Subject: German Amiga-FAQ (Haeufig gestellte Fragen) (Part 1 of 4)
Supersedes: <AmigaFAQg-1-809712039@informatik.tu-muenchen.de>
Date: 24 Oct 1995 17:00:56 GMT
Expires: Sunday, 26 Nov 95 18:01:02 MESZ
Summary: German language Amiga-FAQ:
         Haeufig gestellte Fragen und Antworten zum Amiga.
         Neue Anwender sollten dies lesen!

Posted-By: auto-faq 2.4
Archive-name: de-amiga-faq/part1
Last-modified: Dienstag, den 24. September 1995
Posting-Frequency: ever fourth week
Posting-Frequency: Alle vier Wochen


.    Hufig gestellte Fragen (FAQ) zum Amiga [1/4]
  .    ----------------------------------------------

Es folgt eine Liste hufig gestellter Fragen (FAQ = Frequently asked
questions). Sie ist vor allem f.r neue Anwender gedacht, aber
mglicherweise finden auch erfahrene Anwender Interessantes. Dies ist
Teil 1, der zweite beginnt mit Kapitel 4, der dritte mit Kapitel 5,
der vierte mit Kapitel 7.

Die Liste ist in Ascii-Format, damit sie von jedem gelesen werden kann.
Sie ist auch in AmigaGuide-, Dvi- und html-Format (f.r WWW-Server) erhltlich
als Teil des Amiga-FAQ-Archivs. (Datei docs/misc/AmigaFAQg.lha auf dem Aminet)

Bitte beachten Sie das Folgende:

  - nderungen der letzten zwei Wochen sind markiert.
.!.diese Zeile bzw. dieser Abschnitt wurden gendert
.+.diese Zeile ist neu
.<.vor dieser Zeile wurde etwas gelscht

  - Ein Index ist am Ende des vierten Teils. Wenn auch dies nicht
    weiterhilft: Bitte schicken Sie mir eine E-Mail. Vielleicht kann
    ich eine Antwort in die FAQ aufnehmen.

  - Vorschlge, Beitrge, Kritik und Bierflaschen sind sehr
    willkommen. :-)

.    Ignaz Kellerer
.    Georg-Habel-Str. 11
      81241 M.nchen (Germany)
.    Tel. (+49) 089 / 885147

.    Internet: kellerer@informatik.tu-muenchen.de

==========================(Schnipp-Schnapp)===================================

  Amiga-FAQ
  *********
  
     Dieses Dokument enthlt einige hufig gestellte Fragen und
  versucht, Antworten zu geben. Seine Absicht ist es, neuen Benutzern zu
  helfen und die Zahl der News-Artikel zu reduzieren, die erfahrene
  Benutzer nicht mehr sehen wollen.
  
     Bitte beachten Sie, da viele Abschnitte bis jetzt noch fast
  vllig leer sind. Ich verstehe von den betreffenden Abschnitten nichts
  und habe nicht das Gef.hl, als ob ich daran etwas ndern knnte.
  Damit sind Sie an der Reihe: F.llen Sie die L.cken und teilen Sie mir
  mit, was man hier noch aufnehmen kann!
  

  Disclaimer

  1 Hardware
    1 Was sind 68EC020, 68EC030 und 68LC040?
    2 Was ist ein mathematischer Coprozessor (FPU) ?
    3 Kann ich eine 3.5'-Festplatte im A1200 verwenden?

  2 Das Betriebssystem
    1 Kann ich eine andere als die eingebaute Kickstart benutzen?
!   2 Die grafische Oberflche des Amiga
!     1 Was ist MUI?
!     2 Iconsammlungen und Hintergr.nde
    3 Was entspricht unter AmigaDOS dem . (Aktuelles Directory)?
    4 Der Queue-Handler PIPE:
      1 Verwendung von PIPE: in einer AmigaShell
!     2 Das Pipe-Kommando
      3 Das Pipe-Kommando in der AmigaShell
      4 Die _mchar-Variable
!     5 Bekannte Probleme
!   5 ARexx, die Programm-Steuerungs-Sprache

  3 Grafik
    1 Was heit Chunky- und Planar-Display?
    2 Was ist Doublebuffering?
    3 Was f.r Monitore arbeiten am Amiga 1200 oder 4000?

  4 Programmierung
    1 Was ist die beste Dokumentation f.r Programmierer?
    2 Was ist CATS?
    3 Wo bekomme ich die Amiga-Include-Dateien?
    4 Wie werde ich Developer?
    5 Was f.r Compiler (und Assembler) gibt es?
    6 Warum funktioniert keine Esc-Sequenz?
!   7 Kann ich AmigaBasic auf dem A1200 verwenden?
    8 Wie lokalisiere ich mein Programm?
    9 Wie erhlt man einen Zeiger auf das Fenster einer Konsole?
    10 Was sind Pragmas?
    11 Mein Compiler/Linker vermit Symbole.
    12 Wie erfahre ich, was f.r Funktionen es gibt?
    13 Der GNU C Compiler: Allgemeine Informationen und Installation
      1 Aktuelle Version
      2 Hardwareanforderungen
      3 Wer hat es gemacht?
      4 Wo finde ich die gcc-Quelltexte?
      5 Inline-Dateien
      6 Wie konvertiere ich die Amiga-Libraries f.r den gcc?
      7 Wie installiere ich den gcc?
      8 Kompilieren
      9 Wichtige Informationsquellen

