@DATABASE BTD.guide
@$VER: BTD.guide_deutsch V0.1
@AUTHOR "Markus Illenseer"
@(C) Copyright 1995 Markus Illenseer, Bielefeld, Germany
@WORDWRAP
@WIDTH 77
@MASTER "BTD.guide"
@INDEX INDEX

## Dieses  Dokument  ist  im  AmigaGuide-Format.   Das dazu
## benötigte  Programm  ist  seit  Mai 1993 frei verfügbar.
## Ist  auf  dem  AmiNet  zu  finden,  oder  aber auf Fish-
## Diskette 911 (kein Witz) zu finden.  Die glücklichen 
## Benutzer von WB 3.0 können auch Multiview einsetzen.

@Node INDEX "Index - Inhalt"

@{" Synopsis              " Link SYNOPSIS}
@{" Beschreibung          " Link DESCRIPTION}
@{" Quellcode             " Link SOURCE}
@{" Copyright             " Link COPYRIGHT}
@{" Autoren & Support     " Link AUTHOR}
@{" Änderungen            " Link CHANGES}
@{" Verwendung & Theorie  " Link PURPOSE}
@{" Version               " Link VERSION}
@{" Starten               " Link STARTING}
@{" Konfigurationsfenster " Link EDIT}
@{" Commodities Exchange  " Link EXCHANGE}
@{" Bildschirmauflösungen " Link DISPLAY}
@{" MUI System            " Link MUI}
@{" Module                " Link BLANKERS}
@{" Rexx                  " Link REXX}
@{" Bekannte Probleme     " Link PROBLEMS}
@{" Danksagung            " Link CREDITS}
@{" Geschichte            " Link HISTORY}      

@EndNode

@Node MAIN "Beyond the Dark V1.0  - Anleitung"

    @{fg fill}@{b}BTD V1.0  - Anleitung@{ub}@{fg text}

   I.      @{" Synopsis              " Link SYNOPSIS}
   II.     @{" Beschreibung          " Link DESCRIPTION}
   III.    @{" Quellcode             " Link SOURCE}
   IV.     @{" Copyright             " Link COPYRIGHT}
   V.      @{" Autoren & Support     " Link AUTHOR}
   VI.     @{" Änderungen            " Link CHANGES}
   VII.    @{" Verwendung & Theorie  " Link PURPOSE}
   VIII.   @{" Version               " Link VERSION}
   IX.     @{" Starten               " Link STARTING}
   X.      @{" Konfigurationsfenster " Link EDIT}
   XI .    @{" Commodities Exchange  " Link EXCHANGE}
   XII.    @{" Bildschirmauflösungen " Link DISPLAY}
   XIII.   @{" MUI System            " Link MUI}
   XIV.    @{" Module                " Link BLANKERS}
   XV.     @{" Rexx                  " Link REXX}
   XVI.    @{" Bekannte Probleme     " Link PROBLEMS}
   XVII.   @{" Danksagung            " Link CREDITS}
   XVIII.  @{" Geschichte            " Link HISTORY}      

@EndNode

@Node SYNOPSIS "BTD/Synopsis"

@{b}NAME@{ub}
   BTD:BTD-CX (Commodity)

   BTD:BTD    (Voreinsteller)

@{b}Synopsis@{ub}
   BTD-CX (Keine Parameter)  Eigentlicher Blanker


   BTD (Keine Parameter)     Einstellprogramm
   
@EndNode

@Node DESCRIPTION "BTD/Beschreibung"
@{b}Beschreibung@{ub}

Modularer Bildschirmschoner mit hoher Sicherheit, brennt nicht seine Grafik auf den Schirm wenn die CPU belastet ist.  Läuft nur unter Workbench Release 2.04 oder neuer.  Benötigt das @{"MUI" Link MUI} Benutzerinterface für den Voreinsteller, läuft aber auch ohne MUI!

BTD ist das Preference Programm, mit dem jedes Modul individuell eingestellt werden kann.  Es benötigt MUI2.1, aber keine Angst, MUI wird nur für den Voreinsteller benötigt.

BTD-CX ist der eigentliche Blanker, der mit gewohnter Stabilität läuft.  Er liest aus ENV:BTD.prefs die mit BTD eingestellten Parameterund lädt bei Bedarf die Module.

Durch die Trennung der Benutzeroberfläche vom eigentlichen Blanker ist es uns gelungen, den Speicherverbrauch enorm zu minimieren.  Es werden jetzt nur noch wenige Kilobytes ständig im Speicher benötigt. Modul-Resourcen werden sogar bei nicht-gebrauch freigegeben.

Die einzelnen Blanker sind normale Share-Libararies, und können dadurch bei Bedarf einfach und schnell aus dem Speicher entfernt bzw. geflusht werden.

@EndNode

@Node SOURCE "BTD/Quellsource"
@{b}Quellsource@{ub}

Der Quellcode ist für einige Module beigefügt, kann mit SAS/C 6.50 oder neuer kompiliert werden.

Die Sourcen für die Module sind z.T.  beigefügt um einen dem geneigten Programmierer eine Hilfestellung für eigene Module zu geben.

Bitte verbreiten Sie @{b}keine@{ub} verbesserten Versionen von diesen Modulen unter den selben Namen.  Dies führt zu Verwirrungen in der Öffentlichkeit, und ist auch unfair.  Geben Sie lieber den Autoren Bescheid was sie geändert wissen möchten, oder schreiben Sie das Modul um und veröffentlichen ein eigenes.

@EndNode

@Node COPYRIGHT "BTD/Copyright"
@{b}Copyright@{ub}

Copyright © 1994,1995 liegt bei der "Beyond the Dark Group".

Autor des Voreinsteller BTD und des Servers BTD-CX ist

   Matthias Scheler            
   Schützenstraße 18           
   33178 Borchen               
   Germany

BTD V1.0  ist frei kopierbar (freely distributable).

