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                    Beschreibung des Literaturprogrammes




















































              Beschreibung der Literaturverwaltung              2


        1 Einleitung:     


        Das  Literaturprogramm  in seiner jetzigen Form entstand von
        Juli  86  bis  Juli  87,  jedoch habe ich zwischendurch auch
        andere  kleine  Programme  geschrieben,  und es gibt ja auch
        noch  anderes zu tun.  Das Programm entstand, weil ich immer
        in  meinem reichlichen Zeitschriftenstapel nach gerade einem
        bestimmten  Artikel  gesucht  habe,  und  dann  hiež  es den
        Stapel  nehmen, bei jeder Zeitschrift ins Inhaltsverzeichnis
        schauen,  bis  der Artikel gefunden wurde.  Manchmal war ich
        damit  eine  halbe Stunde besch„ftigt. Fr diesen Zweck habe
        ich  dann  das  Literaturprogramm geschrieben. Am Anfang war
        es  ein  einfaches  Tastaturgesteuertes  TOS-Programm.  Dann
        habe   ich   GEM  dazugefgt,  und  noch  die  verschiedenen
        Funktionen zum Suchen, Sortieren, Drucken usw.  
        Das   besondere  an  diesem  Programm  ist  seine  spezielle
        Anfragesprache    die    eine    TYP-2   Sprache,   beliebig
        schachtelbar  ist.  Damit  lassen  sich schnell komplizierte
        Anfragen zu einem Wort zusammenfassen, und damit arbeiten.  
        Das  Programm  besteht in seiner jetzigen Form aus ber 7000
        Zeilen C-code und einer Resourcedatei.  









































              Beschreibung der Literaturverwaltung              3


        2 Genereller Aufbau:    


        Das   Programm   verwaltet   Literatur.  Dazu  hat  es  eine
        spezielle   Struktur  um  diese  Literatur  aufzunehmen.  Es
        verfgt  ber  ein  Eingabefenster fr die Literatur-Artikel
        (im  weiteren  Eintrag  genannt  ).  In den Eintr„gen werden
        die   Informationen   gespeichert;  da  sind  Titel,  Autor,
        Jahresangaben,  Stellenangaben, ein Beschreibung, die zu dem
        Artikel  geh”renden  Stichworte,  und  ein  Feld  zur freien
        Belegung.  
        Die  Aufnahme  der Information ist flexibel gehalten, so daž
        mehrere  Autoren,  oder  eine  lange Beschreibung eingegeben
        werden  k”nnen,  ohne  daž  es  Probleme  mit  der Feldgr”že
        gibt.   Es kann z.B. 30 Autoren geben, oder die Beschreibung
        40  Zeilen  lang  sein,  oder  25  Stichworte zu dem Eintrag
        geben.  Der  Eingabeeditor hat eine Gr”že von 50 Zeichen mal
        120  Zeilen, und alles was in ihm steht, wird zu dem Eintrag
        abgelegt.  Ein  Eintrag belegt aber nur soviel Platz, wie er
        ben”tigt.  Der  interne  Speicher wird dynamisch belegt, und
        auch  das  Speichern  und  Laden  auf Diskette ist flexibel.
        Man kann sich die Datei einmal anschauen.  

        Alle  Eintr„ge sind in einer Liste zusammengefažt. Mit einem
        zweiten  Fenster  kann  man  sich  diese Liste anschauen. Es
        wird  immer die erste Titelzeile angezeigt. Auf dieser Liste
        kann  man  die  verschiedenen  Arbeiten  durchfhren lassen:
        Sortieren,  Suchen,  Drucken,  L”schen.  In besonderer Weise
        arbeitet  die  Suchfunktion  mit  dieser  Liste:  Am  Anfang
        enth„lt  die  Liste  alle  Eintr„ge.  Wird nun gesucht, dann
        werden    alle,    die   nicht   passen,   aus   der   Liste
        ausgeschlossen.  Bei  einer  weiteren  Arbeit  wird  auf der
        verkleinerten  Liste,  die  alle  passenden Eint„ge enth„lt,
        weitergearbeitet.  So  kann  man den gesuchten Eintrag durch
        fortgesetztes  verkleinern der gesammten Liste finden. Durch
        das  Suchen  werden  die  Eintr„ge  aber nicht gel”scht, man
        kann jederzeit wieder die Gesammtliste anw„hlen.  
        Ein Beispiel:
        Die Eintrage sind :   ( Name - Stichw”rter )
           Faust - klassiker,drama
           Simplizissimus - klassiker,aktion,religion
           Bibel - religion
           ALice im Wunderland -phantasie
           Robinson Crusoe - klassiker
           James Bond - agenten,aktion
        Sucht  man nach klassiker, so enth„lt die Liste nur noch die
        Eintr„ge: 
           Faust - klassiker,drama
           Simplizissimus - klassiker,aktion,religion
           Robinson Crusoe - klassiker
        Sucht  man  jetzt  nach  aktion,  dann enth„lt die Liste nur
        noch: 
           Simplizissimus - klassiker,aktion,religion
        Neben  den Stichworten die man eingegeben hat, kann man auch
        Stichworte  selber  definieren.  Liest man nur Klassiker mit
        Aktion  so  definiert  man  : 'aktionklassiker ist klassiker
        und  aktion', oder mag man Agentenbcher aber auch religi”se
        Bcher  so  definiert  man 'lieblingsbcher sind aktion oder





              Beschreibung der Literaturverwaltung              4


        religion'.  Hat  man  eine  solche Definition, kann man auch
        nach  ihr  suchen.  Im Beispiel von oben wrde man mit einer
        Suche nach aktionklassiker auch zum Simplizissimus kommen.  
        Definitionen    von    Stichw”rtern   drfen   auch   andere
        Definitionen      enthalten:      'lieblingsbcher      sind
        aktionklassiker   oder  religion'  ist  also  ohne  weiteres
        m”glich.  
        Um   die   Stichwortdefinitionen  einzugeben,  gibt  es  ein
        eigenes  Fenster.   Ein  weiteres dient dazu, eine šbersicht
        ber alle schon definierten Stichw”rter aufzulisten.  
        Ein  weiteres  Fenster  dient dazu, eine šbersicht ber alle
        bei den Eintr„gen eingegebenen Stichw”rter zu geben.  
        Das   Programm  hat  5  verschiedene  Fenster;  da  GEM  fr
        Applikationen  nur  4  Fenster  zu  Verfgung stellt, werden
        auch  nur  4 Fenster erlaubt. Falls man versucht, das fnfte
        Fenster zu ”ffnen, passiert nichts.  















































