COPYRIGHT --------- Copyright 1992-98, Wolf Faust. Alle Rechte vorbehalten. Ohne vorherige, schriftliche Zustimmung von Wolf Faust oder Canon Europe N.V. darf dieses Dokument weder auszugsweise noch als Ganzes vervielfätigt, photokopiert, abgedruckt, übersetzt oder auf ein elektronisches Medium bzw. in eine maschinenlesbare Form übertragen werden. Die Verteilung bzw. der Verkauf dieser Produkte darf ausschließlich der Verwendung durch den ursprünglichen Käufer dienen. Rechtmäßige Benutzer dieser Programme sind hiermit lediglich dazu berechtigt, die Programme von deren Datenträger in den Speicher eines Computers einzulesen, und zwar ausschließlich zur Ausführung der Programme. Außer zum Erstellen von Arbeitskopien ist es rechtswidrig, diese Produkte zu vervielfältigen und zu kopieren bzw. weiterzuverkaufen oder anderweitig zu verteilen. Installer Copyright 1991-1992 Commodore-Amiga, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Vertrieb in Lizenz von Commodore. More Copyright 1986-1993 Commodore-Amiga, Inc. Alle Rechte vorbehalten. Vertrieb in Lizenz von Commodore. HAFTUNGSAUSSCHLUSS ------------------ DIE IN DIESEM HANDBUCH ENTHALTENEN INFORMATIONEN WERDEN "SO WIE SIE SIND" ZUR VERFÜGUNG GESTELLT, D.H. OHNE JEGLICHE AUSDRÜCKLICHE BZW. IMPLIZITE GEWÄHRLEISTUNGEN ODER VORBEHALTUNGEN ODER ZUSATZKLAUSELN BEZÜGLICH DER ANWENDUNG, DER ERGEBNISSE ODER DES NUTZENS DIESER INFORMATIONEN, IHRER EIGNUNG, GENAUIGKEIT, ZUVERLÄSSIGKEIT ODER AKTUALITÄT. JEDWEDE RISIKEN HINSICHTLICH DER VERWENDUNG DIESER INFORMATIONEN WERDEN VOM ANWENDER ÜBERNOMMEN. UNTER KEINEN UMSTÄNDEN HAFTET WOLF FAUST ODER CANON FÜR IRGENDWELCHE DIREKTEN, INDIREKTEN, ZUFÄLLIGEN ODER FOLGESCHÄDEN, SELBST WENN WOLF FAUST ODER CANON DIE MÖGLICHKEIT SOLCHER SCHÄDEN ANGEZEIGT WURDE. DIESER HAFTUNGSAUSSCHLUSS ERSETZT ALLE GEGENTEILIG LAUTENDEN MÜNDLICHEN ODER SCHRIFTLICHEN ERKLÄRUNGEN. INSTALLER SOFTWARE IS PROVIDED "`AS-IS"' AND SUBJECT TO CHANGE; NO WARRANTIES ARE MADE. ALL USE IS AT YOUR OWN RISK. NO LIABILITY OR RESPONSIBILITY IS ASSUMED. THE MORE PROGRAM IS PROVIDED "`AS-IS"' AND SUBJECT TO CHANGE; NO WARRANTIES ARE MADE. ALL USE IS AT YOUR OWN RISK. NO LIABILITY OR RESPONSIBILITY IS ASSUMED. WARENZEICHEN ------------ Art Department Professional und TruePrint sind eingetragene Warenzeichen von ASDG Incorporated, Amiga ist ein eingetragenes Warenzeichen von Commodore Büromaschinen GmbH, Epson ist ein eingetragenes Warenzeichen von Epson America, Inc, Proprinter XL ist ein eingetragenes Warenzeichen von International Business Machines Corp., LaserJet, LaserJet PLUS und PaintJet sind eingetragene Warenzeichen von Hewlett-Packard Company, NEC und Pinwriter sind eingetragene Warenzeichen von NEC Information Systems, Canon ist ein eingetragenes Warenzeichen von Canon USA Inc. Dieses Dokument kann noch weitere Warenzeichen enthalten, die zu den damit in Verbindung stehenden Quellen gehören. Willkommen ---------- Auf der Canon-Disk ist Software zur Steuerung Ihres Druckers von dem Commodore Amiga Personal Computer aus. Die Canon-Disk besteht aus mehreren voneinander unabhängigen Teilen, den Canon-Treibern und dem Canon Anwendungsprogramm. Um die Stärken aufzuzählen, könnten wir leicht mehrere Seiten füllen, weshalb Sie hier nur ein paar "`Highlights"' der Software finden: * Workbench Druckertreiber, die speziell für einen Canon Drucker entwickelt worden sind. Viele Funktionen der Treiber sind einzigartig auf dem Amiga. * Setup Software für die Canon Drucker. * Frei definierbare Mischalgorithmen (Dither-Routinen). * einstellbade Farbkorrektur durch den Treiber. * 16-stufige Farbkorrektur für jede Farbkomponente. * Farbausgleich zur Korrektur von Farbunreinheiten. * Style Guide konforme KS 2.04/3/3.1 Oberfläche. * Ausgabe von 256 anstatt 16 Graustufen mittels eines normalen Workbench Druckertreibers. * Unterstützung für Photo Tinte und Drop Modulation Patronen. * PageStream Druckertreiber für Canons Extended Emulation. * Download-Font durch die Treiber. * Eine eingeschränkte version des CanonStudio Druckprogramms. * Eingeschränkte aber funktionsfähige Version des CanonStudio Druckprogramms zum Drucken von Grafiken. Nochmals: dies sind nur einige der Fähigkeiten der Canon Software. Systemanforderungen ------------------- Die Canon Software ist kompatibel zur gesamten Familie der Amiga Computer. Diese besteht aus dem A500, A500+, A600, A1000, A1200, A2000, A2500, A2500/30 und A4000 Amiga Computer. Die Software wurde so entwickelt, daß sie unter der Workbench Version 2.04 und der neuen Version 3/3.1 funktioniert. Sämtliche Canon Programme benötigen kaum Speicher, so daß alle Programme schon auf einem nicht mit Speicher erweiterten Amiga laufen. Über dieses Handbuch -------------------- Die Canon Software ist sehr einfach zu bedienen. Trotzdem sollten Sie für seine Anwendung mit den Grundzügen der Benutzung des Amigasystems vertraut sein. Dieses Handbuch setzt einen so vertrauten Leser voraus. Wollen Sie mehr über die Grundzüge der Benutzung Ihres Amigasystems wissen, als in diesem Handbuch zu finden ist, möchten wir Sie auf die einführenden Texte hinweisen, die Ihrem Amiga beilagen. Weiterhin verweisen wir die neuen Amigabesitzer für grundlegende Fragen und eine einführende Hilfe auf die lokalen Amiga Benutzergruppen diverser Clubs und Datennetzwerke. Die in diesem Buch verwendeten Übersetzungen von englischen Informatik-Begriffen erfolgt in strenger Anlehnung an die von Entwicklern und Commodore vereinbarten Richtlinien. Sollte dies einmal nicht der Fall sein, hilft das Glossar weiter. Danke ----- Bei der Entwicklung dieses Programms wurde ich von vielen Testern unterstützt. An diese und all diejenigen, die mir Anregungen für die Programme/Treiber schickten, sei hiermit gedankt. Ein besonderes Dankeschön geht an die Leute der Firma Canon UK, deren Amiga-Support wohl einzigartig ist. Die Canon Druckertreiber ------------------------ Nach erfolgreicher Installation der Druckertreiber sollten Sie schon Drucken können. Oft ist aber eine weitere Anpassung der Treiber an den vorhandenen Drucker notwendig, um teilweise erhebliche Geschwindigkeits- und Qualitätsteigerungen zu erzielen. Weiter unten finden Sie die Beschreibung jedes Treibers im einzelnen, doch zunächst ein paar Erklärungen, die für alle Treiber gelten. Was ist ein Druckertreiber? GRAFIK >-------------- | | \|/ ----------- TEXT >------> | Treiber | >-------> DRUCKER ----------- /|\ | | | Voreinstellungen Das obige Bild zeigt die Funktionsweise eines Druckertreibers. Ein Treiber erhält Text, Grafiken und Steuersequenzen von Amiga-Programmen. Diese Sequenzen bzw. Befehle sind auf allen Amigas gleich und festgelegt in einem Standard. Ja, viele dieser Befehle sind sogar identisch mit denen auf anderen Rechnersystemen. Die Aufgabe des Treibers ist es, die von allen Programmen einheitlich benutzten Befehle, in Steuerbefehle für einen spezifischen Drucker zu übersetzen. Der Vorteil dieser Methode liegt darin, daß alle Programme nur eine Sprache sprechen müssen und nicht die vielen auf dem Markt befindlichen Druckersprachen (im folgenden Emulation genannt). Wollen Sie also dem Drucker z.B. eine Steuersequenz für den Fettdruck schicken, dann müssen Sie sich zwischen den zwei Sprachen entscheiden. Entweder Sie benutzen die Amiga-Befehle und senden diese an Prt:, oder Sie benutzen die in Ihrem Druckerhandbuch angegebenen Befehle und senden diese an Par:. Ein oft begangener Fehler ist es, druckerspezifische Befehle an Prt: anstatt Par: zu schicken. Alle Befehle Ihres Druckers lassen sich über Prt: ansprechen. Es ist daher äußerst unfein, den Drucker direkt über Par: anzusprechen, da dies nur auf einen spezifischen Drucker funktioniert. Es gibt noch mehr wichtige Gründe für Prt:, doch nicht in diesem Handbuch. Die Workbench-Druckertreiber ---------------------------- Sollten Sie einen Canon Druckertreiber auf einem Amiga mit einem 68020/30/40 Prozessor ausführen, werden von dem Treiber automatisch speziell für diese Prozessoren optimierte Routinen eingesetzt. Dies gilt für alle größeren Programme auf der Canon Diskette. Es gibt keine spezielle "`Turbo-Version"' eines Programms oder Treibers. Die Canon-Treiber unterstützen bis zu 7 durch die Workbench Voreinstellungs-Editoren einstellbare Druckdichten (engl. density), welche Sie im folgenden in Form von Tabellen dargestellt finden. Auch finden Sie in den Tabellen die von den Treibern unterstützten Amiga-Befehlssequenzen. Einige Treiber unterstützen einen reinen Grafikmodus. Dieser Modus erlaubt nur den Druck von Grafik und nicht von Text. Entgegen den Tabellen entspricht in diesem Modus die X- immer der Y-Druckdichte. BJ5-230 und BJ300-330 Treiber: Dichte X dpi Y dpi Kommentar 1 180 180 keine Sonderfunktion 2 360 360 keine Sonderfunktion 3 360 180 4 120 360 5 180 360 6 240 360 7 360 360 CanonBJ-EC Druckdichten (normal/BJC610 Modus): Dichte X dpi Y dpi Kommentar 1 180/360 360/360 keine Sonderfunktion 2 360/720 360/720 keine Sonderfunktion 3 180/180 180/180 4 120/180 360/180 5 180/360 360/360 6 360/720 180/360 7 360/720 360/720 CanonBJ5-230-Befehle: Name Amiga-Sequenz Funktion aRIS ESCc reset ISO aRIN ESC#1 initialize Amiga aIND ESCD lf ISO aNEL ESCE return,lf ISO aSGR0 ESC[0m normal char set ISO aSGR4 ESC[4m underline on ISO aSGR24 ESC[24m underline off ISO aSGR1 ESC[1m boldface on ISO aSGR22 ESC[22m boldface off ISO aSHORP0 ESC[0w normal pitch DEC aSHORP2 ESC[2w elite on DEC aSHORP1 ESC[1w elite off DEC aSHORP4 ESC[4w condensed fine on DEC aSHORP3 ESC[3w condensed off DEC aSHORP6 ESC[6w enlarged on DEC aSHORP5 ESC[5w enlarged off DEC aDEN6 ESC[6"z shadow print on DEC aDEN5 ESC[5"z shadow print off DEC aDEN4 ESC[4"z doublestrike on DEC aDEN3 ESC[3"z doublestrike off DEC aDEN2 ESC[2"z NLQ on DEC aDEN1 ESC[1"z NLQ off DEC aSUS2 ESC[2v superscript on Amiga aSUS1 ESC[1v superscript off Amiga aSUS4 ESC[4v subscript on Amiga aSUS3 ESC[3v subscript off Amiga aSUS0 ESC[0v normalize the line Amiga aPLU ESCL partial line up ISO aPLD ESCK partial line down ISO aFNT0 ESC(B Typeface 0 (default): Courier DEC aFNT1 ESC(R Typeface 1: Line Printer DEC aPROP2 ESC[2p proportional on Amiga aPROP1 ESC[1p proportional off Amiga aVERP0 ESC[0z 1/8" line spacing Amiga aVERP1 ESC[1z 1/6" line spacing Amiga aSLPP ESC[nt set form length n DEC aPERF ESC[nq perf skip n (n>0) Amiga aPERF0 ESC[0q perf skip off Amiga aSLRM ESC[Pn1;Pn2s L&R margin DEC aCAM ESC#3 Clear margins Amiga aTBC3 ESC[3g Clear all h tabs ISO aTBC4 ESC[4g Clr all v tabs ISO aTBCALL ESC#4 Clr all h & v tabs Amiga aTBSALL ESC#5 Set default tabs Amiga aRAW ESC[Pn"r Next 'Pn' chars are raw Amiga CanonBJ300-Befehle: Name Escape sequence Function Defined By aRIS ESCc reset ISO aRIN ESC#1 initialize Amiga aIND ESCD lf ISO aNEL ESCE return,lf ISO aSGR0 ESC[0m normal char set ISO aSGR3 ESC[3m italics on ISO aSGR23 ESC[23m italics off ISO aSGR4 ESC[4m underline on ISO aSGR24 ESC[24m underline off ISO aSGR1 ESC[1m boldface on ISO aSGR22 ESC[22m boldface off ISO aSHORP0 ESC[0w normal pitch DEC aSHORP2 ESC[2w elite on DEC aSHORP1 ESC[1w elite off DEC aSHORP4 ESC[4w condensed fine on DEC aSGR0 ESC[0m normal char set ISO aSGR3 ESC[3m italics on ISO aSGR23 ESC[23m italics off ISO aSGR4 ESC[4m underline on ISO aSGR24 ESC[24m underline off ISO aSGR1 ESC[1m boldface on ISO aSGR22 ESC[22m boldface off ISO aSHORP0 ESC[0w normal pitch DEC aSHORP2 ESC[2w elite on DEC aSHORP1 ESC[1w elite off DEC aSHORP4 ESC[4w condensed fine on DEC aFNT0 ESC(B typeface 0: Courier DEC aFNT1 ESC(R typeface 1: Letter Gothic DEC aFNT2 ESC(K typeface 2: Prestige DEC aFNT3 ESC(A typeface 3: Script DEC aFNT4 ESC(E typeface 4: Press Roman PSDEC aFNT5 ESC(H typeface 5: OCR-A DEC aFNT6 ESC(Y typeface 6: Olde World DEC aFNT7 ESC(Z typeface 7: Prestige Symbol DEC aFNT8 ESC(J typeface 8: Presentator DEC aFNT9 ESC(6 typeface 9: Orator DEC aFNT10 ESC(C typeface 10: Gothic SymbolDEC aPROP2 ESC[2p proportional on Amiga aPROP1 ESC[1p proportional off Amiga aVERP0 ESC[0z 1/8" line spacing Amiga aVERP1 ESC[1z 1/6" line spacing Amiga aSLPP ESC[nt set form length n DEC aPERF ESC[nq perf skip n (n>0) Amiga aPERF0 ESC[0q perf skip off Amiga aSLRM ESC[Pn1;Pn2s L&R margin DEC aCAM ESC#3 Clear margins Amiga aTBC3 ESC[3g Clear all h tabs ISO aTBC4 ESC[4g Clr all v tabs ISO aTBCALL ESC#4 Clr all h & v tabs Amiga aTBSALL ESC#5 Set default tabs Amiga aRAW ESC[Pn"r Next 'Pn' chars are raw Amiga CanonBJ-EC-Befehle: Name Escape sequence Function Defined By aRIS ESCc reset ISO aRIN ESC#1 initialize Amiga aIND ESCD lf ISO aNEL ESCE return,lf ISO aSGR0 ESC[0m normal char set ISO aSGR3 ESC[3m italics on ISO aSGR23 ESC[23m italics off ISO aSGR4 ESC[4m underline on ISO aSGR24 ESC[24m underline off ISO aSGR1 ESC[1m boldface on ISO aSGR22 ESC[22m boldface off ISO aSFC SGR30-39 set foreground color ISO aSHORP0 ESC[0w normal pitch DEC aSHORP2 ESC[2w elite on DEC aSHORP1 ESC[1w elite off DEC aSHORP4 ESC[4w condensed fine on DEC aSHORP3 ESC[3w condensed off DEC aSHORP6 ESC[6w enlarged on DEC aSHORP5 ESC[5w enlarged off DEC aDEN6 ESC[6"z shadow print on DEC aDEN5 ESC[5"z shadow print off DEC aDEN4 ESC[4"z doublestrike on DEC aDEN3 ESC[3"z doublestrike off DEC aDEN2 ESC[2"z NLQ on DEC aDEN1 ESC[1"z NLQ off DEC aSUS2 ESC[2v superscript on Amiga aSUS1 ESC[1v superscript off Amiga aSUS4 ESC[4v subscript on Amiga aSUS3 ESC[3v subscript off Amiga aSUS0 ESC[0v normalize the line Amiga aPLU ESCL partial line up ISO aPLD ESCK partial line down ISO aFNT0 ESC(B Typeface 0 (default): Courier DEC aFNT1 ESC(R Typeface 1 Sans Serif DEC aFNT2 ESC(K Typeface 2 Roman DEC aFNT3 ESC(A Typeface 3 DEC aFNT4 ESC(E Typeface 4 DEC aFNT5 ESC(H Typeface 5 DEC aFNT6 ESC(Y Typeface 6 DEC aFNT7 ESC(Z Typeface 7 DEC aFNT8 ESC(J Typeface 8 DEC aFNT9 ESC(6 Typeface 9 DEC aFNT10 ESC(C Typeface 10 DEC aPROP2 ESC[2p proportional on Amiga aPROP1 ESC[1p proportional off Amiga aJFY5 ESC[5 