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************ "Kleine" Anleitung zur ATARI_TEST-Demoversion : ***************                     
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1.	Allgemein

1.1	ATARITSD.PRG

ATARI_TEST:   	Demoversion (10.92)
Programmautor:	Klaus Teismann
Handbuch:     	Klaus Teismann, J”rg Brendel
Vertrieb:     	MLH Brendel & Heidenreich GbR
              	- Kreative Ideen in Elektronik -
              	Am Kammerberg 11
              	3501 Ahnatal
              	Tel.: 05609/6066   FAX: 05609/6426

Die ATARI_TEST Demoversion (ATARITSD.PRG) erm”glicht einen vollwertigen 
Test des Programms, allerdings mit der 'kleinen' Einschr„nkung, das das
Programm nach 10 Minuten abgebrochen wird und nur maximal 2 Dauertest-
Runden m”glich sind.
Aužerdem kann man die eingestelten Test-Parameter nicht in der .INF Datei
abspeichern.

Sollte Ihnen ATARI_TEST gefallen haben und Sie wrden gerne demn„chst 
Ihre(n) Rechner l„nger als 10 Minuten testen, dann kontakten Sie uns
unter der oben genannten Adresse.
 

1.2	Warum ATARI_TEST ?

ATARI_TEST ist gedacht als Hilfsmittel fr alle, die Atari-Rechner testen 
und/oder reparieren wollen. Es ist aus der Notlage entstanden, daž bis 
heute auf dem Atari-Sektor kein umfassendes Programm existiert, mit 
dem man z.B.: gleichzeitig RAM, ROM, Disklaufwerke, Druckerschnittstel- 
le, etc. testen kann. 
Auch Fehler von verzweifelten Atari-Usern wie z.B.: 
"...nach ca. 2 Stunden Rechnerbetrieb treten Disk-Schreibfehler auf ..."
oder  
"... ab und zu zeigen sich Streifen (RAM-Fehler) auf dem Bildschirm..." 
etc...,
die vorher mhsame, manchmal stundenlange 'per Hand'-Tests des Rechners 
erforderlich machten, lassen sich nun z.B. durch die ATARI_TEST Dauertest-
Funktionen ganz nebenbei reproduzieren und somit wesentlich leichter und
schneller reparieren.

So hat sich ATARI_TEST innerhalb von zwei Jahren, bei der t„glichen Re- 
paraturarbeit von Atari-Rechnern, von einer anf„nglich reinen TOS- 
Applikation mit RAM- und Disktest bis hin zur heutigen voll unter 
GEM eingebundenen Version mit umfangreichen Testfunktionen entwickelt 
und bew„hrt.
Die Entwicklung ist allerdings noch l„ngst nicht abgeschlossen, weitere 
Funktionen wie Test von MIDI-, Serieller und SCSI-Schnittstelle, spe- 
zielle Tests fr die neuen TT-Rechner (LAN-Schnittstelle, SCSI-Port, 
Coprozessor etc.) sind in Vorbereitung und sollen in einer ATARI_TEST 
Profi-Version verwirklicht werden. (Wie schon gesagt, sind wir jederzeit, 
auch speziell dabei, fr Vorschl„ge und Ideen dankbar).

ATARI_TEST l„uft auf allen Rechnern der ST, STF, STE und auch TT-Se- 
rie. Zum Betrieb reichen 512 KB RAM-Speicher mit mindestens 350 KB 
freien Speicher aus, es werden alle Bildschirmaufl”sungen gr”žer 
gleich ST_MITTEL akzeptiert, Farbanwendungen werden allerdings 
(noch) nicht untersttzt.

Prinzipiell sind alle Tests Multitasking f„hig und k”nnten auch im 
Hintergrund laufen. Aber bei der etwas mageren Rechenpower und dem
eingeschr„nkten Multitasking der normalen ST(E)'s bleibt zum Beispiel 
bei den Disk- oder RAM-Tests kaum noch Prozessorzeit fr andere Aktivit„ten
brig, was beim eigentlichen Test eines Rechners wohl auch nicht so 
tragisch ist.  
 
 

2.	ATARI_TEST - Hauptmenue

- S„mtliche wichtigen Buttons sind auch ber die Tastatur durch [Alt] + 
  Anfangsbuchstaben des Buttons oder die angegebene Tastenkombination 
  erreichbar. 

- Die [Abbruch]-Buttons der ATARI_TEST-Fenster k”nnen immer mit der 
  Taste [UNDO] angew„hlt werden.

- Alle Desk-Menue Eintr„ge sind auch w„hrend der Tests ganz normal 
  mit der Maus oder den entsprechenden [Ctrl_..]-Tasten zu erreichen.
  (Keine Regel ohne Ausnahme: Bei den Drucker-Tests 'Einzel-Zeichen' und
  'Bitvergleich' sind diese [Ctrl]-Tasten fr das Desk-Menue gesperrt, da
  sie fr die Eingabe der Kontrollzeichen ben”tigt werden.)    


2.1	Einzeltests

- Gestartet werden s„mliche Einzeltests durch einfaches Anklicken des 
  entsprechenden Icons oder durch Eingabe des Startbuchstabens der in 
  oder neben dem Icon steht.
- Beendet werden alle Einzeltests mit [UNDO] oder Klick auf den [Abbruch]-
  Button. 


