@database GED.HYPER

@node MAIN


          @{"  Features              " link FEATURES}   @{"  Befehlsliste           " link BEFEHLSLISTE}
          @{"  Lizenz                " link LIZENZ}   @{"  Allgemeine Tips        " link ALLGEMEINE_TIPS}
          @{"  Einfhrung            " link EINFHRUNG}   @{"  Danksagung             " link DANKSAGUNG}
          @{"  Systemanforderungen   " link SYSTEMANFORDERUNGEN}   @{"  Registrieren           " link REGISTRIEREN}
          @{"  Programmstart         " link PROGRAMMSTART}   @{"  Wo gibt es Updates ?   " link WO_GIBT_ES_UPDATES_?}
          @{"  Menus im berblick    " link MENUS_IM_BERBLICK}   @{"  Adresse                " link ADRESSE}
          @{"  Tastatur              " link TASTATUR}
          @{"  ARexx-Port            " link AREXX-PORT}   @{"           ???           " link APPENDIX}


Diese  Anleitung  sollte  sinnvollerweise in der oben angegebenen Reihenfolge
gelesen  werden. Einsteigern empfehle ich, die beiden Abschnitte 'ARexx-Port'
und 'Befehlsliste' zu berspringen.


@endnode
@node FEATURES "FEATURES"
                              FEATURES 

        o OS3.x-Look & Funktionen (@{" AppWindows " link M0.6} & mehr)
        o @{" Falten " link M4.7} verfgbar (unbegrenzt schachtelbar)
        o Menus frei definierbar (komfortabler Requester)
        o @{" ARexx-Port " link AREXX-PORT} (ca. 340 Befehle/Optionen)
        o @{" QuickReferenz " link M3.12}-Funktion fr Includes, Quelltexte, ...
        o @{" APC " link M3.14}: Automatische Wortvervollstndigung
        o horizontales Verschieben von Textpassagen
        o Schneller und ergonomischer Bildaufbau
        o HotKey-Untersttzung
        o Fensteranzahl nicht begrenzt
        o @{" Formatierfunktionen " link LAYOUT-MENU} (Blocksatz etc.), @{" WordWrap " link M2.2}
        o Automatische Einrckung
        o kontextabhngige Einrckung (z.B. nach IF)
        o @{" AutoBackup " link M7.15}: beliebiges Intervall, beliebiger Pfad
        o @{" Menu-Hilfe " link PROGRAMMSTART} (auf AmigaGuide-Basis)
        o lokalisiert (Deutsch/English)
        o Drucker-Kontrolle (Vorschub/Stil/...)
        o @{" Mehrfachauswahl " link M0.6} von Dateien in allen Requestern
        o direkte @{" XPK-Untersttzung " link M0.18}: (ent)packen
        o ASCII-Zeichenauswahl ber Tabelle
        o flexible Oberflche: beliebige @{" Anzeigemodi " link M7.9}/@{" Fonts " link M7.9}
        o Untertsttzung von Schutzbits/Dateikommentaren
        o @{" Clipboard " link M1.5}-Untersttzung: Ausschneiden & Einfgen
        o @{" AutoLaden " link M7.15} der zuletzt bearbeiteten Datei
        o @{" schnelles Laden " link M0.7} (QuickLoad)
        o @{" AutoCase " link M7.6}: Korrigiert Gro/Kleinschreibung
        o automatische @{" Klammern-berprfung " link M7.6}
        o @{" QuickFunc " link M3.24}: Anzeige einer Sprungtabelle fr Funktionen im Text
        o @{" spalten Lschen " link M1.11}, @{" spalten Einfgen " link M1.12}
        o benutzerfreundlich (ca. 25 Requester)
        o fixe/regelmige/dynamische TAB's; einfgende/tranparente TAB's
        o Zeichensatz-Anpassung (z.B. Amiga nach MS-DOS)
        o vier Scroll-Geschwindigkeiten
        o Schnellstarter ED
        o Startup-Makro
        o Makro-Rekorder
        o @{" globale Suche " link M5.3} ber Filegrenzen hinweg
        o History fr Suchen/Ersetzen
        o eingebaute Funktionen zur Dateisuche (@{" FileHunter " link M5.4})
        o und vieles mehr ...


@endnode
@node LIZENZ "LIZENZ"
                                LIZENZ 


Diese   Nutzungslizenz   betrifft   alle   Bestandteile   des  GoldED-Paketes
(Programme,  Handbcher) der unregistrierten sowie der registrierten Fassung.
Ausgenommen sind lediglich die Programme im 'Support'-Verzeichnis. Verletzung
eines der folgenden Punkte beendet jedes Nutzungsrecht (inklusive Vertrieb).

Sie drfen - abgesehen vom privaten Gebrauch - diese Software weder kopieren,
modifizieren  noch  auf  andere  Medien  berspielen. Dies gilt nicht fr die
Demo-Version. Sie drfen die Demo-Version duplizieren/vertreiben, solange Sie
dafr  keine  Gegenleistungen  (insbesondere  Bezahlung)  verlangen, die ber
Kompensation von Zeit- und Materialaufwand hinausgehen.

Die    Aufnahme    der    Demo-Version    in    wie   auch   immer   geartete
Softwarezusammenstellungen  (Diskettenserien, ...) abgesehen von der von Fred
Fish   zusammengestellten   Amiga  Library  sowie  BBS  File-Areas  ist  ohne
schriftliche  Genehmigung  des Autors nicht zulssig. Die Software darf nicht
als  Bestandteil eines Paketes/Bundles (Bookware, Diskettenmagazin) angeboten
werden.

Die  Copyright-Inhaber  behalten  sich  das  Recht  vor, einem Vertreiber die
Weitergabe  jederzeit  zu  untersagen,  wenn  sich  dieser  aus der Sicht der
Copyright-Inhaber  nicht an die Bedingungen dieser Lizenz hlt. Einnahmen aus
unrechtmigem Vertrieb sind an den Autor dieser Software abzufhren.

Sie   drfen   das   Paket   nicht   modifizieren:   ndern   Sie  nicht  die
Zusammenstellung,  ndern  ('patchen')  sie  keine Dateien. Der Editor knnte
dadurch unbrauchbar werden.

Die  Copyright-Inhaber stellen dieses Programm 'so wie es ist' zur Verfgung.
Das  komplette  Nutzungsrisiko  liegt  beim  Anwender.  Die Copyright-Inhaber
werden  nicht  fr  Schden verantwortlich sein, die aus der Nutzung bzw. der
Unmglichkeit der Nutzung dieser Software entstehen, ob direkt oder indirekt,
inklusive   (aber   nicht   beschrnkt   auf)   Datenverlust  oder  Erzeugung
fehlerhafter Daten.


@endnode
@node EINFHRUNG "EINFHRUNG"
                              EINFHRUNG 

Die  grundlegenden  Ziele  bei  der  Entwicklung  dieses  Editors  waren hohe
Benutzerfreundlichkeit  sowie  eine  angenehme  Geschwindigkeit.  Dabei wurde
groer  Wert  auf  die  vollstndige  Untersttzung des Amiga-Betriebssystems
gelegt. Das grundlegende Design basiert auf OS3.0, einem schnellen Prozessor,
ausreichend   RAM   und  einer  Festplatte.  Es  wurde  weder  besonders  auf
Speicherverbrauch noch auf veraltete OS-Versionen (OS1.3) Rcksicht genommen.
Die  meisten  internen Ablufe in diesem Programm sind ereignisgesteuert: Der
Editor wartet auf Ergeignisse wie einen Tastendruck oder eine Menuauswahl, um
dann  einen  zentralen  Verteiler  aufzurufen,  der die zugeordnete Operation
durchfhrt.  Aktionen  sind  nicht  fest vorgegeben - jedem Ereignis kann vom
Benutzer  die  gewschte  Aktion zugeordnet werden. Beispielsweise knnte man
der  Taste  'A'  die  Funktion  zum Laden einer Datei zuordnen. Oder den Text
"Don't  panik  !".  Oder  ein  ARexx-Skript.  Oder ein DOS-Programm. Oder sie
einfach  so  belassen,  wie sie normalerweise definiert ist: Als das Einfgen
des  Buchstabens  "A"  in den Text. Unabhngig davon, welche Schnittstelle zu
GoldED  Sie  benutzten  werden (die Menus, die Tastatur oder den ARexx-Port):
sie alle untersttzen denselben Befehlssatz. Dies macht den Editor einfach in
der   Bedienung,  geradlinig  und  flexibel.  GoldED  benutzt  keine  interne
Makrosprache,  die  sie  erst  erlernen  mssen: alle internen Kommandos sind
einfache  Funktionsaufrufe,  fhren  vorgegebene  Aktionen  aus. Hinsichtlich
Ablaufkontrolle  und Kontrollstrukturen wie IF...THEN verlt sich der Editor
dagegen vollstndig auf ARexx.

Bitte vergessen Sie nicht, da Ihnen zur Zeit nur eine vorlufige Fassung von
GoldED  vorliegt.  Einige  Programmteile  bedrfen  noch weiterer Arbeit. Sie
mssen  noch  mit  Fehlern  im  Programmablauf rechnen. Einige der vom Editor
verwendeten   Formate  (Konfigurationsdateien,  ARexx-Befehle)  drften  sich
mittelfristig noch ndern.


@endnode
@node SYSTEMANFORDERUNGEN "SYSTEMANFORDERUNGEN"
                           SYSTEMANFORDERUNGEN 

Minimale  Anforderungen  sind OS2.04, 68000 und 1 MB RAM. Diese Konfiguration
ist  fr  flssiges Arbieten aber praktisch ungeeignet. GoldED ist auch NICHT
mit einem 68000 getestet worden. Vorgeschlagenes System fr durchschnittliche
Performance  ist  ein  68020  unter  OS3.0 & 2 MB RAM. Diverse Features (u.a.
deutsche  Requestertexte,  Cursorsteuerung in Listviews, freie Farbgestaltung
der  Menus)  sind  unter  OS2.04  nicht  verfgbar. Ich empfehle dringend die
Installation von OS3.0 (sofern verfgbar); GoldED gewinnt unter 3.0 erheblich
an Geschwindigkeit.

Anforderungen bezglich begleitender Software (alle diese Pakete wurden schon
auf FD-Serien verffentlicht):

  o @{" Reqtools " link DANKSAGUNG}-Library
  o @{" Xpk " link DANKSAGUNG}-Library
  o AmigaGuide-Library

@endnode
@node PROGRAMMSTART "PROGRAMMSTART"
                              PROGRAMMSTART 


Starten  Sie  den Editor durch einen Doppelklick auf das zugehrige Icon oder
durch   Eingabe   des  Programmnamens  (GOLDED:GOLDED)  in  einer  Shell.  In
Abhngigkeit  von  der  Einstellung fr automatisches Laden (AutoLaden, siehe
@{" Konfig/Diverses " link M7.15})  kann es passieren, da eine Datei geladen wird, auch ohne
da  ein  Filename  angegeben  wurde  - dies ist eine von GoldED's besonderen
Eigenschaften und kein Programmfehler ;-)

Schnellstarter 

Neben   dem  eigentlichen  Editor  steht  Ihnen  der  Schnellstarter  ED  zur
Verfgung.  Es  handelt  sich dabei um einen kleinen (4K) Vorsatz fr GoldED,
der  benutzt  werden  kann, ALS OB er selbst ein Editor wre. Sie knnen also
beispielsweise  'ED  Brief'  eingeben,  um  die  Datei  Brief zu edieren. Der
Vorteil  des  Quickstarters  ist  seine  Fhigkeit,  einen neuen Job an einen
eventuell   schon  laufenden  Editor  weiterzuleiten  -  was  extrem  schnell
geschieht.  Zudem  kann  der  Quickstarter  resident  gemacht werden (fr den
eigentliche  Editor trifft dies nicht zu). Den Sourcecode zu ED finden sie im
"GoldED:Tools/EDSource"-Verzeichnis.

Argumente 

Sowohl GoldED als auch der Schnellstarter akzeptieren nur vier Argumenttypen:
eine  Liste  von  Dateien,  die  geladen  werden  soll,  den  Namen  eines zu
benutzenden  Public-Screens  (nach dem SCREEN Schlsselwort), den Namen einer
Konfigurationsdatei   (CONFIG-Option)   und   schlielich   die  HIDE-Option.
SCREEN/CONFIG-Optionen knnen sowohl in Kommandozeilen als auch innerhalb von
Tooltypes  verwendet werden (Tooltypes sind Eintrge in GoldED-Icon, die ber
'Information...'  im  Workbench-Menu  gendert  werden  knnen;  benutzen sie
innerhalb  von  Tooltype-Eintrgen  keine  Anfhrungszeichen  um  Filenamen).
Beispiel:
                 GoldED s:startup-sequence CONFIG s:MeineEinstellungen

Geben  Sie  HIDE an, wenn Sie den Editor direkt beim Start in den Hintergrund
legen mchten (dabei drfen keine Dateinamen bergeben werden); GoldED wartet
dann auf Aktivierung durch eine spezielle Tastenkombination (@{" Hotkey " link M0.24}).

                 GoldED HIDE

Der  Schnellstarter  ED  untersttzt  zustzlich  eine  STICKY-Option  (siehe
unten).  Die  Schlsselworte  CONFIG/SCREEN werden dagegen von ihm ignoriert,
wenn  er  den  Editierauftrag  an  einen schon laufenden GoldED abgeben kann.
Beispielaufruf:

                 ED mail:answer CONFIG s:BBS.prefs STICKY

Der  Schnellstarter  ist  fr  synchrone  Operationen  entworfen  worden - er
entkoppelt  sich  nicht  von einer Shell, solange sie kein RUN benutzen (eine
Ausnahme   ist   der   Start   im  Hintergrund  per  HIDE-Option).  Wenn  die
STICKY-Option  nicht  benutzt  wird,  kehrt  der  GoldED-Aufruf  erst zurck,
nachdem  der  Editor komplett beendet wurde. Wenn STICKY angefhrt ist, kommt
der Schnellstarter zurck, sobald die beim Aufruf angegebene Datei ediert und
geschlossen wurde (der Editor selbst wird aber nicht zwangslufig beendet; es
geht  hier nur um den Schnellstarter). Ein mgliches Anwendungsgebiet ist der
Einsatz  von  GoldED  innerhalb eines Skriptes oder in einem Mail-System: das
Skript  bzw. das Mailsystem stoppen die weitere Abarbeitung, bis der Benutzer
die bergebene Datei wunschgem verndert und gespeichert hat.

Menu-Hilfe 

Das  Hilfe-System  des  Editors  basiert  auf der AmigaGuide-Library (FD) von
Commodore.  Ein  Doppelklick  auf  das 'Anleitung'-Icon gengt - das Dokument
wird  ber  AmigaGuide  angezeigt.  Unter  OS3.0 kann selbstverstndlich auch
'Multiview'  zum Lesen verwendet werden. GoldED selbst bietet eine Menu-Hilfe
an:  bettigen  Sie  die HELP-Taste whrend einer Menusauswahl, um Hilfstexte
zum entsprechenden Menupunkt abzurufen.

Sprache 

Die  Locale-Library  (ab  OS2.1)  wird hinsichtlich programmeigener Requester
untersttzt:  Sofern  Sie ber prefs/locale 'Deutsch' angewhlt haben, werden
hier   deutsche  Texte  benutzt.  Das  Format  von  Datums-/Zeitangaben  wird
ebenfalls  angepat.  Zur  Zeit  stehen  Englisch  und Deutsch zur Verfgung;
weitere   Sprachen   werden  mglichweise  in  Zukunft  verfgbar  sein.  Die
Locale-Einstellungen  haben  brigens keine Auswirkung auf Menus, da letztere
als  externe Dateien vorliegen und nicht Bestandteil des eigentlichen Editors
sind.   Verwenden   Sie   @{" Konfig/Menus " link M7.10},   um  Menus  zu  ndern/laden.  Das
mitgelieferte  Menu  steht sowohl in Deutsch als auch Englisch zur Verfgung.
Es  wird  im  Zuge  der  GoldED-Installation  eingerichtet.  Sie  knnen  mit
@{" Konfig/Menus " link M7.10} jederzeit ein neues Menu laden.

GUI  (Graphical User Interface = graphische Benutzerschnittstelle)

Das Benutzerinterface dieses Editor unterstzt das Look & Feel von OS2.0 bzw.
OS3.0. Die meisten Gadgets bieten Aktivierung per Tastatur an: unterstrichene
Buchstaben  in  der Gadgetbeschriftung markieren die entsprechende Taste. Sie
knnen also beispielsweise einen Schieberegler auch ohne Maus bedienen, indem
sie  die per Unterstrich angezeigte Taste bettigen. Drcken Sie gleichzeitig
SHIFT,  um  die  "Richtung" der nderung zu beeinflussen - also um etwa einen
Schieber  von rechts nach links und nicht (wie gewohnt) von links nach rechts
zu  bewegen.  Befindet  sich  der  Cursor  in einem Eingabefeld fr Texte, so
reicht  das  Bettigen  der  Taste  zur  Aktivierung  eines  anderen  Gadgets
normalerweise  nicht  aus  (der Tastendruck wrde im Eingabefeld erscheinen).
Halten  Sie  in  solchen  Fllen  einfach  gleizeitig  die rechte Amiga-Taste
gedrckt.


@endnode
@node MENUS_IM_BERBLICK "MENUS IM BERBLICK"
                              MENUS IM BERBLICK 

Aufgrund  weitgehender  Konfigurationsmglichkeiten  gibt  es bei GoldED kein
bestimmtes  Erscheinungsbild:  Farben,  Auflsung  oder Fonts, Funktionen und
Menus  -  all dies ist einstellbar. Dieser Text beschreibt den Editor so, wie
Sie  ihn  ursprnglich erhalten haben. Benutzen Sie @{" Konfig/Laden " link M7.19}, um andere
Einstellungen zu laden. Die Standard-Menus sind:

                     @{"  Projekt-Menu  " link PROJEKT-MENU} @{"  Kontrolle-Menu  " link KONTROLLE-MENU}
                     @{"  Block-Menu    " link BLOCK-MENU} @{"  Diverses-Menu   " link DIVERSES-MENU}
                     @{"  Layout-Menu   " link LAYOUT-MENU} @{"  Makros-Menu     " link MAKROS-MENU}
                     @{"  Suchen-Menu   " link SUCHEN-MENU} @{"  Konfig-Menu     " link KONFIG-MENU}


@endnode
@node PROJEKT-MENU "PROJEKT-MENU"
                                 PROJEKT-MENU 
                         Menubaum des Projekt-Menus 


           @{"  Projekt/ber GoldED    " link M0.0}   @{"  Projekt/Neuer Name       " link M0.13}
           @{"  Projekt/Benutzer       " link M0.1}   @{"  Projekt/Verzeichnis      " link M0.14}
           @{"  Projekt/Text lschen   " link M0.3}   @{"  Projekt/Sichern          " link M0.16}
           @{"  Projekt/Neues Fenster  " link M0.4}   @{"  Projekt/Sichern als      " link M0.17}
           @{"  Projekt/Laden          " link M0.6}   @{"  Projekt/Packen           " link M0.18}
           @{"  Projekt/schnell laden  " link M0.7}   @{"  Projekt/Sichern & Ende   " link M0.19}
           @{"  Projekt/Neu laden      " link M0.8}   @{"  Projekt/Schutzbits       " link M0.21}
           @{"  Projekt/Original laden " link M0.9}   @{"  Projekt/Drucken          " link M0.22}
           @{"  Projekt/Einfgen       " link M0.10}   @{"  Projekt/Ende             " link M0.24}
           @{"  Projekt/Anhngen       " link M0.11}


Das  Projekt-Menu  bietet  eine Vielzahl von Kommandos, die auf die eine oder
andere  Weise  mit  dem  Dateihandling  zu tun haben - insbesondere soweit es
grundlegende Ein-/Ausgabefunktionen betrifft (laden/speichern, drucken).


@endnode
@node M0.0 "Projekt/ber GoldED"
Projekt/ber GoldED of @{" PROJEKT-MENU " link PROJEKT-MENU}

Zeigt die Versionsnummer des Programms an. Daneben werden Ihnen auch noch der
Name des ARexx-Ports und der Name des benutzten Screens mitgeteilt. Haben Sie
den  Editor  so eingestellt, da ein eigener Bildschirm aufgemacht wird, dann
ist  dieser  Screen  immer  "ffentlich":  er  kann  von  anderen  Programmen
mitbenutzt   werden.  Beispiel:  

              SHELL  CON:0/11/640/100/Shell/screenGOLDED.1

...  ffnet  ein  Shell-Fenster  auf  GoldED's  Bildschirm  (man beachte, da
zwischen  "screen"  und dem folgenden Bilschirmnamen kein Leerzeichen steht).
Unter  @{" Konfig/Anzeige " link M7.9}  finden  Sie  weitere Informationen ber das Umleiten
anderer Programme auf den Screen des Editors.


@endnode
@node M0.1 "Projekt/Benutzer"
Projekt/Benutzer zu finden im @{" PROJEKT-MENU " link PROJEKT-MENU}

Hier  wird  Ihr  Name  angezeigt,  wenn  Sie ein registrierter Anwender diese
Programms sind. Ansonsten erscheint ein allgemeiner Urheberrechts-Vermerk.


@endnode
@node M0.3 "Projekt/Text lschen"
Projekt/Text lschen zu finden im @{" PROJEKT-MENU " link PROJEKT-MENU}

Lscht  den  Inhalt  des  aktuellen  Textfensters.  Sollte der Text verndert
worden  sein, wird eine Sicherheitsabfrage eingeschoben. Die Datei-Schutzbits
werden  dann  auf die Vorgabewerte (siehe @{" Konfig/Diverses " link M7.15}) und der Pfad auf
den  aktuellen  Pfad  zurckgesetzt. Dies ist normalerweise der Pfad, aus dem
heraus  sie den Editor gestartet haben. Der Textname wird auf "OhneName" bzw.
bei fehlender Locale-Library auf "Unnamed" gesetzt.


@endnode
@node M0.4 "Projekt/Neues Fenster"
Projekt/Neues Fenster zu finden im @{" PROJEKT-MENU " link PROJEKT-MENU}

ffnet  ein  weiteres  Fenster  fr  die  Texteingabe. Die Fensterabmessungen
werden  aus  der  Konfigurationsdatei  entnommen  (siehe @{" Konfig/Laden " link M7.19}). Das
Fenster wird auf dem Monitor zentriert, wenn "Zentrieren" (@{" Konfig/Diverses " link M7.15})
eingeschaltet  ist. Benutzen Sie @{" Konfig/Sichern " link M7.18}, um die Abmessungen und die
Lage  des  aktuellen  Fensters  als bevorzugte Fenstergre und bzw. Position
abzuspeichern.  Dieser  Editor  bietet Ihnen viele Funktionen im Zusammenhang
mit  der  Fensterverwaltung an. So ist es beispielsweise mglich, Fenster auf
dem  Bildschirm  optimal arrangieren zu lassen. AutoScroll-Bildschirme werden
dabei  voll  untersttzt:  Nur  der sichtbare Teil wird bercksichtigt. Unter
@{" Kontrolle/Arrangieren " link M4.13} finden Sie weitere Informationen zu diesem Thema.


@endnode
@node M0.6 "Projekt/Laden"
Projekt/Laden zu finden im @{" PROJEKT-MENU " link PROJEKT-MENU}

Lscht  den  vorhandenen Text (intern als @{" Projekt/Text lschen " link M0.3} realisiert),
fragt nach einer neuen Datei bzw. neuen Dateien und ld diese. Gegebenenfalls
erfolgt vor dem Lschen des bisherigen Textes noch eine Sicherheitsabfrage.

Mehrfachauswahl 

Wie  viele  andere  Requester  von GoldED bietet auch die Dateiauswahl dieses
Menus  Mehrfachauswahl an, d.h. Sie knnen mehr als eine Datei gleichzeit zur
Bearbeitung  auswhlen:  halten  Sie  bei der Auswahl einfach die SHIFT-Taste
gedrckt.  Die  Behandlung  der  Mehrfachauswahl  hngt  immer vom jeweiligen
Kontext  ab:  whrend  diese  Funktion  fr  jede  angewhlte Datei ein neues
Fenster  ffnet,  ld  beispielsweise  @{" Projekt/Anhngen " link M0.11} alle Dateien in ein
Fenster.

AppWindows 

GoldED's  Fenster  sind  sogenannte  AppWindows: es ist mglich, mit der Maus
Icons  von  Textdateien ber diese Fenster zu ziehen. Die zugehrigen Dateien
wrden  dann  alle  an  den  aktuellen  Text  angehngt. Mehrfachauswahl wird
untersttzt (SHIFT bei der Auswahl der Icons gedrckt halten).

Die  Ladefunktion  erkennt  automatisch  mit  XPK  gepackte Dateien, wenn die
XPK-Libraries auf Ihrem Rechner installiert sind. XPK ist ein Freeware-Paket,
das  einen  einheitlichen Standard zum (Ent-)Packen von Dateien auf dem Amiga
bereitstellt.  TAB's  (ASCII-Code  ist 8) werden beim Laden erkannt und durch
SPC   (Leerzeichen)   ersetzt.   Dazu   bietet   ihnen   @{" Konfig/Tabulatoren " link M7.1}
entsprechende   Einstellmglichkeiten.   Die   Lade-Funktion   benutzt  einen
(vergleichsweise    kleinen)   Ein/Ausgabepuffer,   um   die   erforderlichen
Operationen  mglichst  schnell abzuwickeln. Bentigen Sie hhere Performance
und  ist  Ihr  Rechner  mit  gengend  Speicher  ausgestattet,  so knnen Sie
alternativ auch @{" Projekt/Schnell laden " link M0.7} benutzen.

Direkt   nach   dem  Laden  werden  Texte  normalerweise  (@{" Konfig/Diverses " link M7.15}:
AutoFalten  EIN)  nach Faltmarkierungen durchsucht und entsprechend markierte
Textpassagen weggefaltet (siehe @{" Falten " link M4.7}). Dies geschieht noch bevor der Text
angezeigt   wird.   Sie   sollten   AutoFalten   ausschalten,  wenn  Sie  die
Falt-Eigenschaften  dieses  Editors  nicht  benutzen,  um  so  die Suche nach
Faltmarkierungen zu unterdrcken (und auf diese Weise etwas Zeit zu sparen).

Warnung: Laden Sie keine Binrdateien (Programme). GoldED ist ein Texteditor,
kein  Dateimonitor.  Er wird Dateien beim Laden auf eine Weise verndern, die
Texten   (aber   auf  keinen  Fall  Programmen)  angemessen  ist.  So  werden
beispielsweise  CR-Codes entfernt, TAB's substituiert oder das Executable-Bit
gelscht.


@endnode
@node M0.7 "Projekt/Schnell laden"
Projekt/Schnell laden zu finden im @{" PROJEKT-MENU " link PROJEKT-MENU}

Schnelles Laden 

Bei   dieser  Funktion  handelt  es  sich  um  eine  schelle  Alternative  zu
@{" Projekt/Laden " link M0.6}:  Geschwindigkeitsvorteil  bei groen Dateien bis zu 50%. Sie
bentigt  einen  (u.U.  sehr  groen)  IO-Buffer  von  exakt der Gre der zu
ladenden  Datei.  Bei  einer  400K-Datei  mssen  beispielsweise  kurzfristig
mindestens  900 K freier Speicher vorhanden sein (400 K als Buffer, ca. 500 K
zum  Speichern  des  Textes;  der  Buffer  wird  direkt nach dem Laden wieder
freigegeben). Im Unterschied zu der normalen Lade-Funktion werden TAB's nicht
erkannt  (und  nicht durch Leerzeichen ersetzt). Da GoldED selbst keine TAB's
schreibt   (ein   Zugestndnis   an   hhere   Geschwindigkeit),  fhrt  dies
normalerweise  nicht  zu irgendwelchen Nachteilen. Zudem ist eine berprfung
eingebaut,  die  die  ersten 1500 Zeichen jeder Datei untersucht und ggf. auf
normales Laden zurckschaltet, wenn dabei TAB's entdeckt werden.


@endnode
@node M0.8 "Projekt/Neu laden"
Projekt/Neu laden zu finden im @{" PROJEKT-MENU " link PROJEKT-MENU}

Ld  einen Text. Im Unterscheid zu @{" Projekt/Laden " link M0.6} wird fr den Text aber ein
neues Fenster geffnet - das aktuelle Textfenster wird nicht beeinflut.


@endnode
@node M0.9 "Projekt/Original laden"
Projekt/Original laden zu finden im @{" PROJEKT-MENU " link PROJEKT-MENU}

Ld das Original des gerade bearbeiteten Textes (sofern vorhanden). Verwenden
Sie  diesen Menueintrag, wenn Ihnen die zwischenzeitlich gemachten nderungen
nicht  zusagen  und  Sie den Ausgangszustand wieder herstellen mchten. Diese
Funktion benutzt "langsames" Laden (siehe @{" Projekt/Laden " link M0.6}).


@endnode
@node M0.10 "Projekt/Einfgen"
Projekt/Einfgen zu finden im @{" PROJEKT-MENU " link PROJEKT-MENU}

Fgt  eine  Datei  oder  mehrere  Dateien  vor  der  aktuellen Zeile ein. Ein
Filerequester  wird Sie nach den einzufgenden Dateien fragen. Halten Sie die
SHIFT-Taste  gedrckt,  wenn Sie mehr als eine Datei auswhlen mchten (siehe
@{" Mehrfachauswahl " link M0.6}).


@endnode
@node M0.11 "Projekt/Anhngen"
Projekt/Anhngen zu finden im @{" PROJEKT-MENU " link PROJEKT-MENU}

Hngt  eine oder mehrere Dateien an den aktuellen Text an - ein Filerequester
wird  sie  nach  den  Texten  fragen.  Diese Funktion kann gut dazu verwendet
werden,  mehrere kleine Dateien (etwa Kapitel eines Referats) zu einem groen
Text zusammenzuhngen.


@endnode
@node M0.13 "Projekt/Neuer Name"
Projekt/Neuer Name

Funktion  zum  ndern  des  Textnamens  -  Sie  werden nach einem neuen Namen
gefragt.  Hiervon  ist  nur  die  Kopie im Speicher betroffen. Der Name einer
eventuell vorhandenen Datei wird nicht beeinflut. Diese Funktion wird selten
gebraucht, da man zum Abspeichern einer Datei unter neuem Namen normalerweise
@{" Projekt/Sichern als " link M0.17} verwenden wrde.


@endnode
@node M0.14 "Projekt/Verzeichnis"
Projekt/Verzeichnis zu finden im @{" PROJEKT-MENU " link PROJEKT-MENU}

Mit  diesem  Menupunkt kann das "aktuelle Verzeichnis" gesetzt werden (direkt
nach  dem Editoraufruf ist dies das Verzeichnis, aus dem Sie GoldED augerufen
haben).   Diese   Einstellung   wird   von   vielen  Funktionen  ausgewertet.
Beispielsweise  wrde @{" Projekt/Neu laden " link M0.8} in der Dateiauswahl die Dateien des
aktuellen  Pfades  anzeigen.  Nur  wenige Funktionen werden diese Einstellung
vorstzlich  ignorieren  -  so  entnimmt  beispielsweise  @{" Projekt/Laden " link M0.6} die
Pfadinformation  dem  Namen  des  gerade  aktiven  Textes.  Setzen des Pfades
beeinflut  nicht die geffneten Fenster. Mit @{" Projekt/Text lschen " link M0.3} kann der
Pfad  eines (leeren) Fensters auf den aktuellen Pfad gesetzt werden. Benutzen
Sie  das Makro "Pfad bernehmen" aus dem @{" Makros-Menu " link MAKROS-MENU}, wenn Sie den Pfad des
gerade bearbeiteten Textes zum aktuellen Pfad machen mchten.