  5 Anwendungen
    1 Text-Editoren
    2 Was f.r Textverarbeitungsprogramme gibt es?
    3 Desktop Publishing
!   4 Was ist TeX und wo bekomme ich es?
    5 Gibt es PostScript-Interpreter auf dem Amiga?
    6 Font Konzepte
      1 Die Amiga Font Formate
      2 Wo gibt es Amiga Fonts
      3 Kommerzielle Font Hersteller
      4 Nicht-Lateinische Zeichensaetze auf dem Amiga
      5 Amiga Font Installation
      6 Amiga Font Utilities
      7 Das Erzeugen von Vektor-Fonts
      8 Probleme und moegliche Loesungen
    7 Wie bearbeite ich Nicht-Latin-Texte?
      1 Japanische Editoren und Anzeigeprogramme
      2 Chinesische Anzeigeprogramme

  6 Online sein mit dem Amiga

  7 Emulationen
    1 Kann ich meinen Amiga unter Unix benutzen?
!   2 Ist es mglich, den Amiga als X11-Terminal zu benutzen?
    3 Wie kann ich MS-Dos-Programme starten?
    4 MsDos-formatierte Wechselplatten am Amiga verwenden

  8 Verschiedenes
    1 Gibt es eine Unix-Version von LhA?
    2 Was sind Dateien, die mit ... enden?
    3 Gibt es ein Programm wie Stacker, um die Hard-Disk zu packen?
    4 Wo bekomme ich Fish-Disk xxx?
!   5 Wie f.llt man die Tintenkartuschen der HPDeskjet-Drucker nach?

! 9 Software-Quellen und andere Informationen?
!   1 Dateien und Datenbanken zur frei kopierbaren Software
    2 Eine Sammlung von Testberichten
    3 Empfangen von Dateien von einem FTP-Server
    4 Empfangen von Dateien von einem Mail-Server
!   5 Empfangen von Dateien von einer Mailbox
    6 Die Fish-PD-Serie
      1 Die Amiga-Library-Disks
      2 Die Fresh-Fish-Serie
    7 Wie kann ich MS-Dos-Disketten lesen und schreiben?
    8 Wie transportiere ich sehr groe Dateien
    9 Diskussionen .ber Mail
!   10 Andere FAQ's

  Das Amiga-FAQ-Archiv

  Beitrge zur Amiga-FAQ

  Danksagungen

! Index



  Disclaimer
  **********
  
     Diese Datei steht unter dem
  
       Copyright (C)  Ignaz Kellerer
                       Georg-Habel-Str. 11
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     Es ist erlaubt, sowohl vernderte als auch unvernderte Kopien
  dieser Datei herzustellen und zu verteilen, vorausgesetzt, da dabei
  die Bestimmungen der "GNU General Public License" eingehalten werden und
  die Copyright-Notiz sowie diese Erlaubnis unverndert auf allen Kopien
  enthalten sind.
  
     Der Autor gibt *absolut keine* Garantie, da die hier gegebenen
  Antworten korrekt sind. Einige dieser Antworten sind von anderen
  Benutzern beigetragen worden und ich habe teilweise nicht einmal die
  Mglichkeit, auch nur die einfachsten Tests durchzuf.hren.
  Vorschlge, weitere Beitrge, neue Fragen und Antworten, Kritik und
  Beschimpfungen (oh, wie ich mein `nil:' liebe :-) sind aber sehr
  willkommen.  Siehe Beitrge.
  
  1 Hardware
  **********
  
     Dieses Kapitel enthlt Fragen zur Amiga-Hardware.
  
  1.1 Was sind 68EC020, 68EC030 und 68LC040?
  ==========================================
  
     Motorola, die Herstellerfirma der 680x0-Familie, bietet auch
  gestutzte Versionen ihrer Prozessoren an. Diese sind etwas
  preisg.nstiger als die Originale, weshalb Commodore auch den 68EC020 in
  den A1200 und den 68EC030 in den A4000/030 einbaut. Daf.r knnen sie
  aber auch etwas weniger.
  
     Der Unterschied zwischen 68020 und 68EC020 ist, da letzterer nur
  16MB Speicher adressieren kann. (Das ist der Grund, warum der A1200 nur
  maximal 10MB RAM haben kann.) In den meisten Fllen sollte man den
  Unterschied aber gar nicht bemerken.
  