2.1.1	TOS-Check [T]:

Beim TOS-Check werden die 16-Bit-Prfsummen der einzelnen ROM- 
Bausteine gebildet. Im der oberen Anzeige werden die aktuell ausgele- 
senen Werte (Lo_0 bis Hi_2) angezeigt. 
Bei der Funktion [TOS-Summen Vergleich] ([ALT]-[V]) werden die ak- 
tuellen Prfsummen mit den bekannten Summen der verschiedenen 
TOS-Versionen verglichen und angezeigt.

Die bekannten Prfsummen sind in drei Gruppen aufgeteilt:
1: 192 KB ROM-TOS  ->  TOS-Version 1.00 bis 1.04 (ST's)
2: 256 KB ROM-TOS  ->  TOS-Version 1.06 bis 2.0x (STE's)
3: 512 KB ROM-TOS  ->  TOS-Version 3.0x (TT's)

Beim ersten Klick auf [TOS-Summen Vergleich] erscheint die zum 
Rechner geh”rende TOS-Summen-Gruppe und im Falle einer šberein- 
stimmung wird die TOS-Zeile markiert. Weitere Klicks auf [TOS-Summen 
Vergleich] erm”glichen ein Durchbl„ttern durch die anderen TOS-Gruppen.

Der [TOS-Summen Dauertest] ([Alt_D]) liest bis zu 1000 mal den 
ROM-Inhalt aus, vergleicht die aktuellen Prfsummen mit den Sollsum- 
men und zeigt im Fehlerfall die falschen Summen der entsprechenden 
Bausteine an. W„hrend des Dauertests kann mit [Esc] die Testschleife 
oder mit Taste [UNDO] bzw. [Abbruch]-Button der gesamte Test abgebrochen 
werden.


2.1.2	RAM-Monitor [M]:

Der RAM-Monitor soll dazu dienen, sich 'mal kurz' einige Werte im RAM 
anzuschauen oder bestimmte Bits neu zu setzen. Die neu geschriebe- 
nen Werte werden beim Schreiben nochmals berprft und im Fehlerfall 
die Fehlbits angezeigt.
Pro Zeile wird im RAM_Monitor jeweils ein Langwort in Hexadezimal-,  
Bin„r- und ASCII-Schreibweise dargestellt. Vertikales Scrollen ist ein- 
mal durch die Cursor-Tasten (Zeile); Sht-Cursor (Seite) oder durch An-
klicken der Scroll-Buttons m”glich.

Zu einer bestimmten Adresse kann man durch entsprechende Einstel- 
lung in der Adressanzeige unten links gelangen. In die Anzeige selbst 
kommt man durch die Tastenkombination [Alt_A] oder durch direktes 
Anklicken. Die gewnschte Adresse kann links hexadezimal und rechts dezimal
eingegeben und mit [RETURN] abgeschlossen werden.
Zwischen HEX oder Dezimal-Eingabe kann man durch [Alt_H,D] oder einfaches
Anklicken des entsprechenden Feldes ausw„hlen.
Mit [UNDO] wird die Eingabe ohne Žnderung wieder verlassen. 
Daneben wird in der Anzeige immer die aktuelle Adresse eingeblendet, auf 
der sich der Cursor im Anzeigefenster gerade befindet.

Die Cursorposition im Anzeigefenster l„žt sich einmal durch die ent- 
sprechenden Cursortasten oder durch Anklicken der neuen Position mit 
dem Mauszeiger ver„ndern.
An jeder beliebigen Stelle kann durch Tastatureingabe der Wert des 
RAM-Langworts ver„ndert werden. In das RAM geschrieben wird der 
neue Wert VOR dem Verlassen der Zeile durch [RETURN] oder Anw„hlen 
des [Write]-Buttons, sonst gehen die Žnderungen bei Verlassen der 
Zeile verloren.
Wird der Schreibvorgang erfolgreich abgeschlossen so erscheint ein 
kurzes "Write-OK" im [Write]-Button, sonst wird die fehlerhafte Zeile 
mit den markierten Fehlerbits unter der ge„nderten Zeile eingeblendet.
  

2.1.3	RAM-Bank_1 [1]:

Der RAM-Bank_1 Test ist eine spezielle Anwendung fr die "alten" 
Rechner der ST(E)-Serie (520, 1040 u. Mega).
Zum Beispiel bei Speichererweiterungen dieser Rechner kann es vor- 
kommen (sollte eigentlich nicht), daž Adress-, RAS/CAS- und/oder Da- 
tenleitungen vertauscht oder nicht richtig angeschlossen werden. In 
diesem Fall wird die obere (erweiterte) RAM-Bank beim Systemstart 
erst gar nicht erkannt oder falsch angemeldet, so daž mit herk”mmli- 
chen Speichertest-Programmen ein šberprfen dieses RAM-Bereiches 
nicht m”glich ist, und man mhsam nach dem fehlerhaften Anschluž 
suchen muž.
TEST RB_1 erm”glicht ein nachtr„gliches Umkonfigurieren des MMU- 
Config-Registers auf 512 KB oder 2 MB fr die obere RAM-Bank; das 
physikalische RAM-Ende kann in 512 KB-Schritten neu eingestellt 
werden.
Nach der Konfiguration auf die gewnschten Werte mittels der Ein- 
stellbuttons kann der Test mit [RETURN] oder durch Klicken auf den 
[Test Bank 1]-Button gestartet werden.
W„hrend des Testlaufs kann mit [Esc] die Testschleife oder eben mit
[UNDO] bzw. [Abbruch]-Button der gesamte Test abgebrochen werden.

