Thomas L”rsch Karlsruhe, den 19.04.1988 Breitensteinweg 7 7012 Fellbach 4 Kontonr. : 5403219 Volkbank Karlsruhe BLZ 66190000 Anleitung zur PD-Hardcopy V1.0 ============================== Inhalt : 1. M”glichkeiten 2. Einschr„nkungen bei Drucker 3. Dateien 4. Anpassung auf einen Drucker 5. Dialogbox 6. Spenden 1. M”glichkeiten ================ Das bisherige Problem bei herausgebrachten Hardcopy's war immer, daž sie zu speziell angelegt waren. Entweder fr spezielle Bildgr”žen oder fr spezielle Drucker bzw. spezielle Druckereigenschaften. Dieses Programm wurde so angelegt, das - stufenlose Vergr”žerungen + Verkleinerungen gemacht werden k”nnen Es k”nnen hiermit sowohl ganze Bildschirme als Diskettenaufkleber (aber nur mit 24 Nadler noch ansehbar) als auch riesengrože Plakate (sehr zeit- und Papieraufwendig) gedruckt werden. - Bilder k”nnen in den 4 Drehlagen (jeweils um 90 Grad rotiert) gedruckt werden - Es k”nnen auch nur rechteckige Teile eines Bildes ausgedruckt werden (Teilbilder), falls dies erwnscht wird. - (theoretisch) beliebige Drucker benutzt werden k”nnen (es mssen allerdings doch ein paar Grundbedingungen erfllt sein, da ich nur von einem EPSON-Drucker ausgehen konnte) - Druckereigenschaften fast vollst„ndig ausgenutzt werden k”nnen (es ist z.B. egal, ob mit 8 oder 24 Nadeln gedruckt wird) - Farbbilder zuerst in s/w-Bilder umgewandelt werden und somit ausgedruckt werden k”nnen (Achtung : der aktuelle Algorithmus ist so primitiv, daž nicht unbedingt gute Ergebnisse erwartet werden k”nnen bei sehr farbigen Bildern) - die Eingaben bequem mittels Dialogbox durchgefhrt werden k”nnen - šblicher Start mit ALT-HELP oder Desktop-Hardcopy - Der Cursor wird automatisch ausgeblendet, bevor mit der Hardcopy begonnen wird (manche sehen dies auch als Nachteil an, k”nnte aber problemlos ge„ndert werden). Nachteile : ----------- - Das Programm ist etwas grož geraten, was mich mit meinem MEGA ST2 nicht gerade st”rte. Es darf mit ca. 60kByte Speicherplatzbedarf fr Programm + Daten gerechnet werden. - Durch die vielseitigen M”glichkeiten ist die Dialogbox nicht unbedingt selbsterkl„rend, weswegen hier eine Anleitung und Beschreibung hinzugefgt wurde. - Da aus technischen Grnden sowohl die Dialogbox wie auch die Hardcopy- routine den Bildschirm bearbeiten und teilweise zwischenspeichern mssen, ist es nicht m”glich, eine Hardcopy von der Dialogbox zu machen (wrde sonst zus„tzlich noch 32kByte kosten). 2. Einschr„nkungen bei Drucker : ================================ - Es muss ein 8/16/24/.. Nadel - Graphikdruck m”glich sein. Dies ist bei EPSON-Druckern gegeben, wenn mich nicht alles t„uscht, auch bei NEC. - Der Graphikeinschaltbefehl muž in der EPSON-Art vorliegen : 1. "Grafik ein" - Befehl (k”nnen mehrere Bytes sein) 2. Lowbyte Anzahl zu druckender Spalten (egal, ob 8,24,.. Nadeln) 3. Highbyte Anzahl zu druckender Spalten 4. Druckdaten (Anz.Spalten * (Anz.Nadeln/8)) [Byte] - (muž aber nicht, man kann auch ohne dieser Option leben) Um den linken Druckerrand festlegen zu k”nnen, wird ein Befehl ben”tigt mit folgender Syntax : 1. "Linker Rand" - Befehl (k”nnen mehrere Bytes sein) 2. Zahl (=Byte), die den Rand spezifiziert Danach drfen keine weiteren Daten mehr kommen Ansonsten mžte das Programm vollst„ndig fr solche Drucker funktionsf„hig sein. 3. Dateien ========== In ihrem Hardcopyordner sollten sich folgende Dateien befinden : hc.acc (Hardcopy - Accessory) hc.rsc (Resource - Datei von hc.acc) hc.dat (Beispiel fr Drucker Epson LQ-850) makehc.prg (Hiermit l„žt sich ein neues hc.dat erstellen) datfile (Eingabedatei fr makehc.prg) Die Accessory 'hc.acc' selbst ben”tigt unbedingt auf derselben Ebenen die Dateien 'hc.rsc' und 'hc.dat'. 