              Beschreibung der Literaturverwaltung              5


        3 Beschreibung der einzelnen Fenster  



        3.1 Eintrag-Auflist-Fenster:     

        Dieses  Fenster  dient  dazu, um alle im Moment ausgew„hlten
        Eintr„ge   aufzulisten.   Im   Fenster   stehen  die  ersten
        Titelzeilen  der Eintr„ge.  Passen nicht alle Zeilen hinein,
        dann  steht  im  Fenster nur ein Ausschnitt. Mit den Pfeilen
        rechts  oben  und  unten  kann  jeweils  nach unten und oben
        gebl„ttert  werden.  Auch  durch  ein verschieben des weižen
        Feldes  (Slider)  der  jeweilige Ausschnitt erreicht werden.
        Das  Fenster  kann  ber  den  ganzen  Bildschirm verschoben
        werden.   Die  Gr”že  kann auch ver„ndert werden, allerdings
        ist  die  maximale  Breite  auf  50 Zeilen festgesetzt, weil
        eine Zeile nicht l„nger sein kann.  
        Die  Bedienung ist also „hnlich, wie die Von GEM-Desktop her
        gewohnte.   Ein  Eintrag  kann  in  dem  Fenster  ausgew„hlt
        werden:  dazu klickt man einfach die Zeile an, und die Zeile
        erscheint  invertiert. Diesen Eintrag kann man dann l”schen,
        durch  w„hlen von L”schen im Eintrags-Menu. Wird der Eintrag
        gel”scht,  so  ist  er fr immer weg, und erscheint nirgends
        mehr.  Klickt man die Zeile zweimal an, dann ”ffnet sich das
        Edier-Fenster.    Dort    wird   der   angeklickte   Eintrag
        vollst„ndig  aufgelistet.  Ist  das  Edierfenster aber schon
        offen,   dann  gibt  es  zwei  M”glichkeiten:  1.  wurde  im
        Edierfenster  etwas ge„ndert, dann tut sich nichts. 2. wurde
        nichts  ge„ndert, dann wird der alte Eintrag im Edierfenster
        durch  den  neuen  Eintrag  ersetzt.  Wenn  das Edierfenster
        offen   ist,   k”nnen   weiterhin  alle  sonstigen  Eintr„ge
        gel”scht  werden, nur der gerade edierte Eintrag nicht.  Ist
        das  Edierfenster  offen,  das Auswahlfenster aber aktiv, so
        kann  durch  drcken der Cursor-auf und Cursor-ab Tasten der
        Eintrag  davor  bzw.  danach  in  das  Edierfenster gebracht
        werden  (immmer  unter  der  Annahme,  daž  im  Edierfenster
        nichts ge„ndert wurde).  

        3.2 Eintrag-Edier-Fenster     

        Dieses  Fenster dient zum Eingeben, Žndern und Anschauen von
        Eintr„gen.   Es  wird  ge”ffnet entweder durch anklicken von
        Neu  im  Eintrag-Menu oder druch einen Doppelklick auf einen
        Eintrag  im  Auswahl-Fenster.   Das  Fenster  merkt sich, ob
        etwas  ver„ndert  wurde,  und  fragt nach, ob die Žnderungen
        bernommen  werden  sollen.  Auch  ist es bei einer Žnderung
        nicht  mehr  m”glich,  einen  anderen Eintrag ins Fenster zu
        holen.   Wird das Fenster ber Eintrag.Neu er”ffet, dann ist
        das Fenster leer und wartet auf einen neuen Eintrag.  
        Vor  dem  ™ffnen  wird gefragt, ob der neue Eintrag ein Buch
        oder  ein  Zeitschriftenartikel  ist, da die Struktur kleine
        Unterschiede  hat.   Ein  Buch  besteht  aus  Titel,  Autor,
        Ausgabe  ,Beschreibung,  Stichworte  und  Benutzerfeld.  Ein
        Zeitschriftenartikel  besteht  aus Titel, Autor, Zeitschrift
        (aus  der  er  stammt  ),  dem Jahrgang der Zeitschrift, der
        Ausgabe  der Zeitschrift, der ersten Seite des Artikels, der
        letzten  Seite  des  Artikels, Beschreibung, Stichworte, und
        einem Benutzerfeld.  





              Beschreibung der Literaturverwaltung              6


        Wird  keine Eintrag eingegeben, und das Fenster geschlossen,
        dann  wird  nichts angelegt. Wird einer eingegeben, und dann
        das   Fenster   geschlossen,  dann  wird  der  neue  Eintrag
        bernommen.   Das   Programm  fragt  danach,  ob  noch  mehr
        eingegeben  werden  sollen.  Ist  das der Fall, bleibt es im
        Editor.  Dabei werden der Zeitschriftenname der Jahrgang und
        die  Ausgabe  vom  Vorg„nger  bernommen,  weil sich gezeigt
        hat,  daž  bei Erfassung einer Zeitschrift diese Angaben oft
        gleich  sind.   Ist  das  Fenster  offen  und aktiv, so kann
        ediert   werden.    In   dem   Fenster   stehen   schon  die
        šberschriftenzeilen.   Unter   diesen   kommt   jeweils  die
        passende Information: 
           unter der šberschrift die šberschriftenzeilen;
           unter dem Autor die Autoren in jeweils einer Zeile;
           unter Zeitschrift die Zeitschrift in einer Zeile;
           unter Ausgabe eine Zahl, die der Ausgabe entspricht;
           unter 'Jahrgang Ausgabe von bis ' die Werte auch jeweils
             als Zahl,aber alles in einer einzigen Zeile;
           unter Beschreibung eine Beschreibung;
           unter Stichworte in jeweils einer Zeile ein Stichwort,
             die alle klein geschrieben werden mssen;
           unter User kann man machen wozu man Lust hat.
        Edieren:   der   Editor   kennt   keinen   Einfgemodus,  er
        berschreibt   st„ndig.    Um  ein  Zeichen  einzufgen  muž
        'Insert'  gedrckt werden, dadurch werden alle nachfolgenden
        Buchstaben einer Zeile einen nach rechts geschoben.  
           'Delete'  l”scht  das  Zeichen an der Corsorposition, und
           'Backspace'  l”scht das Zeichen links von Cursor, wie von
           anderen Editoren gewohnt.  
           'F1'  fgt  hinter  der  Zeile,  in der der Cursor steht,
           eine Leerzeile ein.  
           Mit  'F3'  wird  die  Zeile,  in  der  der  Cursor  steht
           gel”scht.  
           'F10'   beendet   den   Editor,  es  ist  dasgleiche  wie
           Anklicken des Endefeldes.  
           Control-N   geht  ein  Eingabefeld  weiter:  ist  man  in
           Beschreibung, dann geht CTRL-N auf Stichworte.  
           CTRL-P geht ein Eingabefeld zurck.  
        Am unteren Rand sind 5 Felder die angeklickt werden k”nnen: 
           Zeile  einfgen  und  l”schen  wie 'F1' und 'F3'.  Weiter
           und  Zurck  wie CTRL-P und CTRL-N.  Ende zum beenden des
           Editors.  
        drckt  man  zweimal  'Return' hintereinander, dann geht der
        Editor  auch ein Feld weiter. So gelangt man bei der Eingabe
        schnell   in   das   n„chste   Eingabefeld.  Am  Ende  eines
        Eingabefeldes   stehende   leere  Zeilen  werden  nicht  mit
        bernommen,  so  daž  die  bei  zweimal 'Return' entstehende
        leere  Zeile  nicht  ins Gewicht f„llt.  Der Cursor kann mit
        den  Cursortaste  gesteuert werden, und mit der Maus gesetzt
        werden.  
        Der   Edierbereich  umfažt  120  Zeilen,  21  sind  auf  dem
        Bildschirm  zu  sehen.  Mit  den  Cursortasten kann man nach
        unten,  bzw.  oben  fahren,  oder  den  Slider  an der Seite
        benutzen.  Das  Fenster  ist  verschiebbar, aber nur so, daž
        sich  das  gesamte Fenster auf dem Bildschirm befindet.  Der
        Editor  ist  etwas  ungew”hnlich,  aber  es  sollte  ja kein
        Textsystem werden.  