Dazu wird als erstes einmal der Video-RAM-Bereich, falls er in einem 
Teil des oberen RAM-Bereiches liegen sollte, in die untere Speicher- 
bank gerettet (vorausgesetzt das dort noch gengend Platz ist).
Danach wird zun„chst kurz der korrekte Anschluž der RAS- u. CAS- 
Low bzw. High-Leitungen berprft. (Funktionstest: l„žt sich ber- 
haupt etwas lesen oder schreiben und werden die einzelnen Bytes in- 
nerhalb eines Wortzugriffs korrekt gelesen bzw. geschrieben).

Als n„chstes werden die Datenleitungen D0 bis D15 und die Adresslei- 
tungen A0 bis A8 bzw. A9 getestet. Ist alles OK mit der Leitung er- 
scheint hinter der entsprechenden Zahl ( 7 -> Datenleitung D7 oder 
A5 -> Adressleitung 5 ) ein Haken "" (Ascii 8) sonst ein "f" wie Fehler.
Die auftretenden Fehler sollten zuerst einmal behoben werden, bevor 
mit dem Test fortgefahren wird, da z.B. eine fehlerhafte Datenleitung 
den folgenden Adressentest verf„lschen kann !

Zum Schluž wird der gesamte eingestellte RAM-Bereich mit Zufallszah- 
len beschrieben und berprft. (Vorsicht: Es wird der gesamte einge- 
stellte Bereich gnadenlos berschrieben! Es wird keinerlei Rcksicht 
auf irgendwelche residenten Programme, RAM-Disks etc., die sich mei- 
stens irgendwo am Ende des RAM's einnisten, genommen. Solche Ge- 
schichten sind ja auch beim Rechnertest erst einmal mehr als flssig, 
n„mlich berflssig !). 
N„heres zur Fehleranzeige siehe 2.2.2 RAM-Wr/Rd-Test -> Fehlerbehandlung.


2.1.4	Floppy [P]:

Der Floppy-Test berprft das korrekte Formatieren, Schreiben und 
Lesen von Disketten-Laufwerken. Dazu kann zwischen den Testfunk- 
tionen FORMATIEREN [F] oder SCHREIBEN [S] und/oder LESEN [L] aus- 
gew„hlt werden. Zus„tzlich kann die Anzahl der zu testenden Disket- 
ten-SEITEN [1..2] , -SPUREN [1..86] und -SEKTOREN pro Spur [1..21] 
eingestellt werden.

Nach dem Start mit [Start Test]-Button oder [RETURN] wird die Testdis- 
kette, soweit die Floppy-Hardware dies zul„žt (zB.: HD erforderlich bei 
Sectoren > 11), zun„chst in aufsteigender Reihenfolge der eingestell- 
ten Spuren mit der angegebenen Anzahl der Sektoren formatiert und 
bei angew„hlter Schreib/Lese-Funktion beschrieben. 
Danach werden die einzelnen Spuren und Sektoren per Zufallszahlen 
entsprechen der Testfunktion formatiert bzw. beschrieben, gelesen und 
berprft. 

Der Test l„uft in einer Endlosschleife, die mit [Esc] oder [UNDO] 
jederzeit abgebrochen werden kann.

Autretende Fehler werden in einer Alarmbox angezeigt.

ACHTUNG: 
	Die Diskette wird bei jedem der Tests komplett neu formatiert 
	und s„mtliche Spuren werden von 0 bis zur eingestellten Maximal-
	spur mit Prfsummen berschrieben, d.h. nach dem Test ist die 
	Diskette so nicht lesbar, da weder ein vernnftiger Bootsektor 
	noch FAT oder DIRECTORY existieren. Zum normalen Gebrauch muž 
	die Diskette also neu formatiert werden.    

- Disk UpM [Alt_D]: mižt die Drehzahl der Diskette pro Minute.
Es werden der momentane Mežwert [Einzel:], der Mittelwert [Mittel:], 
die minimale [Minimum:] und maximale [Maximum:] Drehzahl, sowie die 
momentane prozentuale Abweichnung vom Sollwert (300 UpM) [Drift:] 
und vom Mittelwert [Flatter:] angezeigt.

Mit [(1) Imp] und [(5) Imp] l„žt sich die Anzahl der Impulse eines 
Mežwertes bzw. die Tr„gheit der Anzeige einstellen, dh.: bei (1) wird 
nur die Zeitdauer eines Index-Impulses, bei (5) die Zeitdauer fr fnf 
Impulse zur Berechnung der Drehzahl pro Minute herangezogen.
Durch [(0) Neu] oder Umschalten der Mežimpulse (1,5) wird die Mes- 
sung bzw. die Anzeige wieder auf Null gesetzt und neu gestartet.

Abbruch der Messung mit [UNDO] oder [Abbruch]-Button.
Die theoretische Genauigkeit liegt bei > 0,002 UpM.

ACHTUNG:
	Es wird nur vor Beginn der Messung berprft, ob das Lauf- 
	werk berhaupt einen Indeximpuls liefert. Wenn also aus 
	irgendwelchen Grnden w„hrend der Messung der Indeximpuls 
	ausbleibt (Laufwerk abgebrannt, Diskette entwendet etc...), 
	h„ngt das Programm in einer Endlosschleife fest, die nur durch
	einen Reset oder einen neuen Indeximpuls des Laufwerks (z.B.: 
	Diskette wieder einlegen...) unterbrochen werden kann.

