
WILLKOMMEN ZU LIVE!

Die Strke einer Software wird mageblich durch das Einfhlungsvermgen
ihrer Entwickler bestimmt. Diese sollten als Ziel ihrer Arbeit aus-
schlielich die Wnsche desjenigen Menschen vor Augen haben, der
mit der Software arbeiten wird. LIVE ist eine Software fr den Musiker.
Daher wurde auch in besonderem Mae darauf geachtet, die
umfangreichen Mglichkeiten des Programmes nicht nur bersichtlich zu
gestalten, sondern gerade fr den Musiker eine vertraute Umgebung zu
erzeugen. LIVE soll in erster Linie die Mglichkeiten verschiedener Gerte
bieten. Also liegt es nahe, die Bedienungsoberflche an die der jeweiligen
Gerte anzupassen _ oder haben Sie etwa schon einmal eine
Bandmaschine mit einem Pulldown-Menue bedient? Gerte haben auch
keine Alert-Boxen, die dem Musiker pltzlich die Sicht auf seine Arbeit
versperren. Stattdessen ist man von Gerten fest positionierte Knpfe und
Displays gewhnt, deren Funktionsweise einfach und bersichtlich,
einprgsam und zuverlssig ist. LIVE kommt dieser Gewohnheit in vollem
Mae nach. Knpfe lassen sich plastisch drcken, alle Anzeigen erfolgen in
fest positionierten Displays, alles wirkt realistisch, lebensnah und ..LIVE.


                                                          Ihr SOFT ARTS Team


LIVE     eine Kurzeinfhrung

LIVE wurde entwickelt fr alle Rechner der ATARI ST/STE/TT/Falcon-Serie
mit mindestens 1 Megabyte Hauptspeicher, Monochrom-Monitor oder
Grobildschirm, sowie alle Musik-Instrumente mit MIDI-Interface.
LIVE gibt es auch in einer "kleinen" Ausgabe - LIVE BASIC. Die Formate
und Funktionen sind kompatibel und identisch, wenn nicht anders angegeben.

Mit LIVE knnen Sie maximal 32 Songs mit je 32 Tracks zugleich
bearbeiten (LIVE BASIC 16/16)

LIVE arbeitet mit einer hohen zeitlichen Auflsung von 1/1536 Note,
das sind 384 Ticks pro Viertelnote.

        In der Demoversion sind einige Funktionen gesperrt, u.a. alle
        Speicheroperationen. Sie knnen Songs im LIVE - Format und
        MIDIFILES laden, um mit dem LIVEDEMO zu experimentieren.
        Das Hauptprogramm arbeitet mit einem Diskettenkopierschutz,
        der die Installation auf einer Festplatte erlaubt und die
        Originaldiskette berflssig macht.

Auf der Programmdiskette befinden sich folgende Dateien:

Ordner            M.ROS         MROS Betriebssystem und Treiber
Programm          LIVEDEMO.PRG  das Demoprogramm
Text              LIESLIVE.TXT  dieser Text
Text              READLIVE.TXT  dieser Text in englischer Sprache

Mit einem Doppelklick auf >LIVEDEMO.PRG< starten Sie das Programm.
Nach wenigen Sekunden erscheint die >Song Page< von LIVE.



DIE SONG PAGE.

In der Song Page lassen sich alle Teile eines Songs, die sogenannten
>Parts< aufnehmen, bersichtlich mit der Maus verschieben, kopieren,
schneiden, kleben und lschen. Auch das Kopieren einzelner Parts oder
ganzer Tracks in einen anderen Song ist mit Hilfe des CLIPBOARDS
mglich.


Die erste Aufnahme

  Nach dem Programmstart befinden Sie sich normalerweise in der Song
  Page. Haben Sie bereits ein Keyboard mit den MIDI IN und OUT
  Buchsen Ihres Computer verbunden, kann es losgehen.

  Drcken Sie den Record Button (in Stellung >REC<). Nach einem Takt
  Vorzhler (4/4) startet die Aufnahme auf Track 1, MIDI Kanal 1 (kann
  natrlich gendert werden). Sie knnen so lange aufnehmen wie Sie
  wollen. STOP beendet die Aufnahme, ein zweiter STOP bringt Sie an die
  Anfangsposition zurck. Durch Drcken des PLAY Buttons knnen Sie
  nun die Aufnahme abhren. Sie ist als Balken (Part) im Workspace
  dargestellt.

  Wollen Sie eine andere Stimme dazu aufnehmen, erzeugen Sie durch
  Doppelklick auf die Trackliste einen neuen Track. Stellen sie bei Bedarf
  einen anderen MIDI Kanal ein, um einen anderen Sound Ihres Keyboards
  aufzunehmen. Ist der zweite Track selektiert (schwarz), knnen Sie nun
  auf diesem aufnehmen, usw.. Beim Abspielen hren Sie nun die
  verschiedenen Tracks gemeinsam.
  Natrlich knnen Sie ab jeder beliebigen Taktposition die Aufnahme
  starten.

  Auch berspielen bestehender Parts ohne diese zu lschen ist mglich.
  Klicken Sie mit rechter Maustaste auf den Record Button, bis der
  Eintrag DUB erscheint. Linker Mausklick startet wie blich den
  Aufnahmevorgang.

  Wollen Sie eine bestimmte Passage immer wiederholen, klicken Sie mit
  rechter Maustaste auf den Play Button, um in den CYCLE Mode zu
  gelangen. Der Teil zwischen linkem und rechten Locator (Dreiecke auf
  dem Taktlineal) wird nun stndig wiederholt. Natrlich knnen Sie im
  CYCLE Mode auch aufnehmen.

