
              INSTALLATION, BENTIGTE HARDWARE/SOFTWARE
              -----------------------------------------

  o Amiga, OS2.04 oder besser, PCL-Drucker (DeskJet, Laser, ...) 
  o die bekannte 'reqtools.library' (Nico Franois, 1992-1993) 
  o xpk.library (U. Dominik Mller, Bryan Ford, ...)

  HiSpeed  ist ein an die HDPrint-Programme (4 Seiten Text auf eine
  Seite)  angelehntes Druckutility fr DeskJet & Laser-Drucker, das
  sich  durch eine hohe Ausgabegeschwindigkeit auszeichnet: je nach
  Einstellungen  werden  4 und mehr Seiten pro Minute abgearbeitet.
  Die   eingelesenen   Textdaten  werden  dabei  von  dem  Programm
  verkleinert  und  mit  einstellbarem  Layout als "Textblcke" auf
  einer  A4-Seite montiert; dieses Programm ist damit besonders fr
  den   Ausdruck   umfangreicher   Dokumentationen  geeignet:  viel
  Information auf wenig Raum.


                       BETRIEBSVORAUSSETZUNGEN
                       -----------------------

  Amiga  ab  512K, OS 2.o, DeskJet/Laser/Kompatibler. Sie bentigen
  eine  Softfont-Karte  ("RAM Cartridge"), wenn Sie alle Funktionen
  dieses  Programms  nutzen mchten. Ohne eine solche Karte ist der
  Nutzen    dieses    Programms    bei   einigen   DeskJet-Modellen
  eingeschrnkt.  RAM-Cartridges  sind  ab  ca. 160 DM (256 KBytes,
  HP-Nachbau,  z.B.  BSC  Computer,  0241-572041) zu erwerben. Eine
  solche  Karte kann brigens auch sehr gut zusammen mit Programmen
  wie BT-II eingesetzt werden bzw. ist ab dem DeskJet 550C auch als
  Druckerbuffer nutzbar.


                               FEATURES
                               --------

  Einfach  zu  bedienende  WB-Oberflche;  alternativ  ist  auch eine
  Bedienung ber die Shell oder ARexx mglich.

  Option  auf ein- oder zweiseitigen Druck. Papierstapel mu nach dem
  ersten Durchlauf  nur einmal  gewendet werden.  Der  Druck  erfolgt
  grundstzlich in der "richtigen" Reihenfolge.

  Druck  wahlweise  hochkant, im Querformat oder als A5 Heft. Fr das
  Heft  wird  auf  Wunsch  auch gleich  ein Umschlag gedruckt: COVER.
  Frei  einstellbares  Layout:  z.B. 4*4 Textblcke (= A4-Seiten) auf
  eine Seite, oder 2 Spalten, oder ...

  Die  wichtigsten  (ANSI-)ESC-Sequenzen werden untersttzt: Italics,
  Fettdruck,  LQ/EDV,  Unterstreichungen,  FF  (Form Feed) und TAB's.
  Wahlmglichkeit  zwischen  verschiedenen  Soft-  und ROM-Fonts (das
  Angebot hngt vom Druckermodell ab)

  In 8 Stufen einstellbarer Vorschub (LINEFEED)

  Freie  Einstellbarkeit  aller Rnder (BORDERS): oben, unten, links,
  rechts sowie zwischen den Textblcken; die bevorzugte Konfiguration
  kann gespeichert werden (SAVE  CONFIG). Eine  Standardkonfiguration
  ist mit RESET ALL abrufbar.

  HiSpeed-Modus fr besonders schnelle Ausgabe

  Es  knnen  mehrere  Dokumente  ("Jobs") als Druckauftrag bergeben
  werden. Die Jobs werden auf Wunsch alphabetisch/nach Gre sortiert
  Es  knnen  in  einem  Durchgang  mehrere  Kopien  gedruckt werden.

  Sleep-Modus:  auf  Knopfdruck  verschwindet das Programmfenster bis
  auf  ein  kleines  Druckersymbol  auf  der Workbench (Reaktivierung
  durch  Anklicken).  Wird  HiSped  ber  die  Shell in der Form "RUN
  HiSpeed SLEEP" gestartet, so erscheint nach dem Start ebenfalls nur
  dieses Symbol.

