@database deutsch/FD/MakeCD.guide

@Master deutsch/FD/MakeCD.texi

@Width 72


This is the AmigaGuide® file deutsch/FD/MakeCD.guide, produced by Makeinfo-1.64 from 
the input file deutsch/FD/MakeCD.texi.


@Node Main "deutsch/FD/MakeCD.guide"

            **********************************************

                                MakeCD

                       Version 2.3 (11-05-1997)

                      Deutsches Benutzer-Handbuch

            **********************************************

@{B}CRACK WARNUNG: wir haben einige "100 % cracked" Versionen von
MakeCD erhalten, die sich aber gar nicht wie voll registrierte
Versionen verhalten haben. Stattdessen gaben sie vor zu funktionieren,
aber das Resultat entsprach überhaupt nicht den Erwartungen, die diese
Version geweckt hat. Bitte verwenden Sie diese Cracks nicht und machen
Sie uns auch nicht dafür verantwortlich. Holen Sie sich stattdessen die
kaum eingeschränkte Version von der MakeCD Homepage:
http://www.uni-karlsruhe.de/~un60/MakeCD.html

Wenn sich aufgrund von zukünftigen, eventuell funktionierenden
gecrackten Versionen von MakeCD kaum noch jemand registrieren läßt,
werden wir die Weiterentwicklung von MakeCD einstellen, da sie uns
neben sehr viel Zeit auch noch jede Menge Rohlinge kostet und wir nicht
auch noch draufzahlen möchten. WIR benötigen KEINE neuen Treiber und
neue Features für MakeCD -- das schließt auch DAO ein!

REGISTRIERTE BENUTZER: Bitte verwenden Sie in Ihrem eigenen Interesse
auf gar keinen Fall gecrackte/veränderte Versionen von MakeCD, sondern
besorgen Sie sich immer unveränderte Versionen und schalten Sie diese
mit Hilfe Ihrer Registriernummer frei.  @{UB}

Sie können die wichtigsten Programmteile dieser MakeCD-Zusammenstellung
auf Änderungen von einem Virus/Cracker hin überprüfen lassen. Dazu
müssen Sie lediglich auf den folgenden Knopf klicken. Beachten Sie aber
bitte, daß der Virus/Cracker unsere `CRCList-binaries' verändert haben
könnte, so daß der folgende Test erfolgreich ist, @{B}obwohl@{UB} jemand in den
Binaries herumgepfuscht hat. Im vollständig sicher zu sein, müssen Sie
die PGP-Signatur von `CRCList-binaries' überprüfen. Den passenden PGP
public key können Sie auf unserer Homepage finden.

                    >>> @{"TESTE" SYSTEM "Run Execute //briktest-from-doc"} MakeCD Binaries! <<<

Bitte beachten Sie, daß Sie für diesen Test dieses Dokument von der
Workbench aus gestartet haben müssen. Sonst könnte es passieren, daß
nicht alle Dateien gefunden werden und der Test nicht funktioniert.

=====================================================================

Lange hat's gedauert, aber jetzt ist diese Anleitung praktisch komplett.
Da uns aber die Zeit gefehlt hat, um nach Fehlern zu suchen, bezeichnen
wir sie vorerst lieber noch als BETA. Bugreports und Anregungen sind
willkommen!


 @{" Rechtliches " Link "MLEGL"}       @{B}Registrierung@{UB} von MakeCD, Copyright usw.

 @{" Besonderheiten " Link "MFEAT"}    Besonderheiten von MakeCD
 @{" Hardware " Link "MHARD"}          Unterstützte CD-Brenner und CD-ROM Laufwerke

 @{" Einführung " Link "MINTR"}        Einführung in CD-Brenner, MakeCD usw.

 @{" Installation " Link "MINST"}      Wie man MakeCD installiert
 @{" Bedienung " Link "MISTR"}         Ausführliche Bedienungsanleitung für MakeCD
 @{" Einsteiger " Link "MBEGN"}        Hinweise für Einsteiger

 @{" Fragen " Link "MFAQS"}            Häufig gestellte Fragen (FAQ)
 @{" Glossar " Link "MGLOS"}           Glossar

 @{" Support " Link "MSUPP"}           Support für MakeCD
 @{" Autoren " Link "MAUTH"}           Wie man die Autoren erreicht
 @{" Danksagungen " Link "MCRDT"}      Wer hat mitgewirkt?

 @{" Index " Link "INDEX"}             Stichwortverzeichnis


@EndNode

@Node "MLEGL" "MakeCD.guide/MLEGL"
@Toc "Main"

@{B}Rechtliches
***********@{UB}

Wie bei fast jedem Software-Produkt, gibt es auch bei MakeCD ein paar
rechtliche Dinge zu beachten, die Sie vor der ersten Benutzung lesen
müssen:


 @{" Copyright " Link "LCPYR"}           Copyright-Notiz
 @{" Haftungsausschluß " Link "LDISC"}   Benutzung auf eigene Gefahr
 @{" Veränderungen " Link "LALTR"}       Was passieren kann, wenn MakeCD gepatcht wird
 @{" Warenzeichen " Link "LTRAD"}        Verwendete Bezeichnungen können Warenzeichen sein
 @{" Lizenzvereinbarung " Link "LLICA"}  Ihre Rechte und Pflichten
 @{" Registrierung " Link "LREGI"}       Wie man die registrierte Version bekommt
 @{" Autoren " Link "MAUTH"}             Wie man die Autoren erreicht


@EndNode

@Node "LCPYR" "MakeCD.guide/LCPYR"
@Toc "MLEGL"

@{B}Copyright
=========@{UB}

MakeCD unterliegt dem Copyright 1996,1997 von Angela Schmidt und
Patrick Ohly. Alle Rechte an der Software und der Dokumentation
vorbehalten. Kein Teil dieses Produkts darf in irgendeiner Form ohne
vorherige schriftliche Genehmigung der Autoren vervielfältigt,
verarbeitet, verändert oder verbreitet werden.

Für die frei verteilbare, unregistrierte Version von MakeCD gilt eine
besondere Regelung bezüglich der Vervielfältigung und Verbreitung.


@EndNode

@Node "LDISC" "MakeCD.guide/LDISC"
@Toc "MLEGL"

@{B}Haftungsausschluß
=================@{UB}

Die Autoren können in keinem Fall für irgendwelche mittel- oder
unmittelbaren Schäden haftbar gemacht werden (dazu gehören ohne
irgendwelche Einschränkungen auch Schäden durch Verlust von
Geschäftserträgen, Betriebsstörung oder andere finanzielle Verluste),
die durch Gebrauch oder Nichtgebrauch dieser Software entstehen. Dies
gilt auch in dem Fall, daß die Autoren von der Möglichkeit solcher
Schäden in Kenntnis gesetzt wurden.


@EndNode

@Node "LALTR" "MakeCD.guide/LALTR"
@Toc "MLEGL"

@{B}Veränderungen
=============@{UB}

MakeCD darf @{B}nicht@{UB} verändert (gepatcht) werden. Wer dies trotzdem tut,
sollte sich nicht über eventuelle sehr unliebsame Nebenwirkungen
wundern.

MakeCD darf natürlich @{B}nicht@{UB} in veränderter Form weitergegeben werden --
dies gilt natürlich auch dann, wenn als Basis eine frei kopierbare
Version diente.

Wenn eine Änderung sinnvoll ist, lohnt es sich, mit den Autoren Kontakt
aufzunehmen -- vielleicht ist die gewünschte Änderung dann ja schon in
der nächsten Version enthalten.


@EndNode

@Node "LTRAD" "MakeCD.guide/LTRAD"
@Toc "MLEGL"

@{B}Warenzeichen
============@{UB}

Die in dieser Dokumentation erwähnten Soft- und Hardwarebezeichnungen
sind in vielen Fällen auch Warenzeichen und unterliegen als solche den
gesetzlichen Bestimmungen.


@EndNode

@Node "LLICA" "MakeCD.guide/LLICA"
@Toc "MLEGL"

@{B}Lizenzvereinbarung
==================@{UB}

Dieser Vertrag ist eine rechtliche Vereinbarung zwischen Ihnen, dem
Endanwender und den Autoren von MakeCD. Durch den Gebrauch der Software
erklären Sie sich mit den Bedingungen einverstanden.

Wenn Sie die @{B}registrierte@{UB} Version mit gültiger Registriernummer
verwenden, erhalten Sie das Recht, @{B}eine@{UB} Kopie der Software auf @{B}einem@{UB}
einzelnen Computer zu benutzen (d. h. mit @{B}einer@{UB} Zentraleinheit, an nur
@{B}einem@{UB} Betriebsort).  Details über Ihre Nutzungsrechte entnehmen Sie
bitte den Abschnitt @{"Registriergebühren" Link "LREGF"}.

Wenn Sie eine registrierte Version von MakeCD an eine andere Person
verkaufen möchten, müssen uns @{B}beide@{UB} Parteien darüber informieren. Wir
werden dann die alte Registriernummer sperren und dem neuen Käufer
gegen eine geringe Bearbeitungsgebühr eine eigene Registriernummer
zukommen lassen.

Falls Sie eine @{B}unregistrierte@{UB} Version von MakeCD verwenden, dürfen Sie
beliebig viele Kopien gleichzeitig verwenden und sie kostenlos an
beliebig viele Leute weitergeben. Wer MakeCD länger als 4 Wochen
benutzen möchte, @{B}muß@{UB} eine Lizenz erwerben, auch wenn ihm die
@{B}unregistrierte@{UB} Version von MakeCD von der Funktionalität her
ausreichen würde. Es gibt eine einzige Ausnahme: Wer MakeCD
@{B}ausschließlich@{UB} zum Auslesen/Abspielen von CDDA-Daten verwendet und
weder ISO-Images erzeugt noch CD-Rs brennt, der braucht sich nicht
registrieren zu lassen, darf aber auch keinen Support von den Autoren
erwarten.

Eine @{B}unregistrierte@{UB} Version von MakeCD erkennt man daran, daß beim
Starten ein Dialogfenster erscheint, das Registriernummer und
Benutzer-Adresse anfordert. Nur wenn @{B}alle@{UB} diese Felder leer sind (ohne
Vorgabe-Werte), handelt es sich um eine unregistrierte Version. Am
besten wählt man aber den sicheren Weg und gibt einfach nur
Original-Archive weiter -- da kann man dann nichts falsch machen.


@EndNode

@Node "LREGI" "MakeCD.guide/LREGI"
@Toc "MLEGL"

@{B}Registrierung
=============@{UB}

Falls Ihnen MakeCD gefällt, sollten Sie sich registrieren.  Die
Entwicklung von MakeCD kostet sehr viel Zeit und Geld und wir bitten
Sie ernsthaft darum, uns zu unterstützen, wenn Sie MakeCD mögen.

Falls allerdings die unregistrierte Version von MakeCD unter Ihrer
Konfiguration nicht funktioniert, dann registrieren Sie sich bitte
nicht und verwenden Sie MakeCD nicht länger. Einige Leute denken
offenbar, daß wir ihr System unterstützen @{B}müssen@{UB}, nachdem sie sich
registriert haben. Aber so funktioniert das nicht. Natürlich geben wir
wirklich unser bestes, um alle Systeme zu unterstützen, aber oft @{B}können@{UB}
wir bestimmte Systeme einfach nicht unterstützen, z. B.  wenn das
System SCSI-Probleme hat oder wenn wir die Programmierdokumentation zu
einem Brenner nicht auftreiben können. Da wir aber keine unzufriedenen
Benutzer möchten, bitten wir Sie ernsthaft darum, sich nicht
registrieren zu lassen, wenn Sie mit der aktuellen Version von
MakeCD nicht zufrieden sind, und MakeCD nicht weiter zu verwenden.

Wenn die unregistrierte Version von MakeCD Ihre Hardware nicht
unterstützt, wird auch die registrierte Version von MakeCD Ihre
Hardware nicht unterstützen. In diesem Fall sollten Sie von Zeit zu
Zeit Updates von MakeCD ausprobieren, und sich registrieren lassen,
nachdem Sie ein Update gefunden haben, das Ihre Hardware unterstützt.

Wir behalten es uns vor, einzelne Registriernummern in späteren
Versionen von MakeCD ohne Nennung von Gründen zu sperren.(1)

Registriernummern sind für die aktuelle Version und häufig auch für
Folgeversionen von MakeCD gültig. Bei großen Neuerungen kann ein
Update-Betrag fällig werden.


 @{" Einschränkungen " Link "LLRST"}  Einschränkungen in der unregistrierten Version
 @{" Preise " Link "LREGF"}           Registriergebühren

---------- Fußnoten ----------

(1)  Trotzdem haben wir natürlich nicht vor, das ohne einen guten Grund
zu tun.


@EndNode

@Node "LLRST" "MakeCD.guide/LLRST"
@Toc "LREGI"

@{B}Einschränkungen in der unregistrierten Version
----------------------------------------------@{UB}

Verglichen mit der registrierten Version weist die unregistrierte
Version folgende Einschränkungen auf:

   · Beim Erstellen des Images kann der Name der erzeugten CD-ROM nicht
     frei gewählt werden. Außerdem kann "Publisher" nicht angegeben
     werden.

   · Es können maximal 10 Tracks auf eine CD-R gebrannt werden.

Gecrackte Versionen von MakeCD funktionieren oftmals überhaupt nicht.


@EndNode

@Node "LREGF" "MakeCD.guide/LREGF"
@Toc "LREGI"

@{B}Registriergebühren
------------------@{UB}

Da wir der Meinung sind, daß ca. 200 DM bis 400 DM für einen privaten
Nutzer normalerweise ein sehr schmerzhafter Betrag ist, wir aber
trotzdem (wie alle anderen Anbieter von CD-Brenn-Software) irgendwie
auf unsere Kosten kommen müssen, haben wir uns etwas ausgedacht:

Es gibt drei Klassen für Lizenznehmer. Je "gewerblicher" der Anwender
unser Programm nutzt (und je mehr Geld er damit erwirtschaftet), desto
höher ist seine Registriergebühr für MakeCD. Private Nutzer zahlen
demnach sehr wenig. Nutzer, die gegen Entgelt CDs für Dritte brennen
möchten, zahlen einen momentan marktüblichen Preis. Und Nutzer, die die
CDs in einem Preßwerk vervielfältigen (und in der Regel verkaufen)
lassen möchten, zahlen einen jeweils direkt mit den Autoren
auszuhandelnden Preis. Es sind hier verschiedene Lizenzvereinbarungen
denkbar - reden Sie mit uns!

Wir hoffen, daß das ein fairer Kompromiß ist, denn warum soll jemand,
der CDs nur zum "Privatvergnügen" brennt, genausoviel zahlen müssen wie
jemand, der durch das Vervielfältigen und den Verkauf einer gebrannten
CD fünfstellige Summen erwirtschaftet?

Bitte bedenken Sie, daß die Entwicklung dieses Programmes mit nicht
unerheblichen Investitionen verbunden war. Wenn Sie das Programm nutzen,
denken Sie bitte ernsthaft über eine Registrierung nach und unterstützen
Sie somit die Weiterentwicklung von MakeCD, denn auch die
Weiterentwicklung wird noch einige Kosten verursachen!

Private Nutzer
     Die Registrierung kostet 75 DM. Man darf aber mit MakeCD erstellte
     und/oder gebrannte Musik- oder Daten-CDs @{B}ausschliesslich@{UB} für den
     eigenen, privaten, nicht-gewerblichen Bedarf verwenden.
     "Publisher" wird mit einem Standard-Text ausgefüllt und kann daher
     nicht frei gewählt werden.

CD-ROM-Brennservice, nicht-gewerbliche Vervielfältigungen
     Die Registrierung kostet 300 DM. Sie liegt damit in dem
     Preisbereich, der auf dem AMIGA zur Zeit für CD-Brenn-Programme
     üblich ist. Die gebrannten CDs dürfen an die jeweiligen Kunden
     verkauft werden, wo sie aber nicht mehr weiter gewerblich
     vervielfältigt werden dürfen.  Insbesondere dürfen CDs, die mit
     dieser Lizenz erzeugt wurden, nicht in Preßwerken vervielfältigt
     werden. Ausgenommen von dieser Einschränkung sind
     nicht-gewerbliche Vervielfältigungen auf CD-R. "Publisher" wird mit
     einem Standard-Text ausgefüllt und kann daher nicht frei gewählt
     werden.

CD-Hersteller, gewerbliche Vervielfältigungen
     Hierfür gibt es keinen Standard-Preis. Interessenten setzen sich
     bitte direkt mit Angela Schmidt oder Patrick Ohly in Verbindung.
     Es wird dann ein Lizenzvertrag ausgehandelt. Dieser Lizenzvertrag
     wird auch Vervielfältigungen in Preßwerken erlauben. Außerdem ist
     "Publisher" frei wählbar.

Im Application-ID-Feld wird in jedem Fall die Seriennummer (nicht zu
verwechseln mit der kryptischen Registriernummer) des registrierten
Benutzers eingetragen.

Ein gedrucktes Handbuch ist zwar in Planung, aber noch nicht verfügbar.
Sie werden es -- wenn es mal verfügbar ist -- für eine geringe
zusätzliche Gebühr anfordern können.

Zusätzlich zu der Lizenzgebühr fallen noch folgende Versandkosten an:

Versandkosten innerhalb von Deutschland
     5 DM für die Programmdiskette oder Diskette mit Handbuch (das
     Handbuch ist noch nicht erhältlich)

Versandkosten innerhalb von Europa
     5 DM für die Programmdiskette
     10 DM für die Programmdiskette mit Handbuch (das Handbuch ist noch
     nicht erhältlich)

Versandkosten außerhalb von Europa (Luftpost)
     5 DM für die Programmdiskette
     20 DM für die Programmdiskette mit Handbuch (das Handbuch ist noch
     nicht erhältlich)

Express-Versand
     15 DM @{B}zusätzlich@{UB}. Die Registrierung wird dann sofort bearbeitet
     und per Express verschickt. Aber auch normale Registrierungen
     werden durch Katrin sehr schnell bearbeitet -- nicht so wie bei
     SASG, wo man häufig mehrere Wochen warten muß, wenn man nicht
     Express wählt!

     Bitte beachten Sie aber, daß auch Katrin hin und wieder mal im
     Urlaub ist -- meist irgendwann über Pfingsten oder im August oder
     September, sowie Anfang Januar. Während dieser Zeit (gewöhnlich
     ein bis drei Wochen) können Registrierungen leider nicht
     bearbeitet werden. Wir bitten um Verständnis.

Nachnahme (nur innerhalb Deutschland)
     8 DM zusätzlich. Das ist aber eigentlich nur bei telefonischen
     Registrierungen sinnvoll.

Also kostet eine normale Registrierung von MakeCD Private inklusive
Versand innerhalb Europa 80 DM. Express-Versand in die USA würde
75+10+15=100 DM (Registrierung + Versand + Express) kosten.

Innerhalb von Deutschland können Sie einen Scheck schicken. Das ist die
sicherste und daher bevorzugte Methode. Auf eigenes Risiko können Sie
natürlich auch Bargeld beilegen. Notfalls kann die Sendung auch per
Nachnahme verschickt werden (8 DM extra).

Außerhalb von Deutschland können Sie zwar auch per Scheck bezahlen, aber
beachten Sie dann bitte, daß es häufig Unmengen Geld kostet, den Scheck
einzulösen (20 DM sind da keine Seltenheit). Stellen Sie daher bitte
sicher, daß der entsprechende Betrag übrigbleibt, wenn wir den Scheck
einlösen -- ansonsten kann die Registrierung leider nicht durchgeführt
werden.

Da ausländische Schecks häufig Ärger verursachen (Euro-Schecks in DM,
sowie Schecks, die von einer deutschen Bank kommen sind hingegen
problemlos), bevorzugen wir bei Registrierungen aus dem Ausland
Postanweisungen oder Bargeld (möglichst DM, notfalls auch US Dollar im
selben Wert, mindestens 1 US $ für 1,50 DM).

Schicken Sie Ihre Registrierung (auf Deutsch, Englisch oder notfalls
auch auf Französisch) an:

Katrin Schmidt
Finkenweg 26
89233 Neu-Ulm
Deutschland
Tel.: 0731/712316 (9:00 bis 21:00 MET)

Falls Sie weitere Fragen haben, dann lesen Sie bitte zunächst @{"FAQ" Link "MFAQS"}.


@EndNode

@Node "MFEAT" "MakeCD.guide/MFEAT"
@Toc "Main"

@{B}Besonderheiten von MakeCD
=========================@{UB}

   · AMIGA Protection Bits und Dateikommentare in CD-ROM-Images
@{B}     MakeCD war das erste Programm, das Ihnen dieses tolle Feature
     beschert hat. Meeting Pearls IV wurde mit MakeCD gemastert.@{UB}

   · Online-Images (zweite Partition nicht zwingend nötig)

   · Sehr flexibles Kopieren von CDs möglich

   · Kann CDDA-Daten von CD oder aus einer Datei abspielen

   · Unterstützt ISO 9660 und Rock Ridge

   · Vergleichsweise geringer Speicherbedarf beim Erzeugen von ISO 9660
     Strukturen

   · CDTV und CD32-fähig (bootfähige CDs möglich)

   · Multivolume- und Multisession-fähig

   · ISO-Image kann auf blockorientiertem Gerät (z. B. Festplatte)
     erstellt und vor dem Brennen ausprobiert werden.

