a) Intern:

Willkommen zur neuesten Ausgabe von AMIGA aktuell.

Ganz besonders mchte ich diesmal die Ersteller und Leser 
des Diskettenmagazins HAM begren, die dieses Mag im Mag 
mglicherweise zum ersten Mal lesen, und AMIGA aktuell kurz 
vorstellen:

Wie wohl schon dem Namen zu entnehmen ist, geht es in dieser 
Rubrik v.a. um aktuelle Meldungen rund um den AMIGA. 

AMIGA aktuell erscheint seit September 1995, anfangs noch 
unter dem Namen "AMIGA in den Medien". Die Rubrik gab es 
zunchst nur im Rahmen des Diskettenmagazins NoCover, bis 
ich mich Ende letzten Jahres dazu entschlo, es auch anderen 
AMIGA-Anwendern zugnglich zu machen.

Diese Ausgabe von AMIGA aktuell enthlt zum ersten Mal ein 
Gewinnspiel, bei dem mehrere Preise verlost werden. Leider 
ist mein Vorrat begrenzt, sollte sich also jemand
bereit erklren, mir weitere Preise zur Verfgung zu 
stellen, besteht die Chance, da es nicht bei diesem einen 
Gewinnspiel bleibt.


Diese Ausgabe von AMIGA aktuell ist unter Mithilfe von

* Marco Siegel, der mir wie immer allerlei Informationen     
  geschickt hat,

entstanden. Vielen Dank!


AMIGA aktuell lebt von der Beteiligung der Leser, von Euch! 
Wenn Ihr meint, da Eure Beitrge zu dieser Rubrik passen, 
dann schickt sie mir bitte fr eine Verffentlichung zu.

Natrlich bin ich auch sehr an Kritik, Anregungen, also an 
Eurer Meinung zu AMIGA aktuell interessiert.
       
Meine Adresse: Carsten Schrder
               Helmoltstrae 10
               37081 Gttingen
               E-Mail: CSchroe@Stud.Uni-Goettingen.de
               Fax (nach Vereinbarung): 0551/92620
  
Ich zhle auf Eure Untersttzung!


Zur Zeit sind die Diskettenmagazine

* NoCover (Herausgeber: APC&TCP)
* HAM     (Herausgeber: Karl-Heinz Bader)

zur Verffentlichung von AMIGA aktuell berechtigt.

Darber hinaus gibt es eine Reihe von weiteren 
Mglichkeiten, an AMIGA aktuell zu kommen:

- Die neueste Ausgabe kann jeweils ab Ende des Vormonats 
direkt bei mir angefordert werden, entweder gegen Diskette 
und Rckporto oder durch eine Anfrage per E-Mail.

- AMIGA aktuell ist auch im Aminet (und mit entsprechender 
zeitlicher Verzgerung auf den Aminet-CDs) zu finden, und 
zwar im Verzeichnis docs/mags unter Aaktmmjj.lha, wobei "mm" 
der Monat und "jj" das Jahr darstellt. Die Januar-Ausgabe 
1997 ist also unter Aakt0197.lha zu finden.

In den letztgenannten Versionen sind manchmal auch Grafiken 
enthalten, die in den Disk-Mags keinen Platz finden. 


AMIGA aktuell wird als Freeware herausgegeben. Die 
Zusammenstellung steht also unter meinem Copyright und darf 
nicht verndert werden, fr den Inhalt bernommener Beitrge 
bin ich jedoch nicht verantwortlich. Ich verpflichte mich 
nicht, jeden erhaltenen Text zu verffentlichen.

AMIGA aktuell darf von jedermann frei kopiert werden, 
solange als Gegenleistung (einschl. Datentrger) nicht mehr 
als 3 DM bzw. ein vergleichbarer Betrag in einer anderen 
Whrung verlangt wird. Eine Lizenz zum Kopieren ist nicht 
notwendig.

ber die Aufnahme von AMIGA aktuell in weitere AMIGA-
Magazine, PD-Serien, auf CD-ROMs etc. mchte ich vorher 
informiert werden. In jedem Fall mchte ich ein kostenloses 
Exemplar des Endprodukts zugeschickt bekommen.


b) Premiere: Das AMIGA-aktuell-Gewinnspiel

Zur Abwechslung gibt es diesmal in AMIGA aktuell ein kleines 
Gewinnspiel. Unter denjenigen, die alle Fragen richtig 
beantworten, verlose ich folgende Preise:

* 6 Ausgaben der AMIGA Szene Coverdisk (Dez. 95 - Jun. 96)
* AMIGA-CD-ROM: Gigantic Games mit mehr als 1000 FD-Spielen
* SpeedUp System HD+CD (nur Software)

Hier nun die Fragen:

1. Worber haben sich viele AMIGA-Anwender aufgeregt, als 
der Commodore A 4000 erschien?

a) Da er serienmig keinen SCSI-Anschlu besitzt
b) Da er lediglich ber 2 MB Chip-RAM verfgt
c) ber ein zu schwaches Netzteil

2. Wieviel MB Chip-RAM besitzt der A 1200?

a) 1 MB in der von Commodore hergestellten Ausfhrung,
   2 MB im A 1200 von AMIGA Technologies
b) Alle A 1200 wurden serienmig mit 2 MB Chip-RAM
   ausgeliefert
c) Die ersten A 1200 besaen 1 MB Chip-RAM, 
   sptere Ausfhrungen 2 MB

