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*|   GEBRAUCHSINFORMATION                                                    |*
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*|   Bitte lesen Sie die folgenden Informationen mit Sorgfalt!               |*
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*|   ½REMINDER wurde nach neuesten pharmaelektronischen Erkenntnissen ent-   |*
*|   wickelt und basiert auf modernsten Forschungsgrundlagen der Neuro-      |*
*|   bytronik.                                                               |*
*|                                                                           |*
*|   Die Herstellung dieses Produktes unterliegt der stndigen Kontrolle     |*
*|   eines von uns vollkommen abhngigen Fachidioten, dem sog. Programmautor,|*
*|   und hat unser Haus in einwandfreiem Zustand verlassen.                  |*
*|                                                                           |*
*|   Auf eine besonders leichte Vertrglichkeit auf allen bekannten Einsatz- |*
*|   gebieten wurde grter Wert gelegt. Dennoch kann fr unbeabsichtigte    |*
*|   Nebenwirkungen keinerlei Haftung bernommen werden.                     |*
*|                                                                           |*
*|   Lob, Tadel, Verbesserungsvorschlge etc. werden aber jederzeit dankend  |*
*|   entgegengenommen!                                                       |*
*|                                                                           |*
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*|   VERBREITUNGSVORAUSSETZUNGEN                                             |*
*|                                                                           |*
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*|   REMINDER ist ein sog. Public-Domain Erzeugnis. D.h., da zwar alle      |*
*|   Rechte weiterhin unverndert beim Autor liegen, es aber unentgeldlich   |*
*|   kopiert und damit verbreitet werden kann.                               |*
*|                                                                           |*
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*|   Voraussetzung fr die Weitergabe ist aber UNBEDINGT, da diese Datei,   |*
*|   die beigefgte Beispieldatei BEISPIEL.DAT, sowie das Kurzinfo           |*
*|   README.1ST mitkopiert werden!!!                                         |*
*|                                                                           |*
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*|   Nur so kann sichergestellt werden, da allen Anwendern dieselben In-    |*
*|   formationen zur Nutzung des Programms vorliegen!                        |*
*|                                                                           |*
*|                                                                           |*
*|                                                     Printed in Heimarbeit |*
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          **                  REMINDER V1.0 ½ 6/92                  **
          **˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙**
          **                 Public Domain Release                  **
          **˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙**
          **                         Autor:                         **
          **                      Ralf Arnold                       **
          **                    Frstenwall 137                     **
          **                    40215 Dsseldorf                    **
          **                         oder:                          **
          **                    Daimlerstr. 124                     **
          **                    41462 Neuss                         **
          **                                                        **
          **        Entwickelt in Assembler mit dem TurboAss        **
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          Indikationen
          ˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙
          REMINDER ist ein Programm,  das den Patienten -  vornehmlich 
          beim  allmorgentlichen Start des Rechners und noch vor  Ein-
          nahme  der ersten Mahlzeit - an wichtige  Termine,  Verabre-
          dungen und andere "Verbindlichkeiten" (wie etwa  Examenster-
          mine  und  was es an derart  zweitklassigen  Veranstaltungen 
          hnliches gibt) erinnern soll.

          Seine  Geburtswehen verdankt es der  unrhmlichen  Tatsache, 
          da der Autor mit schner Regelmigkeit den  Geburtstagsda-
          ten seiner Liebsten (Plural...) immer erst zwei Wochen  NACH 
          diesen denkwrdigen Ereignissen die ihnen eigentlich  gebh-
          rende Achtung zu schenken pflegte.  Ein Problem  fortschrei-
          tender  Debilitt  oder einfach eine Frage  des  notwendigen 
          Informationsflusses  zur rechten Zeit???  Um einer  weiteren 
          Examinierung  dieser Frage aus dem Weg  zu  gehen,  entstand 
          dieses Programm... 

          Um  also ein gnzliches Versiegen auch der letzten  sozialen 
          Kontakte zu verhindern, gibt es fr die ganz Schlimmen unter 
          uns jetzt REMINDER.

          Rezeptfrei  aber computerpflichtig beim PD-Versand oder  dem 
          netten Nachbarn um die Ecke.