  PreScan-Mglichkeit  zur Ermittlung der insgesamt bentigten Anzahl
  Bltter (Preview am Monitor ist auch mglich)

  Jede Seite kann  mit einem  Header (z.B. Seitennummer plus Name des
  zugehrigen  Dokuments)  versehen  werden.  Ein  Inhaltsverzeichnis
  (falls  mehr als ein Dokument in einem Durchgang gedruckt wird) ist
  abrufbar. Auf Wunsch werden die Zeilen nummeriert

  Markierte Schlsselworte werden in einem Appendix zusammengefat

  Kann MS-DOS-Dateien ausdrucken

  An alle PCL-Drucker anpabar


                            KONFIGURIEREN
                            -------------

  HiSpeed  muss  auf  den  verwendeten  Drucker konfiguriert werden
  -whlen  Sie  mit  dem  entsprechenden Gadget ihr Modell aus. Das
  RAM-Gadget   ist  je  nach  vorhandener  Speichererweiterung  des
  Druckers  auf 'RAM' bzw. auf '0 K' (= kein Speicher fr Softfonts
  )  einzustellen.  In Abhngigkeit von diesen Einstellungen ndert
  sich  der  Umfang der angezeigten Fontliste: Ein Standard-DeskJet
  ohne  Softfontkarte  wird nur einen Font bieten, ein DeskJet 550C
  mit  RAM-Karte  markiert  das  andere  Extrem (4 PortraitFonts, 3
  Landscape-Fonts).  Kann ihr Drucker Softfonts auch ohne explizite
  Speichererweiterung  benutzen (viele Laserdrucker), so sollte auf
  'RAM'  geschaltet  werden.  Taucht ihr Drucker (noch) nicht unter
  den  einstellbaren Gerten auf (und ist zu keinem der angebotenen
  100%  kompatibel),  so  muss  HiSpeed  mit  <SETUP>  an ihr Gert
  angepat  werden.  Eine  Beschreibung finden Sie im Text 'Setup'.
  Zum  Abschluss  der  Konfiguration sollten Sie noch den von Ihnen
  bevorzugten  Bildschirmfont einstellen (Project-Menu/SelectFont),
  da HiSpeed zugunsten freier Konfigurierbarkeit den Workbench-Font
  nicht automatisch bernimmt; voreingestellt ist TOPAZ-8.


                               DRUCKEN
                               -------

  Die  zu  druckenden  Dateien  ("Jobs")  werden  in der "Jobliste"
  angezeigt (Mitte unten). Neue Druckauftrge lassen sich mit einem
  Klick  auf  das  'Add'-Gadget  hinzufgen - es erscheint dann ein
  Filerequester.  Sie  knnen  in  diesem Requester mehrere Dateien
  gleichzeitig  anwhlen:  Halten  Sie  einfach  die  <Shift>-Taste
  gedrckt, whrend Sie Dokumente mit der Maus anklicken. Natrlich
  knnen  auch  die speziellen Gadgets im Requester benutzt werden.
  Beispiel:  MATCH  anwhlen  und  "#?.DOC"  eingeben - dann werden
  automatisch alle Dateien, deren Name auf ".DOC" enden, angewhlt.
  Alternativ  zur  Auswahl  ber  den  Filerequester  wird auch das
  "Ziehen"  von  Icons  ber  das HiSpeed-Fenster untersttzt (vgl.
  OS2.04  Icon-Editor).  Auch  das  Ziehen  einer  Datei  ber  das
  Sleep-Icon  von HiSpeed (erscheint nach Bettigung von 'Zzz') ist
  mglich - diese Datei wird dann aber sofort gedruckt und nicht in
  die Jobliste aufgenommen.

  Die  in  der  Jobliste  angezeigten,  fr  den Druck vorgesehenen
  Dokumente  werden auf Wunsch alphabetisch (SORT A) oder der Gre
  nach  (SORT  #)  sortiert.  Das Lschen der Job-Liste ist mit dem
  Menupunkt  <Clear  list>  mglich.  Einzelne  Jobs knnen mit dem
  DEL-Gadget  entfernt werden. Die Jobs werden nach dem Druck nicht
  automatisch aus der Liste entfernt.

