*****************************************************************
*                                                               *
*                     R E G E L S I M  2.1                      *
*                    ======================                     *
*                                                               *
*        Lern-Programm zur Simulation eines einschleifigen      *
*        Standardregelkreises im Zeit- und Frequenzbereich      *
*                                                               *
*        Die Bedienungsanleitung gilt nur fr die Monochrom-    *
*        version !  Durchlesen ist nicht zwingend notwendig,    *
*        erleichtert aber das Verst„ndnis. Sollten einige       *
*        Dinge nicht wie erwartet funktionieren, so ist das     *
*        in den meisten F„llen durchaus beabsichtigt oder aber  *
*        technisch nicht anders machbar.                        *
*        Im šbrigen bin ich fr Tips und Anregungen jederzeit   *
*        dankbar und wnsche Ihnen viel Spaž mit dem Progamm!   *                                            *
*                                                               *
*        Januar 1988                 Jochen Schelberg           *
*                                                               *
*****************************************************************




BEDIENUNGSANLEITUNG

1. Allgemeines

   Das vorliegende Programm ist als LERN-Programm gedacht und von
   daher in der Funktion etwas eingeschr„nkt. Trotzdem kann es 
   fr viele Anwendungen sehr ntzlich sein. (z.B. šbertragungs-
   verhalten von Filtern etc.)
   Es wurde im Rahmen einer Arbeit an der RUB-Bochum erstellt
   und netterweise fr die Verbreitung im PD-Service freigegeben.
   Sollte jemand etwas daran auszusetzen haben oder vielleicht 
   Anregungen bieten, so kann er sich an folgende Adresse
   wenden:
                              Jochen Schelberg
                              Sunderweg 3 
                              5802 Wetter 1
                              Tel. 02335/2456

   šbrigens: Die Nachfolgeversion 3.0 ist in Arbeit und bietet
             u.a. folgende Erweiterungen:

                - stark erweiterte šbertragungsfkt.
                - Wurzelortskurven
                - nichtlineare Glieder, Beschreibungsfkt.
                - beliebige Sollwert- und St”rgr”ženprofile 
     

2. Die Diskette

   Auf der Diskette befindet sich der Ordner Regelsim 2_1, in dem 
   sich die Ordner Regelsim und Regelsim.PIC sowie ein Readme-File
   befinden.
   Das Readme-File enth„lt diese Anleitung im ASCII-Format.
   Regelsim.PIC nimmt Bilder bzw. die zugeh”rigen Parameterdateien auf. 
   Der Ordner "Regelsim" enth„lt das Bootprogramm sowie das File fr
   den Monochrommonitor.


3. Starten des Programmes

   Klicken Sie im Ordner "Regelsim" das File "Regelsim.PRG" an.
   Auf dem Bildschirm erscheint das Titelbild. Gleichztg. wird abgefragt,
   welcher Monitor angeschlossen ist, und das entsprechende File
   nachgeladen. Nach Beendigung des Ladevorganges befinden Sie sich im
   "Hauptbildschirm", dem Blockschaltbild. Von hier aus k”nnen dann
   s„mtliche Funktionen des Programmes aufgerufen werden.
   Zum Schutz vor Fehlstarts enth„lt das Programm eine Voreinstellung der
   wichtigsten Parameter. Regler und Strecke sind also bereits auf
   bestimmte Werte eingestellt.


4. Die Maus

   Zum Aufruf der Programmfunktionen werden beide Maustasten ben”tigt.
   Fr Einstellungen in der Menleiste wird wie blich nur die linke Taste
   benutzt. Im Parameterfeld haben Sie die Wahl zwischen beiden Tasten,
   wobei diese dann unterschiedliche Funktionen haben.
   Um dem Programm mitzuteilen, daž der Einstellvorgang beendet ist und 
   ein neuer Berechnungs- und/oder Zeichenvorgang beginnen soll, mssen
   beide Tasten gleichzeitig gedrckt werden. Dies gilt fr alle Darstel-
   lungsarten.
   Die Tastatur wird vom Programm nicht benutzt und hat auch keinerlei
   Auswirkungen (einzige Ausnahme sind Betriebssystemfunktionen: Shift-
   Alternate-Control fhrt zum Programmende; Alternate-Help erzeugt eine
   Bildschirmhardcopy). 