     Das ist beim 68EC030 anders: Viele Benutzer werden feststellen, da
  der 68030 eine MMU (Memory management unit) hat und der 68EC030 nicht.
  (Beim 68020 gibt es noch die Mglichkeit, eine externe MMU, den 68851
  nachzur.sten.) Es gibt einige wichtige Programme, die eine MMU
  brauchen, z.B. Enforcer (ein Hilfsprogramm zur Fehlersuche), GigaMem
  (ein Programm zur Emulation von virtuellem RAM) oder alle aktuellen
  Unix-Versionen (siehe Unix). Wer eines dieser Programme verwenden will
  und keinen A4000 oder A3000 hat, braucht deshalb eine Prozessorkarte
  mit einem 68030 oder 68040.
  
     Der 68LC040 ist ein 68040 ohne FPU. Siehe FPU.
  
  1.2 Was ist ein mathematischer Coprozessor (FPU) ?
  ==================================================
  
     Die Prozessoren 68000 bis 68030 bieten ausschlielich Integer (=
  Ganzzahl) Arithmetik. Floating-Point (Fliekomma) Operationen werden
  .ber eine Befehlssequenz ausgef.hrt. Floating-Point Units (FPUs) bzw.
  mathematische Koprozessoren sind f.r diese Aufgaben optimiert.
  
     Im wesentlichen kann man drei FPU-Typen unterscheiden: Den 68881,
  68882 und die interne FPU des 68040. Aufgrund der Trennung von
  Arithmetikeinheit und Konvertierlogik (notwenig zur Konversion
  anliegender Zahlenformate in das prozessoreigene 80bit-Format) ist die
  68882 FPU bis zu 1.5 mal schneller als die 68881. Die interne FPU des
  68040 besitzt dar.ber hinaus eine dreistufige Pipeline, allerdings
  sind in ihr nicht alle Befehle der 68881/68882 realisiert. Die
  fehlenden (trigonometrischen) Befehle werden per Software emuliert
  (z.B. .ber die 68040.library).
  
     F.r viele Programme (Raytracing, DTP, Mathematik, TeX) existieren
  spezielle Coprozessorversionen. Je nach Auslastungsgrad kann damit eine
  Geschwindigkeitssteigerung bis zum Faktor 50 erreicht werden.
  
     Michael Kaiser (kaiser@ira.uka.de)
  
  1.3 Kann ich eine 3.5'-Festplatte im A1200 verwenden?
  =====================================================
  
     Viele Leute w.rden statt der im A1200 .blichen 2.5"-Festplatten
  lieber eine 3.5"-Festplatte verwenden, da diese viel billiger sind. Das
  ist auch mglich, allerdings braucht man ein spezielles Kabel, um die
  Festplatte an den eingebauten IDE-Controller anzuschlieen. Auerdem
  sollte man isolierendes Material zwischen die Festplatte und die
  Platine schieben. Es gibt Berichte .ber thermische Probleme, aber ich
  habe nichts davon bemerkt.
  
     Einige Hndler bieten f.r ca. 40-50DM Kabel, Isoliermaterial und
  Informationen an, was sicherlich empfehlenswert ist. In den .blichen
  Magazinen sollte man diesbez.gliche Anzeigen finden.
  
     Thomas Schuh (thomas@stepout.tynet.sub.org)
  
     Grundstzlich sollte man beim Einbau von IDE-Festplatten (egal ob
  2.5" oder 3.5") bedenken, da man auer bei den von Commodore
  getesteten und freigegebenen Modellen und ROM-Versionen nicht sicher
  sein kann, da sie problemlos funktionieren werden. Beim A1200 sollte
  man zustzlich noch ber.cksichtigen, da der Einbau von 3.5"-
  Festplatten in diesen Rechner von Commodore nicht vorgesehen war und
  die hauptschlich f.r den Einsatz in Notebooks konstruierten 2.5"-
  Festplatten einige Vorteile haben knnen (z. B. bei Stromverbrauch,
  Hitzeentwicklung oder Stofestigkeit), die im engen Tastaturgehuse
  des A1200 mit der begrenzten Stromversorgung relevant sein knnten.
  Mit dem greren Format verschlechtert sich eventuell auch die
  Bel.ftung des Rechners. Werden beim Einbau Manipulationen an den
  Abschirmblechen vorgenommen, sind mglicherweise auch die Bestimmungen
  zur Funkentstrung nicht mehr erf.llt.
  
     Kurz gesagt: knnte man 3.5"-Festplatten wirklich ohne jedes Problem
  im A1200 verwenden, htte Commodore selbst bestimmt auch diese statt
  der etwas teureren 2.5"-Festplatten im A1200-HD verwendet.
  
  2 Das Betriebssystem
  ********************
  
     Dieses Kapitel behandelt Fragen sowohl zum Betriebssystem Kickstart
  als auch zur Oberflche Workbench.
  
  2.1 Kann ich eine andere als die eingebaute Kickstart benutzen?
  ===============================================================
  
     Zunchst ein paar Worte zur Legalitt der Benutzung einer anderen
  Kickstart: Es ist *nicht* erlaubt, Kopien von Kickstarts fremder
  Computer zu erstellen und auf einem anderen Computer zu benutzen! (Es
  ist sogar fraglich, ob man das auf eigenen Maschinen darf, wenn man
  mehr als einen Amiga hat.)
  