  Doppelklick auf den Record Button erffnet Ihnen weitere
  Aufnahmemglichkeiten:
  Im Dialog Display erhalten Sie die Einstellmglichkeiten fr PUNCH IN
  und PUNCH OUT. Schalten Sie diese AN, wird die Aufnahme
  automatisch vom linken und rechten Locator begrenzt. Drcken Sie ab
  beliebiger Taktposition auf den Record Button. Die Aufnahme beginnt
  erst beim Passieren des linken Locators und endet nach Passieren des
  rechten. Der Abspielvorgang wird fortgesetzt.


  Haben Sie nun einen oder mehrere Parts erfolgreich aufgenommen,
  knnen Sie mit diesen weiterarbeiten.

  Jeder Part verfgt im Dialog Display ber einige Einstellmglichkeiten,
  die Part Parameter (siehe unten, >Die Part Parameter im Dialog
  Display<). Diese Einstellungen sind lediglich Abspielparameter, die Noten
  sind in Ihrer ursprnglichen Tonhhe, Lautstrke und Zeitposition in den
  Parts vorhanden, werden aber entsprechend der genderten Einstellungen
  abgespielt. Wollen Sie die Abspielparameter in den Part bernehmen,
  d.h. Daten verndern, steht Ihnen die FREEZE Funktion (Taste >F<) zur
  Verfgung (siehe unten, >Die Freeze Funktion<).

  Schneiden: Ist ein Part zu lang oder wollen Sie nur einen Ausschnitt
  dieses Parts verwenden, knnen Sie diesen durch einfachen rechten
  Mausklick auf die richtige Position zerschneiden. Nicht bentigte Reste
  selektieren Sie und Klicken auf den Mlleimer (Trash Button), weg sind
  sie.

  Verschieben/Kopieren: Den so gewonnenen Part knnen Sie nun an jede
  beliebige Position innnerhalb des Workspace setzen, auch vor die
  Taktposition 1. Zwei Mglichkeiten stehen zur Auswahl. Drcken Sie mit
  linker Maustaste auf den Part, halten diese gedrckt und bewegen den
  Part an die gewnschte Position. Wenn Sie die Taste loslassen, haben Sie
  den Part an die neue Position verschoben. Der gleiche Vorgang mit der
  rechten Maustaste erzeugt eine Kopie des Parts.

  Sie knnen auch Parts bereinander ablegen. Hierbei erfolgt eine
  Abfrage im Dialog Display, ob Sie diese Parts vereinigen wollen oder
  nicht. Bei Parts vereinigen werden alle Daten (Noten und Controller) in
  einen gemeinsamen Part geschrieben. Dies ist z.B. ntig, wenn Sie alle
  Noten im jeweiligen Editor angezeigt sehen wollen. Besitzen die zu
  vereinigenden Parts verschiedene Abspielparameter, sollte vorher die
  Freeze Funktion durchgefhrt werden. Bei Abbruch werden die Parts nur
  bereinander gelegt, behalten Ihre Part Parameter und knnen spter
  wieder durch Verschieben getrennt werden.

  Kleben: Wollen sie nun zwei oder mehrere Parts eines Tracks
  zusammenfgen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die
  Schnittstelle zwischen diesen. Wenn sich ein leerer Zwischenraum
  zwischen diesen Parts befindet, wird der Raum gefllt. Der neue
  gemeinsame Part erhlt die Parameter des vorher linken. Haben Sie den
  rechten Part z.B. transponiert, geht beim Kleben die Transponierung
  verloren. Um dies zu erhalten, sollten Sie vor dem Kleben den rechten
  Part selektieren und die Freeze Funktion ausfhren.

  Gibt es etwas an dem eingespielten Material zu verbessern ?

  Vielleicht ist der Rythmus des Schlagzeugparts etwas ungenau. Fr die
  rythmische Korrektur dient die Quantisierung, erreichbar durch die Taste
  Q auf der Tastatur oder den Q Button ber dem Record Button (siehe
  Der Allgemeine Teil, >Die Quantisierung<).
  Alle anderen datenverndernden Funktionen (auer Quantisierung und
  Freeze) nehmen Sie in den Editoren vor.


  Nach dem Aufnehmen mehrerer Tracks arrangieren Sie nun den Song,
  d.h schneiden, kleben, verschieben, kopieren, lschen und freezen von
  Parts oder ganzen Blcken. All diese Operationen (auer 'Freeze')
  knnen Sie mit einfachem Mausklick ohne Zuhilfenahme von Tastatur-
  oder anderen Funktionen ausfhren. Achten Sie auf die Hilfstexte im
  Help Display, um die jeweilige Funktion der Maustasten zu erfahren.


Die Part-Parameter im Dialog-Display

        PRG: PROGRAMM. Vor Beginn des Parts wird auf dem Kanal, auf
                  dem sich der Part befindet, der eingestellte
                  MIDI-Programm-Change-Befehl ausgegeben

        VOL: VOLUME. Wie PRG, nur da ein MIDI-Volume
                  Controller-Befehl ausgegeben wird.

        Die Zeit, in der diese beiden Befehle ausgegeben werden, ist immer
        fast eine 1/32 Note vor Beginn des Parts, da die meisten Tonerzeuger
        eine kurze Zeitspanne brauchen, um diese Einstellungen vorzunehmen.