@endnode
@node M0.16 "Projekt/Sichern"
Projekt/Sichern zu finden im @{" PROJEKT-MENU " link PROJEKT-MENU}

Speichert  den  aktuellen Text unter dem Namen, der im Fenstertitel angezeigt
wird. Eine eventuell existierende ltere Version wird ohne besonderen Hinweis
berschrieben  (unabhngig  davon, ob das Schreibschutz-Bit gesetzt ist, oder
nicht).  Zweckmigerweise  sollten  Sie "*.bak erzeugen" (@{" Konfig/Diverses " link M7.15})
einschalten   -   dann  wird  vom  alten  Text  vor  dem  berschreiben  eine
Sicherheitskopie  angelegt.  Sie  knnen den Editor auch anweisen, regelmig
(etwa  alle 10 Minuten) eine Kopie anzulegen. Das Verzeichnis fr Backups ist
ebenso  wie  das  Intervall  unter  @{" Konfig/Diverses " link M7.15}  einstellbar. Wird kein
Verzeichnis  angegeben,  so  werden die Kopien im Verzeichnis des Textes (mit
der Endung ".bak") abgelegt.

Diese   Funktion   ist   fr   Texte   mit   Nur-Lese-Status   gesperrt,   um
unbeabsichtigtes   berschreiben   wichtiger   Dateien   (z.B.  Includes)  zu
vermeiden. QuickRef-Fenster siehe @{" QuickReferenz " link M3.12}) haben den Nur-Lese-Status.


@endnode
@node M0.17 "Projekt/Sichern als"
Projekt/Sichern als zu finden im @{" PROJEKT-MENU " link PROJEKT-MENU}

Alternative  zu  @{" Projekt/Sichern " link M0.16}:  hier werden Sie vor dem Abspeichern noch
nach  einem  Dateinamen gefragt. Selbstverstndlich knnen Sie den bisherigen
Dateinamen auch beibehalten.

Diese   Funktion   ist   fr   Texte   mit   Nur-Lese-Status   gesperrt,   um
unbeabsichtigtes   berschreiben   wichtiger   Dateien   (z.B.  Includes)  zu
vermeiden. QuickRef-Fenster siehe @{" QuickReferenz " link M3.12}) haben den Nur-Lese-Status.


@endnode
@node M0.18 "Projekt/Packen"
Projekt/Packen zu finden im @{" PROJEKT-MENU " link PROJEKT-MENU}

XPK-Untersttzung 

Speichert  den  gerade  bearbeiteten  Text komprimiert ab (und erreicht dabei
meist  eine  Reduzierung  um 50%). Kompressiosmodus und ggf. Kompressionsrate
knnen  unter  @{" Konfig/Diverses " link M7.15}  eingestellt werden. Diese Funktion bentigt
die  als  Freeware  verfgbaren  XPK-Libraries. Bitte beachten Sie, da nicht
jedes  Programm  gepackte  Dateien  lesen kann - insbesondere Compiler knnen
dies im allgemeinen nicht.

Diese   Funktion   ist   fr   Texte   mit   Nur-Lese-Status   gesperrt,   um
unbeabsichtigtes   berschreiben   wichtiger   Dateien   (z.B.  Includes)  zu
vermeiden. QuickRef-Fenster siehe @{" QuickReferenz " link M3.12}) haben den Nur-Lese-Status.


@endnode
@node M0.19 "Projekt/Sichern & Ende"
Projekt/Sichern & Ende zu finden im @{" PROJEKT-MENU " link PROJEKT-MENU}

Sichert   den  aktuellen  Text.  Das  zugehrige  Fenster  wird  anschlieend
geschlossen  (entspricht  @{" Projekt/Sichern " link M0.16}, gefolgt von @{" Projekt/Ende " link M0.24}). Mit
dem  Schlieen  des  letzten Fenster wird GoldED beendet. Sollte beim Sichern
des Textes ein Fehler auftreten, wird das Fenster nicht geschlossen.

Diese   Funktion   ist   fr   Texte   mit   Nur-Lese-Status   gesperrt,   um
unbeabsichtigtes   berschreiben   wichtiger   Dateien   (z.B.  Includes)  zu
vermeiden. QuickRef-Fenster siehe @{" QuickReferenz " link M3.12}) haben den Nur-Lese-Status.


@endnode
@node M0.21 "Projekt/Schutzbits"
Projekt/Schutzbits zu finden im @{" PROJEKT-MENU " link PROJEKT-MENU}

ffnet  Requester  zum  Setzen  der  Schutzbits  des aktuellen Textes. Nhere
Informationen  zu  deren  Bedeutung finden Sie in ihren AmigaDos-Handbuch. Im
allgemeinen sollten Sie das S-(Skript-)Bit fr Batch-Dateien setzen (also fr
Dateien,  die  mit dem Befehl EXECUTE abgearbeitet werden knnen; dazu gehrt
beispielsweise  s:user-startup),  die  anderen  Bits aber unverndert lassen.
nderungen  werden  erst  dann  dauerhaft  wirksam,  wenn  Sie  den Text auch
abspeichern.  Die Schutzbits werden nach jedem @{" Projekt/Text lschen " link M0.3} auf die
Vorgabewerte (siehe @{" Konfig/Diverses " link M7.15}) zurckgesetzt.


@endnode
@node M0.22 "Projekt/Drucken"
Projekt/Drucken zu finden im @{" PROJEKT-MENU " link PROJEKT-MENU}

Schickt  den  aktuellen  Text  zum  Drucker  'PRT:'.  Einige druckerbezogenen
Einstellungen  (etwa  Druckstil)  knnen  unter  @{" Konfig/Drucker " link M7.14} eingestellt
werden.   Ansonsten   werden   die   Drucker-Einstellungen   Ihrer  Workbench
bernommen.  BesitzerInnen  von  DeskJet/LaserJet-kompatiblen  Gerten knnen
Ausdrucke   auch   ber   das   HiSpeed-Programm  (siehe  @{" Diverses/HiSpeed " link M5.17})
abwickeln.  Dort  stehen  wesentlich  komplexere Optionen zur Verfgung (etwa
Buchdruck  im A5-Format). HiSpeed ist ein externes Sharewareprogramm, das bei
einer GoldED-Pro-Registrierung im Paket enthalten ist.


@endnode
@node M0.24 "Projekt/Ende"
Projekt/Ende zu finden im @{" PROJEKT-MENU " link PROJEKT-MENU}

Schliet  das  aktuelle  Fenster.  Beendet GoldED, nachdem das letzte Fenster
geschlossen  wurde.  Wurde  der  Text  verndert, so werden Sie zuvor um eine
Besttigung  gebeten  -  ansonsten  erfolgt  der  Ausstieg direkt (unabhngig
davon,  ob  Sie  Programmeinstellungen  verndert  wurde  -  also ggf. vorher
@{" Konfig/Sichern " link M7.18} aufrufen).

GoldED's  Speicherverwaltung  ist  weitgehend asynchron - Sie mssen nach dem
Schlieen  eines  Fensters  nicht  wie  bei  einigen anderen Editoren auf die
Freigabe des Speicher warten: dies wird von einem zweiten Task im Hintergrund
erledigt.  Es  ist  normal,  wenn  ihnen  der  Rechner  whrend dieser Zeit -
insbesondere  bei  groen  Textspeichern  (200 KB und mehr) - etwas langsamer
vorkommt.

HotKey 

Ist die HotKey-Untersttzung (siehe @{" Konfig/Diverses " link M7.15}) eingeschaltet, so wird
GoldED  auch  nach  dem Schlieen des letzten Fensters nicht komplett aus dem
Speicher  entfernt. Stattdesssen wird das Programm weitgehend inaktiviert und
dann  nur  noch  auf eine bestimmte Tastenkombination (HotKey) warten: Rechte
ALT-Taste + rechte Amiga-Taste + RETURN. Erst nach Eingabe dieser Kombination
wird  das Programm wieder aktiv und ffnet ein neues Fenster. Alternativ kann
GoldED   auch   ber   das   Commodities-Exchange-Programm   Ihrer  Workbench
aktiviert/deaktiviert  werden.  Der  Vorteil eines Editors im Hintergrund ist
die   unmittelbare  Verfgbarkeit  des  Programms  ohne  lngere  Ladezeiten.
Nachteil ist der ewtas hhere Speicherverbrauch, so da sich auf Rechnern mit
wenig Speicher (< 2 MB) diese Option nicht immer empfiehlt.



@endnode
@node BLOCK-MENU "BLOCK-MENU"
                                  BLOCK-MENU 
                            Menubaum des Block-Menus 


           @{"  Block/Markieren      " link M1.0}   @{"  Block/Spalte einfgen " link M1.12}
           @{"  Block/Markierung aus " link M1.1}   @{"  Block/Text anhngen   " link M1.13}
           @{"  Block/Ausschneiden   " link M1.3}   @{"  Block/Spaltentext     " link M1.14}
           @{"  Block/Kopie anlegen  " link M1.4}   @{"  Block/Einrcken       " link M1.16}
           @{"  Block/Einfgen       " link M1.5}   @{"  Block/Sortieren       " link M1.17}
           @{"  Block/Kopieren       " link M1.7}   @{"  Block/Gro            " link M1.19}
           @{"  Block/Lschen        " link M1.8}   @{"  Block/Klein           " link M1.20}
           @{"  Block/Verschieben    " link M1.9}   @{"  Block/Sichern als     " link M1.22}
           @{"  Block/Spalte lschen " link M1.11}   @{"  Block/Drucken         " link M1.23}


Alle  Funktionen  dieses  Menus stehen im Zusammenhang mit der Handhabung von
"Blcken"  -  darunter verstehen wir eine oder mehrere markierte Zeilen eines
Textes.  Zum markieren von Zeilen werden i.d.R. entsprechende Menupunkte oder
Tastenkombinationen verwendet (rechte Amiga-Taste und B oder H). Daneben kann
auch  die  Maus zum Markieren verwendet halt: halten Sie den linken Mausknopf
gedrckt, whrend Sie den Mauszeiger ber die gewnschten Zeilen bewegen. Sie
knnen  pro  Text nur einen Block markieren. Blockmarkierungen arbeiten z.Zt.
noch  zeilenweise.  Es ist nicht mglich, einzelnen Zeilenteile zu markieren.
Verwenden  Sie  ersatzweise  ein  externes  Programm  wie PowerSnap (FD), bis
buchstabenweises Markieren direkt in GoldED verfgbar ist.


@endnode
@node M1.0 "Block/Markieren"
Block/Markieren zu finden im @{" BLOCK-MENU " link BLOCK-MENU}

Funktion  zum Markieren von Blockanfang bzw. Blockende. Der Editor merkt sich
die  aktuelle  Zeile  als Blockanfang, wenn Sie diese Funktion zum ersten Mal
aufrufen  (und zur Zeit kein Block markiert ist). Mit dem zweiten Aufruf wird
dann  das  Blockende  gesetzt. Alle Zeilen zwischen Blockanfang und Blockende
werden   daraufhin   optisch   hervorgehoben.  Mit  weiteren  Aufufen  dieses
Menupunktes  knnen Anfang und Ende der Markierung verschoben werden: ist der
Cursor  bei  diesen Aufrufen dem Blockanfang nher als dem Blockende, so wird
der  Blockanfang  neu  gesetzt  -  andernfalls wird das Blockende verschoben.
Benutzen  Sie @{" Block/Markierung aus " link M1.1}, um die bisherige Markierung vollstndig
aufzuheben.


@endnode
@node M1.1 "Block/Markierung aus"
Block/Markierung aus zu finden im @{" BLOCK-MENU " link BLOCK-MENU}

Entfernt  die  mit  @{" Block/Markieren " link M1.0}  gesetzte  Blockmarkierung im aktuellen
Text,  so  da  nach  dem  Aufruf  dieser Funktion kein Textteil mehr optisch
hervorgehoben ist.


@endnode
@node M1.3 "Block/Ausschneiden"
Block/Ausschneiden zu finden im @{" BLOCK-MENU " link BLOCK-MENU}

Schneidet  die mit @{" Block/Markieren " link M1.0} ausgewhlten Zeilen aus dem Text aus und
legt sie in einem unsichtbaren Zwischenspeicher (dem @{" Clipboard " link M1.5}) ab. Aus dem
Clipboard  kann  der  ausgeschnittene Text jederzeit wieder angerufen werden;
innerhalb  von GoldED mit @{" Block/Einfgen " link M1.5}. Da das Clipboard ein systemweiter
Standard  ist,  knnen  Sie  auch Daten aus GoldED-Texten ausschneiden und in
anderen Programmen (die den Clipboard-Standard untersttzen) wieder einfgen;
Shell-Fenster  bieten  dazu  die Tastenkombination Amiga+V an (sofern whrend
der    Startup-Sequenz   das   Programm   ConClip   gestartet   wurde).   Aus
Geschwindigkeitsgrnden     sollte     diese     Menufunktion    nicht    zum
Verschieben/Kopieren    von    Textpassagen    innerhalb    eines   einzelnen
GoldED-Dokumentes verwendet werden; @{" Block/Kopieren " link M1.7} bzw. @{" Block/Verschieben " link M1.9}
knnen derartige Aufgaben wesentlich effizienter erledigen.


@endnode
@node M1.4 "Block/Kopie anlegen"
Block/Kopie anlegen zu finden im @{" BLOCK-MENU " link BLOCK-MENU}

Legt  eine  Kopie der markierten Zeilen im Zwischenspeicher (@{" Clipboard " link M1.5}) ab.
Entspricht  prinzipiell  @{" Block/Ausschneiden " link M1.3}  -  allerdings  werden hier die
Zeilen  im  Zwischenspeicher  abgelegt,  ohne aus dem Text selbst entfernt zu
werden.  Aus  dem  Zwischenspeicher kann der kopierte Text von jedem Programm
abgerufen  werden,  das  den  Clipboard-Standard  untersttzt  (im Rahmen von
GoldED etwa mit @{" Block/Einfgen " link M1.5}).


@endnode
@node M1.5 "Block/Einfgen"
Block/Einfgen zu finden im @{" BLOCK-MENU " link BLOCK-MENU}

Fgt  den  Inhalt des Zwischenspeichers (Clipboard) im aktuellen Text vor der
aktuellen  Zeile  ein.  Der Editor wird mit einem "Clipbaod-Fehler" auf einen
leeren Zwischenspeicher hinweisen.

Clipboard 

Das  Clipboard  ist  ein Standardmechanismus zum Austausch von Daten zwischen
verschiedenen  Programmen  (letzlich  verbirgt  sich hinter dem Clipboard das
logische  Verzeichnis "CLIPS:"). Das Clipboard bietet zur Ablage verschiedene
Speicherpltze    ("Units")    an,   so   da   dort   gleichzeitig   mehrere
Informationsblcke  aufbewahrt  werden  knnen.  Zum  Datenaustausch zwischen
Programmen wird blicherweise Unit 0 benutzt - GoldED kann aber auch auf alle
anderen Units zugreifen (siehe @{" CLIP " link CLIP}-Befehl)). Ablagen im Clipboard erfolgen
immer  im IFF-Format, so da allen zugreifenden Programmen das Format bekannt
ist.  GoldED  untersttzt  (liest/schreibt)  dabei  das  IFF/FTXT-Format (ein
IFF-Format  fr  Texte).  Lesezugriffe  auf  das  Clipboard  (z.B. mit dieser
Funktion) lschen den Clipboard-Inhalt nicht; Sie knnen mit @{" Block/Einfgen " link M1.5}
den Clipboard-Inhalt also beliebig oft in Ihren Text einfgen.


@endnode
@node M1.7 "Block/Kopieren"
Block/Kopieren zu finden im @{" BLOCK-MENU " link BLOCK-MENU}

Kopiert   die   mit  @{" Block/Kopieren " link M1.7}  markierten  Zeilen  vor  die  aktuelle
Cursorposition.  Diese  Funktion  kann nur Textteile innerhalb eines Fensters
kopieren.  Verwenden Sie @{" Block/Kopie anlegen " link M1.4}/@{" Block/Einfgen " link M1.5}, um von einem
Fenster in ein anderes Fenster zu kopieren.


@endnode
@node M1.8 "Block/Lschen"
Block/Lschen zu finden im @{" BLOCK-MENU " link BLOCK-MENU}

Lscht   die   mit  @{" Block/Markieren " link M1.0}  ausgewhlten  Zeilen.  Eine  derartige
Operation kann nicht rckgngig gemacht werden, so da es i.A. gnstiger ist,
mit  @{" Block/Ausschneiden " link M1.3}  zu  arbeiten (dann knnen mit @{" Block/Einfgen " link M1.5} die
gelschten  Zeilen  zurckgeholt werden). Allerdings sind jene Funktion etwas
langsamer.


@endnode
@node M1.9 "Block/Verschieben"
Block/Verschieben zu finden im @{" BLOCK-MENU " link BLOCK-MENU}

Verschiebt die mit @{" Block/Markieren " link M1.0} ausgewhlten Zeilen innerhalb des Textes
vor  die  aktuelle Cursorposition (verwenden Sie @{" Block/Ausschneiden " link M1.3} gefolgt
von @{" Block/Einfgen " link M1.5}, um Passagen zwischen Fenstern zu verschieben).


@endnode
@node M1.11 "Block/Spalte lschen"
Block/Spalte lschen zu finden im @{" BLOCK-MENU " link BLOCK-MENU}

Spalten lschen 

Lscht  die  "aktuelle"  Spalte  (also  die  Spalte,  in  der sich der Cursor
befindet)  aus allen markierten Zeilen. Bewegen Sie den Cursor zur Spalte 10,
wenn  Sie  die  10. Spalte aller markierter Zeilen entfernen mchten. Mchten
Sie lediglich die Einrckung eines Block verndern, so wre @{" Block/Einrcken " link M1.16}
besser geeignet - dann besteht nicht die Gefahr, da Sie versentlich wichtige
Textteile lschen, da nur fhrende Leerzeichen entfernt werden.


@endnode
@node M1.12 "Block/Spalte einfgen"
Block/Spalte einfgen zu finden im @{" BLOCK-MENU " link BLOCK-MENU}

Spalten einfgen 

Fgt  eine  Leerspalte  in alle mit @{" Block/Markieren " link M1.0} ausgewhlten Spalten an
der  aktuellen  Cursorposition  ein. Bewegen Sie beispielsweise den Cursor in
Spalte  40,  um  in  allen  markierten  Zeilen  vor  dem  40  Buchstaben  ein
Leerzeichen einzufgen. Typisches Anwendungsgebiet: Tabellen gestalten.


@endnode
@node M1.13 "Block/Text anhngen"
Block/Text anhngen zu finden im @{" BLOCK-MENU " link BLOCK-MENU}

Sie  werden  nach  einem Text gefragt, der dann an alle mit @{" Block/Markieren " link M1.0}
ausgewhlten Zeilen angehngt wird. Geben Sie beispielsweise als Text ";" an,
so  werden  alle Zeilen mit einem ";" abgeschlossen. Beispielanwendung: Einen
mit  @{" Block/Einfgen " link M1.5}  aus  einem  anderen  Programm  importierten  Text  mit
Anfhrungszeichen versehen.


@endnode
@node M1.14 "Block/Spaltentext"
Block/Spaltentext zu finden im @{" BLOCK-MENU " link BLOCK-MENU}

Fgt  eine  Zeichenkette in alle mit @{" Block/Markieren " link M1.0} ausgewhlten Zeilen ab
der  aktuellen  Cursorposition  ein.  Beispiel:  Markieren Sie einige Zeilen,
bewegen  Sie den Cursor zu Spalte 1 und rufen Sie dann diese Funktion auf. Im
erscheinenden  Requester  geben  Sie  als einzufgende Zeichenkette "extern "
ein.  Daraufhin  wird  in  allen  markierten Zeilen an Spalte 1 ein "extern "
eingefgt. Typisches Anwendungsgebiet: Tabellen (Einfgen von "|" ergibt eine
vertikale Linie).


@endnode
@node M1.16 "Block/Einrcken"
Block/Einrcken zu finden im @{" BLOCK-MENU " link BLOCK-MENU}

Einrcken 

ndert   die   Einrckung  der  mit  @{" Block/Markieren " link M1.0}  ausgewhlten  Zeilen.
Verwenden  Sie  die  Pfeilgadgets,  um  den  markierten Block nach links bzw.
rechts  zu bewegen. Als Schrittweite fr die Einrckung wird der eingestellte
Wert  fr  TAB's  benutzt  (@{" Konfig/Tabulatoren " link M7.1}). Diese Funktion ist in zwei
Geschwindigkeiten auch direkt ber die Tastatur abrufbar (@{" Cursortasten " link CURSORTASTEN}).


@endnode
@node M1.17 "Block/Sortieren"
Block/Sortieren zu finden im @{" BLOCK-MENU " link BLOCK-MENU}

Sortiert  die  mit  @{" Block/Markieren " link M1.0} ausgewhlten Zeilen alphabetisch. Gro-
bzw. Kleinschreibung wird von dieser Funktion ignoriert.


@endnode
@node M1.19 "Block/Gro"
Block/Gro zu finden im @{" BLOCK-MENU " link BLOCK-MENU}

Wandelt  alle  Zeichen  in  den  mit @{" Block/Markieren " link M1.0} ausgewhlten Zeilen in
Grobuchstaben  um.  Greift auf die Locale-Library (sofern vorhanden) zurck,
um  nicht-ASCII-Zeichen (z.B. "") korrekt zu wandeln. Die Locale-Library ist
erst  ab  OS 2.1 Bestandteil des Betriebssystems - unter OS2.04 ist sie nicht
verfgbar.


@endnode
@node M1.20 "Block/Klein"
Block/Klein zu finden im @{" BLOCK-MENU " link BLOCK-MENU}

Wandelt  alle  Zeichen  in  den  mit @{" Block/Markieren " link M1.0} ausgewhlten Zeilen in
Kleinbuchstaben  um. Greift auf die Locale-Library (sofern vorhanden) zurck,
um  nicht-ASCII-Zeichen (z.B. "") korrekt zu wandeln. Die Locale-Library ist
erst  ab  OS 2.1 Bestandteil des Betriebssystems - unter OS2.04 ist sie nicht
verfgbar.


@endnode
@node M1.22 "Block/Sichern als"
Block/Sichern als zu finden im @{" BLOCK-MENU " link BLOCK-MENU}

Speichert  die  mit  @{" Block/Markieren " link M1.0}  ausgewhlten Zeilen (Sie werden zuvor
nach  dem gewnschten Dateinamen gefragt). Geht es Ihnen um den Austausch von
Daten  mit  einem  anderen  Text,  so  ist  im  allgemeinen  der Weg ber das
@{" Clipboard " link M1.5} vorzuziehen. Allerdings wird letzteres nicht von allen Programmen
untersttzt.


@endnode
@node M1.23 "Block/Drucken"
Block/Drucken zu finden im @{" BLOCK-MENU " link BLOCK-MENU}

Druckt  die  mit  @{" Block/Markieren " link M1.0} ausgewhlten Zeilen. Es wird der ber die
Workbench-Preferences  eingestellte  Drucker  verwendet. Einige Attribute der
Ausgabe  knnen  auch  direkt  im  Editor  unter @{" Konfig/Drucker " link M7.14} eingestellt
werden.



@endnode
@node LAYOUT-MENU "LAYOUT-MENU"
                                 LAYOUT-MENU 
                             Menubaum des Layout 


          @{"  Layout/rechter Rand      " link M2.0} @{"  Layout/Block zentriert " link M2.7}
          @{"  Layout/WordWrap an/aus   " link M2.2} @{"  Layout/Blocksatz       " link M2.9}
          @{"  Layout/Block bndig      " link M2.4} @{"  Layout/linksbndig     " link M2.10}
          @{"  Layout/Block links       " link M2.5} @{"  Layout/rechtsbndig    " link M2.11}
          @{"  Layout/Block rechts      " link M2.6} @{"  Layout/zentriert       " link M2.12}


Formatierfunktionen 

Alle  Funktionen  diese  Menus  hngen auf die eine oder andere Weise mit der
Formatierung  von  Texten  zusammen. Bei der Bearbeitung von Programmen - dem
Anwendungsschwerpunkt  von  GoldED  - werden sie nicht bentigt, dafr knnen
sie beim Bearbeiten normaler Texte (etwa Ihrer E-Mail) recht ntzlich sein.

Paragraph vs. Block 

Einige   Formatier-Funktionen   sind  eigentlich  Block-Funktionen,  die  der
bersicht  halber  in dieses Menu aufgenommen wurden: Sie wirken sich nur auf
mit  @{" Block/Markieren " link M1.0}  ausgewhlte  Zeilen aus. Andere beziehen sich auf den
"aktuelle Abschnitt" des bearbeiteten Textes: Sie knnten etwa den Cursor auf
den  folgenden  Stern  "*"  setzen  und  dann  @{" Layout/linksbndig " link M2.10} aufrufen.
Daraufhin wrden alle Zeilen zwischen "Einge Formatierfunktionen ..." (Anfang
dieses  Abschnittes)  und dem Ende dieses Abschnittes linksbndig formatiert.
Dabei  werden  Leerzeilen  vom  Editor  als  Begrenzungen  eines  Abschnittes
gewertet.  Bitte  beachten  Sie,  da  Zeilen  u.U. wie Leerzeilen erscheinen
knnen,  tatschlich  aber  nicht  leer  sind,  sondern  mehrere  Leerzeichen
enthalten  (dies  betrifft  i.d.R.  nur  importierte  Texte anderer Editoren;
GoldED  entfernt  automatisch  berflssige  Leerzeichen).  Derartige  Zeilen
gelten NICHT als Absatzbegrenzungen.


@endnode
@node M2.0 "Layout/Rechter Rand"
Layout/Rechter Rand zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Setzt  den  rechten  Rand  auf  die  aktuelle Cursorspalte. Befindet sich der
Cursor  zum  Zeitpunkt  des Funktionsaufrufes beispielsweise in Spalte 80, so
wird  der  Rand  auf  80  Zeichen  gesetzt.  Die  Randwerte werden von vielen
Layoutfunktionen  wie WordWrap ausgewertet, sie sind aber nicht als Grenze zu
verstehen, ber die man nicht hinausschreiben kann.


@endnode
@node M2.2 "Layout/WordWrap an/aus"
Layout/WordWrap an/aus zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

WordWrap 

Schaltet  den  WordWrap-Modus  ein/aus.  Die  aktuelle  Einstellung  kann der
Titelzeile  des  Bildschirms  entnommen werden (entweder WRAP oder NORM). Ist
der   WordWrap-Modus   eingeschaltet,   fgt  der  Editor  selbstttig  einen
Zeilenvorschub ein, sobald Sie beim Schreiben den rechten Rand erreichen (und
zieht  dabei  ggf.  Satzteile  in  die  neue  Zeile, um das berschreiben des
eingestellten  Randes  zu  vermeiden).  Auf  Wunsch  wird der Text nach einem
automatisch  eingefgten  Zeilenvorschub auch neu umgebrochen (dazu wre 'neu
formatieren'  im  @{" Konfig/Layout " link M7.12}-Requester einzuschalten). Der WorWrap-Modus
bietet  einigen  Komfort  whrend der Bearbeitung "normaler" Texte. Er sollte
aber unbedingt ausgeschaltet werden, wenn Sie es mit formatierte Daten zu tun
haben (Programme, Tabellen), um unerwnschtes Formatieren zu vermeiden.


@endnode
@node M2.4 "Layout/Block bndig"
Layout/Block bndig zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Formatiert  die  mit @{" Block/Markieren " link M1.0} ausgewhlten Zeilen durch Einfgen von
Leerzeichen  so, da der Text links und rechts bndig erscheint. Leere Zeilen
werden  dabei  nicht  entfernt,  die Absatzstruktur bleibt also erhalten. Die
gewnschte  Blattaufteilung  (Rnder)  kann  mit  @{" Konfig/Layout " link M7.12} eingestellt
werden.


@endnode
@node M2.5 "Layout/Block links"
Layout/Block links zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Formatiert  die  mit @{" Block/Markieren " link M1.0} ausgewhlten Zeilen durch Einfgen von
Leerzeichen  so,  da  der  Text  linksbndig  erscheint (Flatterrand auf der
rechten  Seite). Leere Zeilen werden dabei nicht entfernt, die Absatzstruktur
bleibt  also  erhalten.  Die  gewnschte  Blattaufteilung  (Rnder)  kann mit
@{" Konfig/Layout " link M7.12} eingestellt werden.


@endnode
@node M2.6 "Layout/Block rechts"
Layout/Block rechts zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Formatiert  die  mit @{" Block/Markieren " link M1.0} ausgewhlten Zeilen durch Einfgen von
Leerzeichen  so,  da  der  Text  rechtsbndig erscheint (Flatterrand auf der
linken  Seite).  Leere Zeilen werden dabei nicht entfernt, die Absatzstruktur
bleibt  also  erhalten.  Die  gewnschte  Blattaufteilung  (Rnder)  kann mit
@{" Konfig/Layout " link M7.12} eingestellt werden.


@endnode
@node M2.7 "Layout/Block zentriert"
Layout/Block zentriert zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Formatiert  die  mit  @{" Block/Markieren " link M1.0}  ausgewhlten Zeilen so, da der Text
zentriert   innerhalb   der  durch  die  Randeinstellungen  (@{" Konfig/Layout " link M7.12})
vorgegebenen Grenzen erscheint. Leere Zeilen werden dabei nicht entfernt, die
Absatzstruktur  bleibt also erhalten. Die gewnschte Blattaufteilung (Rnder)
kann mit @{" Konfig/Layout " link M7.12} eingestellt werden.


@endnode
@node M2.9 "Layout/Blocksatz"
Layout/Blocksatz zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Formatiert  den  aktuellen  Abschnitt  (siehe  @{" Paragraph  vs.  Block " link LAYOUT-MENU}  durch
Einfgen  von Leerzeichen so, da der Text links und rechts bndig erscheint.
Die  letzte  Zeile  eines  Absatztes  (also  die  Zeile  vor  der  den Absatz
abschlieenden  Leerzeile)  ist  davon  nicht betroffen: sie wird linksbndig
formatiert.  Die gewnschte Blattaufteilung (Rnder) kann mit @{" Konfig/Layout " link M7.12}
eingestellt werden.


@endnode
@node M2.10 "Layout/Linksbndig"
Layout/Linksbndig zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Formatiert  den  aktuellen  Abschnitt  (siehe  @{" Paragraph  vs.  Block " link LAYOUT-MENU}  durch
Einfgen  von Leerzeichen so, da der Text linksbndig erscheint (Flatterrand
auf  der  rechten  Seite).  Die  gewnschte Blattaufteilung (Rnder) kann mit
@{" Konfig/Layout " link M7.12} eingestellt werden.


@endnode
@node M2.11 "Layout/Rechtsbndig"
Layout/Rechtsbndig zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Formatiert  den  aktuellen  Abschnitt  (siehe  @{" Paragraph  vs.  Block " link LAYOUT-MENU}  durch
Einfgen von Leerzeichen so, da der Text rechtsbndig erscheint (Flatterrand
auf  der  linken  Seite).  Die  gewnschte  Blattaufteilung (Rnder) kann mit
@{" Konfig/Layout " link M7.12} eingestellt werden.


@endnode
@node M2.12 "Layout/zentriert"
Layout/zentriert zu finden im @{" LAYOUT-MENU " link LAYOUT-MENU}

Formatiert  den  aktuellen Abschnitt (siehe @{" Paragraph vs. Block " link LAYOUT-MENU} so, da der
Text  zentriert  innerhalb  der durch die Randeinstellungen (@{" Konfig/Layout " link M7.12})
vorgegebenen  Grenzen erscheint. Die gewnschte Blattaufteilung (Rnder) kann
mit @{" Konfig/Layout " link M7.12} eingestellt werden.