   

5. Die Mens

5.0  Allgemeines

     Die Mens werden wie gewohnt mit der Maus aufgerufen und bedient.
     Wird ein Meneintrag angeklickt, erscheint ein H„kchen davor und die
     entsprechenden Variablen werden ge„ndert bzw. die Funktion sofort 
     ausgefhrt. Helle Meneintr„ge lassen sich nicht ausw„hlen.


5.1. Das Desk-Men
 
     Funktion: Das Desk-Men ist im GEM verankert und muž daher so
               bernommen werden. Da GfA-Basic jedoch in dieser Form 
               noch keine Acc-Dateien verwalten kann, k”nnen diese
               Funktionen leider nicht benutzt werden. Wichtige
               Einstellungen wie Ramdisk oder Druckertreiber mssen also
               vor dem Start vorgenommen werden.

     Eintr„ge:   *About*      Zeigt den Programmtitel



5.2. Das Regler-Men

     Funktion: In diesem Men k”nnen Sie den gew. Regler einstellen.
               Es ist in allen Bildschirmen aktiv.
 
     Eintr„ge:  *P,I; 
                PD,PI,PID*   Erzeugt die entsprechende šbertragungsfkt.
                             und zeigt deren Parameter sofort an


5.3. Das Strecke-Men
     
     Funktion: Hier kann das šbertragungverhalten der Regelstrecke ver-
               „ndert werden. Die angezeigten Strecken k”nnen mit einer
               Ausnahme beliebig kombiniert werden:

                  Die Allpažfunktionen lassen sich nicht mit den anderen
                  PT- oder PD-Verhalten kombinieren

               Žnderungen k”nnen jedoch nur im Blockschaltbild und in der
               šbersichtsdarstellung vorgenommen werden

                    
     Eintr„ge:  *I-Glied*      Schalterfunktion, reiner Integierer

                *D-Glied*      Schalterfunktion, reiner Differenzierer

                *PT1-PT3*      Verz”gerungsgl. 1.-3.Ord. mit reellen Polen

                *PD1-PD3*      Vorhaltegl. 1.-3.Ord. mit reellen Nullst.

                *Allpaž1-3*    PT1-3 + PD1 mit positiver Nullstelle

                *Kein PT,PD*   kein Kommentar



5.4. Das Diagramm-Men

     Funktion: Das Men erlaubt den beliebigen Wechsel der Diagramme und
               ist immer aktiv. Bei einem Wechsel der Darstellung werden
               grunds„tzlich alle eingestellten Strecken- und Reglerpara-
               meter beibehalten.

     Eintr„ge:  *Blockbild*     Zeichnet das Blockschaltbild 

                *Simulation*    Erm”glicht die kontinuierliche Darstellung
                                des Zeitverhaltens des Systems

                *šbergangsfkt.* Zeichnet die Sprungantwort des offenen oder
                                geschlossenen Systems

                *Frequenzgg.*   Zeichnet das Bodediagramm

                *Ortskurve*     Zeichnet die Nyquist-Ortskurve 

                *šbersicht*     Zeichnet alle Diagramme auf einmal



5.5. Das Mažstab-Men

     Funktion: Erlaubt die Einstellung des gew. Darstellungsmažstabs

     Eintr„ge:  *Automatic* 

                *X-Y getr.*      X- bzw. Y-Maž. werden getrennt berechnet 

                *X-Y gleich*     X- und Y-Mažstab werden zus. berechnet,
                                 wobei der h”here Wert ausschlaggebend ist.

                                 Der Mažstabsfaktor wird so gew„hlt, daž
                                 die Kurve immer in das Diagramm pažt. Die 
                                 Aufteilung ist jedoch nur in der Ortskurve
                                 wirksam, im Bodediagramm ist es egal,
                                 welche Einstellung gew„hlt ist.

                *Standard1-3*    Feste Skalierung mit versch. Aufl”sungen

                *Nichtl”schen*   Schalterfunktion, erlaubt das šbereinander-
                                 legen mehrerer Kurven, jedoch nur in der
                                 Standardaufl”sung

                *Asympt.*        Schalterfunktion. Zeichnet die Asymptoten
                                 des Frequenzganges ausschl. mit automat.
                                 Skalierung. Daher erscheint vor *X-Y
                                 getr.* ebenfalls ein H„kchen.




5.6. Das Option-Men

     Funktion: Damit k”nnen Sie weitere Nebenfunktionen des Programmes
               aufrufen.