3. Die Firma M-Tec war lange Zeit ein bekannter AMIGA-
Hardware-Hersteller. Warum hrt man jetzt nichts mehr von 
dem Unternehmen?

a) M-Tec wurde von GVP gekauft. Die Produkte laufen unter    
   anderem Namen weiter
b) M-Tec hat sich vom AMIGA-Markt zurckgezogen
c) M-Tec ist in Konkurs gegangen

4. Was bedeutet der Begriff "native" in Bezug auf PowerPC?

a) Die PPC-Chips werden von Eingeborenen (engl. = "native")  
   in Afrika in mhevoller Handarbeit gefertigt
b) Ein Programm liegt direkt in dem Maschinencode vor, den   
   der Prozessor versteht, so da keine Emulation ntig ist
c) Ein solches ausfhrbares Programm wird auch von anderen   
   Prozessor-Typen (z.B. 68K, 80x86 usw.) verstanden

5. Wer oder was ist "Caipirinha"?

a) Das ist eine japanische Firma, die die AMIGA-Technologie  
   erwerben mchte
b) Joseph Caipirinha ist der Hauptentwickler des AGA-        
   Chipsatzes gewesen
c) Das ist der in der Aox von Phase 5 zum Einsatz kommende
   System-Controller

So, das war doch gar nicht so schwer.

Schickt Eure Antworten bitte bis zum 20.02.96 an meine 
Adresse (s.o.). Bitte gebt auch an, welchen Preis Ihr im 
Gewinnfall am liebsten httet.


c) Top-Thema: Mit ProDad und PIOS in die Zukunft?

Die folgenden beiden Artikel habe ich (mit Ausnahme von 
Grafiken und Links) komplett aus dem Internet bernommen. 
Der erste stammt von der PIOS-Homepage (www.pios.de) und 
enthlt Informationen zum geplanten Computer PIOS One. 

Der zweite Text - die Kooperations-Mitteilung von PIOS und 
ProDad - ist unter www.prodad.de zu finden. 

"PIOS ONE - Das kreative Konzept

Der PIOS ONE tritt als Gert an, das neueste Technik mit 
zeitgemer Leistungsfhigkeit bei sparsamstem Aufwand zur 
Verfgung stellt. Es ist fr jedermann erschwinglich und 
soll dafr sorgen, da Computertechnik wieder Spa macht, 
getreu dem Motto 
No RISC - no fun

Hardware

Die Hardware besticht durch ihr klares modulares Konzept, 
das den Leistungsbereich von der Heimanwendung bis zur 
Workstation abdeckt. Eine nachtrgliche Aufrstung des 
Einstiegsmodells zum Spitzenmodell ist problemlos und 
preiswert mglich.

Als Prozessoren verwendet der PIOS ONE die PowerPC-Familie 
von Motorola, IBM und Apple. Die hohe Entwicklungskapazitt 
dieser Firmen sichert diesen Produkten eine Zukunft unter 
stndiger Weiterentwicklung und Anpassung an aktuelle 
Anforderungen. Diese Technologie verspricht die volle 
Bandbreite an Leistungsangeboten, eine gesicherte Zukunft 
mit wohl definierten Ausbaupfaden fr die nchsten Jahre und 
dabei eine ausgewogene Preisgestaltung.

Allgemein stellen RISC-Prozessoren den Stand der Technik bei 
Mikroprozessoren dar. RISC steht fr Reduced Instruction Set 
Computer oder Computer mit eingeschrnktem Befehlssatz. Sie 
stellen dem Programmierer also nicht so viele verschiedene 
Verarbeitungsbefehle zur Verfgung wie die herkmmlichen 
CISC-Prozessoren (Complex Instruction Set Computer), dadurch 
wird aber die Hardware dieser Prozessoren so stark 
vereinfacht, da man mit dem vergleichbaren Aufwand wie fr 
einen CISC-Prozessor viel mehr Geschwindigkeit und damit 
Programmleistung erreichen kann. Fr weitere typische 
Charakteristika von RISC-Prozessoren stehen Schlagworte wie 
Superskalaritt und Pipelining.

Speziell die PowerPC-Prozessoren sind in einer ganzen 
Familie von Ausfhrungen verfgbar. Damit lt sich fr jede 
Anwendung der optimale Prozessortyp finden. Auerdem sind 
die Prozessoren leicht untereinander austauschbar, so da es 
leichtfllt, einen Computer so zu konstruieren, da man 
seinen Prozessor spter auf den dann aktuellen Stand 
umrsten kann, meistens natrlich auf ein schnelleres 
Modell. Fr die PowerPC-Prozessorfamilie liegen fr die 
kommenden Jahre schon konkrete Plne vor, wie sie weiter 
ausgebaut werden soll. Vor allem Spezialausfhrungen fr 
Multimedia-Anwendungen und fr besonders hohe 
Rechenleistungen stehen in Aussicht.

