
 CLOCK.ACC,  Version 2.0   Copyright 1989-1992 by Stefan Hintz
    ist ein Uhren-Accessory. Es ist SHAREWARE.

+   CLOCK.ACC
    l„uft in einem rahmenlosen Fenster
    und zeigt die Zeit analog als Ziffernblatt an.

+   Die Uhr l„uft auch dann korrekt weiter, wenn sie teilweise von
    anderen Fenstern berdeckt wird.

+   Mit der 'Help'-Taste kann man zwischen
    folgenden Darstellungen umschalten:
      0. analog
      1. analog und digitales Datum
      2. analog und digitale Uhrzeit und Datum
      3. analog und digitale Uhrzeit
      4. analog, digitale Uhrzeit,Datum und Weckzeit !
      5. digitales Datum
      6. digitale Uhrzeit und Datum
      7. digitale Uhrzeit

+   Fenster bewegen:
    Zum Bewegen des Fensters wird die rechte Maustaste gedrckt gehalten;
    das Fenster kann so auch unter oder zwischen
    andere Fenster geschoben werden.

+   Status sichern:
    Wenn man 'Control-S' tippt, wird die aktuelle Position und Status in
    der Datei CLOCK.INF auf dem Bootlaufwerk gemerkt.
    Beim n„chsten Booten wird dann die gespeicherte Position eingenommen.

    Bedeutung einer Beispiel-CLOCK.INF-Datei:

        Versionskennung     :   @(#) Clock.Info 2.0
        relative X-Position :   X 10000
        relative Y-Position :   Y 10000
        Breite              :   W 64
        H”he                :   H 64
        Status              :   S 0
        Objektfarben        :   C 6,1,2,3,7,4,14,9,10,11,15,12
        Auto-Open           :   O 1
        3D-Darstellung      :   D 1
        Sekundenzeiger      :   U 1
        Weckzeit            :   A 0700

+   Fenster schliežen:
    Mit 'Control-U' wird das Fenster geschlossen.
    Falls CLOCK als Programm gestartet wurde, wird es beendet.

+   Mit der 'Home'-Taste wird das Fenster in die rechte obere Ecke
    bewegt.

+   Undo:
    Mit der 'Undo'-Taste wird die in CLOCK.INF
    gespeicherte Position und Gr”že eingenommen.

+   Insert:
    Nach Drcken der 'Insert'-Taste kann man mit CLOCK
    das Datum, die Uhrzeit und die Weckzeit editieren.
    Die 'Return'-Taste beendet die Eingabe.
    Unvollst„ndige oder unsinnige Zeitangaben bewirken keine
    Verstellung der Uhrzeit bzw. des Datums. Um die Uhrzeit zu
    verstellen, mssen die Sekunden unbedingt mit angegeben werden.

    auto-open:
        Das Feld "auto-open" ist mit der Maus an- und abschaltbar.
        Damit l„žt sich einstellen, ob sich das Uhrenfenster automatisch
        in jedem GEM-Programm ”ffnen soll, oder nur in Programmen, die
        das AV_PROTOKOLL verstehen, also z.B.: in Gemini und CAT.

    second:
        Das Feld "second" ist mit der Maus an- und abschaltbar.
        Damit l„žt sich einstellen, ob der Sekundenzeiger mit angezeigt
        werden soll.

+   Abschaltbarer Sekundenzeiger:
    Mit 'Control-Z' wird der Sekundenzeiger an- oder abgeschaltet.
    (siehe auch: "second")

+   Wenn das Uhren-Fenster in einem Programm ge”ffnet war, so wird
    es nach einem Programmwechsel erneut automatisch ge”ffnet.
    (siehe auch: "auto-open")

+   CLOCK.ACC
    versucht beim automatischen ™ffnen seines Fensters, dieses
    Fenster als zweitoberstes zu ”ffnen.