        VEL: VELOCITY. Zum Velocitywert der auszugebenden
                  MIDI-Note wird der hier eingetragende Wert dazuaddiert,
                  wobei natrlich zu bemerken ist, da der Maximalwert von
                  127 nicht berschritten werden kann. Wird z.B. einer Note
                  mit der Lautsrke 100 eine Velocity von 127 dazuaddiert,
                  wird trotzdem nur eine Velocity von 127 (maximaler Wert)
                  ausgegeben

        CP:  COMPRESSION. Diese Funktion arbeitet wie das bekannte
                  >dbx<. Die in den Noten enthaltenen Velocitywerte werden
                  so bearbeitet, da ein Komprimieren wie auch ein
                  Expandieren der Dynamik mglich ist. Der Zahlenwert
                  bezeichnet den Faktor, whrend das Symbol entweder
                  Kompression ">" oder Expansion "<" bedeutet,

        TRP: TRANSPOSE. Wie bei Velocity, nur da die Notenhhe
                  verndert wird.

        DLY: DELAY. Verschiebt alle MIDI Events in ihrer zeitlichen
                  Position, dabei ist eine Verzgerung als auch ein Vorziehen
                  der Noten mglich. Die Anzeige erfolgt in 1/1536 Noten,
                  also der zeitlichen Auflsung des Systems. Benutzen Sie am

                  1/16 =  96
                  1/8  = 192
                  1/4  = 384

                  Eine positive Anzeige bedeutet Verzgerung (Delay),
                  negative Werte ein Vorziehen der Noten.

        LOOP:     Hier kann ein ganzer Part stndig wiederholt
                  werden. Dies erspart ein Hintereinander-Kopieren des
                  selben Parts und somit wertvollen Speicherplatz

        TRG: TRIGGER (siehe LS-Modus)
        PRI: PRIORITT (siehe LS-Modus)
        PLY: PLAY-MODUS (siehe LS-Modus)


        Alle Partparameter sind reine Abspielparameter, d.h. sie verndern
        nicht die in den Parts befindlichen Noten. Wollen sie die
        vorgenommenen Einstellungen wirklich bernehmen, benutzen Sie die
        >FREEZE< Funktion.


Die Freeze Funktion

  Will man die vorgenommenen Einstellungen wie Compression,
  Transpose etc wirklich an den Noten vornehmen, mu die Freeze
  Funktion durchgefhrt werden, die alle Abspielparameter auf die
  tatschlichen Noten bertrgt. Danach werden alle Abspielparameter
  auf Null gesetzt, soda der Hreindruck dem vorherigen vllig
  entspricht. Es empfiehlt sich, diese Funktion vor allem beim
  vereinigen von Parts mit unterschiedlichen Abspielparametern auf
  beide anzuwenden, da der neue Gesamtpart immer die Einstellungen
  des linken erhlt und die Tne des ehemals rechten Parts einen ganz
  anderen Klangeindruck oder gar eine andere Tonhhe bekommen
  knnte.

  Fhren Sie die Freeze-Funktion wie folgt durch: Selektieren Sie einen
  oder mehrere (Shift+Selektieren) Parts und drcken Sie die Taste >F<
  auf der Tastatur. Im Key- und Drum Editor wird Freeze auf den aktuellen
  Part angewandt. Auf der Performance Page knnen Sie die FREEZE Funktion
  auf den gesamten selektierten Song anwenden.


   Der Programmaufbau

   LIVE:                            LIVE BASIC:

   PERFORMANCE PAGE                 PERFORMANCE PAGE
   SONG PAGE                        SONG PAGE
   KEY EDITOR                       KEY EDITOR
   DRUM EDITOR                      DRUM EDITOR
   MIXER                            DEFINTIIONS
   STYLE EDITOR                     FILE MANAGER
   KEYTRACK EDITOR
   SYS-EX PAGE
   DEFINITIONS
   FILE MANAGER
   CONDUCTOR

Sie erreichen die einzelnen Pages entweder ber die Funktionstasten Ihres
Atari Computers (F1 - F10), oder mit der Maus auf dem Bildschirm.

Unter dem Positionsdisplay finden Sie den Namen der aktuellen Seite.
Bewegen Sie den Mauszeiger auf diesen Namen, so erscheinen 10 Symbole
fr die jeweiligen Seiten. Nun knnen Sie durch einfachen Mausklick die
gewnschte Seite anwhlen.


Der Display-Bereich

Im oberen Bildschirm-Bereich befinden sich die Displays. Sie haben im
allgemeinen die Aufgabe, den Benutzer ber die Arbeitsvorgnge auf dem
darunter liegenden Workspace nher zu informieren und ihm gleichzeitig
die Mglichkeit zu geben, Werte im Detail zu ndern.


Das Position-Display

Das Position-Display ist links oben im Display-Bereich zu erkennen.
Es zeigt die aktuelle Takt-, SMPTE-Zeit, den aktuellen Song-Namen,  das
aktuelle Tempo und die aktuelle Taktart an.


Das Dialog-Display

Wenn Sie ein Objekt anwhlen, so erhalten Sie im Dialog-Display Pa-
rameter zum Objekt, die verndert werden knnen.


Das Help-Display

Das Help-Display zeigt Ihnen stets, welche Funktionen Sie an der aktuellen
Mausposition mit linker Maustaste, rechter Maustaste und Doppelklick (linke
Taste) ausfhren knnen.
Fahren Sie mit dem Mauszeiger auf das Help-Display, erscheint die
Meldung 'Sprache ndern'. Hier knnen Sie zwischen deutscher und
englischer Programmsprache jederzeit wechseln.