4. Anpassung auf einen Drucker ============================== Die Druckeranpassung geschieht mittels dem Programm 'makehc.prg' und der dazugeh”rigen Datei 'datfile'. Aus den in 'datfile' stehenden Daten wird eine komprimierte Datei namens 'hc.dat' erstellt, die das Accessory beim Start einliežt. Da berwiegen der Kommentar in 'datfile' die Eingaben selbst erkl„rt, wird hier auf ein paar wesentliche Sachen eingegangen, die bei erstellen eines neuen 'datfile' zu beachten sind: - Da 'makehc.prg' i.a. nur einmal benutzt wird (am Anfang vielleicht doch etwas h„ufiger), wird keine Eingabenberprfung vom Programm aus vorgenommen, weswegen Sie sorgf„ltig auf ein paar Details achten sollten. - Hinter dem Kommentar steht in Klammern angegeben, was vor dem Kommentar zu stehen hat. Man sollte sich aus oben genannten Grund auch daran halten. - Initialisierungsgr”žen : Diese Gr”žen geben nur an, wie die Hardcopyroutine bei Start eingestellt sein soll. Hier drfen Sie herumexperimentieren - Nutzbare Blattgr”že : Diese Daten sind fr Ihren Drucker festzulegen. Ein Drucker verarbeitet i.a. DinA4 oder DinA3 - Bl„tter. Dies sollten Sie hier eintragen. Die druckbare Blattgr”že sollten Sie dann einmal ausmessen und eintragen. Dies hat den Grund, daž z.B. bei einem DinA4-Blatt ein DinA4-Bild nicht verzerrungsfrei so ausdrucken l„žt, daž das Blatt voll ausgenutzt wird. Hierbei haben Sie in der H”he noch sehr viel mehr Platz frei als in der Breite. Um nun bei grožen Plakaten diesen Platz auch zu nutzen, muž die tats„chlich nutzbare Blattgr”že gegeben sein. - Druckersteuerzeichen : Zweistellige Zahlen im Hexadezimalsystem, die im Dezimalsystem zwischen den Werten 0 und 255 liegen k”nnen, seien im folgenden als 'Hexdumps' bezeichnet. W i c h t i g : (Faulheit des Programmierers) Immer - Anzahl der nachfolgenden Hexdumps - Anzahl dieser Hexdumps (i m m e r 2 Z e i c h e n u n d) K l e i n b u c h s t a b e n) - mind. 1 Leerzeichen zwischen 2 Angaben - h”chstens 11 Hexdumps Hier ist zu erw„hnen, daž bei den Hexdumps jede Zahl zwischen 00 u. ff erlaubt ist. Diese Druckercodes stehen i.a. immer im Druckerhandbuch. - Druckmodi : W i c h t i g : (Faulheit des Programmierers) Diese Zahl „ndern, wenn Sie neuen Modus hinzunehmen oder hinauswerfen. Diese Zahl ist auf 10 beschr„nkt, k”nnte aber auch h”her gelegt werden. -> Name des Modus : Dieser ist wie im Beispiel einzugeben. Maximal werden nur 8 Zeichen zugelassen. -> Anzahl Druckernadeln : Hier wird die Anzahl benutzter Nadeln eingetragen (8,16,24,..). Dies muž fr jeden Modus gemacht werden, da man ja z.B. einen LQ-850 besitzen kann. -> Druckersteuerzeichen : Interessant ist hier der kleine Zeilenvorschub, der es erm”glicht, eine Zeile mehrfach leicht verschoben zu drucken (allemein bliche Praxis bei EPSON-Druckern fuer Sch”ndruck) -> Vertikale/Horizontale Druckdichte : Diese Daten sind fr die einzelnen Grafikdruckm”glichkeiten auch im Druckerhandbuch gegeben. Ist 'datfile' fr Sie korrekt erstellt, einfach 'makehc.prg' aufrufen. Hierbei werden nun s„mtliche eingegebene Daten (und noch ein paar zus„tz- liche) wieder ausgegeben, woran Sie evtl. Fehler erkennen k”nnen (Bild mit 'Control s' anhalten). L„uft dies einwandfrei durch, dann existiert ein neues 'hc.dat', welches nun noch auf die oberste Ebene zum 'hc.acc' zu kopieren ist. 5. Dialogbox ============ Nach einem RESET sollten Sie entweder eine Fehlermeldung mit nachfolgendem Absturz auf dem Bildschirm haben oder Sie k”nnen nun im Desktop bei den Accessory's einen Eintrag 'Hardcopy' anklicken. Dort gibt es folgende Einstellm”glichkeiten und Anzeigen : Modus : Einstellen eines der m”glichen Druckmodi, wobei der jew. Text aus dem 'datfile' in der Box erscheinen muž. Bl„ttern erfolgt jeweils durch die Pfeiltasten, die durchgehend