          Das  Programm  erinnert  unsereinen an  alle  innerhalb  von 
          Wochenfrist  anliegenden  Termine.  Genug  Zeit  also,  sich 
          Sorgen  ber das nchste Geburtstagsgeschenk oder das  Thema 
          der allesentscheidenden Diplomarbeit zu machen (hh).
          
          Dabei unterscheidet REMINDER drei Arten von Terminen:
          1) konkret    auf    ein    bestimmtes    Datum     bezogene 
             (Bercksichtigung von Tag, Monat und Jahr)
          2) sich jedes Jahr wiederholende,  z.B. Geburts- und Namens-
             tage, (Bercksichtigung nur von Tag und Monat)
          3) monatlich aktuelle Termine wie Ratenzahlungen (igitt...), 
             bei denen nur das Tagesdatum beachtet wird.

          Beim  Berechnen der Wochenfrist werden Monats-  und  Jahres-
          berschreitungen  natrlich  ebenso bercksichtigt  wie  die 
          variable Anzahl von Tagen pro Monat.  Genauso werden Schalt-
          jahre beachtet,  so da der April nur alle vier Jahre mit 29 
          Tagen verbucht wird.


          Kontraindikationen
          ˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙
          REMINDER  ist  absolut ungeeignet  fr  Elektronenhirne  der 
          Provenienz AMIGA,  IBM und APPLE.  Ebenso sollten  Patienten 
          mit  akutem Computerkoller oder einer  Bildschirm-Impulsfre-
          quenz von weniger als 25 Milligramm per Mega-Byte zuvor  ihr 
          Betriebssystem konsultieren.

          
          Anwendung
          ˙˙˙˙˙˙˙˙˙
          Seiner oben beschriebenen Aufgabe entsprechend, ist REMINDER 
          vornehmlich ein Programm fr den AUTO-Ordner.
          Es  kann  aber - bei Bedarf auch mehrmals tglich  -  ebenso 
          ganz normal gestartet werden.  
          Wird  beim  Rechner-Start  (dem  sog.   "Booten")  eine  der 
          <Shift>-Tasten,    <Alternate>   oder   <Control>   gedrckt 
          (gehalten) oder <Caps Lock> aktiviert,  erfolgt keine Daten-
          ausgabe  des REMINDERs.  Die Systemzeit wird  aber  trotzdem 
          berprft und der Patient ggf.  zur Eingabe des  Tagesdatums 
          aufgefordert (s.u.). Auerdem wird in jedem Fall die GEMDOS-
          Uhr gestellt (vergl.: "Das Uhrenproblem...").

          Liegen einmal besonders viele Daten an,  stoppt das Programm 
          nach  jeweils  12 ausgegebenen Zeilen und wartet  auf  einen 
          Tastendruck.  So kann man sich den Terminwust der  kommenden 
          Woche Hppchen fr Hppchen zu Gemte fhren (wer hat  schon 
          einen Grobildschirm wo mehr draufpat?)...


          Voraussetzungen
          ˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙
          1. Das Tagesdatum
          ˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙
          Um seinen Aufgaben ordnungsgem nachgehen zu knnen,  ben-
          tigt  REMINDER zunchst einmal ein ordentliches  Tagesdatum. 
          Verfgen Sie ber einen Mega ST(E) oder gar einen  TT,  sind 
          Sie dieses Problems von vornherein enthoben,  da diese Rech-
          ner mit einer Hardware-Uhr ausgestattet sind.  Der  folgende 
          Abschnitt ist fr Sie daher ziemlich uninteressant.

          Nennen  Sie eine nachgerstete Hardware-Uhr  (z.B.  auch  in 
          Ihrer Festplatte - so Sie denn eine besitzen) Ihr eigen, die 
          auf ein spezielles Uhrentreiber-Programm angewiesen ist,  um 
          die Zeit in Ihrem System zu stellen,  so sollten Sie  darauf 
          achten,  da  dieses Programm vor REMINDER  gestartet  wird, 
          damit dieser bereits auf ein gltiges Datum zugreifen  kann. 