  Der  Druckauftrag  kann  mit  einem  Klick  auf  das PRINT-Gadget
  gestartet   werden.   Alternativ   gengt   das   Bettigen   der
  Return-Taste.  Die  Jobs  werden der Reihe nach bearbeitet, wobei
  fr  jeden  Job  eine  neue  Seite  angefangen  wird  (aber nicht
  unbedingt  ein  neues  Blatt,  da auch zweiseitig gedruckt werden
  kann).  Wurden  zuvor  noch  keine  Druckauftrge  festgelegt, so
  erscheint  sptestens  jetzt  ein  Filerequester, der nach der zu
  druckenden  Datei  fragt.  Der  Druck  kann jederzeit abgebrochen
  werden (Fenster schlieen - vor dem endgltigen Abbruch erscheint
  eine Sicherheitsabfrage).

  Es  ist  auch  mglich, mit <PAGE...> einzelne Seiten zu drucken.
  Dies  ist besonders praktisch, wenn zerstrte Seiten nachtrglich
  noch  einmal  ausgegeben werden sollen (etwa wenn mitten in einem
  greren Druckjob die Tinte ausgesetzt hat).

  Auf  Wunsch (PAGE HEADER aktivieren) werden alle Seiten mit einer
  kurzen  Titelzeile  versehen, aus der neben der Seitennummer auch
  der  Name  des  Dokuments  (Jobname)  hervorgeht.  Der  Text  der
  Titelzeile   kann   verndert   werden  (Setup-Fenster);  es  ist
  beispielseise    mglich,   das   Datum   oder   den   Wert   von
  Environment-Variablen einfgen zu lassen.

  Ein  Inhaltsverzeichnis  (HEADER & INDEX) kann angefordert werden
  und   eine   Zeilennummerierung  (NUMBER)  ist  verfgbar  -  dem
  bersichtlichen  Ausdruck auch gerer Dokumentensammlungen (z.B.
  Includes, CompilerManuals u..) steht somit nichts mehr im Wege.


                     EINSTELLUNGEN UND EINHEITEN
                     ---------------------------

  An den Papiereinstellungen sollte nur etwas gendert werden, wenn
  man  GENAU  weiss,  was  man tut; voreingestellt ist A4 mit einem
  linken  Rand  von  16  mm,  der gerade zum Abheften/Lochen/Binden
  ausreichen  mte.  Bitte  bachten  Sie,  da  die  einstellbaren
  Abmessungen  im  Hauptfenster  nur  den  zum  Druck freigegebenen
  Bereich   beschreiben:  wenn  Sie  nur  die  obere  Hlfte  eines
  A4-Blattes bedrucken mchten, knnen Sie das hier einstellen. Das
  physikalische  Papierformat  (in  Europa  A4,  in  den Staaten US
  Letter oder US Legal) wird dagegen im Setup eingestellt.
  
  Entspricht   das   tatschlich   verwendete   Papier   nicht  den
  Programmeinstellungen,  ist  mit  einer  falschen  Sortierung der
  Bltter  zu  rechnen - besonders im Buchdruckmodus fatal. Sollten
  einmal irrtmlich alle Werte verstellt worden sein, so gengt die
  Anwahl von "RESET ALL", um an die Grundeinstellungen zu gelangen.
  Alle  Einstellungen  knnen  mit  SAVE CONFIG dauerhaft gesichert
  werden.

  Ab v5.0 werden die Settings in 'ENVARC:HiSpeed' abgelegt; frhere
  Versionen  hatten  entweder  'S:'  oder  'ENVARC:'  benutzt.  Das
  Install-Script   wird  ltere  Konfiguartionsdateien  auf  Wunsch
  entfernen. Sie knnen nicht mit den Programmversionen 5.x benutzt
  werden.

