Dauer des Versendens (und Empfangens)
eines Faxes eine gerade laufende Anwendung und informiert durch eine
Dialogbox darber, da gerade Telefaxe versendet oder empfangen
werden.

So weit, so gut. Aber - wann soll ein Versand jetzt gestartet werden?
Sicherlich, zu dem Zeitpunkt, den Sie beim Konvertieren gewhlt haben.
Sie wollen aber eigentlich zwei Faxe nacheinander an verschiedene
Teilnehmer senden und haben wenig Lust, mit der Erstellung des zweiten
Faxes zu warten, bis das erste abgesandt ist. Junior Office wrde ja in
dem Moment, in dem Sie den Versand starten, gnadenlos zuschlagen und
Ihren Rechner bis zum erfolgreichen Versand sperren.

Ein solches Verhalten des Programmes ist nicht das, was wir unter
Komfort verstehen. Daher geht Junior Office einen anderen Weg.

Der Telefax-Versand (und -Empfang) erfolgt ber das Programm
"FAXDRV.ACC". Dieses Programm erhlt vom Layout-Modul eine Message,
da ein Fax erstellt wurde, liest sich aus dem Header der
konvertierten Datei den Zeitpunkt der Versendung aus und startet den
Versand, sobald dieser Zeitpunkt erreicht ist.

Dieses passiert aber nur dann, wenn Sie den Versand freigegeben haben.

Rufen Sie das Faxtreiber-ACC auf, so ffnet sich die in der Abbildung
gezeigte Oberflche. Im oberen Button kann der Faxversand freigegeben
bzw. gesperrt werden. Steht dieser Button auf "Versand gesperrt", so
ist der Versand zur Zeit gesperrt und kann durch einmaliges Anklicken
freigegeben werden. Steht dieser Button auf "Versand freigegeben", so
ist der Faxversand zur Zeit freigegeben und kann durch einmaliges
Anklicken gesperrt werden.

Ist die Freigabe aktiviert, so versendet Junior Office die Faxe sofort
nach der Erstellung. Ist dieser Menpunkt nicht aktiviert, so
versendet Junior Office erstellte Faxe erst zu dem Moment, wo Sie die
Freigabe aktivieren. 

In diesem Falle werden alle noch nicht versandten Faxe in der
Reihenfolge der Erstellung nacheinander abgeschickt.

Haben Sie den Rechner ausgeschaltet, obwohl noch Faxe zur Versendung
vorgesehen waren, so erkennt Junior Office dies, sobald Sie das nchste
Mal den Versand freigeben und holt diesen dann nach.


9.2 Empfangen von Telefaxen 

Der Faxtreiber ist auch fr den Empfang eines Telefaxes zustndig. 

Hier gibt es zwei Mglichkeiten, den manuellen und den automatischen
Empfang. Beim automatischen Empfang fragt der Faxtreiber die Ring-
Indicator-Leitung an der seriellen Schnittstelle ab und geht auf
Faxempfang, sobald ein Anruf registriert wird. Die empfangenen Faxe
werden immer in den Ordner "OFFICE/FAXE.IN" gespeichert. Der
automatische Empfang wird aktiviert, indem in der Oberflche des
Faxtreibers der Schalter "Auto-Empfang an" aktiviert wird. Nach Anwahl
von "OK" ist der Faxtreiber fr den Empfang "scharf gemacht". Kommt
ein Anruf, so informiert er ber den Empfang durch eine sich
automatisch ffnende Dialogbox. Diese Art des Telefax-Empfangs bringt
es mit sich, da das Faxmodem grundstzlich bei einem Anruf die
Leitung bernimmt, gleichgltig, ob es sich um einen Fax- oder 
Telefonanruf handelt. Soll nur gelegentlich ein Fax empfangen werden, 
so kann der automatische Empfang ausgeschaltet werden. Kommt ein Anruf 
und Sie hren anhand des Pfeiftons, da es sich um einen Faxanruf
handelt, so knnen Sie den Faxtreiber als ACC aufrufen und das Modem
durch Anklicken des Buttons "Empfangen" veranlassen, die Leitung zu
bernehmen und das Fax zu empfangen.

Sowohl beim automatischen, als auch beim manuellen Empfang ffnet sich
eine Dialogbox, in der whrend des Empfangs die ID des anrufenden
Faxgertes, die bertragungsgeschwindigkeit, die Auflsung und die
Anzahl der empfangenen Seiten angezeigt wird.