Software

An Betriebssystemsoftware wird der Benutzer unter mehreren 
Alternativen whlen knnen, die alle mit zum normalen 
Lieferumfang gehren werden:

  BeOS
  pOS
  Linux

BeOS von der Firma Be Inc. ist ein neues, innovatives 
Betriebssystem, das modernste Konzepte wie Multithreading 
und Multiprocessing untersttzt. Unter Multithreading 
versteht man, da jedes Anwendungsprogramm sinnvoll in 
mehrere selbstndig im Multitasking parallel laufende 
Einzelprogramme, die "Threads", zerlegt wird. Dadurch kann 
die Software bestens das "Multiprocessing" ausnutzen, unter 
dem man das gleichberechtigte Arbeiten mehrerer 
Mikroprozessoren in einem Computer versteht.

pOS von der Firma proDAD ist ein Betriebssystem, das den 
Brckenschlag in die AMIGA-Welt bedeutet. Es handelt sich 
daher um ein extrem schnelles, kompaktes und effizientes 
Betriebssystem, das verspricht, das Maximum an Leistung aus 
der aktuellen RISC-Hardware herauszuholen.

Linux ist ein plattformbergreifendes Betriebssystem fr 
hchste Ansprche aus der Fachwelt.

Entwicklerprogramm

Speziell fr den PIOS ONE, aber auch fr Bezieher der BeBox 
bietet PIOS einen Entwicklersupport an. Neben aktuellsten 
und detailliertesten Informationen knnen Gerte auch direkt 
bezogen werden, konkret beim PIOS ONE auch schon Gerte der 
Nullserie.

Verfgbarkeit

Zunchst wird das Gert in einer Nullserie fr Entwickler 
aufgelegt, fr die jetzt schon Bestellungen angenommen 
werden.

Das Komplettsystem wird erstmals auf der CeBIT 97 
vorgestellt und voraussichtlich ab Mai/Juni 1997 erhltlich 
sein. Der Gesamtpreis fr das Einstiegsmodell wird um 1000 $ 
liegen!

Die Vermarktung erfolgt ber weltweite Handelsvertretungen 
und bestehende sowie neue Fachhndlernetze.

Nhere Informationen sind erhltlich bei
PIOS Computer AG
Be Inc.
ProDAD GmbH

Diese Seite wurde am 20.12.96 erstellt, letzte nderung am 
23.12.96."


Nun zur Kooperations-Mitteilung:


"1996 Pro Digital Animation Development
 
Noch eine Plattform fr pOS - PIOS ONE

Innovation statt Emulation, gemeinsam statt einsam !

Zwei Firmen, ein Motto im Sinne von Entwickler und
Anwender !
    
PIOS Computer AG
Borsigstr. 5
31135 Hildesheim
BRD

und

proDAD Software
Feldelestr. 24
78194 Immendingen
BRD

OFFIZIELLE KOOPERATIONS-MITTEILUNG

Die Firma PIOS, Hardwarehersteller und -Distributor und der 
Softwarehersteller proDAD Software geben hiermit offiziell 
die Kooperation zur Erstellung eines neuen PowerPC-
basierenden Rechnerkomplettsystems, genannt PIOS ONE, und 
dessen Kombination und Auslieferung mit dem Betriebsystems 
pOS bekannt.

Ziel dieser strategischen Allianz ist es, mit vereinten 
Krften eine optimale Kombination von leistungsfhiger doch 
preisgnstiger Hardware durch ein innovatives Betriebsystem 
mit zukunftsicherer Konzeption zu kreieren.

Hierbei arbeiten Entwickler-Genies wie Andy Finkel, Dave 
Haynie (beide PIOS) und Holger Burkarth (proDAD) Hand in 
Hand.

Deren einschlgige Erfahrungen gepaart mit dem gewissen 
Blick fr Zukunft und Innovation flieen hierbei in ein 
anwenderfreundliches, preiswertes und modernes System, das 
in allen Lebenslagen Einsatz finden wird.

DIE KOMPONENTEN

Die Hardware besticht durch ihr klares modulares Konzept, 
das die Leistungsfhigkeit gegenber bisherigen AMIGA-
Systemem mit modernster RISC-Technologie auf neue 
Spitzenwerte steigert.

Ein Motherboard enthlt die Grundeinheiten des Rechners, die 
drei PCI und drei ISA-Steckpltze aund das gesamte I/O, in 
bewhrter Technik, wie sie zuverlssig und preiswert bereits 
in Industriestandard-Gerten zum Einsatz kommt. Fr die 
Grafik sorgt eine PCI-Bus-Steckkarte. Auf das Motherboard 
wird ein CPU-Modul gesteckt, das neben dem CPU-Chip auch das 
System-RAM (in standardmigen DIMM-Sockeln) und Cache-RAM 
(ebenfalls gesockelt, optional) sowie die Ansteuerlogik 
dafr enthlt. Auf diese Weise ist eine maximale Performance 
auch bei schnelleren CPUs gewhrleistet. Grundstzlich 
werden CPUs der Familie PowerPC 603 verwendet, die mit 
Taktfrequenzen von derzeit 133 bis 200 MHz ausgeliefert 
werden knnen. Zuknftig sind auch CPU-Module mit mehreren 
CPUs fr den Multiprozessorbetrieb mglich.

Das Betriebsystem pOS zhlt u. a. preemptives Multitasking, 
Multiprozessor-Untersttzung, JAVA, RTG, STG, sowie eine 
unschlagbare Kompaktheit und damit verbundene 
Geschwindigkeit zu seinen Strken. Bereits umgesetzte oder 
im Moment in der Umsetzung befindliche Portierungen von 
Applikationen auf pOS garantieren ein reichhaltiges 
Softwareangebot in allen nur erdenlklichen Bereichen von 
Vertriebsstart an.