  Die  verwendete  Einheit  fr  Rand-  und  Blatteinstellungen ist
  grundstzlich  'mm'.  Eine  Ausnahme ist das Block-Gren-Display
  (neben  den LAYOUT-Gadgets): in den beiden Feldern wird die Gre
  der   verkleinerten   Textblcke   auf  einer  Seite  in  Zeichen
  (Spalten/Zeilen)  angegeben.  Diese Werte ergeben sich direkt aus
  dem   Raum,   den   man   den   einzelnen  Textblcken  ber  die
  Randeinstellungen  zur  Verfgung stellt und hngen indirekt auch
  vom  gewhlten  Font  ab. Mit dem 6p Courier-Font sind nur mige
  Ergebnisse zu erreichen.


                                LAYOUT
                                ------

  Von  besonderer  Bedeutung  ist die Wahl des Layouts: die Art der
  Zeilen  bzw.  Spaltenanordnung der Textblcke steht zur Variation
  bereit.  Zu  beachten  ist,  da  mit zunehmender Spaltenzahl die
  Breite  der  einzelnen  Spalten  sinkt. Wird die Spaltenbreite zu
  klein  (z.B.  kleiner 80), so msssen u.U. die Zeilen der Vorlage
  umgebrochen  werden. In der aktuellen Version nimmt HiSpeed dabei
  "Rcksicht  auf Nichts", sprich: die Zeilen werden auch mitten im
  Wort umgebrochen ;-)

  Besonders  kritisch ist in diesem Zusammenhang der COURIER-6-Font
  (der  einzige  an  einem  Ur-DeskJet  verfgbare  kleinere Font),
  dessen  Zeichen  recht  breit sind: bei zweispaltigem Druck liegt
  die  Spaltenbreite  unter  75  Zeichen, was fr die meisten Texte
  nicht    ausreicht.    In   diesen   Fllen   bietet   sich   die
  Adjust-LF-Option  an: Ist sie aktiviert, werden Zeilenumbrche im
  Original  (abgesehen  von  offensichtlichen  Abstzen) ignoriert.
  Formatierte   Daten   (Blocksatz,   Tabellen,   Programme,  etc.)
  verbieten allerdings den Einsatz dieser Option.

  Bei  den  Textvorlagen  sollte  es  sich  im  brigen  um normale
  ASCII-Texte   handeln,   deren  einzelnen  Zeilen  mit  einem  LF
  terminiert  sind.  Die  bei  MS-DOS Texten zustzlich vorhandenen
  CR-Codes werden erkannt und entfernt. ASCII-Ausgaben von "echten"
  Textverarbeitungen  fehlen  LF-Codes oft bzw. sie mssen explizit
  angefordert   werden.   Bei   Ausgabe   von   MS-DOS-Texten  (die
  beispielsweise  ber  eine  Mailbox  empfangen  wurden)  mu  das
  'MS-DOS'  Gadget  aktiviert werden - HiSpeed verwendet dann einen
  anderen  Zeichensatz.  Da  die  Softfonts  zur  Zeit nur in einer
  Amiga-Version vorhanden sind, beschrnkt sich die Font-Auswahl in
  dieser Betriebsart auf die eingebauten Druckerfonts.

  Die  Abstnde zwischen den Textblcken in horizontaler/vertikaler
  Richtung   knnen  mit  BORDERS-DX  bzw.  BORDERS-DY  eingestellt
  werden.  Zur  Erhhung der Lesbarkeit zeichnet HiSpeed auf Wunsch
  zwischen    zwei    Block-Zeilen    eine   Trennlinie   (SEPARATE
  einschalten); die einzelnen Textblcke sind von links nach rechts
  sowie von oben nach unten verkettet.


                               PREVIEW
                               -------

  HiSpeed  bietet  Ihnen zwei Mglichkeiten an, Qualitt und Umfang
  eines Ausdrucks vor dem tatschlichen Druck vorauszuberechnen: So
  knnen   Sie   mit  PREVIEW  eine  verkleinerte  Darstellung  der
  Druckseiten  am  Bildschirm  anfordern - auf diese Weise erhalten
  Sie  einen  grundstzlichen  Eindruck  vom  gewhlten  Layout und
  knnen   ggf.   nderungen   vor   nehmen.   Das  Preview-Fenster
  prsentiert   sich  anders  als  frhere  HiSpeed-Versionen  ohne
  Gadgets  -  es wird komplett ber die Tastatur gesteuert: mit den
  Cursor-Tasten  kann geblttert werden, die HELP-Taste bringt eine
  statistische  bersicht.  Mit  ESC oder 'Q' bzw. dem Close-Gadget
  des Fensters kann der Preview verlassen werden.