F auto left justify ISO aJFY7 ESC[7 F auto right justify ISO aJFY6 ESC[6 F auto full justify ISO aJFY0 ESC[0 F auto justify off ISO aJFY1 ESC[1 F word fill(auto center) ISO aVERP0 ESC[0z 1/8" line spacing +++ aVERP1 ESC[1z 1/6" line spacing +++ aSLPP ESC[nt set form length n DEC aPERF ESC[nq perf skip n (n>0) Amiga aPERF0 ESC[0q perf skip off Amiga aSLRM ESC[Pn1;Pn2s L&R margin DEC aCAM ESC#3 Clear margins Amiga aTBC3 ESC[3g Clear all h tabs ISO aTBC4 ESC[4g Clr all v tabs ISO aTBCALL ESC#4 Clr all h & v tabs Amiga aTBSALL ESC#5 Set default tabs Amiga aRAW ESC[Pn"r Next 'Pn' chars are raw Amiga Die PageStream 2.x -Druckertreiber ---------------------------------- Die Canon Diskette enthält mehrere Druckertreiber für das DTP-Programm PageStream V2.x. Die Vorteile dieser Treiber bestehen darin, daß sie die Extended Emulation der Canon Drucker unterstützen. Auch komprimieren die Treiber die zu druckenden Grafikdaten, was zu einer erheblichen Geschwindigkeitssteigerung gegenüber den normalen PageStream-Treibern führt. Die Installation der PageStream-Treiber gestaltet sich recht einfach. Installieren Sie einen Canon-Treiber, werden Sie auch automatisch gefragt, ob Sie einen PageStream-Treiber installieren wollen. Voraussetzung hierfür ist jedoch, daß Sie einen Drucker besitzen, für den ein besonderer PageStream-Treiber vorhanden ist. Der BJ2x0-Treiber unterstützt die Angabe von letter, legal, a4 und a3 im Special-Eingabefeld des PageStream-Druckfensters (auf Kleinschreibung achten!). Der CanonBJCx00.printer Treiber unterstützt folgende mit '+' kombinierbare Angaben: Papiergröße: letter legal a4 a3 ledger BJC800 Druckmodi: modea modeb modec moded modee BJC600 Druckmodi: Papier : COATED oder OHP oder PLAIN (standard) Papierdicke : NORM (standard) oder THICK Schwarzauftrag : BLACK100 (standard) oder BLACK200 Druckqualität : GOOD oder DRAFT oder HIGH (standard) Ein BJC6x0 Druckmodus wird nur dann vom Treiber eingestellt, wenn einer der oben angegeben Druckmodi-Befehle benutzt wird. Ansonsten wird die normale Druckereinstellung benutzt. Wollen Sie z.B. möglichst schnell auf DIN A4 mit minderer Qualität drucken, dann können Sie im Special-Eingabefeld folgendes angaben: "A4+PLAIN+DRAFT+NORM+BLACK100". Bitte beachten Sie, daß der CanonBJC800.printer auch mit dem BJC 210, 240 und 250 benutzt werden sollte. Die PageStream 3.x -Druckertreiber ----------------------------------- Wie druckt man am besten mit einem Canon Drucker und PageStream 3.x? Da sich das Treiberinterface von PageStream bei der neuen Version 3 geändert hat, können die alten Canon Treiber nicht mehr verwendet werden. Auch kommt mit PageStream kein ordentlicher Druckertreiber mit, so daß man normal auf den eher schlechten Workbench Treiber von PageStream angewiesen ist. Für registrierte CanonStudio Benutzer gibt es jetzt seit PageStream Version 3.0i einen CanonStudio-Server Treiber. Er erlaubt das einfache und direkte Drucken von PageStream 3.x in sehr hoher Qualität (Achtung: es werden bei verschiedenen PageStream 3.x Versionen unterschiedliche Canon PageStream Treiber benötigt. Alle aktuellen PageStream 3.x Treiber kommen bei CanonStudio mit. Updates gibt es über CompuServe's AmigaUser forum und AmiNet). Auch können Sie alle CanonStudio Funktionen beim Ausdrucken benutzen, um den Ausdruck individuell anzupassen. Der Treiber sollte daher immer zum Drucken von PageStream 3.x benutzt werden. Das SetupBJL-Programm --------------------- Für einige Canon Drucker wird neben dem CanonBJECPref-Programm auch ein SetupBJL-Programm installiert. Das Programm kann z.B. auch als SetupBJL-BJC4xxx installiert werden, um den geeigneten Drucker anzugeben. Das SetupBJL-Programm dient zur permantenten Einstellung von Canon Druckern, die über keine andere Einstellungsmöglichkeit besitzen. Die SetupBJL-Funktionen sind mit denen des dokumentierten MS DOS Setup-Programms fast identisch. Wir verzichten deshalb hier auf eine weitere Beschreibung und verweisen auf die mit dem Drucker gelieferte Dokumentation. Die für den Amiga typische Funktionen des Programms finden Sie in diesem Kapitel beschrieben. Das Programm speichert Ihre letzten Einstellungen in einer Datei namens "SetupBJL.prefs" im Verzeichnis von SetupBJL ab. Sie können auch das Menü von SetupBJL benutzen, um mehrere Einstellungen für verschiedene Zwecke abzuspeichern. Nach diversen User-Briefen scheint mir noch folgender Kommentar angebracht, bevor ich weiterschreibe: es ist völlig korrekt, daß das Programm nach dem Reseten des Druckers bzw. Aufruf von "Setup for Amiga" die Papierlänge auf 22 Inch stellt. Dies entspricht dem vom Drucker selbst vorgenommenen Einstellung. Wie alle anderen Canon Programme, erlaubt auch SetupBJL das Angeben von verschiedenen Startargumenten mittels Tool Types bzw. Shell-Argumenten: USEPOWERON: Wählen Sie dieses Schlüsselwort, wird das Auto On Symbol in SetupBJL aktiv. Diese Funktion sollte nur mit neueren Canon Druckern vom Typ BJC 240, BJC 4200, BJC 4550 und neuer verwendet werden. Zwar funktioniert Auto On auch mit vielen der älteren BJC 210 und BJC 4100 Druckern, doch gibt es bei manchen Benutzern ungewünschte Nebeneffekte (Drucker kann unter umständen nicht mehr abgeschaltet werden bei aktivem Auto On u.ä.). Besitzen Sie einen der älteren Druckertypen können Sie Auto On ausprobieren. Sie sollten dann jedoch bei Problemen, die scheinbar oft nicht im direkten Zusammenhang mit Auto On stehen, die Funktion wieder ausschalten und sehen, ob der Fehler beseitigt ist. PUBSCREEN=Name Das PUBSCREEN-Argument erlaubt das Öffnen von SetupKXP auf einem mit Name definierten öffentlichen Bildschirm. TOPAZ SetupBJL verwendet normalerweise zum Schreiben seiner Fenstertexte die in den Workbench-Voreinstellungs-Editoren eingestellte Schrift (engl. font independent). Mit TOPAZ schalten Sie diese Funktion ab und es wird in jedem Fall die TOPAZ 8-Schrift verwendet. SAVE Mit Hilfe von SAVE können Sie Einstellungen an dem Drucker vornehmen, ohne das Fenster von SetupBJL anzeigen zu lassen. Die zuvor gespeicherten SetupBJL-Einstellungen werden von dem Programm am Drucker eingestellt und danach das Programm sofort wieder verlassen. Das SAVE-Schlüsselwort ist besonders im Zusammenhang mit FROM hilfreich, um den Drucker automatisch zwischen verschiedenen Einstellungen umzuschalten. Sollte der Drucker nicht angeschlossen oder ausgeschaltet sein, wird SetupBJL automatisch nach ca. 10 Sekunden ohne Nachricht beendet. FROM=Datei Normal speichert SetupBJL alle Druckereinstellungen in einer SetupBJL.prefs-Datei ab. Mit Hilfe von FROM können Sie eine beliebige Datei mit SetupBJL Einstellungen zum Laden angeben. Eine derartige Datei kann mit Hilfe des Save As...-Menüs abgespeichert werden. FROM ist besonders hilfreich im Zusammenhang mit dem SAVE-Schlüsselwort. Es ist leicht möglich, verschiedene Voreinstellungen am Drucker mit einem Mausklick zu aktivieren. DEVICE=Name Normal werden alle Einstellungen an dem Drucker über die Amiga interne parallele Schnittstelle getätigt. Die Schnittstelle wird mit dem parallel.device gesteuert. Benutzen Sie das DEVICE-Argument, um eine andere Schnittstelle anzugeben (z.B. serial.device). Das angegebene Device muß kompatibel zu dem Amiga serial.device bzw. parallel.device sein. UNIT=Nummer UNIT erlaubt die Angabe der Unit des Ausgabedevices, über das der Drucker eingestellt wird. Dies ist besonders bei eine Schnittstellenkarte mit mehreren Anschlüssen notwendig. Hier wird in der Regel die UNIT-Nummer benutzt, um eine der vielen Schnittstellen auszuwählen. Zusätzlich muß bei diesen Schnittstellenkarten oft noch das DEVICE-Argument benutzt werden. POWEROFF Mit Hilfe von PowerOff können Sie den Drucker ausschalten. Es erscheint kein Fenster. Die Option ist daher besonders für die Benutzung von Batch-Dateien und ähnlichem geeignet. Sollte der Drucker nicht angeschlossen oder ausgeschaltet sein, wird SetupBJL automatisch nach ca. 10 Sekunden ohne Nachricht beendet. SetupBJL besitzt einige Funktionen, die Sie nicht in Ihrem Canon Handbuch für das MS DOS Setup-Programm finden werden: Setup For Amiga/EU Beim Aufruf dieser Funktion wird der Drucker automatisch für die Benutzung mit dem Amiga Workbench Treiber korrekt eingestellt. Die Einstellung erfolgt für die Benutzung von in Europa üblichen DIN A4 Papier. Setup For Amiga/US Diese Funktion ist identisch mit Setup For Amiga/EU, jedoch wird der Drucker für das US Briefpapiergröße eingestellt. Enable Hex Dump Diese Funktion schaltet den Drucker in den Hexadezimal-Modus. Auto On Schalten Sie diese Option ein, schaltet der Drucker sich automatisch ein, wenn Sie versuchen, Daten an den Drucker zu senden. Die Option ist besonders in Kombination mit der Auto Off-Einstellung nützlich. So kann man den Drucker sich je nach Bedarf automatisch ein- und ausschalten lassen. Bitte beachten Sie, daß der Drucker sich bei einem Reset des Computers einschalten kann. Dies ist normal. Auch sollte der Zeitraum für die Auto Off-Einstellung nicht zu klein gewählt werden. Der Drucker braucht bei jedem Einschaltvorgang etwas Tinte zum Reinigen des Druckkopfs. Vermeiden Sie daher ein ständiges Ein- und Ausschalten. Benutzen Sie daher mindestens 10 Minuten für die Auto Off Einstellung wenn Sie öfters Drucken. Die Voreinstellungs-Editoren ---------------------------- Die Canon-Treiber besitzen ein paar außergewöhnliche Funktionen. Diese zu den normalen Workbench-Treibern zusätzlichen Funktionen können mit Hilfe von Voreinstellungs-Editoren leicht gesteuert werden. Die Voreinstellungs-Editoren besitzen eine leichte und intuitive Benutzerschnittstelle. Die Editoren benötigen mindestens Workbench Version 2.04 zur Ausführung. Zusätzliche Funktionen der Workbench 3 werden unterstützt. Die Programme lassen sich fast vollständig mit der Maus oder Tastatur bedienen. Für jedes Symbol existiert ein unterstrichener Buchstabe, der das Tastatur-Äquivalent angibt. Bei einigen Symbolen kann man mit Hilfe von Groß- und Kleinbuchstaben zurück bzw. vorschalten. Eine Beschreibung des Zeichensatz- und Dialogfensters finden Sie in Ihrem Systemhandbuch. Alle Canon Voreinstellungseditoren erlauben das Angeben von verschiedenen Startargumenten mittels Tool Types bzw. Shell-Argumenten: PUBSCREEN=Name Das PUBSCREEN-Argument erlaubt das Öffnen des Editors auf einem mit Name definierten öffentlichen Bildschirm. TOPAZ Alle Editoren verwenden normalerweise zum Schreiben der Fenstertexte die in den Workbench-Voreinstellungs-Editoren eingestellte Schrift (engl. font independent). Mit TOPAZ schalten Sie diese Funktion ab und es wird in jedem Fall die TOPAZ 8-Schrift verwendet. SAVE Mit Hilfe von SAVE können Sie Einstellungen permanent ändern, ohne das Fenster des Editors anzeigen zu lassen. Die zuvor temporär gemachten Einstellungen des Treibers werden von dem Editor permanent eingestellt und danach das Programm sofort wieder verlassen. Das SAVE-Schlüsselwort ist besonders im Zusammenhang mit FROM hilfreich, um den Treiber automatisch zwischen verschiedenen Einstellungen dauerhaft umzuschalten. [USE] USE ähnelt in der Funktion dem Schlüsselwort SAVE. Der Unterschied besteht nur darin, daß USE die Einstellungen temporär und nicht permanent abspeichert. Das USE-Schlüsselwort macht daher auch ohne die Benutzung von FROM keinen Sinn. Ohne FROM würde der Editor bei USE nur die temporären Treibereinstellungen aus dem ENV:-Verzeichnis laden und gleich wieder speichern. FROM=Datei Normal speichert der Editor alle Druckereinstellungen in einer speziellen Datei in ENV: und/oder ENVARC: ab. Mit Hilfe von FROM können Sie eine beliebige Datei mit dem Editor zum Einstellen laden. Eine derartige Datei kann mit Hilfe des Save As...-Menüs abgespeichert werden. FROM ist besonders hilfreich im Zusammenhang mit dem SAVE-Schlüsselwort. So ist es leicht möglich, verschiedene Voreinstellungen am Drucker mit einem Mausklick zu aktivieren. Bitte beachten Sie, daß jeder Treiber seine eigene Datei mit Voreinstellungen hat und die Dateien nicht untereinander kompatibel sind. Nach dem Start des Editors gelangen Sie in das Hauptfenster des Programms. Der CanonPref-Editor -------------------- Jeder der Canon Treiber besitzt ein eigenes Voreinstellungsprogramm. Es können daher mehrere Canon Treiber parallel installiert werden. Voraussetzung dabei ist aber, daß Sie bei der Installation keinesfalls die Option zum löschen alter Treiber angeben. Folgende Treiber und Voreinstellungseditoren sind auf der CanonDisk enthalten: Treiber Editor Einstellungsdatei in ENV: ------------------------------------------------------------------ CanonBJ300 CanonBJ300Pref CanonBJ300Pref CanonBJ5-230 CanonBJ5-230Pref CanonBJ5-230Pref CanonBJ-EC CanonBJECPref CanonBJECPref Alle CanonPref-Editoren ähneln sich sehr, so daß Sie die einzelnen Funktionen der verschiedenen Editoren hier zusammengefaßt beschrieben finden. Emul.: Mode.: ----------- Die CanonBJ-EC- und CanonBJ5-230 Treiber unterstützen eine besondere Emulation der Canon BJC und BJ Drucker. Diese Native bzw. Extended Emulation bietet gegenüber der normalen Epson- oder BJ-Emulation des Druckers erhebliche Vorteile. So wird der Ausdruck nicht nur qualitativ besser, sondern auch die Druckgeschwindigkeit wird erhöht. Einige Funktionen des BJC-Druckers lassen sich sogar nur mittels Extended-Emulation steuern. Einziger Nachteil dieser Emulation ist der fehlende Textdruck mit der Druckerinternen Schrift. Bitte beachten Sie, daß die meisten größeren Amiga Anwendungen den Text im Grafikmodus des Druckers drucken und daher sehr wohl Text mit der Extended Emulation drucken. Doch ist dieser Text für den Drucker selbst Grafik. Sie können keinen Text mit den druckerinternen Schriften drucken. Mit Ausnahme des CanonBJ-EC Treibers entfernen derzeit alle Canon Treiber in der Extended Emulation den Text im Ausdruck. Der neue CanonBJ-EC V6 Treiber ist jedoch