@endnode
@node SUCHEN-MENU "SUCHEN-MENU"
                                 SUCHEN-MENU 
                          Menubaum des Suchen-Menus 


            @{"  Suchen/Suchen            " link M3.0} @{"  Suchen/Referenz...        " link M3.13}
            @{"  Suchen/Weitersuchen      " link M3.1} @{"  Suchen/Ergnzen           " link M3.14}
            @{"  Suchen/Vorheriges        " link M3.2} @{"  Suchen/ASCII-Tabelle      " link M3.16}
            @{"  Suchen/Ersetzen          " link M3.4} @{"  Suchen/ASCII einfgen     " link M3.17}
            @{"  Suchen/Weiter            " link M3.5} @{"  Suchen/ASCII-Code zeigen  " link M3.18}
            @{"  Suchen/Zhlen            " link M3.7} @{"  Suchen/Zeichensatz        " link M3.19}
            @{"  Suchen/Prfe             " link M3.9} @{"  Suchen/Code einfgen      " link M3.21}
            @{"  Suchen/Passende Klammer  " link M3.10} @{"  Suchen/Zeichen gro-klein " link M3.22}
            @{"  Suchen/Referenz          " link M3.12} @{"  Suchen/Funktionen         " link M3.24}


@endnode
@node M3.0 "Suchen/Suchen"
Suchen/Suchen zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

ffnet  einen  Requester,  in  dem  eine  zu suchende Zeichenkette eingegeben
werden  kann.  Diese  Funktion  wird  nur den aktuellen Text durchsuchen (zum
Suchen  ber  Dateigrenzen  hinweg  wre  @{" Diverses/Filter " link M5.3}  verwendbar). Sie
knnen whlen, ob Gro- und Kleinschreibung beachtet werden sollen. Bettigen
Sie  das  OK-Gadget, um nach dem nchste Auftreten der Zeichenkette suchen zu
lassen (also ab der aktuellen Cursorposition); mit "rckwrts" kann ebenfalls
ab  Cursorposition  -  aber  in  entgegengesetzter Richtung - gesucht werden.
Schlielich  ist  mit  dem  "ab  Start"-Gadget  auch  das erste Auftreten der
Zeichenkette bestimmbar.

History 

Mit  dem  Pfeil-Gadget  wird  eine  Auswahlliste  aufgerufen, die die letzten
Zeichenketten  enthlt, nach denen gesucht wurde. Mchten Sie nach einem Text
suchen,  den  Sie  frher schon einmal eingegeben hatten, knnen Sie ihn hier
i.d.R.  wiederfinden  und  damit schnell auswhlen. Das Wort unter dem Cursor
wird ebenfalls angeboten.


@endnode
@node M3.1 "Suchen/Weitersuchen"
Suchen/Weitersuchen zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

Sucht  das  nchste  Auftreten  des  zuletzt unter @{" Suchen/Suchen " link M3.0} eingegeben
Suchmusters (ab der aktuellen Cursorposition).


@endnode
@node M3.2 "Suchen/Vorheriges"
Suchen/Vorheriges zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

Sucht  das nchste Auftreten des unter @{" Suchen/Suchen " link M3.0} eingegeben Suchmusters
(beginnend ab der aktuellen Cursorposition) in Richtung Textanfang.


@endnode
@node M3.4 "Suchen/Ersetzen"
Suchen/Ersetzen zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

ffnet  einen  Requester,  in  dem  Sie  einen  zu  suchenden  Text  und  den
gewnschten Ersatz eintragen knnen. Je nach Wunsch werden auf der Suche nach
der  eingegebenen Zeichenkette Gro/Klein-Schreibung beachtet oder ignoriert.
Verlassen  Sie die Auswahl mit dem "ALLE"-Gadget, so wird jedes Vorkommen des
Suchtextes  gegen  den  Ersatztext  ausgetauscht.  Mit "Block" wrden Sie das
Austauschen  auf  die  markierten  Zeilen (s. @{" Block/Markieren " link M1.0}) beschrnken,
whrend  "Nchstes" nur das nchste Auftreten des Suchtextes bestimmt und ihn
durch   den   Ersatztext   austauscht.   Mit   den  Pfeil-Gadgets  neben  den
Eingabefeldern  kann  eine  "History"  der  letzten Eingabe abgerufen werden;
siehe dazu auch @{" Suchen/Suchen " link M3.0}.


@endnode
@node M3.5 "Suchen/Weiter"
Suchen/Weiter zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

Sucht  ab  Cursorposition  nach  dem  nchsten  Auftreten  des Suchtextes und
tauscht  ihn  gegen den Ersatztext aus. Diese beiden Zeichenketten sind unter
@{" Suchen/Ersetzen " link M3.4} einstellbar.


@endnode
@node M3.7 "Suchen/Zhlen"
Suchen/Zhlen zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

ffnet  einen  Requester,  in  dem  eine  zu zhlende Zeichenkette eingegeben
werden  kann.  Diese  Funktion  wird  nur den aktuellen Text durchsuchen. Sie
knnen whlen, ob dabei Gro- und Kleinschreibung beachtet werden sollen.


@endnode
@node M3.9 "Suchen/Prfe"
Suchen/Prfe zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

Prft  die  Klammerung  (runde Klammern) in der aktuellen Zeile. Geprft wird
sowohl  auf  einwandfreie  Schachtelung als auch korrekte Anzahl an Klammern.
Klammern,  die  in  Zeichenketten  auftreten,  werden  erkannt  und  von  der
Bewertung ausgeschlossen.


@endnode
@node M3.10 "Suchen/Passende Klammer"
Suchen/Passende Klammer zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

Positioniert  den  Cursor  auf dem Gegenstck zur Klammer, die sich unter dem
Cursor  befindet;  erkannt  werden  diverse Klammerntypen. Diese Funktion ist
sehr  ntzlich,  um  die korrekte Klammerung in Programmtexten zu berprfen.
Beispiel  (C-Programm):  Positionieren  Sie  den Cursor ber der einleitenden
geschweiften  Klammer  "{"  einer  Funktion und rufen Sie dann diese Funktion
zweimal  auf  -  befindet  sich der Cursor danach nicht wieder ber derselben
Klammer, stimmt die Schachtelung nicht.


@endnode
@node M3.12 "Suchen/Referenz"
Suchen/Referenz zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

QuickReferenz 

Versucht  einen  Hilfstext  fr das Wort unter dem Cursor zu ffnen. Beispiel
(C-Programm): Positionieren Sie den Cursor ber dem Strukturnamen "RastPort",
um   dann  diese  Funktion  aufzurufen.  Unter  der  Voraussetzung,  da  das
Referenz-Sytem  installiert  wurde (s.u.), wird GoldED dann die Include-Datei
"graphics.h"  ffnen  (wo diese Struktur definiert ist) und die Zeile mit der
RastPort-Definition  anspringen. Die geffnete Referenz-Datei hat automatisch
Nur-Lese-Status:  Sie  knne  zwar in diesem Fenster schreiben, den Text aber
nicht  abspeichern (so soll das versehentiche berschreiben wichtiger Dateien
verhindert werden).

Installation des Referenz-Systems

Damit das Referenz-Kommando korrekt arbeitet, mu dem Editor zuvor mitgeteilt
werden,  wo  er  fr  Schlsselworte  Hilfstexte finden kann: Tragen Sie alle
Dateien/Ordner,  die  Hilfstexte  enthalten, im @{" Konfig/Referenzen " link M7.3}-Requester
ein.  Dies  knnen  z.Zt.  C-Sourcen,  C-Includes, Autodocs, Basic-Programme,
Assembler-Programme  oder  Pascal-Programme  sein.  Nach Druck auf "Erzeugen"
wird  eine  Datenbank  erzeugt,  die  alle Zuordnungen zwischen Suchbegriffen
(Strukturnamen,  Funktionsnamen,  AutoDoc-Eintrge,  etc.) und dazu passenden
Hilfstexten  enthlt.  Die  Zuordnung  zwischen  Schlsselwort  und Hilfstext
erfolgt   automatisch  (d.h.  Sie  mssen  GoldED  nicht  mitteilen,  da  zu
"RastPort"  die  Datei  "graphics.h"  gehrt):  Dem Editor sind die typischen
Dateiendungen  bekannt,  so  da  er  beispielsweise  aus einer Datei "dos.h"
automatisch   Struktur-Schlsselworte   extrahiert,   whrend   er  sich  aus
"module.c" automatisch die C-Funktionen merkt. Verwenden Sie auf Ihrem System
abweichende  Endungen  (z.B.  *.cc  fr  C-Programme),  so  kann  dies  unter
@{" Suchen/Funktionen " link M3.24} eingestellt werden. Es ist auch mglich, den Editor so zu
erweitern,  da  ganz neue Texttypen erkannt und damit referenzierbar werden:
dazu mu ein "Scan-Handler" geschrieben werden (siehe @{" Suchen/Funktionen " link M3.24}).


@endnode
@node M3.13 "Suchen/Referenz..."
Suchen/Referenz... zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

Fragt  Sie  nach  einem  Begriff,  zu  dem  ein Hilftext gesucht werden soll;
arbeitet  prinzipiell wie @{" Suchen/Referenz " link M3.12}, allerdings kann hier der Begriff
direkt  eingegeben  werden  und  wird  nicht als "Wort unter Cursor" dem Text
entnommen.  Beispiel: Geben Sie "RastPort" (nicht: "struct RastPort") ein, um
sich die passende Strukturdefinition anzeigen zu lassen. Diese Funktion setzt
voraus,   da   das   Referenz-System   korrekt   eingerichtet  wurde  (siehe
@{" Suchen/Referenz " link M3.12}).


@endnode
@node M3.14 "Suchen/Ergnzen"
Suchen/Ergnzen zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

APC  (Automatic Phrase Completion)

Versucht  das  Wort unter dem Cursor zu vervollstndigen. Beispiel: Geben Sie
"swin"  ein  und  rufen  Sie  dann diese Funktion auf (oder bettigen Sie die
ESC-Taste): "swin" wrde durch "struct Window" ersetzt, wenn das C-Wrterbuch
prsent  ist  (siehe @{" Konfig/Wrterbuch " link M7.6}). Der Editor versucht selbststndig,
Abkrzungen  Wrterbucheintrge  zuzuordnen  - Sie htten also auch "swindow"
oder  "struwi"  eingeben  knnen.  Bedingung  ist  lediglich,  da  der erste
Buchstabe  der  Abkrzung  dem  ersten  Buchstaben  der ausgeschriebenen Form
entspricht.  Bitte  beachten  Sie, da die Abkrzungen um so detailierter und
lnger  ausfallen  mssen,  je  grer das geladene Wrtebuch ist, damit eine
einwandfreie  Identifizierung  mglich ist. Fr das Wrterbuch empfiehlt sich
deshalb  ein  Kompromi  zwischen Umfang und Eindeutigkeit; eine Beschrnkung
auf die hufig gebrauchte Ausdrcke ist anzuraten.


@endnode
@node M3.16 "Suchen/ASCII-Tabelle"
Suchen/ASCII-Tabelle zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

ffnet  eine  bersicht, die alle verfgbaren Buchstaben enthlt. Klicken Sie
einen  Buchstaben  an,  um  ihn  an aktueller Cursorposition einzufgen. Eine
ntzliche   Funktion,   um  Zeichen  wie  ""  zu  erreichen,  deren  Tasten-
kombinationen Ihnen nicht bekannt sind.


@endnode
@node M3.17 "Suchen/ASCII einfgen"
Suchen/ASCII einfgen zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

Fragt  Sie  nach dem ASCII-Code des Zeichens, das an aktueller Cursorposition
eingefgt   werden   soll.   ASCII-Tabellen   finden   sich  in  den  meisten
Drucker-Handbchern.  Eine  ntzliche  Funktion,  um Spezialcodes in den Text
einzubetten:  Die  Folge  27  91  49 109 wird beispielsweise von Druckern als
Fettdruck-EIN-Kommando   erkannt.   Auch  vielen  Textanzeigeprogrammen  sind
Sondercodes  bekannt,  mit denen sich Farbe und Stil der Ausgabe beeinflussen
lassen;  fr  weitere  Informationen  sei  auf  deren  Dokumentation bzw. die
Programmierunterlagen  von Commodore verwiesen. Fr hufig benutzte Sequenzen
empfiehlt  es  sich, mit @{" Konfig/Menus " link M7.10} spezielle Menueintrge vom Typ "Text"
anzulegen  -  die  Untermenus  von  @{" Suchen/Code einfgen " link M3.21} sind entsprechende
Beispiele.


@endnode
@node M3.18 "Suchen/ASCII-Code zeigen"
Suchen/ASCII-Code zeigen zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

Zeigt  den  ASCII-Code  des Zeichens unter dem Cursor an. Kann dazu verwendet
werden,  "ungewhnliche"  Zeichen zu identifizieren (alle nicht-ASCII-Zeichen
werden  vom  Amiga normalerweise nur als Rechtecke angezeigt). Beispiel: Nach
dem  Laden  mgen  sich  an  einigen  Zeilenanfngen unbekannte Sonderzeichen
befinden.  Mit  dieser Funktion knnten Sie feststellen, da es sich dabei um
Zeichen  mit  dem ASCII-Code 9 handelt. Ihren Programmierunterlagen entnehmen
Sie,   da   ASCII-9   TAB-Codes   darstellen.  Sie  wrden  dann  vermutlich
@{" Projekt/Original  laden " link M0.9}  aufrufen,  um den Text nochmals zu laden und dabei
die TAB's substituieren zu lassen.


@endnode
@node M3.19 "Suchen/Zeichensatz"
Suchen/Zeichensatz zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

Zeichensatz-Umwandlung 

Sie  werden  nach  einer  Zeichensatz-Tabelle  gefragt,  anhand  derer GoldED
versucht,  den aktuellen Text umzuwandeln, sprich: jeder Buchstabe wird durch
einen  paarweise  zugeordneten  Buchstaben aus der Tabelle ersetzt. Laden Sie
beispielsweise  die  "AmigaToMSDOS"-Tabelle, um den Text in das MS-DOS-Format
umrechnen  zu lassen. Nach der Umwandlung wre der Text dann auf DOS-Rechnern
anzeigbar.  Mit  "anzeigbar"  ist  hier  nicht  die physikalische bertragung
gemeint  (dafr  knnte  man  ein Modem verwenden), sondern die Kodierung der
Buchstaben.  Ohne  diese  Umwandlung wrden Umlaute ("") im Text bei Anzeige
durch  PC's  nicht als Umlaute erscheinen. Andere Tabellen wie "StripControl"
oder  "StripNonAscii"  knnen  zum  Entfernen  von Sonderzeichen aus dem Text
benutzt  werden  (letztere  entfernt alle ASCII-Codes ber 128 (u.a. Umlaute;
diese  Codes  sind in einigen E-Mail-Netzwerken nicht erlaubt). Beachten Sie,
da bei allen Tabellen Datenverluste auftreten knnen. Beispielsweise gibt es
auf   MS-DOS-Rechnern  kein  ""  -  ein  ""  im  Amiga-Text  kann  von  der
AmigaToMSDOS-Tabelle damit nicht eindeutig umgewandelt werden.


@endnode
@node M3.21 "Suchen/Code einfgen"
Suchen/Code einfgen zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

FF (alternativ ber Tastatur: CTRL + L):

 Fgt einen FF-Code (Form Feed = Seitenvorschub) mit dem ASCII-Wert 12 an der
 Cursorposition  ein.  Dieser  Code  wird  beim  Ausdruck vom Drucker erkannt
 (@{" Projekt/Drucken " link M0.22}) und hat dann einen Blattvorschub zur Folge.

ESC (alternativ ber Tastatur: CTRL + ESC)

 Fgt   einen   ESC-Code  (ESC  =  Escape)  mit  dem  ASCII-Wert  27  an  der
 Cursorposition   ein.  Dieser  Code  wird  beim  Ausdruck  vom  Drucker  als
 Einleitung  einer  Kommandosequenz  erkannt  (@{" Projekt/Drucken " link M0.22}).  Beispiel:
 siehe @{" Suchen/ASCII einfgen " link M3.17}.


@endnode
@node M3.22 "Suchen/Zeichen gro-klein"
Suchen/Zeichen gro-klein zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

Wandelt  das  Zeichen  unter  dem  Cursor von Gro- nach Kleinschreibung (und
umgekehrt).


@endnode
@node M3.24 "Suchen/Funktionen"
Suchen/Funktionen zu finden im @{" SUCHEN-MENU " link SUCHEN-MENU}

QuickFunc 

Die  in  diesem  Untermenu  angebotenen  Funktionen  werden  eine Sprungliste
erzeugen,   die   alle   Funktionen/Strukturen/andere  markante  Stellen  des
aktuellen  Programmtextes  umfat. Sie arbeiten alle dynamisch, d.h. der Text
wird  erst  beim  Funktionsaufruf  auf  markanten Zeilen hin durchsucht. Alle
gefundenen Stellen werden in einer Liste zusammengefat. Klicken Sie auf eine
Listeneintrag,  um  den  Cursor  an  die entsprechende Stelle zu bewegen. Die
verschiedensten  Suchmodi  stehen  zur  Auswahl  bereit: Im C-Modus wird nach
C-Funktionen   gesucht,  im  Pascal-Betrieb  nach  Prozeduren/Funktionen,  im
Assembler-Modus nach Labeln, die mit einem Unterstrich beginnen (z.B. _main),
usw. QuickFunc hngt sehr von der Art der Textformatierung ab. Beispielsweise
wird von den vielen Arten, einen C-Text zu formatieren, nur das am hufigsten
verwendete Schema erkannt: Funktionsname und Argumente in einer Zeile, in der
Zeile   davor   der  Funktionstyp.  Es  gibt  aber  die  Mglichkeit,  eigene
Scan-Handler  einzubinden,  so  da  man  das System an persnliche Vorlieben
anpassen  kann.  Fr  jeden  Modus kann eine Dateiendung im Format "*.Endung"
angegeben  werden,  die  im Zusammenhang mit dem Aufbau eines Referenzsystems
von Bedeutung ist (siehe @{" Konfig/Referenzen " link M7.3}).

Neben  dem  beschriebenen  Aufbau  von  Sprunglisten knnen Sie die Fhigkeit
dieses  Editors,  besondere  Textstellen zu finden, auch noch auf eine andere
Weise  nutzen:  Positionieren  Sie  den Cursor ber einem Schlsselwort (z.B.
einem  Funktionsnamen),  um  dann  das Untermenu "aktuelles Wort" aufzurufen.
GoldED  wird nun (unsichtbar) eine Sprungliste aufbauen und dort die Funktion
suchen,  deren  Aufruf  sich unter dem Cursor befindet. Anschlieend wird die
Funktion (sofern vorhanden) angesprungen.

Eigene Scan-Handler (nur fr ProgrammiererInnen)

Der  Editor  untersttzt  anwenderspezifische  Scan-Funktionen, mit denen Sie
auch  nach  markanten  Textstellen  suchen  lassen  knnen, die nicht von den
eingebauten  Suchfunktionen  erkannt  werden.  Mit  einem eigenen Handler fr
#define's knnten etwa C-ProgrammiererInnen Konstanten referenzierbar machen:
Cursor   auf   eine  Konstante  wie  "MODE_OLDFILE",  dann  @{" Suchen/Referenz " link M3.12}
aufrufen,   um   die  entsprechende  Include-Datei  mit  der  Definition  fr
MODE_OLDFILE  laden  zu  lassen.  Zum Hinzufgen eines neuen Handlers ist das
"Modus"-Gadget anzuwhlen. Sie gelangen dann in das Konfigurationsfenster, in
dem  sich  mit  "neu"  beliebig  viele  Handler  zur  Liste  der  eingebauten
Suchfunktionen hinzufgen lassen. Handler sind prinzipiell Programme, die von
GoldED  per  LoadSeg  geladen  werden. Ein Handler wird dann beim Durchsuchen
eines  Textes (etwa infolge eines Untermenu-Aufrufes aus @{" Suchen/Funktionen " link M3.24})
fr  jede Zeile einmal aufgerufen. Mit dem Aufruf werden ein Zeiger auf einen
Stringpointer  (char  **)  in  A0  und  die  Zeilenlnge in D0 bergeben. Der
Handler  hat  dann  zu untersuchen, ob in der Zeile "Informationen" enthalten
sind.   Ein   Handler  fr  #define's  wrde  beispielsweise  prfen,  ob  am
Zeilenanfang  die  Zeichenfolge  "#define" auftaucht. Wird der Handler in der
Zeile  nicht  fndig, hat er in D0 NULL zurckzugeben. Wird er fndig, hat er
den Stringpointer (Adresse in A0) auf einen "Ergebnisstring" zu setzen und in
D0  die  Lnge des Ergebnisses zurckzugeben. Der Ergebnisstring wird dann in
die   Sprungzieltabelle   bernommen.   Ein   Handler   fr  #define's  wrde
sinnvollerweise als Ergebnisstring den Namen der Konstante zurckliefern, die
er  in der Zeile entdeckt hat. Im folgenden finden Sie Beispielcode fr einen
vereinfachten  #define-Handler (gibt als Ergebnis die ganze Zeile zurckgibt;
in der Praxis nicht zu empfehlen):

          START:

           MOVE.L a1,-(a7)

           CMP.L #10,d0                   ; genug Platz fr '#define ' ?
           BLT NOTHING_FOUND              ; nein, Zeile zu kurz

           MOVE.L (a0),a1                 ; Zeilenadresse in A1

           CMP.B #35,(a1)                 ; suche das '#' von '#define'
           BNE NOTHING_FOUND

           CMP.B #100,1(a1)               ; suche das 'd' aus '#define'
           BNE NOTHING_FOUND
           CMP.B #101,2(a1)               ; 'e'
           BNE NOTHING_FOUND
           CMP.B #102,3(a1)               ; 'f'
           BNE NOTHING_FOUND
           CMP.B #105,4(a1)               ; 'i'
           BNE NOTHING_FOUND
           CMP.B #110,5(a1)               ; 'n'
           BNE NOTHING_FOUND
           CMP.B #101,6(a1)               ; 'e'
           BNE NOTHING_FOUND

           MOVE.L (a7)+,a1
                                          ; erfolgreich, "#define" gefunden:
           RTS                            ; wir lassen D0/A0 unberhrt (ent-
                                          ; spricht Rckgabe ganzer Zeile)

           NOTHING_FOUND:                 ; kein #define in aktueller Zeile:

           MOVE.L (a7)+,a1
           MOVE.L #00,d0                  ; 0 zurckgeben (Zeile ignorieren)
           RTS
           END


@endnode
@node KONTROLLE-MENU "KONTROLLE-MENU"
                                KONTROLLE-MENU 
                        Menubaum des Kontrolle-Menus 


          @{"  Kontrolle/Gehe zu          " link M4.0} @{"  Kontrolle/Arrangieren      " link M4.13}
          @{"  Kontrolle/Anfang-Ende      " link M4.1} @{"  Kontrolle/Zentrieren       " link M4.14}
          @{"  Kontrolle/Letzte nderung  " link M4.2} @{"  Kontrolle/Gro-Klein       " link M4.15}
          @{"  Kontrolle/Position merken  " link M4.4} @{"  Kontrolle/Vergrern       " link M4.16}
          @{"  Kontrolle/Alte Position    " link M4.5} @{"  Kontrolle/Einfrieren       " link M4.18}
          @{"  Kontrolle/Alles falten     " link M4.7} @{"  Kontrolle/ffnen           " link M4.19}
          @{"  Kontrolle/Alles entfalten  " link M4.8} @{"  Kontrolle/Nchstes Fenster " link M4.21}
          @{"  Kontrolle/Einfgen An-Aus  " link M4.10} @{"  Kontrolle/Iconify          " link M4.23}
          @{"  Kontrolle/TAB-Modus        " link M4.11}


@endnode
@node M4.0 "Kontrolle/Gehe zu"
Kontrolle/Gehe zu zu finden im @{" KONTROLLE-MENU " link KONTROLLE-MENU}

Fragt  Sie nach der Nummer einer Zeile, die Sie anspringen mchten. Die erste
Zeile  eines Textes zhlt hier als Zeile 1. Solange das 'entfalten'-Gadget im
erscheinenden  Requester  aktiviert  ist,  werden  Ihre Eingaben als absolute
Zeilennummern  interpretiert:  es  wird  also  beispielsweise  zur  Zeile 100
gesprungen,  auch  wenn  gerade  nur 10 Zeilen angezeigt werden (und der Rest
weggefaltet  ist  -  siehe @{" Falten " link M4.7}). Dazu werden ggf. gefaltete Textpassagen
entfaltet.  Ist das 'entfalten'-Gadget nicht aktiv, werden vom Editor nur die
tatschlich  angezeigten  Zeilen  gezhlt  -  Sie  wrden  dann  zur  100sten
sichtbaren Zeile springen. Die im Fenstertitel angezeigte Cursorposition (X =
Spalte,  Y  = Zeile) bezieht sich brigens ebenfalls immer auf die sichtbaren
Zeilen.


@endnode
@node M4.1 "Kontrolle/Anfang-Ende"
Kontrolle/Anfang-Ende zu finden im @{" KONTROLLE-MENU " link KONTROLLE-MENU}

Bewegt  den  Cursor  in  die  letzte  Zeile  des  Textes,  wenn er bisher dem
Textanfang  nher  war  als  dem  Textende.  Umgekehrt  wird  die erste Zeile
angesprungen, wenn sich der Cursor bisher in der Nhe des Textendes befand.


@endnode
@node M4.2 "Kontrolle/Letzte nderung"
Kontrolle/Letzte nderung zu finden im @{" KONTROLLE-MENU " link KONTROLLE-MENU}

Positioniert  den  Cursor  an jener Stelle, an der der Text zuletzt verndert
wurde (oder mglichst nahe bei dieser Stelle, wenn eine exakte Positionierung
beispielsweise aufgrund gelschter Passagen nicht mglich ist).


@endnode
@node M4.4 "Kontrolle/Position merken"
Kontrolle/Position merken zu finden im @{" KONTROLLE-MENU " link KONTROLLE-MENU}

Funktion  zum  Aufzeichnen  der  aktuellen  Cursorposition  (dazu  stehen pro
Fenster  im  Menu  fnf  unabhngige  Speicher  zur  Verfgung, ber ARexx 10
Speicher).    Eine   einmal   aufgezeichnete   Position   kann   spter   mit
@{" Kontrolle/Alte Position " link M4.5} wieder abgerufen werden.


@endnode
@node M4.5 "Kontrolle/Alte Position"
Kontrolle/Alte Position zu finden im @{" KONTROLLE-MENU " link KONTROLLE-MENU}

Bewegt  den Cursor zu einer Stelle, die zuvor mit @{" Kontrolle/Position merken " link M4.4}
aufgezeichnet  wurde.  Pro  Text  stehen  dazu  fnf Speicher bereit. Ergnzt
werden  diese Funktionen durch eine "automatische" (von GoldED selbst stndig
aktualisierte)  Marke  fr  die  zuletzt  vernderte  Zeile  -  abrufbar  mit
@{" Kontrolle/Letzte nderung " link M4.2}.


@endnode
@node M4.7 "Kontrolle/Alles Falten"
Kontrolle/Alles Falten zu finden im @{" KONTROLLE-MENU " link KONTROLLE-MENU}

Durchsucht  den Text nach Faltmarkierungen. Faltet alle Passagen, die jeweils
zwischen  einer Start- und einer End-Markierung stehen (mehr zum Thema Falten
im  nchsten  Abschnitt).  ber die Tastatur wird mit CTRL+HELP eine hnliche
Funktion  zur  Verfgung  gestellt:  Befindet  sich  der  Cursor  bei  diesem
Tastendruck  ber einer gefalteten Passage (optisch hervorgehobene Zeile, die
mit > beginnt), werden alle gefalteteten Passagen entfaltet. Befindet es sich
dagegen   ber  einer  normalen  Textzeile,  werden  alle  Passagen  zwischen
Faltmarkierungen gefaltet.

Falten 

Di  Fhigkeit,  Textpassagen  zu "falten", gehrt zu den besonderen Merkmalen
dieses   Editors:  unter  Falten  versteht  man  das  zeitweilige  Ausblenden
besonders markierter Zeilen. Sie werden dann am Bildschirm durch eine einzige
(normalerweise  optisch  hervorgehobene)  Zeile  ersetzt:  dem Faltkommentar.
Falten  kann  in zahlreichen Zusammenhngen sinnvoll sein: ProgrammiererInnen
werden  die  Mglichkeit  schtzen,  gerade  nicht bearbeitete Zeilen von der
Anzeige  zu  verbannen  (oft  wird jede einzelne Funktion gefaltet, so da am
Bildschirm  nur  noch  Funktionsname  auftauchen).  Fr  die Gestaltung eines
Referats bietet Falten ein Mittel zur Strukturierung. Selbstverstndlich kann
geschachtelt  gefaltet  werden,  d.h.  eine  weggefaltete Partie kann weitere
Faltungen enthalten.

Wie wird gefaltet ? 

Eine  Textpassage,  die  weggefaltet  werden  soll,  mu  in Faltmarkierungen
eingeschlossen   werden.   Faltmarkierungen   sind   einfache  (einstellbare)
Zeichensequenzen.  Werden Sie innerhalb von Programmtexten eingesetzt, mssen
sie  so  gewhlt werden, da der Compiler sie als Kommentar auffat (oder man
verbirgt  sie in Kommentaren). Voreingestellt ist mit /// eine Folge, die von
den  meisten  K&R  C-Compilern und allen C++ Compilern als Kommentar gewertet
wird. Hier ein Beispiel (der Optik halber zentriert abgedruckt):

                           /// "Wichtige Funktion"

                           void
                           main()
                           {
                              puts("Falte mich !");
                           }

                           ///

Nun   plazieren   Sie   den   Cursor   ber  eine  der  Zeilen  zwischen  den
Faltmarkierungen  oder  ber  der  ersten  Faltmarkierung und drcken Sie die
HELP-Taste.  Die Zeilen werden dann verschwinden und eine einzelne neue Zeile
(der Faltkommentar) erscheint:

                           > Wichtige Funktion

Bettigen  Sie die Help-Taste ein zweites mal, um diese Faltung rckgngig zu
machen.  Sie knnen beliebig viele Textpassagen falten. Je mehr Faltungen Sie
pro  Text  haben,  desto schneller wird GoldED arbeiten; besonders bei groen
Dateien  lassen  sich  ber  Faltungen  viele  Operationen beschleunigen. Mit
CTRL-HELP knnen alle Faltungen gleichzeitig entfaltet werden (der Cursor mu
dabei   ber  einem  Faltkommentar  stehen).  Faltungen  sind  beliebig  tief
schachtelbar   -   dies   setzt   allerdings   voraus,  da  unterschiedliche
Markierungen  fr  Faltstart/Faltende verwendet werden, da sonst die Struktur
logisch nicht eindeutig ist. In den obigen Beispiel wurde dagegen jeweils ///
verwendet. Vorteil gleicher Markierungen fr Start und Ende einer Faltung ist
eine  schnell  durchfhrbare  Suche  nach  Faltungen.  Eingestellt werden die
Markierungen  im  @{" Konfig/Diverses " link M7.15}-Requester.  Die  Maximallnge  ist  auf 8
Zeichen  beschrnkt.  Zugunsten  schneller Auffindbarkeit fordert GoldED, da
die  Markierungen  in  den  Spalten  1-7 beginnen. Je krzer die Markierungen
sind, desto schneller werden sie gefunden.

Weggefaltete Textteile (dargestellt durch Faltkommentare) sind keine normalen
Zeilen  und  deshalb  schreibgeschtzt: Sie knnen in diesen Zeilen erst nach
dem Entfalten wieder schreiben. Blockoperationen wirken sich dagegen auch auf
Faltungen  aus:  markieren  und duplizieren Sie einen Block, so wird auch der
gerade  nicht  sichtbare  Teil  (inklusive  aller Unterfaltungen) dupliziert.
Speichern  und  Drucken  werden  durch Falten nicht beeinflut, d.h. der Text
wird behandelt, als ob alle gefalteten Partieen entfaltet wren.


@endnode
@node M4.8 "Kontrolle/Alles entfalten"
Kontrolle/Alles entfalten zu finden im @{" KONTROLLE-MENU " link KONTROLLE-MENU}

Durchsucht  den  Text  nach  gefalteten  Passagen,  die  dann inklusive aller
Unterschachtelungen  entfaltet  werden.  Nhere Informationen zu diesem Thema
finden Sie unter @{" Falten " link M4.7}.