	Diese etwas unglckliche Angelegenheit ist leider unumg„nglich,
	da der Rechner bzw. der Prozessor w„hrend der Messung mit 
	m”glichst wenig Jobs (also auch Tastatur-, Maus-Abfragen, etc..) 
	belastet werden sollte, um halbwegs stabile Interrupt-Zeitfenster
	zur Indeximpuls-Messung zu erreichen. 
	Aus dem Grunde sollten auch so wenig wie m”glich zus„tzliche 
	Anwendungen laufen.

	Da im Messintervall fast alle Interrupts ausgeschaltet bzw. auf 
	das Rechner-Existenzminimum heruntergefahren werden, erfolgen 
	Maus- oder Fensteraktionen sehr zerhackt, darum bei Disk-Speed
	m”glichst ausschliežlich Eingaben mit der Tastatur t„tigen, da 
	alle Buttons auch mit den entsprechenden Tasten zu erreichen sind. 


2.1.5	Drucker [D]:

- [ASCII 32...255]:
Druckt jeweils eine Seite mit den druckbaren ASCII-Zeichen 32 bis 
255. Die Anzahl der zu druckenden Seiten kann von 1 bis 9 einge- 
stellt werden. Start mit [RETURN] oder Klick auf den [Drucken]-Button. 
W„hrend des Druckens kann der Druckvorgang jederzeit mit [ESC] wieder 
abgebrochen werden.

- [Einzel Zeichen]:
In einer Eingabezeile k”nnen bis zu 32 Zeichen (auch Steuerzeichen LF,FS...)
eingegeben und an den Drucker gesendet werden.
Sonderzeichen, die nicht ber die Tastatur erreichbar sind, k”nnen 
durch Eintippen des ASCII-Codes bei gedrckter [ALT]-Taste + den Ziffern-
tasten oder [Ctrl]-[A..Z] eingegeben werden.
Die wichtigsten Steuerzeichen (zB.: ESC, LF, FF, FS, BS, HT, VT etc..) 
sind auch als Buttons verfgbar und k”nnen so einfach per Mausclick ein-
gegeben werden, - CR ganz normal ber Tastatur [RETURN] oder [ENTER]. 

Abgesendet wird die fertige Zeile mit [ALT]-[S] oder [Senden]-Button. 
Die Befehlszeile bleibt danach erhalten und man kann normal weiter
arbeiten oder mit [Esc] die gesamte Zeile wieder l”schen.

- [Bit Vergleich]: 
Die eingegebenen Zeichen (Eingabe wie bei Einzel-Zeichen) werden in 
acht Bit bin„r aufgel”st und dargestellt. Somit bekommt man einen 
schnellen Vergleich zwischen gesendeten und gedruckten Zeichen und 
kann auf einen Blick das oder die fehlerhaften Bits erkennen.

Alle Unterfunktionen sowie auch der Druckertest selbst k”nnen mit 
[UNDO] oder [Abbruch]-Button beendet werden.


2.1.6	Test-Bild [B]:

Diese Funktion zaubert ein fernseh„hnliches Testbild auf den Bild- 
schirm. Das Ganze soll bei der Einstellung der Bildgeometrie und des 
Focus helfen. Selbiges l„žt zum Beispiel bei den ansonsten recht gu- 
ten SM-124 Monitoren oft zu wnschen brig.


2.1.7	Keyboard [K]:

Dient sowohl zur Funktionsprfung der einzelnen Keyboard-Tasten als 
auch der Mausbewegung bzw. Mausbuttons.
Als gedrckt erkannte Tasten werden selektiert dargestelt und die 
Mausbewegungen mit entsprechenden Richtungspfeilen angezeigt.
Zus„tzlich wird in einem Anzeigefenster der SCAN- u. ASCII-Wert der 
Keyboard-Taste dargestellt.



2.2	Dauertests

Die Dauertests (File Wr/Rd, RAM Wr/Rd, GEM-Draw, 3D-Graph) laufen 
x-mal (max. 9999) in einer Testschleife hintereinander ab. 
Die Anzahl (x) der Testdurchl„ufe kann im Desk-Menue "Optionen" - 
"Test-Wdh..." (dazu sp„ter unter 3.3.2) eingestellt werden. 

Zum Start der Tests mssen als erstes im Dauertestfenster die gewnschten
Funktionen per Einfachklick auf das entsprechende Icon oder Eingabe des
Startbuchstabens (z.B: [R] fr RAM Wr/Rd) selektiert werden. 
Gestartet wird die Testsequenz dann entweder durch Doppelklick auf ein
Dauertest-Icon, mit [RETURN] oder Anw„hlen des [Start]-Buttons.

Damit es richtig kompliziert wird, hier noch eine m”gliche Variante:
Es wurden zwei Dauertests z.B.: File Wr/Rd und RAM Wr/Rd selektiert. 
Ein folgendes Anw„hlen eines Einzeltestes z.B.: TOS-Check startet zu- 
n„chst erst diesen Einzeltest und springt erst nach Beenden der 
Funktion in die Dauertestschleife mit File- und RAM Wr/Rd.

Selektierte Dauertest-Icons k”nnen durch nochmaliges Anw„hlen wieder 
deselektiert werden.