in der Lage, automatisch zwischen Epson und Extended Emulation am Anfang einer Seite umzuschalten. Haben Sie also den CanonBJ-EC Treiber, der üblicherweise für BJC Drucker installiert wird, auf Extended Emulation eingestellt, dann schaltet dieser Automatisch kurzzeitig auf Epson Emulation, falls Text gedruckt wird. Voraussetzung ist nur, daß dies am Anfang einer Seite erfolgt. Das "Emul." Symbol steuert die verwendete Emulation des Druckers. Im Fall der BJ- bzw. BJC Extended-Emulation können zusätzliche Druckparameter des Druckers gesteuert werden. Wird beim CanonBJ-EC Treiber einer der BJC-Modi gewählt, kann man zusätzlich den Druckmodus des Druckers bestimmen. Der Druckmodus erlaubt eine genauere Einstellung des Druckers für eine bestimmte Papiersorte, Papierdicke und Geschwindigkeit. Aus Kompatibilitätsgründen ist meistens nach der Installation des Canon Treibers die Epson bzw. BJ Emulation des Treibers aktiv. In der Praxis ist es jedoch in 99,9% der Falle wesentlich besser, den Treiber auf Extended Emulation umzuschalten, da oft nur in dieser Einstellung der Drucker voll ausgenutzt wird. Die unterstützten Emulation des CanonBJ-EC Treibers sind: Epson24 / BJ printers Bei der Epson24-Emulation handelt es sich um eine Grafik-Emulation für 24-Nadeldrucker. Diese Emulation ist auch oft unter den Namen LQ1050-Emulation bekannt. Bei dem Druck von 360 dpi in vertikaler Richtung benötigt der Drucker zwei Durchgänge pro Zeile. Die Emulation wird auch von BJ-Druckern mit Epson-Emulation unterstützt, reicht aber in der Druckqualität nicht an die BJ-Emulation heran. Epson48 / BJC printers Bei der Epson48-Emulation (Standardeinstellung des Treibers) handelt es sich um eine Grafik-Emulation für 48- und 64-Nadeldrucker bzw. Tintenstrahldrucker. Diese Emulation findet man oft bei neueren Tintenstrahldruckern: Brother HJ770, Canon BJC 70, 600, 800 und 4000. Die Emulation unterstützt das Drucken von 48 Punkten mit einem Druckweg. Die Emulation ist nicht für die meisten BJ-Drucker geeignet. BJ 200/230 Text OR Graphics BJ 200ex Text OR Graphics Bei dieser Emulation handelt es sich um eine auf dem BJ 200 und 230 implementierte Extended-Emulation. Der Grafikausdruck erfolgt schneller und in bessere Qualität als in einer der Epson-Emulationen. Der Nachteil besteht in der Unfähigkeit zum Text- und Grafikdruck auf gleicher Seite (siehe oben). Bei dem Druck von 360 dpi in vertikaler Richtung kann der Drucker alle 64 Düsen pro Zeile benutzen. BJC 210 Text OR Graphics BJC 240 Text OR Graphics BJC 250 Text OR Graphics Bei dieser Extended-Emulation kann der BJC-Drucker keine Grafik und Text mit einer druckerinternen Schrift auf der gleichen Seite drucken. Sollten Sie es dennoch versuchen, wird der Drucker leere Seiten anstatt Text drucken oder den Text und die Grafik auf getrennte Seiten drucken. Bitte beachten Sie, daß die Canon BJC 2xx Drucker nur in der Extended Emulation farbig drucken können. Für gute Farbausdrucke sollte immer ein Spezialpapier (besonders gut und billig ist Canon's HR 101!) verwendet (Preset Menü in CanonBJECPref beachten!). Nur in der Extended Emulation haben Sie die Möglichkeit, die Photo Ink Patrone mit Ihrem Drucker zu verwenden. Stellen Sie dazu den Druckmodus (Mode) auf Photo Ink. Bitte beachten Sie, daß der aktuelle Treiber leider nicht die für die Photo Patrone notwendige Farbkorrektur bietet. Sie finden im Menü von CanonBJECPref eine Preset Einstellung mit Farbkorrektur für Photo Ink. Doch der Ausdruck erfolgt je nach Motiv mit dem Treiber nur mangelhaft. Hier ist eine Registierung von CanonStudio dringenst zu empfehlen. CanonStudio bietet alle nötigen Farbkorrekturen für den BJC 240 und Photo Ink. BJC 600(e) Text OR Graphics Bei dieser Extended-Emulation kann der BJC-Drucker keine Grafik und Text mit einer druckerinternen Schrift auf der gleichen Seite drucken. Sollten Sie es dennoch versuchen, wird der Drucker leere Seiten anstatt Text drucken oder den Text und die Grafik auf getrennte Seiten drucken. Im Unterschied zu Epson48 kann der Drucker in dieser Extended-Emulation sämtliche 64 Düsen pro Zeile nutzen. Dies sorgt für weniger Streifen im Ausdruck. Weiter kann aber auch mit dem Mode-Symbol ein Papiersorte angegeben. Der BJC 600(e) benutzt je nach verwendeter Papiersorte und Druckgeschwindigkeit ein anderes Druckverfahren. Die Ergebnisse können sehr unterschiedlich ausfallen. Bitte beachten Sie auch, daß Sie mit Hilfe des Mode-Symbols mehr Papiersorten anwählen können als am Bedienungspult des Druckers. Die gewünschte Papiersorte wird anhand von drei Parametern ausgewählt: des Papiertyps (Normal, Beschichtet,...), der Papierdicke (normal oder dick) und der Druckqualität (schnell und schlecht, gut aber langsam, langsam und mit verstärktem Schwarz). BJC 610 Text OR Graphics BJC 620 Text OR Graphics Bei dieser Extended-Emulation kann der BJC-Drucker keine Grafik und Text mit einer druckerinternen Schrift auf der gleichen Seite drucken. Sollten Sie es dennoch versuchen, wird der Drucker leere Seiten anstatt Text drucken oder den Text und die Grafik auf getrennte Seiten drucken. ACHTUNG: Nur in dem "BJC 6xx Text OR Graphics" Modus kann der Canon BJC 6xx Drucker bis zu 720*720dpi drucken. Zum Drucken von 720dpi ist es jedoch in der Regel erforderlich, daß die Ausgabefarben des Druckertreibers angepaßt werden. Ohne Korrektur würde der Ausdruck viel zu dunkel werden. Sie können den Treiber z.B. mit Hilfe des "Preset"-Menüs von CanonBJECPref umschalten. Das Preset-Emnü bietet einige Voreinstellungen. Sie können aber jederzeit eigene Einstellungen erstellen. Im Unterschied zu Epson48 kann der Drucker in der BJC-Emulation sämtliche 64 Düsen pro Zeile nutzen. Dies sorgt für weniger Streifen im Ausdruck. Weiter kann aber auch mit dem Mode-Symbol ein Papiersorte angegeben. Der BJC 6xx benutzt je nach verwendeter Papiersorte und Druckgeschwindigkeit ein anderes Druckverfahren. Die Ergebnisse können sehr unterschiedlich ausfallen. Es sei hier nochmals das Canon High Res Papier HR 101 für gute 720dpi Ausdrucke empfohlen. BJC 800 Text OR Graphics Bei dieser Extended-Emulation kann der BJC-Drucker nur Grafik und keinen Text drucken. Sollten Sie versuchen, Text zu drucken, wird einfach nur eine leere Seite ausgegeben. Zusätzlich können Sie mit dem Mode-Symbol die Druckmethode des Druckers steuern. Sie brauchen die Methode (A, B, C....) nicht mehr am Drucker selbst einstellen. Wie schon im BJC-Handbuch beschrieben, bietet in der Regel die Methode A die beste Qualität. BJC 4000 Text OR Graphics BJC 70/BJ30 Text OR Graphics Bei dieser Extended-Emulation kann der BJC-Drucker keine Grafik und Text mit einer druckerinternen Schrift auf der gleichen Seite drucken. Sollten Sie es dennoch versuchen, wird der Drucker leere Seiten anstatt Text drucken oder den Text und die Grafik auf getrennte Seiten drucken. Im Unterschied zur Epson48 kann der Drucker in der BJC-Emulation bis zu 128 Druckpunkte pro Zeile gleichzeitig drucken. Dies sorgt für weniger Streifen im Ausdruck und höhere Geschwindigkeit. Weiter kann aber auch mit dem Mode-Symbol ein Papiersorte angegeben. Der BJC 4000 und BJC 70 benutzt je nach verwendeter Papiersorte und Druckgeschwindigkeit ein anderes Druckverfahren. Die Ergebnisse können sehr unterschiedlich ausfallen. Bitte beachten Sie auch, daß Sie mit Hilfe des Mode-Symbols mehr Papiersorten anwählen können als am Bedienungspult des Druckers. Zusätzlich kann in der BJC 4000/BJC70-Emulation das Smooth-Symbol in CanonBJECPref eingeschaltet werden. Benutzen Sie dann den s/w Druckkopf von Canon, rundet der Drucker Kanten im Ausdruck ab, um die beworbenen 720 dpi zu erreichen. Bitte beachten Sie, daß der Druckertreiber weiterhin nur 360 dpi an den Drucker überträgt. Die 720 dpi werden vom Drucker errechnet. Bei eingeschalteten Smooth-Symbol sinkt die Druckgeschwindigkeit teilweise erheblich. BJC 80 Text OR Graphics BJC 4100 Text OR Graphics BJC 4200 Text OR Graphics BJC 4300 Text OR Graphics BJC 4550 Text OR Graphics BJC 6550 Text OR Graphics Bei dieser Extended-Emulation kann der BJC-Drucker keine Grafik und Text mit einer druckerinternen Schrift auf der gleichen Seite drucken. Sollten Sie es dennoch versuchen, wird der Drucker leere Seiten anstatt Text drucken oder den Text und die Grafik auf getrennte Seiten drucken. Im Unterschied zur Epson48 kann der Drucker in der BJC-Emulation bis zu 128 Druckpunkte pro Zeile gleichzeitig drucken (mit BC20 Patrone). Dies sorgt für weniger Streifen im Ausdruck und höhere Geschwindigkeit. Weiter kann aber auch mit dem Mode-Symbol ein Papiersorte angegeben. Der BJC 4xxx benutzt je nach verwendeter Papiersorte und Druckgeschwindigkeit ein anderes Druckverfahren. Die Ergebnisse können sehr unterschiedlich ausfallen. ACHTUNG: Nur in dem in der Extended Emulation können Druckauflösung größer 360dpi, Photo Tinte und Drop-Modulations-Technik verwendet werden. Wenn möglich, schalten Sie also den Treiber von Epson in Extended Emulation. Die meisten Anwendungen auf dem Amiga drucken Problemlos mit der Extended Emulation. VORSICHT: Ändern Sie die Druckmodus Einstellung mittels des CanonBJECPref "Mode" Symbols, ist oft auch eine Anpassung der Farbkorrektur des Treiber notwendig. Ohne Korrektur würde der Ausdruck viel zu dunkel, hell oder matschig werden. Sie können den Treiber z.B. mit Hilfe des Preset-Menüs von CanonBJECPref umschalten. Das Preset-Menü bietet einige Voreinstellungen. Sie können aber jederzeit eigene Einstellungen im "Color Adjustment" Fenster erstellen. Nur in der Extended Emulation die Photo Ink Patrone (BC 22) verwendet werden. Schalten Sie dazu mit dem "Mode" Symbol auf Photo Ink. Weiter muß auch hier wieder die Farbkorrektur des Treibers eingestellt werden. Hier hilft wieder das Preset Menü. Noch ein paar weitere wichtige Info's zu Photo Ink: Die Photo Ink Patrone der neuen Canon Drucker erlaubt das Drucken von mehr Farbschattierung pro addressierbaren Druckpunkt als mit einer normalen Drucker (4 anstatt 2 Intensitäten, d.h. 64 anstatt 8 Farben). Ähnlich verhält es sich bei der Drop-Modulations- Technik (DMT). Um mehr Schattierungen drucken zu können, sind neue und komplexere Ditherroutinen im Treiber erforderlich. Da der Platz auf der Canon Treiberdiskette beschränkt ist, kann der auf Diskette verteilte Canon Treiber nicht alle üblichen Dithermethoden unterstützen. Der Treiber schaltet daher bei Photo Ink und DMT alle Error-Diffussionsdither auf den besseren Blue Noise 30% um. Für Benutzer die alle Ditherroutinen auch mit Photo Ink/DMT benutzen wollen, sei hier angekündigt, daß der CanonBJ-EC Treiber in einer "Big"-Version mit allen Ditherroutinen über Mailboxen, CompuServe und Internet verteilt werden wird. Sie erkennen den full-featured Treiber an der Größe. Sollte der CanonBJ-EC Treiber im Verzeichnis devs:printers über 60KByte groß sein, handelt sich wahrscheinlich um die größe Version. Um Photo Tine oder Drop Modulation (DMT) richtig auszunutzen, sollte Ihr Anwendungsprogramm Daten mit mindestens 4 Intensitäten pro Primärfarbe schicken. Andernfalls kann die Photo Ink Patrone eher schlechtere Ergebnisse liefern. Hier ein paar Beispiele: Das Drucken von schwarzem Text mit einer Anwendung und Photo Tinte bzw. DMT ist nicht nur langsam, sondern auch oft schlechter. Da nur zwei Intensitäten gedruckt werden, werden die Eigenschaften der Photo Patrone bzw. DMT nicht voll ausgenutzt. Einige wenige bekannte Programme die nicht mit Photo Tinte gute Ergebnisse liefern sind ADPro's PrefPrinter Saver, TruePrint, PageStream 2.x (nicht V3.x!) und das CanonStudio-Programm. Dies liegt daran, daß diese Programme die Farbdaten bereits binär gedithered für den Treiber abliefern. Das heißt, der Druckertreiber bekommt die Daten mit wieder nur zwei Intensitäten. Aber keine Angst, neben den oben genannten Programmen sind mir keine Programme auf dem Amiga noch bekannt, die Bilder schon binär gedithered abliefern und damit für Photo Ink ungeeignet sind. Color Mode (Supergrey): ----------------------- Normalerweise erfolgt die Graustufen-Ausgabe von Druckertreibern auf dem Amiga mit maximal 16 Graustufen. Da meistens das Bild noch aufgehellt werden muß, bleiben von den 16 Graustufen nur noch ca. 10 übrig. Dies sorgt sicherlich nicht für feine Grauabstufungen und so manches Detail einer Grafik geht verloren. Alle Canon-Treiber können ein Bild mit bis zu 256 Graustufen ausgeben. Dieser 256 Graustufen-Modus wird Supergrey genannt. Die Canon-Treiber verwenden in diesem Modus eigene Farb- und Mischalgorithmus (engl. dithering). Der Supergrey-Modus ersetzt den normalen Farbdruck des Treibers. Der Ausdruck in Supergrey von Ihrer Anwendung aus ist recht einfach: Drucken Sie das Bild einfach als Farbbild (auch wenn Ihr Drucker keine Farbdrucker ist). Supergrey funktioniert mit allen Anwendungen, die kein eigenen Mischalgorithmus für den Druck besitzen. Bekannte Programme die nicht mit Supergrey funktionieren sind ADPros TruePrint und das CanonStudio-Programm. Letzteres verhindert automatisch einen Ausdruck in Supergrey (außer Sie geben einen Druckauftrag über das ARexx-Interface). Sie können Supergrey jederzeit auf mehreren Wegen ausschalten und eine Farbgrafik ausdrucken: * Jeder Mischalgorithmus und jede Farbkorrektur des Treibers wird mit einer Druckdichte kleiner 3 abgeschaltet. Supergrey funktioniert deshalb nur mit Druckdichte 3 und höher. Wählen Sie eine Druckdichte (engl. density) kleiner 3, erfolgt ein normaler Graustufenausdruck. * Mit Ausnahme des CanonBJ-EC Treibers wird jeder Mischalgorithmus und jede Farbkorrektur des Treibers abgeschaltet, wenn Sie in den Workbench Voreinstellungs-Editoren nicht den geordneten Dither (engl. ordered dithering) eingestellt haben. Supergrey funktioniert daher nicht, wenn Sie z.B. Halftone-Dither in den Workbench-Voreinstellungen eingestellt haben. Das heißt jetzt aber nicht, daß Sie