DIE PHILOSOPHIE - EXKLUSIVE INTEGRATION STATT ZERMRBENDE 
ISOLATION !

Durch pOS, dem portablen OS, welches auch auf AMIGA 68k und 
AMIGA PPC- sowie anderen Systemen luft, wird es mglich, 
die neue Hardware PIOS ONE in eine bestehende Welt von 
leistungsvollen Applikationen zu integrieren. Damit wird der 
AMIGA-Markt wiederbelebt, erweitert und erschlossen, 
Software-Entwicklungen werden wieder lohnenswert und somit 
pOSitiv im Sinne des Marktes und nicht zuletzt dessen 
Anwenderschaft gehandelt. Ein Vorteil, der sich mit jedem 
neuen von pOS untersttzten Rechner multipliziert - ein 
Vorteil, der nur durch leistungsfhige Hardware, gepaart mit 
einem leistungsfhigen OS geboten werden kann!

Gleichzeitig ist es auf diesem reinrassigen PowerPC-
basierten Rechner mglich, das Betriebsystem und die 
Anwendungen native und somit wesentlich schneller als auf 
einem 68k-Rechner, einer Emulation davon zu betreiben.

Das gewohnte AMIGA-Feeling wird jedoch weitgehend erhalten. 
berzchtete Systeme mit aufgeblhten Operating Systems 
knnen ab sofort der Vergangenheit angehren.

DER ZEIT- und KOSTENPLAN

Das Betriebsystem pOS existiert bereits, was auch offiziell 
besttigt und mit beachtlicher Resonanz im Markt aufgenommen 
wurde.

Die Hardware PIOS ONE wird bereits Anfang Januar 
fertiggstellt.

Das Komplettsystem wird erstmals auf der CeBit 97 
vorgestellt und voraussichtlich ab MAI/JUNI nchsten Jahres 
erhltlich sein.

Der Gesamtpreis fr das Einstiegsmodell wird um 1000 $ 
liegen !

DIE VERMARKTUNG

erfolgt ber weltweite Handelsvertretungen und bestehende 
sowie neue Fachhndlernetze.

Nhere Informationen sind erhltlich bei

http://www.pios.de
und auf unseren Seiten pOS und EpOS

Think pOSitive mit PIOS1 !

Hildesheim und Immendingen im Dezember 1996

gez. Stefan Domeyer, GF PIOS
gez. Andreas Huber, GF proDAD"

Fazit: 

Nun scheint uns Anwendern das bevorzustehen, was auf jeden 
Fall vermieden werden mute: Die Zersplitterung des AMIGA-
Marktes.

Auf der einen Seite plant Phase 5 die Aox, einen zum AMIGA 
OS kompatiblen Computer mit einem herausragenden CustomChip-
Design. Fr 3000-4000 DM soll der Anwender die Leistung
einer Workstation erhalten.

Auf der anderen Seite versucht PIOS, unter Verwendung 
billiger Standardkomponenten aus dem Windows-PC-Bereich 
(Grafikkarte etc.) ihren Rechner PIOS One zu einem mglichst 
geringen Preis anzubieten, um mit einer fr den 
durchschnittlichen Anwender angemessenen Leistung den Mid-
Range-Bereich abzudecken.

Die beiden gegenstzlichen Hardware-Konstruktionen wren 
(schon allein wegen der bei beiden Gerten zum Einsatz 
kommenden PowerPC-CPUs) durchaus miteinander zu vereinbaren, 
gbe es eine gemeinsame Software-Schnittstelle. Eine solche 
ist aber nicht in Sicht:

PIOS setzt auf mehrere Betriebssysteme (pOS, BeOS, Linux), 
wobei jedoch keines davon wirklich AMIGA OS kompatibel ist.
Phase 5 dagegen mchte keine fremde System-Software 
verwenden, sondern hat es sich zum Ziel gemacht, selbstndig 
ein AMIGA OS kompatibles Betriebssystem zu entwickeln.

Eine mgliche Zwischenlsung wre pOS, das sicherlich auch 
auf der Aox lauffhig sein wird. Eine Reihe von AMIGA-
Software-Herstellern haben bereits Umsetzungen ihrer 
Produkte angekndigt. Sollte pOS jedoch nicht zur AOX 
mitgeliefert werden, mte es von den Anwendern hinzugekauft 
werden.

Aber auch damit wre nur ein kleiner Teil des Dilemmas 
beseitigt: Was ist mit der bestehenden AMIGA-Software, die 
ja in der Regel ohne Quellcode ausgeliefert wird und somit 
nicht auf pOS umgesetzt werden kann?

Es ist also sehr wichtig, da BEIDE Systeme, PIOS One und 
die AOX, ber eine AMIGA-OS-Emulation oder ein AMIGA OS 
kompatibles Betriebssystem verfgen. Am besten wre eine 
identische Software. Denn es wre rgerlich, wenn ein AMIGA-
Programm zwar auf der AOX, nicht aber auf PIOS One (oder 
umgekehrt) lauffhig wre.