   · CD Extra support

   · Alle Quell-Verzeichnisbäume für das ISO-Image werden optional
     jeweils in einem eigenen Unterverzeichnis im Wurzelverzeichnis des
     Image erzeugt.

   · Lokalisiert (momentan deutsch und englisch)

   · Online-Hilfe (Bubblehelp, per Menü abschaltbar)

   · Fontsensitiv

   · Style Guide konform (öffnet sich z. B. auf einem Public Screen)

   · Einfach bedienbar

   · Schreiben von Daten- und Audiotracks

   · Modular (weitere Brenner können bei Bedarf hinzugefügt werden)

   · Recovery-Modus (Treiber-abhängig!)

   · @{B}Ungeschlagen preiswert@{UB} (für private Nutzer)

   · Kompatibel (auf vielen verschiedenen Rechnern getestet)


@EndNode

@Node "MHARD" "MakeCD.guide/MHARD"
@Toc "Main"

@{B}Unterstützte CD-Brenner und CD-ROM Laufwerke
============================================@{UB}

Wenn Sie mehr über die Unterstützung von verschiedenen Geräten erfahren
möchten, lesen Sie bitte unbedingt die Compatibility List. Generell
werden momentan folgende Geräte unterstützt:

   · JVC oder TEAC kompatible CD-Brenner:
        · JVC XR-W2010 (siehe `doc/Compatibility')

        · JVC XR-W2012 (siehe `doc/Compatibility')

        · TEAC CD-R50S

        · JVC XR-W2001 (ungetestet, probieren Sie es aus!)

        · JVC XR-W2022 (ungetestet, probieren Sie es aus!)

        · Pinnacle RCD-1000 (ungetestet, probieren Sie es aus!)

        · Pinnacle RCD 5040 (ungetestet, probieren Sie es aus!)

   · MMC kompatible CD-Brenner:
        · Yamaha CDR 400

        · Mitsumi CR2600TE (ungetestet, probieren Sie es aus!)

        · Philips CDD 3600 (ungetestet, probieren Sie es aus!)

        · Philips CDD 3610 (ungetestet, probieren Sie es aus!)

        · Yamaha CDR 200 (ungetestet, probieren Sie es aus!)

   · Philips CDD 2000 CD-Brenner-Familie:
        · Grundig CDR1001PW

        · HP SureStore 4020i

        · Mitsumi CDR 2401

        · Philips CDD 2000

        · Philips CDD 521 (kein Testmodus!)

        · Philips CDD 522

        · Kodak PCD225 (ungetestet, probieren Sie es aus!)

        · Plasmon CDR4220 (ungetestet, probieren Sie es aus!)

   · Philips CDD 2600 CD-Brenner-Familie:
        · HP SureStore 6020i

        · Philips CDD 2600

        · Wearnes CDR632P

        · Traxdata CDR 2600 (ungetestet, probieren Sie es aus!)

   · Sony CD writers
        · Sony CDU926S

        · Microboards of America PlayWrite 2000 (ungetestet, probieren
          Sie es aus!)

        · Optima DisKovery 650 CD-R (ungetestet, probieren Sie es aus!)

        · Smart & Friendly CDR1002 (ungetestet, probieren Sie es aus!)

        · Smart & Friendly CDR2004 (ungetestet, probieren Sie es aus!)

        · Smart & Friendly CDR2006 (ungetestet, probieren Sie es aus!)

        · Sony CDU920S (ungetestet, probieren Sie es aus!)

        · Sony CDU924S (ungetestet, probieren Sie es aus!)

        · Sony CDU940S (ungetestet, probieren Sie es aus!)

        · Sony Spressa 9211 (ungetestet, probieren Sie es aus!)

        · Sony Spressa 9411 (ungetestet, probieren Sie es aus!)

        · Sony Spressa 9611 (ungetestet, probieren Sie es aus!)

   · Yamaha CDR 100 (und kompatible CD Brenner):
        · Yamaha CDR 100

        · Yamaha CDR 102

        · Yamaha CDE 100

        · Yamaha CDE 102

        · Plasmon CDR-4400

        · DynaTek Automation Systems CDM400 (ungetestet, probieren Sie
          es aus!)

        · DynaTek Automation Systems CDM240 (ungetestet, probieren Sie
          es aus!)

        · Microboards of America PlayWrite 4000 (ungetestet, probieren
          Sie es aus!)

        · MicroNet Technology MasterCD Pro (ungetestet, probieren Sie
          es aus!)

        · Procom Technology PCDR-4x (ungetestet, probieren Sie es aus!)

        · Smart & Friendly CDR4000 (ungetestet, probieren Sie es aus!)

        · Smart & Friendly CDR1004 (ungetestet, probieren Sie es aus!)

   · Plextor PX-R24CS(i) (und kompatible CD Brenner):
        · Ricoh RO-1420C

        · Ricoh RS-1420C

        · Turtle Beach 2040R (ungetestet, probieren Sie es aus!)

Außerdem unterstützt MakeCD die folgenden CD-ROM Laufwerke:

   · ATAPI CD-ROM (mit CDDA lesen)

   · NEC CD-ROM (mit CDDA lesen)

   · Pioneer CD-ROM (Sony kompatibel)

   · Plextor CD-ROM (mit CDDA lesen)

   · Sony CD-ROM (mit CDDA lesen)

   · Toshiba CD-ROM (mit CDDA lesen)

   · any other CD-ROM drive (ohne CDDA lesen)


@EndNode

@Node "MINTR" "MakeCD.guide/MINTR"
@Toc "Main"

@{B}Einführung in CD-Brenner, MakeCD usw.
*************************************@{UB}

Diese Einführung soll Ihnen helfen, CDs, CD-Brenner und alles was damit
zu hat, besser zu verstehen. Außerdem werden in dem Zusammenhang einige
wertvolle Bedienungshinweise für MakeCD gegeben.


 @{" CD-Brenner " Link "MICDW"}         CD-Brenner <=> CD-ROM-Laufwerke
 @{" Rohlinge " Link "MICDR"}           Rohlinge, auch CD-Rs genannt

 @{" Puffer " Link "MIBUF"}             Pufferverhalten

 @{" Tracks & Sessions " Link "MITUS"}  Wissenswertes über Tracks und Sessions
 @{" Fixieren " Link "MISCF"}           Session oder CD-R fixieren
 @{" Test-Modus " Link "MITST"}         Was beim Test-Modus passiert

 @{" Multisession " Link "MIMUS"}       Wie Multisession funktioniert
 @{" Multivolume " Link "MIMVC"}        Wie man Multivolume CDs erzeugt
 @{" CD Extra " Link "MICDE"}           CD-Extra: Audio und Daten auf einer CD
 @{" Mixed Mode " Link "MIMIM"}         Mixed Mode: Audio und Daten auf einer CD

 @{" ISO 9660 " Link "MIISO"}           ISO 9660 und Hintergründe
 @{" Rock Ridge " Link "MIRRA"}         Rock Ridge und AMIGA Attribute
 @{" HFS " Link "MIHFS"}                HFS auf CD-ROM, Hybrid CDs
 @{" Joliet " Link "MIJOL"}             Joliet, die Windows 95 Erweiterung
 @{" Romeo " Link "MIROM"}              Romeo, eine weitere Erweiterung

 @{" Track-At-Once " Link "MITAO"}      TAO: wichtiges über Track-At-Once
 @{" Disc-At-Once " Link "MIDAO"}       DAO: wissenswertes über Disc-At-Once

 @{" Kompatibilität " Link "MICMP"}     Welcher Treiber für welches Laufwerk


@EndNode

@Node "MICDW" "MakeCD.guide/MICDW"
@Toc "MINTR"

@{B}CD-Brenner <=> CD-ROM-Laufwerke
===============================@{UB}

CD-Brenner sehen in der Regel ähnlich aus wie ein CD-ROM-Laufwerke und
sind entweder mit Schublade oder mit Caddy erhältlich.

Grundsätzlich können CD-Brenner normale CDs lesen und CD-Rs -- also
beschreibbare CDs -- lesen und beschreiben. Da der Laser, der zum
Beschreiben von CD-Rs nötig ist, deutlich schwerer ist als der Laser,
der bei CD-ROM-Laufwerken verwendet wird, sind CD-Brenner heutzutage
auch beim Lesen noch deutlich langsamer als CD-ROM-Laufwerke. Da man
schwere Leseköpfe nicht so schnell bewegen kann wie leichte Leseköpfe,
ist die Zugriffszeit bei CD-Brennern normalerweise niedriger als bei
CD-ROM-Laufwerken.

Trotzdem können CD-Brenner zum Lesen verwendet werden. Genau wie bei
CD-ROM-Laufwerken können Sie ein CD-ROM-Dateisystem auf dem CD-Brenner
anmelden und so CDs ganz normal über die Workbench anschauen. Dazu geben
Sie beim Installieren des CD-ROM-Dateisystems einfach statt dem
Gerätenamen (Device-Name, z. B. `scsi.device') und der Gerätenummer
(Unit-Nummer) des CD-ROM-Laufwerks den Gerätenamen und die Gerätenummer
des CD-Brenners an. Natürlich können Sie auch einen Mountlist-Eintrag
(oder `DEVS:DOSDrivers/CD0') entsprechend ändern.

Wenn Sie während des Brennens ein CD-ROM-Dateisystem auf dem CD-Brenner
angemeldet haben, achten Sie bitte darauf, daß das CD-ROM-Dateisystem
den Brenner nicht durcheinanderbringt, indem es zum Beispiel versucht,
auf die CD zuzugreifen. Es ist sonst nicht ausgeschlossen, daß Sie
dadurch einen Rohling zerstören. MakeCD @{B}versucht@{UB} alle
CD-ROM-Dateisysteme, die auf Ihrem CD-Brenner angemeldet sind, zu
erkennen und während der Zugriffe von MakeCD zu blockieren.  Das
funktioniert aus technischen Gründen aber leider nicht immer.


@EndNode

@Node "MICDR" "MakeCD.guide/MICDR"
@Toc "MINTR"

@{B}Rohlinge, auch CD-R genannt
===========================@{UB}

Rohlinge, auch CD-R genannt, sind Scheiben, die wie CDs aussehen, und
auf die Sie mit einem CD-Brenner Daten brennen können. Danach verhalten
sich die Rohlinge wie CDs und können (in der Regel) im CD-Spieler oder
CD-ROM-Laufwerk gelesen werden.

Während normale CDs in der Regel silber sind, findet man Rohlinge in
vielen verschiedenen Farben: grün, gold, oder sogar blau sind die
Farben, die heutzutage am geläufigsten sind.

Weitere Unterschiede liegen in der bedruckbaren Oberfläche der CD-R.
Manche haben eine große beschriftbare Oberfläche, andere nur eine sehr
kleine.

Wichtig ist, daß Sie Rohlinge nicht mit spitzen Gegenständen beschriften
und nur auf der dafür vorgesehenen Fläche, denn die Schicht, in die die
Daten gebrannt werden, liegt dicht unter der Beschriftungs-Oberfläche
der CD, und wenn Sie die beschädigen, sind auch Ihre Daten beschädigt.

Besondere Vorsicht sollten Sie auch walten lassen, wenn Sie einen
Aufkleber auf den Rohling kleben. Einseitig aufgeklebte Aufkleber können
die CD-R zum Eiern bringen, und manch einer, der daraufhin den Aufkleber
wieder abziehen wollte, mußte feststellen, daß etwas goldene Farbe an
seinem Aufkleber hängengeblieben ist und die CD-R nur noch als
Untersetzer (engl.: coaster) zu gebrauchen war.

Wenn Sie Rohlinge einkaufen, kaufen Sie nur größere Mengen von Marken,
die Sie bereits kennen und mit denen Sie gute Erfahrungen gemacht haben.
Manche Rohlinge lassen sich zwar gerade soeben noch brennen, sind aber
danach nicht mehr auf allen Geräten vernünftig lesbar. Manche Laufwerke
lesen solche Rohlinge absolut ohne Probleme, andere hingegen brauchen
Ewigkeiten, um davon Daten zu lesen, und machen dann noch oftmals
Fehler.

Speziell mit Toshiba-Laufwerken haben wir die Erfahrung gemacht, daß
CD-Rs bestimmter Marken einfach nicht gelesen werden. Also Vorsicht!


@EndNode

@Node "MIBUF" "MakeCD.guide/MIBUF"
@Toc "MINTR"

@{B}Pufferverhalten
===============@{UB}

Nachden ein CD-Brenner angefangen hat, Daten zu schreiben, muß er
solange @{B}ununterbrochen@{UB} weiterschreiben, bis alle gewünschten Daten
geschrieben sind. Im @{"Track-At-Once" Link "MITAO"} -Modus muß er mindestens den
begonnenen Track fertigschreiben.

Im @{"Disc-At-Once" Link "MIDAO"} -Modus muß die komplette CD unterbrechungsfrei
geschrieben werden.

Das ganze ist nötig, weil der CD-Brenner alle Daten mehrfach auf die CD
schreibt, um sie im Fehlerfall besser wiederherstellen zu können. Beim
Schreiben des Blockes N werden @{B}gleichzeitig@{UB} auch Daten der Blöcke N-1
und N+1 (und weiterer Blöcke) geschrieben (sozusagen in den Block N mit
hineingestreut). Liegen die Daten von Block N+1 noch nicht vor, kann
logischerweise Block N auch noch nicht geschrieben werden usw.

Daher müssen CD-Brenn-Programme und CD-Brenner mit einer guten Pufferung
arbeiten, um sicherzustellen, daß der Datenstrom @{B}nie@{UB} abreißt, denn
selbst wenn der CD-Brenner nach dem Abreißen des Datenstroms wieder
aufsetzen und weiterschreiben würde, würde dadurch ein "Loch" in den
Daten entstehen. Die CD-Brenner haben in der Regel einen internen Puffer
zwischen 512 KB und 2 MB. MakeCD verwendet @{B}zusätzlich@{UB} einen eigenen
Puffer, um die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, daß der Puffer des
CD-Brenners leerläuft, weil die neuen Daten nicht schnell genug
nachgelesen werden können.

Wenn für den CD-Brenner Reselection @{B}angeschaltet@{UB} ist, ist der SCSI-Bus
nur sehr kurz blockiert, während die Daten von MakeCD zum CD-Brenner
kopiert werden. Ist Reselection @{B}ausgeschaltet@{UB}, blockiert der CD-Brenner
die meiste Zeit den SCSI-Bus, so daß nur wenig Zeit bleibt, um von
demselben SCSI-Bus neue Daten zu lesen.

Daher wird sich der MakeCD-interne Puffer immer am unteren Rand
befinden, wenn Sie Reselection @{B}ausschalten@{UB} @{B}und@{UB} wenn Sie die Daten von
@{B}demselben@{UB} SCSI-Bus lesen. Da macht sich dann ein großer interner
Puffer für den CD-Brenner positiv bemerkbar.

Falls Sie Reselection für Ihren CD-Brenner ausschalten @{B}müssen@{UB} (weil es
sonst zu SCSI-Problemen kommt), sollten Sie deshalb versuchen, die
Daten von einem @{B}anderen@{UB} SCSI-Bus oder IDE-Kontroller zu lesen.  Sonst
wird der MakeCD-interne Puffer meist nur minimal gefüllt sein, was die
Wahrscheinlichkeit eines Pufferunterlaufs deutlich erhöht.

Falls Sie keinen anderen SCSI-Hostadapter oder IDE-Kontroller als Quelle
für die Daten zur Verfügung haben, müssen Sie wohl in den sauren Apfel
beißen und es mit einem fast leeren MakeCD-Puffer probieren.  Schalten
Sie @{B}dann@{UB} aber `paralleles Lesen/Schreiben' in den Einstellungen @{B}aus@{UB}.
Das verbessert die Performance ein wenig. In allen anderen Fällen
sollte `paralleles Lesen/Schreiben' @{B}eingeschaltet@{UB} bleiben. Überprüfen
Sie auf jeden Fall die Stabilität Ihres Systems ausgiebig im Test-Modus!


@EndNode

@Node "MITUS" "MakeCD.guide/MITUS"
@Toc "MINTR"

@{B}Wissenswertes über Tracks und Sessions
======================================@{UB}

Fertig beschriebene CDs und CD-Rs bestehen aus einer oder mehreren
Sessions. Jede geschlossene Session oder CD enthält einen oder mehrere
Tracks. Ein Track kann sich @{B}nicht@{UB} über mehrere Sessions erstrecken. Das
kann dann zum Beispiel so aussehen:

     ---- Lead-In (Start der CD und 1. Session) ---- (1)
     ----                Track 1                ----
     ----                Track 2                ----
     ----                Track 3                ----
     ----    Lead-Out (Ende der 1. Session)     ----
     ----    Lead-In (Start der 2. Session)     ---- (2)
     ----                Track 4                ----
     ----                Track 5                ----
     ----    Lead-Out (Ende der 2. Session)     ----
     ----    Lead-In (Start der 3. Session)     ---- (3)
     ----                Track 6                ----
     ----    Lead-Out (Ende der 3. Session)     ----
     ----    Lead-In (Start der 4. Session)     ---- (4)
     ----                Track 7                ----
     ---- Lead-Out (Ende der CD und 4. Session) ----

Während zum Erzeugen eines neuen Tracks nur sehr wenig Platz nötig ist
(in der Regel ca. 300 KB oder 152 Blöcke, plus die Daten, die in dem
Track gespeichert werden sollen, mindestens 600 KB), benötigt eine neue
Session sehr viel Platz (22,5 MB für das Fixieren der ersten Session und
13,5 MB für das Fixieren jeder weiteren Session -- plus die Daten, die
in der Session gespeichert werden sollen).

Jede neue Session verzögert außerdem die Zeit, die ein CD-ROM-Laufwerk
benötigt, um das Inhaltsverzeichnis der CD (TOC) einzulesen. In obigen
Beispiel wäre die Trackliste von Track 1 bis 3 an Stelle (1)
gespeichert, die Trackliste von Track 4 bis 5 an Stelle (2), die
Trackliste von Track 6 an Stelle (3) und die Trackliste von Track 7 an
Stelle (4). Das bedeutet, daß das CD-ROM-Laufwerk vier verschiedene
Stellen der CD ansteuern und auslesen muß, um die komplette Trackliste
(TOC) zu erzeugen.

Ein altes CD-ROM-Laufwerk, das noch nicht Multisession-fähig ist, oder
ein CD-Spieler würden nicht bemerken, daß an Stelle (2) weitere Tracks
gespeichert sind und daher nur die Tracks 1 bis 3 anzeigen.

Während manche CD-Brenner auch unfixierte Tracks in der Trackliste (TOC)
anzeigen, benötigen andere CD-Brenner Spezialkommandos, um auf die
unfixierten Tracks zuzugreifen. CD-ROM-Dateisysteme können Tracks aus
unfixierten Sessions nur erkennen, wenn die CD nicht im CD-ROM-Laufwerk
sondern im CD-Brenner liegt @{B}und@{UB} wenn der CD-Brenner in der TOC auch die
Tracks aus unfixierten Sessions anzeigt. MakeCD liest bei Bedarf auch
noch die PMA (Spezialbereich einer CD-R) aus, um eine wirklich
komplette Trackliste zu erstellen -- CD-ROM-Dateisysteme können das
@{B}nicht@{UB}!

Manchmal kommt es in der Praxis auch zu Lesefehlern, wenn die Sessions
nach und nach abgegangen werden. Dann werden nicht alle Tracks
angezeigt.  Oftmals läßt sich dieses Phänomen beheben, indem man die CD
kurz aus dem Laufwerk nimmt und es dann nochmal probiert. Speziell bei
CD-Rs, die sehr viele Sessions enthalten, scheint dieser Fehler gerne
aufzutreten.

Während CD-Brenner auch Tracks lesen können, die in Sessions stehen, die
nicht fixiert sind, sind CD-ROM-Laufwerke dazu in der Regel nicht in der
Lage. Daher wird Ihre CD-R von Ihrem CD-ROM-Laufwerk erst dann komplett
erkannt, wenn sie fixiert ist. Falls sie nicht fixiert ist, wird sie nur
bis zu den letzten fixierten Tracks erkannt.

Falls Sie aber die CD-R sowieso nur in Ihrem CD-Brenner verwenden
möchten @{B}und@{UB} falls Ihr CD-Brenner auch unfixierte Tracks in der TOC
anzeigt, können Sie sich das Fixieren vorerst sparen, denn das kostet
nur unnötig Platz. So können Sie nach und nach Tracks auf die CD brennen
(auch Daten-Tracks), und die CD oder Session erst ganz zum Schluß
fixieren. Auch Multisession-Tracks können Sie so -- also ohne die CD zu
fixieren -- erstellen, auch wenn der Begriff "Multisession" dann
eigentlich nicht mehr ganz treffend ist. Die Funktionalität
unterscheidet sich nicht von Multisession-CD-Rs, bei denen die
einzelnen Datentracks fixiert sind.