BTD V1.0 ist Giftware.  Wenn Sie meinen daß Ihnen BTD gefällt, dann schicken Sie den Autoren etwas Nettes - wir freuen uns über jede Anerkennung.  Das kann seine eine Tafel Schokolade, ein Key-File für ein Programm von Ihnen, eine CD-ROM oder oder oder sein.  Es soll sich niemand verpflichtet fühlen, aber nett wäre es natürlich...

BTD V1.0 darf frei auf Public-Domain und Shareware-Disketten vertrieben werden, solange diese nicht einen angemessenen Preis von US$6 oder DM 8.- pro Diskette überschreiten.

Zur Benutzung in kommerziellen Produkten ist eine Erlaubnis bei den Autoren einzuholen.

BTD V1.0  darf kopiert und vertrieben werden über elektronische Netzwerke wie z.B.  das Internet, auch darf es auf anonymen FTP-Servern, Mail-Boxen oder Boards abgelegt werden.

BTD V1.0  darf auf frei erhältlichen CD-ROM vertrieben werden.  Diese CD-ROM darf nicht kommerziell verwendet (z.B.  professionelle Kopierstation) werden.  Der Preis des CD-ROM ist unwichtig, ein angemessener Preis wäre aber DM19.80 oder DM29.80, je nach Umfang und Art der CD.

Explizite Erlaubnis zur Verbreitung auf CD-ROM gibt es nicht, wir geben aber hiermit die Erlaubnis für die Verbreitung auf den CD-ROM 'Meeting Pearls', 'Aminet' sowie 'AmigaLib'.

BTD V1.0  darf nicht von militärischen Einrichtungen benutzt werden, desweiteren auch nicht in privaten oder zivilen Einrichtungen, die für militärische Ziele Anwendungen erstellen.

Das Copyright © liegt immer noch bei den Autoren.

Die Sourcen dürfen verändert oder verbessert werden.  Bitte verbreiten Sie @{b}KEINE@{ub} eigene Version von BTD unter dem Namen von BTD, dies führt nur zu Verwirrungen in der Öffentlichkeit.  Schicken Sie uns einfach eine Notiz, was Sie geändert haben, sollte Sie es wirklich für notwendig empfinden, eine eigene Version zu verbreiten, benutzen Sie bitte einen anderen Namen.

Die Autoren sind nicht verantwortlich für irgendeinen Schaden, der ihnen durch BTD V1.0  oder andere Versionen von BTD zugefügt wird, insbesondere nicht für Trauma oder hypnotische Wirkungen.
@EndNode

@Node AUTHOR "BTD/Author & Support"
@{b}Author & Support@{ub}

   Matthias Scheler            # Server-Client Model
   Schützenstraße 18            # Benutzerinterface
   33178 Borchen                 # SAS/C Support
   Germany
   INTERNET: tron@lyssa.owl.de

   FIDO    : Matthias Scheler 2:243/6301.223
   IRC: Tron

   Markus Illenseer            # Jede Menge Blankermodule
   Kurt-Schumacherstraße 16     # Dokumentation
   33615 Bielefeld               
   Germany
   INTERNET: markus@tiger.teuto.de
   IRC: ill
   WWW: http://www.teuto.de/~markus

   SUPPORT FTP ADDRESS:
   ftp.Uni-Paderborn.de [131.234.10.42] anonymer Zugang.
   (Und somit jeder AmiNet Mirror rund um den Globus)

   Bitte  lesen  sie  erst  die  Sparte 'BEKANNTE PROBLEME' durch, bevor Sie uns wegen eines Bug-Reports ansprechen, jeder Kommentar ist willkommen.

@EndNode

@Node CHANGES "BTD/Veränderungen"
@{b}Veränderungen@{ub}

Die vorliegende Version V1.0  ist die erste offizielle Release für interessierte Tester und Nutzer.  Sie soll in einem Feldversuch mögliche Interessen der Benutzer sammeln, und Fehler aufdecken.

Diese Version ist bestimmt nicht perfekt, es ist bitte jeder Fehler umgehend an uns zu reporten!

@EndNode

@Node PURPOSE "BTD/Purpose & Theory"
@{b}Verwendung und Theorie@{ub}

Das BTD-Paket ist ein Bildschirmschoner.  Aufgeteilt in einen Voreinsteller und in einen ständig laufenden Server, braucht es nur wenig Speicher und besitzt abwechslungsreiche Module, die zu allem überfluß auch alle zur selben auf dem selben Bildschirm laufen können.

Eines Bildschirmschoners Ziel sollte es sein, den Bildschirm abzuschalten, bzw.  jedwelche Ausgabe auf den Schirm zu vermeiden, und somit zu verhindern, das sich Pixel einbrennen, oder schlimmer noch, Geisterbilder entstehen.

Da es langweilig ist, nur einfach den Schirm abzuschalten, und der Amiga nun einmal Multitasking-fähig ist, könnten wir doch auch ein paar lustige Sachen auf den Bildschirm zaubern, solange der Schirm abgeschaltet ist.

Nur müssen wir aufpassen, das unsere eigene Grafik sich nicht in den Bildschirm einbrennt, wenn wir mal selber keine Zeit zugewiesen bekommen, zu malen.

Dies passiert, wenn ein anderes, wichtiges, Programm viel Zeit des Prozessors benutzt, so etwa ein C-Compiler oder ein Raytracer.

Es gibt also zwei mögliche Zustände:  Der Schoner bekommt CPU-Zeit oder nicht.  Wenn er CPU-Zeit hat, dann soll der Schoner auch lustig malen dürfen.  Hat er sie nicht, muss die Mal-Routine abgeschaltet werden, und der Schirm ist wirklich schwarz zu schalten, bis er wieder CPU-Zeit erhält (wir haben ja ein preemtives Multitasking).