Whrend des Empfangs eines Telefaxes wird der Rechner gesperrt und
anschlieend wieder freigegeben.

Zum Anzeigen empfangener Faxe lesen Sie bitte in den Abschnitten ber
die Faxauswahl und das Modul "Fax anzeigen" nach.

ffnet sich die Box "Fax empfangen" bei einem eingehenden Anruf und
aktiviertem automatischem Faxempfang nicht, so hat Junior Office den
Ring-Indicator an der seriellen Schnittstelle nicht erkannt. Mgliche
Ursachen hierfr sind eine fehlende Leitung (PIN 22) im seriellen
Kabel oder der aktivierte Ringfilter in "Konfiguration/Schnittstelle".

Der Empfang von Telefaxen ist eine absolut zeitkritische 
Angelegenheit.  Andere Telefaxprogramme gehen daher den Weg, eine
komplette Faxseite erst in den Speicher zu legen und beim
Seitenwechsel auf Festplatte zu  speichern. Aufgrund der langsamen
Schreibzugriffe auf Diskette reicht hierfr die Zeit des
Seitenwechsels nicht aus, was dazu fhrt, da maximal eine Seite auf
Diskette empfangen werden kann.

Junior  Office geht hier einen anderen Weg. Die empfangenen Daten werden
stndig whrend des Empfangs auf den Datentrger geschrieben. Whrend
des Schreibzugriffs mssen dabei die eingehenden Daten im Puffer der
seriellen Schnittstelle gespeichert werden. Der minimale Puffer
hierfr ist auf 4 KB gesetzt. Hiermit gab es mit keiner der von uns
getesteten Festplatten Probleme. In der Konfiguration kann im
Menpunkt "Modem" die Gre des Puffers konfiguriert werden. Die
maximale Puffergre ist 31 KB. Bitte setzen Sie den Puffer nur dann
hoch, wenn es Fehler in empfangenen Telefaxen gibt.

Von vielen Kunden wurde gewnscht, den Faxempfang auf Diskette zu
ermglichen. Dies ist problematisch, da Diskettenlaufwerke beim
Schreibzugriff zu langsam sind. Der Faxtreiber von Junior Office holt
sich daher beim Erkennen eines Anrufes den gesamten Restspeicher des
Rechners, wenn der Pfad fr den Faxtreiber auf das Diskettenlaufwerk
gesetzt ist. Ein eingehendes Fax wird jetzt erst im Speicher des
Rechners gepuffert und nach abgeschlossener bertragung auf die
Diskette gespeichert. Auf diese Weise ist es jetzt mglich, nur den
Rechner zum Empfang laufen zu lassen, ohne da die Festplatte
eingeschaltet ist.

Bitte bedenken Sie hierbei,da auf der Programmdiskette nur wenig
Platz fr empfangene Faxe bleibt. Wir empfehlen Ihnen daher, sich zum
Empfang auf Diskette eine extra "Empfangsdiskette" anzulegen. Diese
mu den Faxtreiber "FAXDRV.ACC" enthalten, in dem der Pfad fr Faxe
auf A:\OFFICE\ gesetzt ist. Im Ordner "OFFICE" mssen sich die
Unterordner "FAXE.IN", "FAXE.OUT" und "SYSTEM" befinden. Im Ordner
System mssen die Dateien "OFFICE.TOC" und "FAXDRV.TDC" stehen. Im
Ordner "AUTO" mu sich das Programm "RS232ENC.PRG" befinden.

Belassen Sie zustzlich noch das Programm "J_OFFICE.PRG" und im Ordner 
"OFFICE" den Ordner "MTX" mit dem Modul "VIEW.MTX", so knnen Sie sich 
die Faxe sogar noch von Diskette anzeigen lassen. In dieser 
Konfiguration verbleiben noch ca. 500 KByte Platz fr Telefaxe. Eine
Faxseite belegt im Durchschnitt ca. 50KB Speicher. Seiten mit vielen
Grafiken und vor allem Graurasterungen knnen allerdings auch sehr
viel grer werden. Aus diesem Grunde sollte der Empfang auf Diskette
nur gewhlt werden, wenn nicht viele Faxe erwartet werden und Sie
sollten tglich nach eingegangenen Faxen sehen und diese von der
Diskette auf die Festplatte kopieren.