kein Halftone-Dither in Supergrey drucken können. Canon-Treiber erlauben das freie Definieren der Mischalgorithmen, wobei eigene Halftone-Dither mitgeliefert werden. Doch dazu später mehr. * Bei Canon Farbtreibern kann Supergrey kann jederzeit mittels CanonPref ausgeschaltet werden. Die Canon BJ sind grundsätzlich nicht auf Farbe umschaltbar, weshalb automatisch immer ein Supergrey Ausdruck im Farb-Modus erfolgt. Zum einfacheren Überblick der für Supergrey nötigen Einstellungen hilft Ihnen die Tabelle: Nötige Voreinstellungen für Sonderfunktionen der Canon-Treiber Funktion Dichte Workbench-Dither (außer CanonBJ-EC) Supergrey >2 geordnet Farbausgleich >2 geordnet Farbkorrektur >2 geordnet Mischalgorithmen >2 geordnet Supergrey benutzt zur Ausgabe die Canon-Mischalgorithmen. Ein Drucken in Supergrey macht daher nur dann Sinn, wenn Sie einen Canon-Mischalgorithmus verwenden, der mehr als 16 Graustufen unterstützt. Das menschliche Auge kann nicht mehr als 256 Graustufen unterscheiden. Bei den meisten Druckern kann man nicht mehr als 60-100 Graustufen in der Ausgabe unterscheiden. In der Praxis haben sich daher die Mischalgorithmen mit 64 Graustufen als besonders geeignet hervorgetan. Das Install-Programm installiert daher für Sie meistens automatisch einen Mischalgorithmus mit 64 Graustufen (Ordered 64), den Sie jederzeit ändern können. Separation: ----------- Mit Hilfe der Seper ations-Auswahlfelder können Sie Farbseparationen ausdrucken. Jede Farbkomponenten (C=Cyan, M=Magenta, Y=Gelb, K=Schwarz) mit einem Häkchen wird ausgedruckt. Ein Beispiel für die Anwendung der Separation finden Sie auf Seite swfarb . Mirror: ------- Mit der Mirror -Funktion können Sie Grafiken gespiegelt ausgeben. Dies ist besonders nützlich bei der Herstellung von Bildern zum späteren Aufbügeln auf T-Shirts. LineFeed: --------- Diese Funktion nicht von allen Canon Treibern unterstützt. Viele Drucker haben aufgrund mechanischer Ungenauigkeiten Streifen zwischen zwei Druckzeilen. Je nach Drucker, ist der Zeilenvorschub zu klein oder zu groß. Es entstehen schwarze oder helle horizontale Streifen. Mit LineFeed können Sie den Treiber anweisen, den Zeilenvorschub um einen Schritt zu vergrößern (+1) oder zu verkleinern (-1). Textcolor: ---------- Das Textcolor-Blättersymbol erlaubt die Wahl einer Farbe für den Druck von Text. Voraussetzung für diese Funktion ist ein Farbdrucker, der farbigen Text erlaubt. Typeface: --------- Mit Hilfe des Typeface -Blättersymbol können Sie die mit aFNT0 aufgerufene Schrift einstellen. Die mit aFNT0 selektierte Schrift ist Ihre Standardschrift. Normalerweise selektieren Sie mit Typeface 1 die Schrift 0 Ihres Druckers. Mit Typeface 2 Schrift 1 usw.. Font Download: -------------- Font Download Schriften Softfonts Schalten Sie diese Option ein (mit Häckchen - nur CanonBJ5-230Pref), benutzt der Druckertreiber automatisch vorhandene Download-Zeichensätze (engl. download-fonts). Die Download-Zeichensätze können mit Hilfe des FontShop-Programms erzeugt und gespeichert werden. Wollen Sie die Zeichensätze nicht benutzen, können Sie die Download-Funktion mit diesem Symbol abschalten, ohne daß der Zeichensatz selbst extra gelöscht werden muß. Timeout: -------- "Printer Trouble... "? Wer kennt sie nicht, diese nervende Meldung, die genau dann auftritt, wenn Sie mehrere Seiten unbeaufsichtigt drucken lassen wollen. Ursache dieser Systemmeldung ist, daß der Druckertreiber mehr als 30 Sekunden lang keine Daten an den Drucker schicken konnte, was aber im Falle eines Seitenwechsels schnell passieren kann. Klickt man dann auf "`Weiter"' (engl. Resume), wird der Ausdruck problemlos fortgeführt, doch nerven und aufhalten können diese Meldungen schon. Erhöhen Sie den Wert leicht, bis die Systemmeldungen verschwinden. Bei den meisten Druckern ist ein Wert von 50 Sekunden (normal ist 30 Sekunden) ausreichend, um unbegründete Systemmeldungen zu vermeiden. Beachten Sie bitte, daß Sie die angegebene Zeit auf die Warnung auch dann warten müssen, wenn wirklich ein Problem vorliegt. Wählen Sie also die angegebene Zeit nicht einfach willkürlich. Job End: -------- Normalerweise wird am Ende eines Ausdrucks der Druckertreiber von dem Anwendungsprogramm geschlossen. Auf Wunsch können Sie sich ein Signal geben lassen, wenn der Treiber geschlossen und damit der Ausdruck beendet wird. Dies ist besonders bei längeren mehrseitigen Ausdrucken nützlich. Es gibt zwei Signal-Formen, wobei man entweder den Drucker peepen (engl. beep) oder den Bildschirm aufblitzen (engl. flash) lassen kann. arXon Port: ----------- Die Canon-Treiber unterstützen die parallele Umschaltbox von arXon direkt. Bei der arXon-Umschaltbox handelt es sich um einen externen 1 zu 3 Centronics-Umschalter, der per Software vom Amiga aus steuerbar ist. Der Treiber schaltet vor dem Drucken automatisch den Umschalter auf den in CanonPref angegebenen Drucker-Port und danach wieder zurück auf den Port alten. Dadurch können Sie z.B. einen Digitizer, Scanner und Drucker gleichzeitig an den Amiga angeschlossen haben, ohne beim Betrieb manuell schalten zu müssen. Informationen und Preise zur arXon-Umschaltbox erhalten Sie von: arXon GmbH Assenheimer Str. 17 D-60489 Frankfurt Germany Tel: 069-987410-26 Fax: 069-987410-30 Beachten Sie bitte, daß die Port-Umschaltung nur dann aktiv ist, wenn die Umgebungsvariable active_sbox definiert ist. Diese Umgebungsvariable wird normalerweise von der arXon-Software definiert. Paper Feed: ----------- Mit Paper Feed (CanonBJ300Pref) können Sie ein Papierfach für die Papierzufuhr des Druckers selektieren. Save: ----- Mit Save verlassen Sie CanonPref, wobei sämtliche Änderungen übernommen werden. Die Änderungen bleiben auch bei einem Neustart des Rechners erhalten. Use: ---- Mit Use verlassen Sie CanonPref, wobei sämtliche Änderungen übernommen werden. Die Änderungen bleiben dann aktiv, bis Sie den Rechner neu starten oder die Einstellungen nochmals ändern. Cancel: ------- Mit Cancel verlassen Sie CanonPref, wobei sämtliche Änderungen verloren gehen. Weitere Steuerfenster --------------------- In der unteren Hälfte des CanonPref-Hauptfensters finden Sie vier Symbole, deren Bezeichnung mit drei Punkten endet. Dies zeigt an, daß bei dem Klicken auf diese Symbole ein neues Fenster geöffnet wird. Es folgt jetzt die Beschreibung dieser Fenster. "Customize Tabulators...": -------------------------- "Customize Tabulators..." erlaubt Ihnen das freie Definieren von bis zu 32 Tabulatoren bei dem CanonBJ-EC-Treiber und 28 Tabulatoren bei allen anderen BJ-Treibern. Dies ist besonders beim Drucken von Listings und Tabellen nützlich. Sie können ein Tabulator setzen bzw. löschen, indem Sie einfach in den oberen Balken an die entsprechende Position mit der Maus klicken. Der Buchstabe T dient in dem Balken als Symbol für ein Tabulator. Die Buchstaben - und + dienen zur Orientierung. Unter dem Balken finden Sie drei Symbole, die das Setzen bzw. das Löschen von mehreren Tabulatoren gleichzeitig erlauben. Clear Tabs: ----------- Mit "Clear Tabs" löschen Sie alle Tabulatoren. Set every n chars: ------------------ Klicken Sie auf das "Set every n chars"-Symbol, wird von dem linken Rand ab alle "n" Buchstaben ein Tabulator gesetzt. Die Anzahl "n" wird mit dem rechts befindlichen Zahlen-Eingabefeld definiert. Use: ---- Mit "Use" verlassen Sie das "Customize Tabulators..."-Fenster, wobei sämtliche Änderungen übernommen werden. Cancel: ------- Mit "Cancel" verlassen Sie das "Customize Tabulators..."-Fenster, wobei sämtliche Änderungen verloren gehen. "Page Size and Margins...": --------------------------- Normale Druckertreiber sind durch die Workbench Voreinstellungs-Editoren stark eingeschränkt bezüglich der Wahl von Papiergröße und Papierränder. Dies ist bei den Canon-Treibern nicht der Fall. Sie finden hier viele Möglichkeiten, gewünschte Papiergrößen und Papierränder für Ihren Drucker zusätzlich einzustellen. Enable Form: ------------ Die Einstellungen Top Margin , Perforation Skip und Page Length werden nur dann von dem Treiber benutzt, wenn Enable Form mit einem Häkchen eingeschaltet wird. Enable Form bietet somit eine einfache Weise, die zusätzlichen Funktionen abzuschalten. Es braucht in der Regel einige Zeit und Papier, bis man die richtigen Werte für ein gewünschtes Papier und Anwendungsprogramm gefunden hat. Es ist daher oft recht praktisch, die Einstellungen abzuschalten und damit den Treiber kompatibel zu normalen Treibern zu machen. Bitte beachten Sie, daß Enable Form für den Druck auf DIN A3 Papier unter der Epson- oder BJ-Emulation eingeschaltet werden muß. Auch muß in diesem Fall eine ordentliche Angabe bei der Papierlänge (Paper Length) in dem Workbench Printer Programm angegeben werden. Top Margin: ----------- Diese Funktion wird nicht von allen Druckern und Treibern unterstützt. Mit Top Margin geben Sie die Größe des oberen Blattrands in Form von Zeilen an. Es können Werte von 0 bis zur Seitenlänge ( Page Length Page Length ) gemäß den Workbench Voreinstellungen angegeben werden. Bei dem normalen Wert von 0 bleibt die Top Margin-Funktion ausgeschaltet. Perforation Skip: ----------------- Sollte der Drucker das Ende einer Seite erreichen, können Sie mit Perforation Skip die Anzahl der Zeilen angeben, die der Drucker bis zum nächsten Blattanfang vorschieben soll. Bei einem Wert von 0 ist der Perforationssprung ausgeschaltet. Page Length: ------------ Paper Length zeigt Ihnen zur Erinnerung die im Workbench Voreinstellungs-Editor eingestellte Papierlänge in Zeilen an. Diese Papierlänge wird nur dann von dem Treiber aus Kompatibilitätsgründen benutzt, wenn Sie Enable Form eingestellt haben. Custom ResX: Custom ResY: ------------ Wird in dem Workbench Voreinstellungs-Editor als Papiergröße CUSTOM angegeben, können Sie mit diesen Eingabefeldern die Breite (ResX) und Höhe (ResY) Ihres verwendeten Papiers in 1/360 Inch großen Punkten frei einstellen. Die angegebene Größe gilt nur für die Grafikausdrucke. Sie können daher Text- und Grafikgröße unabhängig voneinander einstellen. Bei Angabe von 0 (normale Einstellung) wird die US-LETTER -Papiergröße verwendet. Bei dem CanonBJ5-230- und CanonBJ-EC Treiber gibt CanonResX nicht die bedruckbare Papierfläche, sondern die Größe des Papier einschließlich der nicht bedruckbaren Ränder (0,5 Inch) an. Messen Sie also einfach Ihr Papier und geben Sie die entsprechende Größe in 1/360 inch Punkten an. Bitte beachten Sie auch, daß Sie CUSTOM als Papiergröße in dem Printer Voreinsteller der Workbench eingegeben haben. Use: ---- Mit Use verlassen Sie das Page Size and Margins... -Fenster, wobei sämtliche Änderungen übernommen werden. Cancel: ------- Mit Cancel verlassen Sie das Page Size and Margins... -Fenster, wobei sämtliche Änderungen verloren gehen. "Color Adjustments...": ----------------------- Zuerst eine wichtige Information: Sämtliche Canon Treiber sind total "dumm", wenn Sie eine Druckdichte (engl. Density) kleiner 3 zum Ausdrucken wählen. Das heißt, die Treiber bietet keinerlei Grafikfunktionen, die über das übliche Maß der Workbench Treiber hinausgeht: keine Farbkorrektur, keine verbesserten Mischalgorithmen (engl. Dither) und kein Farbausgleich. Mit Ausnahme des CanonBJ-EC Treibers sorgt auch eine andere Mischalgorithmus-Einstellung (engl. dithering) als "`Geordnet"' (engl. ordered) in dem Workbench Voreinstellungs-Editor für eine plötzliche "Verdummung". Im Fall des CanonBJ-EC V6 (und neuer) Treibers wird die Mischalgorithmus-Einstellung von der in CanonBJ-ECPref bestimmt, solange Sie eine Dichte größer 2 benutzen. Wozu das ganze? Sie können durch Wahl der Dichte den Treiber z.B. schnell kompatibel mit Programmen machen, die über eigene Farbkorrektur und Mischalgorithmen verfügen (ADPro's PrefPrinter-Saver, TruePrint, PageStream 2.x (nicht V3.x) und das CanonStudio-Programm). Benutzen Sie hier einfach eine Dichte kleiner 3. Nebenbei: die aufgelisteten sind mir die einzig bekannten Programme, wo eine Dichte kleiner 3 normal benutzt werden sollte. Und jetzt weiter mit dem Kapitel: Mit "Color Adjustments..." rufen Sie das Fenster für die Farbkorrektur und den Farbausgleich auf. Doch was ist mit Farbkorrektur und Farbausgleich eigentlich gemeint und wozu werden sie gebraucht? * Sicher kennen Sie das Problem von anderen Treibern, daß Ihr Ausdruck einfach zu dunkel/hell ist oder einen Farbstich hat. Mittels der Farbraumkorrektur kann dieses Problem beseitigt werden. * Tintenstrahldrucker sind empfindlich was die Papiersorte angeht. Mit Hilfe der Farbkorrektur können Sie für eine gleichbleibende Qualität des Ausdrucks sorgen, auch wenn Sie mal eine andere Papiersorte benutzen. * Die Farbkorrektur erlaubt das Erhöhen des Kontrastes eines Bildes. Dies ist besonders bei Bildern interessant, die kaum Farbnuancen bzw. Graustufen enthalten. Hier kann ein Erhöhen des Kontrastes für einen detailreicheren Ausdruck sorgen. * Auch können Sie mit der Farbkorrektur Farben ausfiltern bzw. weglassen. Dies kann manchmal ganz interessante Effekte liefern. * Es gibt in der Praxis keine reinen Druckfarben (auch wenn dies manche Druckerhersteller von Ihren Druckfarben behaupten). Mit Unreinheit ist hier gemeint, daß z.B. die Farbe Cyan einen gewissen Prozentsatz Magenta enthält. Ähnliches gilt für Magenta, das einen Anteil Gelb enthält. Der Farbausgleich des Druckertreibers berücksichtigt diese Unreinheiten und korrigiert den Druck entsprechend. Die Farbkorrektur ist nur ein Teilaspekt beim Druck von Grafiken. Das Bild des Computers wird zum Druck erst in seine Farbkomponenten zerlegt. Diese können nun mittels der 16-stufigen Farbkorrektur korrigiert werden. Korrigiert werden müssen die Farben deshalb, weil Computer-Bildschirm und Drucker verschiedene Farbinformationen unterschiedlich darstellen. So kann auf dem Bildschirm ein helles Rot beim Ausdruck zu Dunkelrot werden. Auch kann der