+   Weckzeit:
    CLOCK.ACC kann nun zu einer einstellbaren Zeit an Gemini
    eine Mitteilung schicken, daž die Datei CLOCK.MUP auf dem
    Bootlaufwerk ausgefhrt wird.
    In die Datei CLOCK.MUP sollte man die zu startenden Programme
    und deren Parameter eintragen.
    So kann man sich z.B. t„glich wecken lassen oder eine
    Mailbox automatisch anrufen.
    Das funktioniert nur, wenn Gemini aktiv ist und das Uhrenfenster
    ge”ffnet ist. Wenn man nicht m”chte, daž die Weckfunktion aktiv
    ist, so sollte man das Weckzeit-Eingabefeld leer lassen.
    Im Zifferblatt erscheint eine kleine Markierung, wenn die Weckzeit
    gltig ist.
    Nach Žndern der Weckzeit sollte der aktuelle Status mit 'Control-S'
    gespeichert werden, damit die neue Weckzeit bei n„chsten Booten
    nicht verloren geht.

    Aufbau der Kommandozeile, die an CLOCK.MUP bergeben wird:
        $0  :   enth„lt den kompletten Namen der CLOCK.MUP-Datei
        $1  :   enth„lt die Versionsnummer von CLOCK.ACC
        $2  :   enth„lt den kompletten Namen der CLOCK.INF-Datei
        $3  :   Vier Ziffern der Weckzeit
        $4  :   Sechs Ziffern der Uhrzeit
        $5  :   Acht Ziffern des Datums

    In CLOCK.MUP darf man die Dateien CLOCK.INF und CLOCK.MUP durch andere
    Dateien berkopieren, um so z.B. eine neue Weckzeit und ein anderes
    Weckprogramm vorgeben zu k”nnen.
    Wenn CLOCK.ACC die Message VA_PROGSTART erh„lt, reagiert CLOCK.ACC
    wie bei der 'UNDO'-Taste. Die eventuell ge„nderte CLOCK.INF Datei, wird
    also erneut ausgewertet. Auf diesem Weg ist es z.B. m”glich,
    mehrere Programme zu verschiedenen Zeiten an einem einem Tag starten zu
    lassen. Ebenfalls ist auf diese Weise m”glich, sich je nach Tag zu
    unterschiedlichen Zeiten wecken zulassen.

+   Bei der reinen Analog-Uhr-Darstellung wird der Mauszeiger nur
    dann ausgeschaltet, wenn er sich innerhalb des Fensters befindet;
    dadurch entf„llt das st”rende Flackern des Mauszeigers im Sekundentakt.

+   CLOCK.ACC
    l„uft in allen Aufl”sungen aller Atari ST/TT/Falcon Modelle
    mit allen Grafikkarten die GEM untersttzen.

+   CLOCK.ACC pažt die Fensterposition automatisch an die Bildschirmgr”že
    an; auch beim Umschalten von AutoSwitch-OverScan.

+   CLOCK.ACC
    kann auch in CLOCK.APP umbenannt werden, es l„uft dann als Programm.
    Unter MultiGEM oder MagiX wird auch in diesem Fall das AV_PROTOKOLL
    benutzt.

+   CLOCK.ACC reagiert auf die Messagenummer 0x4711
       (VA_START,  wie sie z.B. von Gemini an ACC's verschickt wird,
        wenn man einen Doppelklick das ein ACC-Icon anw„hlt)
    in dem das Fenster ge”ffnet oder geschlossen wird.

+   CLOCK.ACC benutzt das AV_PROTOKOLL.
       Gesendet werden:
        AV_PROTOKOLL, AV_ACCWINDOPEN, AV_ACCWINDCLOSED, AV_SENDKEY
        und AV_STARTPROG
       Empfangen werden:
        VA_START, VA_PROTOSTATUS, VA_PROGSTART

    Die genauere Bedeutung dieser Mitteilungen entnehme
    man bitte der Gemini 1.2 - Dokumentation.
    Soviel sei gesagt; das Ganze dient dazu Tastendrcke die vom CLOCK.ACC
    nicht verwendet werden, an die Hauptapplikation weiter zu reichen.
    Aužerdem wird der Hauptapplikation mitgeteilt, ob CLOCK.ACC sein Fenster
    offen hat, damit das Hauptprogramm beim Wechseln der Fenster
    (in Gemini mit 'Control-W') dieses mit einbeziehen kann.

+   Clipboard:
    Mit 'Control-C' wird das aktuelle Datum ins Clipboard als Datei
    SCRAP.TXT geschrieben, aber nur wenn zuvor ein anderes Programm
     (z.B.: Gemini, Wordplus)
    das Clipboard angelegt hat. Die anderen Dateien SCRAP.* werden
    dabei gel”scht.