Dies machen wir mit einem einfachen Server-Client Modell (Steuerprogramm und Ge-Steuertes Programm).  Der Server läuft mit einer normalen Priorität, und hat nur eine einfache WaitPort()-Schleife (also keine echte CPU-Zeit Nutzung!) um dem Client Steuerbefehle zu schicken.  Der Client wird vom Server gestartet, wenn das TIMEOUT (Zeit in der keine Eingabe erfolgte) erreicht wurde.  Der Client läuft mit einer niedrigen Priorität.  Hat der Server das CLIENTTIMEOUT (Zeit die der Client hat, um zu malen) erreicht, und bemerkt, das der Client ihm keine Meldung schickte, das er malen konnte, dann wird der Schirm wirklich abgeschaltet, da der Client offensichtlich von einem wichtigeren Programm prioritäten-mäßig überlagert wird.  Bitte versuchen Sie NICHT, den Client in seiner Priorität zu verändern, das hat schon so seinen Sinn das wir nur niedrig laufen.

Der oben erwähnte Client sind die Module.  Jedes Modul ist eine Library, die bei Bedarf (!) geladen wird, und über ein standardisiertes Interface mit dem Server kommuniziert. 

Es ist verhältnismäßig einfach, eigene Module zu schreiben, trauen Sie sich!  Sie brauchen nur ein wenig C oder Assembler zu können.

Es gab eine (lange) Diskussion auf comp.sys.amiga.misc (Usenet 92) in der es um Screenblanker ging.  Ich finde, alle dort angesprochenen Features und Voraussetzungen werden von BTD erfüllt.

@EndNode

@Node VERSION "BTD/Version"
@{b}Version@{ub}

 BTD 1.0
 BTD-CX 1.0

@EndNode

@Node STARTING "BTD/Starten"
@{b}Starten@{ub}

BTD-CX ist ein Commodity, deshalb läuft es @{b}nur@{ub} unter der Workbench Release 2.0 (V37.175) und neuer.

BTD ist der Voreinsteller, mit dem sämtliche Einstellungen verändert werden können.

Beide Programme haben keine Parameter.

Für das Preference Programm muß das Magic User Interface (MUI) in der Version 2.1 oder höher vorliegen.  Siehe auch readme.mui und @{"MUI" Link MUI}.

Beigelegt ist ein Install-Script, dazu brauchen sie den Installer von Commodore.  Er ist auf einer neueren AmigaLibDisk von Fred Fish zu finden (911), und sollte sich unter Workbench 3.0 auch auf Ihren System-Disketten befinden.  Der Installer wird im Workbench Such-Pfad gesucht.

Ein Commodity wird normalerweise im "SYS:WBStartup"-Ordner gestartet. So wird es automatisch gestartet, wenn die Workbench gestartet wird (LoadWB, üblichweise in "S:Startup-Sequence").

Um sowohl die Installation als auch die De-Installation wesentlich zu vereinfachen, benutzen wir statt der üblichen Vorgehensweise Commodities nach 'SYS:WBStartUp' zu kopieren folgende Lösung: 

Das Archiv wird wie gewohnt irgendwo ausgepackt und ein Assign mit dem Namen 'BTD' dorthin gesetzt. Im 'S:User-startup' werden dann zwei Zeilen eingefügt:

 Assign BTD: MeinePlatte:MeineTools/BeyondTheDark
 Run >NIL: BTD/BTD-CX

Die Blanker-Module werden am Besten nach BTD:Blankers kopiert, bzw. befinden sich bereits dort.

Um BTD-CX jetzt zu starten, ohne jetzt neu booten zu müssen, klicken Sie in gewohnter Weise auf das Icon.

Danach nehmen Sie die Einstellungen mit BTD vor, klicken Sie dazu in gewohnter Weise auf das BTD Icon.

BTD-CX ist jetzt gestartet.  Nach 60 Sekunden wird der Schirm abgeschaltet, natürlich nur, wenn Sie bis dahin keine Eingabe auf der Tastatur gemacht haben, oder die Maus bewegt haben.

Sollten Sie noch keine Einstellung mit BTD vorgenommen und abgespeichert haben, so wird nur ein schwarzer Bildschirm verwendet.

@EndNode

@Node ARGUMENTS "BTD/Argumente"
@{b}Arguments@{ub}

Wie jedes gute Commodity unterstützt auch BTD Tool Type Einträge. Klicken Sie dazu auf das BTD.info und drücken dann die "Rechte-Amiga-Taste i" (Information), um einen Eintrag zu ändern oder einen neuen zu definieren.

Tatsächlich benutzen derzeit weder BTD noch BTD-CD Tooltypes.

Einzig für den automatischen Start in der SYS:Wbstartup werden für BTD-CX folgende Tooltypes von der Workbench benutzt:

In den Tool Type Einträgen sind (per default) eingetragen:

    @{"DONOTWAIT        " Link TOOLTYPES   }             # Der Workbench sagen, nicht zu warten
    @{"CX_PRIORITY      " Link TOOLTYPES 5 }=0           # Priorität in der "commodities.library"'s Schlange

In der Regel wird BTD aber von der S:User-Startup gestartet und diese ToolTypes sind unnötig.

@EndNode

@Node TOOLTYPES "BTD/Tool Type Einträge"
@{b}Tool Type Einträge@{ub}

   DONOTWAIT
      Wenn  von  WBStartup  gestartet,  lass WB wissen, das es
      nicht auf BTD warten soll.

   CX_PRIORITY=<-128 - 128>
      Priorität in der "commodities.library" Schlange

@EndNode

@Node HOTKEY "BTD/Tastenbefehle"
@KeyWord Tastenbefehle
@{b}Tastenbefehle@{ub}

Bitte lesen Sie dazu bitte auch in Ihrem AmigaDOS Handbuch (Kapitel 'Die Extras Programme', Der Commodities Ordner) um eine gültige Liste aller erhältlichen Tastenbefehle zu erhalten, die folgende Übersicht mag mit einer neueren Commodities.library obsolet sein.

Die Tastenbefehle können in den String-Gadgets im Konfigurations-Fenster eingegeben werden.  Die Syntax und Korrektheit wird überprüft.