              Beschreibung der Literaturverwaltung              7


        3.3 Stichworte-Auflist-Fenster     

        Dieses  Fenster  enth„lt  die Namen aller bisher definierten
        Stichworte.   Die  Namen stehen ungeordnet im Fenster. Falls
        nicht  alle  hineinpassen, kann nach oben bzw. unten mit den
        Pfeilen  am  Fenster  gebl„ttert  werden.   Ein Slider wurde
        nicht  installiert, da die Anzahl der definierten Stichworte
        normalerweise  nicht  allzugrož  wird.  Ein  Stichwort  kann
        durch   anklicken   gew„hlt  werden,  dann  wird  die  Zeile
        invertiert.   Ein   gew„hltes   Stichwort   kann  durch  den
        Menupunkt   Stichwort.L”schen  gel”scht  werden,  sofern  es
        nicht  gerade ediert wird. Auch kann ein gew„hltes Stichwort
        zum  Suchen  im  Menupunkt  Arbeit.Suchen->Stichwort benutzt
        werden.   Ein Doppelklick auf ein Stichwort ”ffnet dieses im
        Stichworteditor.    Ist   schon  ein  anderes  Stichwort  im
        Stichworteditor,  das  aber noch nicht ver„ndert wurde, dann
        wird  das neue in den Editor bertragen. Wurde das Stichwort
        im   Editorfenster   aber   schon  ge„ndert,  dann  passiert
        nichts.  

        3.4 Stichwort-Editor-Fenster     

        Hiermit   kann  die  Definition  von  Stichw”rter  erstellt,
        ge„ndert  und  angeschaut  werden. Es wird ge”ffnet entweder
        durch   Doppelklick   auf   ein  Stichwort  oder  durch  den
        Menupunkt  Stichwort.Neu.   In  dem  Fenster  wird  dann das
        Stichwort  aufgelistet.  Das  Fenster  hat  5  Zeilen mal 75
        Zeichen.  In  der ersten Zeile steht der Name, in den Zeilen
        2  bis  5  steht  die Definition. Wenn der Name ediert wird,
        dann  ist  die Definition hell, und umgekehrt. Die Definiton
        des  Stichwortes  folgt  nach  der Sprache, die weiter unten
        beschrieben  ist.   Die  4  Zeilen fr die Definition werden
        als  eine  logische  Zeile  etrachtet, 'Insert' und 'Delete'
        wirken  auf  den  gesammten  Bereich.  Der Editor hat keinen
        Insert-Modus.    Der   Cursor   kann  mit  den  Cursortasten
        gesteuert werden, und mit der Maus gesetzt werden.  
        Am  unteren  Rand  sind einige Felder, die angeklickt werden
        k”nnen:  UND,  ODER,  NICHT  setzen das jeweilige Zeichen an
        die  Cursorposition.   AUTOR,  BESCHREIBUNG,  usw. schreiben
        das jeweiligen Wort.  ENDE beendet den Editor.  
        Wird  eine  Definition  nicht  ge„ndert, so wird auch nichts
        bernommen.   Wird  nur  die  Definition ge„ndert, dann wird
        sie  neu  fr  das  Stichwort bernommen. Wird auch der Name
        ge„ndert,  dann  wird ein neues Stichwort angelegt, das alte
        bleibt.  Dies eignet sich gut um die Definition teilweise zu
        kopieren.  
        Ist  das  Referenzfenster  auch offen, so k”nnen diese Namen
        in  das  Stichwort-Editor-Fenster  bertragen  werden.  Dazu
        macht   man   das  Referenz-Fenster  aktiv  und  klickt  die
        Referenz  doppelt  an.  Dann  erscheint  die Referenz an der
        Cursorposition im Stichworteditor.  
        Wird   der   Stichwort-Editor  geschlossen,  dann  wird  die
        Definition   berprft.    Bei   einer  falschen  Definition
        erscheint  eine  Meldung,  und  der  Cursor  geht hinter das
        Symbol,  bei  dem  der  Fehler  ist.  Dann kann man entweder
        abbrechen oder die Definition noch verbessern.  
        Das  Fenster  kann  bewegt  werden,  aber  nur  so,  daž  es
        vollst„ndig auf den Bildschirm pažt.  





              Beschreibung der Literaturverwaltung              8


        3.5 Referenz-Fenster     

        Das  Referenz-Fenster  enh„lt  eine Liste mit allen in allen
        Eintr„gen  erfassten Stichworten -- eine šbersicht ber alle
        Stichworte.  Die  Liste  ist  alphabetisch  sortiert. In ihr
        kann  mit den Pfeilen rechts nach unten bzw. oben gebl„ttert
        werden.  Durch  Anklicken kann eine Referenz gew„hlt werden.
        Nach    diesem    Wort    kann   man   mit   dem   Menupunkt
        Arbeit.Suchen->Referenz     gesucht    werden.    Ist    das
        Stichworteditor-Fenster  aktiv,  so  kann  eine Referenz mit
        einem Doppelklick in den Editor bertragen werden.  
        Das  Fenster  kann bewegt werden. Seine Gr”že kann ver„ndert
        werden, aber nur bis zu einer Breite von 50 Zeichen.  


        4 Beschreibung der einzelnen Menus  


        4.1 Das Eintrag Menu   
        Dieses   Menu   enth„lt  alles  zum  Erfassen  der  Eintr„ge
        Beschreibung der Menupunkte: 


        4.1.1 Eintrag.Neu     
        Damit   wird   ein  neuer  Eintrag  angelegt.   Zuerst  wird
        gefragt,  ob der neue Eintrag ein Buch oder ein Artikel ist.
        Der  Benutzer  klickt  den richtigen Knopf an, und es ”ffnet
        sich  der  Eintrag-Editor mit einem leeren Eintrag. Der neue
        Eintrag  kann  jetzt  eingegeben  werden.  Wird  der  Editor
        geschlossen,  dann  wird der Text als Eintrag bernommen. Er
        wird  an die letzte Stelle der Liste gesetzt. Ist der Editor
        leer,  dann  wird auch nichts bernommen.  Das Fenster nimmt
        die Position ein, die es vor dem letzen Schliežen hatte.  
        War  der  Editor  schon offen, so hat dieser Menupunkt keine
        Wirkung.  