@EndNode

@Node "MISCF" "MakeCD.guide/MISCF"
@Toc "MINTR"

@{B}Session oder CD-R fixieren
==========================@{UB}

Oft sind die Leute verwirrt, weil sie nicht wissen, ob sie die Session
oder die CD-R fixieren sollen. Daher folgende Informationen:

   · Wenn Sie die CD-R fixieren, können Sie danach keine Daten mehr
     anhängen. Die CD kann dann nur noch @{B}gelesen@{UB} werden.

   · Wenn Sie die Session fixieren, öffnen Sie damit automatisch
     gleichzeitig eine neue Session. Sie können dann alle Tracks, die in
     fixierten Sessions liegen, in einem CD-ROM-Laufwerk lesen.

   · Wenn Sie weder die CD-R noch die Session fixieren, können Sie die
     Daten, die in der letzten Session enthalten sind, normalerweise
     @{B}nicht@{UB} in einem CD-ROM-Laufwerk lesen, sondern nur im
     CD-Brenner.  Falls Sie das nicht stört, können Sie die Session
     unfixiert lassen und zum Beispiel von Zeit zu Zeit einen
     Datentrack dazubrennen. Das kann eine Menge Platz sparen!

   · Sowohl Sessions als auch eine CD-R kann nur dann fixiert werden,
     wenn die letzte Session mindestens einen Track enthält. Leere
     Sessions können also mit keiner der beiden Methoden fixiert werden.

   · Wenn Sie eine Session fixiert haben, können Sie nicht unmittelbar
     danach die CD-R fixieren, denn das Fixieren einer Session öffnet
     @{B}automatisch@{UB} eine neue Session, und leere Sessions können ja
     bekanntlich nicht fixiert werden. Das Fixieren einer CD-R ist
     übrigens im Prinzip identisch mit dem Fixieren einer Session,
     außer daß beim Fixieren der CD-R @{B}keine@{UB} neue Session geöffnet wird,
     und daher die CD abgeschlossen ist.

   · Wenn Sie planen, keine weiteren Daten mehr auf die CD zu
     schreiben, sollten Sie auch wirklich die CD-R fixieren, und nicht
     etwa nur die Session. Manche Laufwerke brauchen zum Einlesen einer
     CD, bei der nur die Session fixiert ist, deutlich länger als zum
     Einlesen einer CD, die komplett fixiert ist, denn sie suchen dann
     noch (vergebens) nach Daten in der letzten, offenen Session, und
     stoßen oft nur auf Lesefehler, weil es dort ja noch gar keine
     Daten gibt.


@EndNode

@Node "MITST" "MakeCD.guide/MITST"
@Toc "MINTR"

@{B}Was beim Test-Modus passiert
============================@{UB}

Sowohl in den Einstellungen als auch im Schreibfenster gibt es ein
Symbol, mit dessen Hilfe Sie den Test-Modus an- oder ausschalten können.
Was aber tut der Test-Modus?

Nun, der Test-Modus beeinflußt Ihren CD-Brenner. Wenn Sie den Test-Modus
anschalten, brennt der CD-Brenner nicht mehr wirklich, sondern tut nur
noch so, als würde er brennen.

MakeCD schickt die Daten im Test-Modus genauso zum Brenner wie ohne
Test-Modus. Der Brenner arbeitet auch fast genauso, wie beim wirklichen
Brennen -- nur daß der Laser nicht eingeschaltet wird und daher die CD
nicht wirklich gebrannt wird.

Da im Test-Modus wirklich fast alles genauso abläuft wie beim wirklichen
Brennen, eignet er sich vorzüglich dazu, zu testen, ob es SCSI-Hänger
gibt oder ob die Daten nicht schnell genug geliefert werden können.

Die meisten CD-Brenner merken sich im Test-Modus, welche Tracks sie
wohin gebrannt haben. Dann werden diese Tracks sogar im
Ziel-CD-R-Fenster angezeigt, obwohl sie gar nicht wirklich existieren.
Allerdings soll an dieser Stelle nicht verschwiegen werden, daß viele
CD-Brenner durcheinander kommen, wenn man im Test-Modus die Session
oder die CD-R fixieren möchte.

Wir empfehlen daher jedem Benutzer von MakeCD, vor dem Brennen der
ersten Daten auf jeden Fall einen Durchlauf im Test-Modus
durchzuführen. Außerdem raten wir zu solch einem Durchlauf, wenn Sie
Daten aus einer langsamen Quelle lesen möchten, oder wenn Sie ohne
Image-Datei die Daten Ihrer Festplatte auf CD-R brennen möchten. Bitte
beachten Sie, daß es vor allem bei Verzeichnissen, die viele kleine
Dateien enthalten, leicht vorkommen kann, daß der Datenstrom abreißt.
Diese Erfahrung ist im Test-Modus deutlich preiswerter. ;-)


@EndNode

@Node "MIMUS" "MakeCD.guide/MIMUS"
@Toc "MINTR"

@{B}Wie Multisession funktioniert
=============================@{UB}

Was genau ist eigentlich Multisession? Nun, wenn Sie eine Daten-CD
erstellen, werden Sie ja irgendwann den ersten Daten-Track schreiben.
Bis dahin ist es eine normale Daten-CD. Nun haben Sie den Platz auf der
CD-R aber vielleicht nicht vollkommen genutzt und möchten weitere Daten
anhängen. Ab jetzt kommt Multisession ins Spiel, indem ein @{B}alter@{UB} Track
in den neuen Datentrack eingebunden wird.

Dazu muß MakeCD den Inhalt dieses (in der Regel letzten) Datentracks
auslesen und sich merken. Insbesondere merkt sich MakeCD, an welcher
Stelle der CD diese alten Daten stehen.  Nun kommen die neuen Daten von
der Festplatte hinzu. Auch von diesen Daten muß sich MakeCD alle Werte
bis auf den Inhalt der Dateien merken. Wenn nun der Schreibvorgang
beginnt, wird in den neuen Track ein Inhaltsverzeichnis geschrieben,
das sowohl die Daten des alten Tracks enthält, als auch die neuen Daten
von der Festplatte. Da die Daten des alten Tracks ja schon in dem alten
Track stehen, müssen sie nicht nochmal gebrannt werden. Lediglich ein
kleiner Verweis auf den alten Track ist nötig. Die neuen Daten von der
Festplatte hingegen müssen natürlich auf die CD-R gebrannt werden.

Wenn Sie bereits zwei Tracks gebrannt haben, und der zweite Track die
Daten des ersten Tracks bereits enthält, muß beim Schreiben des dritten
Tracks nur noch der zweite Track den Daten hinzugefügt werden. Sollten
Sie aber beim Schreiben des zweiten Tracks vergessen haben, die Daten
des ersten Tracks hinzuzufügen, können Sie beim Schreiben des dritten
Tracks mit MakeCD problemlos auch sowohl den ersten als auch den
zweiten Track hinzufügen, um dadurch alle auf der CD enthaltenen Daten
im dritten Track sichtbar zu machen.

Wie aber funktioniert das in der Praxis?

MakeCD bietet Ihnen eine sehr flexible Art, Multisession CDs zu
erzeugen. Sie müssen die Tracks, die in den neuen Datentrack
aufgenommen werden sollen, im ISO-Einstellungsfenster auswählen. Genau
dort, wo Sie normalerweise die Pfade einstellen, die ins Image
aufgenommen werden sollen. Falls es Kollisionen zwischen Dateinamen
gibt, wird die Datei von dem Track oder Pfad, der zuerst gescannt wurde,
verwendet. Alle Dateien, die später eingelesen werden und kollidieren,
werden ignoriert.

Nachdem Sie alle Tracks und Pfade ausgewählt haben, können Sie die CD
wie gewohnt beschreiben. Das war's!

MakeCD ist seit Version 2.1 in der Lage, Multisession Daten-CDs zu
brennen.


@EndNode

@Node "MIMVC" "MakeCD.guide/MIMVC"
@Toc "MINTR"

@{B}Multivolume CDs
===============@{UB}

Es ist möglich, auf eine CD mehrere Datentracks zu brennen, die dann vom
Dateisystem als einzelne Datenträger angezeigt werden. Dazu muß
natürlich das Dateisystem multivolumefähig sein. Mit MakeCD schreiben
Sie einfach nacheinander die Datentracks und fixieren, sobald die
bisherigen Tracks in einem normalen CD-ROM-Laufwerk lesbar sein sollen.

Wenn Sie z. B. drei Tracks in einem Arbeitsgang schreiben möchten und
danach alle drei Tracks im CD-ROM-Laufwerk lesen möchten, dann fixieren
Sie die Session (oder CD-R) nachdem Sie die drei Tracks geschrieben
haben. Wenn Sie die Tracks in mehreren Arbeitsgängen schreiben und die
CD-R zwischendurch in einem CD-ROM-Laufwerk lesen möchten, dann müssen
Sie -- bevor Sie die CD-R im CD-ROM-Laufwerk lesen -- die Session
fixieren, unabhängig davon, ob Sie seit dem letzten Fixieren nur einen
oder mehrere Tracks in die Session geschrieben haben.

Bei einer Multivolume-CD entspricht jeder Track einem eigenständigen
Datenträger -- etwa so als würden Sie eine Festplatte in Partitionen
aufteilen. Siehe @{"Fixieren" Link "MISCF"}.

Der einzige Unterschied zwischen Multisession und Multivolume ist
eigentlich, daß Multivolume-Tracks keine Daten von vorausgegangenen
Tracks enthalten. Multisession auf einer Festplatte würde so aussehen,
daß die erste Partition ganz normal beschrieben wäre, auf der zweiten
Partition wären neue Daten, und zusätzlich Links auf alle Objekte der
ersten Partition, auf der dritten Partition wären neue Daten, und Links
zu allen Daten und Links, die auf der zweiten Partition enthalten sind,
usw. Wie Sie sehen, wäre so etwas wie Multisession auf Festplatten
ziemlich konfus und schlecht vorstellbar, auf CD-Rs ist es aber durchaus
sinnvoll -- vor allem, weil Dateisysteme, die Multivolume-fähig sind,
sich leider noch nicht durchgesetzt haben.

Ein Multivolume-fähiges CD-ROM-Dateisystem wird entweder immer alle
Datentracks (auf Festplatten übertragen: alle Partitionen) anzeigen,
oder Sie wenigstens den Track (auf Festplatten übertragen: die
Partition), den es anzeigen soll, auswählen lassen.

MakeCD ist ab Version 2.0 in der Lage, Multivolume CDs zu erzeugen.
Gehen Sie einfach wie oben beschrieben vor. Um die einzelnen Volumes
angezeigt zu bekommen, benötigen Sie aber natürlich ein
multivolumefähiges CD-ROM Dateisystem, wie z. B. CacheCDFS aus dem
IDEfix '97 Paket.


@EndNode

@Node "MICDE" "MakeCD.guide/MICDE"
@Toc "MINTR"

@{B}CD Extra: Audio und Daten auf einer CD
======================================@{UB}

CD Extra ermöglicht es, gemischte CDs (Daten und Audio) zu erstellen,
die sich in einem CD-Spieler ganz normal verhalten (d. h. daß man @{B}nicht@{UB}
den ersten Track überspringen muß!), und trotzdem im CD-ROM-Laufwerk
Daten anzeigen. Das funktioniert folgendermaßen:

Man brennt zuerst alle Audio-Tracks und fixiert dann die Session. Damit
erkennt der CD-Spieler eine ganz normale Audio-CD. In die nächste
Session schreibt man nun einen Datentrack. Ein Multisession-fähiges
Dateisystem wird diesen Datentrack erkennen und ganz normal mit ihm
arbeiten.

MakeCD ist ab Version 2.0 in der Lage, solche CD Extra CDs zu erzeugen.
Gehen Sie einfach wie oben beschrieben vor.


@EndNode

@Node "MIMIM" "MakeCD.guide/MIMIM"
@Toc "MINTR"

@{B}Mixed Mode: Audio und Daten auf einer CD
========================================@{UB}

Eine Mixed-Mode-CD besteht aus einem Datentrack, und einem oder mehreren
Audio-Tracks. Der Datentrack muß der erste Track der CD sein, und die
Audio-Tracks schließen sich diesem Datentrack unmittelbar an. Auf gar
keinen Fall darf dazwischen die Session fixiert werden.

Mit MakeCD erstellen Sie einfach eine Trackliste, in der zuerst ein
Datentrack, und dann beliebig viele Audiotracks enthalten sind, und
brennen dann die CD.

Diese CD ist dann problemlos auf CD-ROM-Laufwerken lesbar. Das
CD-ROM-Dateisystem muß dafür noch nicht einmal multisessionfähig sein.

Im CD-Spieler legen Sie die CD ein, schalten auf Track 2, und spielen
die CD. Im Gegensatz zu CD-Extra sollten Sie bei Mixed Mode CDs
aufpassen, daß Sie den Datentrack nicht auf Ihrer Stereoanlage
abspielen, sonst könnte Ihre Anlage kaputtgehen, falls ihr CD-Spieler
zu den CD-Spielern gehört, die sich darauf verlassen, daß sämtliche auf
einer CD enthaltene Tracks Audiotracks sind.


@EndNode

@Node "MIISO" "MakeCD.guide/MIISO"
@Toc "MINTR"

@{B}ISO 9660 und Hintergründe
=========================@{UB}

ISO 9660 ist ein sehr altes Dateisystem-Format, das damals, als es
entwickelt wurde, so ausgelegt wurde, daß CDs, die damit erstellt
wurden, auf möglichst allen Systemen lesbar sind.

Da damals natürlich PCs, die unter MS-DOS liefen, sehr verbreitet waren,
hat man ganz besonders Rücksicht auf diese PCs genommen. Daher dürfen
Dateinamen unter ISO 9660 im Prinzip nur Großbuchstaben von A-Z, Ziffern
von 0-9 und den Unterstreichstrich `_' enthalten.

ISO Level 1 muß sich sogar zusätzlich an die 8+3-Norm halten, also alle
Dateinamen dürfen maximal acht Zeichen vor einem Punkt enthalten, dann
kommt der Punkt, und dann nochmals bis zu drei Zeichen. Dabei muß der
Punkt immer enthalten sein und immer mindestens ein Zeichen, entweder
vor oder nach dem Punkt.

ISO Level 2 ist hier etwas großzügiger -- bis zu 31 Zeichen inklusive
einem Punkt bei Dateinamen sind erlaubt. Aber auch hier muß genau ein
Punkt in jedem Dateinamen enthalten sein, und es darf kein Punkt in
Verzeichnisnamen enthalten sein. Auch Kleinbuchstaben oder gar Umlaute
sind in ISO Level 2 tabu.

Für den AMIGA sind diese Einschränkungen absolut untragbar, denn eine
Datei mit Icon wäre unter diesen Umständen zum Beispiel gar nicht
möglich. Einer gewöhnlichen Datei würde der unter ISO 9660 geforderte
Punkt fehlen. Wenn man dann den Dateinamen um einen Punkt erweitert,
hätte das zugehörige Icon durch die Endung `.info' zwei Punkte, was
auch wieder dem ISO-Standard wiederspräche.

Aus diesem Grund hat es sich auf dem AMIGA wohl eingebürgert, die
Einschränkungen bezüglich der Datei- und Verzeichnisnamen komplett zu
ignorieren und einfach Namen mit beliebigen Zeichen zu verwenden.
MakeCD verfügt auch über einen solchen Modus und nennt ihn `ISO 9660
AMIGA'. In diesem Modus brennt MakeCD einfach alle Dateinamen so, wie
sie Ihr AMIGA liefert, ohne die Namen zu ändern.

ISO 9600 hat noch weitere Einschränkungen. Zum Beispiel sind maximal
acht Verzeichnisebenen erlaubt. MakeCD ignoriert diese Einstellung
momentan noch, und erzeugt immer beliebig tiefe Verzeichnisebenen.
AMIGA-Dateisysteme arbeiten problemlos auch mit tiefen Verzeichnissen,
aber für die Zukunft ist eine Option geplant, die zu tiefe
Verzeichnisse automatisch in ein anderes, höher gelegenes Verzeichnis
packt.


@EndNode

@Node "MIRRA" "MakeCD.guide/MIRRA"
@Toc "MINTR"

@{B}Rock Ridge und AMIGA Attribute
==============================@{UB}

Auch die Fans der Unix-Welt waren über die Einschränkungen in ISO 9660
nicht glücklich, und haben daher eine Erweiterung für diesen Standard
geschaffen: Rock Ridge.

Wenn eine CD Rock Ridge Erweiterungen hat, ist sie weiterhin mit ISO
9660 erstellt, aber ein unter ISO 9660 für Erweiterungen vorgesehener
Platz wird für die Rock Ridge Erweiterungen verwendet.

Dateisysteme, die nur ISO 9660 kennen, werden die Rock Ridge
Erweiterungen gar nicht sehen, das heißt, daß Rock Ridge Erweiterungen
eigentlich nie schaden können.

Wieviel zusätzlicher Platz auf der CD durch Rock Ridge in Anspruch
genommen wird, ist schwer zu sagen. Sehr grob geschätzt etwa 50 bis 150
zusätzliche Bytes pro Verzeichnis oder Datei, also sehr wenig.

Was bietet nun Rock Ridge?

Neben der auf dem AMIGA weniger wichtigen Möglichkeit,
Unix-Multiuser-Attribute zu speichern, ist für uns AMIGA-Benutzer in
erster Linie die Möglichkeit, konform mit ISO 9660 Datei- und
Verzeichnisnamen in voller Länge und mit allen Zeichen abspeichern zu
können, wichtig. Es müssen also keine Zeichen gewandelt und keine Namen
verstümmelt werden.

Ein Dateisystem, das Rock Ridge beherrscht, beherrscht aus technischen
Grunden zwar auch immer ISO 9660, aber es wird die Rock Ridge Namen
anzeigen, wenn auf der CD Rock Ridge Erweiterungen gespeichert sind.
Manche Dateisysteme lassen sich so einstellen, daß sie optional nur die
ISO 9660-Namen anzeigen. Falls ihr Rock-Ridge-fähiges Dateisystem also
nur verstümmelte Namen zeigt, sollten Sie mal schauen, was da schief
geht und ob vielleicht ein paar Optionen falsch gesetzt sind.

Da früher (z. B. bei Rock Ridge 1.09) Rock Ridge durch leicht geänderte
Kennungen auf der CD kenntlich gemacht wurde, kann es sein, daß ein
Dateisystem (speziell unter Unix scheint es noch derartige Dateisysteme
zu geben) eine Rock Ridge CD trotzdem nicht erkennt.  MakeCD verwendet
Rock Ridge 1.12. Falls Ihr Dateisystem die Rock Ridge Kennungen nicht
erkennt, bitten Sie den Hersteller Ihres Dateisystems um ein Update auf
Rock Ridge 1.12.

Seit Mitte 1996 gibt es auch einen neuen, auf Rock Ridge basierenden
Standard, der in erster Linie von Angela Schmidt -- aber in enger
Zusammenarbeit mit anderen AMIGA-Programmierern und dem Haupt-Autor von
Rock Ridge -- entwickelt wurde und der sich mittlerweile auf dem AMIGA
durchgesetzt hat, denn er wird von allen wichtigen CD-ROM-Dateisystemen
(AmiCDFS, AsimCDFS und CacheCDFS) unterstützt.  Dieser Standard bietet
AMIGA Protection Bits und Dateikommentare auf CDs, innerhalb der
anderen Rock Ridge Erweiterungen.

Um diese AMIGA-Attribute nutzen zu können, @{B}müssen@{UB} also auch Rock Ridge
Erweiterungen gespeichert werden.

Nun können Sie endlich bedenkenlos Backups auf CD-R ablegen. Der
Vorteil: Sie haben die Daten jederzeit schnell im Zugriff und die
AMIGA-Attribute gehen Ihnen (bei Verwendung eines Dateisystems, das
dieses Feature unterstützt) nicht mehr verloren.


@EndNode

@Node "MIHFS" "MakeCD.guide/MIHFS"
@Toc "MINTR"

@{B}HFS auf CD-ROM, Hybrid CDs
==========================@{UB}

Da auch der Apple Macintosh mit ISO 9660 nur sehr eingeschränkt leben
konnte, hat man bei Apple kurzerhand ein eigendes Format auf CDs
gebrannt: HFS.

MakeCD unterstützt bislang noch kein HFS, und es ist auch nicht sicher,
ob HFS-Unterstützung jemals kommen wird, da es uns bisher noch nicht
nötig erschien.

Hybrid-CDs sind CDs, auf denen sowohl das HFS als auch das ISO 9660
Format enthalten ist. So kann man eine CD herstellen, die auf AMIGAs
und PCs normalerweise als ISO-CD angemeldet wird, und auf dem Mac als
HFS-CD. Da die Daten unter ISO 9660 und HFS völlig getrennt gehalten
werden können, sieht der Mac-Anwender seine Mac-Programme, und der
AMIGA- oder PC-Anwender seine AMIGA- oder PC-Programme.