Ein Wort zur Schreibweise und Tippweise:

Bei der Eingabe im String-Gadget wird eine Tastenbefehl-Beschreibung im Klartext erwartet, nicht der Tastenbefehl selber.  Soll z.B.  der Tastenbefehl 'Linke Amiga Taste + q' benutzt werden, so ist dies im Gadget mit 'lcommand q' einzutippen (alle 10 Zeichen, inklusive des Leerzeichen).  Nachdem der Tastenbefehl in die Commodities Schlange eingetragen wurde, läßt sich dann der Tastenbefehl mit 'Drücken und gedrückt lassen der linken Amiga Taste gefolgt vom Drücken der q Taste' aktivieren.


   GEBRAUCH: [<Steuertaste> [<Steuertaste>...]] <Taste>

    Steuertasten Schlüsselwörter:
    (Drücken und halten einer oder mehrerer Steuertasten)

      alt          Linke oder rechte der ALT Taste
      ralt         Rechte ALT Taste
      lalt         Linke Alt Taste
      shift        Linke oder rechte Shift Taste
      lshift       Linke Shift Taste
      rshift       Rechte Shift Taste
      capslock     Caps Lock Taste
      lcommand     Linke Amiga Taste
      rcommand     Rechte Amiga Taste
      control      Control Taste (CTRL)
      numericpad   Schalter um den Nummernblock zu nutzen

      rbutton      Rechte Maustaste drücken und halten
      midbutton    Mittlere Maustaste drücken und halten
                   (natürlich nur bei Mäusen mit einer solchen Taste)
      lbutton      Linke Maustaste drückem und halten

      newprefs     Preferences Änderung
      diskremoved  Diskette entfernt
      diskinserted Diskette eingeschoben


      Tasten (drücken und loslassen, nur EINE Taste kann gewählt werden)

      a .. z, 0 .. 9, etc.    Normale Tasten
      f1 .. f10               Funktionstasten
      hoch, runter, links, rechts    Cursor Tasten
      help                    Help Taste
      del                     Delete Taste
      return                  Return Taste
      enter                   Enter Taste (Nur in Verbindung mit
                              'numericpad' !)
      backspace               Löschtaste
      esc                     Escape Taste
      space                   Leertaste
      comma                   Komma Taste
      upstroke                Hochkomma Taste

      Beispiele:

      lalt ralt return      # Linke Alt-Taste gefolgt von Return-Taste
      rcommand f10          # Rechte Amiga-Taste gefolgt von F10-Taste
      alt X                 # Linke oder rechte Alt-Taste gefolgt von shift-X-Taste
      lalt numericpad enter # Linke Alt-Taste gefolgt von Enter-Taste auf Steuerblock

   BEMERKEN SIE:
      Suchen  Sie  sich  ihren Tastenbefehl VORSICHTIG aus, da
      Commodities  eine  hohe  Priorität in Eingabe-Auftritten
      haben   (z.B.    können  Sie  existierende  Definitionen
      überschreiben).   Auch  können Tastenbefehle keinen Sinn
      machen,  oder aber mit anderen Tools oder Funktionen der
      WB kollidieren.

   BEMERKEN SIE:
      Der  Workbench-Screen (bzw.  der Default-PubScreen, wenn
      dieser den Shanghai-Modus aktiviert hat) wird nach vorne
      geholt,  wird  das  BTD-Konfigurationsfenster mittles
      Tastenbefehl aufgerufen.

   BEMERKEN SIE:
      Wenn  eine Kombination einer Steuertaste und einer Taste
      illegal ist, wird BTD gestartet aber der Tastenbefehl
      funktioniert nicht.

      Beispiele für illegale Kombinationen:
       lalt a b                     # Zwei Tasten gewählt
       control rcommand lcommand x  # Trivial :-) Wird aber nicht geprüft!
       lbutton                      # Keine Taste festgelegt

      Werden  die  Tastenbefehle  mittels  des Konfigurations-
      Fenster  eingegeben,  so wird die Korrektheit überprüft.
      Wenn illegal, wird der alte Tastenbefehl angezeigt.

   BEMERKEN SIE:
      Wegen eines Fehlers in der Commodities Library ist es unmöglich,
      einen Mausknopf ohne Steuertaste oder Taste zu benutzen.
      (@{"ParseIX()" Link "Docs:AutoDocs/commodities.hyper/ParseIX()"} setzt die ix_QualMask nicht richtig)

   BEMERKEN SIE:
      Die  Tastenbefehlsbeschreibung hat sich in der Release
      3.0 der Workbench verändert.

@EndNode

@Node EDIT "BTD/Edit Window"
@{b}Edit Window@{ub}


Wenn Sie BTD starten, öffnet sich das Fenster für die Einstellungen von BTD-CX.

Einstellungen werden in ENV:BTD.prefs abgespeichert.  Dauerhafte Einstellungen zusätzlich in ENVARC:BTD.prefs

Blanker-Module werden in BTD:Blankers gesucht.  Ein Assign-ADD kann die Module physikalisch auch woanders konfigurieren.

Wir haben das Konfigurationsfenster unter Berücksichtigung vieler möglicher Umstände getestet.  Teilen Sie uns bitte mit, wenn Sie ein Problem damit haben.

Sie sehen nun ein paar Gadgets.  Hoffentlich nicht zu verwirrend.

Bei Eingabe eines Tastenbefehls für die Hot Keys wird die übergebene Zeichenfolge überprüft, im Fehlerfalle wird die alte oder die vorgegebene Zeichenfolge zurückgegeben.

Sie werden bemerken, das die Gadgets einen Namen haben, in dem ein Zeichen unterstrichen ist.  Das sind Tastenbefehle, um die Gadgets schnell zu erreichen und zu Ändern ohne die Maus zu bewegen.