     Eintr„ge:  *Hardcopy*       Erstellt eine Bildschirmhardcopy, der
                                 Aufruf ist auch mit Alt-Help m”glich

                *B. speichern*   Speichert den aktuellen Bildschirm und
                                 alle Parameter auf Diskette. Der Suchpfad
                                 ist wahlfrei, es sollte jedoch die Ori-
                                 ginalaufteilung beibehalten werden. Wird
                                 keine Namensendung angegeben, wird diese
                                 autom. auf PIC bzw. DAT gesetzt.
                                 Die Bilder werden im Screenformat abge-
                                 speichert (auch wenn es nicht so aussieht)
                                 und k”nnen daher mit jedem Malprogramm
                                 weiterverarbeitet werden.
                *Bild laden*     L„dt ein Bild. Es kann jederzeit jeder
                                 beliebige Bildschirm geladen werden,
                                 Menleiste und Parameterfeld werden
                                 autom. rekonstruiert.

                *Pause*          Veranlažt eine Programmpause

                *Prg.Ende*       Fhrt zum Desktop zurck


6. Das Parameterfeld
   
   Dieses Feld im oberen Teil des Bildschirms wird am Anfang des Programms
   einmal aufgebaut und danach nicht mehr ge„ndert. Hier k”nnen alle šber-
   tragungsparameter des Systems abgelesen oder eingestellt werden.
   Zur besseren šbersicht ist es dreiteilig organisiert:

    Bereich  (I) :  Hier werden die Reglerparam. angezeigt, also Regler-
                    verst„rkung, Nachstellzeit und  Vorhaltezeit

    Bereich (II) :  Dies ist der Bereich fr die Streckenparameter. In der
                    unteren Zeile befinden sich die Felder mit den Zeit-
                    konstanten der šbertragungsglieder, oben rechts die 
                    Felder fr Totzeit und Streckenverst„rkung

    Bereich (III):  Dieses Feld ist nur w„hrend der Simulation aktiv und
                    enth„lt die Werte fr die St”rgr”že und den Sollwert.

   Grunds„tzlich k”nnen Regler- und Streckenparameter nur in Abh„ngigkeit
   vom jeweils eingestellten šbertragungsverhalten ge„ndert werden.
   Dazu verfgt das Programm ber 2 Einstellgeschwindigkeiten:

   Drcken der rechten Taste erh”ht(erniedrigt) die Werte in  0,1 bzw.
   0,01 sec-Schritten bei den Zeitkonstanten .
   Ein Bet„tigen der linken Taste beschleunigt die Z„hlgeschwindigkeit um 
   den Faktor 3, bei den Zeitwerten wird auf 0,1 sec-Schritte umgeschaltet

   Der Einstellbereich betr„gt:

        0,01 - 99,99 sec    bei den Strecken- und Reglerzeitkonstanten

        0,01 - 99,99        bei den Verst„rkungsfaktoren

           0 - 9 (sec)      bei Totzeit und St”rgr”že

          -2 - 2            bei der Fhrungsgr”že (Sollwert)

  Um eine bessere Identifikation der šbertragungsglieder zu erm”glichen,
  werden beim Bode- und Nyquistdiagramm sowie in der šbersichtsdarstellung
  die Zeitkonst. der Strecke in Eckfrequenzen umgerechnet und angezeigt.


7. Die Bildschirme

7.0 Allgemeines

    Die Bildschirme werden ber das "Darst"-Men aufgerufen und zeigen das
    šbertragungsverhalten des Systems bzw. der Systemteile im Zeit- und
    Frequenzbereich.


7.1 Das Blockschaltbild

    Diese Darstellung zeigt als Startbildschirm im Wesentlichen das Block-
    schaltbild eines einschleifigen Standardregelkreises mit seiner Auf-
    teilung in Regler und Regelstrecke.
    Von hier aus k”nnen s„mtliche Funktionsaufrufe ber die Menleiste und
    das Parameterfeld vorgenommen werden.
    Tritt im Programm ein Fehler auf, so kann von hier aus weitergearbeitet
    werden.


