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*                      C H A O S u l t d G E M                         *
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*                            Version 6.40                              *
*                                                                      *
*                              1.1.1994                                *
*                                                                      *
*                  geschrieben von  Th. Morus Walter                   *
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*                    Koautor (in spe): Ren Fritz                      *
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NIE WIEDER KRIEG! NIE WIEDER FASCHISMUS!


CHAOSultdGEM V6.40 ist ein universelle Programm zur Erzeugung und Verwaltung
fraktaler oder sonstwie chaotischer Bilder.

CHAOSultdGEM wurde entsprechend GEM-Richtlinien programmiert und sollte
in jeder Auflsung (ab 640x200) und auf jeder Graphikkarte (soweit VDI
untersttzt wird) laufen.

CHAOSultdGEM V6.xx ist eine Weiterentwicklung von CHAOSultd V5.0x

CHAOSultdGEM V6.40  (c) 1993/94 by NEVER READY SOFTWARE  Th. Morus Walter!

     Th. Morus Walter
     Schulstr. 22
     93080 (W-8401 Pentling)
    (Federal Republic of Germany)
     Tel. 0941 949802
     e-Mail: morus.walter@rphs1.physik.uni-regensburg.de

Dieses Programm ist POSTCARDWARE!

Das Programm darf und soll frei kopiert und weitergegeben werden, wobei 
aber alle Dateien kopiert werden mssen - bzw. die die Dateien 
enthaltenden Archive.

Komerzielle Nutzung ist ausgeschlossen, mit Ausnahme der fr den 
Vertrieb von PD-Disketten blichen Kopiergebren. Die Aufnahme in eine 
Public-Domain Disketten-Serie bedarf der Zustimmung des Autors.
Die Aufnahme des Programmes in Internet-Fileserver oder in Mailboxen ist
erlaubt und erwnscht, vorausgesetzt fr das Abrufen des Programmes wird
keine Gebr verlangt.

Wem das Programm gefllt, und wer es nutzt, ist VERPFLICHTET, mir - dem
Autor - eine Ansichtskarte als kleines Dankeschn zu schicken. So erfahre
ich ein bichen was ber die User meines Programmes (womglich gibt es
gar keine) und habe etwas (hoffentliche positive) Resonanz, die Rckseite
der Postkarte lt sich ja fr Anregungen und konstruktive Kritik (andere
wird berlesen) nutzen (ich bitte allerdings um Verstndnis, da ich 
schriftliche Fragen nur mit frankiertem Rckumschlag beantworten kann). 
Ich denke, eine solche Postkarte ist nicht zu viel verlangt, fr ein Programm 
wie CHAOSultdGEM.

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Zu den selbstentpackenden Archiven:

Das Programm und alle zugehrigen Dateien befinden sich aus Platzgrnden 
in selbstentpackenden Archiven.
(wer CHS_ULTD V6.40 via Internet bezogen hat, bei dem war (ist?) das 
Ganze in ein Lharc-Archiv verpackt, das er mit Lharc auspacken mu 
(ausgepackt hat). In diesem Fall kann man diesen Abschnitt 
natrlich berlesen.)

Selbstentpackende Archive sind Programme, die nach Aufruf die 
eigentlichen Dateien erzeugen. 'Entpackend' heien sie, weil die 
Daten gepackt und damit krzer sind, deshalb verwendet man die Archive
ja auch. (Sorry fr alle, die jetzt ghnen, aber es gibt tatschlich
noch Leute, die nicht wissen, was selbstentpackende Archive sind).

Fr alle, die sich mit Packern auskennen: die Archive wurden mit
StZip V2.3 (von Vincent Pomey) erstellt, und knnen (statt da man
sie startet) auch mit StZip ausgepackt werden.