In Slider- und Cycle-Gadgets kann nach deren Aktivierung mit den Cursor-Tasten ein Wert gesetzt werden.  Siehe auch bei @{"MUI" Link MUI}.

Das Fenster ist in drei Gruppen eingeteilt, je nach Einstellung in den MUI-Preferences sehen sie entweder ein dreigeteiltes Register, oder ein langweiliges Cycle-Gadget, mit dem sie die 3 Gruppen anwählen können.

   __________       ______________     ________________
  / @{"Blankers" Link BLANKERS} \\     / @{"Display Mode" Link DISPLAY} \\   / Server Options \\
  |           |-------------------------------------------
  |                                                      |

 Blankers:

Im Blanker-Teil werden Sie ein Listview sehen können.  Es ist genauer genommen ein Multiple-Listview, in dem meherere Einträge gleichzeitig aktiviert sein können (Mit Shift-Taste und linker Maustaste zu aktivieren).

Die aktivierten Einträge repräsentieren die zu benutzenden Module. Bei jedem Blankvorgang werden, in Abhängigkeit vom 'Server Options' Blankers-X und Blankers-Y, X × Y - Module benutzt.  Sind soviele Module nicht vorhanden, oder aktiviert worden, so werden aktivierte Module öfter als einmal verwendet.  Sind mehr Module aktiviert als mit Blankers-X und Blankers-Y angegeben, so werden die Module zufällig ausgewählt.

Wenn Ihnen diese Auswahlmöglichkeiten nicht gefallen, so schreiben Sie uns.  Wir halten unserere derzeitige Lösung für recht optimal. Bedenken Sie dabei immer, dass wir mehr als nur ein Modul gleichzeitig laufen lassen können.

 Display Mode:

Hier können Sie in gewohnter Manier Ihren Lieblingsmodus auswählen. Neu ist Möglichkeit, den aktiven Pubscreen zu clonen, damit wird der Syncvorgang bei Multisync Monitoren vermieden.

   @{"Display Modi" Link DISPLAY}


 Server Options:

Hier werden alle Optionen, die für den eigentlichen Blanker wichtig sind, eingestellt.

   @{"[T]imeout       " Link TIME  }
   @{"C[l]ient timeout" Link CLIENT}    
   @{"[F]inal Timeout " Link FINAL } 
   @{"Blank [K]ey" Link BLANKKEY}
   @{"[J]oystick " Link JOYSTICK}
   
   @{"Blankers [X]" Link BLANKERS}
   @{"Blankers [Y]" Link BLANKERS}


   @{"Übersicht" Link MAIN}

@EndNode

@Node BLANKKEY "BTD/Edit Window/Blank Key"
@{b}Konfigurations-Fenster/Blank Key@{ub}

   BLANKKEY=<Tastenbefehl>
      Bitte   lesen   Sie   weiter   unten   mehr   über   die
      @{"Tastenbefehle" Link HOTKEY}.  

      Mit   diesem  Tastenbefehl  wird  der  Blanker  sofort
      eingeschaltet.

   @{"Übersicht" Link MAIN} @{"Konfigurationsfenster" Link EDIT}

@EndNode

@Node TIME "BTD/Edit Window/Timeout"
@{b}Konfigurations-Fenster/Timeout@{ub}

   [T]imeout: <1 - 3600>
      Der  vorgegebene  Wert  für  die Auszeit des Schoners.
      Nach  dieser  Zeit  (in  Sekunden)  wird  der  Schoner
      eingeschaltet.  Werte zwischen 1 und 3600.

   @{"Übersicht" Link MAIN} @{"Konfigurationsfenster" Link EDIT}

@EndNode

@Node CLIENT "BTD/Edit Window/Client Timeout"
@{b}Konfigurations-Fenster/Client Timeout@{ub}

   C[l]ient timeout: <1 - 60>

      Die  Zeit, die der Server dem Client gibt, nicht fähig
      zu  sein,  etwas  zu tun.  Danach wird der Schirm echt
      abgeschaltet.  DAS Feature von BTD !

   @{"Übersicht" Link MAIN} @{"Konfigurationsfenster" Link EDIT}

@EndNode

@Node FINAL "BTD/Edit Window/Final Timeout"
@{b}Konfigurations-Fenster/Final Timeout@{ub}

   [F]inal timeout: <0 | 1 - 3600>

      Die  Zeit,  verstreichen  darf,  nachdem  der  Blanker
      aktiviert    wurde.     Danach    wird   der   Blanker
      ausgeschaltet.   Der Wert 0 schaltet das Feature nicht
      ein.

   @{"Übersicht" Link MAIN} @{"Konfigurationsfenster" Link EDIT}

@EndNode

@Node JOYSTICK "BTD/Edit Window/Joystick"
@{b}Konfigurations-Fenster/Joystick@{ub}

   [J]oystick: <Yes | No>

      Schaltet die Abfrage nach Joystick-Betätigung ein bzw.
      aus.   Sinnvoll  nur  bei bestimmten Begebenheiten, so
      z.B.    Spielen,  die  systemkonform  sind,  aber  den
      Screenblanker  nicht mögen, wenn er seinen Screen nach
      vorne holt.

   @{"Übersicht" Link MAIN} @{"Konfigurationsfenster" Link EDIT}

@EndNode

@Node EXCHANGE "BTD/Commodities Exchange"
@{b}Commodities Exchange@{ub}

Mit dem Commodities Exchange Tool können Sie temporär BTD anhalten mit DISABLE, erneut starten mit ENABLE, abbrechen mit KILL (so wie es QUIT im Konfigurationsfenster tun würde), das Konfigurationsfenster anzeigen mit SHOW und dieses mit HIDE wieder schliessen.

Das Exchange Tool ist ein bequemer Weg, um BTD abzubrechen, es anzuhalten oder erneut zu starten.

Bitte lesen Sie dazu auch in Ihrem AmigaDOS Handbuch (Kapitel AmigaDOS Reference und Workbench Programme) um mehr über das Exchange Tool zu erfahren.