     Nat.rlich ist es mglich und f.r gewisse Personen (z.B. Developer,
  siehe Developer) auch erlaubt.  Es gibt zwei verschiedene
  Mglichkeiten, eine Hardware- und eine Softwarelsung. Erstere ist,
  eine Platine in den Computer einzubauen, die sowohl die eigene als auch
  eine andere Kickstart aufnehmen kann, zwischen denen man dann
  umschalten kann.
  
     Die Softwarelsung bentigt ein Programm (einen sogenannten
  Softkicker) und die Kopie der anderen Kickstart. Der Softkicker
  alloziert RAM, ldt die Kickstart-Kopie in dieses RAM und f.hrt einen
  Reset aus. Nat.rlich fehlt dann nach dem Reboot unter der neuen
  Kickstart etwas RAM: 256KB weniger f.r Kickstart 1.2 oder 1.3 und
  512KB f.r die neueren Kickstarts.  Es gibt verschiedene Softkicker,
  von denen einige eine MMU bentigen (siehe 68EC0xx). Ich empfehle
  SKick 3.43 (Aminet, Directory `util/boot') empfehlen, das keine MMU
  braucht und viele verschiedene Kickstarts unterst.tzt. Die Kopie des
  ROM zu erzeugen ist mit einem Programm wie dem Folgendem mglich:
  
           #include <stdio.h>
       
           #define kickorig 0xf80000   /*  0xfc0000 f.r Kick 1.2 und 1.3   */
           #define kicklen  0x080000   /*  0x040000 f.r Kick 1.2 und 1.3   */
       
           void main(int argc, char*argv[])
           {
               FILE *fh;
       
               if ((fh = fopen("kickstart.file", "w"))  !=  NULL) {
                   result = fwrite(kickorig, kicklen, 1, fh);
               }
               fclose(fh);
           }
  
! 2.2 Die grafische Oberflche des Amiga
! ======================================
+ 
+    Die standardmig mitgelieferte Oberflche "Workbench" ist nur die
+ Grundlage zum Aufbau einer guten, angenehmen Oberflche.
+ 
+    Zu diesem Zweck gibt es zahlreiche Tools, die den Anwendern das
+ Leben erleichtern.  Einige von diesem findet man auf dem Aminet in den
+ Verzeichnissen `util/#?/'.
+ 
! 2.2.1 Was ist MUI?
! ------------------
+ 
+    MUI besteht aus einer Reihe von shared-Libraries, die eine sehr
+ komfortable graphische Benutzeroberflche (GUI = graphical user
+ interface) ermglichen. Die generelle Idee von MUI ist es, den
+ Programmierer nur die logische Struktur des GUI festlegen zu lassen.
+ Das konkrete Aussehen (Fonts, Fenstergroesse, Fenster auf Workbench,
+ eigenem oder ffentlichem Screen usw.) wird durch den Benutzer
+ bestimmt. F.r den Programmierer ist MUI erheblich einfacher und
+ umfangreicher als die `gadtools.library'. Andererseits sind mit MUI
+ erzeugte GUI's langsamer als die mit der gadtools.library erzeugten,
+ vor allem auf alten 68000er-Maschinen.
+ 
+    MUI besteht aus zwei Archiven, eines f.r Programmierer und eines
+ f.r normale Benutzer. Quellen: Aminet, `dev/misc'.
+ 
! 2.2.2 Iconsammlungen und Hintergr.nde
! -------------------------------------
+ 
+    Die Standardicons sind in der Tat nicht schn.  Daher gibt es
+ einige praktische Iconsammlungen.  Mir bekannt sind `MagicWB' und
+ `NewIcons'.
+ 
+    `MagicWB' ist Shareware. Die Icons sind mit allen bekannten Tricks
+ h.bsch in Pastellfarben gezeichnet. Es werden zahlreiche schne,
+ dezent gemalte Hintergr.nde mitgeliefert, die die Workbench-Fenster
+ und MUI-Programme verschnern. Feine und gut lesbare Schriften
+ ersetzen den klobigen topaz8-Font.  Auch f.r den ToolManager sind
+ viele Bildchen vorhanden.  Eine Testversion von MagicWB findet man auf
+ dem Aminet.
+ 
+    `NewIcons' ist Freeware. Die Icons haben relativ krftige Farben
+ und sind schn als dreidimensionale Objekte gezeichnet, die schraeg in
+ den Raum gestellt sind.  NewIcons findet man auf dem Aminet,
+ `util/wb/NewIcons.lha'.
+ 
+ *F:*
+      Wie kann ich den "Gag" bei MagicWorkbench, das Intro, das manchmal
+      beim Booten erscheint, abstellen?
+ 
+ *A:*
+      In S: m.te eine Datei namens "mti.data" sein. Diese lschen.
+ 
+ *F:*
+      Wie kann ich NewIcons erstellen?
+ 
+ *A:*
+      Laut Autor von NewIcon soll ein eigener IconEd in Arbeit sein. Bis
+      der fertig ist, bietet Iconian 2.9x (I3) als einziger die
+      Mglichkeit, NewIcons zu erstellen.
+ 
+ *F:*
+      Wie kann ich es verhindern, da manche MagicWorkbench Icons in
+      falschen Farben auftauchen?
+ 
+ *A:*
+      Entweder MagicWB 2.0 registrieren, es enthlt ein Tool, das die
+      Palette    patcht, oder aber eines der diversen Tools vom Aminet
+      nehmen.
+        1. MagicColors
+ 
+        2. ShoveColors Damit habe ich die besten Erfahrungen gemacht.
+           Es ist zu finden in Iconian, PictIcon oder in
+           `Aminet:util/wb').
+ 
+ *F:*
+      Wie kann ich den MagicWB 2 Bootscreen jedesmal anzeigen lassen?
+ 
+ *A:*
+      In s:user-startup direkt hinter dem Wort `MagicWB-Demon' das Wort
+      `xen' einf.gen, also:
+           run >nil: C:MagicWB-Demon xen [...]
+ 
  2.3 Was entspricht unter AmigaDOS dem . (Aktuelles Directory)?
  ==============================================================
  