Fr dieses Grundsatz-Problem gibt es wohl nur eine Lsung: 
Phase 5 und PIOS mssen in der Frage der AMIGA-OS-
Kompatibilitt zusammenarbeiten, ansonsten wird eine 
gnzliche Teilung des ohnehin schon kleinen AMIGA-Marktes 
wohl nicht zu verhindern sein. Und das wrde weder Phase 5 
oder PIOS noch den anderen AMIGA-Firmen, und schon gar nicht 
den Anwendern ntzen.


d) Top-Thema: Die Plne des Adlers

Der folgende Text stellt die wichtigsten AMIGA-Projekte vor, 
die Eagle Computer in den nchsten Monaten auf den Markt 
bringen will. Der Artikel ist (mit Ausnahme der Bilder und 
Links) komplett von der Eagle-Homepage (www.eagle-cp.com) 
bernommen worden.

"Zunkunftsaussichten

eagle computer products zeigt den Weg in die Zukunft ! 

Der Verkauf von Amiga Technologies ist schon lange genug 
verzgert, die User fangen an den Amiga als tot zu begraben 
und vereinzelte Hndler machen sich Gedanken um Ihre 
Zukunft. 

Auch wir machen uns Gedanken um die Zukunft im Amiga Markt, 
doch wir wollen nicht lamentieren, wir agieren ! 

Zu diesem Zweck ist unsere Geschftsfhrung nach Amerika 
geflogen, um unsere Distributoren zu kontaktieren, neue 
Partner aufzusuchen und neue technische Entwicklungen zu 
finden. 

Resultat ist eine sehr enge Zusammenarbeit mit drei 
Entwicklerfirmen, und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit 
mit einer sehr bekannten amerikanischen Hardwarefirma. 

Aus diesen Verbindungen sind so schon die ersten 
Entwicklungen entstanden.
 
Der interessanteste Bereich fr den User liegt in der 
Entwicklung schnellerer Prozessorkarten, so da auch wir mit 
unseren Entwicklern davor unsere Augen nicht schlieen 
knnen.

So wird Anfang 97 eine Steckkarte mit einem DEC Alpha 21164 
Prozessor fr den Amiga mit integriertem Siamese System auf 
dem Markt erscheinen (mit Windows NT 4.0), womit das 
schnellste Multicomputing System ermglicht wird.

Mittels dieser Alpha PCI Karte ist es so mglich 
Renderfarmen mit mehreren Prozessoren in nur einem Tower 
aufzubauen. 

Doch auch im Bereich der reinen Prozessorkarten bietet eagle 
computer Neuerungen an. 

So bieten wir fr unsere eagle 4000TE im Bereich der 
Prozessorkarten eine neue Mglichkeit fr unsere Kufer an. 
Durch einen unserer amerikanischen Partner, Fa. QuikPak, ist 
es uns gelungen fr den eagle 4000TE eine Prozessorkarte mit 
Motorola 68060 / 50MHz Prozessor anbieten zu knnen. 

QuikPak ist der Hersteller der Amiga Motherboards und Amiga 
Vertreiber in Amerika. 

Unsere ersten Tests mit dieser Karte hat eine grundstzliche
Performance-Steigerung gegenber handelsblichen 
Prozessorkarten von ber 20% ergeben !

Technische Daten: 

* Prozessor MC68060 oder MC68040 mit bis zu 66 MHz 
* bis zu 128MB RAM on Board 
* EDO-RAM-Support mit 50ns 
* Einschaltbarer Full Burst Mode 
* RAM-Cache auf Video-RAM-Basis 10ns 
* max. CPU Speicherzugriff von ber 118MB/s bei 66MHz 
* max. DMS Speicherzugriff von ber 20MB/s 
* optionaler 32-Bit DMA SCSI-II-Controler 
* kostenloser Driver-Update-Service 

Da unser Geschftsfhrer einen ganzen Koffer voller Karten 
mit ber den Teich gebracht hat, sind diese Karten 
lieferbar, lngstens innerhalb von 14 Tagen und das auch in 
greren Stckzahlen.
 
In wenigen Wochen wird diese Karte auch fr die Amiga 4000 
Desktop und Amiga 3000(T) erhltlich sein. 

Wetere Entwicklungen bewegen sich parallel in Richtung DEC 
ALPHA und PowerPC um beide High-Tech Mrkte abzudecken.

Mit dem DEC Alpha und seinen 500 MHz wird dem Amiga eine 
enorme Rechenpower geliefert, die sogar Echtzeitrendering 
mit einer neuen 3D Grafikkarte ermglicht und somit den 
schnellsten Rechner der Amiga-Welt schafft. Die ersten 
Entwicklungen fr die nchst hhere Rechnergeneration ist 
auch schon in Arbeit. 

Eindrucksvoll wurde dieses auf dem Amiga-Fest in Toronto, 
Canada, demonstriert, wo die erste Rechnerkombination 
basierend auf einem DEC Alpha 433 mit 32MB Ram und 2GB 
Festplatte sein Knnen zeigte und die User begeisterte.
 
Insgesamt wurde das Amiga-Fest in Toronto als Erfolg 
bewertet sowohl von den anwesenden Hndlern, als auch von 
den Besuchern.

Der Alpha wird bereits mit abwrtskompatiblem Betriebssystem
ab ca. April ausgeliefert, die PowerPC-Version schon im 
Mrz. Beide Versionen laufen bereits in der Versuchsphase 
mit sehr stabilen Ergebnissen. 

Im Bereich des Betriebssystems werden wir auf das p-OS der 
Firma ProDad zurckgreifen, da dieses zum einen Amiga 
kompatibel ist und zum anderen in der Lage ist, die volle 
Performance dieser High-Tech-Prozessoren auszunutzen.