@endnode
@node M4.10 "Kontrolle/Einfgen An-Aus"
Kontrolle/Einfgen An-Aus zu finden im @{" KONTROLLE-MENU " link KONTROLLE-MENU}

Schaltet  den Schreibmodus von "einfgen" nach "berschreiben" und umgekehrt.
Im  Einfge-Betrieb  (in  der Titelzeile des Screens erscheint <EINF>) werden
Tastatureingaben  eingefgt,  ohne  den bestehenden Text zu berschreiben. Im
berschreib-Modus   (BER   in   de   Titelzeile)   wird   bestehender   Text
berschrieben.   Die   letzte  Betriebsart  eignet  sich  besonders  gut  zum
Nachbearbeiten von Tabellen.


@endnode
@node M4.11 "Kontrolle/TAB-Modus"
Kontrolle/TAB-Modus zu finden im @{" KONTROLLE-MENU " link KONTROLLE-MENU}

Schaltet  den  TAB-Modus zwischen normalen und einfgenden TAB's um. Letztere
fgen  tatschlich  Leerzeichen  in  den  Text  ein.  Der  Effekt  hngt  vom
Schreibmodus  ab (@{" Kontrolle/Einfgen An-Aus " link M4.10}): i.d.R. wird der folgende Text
um  die  Anzahl  eingefgter Leerstellen nach rechts (bzw. zusammen mit SHIFT
nach  links)  verschoben.  Einfgende  TAB's  knnen  mithin zur Formatierung
verwendet  werden. Dagegen bewegen 'normale' TAB's lediglich den Cursor, sind
also  ein  Mittel  zur  Positionierung. Die TAB-Positionen selbst knnen ber
@{" Konfig/Tabulatoren " link M7.1} eingestellt werden.


@endnode
@node M4.13 "Kontrolle/Arrangieren"
Kontrolle/Arrangieren zu finden im @{" KONTROLLE-MENU " link KONTROLLE-MENU}

Arrangiert  die  Fenster  am Bildschirm (unter Vermeidung von berlappungen).
Zur Wahl stehen horizontales und vertikales Arrangieren. Der Editor versucht,
die  Titelzeile  des Bildschirms freizuhalten - damit ihm diese gelingt, darf
der  Screen  nicht "heruntergezogen" werden. AutoScroll-Bildschirme (Screens,
die  grer  als  der  sichtbare Ausschnitt sind) werden erkannt: Die Fenster
werden im sichtbaren Bildschirmteil angeordnet.


@endnode
@node M4.14 "Kontrolle/Zentrieren"
Kontrolle/Zentrieren zu finden im @{" KONTROLLE-MENU " link KONTROLLE-MENU}

Zentriert   das   aktuelle   Fenster  am  Bildschirm.  AutoScroll-Bildschirme
(Screens,  die  grer als der sichtbare Ausschnitt sind) werden erkannt: Das
Fenster wird im sichtbaren Bildschirmteil zentriert.


@endnode
@node M4.15 "Kontrolle/Gro-Klein"
Kontrolle/Gro-Klein zu finden im @{" KONTROLLE-MENU " link KONTROLLE-MENU}

Simuliert  das  Bettigen des 'Zip'-(Zoom)-Gadget des aktuellen Fensters: Das
Betriesbssystem merkt sich fr jedes Fenster zwei Zustnde (beschrieben durch
Lage   und   Abmessungen),   zwischen   denen  mit  diesem  Befehl  hin-  und
hergewechselt  werden kann. Der zweite Zustand eines Fensters ist direkt nach
dem  ffnen  auf die Minimalgre des Fensters voreingestellt. Diese wird vom
Editor  so  gewhlt,  da  noch  genau  eine Textzeile angezeigt werden kann;
auerdem  sorgt  er  dafr,  da  die  Positionswerte fr Spalte/Zeile lesbar
bleiben.


@endnode
@node M4.16 "Kontrolle/Vergrern"
Kontrolle/Vergrern zu finden im @{" KONTROLLE-MENU " link KONTROLLE-MENU}

Vergrert  das aktuelle Fenster bis auf Screenge. Der Editor versucht, die
Titelzeile  des  Bildschirms freizuhalten - damit ihm diese gelingt, darf der
Screen  nicht  "heruntergezogen" werden. AutoScroll-Bildschirme (Screens, die
grer  als  der sichtbare Ausschnitt sind) werden erkannt: nur der sichtbare
Teil wird bercksichtigt.


@endnode
@node M4.18 "Kontrolle/Einfrieren"
Kontrolle/Einfrieren zu finden im @{" KONTROLLE-MENU " link KONTROLLE-MENU}

Friert  den  Text ein: das aktuelle Fenster wird geschlossen, der Text selbst
bleibt  aber  im Speicher und kann mit @{" Kontrolle/ffnen " link M4.19} wieder hervorgeholt
werden.  Eine  ntzliche  Funktion,  um die berladung des Bildschirms mit zu
vielen  Fenstern  zu  vermeiden.  Mit  dem  Einfrieren  des  letzten Fensters
verschwindet  auch  das  letzte  Menu  (und  damit  die  Funktion  zum ffnen
eingefrorener  Fenster).  Benutzen Sie dann den @{" HotKey " link M0.24}, um GoldED wieder zu
aktivieren: rechte ALT-Taste + rechte SHIFT-Taste + RETURN.


@endnode
@node M4.19 "Kontrolle/ffnen"
Kontrolle/ffnen zu finden im @{" KONTROLLE-MENU " link KONTROLLE-MENU}

Fragt  Sie  nach  einem (mit @{" Kontrolle/Einfrieren " link M4.18}) vom Bilschirm verbannten
Text,  den  Sie  wieder  in  den  Vordergrund holen mchten. Zur komfortablen
Auswahl  wird  Ihnen  eine Liste angeboten. Diese Funktion versucht, die alte
Fensterposition und -Gre wieder herzustellen.


@endnode
@node M4.21 "Kontrolle/Nchstes Fenster"
Kontrolle/Nchstes Fenster zu finden im @{" KONTROLLE-MENU " link KONTROLLE-MENU}

Aktiviert  das  "nchste"  Fenster (magebend ist die Reihenfolge, in der die
Fenster  geffnet  wurden).  Eine  sehr  ntzliche  Funktion,  da Sie nun zum
Aktivieren  anderer  Fenster  nicht mehr zur Maus greifen mssen: Wandern Sie
einfach mit dieser Funktion von Fenster zu Fenster.


@endnode
@node M4.23 "Kontrolle/Iconify"
Kontrolle/Iconify zu finden im @{" KONTROLLE-MENU " link KONTROLLE-MENU}

AppIcon 

Schliet  alle  offenen  Fenster  und gegebenenfalls einen geffneten Screen,
ohne  das  dabei  Daten  verloren  gehen.  Auf  der  Workbench  erscheint ein
GoldED-AppIcon.  Sie knnen Textdateien ber dieses Icon ziehen und so GoldED
dazu bringen, diese Texte zu laden. Durch einen Doppelklick auf das Icon wird
der Editor wieder reaktivieren. Dabei werden alle zuvor geschlossenen Fenster
wieder geffnet.


@endnode
@node DIVERSES-MENU "DIVERSES-MENU"
                                DIVERSES-MENU 
                         Menubaum des Diverses-Menu 


           @{"  Diverses/Hilfe             " link M5.0} @{"  Diverses/Statistik       " link M5.12}
           @{"  Diverses/Sourcefiles       " link M5.2} @{"  Diverses/Neue Shell      " link M5.14}
           @{"  Diverses/Filter            " link M5.3} @{"  Diverses/Dateien         " link M5.15}
           @{"  Diverses/Datei suchen      " link M5.4} @{"  Diverses/Rechner         " link M5.16}
           @{"  Diverses/Zeile entfernen   " link M5.6} @{"  Diverses/HiSpeed         " link M5.17}
           @{"  Diverses/Wieder einfgen   " link M5.7} @{"  Diverses/Datum einfgen  " link M5.19}
           @{"  Diverses/Zeilen tauschen   " link M5.8} @{"  Diverses/Zeit einfgen   " link M5.20}
           @{"  Diverses/Zeile verdoppeln  " link M5.9} @{"  Diverses/Kommando        " link M5.22}
           @{"  Diverses/Alte Zeile        " link M5.10} @{"  Diverses/Letzter Fehler  " link M5.23}


@endnode
@node M5.0 "Diverses/Hilfe"
Diverses/Hilfe zu finden im @{" DIVERSES-MENU " link DIVERSES-MENU}

ber  die  AmigaGuide-Library (FD) wird die Hauptseite von GoldED's Anleitung
('database'  in  der  Terminologie  von  AmigaGuide)  angezeigt. Der Name der
Anleitung  ist  unter  @{" Konfig/Menus " link M7.10}  einstellbar.  Mitgeliefert werden eine
deutsche und eine englische Fassung.


@endnode
@node M5.2 "Diverses/Sourcefiles"
Diverses/Sourcefiles zu finden im @{" DIVERSES-MENU " link DIVERSES-MENU}

ffnet   den  Projektrequester.  Dieser  Requester  wird  blicherweise  dazu
benutzt, die zu einem Programmierprojekt gehrenden Dateien zusammenzufassen.
Mit  einem  Doppelklick  auf  einen  der  Dateinamen  in  der  Liste wird der
entsprechende  Text  fr  die  Bearbeitung geffnet. GoldED selbst bietet nur
einige  grundlegende  Funktionen  im  Zusammenhang  mit dieser Liste (Dateien
hinzufgen,  entfernen).  Der  eigentliche  Sinn dieses Requesters besteht in
einer Schnittstelle zu externen Programmen, die diese Liste auswerten knnen:
Make-Utilities,  Druckprogramme oder Utilities wie 'Grep' (durchsucht Dateien
nach einem Suchmuster).

Listenzugriff (nur fr ProgrammiererInnen)

Programme knnen einen @{" QUERY " link QUERY}-Befehl an GoldED's ARexx-Port senden, um einen
Zeiger auf eine verkettete Liste von Nodes zu erhalten (struct List *): QUERY
PRJLIST.  Beispielcode  dazu  finden  Sie  unter  GoldED:Tools/PrjSource. Die
ln_Name-Felder der Nodes zeigen auf die 0-terminierten Dateinamen. Sie knnen
die  Liste in dieser Form direkt an ein Listview binden (dazu mssen Sie sich
aber  mit  LOCK zuvor den exklusiven Zugriff auf den Editor gesichert haben).
Die  Liste  darf  nur  gelesen werden. Fr das Hinzufgen/Lschen von Dateien
oder  das  Setzen  einer  komplett neuen Liste steht der @{" PROJECT " link PROJECT}-Befehl zur
Verfgung.


@endnode
@node M5.3 "Diverses/Filter"
Diverses/Filter zu finden im @{" DIVERSES-MENU " link DIVERSES-MENU}

Globale Suche 

ffnet  einen  Requester,  der  Sie  nach einem zu suchenden Text fragt. Alle
Dateien,  die  in  der Projektlist (@{" Diverses/Sourcefiles " link M5.2}) eingetragen sind,
werden  auf  diesen Text hin durchsucht. Die Suche erfolgt wahlweise mit/ohne
Beachtung von Gro/Kleinschreibung (erstere ist etwas schneller). Dateien, in
denen das Muster nicht gefunden wird, werden aus der Liste entfernt.


@endnode
@node M5.4 "Diverses/Datei suchen"
Diverses/Datei suchen zu finden im @{" DIVERSES-MENU " link DIVERSES-MENU}

FileHunter  (von David Ghler vorgeschlagen)

Entnimmt dem Text unter dem Cursor einen Dateinamen, wobei dem Editor diverse
Begrenzerzeichen  (z.B.  Anfhrungszeichen oder <>) bekannt sind. Wird keines
der Begrenzerzeichen gefunden, entscheidet sich GoldED fr das Wort unter dem
Cursor.  Anschlieend  wird versucht, die Datei zu lokalisieren und zu laden.
Bei   mehrdeutigen  Dateiname  (z.B.  kein  absoluter  Pfad)  werden  diverse
Verzeichnisse   durchsucht   (einstellbar   unter  @{" Konfig/Pfade " link M7.4})  und  auch
versuchsweise  einstellbare Endungen (@{" Konfig/Pfade " link M7.4}) an den Namen angehngt.
Mit   dieser  Funktion  kann  man  beispielsweise  den  #include's  in  einem
C-Programmen  folgen. Oder auch einfach nach einer "verlorengegangenen" Datei
suchen.


@endnode
@node M5.6 "Diverses/Zeile entfernen"
Diverses/Zeile entfernen zu finden im @{" DIVERSES-MENU " link DIVERSES-MENU}

Entfernt  die  aktuelle  Zeile  aus  dem  Text.  Diese Funktion ist auch ber
CTRL-DEL  zu  errreichen  (und  dann  wesentlich schneller als ber Menu bzw.
Menu-Shortcut;  Menuevents  werden durch das OS leider sehr stark gebuffert).
Die  entfernte  Zeile  geht  nicht  verloren  -  sie  wird  in einen internen
'last-in-last-out'-Buffer  eingereiht und kann von dort auch wieder abgerufen
werden  (@{" Diverses/Wieder  einfgen " link M5.7}).  Der  Buffer  kann  maximal  50 Zeilen
aufnehmen.  Aufnehmen  weiterer  Zeilen  fhrt  dazu, das durch Entfernen der
ltesten  Eintrge Platz geschaffen wird. Beispielanwendung: lschen Sie drei
Zeilen,  bewegen  Sie  den  Cursor  zu einer anderen Zeile und rufen Sie dann
dreimal @{" Diverses/Wieder einfgen " link M5.7} auf.


@endnode
@node M5.7 "Diverses/Wieder einfgen"
Diverses/Wieder einfgen zu finden im @{" DIVERSES-MENU " link DIVERSES-MENU}

Holt  die  zuletzt  mit  @{" Diverses/Zeile entfernen " link M5.6} (oder CTRL-DEL) gelschte
Zeile zurck.


@endnode
@node M5.8 "Diverses/Zeilen tauschen"
Diverses/Zeilen tauschen zu finden im @{" DIVERSES-MENU " link DIVERSES-MENU}

Vertauscht  die  aktuelle Zeile mit der nchsten Zeile. Diese Funktion bietet
sich fr ARexx-Makros zum Sortieren von Texten an (Bubble Sort).


@endnode
@node M5.9 "Diverses/Zeile verdoppeln"
Diverses/Zeile verdoppeln zu finden im @{" DIVERSES-MENU " link DIVERSES-MENU}

Verdoppelt die aktuelle Zeile (arbeitet schneller als @{" Block/Kopieren " link M1.7}).


@endnode
@node M5.10 "Diverses/Alte Zeile"
Diverses/Alte Zeile zu finden im @{" DIVERSES-MENU " link DIVERSES-MENU}

Stellt den alten Zustand der gerade bearbeiteten Zeile wieder her. Sie knnen
dieses  Funktion  aufrufen,  solange  Sie die Zeile mit dem Cursor noch nicht
verlassen   haben.  Das  Verlassen  einer  Zeile  wird  als  Anerkennung  der
nderungen  gewertet.  Diese  Funktion kann nicht dazu verwendet werden, eine
gelschte Zeile zurckzuholen (siehe @{" Diverses/Wieder einfgen " link M5.7}).


@endnode
@node M5.12 "Diverses/Statistik"
Diverses/Statistik zu finden im @{" DIVERSES-MENU " link DIVERSES-MENU}

Zeigt einige statistische Kennwerte fr den aktuellen Text an: Bytes, Zeilen,
gefaltete  Blcke  und  nicht-ASCII-Zeichen  (Codes ber 128) werden gezhlt.
Auerdem wird die Lnge der lngsten Zeile festgestellt. Die Zeilen werden so
behandelt, als ob der Text abgespeichert vorlge: Faltungen werden ignoriert,
zu allen Zeilen noch ein abschlieender LF-Code (Linefeed) addiert.


@endnode
@node M5.14 "Diverses/Neue Shell"
Diverses/Neue Shell zu finden im @{" DIVERSES-MENU " link DIVERSES-MENU}

ffnet  ein  neues Shell-Fenster auf dem Screen des Editors. Das Fenster wird
im  sichtbaren  Bildschirmteil  arrangiert. Der Editor gibt die ihm bekannten
Befehlspfade  an  die  Shell weiter (das sind normalerweise die Pfade, die in
der Startup-Sequenz mit dem PATH-Befehl angemeldet wurden).


@endnode
@node M5.15 "Diverses/Dateien"
Diverses/Dateien zu finden im @{" DIVERSES-MENU " link DIVERSES-MENU}

LSCHEN

Fragt  Sie nach den zu lschenden Dateien (halten Sie die SHIFT-Taste whrend
der  Auswahl  gedrckt, um mehr als eine Datei zu markieren). Vor dem Lschen
der  einzelnen  Dateien  werden Sie um eine Besttigung gebeten. Es ist nicht
mglich, gegen Lschen geschtzte Dateien zu lschen.

UMBENENNEN

Fragt  Sie  nach  den umzubenennenden Dateien. Anschlieend ist der neue Name
(inklusive Pfad) anzugeben.

VERZEICHNIS ANLEGEN

Der  erscheinende  Requester  fragt  Sie  nach  dem  Namen des zu erzeugenden
Verzeichnisses;  der  Editor  wird sich mit einem "Objekt in Gebrauch"-Fehler
melden, wenn unter diesem Namen schon ein Verzeichnis existiert.


@endnode
@node M5.16 "Diverses/Rechner"
Diverses/Rechner zu finden im @{" DIVERSES-MENU " link DIVERSES-MENU}

Startet  den mit der Workbench gelieferten Rechner (sys:tools/calculator) auf
dem Bildschirm des Editors.


@endnode
@node M5.17 "Diverses/HiSpeed"
Diverses/HiSpeed zu finden im @{" DIVERSES-MENU " link DIVERSES-MENU}

Ruft  das  Druck-Programm  "HiSpeed" auf Screen des Editors auf; der Name der
gerade bearbeiteten Datei wird bergeben. Bitte beachten Sie, da HiSpeed auf
die  Datei,  nicht  aber  auf  die Kopie im Speicher von GoldED zurckgreifen
wird - ggf. ist also vorher der Text abzuspeichern.

HiSpeed

HiSpeed   wurde   fr   PCL-Drucker  wie  Hewlett  Packard's  DeskJet-Familie
entworfen.  Ziel  bei  der  Entwicklung  dieses  Programms war eine mglichst
effektive  Nutzung des Papiers bei der Ausgabe. Dies wird zum einen durch die
Benutzung  kleiner  Schriften  erreicht,  zum  anderen  durch  das Layout der
Ausgabe (mehrspaltig). So knnen beispielsweise 8 normale A4-Seiten auf einem
einzigen  A4-Blatt  gedruckt  werden,  ohne  da die Lesbarkeit dabei leidet.
Ausgaben  mit  HiSpeed  erfolgen  sehr  schnell - auf einem DeskJet Plus sind
effektiv  mehr als 4 Seiten/Minute erreichbar (alle 4 Seiten wrden auf einem
A4-Blatt  erscheinen).  Dank  der Flexibelitt des Programms knnen aber auch
ganz  "normale"  Druckauftrge  in gewohnter Schriftgre abgewickelt werden.
Oder  Etikettenbgen  bedruckt werden. Oder ein A5-Buch gedruckt werden. Hier
die interessantesten Features im berblick:

  o graphische Oberflche              o Spooler (mehrere Texte drucken)
  o Drag & Drop (AppWindow)            o Hochgeschwindigkeits-Modus
  o Kommandointerface                  o Preview (WYSIWYG)
  o ARexx-Port                         o Schriften (Fonts) einstellbar
  o Ausgabe einfach/doppelseitig       o Seitenkpfe
  o Ausgabe in "richtiger" Reihenfolge o Zeilennummerierung
  o freies Layout                      o automatischer Index/Appendix
  o diverse Druckstile (fett, etc.)    o Hoch/Querdruck
  o einstellbarer Zeilenabstand        o Buchdruckmodus (A5-Bcher)

Bitte  lesen Sie die Anleitung zu HiSpeed (Verzeichnis GoldED:Tools/HiSpeed),
wenn  Sie  nher  an  diesem  Programm  interessiert  sind.  HiSpeed  ist ein
eigenstndiges   Shareware-Programm.   Als  besonderes  Angebot  ist  HiSpeed
zusammen  mit  GoldED  im  Rahmen  einer  GoldED-Pro-Registrierung erhltlich
(siehe dazu auch @{" Registrieren " link REGISTRIEREN}).


@endnode
@node M5.19 "Diverses/Datum einfgen"
Diverses/Datum einfgen zu finden im @{" DIVERSES-MENU " link DIVERSES-MENU}

Fgt das Datum (beispielsweise "Kln, den 3.8.1993") an aktueller Position in
den   Text   ein.   Sie   sollten  zuvor  die  Environment-Variable  USERTOWN
entsprechend setzen; Beispieleingabe in einem Shell-Fenster:

                         setenv USERTOWN "Kln"

Umgebungsvariablen  werden vom Betriebssystem im Verzeichnis "ENV:" abgelegt.
Da   dieses   Verzeichnis   normalerweise   in   der  RAM-Disk  liegt,  gehen
entsprechende  Einstellungen  mit  jedem  Reset verloren. Dem kann abgeholfen
werden, indem Sie die Datei "ENV:USERTOWN" nach "ENVARC:" kopieren.


@endnode
@node M5.20 "Diverses/Zeit einfgen"
Diverses/Zeit einfgen zu finden im @{" DIVERSES-MENU " link DIVERSES-MENU}

Fgt  das  aktuelle  Datum  an  der Cursorposition ein. Das Format des Datums
hngt  von  den  Locale-Einstellungen ab. Ist Ihr Amiga-System noch nicht mit
den  Locale-Preferences  ausgestattet  (das betrifft alle Workbench-Versionen
unter OS2.1), wird das vom DATE-Befehl bekannte DOS-Format benutzt.


@endnode
@node M5.22 "Diverses/Kommando"
Diverses/Kommando zu finden im @{" DIVERSES-MENU " link DIVERSES-MENU}

Fragt  Sie  nach einem auszufhrenden Kommando. Eine Zusammenstellung der vom
Editor   angebotenen  Befehle  finden  Sie  unter  @{" Interne  Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}.  Diese
Menufunktion  kann  mit  SHIFT-ESC  auch ber die Tastatur aufgerufen werden.
Ihre  Eingaben werden von der Betriebssystem-Funktion ReadArgs() ausgewertet,
die auch von vielen CLI-Befehlen benutzt wird. Die Syntnax der Eingaben folgt
deshalb   den   blichen  Regeln  (beispielsweise  sollten  Zeichenketten  in
Anfhrungszeichen gestellt werden). Beispiel: INFO VERSION


@endnode
@node M5.23 "Diverses/Letzter Fehler"
Diverses/Letzter Fehler zu finden im @{" DIVERSES-MENU " link DIVERSES-MENU}

Zeigt den Text der zuletzt aufgetretenen Fehlermeldung an.


@endnode
@node MAKROS-MENU "MAKROS-MENU"
                                  MAKROS-MENU 
                          Menubaum des Makros-Menu 


        @{"  Makros/Makro edieren       " link M6.0} @{"  Makros/Makros              " link M6.12}
        @{"  Makros/Als Makro starten   " link M6.1} @{"  Makros/GUIMake             " link M6.14}
        @{"  Makros/Aufnahme Start-Ende " link M6.3} @{"  Makros/Konfig              " link M6.15}
        @{"  Makros/Abspielen           " link M6.4} @{"  Makros/Module              " link M6.16}
        @{"  Makros/fter abspielen     " link M6.5} @{"  Makros/Optionen            " link M6.17}
        @{"  Makros/Laden               " link M6.6} @{"  Makros/bersetzen-linken   " link M6.19}
        @{"  Makros/Sichern als         " link M6.7} @{"  Makros/Neu bersetzen      " link M6.20}
        @{"  Makros/dmake               " link M6.9} @{"  Makros/Fehler              " link M6.21}
        @{"  Makros/bersetzen          " link M6.10} @{"  Makros/Executable starten  " link M6.23}


@endnode
@node M6.0 "Makros/Makro edieren"
Makros/Makro edieren zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

Wechselt  in  das  Makro-Verzeichnis, um Sie dann nach einem zu bearbeitenden
ARexx-Makro  zu fragen. Es empfiehlt sich, vor dem Entwurf eines neuen Makros
zunchst  die  Datei  "empty.ged" zu laden: Sie erhalten damit ein weitgehend
"leeres"  Makro,  welches  gut  als  Ausgangspunkt  fr  eigene Entwicklungen
benutzt  werden  kann: in diesem Makro ist das empfohlene Schutzprotokoll fr
Makroeinstieg/Ende  schon  enthalten. Der Raum, an dem Sie Ihren eigenen Code
einfgen knnen, ist ber Kommentare hervorgehoben. Speichern Sie das fertige
Makro  unter  dem  gewnschten  Namen ab. ARexx-Makros fr GoldED sollten auf
".ged"  enden.  Sie  mssen  einem  speziellen  Lock-Unlock-Protokoll  (siehe
@{" LOCK " link LOCK}) folgen, um fr eindeutige Ablaufbedingungen zu sorgen.


@endnode
@node M6.1 "Makros/Als Makro starten"
Makros/Als Makro starten zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

Fhrt  den aktuellen Text ber den ARexx-Server als Makro aus; der Server mu
im Hintergrund prsent sein (normalerweise wird er in der Startup-Sequenz mit
"run  sys:system/RexxMast"  gestartet).  Eine sehr ntzliche Funktion whrend
der Makroentwicklung. Sie sollten den Text vorher sichern, da die Fassung auf
dem  Datentrger  und  nicht  die  Kopie  im  Speicher  ausgefhrt wird. Alle
ARexx-Makros  mssen mit einem Kommentar (/* .... */) beginnen, um vom Server
als  gltig  anerkannt  zu  werden. Ist in der ersten Zeile kein Kommentar zu
finden,  verweigert der Server ohne jede Fehlermeldung die Abarbeitung. Diese
Funktion  sorgt  dafr,  da  der "Host" (GoldED) automatisch richtig gesetzt
ist.  Der  ARexx-Befehl "ADDRESS" wird mithin nicht bentigt. Diese Anleitung
kann  Sie  nicht  in ARexx einfhren. Fr eine Einfhrung sei deshalb auf die
einschlgige Literatur verwiesen. Hier nur ein kurzes Beispiel zum Abtippen:

                /* Dies ist die erste Zeile mit dem Kommentar */

                'LOCK CURRENT'
                'REQUEST BODY="Hallo !"'
                'UNLOCK'


@endnode
@node M6.3 "Makros/Aufnahme Start-Ende"
Makros/Aufnahme Start-Ende zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

Macro-Aufnahme 

Startet  (erster  Aufruf)  bzw.  beendet  (zweiter Aufruf) die Aufnahme einer
Sequenz. Diese Funktion liegt auch auf SHIFT-F10. Whrend der Aufnahme werden
alle   Tastendrcke   sowie   die   Anwahl   von  Menupunkten  aufgezeichnet.
Mausbewegungen/Mausklicks  werden  nicht notiert. Mit @{" Makros/Abspielen " link M6.4} kann
die   Sequenz   dann   spter   wieder   abgespielt   werden.   Benutzen  Sie
@{" Makros/Sichern  als " link M6.7},  um Aufnahmen dauerhaft zu sichern und @{" Makros/Laden " link M6.6},
um auf eine fher aufgezeichnete Sequenz zuzugreifen. ber die entsprechenden
internen  Kommandos  (siehe  @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}) knnen Makros auch direkt auf
Tasten  gelegt  werden  (verwenden  Sie dazu ein MACRO LOAD gefolgt von MACRO
PLAY). Wenn whrend der Aufnahme ein Requester geffnet wird, dann werden Sie
im  allgemeinen  gefragt,  ob  Sie  den  Inhalt  des  Requesters  whrend der
Aufnahmezeit  fr  das  sptere Abspielen bernehmen mchten. Entscheiden Sie
sich  dagegegen,  erscheint  der  Requester  auch beim Abspielen der Sequenz.
bernehmen   Sie   den   Inhalt   (etwa   die   Zeilennummer  beim  "Gehe  zu
Zeile...."-Requester),  dann  wird  beim Abspielen ohne weitere Nachfrage der
frher  eingegebene  Requesterinhalt  verwendet. Die Sequenz-Aufnahme basiert
auf einfachen Ereignissen wie Menuauswahl oder Tastendruck. Das Bettigen von
F10  wrde  unabhngig von der Belegung dieser Taste als "F10 wurde bettigt"
aufgezeichnet.  Prinzipiell  sind  Sequenzen aufgrund dieser Abhngigkeit von
den  persnlichen  Einstellungen  nur  fr kurzfristig zu lsende Aufgaben zu
empfehlen, die den Aufwand eines ARexx-Makros nicht rechtfertigen.

@endnode
@node M6.4 "Makros/Abspielen"
Makros/Abspielen zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

Spielt  eine  zuvor mit @{" Makros/Aufnahme Start-Ende " link M6.3} aufgenommene Sequenz von
Ereignissen  ab.  Diese Funktion liegt auch auf F10. Mchten Sie eine Sequenz
fter abspielen, wre @{" Makros/fter abspielen " link M6.5} angebrachter.


@endnode
@node M6.5 "Makros/fter abspielen"
Makros/fter abspielen zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

Spielt  eine  zuvor mit @{" Makros/Aufnahme Start-Ende " link M6.3} aufgenommene Sequenz von
Ereignissen   beliebig  oft  ab.  Sie  werden  nach  der  gewnschten  Anzahl
Durchlufe gefragt. Das Abspielen der Sequenz wird unterbrochen, wenn whrend
der   Wiedergabe  ein  Fehler  auftritt  -  dies  knnte  beispielsweise  ein
Suchen-Aufruf sein, der nicht fndig wird. Sie knnen die Wiedergabe notfalls
auch  stoppen,  indem  Sie  einen  QUIT-Befehl an GoldED's ARexx-Port senden;
geben Sie dazu in einem Shell-Fenster ein: rx "address GOLDED.1 QUIT".


@endnode
@node M6.6 "Makros/Laden"
Makros/Laden zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

Fragt  Sie nach einer zuvor mit @{" Makros/Sichern als " link M6.7} abgespeicherten Sequenz,
die  geladen  werden  soll. Die Sequenz steht anschlieend zum Abspielen ber
@{" Makros/Abspielen " link M6.4}  bzw.  F10  bereit. Sie knnen die Abfolge von Makro laden
und  Makro  starten  auch in Form von zwei @{" MACRO " link MACRO}-Befehlen direkt auf Tasten
und Menus legen; siehe dazu auch @{" Konfig/Tastatur " link M7.0} bzw. @{" Konfig/Menus " link M7.10}.

@endnode
@node M6.7 "Makros/Sichern als"
Makros/Sichern als zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

Speichert   die  zuletzt  mit  @{" Makros/Aufnahme  Start-Ende " link M6.3}  bzw.  SHIFT-F10
aufgenommen  Sequenz  unter  whlbarem  Namen.  GoldED-Sequenzen  sollten auf
".ged" enden und im Verzeichnis "GoldED:Macros" abgelegt werden.


@endnode
@node M6.9 "Makros/dmake"
Makros/dmake of @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

Make-Aufruf (nur fr ProgrammiererInnnen)

Dieses  ARexx-Makro  sucht  im  Verzeichnis  des gerade geladenen Textes nach
einem  'dmakefile'.  Makefiles  dienen der Steuerung von Compiler und Linker.
Ist  die  Suche erfolgreich, wird das Make-Utility "dmake" aus dem DICE-Paket
aufgerufen.   Diese   Funktion   ist  in  der  ausgelieferten  Form  nur  fr
DICE-BenutzerInnen  interessant; andere Umgebungen erfordern ein Anpassen des
Makros  "dmake.ged" (siehe @{" Makros/Makro edieren " link M6.0}). Das Makro hngt (wie alle
Makros)  von  der Prsenz des ARexx-Servers an. Der Server wird blicherweise
in der Startup-Sequenz gestartet: run sys:system/RexxMast.