        4.1.2 Eintrag.Auflisten     
        Damit  wird  das  Eintrag-Auflist-Fenster  ge”ffnet. Es wird
        vom  Anfang  der  Teilliste  gelistet. Das Fenster nimmt die
        Gr”že  und  Position  an,  die  es vor dem letzten schliežen
        hatte.   War  das Fenster schon offen, dann hat dieser Punkt
        keine Wirkung.  


        4.1.3 Eintrag.L”schen     
        Damit  wird  ein  Eintrag,  der  im  Eintrag-Auflist-Fenster
        gew„hlt  wurde  gel”scht. Es findet keine Sicherheitsabfrage
        statt,  und der Eintrag ist fr immer weg. ( Also Vorsicht).
        Wird  der gew„hlte Eintrag gerade ediert, dann kann er nicht
        gel”scht werden.  


        4.1.4 Eintrag.L”schen..Gesamt     
        Dieser  Menupunkt l”scht alle Eintr„ge. Er fragt noch einmal
        nach  und  l”scht  dann.  Bei sehr vielen Eintr„gen kann das
        L”schen  etwas  dauern. Wird gerade ein Eintrag ediert, dann
        kann nicht gel”scht werden.  





              Beschreibung der Literaturverwaltung              9




        4.1.5 Eintrag.L”schen..Gew„hlt     
        Hier  werden  alle Eintr„ge, die sich in der gew„hlten Liste
        befinden,  gel”scht.  Sind  alle angew„hlt, dann werden auch
        alle  gel”scht. Vorher gibt es noch eine Sicherheitsabfrage.
        Wird  gerade  ein  Eintrag  ediert, dann kann nicht gel”scht
        werden.  


        4.1.6 Eintrag.L”schen..Ungew„hlt     
        Dies  ist  das Gegenteil zum Menupunkt vorher. Alle Eintrage
        die  nicht  in  der  gew„hlten  Liste sind, werden gel”scht.
        Sind  alle  Eintr„ge  angew„hlt,  dann wird nichts gel”scht.
        Vorher  gibt  es  noch  eine Sicherheitsabfrage. Wird gerade
        ein Eintrag ediert, dann kann nicht gel”scht werden.  


        4.1.7 Eintrag.Laden     
        Hiermit  kann  eine  Datei  mit  Eintr„gen  in  den Speicher
        geladen  werden.   Es  wird  immer  die ganze Datei geladen.
        Befinden   sich   schon  Eintr„ge  im  Speicher,  dann  wird
        gefragt,    ob    die   Datei   die   vorhandenen   Eintr„ge
        berschreibt,   oder  die  neuen  Eintr„ge  hinten  angefgt
        werden  sollen.  Es erscheint eine Datei-Auswahl-Box, um die
        Datei  zu  w„hlen.  Sie  ist  die  normale  GEM-Box, die man
        gewohnt  ist. Fr die Eintr„ge wurde die Datei-Endung '.CAT'
        gew„hlt.  Nach  dem  Laden  werden alle Eintr„ge als gew„hlt
        markiert;   ein   Markierung,   die   vorher   bestand  wird
        gel”scht.   W„hrend des Ladens erscheint ein kleine Box, die
        anzeigt,  daž  geladen  wird.  Ist  das  Laden beendet, dann
        erscheint kurz eine Meldung.  


        4.1.8 Eintrag.Laden->Stichwort     
        Mit  diesem  Menupunkt  kann  man  Eintr„ge  aus einer Datei
        laden,  die  unter  ein Stichwort passen. Das Stichwort wird
        wird  im  Stichwort-Auswahl-Fenster  angew„hlt.  Ist  keines
        gew„hlt,  dann passiert nichts. Sonst funktioniert das Laden
        so  wie  im  Menupunkt  Eintrag.Laden, nur daž alle Eintr„ge
        zum  Stichwort  passen  mssen. Geh”ren sie nicht dazu, dann
        werden  sie nicht geladen.  Passen keine Eintr„ge, dann wird
        auch nichts geladen.  


        4.1.9 Eintrag.Speichern     
        Hiermit   k”nnen  Eintr„ge,  die  im  Speicher  stehen,  auf
        Diskette  gespeichert  werden.  Ist  ein  Teil  der Eintr„ge
        angew„hlt,  wird  gefragt,  ob nur die angew„hlten oder alle
        Eintr„ge  gespeichert  werden  sollen.   Dann erscheint eine
        Datei-Auswahl-Box,  mit  der  ein  Dateiname  gew„hlt werden
        kann.  Ist  die  Datei  noch nicht vorhanden, dann wird eine
        neue   angelegt.   Ist   sie   schon  da,  dann  gibt  es  2
        M”glichkeiten: 
          1.  war  der  AUTOBACKUP-Knopf in der Status-Box gedrckt,
          dann  wird  die alte Datei in Name.BAK umbenannt, und dann
          die  neue  Datei  geschrieben. Eine evtl. schon vorhandene
          Name.BAK Datei wird gel”scht.  





              Beschreibung der Literaturverwaltung             10


          2.  war der AUTOBACKUP-Knopf nicht gedrckt, dann wird die
          alte Datei berschrieben.  
        W„hrend  des  Speicherns  wird  eine  Meldung angezeigt, und
        auch der erfolgreiche Abschluž wird gemeldet.  


        4.1.10 Eintrag.Anfgen     
        Dies  ist  im Prinzip genauso wie das Speichern, nur daž die
        Eintr„ge  an  eine  schon  bestehende Datei angefgt werden.
        Ist  die  Datei  nicht  vorhanden,  dann  werden  sie normal
        gespeichert.  Ist  sie  vorhanden,  dann werden die Eintr„ge
        hinten  angefgt,  und die Datei verl„ngert.  Dies ist recht
        praktisch,  wenn  man  bei Erscheinen einer Zeitschrift ihre
        Artikel zu den schon gespeicherten dazufgen kann.  


        4.2 Das Stichwort Menu   
        Dieses Menu enth„lt alles zum Erfassen von Stichworten.  


        4.2.1 Stichwort.Neu     
        Hiermit    wird    ein   neues   Stichwort   angelegt.   Der
        Stichwort-Editor  wird  ge”ffnet mit einem leeren Stichwort.
        Wird   ein   Stichwort   eingegeben,  dann  wird  es  danach
        berprft  und  gespeichert.  Wird  nichts  eingegeben, dann
        wird  das Fenster wieder geschlossen.  Das Fenster nimmt die
        Position  ein,  die es vor dem letzten Schliežen hatte.  Ist
        der  Stichwort-Editor schon offen, dann hat dieser Menupunkt
        keine Wirkung.  