Drucker selbst Ursache eines Verlustes an Helligkeit und Kontrast sein. Bei den meisten Druckern überlappen sich zwei benachbarte Druckpunkte. Dadurch wird der Ausdruck dunkler und macht einen "`verwaschenen"' Eindruck. Der verwaschene Eindruck kommt daher, daß sich die zwei überschneidenden Punkte durchaus in der Farbe unterscheiden können. Um eine Farbkorrektur einer Farbkomponente vorzunehmen, gibt es verschiedene Methoden. So finden Sie in der rechten oberen Hälfte des Color Adjustments... -Fensters drei Regler, mit deren Hilfe Sie alle 16 Farbregler einer Farbkomponente global verändern können. Brightness: ----------- Der Helligkeitsregler (engl. brightness) verändert die allgemeine Helligkeit einer Farbkomponente. Wendet man die Helligkeitseinstellung auf alle Farbkomponenten an, wird das gesamte Bild aufgehellt. Die Abbildungslinie der Farbregler wird global nach oben oder unten verschoben. Dies finden Sie in Bild schemeadjust2 in der Mitte dargestellt. Beachten Sie, daß eine größere Anzahl an Farbreglern hier voll aufgehellt ist. Der globale Helligkeitsregler ist nicht ohne Nachteile. Beachten Sie, daß ein dunkler Eingabewert (links unten) aufgehellt wird und damit kein dunkler Farbton in dem Bild gedruckt werden kann. Beachten Sie auch, daß alle helleren Eingabewerte den selben Ausgabewert zugewiesen bekommen (Weiß). Dies bedeutet, daß alle Details mit den Intensitätswerten in diesem Abschnitt verloren gehen. Der Helligkeitsregler hat einen Wertebereich von -50 bis 50 mit 0 als neutralem Wert. Das Verschieben des Helligkeitsreglers auf einen positiven Wert verschiebt die Farbregler generell nach oben (die Farbkomponente wird heller), ein negativer Wert verstärkt die Farbkomponente des Bildes. Contrast: --------- Der Kontrastregler (engl. contrast) verändert den Kontrast einer Farbkomponente und, wenn auf alle Farbkomponenten angewandt, des gesamten Bildes. Bei der Kontrastveränderung wird die Steigung (Steilheit) der Abbildungslinie verändert. Sie wird um ihren Mittelpunkt gedreht. Im Extremfall wird die Farbtabelle flach, was bedeutet, daß alle Eingabewerte auf ein und den selben Ausgabewert abgebildet werden (kein Kontrast). Das andere Extrem entspricht einer Farbtabelle mit einer vertikalen Linie. Sie erhalten ein Bild mit genau zwei Intensitätswerten (maximaler Kontrast). Beachten Sie, daß eine Veränderung des Kontrastes meist einen Verlust von Details - genau wie bei der Helligkeitsveränderung - nach sich zieht. Der Kontrastregler hat einen Wertebereich von -50 bis 50 mit 0 als neutralem Wert. Das Verschieben des Kontrastreglers auf einen positiven Wert verdreht die Abbildungslinie um ihren Mittelpunkt im Uhrzeigersinn (in die Senkrechte) nach oben (die Farbkomponente wird kon ). Gamma-Funktion: --------------- Die Gamma-Funktion bzw. Korrektur ermöglicht es Ihnen, ein Bild ohne wesentlichen Datenverlust aufzuhellen. Dies geschieht mit Hilfe einer Kurve. Die Abbildungslinie wird dabei in eine Kurve verwandelt, deren Krümmung von der Gamma-Einstellung abhängt. Dabei wird kein Teil der Abbildungskurve bei den Extremwerten abgeschnitten. Die Gamma-Funktion beeinflußt auch den Kontrast des Bildes. Im dunkleren Teil der Farbkomponente wird der Kontrast erhöht und im helleren Teil der Farbkomponente erniedrigt. Der Gamma-Regler kann Werte von -50 bis 50 annehmen, wobei der Wert 0 keine Korrektur durchführt. Im allgemeinen kann gesagt werden, daß die Gamma-Funktion im Zusammenhang mit dem Helligkeitsregler sehr gute Ergebnisse liefert. Aufgrund der geringen Bildverfälschungen, bei gleichzeitiger Aufhellung der dunklen Bereiche des Bildes, können der Einsatz der Gamma-Funktion in den allermeisten Fällen zum Erfolg führen. Ein weiteres Argument für die Anwendung der Gamma-Funktion beim Drucken einer Bildschirmgrafik besteht darin, daß auch die Abbildungslinie eines Monitor nicht linear ist und sich sehr an die Abbildung eine Gamma-Funktion annähert. Set: ---- Set stellt die 16 Farbregler auf die mit den Schiebereglern Gamma, Brightness und Contrast eingestellten Werte. Die Schieberegler können danach auch einzeln nachjustiert bzw. verändert werden. Invert, Bright+/-, Default: --------------------------- Nicht nur Set verändert die Schieberegler global. Mit Invert werden alle 16 Farbregler invertiert. Die beiden Bright -Symbole erlauben es, die Helligkeit aller Regler um einen Schritt zu erhöhen bzw. zu erniedrigen. Default stellt die Farbregler auf die von Commodore normalerweise verwendete lineare Funktion. Die lineare Funktion ist real nichts anderes als eine abgeschaltete Farbraumkorrektur. Farbregler: ----------- In der Mitte des Fensters finden Sie 16 Farbregler, mit deren Hilfe Sie die Farbkorrektur präzise justieren können. Jeder Farbregler hat 256 Abstufungen (engl. level Level ), wobei ein hoher Wert hell und ein kleiner Wert dunkel (dunkel im Sinne von viel Farbe) für die Ausgabe bedeutet. Alle 16 Regler stellen eine Funktion dar, wobei der linke Regler für dunkle, der rechte für helle Einganswerte zuständig ist. Klicken Sie mit der Maus auf einen der Reglerknöpfe bzw. verändern Sie einen der Regler, dann finden Sie die genaue Einstellung des Reglers links im Fenster als Level angezeigt. Farbdrucker erzeugen Farbbilder durch das geschickte Mischen von 4 Farbenkomponenten. Bei diesen Farbkomponenten handelt es sich um Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz Die Bezeichnung der Farben entspricht der im Druckbereich üblichen. Die Bezeichnung unterscheidet sich manchmal von anderen Berufszweigen. . Alle 16 Farbregler gelten immer nur für eine Farbkomponente, die oben links in dem Color Color -Blättersymbol angezeigt wird. Wollen Sie z.B. ein Graustufen-Bild mit der Gamma-Funktion aufhellen, dann wählen Sie als Color einfach "B/W-Grey". Alle restlichen Color-Einstellung entsprechen den Farbkomponenten beim Farbausdruck. Stellen Sie dann den Gamma-Regler auf einen gewünschten positiven Wert, der der gewünschten Aufhellung entspricht. Mit dem Klicken auf Set werden die Farbregler entsprechend Ihres Gamma-Reglers eingestellt. Verlassen Sie das Fenster mit "Use", werden Ihre Einstellungen akzeptiert und benutzt. Zwar besitzen die Farbregler 256 Abstufungen, doch das heißt nicht unbedingt, daß Sie 256 Farbnuancen drucken können. Entscheidend für die Anzahl der druckbaren Farben ist die Anzahl der vom verwendeten Mischalgorithmus unterstützten Farbnuancen. Mit der Installation eines Canon Treibers wird auch automatisch ein Mischalgorithmus mit 64 Farbnuancen installiert. Mehr Informationen über Mischalgorithmen finden Sie in einem späteren Kapitel. Push: Pop : ----- Angenommen, Sie wollen alle Farbkomponenten eines Farbausdrucks mit der gleichen Gamma-Funktion aufhellen, dann können Sie wie bei dem Graustufen-Ausdruck verfahren. Beim Farbausdruck müssen Sie jedoch die Gamma-Funktion bei jeder Farbkomponente mittels "Set" einstellen. Dies ist einfach und schnell erledigt. Wenn Sie jedoch die Regler einzeln nachjustiert haben, dann artet es schnell in Arbeit aus, alle Farbkomponenten einzustellen. Hier hilft ein Zwischenspeicher weiter. Der Zwischenspeicher kann mit Hilfe der Symbole push und Pop benutzt werden. Mit "push" werden alle 16 Farbregler in dem Zwischenspeicher abgelegt und mit Pop wieder aufgerufen. Praktisch sieht der Vorgang so aus, daß Sie einmalig die Farbregler einstellen und mit "push" auf den Zwischenspeicher ablegen. Anschließend rufen Sie jede Farbkomponente auf, wobei Sie jedesmal mit "Pop" erneut Ihre Einstellung aus dem Zwischenspeicher aufrufen. Load: Save: ----- Da jeder Drucker und jedes Papier anders ist, müssen Sie für einen optimalen Ausdruck jedesmal eine besonders angepaßte Farbkorrektur vornehmen. Drucken Sie z.B. auf Folien und Papier, dann können Sie die Einstellungen der Farbkorrektur für beide Fälle abspeichern (Save) und bei Bedarf wieder einladen (Load). Es werden immer nur die Einstellung der aktuellen Farbkomponente abgespeichert und eingeladen. Comp M: Comp Y: ------- Die beiden Zahlen-Eingabefelder mit der Bezeichnung Comp. M und Comp. Y sind für den Farbausgleich (engl. ink compensation) gedacht. Druckfarben sind nie 100 % rein. Zum Beispiel enthält Magenta einen gewissen Anteil an gelber Farbe. Auch ist ein bestimmter Anteil an Magenta in Cyan enthalten. Mit Hilfe der Farbausgleich-Funktion des Treibers können Sie die Farbunreinheiten korrigieren. Comp. Y gibt den prozentualen Anteil an Gelb (engl. yellow) in Magenta an. Comp. M gibt den prozentualen Anteil an Magenta in Cyan an. Normalerweise liegen die Werte für Comp. M. im Bereich von 10 bis 40 Prozent und für Comp. Y im Bereich von 20 bis 50 Prozent. Mit einem Wert von 0 wird der Farbausgleich ausgeschaltet. Farbausgleich und Farbkorrektur schalten Sie durch Verwendung einer Druckdichte kleiner 3 aus. Mit Ausnahme des CanonBJ-EC Treibers sorgt auch eine andere Mischalgorithmus-Einstellung (engl. dithering) als "`Geordnet"' (engl. ordered) in dem Workbench Voreinstellungs-Editor für ein Aussschalten. Der Farbausgleich und Farbkorrektur funktioniert mit allen Anwendungen, die keinen eigenen Farbausgleich für den Druck besitzen. Bekannte Programme die einen eigenen Farbausgleich besitzen sind ADPros PrefPrinter-Saver, TruePrint, PageStream 2.x (nicht V3.x!) und das CanonStudio-Programm. Letzteres schaltet automatisch den Farbausgleich des Treibers aus. Use: ---- Mit "Use" verlassen Sie das "Color Adjustments..."-Fenster, wobei sämtliche Änderungen übernommen werden. Cancel: ------- Mit "Cancel" verlassen Sie das "Color Adjustments..."-Fenster, wobei sämtliche Änderungen verloren gehen. "Customize Dither...": ---------------------- Zuerst eine wichtige Information: Sämtliche Canon Treiber sind total "dumm", wenn Sie eine Druckdichte (engl. Density) kleiner 3 zum Ausdrucken wählen. Das heißt, die Treiber bietet keinerlei Grafikfunktionen, die über das übliche Maß der Workbench Treiber hinausgeht: keine Farbkorrektur, keine verbesserten Mischalgorithmen (engl. Dither) und kein Farbausgleich. Mit Ausnahme des CanonBJ-EC Treibers sorgt auch eine andere Mischalgorithmus-Einstellung (engl. dithering) als "`Geordnet"' (engl. ordered) in dem Workbench Voreinstellungs-Editor für eine plötzliche "Verdummung". Im Fall des CanonBJ-EC V6 (und neuer) Treibers wird die Mischalgorithmus-Einstellung von der in CanonBJ-ECPref bestimmt, solange Sie eine Dichte größer 2 benutzen. Wozu das ganze? Sie können durch Wahl der Dichte den Treiber z.B. schnell kompatibel mit Programmen machen, die über eigene Farbkorrektur und Mischalgorithmen verfügen (ADPro's PrefPrinter-Saver, TruePrint, PageStream 2.x (nicht V3.x) und das CanonStudio-Programm). Benutzen Sie hier einfach eine Dichte kleiner 3. Nebenbei: die aufgelisteten sind mir die einzig bekannten Programme, wo eine Dichte kleiner 3 normal benutzt werden sollte. Und jetzt weiter mit dem Kapitel: Hatten Sie bislang noch leicht Lachen, dann ist es jetzt vorbei. Ich verspreche, daß Sie ab jetzt nichts mehr zu Lachen haben. Die Drucker zur Wiedergabe von Graubildern oder Farbbildern arbeiten meist auf binärer Basis, d.h. es können nur dunkle Punkte in einer Farb- bzw. Helligkeitsstufe gedruckt werden. Die zweite Farb- bzw. Helligkeitsstufe ergibt sich durch die Grundfarbe des verwendeten Papiers. Bei Schwarzweiß-Geräten kann nur Schwarz gedruckt werden, bei Farbdruckern meist drei oder vier Farben, nämlich Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Das einfachste und nächstliegende Verfahren bei der Bildwiedergabe ist, daß man eine Helligkeitsschwelle optimal einstellt und auf diese Weise das zu druckende Bild als Binärbild ausgibt. Durch übereinanderdrucken der Farbkomponenten können mit dieser Methode auch einige wenige verschiedene Farben erzeugt werden. Diese Methode wird von dem Amiga als "`Schwarz / Weiß"' Farbgebung in den Voreinstellungs-Editoren unterstützt. Die Binarisierung ist für die Ausgabe von Grafiken geeignet, führt jedoch bei realistischen Bildern nicht zu einem befriedigenden Bildeindruck. Man versucht daher, durch verschiedene Verfahren eine Grauton- oder Farbpalette zu simulieren. Der Grundgedanke ist, daß man Grautöne oder Farbeindrücke erzeugen kann, wenn man Punkte in Grundfarben in verschiedener Dichte so eng nebeneinander druckt, daß sie vom Auge nicht mehr als diskrete Punkte aufgelöst werden können, zumindestens bei genügend großen Betrachtungsabstand. Bei einem häufig eingesetzten Verfahren ordnet man jedem Bildpunkt eine Matrix zu, die beispielsweise die Größe oder haben kann. Den verschiedenen zu realisierenden Helligkeitsstufen entsprechen nun verschiedene Punktdichten. Die für die Wiedergabe verwendeten Matrizen tragen den Namen Mischmatrizen (engl. dither matrix). Diese Matrizen enthalten als Elemente Schwellwerte. Nur wenn ein Bildpunkt den Schwellwert überschreitet druckt der Drucker einen Punkt. Durch das Mischen der Farben kann der Drucker eine große Anzahl an Farbnuancen erzeugen. Maßgeblich für die Anzahl ist neben der Qualität des Druckers auch die Größe der verwendeten Matrix für den Mischalgorithmus. Viele Drucker haben leider Probleme mit verlaufenden oder überdruckenden Farben, weshalb der Mischalgorithmus auch starke Auswirkung auf die oben beschriebene Farbkorrektur hat. Ändern Sie den Mischalgorithmus, ist es fast immer nötig, die Farbkorrektur anzupassen. Klicken Sie auf "Customize Dither..." , erscheint zuerst ein Fenster mit einer Liste von verschiedenen Mischalgorithmen. Sie können einen Mischalgorithmus anhand der Liste auswählen oder die aktiven Mischmatrizen editieren (siehe unten). ACHTUNG: die Mischalgorithmen für den Farb- und Graustufendruck werden getrennt ausgewählt. Benutzen Sie das oben links im Fenster vorhandene "COLOR" Symbol zum Wählen des Farbmodus für den Mischalgorithmus. EDIT DITHER Die Canon-Software erlaubt Ihnen das freie Definieren einer Matrix (engl. dither matrix). Die Software kommt mit mehreren bekannten Mischmatrizen. Diese finden Sie im Detail in einem extra Kapitel beschrieben. In diesem Unterkapitel wird nur der Umgang mit dem "Edit Dither"-Fenster beschrieben. Es kann nicht Aufgabe dieses Handbuchs sein, Ihnen die Prinzipien für den Entwurf von Mischmatrizen sein. Dies geht weit über die Möglichkeiten dieses Handbuchs hinaus. Wer mehr Informationen haben möchte, dem sei hiermit ein Buch wärmstens empfohlen (es ist sicherlich das Standardwerk für Mischalgorithmen), das keine größeren Mathematik-Kenntnisse voraussetzt: Robert Ulichney Digital Halftoning MIT Press ISBN 0-262-21009-6 Zum Editieren einer Mischmatrix wählen Sie "CUSTOM" aus der angezeigten Liste der Mischmethoden und das "Edit Dither..."