Zur Unterbrechung der Dauertests gibt es zwei M”glichkeiten:
- [ESC] unterbricht den momentan laufenden Test und f„hrt mit den 
  anderen vorher ausgew„hlten Tests in der Schleife fort. 
  Ist nur eine Funktion ausgew„hlt worden, wird dieser Test neu gestartet.
- [UNDO] oder [Abbruch]-Button (falls vorhanden) bricht die gesamte 
  Testschleife ab und kehrt zurck zum Hauptmenue.


2.2.1	File Wr/Rd [F]:

Beim File-Wr/Rd-Test wird das korrekte Schreiben und Lesen von Dateien
(GEMDOS) auf einen Datentr„ger berprft. 

Dazu wird zun„chst im Speicher ein Block mit einer reproduzierbaren 
Pseudo-Zufallsfolge erzeugt, der dann als TEST_001.DAT in den Ordner
'x:\TEST' geschrieben wird. 
Diese Datei wird dann wieder eingelesen und der Inhalt berprft. 
Ist soweit alles korrekt, wird das Ganze als Datei TEST_002.DAT wieder
zurckgeschrieben. 
Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis auf der Diskette, HD-Partition
o.„. kein Platz mehr fr eine neue TEST_xxx.DAT Datei ist.
Die L„nge der Test-Dateien wird bei jedem neuen Durchlauf zuf„llig neu 
bestimmt. 
Im Desk-Menue "Optionen" (auch dazu sp„ter mehr unter 3.3.1) kann unter
"File Wr/Rd" ein Rahmen fr die zuf„llige Dateil„nge (von x-KB bis y-KB) 
und das Test-Laufwerk eingestellt werden. 
Eine zu s„tzliche Option ist die Funktion Disk-COPY: 
Das erste eingestellte Laufwerk wird wieder nach dem obigen Ablauf getestet
und beschrieben, allerdings werden danach die Dateien auf dem ersten Lauf-
werk einzeln auf das zweite Laufwerk kopiert und berprft.

Fr den File-Test mssen mindestens 32 KB RAM-Speicher und die doppelte
untere Dateil„nge (x-KB) Platz auf der Disk vorhanden sein.
Die maximale Dateil„nge ist auf 256 KB (soweit soviel freier RAM-Speicher
vorhanden ist) beschr„nkt. 
Die maximale Anzahl der Dateien ist auf 500 begrenzt. 
Sollte man also z.B. eine HD-Partition, auf der noch 10 MB frei sind, 
testen, macht es wenig Sinn, die untere (und auch obere) Grenze fr die
Dateil„nge im 10...20 KB-Bereich einzustellen, da die Partition auf diese
Weise nie ganz vollgeschrieben und getestet werden kann und die Anzahl der
Testdateien unn”tig aufgebl„ht wird.

Tritt schon am Anfang des Test, z.B. beim L”schen oder Anlegen des TEST-
Ordners oder beim Schreiben der ersten Testdatei ein Fehler auf, ist 
natrlich auch der Rest des Testes mangels Grundlagen gestorben und die
gesamte Testschleife wird abgebrochen. 
Bei sp„teren Fehlern kann zwischen Gesamtabbruch, Neustart des Tests oder
Fortfahren (soweit dies m”glich ist) ausgew„hlt werden.

Nach der meist etwas unbefriedigenden Fehleranzeige durch das Be- 
triebssystem z.B.: "Daten auf Disk A: defekt ... etc." erfolgt eine ge- 
nauere Einblendung der BIOS- oder TOS-Fehlernummer, um so besser 
Rckschlsse auf die eigentliche Fehlerursache zu erm”glichen.

Nach Beendigung oder Unterbrechung ([ESC] oder [UNDO]) der File-Wr/Rd-
Funktion werden die Testdateien und der Testordner wieder gel”scht,
erfolgt ein Abbruch nach einem Fehler, bleiben die bis dahin geschrie-
benen Dateien erhalten, um so eventuell durch Analyse der fehlerhaften
Daten Rckschlsse auf die Fehlerursache ziehen zu k”nnen.


2.2.2	RAM Wr/Rd [R]:

Der RAM-Wr/Rd-Test ist in fnf Stufen unterteilt: 
Der gesamte freie Speicher (ausgenommen der Video-Bereich) wird erstens
byte-, zweitens wort- und drittens langwortweise jeweils mit einem be-
stimmten Datenwort beschrieben.
Danach erfolgt in einem zweiten Lese-Durchlauf die šberprfung der 
beschriebene Speicherstellen. 
Auf diese Weise werden zum einen die RAM-Schreib-Lese- und zum anderen
die Refresh-Funktionen berprft.

Danach erfolgt ein Beschreiben des Speichers mit einer fortlaufenden 
Langwortzahl (Numeric), die bei der ersten freien Adresse mit 
$00000000 beginnt und sich ber $00000001 ...02 ...03 bis zum Ende 
des freien Speichers fortpflanzt. Dadurch kann berprft werden, ob 
wirklich der gesamte Speicher beschrieben oder nur ein Teil des Speichers
immer wieder neu berschrieben wird, was bei fehlerhafter MMU-Konfiguration 
und/oder falscher Adress-Kodierung vorkommen kann.

Zum Schluž wird das freie RAM nochmals mit einer reproduzierbaren 
Pseudo-Zufallsfolge (Random) gefllt und getestet.

Bei TT_Rechnern wird auf diese Weise als erstes das ST_RAM und dann 
in einem weiteren Durchgang das ALT_RAM getestet.