        4.2.2 Stichwort.Auflisten     
        Dieser  Menupunkt  ”ffnet  das Stichwort-Auswahl-Fenster. Es
        werden   alle   definierten   Stichworte   vom   Anfang   an
        aufgelistet.  Das Fenster nimmt die Position ein, die es vor
        dem  letzten  Schliežen hatte.  Ist das Fenster schon offen,
        dann hat dieser Menupunkt keine Wirkung.  


        4.2.3 Stichwort.L”schen     
        Hiermit       wird      ein      Stichwort,      das      im
        Stichwort-Auflist-Fenster  markiert ist, gel”scht. Es findet
        keine  Sicherheitsabfrage statt, das Stichwort ist fr immer
        gel”scht.  
        Wird  das Stichwort gerade ediert, so kann es nicht gel”scht
        werden.  


        4.2.4 Stichwort.Referenz     
        Dieser  Menupunkt  ”ffnet  das  Referenz-Fenster.  Es werden
        alle  Stichworte,  die in den Eintr„gen stehen, alphabetisch
        aufgelistet.    Die   Referenz   zu   erstellen   ist   eine
        komplizierte,  zeitaufwendige  Angelegenheit.  Bei  gr”žeren
        Datenbest„nden  kann der Aufbau schon etwas dauern. Wird nun
        gel”scht,  geladen,  oder ediert, dann muž die Referenzliste
        nach  jedem  Vorgang neu aufgebaut werden. Deshalb empfiehlt
        es   sich  das  Referenz-Fenster  nur  zu  ”ffnen,  wenn  es
        ben”tigt wird. Das spart Zeit und Rechenaufwand.  





              Beschreibung der Literaturverwaltung             11


        Das  Fenster  nimmt  die Position ein, die es vor dem letzen
        Schliežen  hatte.   Ist  das  Fenster  schon offen, dann hat
        dieser Menupunkt keine Wirkung.  


        4.2.5 Stichwort.Laden     
        Damit  werden Stichworte von Diskette geladen. Es wird immer
        eine   ganze   Datei   geladen.  Sind  schon  Stichworte  im
        Speicher,  dann  wird  gefragt, ob die neuen hinten angefgt
        werden,  oder  die  alten berschrieben werden. Es erscheint
        eine  Datei-Auswahl-Box  um die Datei zu w„hlen (die bliche
        GEM-Box).  Es  ist vorgesehen, daž die Stichwort-Dateien die
        Endung  '.B52'  haben.  W„hrend  des  Ladens  erscheint eine
        Meldung, der erfolgreiche Abschluž wird auch gemeldet.  


        4.2.6 Stichwort.Speichern     
        Damit  werden  Stichworte  auf  Diskette  gespeichert.  Alle
        definierten  Stichworte werden in eine Datei geschrieben. Es
        erscheint   eine  Datei-Auswahl-Box.  Ist  die  Datei  schon
        vorhanden,   wird  sie  berschrieben;  es  erscheint  keine
        Warnung.  W„hrend des Schreibens erscheint eine Meldung, der
        erfolgreiche Abschluž wird auch gemeldet.  


        4.3 Das Arbeit-Menu    
        Dieses   Menu   enth„lt   Punkte   zum  Bearbeiten  von  den
        vorhandenen Eintr„gen.  


        4.3.1 Arbeit.Alle     
        Hiermit  wird  die Auswahlliste auf die Gesamtliste gesetzt.
        Waren  Teile  der  Eintr„ge  mit  der  Suchfunktion  gew„hlt
        worden,   so   wird   diese  Wahl  ungltig,  alle  Eintr„ge
        erscheinen   im  Eintrag-Auswahl-Fenster.   Sind  Teile  der
        Eintr„ge   gew„hlt  worden,  dann  erscheint  der  Menupunkt
        normal.  Sind  aber  alle  beisammen, dann steht ein kleines
        H„kchen links neben 'Alle' um dies anzuzeigen.  


        4.3.2 Arbeit.Status     
        Bei  diesem  Menupunkt  ”ffnet  sich  die  Statusbox. In ihr
        stehen  die  Anzahl aller Eintr„ge, die Anzahl der gew„hlten
        Eintr„ge,    die    Anzahl    der    Stichworte   und   eine
        Systemvariable.  Die  Systemvariable  ist  fr  den Bunutzer
        uninteressant,    sie    dient    mehr    zur   Hilfe   beim
        Programmentwickeln.  Links unten ist ein Knopf mit dem Namen
        'AUTOBACKUP'.  Ist  er  gedrckt,  dann  wird beim Speichern
        vorher  ein Backup erzeugt. Der Knopf ist beim Programmstart
        gedrckt; bei jedem Anklicken wird der Knopf umgeschaltet.  


        4.3.3 Arbeit.Suchen     
        Dieser  Menupunkt  dient  zum  Suchen  mit  einem  Text  als
        Suchbegriff.   Es  ”ffnet sich eine Box mit einer Textzeile.
        In  diese  Textzeile  wird  ein Suchbegriff( genauso wie bei
        einer  Stichwortdefinition)  geschrieben.  Beim  Losschicken
        wird   dieser  Suchbegriff  berprft,  und  eventuell  eine





              Beschreibung der Literaturverwaltung             12


        Fehlermeldung   ausgegeben.  Sonst  wird  nach  dem  Begriff
        gesucht,   und   die  Liste  mit  den  markierten  Eintr„gen
        entsprechend  ver„ndert. Ist kein passender Eintrag gefunden
        worden,  so  erscheint eine Meldung, und die Ordnung vor dem
        Suchen  bleibt  erhalten  (  sonst  h„tte  man ja eine leere
        Liste).  


        4.3.4 Arbeit.Suchen->Stichwort     
        Dieser  Menupunkt  dient zum Suchen nach einem Stichwort. Es
        muž   ein  Stichwort  im  Stichwort-Auswahl-Fenster  gew„hlt
        sein,  sonst  passiert  nichts.  Es  wird nach dem Stichwort
        gesucht,   und   die  Liste  mit  den  markierten  Eintr„gen
        entsprechend  ver„ndert. Ist kein passender Eintrag gefunden
        worden,  so  erscheint eine Meldung, und die Ordnung vor dem
        Suchen bleibt erhalten.  


        4.3.5 Arbeit.Suchen->Referenz     
        Dieser  Menupunkt  dient  zum Suchen nach einer Referenz. Es
        muž  eine  Referenz  im Referenz-Fenster gew„hlt sein, sonst
        passiert  nichts.   Es  wird  nach der Referenz gesucht, und
        die   Liste   mit   den  markierten  Eintr„gen  entsprechend
        ver„ndert.  Ist  kein  passender Eintrag gefunden worden, so
        erscheint  eine  Meldung,  und  die  Ordnung  vor dem Suchen
        bleibt erhalten.  