@endnode
@node M6.10 "Makros/bersetzen"
Makros/bersetzen zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

C-Programm bersetzen (nur fr ProgrammiererInnnen)

Compiliert  und  linkt  den  C-Sourcecode  im  aktuellen  Fenster,  wobei das
Compiler/Linker-Frontend DCC aus Matt Dillon's DICE-Paket verwendet wird (was
folglich  die  Prsenz  von  DICE-C  voraussetzt).  Dazu  wird von ihrem Text
zunchst  eine  temporre  Kopie unter dem Namen "T:TEST.C" angelegt, die DCC
anschlieend bersetzt und linkt. Nach erfolgreichen Durchlufen von Compiler
und  Linker  steht Ihnen das ausfhrbare Programm als "T:TEST" zur Verfgung.
Testen  Sie  diese  als  ARexx-Makro  realisierten  Funktion,  indem  Sie die
folgenden Zeilen abtippen und dann @{" Makros/bersetzen " link M6.10} aufrufen:

                           main()
                           {
                               printf("hello world !");
                               exit(0);
                           }


@endnode
@node M6.12 "Makros/Makros"
Makros/Makros of @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

Hinter  diesem  Menueintrag  verbergen  sich  diverse  ARexx-Makros  aus  den
verschiedensten  Anwendungsgebieten.  Alle  Makros hngen von der Prsenz des
ARexx-Servers an (dieser wird blicherweise in der Startup-Sequenz gestartet:
run  sys:system/RexxMast).  Selbstverstndlich  knnen  Sie  alle  Makros mit
@{" Makros/Makro  edieren " link M6.0}  an  ihre Wnsche anpassen; Informationen zu GoldED's
ARexx-Port finden Sie unter @{" ARexx-Port " link AREXX-PORT}.

MARKIERE  ... 

Markiert  alle  Zeilen,  die  zwischem  dem nchstgelegenen Paar geschweifter
Klammern  liegen;  geschweifte  Klammern werden in vielen Programmiersprachen
zum Abgrenzen zusammenhngender Anwendungsblcke verwendet.

BLOCK FALTEN

Faltet  alle  mit  @{" Block/Markieren " link M1.0} ausgewhlten Zeilen. Sie werden um einen
Kommentar  fr  die wegzufaltenden Zeilen gebeten. Zum Thema "Falten" sei auf
die entsprechenden Abschnitte verwiesen (@{" Falten " link M4.7}).

C-FUNKTION

Fgt  einen  leeren  Funktionsrumpf  im  C-Format  ein. Funktionsname und Typ
werden   von   Ihnen   erfragt.   Dieses  Makro  akzeptiert  im  Aufruf  zwei
BOOL-Argumente  (TRUE  oder  FALSE),  die  festlegen, ob vor der Funktion ein
(leerer)  Kommentar  eingefgt  werden  soll bzw. ob Faltmarkierungen gesetzt
werden  sollen.  Voreingestellt  sind  eingeschaltete  Kommentarerzeugung und
ausgeschaltete  Faltmarkierungen;  dies  kann  durch Edieren des Menueintrags
(@{" Konfig/Menus " link M7.10}) gendert werden.

SWITCH

Fgt  ein  switch-Konstrukt (Programmiersprache C) in den Sourcecode ein. Die
Switch-Bedingung  und  die  Bedingung des ersten case-Blocks werden von Ihnen
erfragt. Weitere case-Blcke knnen mit case (s.u.) hinzugefgt werden.

CASE

Fgt  dem  letzen  switch-Block  eine neue case-Verzweigung hinzu. Die exakte
Position  des Cursors beim Makro-Aufruf spielt keine Rolle - er mu lediglich
unterhalb  der  switch-Anweisung stehen. Die neue case-Bedingung wird vor den
schon vorhandenen case-Bedingungen eingefgt werden.

REVISION (von Marius Grger)

Sucht  im Text nach einem Versionsstring im vom Commodore vorgegebenen Format
und  erhht - falls fndig geworden - die Revisionsnummer des Versionsstrings
um  eins.  Versionsstrings  werden  in  Programme  eingebettet, um so die vom
Programm  VERSION  bentigte Information bereitzustellen. Das folgende Format
ist zu benutzen:

      $VER <Programmmname> <Versionsnummer>.<Revisionsnummer> (<Datum>)

Das Makro wird Sie danach noch nach einem Kommentar fr diese Version fragen,
wenn  im  Text  ein  $History-Abschnitt  gefhrt wird; der Kommentar wird mit
Datum  versehen  am Kopf der History abgelegt werden. Hier ein beispielhafter
C-Programmkopf, der vom REVISION-Makro erkannt wird:

            char *Version = "$VER: GED 0.8 (21 Jul 1993)";

            /*
               $HISTORY:

               18 Jul 1993 : 000.003 :  neue Template-Optionen
               18 Jul 1993 : 000.001 :  erste Version
            */

NUMERIEREN

Numeriert den angezeigten Text. Startnummer und Schrittweite werden von Ihnen
erfragt.

ASSEMBLIEREN

Assembliert  den  im  aktuellen Fenster enthaltenen Assembler-Sourcecode, von
dem  eine  temporre  Kopie unter den Namen "T:TEST" angelegt wird. Es findet
der   FD-Assembler   A68K  Verwendung  (Copyright  1985  Brian  R.  Anderson,
AmigaDOS-Fassung  Copyright  1991 Charlie Gibbs). Anschlieend wird mit BLINK
gelinkt.   Sowohl   Linker   als  auch  Assembler  werden  nicht  mit  GoldED
ausgeliefert.

ZEILE AUSFHREN

Fhrt  die  Textzeile, in der sich der Cursor befindet, als DOS-Kommando aus.
Kann  dazu  verwendet  werden,  in  den Programmtext eingebettete Anweisungen
auszufhren. Als Beispiel hier der Kopf eines C-Programms (DICE-C); plazieren
Sie den Cursor in der "dcc..."-Zeile, bevor Sie dieses Makro aufrufen:

    /* ----------------------------------------------------------------

      ED v0.91 - GoldED quick starter, 1993 Dietmar Eilert. DICE:

      dcc main.c -// -proto -mRR -mi -r -2.0 -o ram:ED

      ------------------------------------------------------------------
    */

    .....


@endnode
@node M6.14 "Makros/GUIMake"
Makros/GUIMake zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

GUIMake 

Copyright-Information  zu  GUIMake  wird  angezeigt. GUIMake ist ein von Rico
Krasowski  entwickelter  Projekt-Manager  fr den DICE-Compiler (eine Fassung
fr  andere  Compiler  ist  in  Vorbereitung). Mit diesem Programm knnen die
sonst  blichen  Makefiles ersetzt werden. Neben komfortablem Dateimanagement
(einfaches   Zusammenstellen  der  Source-  und  Objektfiles,  die  zu  einem
Programmierprojekt   gehren)  bietet  GUIMake  auch  ein  sehr  komfortables
Fehlerhandling.   So   kann  man  mit  GUIMake  den  Editor  nach  entdeckten
bersetzungsfehlern  direkt  in  die  fehlerhaften  Zeilen  springen  lassen.
GUIMake  ist  ein  eigenstndiges  Programm,  das  mit  GoldED  ber Messages
Informationen  austauscht. Fr weitergehende Informationen zu diesem Programm
sei  auf  die  GUIMake-Dokumentation  verwiesen. Diese Funktion ist (wie alle
noch folgenden Funktionen in diesem Menu) nur vorhanden, wenn Sie whrend der
Installation  von GoldED auf die Frage nach Dice-Support mit "Ja" geantwortet
haben.  Sie  setzt  (ebenfalls wie alle folgenden Funktionen) die Prsenz des
ARexx-Servers voraus.


@endnode
@node M6.15 "Makros/Konfig"
Makros/Konfig of @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

ffnen  das  Konfigurationsfenster  von @{" GUIMake " link M6.14}. In diesem Fenster erfolgen
die  grundstzlichen  Projekteinstellungen  wie Compileraufruf, Dateiauswahl,
uvam.


@endnode
@node M6.16 "Makros/Module"
Makros/Module zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

ffnet  das  Module-Fenster  von  @{" GUIMake " link M6.14}.  In  diesem  Fenster erfolgt die
Projektzusammenstellung,   also   die   Auswahl  der  zum  aktuellen  Projekt
gehrenden Dateien: Programmtexte (*.c), Objektfiles (*.o), Headerfiles (*.h)
und Linker-Libraries (*.lib).


@endnode
@node M6.17 "Makros/Optionen"
Makros/Optionen zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

ffnet  das  Optionen-Fenster  von  @{" GUIMake " link M6.14},  in  dem  die  Einstellung der
Compileroptionen  erfolgt.  Hier  gettigten  Einstellungen  werden  in einen
enstprechenden DCCOPTS-Wert umgesetzt (DCCOPTS ist eine Environment-Variable,
die von DCC ausgewertet wird).


@endnode
@node M6.19 "Makros/bersetzen-Linken"
Makros/bersetzen-Linken zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

Compiliert  und  linkt  die  zum  aktuellen  Projekt  (siehe @{" Makros/Konfig " link M6.15})
gehrenden Dateien. Module, fr die schon ein aktuelles Objektfile existiert,
werden  (im  Gegensatz  zu @{" Makros/neu bersetzen " link M6.20}) nicht nochmals bersetzt.
Weitergehende Erluterungen sind in der Befehlsbeschreibung zu "BUILD" in der
GUIMake-Dokumentation zu finden.


@endnode
@node M6.20 "Makros/Neu bersetzen"
Makros/Neu bersetzen zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

Compiliert  und  linkt  die  zum  aktuellen  Projekt  (siehe @{" Makros/Konfig " link M6.15})
gehrenden   Dateien.  Alle  Quelltexte  werden  neu  bersetzt  (siehe  auch
@{" Makros/bersetzen-Linken " link M6.19}.


@endnode
@node M6.21 "Makros/Fehler"
Makros/Fehler zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

ALLE ANZEIGEN

Ld die im Zuge von @{" Makros/bersetzen-Linken " link M6.19} erzeugte Fehlererdatei in ein
neues Textfenster.

FEHLER: ERSTER

Bewegt  den Cursor in die erste fehlerhafte/bemngelte Zeile, die im Zuge von
@{" Makros/bersetzen-Linken " link M6.19} festgestellt wurde. Die Meldung des Compilers wird
in  der  Statuszeile  des  Fensters  angezeigt. Leider liefert DICE in seinen
Meldungen   nicht   immer   gltige  Dateinamen  und  Zeilennummern,  so  da
mglicherweise die falsche Zeile angesprungen wird.

Fehler: Nchster

Bewegt  den  Cursor  in die nchste fehlerhafte/bemngelte Zeile, die im Zuge
von  @{" Makros/bersetzen-Linken " link M6.19} festgestellt wurde. Die Meldung des Compilers
wird  aus  der  Datei  T:ERRORS entnommen und in der Statuszeile des Fensters
angezeigt.  Leider  liefert  DICE  in  seinen  Meldungen  nicht immer gltige
Dateinamen  und  Zeilennummern,  so  da  mglicherweise  die  falsche  Zeile
angesprungen wird.

ERROR: VORHERIGE

Bewegt  den Cursor in die vorherige fehlerhafte/bemngelte Zeile, die im Zuge
von  @{" Makros/bersetzen-Linken " link M6.19} festgestellt wurde. Die Meldung des Compilers
wird  aus  der  Datei  T:ERRORS entnommen und in der Statuszeile des Fensters
angezeigt.  Leider  liefert  DICE  in  seinen  Meldungen  nicht immer gltige
Dateinamen  und  Zeilennummern,  so  da  mglicherweise  die  falsche  Zeile
angesprungen wird.


@endnode
@node M6.23 "Makros/Executable starten"
Makros/Executable starten zu finden im @{" MAKROS-MENU " link MAKROS-MENU}

Startet das von GUIMake erzeugte Programm (siehe @{" Makros/bersetzen-Linken " link M6.19}).



@endnode
@node KONFIG-MENU "KONFIG-MENU"
                                 KONFIG-MENU 
                          Menubaum des Konfig-Menus 


             @{"  Konfig/Tastatur           " link M7.0} @{"  Konfig/Menus          " link M7.10}
             @{"  Konfig/Tabulatoren        " link M7.1} @{"  Konfig/Layout         " link M7.12}
             @{"  Konfig/Referenzen         " link M7.3} @{"  Konfig/Drucker        " link M7.14}
             @{"  Konfig/Pfade              " link M7.4} @{"  Konfig/Diverses       " link M7.15}
             @{"  Konfig/Wrterbuch         " link M7.6} @{"  Konfig/Kalender-Zeit  " link M7.16}
             @{"  Konfig/Einrckungen       " link M7.7} @{"  Konfig/Sichern        " link M7.18}
             @{"  Konfig/Anzeige            " link M7.9} @{"  Konfig/Laden          " link M7.19}

Mit diesen Funktionen knnen Sie GoldED an Ihre Vorlieben anpassen. Vergessen
Sie  nicht, anschlieend auch @{" Konfig/Sichern " link M7.18} aufzurufen - andernfalls gehen
alle neuen Einstellungen verloren.

Richtlinien 

Falls  Sie  neue  Menus  oder neue Tastenbelegungen nicht nur fr sich selbst
entwickeln   mchten,  sondern  vorhaben,  Sie  auch  der  Allgemeinheit  zur
Verfgung  zu stellen (vieleicht in der nchsten GED-Version :-), dann ist es
ratsam, sich an einige Konventionen zu halten:

Benutzen  Sie  Standard-Abkrzungen  fr  Standard-Funktionen. Beispielsweise
sollte  man  auf "E" als Shortcut fr "Ende..." verzichten, wenn alle anderen
Programme hier auf "Q" setzen.

Dokumentieren  Sie  Ihre Einstellungen so, da die Menu-Hilfe verwendbar ist:
als  AmigaGuide-Dokumentation  (siehe  auch @{" Konfig/Menus " link M7.10}). Brauchbare Teile
der GoldED-Anleitungen drfen selbstverstndlich bernommen werden.

Benutzen  Sie  immer  symbolische  Pfade,  wenn  Sie auf Programme oder Daten
zugreifen; i.a. sollten entweder GOLDED:TOOLS (Programme) oder "GOLDED:AREXX"
(Makros)  verwendet  werden.  Benutzen Sie auf keinen Fall Konstruktionen wie
"dh0:c/muchmore".

Stellen  Sie  ein Installer-Skript zur Verfgung, mit dem all das installiert
wird,  was  installiert  werden mu. Das GoldED-Originalskript darf ganz oder
teilweise bernommen werden.


@endnode
@node M7.0 "Konfig/Tastatur"
Konfig/Tastatur zu finden im @{" KONFIG-MENU " link KONFIG-MENU}

ffnet  ein  Einstellungsfenster fr die Tastatur. Hier knnen die Tasten und
Tastaturkombinationen  mit  Aktionen  belegt  werden. Als Tastaturkombination
gilt  im  Rahmen  dieser  Anleitung gleichzeitiges Bettigen einer "normalen"
Taste zusammen mit SHIFT und/oder ALT und/oder CTRL. Solange eine Taste nicht
explizit  belegt  ist, fhrt ihre Bettigung zum Einfgen jenes Zeichens, das
normalerweise  dieser  Taste zugeordnet ist. Steuertasten (Cursortasten etc.)
sind  ursprnglich  nicht  belegt.  Selbstverstndlich  wird GoldED mit einer
Tastaturbelegung  ausgeliefert,  die  allen  Steuertasten brauchbare Aktionen
zuteilt.  Das (Um-)Belegen einer Tasten bzw. einer Tastenkombination ist eine
Sache  weniger  Sekunden: Whlen Sie "Aufnahme" an und bettigen Sie dann die
gewnschte Taste. In dem nun erscheinenden Fenster knnen Sie die gewnschten
Aktionen  eintragen (siehe @{" Ereignis-Definition " link EREIGNIS-DEFINITION}). Einige Tastenkombinationen
knnen  allerdings nicht belegt werden, da sie vom Betriebsssystem fr andere
Zwecke  gebraucht  werden.  So beeinflut ALT-G den folgenden Buchstaben (ein
"a"  wird  nach  einem  ALT-G  zu  "")  und  gilt  nicht  als eigenstndiger
Tastendruck. Hier die "dead keys" im berblick:

                              `       ALT-H
                              ALT-F   ALT-J
                              ALT-G   ALT-K
@endnode
@node EREIGNIS-DEFINITION "Ereignis-Definition"
Ereignis-Definition 

Sie  knnen einem Ereignis (darunter sollen hier Menuauswahl oder Tastendruck
verstanden werden) jeden beliebigen internen Befehl von GoldED zuweisen. Oder
ein  Makro.  Oder  ein DOS-Kommando. Oder eine Zeichenkette, die beim Drcken
der  Taste  in  den Text eingefgt wird. Der Ereignisrequester erscheint nach
einem Doppelklick auf eine Tastenbelegung im Tastaturrequester bzw. auf einen
Menueintrag  im  Menurequester.  Tragen  Sie  das  gewnschte  Kommando,  den
gewnschten  Text  (in  Anfhrungszeichen)  bzw.  den  gewnschten Dateinamen
einfach  in  die  Aktionsliste  des  Ereignisses ein und stellen Sie den Type
entsprechend  auf  Intern,  Shell,  ARexx  oder  Text.  Die  Typeneinstellung
"n.def." wrde dazu fhren, da das Ereignis ignoriert wird.

Mehrfache Befehle 

Jedem  Ereignis  knnen  ber  die  Aktionsliste  beliebig  viele  Reaktionen
zugeordnet werden. Das Mischen von Typen (z.B. erst mit einem internen Befehl
Text abspeichern, dann Makro aufrufen) ist mglich. ARexx-Aktionen sind immer
asynchron:  nachdem das Kommando an den ARexx-Server abgeschickt wurde, fhrt
der  Editor  unmittelbar  mit der Abarbeitung fort. Machen Sie keine Annahmen
darber, wann das Makro vom ARexx-Server abgearbeitet wird. Vermeiden Sie auf
jeden  Fall  Konstruktionen,  in  denen  eine Aktion von der Erledigung eines
zuvor abgeschickten ARexx-Auftrags abhngt.

Das  'Pfad'-Gadget  kann  verwendet werden, um den aktuellen Pfad whrend der
Ereignisreaktion zu setzen; Beispiel: Nehmen Sie "LIST" (Type "Shell") in die
Befehlsliste  auf  und  tragen Sie im Pfad-Gadget "fonts:" ein. Bei Eintreten
des  Ereignisses  wrde  der Inhalt des Fonts-Verzeichnis angezeigt. Auch das
Ausgabegert  (z.B.  das  Ausgabefenster  fr  den  LIST-Befehl im vorherigen
Beipiel)   ist   mit   dem  Pfad-Gadget  explizit  whlbar  (Beispieleintrag:
con:0/0/640/400).  Sowohl  Pfad als auch Verzeichnis gelten fr alle Eintrge
in  der  Aktionsliste  vom  Typ  "ARexx"  oder  "Shell".  Im Zusammenhang mit
internen Befehlen haben sind Einstellungen bedeutungslos.

Die  Inhalte  von  Pfad/Ausgabegadget  sowie die Eintrge in der Aktionsliste
(abgesehen  von internen Befehlen) werden "interpretiert": Schlsselworte wie
\DATE  werden zum Zeitpunkt des Ereignisses durch den aktuellen Wert ersetzt.
Nheres hierzu unter @{" Platzhalter " link PLATZHALTER}.

Ist  das  "Shanghai"-Gadget  aktiviert,  werden  alle  fremden  Fenster,  die
normalerweise  auf dem gerade gltigen "Default-Public-Screen" (normalerweise
die  Workbench)  ffnen  wrden,  auf den Screen des Editors umgelenkt. Diese
Umleitung  gilt  nur  fr  eine  einstellbare  Zeit - danach kommt wieder die
Workbench zu ihrem Recht. Mchten Sie fremde Fenster dauerhaft umleiten, kann
dies  unter  @{" Konfig/Anzeige " link M7.9}  eingestellt  werden. Nicht alle Fenster knnen
umgeleitet  werden.  

Shell-Aktionen  knnen  mit  dem  "Async"-Gadget  wahlweise  synchron (Editor
whrend  Ablauf  blockiert)  oder  asynchron  (Editor  luft parallel weiter)
gemacht  werden.  Fr  synchrone  Ereignisse erzeugt GED zustzliche Ausgaben
(z.B. Angabe der Laufzeit).

Fr  jede  Ereignisdefinition  kann ein Hilfstext in Form eines Verweises auf
einen  AmigaGuide-Node  angegeben  werden.  Dieser  Hilfstext  ist  ber  die
@{" Menu-Hilfe " link PROGRAMMSTART}  abrufbar. Tragen Sie dazu im Hyper-Gadget den Namen eines Nodes
aus der Dokumentation ein. HyperGuide und die zugehrigen Begriffe (database,
node,   link)   werden  in  der  AmigaGuide-Dokumentation  erklrt.  Wird  im
Hyper-Gadget   kein   Nodename   eingetragen,  verwendet  GoldED  automatisch
M<Menunummer>.<Itemnummer> (z.B. M0.3). Nodenamen beziehen sich normalerweise
auf   die   global   eingestellte  AmigaGuide-Datei  (siehe  @{" Konfig/Menus " link M7.10}).
Prinzipiell  kann  jedem  Ereignis  ein  beliebiger Node aus einer beliebigen
Guide-Datei  zugewiesen  werden: Tragen Sie vor dem Nodenamen die Guide-Datei
ein.  Dateinamen  und  Nodename  sind  durch  ein  "@"  zu trennen. Beispiel:
GOLDED:GOLDED.GUIDE@MAIN.

@endnode
@node PLATZHALTER "Platzhalter"
Platzhalter 

Unter  "Interpretieren"  von  Zeichenketten (siehe @{" Ereignis-Definition " link EREIGNIS-DEFINITION}) ist
das   Ersetzen  reservierter  Schlsselworte  in  Befehlsfolgen  durch  einen
aktuellen Wert zu verstehen. Bentigt wird dies beispielsweise dann, wenn man
das  Datum  in  den Text einfgen mchte. In diesem Fall wre der Platzhalter
\DATE  auf  ein Event (z.B. Tastenkombination CTRL+D) vom Typ "Text" zu legen
(siehe [Ereignisdefinition]). Platzhalter knnen mit konstanten Befehlsteilen
gemischt  werden,  solange alle konstanten Zeichenketten in Anfhrungszeichen
stehen; Beispiel: "Heute ist der " \DATE

Die folgenden Platzhalter sind GoldED bekannt:

             "<irgendein Text>" ... fixer Text
             %<code> .............. fgt ASCII-Code <code> ein
             \n ................... fgt Zeilenvorschub ein
             \t ................... fgt Tabulatorsprung ein
             \b ................... bewegt den Cursor nach links
             \" ................... fgt Anfhrungszeichen ein
             \NAME ................ fgt aktuellen Dateinamen ein
             \CON ................. fgt Fensterabmessungen ein
             \DATE ................ fgt Datum ein
             \TIME ................ fgt Zeit ein
             \SCREEN .............. fgt Screen-Name ein
             \HOST ................ fgt Name des ARexx-Ports ein
             $<name> .............. fgt Environment-Variable <name> ein


@endnode
@node M7.1 "Konfig/Tabulatoren"
Konfig/Tabulatoren zu finden im @{" KONFIG-MENU " link KONFIG-MENU}

ffnet einen Requester zum Einstellen der Tabulatoren. GoldED kennt in dieser
Hinsicht verschiedene (teilweise kombinierbare) Betriebsarten: "Normale" TABs
sind   regelmig   verteilte   TABs;  eingestellt  wird  mit  "TAB-Tastatur"
(allgemein  blich  ist  ein Abstand von vier Zeichen). Dagegen knnen "fixe"
TAB's  auf  beliebige  Positionen  gesetzt werden. Die gewnschten Positionen
sind  in die angebotene Liste einzutragen. Fixe TABs bieten sich aufgrund der
tabellenhnlichen Sourcecodes vor allem fr Assembler-Programmierer an. Neben
regulren und fixen TABs kennt GoldED noch dynamische TABs:

Dynamische TABs 

In dieser Betriebsart gibt es keine festgelegten TAB-Positionen. Statt dessen
orientiert sich der Editor bei Bettigung der TAB-Taste an den vorhergehenden
Zeilen  und  den dort gefundenen Wortanfngen. 

Alle  bisher erwhnten TAB-Modi knnen entweder zur Cursorpositionierung (der
unterliegende  Text  wird  nicht beeinflut) oder zur Formatierung (Text wird
ein/ausgerckt) verwendet werden: Aktivieren Sie "Leerstellen einfgen", wenn
Sie  die  letztere  Art  vorziehen.  GoldED  selbst  benutzt  intern und beim
Abspeichern niemals TAB-Codes (ASCII-Code 9). Einige andere Editoren arbeiten
dagegen   mit   diesen   Codes.   TAB-Codes  werden  von  GoldED  beim  Laden
@{" Projekt/Laden " link M0.6}  durch  Leerstellen  ersetzt,  deren Anzahl pro TAB in diesem
Requester einstellbar ist (TAB-Datei-Gadget). blich ist ein Wert von 8.

@endnode
@node M7.3 "Konfig/Referenzen"
Konfig/Referenzen zu finden im @{" KONFIG-MENU " link KONFIG-MENU}

ffnet  einen  Requester, mit dem das Referenz-System von GoldED eingerichtet
wird.  Immer dann, wenn der Benutzer mit @{" Suchen/Referenz " link M3.12} Erklrungen zu dem
Wort  unter  dem  Cursor  anfodert, wird ber eine Datenbank nach Hilfstexten
gesucht.  Diese  Datenbank enthlt fr jeden Begriff, den GoldED kennt, einen
Verweis  auf  eine  Datei,  in  der  sich  passende Erklrungen finden. Diese
Datenbank wird von GoldED weitgehend automatisch erstellt: Alles, was Sie tun
mssen,  ist,  die  Namen  der  Hilfstexte  anzugeben.  Oder  die  Namen  der
Verzeichnisse,  die  Hilfstexte  enthalten. Ein typischer Fall fr Hilfstexte
wren die Include-Dateien eines Compilers, die Strukturdefinitionen inklusive
Erklrungen  enthalten.  Oder  Commodore's AutoDocs - eine Beschreibung aller
Funktionen  des  Amiga-Betriebssystems.  Tragen  Sie  einfach alle derartigen
Dateien  und Verzeichnisse in diesem Requester ein. Unterverzeichnisse mssen
nicht   extra  eingetragen  werden,  da  die  angegebenen  Pfade  vollstndig
durchsucht  werden.  Bettigen  Sie  dann  das  "Erzeugen"-Gadget  (neben dem
gewnschten  Namen  der  Datenbank), um die Datenbank erzeugen zu lassen. Der
Editor  wird  anschlieend  alle angegebenen Dateien laden und nach mglichen
Schlsselworten durchsuchen. Dieser Vorgang kann (je nach Anzahl der Dateien)
nur  wenige Sekunden oder auch mehrere Minuten dauern. Der Editor erkennt die
Dateien  an  ihren  Endungen.  Wenn  er  beispielsweise auf eine Date "dos.h"
stt, geht er von einer Include-Datei aus und ruft den Struktur-Scanner auf.
Der  Struktur-Scanner  durchsucht  die Datei dann nach C-Strukturdefintionen.
Alle  gefundenen Strukturnamen werden in die Datenbank aufgenommen - zusammen
mit  einem  Verweise, wo die entsprechende Definition gefunden wurde. Die vom
Editor   erkannten  Endungen  knnen  unter  @{" Suchen/Funktionen " link M3.24}  eingestellt
werden.  Das  Hinzufgen selbstentwickelter Scanner ist ebenfalls mglich, so
da  GoldED's  Fhigkeit,  Datenbanken aufzubauen, beliebige erweitert werden
kann.  In  der  ausgelieferten  Form besitzt der Editor schon fest eingebaute
Scanner   fr   C-Programme,   Includes,   AutoDocs,   Pascal-Programme   und
Assembler-Programme.


@endnode
@node M7.4 "Konfig/Pfade"
Konfig/Pfade zu finden im @{" KONFIG-MENU " link KONFIG-MENU}

Mit  diesem  Requester  wird eingestellt, wo der Editor suchen wird, wenn der
Benutzer  eine  Datei mit @{" Diverses/Datei suchen " link M5.4} lokalisieren lassen mchte.
Durchsucht  werden  die  in  der  Liste  angegebenen  Pfade  inklusive  aller
Unterverzeichnisse.  Fr  jedes  Verzeichnis  kann ein Suffix angeben werden.
Dieser  Suffix  (z.B. ".TEX") wird versuchsweise an den Dateinamen angehngt,
wenn  die  Datei  ohne Suffix nicht aufzufinden ist. Beispiel: Nehmen Sie das
Include-Verzeichnis  Ihres  Compilers  in  die  Liste auf und stellen Sie den
Suffix auf "*.h". Plazieren Sie dann den Cursor ber dem folgenden Dateinamen
(zwischen  den  spitzen  Klammern  - es handelt sich um C-Code) und rufen Sie
@{" Diverses/Datei suchen " link M5.4} auf:

#include <amiga/exec/exec.h>

GoldED  wird  nun  (sofern die Datei "amiga/exec/exec.h" nicht im Verzeichnis
des  Textes  selbst  zu  finden  ist)  die  Includes nach "amiga/exec/exec.h"
absuchen.


@endnode
@node M7.6 "Konfig/Wrterbuch"
Konfig/Wrterbuch zu finden im @{" KONFIG-MENU " link KONFIG-MENU}

ffnet  einen  Requester zum Edieren des dem Editor bekannten Vokabulars. Das
Wrterbuch  wird  sowohl  zur automatischen Korrekur der Gro/Kleinschreibung
(AutoCase) als auch fr das Erkennen von Abkrzungen (@{" APC " link M3.14}) benutzt.

AutoCase 

Ist  diese  Option  eingeschaltet, wird der Editor jede (genderte) Zeile auf
korrekte  Gro/Kleinschreibung  berprfen. Die berprfung findet sptestens
statt,  sobald  Sie  die  Zeile  mit  dem  Cursor  verlassen. Taucht in Ihrem
Wrterbuch  beispielsweise  "RastPort"  auf und stt GoldED in der Zeile auf
ein "rastport", dann wird letzteres automatisch in "RastPort" umgewandelt.

Allgemeine Tips

Halten  Sie  das Wrterbuch mglichst klein. Nehmen Sie nur Begriffe auf, die
sehr hufig in Ihren Programmen auftauchen. Je strker das Wrterbuch wchst,
desto  ineffektiver  wird  das automatische Vervollstndigung von Abkrzungen
(@{" APC " link M3.14})  werden:  Immer  lngere  Abkrzungen  sind  vorzugeben, um noch eine
einwandfreie  Identifizierung  zu  gewhrleisten. Bei einem kleine Wrterbuch
reichen dagegen oft schon die ersten zwei bis drei Buchstaben aus. Nehmen Sie
nur eindeutige Phrasen auf, die immer auf dieselbe Arte und Weise geschrieben
werden.  Es  wre keine gute Idee, "RastPort" zum Bestandteil des Wrterbuchs
zu  machen,  da  Sie  dann  nicht  mehr "rastport" als Variablenname in Ihren
Programmen   benutzen   knnten  (der  Editor  wrde  sofort  gegen  RastPort
austauschen).  Dagegen  kann "struct RastPort" problemlos aufgenommen werden,
da dies (fr C-Programmierer) die einzig sinnvolle Scheibweise ist. Ein gutes
Wrterbuch  erkennen  Sie  daran,  da  es  nicht  auffllt.  Ein  schlechtes
Wrterbuch  gibt sich dadurch zu erkennen, da es hufig Begriffe korrigieren
wird,  die  Sie gar nicht korrigiert haben mchten. Machen Sie bei Begriffen,
denen  immer  ein  Leerzeichen  folgt,  das  Leerzeichen  zum Bestandteil des
Wrterbucheintrages.  Beispielsweise sollte man "int" (C-Typ) nicht aufnehmen
(GoldED  wrde  dann aus INTERNATIONAL intERNATIONAL machen). Mit "int " gbe
es  diese  Problem  nicht.  hnliches  gilt  auch fr die Klammern nach einem
Funktionsnamen: statt "Open" sollten Sie lieber "Open(" aufnehmen.