-Symbol wird aufrufbar. Das "Edit Dither..."-Fenster ist dem des "Color Adjustments..."-Fensters sehr ähnlich. So finden Sie links die bekannten Symbole für das Speichern "Save" oder Laden "Load" einer Mischmatrix (engl. dither matrix). Geladen bzw. gespeichert wird nur die Matrix der mit Color aktivierten Farbkomponente. Push: Pop : ----- Angenommen, Sie wollen alle Farbkomponenten eines Farbausdrucks mit der Halftone-Matrix drucken, dann hilft ein Zwischenspeicher beim Einstellen der Matrix weiter. Der Zwischenspeicher kann mit Hilfe der Symbole "push" und "Pop" benutzt werden. Mit "push" wir die aktuelle Matrix in dem Zwischenspeicher abgelegt und mit "Pop" wieder aufgerufen. Praktisch sieht der Vorgang so aus, daß Sie einmalig die Matrix einladen bzw. eingeben und mit push auf den Zwischenspeicher ablegen. Anschließend rufen Sie jede Farbkomponente auf, wobei Sie jedesmal mit "Pop" erneut Ihre Einstellung aus dem Zwischenspeicher aufrufen. Das Wechseln zwischen den einzelnen Farbkomponenten erfolgt mit dem Color-Blättersymbol. Eine Mischmatrix muß nicht rechteckig sein. Die Matrix darf insgesamt bis zu 512 Elemente enthalten, wobei jede Spalte bzw. Zeile auf 64 Elemente beschränkt ist. Die aktuelle Anzahl der Elemente in einer Zeile (X) und Spalte (Y) finden Sie links im Fenster angezeigt. Die Anzahl selbst kann durch die zwei parallelen vertikalen Schieberegler in der Mitte festgelegt werden. Alle Matrizen der Farbkomponenten müssen von gleicher Größe sein. Die frei definierbaren Mischalgorithmen funktioniert mit allen Anwendungen, die keine eigenen Mischalgorithmen für den Druck besitzen. Bekannte Programme mit eigenen Mischalgorithmen sind ADPros PrefPrinter-Saver, TruePrint, PageStream 2.x (nicht V3.x) und das CanonStudio-Programm. Letzteres schaltet automatisch die Mischalgorithmen des Treibers aus. Am einfachsten ist es bei diesen Anwendungen, vor der Ausgabe eine Druckdichte von 1 oder 2 anzugeben. Mischalgorithmen ---------------- Bei der Canon-Disk werden bereits eine ganze Reihe von Mischalgorithmen mitgeliefert. Die Verfahren werden unten ausführlich beschrieben. Die Anzahl der gedruckten Farben und die Druckauflösung beim Farbdruck hängt dabei direkt von der verwendeten Matrix ab. In jedem Fall druckt eine größere Matrix eine größere Anzahl an Farbnuancen, jedoch auf Kosten der räumlichen Auflösung. Umgekehrt kann eine kleinere Matrix zwar weniger Farben wiedergeben, nähert sich aber dafür deutlicher der tatsächlichen Auflösung Ihres Druckers. Anders ausgedrückt, Sie müssen einen Kompromiß eingehen, zwischen einer hohen Anzahl von gedruckten Farben und einer hohen Auflösung des Ausdrucks. Wenn Sie einen Drucker mit einer bestimmten Auflösung besitzen, müssen Sie, wenn Sie mehr Farben drucken wollen, eine größere Matrix verwenden. Eine größere Matrix verringert allerdings wieder Ihre tatsächliche Druckauflösung. Wenn Sie z.B. auf Ihrem 360 dpi Drucker eine Matrix von Punkten verwenden, erhalten Sie eine tatsächliche Auflösung von nur dpi (in der Drucktechnik wird dieser Wert als Rasterweite bezeichnet und in der Regel in l/inch (Linien pro Inch) angegeben), können aber die volle Farbinformation (24 Bit) drucken. Beachten Sie, daß sich dies zu Ihrem Vorteil auswirkt, wenn Sie ein Bild stark vergrößert ausdrucken. Drucken Sie ein Bild stark vergrößert aus, haben Sie mehr Punkte mit denen Sie arbeiten können, was den Verlust an Auflösung verringert, wenn Sie mit einer großen Matrix arbeiten. Dazu kommt der Vorteil, mehr Farben (oder Farbabstufungen) reproduzieren zu können, weshalb Ihre gedruckten Bilder dann ausgesprochen gut aussehen werden. Desweiteren müssen Sie berücksichtigen, daß Sie bei den meisten Nadel- und auch Laserdruckern die tatsächliche Punktgröße nicht vernachlässigen können. So druckt z.B. ein 300 dpi Laserdrucker keine Punkte die genau 1/300 Inch groß sind. In Wirklichkeit sind diese Punkte deutlich größer. Dies führt bei einigen Mischalgorithmen, speziell dem Floyd-Steinberg- und den Ordered-Verfahren zu stark gesättigten bzw. dunklen Ausdrucken mit einem "`schmutzigen"' Eindruck. Bei anderen Mischalgorithmen, wie den beiden Halftone-Verfahren, tritt dieses Problem mit einfachen Druckern nicht auf. Wenn Sie mehr über Mischalgorithmen und digitale Graustufendarstellung lesen wollen, verweise ich Sie nochmals auf das bereits erwähnte Buch von Robert Ulichney. Mit Ausnahme der Floyd-, Jarvis-, Stucki und Blue Noise-Misch lassen sich alle unten aufgeführten Algorithmen mit den Canon-Treibern verwenden. Nähere Informationen zum Einstellen der Algorithmen für einen Canon-Treiber finden Sie in dem Abschnitt "Customize Dither...". Lassen Sie uns nun die einzelnen Mischalgorithmen besprechen. Custom (frei definierbar) Wenn dieser Mischalgorithmus ausgewählt ist, können Sie eine beliebige Matrix für das Ordered-Verfahren selbst eingeben oder einladen, indem Sie auf das Symbol Edit Dither klicken. Es erscheint ein Fenster, in welchem Sie entweder eine eigene Matrix eingeben oder eine bereits fertige Matrix einladen können. Diese Dateien können durch Druck auf das Load-Symbol eingeladen und aktiviert werden. Mehr Informationen über den Umgang mit dem "Edit Dither"-Fenster finden Sie auf in dem obigen Abschnitt "Customize Dither...". Die Anzahl der druckbaren Farben hängt meist direkt von der Größe der Matrix ab. Die unten beschriebenen Ordered-Matrizen werden in der Regel in verschiedenen Größen angeboten. Sie können die verschiedenen Mischalgorithmen anhand ihres Dateinamens voneinander unterscheiden. Z. B. bedeutet der Dateiname "`Halftone-A-4"': Halftone-Mischalgorithmus A mit 4 Abstufungen je Farbe, während "`Halftone-A-256"' für: Halftone- Mischalgorithmus A mit 256 Abstufungen je Farbkomponente steht. Halftone-A - Anzahl der Farben Halftone-B - Anzahl der Farben 10 Percent 20 Percent 50 Percent 80 Percent 90 Percent **** ******** ******** * *** **** ***** ** ***** ** *** **** ***** * ***** **** ******** ******** **** ******** ******** ** *** **** **** * ****** * ** *** **** **** * ***** * * **** ******** ******** Halftone ist der klassische Mischalgorithmus, der von den meisten Buchverlegern und von PostScript verwendet wird. Um die Erscheinung des Ausdrucks zu verbessern, ist die Matrix um 45 Grad gedreht. Bei Halftone-A wird die Matrix für jede der Grundfarben um den selben Punkt zentriert. Die einzelnen Farben werden sich also vollständig überdecken, was eine Menge weißes Papier durchscheinen läßt. Dies ist sinnvoll für Drucker, die nach dem Prinzip der Thermosublimation arbeiten oder Drucker, deren Plazierung der einzelnen Farbpunkte sehr genau ist und deren Farben sich gut mischen. Halftone-B auf der anderen Seite, versetzt die Matrizen der einzelnen Grundfarben etwas, so daß diese sich nicht überdecken. Dies ähnelt vom Konzept her dem traditionellen Offset-Druckverfahren. Halftone-B dürfte bessere Ergebnisse auf Druckern liefern, deren Farben sich nicht gut mischen oder die eine geringe Positionierungsgenauigkeit besitzen. Mit Halftone Mischalgorithmen lassen sich gute Ergebnisse erzielen. Sie kompensieren das oben beschriebene Problem mit der physikalischen Punktgröße. Probieren Sie beide Halftone-Arten aus, um erkennen zu können, welches für Ihre geplante Anwendung am besten geeignet ist. Wenn Sie Ihre Ausdrucke später kopieren wollen, erhalten Sie mit den Halftone-Matrizen gute Kopien. Das Einstellen des Mischalgorithmus Halftone-B unterscheidet sich ein wenig von dem der anderen Mischalgorithmen. Sie haben hierbei jeweils eine spezielle Matrix für jede Farbkomponente. Aus diesem Grund enthält jeder Dateiname für eine Matrix die Abkürzung für eine der Farben. Dabei steht C für Cyan, Y für Gelb (Yellow), M für Magenta und K für Schwarz oder Graustufen. Wenn Sie Halftone-B verwenden, müssen Sie außerdem die Helligkeit des schwarzen Farbanteils um 50% gegenüber den anderen Farbkomponenten erhöhen. Verwenden Sie das Symbol "`bright+"' in den CanonPref Voreinstellungs-Editoren, um die Helligkeit zu erhöhen. Halftone-B ist ein gutes Beispiel für den Zusammenhang zwischen Farbeinstellungen und Mischalgorithmus. Sie müssen bei der Einstellung Ihres Treibers beide Einstellungen berücksichtigen. PrtDevice-Halftone-16 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% * * * * * * * * * * * ** * **** * * ** ** ** *** **** **** **** * ** ** ** ** ** ** **** * * * * * * * ** **** **** **** PrtDevice-Ordered-16 10% 20% 30% 40% 50% 60% 70% 80% 90% * * * * * * * * * *** **** **** **** * * * * * * * * * ** * **** * * * * * * * * * * ** **** **** **** * * * * * * * * * **** Dies sind die Matrizen, die von den Amiga-Druckertreibern bei den Workbench-Einstellungen "`Halftone"' und "`Ordered"' verwendet werden. Ordered-A - Anzahl der Farben 10 Percent 20 Percent 50 Percent 80 Percent 90 Percent * * * * * * * * * * * * * * ****** * * * * ******** ******** * * * * * * * * * * *** *** *** *** * * * * ******** ******** * * * * * * * * * * * * ***** ** * * * * ******** ******** * * * * * * * * * *** *** *** *** * * * * ******** ******** Der Ordered-Mischalgorithmus erzeugt ein regelmäßig sich wiederholendes Muster, wie es oft beim Ausdruck von Computergrafiken zu sehen ist. Dieses Verfahren reagiert außerordentlich empfindlich auf eine Farbübersättingung aufgrund einer zu großen physikalischen Punktgröße. Sie werden mit Sicherheit gute Ausdrucke bei einer Ausgabe mit 180 dpi auf 360 dpi Druckern erhalten. Das Auftreten des eben erwähnten Problems erkennen Sie leicht an viel zu dunklen und übersättigten Ausdrucken, wenn Sie mit diesem Mischalgorithmus arbeiten. Ordered-B - Anzahl der Farben 10 Percent 20 Percent 50 Percent 80 Percent 90 Percent * ** ** ** ** ******** ******** ** ** ** ** ** ******** ******** ** ** ** ** ***** ** ** ** ** ** **** *** ** * ** ** ** ******** ******** ** ** ** ** ******** ******** ** ** ****** ****** ** ** ****** ****** Dieser Mischalgorithmus ist eine Mischung aus einem Verfahren fein verteilter Punkte (engl. dispersed) wie Ordered und einem Clustered-Verfahren (Häufungen von Punkten) wie Halftone. Dieser Mischalgorithmus ist speziell für hochauflösende Drucker mit einer zu großen Punktgröße gedacht. Wenn Sie zum Beispiel ein Bild mit 360*360dpi und dem Mischalgorithmus Ordered-Rect-B-64 drucken, sieht das Bild so aus, als sei es mit 180*180 dpi gedruckt worden. Worin besteht dann aber der Vorteil gegenüber dem direkten Druck in 180 dpi? Während Grafiken nur mit einer Auflösung von 180*180 dpi gedruckt werden, werden alle schwarzen Bereiche des Bildes (z.B. Schrift bei DTP) mit 360*360 dpi gedruckt. Lassen Sie sich nicht verwirren. Das gedruckte Bild wird immer noch besser sein als jedes Bild, das mit einer tatsächlichen Auflösung von 180 dpi gedruckt wurde. Hexagonal-Cluster- Anzahl der Farben 10 Prozent 50 Prozent 70 Prozent * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * Bei Hexagonal-Cluster handelt es sich um einen dem Halftone-Mischalgorithmus verwandte Methode. Der Vorteil von Hexagonal-Cluster liegt in seinem besseren Frequenz-Verhalten. Das Raster beim Ausdruck ist nicht so sichtbar wie beim herkömlichen Halftone. Der Mischalgorithmus ist besonders bei farbigen Flächen zu empfehlen. Spiral-Dot-Screen - Anzahl der Farben 10 Percent 20 Percent 50 Percent 80 Percent 90 Percent ******** ******** ****** ******** ******** * **** ****** ******** ******** *** **** ****** ******* ******** *** **** ****** ******* ******** * ****** ******* ******** ** ******* ******** ** Im grafischen Gewerbe stehen für spezielle Effekte eine Vielzahl von clustered Mischalgorithmen zur Verfügung, welche sich fast alle auch digital erzeugen lassen. Der Spiral-Dot- Mischalgorithmus ist einer von ihnen. Der Spiral-Dot-Mischalgorithmus ähnelt dem klassischen Halftone-Mischalgorithmus, wo dunkle Rechtecke immer größer werden, bis sie die Fläche ausfüllen. Spiral-Dot vermeidet jedoch die abwechselnden hellen Rechtecke von Halftone. Spiral-Dot sieht daher Halftone-A bei 0 Grad Drehung sehr ähnlich. Horizontal - Anzahl der Farben Vertical - Anzahl der Farben 10 Percent 20 Percent 50 Percent 80 Percent 90 Percent ******* ********* ***** ********* ********* **** ********* ********* ********* ******* ********* ********* ********* ********* ********* ********* ********* ********* ********* **** Hierbei handelt es sich um Linien-Mischalgorithmen mit unterschiedlicher Orientierung der Linien. Diese Mischalgorithmen werden ebenfalls im grafischen Gewerbe für spezielle Effekte eingesetzt und können leicht digital erzeugt werden. Die Linien-Verfahren leiden nicht stark unter zu großen physikalischen Druckpunkten, wie sie oft bei billigen Druckern auftreten. Hier haben die Error-Diffusions, Blue Noise und Ordered-Mischalgorithmen oft Probleme. Diese Mischalgorithmen eignen sich gut für sehr große Ausdrucke, bei denen man die einzelnen Druckpunkte nicht mehr sieht. Fwd-Brick- Anzahl der Farben Bck-Brick- Anzahl der Farben 10 Percent 20 Percent 50 Percent 80 Percent 90 Percent ** *** ***** ******* ******** * ** **** ****** * ****** * * *** * **** ** ***** ** ** ** *** *** **** *** * ** ** **** *** **** * *** * ***** ** ***** * ** **** ****** * ****** ** *** ***** ******* ******* Hierbei handelt es sich um Mischalgorithmen mit diagonal verlaufenden Kästchen. Diese Mischalgorithmen werden ebenfalls im grafischen Gewerbe für spezielle Effekte eingesetzt und können leicht digital erzeugt werden. Die Brick-Verfahren leiden nicht stark unter zu großen physikalischen Druckpunkten, wie sie oft bei billigen Druckern auftreten. Hier haben die Error-Diffusions, Blue Noise und Ordered-Mischalgorithmen oft Probleme. Die Brick-Mischalgorithmen eignen sich gut für sehr große Ausdrucke, bei denen man die einzelnen Druckpunkte nicht mehr sieht. Floyd Steinberg (ohne *-Bild :-( ) Floyd Steinberg (Serpentine) Dies ist ein sehr beliebter Error Diffusion-Mischalgorithmus, welcher von Floyd und Steinberg entwickelt wurde. Diese waren der Meinung, daß erst ein Filter mit wenigstens vier Elementen ein "`gutes"' Ergebnis liefern würde. Die Werte wurden so gewählt, daß halbwegs sichergestellt war, daß für ein mittleres Grau oder Farbton ein Schachbrett-Muster erzeugt wird. Dieser Mischalgorithmus bietet einen guten Kompromiß zwischen Geschwindigkeit und Qualität. Der Grund für die Beliebtheit dieses Mischalgorithmus ist leicht ersichtlich, die verschiedenen Farbschattierungen werden durch eine angenehme, gleichmäßige, strukturlose Verteilung von Punkten wiedergegeben. Allerdings besitzt dieses Verfahren auch einige sichtbare Nachteile: * Zusammenhängende Muster in vielen der Farbtonmischbereiche. Dies wird besonders deutlich beim Ausdruck eines grauen Farbverlaufs. * Eine gerichtete Hysterese basierend auf der Reihenfolge der Bearbeitung der Punkte bei der Erzeugung des Mischmusters. Dies wird besonders deutlich in sehr hellen und sehr dunklen Bereichen in Form von "Schlangen" im Ausdruck. Diese für die meisten Error-Diffusionsmethoden übliche Erscheinung kann teilweise durch die Verwendung eines Serpentinen-Raster vermieden werden. Sie finden daher auch alle Routinen im CanonBJ-EC Treiber und CanonStudio mit einer entsprechende Serpentine Version vor. * Grenzverhalten in der Nähe von Kanten oder Bereichsgrenzen. Jarvis, Judice und Ninke Jarvis, Judice und Ninke (Serpentine) 1976 entwickelten Jarvis, Judice und Ninke über einen Fehlerfilter mit 12 Elementen. Diese große Filtergröße kann einige der auffälligen Muster, die mit 4 Elementen beim Floyd Steinberg-Mischalgorithmus beobachtet werden können, beseitigen. Allerdings wird bei diesen Mischalgorithmen die gerichtete Hysterese in den sehr dunklen und sehr hellen Bereichen verstärkt und die Punkte häufen sich mehr in der Mitte von Bereichen mit Farbschattierungen. Desweiteren wird die Schärfe des Bildes stärker erhöht. Stucki Stucki (Serpentine) Der Stucki-Mischalgorithmus produziert eine ähnliche Ausgabe wie der Jarvis-Mischalgorithmus, möglicherweise werden Sie nur Unterschiede in der Schärfe feststellen. Blue-Noise 30% & 50% Blue-Noise 30% & 50% (Serpentine) Beim Testen verschiedener Kombinationen von Werten für eine Matrix mit vier Elemente stellte sich heraus, daß kein Filter besser war, als der berühmte Floyd Steinberg-Filter. Zwei Varianten dieses Grundfilters sind die Blue Noise-Filter, die bei CanonStudio mitgeliefert werden. Beide arbeiten mit einem schlangenartig verlaufenden Mischalgorithmus. Dieser dabei verwendete Algorithmus ist verantwortlich für die Unterdrückung der immer in eine Richtung verlaufenden störenden Muster. Der Schwellwert für das Rauschen (30% oder 50% weißes Rauschen) verwischt die verbliebenen störenden Punktmuster. Es ergibt sich ein gleichmäßiges Muster in alle Richtungen. Der Preis dafür ist eine zusätzliche, leichte, niederfrequente Störung. Der Blue Noise-Filter eignet sich besonders für das Drucken von hellen Farbtönen und schwachen Farben und beseitigt viele Schwächen der Floyd-Steinberg-Methode. Alle Error Diffusion-Mischalgorithmen, einschließlich des Algorithmus Blue Noise, erzeugen ausgezeichnete Resultate auf Farbdruckern mit relativ exakter Punktgröße und einer sehr hohen Positionierungsgenauigkeit. Falls Sie verwaschene Ausdrucke oder teilweise störende Muster erhalten, versuchen Sie es besser mit einem anderen Mischalgorithmus (z.B. dem frei definierbaren Mischalgorithmus Ordered-B oder einem der Halftone-Verfahren). Burkes Burkes (Serpentine) Dieser Mischalgorithmus stammt von dem für TerraVision arbeitende Daniel Burkes 1988. Das Ziel war ein Raster zu erreichen, das dem des Stucki-Mischalgorithmus gleicht, jedoch ohne dessen Geschwindigkeitsnachteile zu kopieren. Sierra 2 Sierra 2 (Serpentine) Sierra 3 Sierra 3 (Serpentine) 1989 veröffentlichte Frankie Sierra den Sierra3-Mischalgorithmus. Ein Jahr später folgte der Sierra2-Mischalgorithmus, von dem Sierra behauptet, daß er dem von Floyd und Steinberg bei gleicher Geschwindigeit überlegen sei. Die Zahlen am Ende der Namen beziehen sich auf die von dem Mischalgorithmus verwendeten Filterzeilen. Mit einer größeren Anzahl sinkt die Druckgeschwindigkeit. BJ-FontShop ----------- Wie schon auf Seite startup beschrieben, verfügt auch das Canon BJ-FontShop-Programm über eine einfache Bedieneroberfläche mit den gleichen Start-Optionen. BJ-FontShop ist für alle BJ- und BJC-Drucker, mit Ausnahme der BJC 800, BJC 820, BJC880, BJ300-, BJ330- und BJ130- Drucker, geeignet. Voraussetzung für die Benutzung ist ein korrektes Einstellen der Druckerschalter. Nach dem Start von FontShop gelangen Sie in das Hauptfenster des Programms. Mit dem "Select a font..."-Symbol können Sie den Fontrequester des Systems aufrufen. In dem Fontrequester können Sie einen beliebigen Amiga Zeichensatz für den Drucker auswählen. Der Drucker kann Zeichensätze bis zu einer Höhe von 48 Punkten verstehen. Sie können in dem Fontrequester auch einen größeren Zeichensatz wählen, doch dann würden nur die oberen 48 Punkte des Zeichensatzes von dem Drucker gedruckt. Wollen Sie nur die Großbuchstaben eines Zeichensatzes verwenden, kann es durchaus legitim sein, einen größeren Zeichensatz zu wählen. Entscheidend ist in diesem Fall nur, daß die Basislinie nicht größer 48 ist. "T" Buchstabe nächstes "T"... ---------------- --------- \ | ---------- | | ---- | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | \ | | | | / Size (Höhe) | | | | | | | | | | Basislinie-> |- - - - - - -| | | | | | | | | | | | | | | | | | | ---------------- --- / \_____ _______/ ^ \/ | Width (Breite) ------ InterSpace (Zwischenraum) In dem obigen Diagram sehen Sie zwei Buchstaben (zwei T) und die entsprechenden Bezeichnungen für Breite, Höhe, Zwischenraum und Basislinie, wie Sie sie in dem FontShop-Programm wiederfinden. Haben Sie einen Zeichensatz erfolgreich ausgewählt, klicken Sie auf das "Download"-Symbol im Hauptfenster. Der gewählte Zeichensatz wird dann beim nächsten Ausdruck verwendet. ACHTUNG: denken Sie bitte daran, daß die Schalter des Druckers (DIP-Switches) richtig eingestellt sein müssen, damit der Zeichensatz von dem Drucker gespeichert werden kann. Mehr Informationen hierzu finden Sie in dem Kapitel "Installation". Nach der kurzen Einführung finden Sie jetzt eine Beschreibung der einzelnen Symbole und Eingabefelder von FontShop. Die meisten Symbole sind nur für erfahrene Benutzer verständlich und nützlich. FontShop stellt für Sie die Symbole meist nach der Wahl eines neuen Zeichensatzes automatisch auf die normal richtigen Werte, so daß Sie sich nicht weitere darum kümmern müssen. Fonts: Dieses Text-Anzeigesymbol zeigt Ihnen den Namen des selektierten Zeichensatzes (engl. Font). CPI: Dieses Text-Anzeigesymbol zeigt Ihnen die Anzahl die Breite des Download-Zeichensatzes in Buchstaben pro Inch (Characters Pro Inch, 1 Inch = 2,54 cm). Die Breite hängt von dem selektierten Zeichensatz, Width, Interspace und Font Mode (Proportional oder Mono Spaced) ab. "Select a font...": Mit diesem Symbol können Sie den Fontrequester des Systems aufrufen. In dem Fontrequester können Sie einen belibigen Amiga-Zeichensatz mit verschiedenen Attributen (Underlined, Italics, Bold, Invers) auswählen. Der Drucker kann Zeichensätze bis zu einer Höhe von 48 Punkten verstehen. Sie können in dem Fontrequester auch einen größeren Zeichensatz wählen, doch dann würden nur die oberen 48 Punkte des Zeichensatzes von dem Drucker gedruckt. Wollen Sie nur die Großbuchstaben eines Zeichensatzes verwenden, kann es durchaus legitim sein, einen größeren Zeichensatz zu wählen. Entscheidend ist in diesem Fall nur, daß die Basislinie nicht größer 48 ist. Viele Zeichensätze für den Amiga finden Sie auf diversen Public-Domain Disketten. Auch gibt es viele kommerzielle Zeichensätze. Hier empfehlen sich besonders die skalierbaren Intellifonts von Agfa aufgrund Ihrer hohen Qualität und reichhaltigen Auswahl an Standardschriften. Auch können Sie die Intellifonts auf eine beliebige Größe skalieren. Mehr Informationen zu den Intellifonts finden Sie in Ihrem Amiga Systemhandbuch oder Fragen Sie an bei: Intellifont Scaleable Typefaces Agfa Corporation 90 Industrial Way Wilmington, MA 01887 USA Tel: ++1 (508) 658-5600 ext. 2311 Wollen Sie vorhandene Zeichensätze verändern oder neu erstellen, so gibt es auf dem Amiga verschiedene Editierprogramm für Zeichensätze. Diese sind teils frei, teils kommerziell erhältlich. Fragen Sie Ihren Händler! -->To: Mit diesem Blättersymbol können Sie bestimmen, wohin das Download-Font gespeichert wird. Bei "Prefs (Use)" wird der Download-Zeichensatz direkt in das ENV:-Verzeichnis als "CanonFontDat" Environment-Variable gespeichert. Der Zeichensatz wird dann bis zum nächsten Neustart des Rechners von dem Druckertreiber benutzt. Wollen Sie den Zeichensatz dauerhaft, daß heißt auch nach einem Neustart, benutzen, müssen Sie "Prefs (Save)" einstellen. In diesem Fall wird der Zeichensatz auch nach einem Neustart weiter verwendet. Sie können den Zeichensatz auch in eine beliebige Datei mit "File" speichern. Die Datei kann dann später leicht und schnell installiert werden (einfach nach Env:CanonFontDat kopieren). Dadurch habe Sie die Möglichkeit, Zeichensätze im voraus zu generieren und Sie auch auf einem System unter Workbench 1.3 weiter zu verwenden. Space Mode: Mit diesem Blättersymbol können Sie einstelen, ob der Download-Zeichensatz aus Buchstaben mit gleicher (Mono Spaced) oder individueller (Proportional) Breite besteht. Bei Mono Space können Sie die Breite in dem "Char Width"-Eingabefeld angeben. Nach jeder Wahl eines Zeichensatzes wird automatisch "Char Width" auf die richtige Breite für den gewählte Schrift gesetzt. Bei "Proportional" haben Sie die Möglichkeit, bei jedem Buchstaben eine Anzahl von Punkten anzugeben, um die jeder Buchstabe verbreitert wird ("Interspace"). Char Width: Wollen Sie einen "Mono Space"-Zeichensatz generieren, können Sie in diesem Eingabefeld die Breite der Buchstaben in Punkten angeben. Nach jeder Wahl eines Zeichensatzes wird automatisch "Char Width" auf die richtige Breite für den gewählte Schrift gesetzt. InterSpace: Wollen Sie einen "Proportional"-Zeichensatz generieren, haben Sie die Möglichkeit, bei jedem Buchstaben eine Anzahl von Punkten anzugeben, um die jeder Buchstabe verbreitert wird ("Interspace"). Baseline: In Baseline kann der Abstand zwischen dem oberen Rand und der Basislinie des Buchstabens angegeben werden. Nach jeder Wahl eines neuen Zeichensatzes wird Baseline automatisch auf den normal richtigen Wert für die gewählte Schrift gesetzt. Download: Klicken Sie auf Download, wird der Download-Zeichensatz generiert und abgespeichert. Bitte haben Sie Geduld, denn das Erzeugen kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Quit: Mit "Quit" verlaßen Sie das FontShop-Programm. Noch einige wichtige FontShop-Informationen zum Schluß: FontShop unterstützt sämtliche Umlaute. Leider kann es gerade bei kleinen proportionalen Zeichensätzen zu Störungen bei der Positionierung kommen. Ursache hierfür ist, daß einige Umlaute durch Zusammenfügen von zwei normalen Buchstaben erzeugt werden. Z.B. wird ø aus o + / erzeugt. Bei kleinen Zeichensätzen kann es aber leicht passieren, daß beim Drucken aus dem ø ein o/ wird. Als evtl. Abhilfe bleibt hier nur die Möglichkeit, einen Mono-Spaced Zeichensatz zu benutzen. Der Amiga hat einen großen Zeichensatz mit vielen verschiedenen Buchstaben. Leider hat der BJ nicht genug Speicher für all diese Zeichen. Auch unterstützt er viele der Amiga-Zeichen nicht. FontShop versucht daher nur "normale" Buchstaben und Umlaute zu generieren und läßt manche der meist unnötigen Sonderzeichen im Download-Zeichensatz weg. Bei Verwendung von FontShop sollte Ihre Anwendung kein Gebrauch von diesen Sonderzeichen machen. FontShop geht davon aus, daß Sie über einen normalen BJ10 mit 32KB Speicher verfügen. Sollten Sie einen besonders großen Zeichensatz downloaden, kann es schnell zu Speichermangel kommen. FontShop warnt Sie bei der Generierung eines derart großen Zeichensatzes vor dem möglichen Speichermangel Ihres Druckers. Sie können den Zeichensatz trotz Warnung verwenden, doch einige Zeichen sind höchstwahrscheinlich nicht mehr im Drucker verfügbar. Fehlender Speicher macht sich besonders schnell bei fehlenden Umlauten (ü) bemerkbar. Sollten Umlaute trotz genug Druckerspeichers fehlen, kontrollieren Sie Ihr Amiga-Zeichensatz auf Umlaute. Leider haben amerikanische Autoren oft keinerlei Ahnung von Umlauten, so daß in den entworfenen Zeichensätzen einfach keine Umlaute vorhanden sind. Fehler und Probleme ------------------- Gerade wer sich mit Druckern und Computern beschäftigt, kann ein Lied davon singen: Elektronik ist das, was nicht funktioniert. Ursache für die vielen Fehler mit Druckern sind die vielen Möglichkeiten, einen Fehler zu machen. Kommt erschwerend hinzu, daß viele Drucker meist kaum ausreichende Dokumentation besitzen. Die in diesem Kapitel aufgeführten Fehler sind Ursache vieler