          Randnotiz:
          Dabei  ist  die physikalische Reihenfolge der  Programme  in 
          ihrem  AUTO-Ordner von Bedeutung,  da TOS die  Programme  so 
          startet, wie sie hintereinander auf Diskette (bzw. Festplat-
          te) liegen.  Diese lt sich erst ab TOS 2.05/2.06 auch  bei 
          einer Fensterausgabe unter Anwahl der Option "unsortiert..." 
          sichtbar  machen.   Die  sortierte  Ausgabe  nach   "Namen", 
          "Gre",  "Datum"  oder "Extension" besagt nichts  ber  die 
          physikalische Ordnung auf dem Datentrger! Zuverlssig mani-
          pulieren lt sich diese Abfolge nur,  indem der Inhalt  des 
          AUTO-Ordners komplett gelscht wird und danach die Programme 
          EINZELN in der Reihenfolge neu in ihn hineinkopiert  werden, 
          in der sie dann abgearbeitet werden sollen!

          Ist also kein gltiges Tagesdatum in den Eingeweiden des TOS 
          auszumachen,  erscheint  ein entsprechender Hinweis und  man 
          ist angehalten,  selbiges manuell in die auf dem  Bildschirm 
          dann eingeblendete Zeile einzutragen.  Die Vorgabe hat dabei 
          folgendes Aussehen:
          --.--.----

          Diese  Zeile wird beim Eintippen des  Datums  berschrieben. 
          Die Tages- und Monats-,  sowie Monats- und Jahreszahl  tren-
          nenden  Punkte  mssen also mit  eingegeben  werden(!).  Die 
          Jahreszahl  kann  im Zeitraum von 1980 bis  2079  auch  ohne 
          Jahrhundertangabe erfolgen.  Fhrende Nullen bei den  Tages- 
          und  Monatszahlen knnen entfallen.  Mglich sind also  z.B. 
          Eingaben wie:
          03.04.1992   oder:  3.4.92
          und deren Varianten.

          Werden  derartige "Verkrzungen" vorgenommen (also  fhrende 
          Nullen  ausgelassen),  so da die Vorgabemaske nicht  ausge-
          fllt  wird,  mu  die Eingabe  mit  <Return>  abgeschlossen 
          werden.  Wird die volle Lnge der Vorgabe genutzt, endet die 
          Eingabe automatisch mit Eintippen der letzten  Ziffer.  Fal-
          sche  Ziffern  oder Zeichen knnen  mit  <Backspace>  wieder 
          gelscht  werden.  <Esc> zum Lschen der gesamten Zeile  ist 
          leider  ebensowenig mglich wie <Delete> zum  Entfernen  der 
          Zeichen  unter  dem  Cursor  (Beschwerden  richte  man   ans 
          GEMDOS).  Stattdessen  verwende  man  die  Tastenkombination 
          <Control-X>, um die gesamte Eingabezeile zu entfernen.

          Mit <Control-C> kann das Programm abgebrochen  werden,  ohne 
          die  interne Uhr zu stellen.  Natrlich erfolgen  dann  auch 
          keine Ausgaben!

          Nach  einer  Sicherheitsabfrage,  die  bei  selbsterkannter
          Falscheingabe  ein erneutes Eingeben des Datums  ermglicht, 
          wird das Datum auf Plausibilitt geprft. Eine Eingabe wie:
          32.14.1782
          wird freilich rde zurckgewiesen und macht eine  Neueingabe 
          unumgnglich!



          2. Die Datei: REMINDER.DAT
          ˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙
          Um berhaupt wissen zu knnen,  woran REMINDER Sie  erinnern 
          soll,  bentigt  das  Programm natrlich  Daten.  Und  diese 
          mssen  Sie,  Ihren persnlichen Bedrfnissen  entsprechend, 
          selbst zusammenstellen und in einer Datei speichern.
          Die  Datei  sollten Sie REMINDER.DAT nennen  und  mit  einem 
          Texteditor oder -programm erstellen,  welcher/welches in der 
          Lage ist,  den eingegebenen Text als sog.  ASCII-Datei abzu-
          speichern.  Das bedeutet,  da das Programm keine Steuerzei-
          chen (fr Fettdruck,  Kursivschrift o..) in den Text setzt, 
          sondern  nur die eingetippten Zeichen (Buchstaben  und  Zif-
          fern)  speichert und auerdem jede Zeile mit den  (am  Bild-
          schirm  meist  nicht  sichtbaren)  Zeilenende-Zeichen  CR/LF 
          (Carrige-Return/Line-Feed  =   Wagenrcklauf/Zeilenvorschub) 
          beendet.  M.W.n.  verfgt  jede Textverarbeitung  ber  eine 
          solche Speicheroption.