Der Workspace

Der Workspace ist der direkte Arbeitsbereich. Genauso, wie sich auf Ihrem
Schreibtisch eine Schreibunterlage befindet, auf der Sie ein Blatt Papier
beschreiben, so befindet sich auf dem Bildschirm der Workspace, innerhalb
dessen Sie Objekte bearbeiten. So, wie manche Mal- oder
Schreibunterlagen ein Lineal an ihren Rndern eingezeichnet haben, stellt
auch der horizontale Balken zwischen Workspace und Displaybereich ein
Lineal dar, welches Takte oder Minuten und Sekunden anzeigt. Auf diesem
Lineal finden Sie auch zwei Dreiecke. Das sind die Locator-Marken.  Der
Workspace ist also quasi ein Koordinatensystem mit einer horizontalen
Zeitachse. Die vertikale Achse gibt einen Hinweis darauf, welche Art von
Objekten in der aktuellen Page verwaltet werden, z.B. Parts in Tracks,
Songs in einer Performance, Noten in einer Klaviatur oder Beats
verschiedener Schlagzeuginstrumente in einem Drumset usw.

Wenn Sie Live das erstes Mal in Ihren Rechner laden, befinden sich im
Workspace nur einige wenige Objekte, ein Song, und ein Track mit einem
Part (noch ohne Inhalt). Ein Objekt kann eine Note sein oder ein ganzes
Lied, oder auch ein Part, d.h. kein ganzes Lied, aber doch eine
Ansammlung von Noten, oder was auch immer Sie in Live bearbeiten. Ein
Objekt hat meistens die Form eines Rechteckes; eine Ausnahme stellt eine
Schlagzeug-Note dar, welche eine dreieckige Form besitzt. Damit Sie nicht
immer raten mssen, um welche Art von Objekt es sich handelt, wenn sie
auf den Bildschirm sehen, erhalten Sie vom Dialog-Display nhere Informa-
tionen zur Art des Objektes. Dazu mssen Sie es anwhlen, d.h. Sie klicken
einmal kurz auf die linke Maustaste, whrend sich der Mauszeiger ber
dem anzuwhlenden Objekt befindet. Im Hilfsdisplay erhalten Sie stets
Informationen dazu, welche Funktion Sie an einer beliebigen Stelle mit der
Maus ausfhren knnen, dazu mssen Sie ein Objekt nicht unbedingt
anwhlen; es gengt, wenn Sie den Mauszeiger ber ein Objekt bewegen.

Auch Scrollen durch den Workspace ist mglich, indem Sie mit gedrckter
Maustaste rechts, links, oben oder unten an den Rand des Workspace Klicken.
Dies funktioniert auf die gleiche Weise mit den Scrolltasten an Ihrer
Computertastatur.

Einzelne Bereiche selektieren Sie, indem Sie mit gedrckter Maustaste ein
'Gummiband' um die Objekte ziehen.


Der Buttonbereich

Der Buttonbereich stellt dem Benutzer weitere >Utensilien< zur Verfgung.
Wenn Sie an Ihrem Schreibtisch sitzen, arbeiten Sie mit Ihren Hnden (mit
einem Stift oder einer Schere) auf der Arbeitsflche. Um die Arbeitsflche
herum befinden sich andere Utensilien wie Ablagen oder kleine Fcher,
unter dem Schreibtisch steht sicher ein Papierkorb. Genauso funktioniert
auch das Arbeiten in LIVE. Unter dem Workspace befinden sich ebenfalls
eine Ablage, ein Papierkorb und wichtige Dinge, die Sie zum Arbeiten
bentigen und hier einfach per Knopfdruck erledigen knnen - die
Buttons. Der gesamte Buttonbereich lt sich auch durch die Taste "B"
abschalten. Alle Funktionen auer Clipboard und Info sind voll
Tastatur- steuerbar.


Der Diskbutton

Laden oder Speichern Sie Objekte durch Mausklick auf diesen Button.
Speichern mit Doppelklick fhrt die Operation direkt ohne vorherige
Abfrage aus. Speichern ist in der Demoversion nicht mglich.


Der Clipboardbutton

Mchten Sie ein Objekt von einem Song oder von einem Arbeitsbereich in
einen anderen transferieren, so whlen Sie es an und klicken dann mit der
linken Maustaste auf den Clipboardbutton. Wenn Sie das nchste Mal auf
den Clipboardbutton klicken, knnen Sie das Objekt wieder aus dem
Clipboard heraus (an einer anderen Stelle) im Workspace einsetzen. Dazu
wird ein Kstchen mit der Endung des zwischengespeicherten Objektes an
den Mauszeiger gehngt. Ein im Clipboard befindliches Objekt wird a)
durch das stilisierte Blatt Papier >auf dem Clipboard< angezeigt, b) durch
drei Buchstaben (>Extension<) nher bezeichnet. Lesen Sie zu den Extensions
bitte das >File Manager<-Kapitel.


Der Trashbutton

Klicken Sie zuerst auf ein Objekt, so da es invertiert erscheint. Ein Klick
auf den Trashbutton lscht das Objekt. Sie knnen diese, wie auch andere
Funktionen mit der >Undo<-Taste rckgngig machen.