7.2 Die Simulation

    Diese Funktion unterscheidet sich etwas von den brigen Darstellungen,
    da hier ohne Unterbrechung das Zeitverhalten des Systems dargestellt
    wird. 
    Da die zur kontinuierlichen Darstellung notwendige Diskretisierung des
    Systems ber die Z-Transformation vorgenommen wird, sind folgende
    Einschr„nkungen bei der Wahl der Regelstrecke zu beachten:

      1) Die Ordnung des Z„hlerpolynoms muž kleiner oder gleich der des
         Nennerpolynoms sein
      2) Differenzierglieder k”nnen numerisch instabil werden (Unendlich-
         keitsstellen bei der šbergangsfunktion)

    Auf den Versuch, derartige Regelstrecken (1) zu simulieren, reagiert das 
    Programm mit einer Fehlermeldung. Im zweiten Fall h„ngt es von den ge-
    w„hlten Parametern ab, ob das System berechnet wird oder nicht. 

    Zum Bildschirmaufbau:

    Im oberen Diagramm wird der Sollwert und die Regelgr”že y gezeichnet, im
    mittleren die Regelabweichung e, im unteren die Stellgr”že u.
    Diese Werte werden auch rechts neben dem Diagr. unterhalb der System-
    zeit st„ndig angezeigt.
    Die Žnderung der Parameter kann entweder "statisch" oder "dynamisch"
    erfolgen:
    "Dynamisch" bedeutet, daž die Werte w„hrend des Einstellens bernommen
    und sofort verarbeitet werden (On-line-Simulation).
    "Statisch" bedeutet entsprechend, daž die Berechnung erst nach Best„t.
    durch Drcken beider Maustasten fortgesetzt wird (Off-line-Sim.).

    Ein St”rimpuls wird durch Anklicken des "St”rung"-Feldes ausgel”st.
    Das Feld bleibt dabei solange aktiv, bis die St”rung vom System aus-
    geregelt worden ist (Sollwert ñ3%).
    Das "Reset"-Feld schliežlich bedeutet im Instabilit„tsfall die letzte
    Rettung vor der Fehlermeldung. Diese Funktion versetzt die Simulation 
    in den Ursprungszustand zurck, alle Werte werden auf Null gesetzt und
    ein Neustart durchgefhrt.

    Ist die Kurve am rechten Rand des Diagramms angelangt, wird dieses
    gel”scht und nach dem Neuaufbau mit den alten Werten weitergerechnet.
    Ein Neustart der Simulation ist also ausschliežlich ber das Resetfeld
    oder einen Bildschirmwechsel m”glich.
    Wird w„hrend des Durchlaufs eine alte Simulation geladen, kann leider
    nur nach einem Reset damit weitergearbeitet werden ("Fehler" in den
    Bildschirmroutinen des Interpreters, es entstehen L”cher durch die
    Fileselect-Box) 

    
7.3 Die šbergangsfunktion

    Hier wird „hnlich wie bei der Simulation die Sprungantwort des Systems
    gezeichnet, das Diagramm jedoch nur einmal durchlaufen. Es sind folgende
    Optionen/Einstellungen m”glich:

      Der Y-Mažstab kann ber das Mažstab-Men ver„ndert werden (Standard1-3)

      Der Zeitbereich kann ber die Zahlenfelder rechts neben dem Diagramm
      eingestellt werden. Die Aufl”sung betr„gt dabei 50, 100, 250, 500 sec
      (von 1-10)
 
      Mit dem "STOP"-Feld kann der Durchlauf abgebrochen werden, Neustart
      ber beide Maustasten

      Ist das "G0"-Feld unterhalb des "STOP"-Feldes ausgew„hlt, wird die
      šbergangsfunktion des  o f f e n e n  Systems gezeichnet

      šber "Nichtl”schen" k”nnen mehrere Kurven dargestellt werden, jedoch
      nicht, wenn vorher das "STOP"-Feld bet„tigt wurde. Es ist auch m”glich,
      die Kurven des offenen und geschlossenen Systems zu berlagern, solange
      die Aufl”sung nicht ver„ndert wird

      Der Sollwert kann im Parameterfeld ver„ndert werden



7.4 Der Frequenzgang

    Hier wird das Frequenzverh. des Systems im Bereich von 0,01 - 100 Hz,
    aufgeteilt in Amplituden- und Phasengang, dargestellt. Die neben den
    Diagrammen angezeigten Werte erm”glichen wieder eine Identifikation
    der einzelnen Kurven.
    Die Skalierung der Y-Achsen erfolgt je nach Einstellung variabel oder
    fest. Ist der feste Mažstab gew„hlt worden, k”nnen ber die Funktion
    "N. l”schen" mehrere Kurven bereinandergezeichnet werden, wobei
    jedoch die šbersichtlichkeit entsprechend leidet.
    Schliežlich ist es auch m”glich, die Asymptotendarstellung ber das
    entsprechende Feld im "Mažstab"-Men zu aktivieren. Es werden dann 
    ausschliežlich die Asymptoten des Frequenzgangs mit automatischer 
    Skalierung gezeichnet.