Ist bis hierhin kein Fehler aufgetreten, wird die gesamte Prozedur 
noch einmal auf den Video-RAM-Bereich angewendet. +
(Vorsicht hierbei mit Desk-Uhr-Accessories oder „hnlichen Anzeigen, 
die ihr Informationsbedrfnis zu jeder (auch unpassenden) Zeit meistens
oben rechts im Bildschirm ausleben ! 
Da der Speicherbereich zuerst komplett beschrieben und danach erst wieder
ausgelesen wird, kann es vorkommen, daž eine solche Anzeige genau zwischen
einen Schreib/Lesevorgang platzt und so zu RAM-Fehlern fhrt, die eigent-
lich gar keine sind. - Also am besten das Ganze vorher abschalten -.
Wer gar nicht ohne Uhr leben kann (soll ja vorkommen), im Desk-Menue 
"Optionen" l„žt sich eine ATARI_TEST-Deskuhr einschalten, die sich aller-
dings bei solchen Aktionen diskret im Hintergrund h„lt.)

- Zur Fehlerbehandlung: 
Sp„testens nach 25 Fehlern oder am Ende des Tests werden die fehlerhaften
Speicherstellen in einer Dialogbox mit genauer Adress- und Fehlerbitangabe
in Bin„raufl”sung angezeigt. 
S„mtliche Fehler kann man nacheinander mit den Scroll-Buttons ([],[]) 
aufrufen und analysieren. Auf diese Weise lassen sich recht schnell, z.B.
bei Bitfehlern, der oder die fehlerhaften RAM-Chips lokalisieren. 
Aber trotzdem Vorsicht bei den Angaben der fehlerhaften Bits auf dem RAM-
Datenbus (D0..D15): S„mtliche Angaben sollte man als direkt vom MMU-Bau-
stein ausgehend betrachten. Es ist z.B. bei manchen Speichererweiterungen
keineswegs gesichert, daž die Daten- oder auch Adressleitungen von der MMU
kommend auch genau in der Reihenfolge mit den RAM-Chips verdrahtet sind.
Also bei Unsicherheiten, den fehlerhaften Bits bzw. Leitungen von der MMU
aus zu den Chips folgen !
Sind Fehler aufgetreten kann man auch hier zwischen Fortfahren [Weiter] 
oder [Abbruch] der Testschleife ausw„hlen.


2.2.3	GEM-Draw [G]:

Gem-Draw ist wieder ein Test, der speziell auf die Rechner der 
ST(E)-Serie mit Blitter ausgelegt ist. Bei manchen Blitter-Bausteinen 
oder Rechnerkonfigurationen mit Blitter (z.B: MEGA ST's) kann es ver- 
einzelt zu fehlerhaften Bildschirmausgaben bei GEM-Dialogboxen oder 
-Fenstern kommen. 
Dieser Test ”ffnet mehrmals eine Testbox und berprft den Inhalt des 
entsprechenden Bildschirmbereichs und so die korrekte Darstellung der 
GEM-Box.
Anklicken des [Neue Box]-Buttons oder [RETURN] schliežt die Box wieder,
[UNDO] oder [Abbruch]-Button brechen die Testschleife, wie gehabt, ab. 
Sollten keine Buttons bet„tigt werden, so schliežt und ”ffnet sich die 
Box in immer krzer werdenden Abst„nden von selbst. 
Sollte ein Fehler bei der Bildschirmausgabe auftreten, wird er in einer
Alert-Box angezeigt.


2.2.4	3D-Graph [3]:

3D-Graph ist eine Test ohne irgendwelche Testfunktion (!!??). 
Er zaubert nur ein paar 3D-Figuren auf den Bildschirm und ist als reine 
Rechnerbesch„ftigungstherapie oder einfach zum (wenigstens auf dem Monitor)
gut(?) aussehenden Rechnerwarmlauf zu gebrauchen.



3.	Desk Menue

3.1	ATARI_TEST:

3.1.1	ber ATARI_TEST...

”ffnet eine Box, die Auskunft ber Copyright, Autor, Programmversion 
Registriernummer etc. gibt.


3.2	Utility:

3.2.1	Fenster wechseln [Ctrl_W]
Falls mehr als ein Fenster ge”ffnet ist, wird die Fensterreihenfolge
gewechselt und die Hintergrundfenster werden nach vorne gesetzt.
Das gilt nur fr die Test- oder das Menuefenster, die Fenster aus dem
Desk-Menue mssen erst bearbeitet und wieder geschlossen werden.


3.2.2	"Sound"-Check [Ctrl_K]:
erzeugt einen frchterlichen Krach wie Ping, Gong, Akkord, Sirene... 
und l„át den "Hifi"-Lautsprecher des Monitors einmal richtig "scheppern".


3.2.3	Uhr stellen... [Ctrl_Z]:
In einer Dialogbox k”nnen System-Datum und -Uhrzeit eingestellt 
werden.


3.2.4	Keksdose... [Ctrl_C]:
Zeigt den Atari-Cookie-Jar an (falls vorhanden ab TOS 1.06) und gibt 
die M”glichkeit vorhandene Eintr„ge zu editieren oder eigene "Kekse" 
(soweit noch Platz in der Liste ist) anzuh„ngen.
Zum Editieren der Liste die entsprechende Seite mit den Scroll-Buttons
oder Shift_Cursor-Tasten, und die entsprechende Zeile mit Maus oder 
Cursortasten anw„hlen, die Žnderung vornehmen und mit [Eintragen] oder
[RETURN] abspeichern.
Es kann immer nur jeweils ein neuer Eintrag geschrieben werden, der 
erst gespeichert werden muž, bevor ein weiterer, neuer Eintrag vorge- 
nommen werden kann.
Werden Zeilen am Anfang oder in der Mitte der Liste gel”scht, werden 
die nachfolgenden Zeilen beim Speichern [Eintragen] um die entsprechenden
Positionen nach oben verschoben.