     Unter AmigaDOS entspricht dem . (der das aktuelle Directory unter
  Unix und gewissen nicht-reentranten Interrupt-Handlern reprsentiert)
  der leere String, den man als "" schreibt.
  
     Beispiel:
               COPY S:Startup-Sequence ""
  
  Dies kopiert Ihre Startup-Sequence in das aktuelle Directory.
  
     Es gibt verschiedene Programme, die AmigaDOS so patchen, da es .
  und .. wie unter Unix akzeptiert, z.B. UnixDirs. (Aminet,
  `os20/util/UnixDirsII.lha' oder Fish-Disk 837)
  
     Arno Eigenwillig (arno@yaps.dinoco.de)
  
  2.4 Der Queue-Handler PIPE:
  ===========================
  
     In AmigaOS 2.04 wurde ein neuer Handler eingef.hrt, der es erlaubt,
  Daten zwischen verschiedenen Programmen auszutauschen. Dieser Handler
  heit `L:Queue-Handler', ist aber besser als `PIPE:' bekannt.
  
     `PIPE:' implementiert eine echte, Unix-artige `Pipe', mit der man
  die Standardausgabe eines Programms als Standardeingabe eines anderen
  Programms verwenden kann. Es ist auch mglich, mehrere Programme .ber
  mehrere Pipes gleichzeitig zu verketten.  Pipes brauchen weniger RAM
  f.r temporre Dateien, und der Zugriff ist schneller.
  
     Allerdings unterscheidet sich `PIPE:' von Unix-Pipes in zwei
  wesentlichen Punkten:
    1. Es handelt sich um ein Device; die Ein- und Ausgabe von Programmen
       mu also nicht unbedingt eine Datei sein, obwohl das meistens der
       Fall ist. Man kann auch `PIPE:' wie andere Devices verwenden, aber
       nat.rlich weder Directories lesen noch Seek-artige Zugriffe
       durchf.hren.
  
    2. Es gibt keine Flush-Operation. Wenn nicht alle Daten gelesen
       wurden, die in `PIPE:' geschrieben wurden, dann bleiben sie
       stehen, bis sie evtl. von einem anderen Programm gelesen werden.
       Man mu also Pipes immer leeren, bevor man sie schliet.
  
    3. Aus demselben Grund kann ein Programm blockiert werden, wenn es
       die interne Puffergre .berschreibt. Auch dies wird durch
       rechtzeitiges Leeren der Pipe vermieden.
  
     Der Handlername von PIPE: ist vollstndig
  `PIPE:name/bufsize/bufnum', wobei `name' den verwendeten Pipekanal
  identifiziert und eindeutig sein sollte. Durch verschiedene Namen kann
  man also gleichzeitig mehrere Pipe-Kanle ffnen. Die optionalen
  Argumente `bufsize' und `bufnum' geben die Gre und Anzahl der
  verwendeten Datenpuffer an. Meist schreibt man einfach `PIPE:name', die
  Vorgabegre ist dann 4096 Bytes und die Anzahl unbegrenzt.
  
     Osma Ahvenlampi (Osma.Ahvenlampi@hut.fi)
  
  2.4.1 Verwendung von PIPE: in einer AmigaShell
  ----------------------------------------------
  
     Zunchst mu `PIPE:' nat.rlich mit `Mount' angemeldet sein.  Dies
  kann durch das Kommando
           1> Mount PIPE:
  
  in der Shell geschehen, ab AmigaOS 2.1 auch dadurch, da man die Datei
  `PIPE' nach `DEVS:DosDrivers' schiebt.
  
