3.1. Textdateien (ASCII, 1st Word, .OUT) ------------------------------------------- Zun„chst werden selbstverst„ndlich normale ASCII-Dateien geladen, die Sie mit einem beliebigen Texteditor erzeugt haben. Wenn Sie sich die beigefgten Texte einmal direkt (d.h. nicht unter 1st Guide) anschauen, werden Sie den Aufbau der Links erkennen. Es handelt sich um eine zweiteilige Struktur, die in drei Paragraphenzeichen eingefažt ist. Der erste Teil enth„lt das anzuzeigende Keyword (das dann fett und unterstrichen dargestellt wird), der zweite Teil enth„lt den relativen Pfad und Dateinamen des zugeh”rigen Textes (dieser Teil wird unter 1st Guide natrlich nicht dargestellt). Im Grunde genommen sollte die Informationshierarchie der Dateihierarchie entsprechen, man kann jedoch jederzeit von einer Datei zu einer beliebigen anderen Datei verzweigen. Der Pfad muá dabei immer relativ angegeben werden ("..\" benutzen), damit ein Info-System bei Bedarf problemlos im File-System umgehangen werden kann. Die anzuzeigende Textdatei darf Tabulator-Zeichen enthalten (ASCII-Code 09), die standardm„žig ausgewertet werden (d.h. mit der Weite 8). Sonstige Steuercodes (ASCII kleiner als 32, z. B. Zeilentrenner 13, 10), werden zum Teil gefiltert, Zeichencodes ber 127 werden entsprechend Zeichensatz angezeigt. Das Paragraphenzeichen (ASCII-Code 222 = 0xDE) ist fr den Aufbau von Links reserviert. Auf Links folgende Tabulatorzeichen in der Zeile sollten Sie vermeiden, da diese aufgrund der speziellen Link-Darstellung nicht richtig ausgewertet werden. Bei 1st Word Texten werden die wichtigsten Steuerzeichen gefiltert (Soft- und Wide-Spaces, Phantom-Bindestriche, variable Seitenumbrche) bzw. ausgewertet (Textattribute fett, unterstrichen, kursiv und hell). Fužnoten sowie eingebundene Grafiken werden (noch) nicht untersttzt. Das Popup-Men bietet Ihnen bei Textdateien die Wahl zwischen drei verschiedenen Schriftgr”žen des Systemfonts, wodurch sich die šbersicht unter Umst„nden erheblich verbessern l„žt. Wurde die Datei ber ein Programm geladen, welches das VA-Protokoll und speziell VA_FILEFONT untersttzt (z.B. der GEMINI-Desktop), so kann ein beliebiger GDOS-Font verwendet werden. šber das Konfigurationsmen (siehe Kapitel 7) kann eingestellt werden, ob 1st Guide beim ™ffnen des Fensters automatisch einen solchen Font erfragen und einstellen soll oder nicht. Auáerdem kann der aktuell eingestellte Font permanent gesichert werden, so daá er dann auch ohne VA-Protokoll zur Verfgung steht. Die Funktion "OUT-Datei schreiben" ist sinnvoll bei Texten mit Verzweigungsschlsseln und besonders bei 1st Word Texten. Es werden dann n„mlich die Text-Attribute der Verzweigungsschlssel- Darstellung bzw. diejenigen von 1st Word in das von Digital Research standardisierte OUT-Format umgewandelt und damit die Texte zur Ausgabe auf einen Drucker vorbereitet. Fr n„here Informationen zum OUT-Format verweise ich Sie auf das GEM-Profi-Buch von Geiž/Geiž. Welchen Vorteil bietet nun das OUT-Format dem Anwender? Nun, der entscheidende Vorteil besteht darin, daž Sie eine solche Datei mit Hilfe eines OUTPUT- (oder AUSDRUCK-) Programms, wie es fr MS-DOS beim GEM mitgeliefert wird und auf dem Atari ST z.B. bei EASYDRAW oder SCIGRAPH zu finden ist, samt Textattributen auf Ihren Drucker ausgeben k”nnen, ohne eine von 1st Word bekannte spezielle Drucker-Konfigurationsdatei PRINTER.CFG zu verwenden. Die Ausgabe wird dann ber den GDOS-Drucker-Treiber mit Hilfe der VDI-Funktion V_ALPHA_TEXT abgewickelt. Im Unterschied zu den anderen Textausgabe- Funktionen des VDI erfolgt die Ausgabe dabei im Textmodus statt im Grafikmodus. Aužerdem k”nnen in einer OUT-Datei auch Rasterbilder eingebunden werden (wird von 1st Guide noch nicht untersttzt), womit die Funktionalit„t dieses Formats der von 1st Word Plus entspricht. Das OUT-Format kann nun von 1st Guide auch eingelesen werden. Wenn Sie etwa eine 1st Word Datei als OUT-Datei schreiben und diese anschliežend einlesen, sollten Sie zumindest bei den 4 oben genannten Textattributen keine Unterschiede in der Darstellung feststellen. Da 1st Guide die Verzweigungs-Links beim OUT-Datei-Schreiben mit den entsprechenden Textattributen versieht und die zugeh”rige Verzweigungs-Information entfernt, k”nnen Sie natrlich von einer von 1st Guide geschriebenen OUT-Datei nicht mehr verzweigen (Der Sinn der Aktion besteht ja auch darin, die Texte so, wie sie auf dem Bildschirm erscheinen, auf einen Drucker zu bringen).