In p-OS wird u.a die direkte Untersttzung von Siamese 
eingebaut, wodurch auch auf diesem Betriebssystem die Welt 
des Multicomputing erreichbar wird. 

Auch die Firma Haage&Partner entwickeln fr unsere neuesten 
Produkte jeweils Compiler, z.b. fr Siamese.

Im Rahmen unserer Entwicklungen wird auch eine Steckkarte 
erscheinen, die dem Amiga seinen alten Stellenwert im Markt 
wieder ermglicht. Es wird deffinitiv eine beraschung sein.

Nachdem die Nachfragen der User nach einem ZorroIII-DMS-
Shuttleboard fr den A1200 berhand nahmen, haben wir auch 
in dieser Hinsicht mit unseren Partnerfirmen Kontakt 
aufgenommen. Bislang war es uns aus rechtlichen Grnden 
nicht erlaubt ein solches Board zu entwickeln, doch durch 
den Konkurs von Amiga Technologies und nach Abklrung der 
rechtlichen Lage ist auch dieses jetzt fr unsere Firma 
mglich. 

Auch in der Entwicklung dieses Shuttleboards ist wieder die 
Fa. QuikPak mit integriert, wodurch eine 100% Konformitt 
zum A4000 mglich wird. Integriert in dieses Shuttleboard 
wird das Siamese-System und PCI-Busse fr die PC-Seite. 

Auer in den Zubehrbereichen bieten wir aber auch auf dem 
Sektor der Komplettsysteme Neuerungen.

So werden aufgrund unserer sehr guten Geschftsbeziehung
zu Phase5 unsere eagle 4000TE demnchst mit der Grafikkarte 
Cybervision 64 3D ausgerstet und ausgeliefert. 

Zustzlich wird es neue Rechner geben:

der A5050TE:

* MC68060 50 MHz 
* 1,2 GB HDD 
* 18MB RAM 
* High Density FDD 
* ZorroIII, Video und PCI-Slots 
* Integriertes Siamese-System 
* 150 MHz Pentium CPU fr die PC-Seite 
* Erhltlich with MACLite, wodurch ein Dreirechnersystem
  mglich ist 

Ganz neu wird es auch endlich Amiga-Laptops geben, wobei wir 
uns nicht fr die Lsung des A1200 Umbaues entschieden 
haben, sondern diese auf dem A4000 basierend anbieten. 

So werden demnchst zwei verschiedene Rechner auf den Markt
kommen der A4040LE

* MC68040 25MHz 
* 1GB HDD 
* 10MB EDO RAM 
* Hight Density Floppy 
* High Resulution LCD Display 
* Portables Gehuse 
* Upgradebar auf MC68060 

der A4060LE 

Gleiche Features wie der 4040LE, zustzlich 

* MC68060 50MHz 
* 2GB HDD 
* 18 MB EDO RAM 

In Zusammenarbeit mit unseren Partnerfirmen werden so 
weitere Entwicklungen auf den Markt kommen und der Amiga-
Markt wieder aufgefrischt werden. 

Doch wir suchen weiterhin nach Entwicklern, die bereit sind 
den Amiga Markt in Bewegung zu halten und mit uns zusamenn 
fr die Zukunft zu arbeiten. 

Sollten Sie also Entwickler sein und noch einen Partner 
suchen, der Sie voll untersttzt, dann kontaktieren Sie uns.

Die User sind AMIGA und eagle reprsentiert die User !

(c) 1996 by webmaster@eagle-cp.com
- last change: 20.12.1996"

Fazit:

Allmhlich gibt es immer mehr Firmen, die danach streben, 
das (AMIGA-) Heft selbst in die Hand zu nehmen. Kein Wunder, 
denn es ist nun beinahe schon ein Jahr her, da Escom den 
Plan, AMIGA Technologies zu verkaufen, bekanntgab. 
Insbesondere nach dem Konkurs der beiden Firmen tat sich 
kaum noch etwas in Sachen Entwicklung. 

Ob es jedoch gelingt, mit Doppel-Computersystemen oder 
AMIGA-Laptops in der Gre eines Koffers viele Anwender zu 
begeistern?

Was wirklich fehlt ist ein leistungsstarkes AMIGA-
Komplettsystem zu einem gnstigen Preis (mit Monitor um 1500 
DM). Denn mit den PowerUp-Karten von Phase 5 werden  
hauptschlich AMIGA-Anwender davon abgehalten, auf andere 
umzusteigen, aber kaum AMIGA-Neulinge gewonnen.

Ob nmlich Computer-Einsteiger bereit sind, mehrere Tausend 
Mark fr einen A 1200 im Tower mit  Zorro-III-Erweiterung, 
Grafikkarte und PowerUp-Board auszugeben, um eine 
ansprechende Leistung zu bekommen? Ich glaube kaum. Diese 
werden sich wohl eher bei einem Computer-Discounter mit 
einem Pentium-PC eindecken.


e) Hintergrund: Cybervision 64/3D jetzt lieferbar

Die folgende Produktvorstellung ist auf der Phase5-Homepage 
(www.phase5.de) zu finden und wurde komplett (mit Ausnahme 
der Grafiken und Links) bernommen.