     In einem AmigaShell-Fenster kann man dann folgende Kommandos
  eingeben:
           1> Run List SYS: >PIPE:Listoutput
           1> More <PIPE:Listoutput
  
  (1)
  
     Diese beiden Kommandos erzeugen also zunchst eine Liste der Dateien
  in `SYS:' und geben diese dann mit Hilfe des More-Kommandos aus.  Man
  knnte auch folgendes probieren:
           1> Run List SYS: NOHEAD >PIPE:Listoutput
           1> Run Sort PIPE:Listoutput PIPE:Sortedoutput
           1> More <PIPE:Sortedoutput
  
  Dies w.rde also die Liste vor der Ausgabe noch sortieren.
  
     Beachten Sie die Verwendung von `Run' auer f.r das jeweils letzte
  Programm, durch die alle Programme gleichzeitig ablaufen.  Man kann
  auch die Programme gleichzeitig in verschiedenen Shells ablaufen lassen.
  
     Das Leeren der Pipe kann auch manuell geschehen, vorausgesetzt man
  kennt den Namen des verwendeten Kanals, indem man folgendes eingibt:
           1> Type PIPE:name TO NIL:
  
     ---------- Footnotes ----------
  
     (1)  Dabei `1>' der Prompt der AmigaShell, die eine Eingabe
  erwartet. Die Nummer kann nat.rlich variieren.
  
! 2.4.2 Das Pipe-Kommando
! -----------------------
  
     Im vorigen Beispiel ist die Verwendung von Pipes recht kompliziert,
  vor allem verglichen mit Unix-Pipes. Es gibt aber eine bessere
  Mglichkeit.
  
     Andy Finkel, der fr.her bei Commodore gearbeitet hat, hat auch ein
  Kommando `Pipe' geschrieben (was man nicht mit `PIPE:' verwechseln
  sollte!), das die Benutzung von Pipes stark vereinfacht.
  Ungl.cklicherweise wurde dieses Programm letzten Endes dann doch nicht
  in die offizielle Workbench aufgenommen, allerdings mit Billigung von
! Commodore verffentlicht (Quellen: Fish-Disk 673, Aminet,
  `util/cli/finkelshelltools.lha'). Dieses Programm arbeitet auch unter
  OS3.1 noch problemlos.
  
     Die Verwendung des Pipe-Kommandos ist einfach. Man .bergibt die
  auszuf.hrenden Programme als Argumente an Pipe, getrennt durch das
  Zeichen |, z.B.
           1> Pipe List SYS: | More
               oder
           1> Pipe List: SYS: NOHEAD | Sort IN: OUT: | More
  
  Beachten Sie die Verwendung von `IN:' und `OUT:', die ntig sind, weil
  das Sort-Kommando nicht von der Standardeingabe lesen und nicht auf die
  Standardausgabe schreiben kann. Diese Devices werden durch das
  Kommandos Pipe simuliert. Durch die Environment-Variable _PCHAR kann
  man auch ein anderes Zeichen anstelle von | verwenden.
  
  2.4.3 Das Pipe-Kommando in der AmigaShell
  -----------------------------------------
  
     Es gibt ein sehr n.tzliches, allerdings undokumentiertes Feature
  der AmigaShell: Diese kennt das Pipe-Kommando! Ist die lokale Variable
  _PCHAR gesetzt, dann kann man Pipes sogar ohne Eingabe des
  Pipe-Kommandos benutzen. Die Shell erkennt das durch _PCHAR vorgegebene
  Zeichen und ruft f.r Kommandozeilen, die es enthalten, automatisch
  Pipe auf.
  
     Am besten wird das folgende Kommando in `s:Shell-Startup'
  eingetragen:
           1> Set _pchar "|"
  
  (1) Man kann die vorigen Beispiele dann so ausf.hren:
           1> List SYS: | More
               oder
           1> List SYS: NOHEAD | Sort IN: OUT: | More
  
     Dies entspricht also vllig den Unix-Pipes.
  
     ---------- Footnotes ----------
  
     (1)  Die Anf.hrungsstriche sind wesentlich! Wenn _PCHAR bereits
  gesetzt ist, wird sonst angenommen, es handele sich bereits um einen
  Aufruf von Pipe. Dies kann etwa dann geschehen, wenn aus einer Shell
  eine neue gestartet wird.
  
  2.4.4 Die _mchar-Variable
  -------------------------
  
     Die lokale Variable _mchar legt das Zeichen fest, das als
  Kommandotrenner dient. Setzt man also
           1> Set _mchar ";"
     dann kann man in der Shell die Befehle hintereinanderf.gen, durch
  den Strichpunkt getrennt.
  
! 2.4.5 Bekannte Probleme
! -----------------------
  
  *F:*
       Ich bekomme die Fehlermeldung
                PIPE: Unknown command
  
       wenn ich das Kommando `List SYS: | More' ausf.hre, obwohl `PIPE:'
       mit `Mount' angemeldet ist. Was ist falsch?
  
  *A:*
       Die Shell sucht nach dem Kommando `Pipe' in der Fehlermeldung,
       nicht nach dem `PIPE:'-Device. Dieses Kommando ist also nicht im
       Suchpfad (meist in `C:') installiert.
  