@EndNode

@Node DISPLAY "BTD/Display Modi"

                               Achtung !

   @{b}Bitte,  bitte,  bitte  passen Sie hier auf!!!@{ub}  

Wir sind @{b}NICHT@{ub} verantwortlich für @{b}IRGENDEINEN@{ub} Benutzerfehler ihrerseits.  Die angezeigte Liste hängt von Ihrem System ab. Alle  neueren  Amigas,  wie etwa der A500+, A600, A2000C und A3000   haben   alle  die  ECS-Denise  für  die  erweiterten Bildschirmmodi.    Aber  nicht  alle  Amiga  mit  einem  2.0 Kickstart  auf  ROM haben auch eine ECS Denise...  Natürlich können  Sie  alle  gewünschten  Modi einschalten, aber nicht alle  Modi  sind  auch  auf jedem MONITOR erhältlich.  Bitte sehen  Sie  dazu  auch  in  Ihrem AmigaDOS Handbuch (Kapitel Workbench Programme, AddMonitor) für mehr Information.  Die  neuen  Amiga  1200  und 4000 haben unter WB 3.0 und mit ihren AGA Chips, nochmal ein komplett andere Liste.

Warum so penibel ?  Ganz einfach: Sie könnten Ihren Monitor @{b}ZERSTÖREN@{ub}.

Hier ist eine Liste der (normal gegebenen) ECS Display Modi: (Diese  Liste  ist  nur  für  die Workbench V37.175 korrekt, neuere  Versionen  der  Workbench  werden  neue, andere Modi besitzen, diese Liste ist nur ein Beispiel)

      NTSC:Lores
      NTSC:Hires
      NTSC:SuperHires
      NTSC:Lores-Interlaced
      NTSC:Hires-Interlaced
      NTSC:SuperHires-Interlaced
      PAL:Lores
      PAL:Hires
      PAL:SuperHires
      PAL:Lores-Interlaced
      PAL:Hires-Interlaced
      PAL:SuperHires-Interlaced
      VGA-ExtraLores                  # -
      VGA-ExtraLores-Interlaced       #
      VGA-Lores                       #
      VGA-Lores-Interlaced            #   Multiscan Monitor wird benötigt
      Productivity                    #
      Productivity-Interlaced         # -
      A2024_10Hz                      #
      A2024_15Hz                      #   A2024 benötigt

Andere Modi werden von Fremdherstellern - zumeist für Grafikerweiterungen - unterstüzt.

Overscan wird bei allen Modi benutzt, stellen Sie Ihre Overscan-Größe bitte mit dem ScreenMode Preference Tool ein.

Diese Liste ist nur dann erhältlich, wenn das Icon 'Mode_Names' im WBStartup-Ordner vorhanden ist.  Dies mag mit einer neuen Version der Workbench überflüßig sein.

BEACHTEN SIE:
   Nutzen  Sie  @{b}NIE@{ub} die  VGA-Modi  auf  einem NON-VGA- oder    NON-Multisync  Monitor.   Versuchen Sie noch NICHT einmal    die  Modi zu TESTEN, wenn Sie nicht sicher sind über ihre Monitor-Fähigkeiten.

BEMERKEN SIE:
 Seien sie gewarnt. Wir übernehmen keine Haftung.

ACHTUNG:
   Die oben angegebene Liste ist KOMPLETT anders, lassen sie
   BTD auf einem A1200/A4000 mit den neuen AGA Modi
   der Workbench 3.0 laufen.

@EndNode

@Node PROBLEMS "BTD/Bekannte Probleme"
@{b}Bekannte Probleme@{ub}

Wir wissen von einigen Problemen und rätselhaften Verhalten, einige von Ihnen sind es nicht mehr, wenn Sie dies gelesen haben:

-  Einige lassen sich auf das in seiner Vielfalt schier unglaubliche und aber auch durchaus auch unübersichtliche MUI zurückführen. So kann es durchaus mal sinnvoll sein, die Datei(en) "ENV(arc):Mui/BTD.#?" zu löschen, und das MUI Preference Tool neu zu starten, bzw. dort die Defaults einzustellen.

-  Nutzen Sie ARQ 1.66 oder kleiner ? (Ersatz der System Requester) Dann sollten Sie dies ausprobieren:

 Ändern Sie das Timeout auf einen kleinen Wert, z.B. 5
 Sekunden, dann tippen Sie folgendes im CLI:
   wait 10 <RETURN> (nicht auf das Prompt warten)
   dir blafasel: <Return>
 (Das (logische) Gerät blafasel: sollte nicht existieren)

 BTD schaltet den Schonschirm ein, wie gewöhnlich, aber dann öffnet ARQ einen Requester AUF dem BTD-Schirm !! Sie können den Schirm nicht eher schliessen, als bis Sie auf 'ABORT' geklickt haben. Und BTD kann den Schirm auch nicht mehr schonen (Es wartet ja immer noch vergeblich auf die erfolgreiche Rückkehr des ScreenClose() )

 Das ist ein BUG in ARQ ! Er mag in einigen Fällen gefährlich sein, er könnte den Requester auf den Schirm brennen. Bitte installieren sie die neueste Version von ARQ (V1.78), und das Problem sollte behoben sein. (Leider immer noch nicht ganz perfekt, da ARQ das PubScreen-Konzept anders interpretiert, Martin!!)

-  Sie haben einen C-Compiler am Laufen, oder einen Raytracer. BTD schaltet den Schonschirm ein, aber nicht ein Modul ist zu sehen, und nur während Diskettenzugriff kommen mal ein paar Module in Bewegung.

 Das ist KEIN Bug, das ist DAS Feature von BTD !!

 Das ist der Weg auf dem BTD den Schirm schont, wenn bereits viel CPU-Zeit von anderen Prozessen benutzt wird. Während einen Diskettenzugriff ist dann die CPU-Zeit für BTD wieder da, und findet ein wenig Zeit etwas zu malen.