Klammern-berprfung 

Ist  die  berprfung eingeschaltet, wird jede genderte Zeile beim Verlassen
auf  korrekte  Klammernung  (inklusive  sinnvoller  Schachtelung)  berprft.
Aufgrund  des  internen  Programmdesigns lt es sich leider nicht vermeiden,
da auch beim Shifting der Anzeige berprft wird (vgl. @{" Suchen/Prfe " link M3.9}).


@endnode
@node M7.7 "Konfig/Einrckungen"
Konfig/Einrckungen zu finden im @{" KONFIG-MENU " link KONFIG-MENU}

Automatisches Einrcken ,  Kontextsensitives Einrcken 

Ein  Requester  zum Einstellen des Einrckungsschemas wird geffnet. Schalten
Sie  AutoEinrckung ein, wenn der Cursor nach einem RETURN bis zum Anfang der
vorangehenden  Zeile  eingerckt  werden soll (vgl. @{" Return-Taste " link RETURN-TASTE}). Schalten
Sie  die  Code-Einrckung  ein,  wenn  nach  einem Return in Abhngigkeit vom
Inhalt  der  vorangehenden Zeile ein/ausgerckt werden soll. GoldED wird dann
das  erste/letzte Wort der letzten Zeile berprfen. Taucht dieses Wort (z.B.
IF)  in der Liste dieses Requesters auf, wird ein- oder ausgerckt. Fr jedes
Schlsselwort kann einzeln angegeben werden, ob ein- bzw. auszurcken ist.


@endnode
@node M7.9 "Konfig/Anzeige"
Konfig/Anzeige zu finden im @{" KONFIG-MENU " link KONFIG-MENU}

Anzeigemodi ,  Fonts 

In  dem  erscheinenden  Fenster  knnen  diverse Displayparameter manipuliert
werden:  Auflsung,  Fonts,  Farben  und mehr sind einstellbar. nderungen in
diesem  Bereich  sollten nicht vorgenommen werden, solange ein wichtiger Text
geladen  und  wenig  Speicher vorhanden ist: Da der Screen teilweise komplett
geschlosssen  und  wieder neu eingerichtet werden mu, kann es passieren, da
der  Speicher  dafr  nicht  mehr  ausreicht. Hinsichtlich der Fonts kann fr
Screen  (Menus), Fenster und Texte jeweils eine eigene Wahl getroffen werden.
Proportionalfonts sind nur fr den Screen zugelassen.

Icons

GoldED  verwendet  in  einigen seiner Requester Symbole, die auf die typische
OS2.0-Farbverteilung  abgestimmt sind. Da dank einstellbarer Pens (s.u.) auch
recht  ausgefallene  Farbverteilungen  mglich  sind,  kann  es aus optischen
Grnden sinnvoll sein, die Symbole auszuschalten.

Pens

Sie knnen die Stifte whlen, mit denen das Betriebssystem und teilweise auch
der  Editor  selbst  auf einem GoldED-Screen zeichnen. Der mit "helle Kanten"
bezeichnete  Stift  wird  vom OS beispielsweise zum Zeichnen der Gadgetkanten
verwendet.

Shanghai

Bei  eingeschaltetem  Shaghai-Modus  werden Fenster anderer Programme auf den
Bildschirm des Editors umgeleitet. Nicht alles Fenster lassen sich umleiten.

Chunky pixel

Einige Grafikkarten benutzen als Organisationsform fr ihre Grafikspeicher in
den  Modi  mit  256  oder mehr Farben ein 'chunky pixel'-Modell. Im Gegensatz
dazu  baut  die  Amiga-Hardware  auf  Bitplanes auf. GoldED ist fr Bitplanes
optimiert; so wird wann immer mglich die Ausgabe per Maske auf eine Bitplane
beschrnkt.  Nun  werden Plane-Maskierungen auf Chunky-Pixel-Boards nicht nur
keinen   Geschwindigkeitsvorteil  bringen,  sonder  u.U.  die  Ausgabe  sogar
verlangsamen  -  sie  sind  deshalb  mit diesem Gadget auch abschaltbar. Eine
falsche  Einstellung  kann erhebliche Performanceverluste bringen. Lassen Sie
dieses Gadget im Zweifel ausgeschaltet.


@endnode
@node M7.10 "Konfig/Menus"
Konfig/Menus zu finden im @{" KONFIG-MENU " link KONFIG-MENU}

Mit  diesem  Requester  knnen  Menus  (linke Liste), Menueeintrge (mittlere
Liste)  und Untermenus (rechte Liste) zusammengestellt werden. Die Anzahl der
Menutitel,  Untermenus,  etc.  ist  durch  GoldED  selbst nicht begrenzt. Die
Limits  setzt das Amiga-OS - auf beispielsweise maximal 32 Eintrge pro Menu.
Jedem  Menueintrag bzw. jedem Untermenu kann ein Shortcut fr den Aufruf ber
die Tastatur in Verbindung mit der rechten Amiga-Taste zugeordnet werden. Das
Betriebssystem   unterscheidet   bei   Shortcuts  nicht  zwischen  Gro-  und
Kleinschreibung. Viele Shortcuts werden schon durch das Standard-Menu belegt.
Noch  freien  Tasten  knnen  mit  dem  Pfeil-Gadget abgerufen werden. In der
erscheinenden  List werden nur ASCII-Zeichen mit Codes bis 128 bercksichtigt
(die  restlichen  Codes  sollten  zugunsten  internationaler Austauschbarkeit
nicht  benutzt  werden). Mit dem 'Guide'-Gadget kann dem Menu eine Hilfsdatei
zugeordnet  werden. Diese Datei wird fr die @{" Menu-Hilfe " link PROGRAMMSTART} benutzt; siehe auch
@{" Ereignis-Definition " link EREIGNIS-DEFINITION}).


@endnode
@node M7.12 "Konfig/Layout"
Konfig/Layout zu finden im @{" KONFIG-MENU " link KONFIG-MENU}

Requester  zum Setzen diverser Layout-Einstellungen. Die Randwerte werden von
den diversen Layout-Funktionen (siehe @{" Layout-Menu " link LAYOUT-MENU}) bercksichtigt; sie sind
nicht als Grenzen zu verstehen, in denen sich der Cursor bewegen kann.


@endnode
@node M7.14 "Konfig/Drucker"
Konfig/Drucker zu finden im @{" KONFIG-MENU " link KONFIG-MENU}

Einstellfenster   fr   den  Drucker.  Die  hier  gemachten  Vorgaben  gelten
zustzlich  zu  den Einstellungen der Drucker-Preferences Ihrer Workbench, so
da mit praktisch jedem Drucker gearbeitet werden kann (im Gegensatz dazu ist
@{" Diverses/HiSpeed " link M5.17}  auf  PCL-Drucker  wie den DeskJet beschrnkt). Der Inhalt
des  Init-Gadgets  wird  nach  allen  anderen  Einstellungen  an  den Drucker
geschickt. Dieses Gadget kann dazu benutzt werden, druckerspezifische Befehle
einzubinden  (um  so  die  doch  recht starren Grenzen des Printer-Devices zu
umgehen). Der Gadgetinhalt wird "interpretiert" (siehe @{" Platzhalter " link PLATZHALTER}), so da
auch  Sondercodes  (z.B.  27  =  ESC)  einfach eingetettet werden knnen. Zum
Durchschleusen  "roher"  (druckerspezifischer) Daten durch das Drucker-Device
wird die "aRaw"-Sequenz bentigt: 27 [ <Anzahl Bytes> 34 r. Um beispielsweise
den 7-Zeichen-String "0123456" zu senden, wre einzutragen:

                        %27 "[7" %34 "r" "0123456"


@endnode
@node M7.15 "Konfig/Diverses"
Konfig/Diverses zu finden im @{" KONFIG-MENU " link KONFIG-MENU}

ffnet  das  umfangreichste Einstellfenster dieses Editors. Hier werden neben
diversen  Auto(matik)-Optionen  so  verschiedene  Dinge wie Backup-Erzeugung,
bevorzugter Packer (siehe @{" Projekt/packen " link M0.18}) oder Faltmarker eingestellt.

AutoLaden   AutoFalten   Zentrieren 

Schalten Sie AutoFalten ein, wenn Sie mchten, da GoldED jede Datei nach dem
Laden  (und  noch  vor der Anzeige) nach Faltmarkierungen durchsucht und ggf.
faltet.   Die  Faltmarkierungen  sind  mit  den  Falt-Start/Falt-Ende-Gadgets
einstellbar.  Sie  mssen  hier zwei unterschiedliche Markierungen eintragen,
wenn  Sie  geschachtelt  falten mchten. Fr normales Falten knnen fr Start
bzw.  Ende  die gleichen Makierungen benutzt werden. Weiter Informationen zum
Thema Falten finden Sie unter @{" Falten " link M4.7}.

Ist AutoLaden zum Zeitpunkt des GoldED-Starts aktiviert (und wurde beim Start
keine  zu  edierende  Datei  bergeben),  versucht  der  Editor,  die zuletzt
bearbeitete Datei zu laden.

Schalten  Sie  AutoCenter  ein,  wenn  Sie mchten, da neu geffnete Fenster
zentriert  am  Bildschirm  erscheinen.  Schalten Sie AutoCenter aus, wenn Sie
Fenster an der zuletzt abgespeicherten Position (@{" Konfig/Sichern " link M7.18}) erscheinen
lassen mchten.

XPK-Pack-Modus/Passwort

In der XPK-Liste werden die auf Ihrem System verfgbaren XPK-Packer angezeigt
(das  sind  alle  Libraries,  die  sich  in  LIBS:COMPRESSORS  befinden). Der
ausgewhlte  Packer  wird  von  @{" Projekt/Packen " link M0.18}  verwendet.  XPK ist ein als
Freeware-Paket  verfgbarer  allgemeiner Standard zum (Ent-)Packen von Daten.
Neben  der  Effizienz  kann  fr  einige XPK-Modi auch ein Passwort angegeben
werden.  Texte,  die  mit  diesem Passwort gepackt wurden, knnen ohne dieses
Passwort von niemandem mehr gelesen werden. Fr weitere Informationen sei auf
die XPK-Information verwiesen.

Backup-Erzeugung:  AutoBackup 

Der  Editor  wird  beim  berschreiben  von  Texten eine Sicherheistkopie der
bisherigen  Fassung  anlegen,  wenn  "*.bak  erzeugen" eingeschaltet ist. Die
Sicherheitskopie  wird  (nach Anhngen von ".bak" an den bisherigen Namen) im
Backup-Verzeichnis   abgelegt.   Letzteres  ist  mit  dem  Backup-Pfad-Gadget
vorzugeben.  Wird kein Verzeichnis angegeben, entscheidet sich GoldED fr den
Ordner   des   Textes.  Sie  knnen  AutoBak  einschalten,  wenn  regelmige
Sicherheitskopieen  (etwa  alle 10 Minuten) erwnscht sind. Derartige Backups
werden ebenfalls im Backup-Pfad abgelegt. Aktivieren Sie das "fragen"-Gadget,
wenn  Sie  vor  dem  automatischen  Sichern  noch um eine Besttigung gebeten
werden mchten.

*.info erzeugen

Ist  diese  Option  eingeschaltet ist, wird GoldED fr Texte beim Abspeichern
ein  Icon  erzeugen.  Mit dem 'Standardprogramm'-Gadget kann ein Default-Tool
gesetzt  werden.  Dieses Tool wrde beim Anklicken des Gadgets gestartet. Der
Editor  wird kein Icon erzeugen (und kein Default-Tool eintragen), wenn unter
dem entsprechenden Dateinamen schon ein Icon existiert.

FastScroll

Beschleunigt das Scrollen, sobald der Cursor den oberen oder unteren Bildrand
erreicht.  In  monochromen  Modi  und  auf  schnellen Rechnern (A4000) sollte
FastScroll ausgeschaltet werden, um das Scrollen etwas langsamer zu machen.

Schutzbits

Diese  Gadgets  (Lesen, Schreib, Lschen, Skript) bezeichnen die Vorgaben fr
die  Schutzbits  der  mit @{" Projekt/Neues Fenster " link M0.4} neu erzeugten Texte. Spter
knnen die Bits eines Textes mit @{" Projekt/Schutzbits " link M0.21} korrigiert werden.

Startup-Makro 

Das  Startup-Arexx-Makro  wird  whrend des GoldED-Starts (nachdem die ersten
Fenster  schon  geffnet  sind) asynchron ausgefhrt. Bezglich ARexx sei auf
den  Abschnitt @{" ARexx-Port " link AREXX-PORT} verwiesen. Knnte dazu verwendet werden, eine dem
geladenen File angemessene Konfiguration zu laden (eine C-Konfiguration, wenn
der Dateiname auf ".c" endet).

HotKey-Untersttzung ('resident'-Gadget)

GoldED  untersttzt HotKey-Aktivierung: Ist das 'resident'-Gadget aktiv, wird
der  Editor  auch  nach  dem  Schlieen  des  letzten  Fensters nicht aus dem
Speicher  entfernt.  Er  wartet statt dessen (ohne Rechenzeit zu verbrauchen)
auf eine spezielle Tastenkombination: rechte SHIFT-Taste + rechte ALT-Taste +
RETURN.  Diese Kombination kann auch dazu verwendet werden, den GoldED-Screen
nach  vorne  zu  holen.  HotKey-Aktivierung  bietet den Vorteil eines stndig
prsenten   Editors;   Ladezeiten   entfallen.   Nachteilig  ist  der  hhere
Speicherbedarf. Eingabe von QUIT UNLOAD (@{" Diverses/Kommando " link M5.22}) entfernt GoldED
komplett aus dem Speicher. Zum Aktivieren/Verbergen/Entfernen knnen Sie auch
das Commodities-Exchange-Programm Ihrer Workbench verwenden.


@endnode
@node M7.16 "Konfig/Kalender-zeit"
Konfig/Kalender-zeit zu finden im @{" KONFIG-MENU " link KONFIG-MENU}

Ruft das Einstellprogramm der Workbench fr Zeit/Datum auf (sys:prefs/time).


@endnode
@node M7.18 "Konfig/Sichern"
Konfig/Sichern zu finden im @{" KONFIG-MENU " link KONFIG-MENU}

Speichert  den  aktuellen  Zustand  des  Editors  ab. Diese Funktion ist nach
nderungen  an  den  Einstellungen  aufzurufen,  wenn  Sie  die  neuen  Werte
dauerhaft  sichern  mchte.  Der Name der Einstellungsdatei ist frei whlbar.
Normalerweise  wird hier "envarc:golded/golded.prefs" benutzt, da diese Datei
von  GoldED  beim  Hochfahren  gelesen  wird. Sie knnen den Editor aber auch
beliebige andere Einstellungsdateien laden lassen (CONFIG-Schlsselwort).


@endnode
@node M7.19 "Konfig/Laden"
Konfig/Laden zu finden im @{" KONFIG-MENU " link KONFIG-MENU}

Ld  eine  Gesamtkonfiguration  und  pat den Editor entsprechend an. Im Zuge
dieser  Operation  wird der bisherige Screen geschlossen und ein neuer Screen
geffnet; bei wenig freiem Speicher knnen dadurch Probleme enstehen (u.U. zu
wenig  Speicher  zum  ffnen  der  Fenster).  Nach einem Update drfen ltere
Konfigurationsdateien NICHT MEHR VERWENDET WERDEN. Laden Sie statt dessen die
einzelnen Einstellungen fr Menus, Tastatur, etc. der bisherigen Version. Das
Install-Skript sollte von diesen Dateien Sicherheitskopien angelegt haben.


@endnode
@node TASTATUR "Tastatur"
                                   Tastatur 

Bitte  lesen  Sie  die  folgenden Abschnitte sorgfltig, da einige Tasten mit
sehr ntzlichen Funktionen belegt sind, die so in den Menus nicht auftauchen.
Fr einige Kombinationen (Zeile lschen) gibt es zwar auch quivalente Menus,
allerdings  werden  Menus  und  Menu-Shortcuts  OS-bedingt deutlich langsamer
abgearbeitet.  

(Steuer-)Tasten  sind in GoldED allgemeinen mehrfach belegt - in Abhngigkeit
davon ob gleichzeitig SHIFT und/oder CTRL und/oder ALT gedrckt werden, kommt
es  zu  unterschiedlichen  Aktionen.  So  knnen  Sie  ber  die Cursortasten
beispielsweise  sieben  verschiedene  Funktionen  erreichen. Die Belegung der
Tasten  mit  Funktionen  ist  nicht  fest  vorgegeben:  Eingestellt  wird mit
@{" Konfig/Tastatur " link M7.0}.  Diese  Anleitung beschreibt die mit GoldED ausgelieferten
Einstellungen. Folgende Beschreibungen sind verfgbar:

                       @{"  Cursortasten  " link CURSORTASTEN} @{"   TAB-Taste  " link TAB-TASTE}
                       @{"  HELP-Taste    " link HELP-TASTE} @{"   ESC-Taste  " link ESC-TASTE}
                       @{"  RETURN-Taste  " link RETURN-TASTE} @{"   F-tasten   " link F-TASTEN}
                       @{"  DEL-Taste     " link DEL-TASTE}


@endnode
@node CURSORTASTEN "Cursortasten"
                                 Cursortasten 
                         Scrollgeschschwindigkeiten 

CURSORTASTEN (PFEIL NACH OBEN/UNTEN) + ALT

Diese  ist  eine  der ntzlichsten Tastenkombinationen: der Text wird schnell
nach  oben  bzw.  unten  gescrollt.  Der  Cursor  bleibt  dabei  an der alten
Bildschirmposition (z.B. in der Mitte der Anzeige).

CURSORTASTEN (PFEIL NACH OBEN/UNTEN) + SHIFT

Blttert  zur  nchsten bzw. zur vorherigen Seite. Die Seiten berlappen sich
beim Blttern etwas, um Ihnen eine Orientierung im Text zu ermglichen.

CURSORTASTEN (PFEIL NACH OBEN/UNTEN) + CTRL

Sprungfunktion:  Der  Cursor  berspringt  die  nchsten  25%  des  Textes in
Richtung Textanfang bzw. Textende. Dient der groben Orientierung.

CURSORTASTEN (PFEIL NACH LINKS/RECHTS) + ALT

Der  Text  wird  nach links bzw. rechts gescrollt. Der Cursor bleibt dabei an
der alten Bildschirmposition (z.B. in der Mitte der Anzeige).

CURSORTASTEN (PFEIL NACH LINKS/RECHTS) + CTRL

ndert  die  Block-Einrckung:  Die mit @{" Block/Markieren " link M1.0} ausgewhlten Zeilen
werden  buchstabenweise ein- bzw. ausgerckt. Eine Funktion hauptschlich fr
ProgrammiererInnen.  Halten Sie gleichzeitig die SHIFT-Taste gedrckt, um vom
buchstabenweisen  Einrcken  auf  schnelles  Einrcken (um eine TAB-Position)
umschalten mchten.

CURSORTASTEN (PFEIL NACH LINKS/RECHTS) + SHIFT

Bewegt  den Cursor an den Anfang des nchsten (rechts) bzw. des vorangehenden
(links) Wortes.

CURSORTASTEN (PFEIL NACH LINKS/RECHTS) + SHIFT + ALT

Bewegt  den  Cursor  an das Ende des nchsten (rechts) bzw. des vorangehenden
(links) Wortes.


@endnode
@node HELP-TASTE "HELP-Taste"
                                   HELP-Taste 

HELP

(Ent-)faltet  Zeilen:  Es  wird entfaltet, wenn sich der Cursor momentan ber
einem  Faltkommentar  befindet.  Es  wird  nach  Faltmarkierungen gesucht und
gefaltet  (siehe  @{" Falten " link M4.7}),  wenn  sich der Cursor in einer "normalen" Zeile
befindet.

HELP + CTRL

(Ent-)faltet  den  ganzen  Text:  Es  wird  entfaltet,  wenn  sich der Cursor
momentan  ber  weggefalteten Zeilen befindet. Andernfalls wird der Text nach
Faltmarkierungen durchsucht und entsprechend gefaltet (siehe @{" Falten " link M4.7}).


@endnode
@node TAB-TASTE "TAB-Taste"
                                   TAB-Taste 

TAB  (+ SHIFT)

Bewegt  den Cursor zur nchsten TAB-Position. Dieser Editor kennt regelmige
TABs  (z.B. jede vierte Spalte), fixe TABs (beliebige Spalten) und dynamische
TABs. Betriebsart und Positionen werden mit @{" Konfig/Tabulatoren " link M7.1} eingestellt.
Unabhngig  davon  kann  man  noch zwischen einfgenden oder positionierenden
TAB's  whlen: einfgende TAB's verndern den Text, indem Zeichen hinzugefgt
oder  (SHIFT)  entfernt  werden. Positionierende TABs bewegen nur den Cursor.
Eingestellt  wird  ebenfalls  mit  @{" Konfig/Tabulatoren " link M7.1} (dort finden Sie auch
ausfhrlichere Erluterungen zu den verschiedenen Modi).

TAB + ALT (+ SHIFT)

Bettigen  Sie  zur  TAB-Taste  noch  ALT,  wird  der  momentan  eingestellte
TAB-Modus kurzzeitig ignoriert und fixe TABs benutzt.


@endnode
@node RETURN-TASTE "RETURN-Taste"
                                  RETURN-Taste 

RETURN

Die  aktuelle  Zeile wird an der Cursorposition aufgespalten. Der rechte Teil
wird  zusammen mit dem Cursor in die nchste Zeile gezogen. Ist AutoEinrcken
(siehe  @{" Konfig/Einrckungen " link M7.7})  eingeschaltet,  wird der abgespaltene Teil um
denselben  Betrag eingezogen, wie die letzte Zeile. Daneben kennt GoldED noch
kontextsensitives  Einrcken:  wurde beispielsweise mit @{" Konfig/Einrckungen " link M7.7}
das C-Schema geladen, erkennt GoldED Konstruktionen wie "switch". Enhlt eine
Zeile   ein  bekanntes  Schlsselwort,  wird  dies  bei  einem  RETURN  durch
entsprechendes Ein/Ausrcken bercksichtigt.

RETURN + SHIFT

Bewegt  den  Cursor an den Anfang der nchsten Zeile, ohne die aktuelle Zeile
aufzuspalten.

RETURN + CTRL

Fgt  eine  leere  Zeile  vor der aktuellen Zeile in den Text ein. Der Cursor
wird dabei nicht bewegt.

@endnode
@node DEL-TASTE "DEL-Taste"
                                   DEL-Taste 

DELETE (+ SHIFT)

Lscht  den  Buchstaben  unter  dem  Cursor.  Der Rest der Zeile wird um eine
Position  nach  links  gezogen. Bei gleichzeitig niedergehaltenem SHIFT wrde
bis  zum  Ende  der Zeile gelscht. Kann mit @{" Diverses/Alte Zeile " link M5.10} rckgngig
gemacht werden.

DELETE + CTRL

Entfernt  die  aktuelle  Zeile  aus  dem  Text.  Diese Kombination entspricht
funktionell  @{" Diverses/Zeile  entfernen " link M5.6},  arbeitet  aber  schneller.  Die 50
zuletzt gelschten Zeilen knnen zurckgeholt werden.

DELETE + ALT

Lscht das Wort unter der dem Cursor. Mit @{" Diverses/Alte Zeile " link M5.10} rckgngig zu
machen.


@endnode
@node ESC-TASTE "ESC-Taste"
                                   ESC-Taste 


Versucht  das  Wort unter dem Cursor zu vervollstndigen. Beispiel: Plazieren
Sie  den  Cursor ber "TIG" und bettigen Sie dann die ESC-Taste: 'TIG' wrde
durch  'TAG_IGNORE'  ersetzt (sofern das C-Wrterbuch prsent ist; siehe dazu
@{" Konfig/Wrterbuch " link M7.6}).   GoldED  benutzt  einfaches  Pattern-Matching,  um  zu
Abkrzungen einen passenden Wrterbucheintrag zu finden. Es ist deshalb nicht
notwendig, sich bestimmte Abkrzungen zu merken. In dem obigen Beispiel htte
die  Abkrzung  "TAGI"  zu demselben Ergebnis gefhrt. Einzige Bedingung ist,
da   der   erste   Buchstabe   der   Abkrzung  dem  ersten  Buchstaben  der
ausgeschriebenen  Fassung  entspricht.  Je  grer  das Wrterbuch ist, desto
lngere   Abkrzungen   mssen   verwendet   werden,   um   eine   eindeutige
Indentifizierung zu gewhrleisten.


@endnode
@node F-TASTEN "F-Tasten"
                                    F-Tasten 

Benutzen   Sie   den  Tastatur-Requester  @{" Konfig/Tastatur " link M7.0},  um  Tasten  mit
Kommandos,  Texten,  Makros oder Programmaufrufen zu belegen. Funktionstasten
nehmen  in  diesem  Zusammhang  keine  Sonderstellung ein. Allerdings kann es
passieren,  da  ein  im  Hintergrund  laufendes Programm die Funktionstasten
abfngt,  so  da  diese  innerhalb des Editors nicht belegbar sind. In diese
Kategorie  fllt  auch das FKey-Commodity Ihrer Workbench. Normalerweise sind
die Funktionstasten folgendermaen belegt:


          Taste   Beschreibung          Querverweis
          -----------------------------------------------------
          F1      Datei laden           @{" Projekt/Laden " link M0.6}
          F2      Datei einfgen        @{" Projekt/Einfgen " link M0.10}
          F3      Text drucken          @{" Projekt/Drucken " link M0.22}
          F4      Markierung aufheben   @{" Block/Markierung aus " link M1.1}
          F5      Zeile markieren       @{" Block/Markieren " link M1.0}
          F6      Weitersuchen          @{" Suchen/Weitersuchen " link M3.1}
          F7      nchste Seite         @{" Cursortasten " link CURSORTASTEN}
          F8      Einfge-Modus setzen  @{" Kontrolle/Einfgen an-aus " link M4.10}
          F9      TAB-Modus wechseln    @{" Kontrolle/TAB-Modus " link M4.11}
          F10     Sequenz abspielen     @{" Makros/Abspielen " link M6.4}

          SHIFT &
          Taste   Beschreibung          Querverweis
          -----------------------------------------------------
          F1      Sichern als...        @{" Projekt/Sichern als " link M0.17}
          F2      Packen als...         @{" Projekt/Packen " link M0.18}
          F3      Fenster schlieen     @{" Projekt/Ende " link M0.24}
          F4      Text lschen          @{" Projekt/Text lschen " link M0.3}
          F5      Zeile markieren       @{" Block/Markieren " link M1.0}
          F6      Ersetzen              @{" Suchen/Ersetzen " link M3.4}
          F7      vorherige Seite       @{" Cursortasten " link CURSORTASTEN}
          F8      berschreib-Modus     @{" Kontrolle/Einfgen an-aus " link M4.10}
          F9      Projektrequester      @{" Diverses/Sourcefiles " link M5.2}
          F10     Sequenz aufnehmen     @{" Makros/Aufnahme Start-Ende " link M6.3}


@endnode
@node AREXX-PORT "ARexx-Port"
                               ARexx-Port 

ARexx Macros vs. aufgenommene Sequenzen

GoldED  kennt  zwei  unterschiedliche  Anstze  fr  automatisierte  Ablufe:
ARexx-Makros  und  Sequenzen.  ARexx-Makros  sind Programme in der Art vieler
Programmiersprachen: zeilenweise Aneinanderhngung von Befehlen. ARexx-Makros
werden zwar oft durch GoldED gestartet (@{" Makros/dmake " link M6.9} ist beispielsweise ein
Makroaufruf),  aber tatschlich ausgefhrt werden sie durch den ARexx-Server.
Als   ARexx-Server   wird  das  im  Hintergrund  laufende  Programm  RexxMast
bezeichnet,  welches blicherweise in der Startup-Sequenz gestartet wird. Der
Server  geht  die  Makros  zeilenweise durch und fhrt die Befehle aus. Dabei
knnen  die  dem  ARexx-Server  bekannten  Befehle mit anwendungsspezifischen
Kommandos gemischt werden. Stt der Server auf einen ihm unbekannten Befehl,
reicht  er  diesen  an  den  "Host" (in unserem Fall GoldED) weiter. Dank der
Flexibelitt   von  ARexx  stellen  Makros  ein  sehr  mchtiges  Mittel  zur
Ablaufkontrolle  dar.  In GoldED's Makro-Menu finden Sie einige Beispiele fr
die   sich   erffnenden   Mglichkeiten.  Nachteilig  ist  das  umfangreiche
erforderliche  Wissen.  Wenn Sie automatisierte Kontrolle bentigen, an ARexx
aber  kein  Interesse  haben, bleibt Ihnen noch die Fhigkeit dieses Editors,
Ablufe  aufzuzeichnen  und  spter  beliebig  oft  abzuspielen.  Mit anderen
Worten:  Sie bringen dem Editor neue Funktionen bei, indem Sie ihm den Ablauf
vorspielen.   Die  Komplexitt  eines  ARexx-Makros  ist  so  zwar  nicht  zu
erreichen,  aber  fr  einfache  Probleme  reicht dieser Ansatz manchmal aus.
Gestartet  wird  die Aufnahme einer Sequenz mit @{" Makros/Aufnahme Start-Ende " link M6.3},
abgespielt  wird  mit  @{" Makros/Abspielen " link M6.4}.  Zum  Speichern  bzw. Laden knnen
@{" Makros/Laden " link M6.6} und @{" Makros/Sichern als " link M6.7} verwendet werden.

Die folgenden Passagen beschreiben den ARexx-Port dieses Editors. Basiswissen
bezglich  der  ARexx-Programmierung  wird vorausgesetzt: Sie sollten wissen,
wie  ARexx-Programme  blicherweise  aufgebaut  sind, wie man diese Programme
entwickelt   und   wie  man  Sie  startet,  usw.  Einsteiger  seien  auf  die
einschlgige  Literatur verwiesen (z.B. das ARexx-Handbuch vom Commodore, da
einigen Rechnermodellen beiliegt).

ARexx-Grundlagen

Mchte  ein  Makro per ARexx die Kontrolle ber den Editor bernehmen, so ist
es  sehr  wichtig,  da  dabei  ein bestimmtes Protokoll eingehalten wird, um
potentielle  Kollisionen  zu  vermeiden. Damit soll beispielsweise verhindert
werden,  da  mehrere  Makros  gleichzeitig  laufen  und  sich so gegenseitig
stren.  Oder  da  Benutzer und Makro einen Text gleichzeitig verndern. Die
dazu geforderten Schritte sind:


                            1. @{"  Host auswhlen     " link HOST_AUSWHLEN}
                            2. @{"  Fenster anfordern  " link FENSTER_ANFORDERN}
                            3. @{"  Arbeit erledigen   " link ARBEIT_ERLEDIGEN}
                            4. @{"  Fenster freigeben  " link FENSTER_FREIGEBEN}

@endnode
@node HOST_AUSWHLEN "Host auswhlen"
Host auswhlen 

Bei  Aufruf  eines  ARexx-Makros  ber  den Editor (etwa als Menu; siehe auch
@{" Konfig/Menus " link M7.10})  ist  der  Host  automatisch richtig gesetzt: alle dem Server
unbekannten  Befehle  werden an GoldED weitergereicht. Wird das Makro dagegen
durch  ein  drittes  Programm (beispielsweise durch "rx") gestartet, wei der
Server  nicht, an wen die ihm unbekannte GoldED-Befehle zu bergeben sind. Im
Makro mu deshalb der Host explizit per ADDRESS <Port-Name> angegeben werden.

Port-Name

Als Portnamen verwendet dieser Editor "GOLDED.<Nummer>". Der erste gestartete
GoldED  wrde  einen  ARexx-Port  unter  dem Namen "GOLDED.1" einrichten. Mit
@{" Projekt/ber  GoldED " link M0.0}  bzw.  mit  dem @{" QUERY " link QUERY}-Kommando (@{" Diverses/Kommando " link M5.22})
kann  der  Name im Zweifelsfall abgefragt werden. Die meisten Anwender werden
nie  mehr  als  einen  GoldED-Task  gleichzeitig  laufen haben, so da man im
allgemeinen von einem Port "GOLDED.1" ausgehen kann.