  *F:*
       Ein Requester meldet
                Please insert volume PIPE: in any drive
  
       wenn ich eines der Kommandos aus den Beispielen ausf.hren will.
  
  *A:*
       `PIPE:' ist nicht angemeldet. Dies kann mit `Mount PIPE:'
       geschehen.
  
  *F:*
+      Beim Verwenden von PIPE: gehen manchmal Zeichen verloren. Was ist
+      los?
+ 
+ *A:*
+      Alle queue-handler bis einschlielich OS 3.1 haben Fehler, die
+      eine wirklich sichere Daten.bermittlung verhindern.  Ein
+      mglicher kompatibler Ersatz ist auf dem Aminet:
+      `util/sys/HWGQueue.lha'.
+ 
+ *F:*
       Wenn ich eines der Beispiele ausf.hre, dann erffnet das
       `More'-Kommando ein Fenster, aber dort erscheint nichts/ eine
       Fehlermeldung erscheint/ein Filerequester erscheint.
  
  *A:*
       Sie verwenden ein anderes More-Kommando als das aus der Workbench.
       Verwenden Sie einen anderen Namen oder installieren Sie ein More,
       das Pipes unterst.tzt, z.B. das More von Commodore, Less oder
       Most.
  
! 2.5 ARexx, die Programm-Steuerungs-Sprache
! ==========================================
+ 
+ *F:*
+      Ich will ein Arexx-Kommando .ber die CLI oder ein Shellskript
+      schicken.  Das klappt aber nicht. Ich gebe zwar rx ADDRESS
+      PORTNAME;KOMMANDO ein, jedoch ohne Erfolg.
+ 
+ *A:*
+      Es m.ssen Anf.hrungszeichen gesetzt werden. Also: rx "ADDRESS
+      PORTNAME;KOMMANDO".  Dies verhindert auch das automatische
+      Umwandeln des Portnamens in Grobuchstaben, falls der Portname
+      klein geschrieben wird.
+ 
  3 Grafik
  ********
  
     Grafik ist eine der Strken des Amiga. Warum hat es hier so wenig
  Fragen und Antworten?
  
  3.1 Was heit Chunky- und Planar-Display?
  =========================================
  
     Einfach gesagt stehen die Bezeichnungen `chunky' und `planar'
  (K.rzel f.r `bitplanar') f.r verschiedene Arten, graphische Daten im
  RAM des Computers zu speichern. Sie sind einfach zu verstehen, aber
  vielleicht etwas schwierig zu erklren.
  
     Die Anzeige eines Computers besteht aus einem Netz von Pixeln. Jedes
  Pixel kann man sich als eine Zahl denken, die f.r die Farbnummer des
  Pixels steht.  Hier ist zum Beispiel eine ganz einfache Anzeige mit 4
  Farben:
  
          00302132
  
     Der Amiga speichert dies im `bitplanaren' Modus, d.h. es werden
  verschiedene sogenannte Bitplanes verwendet, in denen zu jedem Pixel
  genau ein Bit gehrt. F.r eine Zahl zwischen 0 und 3 brauchen wir 2
  Bits, also auch zwei Bitplanes, die dann so aussehen:
  
          00100110    Dies ist Bitplane 0
          00101011    Dies ist Bitplane 1
          --------    Nun addieren wir sie, wobei wir die zweite mit 2
          00302132    multiplizieren
  
     Das ist also die gew.nschte Grafik. Nun gbe es aber nat.rlich
  auch eine andere Mglichkeit: Wir knnten die jeweils 2 Bits direkt
  hintereinander anordnen in sogenannten Chunks:
  
          00 00 11 00 01 10 11 01 = 00302132
  
     Dies ist das Prinzip des Chunky-Modus. Man kann im allgemeinen kaum
  sagen, da eine dieser beiden Methoden besser oder schlechter ist.
  Allerdings haben nat.rlich beide ihre Vor- und Nachteile:
  
     Zunchst hat vielleicht jeder schon einmal gesehen, da auf dem
  Amiga beim Scrollen von farbigem Text ein gewisses Flackern entsteht.
  Genauer gesagt ndern sich kurz die Farben. Was dabei passiert, ist,
  da der Computer Bitplanes verschiebt, gleichzeitig aber dieselben
  Daten f.r die Anzeige verwendet werden. Wenn etwa gerade Bitplane 0
  verschoben wurde, aber Bitplane 1 noch nicht verschoben ist, so htten
  wir kurzfristig im obigen Beispiel die folgende Anzeige:
          01001100    Dies ist Bitplane 0 (nach links verschoben)
          00101011    Dies ist Bitplane 1
          --------    Nun addieren wir sie wieder
          01203122
     Sobald die zweite Bitplane ebenfalls verschoben ist, stimmt wieder
  alles, aber kurzfristig entsteht dabei eben jenes Flackern. Bei einer
  Chunky-Anzeige dagegen wre eben nur ein Teil des Bildschirms schon
  verschoben und ein anderer Teil noch nicht.
  