  Die Textstatistik kann auch ohne den zeitaufwendigen Preview ber
  SCAN  abgerufen  werden.  Dieses  Kommando erfat die wichtigsten
  Textdaten   (z.B.   bentigte  Bltter)  in  einer  statistischen
  bersicht.  Besonders  interessant  ist die DISTORTIONS-Angabe in
  [%]:   Hier   wird   Ihnen   mitgeteilt,  wie  viele  Zeilen  des
  Originaltextes zu lang waren, um in einer Spalte Platz zu finden.
  Dieser  Wert  sollte  mglichst  niedrig ausfallen, da bei vielen
  erzwungenen  Umbrchen  die Lesbarkeit leidet. Als Abhilfe bietet
  sich ein Verkleinern der Rnder (fhrt zu grerer Spaltenbreite)
  sowie die Wahl einer kleineren Schrift an (dazu spter mehr).


                            ESC-SEQUENZEN
                            -------------

  Im  HiSpeed-Modus  werden  von  HiSpeed  fast  alle ESC-Sequenzen
  erkannt  und  ausgefiltert, kommen also nicht zur Ausfhrung. Die
  Druckgeschwindigkeit  ist  dank  Draft-Modus  entsprechend  hoch.
  brigens ist der alte DeskJet+ schneller als ein DeskJet550C.

  Auch   bei   ausgeschaltetem   HiSpeed-Modus  werden  auf  Wunsch
  ESC-Sequenzen  (Kursiv  etc.)  gefiltert - eine Kontrolle ist mit
  dem  ANSI-Gadget  mglich.  Die  unter ANSI-Betrieb evtl. fr die
  Ausgabe   zustzlich   bentigten  Softfonts  (Italics-Varianten)
  werden  erst bei Bedarf geladen. Sie befinden sich im Verzeichnis
  SOFTFONTS.

  Whrend   der   HiSpeed-Modus  grundstzlich  mit  DRAFT-Ausgaben
  verbunden  ist,  kann  fr  die  anderen  Modi  auch LQ- o. fette
  LQ-Schrift   vorgewhlt  werden.  Die  Ausgabe  erfolgt  mit  der
  vorgewhlten  Schrift  (Default-Font),  solange  im auszugebenden
  Text  keine  gegenteiligen  ESC  Sequenzen  entdeckt  werden. Bei
  Einstellung  auf  ANSI  AUS  wird  das  gesamte  Dokument mit dem
  gewhlten  Default-Font  gedruckt. Wer an einem besonders schnen
  Ausdruck  interessiert ist, whle <DEFAULT=LQ BOLD>, <LGothic-6p>
  und einen mittleren <LINEFEED>.

  Sind   in   der  Vorlage  FF-Codes  (Form  Feed=  Seitenvorschub)
  enthalten,  so fngt HiSpeed bei Einstellung auf PERFORM FF's mit
  jedem  entdeckten  Code einen neuen Textblock an; bei Umschaltung
  auf  PERFORM-FF  AUS  wird dagegen lediglich eine neue Druckzeile
  begonnen.  Als FF-Code wird 12 (dez) betrachtet. Es ist sinnvoll,
  vor  dem  eigentlichen  Druck  die  bentigte  Anzahl  von Seiten
  berechnen   zu   lassen   (SCAN   DOC),   um  den  Einflu  einer
  PERFORM-FF-Einstellung  abschtzen  zu  knnen.  Unter  Umstnden
  erhht  sich  der  Papierverbrauch  ganz  erheblich. Insbesondere
  Dokumente im AutoDoc-Format (Programmierunterlagen) enthalten oft
  FF-Codes nach jedem Absatz.