Die Transportbuttons

Hier funktioniert alles wie bei einem Kassettenrekorder - probieren Sie es
aus. Aufnehmen, Abspielen, Vor- und Zurckspulen... Im Workspace zeigt
Ihnen eine vertikale Linie die aktuelle Position graphisch, im
Postitonsdisplay in Zahlenwerten (Takte und SMPTE-Zeit) an.


Der STOP-Button

Die STOP-Taste beendet einen Aufnahme- oder Abspielvorgang.
In der Song Page hlt der erste Stop die Wiedergabe an, bettigen Sie die
STOP-Taste zum zweiten mal, springt das Lineal auf die linke
Locatorposition zurck, der dritte Stop setzt den Song auf Anfangsposition
zurck.
Im Key- und Drum-Editor knnen Sie mit Stop zwischen aktuellem Pattern-
und Songanfang hin und herschalten.


Die Quantisierung

Der Q-Button steht fr Quantisierung.   Unter 'Quantisierung' versteht man
das nachtrgliche, zeitliche Korrigieren bereits eingespielter Sequenzen oder
deren Bestandteile. Mit der linken Maustaste knnen selektierte Parts
quantisiert, mit der rechten Maustaste entquantisiert werden, und mit einem
Doppelklick (linke Maustaste) erhlt man im Dialogdisplay die Quantisierungs-
parameter.

Hier stellen Sie die zeitliche Auflsung (4-32T), die prozentuale Einwirkung
der Quantisierung (0-100%), sowie Record-Quantize (an/aus) ein. Zustzliche
knnen Sie auf manchen Seiten Bereiche selektieren und nur diese
quantisieren oder entquantisieren (DO IT WITH: all/selected).

Diese Quantisierungsart bietet nach etwas Praxis eine sehr effektive und
variable Mglichkeit zur Beeinflussung eingespielter Sequenzen.


Das Abspielen

Drcken Sie mit linker Maustaste auf den PLAY-Button, beginnt der
Abspielvorgang. Rechter Mausklick auf den PLAY-Button wechselt in den
CYCLE-Mode.  Im CYCLE-Mode wird der Teil eines Songs abgespielt und
stndig wiederholt, der von linkem und rechtem Locator festgelegt ist.


Das Aufnehmen

Ein Klick mit der linken Maustaste auf den Button links unten im
Transportbutton-Block (>REC-Button<) startet eine Aufnahme. Mit der rechten
Maustaste kann man ihn auf DUB/LS/REC schalten. Ein erneutes Klicken
mit der linken Maustaste desaktiviert die Aufnahme, aber der Play-Status
bleibt erhalten.


Der Rec. Modus

Durch Doppelklick auf die REC Taste oder Taste "W" erhalten Sie im
Dialogdisplay die Aufnahmeparameter.
'Actual Position', 'Punch IN' und 'Punch Out' in Stellung >AUS< ist der
normale Modus. Die Aufnahme startet ab der gewhlten Position und endet
durch STOP oder erneutes Drcken der REC Taste.
'Punch In' und 'Punch Out' beschrnken die Aufnahme auf den Bereich
zwischen linkem und rechten Locator. So knnen Sie ab beliebiger Stelle
die REC-Taste drcken, die eigentliche Aufnahme beginnt aber erst nach
passieren des linken Locators und endet (falls aktiviert: AN) nach passieren
des rechten Locators.
Ist die Cycle-Funktion aktiviert und Punch IN/Punch Out ausgeschaltet,
springt LIVE auf den linken Locator zurck.
Sobald die Stoptaste gedrckt wird,endet der Aufnahmevorgang.

REC ist in der Performance Page nicht mglich. Befindet man sich im
Drum Editor oder Key Editor, so wird auf die Spur aufgenommen, die in
der Song Page zuletzt angewhlt wurde.


Der DUB-Modus

Der Dub-Modus arbeitet wie der REC-Modus, nur da hier bereits bespielte
Parts erhalten bleiben.


Der LS-Modus

Die LS-Funktion lt sich in der Performance Page und in der Song Page
aktivieren. LS steht fr Live Style. Dies ist ein Realtime Arranging Mode.

LS auf der SONG PAGE:
Ist LS eingestellt, startet das angeschlossene MIDI-Keyboard einzelne Parts.
Schlagzeug-Breaks oder kniffelige Passagen lassen sich so "vorproduzieren"
und bei Bedarf durch eine einzige Taste starten. Ein echtes LIVE-Feature.
Jedem Part mu dazu im Dialog-Display in der Box TRG eine Note
zugeordnet werden. Mit dieser Note knnen Sie von Ihrem Keyboard aus
den Part starten. Achten Sie darauf, da Sie den richtigen
MIDI-Empfangskanal (LSCH) auf der Seite 'Definitions` eingestellt haben. Es
gibt 3 Abspiel-Modi. Im Dialog-Display finden Sie hierfr die Box mit der
Bezeichnung PLY. Hier knnen Sie nun wechseln zwischen:

ONE                              der Part wird 1 x gespielt
GTE= GATE                der Part wird gespielt,solange die Taste gedrckt wird
LOP= LOOP                der Part wird stndig wiederholt

Auf den Tasten, die keine Parts starten, kann ganz normal gespielt werden;
aufgenommen werden diese Noten jedoch nicht. Dies ist whrend PLAY,
aber auch im STOP-Status mglich.

Bei LS-Aufnahme knnen die Parts zum getriggerten, also zum
angewhlten Zeitpunkt, in den jeweiligen Tracks aufgenommen werden .
Timingungenauigkeiten werden automatisch korrigiert, die Parts werden
exakt auf den nahesten Taktanfang des gesetzt.