          Beim  Start  von  REMINDER  wird  diese  Datei  nach   einer 
          bestimmten Strategie gesucht:
          Zunchst versucht das Programm, die Datei in dem Verzeichnis 
          zu finden,  aus dem heraus es gestartet wurde.  Wird es hier 
          nicht  fndig,   sucht  es  im  sog.  Wurzelverzeichnis  des 
          Startlaufwerks, also auf der obersten Laufwerksebene. Klappt 
          auch das nicht,  wird im Wurzelverzeichnis ein Ordner namens 
          "AUTO"  gesucht  und,  wenn er gefunden  werden  kann,  dort 
          nachgeschaut.  Erst wenn auch das nichts fruchtet,  erhalten 
          Sie die Fehlermeldung:
          "Datei REMINDER.DAT" nicht gefunden.

          Dabei weist das Betriebssystem des Atari eine kleine  Beson-
          derheit auf. Wird ein Programm beim Einschalten des Rechners 
          aus dem AUTO-Ordner gestartet, wird dieser AUTO-Ordner nicht 
          als Startverzeichnis erkannt (bei einem "normalen" Start vom 
          Desktop aus schon)! Deshalb sucht REMINDER zuerst im Wurzel-
          verzeichnis nach der DAT-Datei und dann erst im AUTO-Ordner. 
          Sie  knnen die Termin-Datei also nach Gutdnken im  Wurzel-
          verzeichnis oder im AUTO-Ordner ablegen,  wenn Sie  REMINDER 
          beim Starten des Rechners aufrufen wollen.  Sie sollten nur, 
          wenn  Sie zwei nicht identische REMINDER.DAT-Dateien  sowohl 
          im Wurzelverzeichnis,  als auch im AUTO-Ordner anlegen, wis-
          sen, wo das Programm zuerst nachschaut!

          Den  genauen Aufbau dieser Datei entnehme man am besten  der 
          beigefgten  Datei Beispieldatei "REMINDER.DAT".  Laden  Sie 
          die Datei einfach in einen Editor,  studieren die Kommentare 
          und  Beispieldaten  und  ersetzen dann  letztere  durch  die 
          persnlichen Termine.

          Der Vollstndigkeit halber nur soviel:
          Kommentare innerhalb dieser Datei sollten als erstes Zeichen 
          innerhalb jeder Zeile mit dem Sternchen '*' markiert werden. 
          Ebenfalls direkt am Beginn einer Zeile wird das auszuwerten-
          de  Datum erwartet.  Die dahinter stehende  Nachricht  (also 
          das,  WORAN Sie denn nun eigentlich erinnert werden wollen), 
          mu  durch  mindestens ein Leerzeichen  vom  Datum  getrennt 
          werden.  Sie  knnen  auch mehr  Leerzeichen  eingeben;  nur 
          direkt ans Datum "kleben" drfen Sie die Nachricht nicht. 
          Wollen  Sie  mehrere  Zeile  zu  einem  Datum  ausgeben,  so 
          kennzeichnen Sie diese Zeile(n) mit der Tilde "~" direkt  am 
          Zeilenbeginn.  Bei  der Bildschirmausgabe wird  diese  Tilde 
          durch ein Leerzeichen ersetzt.

          Jede Zeile darf maximal 160 Zeichen (inklusive Datumsangabe) 
          lang sein.  Ist sie lnger,  krzt das Programm sie  automa-
          tisch auf eben diese 160 Zeichen (zur Orientierung:  Auf den 
          Monochrom-Monitoren  SM 124/SM 144/SM 146 passen maximal  80 
          Zeichen nebeneinander).

          Wollen Sie jeden Monat an ein bestimmtes Tagesdatum erinnert 
          werden, geben Sie nur dieses Tagesdatum an. Beispiel:
          13.       Blumen gieen nicht vergessen!

          Jhrlich wiederkehrende Termine drfen entsprechend nur  mit 
          Tages- und Monatsangabe versehen werden:
          25.7.     Geburtstag: Monika!!!