@EndNode

@Node "MIJOL" "MakeCD.guide/MIJOL"
@Toc "MINTR"

@{B}Joliet, die Windows 95 Erweiterung
==================================@{UB}

Mit Windows 95 wurde ein weiteres Dateisystemformat eingeführt: Joliet.
Joliet basiert auf ISO 9660, bietet aber Unterstützung für alle
irgendwie genormten Zeichen, also auch z. B. chinesische Zeichen.
Dateinamen unterliegen somit keinen Beschränkungen mehr -- höchstens
noch in der Gesamtlänge.

MakeCD unterstützt diese Erweiterung noch nicht, es ist auch nicht
sicher, ob wir das einbauen, aber es ist durchaus denkbar.


@EndNode

@Node "MIROM" "MakeCD.guide/MIROM"
@Toc "MINTR"

@{B}Romeo, eine weitere Erweiterung
===============================@{UB}

Auch Romeo ist eine Erweiterung, die auf dem PC mehr Zeichen bieten
soll.  MakeCD bietet diese Erweiterung bislang nicht an, und wir wissen
auch nicht, ob wir sie in Zukunft anbieten werden.


@EndNode

@Node "MITAO" "MakeCD.guide/MITAO"
@Toc "MINTR"

@{B}TAO: wichtiges über Track-At-Once
=================================@{UB}

Die meisten CD-Brenner bieten verschiedene Modi, eine CD zu beschreiben.
Die wichtigsten und bekanntesten Modi sind TAO (Track-At-Once) und DAO
(Disc-At-Once).

Die Methode, die (für die Programmierer) am einfachsten ist, ist
Track-At-Once. Hier übergibt man dem CD-Brenner Track für Track die
Daten, die er schreiben soll. Den Rest erledigt im Prinzip der
CD-Brenner.

Der große Nachteil von TAO ist jedoch, daß die meisten CD-Brenner
zwischen zwei Tracks eine Pause von ca. 2 Sekunden (152 Blöcke) einfügen
müssen. Das ist insbesondere ärgerlich, wenn man z. B. eine
Life-Aufname eines Konzerts auf CD brennen möchte, denn hier sind meist
pausenlose Übergänge wünschenswert.

Abhilfe verspricht DAO -- aber auch nur mit bestimmten weiteren
Einschränkungen.

MakeCD unterstützt in der aktuellen Version nur TAO.  DAO-Unterstützung
für bestimmte CD-Brenner wird aber noch folgen.


@EndNode

@Node "MIDAO" "MakeCD.guide/MIDAO"
@Toc "MINTR"

@{B}DAO: wissenswertes über Disc-At-Once
====================================@{UB}

Die meisten CD-Brenner bieten verschiedene Modi, eine CD zu beschreiben.
Die wichtigsten und bekanntesten Modi sind DAO (Disc-At-Once) und TAO
(Track-At-Once).

Während man bei Track-At-Once in der Regel eine kleine Pause zwischen
den Tracks in Kauf nehmen muß, kann man mit Disc-At-Once alle Tracks an
einem Stück und ohne Pause schreiben. Sogar Index-Markierungen
innerhalb von Tracks können gesetzt werden.

Allerdings ist es mit DAO in der Regel nicht möglich, mehr als eine
Session auf eine CD zu schreiben. Neuere CD-Brenner bieten daher SAO
(Session-At-Once), so daß man auch mehrere Sessions im
Disc-At-Once-Modus schreiben kann.

MakeCD unterstützt in der aktuellen Version kein DAO, sondern nur TAO.
DAO- und SAO- Unterstützung für bestimmte CD-Brenner wird aber noch
folgen.


@EndNode

@Node "MICMP" "MakeCD.guide/MICMP"
@Toc "MINTR"

@{B}Welcher Treiber für welches Laufwerk
====================================@{UB}

In der Datei `doc/Compatibility' haben wir versucht, möglichst viele
Kompatibilitätshinweise zu geben. Leider kennen wir aber auch nicht
jeden Brenner und können nicht immer sagen, wozu Ihr Brenner kompatibel
ist, bzw. ob wir überhaupt einen Treiber für Ihren Brenner haben. Sie
können aber nacheinander verschiedene Treiber für Ihren Brenner
einstellen und dann versuchen, im Test-Modus (oder auch real) etwas zu
brennen.

Wenn der eingestellte Treiber nicht kompatibel zu Ihrem CD-Brenner ist,
kommt dann in der Regel eine Fehlermeldung. In seltenen Fällen ist es
aber auch möglich, daß der Brenner auf diese Art ein Kommando
mißversteht und irgendwas undefiniertes mit der CD-R macht, wodurch
diese möglicherweise zerstört wird.

Falls Sie auf diese Art einen Treiber für Ihren Brenner finden, obwohl
dieser noch nicht in unserer Kompatibilitätsliste enthalten ist, freuen
wir uns über eine kurze Mitteilung an `makecd@ira.uka.de' oder an eine
Adresse der Autoren.


@EndNode

@Node "MINST" "MakeCD.guide/MINST"
@Toc "Main"

@{B}Installation
************@{UB}

Um MakeCD zu installieren, verwenden Sie am besten das beigefügte
Installationsprogramm, das auf AMIGA Technologies "Installer" basiert.
Bei Versionen für Cover-Magazine ist MakeCD möglicherweise schon fertig
installiert und das Installationsprogramm wurde aus Platzgründen
eingespart. In diesem Fall brauchen Sie nicht weiterzulesen.

In der Regel sollte es auch möglich sein, MakeCD ohne Installation
direkt zu starten.

Zur Installation starten Sie das Installationsprogramm durch einen
Doppelklick auf "Install".

Wie Sie sehr schnell merken werden, können Sie im Installationsprogramm
zwischen mehreren Sprachen wählen. Klicken Sie die Sprache an, die Ihnen
am meisten zusagt. Das Installationsprogramm wird dann automatisch in
dieser Sprache mit Ihnen kommunizieren.

Folgen Sie nun ganz einfach nur den Anweisungen und scheuen Sie sich
nicht, auf "Hilfe" zu klicken, wenn etwas unklar ist.

Gegen Ende des Installationsprozesses können Sie wählen, welche CD-ROM-
und CD-Brenner-Treiber installiert werden sollen. Wenn Sie schon genau
wissen, welche Treiber Sie benötigen, dann lassen Sie nur die wirklich
benötigten Treiber installieren. Andernfalls installieren Sie alle
Treiber und probieren dann aus, welche Sie davon benötigen.  Siehe
@{"Einstellungen" Link "MISET"}.

Nachdem Sie die Installation vollendet haben, öffnen Sie das
Verzeichnis, in das MakeCD installiert wurde und starten Sie MakeCD.
Zunächst wird sich das Registrierfenster öffnen.  Falls Sie registriert
sind, tragen Sie hier Ihre Registriernummer ein.  Achten Sie genau auf
Groß-/Kleinschreibung. Nur wenn Sie die Registriernummer @{B}exakt@{UB}
abtippen, wird MakeCD freigeschaltet. Wenn Sie MakeCD dauerhaft
freischalten möchten, müssen Sie zusätzlich Ihre komplette Adresse
eingeben. Erst dann können Sie im Registrierfenster `Speichern'
anklicken.

Nach dem Starten von MakeCD sollten Sie zunächst die korrekten
@{"Einstellungen" Link "MISET"} für Ihr System vornehmen.  Danach können Sie mit Ihrer
Arbeit mit MakeCD beginnen.


@EndNode

@Node "MISTR" "MakeCD.guide/MISTR"
@Toc "Main"

@{B}Bedienungshinweise
******************@{UB}

Obwohl MakeCD einfach zu benutzen ist, sollten Sie diesen Abschnitt
lesen, um MakeCD komplett zu verstehen. Wenn Sie das nicht tun, könnten
Sie eine Menge nützlicher Dinge übersehen.


 @{" Einstellungen " Link "MISET"}      Einstellungsfenster
 @{" Hauptfenster " Link "MIDMA"}       Beschreibung des Hauptfensters
 @{" ISO-Einstellungen " Link "MIIOP"}  Beschreibung der ISO-Optionen
 @{" Scan-Fenster " Link "MIISW"}       Beschreibung des ISO-Schreibfensters
 @{" Schreibfenster " Link "MIWRW"}     Beschreibung des Schreibfensters
 @{" Ziel-CD-R-Fenster " Link "MITGW"}  Beschreibung des Ziel-CD-R-Fensters

 @{" Hauptmenü " Link "MIMEN"}          Beschreibung des Hauptmenüs


@EndNode

@Node "MISET" "MakeCD.guide/MISET"
@Next "MIDMA"
@Toc "MISTR"

@{B}Einstellungsfenster
===================@{UB}

Bevor Sie beginnen, mit MakeCD zu arbeiten, müssen Sie die
Einstellungen für Ihr System anpassen.

Starten Sie MakeCD und verwenden Sie das Menü, um das
Einstellungsfenster zu öffnen. Die folgenden Abschnitte erklären Ihnen,
wozu die einzelnen Felder im Einstellungsfenster dienen und welche Werte
am sinnvollsten sind.


 @{" Lesen " Link "MISRE"}                       Lese-Gerät (CD-ROM-Laufwerk)
 @{" Schreiben " Link "MISWR"}                   Schreib-Gerät (CD-Brenner)
 @{" Block-Medium " Link "MISBL"}                (Meist unverändert lassen)

 @{" Geschwindigkeit normal " Link "MISSN"}      Schreibgeschwindigkeit
 @{" Geschw. Audio Lesen " Link "MISSR"}         Geschw. beim Lesen von Audiodaten
 @{" Geschw. Audio Schreiben " Link "MISSW"}     Geschw. beim Schreiben von Audiodaten

 @{" Puffer maximal " Link "MISBM"}              Puffergröße
 @{" Puffer Chunk " Link "MISBC"}                Chunk-Größe (MaxTransfer)

 @{" ExAll() erlauben " Link "MISAE"}            Funktion zum Verzeichnis durchsuchen
 @{" Test-Modus " Link "MISTM"}                  Test-Modus beim CD-Brenner
 @{" Paralleles Lesen/Schreiben " Link "MISPR"}  SCSI-Probleme -- hier lesen!

 @{" Reine Audio-Daten " Link "MISPA"}           CDDA = Intel oder Motorola
 @{" IO-Error " Link "MISIO"}                    Verhalten im Fehlerfall
 @{" Überlauf ignorieren " Link "MISOI"}         Pufferüberlauf beim Lesen von Audio

 @{" Audio-Länge " Link "MISAL"}                 Audiodaten = Vielfache von 2352?
 @{" Audio Start " Link "MISAS"}                 Modifizieren des Audio-Trackanfangs
 @{" Audio Pause " Link "MISAP"}                 Audio-Pause automatisch abschneiden


@EndNode

@Node "MISRE" "MakeCD.guide/MISRE"
@Toc "MISET"

@{B}Lesen
-----@{UB}

Wenn Sie Tracks von irgendeiner CD lesen möchten und ohne Zwischendatei
auf eine CD-R brennen möchten, müssen Sie logischerweise neben dem
CD-Brenner über ein CD-ROM-Laufwerk (oder einen anderen CD-Brenner)
verfügen, von dem die Daten gelesen werden können, während auf die CD
gebrannt wird.

Das Gerät, das Sie hier auswählen, wird verwendet, wann immer Sie einen
Track auslesen möchten. Sie können hier zwar dasselbe Gerät eintragen
wie unter @{B}Schreiben@{UB}, nämlich Ihren CD-Brenner, aber dann können Tracks
nur noch über Zwischendateien (Image-Dateien) gebrannt werden und nicht
mehr direkt von CD auf CD-R (wie etwa bei DiskCopy).

Klicken Sie auf das Popup-Symbol. Dann öffnet sich ein
Geräteauswahlfenster. Sollte es dabei zu Problemen kommen, lesen Sie die
@{"FAQ (Frequently Asked Questions)" Link "MFAQS"}.

Das Geräteauswahlfenster durchsucht Ihr System nach Gerätetreibern
("Devices"). Die meisten Gerätetreiber in Ihrem System sind aber nicht
für SCSI-Kommandos geeignet und werden daher sofort ausgefiltert.  In
der Regel bleiben nur sehr wenige Gerätetreiber übrig, von denen aber
trotzdem nicht alle unbedingt SCSI-Kommandos verstehen. Wer
"NSD"-Treiber (siehe "NSDPatch" von Heinz Wrobel) verwendet, wird sich
freuen, denn dann werden wirklich nur noch Gerätetreiber angezeigt, die
entweder kein NSD können (dank "NSDPatch" kann man das aber allen
Gerätetreibern beibringen), oder die "NSD" können, und auch wirklich
SCSI-Kommandos verstehen.

Wählen Sie den Gerätetreiber, der zu dem Hostadapter gehört, an dem Ihr
Lese-Laufwerk hängt.

MakeCD überprüft nun alle angeschlossenen Geräte und zeigt sie in der
Unitliste an. Wählen Sie aus dieser Liste das Lese-Gerät.

Manche Geräte werden von MakeCD automatisch erkannt und der nötige
MakeCD-Treiber wird von MakeCD automatisch eingestellt. Andere Geräte
werden nicht automatisch erkannt.  Hier müssen Sie den MakeCD-Treiber
manuell einstellen.  Überprüfen Sie, ob MakeCD den `Treiber' automatisch
eingestellt hat. Falls nicht, wählen Sie den passenden Treiber mit Hilfe
des Popup-Symbols aus.

Falls Sie sich nicht sicher sind, welchen Treiber Sie wählen müssen,
können wir Ihnen nur empfehlen, alle Treiber mal auszuprobieren, solange
bis Sie einen passenden Treiber gefunden haben. Wie Ihnen angezeigt
wird, können manche Treiber CDDA-Daten lesen und andere nicht. Manche
Treiber sind für CD-Brenner, andere nur für CD-ROM-Laufwerke.


@EndNode

@Node "MISWR" "MakeCD.guide/MISWR"
@Toc "MISET"

@{B}Schreiben
---------@{UB}

Hier stellen Sie den CD-Brenner ein, mit dem Sie die CD-Rs brennen
möchten. Gehen Sie analog zur Beschreibung unter `Lesen' vor.

Falls Sie einen Treiber manuell wählen müssen, wählen Sie nur Treiber,
die für CD-Brenner gedacht sind. Alle anderen können sowieso keinen
CD-Brenner ansteuern.

In Ausnahmefällen kann man hier auch einen Treiber, der eigentlich nur
für CD-ROM-Laufwerke gedacht ist, einstellen. Das ist nützlich, wenn man
ein paar Dinge testen möchte, aber keinen CD-Brenner sondern nur ein
CD-ROM-Laufwerk zur Verfügung hat. Legt man dann eine CD-R ins Laufwerk,
bei der die letzte Session fixiert ist, kann man auf diese Art
Multisession-ISO-Image erstellen. Sollte die letzte Session unfixiert
sein, wird das erstellte ISO-Image aber @{B}nicht@{UB} korrekt funktionieren,
nachdem man es mit Hilfe eines CD-Brenners gebrannt hat!


@EndNode

@Node "MISBL" "MakeCD.guide/MISBL"
@Toc "MISET"

@{B}Block-Medium
------------@{UB}

Als Anfänger sollten Sie hier auf keinen Fall etwas eintragen. Dieses
Feld ist nur für Leute gedacht, die wissen was sie tun! Wenn Sie hier
falsche Einstellungen machen und nicht aufpassen, können Sie sich z. B.
Ihre Festplatte formatieren!

Statt in eine Image-Datei können Sie Daten auch auf ein Block-Medium (z.
B. direkt auf die Festplatte) schreiben. Dies ist insbesondere dann
sinnvoll, wenn Sie auf der Festplatte dann ein CD-ROM-Dateisystem
mounten, um die Daten zu testen. Außerdem kann man -- wenn man selber
keinen CD-Brenner hat -- die Daten in dieser Form (direkt auf
Festplatte) an ein Preßwerk liefern.

Falls Sie sich trotz aller Warnung entschließen sollten, hier etwas
einzutragen, klicken Sie auf das Popup-Symbol. Es öffnet sich wieder ein
Geräteauswahlfenster.

Anders als beim Geräteauswahlfenster bei `Lesen' oder `Schreiben' muß
das Gerät keine SCSI-Kommandos verstehen, sondern nur
Trackdisk-kompatible Kommandos. Wählen Sie das gewünschte Gerät aus.

Nun müssen Sie noch angeben, welche Blöcke auf diesem Gerät
überschrieben werden dürfen. Im Normalfall werden Sie als `Startblock'
Block 0 eintragen wollen, und als `Endblock' einen sehr hohen Block.
MakeCD wird nur Blöcke in diesem Bereich überschreiben. Bitte achten
Sie darauf, daß beim AMIGA der RigidDiskBlock normalerweise ab Block 0
auf der Festplatte gespeichert wird. Wenn Sie sich den RDB mit
MakeCD zerstören, hilft Ihnen wohl nur noch RDB-Salv!

Was auch immer Sie hier einstellen, es wird nur verwendet, wenn Sie
entweder als `Quelle' oder als `Ziel' `Block-Medium' eintragen.

Wenn Sie sich für eine vorzugsweise leere Festplatte entschlossen haben
und die Werte korrekt ausgefüllt haben, schließen Sie dieses Fenster
wieder mit `OK'.


@EndNode

@Node "MISSN" "MakeCD.guide/MISSN"
@Toc "MISET"

@{B}Geschwindigkeit normal
----------------------@{UB}

Tragen Sie hier an, mit welcher Geschwindigkeit Sie brennen möchten. Bei
bekannten Geräten wird der hier eingetragene Wert überprüft und ggf.
korrigiert. Bei unbekannten Geräten wird er ohne Änderung an den
CD-Brenner weitergegeben -- was vielfältige Auswirkungen haben kann.

Sie können bedenkenlos folgende Werte eingeben:

1
     Einfache Geschwindigkeit

2
     Doppelte Geschwindigkeit

4
     Vierfache Geschwindigkeit

0
     Maximalgeschwindigkeit


@EndNode

@Node "MISSR" "MakeCD.guide/MISSR"
@Toc "MISET"

@{B}Geschwindigkeit beim Lesen von Audiodaten
-----------------------------------------@{UB}

Da viele CD-ROM-Laufwerke Audio-Daten nur mit einfacher Geschwindigkeit
lesen, und da es sich herausgestellt hat, daß manche Laufwerke zwar
vorgeben, mit höherer Geschwindigkeit lesen zu können, die Qualität der
Daten aber hörbar darunter leidet, kann man die Geschwindigkeit zum
Lesen und Abspielen von Audio-Tracks hier gesondert einstellen.

Es gelten dieselben Geschwindigkeiten wie bei `Geschwindigkeit normal'.
Allerdings ignorieren einige CD-ROM-Treiber das Setzen der
Geschwindigkeit. D. h. der hier eingetragene Wert hat keine Auswirkung.

Wenn Sie Audio-Tracks direkt kopieren, sollten Lese- und
Schreibgeschwindigkeit aus technischen Gründen immer genau
übereinstimmen. Wenn der Puffer immer am oberen oder unteren Anschlag
ist, kann es sonst bei einigen Laufwerken zu Fehlern in den Audio-Daten
kommen. Falls Ihr Laufwerk auch bei vollem Puffer keine fehlerhaften
Daten erzeugt, können Sie die Lesegeschwindigkeit auch größer als die
Schreibgeschwindigkeit wählen.

Im Zweifelsfall tragen Sie hier `1' für einfache Geschwindigkeit ein.


@EndNode

@Node "MISSW" "MakeCD.guide/MISSW"
@Toc "MISET"

@{B}Geschwindigkeit beim Schreiben von Audiodaten
---------------------------------------------@{UB}

Hier gilt im Prinzip dasselbe wie in
@{"Geschwindigkeit beim Lesen von Audiodaten" Link "MISSR"} beschrieben, nur daß Sie
hiermit die Geschwindigkeit beim Schreiben von Audio-Daten eintragen.


@EndNode

@Node "MISBM" "MakeCD.guide/MISBM"
@Toc "MISET"

@{B}Puffer maximal
--------------@{UB}

Hier geben Sie ein, wieviel Puffer in KB Sie MakeCD maximal zur
Verfügung stellen möchten. Wenn für den Brenner Reselection
(Disconnect/Reselect) @{B}ausgeschaltet@{UB} ist und die Daten von einem Gerät
geliefert werden, das am @{B}selben@{UB} SCSI-Bus hängt wie der CD-Brenner,
genügt hier ein relativ kleiner Wert (z. B. 1000-2000 KB), da der
Puffer sowieso durch das ausgeschaltete Reselect immer am unteren Rand
sein wird.

Haben Sie dagegen Reselection für den CD-Brenner @{B}angeschaltet@{UB}, oder
lesen Sie die Daten von einem Gerät, das an einem anderen Bus hängt
(AT-Bus oder anderer SCSI Hostadapter), sollten Sie hier einen möglichst
großen Wert einstellen. Das verhindert die Gefahr eines
Pufferunterlaufs.

Zum Thema Reselection lesen Sie bitte @{"SCSI-Probleme" Link "FSCSI"} und @{"Pufferverhalten" Link "MIBUF"}.