        4.3.6 Arbeit.Drucken     
        Hiermit   werden  die  gew„hlten  Eintr„ge  ausgedruckt.  Es
        erscheint  eine Box, mit der die Felder der Eintr„ge gew„hlt
        werden  k”nnen. So ist es m”glich, nur die šberschriften und
        Autoren  zu drucken. Ist der Knopf gedrckt, dann werden die
        Felder   gedruckt.   Das   Format   des   Druckens  und  die
        Reihenfolge  der  Felder  kann  nicht  ver„ndert werden.  Es
        werden  alle  gew„hlten  Eintr„ge  gedruckt. Ein vorzeitiger
        Abbruch  ist von Programm aus nicht m”glich. Ist der Drucker
        nicht  bereit,  dann  gibt das Programm eine Meldung aus und
        bricht  den Druckvorgang ab.  ( So kann man doch das Drucken
        vorzeitig  beenden,  indem man den Drucker einfach 'OFFLINE'
        stellt,  oder  abschaltet).  Das  Drucken  geht nur ber den
        parallelen Druckerausgang.  
        Fšr  Insider:  Es wurde eine eigene Routine geschrieben, die
        direkt  ber  das  BIOS  geht,  so  daž  evtl. Spooler nicht
        funktionieren.    So   war   es  einfacher  ein  Timeout  zu
        erkennen.  Die  serielle  Schnitstelle  wird  nicht bedient,
        weil ich keine M”glichkeit hatte, dieses zu testen.  


        4.3.7 Arbeit.Sortierwahl     
        Mit    diesem    Menupunkt   wird   die   Sortierreihenfolge
        ausgew„hlt:  zuerst nach Titel, dann Jahrgang, dann Autor, (
        oder  so).   Es  wird  eine  Box er”ffnet. In der Box stehen
        mehrere  Zeilen mit Ziffern: in Zeile 1 steht die 1 Wahl, in
        Zeile  2  ..  usw.   Durch  Drcken  der Kn”pfe wie 'Autor',
        'Jahrgang'  w„hlt  man dieses Feld an die n„chste unbesetzte
        Stelle  der Indexzeilen. Der Knopf wird darauf hell und kann
        nicht  mehr  gedrckt  werden.  Die  letzte  Indexzeile kann





              Beschreibung der Literaturverwaltung             13


        durch    'L”schen'    wieder   geleert   werden,   und   der
        entsprechende  Knopf  wird  wieder normal. Mit 'Fertig' wird
        diese  Wahl  fr den n„chsten Sortiervorgang bernommen, mit
        'Abbruch'  bleibt  alles wie es war. Bei erneutem Aufruf der
        Sortierwahl   sind   die   Indexzeilen   mit  der  aktuellen
        Sortierreihenfolge vorbesetzt.  


        4.3.8 Arbeit.Sortieren     
        Hiermit  werden  alle  gew„hlten Eintr„ge nach der aktuellen
        Sortierreihenfolge  sortiert.  Sind  die  gew„hlten Eintr„ge
        nicht  alle Eintr„ge, so werden zwar die gew„hlten sortiert,
        aber   bei  Auswahl  von  'Arbeit.Alle'  verschwindet  diese
        Sortierung  wieder.  Sind alle Eintr„ge gew„hlt, dann bleibt
        die  Sortierung  bestehen.  (  einmal wird nur die Teilliste
        sortiert,   das   andere  mal  die  Gesamtliste).   Es  wird
        alphabetisch  aufsteigend sortiert ( a-z,A-Z) und bei Zahlen
        numerisch  aufsteigend (0-9). Bei der Sortierung von Autoren
        gibt  es  noch  eine Besonderheit. Der Name wird in Vor- und
        Nachname  zerlegt,  und  erst  die Nachnamen verglichen. Der
        Nachname  ist  immer das letzte Wort ist einer Autorenzeile,
        das was davor steht ist der Vorname.  
          Beispiel:
          Hans Mller         wird zu   Mller / Hans
          Meier               wird zu   Meier  /
          Heinz Rudulf Kunze  wird zu   Kunze  / Heinz Rudolf
        Das  Sortieren  wird durch eine Meldung angezeigt.  Es wurde
        ein  Quicksort  genommen  und  eine  Optimierung bei kleinen
        Teillisten dazugefgt.  


        4.4 Das Ende Menu   
        Das  Menu Ende dient dazu das Programm zu beenden. Es l”scht
        alle   Datenbest„nde,   alle  Fenster  und  terminiert.  Das
        L”schen  der Daten kann etwas dauern, eine Meldung fr etwas
        Geduld     erscheint.      Der     Menupunkt    hat    keine
        Sicherheitsabfrage, beenden ist immer endgltig.  


























              Beschreibung der Literaturverwaltung             14


        5 Beschreibung der Anfragesprache.   

        5.1 Definition der Sprache   
        Das  Literaturprogramm  enth„lt eine kleine Sprache, mit der
        das   Suchen  vereinfacht  werden  soll.   Hier  zuerst  ein
        formale  Definition  der  Sprache  in  Backus-Naur „hnlicher
        Form. Wem dies zu formal ist, sollte dies berspringen.  


          definiertes-wort = 'autor' | 'beschreibung' | 'jahrgang' |
                             'titel' | 'zeitschrift' | 'stichwort' |
                             'user' .

          konjunktion = '=' | '!=' | '~' | '!~' .


          term = ['!'] stichwortdefinition .
          term = [ '!' ] definiertes-wort  konjunktion  string.

          term = ['!'] '('term {',' term} ')' |
                 ['!'] '(' term {';' term} ')' .

          frage = term { [',' term ] [';' term ]} '.' .

        Stichwortdefinition  ist ein Stichwort, es kann entweder bei
        den  schon  selbst  definierten  Stichworten,  oder  bei den
        Stichworten in den Eintr„gen vorkommen.  
        Das  Zeichen  '!' ist der Negator: es wird das Gegenteil des
        Termes  gesucht.  Das  Zeichen  ',' ist das UND-Symbol: zwei
        Terme  werden  durch  logisch UND verknpft. Das Zeichen ';'
        ist  das  ODER-Symbol:  zwei Terme werden durch logisch ODER
        verknpft.  Am  Ende einer Frage muž immer ein Punkt stehen.
        Die  definierten  Worte  stehen fr die Felder innerhalb der
        Eintr„ge.  
        Die Konjunktion '='  bedeutet IST GLEICH.
         "      "       '!='    "     IST UNGLEICH.
         "      "       '~'     "     IST ENTHALTEN.
         "      "       '!~'    "     IST NICHT ENTHALTEN.
        Ein    String   besteht   aus   Buchstaben,   entweder   von
        Anfhrungszeichen  "  oder  vom  Hochkomma  ' eingeschlossen
        sind.  Ist  das  erste  Zeichen ein Hochkomma, dann muž auch
        das  letzte  Zeichen ein Hochkomma sein. Dies erm”glicht das
        jeweils andere Zeichen im String vorkommen zu lassen.  




