          Termine hingegen, die sich auf ein konkretes Datum innerhalb 
          eines bestimmten Jahres beziehen,  mssen entsprechend  kom-
          plett eingegeben werden:
          5.12.1993    Oma wird 90!!!

          Fhrende  Nullen (bei Tages- und Monatszahlen)  knnen  hier 
          ebenso entfallen,  wie die Jahrhundertzahl bei Terminen zwi-
          schen 1980 und 2079.  Sie knnen sie aber natrlich auch mit 
          eingeben, wenn Ihnen das lieber ist. Einen Unterschied macht 
          das  nur  bei  der Ausgabe  der  Zeile  am  Bildschirm,  das 
          Programm  "kennt" diese unterschiedlichen Versionen und  be-
          rcksichtigt sie auch entsprechend.

          Geben  Sie  Ihre  Daten nach  Mglichkeit  in  aufsteigender 
          Reihenfolge  ein.  Sie  erhalten dann bei  mehreren  in  der 
          betreffenden  Woche  anstehenden Terminen  ein  geordneteres 
          Bild,  da  REMINDER  Ihre Daten zeilenweise in  der  Abfolge 
          auswertet und auf den Bildschirm bringt,  in der sie in  der 
          Datei stehen.


          Die Feinheiten...
          ˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙
          REMINDER kann selbstndig erkennen,  ob er whrend des Boot-
          vorgangs gestartet wurde (aus dem Auto-Ordner heraus),  oder 
          ganz  normal  vom Desktop aus.  Beim  Aufruf  des  Programms 
          whrend des Systemstarts stoppt es den Bootvorgang nur dann, 
          wenn innerhalb von Wochenfrist an ein Datum erinnert  werden 
          mu  (dazu  ist das Programm schlielich da) oder  aber  ein 
          Fehler aufgetreten ist, den man tunlichst beheben sollte, um 
          ein einwandfreies Funktionieren des REMINDERS zu  gewhrlei-
          sten. 

          Bei einem "Normalstart" wird in jedem Fall gestoppt und  auf 
          einen Tastendruck gewartet. 

          Unterhalb des Programminfos wird, sofern das aktuelle Tages-
          datum  aus dem System heraus ermittelt  werden  konnte,  zu-
          nchst  der  aktuelle Wochentag in Klartext  ausgegeben  und 
          sodann die Zeitspanne angegeben,  innerhalb derer an  anste-
          hende Termine erinnert werden sollte. 

          Falls  dies nicht der Fall ist,  werden Sie - siehe  oben  - 
          aufgefordert,  das aktuelle Datum einzugeben. Die Zeitspanne 
          umfat dabei eigentlich 8 Tage,  denn sie reicht vom aktuel-
          len Wochentag bis zum selben Wochentag der folgenden  Woche. 
          Also z.B.:  von Montag bis Montag (jeweils  einschlielich). 
          Die eingeblendeten Daten sind also Eckwerte, die selbst beim 
          Auswerten der Datei REMINDER.DAT mit bercksichtigt werden.

          Das  aktuelle  Tagesdatum knnen Sie also  auch  direkt  dem 
          ersten Datum entnehmen. 

          Konnte  das  Programm Daten finden,  die mit  dem  aktuellen 
          Tagesdatum  identisch sind,  erscheint in  inverser  Schrift 
          "Heute:  " vor der auszugebenden Nachricht. Das Datum selbst 
          wird dabei unterdrckt. Auerdem sollte aus dem Lautsprecher 
          Ihres  Monitors ein kurzer "Tusch" erklingen,  um  Sie  auch 
          akustisch  darauf aufmerksam zu machen,  da Sie heute  noch 
          was anderes vorhaben, als nur vor der Kiste zu hocken...(das 
          bare Leben ruft nach Ihnen!)

          Bei  allen  anderen  Terminen (untermalt  von  einem  zarten 
          "Jingle") werden Sie zustzlich darber informiert,  an wel-
          chen  Wochentagen diese anstehen,  so da Sie  nicht  anhand 
          eines dann doch hervorzukramenden Kalenders erst umstndlich 
          herausfinden  mssen,  welchem Wochentag welches Datum  ent-
          spricht  (oder dieses am Ende an den Fingern  abzhlen  m-
          ten...).
          Diesem  Service bietet Ihnen das Programm brigens auch  bei 
          jhrlich oder wchentlich wiederkehrenden Terminen.