Ein sinnvoller Vorgabewert für dieses Feld ist 8000. Aber auch 4000 oder
20000 ist OK. Im Endeffekt sollten Sie durch Beobachten des
Pufferfüllstandes während des Schreibens entscheiden, ob der Puffer
ausreichend bemessen ist oder nicht.


@EndNode

@Node "MISBC" "MakeCD.guide/MISBC"
@Toc "MISET"

@{B}Puffer Chunk
------------@{UB}

Mit diesem Feld stellen Sie ein, wie groß die einzelnen Datenstücke
sind, die MakeCD an Ihren Brenner überträgt. Der hier eingestellte Wert
sollte @{B}nie@{UB} mehr als halb so groß sein wie der in Ihrem CD-Brenner
eingebaute Puffer. D .h. es sollten immer mindestens zwei Chunks in den
Speicher Ihres CD-Brenners hineinpassen.

Manche SCSI-Hostadapter haben Probleme, zu große Chunks zu übertragen.
Daher ist ein sinnvoller Vorgabewert für Ihre ersten Tests 50 KB. Bei
späteren Tests können Sie diesen Wert vergrößern, was die
Geschwindigkeit verbessern könnte.

Falls Sie Reselection ausschalten mußten und der CD-Brenner am selben
SCSI-Bus hängt, von dem Sie auch die Daten lesen, empfiehlt sich eine
@{B}kleine@{UB} Chunk-Größe.


@EndNode

@Node "MISAE" "MakeCD.guide/MISAE"
@Toc "MISET"

@{B}ExAll() erlauben
----------------@{UB}

Wenn Sie Daten-CDs erzeugen möchten, muß MakeCD das gewünschte
Verzeichnis durchsuchen. Dazu gibt es im AmigaOS zwei Funktionen: eine
alte, sehr kompatible, aber auch relativ langsame Funktion, und eine
neue, schnelle Funktion, die aber manchmal auch Probleme verursachen
kann. Diese neue Funktion heißt ExAll(). Wenn Sie MakeCD trotzdem
erlauben möchten, die neue Funktion zu verwenden, schalten Sie dieses
Symbol an.

MakeCD kennt einige -- vielleicht auch alle -- Schwachstellen der neuen
Funktion und verwendet im Zweifelsfall stillschweigend die alten,
langsamen Funktionen, damit nichts passiert.  In der Regel gibt es also
auch mit `ExAll() erlauben' keine Probleme.


@EndNode

@Node "MISTM" "MakeCD.guide/MISTM"
@Toc "MISET"

@{B}Test-Modus
----------@{UB}

Hiermit schalten Sie an, ob MakeCD beim manuellen Fixieren und
Reparieren (im Ziel-CD-R-Fenster oder im Tools-Menü) im Test-Modus
arbeiten soll oder nicht. Beim Brennen einer CD-R kann man im
Schreibfenster -- unmittelbar vor dem Brennen -- einstellen, ob im
Test-Modus gebrannt werden soll oder nicht.

Da die meisten Treiber ohnehin im Test-Modus sämtliche Fixier-Kommandos
überspringen, weil diese in der Vergangenheit zu viele Probleme gemacht
haben, können Sie ab MakeCD 2.3 den Test-Modus hier getrost ausschalten.

Mehr über den Test-Modus finden Sie unter @{"Test-Modus" Link "MITST"}.


@EndNode

@Node "MISPR" "MakeCD.guide/MISPR"
@Toc "MISET"

@{B}Paralleles Lesen/Schreiben
--------------------------@{UB}

Hiermit können Sie einstellen, ob MakeCD @{B}parallel@{UB} Lese- bzw.
Schreibaufforderungen an Ihre Quelle bzw. Ihr Ziel schickt oder nicht.

Wenn Sie dieses Feld einschalten, und Ihre SCSI-Konfiguration paralleles
Lesen/Schreiben auch wirklich zuläßt (d. h. Reselection ist für den
CD-Brenner @{B}angeschaltet@{UB}, oder die Daten werden von einem anderen SCSI-
oder IDE-Bus gelesen), erreichen Sie eine deutlich bessere Performance.

Ist Reselection für den CD-Brenner @{B}ausgeschaltet@{UB} und lesen Sie die
Daten von demselben Bus, an dem auch der CD-Brenner hängt, so schalten
Sie dieses Feld bitte @{B}aus@{UB}. Dadurch erreichen Sie eine geringfügig
bessere Performance.

In allen anderen Fällen empfiehlt es sich, dieses Feld @{B}anzuschalten@{UB}. Es
gibt nur eine Ausnahme: wenn Sie zwar Reselection für Ihren CD-Brenner
nicht ausschalten müssen, wenn aber Ihr Gerätetreiber bei extrem
parallelen Zugriffen Probleme macht, müssen Sie dieses Feld ebenfalls
ausschalten.


@EndNode

@Node "MISPA" "MakeCD.guide/MISPA"
@Toc "MISET"

@{B}Reine Audio-Daten
-----------------@{UB}

Leider ist es nicht genormt, wie reine Audio-Daten (CDDA-Daten)
gespeichert werden. Manche Programme legen Sie im Motorola-Format ab,
andere im Intel-Format.

Mit diesem Feld können Sie einstellen, in welchem Format MakeCD reine
Audio-Daten lesen und schreiben soll.


@EndNode

@Node "MISIO" "MakeCD.guide/MISIO"
@Toc "MISET"

@{B}IO-Error
--------@{UB}

Wenn beim Lesen oder Schreiben von Daten ein Fehler auftritt, können Sie
hiermit bestimmen, wie in diesem Fall vorgegangen werden soll:

Ignorieren
     Der Fehler wird ignoriert und es wird weitergemacht, als sei
     nichts passiert.

Mit Nullen auffüllen
     Die fehlenden Daten werden mit Nullen aufgefüllt und es wird
     weitergemacht, als sei nichts passiert.

Stop
     Abbrechen, aber Pufferinhalt vorher noch fertig schreiben.

Datei löschen und abbrechen
     Sofort abbrechen und die fehlerhaft erzeugte Datei löschen (falls
     möglich)

Abbrechen
     Sofort abbrechen, aber die unvollständige Datei behalten.

Fragen
     In einem Requester die obigen Optionen anbieten und dem Benutzer
     die Entscheidung überlassen.


@EndNode

@Node "MISOI" "MakeCD.guide/MISOI"
@Toc "MISET"

@{B}Überlauf ignorieren
-------------------@{UB}

Manche CD-ROM-Laufwerke oder CD-Brenner melden einen Fehler zurück, wenn
sie die Daten schneller lesen, als sie vom Computer abgeholt werden,
denn dann füllt sich ihr interner RAM-Speicher und sie müssen den
Lesevorgang unterbrechen.

Ein Unterbrechen des Lesevorgangs bei Audio-Daten kann aber bei einigen
Laufwerken dazu führen, daß beim Weiterlesen an der falschen Stelle
begonnen wird und dadurch Hüpfer und Sprünge in die Daten kommen.

Manche Laufwerke melden jedoch auch einen Fehler, obwohl die Daten nach
dem Weiterlesen einwandfrei sind. Falls dies der Fall ist, schalten Sie
die Option `Überlauf ignorieren' ein.

Wenn Ihr Laufwerk normalerweise keine solchen Fehler meldet, sollten Sie
diese Option nicht wählen, denn dann könnte ein solcher Fehler durchaus
Gründe haben, über die Sie vielleicht informiert werden möchten. Falls
Ihr Laufwerk ständig solche Fehler meldet @{B}und@{UB} dann auch noch
fehlerhafte Daten liefert, müssen Sie selber entscheiden, ob Sie jeden
Fehler gemeldet bekommen möchten. Hier empfiehlt sich dann aber eher,
die Geschwindigkeit beim Lesen herunterzusetzen und einen größeren
Puffer einzusetzen. Falls alles nichts hilft, bleibt Ihnen wohl nichts
anderes übrig, als zum Lesen von Audio-Daten ein anderes Laufwerk
einzusetzen.


@EndNode

@Node "MISAL" "MakeCD.guide/MISAL"
@Toc "MISET"

@{B}Audio-Länge
-----------@{UB}

Wählen Sie hier `Block', wenn Sie Audio-Daten ausschließlich von CD
lesen, und `beliebig', wenn Sie auch selber gesampelte Audio-Daten
verwenden möchten.

Wenn Sie `beliebig' verwenden, wird MakeCD nicht mehr versuchen
herauszufinden, ob es sich auch wirklich um CDDA-Daten handelt, denn
dies ist technisch dann nicht mehr möglich. Der einzige Versuch,
CDDA-Daten automatisch zu erkennen, ist ein Test, ob die Länge der Daten
durch 2352 teilbar ist -- und genau das ist bei gesampelten Daten
meistens nicht der Fall.


@EndNode

@Node "MISAS" "MakeCD.guide/MISAS"
@Toc "MISET"

@{B}Audio Start
-----------@{UB}

CD-ROM-Laufwerke und CD-Brenner müssen aus technischer Sicht Audio-Daten
nicht zwangsweise auf den Block genau ansteuern können. Manche Laufwerke
fangen daher etwas zu spät an, Daten zu liefern. Die Anzahl der Blöcke,
die Sie hier eintragen, wird beim Lesen von Audio-Tracks vom Anfang des
Tracks abgezogen, so daß MakeCD etwas früher beginnt, den Track zu
lesen.

Beim unserem Yamaha CDR 100 hat sich ein Wert von etwa 32 als sinnvoll
erwiesen. Bei anderen CD-Brennern kann ein anderer Wert sinnvoll sein.
Beginnen Sie mit 0, und wenn Sie das Gefühl haben, am Anfang des Tracks
fehlt ein Stück der Musik, dann ändern Sie dieses Feld entsprechend. 75
Blöcke in diesem Feld entsprechen einer Sekunde Musik.

@{B}Wichtig:@{UB} Diese Einstellung modifiziert den Trackanfang im
Trackauswahlfenster oder beim Anhängen von Tracks und wirkt daher nur
bei Tracks, die noch @{B}nicht@{UB} ins Projekt aufgenommen wurden.


@EndNode

@Node "MISAP" "MakeCD.guide/MISAP"
@Toc "MISET"

@{B}Audio Pause
-----------@{UB}

Leider gibt es keine Möglichkeit, die exakte Länge eines Tracks
herauszubekommen. Daher gehen die meisten Programme davon aus, daß ein
Track dort endet, wo der nächste Track anfängt.

Diese Annahme führt aber dazu, daß man bei Audio-Daten in der Regel die
Pause, die zwischen den einzelnen Tracks ist, mitliest.

Sie können in diesem Feld einstellen, wie lange die Pause ist.
MakeCD schneidet dann entsprechend viele Blöcke von dem Track ab.

CDs, die im TAO-Modus gemastert sind, haben in der Regel eine Pause von
152 Blöcken zwischen den Tracks, so daß es oftmals sinnvoll ist, hier
152 einzutragen. Siehe @{"Track-At-Once" Link "MITAO"}.

@{B}Wichtig:@{UB} Diese Einstellung modifiziert den Trackanfang im
Trackauswahlfenster oder beim Anhängen von Tracks und wirkt daher nur
bei Tracks, die noch @{B}nicht@{UB} ins Projekt aufgenommen wurden.


@EndNode

@Node "MIDMA" "MakeCD.guide/MIDMA"
@Next "MIIOP"
@Prev "MISET"
@Toc "MISTR"

@{B}Beschreibung des Hauptfensters
==============================@{UB}

Das Hauptfenster besteht hauptsächlich aus einer Liste der Tracks, die
Sie schreiben möchten, einigen Einstellungen für jeden dieser Tracks und
einigen Symbolen, um den ganzen Vorgang zu starten.

Wenn Sie Tracks zu der Trackliste hinzufügen oder löschen möchten,
verwenden Sie einfach die entsprechenden zur Liste gehörenden Symbole.
Mit Hilfe dieser Symbole können Sie auch die Reihenfolge der Tracks
ändern, oder mit dem Play-Symbol den momentan ausgewählten Track
abspielen, falls es ein Audio-Track ist. Eventuelle Zwischendateien
(Image-Dateien) können ebenfalls gezielt für jeden Track erstellt
werden.

Für @{B}jeden Track in der Trackliste@{UB} müssen Sie ein paar Dinge einstellen.

  1. Wählen Sie, welchen Tracktyp Sie schreiben möchten. Gewöhnlich wird
     das ein Daten- oder Audio-Track sein, aber es sind auch andere
     Einstellungen möglich. Verwenden Sie das Blättersymbol, um den
     korrekten Tracktyp zu setzen.

  2. Nun müssen Sie die Quelle für diesen Track auswählen. Auch hier
     gibt es mehrere Möglichkeiten:

    Dateisystem
          Die Daten für den Track werden von einer Festplatte oder
          einem anderen Medium gelesen und ein ISO 9600 Image wird
          erzeugt, damit die Daten auf der CD lesbar sind.

@{B}          Falls Sie diese Einstellung wählen, müssen Sie jetzt die
          ISO-Einstellungen angeben, indem Sie das Popup-Symbol
          anklicken.@{UB}

    Track von CD
          Sie können die Daten für den neuen Track von einer anderen CD
          lesen. Das kann jede Art von Track sein. Diese Option
          ermöglichst es, mit MakeCD CDs zu kopieren.

@{B}          Falls Sie diese Einstellung wählen, müssen Sie nun den
          Quell-Track auswählen. Klicken Sie auf das Popup-Symbol und
          wählen Sie den gewünschten Track aus dem erscheinenden
          Track-Eingabefenster.@{UB}

    Image-Datei
          Diese Einstellung sorgt dafür, daß MakeCD die Daten aus einer
          Image-Datei, die Sie zuvor auf Ihrer Festplatte erzeugt
          haben, liest. Das kann ein ISO-Image, Audio-Daten oder
          sonstwas sein.

@{B}          Wenn Sie diese Einstellung wählen, müssen Sie jetzt die
          Image-Datei, die Sie auf die CD brennen möchten, wählen.
          Klicken Sie auf das Popup-Symbol. Dann wird sich ein
          Dateiauswahlfenster öffnen, so daß Sie sehr einfach die
          gewünschte Datei wählen können.@{UB}

    Block-Medium
          Diese Einstellung liest die Daten von dem Block-Medium, das
          in den MakeCD @{"Einstellungen" Link "MISET"} angegeben wurde.  Normalerweise
          benötigen Sie diese Option nur, wenn Sie zuvor ein Image auf
          diesem Block-Medium erzeugt haben, und dieses nun auf CD-R
          schreiben möchten. Später (bei der Beschreibung des Ziels)
          finden Sie noch mehr Informationen darüber.

@{B}          Falls Sie diese Einstellung wählen, müssen Sie nichts tun.
          Aber stellen Sie bitte sicher, daß Sie im Einstellungsfenster
          das richtige Block-Medium eingestellt haben.@{UB}

  3. Nun wählen Sie das Ziel. Auch hier gibt es mehrere Möglichkeiten:

    Image-Datei verwenden
          Die Daten werden nicht direkt zum CD-Brenner geschickt.
          Stattdessen wird eine Image-Datei erzeugt. Erst dann wird die
          Image-Datei zum CD-Brenner geschickt.

@{B}          Verwenden Sie diese Option, wenn Sie ausreichend
          Festplattenkapazität haben, und wenn Sie nicht sicher sind,
          daß die Datenquelle die Daten schnell genug liefern kann.@{UB}

@{B}          Vergessen Sie nicht, die Image-Datei, die angelegt werden
          soll, anzugeben. Alte Dateien mit demselben Namen werden
          überschrieben, falls die Länge der Image-Datei nicht mit der
          Länge der zu schreibenden Daten übereinstimmt, oder
          verwendet, falls dies der Fall ist. Bestimmen Sie dann auch,
          wann die Image-Dateien wieder gelöscht werden sollen.@{UB}

    Direkt zum CD-Brenner
          Die Daten werden direkt zum CD-Brenner geschickt. Es wird
          @{B}keine@{UB} Zwischendatei (Image-Datei) angelegt und auch @{B}kein@{UB}
          Block-Medium verwendet.

          In vielen Fällen kann man die Daten tatsächlich direkt zum
          CD-Brenner übertragen. Man sollte aber vorher im Test-Modus
          ausprobieren, ob alles auch schnell genug geht, oder ob es
          nicht vielleicht doch besser wäre, über eine Image-Datei zu
          brennen.

    Block-Medium verwenden
          MakeCD kann Daten direkt auf eine Festplatte schreiben --
          beginnend bei einem von Ihnen angegebenen Block
          (normalerweise Block 0).  Das kann für Daten-CDs extrem
          nützlich sein, wenn Sie das ISO-Image testen möchten, bevor
          Sie es brennen, und wenn Sie das `cdromemu.device' nicht
          verwenden möchten. Außerdem wird diese Form von den meisten
          CD-Herstellern als Quelle akzeptiert.

@{B}          Diese Option verwendet das Block-Medium, das im@{UB}
          @{"Einstellungsfenster" Link "MISET"} @{B}definiert wurde, und wird auf diesem
          Medium das Image erzeugen.@{UB}

@{B}          Beachten Sie bitte, daß diese Option Daten auf Ihrer
          Festplatte zerstören kann, wenn Sie nicht vorsichtig sind und
          nicht wissen, was Sie tun. Verwenden Sie diese Option daher
          nur, wenn Sie sicher sind, daß Sie genau wissen, was Sie tun!@{UB}


Außerdem gibt es ein paar weitere Symbole, die noch eine Erklärung
benötigen, im Hauptfenster:

Basisverzeichnis
     Sie können das Verzeichnis, in dem alle Image-Dateien erzeugt
     werden, bestimmen. Dazu müssen Sie lediglich das gewünschte
     Verzeichnis als Basis-Verzeichnis eintragen.

     Das ist besonders nützlich, wenn Sie für die Image-Dateien jeder
     CD, die Sie schreiben, ein eigenes Verzeichnis verwenden möchten.
     Wenn Sie diesen Pfad spezifizieren, bevor Sie die Trackliste
     erzeugen, ist das Wählen der Dateinamen für Image-Dateien auch
     komfortabler.

     Diese Option ist besonders nützlich für CDs mit vielen Tracks, zum
     Beispiel Musik-CDs.

Startblock
     Wenn Sie eine Multisession/Multivolume CD erstellen möchten, aber
     erst einmal nur das ISO-Image erstellen wollen, müssen Sie den
     korrekten `Startblock' eingeben.

     Der `Startblock' ist der nächste Block auf der CD-R, der
     beschrieben werden kann. Bei leeren CDs ist das Block 0. Falls
     schon Tracks auf der CD enthalten sind, ist es irgendein positiver
     Wert. Wenn Sie die CD-R in Ihren CD-Brenner einlegen, kann
     MakeCD den nächsten beschreibbaren Block durch Betätigen des
     Popup-Symbols ermitteln, @{B}nachdem@{UB} Sie den Tracktyp des ersten
     Tracks korrekt gesetzt haben.  Der Tracktyp des ersten Tracks muß
     deshalb unbedingt @{B}vorher@{UB} korrekt gesetzt werden, weil der
     Startblock vom Tracktyp des ersten Tracks abhängen kann.

     Falls Sie neben der Ziel-CD-R nur ein CD-ROM-Laufwerk zur Verfügung
     haben, kann MakeCD auch mit Hilfe Ihres CD-ROM-Laufwerks diesen
     Block berechnen, aber nur, wenn nach dem Track, der zuletzt auf
     die CD-R geschriebenen wurde, die Session fixiert wurde.
     Andernfalls wird Ihr CD-ROM-Laufwerk einen falschen Wert
     zurückliefern.

     Wenn Ihr Freund die CD-R, zu der Sie Daten hinzufügen wollen,
     gerade besitzt, können Sie ihn anrufen und bitten, Ihnen den
     korrekten Wert mitzuteilen. Dann können Sie sogar ein
     Multivolume-Image erzeugen, ohne die CD-R wirklich in den Händen
     zu halten.

     Beachten Sie bitte, daß MakeCD automatisch den korrekten Wert
     verwendet, wenn die CD-R verfügbar ist @{B}und@{UB} wenn Sie `Tracks
     Schreiben' aufrufen. In diesem Fall wird der vom User gewählte
     `Startblock' also ignoriert.

     Wenn Sie `Image-Dateien Schreiben' aufrufen, wird der eingetragene
     `Startblock' verwendet.

     Wenn Sie versuchen, eine Image-Datei, die mit dem falschen
     Startblock geschrieben wurde, auf CD-R zu schreiben, wird Sie
     MakeCD warnen. Also brauchen Sie sich nicht allzusehr davor zu
     fürchten, durch eine Fehlbedienung leichtfertig einen Rohling zu
     verlieren.

Image-Dateien Schreiben...
     Diese Funktion stellt fest, welche Image-Dateien noch nicht
     existieren, und versucht, sie zu erzeugen. Beachten Sie, daß Sie
     den richtigen Startblock eintragen müssen, bevor Sie diese
     Funktion verwenden. Das ist 0, wenn die CD-R noch leer ist.
     Sollten schon Daten auf der CD-R enthalten sein, kann MakeCD den
     korrekten Wert für Sie berechnen, wenn Sie auf das Popup-Symbol
     beim Startblock klicken.