Zum Empfang eines Telefaxes fragt Junior Office die
Ring-Indicator-Leitung (PIN 22) an der RS-232-Schnittstelle ab. Sobald
das Modem einen eingehenden Anruf registriert, setzt es diese Leitung
auf "High". Junior Office beginnt daraufhin, das Modem auf Fax zu
konfigurieren und hebt nach erfolgreicher Konfigurierung ab, um das
Fax zu empfangen. Damit dieses funktioniert, mu der PIN 22 im
seriellen Kabel (25-poliges Anschlukabel) auch wirklich belegt sein.
Es drfen im RS-232-Kabel keinerlei Brcken vorhanden sein.

Die AA-LED des Modems (signalisiert Anrufbereitschaft) darf NICHT
aktiviert sein, andernfalls wrde das Modem im Datenmodus abheben und
versuchen, eine Datenverbindung herzustellen, ehe es noch von Junior
Office auf Fax konfiguriert wre. Die AA-LED kann in einem
Terminalprogramm mit dem Befehl ATS0=0 deaktiviert werden. Diese
Einstellung lt sich mit AT&W0 abspeichern (siehe auch
Modemhandbuch).



10. Fenstergren und -Positionen

Bei der Arbeit mit Junior Office werden mehrere Fenster geffnet, die in
Gre und Position frei auf dem Bildschirm positioniert werden knnen.
Um Ihnen die Arbeit zu ersparen, diese Fenster jedesmal neu der
verwendeten Bildschirmauflsung anzupassen, speichert Junior Office beim
Schlieen eines Fensters ber den Schlieschalter in der linken oberen
Ecke automatisch die Fenstergre und Position in der Datei
"WINDOWS.PAR" im Ordner "OFFICE/SYSTEM" ab. Fr das Anzeige-Fenster
wird gleichzeitig die gewhlte Auflsung und ggf. der gewhlte
Kontrast mit abgespeichert.

Dieses Abspeichern geschieht bei jedem Schlieen eines Fensters. Haben
Sie Gre und Position des Fensters einmal der Bildschirmauflsung
angepat und mchten nicht, da sptere nderungen immer gespeichert
werden, so setzen Sie im Desktop fr die Datei "WINDOWS.PAR" einfach
den Schreibschutz.



11. Die Logdatei von Junior Office

In der Faxauswahlbox werden nur Telefaxe angezeigt, die nicht gelscht
wurden. Manchmal kann es aber auch von Interesse sein, zu sehen, wann
ein gelschtes Fax versendet oder empfangen wurde.

Hierfr legt Junior Office eine Logdatei im ASCII-Format an, die mit
jedem Editor angezeigt und bearbeitet werden kann. Zur besseren
bersicht wird fr jeden Monat eine separate Datei angelegt. Die Datei 
der versendeten Faxe fr Januar 1994 wrde "FLOG0194.OUT"heien, die 
fr empfangene Faxe "FLOG0194.IN". Diese Dateien befinden sich 
grundstzlich im Ordner "OFFICE/SYSTEM". 

Fr jeden vorgenommenen Versuch, ein Fax zu senden oder zu empfangen,
wird eine Zeile angelegt. Hier nun ein Beispiel fr die Logdatei fr
versendete Faxe:



	1	2	3	4	5	6	7	8	9	10



	Mo.	13.	13:41	01:28	02	+49 431 35984	TKR	0	0	1



Hierbei bedeuten:

1	Wochentag (in diesem Falle Mo. fr Montag)

2	Tag im Monat

3	Uhrzeit

4	Online Zeit

5	Anzahl der Seiten

6	Empfangene ID des Faxgertes

7	Name des Empfngers aus der Faxdatei

8	Error Code

9	Anzahl der Seiten mit bertragungsfehlern

10	Nummer des Versuchs



Folgende Error-Codes knnen auftauchen:

0	Alles in Ordnung, keine Fehler

1	Modemfehler

2	Kein Connect

3	Post-Page-Error, Fehler beim Seitenwechsel/Seitenende

4	Verlorener Carrier

5	Abbruch durch Benutzer

6	Anschlu war besetzt



Die Logdatei fr empfangene Faxe enthlt nur die Angaben des
Wochentages, der Zeit, Onlinezeit, Seitenanzahl und die bermittelte
ID des anrufenden Faxgertes.



12. Die Coverpage

Junior Office kann dem eigentlichen Telefax eine sogenannte Coverpage
(auf Deutsch auch Vorseite) voranstellen.

Speziell beim Computerfax ist eine solche Coverpage blich, die die
Absender- und Empfngerangaben enthlt und den Empfnger ggf. noch
ber die Anzahl der zu sendenden Seiten etc. informiert.