          Das Uhrenproblem...
          ˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙
          In jedem Atari schlummern wenigstens zwei verschiedene Uhren 
          (bei den Mega ST(E)s und solchen,die ber eine nachgerstete 
          Hardware-Uhr verfgen sogar drei).

          Da  ist zum einen die GEMDOS-Uhr,  also die des  Betriebssy-
          stems.  Verfgt  Ihr Rechner nicht ber eine  kontinuierlich 
          laufende  Uhr (die also auch dann weiter "tickt",  wenn  Sie 
          den  Rechner abschalten),  so bertrgt  das  Betriebssystem 
          sein eigenes Erstellungsdatum in diese Uhr, wenn der Rechner 
          gestartet  wird.  Besitzt Ihr Rechner eine  solche  (zumeist 
          batteriegepufferte) Uhr,  wird natrlich deren Zeit bernom-
          men. Ist letzteres nicht der Fall und haben Sie die Uhr auch 
          noch nicht selber gestellt (z.B. ber das CONTROL.ACC), dann 
          ergibt eine Abfrage dieser GEMDOS-Uhr also das  Erstellungs-
          datum  Ihrer TOS-Version und nicht das aktuelle  Tagesdatum. 
          Wenig brauchbar fr REMINDER.

          Zum  anderen gibt es dann noch die Uhr  des  Tastaturprozes-
          sors.  Diese wird beim Systemstart NICHT automatisch auf das 
          TOS-Erstellungsdatum gesetzt.  In ihr befinden sich nur dann 
          brauchbare  Daten,  wenn die Systemuhr vom  Patienten  (oder 
          aber  einem  speziellen Programm wie  einem  Uhrentreiber  - 
          s.o.) ausdrcklich gestellt wurde (z.B.  ber das  Kontroll-
          feld).
          Daher   wertet  REMINDER  diese  Uhr   aus.   
          Eine weitere Besonderheit dieser Uhr ist,  da sie -  einmal 
          gestellt -  auch dann korrekt weiterluft,  wenn der Rechner 
          neu gestartet wird (Warm- oder Kaltstart!).  Sogar ein kurz-
          fristiges Ausschalten des Rechners (einige Sekunden) berle-
          ben die Daten in dieser Uhr fr gewhnlich.

          Verfgen Sie nicht ber eine Hardware-Uhr,  ist es unter TOS 
          1.00/1.02/1.04 uerst lstig,  da das Betriebssystem seine 
          GEMDOS-Uhr bei einem Reset nicht anhand dieser  Tastaturpro-
          zessor-Uhr neu stellt,  sondern wieder sein Erstellungsdatum 
          einsetzt.
          Gehren  Sie nicht zur Gattung der  Nadelstreifenanzugtypen, 
          die selbst ihre Schreibutensilien auf dem Schreibtisch  nach 
          geometrischen Gesetzmigkeiten ausrichten,  werden Sie, wie 
          der  Autor  auch,  wahrscheinlich ber eine ganze  Flut  von 
          Dateien und Ordnern verfgen,  die alle dasselbe Datum  tra-
          gen.  Vterchen  TOS seins.  Das Stellen der Uhr nach  einem 
          Reset  ist  zwar sinnvoll,  aber leider  auch  sehr  lstig. 
          Programmieren Sie selbst,  werden Sie wissen,  was ich meine 
          (Bmbchen, Bmbchen...).

          REMINDER entbindet Sie ab sofort von dieser  Pflicht,  indem 
          er,  ein gltiges Datum vorausgesetzt,  das Datum des Tasta-
          turprozessors  in die GEMDOS-Uhr bertrgt.  So mu die  Uhr 
          nur noch einmal pro "Sitzung" gestellt werden,  egal wie oft 
          Ihnen der Rechner absackt.

          Unter  TOS 2.05/2.06 ist diese Problem  auf  Betriebssystem-
          Ebene glcklicherweise bereits behoben. Nach jeder Programm-
          beendigung (also auch nach der Abarbeitung der  AUTO-Ordner-
          Programme) wird die GEMDOS-Uhr neu gestellt. 