@endnode
@node FENSTER_ANFORDERN "Fenster anfordern"
Fenster anfordern 

Ein  Skript  mu  dem Editor per @{" LOCK " link LOCK}-Befehl mitteilen, welches Fenster von
den  folgenden  Befehlen betroffen sein wird. In den meisten Fllen wird dies
das  aktuelle Fenster sein: LOCK CURRENT. Bis zum LOCK-Befehl luft ein Makro
parallel  zum  Editor.  Der  Benutzer  kann  in  dieser  Zeit  weiter am Text
arbeiten. Erst mit dem LOCK-Befehl wird der Editor fr den Benutzer gesperrt.
Das  Makro  kann  sich  von nun an darauf verlassen, da der der Ablauf nicht
durch  Anwenderaktionen  gestrt  wird.  GoldED  befindet sich damit (bis zum
nchsten  @{" UNLOCK " link UNLOCK})  im  Zustand der Makro-Ausfhrung. In dieser Phase ndert
sich   das  Verhalten  des  @{" QUERY " link QUERY}-Befehls:  Ergebnisse  werden  nicht  mehr
interaktiv  ausgegeben,  sondern  an  den Server in Form der Variablen RESULT
bergegeben.  Wenn  Sie  den Editor einmal erfolgreich per @{" LOCK " link LOCK} angefordert
haben  (Returncode RC = 0), mssen Sie ihn spter auf jeden Fall per @{" UNLOCK " link UNLOCK}
wieder   freischalten.  Wird  dies  versumt,  verbleibt  GoldED  vollstndig
blockiert; nheres unter @{" Fenster freigeben " link FENSTER_FREIGEBEN}.

@endnode
@node ARBEIT_ERLEDIGEN "Arbeit erledigen"
Arbeit erledigen 

Innerhalb  Ihres Makros knnen Sie jeden GoldED-Befehl (s. @{" Interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE})
verwenden. Beachten Sie, da eine Makrozeile zweimal interpretiert wird: Erst
vom  Server,  dann  von  GoldED  per ReadArgs(). Diese macht insbesondere die
Verwendung  von  Anfhrungszeichen  und  "'"  recht  kompliziert.  Vorschlag:
Schreiben  Sie  eine  Makrozeile  so, als ob sie direkt vom Editor ausgefhrt
wrde  (Schritt  1).  Dann  setzen  die  die  ganze  Zeile in "'", um sie dem
ARexx-Server  als  Kommando  kenntlich zu machen (Schritt 2). Nun mssen noch
alle  "'"  innerhalb  des  Kommandos  verdoppelt werden, damit der Server sie
nicht  fr  Kommando-Begrenzer hlt (Schritt 3). Zum Abschlu wren noch alle
Sternchen  ("*")  zu verdoppeln ("**"): Einzelne Sterne wrden von ReadArgs()
als Einleitung einer Spezialsequenz gelten (z.B. *n = Linefeed). Beispiel:

          Schritt 1:  REQUEST BODY "Hi, I'm an empty macro"
          Schritt 2: 'REQUEST BODY "Hi, I'm an empty macro"'
          Schritt 3: 'REQUEST BODY "Hi, I''m an empty macro"'

Normalerweise  gibt  GoldED  Ergebnisse in der Variable RESULT zurck, einige
Befehle  (u.a.  @{" QUERY " link QUERY})  gestatten  aber  auch  die  Angabe  der gewnschten
Variable.  Beispiel:  'QUERY  ABSLINE  VAR  LINE'.  Zustzlich  wird  RC  bei
fehlerfreier  Abarbeitung  auf  0,  bei Fehlern je nach Schweregrad auf 5, 10
oder 20 gesetzt. RC2 enthlt ggf. einen passenden Fehlertext.

@endnode
@node FENSTER_FREIGEBEN "Fenster freigeben"
Fenster freigeben 

Ein ARexx-Makro, das den Editor zuvor mit einem @{" LOCK " link LOCK} blockiert hat, mu die
Benutzeroberflche  per  @{" UNLOCK " link UNLOCK}  freigeben, bevor terminiert wird (@{" UNLOCK " link UNLOCK}
ohne  vorheriges  @{" LOCK " link LOCK}  ist nicht zulssig). Ohne @{" UNLOCK " link UNLOCK} wrde der Editor
dauerhaft  blockiert und damit unbenutzbar. Es ist deshalb unbedingt dafr zu
sorgen, da der UNLOCK-Befehl auch ausgefhrt wird - und zwar auch dann, wenn
das Makro aus unvorhergesehenen Grnden abbricht (ARexx bietet mit SIGNAL und
OPTION   FAILAT   brauchbare   Befehle   zum   Fehler-Handling   an).  Einige
beispielhafte Makros finden Sie im Verzeichnis "GoldED:ARexx". Im schlimmsten
Fall  (Editor offensichtlich blockiert) knnen Sie versuchen, per Doppelklick
auf "GoldED:ARexx/Unlock.ged" die Sperre aufzuheben.


@endnode
@node INTERNE_BEFEHLE "Interne Befehle"
                               Interne Befehle 

GoldED  bietet Ihnen insgesamt ber 340 Kommandos und Optionen an (vergleiche
@{" Befehlsliste " link BEFEHLSLISTE}), die ber alle Schnittstellen des Editors angesprechbar sind:
Sie  knnen  in  Makros  eingesetzt,  auf Tasten gelegt @{" Konfig/Tastatur " link M7.0}, an
Menus   gebunden   @{" Konfig/Menus " link M7.10},   oder   einfach  direkt  eingeben  werden
@{" Diverses/Kommando " link M5.22}). Hinsichtlich der Syntax gelten die blichen DOS-Regeln,
da  zum  Auswerten der Befehle wie von den meisten DOS-Kommandos die Funktion
ReadArgs()  verwendet  wird: Zeichenketten, die Leerzeichen enthalten, mssen
in Anfhrungszeichen auftreten. Anfhrungszeichen in Zeichenketten knnen mit
*"  bergeben  werden  (ein  einzelnes Sternchen * wre als ** zu bergeben).
Kommandos  und  Optionen  drfen beliebig gro oder klein geschrieben werden.
Beispiel fr eine auf den folgenden Seiten verwendete Befehlsbeschreibung:

              PRINT FORCE/S,ITALICS/K,ALL/S,LPI/N,CONFIG/K

Dieses PRINT-Kommando akzeptiert offensichtlich fnf Optionen: foce, italics,
all,   lpi  und  config.  Hinter  jeder  Option  ist  der  "Optionstyp"  ber
Schrgstrich  plus  Buchstabe  angegeben.  Im allgemeinen ist es dem Benutzer
freigestellt, beliebig viele der angegebene Optionen gleichzeitig zu benutzen
(nur /A-Optionen muessen angegeben werden). Die Option force ist ein Schalter
(/S),  der  beim  PRINT-Kommando  ein  bestimmtes Verhalten auslst, WENN sie
angegeben  wird (nheres dann in der entsprechenden Befehlsbeschreibung). Die
zweite  Option  (/K)  fhrt  ein Schlsselwort-Wert-Paar ein; Beispiel: PRINT
ITALICS=TRUE.   Das   Gleichheitszeichen  mu  nicht  angegeben  werden.  Der
zulssige   Wertebereich   (hier   TRUE   oder  FALSE)  wre  der  jeweiligen
Befehlsbeschreibung  zu  entnehmen:  Wird bei einer der Befehlsbeschreibungen
BOOL  angegeben, sind TRUE, FALSE (und oft auch TOGGLE) mglich. STRING wrde
beliebige  Zeichenketten  (ggf.  in  Anfhrungszeichen)  zulassen. Die vierte
Option  lpi  des  obigen  Beispiels  steht  fr ein numerische Argument (/N);
Beispiel:  PRINT  LPI=10.  Der zulssige Bereich fr das Argument ergibt sich
meist  aus  dem  Zusammenhang  und wird nur grob vorgegeben. Neben den bisher
vorgestellten  Typen  gibt  es noch "\F" (akzeptiert Rest der Zeile) und "\M"
(akzeptiert beliebig viele Zeichenketten).

@endnode
@node BEFEHLSLISTE "Befehlsliste"
Befehlsliste  (Benutzung: siehe @{" Interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}):

 @{"  BACK     " link BACK} @{"  DOWN     " link DOWN} @{"  GREP     " link GREP} @{"  MENUS    " link MENUS} @{"  PREVEND  " link PREVEND} @{"  SMARTCR  " link SMARTCR}
 @{"  BIND     " link BIND} @{"  DPAGE    " link DPAGE} @{"  HELP     " link HELP} @{"  MISC     " link MISC} @{"  PRINT    " link PRINT} @{"  TAB      " link TAB}
 @{"  BITS     " link BITS} @{"  ENDWORD  " link ENDWORD} @{"  HUNTER   " link HUNTER} @{"  MODE     " link MODE} @{"  PROJECT  " link PROJECT} @{"  TABS     " link TABS}
 @{"  BLOCK    " link BLOCK} @{"  EXALL    " link EXALL} @{"  INDENT   " link INDENT} @{"  MORE     " link MORE} @{"  PUSH     " link PUSH} @{"  TASK     " link TASK}
 @{"  BRACKET  " link BRACKET} @{"  EXTRACT  " link EXTRACT} @{"  INFO     " link INFO} @{"  NAME     " link NAME} @{"  QUERY    " link QUERY} @{"  TEXT     " link TEXT}
 @{"  CLIP     " link CLIP} @{"  FDOWN    " link FDOWN} @{"  INSERT   " link INSERT} @{"  NEW      " link NEW} @{"  QUIT     " link QUIT} @{"  UJUMP    " link UJUMP}
 @{"  CMD      " link CMD} @{"  FILE     " link FILE} @{"  KEY      " link KEY} @{"  NEXT     " link NEXT} @{"  REFRESH  " link REFRESH} @{"  UNDO     " link UNDO}
 @{"  CODE     " link CODE} @{"  FIND     " link FIND} @{"  LAYOUT   " link LAYOUT} @{"  OPEN     " link OPEN} @{"  REMAP    " link REMAP} @{"  UNLOCK   " link UNLOCK}
 @{"  COLON    " link COLON} @{"  FIRST    " link FIRST} @{"  LEFT     " link LEFT} @{"  PATH     " link PATH} @{"  REPLACE  " link REPLACE} @{"  UP       " link UP}
 @{"  CONFIG   " link CONFIG} @{"  FOLD     " link FOLD} @{"  LINES    " link LINES} @{"  PHRASE   " link PHRASE} @{"  REQUEST  " link REQUEST} @{"  UPAGE    " link UPAGE}
 @{"  CR       " link CR} @{"  FORMAT   " link FORMAT} @{"  LOCK     " link LOCK} @{"  PING     " link PING} @{"  RIGHT    " link RIGHT} @{"  USE      " link USE}
 @{"  DEL      " link DEL} @{"  FREEZE   " link FREEZE} @{"  MACRO    " link MACRO} @{"  PONG     " link PONG} @{"  RX       " link RX} @{"  VIEW     " link VIEW}
 @{"  DELETE   " link DELETE} @{"  FUNC     " link FUNC} @{"  MARK     " link MARK} @{"  POP      " link POP} @{"  SAVE     " link SAVE} @{"  WINDOW   " link WINDOW}
 @{"  DIR      " link DIR} @{"  FUP      " link FUP} @{"  MAXDOWN  " link MAXDOWN} @{"  PREFS    " link PREFS} @{"  SCREEN   " link SCREEN} @{"  XREF     " link XREF}
 @{"  DJUMP    " link DJUMP} @{"  GOTO     " link GOTO} @{"  MAXUP    " link MAXUP} @{"  PREV     " link PREV} @{"  SHIFT    " link SHIFT}

@endnode
@node BACK "BACK"
BACK 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  command     option       description
  --------------------------------------------------------------------------
  BACK       (keine)       Backspace: Zeichen vor Cursor lschen


@endnode
@node BIND "BIND"
BIND 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  BIND       (keine)       Einstellrequester fr Tastatur ffnen


@endnode
@node BITS "BITS"
BITS 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  BITS       ASK/S         Schutzbits/Dateikommentar edieren
             R/K           Schutzbit setzen: 'lesbar'     (BOOL)
             W/K           Schutzbit setzen: 'schreibbar' (BOOL)
             D/K           Schutzbit setzen: 'lschbar'   (BOOL)
             S/K           Schutzbit setzen: 'Skript'     (BOOL)
             COMMENT/K     Kommentar setzen (STRING)

@endnode
@node BLOCK "BLOCK"
BLOCK 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  BLOCK      UPPER/S       fr markierte Zeilen Goschreibung erzwingen
             LOWER/S       fr markierte Zeilen Kleinschreibung erzwingen
             SORT/S        Block sortieren
             COPY/S        Block vor Cursorposition kopieren
             MOVE/S        Block vor Cursorposition verschieben
             HIDE/S        Blockmarkierung nach Operation entfernen

             Bemerkung:  Ein Block kann mit @{" DELETE " link DELETE} gelscht werden.

@endnode
@node BRACKET "BRACKET"
BRACKET 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  BRACKET    CHECK/S       Gebrauch von Klammern in aktueller Zeile prfen
             MATCH/S       Cursor auf Gegenstck zu Klammer unter Cursor


@endnode
@node CLIP "CLIP"
CLIP 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  CLIP       CUT/S         Block ausschneiden und im Clipboard ablegen
             COPY/S        Kopie von Block im Clipboard ablegen
             PASTE/S       Clipboardinhalt vor aktueller Zeile einfgen
             UNIT/N        zu benutzende Clipboard-Unit (UBYTE); Vorgabe 0

@endnode
@node CMD "CMD"
CMD 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  CMD        (keine)       Kommando-Requester ffnen


@endnode
@node CODE "CODE"
CODE 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  CODE       SHOW/S        ASCII-Code des Zeichens unter Cursor anzeigen
             SET/N         ASCII-Code einfgen (UBYTE)
             ASK/S         fragt Benutzer nach einzufgendem ASCII-Code
             TABLE/S       Zeichentabelle anzeigen
             TOGGLE/S      ndert Gro/Kleinschreibung unter Cursor

             Bemerkung:  Die  SET-Option wird vom Schreibmodus beeinflut: im
             Einfge-Betrieb  wird  ein  Zeichen eingefgt, sonst das Zeichen
             unter dem Cursor berschrieben.

@endnode
@node COLON "COLON"
COLON 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  COLON      (keine)       Fgt Semikolon und ggf. einen Zeilenvorschub ein

             Bemerkung:  Ist  fr  C-ProgrammiererInnnen als Zuweisung an die
             ;-Taste  gedacht:  Bettigung von RETURN nach einem ";" erbrigt
             sich  dann.  Erkennt Konstruktionen wie "for (;;)" und fgt dann
             kein RETURN ein.


@endnode
@node CONFIG "CONFIG"
CONFIG 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  CONFIG     SPLIT/K       Ausgabeprefix, etwa "RAM:Konfig" (STRING)

             Bemerkung:  Erzeugt  aus  der aktuellen Gesamteinstellungen alle
             GoldED  bekannten  Konfigurationsdateien  (z.B. Menudefinition).

@endnode
@node CR "CR"
CR 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  CR         (keine)       <RETURN>-Befehl; Umbruch an Cursorposition

             Bemerkung:  Wird  durch die Liste der Schlsselworte, nach denen
             automatisch eingerckt wird, beeinflut (@{" Konfig/Einrckungen " link M7.7}).


@endnode
@node DEL "DEL"
DEL 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  DEL        (keine)       Lscht Zeichen unter Cursor


@endnode
@node DELETE "DELETE"
DELETE 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  DELETE     WORD/S        Lscht Wort unter Cursor
             EOL/S         Lscht bis zum Ende der Zeile
             LINE/S        Lscht aktuelle Zeile
             BLOCK/S       Lscht den markierten Block
             COLUMN/S      Lscht Spalte (siehe AT/N-Option) aus dem Block
             AT/N          zu lschende Spalte (UWORD); Vorgabe: aktuelle

@endnode
@node DIR "DIR"
DIR 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  DIR        ASK/S         Interaktiv nach "aktuellem Verzeichnis" fragen
             NEW/F         "aktuelles Verzeichnis" setzen (STRING)

             Bemerkung: Bedeutung siehe auch @{" Projekt/Verzeichnis " link M0.14}.

@endnode
@node DJUMP "DJUMP"
DJUMP 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  DJUMP      (keine)       Sprung zu letzter Fensterzeile/nchster Seite

             Bemerkung:  Springt  zur  letzten  Fensterzeile,  wenn  sich der
             Cursor bisher oberhalb dieser Zeile befand, andernfalls wird zur
             nchsten Seite weitergeblttert. Siehe auch @{" DPAGE " link DPAGE}.

@endnode
@node DOWN "DOWN"
DOWN 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  DOWN       (keine)       Bewegt Cursor in nchste Zeile


@endnode
@node DPAGE "DPAGE"
DPAGE 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  DPAGE      (keine)       Sprung zur nchsten Seite (vgl. @{" DJUMP " link DJUMP})


@endnode
@node ENDWORD "ENDWORD"
ENDWORD 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  ENDWORD    (keine)       Bewegt Cursor zum Wortende


@endnode
@node EXALL "EXALL"
EXALL 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  EXALL      (keine)       Text untersuchen

             Bemerkung:  Zur  Benutzung  in  ARexx-Makros;  mu  vor  einigen
             QUERY-Befehlen aufgerufen werden (siehe @{" QUERY " link QUERY}).

@endnode
@node EXTRACT "EXTRACT"
EXTRACT 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  EXTRACT    (keine)       Dateiname unter Cursor ausschneiden
             VAR/K         Name der ARexx-Variable fr Ergebis (STRING)
             LEFT/K        linke Begrenzer  (STRING); z.B. "<[("
             RIGHT/K       rechte Begrenzer (STRING); z.B. ">])"

             Bemerkung:  Linke/rechte  Begrenzer  mssen paarweise auftreten.
             Auswertung der Strings erfolgt von links nach rechts.

@endnode
@node FDOWN "FDOWN"
FDOWN 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  FDOWN      (keine)       Anzeige schnell nach unten srcollen (s. FUP)


@endnode
@node FILE "FILE"
FILE 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
             NAME/K        Dateiname (STRING)
  FILE       DELETE/S      Datei lschen
             FORCE/S       Nicht um Lschbesttigung fragen
             SEARCH/K      Pfad, wo Datei gesucht werden soll (STRING)

             Bemerkung: Lschgeschtzte Dateien werden nur gelscht, wenn die
             Option FORCE/S benutzt wird

@endnode
@node FIND "FIND"
FIND 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  FIND       STRING/K      Suchmuster (STRING)
             COUNT/S       Muster zhlen
             PREV/S        Muster suchen (in Richtung Textanfang)
             NEXT/S        Muster suchen (in Richtung Textende)
             FIRST/S       erstes Auftreten des Musters suchen
             ASK/S         Suchen-Requester ffnen
             case/K        Gro/Kleinschreibung beachten ? (BOOL)
             QUIET/S       Nicht-gefunden-Meldung unterdrcken

@endnode
@node FIRST "FIRST"
FIRST 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  FIRST      (keine)       Cursor zum Zeilenanfang (see @{" GOTO " link GOTO})

             Bemerkung: Zum Zeilenende mit GOTO EOL (oder GOTO EOL STEP 1)

@endnode
@node FOLD "FOLD"
FOLD 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  FOLD       OPEN/K        Falte bzw. Falten (ALL/S) ffnen/schlieen (BOOL)
             TOGGLE/S      Falte bzw. Falten (ALL/S) ffnen/schlieen
             ALL/S         alle Falten durchgehen

@endnode
@node FORMAT "FORMAT"
FORMAT 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  FORMAT     LINES/S       Abschnitt formatieren
             MARK/S        Block formatieren
             LEFT/S        Formatierungsart: Linksbndig
             RIGHT/S       Formatierungsart: Rechtsbndig
             Block/S       Formatierungsart: Links- und rechtsbndig
             CENTER/S      Formatierungsart: zentriert

@endnode
@node FREEZE "FREEZE"
FREEZE 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  FREEZE     CURRENT/S     Fenster einfrieren
             ASK/S         Fenster (ber Requesterauswahl) zurckholen

@endnode
@node FUNC "FUNC"
FUNC 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  FUNC       C/S           Text scannen (Modus: C)
             BASIC/S       Text scannen (Modus: BASIC)
             A68K/S        Text scannen (Modus: Assembler)
             PASCAL/S      Text scannen (Modus: Pascal)
             AUTODOC/S     Text scannen (Modus: AutoDoc)
             STRUCT/S      Text scannen (Modus: C-Header)
             CURRENT/S     suche nach Wort/Funktion unter Cursor

@endnode
@node FUP "FUP"
FUP 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  FUP        (keine)       Anzeige schnell nach oben scrollen (siehe FDOWN)


@endnode
@node GOTO "GOTO"
GOTO 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  GOTO       LINE/N        anzuspringende Zeile  (ULONG: 1, ...)
             COLUMN/N      anzuspringende Spalte (UWORD: 1, ...)
             UNFOLD/K      entfalten (absolute Zeilennummern) ? (BOOL)
             TOP/S         springe in erste Textzeile
             BOTTOM/S      springe in letzte Textzeile
             OTHEREND/S    abwechselnd zum Textanfang/Ende springen
             CHANGE/S      zur letzten nderung
             ASK/S         Sprungziel per Requester erfragen
             EOL/S         zum letzetn Buchstaben der Zeile
             BFIRST/S      zur ersten markierten Zeile
             BLAST/S       zur letzten markierten Zeile
             STEP/N        Cursor nach links/rechts (WORD)
             TOF/S         springe zur ersten angezeigten Zeile
             BOF/S         springe zur letzten angezeigten Zeile
             BYTE/N        anzuspringender Byte-Offset (inclusive LF's)

             Bemerkung:  Zeilennummern  werden  bei  UNFOLD=TRUE als absolute
             Angaben  gewertet,  ansonsten  beziehen  sie  sich  nur  auf die
             angezeigten (nicht weggefalteten) Zeilen.

@endnode
@node GREP "GREP"
GREP 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  GREP       STRING/K      in den Sourcefiles zu suchendes Muster (STRING)
             ASK/S         per Requester nach Suchmuster fragen
             case/K        Gro/Kleinschreibung beachten ? (BOOL)

@endnode
@node HELP "HELP"
HELP 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  HELP       CATALOG/K     zu benutzender Guide (STRING)
             TOPIC/K       zu suchender Node (STRING)

             Bemerkung: es wird der Menu-Guide (@{" Konfig/Menus " link M7.10}) benutzt, wenn
             CATALOG/K nicht angefhrt wird.

@endnode
@node HUNTER "HUNTER"
HUNTER 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  HUNTER     ASK/S         Konfigurationsfenster fr Suchpfade ffnen
             CURRENT/S     Datei(name) unter Cursor suchen und laden
             NAME/K        Name der zu suchenden Datei
             CONFIG/K      Konfiguration fr Dateisuche laden (STRING)

@endnode
@node INDENT "INDENT"
INDENT 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  INDENT     ASK/S         Konfigurationsfenster fr Einrckungen ffnen
             AUTO/K        automatisches Einrcken ? (BOOL)
             SMART/K       kontextsensitives Einrcken ? (BOOL)
             IN/K          Schlsselwort fr Einrckung hinzufgen (STRING)
             OUT/K         Schlsselwort fr Ausrckung hinzufgen (STRING)
             CONFIG/K      Konfiguration fr Einrckungen laden (STRING)
             CLR/S         Schlsselwortliste lschen

@endnode
@node INFO "INFO"
INFO 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  INFO       VERSION/S     Programmversion/Screen/Portname anzeigen
             USER/S        Copyright-Requester anzeigen
             TEXT/S        Textstatistik anzeigen
             ERROR/S       letzte Fehlermeldung anzeigen

@endnode
@node INSERT "INSERT"
INSERT 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  INSERT     LINE/S        Zeile einfgen
             BLOCK/S       Text in Blockzeilen einfgen
             STRING/K      zu BLOCK/S: einzufgender Text (STRING)
             COLUMN/S      zu BLOCK/S: leere Spalte einfgen
             AT/N          zu BLOCK/S: Startspalte (UWORD)
             APPEND/S      zu BLOCK/S: Text an Blockzeilen anhngen

@endnode
@node KEY "KEY"
KEY 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  KEY        CODE/N        zu simulierender (Tastatur-)Code
             RAW/S         Code ist ein Rawkey-Code
             ALT/S         ALT simulieren
             CTRL/S        CONTROL simulieren
             SHIFT/S       SHIFT simulieren

@endnode
@node LAYOUT "LAYOUT"
LAYOUT 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  LAYOUT     LEFT/N        linken  Rand setzen (UWORD)
             RIGHT/N       rechten Rand setzen (UWORD)
             WRAP/K        WordWrap aktiv ? (BOOL)
             ASK/S         Layout-Requester ffnen
             CONFIG/K      Konfigurationsdatei fr Layout laden (STRING)
             AUTO/K        aktuelle Einrckung als linken Rand benutzen (BOOL)
             REFORMAT/K    whrend WordWrap ggf. neu umbrechen ? (BOOL)

@endnode
@node LEFT "LEFT"
LEFT 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  LEFT       (keine)       Cursor eine Splate nach links


@endnode
@node LINES "LINES"
LINES 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  LINES      JOIN/S        aktuelle Zeile und nchste Zeile zusammenlegen
             SWAP/S        aktuelle Zeile mit nchster Zeile vertauschen
             DOUBLE/S      aktuelle Zeile verdoppeln


@endnode
@node LOCK "LOCK"
LOCK 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  LOCK       CURRENT/S     aktuelles Fenster anfordern
             NAME/K        benanntes Fenster anfordern (STRING)
             QUIET/S       Fenster nicht aktivieren

             Bemerkung: nur zur Benutzung in ARexx-Makros. Nach erfolgreichen
             LOCK  (RC = 0) mu spter *unbedingt* ein @{" UNLOCK " link UNLOCK} folgen. Siehe
             auch  @{" Fenster  anfordern " link FENSTER_ANFORDERN}. @{" LOCK " link LOCK}s sind nicht schachtelbar: ein
             UNLOCK hebt alle LOCKS auf.

@endnode
@node MACRO "MACRO"
MACRO 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  MACRO      RECORD/S      Sequenz-Aufnahme starten/beenden
             PLAY/S        letzte Sequenz abspielen
             LOOPS/N       Anzahl Durchlufe beim Abspielen (UWORD)
             ASK/S         per Requester Anzahl der Durchlufe erfragen
             FILE/K        Name einer Sequenzdatei (STRING); siehe LOAD/SAVE
             SAVE/S        aktuelle Sequenz abspeichern
             LOAD/S        Sequenzdatei laden

@endnode
@node MARK "MARK"
MARK 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  MARK       HIDE/S        Blockmarkierung entfernen
             SET/S         Markierung setzen

@endnode
@node MAXDOWN "MAXDOWN"
MAXDOWN 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  MAXDOWN    (keine)       25% des Textes in Richtung Anfang berspringen


@endnode
@node MAXUP "MAXUP"
MAXUP 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  MAXUP      (keine)       25% des Textes in Richtung Textende berspringen


@endnode
@node MENUS "MENUS"
MENUS 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  MENUS      (keine)       Konfigurationsfenster fr Menus ffnen


@endnode
@node MISC "MISC"
MISC 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  MISC       ASK/S         'Diverses'-Konfigurationsfenster ffnen
             AUTOBAK/K     setze AutoBak-Modus            (BOOL)
             CONFIRM/K     setze Backup-Besttigen-Modus  (BOOL)
             INFOS/K       setze Icons-Erzeugen-Modus     (BOOL)
             AUTOLOAD/K    setze AutoLade-Modus           (BOOL)
             AUTOFOLD/K    setze AutoFalten-Modus         (BOOL)
             CENTERWIN/K   setze Fenster-Zentrieren-Modus (BOOL)
             PERIOD/N      setze Backup-Intervall (UWORD)
             PATH/K        setze Backup-Pfad (STRING)
             FOLDSTART/K   setze Falt-Start  (STRING)
             FOLDEND/K     setze Falt-Ende   (STRING)
             BACKUP/K      setze Backup-Erzeugung beim Speichern (BOOL)


@endnode
@node MODE "MODE"
MODE 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  MODE       INSERT/K      setze Schreibmodus (BOOL)
             AUTOCASE/K    setze automatische Gro/Klein-Korrektur (BOOL)
             AUTOBRACKET/K setze automatische ()-berprfung (BOOL)

@endnode
@node MORE "MORE"
MORE 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  MORE       (keine)       weiteres Fenster ffnen
             SMART/S       aktuelles Fenster benutzen, wenn dieses leer ist

@endnode
@node NAME "NAME"
NAME 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  NAME       ASK/S         Benutzer nach neuem Textname fragen
             NEW/F         Textname neu setzen (STRING)

@endnode
@node NEW "NEW"
NEW 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  NEW        (no option)   Text lschen; ggf. Besttigung einholen
             FORCE/S       Text ohne Besttigung lschen
             NONAME/S      Textname auf "OhneName" zurcksetzen

@endnode
@node NEXT "NEXT"
NEXT 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  NEXT       (keine)       Cursor zum nchsten Wortanfang


@endnode
@node OPEN "OPEN"
OPEN 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  OPEN       NAME/M        zu ffnende Datei(n) (STRING or STRINGS)
             FAST/S        schnell laden (TAB's werden nicht erkannt)
             NEW/S         fr jede Datei ein neues Fenster ffnen
             AGAIN/S       aktuellen Text neu laden
             APPEND/S      Datei(en) an aktuellen Text anhngen
             INSERT/S      Datei(en) an aktueller Position einfgen
             ASK/S         per Requester nach Datei(en) fragen
             QUIET/S       nicht ber fehlende Datei beschweren
             PATH/K        Pfadevorgabe fr Dateirequester (STRING)
             OLDPATH/S     Pfad des Textes als Pfadvorgabe benutzen
             SMART/S       aktuelles Fenster mitbenutzen, wenn leer

             Bemerkung: Gibt Handle zurck, falls ber ARexx aufgerufen (kann
             zum Aktivieren des Fensters benutze werden; siehe @{" WINDOW " link WINDOW}).

@endnode
@node PATH "PATH"
PATH 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  PATH       (keine)       Konfigurationsfenster fr Referenzsystem ffnen


@endnode
@node PHRASE "PHRASE"
PHRASE 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  PHRASE     CURRENT/S     aktuelles Wort vervollstndigen
             ASK/S         Wrterbuch-Requester ffnen
             CONFIG/K      Wrterbuch laden (STRING)
             CLR/S         Wrterbuch lschen
             ADD/K         Begriff in Wrterbuch aufnehmen (STRING)

@endnode
@node PING "PING"
PING 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  PING       SLOT/N        Cursorposition im angegebenen Speicher merken

             Bemerkung:  GoldED  bietet pro Text 10 Speicher (0-9) zum Merken
             von Positionen an; Abruf mit @{" PONG " link PONG}. Speicher 0 ist i.a. fr den
             Gebrauch in Makros reserviert.

@endnode
@node PONG "PONG"
PONG 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  PONG       SLOT/A/N      Position aus Speicher abrufen & Cursor neu setzen

             Bemerkung:  GoldED  bietet pro Text 10 Speicher (0-9) zum Merken
             von Positionen an; Speichern mit @{" PING " link PING}.

@endnode
@node POP "POP"
POP 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  POP        (keine)       Zeile ausschneiden & im Pick/Push-Buffer ablegen

             Bemerkung: Dieser Buffer kann maximal 50 Zeilen aufnehmen. Abruf
             mit @{" PUSH " link PUSH}. Es handelt sich um einen last-in-first-out-Speicher.