              Beschreibung der Literaturverwaltung             15


        5.2 Erkl„rung an einfachen Beispielen:  
        Nach   der  etwas  formalen  Definition  eine  Erkl„rung  in
        Beispielen: 
        Wir nehmen an, daž folgende Eintr„ge im Speicher sind: 
           Faust - klassiker,drama
           Simplizissimus - klassiker,aktion,religion
           Bibel - religion
           Alice im Wunderland -phantasie
           Robinson Crusoe - klassiker
           James Bond - agenten,aktion
        Wir  wollen alle religi”sen Bcher suchen lassen. dann geben
        wir ein: 

        religion. .  

        Das  sucht  alle Bcher die als Stichwort religion enthalten
        haben. Genauso k”nnte man schreiben 

        stichwort='religion'.  

        oder 

        stichwort="religion". .  

        Fr diesen einfachen Fall ist es gleich.  
        Wir  wollen  alle  Bcher suchen, die nichts mit Religion zu
        tun haben.  Dann geben wir ein 

        !religion.  

        oder 

        stichwort!='religion'.  

        oder 

        stichwort!="religion". .  

        Sie  werden  sich  fragen  warum es noch die Form stichwort=
        gibt,  wo  doch das einfache Schreiben des Begriffes gengt?
        Es  gibt  aber  einen  Unterschied.  Man kann definieren als
        neues Stichwort: 

        religion:-agenten.  

        was  zwar etwas unlogisch ist, aber m”glich. Sucht man jetzt
        nach  religion, findet das Programm wieder alle Eintr„ge die
        religion  als Stichwort haben, ferner geht es aber auch noch
        die  neue  Definition  von  religion  durch, und findet alle
        Eintr„ge die als Stichwort noch agenten haben.  
        Es wird also gefunden: Simplizissimus, Bibel, James Bond.  
        Wenn  noch  eine neue Definition von agenten vorhanden w„re,
        so wrde dieser auch noch nachgegangen.  
        Das   ":-"   bedeutet   hier   :   ist   definiert  als.  Im
        Stichworteditor  wird  das :- nicht mitgeschrieben, den Name
        und  Definition  sind  eindeutig getrennt. der Name steht in
        der  ersten  Zeile,  die  Definition  steht  in  den  Zeilen
        danach.  





              Beschreibung der Literaturverwaltung             16


        Noch ein Beispiel: Es sind die Definitionen 
           religion:- agenten.   und
           agenten :- phantasie. vorhanden.
        Bei einer Suche nach 

        religion 

        findet  das  Programm:  Alle Eintr„ge mit Stichwort religion
        und das, was auf die neue Definition passt. Das sind: 
          Alle  Eintr„ge  mit Stichwort agenten und das, was auf die
          neue Definition passt. Das sind: 
            Alle Eintr„ge mit Stichwort Phantasie.  
        Heraus   kommt:   Simplizissimus,Bibel,James  Bond,Alice  im
        Wunderland.  Die Suche nach 

        stichwort='religion'.  

        wrde nur die Eintr„ge Simplizissimus und Bibel finden.  













































              Beschreibung der Literaturverwaltung             17


        5.3 Andere definierte W”rter   
        Žhnlich  wie die Suche nach stichwort= funktioniert das auch
        mit den anderen definierten W”rtern.  

        autor='B”ll'.  

        findet alle Bcher mit dem Autor B”ll.  

        zeitschrift="Stern".  

        findet alle Artikel aus dem Stern.  

        user="Staatstheater".  

        findet  alle  Eintr„ge,  bei denen unter User in irgendeiner
        Zeile Staatstheater steht.  
        Die  Suchfunktion  GLEICH geht immer auf eine gesamte Zeile.
        Steht  unter  Autor  Heinrich B”ll, dann wird die suche nach
        B”ll   nichts  finden.   Dafr  gibt  es  die  Funktion  '~'
        ENTHALTEN bzw. '!~' NICHT ENTHALTEN.  
        Sucht man 

        autor~'Mann'.  

        findet  das  Programm auch die Eintr„ge in denen als Autoren
        Thomas Mann oder Heinrich Mann stehen.  

        beschreibung~"Toast".  

        findet   alle   Eintr„ge   in   denen  in  der  Beschreibung
        irgendetwas von Toast steht.  
        Sucht man 

        autor!~'Heinrich'.  

        findet  das  Programm  alle  Eintr„ge,  in  denen bei keinem
        Autor Heinrich steht.  
        Bei   den  Suchfunktionen  wird  Grož-  und  Kleinschreibung
        unterschieden, "toast" ist verschieden zu "Toast".  
        In  den  Funktionen  wird  immer ber alle Zeilen des Feldes
        gegangen:  Bei  einem  Eintrag  steht unter den Autoren Hans
        Klein  und  Peter  Pan,  jeweils in einer eigenen Zeile. Das
        Buch ist also von den beiden zusammen geschrieben worden.  
        Die Suche 

        autor="Peter Pan".  

        findet  das   Buch, obwohl noch ein Autor vorhanden ist, der
        nicht Peter Pan heižt.  
        Die Suche 

        autor!="Peter Pan".  

        findet  das Buch nicht, obwohl noch ein Autor vorhanden ist,
        der anders als Peter Pan heižt.  
        Mit   "Hans   Klein"  w„re  man  zu  dem  gleichen  Ergebnis
        gekommen.  






              Beschreibung der Literaturverwaltung             18


        5.4 Definitionen mit logischen Verknpfungen:  
        Im   letzen   Kapitel  war  von  den  definierten  W”rten  (
        autor,titel...)  und  den  Konjunktionen  (  =,!=,~,!~)  die
        Rede.  Mit  ihnen  kann  man  nach  einem  Autor, oder einer
        Zeitschrift  suchen lassen. Was macht man aber, wenn Bchern
        verschiedener Autoren sucht ? 
        Dafr  gibt es die Verknpfungen. Wer schon mal programmiert
        oder  sich  mit  Boolscher  Algebra  auskennt, dem drfte es
        keine Schwierigkeiten bereiten.  

        5.4.1 UND Verknpfung    
        Die  erste  Verknpfung ist das UND, in dem Programm mit dem
        Zeichen "," versehen. Sucht man nach 

        agenten,klassiker. , 

        dann  werden  alle  Bcher gefunden, die von Agenten handeln
        und  Klassiker  sind.  Es  mssen  beide Bedingungen erfllt
        sein.  