Tracks Schreiben...
     Dieser Befehl schreibt (falls benötigt) alle Image-Dateien, und
     schickt diese (oder die Daten aus der Quelle, falls keine
     Image-Dateien verwendet werden) dann an den CD-Brenner. Bitte
     stellen Sie sicher, daß Ihr System schnell genug für diesen Prozeß
     ist, andernfalls könnte es sein, daß Sie Untersetzer statt CDs
     produzieren.

Audio Abspielen...
     Dieser Befehl spielt alle Audio-Tracks aus der Trackliste ab. So
     können Sie die Qualität der Audio-Daten überprüfen, bevor Sie sie
     auf eine CD-R brennen.

     Wenn sich das Schreibfenster geöffnet hat, klicken Sie einfach auf
     `Start'. MakeCD beginnt dann, die Audio-Daten abzuspielen.

     Sie können dann den Lowpassfilter und die Lautstärke beeinflussen,
     immerhalb des aktuellen Tracks hin- und herspringen und auf jeden
     beliebigen anderen Track wechseln.

     Mit Hilfe des Menüs lassen sich die Vorgabewerte für den
     Lowpassfilter und die Lautstärke speichern.


@EndNode

@Node "MIIOP" "MakeCD.guide/MIIOP"
@Next "MIISW"
@Prev "MIDMA"
@Toc "MISTR"

@{B}Beschreibung der ISO-Optionen
=============================@{UB}

Wenn Sie Ihre eigene Daten-CD erzeugen möchten, müssen Sie einen
Daten-Track erzeugen und als Quelle für diesen Daten-Track `Dateisystem'
einstellen, und dann auf `Einstellungen' klicken. Dieser Abschnitt
beschreibt, wie Sie mit dem Fenster, das sich dann öffnet, umgehen
müssen.

In dem erscheinenden Fenster werden Sie eine Liste sehen. Diese Liste
enthält alle Quellen, die in dem Image auftauchen sollen. Das können
entweder Pfadnamen sein, oder Tracks von der CD-R, falls Sie
Multisession-Merging machen möchten.

Mit Hilfe der zu der Liste gehörenden Symbole können Sie Einträge
hinzufügen und löschen, und für jeden Eintrag angeben, ob Sie einen
Pfad von der Festplatte hinzufügen möchten oder einen Track von der
CD-R. Verwenden Sie dann das Popup-Symbol, um entweder den Pfad oder
den CD-R-Track zu wählen.

Die Reihenfolge der Einträge in dieser Liste ist nur wichtig, wenn es
Kollisionen zwischen den Dateinamen gibt. Falls das der Fall ist, wird
-- auf Anfrage -- die Datei, die in der Quelle @{B}zuerst@{UB} auftaucht, ins
ISO-Image aufgenommen, und alle Dateien, die Kollisionen erzeugen,
ignoriert.

Wenn Sie eine Multisession-CD erzeugen möchten, werden Sie vermutlich
mindestens schon eine CD mit mindestens einem Daten-Track haben. Fügen
Sie nun den oder die Pfade, die gescannt werden sollen, zur Liste hinzu,
und @{B}danach@{UB} die Tracks, die zum Image hinzugefügt werden sollen.
Dadurch wird der erste Pfad komplett ins Image aufgenommen, und alle
Dateien aus den folgenden Pfaden oder Tracks werden nur dann
aufgenommen, wenn ihre Namen nicht mit einem Namen, der bereits im
Image enthalten ist, kollidieren.

Wenn Sie eine Daten-CD z. B. in vier Sitzungen brennen, und immer alle
Daten sehen möchten, müssen Sie nur jeweils den zuletzt gebrannten Track
ins Image aufnehmen lassen, wenn Sie einen neuen Track brennen möchten.
Dadurch sind dann immer alle auf der CD enthaltenen Daten sichtbar.
Falls Sie das einmal vergessen sollten (wenn Sie zum Beispiel beim
Track 3 noch drangedacht haben, es aber bei Track 4 vergessen haben),
nehmen Sie beim nächsten Mal einfach Track 3 und Track 4 ins Image auf.
Wenn Sie zu diesem neuen Track keine neuen Daten hinzufügen, wird er
sehr schnell geschrieben sein (es dauert nur ein paar Sekunden) und nur
sehr wenig Platz in Anspruch nehmen. Das Fixieren dieser neuen Session
wird aber wie üblich etwa 13,5 MB (falls es die erste Session ist,
sogar 22,5 MB) benötigen.

Es gibt auch eine Möglichkeit, sicherzustellen, daß es zu keine
Namenskollisionen kommt: packen Sie einfach jeden Pfad/Track in ein
eigenes Verzeichnis. Dafür aktivieren Sie das Häkchen beim
`Image-Pfad', und geben den Namen des Verzeichnisses, das angelegt
werden soll, ein. In dieses Verzeichnis werden dann die jeweiligen
Objekte kopiert. Wenn Sie also vier Quellen haben, können Sie vier
Verzeichnisse anlegen, und so den Inhalt der vier Quellen in die
jeweiligen Verzeichnisse packen lassen.

So, nun haben Sie gewählt, welche Quellen in das ISO-Image kopiert
werden sollen. Der nächste Schritt ist das korrekte Setzen der
ISO-Optionen.

Als erstes werden Sie vermutlich den Datenträgernamen setzen möchten.
Das ist der Name, der auf der Workbench erscheint, wenn Sie die
beschriebene CD in Ihr CD-ROM-Laufwerk einlegen.

System-ID, Ersteller und Vertrieb sind nicht so wichtig. Normalerweise
werden Sie diese Einträge nicht ändern müssen. Wir kennen auch kein
Programm, das diese Zeichenketten verwendet oder dort gar bestimmte
Werte erwartet.

Copyright, Übersicht und Inhaltsangabe sind ebenfalls unwichtig. Wir
lassen sie immer leer.

Wenn Sie eine CD erstellen möchten, die auf dem CDTV/CD32 bootet, müssen
Sie die CDTV/CD32-Optionen ändern. Schalten Sie das Schreiben von
CDTV-Einstellungen an und geben Sie eine richtige Trademark-Datei an.
Trademark-Dateien finden Sie auf der AMIGA Developer CD v1.1 im
Verzeichnis CD32/ISO9660Tools_V1.04/ISOCD. Wählen Sie entweder CDTV.TM
oder CD32.TM. Bitte haben Sie Verständnis, daß wir aus lizenzrechtlichen
Gründen diese Dateien nicht mit MakeCD mitliefern dürfen.

Die anderen Werte müssen nicht geändert werden. Ihre Auswirkungen sind
sowieso nicht allzusehr bekannt. Diese Werte werden an das Dateisystem
von Commodore, das auf CDTV/CD32 verwendet wird, weitergeleitet. Wenn
Sie möchten, können Sie ein wenig damit herumspielen und die
Performance-Änderungen auf CDTV/CD32 beobachten.

Nun müssen Sie noch die ISO/Rock Ridge Optionen ändern, die von den
meisten Benutzern für den schwierigsten Teil gehalten werden. Wenn eine
Meeting Pearls CD auf Ihrem System prima läuft, können Sie vergleichbare
Master-Optionen aus dem Menü wählen. Bei den Master-Optionen gab es
zwischen Meeting Pearls II und III keine Unterschiede.

Nun überprüfen Sie nacheinander die folgenden Symbole und ändern Sie
sie, falls nötig.

Sortier-Reihenfolge
     Vielleicht ist Ihnen schon aufgefallen, daß Piktogramme von CDs,
     die mit MakeCD gemacht wurden (dasselbe gilt aber auch für die
     meisten anderen Mastering-Programme) ziemlich schnell geladen
     werden.  Obwohl ein schnelles CD-ROM-Laufwerk etwa 1/10 Sekunde
     (ein langsames CD-ROM-Laufwerk benötigt 2/10 Sekunden) benötigt,
     um auf eine Datei zuzugreifen, wird ein Verzeichnis mit 20
     Piktogrammen (also 20 Dateien) in der Regel schneller angezeigt
     als in 2 bis 4 Sekunden. Das ist deshalb der Fall, weil MakeCD
     gewöhnlich alle `.info' Dateien im selben Bereich speichert, so
     daß -- nachdem auf die erste `.info' Datei zugegriffen wurde --
     die folgenden `.info' Dateien gewöhnlich in den Cache Ihres
     CD-Brenners kopiert werden, und somit sehr schnell geladen werden
     können.

     Diese Liste gibt an, welche Dateien im selben Bereich gehalten
     werden sollen. Fügen Sie einfach die Endungen der gewünschten
     Dateien zu dieser Liste hinzu. Wenn Sie zum Beispiel möchten, daß
     `.html' Dateien schnell gefunden werden, fügen Sie `.html' zu der
     Liste hinzu.

     Voreingestellt ist `.info'.

ISO Level
     ISO 9660 Datei- und Verzeichnisnamen unterliegen einer Menge
     Einschränkungen. Nur Großbuchstaben, Ziffern und der untergesetzte
     Strich `_' sind in diesen Namen erlaubt. Es muß genau ein Punkt in
     einem Dateinamen enthalten sind, und es darf kein einziger Punkt in
     Verzeichnisnamen enthalten sein. Datei- und Verzeichnisnamen
     dürfen nicht länger als 31 Zeichen sein.

     Da jene AMIGA CD-ROM-Dateisysteme, die kein Rock Ridge
     unterstützen (z. B. Commodore CDFS, das dem OS 3.1 beiliegt), mit
     diesen Einschränkungen nicht sehr glücklich werden würden, haben
     wir uns entschlossen, diesen Standard zu mißachten, wenn Sie `ISO
     9660 AMIGA' wählen. CDs, die mit dieser Option erzeugt wurden,
     werden auf den meisten Systemen trotzdem funktionieren. Auf MS-DOS
     Systemen kann es aber zum Beispiel zu Problemen kommen, also gehen
     Sie vorsichtig mit dieser Option um.

     ISO 9660 Level 1 erzeugt Dateinamen, die voll kompatibel zu MS-DOS
     Systemen sind. Zusätzlich zu den oben beschriebenen Einschränkungen
     werden diese Namen auf das 8.3-Format zerhackstückelt.

     ISO 9660 Level 2 wird nicht ins 8.3-Format gewandelt, aber alle
     oben erwähnten Einschränkungen bleiben erhalten.

     Wir empfehlen, `ISO 9660 AMIGA' zu verwenden, wenn die CD nur auf
     AMIGAs gelesen werden soll. Falls Sie planen, die CD auch auf
     MS-DOS Systemen zu verwenden, nehmen Sie ISO 9660 Level 1 mit Rock
     Ridge Erweiterungen. Dann brauchen Sie auf dem AMIGA aber ein
     Dateisystem, das Rock Ridge unterstützt. Siehe unten.

.info Endung wandeln
     Die Workbench 1.3 stellt Piktogramme nicht dar, wenn sie nicht
     exakt auf `.info' enden. `.INFO' oder `.Info' würden zum Beispiel
     nicht dargestellt werden. Diese Option stellt sicher, daß alle
     `.info'-Dateien nur aus Kleinbuchstaben bestehen. Sie benötigen
     diese Option nur, wenn Sie die CD unter Kickstart/Workbench 1.3
     oder auf dem CDTV lesen möchten.

ISO-Namen in Großbuchstaben wandeln
     Wenn Sie nicht möchten, daß die Dateinamen unter ISO 9660
     gecrippelt werden, es MS-DOS-Rechnern aber dennoch etwas leichter
     machen möchten, Ihre CDs zu lesen, können Sie diese Option
     anschalten. Dadurch werden alle ISO-Namen in Großbuchstaben
     gewandelt. Andere ungültige Zeichen bleiben jedoch unberührt.
     Alles, was diese Option tut, ist a-z in A-Z zu wandeln. Dadurch
     wird Ihr AMIGA hauptsächlich Großbuchstaben darstellen, aber die
     CD ist unter MS-DOS brauchbarer, auch wenn immer noch nicht
     unbedingt auf alle Dateien zugegriffen werden kann.  Schatztruhe
     GmbH erzeugt die meisten ihrer CDs mit dieser Option.

     Wenn Sie zusätzlich Rock Ridge einschalten (Schatztruhe GmbH tut
     das), werden Sie die kompletten Rock Ridge Namen sehen, die
     natürlich @{B}nicht@{UB} convertiert worden sind. Allerdings nur, wenn Sie
     ein CD-ROM-Dateisystem verwenden, das Rock Ridge unterstützt.

     CDs, die mit dieser Option geschrieben wurden, können problemlos
     auf dem AMIGA gelesen werden, und können unter MS-DOS besser
     gelesen werden als eine `ISO 9660 AMIGA' CD, die ohne diese Option
     geschrieben wurde. Wenn Sie zusätzlich Rock Ridge anschalten,
     werden AMIGA-Benutzer, deren Dateisystem Rock Ridge unterstützt,
     keinen Unterschied feststellen können. Wenn Rock Ridge
     ausgeschaltet ist, oder wenn Ihr CD-ROM-Dateisystem Rock Ridge
     nicht unterstützt, werden Sie hauptsächlich Großbuchstaben sehen.

Rock Ridge
     Wenn Sie diese Option anschalten, werden Rock Ridge Erweiterungen
     in das Image geschrieben. CDs mit Rock Ridge Erweiterungen sind
     mit jedem Dateisystem, das ISO 9660 unterstützt, lesbar, also voll
     abwärtskompatibel. Wenn Ihr Dateisystem Rock Ridge unterstützt,
     können Sie von ein paar zusätzlichen Features profitieren, wie zum
     Beispiel Multiuser Flags, AMIGA Datei-Attribute oder ungecrippelte
     Dateinamen (sogar wenn die mit ISO 9660 Level 1 oder 2 gemastert
     wurde).

     Grundsätzlich empfehlen wir, diese Option anzuschalten.

     AmiCDFS, AmiCDROM, CacheCDFS, BabelCDROMFS und AsimCDFS (zumindest
     die neusten Versionen davon) unterstützen Rock Ridge.

     CommoCDFS (liegt OS 3.1 bei) unterstützt Rock Ridge leider nicht.

World Access
     Wenn Sie Rock Ridge angeschaltet haben, werden Multiuser Flags in
     das Image geschrieben. Diese Option sorgt dafür, daß alle Objekte
     dieselben Zugriffsrechte für World bekommen wie für den Besitzer.

     Das kann ziemlich nützlich sein, wenn Sie die CD auf Unix-Rechnern
     verwenden möchten.

Group Access
     Wenn Sie Rock Ridge angeschaltet haben, werden Multiuser Flags in
     das Image geschrieben. Diese Option sorgt dafür, daß alle Objekte
     dieselben Zugriffsrechte für Group bekommen wie für den Besitzer.

     Das kann ziemlich nützlich sein, wenn Sie die CD auf Unix-Rechnern
     verwenden möchten.

AMIGA Datei-Attribute speichern
     Wenn diese Option angeschaltet ist, werden AMIGA Protectionbits
     und AMIGA Dateikommentare mit ins Image aufgenommen.

     Wenn diese Attribute wichtig für Sie sind, sollten Sie diese Option
     anschalten.

     Beachten Sie bitte, daß Sie ein CD-ROM Dateisystem benötigen, das
     AMIGA Dateiattribute unterstützt, wenn Sie diese Attribute beim
     Arbeiten mit dieser CD sehen möchten.

     Die folgenden CD-ROM-Dateisysteme unterstützen diese Attribute
     bereits: AmiCDFS 2.30 oder besser, AsimCDFS 3.7 und CacheCDFS (aus
     dem IDEfix '97 Paket).


@EndNode

@Node "MIISW" "MakeCD.guide/MIISW"
@Next "MIWRW"
@Prev "MIIOP"
@Toc "MISTR"

@{B}Beschreibung des ISO-Schreibfensters
====================================@{UB}

Um ein ISO 9660-Image zu erstellen, muß MakeCD die Quellpfade, die in
das Image aufgenommen werden sollen, durchsuchen. Dazu öffnet sich ein
Fenster, das Ihnen anzeigt, wie MakeCD scannt -- das ISO-Schreibfenster.

Im oberen Teil des Fensters zeigt MakeCD, wieviele
Dateien/Verzeichnisse schon gescannt wurden. Im unteren Teil des Fenster
wird angezeigt, welche Datei/Verzeichnis gerade bearbeitet wird. Die
Anzeige wird nur ca. 1-5 mal pro Sekunde neu gezeichnet, so daß nicht
jede Datei angezeigt wird. Dadurch wird eine Menge Rechenzeit gespart.

Nachdem das Scannen beendet ist, wird die gesamte Größe des ISO-Images
errechnet und angezeigt. Danach bereitet MakeCD das Image vor und
beginnt, es zu schreiben. Es zeigt an, wieviele Dateien/Verzeichnisse
schon geschrieben wurden, und wieviel Prozent der Daten das entspricht.

Sie können die ganze Operation zu beliebiger Zeit abbrechen, was
MakeCD dann mit einem "Benutzerabbruch"-Fehler quittieren wird.


@EndNode

@Node "MIWRW" "MakeCD.guide/MIWRW"
@Next "MITGW"
@Prev "MIISW"
@Toc "MISTR"

@{B}Beschreibung des Schreibfensters
================================@{UB}

Das Schreibfenster öffnet sich, wenn Sie ein ISO-Image erstellen, einen
Track brennen, oder Audio-Daten abspielen. Es hilft Ihnen, den Vorgang
zu steuern und zeigt Ihnen, was gerade so passiert.

Es zeigt einige nützliche Informationen über den Puffer, über Ihre
Quelle und über Ihr Ziel, sowie einige weitere Informationen.

Die `Puffer-Anzeige' zeigt Ihnen, wie groß der interen Puffer von
MakeCD ist und wieviel davon mit Daten gefüllt ist. Bitte verwechseln
Sie das nicht mit dem Puffer, der in Ihrem CD-Brenner eingebaut ist.
Das ist ein zusätzlicher Puffer, der irgendwo in Ihrem CD-Brenner
schlummert und im Schreibfenster nicht angezeigt ist. Selbst wenn der
Buffer von MakeCD leer ist, kann der Puffer Ihres CD-Brenners immer
noch voll sein!

Sie können die Größe des Puffers von MakeCD im @{"Einstellungsfenster" Link "MISET"}.
ändern.  MakeCD nimmt das aber nur als Richtwert und wird
möglicherweise einen etwas kleineren oder größeren Puffer wählen. Falls
nicht genügend freier Speicher übrig ist, könnte der Puffer sogar
deutlich kleiner ausfallen.

Wenn Sie eine CD-R schreiben, ist ein großer Puffer nützlich, um das
Risiko eines Puffer-unterlaufs, der die CD-R zerstören kann, zu
verringern. Beachten Sie, daß der Puffer fast leer sein wird, wenn Sie
`Paralleles Lesen/Schreiben' ausschalten, oder wenn Sie Reselection für
den CD-Brenner ausschalten. Das bedeutet natürlich, daß es
risikoreicher ist, eine CD zu brennen. Unglücklicherweise unterstützen
einige CD-Brenner Reselection nicht korrekt, so daß Sie Reselection
ausschalten @{B}müssen@{UB}, sonst würde sich der SCSI-Bus aufhängen und nichts
würde funktionieren.

Wenn Sie Audio-Daten abspielen, kann der Puffer kleiner sein, aber er
sollte nicht zu klein sein, weil viele Laufwerke Audio-Daten
verstümmeln, wenn es einen Puffer-@{B}Überlauf@{UB} gibt, z. B. wenn MakeCD
keine Audio-Daten vom Laufwerk abholt, da der Puffer von MakeCD voll
ist.

Das bedeutet, wenn Ihr Laufwerk die Daten schneller liefert als der
Puffer sie zu Ihren Lautsprechern schicken kann (oder zu Ihrer
Festplatte oder zum CD-Brenner), wird der MakeCD-Puffer voll werden,
und der nächste Versuch Ihres Laufwerks, Audio-Daten auszuliefern, wird
warten müssen. In diesem Fall liefern einige Laufwerke Audio-Daten, die
Lärm oder Knackser enthalten. Wenn Sie solch ein Laufwerk verwenden,
müssen Sie sicherstellen, daß der MakeCD-Puffer groß genug ist und/oder
das Laufwerk die Daten langsam genug liest, so daß es keine
Puffer-Überläufe im Laufwerk gibt.

Wenn Sie nur ein ISO-Image auf Ihrer Festplatte erstellen, muß der
Puffer nicht groß sein, und Pufferüber- und -unterläufe sind nicht
kritisch.