"CyberVision64/3D

Oberursel, Dezember 96: Seit Ende Dezember ist eine 
brandneue Grafikkarte von phase 5 digital products 
verfgbar: Mit der CyberVision64/3D tritt die nchste 
Generation mit einer bislang nicht gekannten 
Preis/Leistungsrelation an den Start. Ausgelegt fr den 
Betrieb wahlweise im Zorro-II- oder Zorro-III-Bus, eignet 
sich diese Grafikkarte fr alle Amiga 2000, 3000 und 4000(T) 
sowie zum Tower umgebaute und mit Zorro-II-Slots erweiterte 
Amiga 1200. Das modulare Konzept der CyberVision64/3D 
ermglicht einen uerst gnstigen Einstiegspreis bei 
hchster Leistung und Erweiterbarkeit.

Als Herz der Karte dient der neue 3D-fhige Grafikchip Virge 
des Herstellers S3, der in Hardware komplexe Funktionen wie 
schattierte und texturierte Oberflchen (mit tri-linearem 
Filtering), Shading und Fogging fr eine 3D-
Echtzeitdarstellung in extrem realistischer Qualitt 
erlaubt. In Verbindung mit der CyberGraphX V3 Library, die 
Softwareentwicklern umfangreiche 3D-Funktionen zur Verfgung 
stellt, eignet sich die CyberVision64/3D damit auch 
hervorragend fr Software-Entwickler, die den CGX3D-Standard
in Zukunft untersttzen wollen.

ber einen Feature-Connector kann darber hinaus ein MPEG-
Decoder angeschlossen werden, der MPEG-Audio- und 
Videodecoding erlaubt. Das MPEG-Video kann dabei 
formatfllend auf einem eigenen Bildschirm oder auf einem 
Overlay-Fenster auf der Workbench angezeigt werden, wobei 
die 16- und 24-Bit-Darstellung der Workbench unter 
CyberGraphX eine hohe Darstellungsqualitt erlaubt. Die 
Ausgabe des Stereotons erfolgt ber eine Mini-Klinkenbuchse. 

Als weitere Option kann eine Monitorumschaltung mit 
integriertem ScanDoubler zugerstet werden, die in den 
Videoslot des Amiga installiert wird und eine Umschaltung 
zwischen Amiga- und CV64/3D-Videosignal erlaubt. Die 
mechanische Ausfhrung der CyberVision64/3D und des 
Umschalters ermglichen im A3000 und A4000 den Betrieb im 
untersten Zorro-Slot, so da 3 Zorro-Slots freibleiben.

Trotz dieser umfangreichen Leistungsmerkmale ist die 
CyberVision64/3D mit 4 MB Displaymemory fr nur DM 449,- 
erhltlich. Das MPEG-Modul, das praktisch zeitgleich mit 
Erscheinen der neuen Karte verfgbar wird, schlgt mit DM 
349,- zu Buche, die Monitorumschaltung mit ScanDoubler 
kostet DM 179,-. Im PowerUp-Programm eingetragene Entwickler 
erhalten die neue CyberVision64/3D zu einem speziellen 
Entwicklerpreis. 

Ein besonderes Upgrade-Angebot gibt es darberhinaus fr 
Besitzer einer CyberVision64: Da fr dieses Vorgngermodell 
leider kein MPEG-Modul mehr verfgbar wird - ein solches 
wrde aufgrund des von S3 und anderen Hersteller nicht mehr 
untersttzten Add-On-Bussystems aufgrund des hohen 
technischen Aufwands deutlich ber DM 500,- kosten - knnen 
Besitzer einer CyberVision64, die in den Genu eines MPEG-
Moduls kommen mchten, die CyberVision64/3D mit MPEG-
Erweiterung zum Preis von DM 549,- direkt ber phase 5 
digital products beziehen. (Dieses Angebot gilt nur fr 
registrierte Erstbesitzer, die eine CyberVision64 ber den 
authorisierten Fachhandel bezogen haben; Kufer von 
Gebrauchtgerten sind von dieser Regelung ausgenommen.)"

Fazit:

Erfreulicherweise ist die unverbindliche Preisempfehlung 
entgegen frherer Ankndigungen deutlich niedriger 
ausgefallen: Bestckt mit 4 MB RAM kostet die Karte 
lediglich 449 DM.

Laut erster unabhngiger Tests soll die Cybervision 64/3D 
den ihr vorausgeeilten Ruf einer hervorragenden Grafikkarte 
uneingeschrnkt verdienen.

Jedoch beweist das versptete Erscheinen der Cybervision 
64/3D eines wieder einmal: Wenn Phase 5 fr einen bestimmten 
Zeitpunkt ein neues Produkt ankndigt, dauert es mindestens 
noch einige Monate, bis dieses dann wirklich lieferbar ist.

Es bleibt zu hoffen, da dies bei den geplanten PowerUp-
Beschleunigern nicht so sein wird, auch wenn es, nach dem 
derzeitigen stockenden Informationsflu zu urteilen, wohl 
befrchtet werden mu.


f) Kurz & bndig

1. AMIGA-Special erscheint nur noch zweimonatlich

Nach der Einstellung des AMIGA-Jokers und der Fusion von 
AMIGA-Magazin und AMIGA-Games geht der Niedergang der 
deutschen AMIGA-Zeitschriften weiter: In der aktuellen 
Ausgabe der AMIGA-Special informiert der Herausgeber 
darber, da die Zeitschrift ab sofort nur noch jeden 
zweiten Monat erscheinen wird. Hauptgrund seien die in 
letzter Zeit stark gesunkenen Werbeeinnahmen.
Ausdrcklich wurde eine Mitschuld sinkender Leserzahlen
ausgeschlossen.

