3.4 Metadateien (.GEM) -------------------------- Metadateien sind Grafiken, die als Folge von VDI-Befehlen gespeichert sind. Der Vorteil solcher objektorientierter Grafiken besteht darin, daž sie in jeder Aufl”sung des Ausgabeger„tes (Drucker, Bildschirm usw.) optimal dargestellt werden k”nnen. Da Metadateien immer im INTEL-Format vorliegen, m�ssen sie auf dem ST beim Laden und Speichern entsprechend umgewandelt werden. N„heres finden Sie im GEM-Profi-Buch von Geiž/Geiž. 1st Guide unterst�tzt Metadateien sowohl im RC- als auch im NDC-Koordinatensystem. Nach dem Laden wird die Grafik in ihrer Originalgr”že auf dem Bildschirm dargestellt. Dazu werden die Parameter im Kopf der Metadatei sowie die OPEN WORKSTATION Parameter des VDI f�r den Bildschirm ausgewertet. Wahlweise kann dann die Grafik mit Hilfe des Klick-Popup-Men�s in das aktuelle Fenster eingepasst werden. Nehmen Sie als Beispiel die mehrfarbige, mit GEMDRAW unter GEM 3.x (MS-DOS) erzeugte Datei ÝTOOLS.GEMÝTOOLS.GEMÝ. F�r jede eingelesene Metadatei wird von 1st Guide im Gegensatz zu den anderen Dateiformaten eine eigene virtuelle Workstation f�r den Bildschirm beim VDI ge”ffnet (und beim Schliežen des Fensters wieder freigegeben). Damit wird verhindert, daž etwa Attribute f�r die Textdarstellung in anderen Fenstern ver„ndert werden. Somit brauchen diese nicht st„ndig neu gesetzt werden. Aužerdem werden beim ™ffnen einer Metadatei von 1st Guide eventuelle zus„tzliche GDOS-Zeichens„tze geladen und beim Schliežen wieder freigegeben (beim Atari ST nat�rlich nur dann, wenn ein GDOS geladen ist). Das Bit-Image-Flag im Kopf der Metadatei wird von 1st Guide (noch) nicht ausgewertet, so daž Metadateien mit eingebundenen Bit-Images nicht unterst�tzt werden. Allerdings gibt es eine Ausnahme. Die Applikation GEMPAINT unter MS-DOS sowie der Easy-Draw-Scharger auf dem Atari ST erzeugen zu jeder IMG-Datei noch eine zus„tzliche GEM-Metadatei, die nur den VDI-Befehl V_BIT_IMAGE mit den entsprechenden Parametern enth„lt. Findet 1st Guide nun als ersten VDI-Befehl in einer Metadatei diesen V_BIT_IMAGE-Befehl vor, so wird der Dateiname der zugeh”rigen IMG-Datei ausgewertet und anschliežend in die IMG-Laderoutine verzweigt, so daž dann die Darstellung genau wie beim IMG-Format erfolgt. Die zus„tzlichen Parameter von V_BIT_IMAGE (Seitenmaže und Ausrichtung) werden dabei nicht ber�cksichtigt. Als Beispiel betrachten Sie ÝTIGER.GEMÝTIGER.GEMÝ. Wird in der Metadatei die VDI-Funktion VS_COLOR benutzt, so kann die Farbpalette, wie schon beim IMG-Format erw„hnt, neu eingestellt werden. Dies wird von 1st Guide (noch) nicht erkannt, so daž die Einstellung sich sofort auf den ganzen Bildschirm auswirkt.