                             SCHRIFTGRE
                             ------------

  Unabhngig  von  den  Einstellungen fr die gewnschte Behandlung
  der Schriftstile knnen Sie zwischen mehreren Font-Gren fr die
  Ausgabe   whlen.   Das  Angebot  hngt  von  ihrem  Drucker  ab.
  BesitzerInnen   eines   DeskJet  550C  mit  Softfontkarte  knnen
  zwischen  LinePrinter-5,  Line  Printer-6,  LetterGothic-6  sowie
  Courier-6  whlen.  LinePrinter-6  ermglicht  bei  zweispaltigem
  Druck  eine Spaltenbreite von knapp ber 80 Zeichen und ist damit
  fr  die  meisten Texte gut geeignet. Liegt die durchschnittliche
  Zeilenbreite  Ihrer  Vorlage  ber  83  Zeichen,  so sind dagegen
  LinePrinter-5   oder   LGothic-6   der  bersichtlichkeit  halber
  vorzuziehen  (ca.  90  Zeichen/Spalte).  Schlielich  steht  noch
  Courier-6 zur Verfgung - mit diesem Font knnen Texte geringerer
  mittlerer   Spaltenbreite   bersichtlich  gedruckt  werden:  bei
  zweispaltigem   Layout   mit  diesem  Font  sind  (nur)  etwa  70
  Zeichen/Spalte  ansprechbar.  In  der extremsten Einstellung (ein
  Textblock/Seite,  LinePrinter-5,  einfacher Zeilenabstand) lassen
  sich  auf  einer  A4-Seite 196*158 Zeichen unter bringen (= 30968
  Bytes).  Bei  doppelseitigem Druck sind das pro Blatt Papier etwa
  60 KByte.

                   LANDSCAPE (Querdruck) / PORTRAIT
                   --------------------------------

  Auf  allen DeskJet-Modellen mit Ausnahme des Ur-DeskJets kann die
  Ausgabe   auch  im  Querformat  erfolgen.  Die  Anzahl  der  dann
  verfgbaren Fonts hngt vom Modell ab. Der Papierverbrauch steigt
  bei Querdruck aufgrund geringerer Zeilenzahl um etwa 40% an.


                                 BOOK
                                 ----

  Im  Buchdruckmodus  knnen die Bltter nach der Ausgabe direkt zu
  einem  Heft  gefaltet werden - das Programm sorgt dafr, da alle
  Seiten  an der richtigen Stelle zu liegen kommen. Sinnvollerweise
  wird diese Betriebsart mit LANDSCAPE kombiniert - dann knnen mit
  HiSpeed  A5-Hefte  hergestellt  werden. Das Programm verlt sich
  bei  der  Zentrierung  der  Textspalten  auf  Ihre  Angaben;  die
  eingestellte  Spaltenbreite sollte deshalb nicht zu stark von der
  Spaltenbreite   des   zu   druckenden   Textes   abweichen   (das
  Arexx-Script  AdjustBook.REXX  berechnet  fr  Sie  die  optimale
  Einstellung).  Auf  dem Ur-DeskJet ist der Buchdruckmodus mangels
  Landscape-Untersttzung  durch  den Drucker leider nicht sinnvoll
  zu gebrauchen.

                                COVER
                                -----

  Whlen  sie  COVER,  wenn  Sie  fr  ihr  A5 Heft einen passenden
  Umschlag   wnschen;   die   Ausgabe   erfolgt  entsprechend  der
  eingestellten  Qualitt  (LQ/EDV).  Diese  Funktion  bentigt die
  'Xpk.Library' (FD). Coverdateien sind mit XDrop (Programm aus dem
  XPK-Paket)   im   Modus  "IMPL"  gecrunchte  PCL-Dateien  -  also
  umgelenkte  Druckerausgaben. Zur Erstellung bieten sich Programme
  wie  PageStream  an.  Die  Namen  von  Farb-PCL-Files sollten auf
  ".CYM"    (DeskJet    500C)   bzw.   ".CYMK"   (DJ-550C)   enden.
  Beispielvorlagen  im PageStream-Format finden sich im Verzeichnis
  TEMPLATES.