LS auf der PERFORMANCE PAGE:
In der Performance Page werden im LS Modus Songs gestartet. Jedem Song
kann wieder eine Note zugeordnet werden (TRG). Wie in der Song Page
kann man auf den Tasten, die keinen Songstart triggern, auf dem in den
Song Parametern eingestellten MCH (MIDI-Channel) MIDI-Noten spielen. Ein
Songstart lt sich nur im STOP-Modus triggern und erfolgt ohne Vorzhler.
Wenn ein Song luft, stehen die SONG Trigger-Noten wieder zum Spielen
zur Verfgung.


Der Viewmodebutton

Nhern oder entfernen Sie Ihre Augen von Ihrem Schreibtisch _
verschiedene Blickweiten haben ihre Vor- und Nachteile. Entweder sehen
Sie die Aufteilung auf ihrem Blatt Papier im groben, aber keine
Buchstaben, oder Sie sehen nur ein einzelnes Wort mit seinen feinen
Konturen im Federstrich, mssen aber dafr auf den berblick verzichten.

Mit dem Viewmodebutton verndern Sie Ihre Perspektive auf den
Workspace in vier Stufen, ganz gleich ob Sie sich einen berblick ver-
schaffen oder Details bearbeiten mchten, Sie knnen sich stets in die
richtige Perspektive begeben.

Durch Doppelklick auf einen der Viewmode Buttons erhalten Sie im Dialog
Display die Einstellmglichkeiten fr jede Zoomstufe auf jeder Page. Somit
knnen Sie den Bildschirm Ihren individuellen Bedrfnissen anpassen.
Stufe 4 (<->) arbeitet zustzlich in einem "VIEW ALL" Modus, d.h. da
immer der gesamte Song oder Part dargestellt wird.


Der Infobutton

Drcken Sie den Infobutton und Sie erhalten Informationen ber die
Programmentwickler und die aktuelle Programmversion.


Der Exitbutton

Mit dem Exitbutton verlassen Sie das Programm und kehren in das GEM
Desktop zurck. Zur Sicherheit erscheint vorher noch eine Abfrage im
Dialogdisplay.


Die Locators

Die Locators definieren den Bereich, in dem mit Punch IN/Punch Out
aufgenommen werden kann, oder der im CYCLE-Mode stndig wiederholt
wird. Die Locators lassen sich durch einen Doppelklick mit der linken oder
rechten Maustaste setzen und treten als kleine Dreiecke auf dem Taktlineal
in Erscheinung. Im Zahlenblock lassen sich ihre Positionen durch die >1<
und die >2< direkt anwhlen. Zustzlich knnen Sie sechs weitere
Positionen frei programmieren, die nicht durch Markierungen angezeigt
werden. Whlen Sie eine Songposition und bettigen Sie die Taste >SHIFT<
und eine der Zahlentasten >3< bis >8<. Nun knnen Sie immer durch
einfaches Drcken der Zahlentaste die gespeicherte Position anwhlen. Sie
lschen diesen Eintrag durch berschreiben mit einer neuen Position. Die
Locatorpositionen werden zu jedem Song automatisch mit abgespeichert.


Die Text-Eingabe

Fast allen Objekten (Songs, Tracks, Parts etc..) knnen Namen gegeben
werden. Sie beginnen die Text-Eingabe mit Doppelklick auf das Objekt.
Nun stehen Ihnen mindestens 8 Stellen zur Verfgung. Die Funktionstaste
ESC lscht den vorherigen Eintrag, CAPSLOCK wechselt von Klein- zu
Grobuchstaben und umgekehrt. RETURN beendet die Text-Eingabe.


Die Tastaturbelegung

Einige Funktion lassen sich zustzlich zur Mausbedienung oder
ausschlielich ber die Computer-Tastatur aufrufen. Dies ist sehr ntzlich
z.B. bei den Laufwerksfunktionen, so da man LIVE auch wie eine
Bandmaschine bedienen kann.


Die Funktionstasten

F1 :      Performance Page
F2 :      Song Page
F3 :      Key Editor
F4 :      Drum Editor
F5 :      Mixer
F6 :      Keytrack Editor
F7 :      Style Page
F8 :      Sysex Page
F9 :      Definitions
F10 :     File Manager

Wird die Funktionstaste der gerade aktuellen Page erneut gedrckt, gelangt
man in den Conductor.


Der Zahlenblock

>ENTER< :                Play
>0< :                    Stop
>+< und >-< :    Aufnahmemodus wechseln
>*< :                    Aufnahme starten/beenden
>/< :                    Play-Modus wechseln
>(< und >)< :    Vor- und Zurckspulen
>1< bis >9< :    Locatorpostionen, 1 und 2 als Cycles auf dem Taktlineal
                                         sichtbar. 9 springt zur letzten STOP-Position. 3 bis 8 frei
                                         programmierbar.
>SHIFT< und >3< bis >8< :                 Songpositionen speichern
>UNDO< :                 Macht den letzten Editiervorgang rckgngig
>CURSORTASTEN< :                        Scrollen durch den Workspace
>RETURN< :               Text-Eingabe abschlieen
>DELETE< :               Gleiche Funktion wie Trashbutton
>CONTROL< und >Q< :             Programm verlassen
>CAPSLOCK< :     Schaltet um zwischen Klein- und Groschrift