          Fehlermeldungen
          ˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙
          Folgende  gibt es und alle haben einen  Programmabbruch  zur 
          Folge, da REMINDER hierauf keinen Einflu hat:
          
          * "Zu wenig freier Speicher!!"
            Die nachzuladende Datei REMINDER.DAT bentigt mehr  freien 
            Speicherplatz  als das System noch hergeben  kann.  Dieser 
            Fall  ist,  selbst wenn sie alle RAMs mit Accessories  und 
            speicherfressenden Hintergrundprogrammen zugepflastert ha-
            ben sollten,  so selten,  da er Ihnen wahrscheinlich  nie 
            begegnen  wird.  Beim  Aufruf des  Programms  whrend  des 
            Systemstarts  ist  ein solcher Fall fast  gnzlich  auszu-
            schlieen.

          * "Fehlerhafte Datei REMINDER.DAT !!"
            REMINDER  hat bei der Analyse der Datei  die  Orientierung 
            verloren,  weil diese offensichtlich schadhaft ist. Prfen 
            Sie  in  ein  einem  solchen  Fall  vor  allem,   ob   Sie 
            REMINDER.DAT  als  reinen ASCII-Text  gespeichert  hatten. 
            Fast  immer ist der Fehler hier zu suchen.  Auch wenn  Sie 
            feststellen, da das Programm Sie nicht an Daten erinnert, 
            obwohl Sie sie eingegeben hatten,  sollten Sie diesen Fall 
            zuerst in Erwgung ziehen.

          * "Datei: REMINDER.DAT nicht gefunden!"
            Erinnern Sie sich,  wo das Programm seine Daten sucht  (in 
            dieser Reihenfolge):
            1) Im Startverzeichnis (gleiche Ordnerebene)
            2) Im Wurzelverzeichnis
            3) Im AUTO-Ordner des Wurzelverzeichnisses


          Nebenwirkungen
          ˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙
          Im Normalbetrieb sind zur Zeit keine bekannt. 
          Arbeiten  Sie allerdings (bereits) mit  einem  Multi-Tasking 
          Betriebssystem oder Betriebssystemaufsatz  (z.B.:  Multigem) 
          (echter Parallelbetrieb von zwei oder mehr Programmen -  das 
          TOS-Accessory-Prinzip zhlt NICHT hierzu - ),  dann  sollten 
          Sie  REMINDER  nur als  AUTO-Ordner-Programm  verwenden  und 
          mglichst nicht whrend des Multi-Tasking-Betriebs vom DESK-
          TOP aus starten.  Hierbei macht sich ggf. negativ bemerkbar, 
          da REMINDER kein GEM-, sondern ein reines TOS-Programm ist, 
          das  nicht  in Fenstern oder  Dialogboxen  ausgibt,  sondern 
          direkt  auf den Bildschirm schreibt und diesen auch  lscht! 
          Da  es  als AUTO-Ordner-Programm  konzipiert  ist,  kann  es 
          whrend  des  Bootvorgangs auch noch gar nicht auf  GEM  und 
          dessen  Fenster und Dialogboxen zurckgreifen,  weil  dieser 
          Teile  des Betriebssystems (AES) zu dem Zeitpunkt  noch  gar 
          nicht "initialisiert" (also geweckt und bereit) sind.


          Und natrlich...
          ˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙˙
          Sollten  Sie REMINDER so ntzlich finden wie der  Autor  und 
          ferner  feststellen,  da es bereits einen festen  Platz  in 
          Ihrem AUTO-Ordner erobert hat,  dann wre es nur  fair,  die 
          Programmiermhen des Autors durch eine kleine  Gegenleistung 
          zu  entlohnen.  Obgleich Ihrer Phantasie hier keine  Grenzen 
          gesetzt  sein  sollen,  knnte diese z.B.  sowohl  in  einer 
          kleinen  finanziellen Spende,  als auch in  einem  selbstge-
          schriebenen Programm, da Sie vielleicht aus einer hnlichen 
          Motivation heraus geschrieben haben, bestehen.
          Weiterentwickelt  und damit ggf.  auch verbessert  wird  das 
          Programm jedenfalls nur, wenn irgendein erkennbares Interes-
          se daran besteht. 


          Ihr pharmaelektronischer Ein-Mann-Konzern.


          i.A.
          Ralf Arnold