3.2.5	Neu Start... [Ctrl_N]:
L”st entweder einen "warmen" ([Ctrl]-[Alt]-[Delete] (ab TOS 1.04), 
Resettaste) oder "kalten" ([Ctrl]-[Alt]-[Sht]-[Delete] (ab TOS 1.04)), 
Software-Neustart des Rechners aus. Das Ganze ist also nur fr 
TOS-Versionen kleiner 1.04 interessant.


3.2.6	Disk-Info... [Ctrl_I]:
Gibt Auskunft ber die Belegung der angew„hlen Disk (A:..P:). 
Angezeigt werden die Disk-Gr”áe, der freie und belegte Platz, die Anzahl 
der Ordner und Dateien, der Diskname und das Erstellungsdatum (falls 
beim Disklabel eingetragen). Zus„tzlich kann man den Zustand des 
Schreibschutzes ablesen: geflltes Schreibschutzfenster -> inaktiv; 
leeres Fenster -> aktiv (wie im richtigen Diskettenleben).
Die Laufwerke sind ber die entsprechenden Buttons oder [Alt]-[A..P]
anw„hlbar. 


3.2.7	Directory... [Ctrl_D]:
Reise durchs Directory der Disk mit der GEM-Fileselectorbox.


3.2.8	Datei l”schen... [Ctrl_L]:
Auswahl einer Datei (Fileselectorbox), die dann gel”scht werden soll.


3.2.9	Formatieren... [Ctrl_F]:
Erm”glicht neben dem Formatieren einer Diskette mit den sechs g„ngi- 
gen Disktypen das L”schen der Diskette (FAT und Directory) ohne 
Formatieren, eine Eins zu Eins Diskkopie, und das Testen der Diskette 
auf defekte Sektoren. 
Quell- und Ziellaufwerk (A:, B:) und die jeweiligen Stepraten k”nnen
getrennt eingestellt werden. 
Folgende Diskettentypen sind nach 3,5- und 5,25-Zoll Disketten geordnet
w„hlbar:
- Format Disk Type:
3,5"  - 360 KB: 1 Seite , 80 Spuren mit je  9 Sektoren.
3,5"  - 720 KB: 2 Seiten, 80 Spuren mit je  9 Sektoren.
3,5"  - 1,4 MB: 2 Seiten, 80 Spuren mit je 18 Sektoren. (Atari HD)
5,25" - 360 KB: 2 Seiten, 40 Spuren mit je  9 Sektoren. (MS-DOS)
5,25" - 720 KB: 2 Seiten, 80 Spuren mit je  9 Sektoren.
5,25" - 1,2 MB: 2 Seiten, 80 Spuren mit je 15 Sektoren. (MS-DOS HD)

-Bootsektor:
1. MS-DOS kompatibel [Alt_M]: normaler nicht ausfhrbarer Bootsektor, 
   der (wie ab TOS 1.04) auch von DOS-Rechnern akzeptiert wird.
2. Anti-Virus [Alt_V]: ausfhrbarer Atari Bootsektor, der ein kleines 
   Bootprogramm enth„lt, das beim Rechnerstart den Bootsektor berprft 
   und wenn alles in Ordnung ist die Meldung: "ATARITST: Bootsektor O.K. 
   -> KEIN Virus !" ausgibt.
    
Durch Anklicken des [Schreiben]-Buttons [Alt_S] kann auch nachtr„glich 
einer der beiden selektierten Bootsektoren auf die Diskette geschrieben 
werden.

[Disk-Name:...]: Ein Klick auf die Diskname-Box oder [Alt_N] setzt den 
momentan dort eingeschriebenen Namen als neues Disklabel.

[Disk Free: ...]: Zeigt ebenfalls durch Klicken auf die Disk-Free-Box 
oder [Alt_F] den freien Diskettenplatz und den Disknamen an.

[Format]: Formatiert die eingestellte QUELL-Disk mit den angegebenen 
Parametern. Sollten beim Formatieren defekte Sektoren erkannt werden, 
k”nnen diese anschlieáend wahlweise auf der Diskette markiert werden.

[L”schen]: L”scht die FAT und das Directory der Diskette ohne Beein- 
flussung des Disktyps. [Alt_L]

[Copy Disk]: Erstellt eine Kopie der Quelldiskette auf die Diskette im 
Ziellaufwerk. Es werden nur die belegten Sektoren der Quelldisk gelesen 
und auf die Zieldisk bertragen. 
Die Zieldiskette wird dabei im gleichen Format wie die Quelldiskette 
formatiert. Zus„tzlich ist das Kopieren von mehreren Disketten durch 
Anklicken von [Mehrfach] beim Kopierstart m”glich. 
Steht nicht gengend freier Speicher zum Einlesen der kompletten Quell-
diskette zur Verfgung, wird der Vorgang etappenweise ausgefhrt.

[Test Disk]: Testet die Quelldiskette auf defekte Sektoren, die nach 
dem Test wahlweise auf der Disk markiert werden k”nnen.
Die Funktionen [Format], [Disk-Copy], [Disk-Test] k”nnen durch belie- 
bigen Tastendruck jederzeit unterbrochen und danach wahlweise ganz 
abgebrochen oder (doch) fortgesetzt werden.
Ende des Formatieren-Utility durch den [Abbruch]-Button oder [UNDO].