In Junior Office ist es zustzlich noch mglich, jeder Vorseite eine
Kurzmitteilung von maximal 10 Zeilen Text mit je 50 Zeichen
hinzuzufgen.

In "Konfiguration/Seitengestaltung" kann definiert werden, ob eine
solche Vorseite fr das Arbeiten im Layout-Modul, fr das Erstellen
von Faxen aus externer Anwendersoftware, oder fr beides benutzt
werden soll.

Bei der Arbeit im Layout-Modul wird man die Coverpage selten 
bentigen, da mit dem Layout-Modul erstellte Telefaxe ja sowieso feste 
Kopf- und Fubereiche mit Grafik und Text enthalten knnen. 

Besonders sinnvoll wird dieses erst bei Verwendung von Tele Office, da 
hier Telefaxe aus vielen Anwenderprogrammen erstellt werden knnen.
  
In "Konfiguration/Seitengestaltung" kann fr die Coverpage eine 
IMG-Grafik und ein ASCII-Text definiert werden, der grundstzlich
jeder Vorseite hinzugefgt wird. Sinnvollerweise enthlt die Grafik
Ihren Briefkopf mit Absenderangaben und der Text durch Platzhalter
allgemeine Angaben zum Empfnger, Sendezeitpunkt, Anzahl der Seiten
etc. Zu dieser Grafik und diesem Text gilt alles, was in diesem
Handbuch zu den Briefkopf-Texten und -Grafiken gesagt wurde. Haben Sie
sich solche fr die Arbeit mit dem Layout-Modul bereits erstellt, so
knnen diese einfach fr die Coverpage bernommen werden.

Die Vorseite wird von Junior Office automatisch erstellt, wenn diese in
der Konfiguration aktiviert wurde. Ohne diesen Eintrag in der
Konfiguration kann, auch in Ausnahmefllen, keine Vorseite benutzt
werden. Umgedreht kann bei Aktivierung der Coverpage in der
Konfiguration fr einzelne Faxe auf eine Vorseite verzichtet werden.

Ist die Coverpage in der Konfiguration aktiviert, so ffnet Junior 
Office bei Auswahl des Empfngers ber das Telefon-Icon (Layout-Modul) 
die in der Abbildung gezeigte Dialogbox, in die eine Kurzmitteilung 
von maximal 10 Zeilen a 50 Zeichen eingetragen werden kann. 

In dieser Dialogbox kommt man durch die Tasten "Return", "Tab" oder 
"Cursor runter" immer eine Zeile tiefer. Innerhalb der Box kann in
hhere Zeilen nur durch die Taste "Cursor hoch" oder durch Anklicken
der Zeile mit der Maus gewandert werden.

Der Button "OK" erstellt die Vorseite wie eingegeben und fgt dieser
automatisch die definierte Grafik und den Text hinzu.

Durch Anklicken des Buttons "Ohne" wird dieses Fax ohne Vorseite
erstellt.

Der Button "Abbruch" dient zum Abbruch der gesamten Funktion; es wird 
kein Telefax erstellt. 

Nach krzester Zeit werden Sie bemerken, da die Kurzmitteilungen, die
in der Coverpage eingegeben werden, immer hnlich sind, bzw. zumindest
immer wiederkehrende Floskeln wie z.B. "Sehr geehrter Herr..." oder
"Mit freundlichem Gru..." enthalten. Es wre natrlich ziemlich
lstig, wenn diese immer wieder neu eingegeben werden mten. Daher
ist es mglich, mit einem Editor einen reinen ASCII-Text zu erstellen,
der spter immer als Default in die Kurzmitteilungs-Box der Coverpage
eingesetzt wird. 

Hierzu mu der Text nur unter dem Dateinamen "CVR_PAGE.TXT" im Ordner
"OFFICE/SYSTEM" gespeichert werden. Achten Sie aber bitte bei der
Erstellung darauf, da der Text nicht mehr als 50 Zeichen pro Zeile
enthlt.

Der Text fr die Coverpage kann selbstverstndlich, wie ASCII-Texte,
die ber das Layout-Modul eingebunden werden, Synonyme enthalten, die
beim Versenden des Faxes durch die aktuellen System- bzw.
Empfngerdaten ersetzt werden.


13. Extern-Fax Start

Dieser Menpunkt ist in Junior Office nicht anwhlbar. In Tele Office 
dient er dazu, die Erstellung eines Telefaxes mit einer externen 
Anwendersoftware, zu der ein Faxtreiber verfgbar ist, zu starten.
 
 