2. c't berichtet ber Scheitern des VIScorp-Deals

Die aktuelle Ausgabe des Computermagazins c't berichtet ber 
das Scheitern der AMIGA-Verkaufsverhandlungen mit VIScorp. 
Auch der neue AMIGA-Anwrter QuikPak wird in dem Artikel 
erwhnt.

3. Chip berichtet ber PIOS One

In der Februar-Ausgabe des Computermagazins Chip wird in
einem kurzen Artikel ber den fr die CeBIT '97 
angekndigten potentiellen AMIGA-Nachfolger PIOS One 
berichtet.

4. PC-Task 4.0 erhltlich

Nach dem Pentium-Emulator PCx (vgl. AMIGA aktuell 1/97) ist 
nun auch der 486-Emulator PC-Task 4.0 erhltlich. Eine 
Demoversion ist im Aminet zu finden oder kann gegen Diskette 
und Rckporto bzw. per E-Mail bei mir angefordert werden 
(Adresse s.o.). PC-Task 4.0 soll auf schnellen AMIGAs etwa 
die Geschwindigkeit eines 486 SX erreichen, hnlich wie auch 
PCx.

5. Preissenkungen bei Ossowski / Aminet Set 4 erhltlich

Zum 15.01.97 hat die Schatztruhe GmbH die Preise einiger 
Produkte gesenkt: Das Aminet Set 1 bzw. 2 kostet nur noch  
39 DM, die Tele-Info-CD Vol. 1 nur noch 29,90 DM und die 
XiPaint 4.0 CD-ROM 69 DM.

Auerdem ist ab sofort das Aminet Set 4 zum Preis von 59 DM 
erhltlich. Neben etwa 4 GB FD-Software erhlt der Kufer 
auch die updatefhige Vollversion von Directory Opus 5.11.

6. Spiele-News

- Aurora Works ist ein neuer Hersteller von AMIGA-Software, 
dessen primres Ziel es ist, Qualittsspiele, insbesondere 
fr besser ausgestattete AMIGAs, zu entwickeln. Das erste 
kommerzielle Produkt mit dem Namen "Zone 99" soll im Mrz 
erscheinen, das derzeitige Haupt-Projekt "Betraved" soll vor 
Weihnachten '97 herauskommen. Demo- und Shareware-Versionen 
der Titel sollen bereits frher erhltlich sein. 
Informationen gibt es unter www.auroraworks.com .

Fazit:

Na endlich! Mittlerweile scheinen immer mehr Spiele-
Hersteller einzusehen, da es keinen Sinn mehr macht, 
Projekte fr einen "AMIGA mit OS 1.3 und 1 MB RAM" 
umzusetzen, die Zeiten solcher Gerte sind endgltig vorbei.

brigens soll bereits in Krze mit "The Haunting" von Direct 
Software das erste AMIGA-Spiel erscheinen, das auf mehreren 
CD-ROMs ausgeliefert wird. Es handelt sich dabei um einen 
Adventure-Thriller im Myst-Stil, der mit gerenderten 256-
Farben-Grafiken, Realtime-Video-Sequenzen, Stereo-Surround-
Sound, gesprochenen Dialogen und detaillierten Animationen 
aufwarten kann.

Beide Hersteller, Aurora Works und Direct Software, haben 
eines gemeinsam: Sie sehen fr den AMIGA eine Zukunft.

- Auf Grund des groen Verkaufserfolgs bringt 
Warner/Sensible ein neues Sensible Soccer 96/97 heraus.


g) Zum Schlu - das (etwas andere) Nachwort

"Wir wuten es ja schon immer"

Diesen Eindruck gewinnt man nach dem Scheitern der AMIGA-
bernahmeverhandlungen mit VIScorp, wenn man sich einmal das 
Editorial des aktuellen AMIGA-Magazins durchliest. Dort ist 
zu lesen:

"Wir knnen den mageblichen Managern und 
Handlungsbevollmchtigten, die sich um die Konkursabwicklung 
von AMIGA Technologies kmmern, den Vorwurf krassester 
Blauugigkeit nicht ersparen - nicht zuletzt, da die 
Betreffenden noch im Herbst 1996 von einem bekannten 
Hardware-Hersteller- und -Entwickler der AMIGA-Szene (Name 
ist der Redaktion bekannt) vor dem "Heiluft"-Produzenten 
VIScorp eindringlich gewarnt wurden [...]"

Ja, ja, liebe AMIGA-Magazin-Redaktion, Euch war natrlich 
alles schon viel frher klar. Lat mich aber die bescheidene 
Frage stellen, warum Ihr dann

a) Euer Wissen nicht schon frher preisgegeben habt, und
b) Eure Weisheit nicht dazu nutzt, den desolaten Zustand 
Eurer Zeitschrift zu ndern? (Trotz - oder wegen? - der 
Fusion mit der AMIGA-Games hat die Februar-Ausgabe wieder 
einmal eine Strke von lediglich 108 Seiten, warum wohl?)

Nein, ich glaube, was Ihr von Euch gebt ist nichts als
heie Luft (so lautet ja auch die berschrift des  
Editorials). Es wre wohl eher angebracht, ber Eure eigene 
Situation nachzudenken, anstatt groe Tne zu spucken.


Bis nchsten Monat,

Carsten Schrder