Um nun an die eigentlichen Daten heranzukommen gehe man wie folgt vor:

man kopiere den Inhalt des Ordners CHAOS640 irgendwo auf die 
Festplatte, wo dann noch ca. 1,5 MegaByte frei sein sollte (nein, 
sein mu!, die Platte darf auch NICHT schreibgeschtzt sein).
Anschlieend starte man die diversen TOS-Programme, die dann die 
Dateien erzeugen (unter Umstnden kann man sich auf einen Teil 
beschrnken (s.u.)). Jetzt kann man noch die TOS-Programme wieder
lschen, man sollte die Archive (also die TOS-Programme) natrlich
noch irgendwo als Sicherheitskopie und falls man das Programm weiter-
geben will behalten.

man kann CHS_ULTD.640 auch ohne Festplatte installieren (deshalb
hat man nicht ein Archiv, sondern mehrere):
man kopiere dazu die Archive EINZELN auf leere Disketten, und starte
die Programm dort (lediglich die Anleitung im PS-Format (s.u.) ist dafr
zu lang). Anschlieend kann man wieder die TOS-Programme lschen.
Die Dateien aus CHS_ULTD.TOS und CHS_MOD.TOS MSSEN auf eine Diskette
zusammenkopiert werden (ein Ordner CHS_ULTD.GEM). (ich habe
mir das nicht im Detail angeschaut, das ist nmlich mit Sicherheit
eine Schei-Kopiererei und ich wnsche allen, die dazu verdammt sind
viel Geduld).

Die folgenden Archive existieren:

 Archiv          enthlt
CHS_ULTD.TOS    das Programm (mit Resourcedatei)
CHS_MOD.TOS     die externen Module (mit ihren Resourcen)
BEISPIEL.TOS    Beispielbilder
im Ordner ANLEITNG
DOC_DVI.TOS     die Anleitung im TeX-DVI-Format
(DOC_PS.TOS      die Anleitung im PostScript-Format)
DOC_TXT.TOS     die Anleitung als ASCII-Datei (mit den oberen beiden
                nicht zu vergleichen)

CHAOS_PG.TOS    die Entwicklerdokumentation
                (richtet sich nur an Programmierer)

Von den Anleitungen braucht man natrlich i.a. nur eine Version zu 
entpacken (zu den Versionen siehe nchster Abschnitt).

     ----------------------------------------
CHAOS im Internet:

Im Internet gibt es zu CHAOS V6.40 MEHRERE Archive:

CHAOS640.LZH    das Programm mit allem was dazugehrt,
                Beispielbilder und die Anleitung als DVI- und ASCII-Datei
CHS_PS64.LZH    die Anleitung im PostScript-Format
CHS_PG64.LZH    die Entwicklerdokumentation nebst Beispiel-Sourcen

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Anmerkungen zur Anleitung:

ERSTENS:

Lesen Sie die Anleitung, es lohnt sich auch wenn sie etwas lang
geworden ist; zumindest sollte man sie berfliegen.
Die Anleitung wurde fr Version 6.40 komplett berarbeitet, und 
entspricht dieser Version. nderungen ab V6.40 (noch keine) finden
sich in der Datei CHANGES.TXT.

ZWEITENS:

Die Anleitung wurde in TeX gesetzt. Um sie nicht nur Leuten die TeX
installiert haben zugnglich zu machen existiert die Anleitung in drei
(quivalenten) Formen:

- als DVI-Datei, also im TeX-Ausgabeformat

- als PS-Datei (die ungepackt ziemlich lang ist (ca. 1 Mbyte))
    die PS-Datei pat leider auch gepackt NICHT mehr auf die PD-Diskette
    (Internet-User knnen sie sich als eigenes Archiv holen)
    Sollte irgendwer unbedingt die PS-Fassung der Anleitung haben wollen,
    und keinen Zugang zum Internet haben, so kann er mir eine formatierte
    Diskette (DD, mit HD kann ich nichts anfangen) und einen frankierten 
    Rckumschlag schicken, dann kopiere ich ihm die Anleitung drauf.
    (NUR FR REGISTRIERTE USER! CHAOS ist POSTCARDWARE!!
    Disketten nicht registrierter User schicke ich leer zurck (im Ernst),
    Disketten ohne Rckumschlag behalte ich)

- als TXT-Datei, erzeugt aus der DVI-Datei mittels des Programmes DVITTY.

Wirklich quivalent sind nur die DVI- und die PS-Datei. Wer irgendwie
die Mglichkeit hat, eine DVI- oder PS-Datei auszudrucken, sollte diese
nutzen. In der TXT-Datei (ASCII) sind sowohl die Formatierung wie auch
Hervorhebungen verlorengegangen, ich habe die TXT-Datei auch NICHT
nochmal berarbeitet obwohl sie dies vermutlich ntig gehabt htte.