angeklickt werden k”nnen. Winkel : Hiermit wird bestimmt, in welcher der 4 Rotationsrichtungen das Bild ausgedruckt werden soll. Dabei wird das Bild von normaler Vorlage aus im Uhrzeigersinn weitergedreht. Invert : Hiermit kann ein Bild negiert werden. Weiž wird zu Schwarz und Schwarz zu Weiž. Spalte : Einstellen der Spalte, ab der ein Bild gedruckt werden soll. Dies ist nur sinnvoll fr kleine Bilder, die evtl. irgendwo in einem Text plaziert werden sollen. Hier wird keine Blattberschreitung abgeprft, weswegen dies mit Vorsicht zu geniežen ist. Papier : Bei 'einzel' wird bei mehreren Bl„ttern nach jeder gedruckten Seite auf die SPACE-Taste gewartet. Abbruch ist beim Warten mit RETURN m”glich, innerhalb einer Hardcopy mit ALT-HELP Teilbild : Hiermit ist es m”glich, ein Teilbild aus dem gesamten Bild auszu- schneiden. Durch Anklicken der Box (Eintrag 'nein') wird die Dialogbox gel”scht (nicht erschrecken). Nun k”nnen Sie mit der Maus die linke obere Ecke des gewnschten Ausschnittes ausw„hlen. Durch drcken (und gedrckt lassen !) wird dieser fixiert und Sie haben nun die Gr”že des Rechteckes zu bestimmen, die durch loslassen der Maustaste fixiert wird. Danach erscheint die Dialogbox wieder und der Eintrag sollte auf 'ja' gewechselt haben. Durch Anklicken bei Eintrag 'ja' wird wieder das gesamte Bild als gewnschte Bildgr”že angesehen. Angleich : Wurde ein Teilbild ausgew„hlt und z.B. DinA4-Format ausgesucht, so wrde im Ausdruck auch nur der entsprechende Teil des Blattes bedruckt werden. Will man nun aber den zur Verfgung stehenden Platz besser nutzen, oder die Gr”že der Ausgabe besser absch„tzen k”nnen, so kann man durch Auswahl der Option 'Angleich' das Teilbild derart vergr”žern, daž es gerade auf die Seite pažt. Dies ist somit eine von drei m”glichen Arten, die Gr”že eines Bildes zu ver„ndern. Gr”že : Meistens vergr”žert bzw. verkleinert man Bilder auf bestimmte Blatt- gr”žen. Da man die einzelnen Blattgr”žen meistens im Kopf hat bzw. schon im Drucker eingespannt hat, l„žt sich hiermit schnell eine Gr”žen„nderung durchfhren. Faktor : Hiermit ist eine stufenlose Vergr”žerung/Verkleinerung m”glich. Die Anzeige ist zu lesen : Das aktuelle Bild wird um den Faktor xx.xx verkleinert (<) bzw. vergr”žert (>). Vergr”žern/Verkleinern wird durch klicken auf die Anzeigenbox umge- schaltet. Der Faktor selbst wird mit den Pfeilboxen neben der Anzeige ver„ndert. Bei Žndern des Faktors wird ebenso die Anzeige 'Gr”že (DinA)' ge„ndert. 'Gr”že' zeigt jeweils immer die n„chste Obergrenze eines DinA-Formates an. Bei grauer Schrift liegt die Gr”že unterhalt eines DinA-Formates, bei schwarzer Schrift genau auf dem DinA-Format. Bereichsber- bzw. unterschreitung werden dort auch mittels von '<' und '>' dargestellt. Anzahl Bl„tter : (nur Anzeige) Hier wird ihnen angegeben, wieviel Blatt Papier bei der aktuellen Ausgabeart ben”tigt werden, und zwar Anzahl Blatt in x-Richtung * Anzahl Blatt in y-Richtung Bl„tter (Vorsicht : Dies ist ein Produkt, keine Summe). Dies kann sich „ndern bei der Žnderung einer der folgenden Punkte : Gr”že, Faktor, Winkel, Teilbild, Angleich. Dies dient zur Kontrolle der aktuellen Daten. Seite : Hier k”nnen Sie bei Ausgabe mehrerer Bl„tter (Plakate) angeben, ab welcher Seite Sie beginnen wollen. Hierbei wird von links oben ab zeilenweise durchgez„hlt, beginnend bei Seite 1. Dies ist praktisch, falls sich bei grožen Ausdrucken zwischendurch einmal eine Panne ergeben hat. 6. Spenden ========== Wenn Ihnen das Programm gef„llt, drfen Sie einen kleinen Spendenbetrag auf das Konto Kontonr. : 5403219 Volkbank Karlsruhe BLZ 66190000 berweisen. Im Voraus vielen Dank dafr. Sollten Sie Vorschl„ge fr Verbesserungen haben, so schicken Sie diese an die oben genannte Adresse.