                           EIN-/ZWEISEITIG
                           ---------------

  Der  Druck  erfolgt  auf Wunsch einseitig oder zweiseitig (double
  sided).  Lassen Sie sich nicht verwirren, wenn whrend des Drucks
  der  Vorderseiten auch einmal ein leeres Blatt ausgeworfen wird -
  es  handelt  sich  dann  um  die  nur  einseitig  zu  bedruckende
  Abschluseite eines Dokuments, die fr den zweiten Druckdurchgang
  bentigt   wird.   Vor  dem  Druck  der  Rckseiten  sind  *alle*
  ausgeworfenen Seiten wieder einzulegen.

  *****************************************************************
  Beachten Sie beim Wiedereinlegen des Papiers unbedingt die Anwei-
  sungen des Programms, da sich die Handgriffe nicht immer gleichen
  *****************************************************************


                              PERFORATE
                              ---------

  Mchten  Sie doppelseitig ausgegebene Bltter spter abheften und
  haben Sie zu diesem Zweck einen greren linken Rand eingestellt,
  so  sollte  die  PERFORATE-Option  aktiviert werden; das Programm
  vertauscht  dann fr alle ungeraden Seiten den linken und rechten
  Rand,  so  da  der  breitere Heftrand immer auf der zu lochenden
  Seite zu liegen kommt.


                    SCHNITTSTELLEN, DRUCK IN DATEI
                    ------------------------------

  Mit   den  PORT-Gadgets  kann  zwischen  Parallelport,  serieller
  Schnittstelle  bzw.  Druck  in  eine  Datei  gewhlt  werden. Bei
  Ausgaben  in  eine  Datei  werden  bei  doppelseitigem  Druck fr
  Vorder-  und  Rckseiten  zwei Dateien erzeugt (Suffix 1 bzw. 2).
  Spter  ist auf jeden Fall Datei 1 vor Datei 2 auszugeben, da nur
  in  ersterer  die  Softfonts  enthalten  sind.  Vor  dem  zweiten
  Druchgang    die    ausgeworfenen    Bltter   wieder   einlegen.
  BesitzerInnen  von  Laserdruckern  mssen  das  richtige Einlegen
  durch Ausprobieren herausfinden. Fr DeskJet-Modelle gilt:

    - bei Ausgaben im Querdruck (Landscape) die Bltter OHNE Drehung
      wieder einlegen.

    - bei normaler Ausgabe (Portrait) die Bltter vor dem Einlegen um
      180 Grad drehen (bedruckte Seiten bleiben oben).


                       BEDIENUNG BER DIE SHELL
                       ------------------------

  HiSpeed  kann  auch  ber  die Shell bedient werden bzw. indirekt
  ber  alle  Programme,  die  einen Shell-Startup simulieren (SID,
  DirOpus).   Das   Format   der   Schlsselworte   hat   sich  mit
  OS2.04/OS3.0-konformer    Standardisierung   gegenber   frheren
  HiSpeed-Versionen gendert. Die mglichen Schlsselworte:


     FILE/M,   S=SLEEP/S,   D=DOUBLE/K,  H=HEADER/K,  N=NUMBER/K,
     H=HISPEED/K, P=PREVIEW/S, C=SCAN/S, L=LANDSCAPE/K, B=BOOK/K,
     F=FEED/N,   I=INDEX/S,   LQ/S,  EDV/S,  BOLD/S,  ADJUSTLF/K,
     SORTNAME/S,   SORTSIZE/S,   ASL/S,   SCREEN/K,  PERFORATE/K,
     CMDFILE/K,  MSDOS/K,  UNI/K,  ANSI/K,  PARSEFF/K,  FILTER/K,
     PAR:/S, SER:/S, RESET/S:


  Fr  die  Syntax  der obigen Aufstellung gilt: Der Buchstabe nach
  dem  Querstrich  beschreibt  den  Typ  des  Schlsselwortes,  der
  Buchstabe  vor  dem  Gleichheitszeichen  (sofern  vorhanden) eine
  Abkrzung  des  Schlsselwortes.  Beispiel: Der Eintrag I=INDEX/S
  zeigt,  dass  es  ein Schlsselwort 'INDEX' vom Typ 'S' gibt, das
  mit 'I' abgekrzt werden kann. Folgende Typen sind mglich:


  K ... Zuweisungen: nach diesen Schlsselworten ist entweder ON
        oder OFF anzugeben; Beispielaufruf: 'HiSpeed NUMBER=ON'
        schaltet die Nummerierung ein.