3.2.10	PRG starten... [Ctrl_E]:
Start eines anderen Anwendungsprogramms; begrenzender Faktor ist 
nur der noch freie Speicher des Rechners.


3.2.11	und Tschss... [Ctrl_Q]:
Beendet das ATARI_TEST Programm. 
Sind Einstellungen ver„ndert worden, die noch nicht gesichert wurden, 
wird nachgefragt, ob sie jetzt noch abgespeichert werden sollen.
(In der Demoversion nicht aktiv !)  

Das Programm wird ebenfalls jederzeit abgebrochen wenn der Schliež-
Button des Menuefensters angew„hlt wird.


3.3	Optionen

3.3.1	File Wr/Rd... [Ctrl_F]:
Unter diesem Menuepunkt k”nnen die Testparameter fr den File-Wr/Rd-Test
eingestellt werden: 

Zuerst einmal muž das Testlaufwerk A:...P: [Alt_A..P] ausgew„hlt werden.
Als weitere Optionen steht die Disk-COPY Funktion (siehe 2.1.1 File-Wr/Rd
-Test) und das Testen mit und ohne Disk-Verifyflag [Alt_V] zur Verfgung.
Wird [Disk-COPY] durch Anw„hlen des Buttons oder [Alt_Y] aktiviert, 
kann man durch wiederholtes Anw„hlen der beiden Laufwerks-Buttons (rechts
daneben) das Quell- [Alt_Q] (entspricht dem Testlaufwerk) und das Ziel-
laufwerk [Alt_Z] ausw„hlen.

Mit den Schiebereglern lassen sich die obere (Max) und untere (Min) 
Grenze der Dateil„nge einstellen, zwischen denen die zuf„llige Datei- 
l„nge der Testdateien bestimmt wird.

Sind die Einstellungen mit [ O K ] best„tigt worden, werden sie als 
aktuelle Testparameter bernommen und im ATARI_TEST-Hauptmenue wird 
der File-Wr/Rd-Test automatisch selektiert.


3.3.2	Test-Wdh.: XXXX ... [Ctrl_X]:
Hier kann die Anzahl der Testwiederholungen der Dauertestschleife ein-
gestellt werden. Aužerdem ist es m”glich, die Fehlermeldungen w„hrend 
der Testl„ufe ein oder aus zu schalten. 
Bei abgeschalteten FEHLER-Meldungen werden erst nach Absolvierung der
eingestellten Testrunden die Anzahl der Fehler der einzelnen Dauertests 
in einer Dialogbox angezeigt.
(Bei der Demoversion werden nur maximal 2 Testrunden akzeptiert !!)


3.3.3	Step Raten... [Ctrl_C]:
Dient zum getrennten Einstellen der Stepraten der Laufwerke A:,  B:.


3.3.4	Disk-Verify... [Ctrl_V]:
Schaltet das Disk-Verify-Flag Ein oder Aus.


3.3.4	Boot-Laufwerk... [Ctrl_A]:
Das ausgew„hlte Laufwerk wird beim n„chsten Reset (Warm-Start) als 
Bootlaufwerk verwendet. Somit ist es m”glich, beispielsweise auch von 
Laufwerk B: zu booten. Das Ganze funktioniert aber in der Regel nur 
ohne Festplatte und entsprechendem Treiber, der das Bootlaufwerk 
nach dem Start meistens selbst auf Laufwerk C: o.„. setzt.


3.3.5	Laufwerk B: [Ctrl_C]:
Erm”glicht das nachtr„gliche An- bzw. Abmelden des externen Disket- 
tenlaufwerks B:, ohne den sonst erforderlichen Neustart.


3.3.6	Blitter [Ctrl_G]:
Schaltet den Blitter (falls vorhanden) ein oder aus.


3.3.7	Screen Invers [Ctrl_O]:
Schaltet den Bildschirmschoner, der nach ca. 3 Minuten ohne Tastatur- 
oder Mausaktionen die Bildschirmausgabe im 30-Sekunden-Rhytmus invertiert, 
ein oder aus. 


3.3.8	Desk-Uhr [Ctrl_U]:
Schaltet die ultimative Desk Datum- u. Uhrzeit-Anzeige oben rechts 
ein oder aus.


3.3.9	Ton [Ctrl_T]:
Schaltet s„mtliche T”ne, die der Atari bzw. ATARI_TEST erzeugt (Glocke, 
Tastenklick, Gong, Sirene etc.), ein oder aus.


3.3.10	Sichern [Ctrl_S]:
Speichert die aktuellen Einstellungen der ATARI_TEST Optionen und 
Testparameter in der Datei ATARITST.INF ab. 
(In der Demoversion nicht aktiv !)      

Dazu geh”ren:
- s„mtliche File-Wr/Rd-Test Parameter
- s„mtliche Floppy-Test Parameter
- Anzahl der Test-Wiederholungen und FEHLER-Meldungen Ein/Aus
- Stepraten A:, B:
- Bootlaufwerk
- Laufwerk B:  an-/abgemeldet
- Blitter Ein/Aus
- Screen Invers Ein/Aus
- Desk-Uhr Ein/Aus
- Ton Ein/Aus



Das war's ....

      Klaus Teismann 