-  Wenn bei eingeschaltetem Schonschirm eine Diskette eingelegt wird, wird der Schirm eingeschaltet. Dies ist normal, da Diskettenbewegung als Eingabe erkannt wird, genau wie alle anderen Eingaben den Schirm auch abschalten sollen.

-  BTD startet nicht, obwohl es im WBStartup-Ordner steht.

 Achtung! BTD ist zweigeteilt. BTD ist das Einstellungsprogramm. BTD-CX der eigentliche Blanker. Nur dieses sollte im WBStartup-Ordner stehen. Im Regelfall nutzen Sie lieber einen Aufruf in der 'S:User-Startup' Datei.

-  BTD ist verdammt langsam. Huh.. 'tschuldigung :-) 
   Die Autoren haben eine schnelle Machine. Versuchen Sie die Anzahl der Module herabzusetzten. Oder nutzen Sie eine weniger große Auflösung. Sir dürfen aber gerne auch eine schnellere Version programmieren, wenn Sie möchten.

-  BTD macht Lärm wenn es den Schonschirm einschaltet.
   Das passiert wenn ein Display Modus gewählt wurde, der unterschiedlich zur aktuellen Auflösung ist. Und es passiert bei alten Monitoren mit Lautsprecher. Ungefährlich.

-  BTD verursacht Flicker auf dem Monitor, wenn es den Schonschirm einschaltet. Das passiert, wenn BTD auf einem PAL-Schirm schonen soll, aber der bis dahin aktive Schirm NTSC war (oder umgekehrt). Der Monitor braucht nur Zeit, sich neu zu synchronisieren. Ungefährlich.

-  Kollisionen mit anderen Blankern. Tja,Sie können soviele Blanker laufen lassen, wie Sie wollen. Etwa DMouse, Spliner, Fracblanc, ASwarm. BTD versucht immer seinen Screen nach vorne zu holen, wenn es merkt das der eigene hinten ansteht. Das sieht ganz lustig aus :-)

-  Einige dieser Power- Pro- Wasauchimmer-Tracker haben enorme Probleme wenn BTD blankt. Tatsächlich haben sie Probleme mit allen Screenblankern. Bei Powertracker ist dies sicher, da es keinen eigenen Screen öffnet, sondern eine Copperlistw. Ausserdem glaubt es ein Recht zu haben das System zu blockieren *sigh*.

-  Sie haben 4 Module eingeschaltet, aber nicht ein einziges kommt zum Vorschein! Das ist kein Bug, sondern ein Einstellungsproblem. In der Regel liegt es daran, daß die Gesamtanzahl der Farben die von den Modulen zusammen benötigt werden, die Anzahl der Farben übersteigt die Ihr eingestellter Screenmodus zur Verfügung stellt. Abhilfe: Jedes Modul so einstellen, das es weniger Farben benötigt und die Gesamtanzahl von Farben eingehalten wird. Oder mehr Farben für den zu verwendenden Screen einstellen. Oder weniger Module gleichzeitig starten.

@EndNode

@Node MUI "BTD/MUI"
@{b}MUI@{ub}

Für BTD V1.0  wurde auf das MUI (Magic User Interface) System von Stefan Stunz zurückgegriffen, welches dem Programmierer eine Menge Arbeit bzgl. der Oberfläche abnimmt. Der Benutzer hat die vielfältigsten Möglichkeiten das Aussehen der Oberflächen einer MUI-Applikation zu verändern.

MUI ist ein Shareware-Produkt und ist auf dem AmiNet, oder auf anderen PD- und Shareware-Serien beziehbar. Ohne Registrierung von MUI gibt es nur die Einschränkung, das die Preferences nicht abgespeichert werden können. Ansonst voll funktionsfähig und auch lohnenswert!

Bitte lesen Sie auch die Datei @{"'ReadMe.MUI'" Link "ReadMe.MUI"}, die diesem Archiv beiliegen sollte.

Wir haben uns entschlossen, BTD V1.0  als MUI Applikation herauszubringen, weil MUI einen erfrischenden neuen Standard für Benutzeröberflächen bietet, den wir selber nur durch wesentlich erhöhten Programmieraufwand bekommen hätten, der aber den Rahmen eines einzelnen Commodity sprengt.

Alleine der Aufwand der nötig ist, die Fontsensitivität eines einfachen Fensters wie das von BTD, gerechtfertigt nicht, weiter mit GadTools zu arbeiten, es sei denn, man tut dies professionell. Bedenken Sie, das BTD (und nur dieses) MUI nur bei Bedarf benötigt. Der eigentliche Blanker BTD-CX benötigt kein MUI.

Was dem einen sein Uhl, ist dem anderen sein Pfuhl.... (oder so :-)

@EndNode

@Node BLANKERS "BTD/Blankers"
@{b}Blankers@{ub}

Derzeit werden die Anzahl der Module, die gleichzeitig auf dem Schirm dargestellt werden, durch die Angabe von Blankers X und Blankers Y in der Server Optionen angegeben.

Durch X und Y wird der Schirm in gleichmäßige Rechtecke aufgeteilt. Jedes Modul erhält einen Bereich zugewiesen.

Welche Module benutzt werden, ist durch die Aktivierung im Listview 'Blankers' anzugeben.

Werden also durch X und Y insgesamt 4 Bereiche ( 2 x 2 ) definiert, und im Listview 4 Module ausgewählt, so werden diese Module allesamt verwendet.

Werden 4 Bereiche definiert, aber nur 3 oder weniger Module aktiviert, so wird ein oder mehr Modul mehrfach verwendet.

Werden 4 Bereiche definiert, aber mehr als 4 Module aktiviert, so werden nur 4 Module zufällig aus den aktivierten ausgewählt und verwendet. Bei jedem Schonvorgang eine andere Auswahl.

 Farbauswahl.

Manche Module lassen Farbauswahlen zu. Dadurch, dass mehrere Module gleichzeitig laufen können, beeinflußt die Wahl der Farben und die Wahl des Displaymodus auch die Wahl der wirklich verwendeten Module.