7.5 Die Ortskurve

    Eine andere Darstellungsm”gl. des Frequenzgangs ist die Ortskurve,
    die den Real- und Imagin„rteil der einzelnen Werte zeichnet.
    Auch hier kann zwischen variabler und fester Skalierung gew„hlt
    werden:
    "X-Y getrennt" hat den Vorteil, daž Kurven mit extrem unterschiedl.
    Wertebereich in Real- und Imagin„rteil (z.B. PID-Regler) noch sichtbar
    gezeichnet werden. Der Nachteil ist , daž die Kurvenform verzerrt
    wird.
    Bei "X-Y gleich" ist es umgekehrt: Die Kurvenform bleibt erhalten,
    im Extremfall jedoch geht die Kurve in der Bildschirmaufl”sung unter.
    In der Standardeinstellung lassen sich wieder mehrere Kurven berein-
    anderlegen.


7.6 Die šbersicht

    In dieser Darstellung werden alle Diagramme gleichzeitig dargestellt.
    Dazu ist der Bildschirm viergeteilt:
    Unten links bzw. rechts ist das Bodediagramm bzw. die Ortskurve zu
    sehen, oben rechts die Sprungantwort des Gesamtsystems. Oben links
    wird schliežlich die šbertragungsfunktion der Strecke, die Art des
    Reglers, der Amplituden- und Phasenrand sowie die Stabilit„t des
    Regelkreises angezeigt.
    Da fr jedes Diagramm nur ca. 1/4 des gesamten Bildschirms zur
    Verfgung steht, ergeben sich hieraus einige Einschr„nkungen zur
    Wahrung der šbersichtlichkeit:

      1) Im Bodediagramm werden jeweils nur die Kurven des Gesamtsystems 
         gezeichnet (Amplitude und Phase)

      2) Die Skalierung erfolgt ausschliežlich variabel

      3) Eine Asymptotendarstellung ist nicht m”glich, da die Eckpunkte
         kaum noch zu erkennen sind

      4) Die Sprungantwort wird wie in der Simulation berechnet, daher
         gelten hier die gleichen Beschr„nkungen bei der Auswahl der
         Strecke wie dort

    Zum Ausgleich k”nnen in der šbersicht alle Systemparameter ge„ndert
    werden, fr eine Žnderung der Streckenwerte braucht also nicht in das
    Blockschaltbild gewechselt werden!

    Die Stabilit„tsanalyse erfolgt nach dem Nyquistkriterium.
    Da jedoch das Programm die Kurvenwerte in Frequenzschritten 
    berechnet, stellt diese Aussage leider nur einen N„herungswert
    dar und muž in nicht ganz eindeutigen F„llen von Hand nach-
    gerechnet werden. (Es kann vorkommen, das "stabil" angezeigt wird, 
    der Kreis jedoch instabil ist und umgekehrt. Dann sind auch die
    Werte fr Amplituden- und Phasenrand mit Vorsicht zu geniežen)
    

8. Fehlerbehandlung

   Das Programm ist so konzipiert, daž eine Fehlbedienung weitgehend
   ausgeschlossen ist. Trotzdem k”nnen Fehler auftauchen, die meist aus
   einer šberschreitung des zul„ssigen Rechenbereichs herrhren
   (insbesondere bei Ortskurven reiner PD-Glieder oder instabilen
   Regelkreisen bei der Simulation).
   In diesen F„llen wird in eine Fehlerroutine verzweigt, die ein
   Weiterarbeiten vom Blockschaltbild aus erm”glicht.
   Sollte der Rechner jedoch auf keinerlei Eingaben mehr reagieren 
   (NACH dem Zeichnen!), hilft nur noch die Resettaste.
   Anm.: In dieser Version sind mir keine prinzipiellen Fehler mehr
         bekannt. Ungereimtheiten drften daher im Wesentlichen auf
         einige Unzul„nglichkeiten des GfA-Basic zurckzufhren sein.