+   Farbeinstellung:
    Auf mehrfachen Wunsch eines einzelnen Herrn (JR@MS)
    kann man die Farben des Ziffernblatt frei w„hlen.
    Diese Funktion ist nur ber Tastatur erreichbar.

    Hintergrundfarbe:
        'Shift-Cursor-Rechts'   =   Farbindex um 1 erh”hen
        'Shift-Cursor-Links'    =   Farbindex um 1 erniedrigen

    Vordergrundfarbe:
        'Control-Cursor-Rechts' =   Farbindex um 1 erh”hen
        'Control-Cursor-Links'  =   Farbindex um 1 erniedrigen

    Es sind insgesamt Farben fr sechs Objekte einstellbar:
        Zeiger,
        Hintergrund,
        Sekundenzeiger,
        Striche, (das sind die Markierungen fr 3,6,9 und 12Uhr.)
        Punkte,  (das sind die Markierungen fr die restlichen Stunden.)
        Weckzeit-Markierung

    Mit 'Cursor-Hoch' und 'Cursor-Runter' kann man zwischen
    diesen sechs Objekten w„hlen, um mit
    'Control-Cursor-Rechts' und 'Control-Cursor-Links'
    die Farbe dieser Objekte verstellen zu k”nnen.

    Farbe auf Schwarz-Weiž zurcksetzen:
        'Shift-Home'

    Wenn man bestimmte Objekte (z.B.: Sekundenzeiger oder Weckzeit-Markierung)
    nicht sehen m”chte, so gibt man ihnen die gleiche Farbe wie dem Hintergrund.

+   3D-Darstellung:
    Die 3D-Darstellung ist erst bei Grafikaufl”sungen mit mindestens
    16 Farben m”glich. Die 3D-Darstellung wird durch Licht und Schatten
    an den Objekten erreicht. Daher ist bei jedem der sechs Objekte
    zus„tzlich eine Farbe fr die beleuchtete Seite einstellbar.

    In der diese Darstellung bewirkt 'Shift-Home' ein Zurcksetzen auf
    bunte Farben. Bei Verwendung der Standard-GEM-Farbpalette ergibt sich
    folgendes:
        Zeiger:                 Gelb,   Hellgelb
        Hintergrund:            Schwarz,Dunkelgrau
        Sekundenzeiger:         Rot,    Hellrot
        Striche:                Grn,   Hellgrn
        Punkte:                 Magenta,Hellmagenta
        Weckzeit-Markierung:    Blau,   HellBlau

    Die Standard-GEM-Farbpalette fr die ersten 16 Farben
    sieht folgendermažen aus:

        Farbindex:      Farbe:
        0               Weiž
        1               Schwarz
        2               Rot
        3               Grn
        4               Blau
        5               Cyan
        6               Gelb
        7               Magenta
        8               Hellgrau
        9               Dunkelgrau
        10              Hellrot
        11              Hellgrn
        12              Hellblau
        13              Hellcyan
        14              Hellgelb
        15              Hellmagenta

+   CLOCKCOL.CPX
    Um einfacher die Farben von CLOCK.ACC einstellen zu k”nnen,
    gibt es nun ein CPX-Modul fr das modulare Kontrollfeld XCONTROL.ACC.
    XCONTROL.ACC ist im Lieferumfang von allen neueren MEGA-STE
    und TT-Rechnern enthalten. CLOCKCOL.CPX ist nur mit 16 Farben sinnvoll
    einzusetzen. Obviously, it is silly to have a CPX which controls the
    operation of a desk accessory.

+   Gr”ženver„nderung des Zifferblattes:
    Bei gedrckter linken Maustaste kann die Gr”že des Ziffernblatt
    ver„ndert werden. Dazu klickt man entweder auf den Rand des
    Fensters, um eine der vier Kanten zu verschieben
    oder in eine der vier Ecken des Fensters diese zu ver„ndern.
    Wenn aužer dem analogen Zifferblatt noch die digitale Zeitanzeige
    aktiviert ist, kann die Breite nicht ver„ndert werden.
    Die Gr”že kann zwischen 16 und 80 Pixeln variiert werden.
    Die Gr”že wird w„hrend der Ver„nderung in einer kleinen Box
    in der Bildschirmmitte angezeigt.