>P< :   Speichert die Programmparameter als LIVE.INF ab
>M< :   Schaltet im Key und Drum Editor die graphischen Controller-Displays zu
>N< :   Schaltet Controller Displays ab
>E< :   Schaltet Event Editor im Key Editor an/ab
>Q< :   Quantisieren
>D< :   Dequantisieren
>L< :   Laden
>S< :   Speichern
>F< :   FREEZE Funktion
>A< :   Selektiert alle Objekte im Workspace
>C< :   Monitor-Klick an/aus
>W< :   Zeigt Quantize Parameter im Dialog Display
>R< :   Zeigt Record Parameter im Dialog Display
>Z< :   Zeigt Zoom Einstellungen im Dialog Display
>1< bis >4< :   Schaltet um zwischen den 4 Zoomstufen
>B< :   Schaltet den gesamten unteren Buttonbereich an/ab
>T< :   Trace Song, schaltet automatisches Bildschirmscrollen im
        Play & Record Modus an/ab


DIE PERFORMANCE PAGE.

In der Performance Page knnen bis zu 32 Songs (LIVE BASIC 16) zu einer
Performance verknpft werden. Dies ist eine frei whlbare Abfolge, die
sowohl Basis fr eine Bhnenshow als auch Konzept einer LP sein kann.

Mehrere Songs knnen in zeitlicher Abfolge in die Song-Tabelle sortiert
werden. Sie knnen nun jeden Song selektieren, starten und stoppen.


DER CONDUCTOR. (nur LIVE)

Der Conductor erlaubt es, Temponderungen innerhalb eines Songs
vorzunehmen. Mit der rechten Maustaste setzen Sie im Workspace Mar-
kierungspunkte, innerhalb derer Sie mit der linken Maustaste das Tempo
durch Verschieben des gewhlten Bereiches verndern knnen.

Im >Meter Changes<-Track knnen Sie mit Hilfe von Schnittpunkten die
Taktart innerhalb des selektierten Bereiches verndern.

Mit dem Fader lassen sich Realtime-Tempovernderungen vornehmen, die
auch aufgenommen werden knnen. Zur feineren Abstimmung lassen sich
ein Maximal- und ein Minimalwert fr den Fader eingeben. Der Abschnitt
zwischen den beiden Werten wird auf die gesamte Faderlnge
umgerechnet. Auch ein MIDI-Controller kann das Tempo innerhalb des mit
>min.< und >max.< eingegrenzten Wertes steuern. Controller-Nr und
MIDI-Channel lassen sich bei angewhltem Fader im Dialog-Display
bestimmen.



DER KEY EDITOR.

Der Key Editor ermglicht das genaue Bearbeiten einzelner Noten.
Selektieren Sie in der Song-Page einen Part und wechseln in den
Key-Editor. Dort sehen Sie alle in dem Part befindlichen Noten.



DER DRUM EDITOR.

Ohne den richtigen Beat kommt heute fast keine Produktion mehr aus.
Daher besitzt auch LIVE eine Page, in der Schlagzeug-Takes schnell und
bersichtlich entwickelt werden knnen. Die einzelnen Beats werden
hierzu als kleine Dreiecke dargestellt.

Jeder Beat lt sich innerhalb der Instrumenten-Zeilen beliebig po-
sitionieren, verschieben, kopieren und lschen. Jedem Instrument knnen
bis zu drei verschiedene MIDI-Events als Trigger zugeordnet werden. Dies
erlaubt eine sehr flexible Einspielungsweise.



DER MIXER. (nur LIVE)

Der Mixer ist die realistische Nachbildung eines automatisierten 64
Kanal-Mischpultes mit Motorfadern. Hier knnen fr jeden MIDI Kanal
getrennt Controller-Ereignisse zum laufenden Stck aufgezeichnet werden,
z.B. Volume oder Modulation. Dabei wird automatisch in der Song-Page
sichtbar ein Mixer-Track erzeugt. Auch nachtrgliche Aufnahme im
DUB-Modus ist mglich. An Stelle des MIDI-Kanals finden Sie den Eintrag
>MIX<.
Jeder Fader kann direkt mit der Maus bewegt werden und arbeitet nach
der Aufnahme selbstndig wie von Geisterhand die Vorgaben des
Benutzers ab. Jeder Kanal besitzt einen Mute-Button zur temporren
Stummschaltung und eine LED-Aussteuerungsanzeige zur bersicht der
Controller-Verhltnisse. Fader lassen sich durch SHIFT+Mausklick zu
Groups zusammenfassen und gemeinsam steuern.
Scrollen Sie zu den weiteren Fadern mit den Cursortasten der Tastatur.
Mit  der  Einstellung "sysex" knnen Sie Realtime Daten Ihrer
angeschlossenen Gerte steuern. Dazu steht in der Einstellung "MIDI?"
eine ANALYZE Funktion der ntigen SYSEX Befehle zur Verfgung.



DER KEYTRACK EDITOR.(nur LIVE)

Welcher Musiker kennt sie nicht, diese endlosen Studio Sessions, deren
einziger Inhalt im beharrlichen Wiederholen eines bestimmten Teiles
besteht. Die Gitarre kann sich eine komplexe Harmoniefolge nicht merken,
die Keyboards streiten sich um die Grundtonart oder der Bass verpat
regelmig seinen Einsatz, ...