Das Modul ASwarm z.B. verwendet nur 2 Farben, d.h. viele solcher Module können gestartet werden. Bei Verwendung von PAL:Lores also 12 (allen gemeinsam ist die Hintergrundfarbe, 3 x 4 Module sind einstellbar), nicht aber 16, da soviele Module dann zusammen 32 Farben plus Hintergrundfarbe benötigen würden.

Wird zusätzlich noch Rotor oder Rain verwendet, so werden mehr Farben benötigt. Da derzeit keine Grafikkarten direkt angesprochen werden, bzw. HAM6 oder HAM8 Modi nicht sehr geeignet sind, so sind dem Ganzen Grenzen durch die ECS und AGA Chipsätze gegeben. Anders sieht es aus mit Worbenchtreibern für Grafikkarten. Hier können dann auch bis zu 256 Farben (Unter Workbench 3.x) verwendet werden, bei Verwendung von CyberGFX auch bis zu 65000 Fraben!

Allgemein gilt also: Je weniger Farben einem Modul zugewiesen werden, umso mehr Module können gleichzeitig laufen.

Derzeit benutzen die Module kein Shared-Pen Verfahren (reichlich kompliziert, und bei einigen Modulen unbrauchbar), hier basteln wir noch. Das würde z.B. bedeuten das man den Wespen von ASwarm, die alle immer nur eine Farbe haben, nur eine gemeinsame Farbe zuweist - und dadurch ne Menge Farben spart.

@EndNode

@Node REXX "BTD/Rexx"
@{b}Rexx@{ub}

Die Rexx-Schnittstelle ist z.B. sinnvoll, wenn ein Programm gestartet wird, welches mit BTD als Screenblanker nicht zurechtkommt. Das kann ein Spiel sein (bestes Beispiel: Wing Commander), oder ein Programm, welches eine Copperliste benutzt, statt eines richtigen Screens, und mit BTD nichts anfangen kann.

Die Ähnlichkeit der Befehle zu denen des Commodities Exchange Programmes sind Absicht.

Der ARexx-Port heißt 'BTD' und kennt die folgenden Befehle:

 DISABLE     - Schaltet BTD vorübergehend ab. Der Schoner wird nicht mehr aufgerufen. Der Rexx-Port bleibt weiterhin aktiv.
               
 ENABLE      - Schaltet BTD wieder ein. Ab sofort gelten wieder alle Einstellungen.

 BLANK       - Schaltet den Schoner sofort ein.

 RELOAD      - Flusht, d.h. gibt alle Module frei, lädt die Preferenzen erneut ein und öffnet die Module erneut.  Vorallem dann wichtig wenn neue Module eingefügt wurden.

 QUIT        - Verläßt BTD.

 SHOW        - Öffnet das Konfigurationsfenster. 

 HIDE        - Schließt, bzw. iconisiert das Konfigurationsfenster.

@EndNode

@Node CREDITS "BTD/Credits"
@{b}Credits@{ub}

Mario Kemper, Ralf Schmidt, Markus Stipp und Stefan Becker für erste Beta-Tests, Ideen und als Lieferant des bisher einzigen nicht-BTD-Core-Team-Modul 'Scooter'. Ein wirklich faszinierendes Modul.

SAS/C Gruppe für Ihre hervorragende Arbeit.  

Fred Fish, Mr. Public Domain, hoffe du magst das hier um es in einer deiner nächsten 'Fishe' zu publizieren. Erlaubnis hiermit gegeben. Inklusive CD.

Angela Schmidt erhält hiermit die Erlaubnis, dieses Programmpaket auf einer der nächsten 'Meeting Pearls CD' zu verbreiten.

Andrew 'Guardian' Denton, der uns sagte, das Jay Miner unseren alten Blanker ASwarm mochte; Jay Miner, der Vater des Amigas, ist im Juni 1994 nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Danke Jay!

Commodore Amiga für einen der besten Kleincomputer überhaupt, leider hat die Firma es nicht verstanden, diesen wirklich guten Rechner erfolgreich zu vermarkten. Solange der Rechner auf unserem Tisch steht, wird er aber noch unterstützt.

Und zuletzt Stefan Stuntz für das arbeitserleichternde MUI !

Dank auch an diverse Netz-Teilnehmer für ihre (eigenartigen) Bug-Reports.

                      Markus Illenseer
                      Matthias Scheler
                        Juli 1995

@EndNode

@Node HISTORY "BTD/Geschichte"

 BTD - Beyond The Dark - ist aus purer Liebe zum Detail und auf Drängen vieler Leute entstanden. Wer die Idee hatte läßt sich schlecht sagen - wir sitzen seit über 1 Jahr an diesem Projekt, ohne es je ernsthaft releast zu sehen. 

 Nachdem viel Zeit ins Land gegangen, und viele Meetings gezeigt haben, das sich Leute von unseren verrückten Ideen begeistern lassen, haben wir nun endlich - mitten in einer stressigen Zeit - entschlossen das Projekt abzuschließen und es freizugeben. Liebe Nörgler und Drängler: Viel Spaß! 

 Der Name ist purer Zufall, es waren auch "Beyond the Fall of Night" (Ein SF-Roman von Clarke und Benford) und "Dark" im Spiel. Die Anlehnung an ein bestehendes Produkt ist nicht gewollt ausgedacht.

 BTD ist, wie mag es anders sein, aus dem berühmt berüchtigten ASwarm entstanden.  Es wurde wie sein Vorgänger auf Systemkonformität programmiert, nicht auf Geschwindigkeit.  Gleichzeitig aber propagieren wir schneller Rechner, denn mehrere Module gleichzeitig verlangen einiges.  Hart aber wahr.  Wenn dumme PC-Spiele einen 486/DX2 66Mhz voraussetzen, warum dann ein Screenblanker nicht einen MC68030...

@EndNode