Insbesondere sollte man bei der ASCII-Fassung beachten:

     - gelegentlich findet man deplazierte Leerzeilen, die haben
       nichts zu bedeuten.
     - Funoten erscheinen im Text einfach als Nummer
     -  sind als ss ausgegeben

(im brigen stimmen die Seitennummern der TXT-Datei und der beiden
anderen Versionen NICHT berein, weil ich berlange Zeilen vermeiden
wollte)

Wer keinen PS-fhigen Drucker (PS heit brigens PostScript) hat, sollte
sich eventuell den Postscript-Emulator GhostScript zulegen (von GNU,
also Public Domain, unter anderem in der ST-Computer PD-Sammlung), was
allerdings vermutlich eine Harddisk vorraussetzt (Zeichenstze werden
fr die Anleitung eigentlich nicht gebraucht).
Auch die Anschaffung eines TeX-Systems (gibt's ebenfalls als PD (bzw.
Shareware)) kann sich durchaus lohnen, dafr braucht man aber eine
Harddisk auf der noch viel Platz frei ist (ab etwa 5 Mbyte, besser 10).
Zum Ausdruck der Anleitung im DVI-Format braucht man vermutlich auch
noch Metafont (jedenfalls bei Lindner-TeX).

Wenn einem das alles zu aufwendig ist, und er mich deshalb wegen des
Formates der Anleitung verflucht, dann sei derjenige darauf hingewiesen,
da TeX eben in idealer Weise fr die Erstellung einer solchen Anleitung
(mit Inhaltsverzeichnis, Kapitelnummerierung, Funoten, ein paar
mathematischen Formeln (nicht erschrecken, die beien nicht) usw.)
geeignet ist. Jedes Textverarbeitungsformat (das meist auch noch
nur einen Teil dieser Mglichkeiten bietet, ebenso wie reiner
ASCII-Text) ist noch weniger allgemein als TeX - mal von 1st WordPlus
abgesehen, aber wer mir zumuten will, 60 Seiten mit so einem Programm
zu schreiben, der kann mich mal gern haben, abgesehen davon, da ich
das Programm selbst gar nicht habe.

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Weitere Anmerkungen, diesmal zu den Beispielen: (V6.20-6.40)

ERSTENS:

Anders als bei Version 6.10 und V6.01 sind die Beispiele wieder
unberechnet, weil sie dann krzer sind.
Nach dem Laden der Beispiele mu man diese also erst mit 'weiter' berechnen
lassen, was ein paar Stunden dauert.

ZWEITENS:

Man sollte sich von den Beispielen nicht zu viel erwarten, ich habe sie
in krzester Zeit zusammengestellt. Sie sollen nur einen kleinen
Anhaltspunkt geben, was so alles geht, ohne dies erschpfend zu zeigen.
Natrlich kann (und sollte) man die Beispiele als Ausgangspunkt eigener
Versuche verwenden (z.B. indem man Blcke ausschneidet, einzelne Parameter
(vorsichtig) verndert und sieht was passiert etc.)

DRITTENS:

es gibt neue Beispiele, die alten finden sich aber auch noch im Ordner
'alt' im 'beispiel'-Verzeichnis.

VIERTENS: (V6.40)

nachdem CHAOS jetzt auch wieder die Dateien von V5.0x mit Parametern
lesen kann, finden sich im Verzeichnis 'uralt' auch noch die Beispiele,
die ich mal fr V5.0 zusammengestellt habe

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Anmerkung zur Kompatibilitt zu V5.0x

V6.40 kann die Bilder von V5.0x - mit Ausnahme der Feigenbaumdiagramme -
lesen. V6.40 konvertiert dabei das alte Parameterformat, so da die
Bilder nach Speichern in V6.40 nicht mehr von V5.0x gelesen werden knnen.
(Man hat also ab V6.40 Aufwrtskompatibilitt.)
Feigenbaumdiagramme aus V5.0x knnen weiterhin nur als Bilder ohne Parameter
geladen werden.

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Letzte Anmerkung:

Alles weitere in der Anleitung! (und CHANGES.TXT)