+   Auf einem STE oder TT, welche ber digitalen DMA-Sound verfgen,
    ert”nt zu jeder vollen Stunde eine kleine Kirchenglocke.
    Sie l„utet 1-12 mal, je nach Uhrzeit.
    Zur Lautst„rken-,Klangregelung nehme man das XCONTROL.ACC von Atari.
    Der DMA-Sound wird nicht aktiviert, falls jemand auf die Idee
    gekommen sein sollte, CLOCK.ACC ins TT-RAM zuladen.
    CLOCK.ACC vertr„gt sich mit anderen Programmen, die gleichzeitig
    den DMA-Sound benutzen, wie z.B. die MOD-File-Player "Paula" und
    "JUKEBOX". CLOCK schaltet dazu den DMA vorrbergehend ab ab, um
    ihn selbst auszugeben. Danach schaltet CLOCK den alten DMA-Sound
    wieder ein, so daž die Musik an der gleichen Stelle weiterl„uft,
    wo sie unterbrochen wurde!

+   Auf Rechnern ohne DMA-Sound, wird das Stundensignal per Dosound() erzeugt.

+   Fr Leute die nicht ber eine batteriegepufferte System-Uhr verfgen,
    (oder denen die Batterie alle geworden sind) vergleicht CLOCK.ACC
    beim Lesen der CLOCK.INF-Datei das Dateidatum mit der Systemzeit.
    Wenn nun das Systemdatum „lter als das Dateidatum ist, wird das
    Systemdatum auf das Dateidatum gesetzt. Aužerdem ver„ndert die Uhr
    in diesem Fall ihr Aussehen, um den Benutzer aufzufordern die richtige
    Zeit einzugeben. Mit 'Undo' kann dann wieder das eingestellte Aussehen
    erreicht werden. Mit 'Control-S' kann das Dateidatum auf das
    Systemdatum gesetzt werden.

+   šbersicht ber die verwendeten Tasten:
    Help                    Darstellung umschalten
    Undo                    Einstellungen aus CLOCK.INF lesen
    Insert                  Zeiteingabe
    Home                    Fenster in rechte obere Ecke bewegen
    Shift-Home              Farben auf Schwarzweiž zurcksetzen
    Cursor-Up               Farbeinstellung
    Cursor-Down               "
    Shift-Cursor-Right        "
    Shift-Cursor-Left         "
    Control-Cursor-Right      "
    Control-Cursor-Left       "
    Control-S               Einstellungen in CLOCK.INF speichern
    Control-C               Datum ins Clipboard schreiben
    Control-U               Fenster schliežen
    Control-D               Umschaltung zwischen Normal- und 3D-Darstellung
    Control-Z               Sekunden-Zeiger abschalten

Wichtiger Hinweis:
    Ich, Stefan Hintz, bernehme keine Haftung fr irgendwelche
    direkten oder indirekten Sch„den -- einschliežlich aber nicht
    beschr„nkt auf materielle oder finanzielle, die durch die
    Benutzung dieses Programms oder die Untauglichkeit dieses Pro-
    gramms fr einen bestimmten Zweck entstehen.


CLOCK.ACC darf, unter der Bedingung, daž dieser Text ebenfalls
mit kopiert wird, an jeden weiter gegeben oder ber Mailboxsysteme
”ffentlich zug„nglich gemacht werden.

Wem CLOCK.ACC gef„llt oder es seit mehr als einem Monat benutzt,
hat die SHAREWARE-Gebhr zu bezahlen.

Žnderungen an diesem Text oder am Programm selbst drfen nicht
vorgenommen werden. Wer etwas ge„ndert haben m”chte,
oder weitere Anregungen hat, kann sich bei mir melden.

    Email:  Stefan_Hintz@do.maus.ruhr.de

Dieses Programm darf nicht ohne meine schriftliche Einwilligung
verkauft werden - auch nicht ber PD-H„ndler.

CLOCK.ACC ist SHAREWARE.
Der SHAREWARE-Beitrag betr„gt 20 DM.
Wer mir 30 DM berweist, bekommt umgehend eine aktuelle Version auf
einer Disk zugeschickt.
Als Verwendungszweck bitte 'SHAREWARE-Beitrag CLOCK.ACC' angeben.

Kontonummer:     55 120 66
Bankleitzahl:   330 500 00  Stadtsparkasse Wuppertal

    Stefan Hintz
    Burggrafenstraže 2
    44139 Dortmund

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