Die `Quell-Anzeige' zeigt Ihnen, wieviele Daten aus der Quelle schon
übertragen wurden, woher die Daten kommen, und wie schnell die
Übertragung momentan ist. Bitte beachten Sie, daß eine höhere
Übertragungsrate angezeigt werden kann als dauerhaft möglich ist -- auch
höher als das theoretische Limit, speziell wenn Sie von Ihrem
CD-ROM-Laufwerk lesen. Das kann der Fall sein, wenn -- während Ihr
CD-Brenner Daten schreibt -- das CD-ROM-Laufwerk seinen internen Puffer
mit den Daten der folgenden Sektoren füllt. Wenn MakeCD dann die
nächsten Daten vom CD-ROM-Laufwerk anfordert, bekommt es sie sehr
schnell -- direkt vom Puffer des CD-ROM-Laufwerks. Natürlich kann
MakeCD nicht wissen, ob das CD-ROM-Laufwerk die Daten von der CD liest,
oder ob der interne Puffer des CD-ROM-Laufwerks schon die angeforderten
Daten enthält. MakeCD wird einfach anzeigen, wie schnell es die Daten
vom CD-ROM-Laufwerk bekam. Deshalb kann die Übertragungsrate höher sein
als die Geschwindigkeit Ihres CD-ROM-Laufwerks.

Die `Ziel-Anzeige' zeigt Ihnen dieselben Daten über Ihr Ziel: wohin die
Daten geschafft werden, wieviele Daten schon geschrieben sind und wie
schnell die Übertragung ist.

Außerdem zeigt Ihnen das Fenster an, wieviele Daten noch zu schreiben
sind und wie lang (in Minuten:Sekunden) schon geschrieben wurde.
Zusätzlich gibt es eine Anzeige, die Ihnen manchmal Nachrichten anzeigt.

Wenn Sie eine CD-R schreiben, können Sie vor dem Starten des
Schreibvorgangs den `Schreibmodus' und einstellen und das automatische
`Fixieren' ändern.

Testmodus an
     Die CD-R wird im Test-Modus beschrieben. Es finden keine
     permanenten Änderungen auf der CD-R statt.

Testmodus _aus_
     Die CD-R wird @{B}richtig@{UB} beschrieben. Alle Änderungen sind permanent.

Nach Test schreiben
     Nach einem @{B}erfolgreichen@{UB} Durchgang im Test-Modus wird die CD
     @{B}richtig@{UB} beschrieben. So können Sie den Vorgang starten und den
     Raum verlassen. Wenn Sie später wiederkommen, ist die CD-R
     gebrannt, falls der Test-Durchlauf erfolgreich war.

Wenn die Tracks fehlerfrei geschrieben wurden, kann die Session oder
CD-R anschließend automatisch fixiert werden. Stellen Sie das Symbol
`Fixieren' entsprechend Ihren Wünschen ein und lesen Sie auch
@{"Ziel-CD-R-Fenster" Link "MITGW"} und @{"Session oder CD-R fixieren" Link "MISCF"}.

Nein
     Es wird nichts automatisch fixiert.

Session
     Nach erfolgreichem Schreibvorgang wird automatisch die Session
     fixiert.

CD-R
     Nach erfolgreichem Schreibvorgang wird automatisch die CD-R
     fixiert.

Wenn Sie Audio-Daten spielen, können Sie den Vorgang ebenfalls mit Hilfe
der Symbole dieses Fensters kontrollieren. Bitte beachten Sie, daß die
meisten der hier vorgenommenen Aktionen erst nach einer kurzen Wartezeit
wirklich aktiv werden.

Kein Lowpass-Filter
     Schaltet den Lowpass-Filter aus.

Lautstärke
     Kontrolliert die Lautstärke der Musik-Ausgabe. Werte über 100 %
     übersteuern das abzuspielende Musikstück.

Aktueller Track
     Falls Sie @{B}alle@{UB} Tracks aus Ihrer Trackliste abspielen, können Sie
     mit Hilfe dieses Symbols zwischen den Track hin- und herhüpfen.

Position bei `Ziel'
     Wenn Sie Audio-Daten abspielen können Sie unter `Ziel' nicht nur
     sehen, wie weit der aktuelle Track bereits fortgeschritten ist,
     Sie können diesen Stand sogar beeinflussen.

@{B}Der Zustand aller Symbole kann mit Hilfe des Menüs dauerhaft gesichert
werden.@{UB}


@EndNode

@Node "MITGW" "MakeCD.guide/MITGW"
@Next "MIMEN"
@Prev "MIWRW"
@Toc "MISTR"

@{B}Beschreibung des Ziel-CD-R-Fensters
===================================@{UB}

Das Ziel-CD-R-Fenster dient in erster Linie dazu, Ihnen zu zeigen,
welche Tracks und Sessions bereits auf die im CD-Brenner eingelegte
CD/CD-R geschrieben wurden. Außerdem können Sie die letzte Session oder
die ganze CD-R fixieren und kaputte CD-Rs reparieren.

Ins Ziel-CD-R-Fenster gelangen Sie über das Menü. Wenn Sie zuletzt im
Test-Modus gebrannt haben, werden bei vielen CD-Brennern die im
Test-Modus gebrannten Tracks angezeigt. Wenn Sie die @{B}wirklich@{UB} auf der
CD enthaltenen Tracks sehen möchten, klicken Sie auf `Aktualisieren'.

Im `Inhaltsverzeichnis' sehen Sie sämtliche auf der CD enthaltenen
(oder ggf. nur im Test-Modus gebrannten) Tracks.

Unter `Sessions' wird angezeigt, welche Tracks zu welcher Session
gehören, falls das Gerät diese Informationen liefert.  Siehe
@{"Tracks & Sessions" Link "MITUS"}.

Das Ziel-CD-R-Fenster hält aber auch ein paar weitere Informationen für
Sie bereit:

Mediumtyp
     Wenn Ihr CD-Brenner die Erkennung des Mediumtyps unterstützt, wird
     hier angezeigt, welcher Mediumtyp eingelegt ist.

Belegter Platz
     Hier wird angezeigt, wieviel Daten (in Minuten) bereits in Form von
     Tracks auf der CD/CD-R gespeichert sind. Unberücksichtigt hiervon
     bleiben Lead-In und Lead-Out von Session-Grenzen, die nochmal
     zusätzlich mit ca.  1 1/2 bis 2 1/2 Minuten pro Session zu Buche
     schlagen.

Freier Platz
     `Freier Platz' zeigt an, wieviel Platz noch auf der CD-R frei ist.
     Sie können die CD-R beschreiben, bis 0 Bytes frei sind. In
     Wirklichkeit ist auch @{B}danach@{UB} noch etwas Platz frei, der aber für
     den Lead-Out benötigt wird.

CD-R Status
     In diesem Feld wird -- falls das Laufwerk die dazu nötigen
     Informationen liefert -- angezeigt, ob die CD-R OK ist oder nicht.

Falls Sie sich nun entscheiden, die CD zu reparieren oder fixieren, oder
falls Sie nur eine Session fixieren möchten, können Sie zwischen den
folgenden Knöpfen wählen:

CD-R Fixieren
     Fixiert die ganze CD-R. Danach können @{B}keine@{UB} weiteren Tracks oder
     Sessions mehr angehängt werden. Die CD-R kann nur fixiert werden,
     wenn in der zuletzt geöffneten Session mindestens ein Track
     enthalten ist.  Siehe @{"Session oder CD-R fixieren" Link "MISCF"}.

Session Fixieren
     Fixiert nur die Session. Danach können Sie weitere Tracks in die
     nächste Session schreiben. Die CD-R können Sie nur fixieren, wenn
     Sie danach noch mindestens einen Track schreiben.  Siehe
     @{"Session oder CD-R fixieren" Link "MISCF"}.

CD-R Reparieren
     Um diese Funktion verwenden zu können, muß Ihr CD-Brenner eine
     Reparier-Funktion unterstützen, wie dies zum Beispiel bei
     CD-Brennern von Philips und Sony der Fall ist. Sony hat eine
     bessere Reparier-Funktion als Philips und kann viele defekte
     Rohlingen wieder in eine CD-R verwandeln, bei der man wenigstens
     neue Tracks anhängen kann. Oftmals sind die alten Tracks der CD-R
     nach der Reparatur zumindest teilweise wieder lesbar. Manchmal ist
     eine CD-R aber auch hoffnungslos verloren - da hilft dann auch
     kein Reparierversuch mehr.

Nachdem Sie sich über Ihre Ziel-CD-R informiert haben und sie eventuell
fixiert oder repariert haben, können Sie das Fenster mit Hilfe des
Schließsymbols verlassen.


@EndNode

@Node "MIMEN" "MakeCD.guide/MIMEN"
@Prev "MITGW"
@Toc "MISTR"

@{B}Beschreibung des Hauptmenüs
===========================@{UB}

Das Hauptmenü besteht aus einigen Menüpunkten, die Ihnen bei der
Projektverwaltung und beim Umgang mit Ihren Laufwerken und CD-Rs helfen.


 @{" Projekt " Link "MIMPR"}     Laden, Speichern, Beenden, ...
 @{" Bearbeiten " Link "MIMED"}  Trackliste bearbeiten
 @{" Tools " Link "MIMTO"}       Ziel-CD-R, fixieren, auswerfen, ...
 @{" Optionen " Link "MIMOP"}    Einstellungen, Quickhelp, ...


@EndNode

@Node "MIMPR" "MakeCD.guide/MIMPR"
@Toc "MIMEN"

@{B}Das Projekt-Menü
----------------@{UB}

Das Projekt-Menü enthält in erster Linie Funktionen zur
Projekt-Verwaltung. Sie können damit die im Trackeditor vorgenommenen
Einstellungen laden und speichern.

@{B}Öffnen...
.........@{UB}

Dieser Menüpunkt öffnet ein Dateiauswahlfenster, mit dem Sie ein zuvor
gespeichertes MakeCD-Projekt wieder laden können. Nachdem Sie das
gewünschte Projekt ausgewählt und auf `OK' geklickt haben, werden die
gespeicherten Track-Einstellungen im Trackeditor angezeigt.

@{B}Anhängen...
...........@{UB}

Diese Funktion macht dasselbe wie `Öffnen...', aber falls schon Tracks
im Trackeditor vorhanden sind, werden diese nicht vorher entfernt,
sondern an das geladene Projekt einfach hinten angehängt. So können Sie
zwei Projekte miteinander vermischen.

@{B}Speichern
.........@{UB}

`Speichern' speichert Ihr aktuelles Projekt. Ein Dateiauswahlfenster
öffnet sich nur dann, wenn das Projekt noch unbenannt ist. Andernfalls
wird das Projekt unter dem alten Namen gespeichert.

Falls Sie die Dateinamen-Endung `.mcd' nicht angeben, hängt MakeCD sie
automatisch an.

@{B}Speichern als...
................@{UB}

Dieser Menüpunkt speichert Ihr aktuelles Projekt. Vorher können Sie in
jedem Fall den Projektnamen frei wählen.

Falls Sie die Dateinamen-Endung `.mcd' nicht angeben, hängt MakeCD sie
automatisch an.

@{B}Über...
.......@{UB}

Ein Fenster, das ein paar Informationen über MakeCD anzeigt, öffnet
sich. Sie können hier die Versionsnummer erkennen, und wer MakeCD
registriert hat.

@{B}MakeCD beenden
..............@{UB}

Sie können MakeCD entweder über diesen Menüpunkt beenden, oder mit
Hilfe des Schließsymbols. Eine Sicherheitsabfrage erfolgt in @{B}keinem@{UB} der
beiden Fälle!


@EndNode

@Node "MIMED" "MakeCD.guide/MIMED"
@Toc "MIMEN"

@{B}Das Bearbeiten-Menü
-------------------@{UB}

Das Bearbeiten-Menü enthält nützliche Funktionen, um die Trackliste zu
verändern.

@{B}Komplette CD anhängen
.....................@{UB}

Hiermit können Sie das Inhaltsverzeichnis der CD in Ihrem Lese-Laufwerk
auslesen lassen. Es wird dann automatisch an die Trackliste angehängt.
Dabei wird der `Tracktyp' automatisch richtig angepaßt.

Diese Funktion ist extrem nützlich zum Kopieren von CDs, den wenn die
Trackliste vorher leer war, wirkt diese Funktion wie eine
Kopierfunktion.

Wenn Sie in den Einstellungen für `Audio Pause' 152 wählen und für
`Audio Start' 0, erzeugt MakeCD in den meisten Fällen eine @{B}fast@{UB}
identische Kopie der Quell-CD. Wenn MakeCD mal Disc-At-Once kann, wird
man auch 100 % identische Kopien erzeugen können.

Falls Sie für die meisten Tracks vor dem Brennen Image-Dateien erzeugen
möchten, dann stellen Sie @{B}vor@{UB} dem Wählen dieses Menüpunkts bei `Ziel'
`Image-Datei verwenden' ein. Das wird dann als Vorgabewert für alle
angehängten Tracks verwendet. Umgekehrt können Sie natürlich `Direkt
zum CD-Brenner' einstellen, wenn Sie in den meisten Fällen @{B}keine@{UB}
Image-Dateien verwenden möchten.

Nachdem Sie eventuelle Modifikationen an der Trackliste vorgenommen
haben, können Sie den Kopiervorgang mit `Tracks schreiben...' starten.

@{B}Image-Datei(en) anhängen
........................@{UB}

Anders als `Komplette CD anhängen' können Sie bei dieser Funktion eine
oder mehrere Image-Dateien wählen, die an die Trackliste angehängt
werden.

Wichtig hierbei ist, daß MakeCD nicht automatisch erkennen kann, um
welchen `Tracktyp' es sich bei den Images handelt. Daher müssen Sie die
Tracktypen ggf. später von Hand korrekt einstellen.

Nützlich ist diese Funktion, wenn Sie zum Beispiel schon mehrere
Musikstücke auf Ihrer Festplatte herumliegen haben. Dann können Sie im
ASL-Dateiauswahlfenster per MultiSelect in einem Rutsch alle Musikstücke
anwählen und an die Trackliste anhängen lassen.

@{B}Löschen
.......@{UB}

Dieser Menüpunkt entfernt sämtliche Einträge aus der Trackliste. Eine
Sicherheitsabfrage erfolgt @{B}nicht@{UB}.


@EndNode

@Node "MIMTO" "MakeCD.guide/MIMTO"
@Toc "MIMEN"

@{B}Das Tools-Menü
--------------@{UB}

Das Tools-Menü enthält einige nützliche Tools -- in der Regel für die
Ziel-CD-R.

@{B}Ziel-CD-R ...
.............@{UB}

Dieser Menüpunkt öffnet das @{"Ziel-CD-R-Fenster" Link "MITGW"} . Damit können Sie sich
den Inhalt der Ziel-CD-R ansehen und -- falls Sie das wünschen -- die
CD-R auch etwas bearbeiten.

@{B}CD-R fixieren
.............@{UB}

Wenn Sie die CD-R fixieren möchten, können Sie das entweder direkt im
Ziel-CD-R-Fenster tun, oder diesen Menüpunkt anwählen.  Siehe
@{"Session oder CD-R fixieren" Link "MISCF"}.

@{B}Session fixieren
................@{UB}

Wenn Sie die Session fixieren möchten, können Sie das entweder direkt im
Ziel-CD-R-Fenster tun, oder diesen Menüpunkt anwählen.  Siehe
@{"Session oder CD-R fixieren" Link "MISCF"}.

@{B}CD-R reparieren
...............@{UB}

Wenn Sie die Session reparieren möchten, können Sie das entweder direkt
im @{"Ziel-CD-R-Fenster" Link "MITGW"} tun, oder diesen Menüpunkt anwählen.

@{B}Auswerfen
.........@{UB}

Der Auswerfen-Menüpunkt enthält die beiden Untermenüs `Quelle' und
`Ziel' und wirft -- je nachdem, welchen der beiden Menüpunkte man
anwählt -- entweder die im Lese-Gerät oder die im Schreib-Gerät
enthaltene CD aus.


@EndNode

@Node "MIMOP" "MakeCD.guide/MIMOP"
@Toc "MIMEN"

@{B}Das Optionen-Menü
-----------------@{UB}

@{B}Einstellungen ...
.................@{UB}

Dieser Menüpunkt öffnet das @{"Einstellungsfenster" Link "MISET"}.  Sie benötigen dieses
Fenster, um MakeCD für Ihr System zu konfigurieren.

@{B}Aktuellen Gadgetzustand speichern
.................................@{UB}

Für einige der Symbole im Hauptfensters läßt sich mit Hilfe dieses
Menüpunkts abspeichern, in welchem Status sie nach dem Starten von
MakeCD sind. Beim Anwählen dieser Funktion wird der Status all dieser
Symbole gespeichert.

@{B}Quickhelp
.........@{UB}

MakeCD bietet die Möglichkeit, per Bubblehelp Hilfe-Informationen zur
Benutzeroberfläche zu erhalten. Diese Option kann man gezielt ein- und
ausschalten. Außerdem kann der aktuelle Zustand dauerhaft gespeichert
werden.


@EndNode

@Node "MBEGN" "MakeCD.guide/MBEGN"
@Toc "Main"

@{B}Hinweise für Anfänger
*********************@{UB}

Diese Anfängerhinweise sind nicht nur für AMIGA-Anfänger hilfreich,
sondern auch für Personen, die sich mit MakeCD noch nicht so gut
auskennen. Selbst Fortgeschrittene finden hier und dort noch einen
wertvollen Hinweis.


 @{" MakeCD " Link "MBMCD"}      Grundsätzliche Funktionsweise von MakeCD
 @{" Daten-CD " Link "MBDAT"}    Erstellung einer Daten-CD
 @{" Audio-CD " Link "MBAIO"}    Erstellung einer Audio-CD


@EndNode

@Node "MBMCD" "MakeCD.guide/MBMCD"
@Toc "MBEGN"

@{B}Grundsätzliche Funktionsweise von MakeCD
========================================@{UB}

MakeCD besteht in erster Linie aus einem Track-Editor. Egal, ob Sie
eine CD kopieren oder selber zusammenstellen möchten, die Tracks werden
immer in Form einer Liste im Track-Editor zusammengestellt und dann
gebrannt.

Dazu müssen Sie jeweils angeben, welche Art von Track Sie schreiben
möchten (in der Regel Daten- oder Audio-Track), woher die Daten kommen,
die Sie brennen möchten, und ob Sie die Daten vorher automatisch in eine
Image-Datei schreiben lassen möchten oder nicht.

Beim Kopieren von CDs liest MakeCD die Tracks aus der Quell-CD aus und
übergibt sie automatisch in der richtigen Form an den Track-Editor.
Beim Erstellen von eigenen CDs müssen Sie selber darauf achten, daß Sie
die Tracks korrekt zusammenstellen.

Wenn Sie alles richtig zusammengestellt haben, klicken Sie entweder auf
"Image Dateien schreiben", um nur alle eventuell gewünschten
Image-Dateien zu erzeugen, oder auf "Tracks schreiben", um alle Tracks
automatisch hintereinander brennen zu lassen. Eventuelle Image-Dateien
werden dann vorher automatisch erzeugt.


@EndNode

@Node "MBDAT" "MakeCD.guide/MBDAT"
@Toc "MBEGN"

@{B}Erstellung einer Daten-CD
=========================@{UB}

Die häufigste Anwendung bei der Erstellung einer Daten-CD ist das
Kopieren einer Partition oder eines Verzeichnisses auf eine CD-R. Dieser
Vorgang soll in diesem Kapitel erklärt werden.

Eine einfache Daten-CD besteht aus einem Daten-Track. Daher fügen wir
nach dem Starten von MakeCD einfach einen Daten-Track zur Trackliste
hinzu. Klicken Sie auf `Neu'. Sie müßten nun genau einen Track in der
Trackliste sehen.

Nun müssen Sie sicherstellen, daß der Tracktyp und die Quelle für Ihren
Track richtig eingestellt sind. Wählen Sie den neu ausgewählten Track in
der Trackliste mit der Maus an (normalerweise sollte er sogar schon
angewählt sein), so daß er durch einen Balken hervorgehoben wird.
Stellen Sie sicher, daß das Blättersymbol `Tracktyp' auf `Daten'
eingestellt ist bzw. ändern Sie es, falls das noch nicht der Fall ist.

Da wir in unserem Beispiel eine Partition oder ein komplettes
Verzeichnis brennen möchten, wählen Sie als Typ für die Quelle
`Dateisystem' aus. Stellen Sie das entsprechend Blättersymbol auf
`Dateisystem'.

MakeCD weiß nun natürlich noch nicht, @{B}welche@{UB} Daten es brennen soll.
Daher müssen Sie nun das Popup-Symbol bei Quelle anklicken.  Daraufhin
öffnet sich ein Fenster.

Dieses Fenster zeigt unter anderem eine Liste, in der alle Quellpfade
eingetragen werden müssen. Klicken Sie auf `Neu' und stellen Sie dann
sicher, daß das Blättersymbol für den Typ der Quelle auf `Dateisystem'
steht, denn Sie wollen ja von einem Dateisystem lesen und nicht von
einem bereits bestehenden Track auf der CD-R. Letztere Option wäre nur
für Multisession-CDs interessant.

So, nun haben Sie die Quelle ausgewählt. Jetzt müssen Sie aber noch
wählen, auf welche Art die CD gemastert werden soll. Klicken Sie auf
`ISO/Rock Ridge...'.