Probleme, die binnen der letzten zwei Jahre bei den Hotlines der Firma Canon und dem Autoren gesammelt wurden. Sollte sich Ihr Problem nicht auf einfache Weise lösen lassen, dann finden Sie auf der CanonDisk ein Programm mit dem Namen "Report". Report wurde speziell für den Fall entwickelt, daß Sie sich an jemanden zwecks Hilfe wenden müssen. Report analysiert alle wichtigen Systemeinstellungen und speichert diese auf einer Diskette ab. Die Daten sind Voraussetzung zur Suche eines möglichen Problems. Starten Sie "Report" und geben Sie eine zuvor frisch formatierte Diskette in dem erscheinenden Requester an. Report speichert alle Ihre Drucker Einstellungen auf dieser Leerdiskette ab, damit Sie diese an den Autoren bzw. Canon schicken können. OHNE EINE "REPORT" DISKETTE IST ES MEISTENS UNMÖGLICH EIN PROBLEM ZU BESEITIGEN. Bitte legen Sie möglichst viele weitere Informationen in sauberer Form bei (Probeausdrucke mit genauer Beschreibung,...). Weiter können Sie die gedruckten Dateien und Bilder auf der Diskette ablegen. Je ausführlicher und genauer Sie Ihr Problem beschreiben, um so wahrscheinlicher ist es, Hilfe zu erwarten. In der Vergangenheit konnten ca. 70 Prozent aller Fehlermeldungen nicht nachvollzogen werden, da die Briefe auch nicht eine Spur von Informationen enthielten. Bitte also nicht Briefe ohne Rückadresse, Telefonnummer und dem üblichen Satz "Es geht nicht, bitte Fehler beseitigen. XYZ" schicken. Sparen Sie sich bei sowas lieber gleich das Porto. Ach was solls... liest eh keiner... Falscher Ausdruck von Personal Paint? Zumindest die Version 6.4 von Personal Paint hat leider einen Fehler, der dafür sorgt, daß die falsche Seitengröße beim Ausdruck benutzt wird. Die in Personal Paint gemachte Paper Size Einstellung entspricht nicht der Anzeige. Als Resultat kann es zu falschen Ausdrucken kommen. Z.B. mit abgeschnittenen oder doppelten Bildern im Ausdruck. Abhilfe: 1. Man kann z.B. zum Drucken die registrierte Version von CanonStudio benutzen. Dies ist sowieso die Beste Methode zum Drucken. Personal Paint bietet eine direkte Schnittstelle zum CanonStudio bzw. Studio Programm. Sämtliche Einstellungen usw. erfolgen dann in CanonStudio. Auch erfolgt der Druck hier im Hintergrund. Sie können also gleich weiterzeichnen. 2. Eine andere mögliche Lösung: versuchen Sie einfach alle Papiergrößeneinstellungen in Personal Paint aus. Es wird scheinbar eine Papiergröße gewählt wird, jedoch nicht die angezeigte. Versuchen Sie einfach alle Papiergrößen in Personal Paint aus, bis Sie die gewünschte finden. Falsche oder zufällige Buchstaben am Anfang mancher Seiten? Hier gibt es folgende Möglichkeiten (Auflistung nach Wahrscheinlichkeit): - Bitte prüfen Sie Ihr Druckerkabel. Es sollte möglichst kurz sein und von hoher Qualität. Vermeiden Sie mechanische Umschaltboxen oder elektronische minderer Qualität. - Haben Sie einen BJC 210, 240, 250, 4100, 4200 4300, 4550 oder 4650: Bitte stellen Sie Ihre Druckeremulation richtig mit dem SetupBJL Programm ein. - Schalten Sie Ihren Drucker auf die richtige Emulation des Treibers. Um sicher zu gehen, vermeiden Sie, falls möglich, angebotene "Auto" Emulationen neuerer Canon Druckern. Leerzeilen beim Grafikdruck Sollte Ihr Grafikausdruck ungewollte Leerzeilen enthalten, dann kontrollieren Sie bitte Ihre Schalter am Drucker, die Preferences Voreinstellungen und die Einstellungen des benutzten Programms. Stellen Sie auch sicher, daß Ihr Computer genug Speicher zum Drucken eines Bildes hat. Gerade Benutzern von Art Department kann es schnell passieren, daß nicht genug Speicher mehr vorhanden ist. In diesem Fall sollten Sie den Speicherbedarf von Art Department mit MAXMEM einschränken. Der Treiber selbst braucht ca. 100 KB freien Speicher zum Drucken von Grafik! Zu diesem Speicher muß dann noch der für die eigentliche Applikation hinzugerechnet werden. Fehlende Textzeilen? Bei dem Druck von Text mit Canon BJ und BJC Druckern auf DIN A4 kann es zu fehlenden Textzeilen im Ausdruck kommen. Ursache des Problems ist, daß zwar der Schalter für die Papierlänge richtigerweise am Drucker auf 12 Inch gestellt wird, das DIN A4-Papierformat aber nur ca. 11,7 Inch hoch ist. Als Resultat kann es bei Canon Druckern vorkommen, daß 6-9 Zeilen Text einfach nicht gedruckt werden. Das Problem läßt sich einfach vermeiden, indem man eine Papierlänge im Printer-Programm der Workbench definiert und im CanonBJ5-230Pref- bzw. CanonBJ300Pref-Editor Enable Form einschaltet. Enable Form muß eingeschaltet werden, damit die in Printer eingestellte Papierlänge auch aktiv wird. Bei der Wahl einer richtigen Papierlänge druckt der Drucker alle Textzeilen richtig aus. Doppeldruck & Leerdruck bei Grafiken Ist bei Druckern eine falsche Grafik-Emulation eingestellt, kommt es schnell zu Leerzeilen und zu doppelt gedruckten Zeilen. In diesem Fall hilft nur das Handbuch Ihres Druckers weiter. Sollten Sie Probleme bei dem Auffinden von Emulation und Auflösung haben, dann hilft oft ein Anruf bei dem Hersteller weiter. Canon unterhält in fast jedem Land eine Hotline für solche Benutzerprobleme. Kontrollieren Sie auch vorher die Schalter an Ihrem Drucker. Bitte beachten Sie auch den Punkt "Leerseiten" weiter unten. Par: & Prt: gleichzeitig? Bitte geben Sie niemals Zeichen über den Druckertreiber (Prt:) und die Schnittstelle (Par: bzw. Ser:) gleichzeitig an den Drucker aus. Dieses ist sicher ein schlechter Stil und dürfte bei zukünftigen Erweiterungen des Druckertreibers zu Problemen führen. Auch kann jeder Drucker vollständig über die Amiga-Sequenzen gesteuert werden und Sie bleiben damit kompatibel zu anderen Druckern bzw. Treibern! Vermeiden Sie also bitte bei eigenen Programmen die direkte Ansteuerung des Druckers. Nochmals: dies ist nicht notwendig und es ist ein schlechter Stil! Kein Ausdruck? Jeder Versuch, vom Amiga aus zu drucken, endet mit einer sofortigen Fehlermeldung? In diesem Fall kontrollieren Sie, ob Sie in Preferences (Printer unter Workbench 2 & 3) den richtigen Treiber selektiert haben! Fehler unter Kickstart 2 & 3 Der Drucker funktioniert nicht unter Kickstart 2, während Kickstart 1.3 funktioniert? In diesem Fall gibt es zwei entscheidende Möglichkeiten: einerseits kann Ihrer Druckerkabel nicht vollständig verkabelt sein (Kickstart 2 fragt mehr Signale an der Druckerschnittstelle ab!). Dies ist leider oft gerade bei sehr billigen Kabeln der Fall. Andererseits kann Ihr CIA-Portbaustein (8520) teilweise defekt sein. Hier hilft dann leider nur Ihr Händler weiter. Halb bedruckte Seiten Schon bedruckte Seiten werden von dem Drucker vorzeitig ausgeworfen? Kontrollieren Sie Ihre Paper Type -Einstellung in Preferences! Beachten Sie bitte auch, daß jeder gesendete aRIN - und aRIS -Befehl eine schon bedruckte Seite ausgeben kann (hängt von der Drucker-Konfiguration ab). Leerseiten * Gibt Ihr Drucker oft Leerseiten aus? Bitte beachten Sie, daß die Canon Treiber mit den meisten Anwendungen getestet wurden und keinerlei Leerseiten bei korrektor Einstellung liefern sollten. Hier ein paar mögliche Ursachen: * Leider gibt es einige Anwendungen, die vor einer Grafik dem Drucker ein paar Leerzeilen schicken. Dies kann im Fall der Extended Emulation dazu führen, daß Sie vor dem Ausdruck der Grafik eine Leerseite bekommen. Ein Programm, daß Probleme verursacht ist Personal Paint 6.4 (andere Versionen des Programms scheinen problemlos zu funktionieren). Auch kann bei einigen DPaint Versionen bei Angabe von LF's eben gleicher Ergebnis erzielt werden. In diesem Fall setzen Sie bitte einfach LF auf 0 oder schalten Sie auf Epson Emulation. Nochmals: es gibt bislang keinen bekannten Fall, weshalb in der Epson oder BJ Emulation Leerseiten von den Canon Druckertreibern ausgeworfen werden. Haben Sie also ein Leerseitenproblem in der Epson/BJ Emulation, dann sollten Sie nicht nach einem Fehler im Treiber suchen. Höchstwahrscheinlich haben Sie nur die Papiergrößen bzw. Ränder in der Anwendung und den Voreinstellern falsch eingestellt. Printer trouble... Wer kennt sie nicht, diese nervende Meldung, die genau dann auftritt, wenn Sie mehrere Seiten unbeaufsichtigt drucken lassen wollen. Ursache dieser Systemmeldung ist, daß der Druckertreiber mehr als 30 Sekunden lang keine Daten an den Drucker schicken konnte, was aber im Falle eines Seitenwechsels schnell passieren kann. Klickt man dann "`Weiter"' (engl. Resume) an, wird der Ausdruck problemlos fortgeführt, doch nerven und aufhalten tut diese Meldung schon. In diesem Fall lohnt es sich, mal in die Beschreibung von CanonTime bzw. Timeout reinzuschauen. Erhöhen Sie den Wert leicht und die Systemmeldungen verschwinden. Seitenvorschub fehlt Nach dem Ausdruck wird die Papierseite nicht von dem Drucker ausgeworfen? In diesem Fall stellen Sie bitte in Preferences ("`Printer"' unter Workbench 2, 3, 3.1) "`Single"' (Einzelblatt) als Papiertyp ein. Ausdruck kleiner unter KS 2 Ein Grafik-Ausdruck unter Workbench 1.3 entspricht nicht dem Ausdruck unter Workbench 2 bzw. 3? Haben Sie unter Workbench 1.3 LETTER als Papiergröße benutzt, dann müssen Sie diese auch unter Workbench 2 weiterbenutzen, um den gleichen Grafikausdruck zu erhalten. DIN A4 unter Workbench 2 ist etwas schmaler und höher als LETTER! Treiber verändern Einige Public-Domain-Programme erlauben es Ihnen, interne Einstellungen an Druckertreibern vorzunehmen. Benutzen Sie derartige Programme nicht mit den Canon-Treibern, da sie meistens nicht funktionieren und im schlimmsten Falle Ihren Rechner zum Absturz bringen (lt. Murphy: genau dann, wenn Sie es nicht erwarten!) Farbkorrektur funktioniert nicht Es sei hiermit zum letzten mal erwähnt: Farbkorrektur, Farbausgleich und Mischalgorithmus funktionieren nur, wenn Sie die in Tabelle superprefs auf Seite superprefs aufgelisteten Voraussetzungen erfüllen. Erfüllen Sie diese nicht, erhalten Sie die von normalen Workbench-Treibern üblichen Ausdrucke, die meist zu dunkel und verwaschen wirken. Wilder Ausdruck? Falls Sie einfach nur wirre Zeichen anstatt Text oder Grafik auf dem Papier erhalten, überprüfen Sie bitte Ihr Druckerkabel. Das Druckerkabel sollte nicht länger als 1,5 Meter sein und von hochwertiger Qualität sein (das heißt nicht gleich teuer). Es kommt oft vor, daß ein Ausdruck auf BJ-Druckern nicht richtig ist, weil die Daten wegen einem schlechten Kabel verfälscht werden. Es können die merkwürdigsten Probleme auftauchen. So sind Fälle bekannt, in denen der Amiga zwar Text, jedoch keine Grafik druckte. CanonPref und FontShop startet nicht? Können Sie FontShop und CanonPref nicht starten? In diesem Fall kontrollieren Sie, ob Sie wirklich mindestens Kickstart Version 2.04 (37.175) und WorkBench 2.04 benutzen! Haben Sie auch genug Speicher? Bedruckbare Seitengröße stimmt nicht Der BJC800-Drucker ist ein Seitendrucker. Aus diesem Grund muß eine Papiergröße immer richtig eingestellt werden oder es gibt leicht scheinbar unbedruckbare Flächen. Die Einstellung kann einerseits automatisch vom Treiber erfolgen, oder von Hand mit Custom Res oder Paper Type und Paper Length . Damit der CanonBJ-EC-Treiber automatisch die Seitenlänge einstellt, muß die Paperlänge in den Voreinstellungs-Editoren der Workbench auf 250 Zeilen eingestellt werden. Dies veranlaßt den CanonBJ-EC-Treiber automatisch in der Epson-Emulation die Seitenlänge einzustellen. Im CanonBJ -Modus stellt der Treiber automatisch die richtige Papiergröße ein. Glossar ------- Bidirektionaler Druck: Falls die Druckdaten zeilenweise in mehreren Durchgängen gedruckt werden, bewegt sich der Druckkopf im bidirektionalen Modus pro Druckdurchgang abwechselnd von links nach rechts und umgekehrt. Beim Unidirektionaldruck-Betrieb dagegen wird nur in einer Richtung gedruckt. Bit: Kleinstmögliche Dateneinheit. Ein Bit kann nur den Wert 1 oder 0 annehmen. Byte: Ein Byte besteht aus 8 Bit, mit denen ein Wert zwischen 0 und 255 dargestellt werden kann. Centronics: Centronics ist ein großer Druckerhersteller, dessen Schnittstelle Drucker Computer zum Standard wurde. dpi: Steht für Anzahl der Druckpunkte pro Inch (1 Inch 2,54 Zentimeter; engl. Dots Per Inch ). Driver: Siehe Druckertreiber (engl. printer driver). Druckertreiber: Ein Druckertreiber wandelt die auf Ihrem Computer vorhandenen Texte und Grafiken in die für einen spezifischen Drucker verständlichen Befehle zur Ausgabe. Der Druckertreiber stellt eine Verbindung zwischen Ihrem Anwendungsprogramm und dem Drucker her. Emulation: Unter einer Druckeremulation versteht man die Sprache eines Druckers. Der Druckertreiber Ihres Computers sendet Befehle in dieser Sprache an den Drucker. Escape-Sequenz: Eine Steuerzeichenfolge, die mit einem ESCAPE (ESC)-Zeichen beginnt, und damit den Drucker anweist, die dahinter folgenden Zeichen nicht als Druckdaten, sondern als Befehle zur Druckersteuerung zu interpretieren. ENV: ENVARC: Das Betriebssystem des Amigas speichert üblicherweise seine Voreinstellungen bzw. Umgebungsvariablen für die Drucker-Schnittstelle in einer Schublade mit dem Namen ENV: . Die Canon-Treiber entsprechen dieser Vorgehensweise. ENVARC: speichert die Variablen, die auch nach einem Neustart des Systems vorhanden sein sollen. Environment-Variablen: Der Amiga speichert seine Voreinstellungen in Form von Umgebungsvariablen (engl. environment vars) in der "`ENV:"'-Schublade. Preferences: Die Programme zum Steuern der Voreinstellungen (engl. preferences) des Amigas finden Sie in der Schublade SYS:Prefs . Die Voreinstellungen werden in Form von Dateien in der ENV: - bzw. ENVARC: -Schublade gespeichert. Umgebungsvariablen: Siehe Environment-Variablen. Unidirektionaler Druck: Falls die Druckdaten zeilenweise in mehreren Durchgängen gedruckt werden, bewegt sich der Druckkopf im bidirektionalen Modus pro Druckdurchgang abwechselnd von links nach rechts und umgekehrt. Beim Unidirektionaldruck-Betrieb dagegen wird nur in einer Richtung gedruckt.