     Umgekehrt ist es im Chunky-Modus schlecht mglich, mit beliebiger
  Anzahl von Farben zu arbeiten: Da ein Byte 8 Bits hat, gehren etwa
  bei 4 Farben zu jedem Byte 4 Pixel. Man mu also stets erst berechnen
  an welcher Stelle des Bytes die Informationen zu einem bestimmten Pixel
  sitzen. Das ist aufwendig. Noch schlimmer wird die Sache bei 8 Farben:
  Da beginnen die Pixel noch nicht mal an der gleichen Stelle. Das ist
  sehr umstndlich und rechenzeitaufwendig. In der Praxis gibt es daher
  Chunky-Anzeigen nur im 8-Bit-Modus (256 Farben) und im 24-Bit-Modus (16
  Millionen Farben). Es ist allerdings mglich, da die Anwender da gar
  nicht so ungl.cklich dar.ber sind...
  
  3.2 Was ist Doublebuffering?
  ============================
  
     Bei animierter Grafik entsteht das Problem, da gleichzeitig die
  Daten verndert und angezeigt werden. Dabei kommt es dann unweigerlich
  zu einem gewissen Flackern. (siehe Chunky vs. Planar)
  
     Die Lsung des Problems ist es, quasi zwei Bildschirme zu benutzen:
  Der eine wird immer angezeigt. Gleichzeitig wird auf dem anderen
  Bildschirm, der nicht angezeigt wird, das neue Bild gezeichnet. Es gibt
  kein Flackern, da die Grafik-Hardware nur auf das RAM des ersten
  Bildschirms zugreift und der Prozessor nur auf das des zweiten. Dann
  wird umgeschaltet und der zweite Bildschirm angezeigt. Auf dem ersten
  kann jetzt gezeichnet werden.
  
  3.3 Was f.r Monitore arbeiten am Amiga 1200 oder 4000?
  ======================================================
  
     Monitore kann man klassifizieren nach der horizontalen Frequenz, die
  sie f.r ihre Anzeige bentigen. Fernseher und Commodore's 1084
  bentigen z.B.  etwa 15 kHz, VGA und SVGA bentigen mindestens etwa 30
  kHz.  Multisync-Monitore knnen verschiedene Frequenzen darstellen.
  
     Man kann also jeden dieser Monitore am A1200 verwenden, *aber*:
  
     - Mit einem gewhnlichen VGA/SVGA-Monitor kann man nur einige
       Anzeige-Modi (DblPal, DblNTSC und/oder Productivity, d.h.
       (320|640) x (256|512|1024) Pixel) verwenden. Dies ist groartig
       f.r die Workbench und die meisten ernsthaften Anwendungen, aber
       manche grafikorientierten Programme, vor allem Spiele laufen fast
       sicher nicht: Sie benutzen nmlich die Preferences nicht,
       .bernehmen statt dessen einfach die Maschine und gehen von einem
       15 kHz Monitor aus. Ferner kann man das Bootmen. nicht verwenden:
       Das arbeitet nmlich ebenfalls nur mit 15 kHz. Schlielich haben
       VGA-Monitore keine Lautsprecher und die VGA-artigen Modi
       unterst.tzen keine Genlocks.
  
     - Das grte Problem eines 15 kHz-Monitors ist das stndige
       Flickern im Interlace-Modus. Ein kleiner Tip ist hier die
       Verwendung von NTSC anstelle von PAL. Dies erhht die
       Refresh-Rate von 25 Hz auf 30 Hz, kostet allerdings einige
       darstellbare Zeilen. (Maximal mglich sind 482.) Die NTSC- und
       PAL-Modi sind aber nicht so schlecht, wie die Leute denken: Bei
       einem Monitor mit viel Phosphor (der also lange nachgl.ht) ist
       PAL-Laced einigermaen akzeptabel und gibt eine Auflsung von
       1448x566 in SuperHiRes. Mehr ist auf keinem AGA-Amiga mglich.
  
     - Die beste Lsung sind die Multisync-Monitore, vorausgesetzt sie
       unter.tzen die Bereiche von 15-31 kHz Horizontal- und 50-72
       Vertikalfrequenz. Die 1940- und 1942-Monitore von Commodore sind
       nicht schlecht, allerdings etwas umstndlich zu handhaben: Bei
       jedem Umschalten des Anzeige-Modus mu man nmlich auch die
       horizontale/vertikale Gre und den Offset von Hand einstellen.
       (1) Geeignet sind z.B. auch der Mitsubishi EUM 1491 oder der EIZO
       9060S.
  
       Der Commodore 1960 hat nicht das Problem von 1940 oder 1942, ist
       aber auch teurer.
  
     F.r einen VGA/SVGA- oder Multisync-Monitor braucht man ein Kabel,
  das etwa 30 DM kostet.
  
     ---------- Footnotes ----------
  
     (1)  Es gibt einen Patch, der dies auch ohne manuelle Eingriffe
  mglich macht. Siehe `os30/util/Monitor30Patch.lha' auf dem Aminet.
  