        5.4.2 ODER Verknpfung    
        Die  zweite  Verknpfung  ist  das ODER, in dem Programm mit
        dem Zeichen ";" versehen. Sucht man nach 

        agenten;klassiker.  

        dann  werden  alle  Bcher gefunden, die von Agenten handeln
        oder  die  Klassiker  sind.  Es  braucht  nur eine Bedingung
        erfllt sein, damit ein Buch gefunden wird.  
        Diese   beiden  Verknpfungen  kann  man  auch  auf  mehrere
        Stichw”rter      anwenden:     "klassiker,agenten,religion."
        bedeutet, daž alle drei Bedingungen erfllt sein mssen.  

        klassiker;religion;agenten.  

        bedeutet,  daž  eine  von  den drei Bedingungen erfllt sein
        muž.  
        Auch kann man die Verknpfungen mischen.  

        klassiker,religion;agent.  

        bedeutet,  daž  es  ein  religi”ser Klassiker sein muž, oder
        ein  Agentenroman.  Bei  dem  Mischen muž man aufpassen: den
        das  UND bindet st„rker als das ODER. Der obere Ausdruck ist
        gleich mit dem Ausdruck: 

        (klassiker,religion);agent. .  

        Die  Klammerung  ist  also  immer  um  die Ausdrcke mit dem
        UND.  
        Um  die  eingebaute Klammerung zu ver„ndern, kann man selber
        Klammern setzen: 

        klassiker,(religion;agenten).  

        bedeutet,   daž   nach   Klassiker  gesucht  wird,  entweder
        religi”se  oder  solche, die von Agenten handeln.  Falls man
        etwas  unsicher  mit  der eingebauten Klammerung ist, ist es





              Beschreibung der Literaturverwaltung             19


        besser  selber Klammern zu setzen, den berflssige Klammern
        st”ren nicht.  

        5.4.3 NICHT Verknpfung    
        Die  dritte Verknpfung ist das NICHT, im Programm durch '!'
        dargestellt.  

        !agenten.  

        findet alle Bcher, die nichts mit agenten zu tun haben.  

        agenten,!klassiker.  

        findet  alle  Bcher,  die  von  Agenten  handeln, und keine
        Klassiker sind.  

        klassiker,!autor="Goethe".  

        findet  alle  Klassiker,  aužer jene, die Goethe geschrieben
        hat.  

        agenten;!klassiker 

        findet    alle    Agentenbcher(    auch   die   klassischen
        Agentenromane)   und   dazu  noch  alle  Bcher,  die  keine
        Klassiker sind.  
        Ein NICHT darf auch vor einer Klammer stehen: 

        klassiker,!(religion;agenten).  

        findet  alle  Bcher,  die  Klassiker  sind, aber die drfen
        nichts mit Religion oder Agenten zu tun haben.  
        Es  ist  nicht erlaubt, zwei NICHT-Zeichen hintereinander zu
        stellen.  
        Jetzt noch ein kompliziertes Beispiel: 
        (autor~'Mann',titel!='Der          Untertan');(autor~'B”ll',
        !titel='Ansichten eines Clowns').  
        Es  werden alle Bcher der Manns ( Thomas und Heinrich ) bis
        auf  den  Untertan  gefunden,  dazu  kommen  noch die Bcher
        B”lls, bis auf Ansichten eines Clowns.  























              Beschreibung der Literaturverwaltung             20


        6 Einschr„nkungen     



        Das  Programm  ist  wie alle weltlichen Dinge nicht optimal.
        Ein paar Einschr„nkungen und Fehler des Programmes sind: 
        1. Die Sortierfunktion sortiert nur aufsteigend.  
        2.  Die  deutschen Sonderzeichen werden beim Sortieren nicht
        bercksichtigt.  
        3. Ein Formularwahl beim Drucken ist nicht m”glich.  
        4. Nur der parallele Druckerport wird bedient.  
        5. Die Anzahl der Eintr„ge h„ngt vom Speicherplatz ab.  
        6. Die Beschreibung ist etwas knapp.  

        Diese  Einschr„nkungen sehe ich bei der jetzigen Version des
        Literaturprogrammes.  Eventuell werden sie in einer sp„teren
        Version verbessert.  














































              Beschreibung der Literaturverwaltung             21


                             Inhaltsverzeichnis


        1 Einleitung:    .....................................    2
        2 Genereller Aufbau:   ...............................    3
        3 Beschreibung der einzelnen Fenster .................    5
           3.1 Eintrag-Auflist-Fenster:    ...................    5
           3.2 Eintrag-Edier-Fenster    ......................    5
           3.3 Stichworte-Auflist-Fenster    .................    6
           3.4 Stichwort-Editor-Fenster    ...................    7
           3.5 Referenz-Fenster    ...........................    7
        4 Beschreibung der einzelnen Menus ...................    8
           4.1 Das Eintrag Menu  .............................    8
              4.1.1 Eintrag.Neu    ...........................    8
              4.1.2 Eintrag.Auflisten    .....................    8
              4.1.3 Eintrag.L”schen    .......................    8
              4.1.4 Eintrag.L”schen..Gesamt    ...............    8
              4.1.5 Eintrag.L”schen..Gew„hlt    ..............    9
              4.1.6 Eintrag.L”schen..Ungew„hlt    ............    9
              4.1.7 Eintrag.Laden    .........................    9
              4.1.8 Eintrag.Laden->Stichwort    ..............    9
              4.1.9 Eintrag.Speichern    .....................    9
              4.1.10 Eintrag.Anfgen    ......................   10
           4.2 Das Stichwort Menu  ...........................   10
              4.2.1 Stichwort.Neu    .........................   10
              4.2.2 Stichwort.Auflisten    ...................   10
              4.2.3 Stichwort.L”schen    .....................   10
              4.2.4 Stichwort.Referenz    ....................   10
              4.2.5 Stichwort.Laden    .......................   11
              4.2.6 Stichwort.Speichern    ...................   11
           4.3 Das Arbeit-Menu   .............................   11
              4.3.1 Arbeit.Alle    ...........................   11
              4.3.2 Arbeit.Status    .........................   11
              4.3.3 Arbeit.Suchen    .........................   11
              4.3.4 Arbeit.Suchen->Stichwort    ..............   12
              4.3.5 Arbeit.Suchen->Referenz    ...............   12
              4.3.6 Arbeit.Drucken    ........................   12
              4.3.7 Arbeit.Sortierwahl    ....................   12
              4.3.8 Arbeit.Sortieren    ......................   13
           4.4 Das Ende Menu  ................................   13
        5 Beschreibung der Anfragesprache.  ..................   14
           5.1 Definition der Sprache  .......................   14
           5.2 Erkl„rung an einfachen Beispielen: ............   15
           5.3 Andere definierte W”rter  .....................   17
           5.4 Definitionen mit logischen Verknpfungen: .....   18
              5.4.1 UND Verknpfung   ........................   18
              5.4.2 ODER Verknpfung   .......................   18
              5.4.3 NICHT Verknpfung   ......................   19
        6 Einschr„nkungen    .................................   20