@endnode
@node PREFS "PREFS"
PREFS 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  PREFS      FILE/K        Dateiname einer Gesamtkonfiguration (STRING)
             LOAD/S        Konfigurationsdatei laden
             SAVE/S        Konfigurationsdatei erzeugen

@endnode
@node PREV "PREV"
PREV 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  PREV       (keine)       Cursor zum Anfang des vorangehenden Wortes


@endnode
@node PREVEND "PREVEND"
PREVEND 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  PREVEND    (keine)       Cursor zum Ende des vorangehenden Wortes


@endnode
@node PRINT "PRINT"
PRINT 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  PRINT      FORCE/S       nicht um 'Drucken ?'-Besttigung fragen
             BLOCK/S       Block drucken
             ALL/S         den ganzen Text drucken
             LPI/N         Zeilen-pro-Inch-Wert (UWORD): 0=6 lpi, 1=8 lpi
             LQ/K          Briefqualitt ?     (BOOL)
             ITALICS/K     Kursivdruck ?       (BOOL)
             PROP/K        Proportionaldruck ? (BOOL)
             DOUBLE/K      doppelte Breite ?   (BOOL)
             RESET/K       Reset des Druckers vor Ausdruck ? (BOOL)
             CONFIG/K      Drucker-Konfigurationsdatei laden (STRING)
             ASK/S         Drucker-Konfigurationsfenster ffnen

@endnode
@node PROJECT "PROJECT"
PROJECT 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  PROJECT    ASK/S         Projektrequester (Sourcefiles) ffnen
             ADD/K         Sourcefile hinzufgen (STRING)
             DEL/N         Sourcefile entfernen  (UWORD: 0, ...)
             CONFIG/K      Projekt-Konfiguration laden (STRING)
             CLR/S         Projektliste lschen
             LIST/N        angegebene Liste kopieren (struct List *)

@endnode
@node PUSH "PUSH"
PUSH 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  PUSH       (keine)       Zeile aus Pick/Push-Buffer holen (siehe @{" POP " link POP})


@endnode
@node QUERY "QUERY"
QUERY 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  QUERY      NAME/M        Name(n) der abzufragenden Variable(n) (STRING)
             VAR/K         ARexx-Variable fr Ergebnisablage (STRING)

             Kommentar:  Mit diesem Befehl knnen interne Variablen abgefragt
             werden.  Im  interaktiven  Modus (z.B. @{" Diverses/Kommando " link M5.22}) wird
             das Ergebnis mit Variablenname angezeigt; Beispiel: 'LINES=123'.
             ARexx-Makros  erhalten  das  Ergebnis  nach  einem  @{" LOCK " link LOCK}  ohne
             Variablenname  in  RESULT  bzw.  in  der  mit  VAR/K  angegebene
             Variable  (Name  nach  VAR/K  mu  gro geschrieben werden). Sie
             knnen  mehrere  Variablen  gleichzeit  abfragen; die Ergebnisse
             sind  dann  durch  Leerzeichen getrennt. Zulssige Argumente fr
             NAME/K:

             ABAK.......... AutoBackups eingeschaltet ? (BOOL)
             ABSLINE....... absolute Zeilennummer (ULONG); siehe LINE
             ABSLINES...... absolute Zeilenanzahl (ULONG); siehe LINES
             ACENTER....... Zentrieren fr Fenster eingeschaltet ?
             AFOLD......... AutoFalten eingeschalet ? (BOOL)
             ALOAD......... AutoLaden eingeschaltet ? (BOOL)
             ANSI.......... Anzahl der Nicht-ASCII-Zeichen (*)
             ANYCHAR ...... aktuelle Zeile nicht leer ? (BOOL)
             ANYFOLDS...... enthlt der Text Faltungen ? (BOOL)
             ANYTEXT....... Text im aktuellen Fenster ? (BOOL)
             ASKBAK........ Backups besttigen (BOOL)
             BACKUP........ Backups beim Abspeichern erzeugen ? (BOOL)
             BAKDIR........ Backup-Pfad (STRING)
             BFIRST........ Zeilennummer des Blockanfangs (ULONG). Vgl MARKED
             BITS.......... Vorgabe (Bitmaske) fr Schutzbits (ULONG)
             BLAST......... Zeilennummer des Blockendes (ULONG). Vgl. MARKED
             BOLD.......... Fettdruck eingeschaltet ? (BOOL)
             BRACKET....... automatische ()-berprfung aktiviert ? (BOOL)
             BUFFER ....... Inhalt der aktuellen Zeile (STRING)
             BYTES......... Textgre in Bytes (ULONG) (*)
             CAT........... Name der geladenen Catalog-Datei (STRING)
             CHKCASE....... automatische Gro/Klein-Wandlung ? (BOOL)
             CODE.......... ASCII-Code des Zeichens unter Cursor (UBYTE)
             COLUMN........ aktuelle Spalte (UWORD: 1, ...)
             COLUMNS....... Fensterbreite (UWORD)
             CON........... "gnstige" Fensterabmessungen (STRING)
             CURRENT....... Speicherbereich der aktuellen Zeile (char *)
             DIR........... Pfad des Filerequesters (STRING)
             DOC........... Fenstertitel (= Dateiname) (STRING)
             DOUBLE........ Doppeldruck ? (BOOL)
             DTABS......... fixe TABs ? (BOOL)
             ERR........... letzte Fehlermeldung (STRING)
             FILE.......... Textname ohne Pfad (STRING)
             FIND.......... Suchmuster (STRING)
             FOLDA......... Markierung fr Falt-Start (STRING)
             FOLDB......... Markierung fr Falt-Ende  (STRING)
             FOLDS......... Anzahl gefalteter Passagen (*)
             FONTX......... Breite des Textfonts (UWORD)
             FONTY......... Hhe des Textfonts (UWORD)
             FUNC.......... QuickFunc-Modus (UWORD: 0, ...)
             HANDLE........ interne Handle des aktuellen Fensters (ULONG)
             HMI........... Druckervorschub: Elite, ... (UWORD: 0 - 2)
             HOST.......... Name des ARexx-Ports (STRING)
             INDENT........ AutoEinrckung ? (BOOL)
             INFOS......... *.info-Dateien erzeugen ? (BOOL)
             INSERT........ Scheibmodus = 'Einfgen' ? (BOOL)
             ITALICS....... Kursivdruck ? (BOOL)
             LEFT.......... Layout: linker Rand (UWORD)
             LEN........... Lnge der aktuellen Zeile
             LINE.......... relative Zeilennummer (ULONG); s. ABSLINE
             LINES......... relative Zeilenanzahl (ULONG); s. ABSLINES
             LPI........... Zeilen/Inch: 6 lpi or 8 lpi  (UWORD: 0, 1)
             LQ...........  Druck mit hchster Qualitt ? (BOOL)
             MARKED........ Block markiert ? (BOOL)
             MAXLEN........ Lnge der lngsten Zeile (UWORD) (*)
             MODIFY........ Text gendert ? (BOOL)
             PATH.......... Pfad des aktuellen Textes (STRING)
             PICKED........ Anzahl Zeilen im Pick/Push-Buffer (UWORD)
             PROG.......... Programmname incl. Pfad (STRING)
             PRJLIST ...... Liste der Projektdateien (struct List *)
             READONLY...... Fenster schreibgeschtzt ? (BOOL)
             REM........... (Datei-)Kommentar des Textes (STRING)
             REMAP......... zuletzt benutzte Zeichensatz-Tabelle (STRING)
             RESET......... Druckerreset vor Ausgabe ? (BOOL)
             RIGHT......... Layout: rechter Rand (UWORD)
             ROWS.......... Fensterhhe (UWORD)
             RPLC.......... Ersatz-Text aus dem Ersetzen-Requesters (STRING)
             SCREEN........ Screen-Name (STRING)
             SCRMODE....... Screen-Modus-ID (ULONG)
             SCRTYPE....... fremder oder eigener Screen ? (UWORD: 0, 1)
             SHANGHAI...... Shanghai-Modus eingestellt ? (BOOL)
             SINDENT....... kontextsensitives Einrcken ? (BOOL)
             SOLID......... fgen TABs Leerstellen ein ? (BOOL)
             STDLINE....... aktuelle Zeile "normal" (nicht gefaltet) ? (BOOL)
             TAB........... TAB-Wert fr Tastatur (UWORD)
             TABFILE....... TAB-Wert whrend Laden (UWORD)
             TIMER......... Backup-Intervall (UWORD)
             TOPLINE....... rel. Nummer der ersten Zeile im Fenster (ULONG)
             UNFOLD........ absolutes (entfaltendes) GOTO ? (BOOL)
             USECASE....... Gro/klein bei Suche beachten ? (BOOL)
             VER........... Versions-String (STRING)
             WINDOWS....... Anzahl offener Fenster (UWORD)
             WINH.......... Fensterhhe   (UWORD)
             WINW.......... Fensterbreite (UWORD)
             WORDS......... Anzahl Worte im Text (ULONG) (*)
             WORD.......... Wort unter Cursor (STRING)
             WRAP.......... WordWrap aktiviert ? (BOOL)
             X............. X-Koordinate des Fensters (UWORD)
             XPK........... XPK-Modus (STRING)
             Y............. Y-Koordinate des Fensters (UWORD)

             (*): Werte sind erst nach @{" EXAll " link EXALL} gltig.


@endnode
@node QUIT "QUIT"
QUIT 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  QUIT       (no option)   Fenster schlieen (ggf. zu besttigen)
             FORCE/S       Fenster ohne Besttigung schlieen
             UNLOAD/S      Fenster schlieen, Editor nicht resident lassen

@endnode
@node REFRESH "REFRESH"
REFRESH 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  REFRESH    PAGE/S        Text neu anzeigen
             LINE/S        Zeile neu anzeigen

@endnode
@node REMAP "REMAP"
REMAP 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  REMAP      TABLE/K       Zeichensatztabelle fr Textumwandlung (STRING)
             ASK/S         Benutzer per Requester nach Tabelle fragen

@endnode
@node REPLACE "REPLACE"
REPLACE 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  REPLACE    STRING/K      Suchmuster (STRING)
             BY/K          Ersatz fr Suchmuster (STRING)
             PREV/S        in Richtung Anfang suchen & einmal ersetzen (*)
             NEXT/S        in Richtung Ende   suchen & einmal ersetzen (*)
             ALL/S         alle gefundenen Suchmuster ersetzen         (*)
             Block/S       nur markierte Zeilen durchsuchen            (*)
             ASK/S         Ersetzen-Requester ffnen
             case/K        Gro/Kleinschreibung beachten
             QUIET/S       Nicht-gefunden-Meldung unterdrcken

             (*) nur eine dieser Optionen darf gleichzeitig benutzt werden


@endnode
@node REQUEST "REQUEST"
REQUEST 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  REQUEST    HIDE/K        Requester allgemein ausschalten
             DEFAULT/K     Default, wenn Requester ausgeschaltet (UWORD)
             BODY/K        Requestertext, Zeilen durch | getrennt (STRING)
             BUTTON/K      Gadgettexte, durch | getrennt (STRING)
             TITLE/K       Requestertitel (STRING)
             LONG/S        Benutzer nach Zahl fragen
             MIN/N         untere Grenze fr Zahl (WORD)
             MAX/N         obere  Grenze fr Zahl (WORD)
             OLD/K         Vorgabe (STRING)
             FILE/S        Benutzer nach Datei fragen
             PATH/K        Pfad fr Dateirequester (STRING)
             VAR/K         ARexx-Variable fr Ergebnis (STRING)
             STRING/S      Benutzer nach Zeichenkette fragen
             STATUS/K      Text fr Statuszeile (STRING)
             KEY/S         Benutzer um Tastendruck beten

             Bemerkung:  HIDE/K nur in Makros benutzbar (Requester mssen vor
             Makroende  wieder eingeschaltet werden). Kann benutzt werden, um
             Requester  wie  "Muster  nicht  gefunden" zu unterdrcken (Makro
             wrde stattdessen RC auswerten, um Erfolg festzustellen).

@endnode
@node RIGHT "RIGHT"
RIGHT 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  RIGHT      (keine)       Cursor eine Splate nach rechts


@endnode
@node RX "RX"
RX 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  RX         CMD/K         als Message zu verschickendes Kommando (STRING)
             ASK/S         Benutzer nach Kommando fragen
             PORT/K        Adressat (Port); Vorgabe: AREXX-Server (STRING)
             MACRO/K       auszufhrendes Makro, wenn PORT ungltig (STRING)

             Bemerkung: Dem Makro wird der Befehl (CMD/K) als erstes Argument
             bergeben.  Verhlt sich wie der DOS-Befehl RX, wenn kein PORT/K
             angegeben  ist:  Befehl  in  '...'  gilt  als  Kommandos fr den
             ARexx-Server, Befehl in "..." gilt als Makro-Name.

@endnode
@node SAVE "SAVE"
SAVE 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  SAVE       BLOCK/S       nur Block sichern
             ALL/S         ganzen Text sichern
             NAME/K        Dateiname, unter dem gesichert wird (STRING)
             ASK/S         Sichern-als-Requester ffnen
             EXIT/S        Fenster schlieen, wenn Speichern erfolgreich
             CRUNCH/S      gepackt (XPK) speichern
             XPKMODE/K     XPK-Kompressionsmodus (STRING, z.B. "IMPL")

@endnode
@node SCREEN "SCREEN"
SCREEN 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  SCREEN     ASK/S         Konfigurationsfenster fr Anzeige ffnen
             USE/K         Public-Screen, der benutzt werden soll (STRING)
             FILE/K        Konfigurationsdatei (STRING)
             LOAD/S        FILE/K: Konfiguration laden
             SAVE/S        FILE/K: Konfiguration sichern
             ICONIFY/K     Anzeige schlieen/ffnen (BOOL)
             FRONT/S       GoldED's Screen nach vorne
             BACK/S        GoldED's Screen nach hinten
             CLOSE/S       Anzeige schlieen, auf @{" HotKey " link M0.24} warten
             NOSIZE/K      keine fixen Screen-Abmessungen ? (BOOL)

@endnode
@node SHIFT "SHIFT"
SHIFT 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  SHIFT      COLUMNS/N     Spalten, um die verschoben werden soll (UWORD)
             TAB/S         um TAB-Wert ein- bzw. ausrcken
             ASK/S         interaktiv ein/ausrcken
             LEFT/S        einrcken
             RIGHT/S       ausrcken

@endnode
@node SMARTCR "SMARTCR"
SMARTCR 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  SMARTCR    (keine)       Return ohne Auftrennen der Zeile


@endnode
@node TAB "TAB"
TAB 

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  TAB        BACK/S        TAB nach links
             SOLID/K       Leerstellen einfgen (BOOL)
             FIXED/S       fixe TAB-Positionen anspringen
             DYNAMIC/S     TAB-Positionen dynamisch bestimmen
             REGULAR/S     regulre TAB-Positionen benutzen

             Bemerkung:  Die  hier  angegebenen Optionen setzen den TAB-Modus
             nur  fr die Dauer des Kommandos. Globale Einstellungen sind mit
             @{" TABS " link TABS} zu setzen.

@endnode
@node TABS "TABS"
TABS 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  TABS       FIXED/S       fixe TAB's einschalten
             REGULAR/S     regulre TAB's einschalten
             DYNAMIC/S     dynamische TAB's einschalten
             FILE/N        Anzahl SPC fr TAB-Ersatz beim Laden (UWORD)
             KEY/N         TAB-Distanz am Bildschirm (regulre TAB's) (UWORD)
             ASK/S         Konfigurationsfenster fr TAB's ffnen
             SET/N         fixe TAB-Position hinzufgen (UWORD)
             CLR/S         alle fixen TAB-Positionen lschen
             SOLID/K       sollen TAB's Leerzeichen einfgen ? (BOOL)

@endnode
@node TASK "TASK"
TASK 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  TASK       PRI/N         Taskprioritt des Editors (WORD, -3 to 3)
             DEBUG/K       Debug-Informationen ausgeben ? (BOOL)

            Bemerkung:  Im Debug-Betrieb werden ankommende ARexx-Befehle ber
            die Standardausgabe angezeigt (Editor aus Shell starten).

@endnode
@node TEXT "TEXT"
TEXT 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  TEXT       T/K           an Cursorposition einzufgender Text (STRING)
             STAY/S        Cursor an bisheriger Position halten
             CR/S          Zeilenvorschub an Ausgabe anhngen

             Bemerkung: Mit *" knnen Anfhrungszeichen in den Text eingefgt
             werden (einzelne * mssen zur Unterscheidung verdoppelt werden).
             Beispiel: TEXT T="He said *"Bye !*" and left the room."

@endnode
@node UJUMP "UJUMP"
UJUMP 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  UJUMP      (keine)       zur ersten Fensterzeile/vorherigen Seite

             Bemerkung: Springt zur ersten Fensterzeile, wenn sich der Cursor
             bisher  unterhalb  dieser  Zeile  befand.  Andernfalls  wird zur
             vorherigen Seite weitergeblttert. Siehe auch @{" UPAGE " link UPAGE}.

@endnode
@node UNDO "UNDO"
UNDO 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  UNDO       (keine)       stellt alten Zeileninhalt wieder her


@endnode
@node UNLOCK "UNLOCK"
UNLOCK 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  UNLOCK     (no option)   GUI nach einem frheren @{" LOCK " link LOCK} freigeben
             DELAY/S       GUI freigeben. Antwort bis GoldED-Ende verzgern
             STICKY/S      GUI freigeben. Antwort verzgern, bis Text beendet

             Bemerkung:  DELAY  und  STICKY sind fr externe Programme wie ED
             (QuickStarter) reserviert und dienen der Synchronisation mit dem
             Editor. Nicht in Makros verwenden.

@endnode
@node UP "UP"
UP 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  UP         (keine)       bewegt Cursor eine Zeile nach oben


@endnode
@node UPAGE "UPAGE"
UPAGE 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  UPAGE      (keine)       zur vorherigen Seite (vgl. @{" UJUMP " link UJUMP})


@endnode
@node USE "USE"
USE 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  USE        (keine)       aktuelle Zeile bernehmen

             Bemerkung:  Nur  fr ARexx-Makros. Mu aufgrufen werden, nachdem
             direkt  in  den  Speicherbereich der aktuellen Zeile geschrieben
             wurde.  Einen  Zeiger  auf diesen Bereich erhalten Sie mit QUERY
             CURRENT  (siehe  @{" QUERY " link QUERY}).  Die  Zeilenlnge  kann  nicht  durch
             Schreiben in diesen Speicherbereich verndert werden.

@endnode
@node VIEW "VIEW"
VIEW 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  VIEW       LEFT/S        Bildschirmausschnitt nach links verschieben
             RIGHT/S       Bildschrimausschnitt nach rechts verschieben
             COLUMNS/N     Anzahl der Spalten, um die verschoben wird (UWORD)

@endnode
@node WINDOW "WINDOW"
WINDOW 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  WINDOW     MAX/S         aktuelles Fenster maximieren
             CENTER/S      aktuelles Fenster am Bildschirm zentrieren
             ARRANGE/N     Fenster arrangieren (0: vertical, 1: horizontal)
             ZIP/S         Bettigung des Zip-Gadgets simulieren
             USE/K         benanntes Fenster aktivieren (STRING); s. FORCE/S
             FORCE/S       Datei laden, falls Fenster nicht vorhanden
             WIDTH/N       Fensterbreite setzen (UWORD)
             HEIGHT/N      Fensterhhe setzen   (UWORD)
             X/N           X-Position des Fensters setzen (UWORD)
             Y/N           Y-Position des Fensters setzen (UWORD)
             NEXT/S        nchstes Fenster aktivieren
             RECOVER/S     Fenster neu zeichnen
             HANDLE/N      Fenster ber Handle aktivieren (ULONG)
             ORDINAL/N     1., 2., ... Fenster aktivieren (ULONG: 0, ...)

             Kommentar:  eine  Fensterhandle  fr  HANDLE/N erhalten Sie beim
             ffnen des Fensters oder ber QUERY HANDLE (@{" QUERY " link QUERY}).

@endnode
@node XREF "XREF"
XREF 

  Beschreibung fr @{" interne Befehle " link INTERNE_BEFEHLE}:

  Kommando   Option        Beschreibung
  --------------------------------------------------------------------------
  XREF       CURRENT/S     Hilfe-Text fr Wort unter Cursor anzeigen
             PHRASE/K      Hilfe-Text fr diesen Begriff anzeigen (STRING)
             ASK/S         Benutzer nach Begriff fragen


@endnode
@node ALLGEMEINE_TIPS "ALLGEMEINE TIPS"
                               ALLGEMEINE TIPS 

ndern Sie keine grundlegenden Displayparameter (Auflsung, etc.), wenn wenig
freier  Speicher  vorhanden  ist  und  der  Editor  dadurch Probleme bekommen
knnte, seine Anzeige neu aufzubauen.

Schalten Sie AutoFalten (@{" Konfig/Diverses " link M7.15} aus, wenn Sie die Falt-Fhigkeiten
von  GoldED  nicht  nutzen.  Dann  wird  nach  dem  Laden  eine  Datei  nicht
unntigerweise nach Faltmarkierungen durchsucht.

Benutzen  gleicher  Markierung  fr Falt-Start und Falt-Ende beschleunigt die
Suche   nach   wegzufaltenden   Zeilen.   Allerdings  wird  man  verschiedene
Zeichenkettem  benutzen  mssen,  wenn  man  geschachtelt  falten mchte (sie
@{" Falten " link M4.7}).

Pfad  fr Backup und Text sollten auf eine Partition weisen, da sonst im Zuge
der  Backup-Erzeugung  statt schnellen Umbenennes der alten Fassung aufwendig
kopiert werden mu (Umbenennen ber Device-Grenzen ist nicht mglich).

Benutzen  Sie keine Links auf Textdateien. Wenn der Editor zu Backuperzeugung
die  alte  Datei  umbenennt,  wird  der  Link  weiterhin  auf die alte (jetzt
berholte) Datei zeigen.

@{" Projekt/Schnell  laden " link M0.7} sollte nicht fr groe Dateien oder bei wenig freiem
Speicher  benutzt  werden.  Normales Laden ist wesentlich speichereffizienter
und deshalb in den angesprochenen Situationen vorzuziehen.

Der  Editor kann sich (OS-bedingt) die Position des Sleep-Icons nicht merken.
Dennoch  gibt  es  eine Mglichkeit, die bevorzugte Lage dauerhaft zu setzen:
gehen Sie ber die Workbench in den Ordner "prefs/env-archive/GoldED'. Ziehen
Sie  das dort vorgefunden 'AppIcon' an die gewnschte Stelle und fixieren Sie
die  Position mit "fixieren" aus dem Piktogramm-Menu der Workbench. Legen Sie
das  Icon  dann in seinen Ordner zurck. Nach dem nchsten Booten wird GoldED
die neue Position verwenden.

Das Amiga-Betriebssystem bietet Font/Library-Caching: diese Ressourcen werden
nach  dem  Ausstieg aus GoldED als unbenutzt markiert, bleiben aber vorlufig
im  Speicher. Nach Programmende wid deshalb weniger freier Speicher als zuvor
angezeigt.  Dieser  Speicher  ist  aber  nicht  verloren,  da  er automatisch
freigegeben  wird,  sobald  das  RAM zur Neige geht. Testweise knnen Sie die
Freigabe mit dem Shell-Befehl "avail flush" berprfen.

Trotz  der Tatsache, da GoldED selbst seine Konfiguration in "ENVARC:GOLDED"
aufbewahrt,  sollten  Sie  dieses  Verzeichnis  nicht  zu Ablage alternativer
Konfigurationen  benutzen:  "ENVARC:"  wird  bei  jedem  Rechnerstart  in die
RAM-Disk  kipiert;  es  wrde  Speicher  verschwendet.  Benutzen  Sie  besser
"GOLDED:" oder "s:".


@endnode
@node DANKSAGUNG "DANKSAGUNG"
                                  DANKSAGUNG 

  *  DICE  *   Reqtools   *   XPK   *   ARexxBox  *  GadToolsBox  *

Dieses  Programm  wurde  mit  Matt  Dillon's Dice-C Compiler geschrieben. Die
meisten  Requester  sind  mit  Hilfe  der  GadToolsBox  von Jan van den Baard
entstanden.  Ich  mchte mich bei Nico Fraois fr seine Reqtools-Library und
bei  den  XPK-Entwicklern fr ihren (Ent-)Packerstandard bedanken. Einige der
ARexx-Routinen  in  GoldED  haben  hnlichkeit  mit  Code,  der durch Michael
Balzer's  ARexx-Box erzeugt wurde. Danke auch an Joerg Gutzke und Dario Fava,
Sysops  der  Mowgli  bzw.  Mailway  (Quellen  fr  den  grten Teil der oben
erwhnten FD-Pakte). GUIMake ist von Rico Kraswoski entwickelt worden; vielen
Dank fr dieses schne Programm, Rico !


@endnode
@node REGISTRIEREN "REGISTRIEREN"
                                 REGISTRIEREN 

Falls  Sie  die  unregistrierte  Fassung benutzen (Speichern/Drucken auf 1000
Zeilen  beschrnkt), aber Interesse besteht, auf die Vollversion umzusteigen,
dann  finden  Sie hier die notwendigen Informationen. Der registrierte GoldED
wird  Ihnen bei Bestellung auf ein oder zwei Disketten zugeschickt. Dies kann
im  schlimmsten Fall bis zu 8 Wochen dauern, in der Regel wird aber innerhalb
einer  Woche geliefert. Zur Bezahlung werden Euro(!)schecks, Einschreiben und
Bargeld  akzeptiert.  Keine  berweisungen. Als Whrung sind nur DM oder US-$
mglich  (s.u.).  Bitte  schreiben  Sie  deutlich.  Die folgenden Pakete sind
erhltlich (Angebote gltig bis Ende Februar 1994):

GoldED Light (20 DM in Europa, 20$ auerhalb von Europa)

Dieses  Paket  besteht  aus  einer  oder zwei Disketten, auf denen die neuste
Fassung  von GoldED ohne HiSpeed ausgeliefert wird. Die Standarddokumentation
wird als Datei bereitgestellt.

GoldED Pro (30 DM BRD, 35 DM Europa, 30$ auerhalb von Europa)

Die  Sendung  besteht  aus  zwei  Disketten  und  einer  gedrucken Anleitung.
Beinhaltet  die  neusten  Fassungen  von GoldED und HiSpeed. Es kann zwischen
deutscher und englischer Anleitung gewhlt werden.

Im  allgemeinen sind FD-Programme und Libraries Dritter nicht Bestandteil der
registrierten Version, auch wenn Sie der unregistrierten Fassung beilagen (es
sei  denn,  ich  erhalte  eine entsprechende Erlaubnis). Porto und Verpackung
werden von mir gestellt - daher die etwas hheren Preise fr Bestellungen aus
dem Ausland. Fr Sammelbestellungen gibt es grere Preisnachlsse (unbedingt
fr jeden einzelnen Besteller Name und Adresse angeben !):

                 2 Pakete ...................... jeweils minus 20%
                 mehr (just joking :-) ......... jeweils minus 30%


@endnode
@node WO_GIBT_ES_UPDATES_? "WO GIBT ES UPDATES ?"
                              WO GIBT ES UPDATES ? 

Die  einzige  (wiederhole:  einzige)  Quelle  fr  GoldED-Updates (unabhngig
davon, ob Sie registriert haben), sind BBS-Systeme: Sie sollten eine aktuelle
GoldED-Version   in  allen  greren  Mailboxen  finden.  Von  Zeit  zu  Zeit
erscheinen  neue  Fassungen  vmtl.  auch  auf  FD-Serien (Fish). Registrierte
Benutzer  erhalten  ein  Programm,  mit  dem  Sie  aus  den  dort  gefundenen
Demo-Versionen  Vollversionen machen knnen. Schicken Sie mir auf keinen Fall
irgendwelche  Disketten  (es  sei  denn, Sie haben welche zu verschenken ;-).
Meine  Uploads gehen normalerweise in die Mowgli (Aachen, Deutschland) und in
die Mailway (ebenfalls bei Aachen):

MAILWAY BBS

GoldED  ist  der  "Infos"-Area zu finden (freier Download). V22, V22bis, V32,
V32bis,  V42,  V42bis,  MNP,  3  *  ZyXel 16.8K. Online: 0.00 -24.00. Z-Netz.
Einwahlnummern:

Port 1: 49-(0)2405-74863
Port 2: 49-(0)2405-73088

MOWGLI BBS

FidoNet 2:242/7, Anschlu: 49-(0)241-40 59 49 (V22, V22bis, V32, V32bis, V42,
V42bis,  HST, MNP). Online: 0.00 - 24.00. Sie knnen das Magic GoldED fr den
Filerequest verwenden (ca. 700K).


@endnode
@node ADRESSE "ADRESSE"
                                   ADRESSE 

Bugreports,  Kommentare  oder  Vorschlge  per  E-Mail werden jederzeit gerne
entgegengenommen.  Meine Mailadresse ist DIETMAR@MAILWAY.ZER (es handelt sich
um  eine  Z-Netz-Adresse).  Fido-User  knnen  auch  an  die  Mowgli  2:242/7
schreiben.  Da  ich  keinen  Fido-Point  fahre, kann ich aber NICHT BER FIDO
ANTWORTEN. Bitte schicken Sie mir abgesehen von Registrierungen keine Briefe.
Ich kann auf keinen Fall antworten, wenn nicht wenigstens ein frankierter und
addressierter Rckumschlag gestellt werden. Im allgemeinen kann man mich ber
eine   der   folgenden   Adressen   erreichen.   Diese   Adressen   sind  fr
Update-Anfragen *nicht* gltig fr (siehe @{" Wo gibt es Updates ? " link WO_GIBT_ES_UPDATES_?}).

Dietmar Eilert
Mies-v-d-Rohe-Str. 31
52074 Aachen (Deutschland)
Telefon: 0241/81665

DIETMAR@MAILWAY.ZER (Z-Netz)
DIETMAR@MAILWAY.ZER.SUB.ORG (Gateway ins Z-Netz; ohne Garantie)

Meine zweite Adresse:

Dietmar Eilert
Kampstrasse 28
59269 Beckum (Deutschland)
Telefon: 02525/7776

Ich  empfehle unbedingt, telefonisch nachzufragen, welche Adresse gltig ist;
andernfalls kann es zu greren Verzgerungen kommen.
@endnode
@node APPENDIX " GoldED "
@{"...                      "link M6.12} @{"GREP                     "link GREP} @{"NEW                      "link NEW} 
@{"???                      "link APPENDIX} @{"GUI                      "link PROGRAMMSTART} @{"NEXT                     "link NEXT} 
@{"ADRESSE                  "link ADRESSE} @{"GUIMAKE                  "link M6.14} @{"OPEN                     "link OPEN} 
@{"ALLGEMEINE TIPS          "link ALLGEMEINE_TIPS} @{"HELP                     "link HELP} @{"PARAGRAPH VS. BLOCK      "link LAYOUT-MENU} 
@{"ANZEIGEMODI              "link M7.9} @{"HELP-TASTE               "link HELP-TASTE} @{"PATH                     "link PATH} 
@{"APC                      "link M3.14} @{"HISTORY                  "link M3.0} @{"PHRASE                   "link PHRASE} 
@{"APPICON                  "link M4.23} @{"HOST AUSWHLEN           "link HOST_AUSWHLEN} @{"PING                     "link PING} 
@{"APPWINDOWS               "link M0.6} @{"HOTKEY                   "link M0.24} @{"PLATZHALTER              "link PLATZHALTER} 
@{"ARBEIT ERLEDIGEN         "link ARBEIT_ERLEDIGEN} @{"HUNTER                   "link HUNTER} @{"PONG                     "link PONG} 
@{"AREXX-PORT               "link AREXX-PORT} @{"INDENT                   "link INDENT} @{"POP                      "link POP} 
@{"AREXXBOX                 "link DANKSAGUNG} @{"INFO                     "link INFO} @{"PREFS                    "link PREFS} 
@{"ARGUMENTE                "link PROGRAMMSTART} @{"INSERT                   "link INSERT} @{"PREV                     "link PREV} 
@{"AUTOBACKUP               "link M7.15} @{"INTERNE BEFEHLE          "link INTERNE_BEFEHLE} @{"PREVEND                  "link PREVEND} 
@{"AUTOCASE                 "link M7.6} @{"KEY                      "link KEY} @{"PRINT                    "link PRINT} 
@{"AUTOFALTEN               "link M7.15} @{"KLAMMERN-BERPRFUNG     "link M7.6} @{"PROGRAMMSTART            "link PROGRAMMSTART} 
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