Exakt dieser Problematik widmet sich der Keytrack Editor. Er ermglicht
die optische Kontrolle der harmonischen Struktur im gerade laufenden
Stck. Dazu erscheint wahlweise der aktuelle oder der jeweils folgende
Akkord als Grafik auf dem Monitor.

Die Darstellungsart ist umschaltbar; es besteht die Wahl zwischen
Keyboard-, Gitarren- oder Symbolanzeige. In Zukunft gehren harmonische
Unklarheiten also der Vergangenheit an. Aber nicht nur im Studio, sondern
auch bei Live Performances erweist sich der Keytrack Editor als
unentbehrliche Kommunikationshilfe.


DER STYLE EDITOR.(nur LIVE)

Der Style Editor ist sehr interessant fr Musiker, denen eine Musikrichtung
fr sich allein auf die Dauer zu langweilig wird. Hier knnen die
Grundelemente eines jeden Musikstckes beliebig mit denen eines anderen
verknpft werden.

Probieren Sie doch einmal aus, wie eine Melodie von den Beatles
untermalt von einem Sting-Bass zusammen mit einem Hip-Hop-Groove
klingt! Oder kombinieren Sie eine eigene Melodie mit einem Beat von
James Brown _ get on up!


DIE SYSEX PAGE.(nur LIVE)

Die SysEx-Page ermglicht eine komfortable Verwaltung von system-
exklusiven Daten. Instruments lassen sich entsprechend dem individuellen
MIDI-Setup konfigurieren.
Ein Zugriff auf .Accessories ist ber den MEN-Button mglich.


DIE DEFINITIONS

In der Definitions Page lassen sich alle globalen Einstellungen vornehmen,
die die tgliche Arbeit mit LIVE erleichtern. Diese lassen sich mit der
>P<-Taste oder durch rechten Mausklick auf den Disk-Button speichern.
Diese Datei heit LIVE .INF. Die globalen Einstellungen ('Konfiguration')
werden, bei jedem Programmstart automatisch mitgeladen.


DER FILE MANAGER.

Der File Manager ist ein Werkzeug zur Verwaltung von Dateien. Er
ermglicht den gleichzeitigen Zugriff auf drei Diskettenstationen oder
Harddisk-Partitionen. Dateien  knnen sehr bersichtlich durch einfache
Maus-Aktionen kopiert, verschoben oder gelscht werden.
Die Page besteht aus drei Fileselektoren fr den Dateizugriff und einem
Aktionsfeld, durch das zustzliche Funktionen zur Verfgung gestellt
werden.


                                LIVE ist ein SOFT ARTS Programm (c) 1991



Das in diesem Programm in Lizenz verwendete Betriebssystem MROS ist eine
urheberrechtlich geschtzte Entwicklung der Firma Steinberg GmbH.


Installieren einer M-ROS Device

LIVE arbeitet mit dem MIDI-Betriebssystem M-ROS (c) STEINBERG , welches
quasi eine Erweiterung des ATARI-TOS um MIDI-Funktionen darstellt.
M-ROS ist ein Multitasking-System, d.h. mehrere Programme knnen mit
Hilfe des  M-ROS >Switchers< gleichzeitig im Rechner arbeiten. (Bei der
Lizenzvergabe des M-ROS Systems war der M-ROS Switcher nicht
im Lieferumfang enthalten, kann jedoch von der Fa. Steinberg
bezogen werden. )  M-ROS untersttzt auch die Installation von
insgesamt 16 sog. >Devices< (Zusatzgerte). Solche Devices werden von
STEINBERG (Midex, SMP 24), aber auch von anderen Firmen angeboten. Ist
eine dieser Devices angeschlossen (z.B. Midex ber den ROM-Port), so
erkennt dies LIVE und zeigt deren erfolgte Installation und
Nutzungsmglichkeit (z.B. zustzliche MIDI-Ports oder SMPTE). Um diese
Devices nutzen zu knnen, finden Sie im Ordner MROS auf der
Programmdiskette verschiedene Treiber mit der Endung DR. Wollen Sie
einen oder mehrere Treiber aktivieren, mssen Sie vor dem Programmstart
die Endung in DRV ndern. Der Treiber wird nun bei jedem
Programmstart automatisch mitgeladen. Genauere Hinweise zur Bedienung
der Zusatzgerte entnehmen Sie bitte deren Bedienungsanleitungen.



          * SOFT ARTS
          * PF 127762
          * 1000  BERLIN 12
          * TEL 030/6843737
          * FAX 030/6858041


  MUSIKSOFTWARE
          * LIVE !     - recording system
          * LIVE BASIC - recording system
          * PAN - music education program
          * MST - midi sample translator

  NOTENDRUCK
          * SCORE PERFECT PROFESSIONAL
          * SCORE PERFECT

  EDITOREN
          * QUICK STEP 01W
          * QUICK MANAGER 01W
          * QUICK STEP 03 RW
          * SY-22 SUPERVISOR
          * PROTEUS X-RAYER
          * SOUNDSYSTEM S-612
          * SOUNDSYSTEM X-7000
          * LXP-1 EDITOR
          * DW/EX 8000 EDITOR
          * DSM-1 WORKSTATION
          * DSS-1 WORKSTATION
          * AXE-another DX Editor
          * CASIO CZ 1-5000 EDITOR
          * ALPHA JUNO/MKS-50 EDITOR


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  Von den meisten Programmen knnen wir Ihnen eine  Demo Version zukommen
  lassen.Senden Sie uns eine formatierte Leerdiskette und einen frankier-
  ten und adressierten Rckumschlag zu.

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