  S ... diese Schlsselworte werden ohne Argument angegeben und
        lsen bestimmte Aktionen aus bzw. schalten bestimmte
        Attribute ein; Beispielaufruf: 'HiSpeed RESET' setzt die
        Standardeinstellungen.

  N ... Nach diesen Schlssleworten wird ein numerischer Wert
        erwartet; Beispielaufruf: 'HiSpeed FEED=3' schaltet den
        Zeilenvorschub auf einen mittleren Wert (0 = minmal, 7=
        maximal).

  M ... Nach diesem Schlsselwort wird eine Liste von Files er-
        wartet. Das Schlsselwort selbst kann entfallen. Beispiel:
        'HiSpeed FILE s:user-startup s:startup-sequence'. Sofern
        die gewnschte Behandlung nicht genauer spezifiert wird
        (z.B. SCAN = scannen), werden diese Dateien gedruckt.


  Da   die   einzelnen   Schlsselworte   weitgehend   den  hnlich
  bezeichneten Schaltern des Programms entsprechen, mchte ich hier
  auf ausfhrliche Erklrungen verzichten.


                      BEDIENUNG BER AREXX-PORT
                      -------------------------

  Details hierzu im begleitenden Text 'ARexxDoc'. ber ARexx ist es
  beispielsweise  mglich,  Listing vor dem Ausdruck mit einem Kopf
  (Datum  etc.) zu versehen, Texte vor dem Ausdruck zu formatieren,
  eine Stichwortliste markierter Begriffe (Appendix) anzulegen, das
  Programm mit einem Tastendruck auf einen anderen Screen zu legen,
  etc.


                                MACROS
                                ------

  Unter dem Menpunkt 'MACROS' werden automatisch alle ARexx-Macros
  eingetragen,  die  sich  bei  Programmstart  in HISPEED/AREXX/...
  befinden.

                                FILTER
                                ------

  Schalten  Sie  'FILTER'  ein, wenn alle mit '@' beginnenden Worte
  des auszudruckenden Textes als Keywords betrachtet werden sollen.
  Das  '@' wird dann aus der Ausgabe gefiltert. Die Keywords selbst
  werden  ausgedruckt  und  zusaetzlich  in eine Datei geschreiben.
  Verwendung: siehe 'MakeAppendix'-Macro.


                              SLEEP-ICON
                              ----------

  Mit  dem 'Zzz'-Gadget kann HiSpeed in einen Wartezustand versetzt
  werden.  Das  Hauptfenster  wird  geschlossen,  auf der Workbench
  erscheint ein (App-)Icon. Sie knnen Textdateien ber dieses Icon
  ziehen - sie werden dann sofort gedruckt. Ein Doppelklick auf das
  Icon  gengt,  um  das Hauptfenster von HiSpeed wieder zu ffnen.
  Leider    bietet   das   bisherige   Amiga-Betriebssystem   keine
  Mglichkeiten  zum  Auslesen  der  Icon-Position an. HiSpeed kann
  sich  deshalb nicht die von Ihnen bevorzugte Iconposition merken.
  Dennoch  gibt  es einen Weg, die gewnschte Position dauerhaft zu
  speichern:      ber      die      Workbench      den      Ordner
  PREFS/ENV-ARCHIVE/HISPEED  ffnen,  das dort vorgefundene AppIcon
  an   die   gewschte   Workbench-Position  schieben  &  'Position
  fixieren'  ('Snapshot')  aus dem WB-Menu auswhlen. Das Icon kann
  danach  wieder  in sein Verzeichnis zurckgelegt werden. Die neue
  Position wird von HiSpeed mit dem nchsten Programmstart erkannt.


                                SETUP
                                -----

  Ab   v5.3   kann  HiSpeed  an  beliebige  PCL-Drucker  und  deren
  Fontausstattung  angepat  werden.  Fr  Einzelheiten sei auf den
  begleitenden 'Setup'-Text verwiesen.