Um eine auf möglichst vielen AMIGAs möglichst gut lesbare Daten-CD zu
erzeugen, stellen Sie folgende Werte ein:

  1. Rock Ridge: an

  2. World Access: an

  3. Group Access: an

  4. AMIGA Datei-Attribute: an

  5. ISO 9660 AMIGA

  6. .info Endung in Kleinbuchstaben wandeln: an

  7. ISO-Namen in Großbuchstaben wandeln: aus


Tragen Sie nun noch `.info' in die Liste `Sortier-Reihenfolge' ein.
Dadurch wird die CD auf der Workbench schön schnell.

An den `CDTV/CD32'-Optionen brauchen Sie nichts zu ändern -- außer wenn
die von Ihnen erstellte CD auf einem CDTV/CD32 bootfähig sein soll.

Verlassen Sie dieses Fenster mit `Speichern' oder `Benutzen'.

Jetzt braucht Ihre Daten-CD noch einen Namen. Stellen Sie den
`Volume-Name'n ein. Das ist der Name, der später auf der Workbench
erscheint. Als `Ersteller' tragen Sie Ihren Namen ein. Die restlichen
Felder können unausgefüllt bleiben.

Verlassen Sie das Fenster mit `OK'.

Nun entscheiden Sie, ob Sie zuerst eine Image-Datei erstellen möchten,
oder die Daten direkt an den CD-Brenner geschickt werden sollen. Stellen
Sie das Blättersymbol bei `Ziel' entsprechend ein. Wenn Sie eine
Image-Datei erstellen möchten, müssen Sie nun den gewünschten Dateinamen
in das entsprechende Eingabefeld eintragen. Wenn Sie die Daten direkt an
den CD-Brenner schicken möchten, ist das etwas risikoreicher, weil es
leichter zu Performance-Problemen kommt und ein Pufferunterlauf
auftreten könnte. In diesem Fall sollte man immer erst im Test-Modus
ausprobieren, ob alles schnell genug funktioniert. Eventuell sollte man
dann die Puffergröße im Einstellungsfenster hochsetzen und/oder die
Brenngeschwindigkeit reduzieren.

Das war's schon fast. Klicken Sie jetzt auf `Tracks Schreiben...'.
Dadurch erzeugt MakeCD alle eventuellen Image-Dateien, und brennt diese
anschließend auf CD. Folgen Sie den Anweisungen von MakeCD.

Irgendwann wird das Schreibfenster aufgehen. Stellen Sie dort ein, ob
Sie die CD-R im Test-Modus oder wirklich brennen möchten. Für den ersten
Test empfehlen wir den Test-Modus. Da funktioniert alles wie beim
richtigen Schreiben, nur daß der CD-Brenner den Laser nicht anschaltet
und der Rohling dadurch nicht verändert wird.

Außerdem können Sie einstellen, ob und wie die CD fixiert werden soll.
Dazu unten mehr. Wenn Sie noch nicht wissen, wie Sie die CD fixieren
lassen wollen, schalten Sie das automatische Fixieren vorerst einfach
mal aus.

Klicken Sie nun auf `Start'. Dadurch wird der Vorgang gestartet.

Wir empfehlen Ihnen, Ihren AMIGA nun in Ruhe arbeiten zu lassen.  Wenn
Sie wissen, was Sie tun, können Sie natürlich problemlos nebenher auf
Ihrem AMIGA arbeiten. Eine @{B}stabile@{UB} Textverarbeitung, wird MakeCD
beispielsweise kaum stören können. Was Sie @{B}unbedingt@{UB} vermeiden sollten,
sind Programme jeglicher Art, die Ihren AMIGA im Sekundenbereich (oder
länger) voll beschäftigen, denn wenn MakeCD ein paar Sekunden lang
(normalerweise 1/2 bis 15 Sekunden -- je nach der Größe des Puffers
Ihres Brenners und der gewählten Schreibgeschwindigkeit) vom Prozessor
verdrängt wird und dadurch in dieser Zeit keine Daten an Ihren
CD-Brenner schicken kann, bekommt Ihr CD-Brenner früher oder später
einen Puffer-Unterlauf, was Ihre CD-R oder zumindest den gerade
geschriebenen Track unbrauchbar macht.

@{B}Hinweis:@{UB} Man hat uns berichtet, daß es Grafikkarten gibt, die beim
Umschalten von Screens so viel Rechenzeit auf so hoher Priorität
verbraten (dieses Verb ist an dieser Stelle sicherlich angebracht!), daß
MakeCD zu lange verdrängt wird, und es auf manchen CD-Brennern zu einem
Puffer-Unterlauf kommen kann. Das Problem tritt sicherlich nicht bei
allen Systemen auf -- Sie können ja im Test-Modus ausprobieren, ob Ihr
System davon betroffen ist, d. h. ob es Probleme gibt, wenn Sie Screens
umschalten.

Wenn MakeCD den Track fertiggebrannt hat, wird -- abhängig von Ihren
Einstellungen -- die CD-R, die Session oder gar nichts fixiert. Wenn
MakeCD etwas fixiert, wird es Ihnen das in der Status-Anzeige melden.
Merken Sie sich, ob MakeCD nach dem Brennen etwas fixiert hat. Sie
können nun eine weitere CD-R brennen (was Sie aber nicht wollen) oder
auf `Abbruch' klicken. Tun Sie letzteres.

Wenn die CD-R oder die Session fixiert wurde, können Sie die CD-R nun
entnehmen und auf Ihrem CD-ROM-Laufwerk ausprobieren. Falls Sie nur die
Session fixiert haben, können Sie später noch Daten anhängen.

Wenn nichts fixiert wurde, wählen Sie nun aus dem Menü entweder
`Session fixieren' (wenn Sie irgendwann später noch Daten zur CD-R
hinzufügen möchten) oder `CD-R fixieren' (falls Sie sicher sind, daß
Sie keine Daten mehr zu der CD-R hinzufügen möchten).

Das war's. Probieren Sie die CD-R in Ihrem CD-ROM-Laufwerk aus!

Falls Sie die CD in Ihrem CD-Brenner ausprobieren möchten, @{B}kann@{UB} es --
je nach Brenner -- sein, daß Sie die CD sogar ohne irgendetwas zu
fixieren lesen können. Das müßten Sie ausprobieren. Der Vorteil dieser
Methode liegt darin, daß Sie dadurch, daß Sie die CD @{B}nicht@{UB} fixieren,
eine Menge Platz sparen.

Übrigens: wenn Sie statt auf `Tracks schreiben...' auf `Image-Dateien
schreiben...' klicken, können Sie die Image-Dateien erzeugen, @{B}ohne@{UB}
gleich eine CD zu brennen!


@EndNode

@Node "MBAIO" "MakeCD.guide/MBAIO"
@Toc "MBEGN"

@{B}Erstellung einer Audio-CD
=========================@{UB}

Eine Audio-CD besteht in der Regel aus mehreren Tracks. Für jedes
Musikstück verwendet man normalerweise einen eigenen Track. Jeder dieser
Tracks entspricht dann einer Nummer, die Ihnen Ihr CD-Player beim
Einlegen der CD anzeigt.

Die gewünschten Musikstücke stellen Sie in der Trackliste zusammen. Der
erste Eintrag der Trackliste entspricht dann dem ersten Musikstück, der
zweite dem zweiten Musikstück usw.

Sie können Musikstücke entweder direkt von anderen CDs kopieren, oder
aus einer Datei laden. Diese Datei muß entweder im Format CDDA (das ist
das rohe Format, wie man es von CDs lesen kann) oder `AIFF' vorliegen.
MakeCD erkennt dann automatisch das Format und konvertiert es beim
Brennen in Echtzeit in Daten, die vom CD-Brenner erkannt werden.

Sie können mit MakeCD auch CDs erstellen, die aus verschiedenen Tracks
von verschiedenen Musik-CDs bestehen und die zwischendurch auch Daten,
die aus einer Datei gelesen werden, enthalten.  MakeCD ist
selbstverständlich auch flexibel genug, um während des Kopiervorgangs
die nächste CD anzufordern. Auch Kopieen mit nur einem Laufwerk sind
möglich.

Damit Sie Übung mit MakeCD bekommen, sollen die folgenden Abschnitte
Ihnen dabei helfen, Ihre erste Musik-CD zu erstellen.

Stellen Sie als erstes das Blättersymbol `Tracktyp' auf `Audio
(normal)' und den `Typ' bei `Quelle' auf `Image-Datei' (wenn Sie die
meisten Daten aus Dateien lesen möchten) oder auf `Track von CD' (wenn
Sie die meisten Daten von einer anderen CD auslesen möchten).  Das ist
nicht lebenswichtig, spart Ihnen aber später etwas Arbeit, da die
Einstellungen dieser Symbole für jeden Track in der Trackliste anders
sein können, aber für jeden neuen Eintrag in der Trackliste erst einmal
vom Vorgänger-Eintrag kopiert werden.

Falls Sie in der Regel mit Image-Dateien arbeiten möchten (d. h. alle
Daten werden erst einmal auf die Festplatte geschrieben und erst dann
gebrannt), dann stellen Sie das Blättersymbol bei `Ziel' auf
`Image-Datei verwenden', andernfalls auf `Direkt zum CD-Brenner'.  Auch
diese Einstellung kann man später für jeden Track einzeln ändern, aber
es ist praktischer, wenn von Anfang an die am häufigsten verwendete
Einstellung vorgenommen wird. Falls Sie genügend Festplattenplatz haben,
empfehlen wir Ihnen, für den Anfang Image-Dateien zu verwenden.

Auch `Datei löschen' kann für jeden Track separat gesetzt werden.
Hiermit können Sie einstellen, wann temporär erzeugte Image-Dateien
automatisch gelöscht werden sollen. Falls Sie `Gar nicht' einstellen,
müssen Sie sich selber manuell darum kümmern, daß die Image-Dateien
irgendwann gelöscht werden.

Damit Sie sich die Arbeit auch in Zukunft erleichtern, speichern Sie
diese Einstellungen nun per Menü mit `Aktuellen Gadgetzustand
speichern' ab.

Soviel zu den sinnvollen Voreinstellungen -- schreiten wir zu den Taten.
In diesem Exkurs möchten wir eine CD erstellen, die folgendermaßen
aufgebaut ist:

  1. Musikstück von einer CD A (Stück 3), mit Image-Datei

  2. Musikstück von einer CD B (Stück 2), ohne Image-Datei

  3. Musikstück aus bereits vorliegender AIFF-Datei

  4. Musikstück aus bereits vorliegender CDDA-Datei

  5. Musikstück von einer CD C (Stück 5), ohne Image-Datei

Wir werden zunächst nacheinander für alle genannten Musikstücke einen
Track in der Trackliste anlegen und die nötigen Einstellungen vornehmen.

Track 1 (CD A, Stück 3, mit Image-Datei)
     Um den ersten Track zu erzeugen, klicken Sie auf `Neu'. Stellen Sie
     dann den `Typ' bei `Quelle' auf `Track von CD', denn wir wollen ja
     zunächst ein Musikstück von einer anderen CD brennen. Legen Sie
     nun eine Musik-CD in Ihr Lese-Laufwerk und klicken Sie auf das
     Popup-Symbol bei `Quelle'.

     Ein Trackauswahlfenster öffnet sich. Klicken Sie sicherheitshalber
     auf `Aktualisieren', damit das Inhaltsverzeichnis der CD neu
     gelesen wird. Da wir das dritte Musikstück in unsere CD aufnehmen
     möchten, klicken Sie nun auf den dritten Eintrag in der Liste des
     Trackauswahlfensters. Wenn Sie den Namen des Liedes wissen, tragen
     Sie ihn -- oder eine geeignete Abkürzung -- im Trackauswahlfenster
     bei `Name' ein. Verzichten Sie dabei möglichst auf Leerzeichen.
     Verlassen Sie dann das Trackauswahlfenster mit `OK'. Der
     `Tracktyp' wird durch das Verlassen des Trackauswahlfensters
     automatisch richtig gesetzt.  Nehmen Sie daher für diesen Track
     keine Änderungen mehr am `Tracktyp' vor.

     Da wir für den ersten Track eine Image-Datei erzeugen möchten,
     stellen Sie sicher, daß bei `Ziel' `Image-Datei verwenden'
     eingestellt ist. Tragen Sie nun unter `Image-Datei' ein, unter
     welchem Namen Sie den Track auf der Festplatte zwischenspeichern
     möchten.  MakeCD hat Ihnen vermutlich schon einen Vorschlag
     gemacht, den Sie aber wohl noch entsprechend anpassen möchten.

     Insbesondere muß bei der Image-Datei ein passender Pfad eingetragen
     werden. Beachten Sie dabei, daß Image-Dateien in der Regel viel
     Platz benötigen -- pro Sekunde etwa 173 KB (bei Audio-Daten).
     Wählen Sie also eine Partition, auf der genügend Platz vorhanden
     ist. Wenn Sie alle Image-Dateien in demselben Verzeichnis
     speichern möchten, können Sie dieses unter `Basisverzeichnis'
     eintragen. Dieses Verzeichnis gilt dann für @{B}alle@{UB} zu ladenden und
     zu speichernden Objekte, bei denen Sie nur einen relativen Pfad
     angegeben haben. Wenn Sie `Basisverzeichnis' unausgefüllt lassen,
     sollten Sie möglichst nur mit absoluten Pfadnamen (das sind Namen,
     die einen Doppelpunkt enthalten) arbeiten.

     Damit ist der erste Track definiert -- schreiten wir zum nächsten!

Track 2 (CD B, Stück 2, ohne Image-Datei)
     Erzeugen Sie den nächsten Track, indem Sie wieder auf `Neu'
     klicken.  Stellen Sie wieder `Typ' bei `Quelle' auf `Track von CD',
     legen Sie eine @{B}andere@{UB} Audio-CD ein, und klicken Sie wieder auf das
     Symbol, das das Trackauswahlfenster öffnet.

     `Aktualisieren' Sie dann das Trackauswahlfenster, wählen Sie Track
     2 an, setzen Sie ggf. einen passenden `Name'n und verlassen Sie das
     Fenster mit `OK'. Wieder wird der `Tracktyp' durch das
     Trackauswahlfenster automatisch korrekt gesetzt.

     Stellen Sie nun bei `Ziel' `Direkt zum CD-Brenner' ein.

@{I}          Hinweis: Falls Sie im Einstellungsfenster @{B}dasselbe@{UB} Gerät zum
          Lesen und zum Schreiben gewählt haben, @{B}müssen@{UB} Sie hier wie
          oben beschrieben `Image-Datei verwenden' wählen, denn
          MakeCD kann Tracks nur dann direkt kopieren, wenn Quell- und
          Ziellaufwerk unterschiedlich sind!  @{UI}

     Das wär's -- auch der zweite Track ist definiert.

Track 3 (AIFF-Datei)
     Falls Sie keine AIFF-Datei zum Brennen zur Verfügung haben,
     überspringen Sie diesen Punkt bitte einfach.

     Andernfalls klicken Sie wieder auf `Neu', um einen neuen Track zu
     erzeugen. Stellen Sie dann den `Tracktyp' auf `Audio (normal)' und
     geben Sie bei `Quelle' `Image-Datei' an. Das bedeutet, daß
     MakeCD die Daten aus einem Image lesen soll.

     Klicken Sie nun auf das Popup-Symbol bei `Quelle'. Diesmal öffnet
     sich kein Trackauswahlfenster, sondern ein Dateiauswahlfenster,
     denn MakeCD hat richtig erkannt, daß Sie diesmal aus einer bereits
     bestehenden Image-Datei lesen möchten und nicht aus einem Track.

     Wählen Sie die gewünschte AIFF-Datei aus und schließen Sie das
     Dateiauswahlfenster mit `OK'.

     Da MakeCD AIFF-Dateien fast ohne Zeitverlust in Daten wandeln
     kann, die Ihr CD-Brenner versteht, tragen Sie beim Ziel `Direkt
     zum CD-Brenner' ein. Theoretisch könnten Sie auch eine Image-Datei
     erzeugen lassen, die die Daten dann genau so enthält, wie sie
     später zum CD-Brenner geschickt werden sollen, aber das ist
     eigentlich unnötig.

     Das war's! Sie haben nun einen Track erzeugt, der seine Daten aus
     einer AIFF-Datei liest.

Track 4 (CDDA-Daten)
     Falls Sie keine CDDA-Datei zum Brennen zur Verfügung haben,
     überspringen Sie diesen Punkt bitte einfach.

     Andernfalls gehen Sie vor wie bei Track 3 beschrieben. Statt der
     AIFF-Datei wählen Sie aber eine CDDA-Datei aus. MakeCD erkennt das
     dann automatisch und schickt die Daten an den CD-Brenner.  Ggf.
     wandelt MakeCD vorher nur noch die Byte-Reihenfolge.

@{B}     Wichtig@{UB} ist aber, daß die CDDA-Daten in genau der Byte-Reihenfolge
     vorliegen, die Sie im Einstellungsfenster gewählt haben. Sonst
     werden Sie auf der fertigen CD keine Musik hören sondern nur
     schrecklich klingende Daten. Wir werden das aber vor dem Brennen
     noch überprüfen.

     Bei CDDA-Daten ist es absolut sinnlos, eine Image-Datei erzeugen zu
     lassen. Stellen Sie daher `Direkt zum CD-Brenner' ein.

Track 5 (CD C, Stück 5, ohne Image-Datei)
     Zuletzt wollen wir noch einen Track von einer dritten CD in unser
     Projekt aufnehmen -- und zwar den fünften Track.

     Diesen Track dürfen Sie nun ohne weitere Hilfe erzeugen. Gefragt
     ist Track Nummer 5 einer weiteren (dritten) Musik-CD. Wir möchten
     diesmal @{B}keine@{UB} Image-Datei schreiben.

Die erste große Hürde haben Sie geschafft! Im nächsten Schritt werden
wir die Image-Dateien erzeugen lassen. Dann hören wir uns die
Ergebnisse an und schließlich werden wir die CD brennen.

Um die Image-Dateien zu erzeugen, klicken Sie einfach auf
`Image-Dateien schreiben...' und folgen Sie den Anweisungen.

Wenn die Image-Dateien geschrieben wurden, klicken Sie auf `Audio
abspielen...'. Es öffnet sich ein Fenster mit ein paar Symbolen.
Klicken Sie auf `Start'. Kurz danach können Sie mit Hilfe Ihrer
AMIGA-Lautsprecher hören, wie die Daten klingen. Sie können innerhalb
des Liedes springen, zwischen den einzelnen Tracks springen, die
Lautstärke ändern und den Lowpass-Filter beeinflussen.

Wenn Sie alle Tracks abgespielt und geprüft haben, schließen Sie das
Fenster. Nun müssen wir die Tracks schreiben. Klicken Sie auf `Tracks
schreiben...'.

Daraufhin öffnet sich das Schreibfenster. Wählen Sie als
`Schreibmodus', ob Sie im Test-Modus (die CD wird nicht wirklich
verändert) brennen möchten, ob Sie @{B}ohne@{UB} Test-Modus (die CD wird
verändert!) brennen möchten, oder ob Sie es zunächst im Test-Modus
probieren möchten, wobei nach erfolgreichem Test richtig gebrannt wird.

Wählen Sie dann noch, ob und wie nach dem erfolgreichen Schreiben der
Tracks fixiert werden soll.

Wenn Sie die Session fixieren, können Sie keine Audio-Tracks mehr
hinzufügen, nur noch Datentracks. Außerdem sind die geschriebenen Tracks
sofort in einem CD-Spieler lesbar.

Wenn Sie die CD-R fixieren, können Sie überhaupt keine Tracks mehr
hinzufügen, aber auch hier sind die geschriebenen Tracks danach sofort
in einem CD-Spieler lesbar.

Wenn Sie nichts fixieren, können Sie zwar noch Audio-Tracks hinzufügen,
aber die geschriebenen Tracks sind nur in Ihrem CD-Brenner lesbar.

Nachdem Sie die Entscheidungen getroffen haben, klicken Sie auf
`Start'. Sie sollten ab sofort aufpassen, daß Sie keinen Absturz
herbeiführen. Außerdem sollten Sie keine Applikationen laufen lassen,
die auf hoher Priorität viel Rechenzeit verschlingen. Beides kann zu
einem Puffer-Unterlauf führen, was mindestens den aktuellen Track, wenn
nicht gar die ganze CD zerstört.

Falls es zu Problemen kommt, lesen Sie die folgenden Abschnitte.

Pufferüberlauf/Pufferunterlauf
     Das Kopieren von Audio-Tracks ist zwar problemlos möglich,
     allerdings müssen das Quell-Laufwerk und das Ziel-Laufwerk genau
     gleich schnell sein, falls Sie ohne Zwischendatei (Image-Datei)
     kopieren. Sie können die Geschwindigkeit für das Lesen von
     Audio-Tracks getrennt einstellen, allerdings versuchen nicht alle
     CD-ROM-Teiber von MakeCD, diese Geschwindigkeit auch zu setzen, um
     die Kompatibilität nicht einzuschränken. Falls die
     Lesegeschwindigkeit nicht gesetzt werden kann, müssen Sie selber
     darauf achten, daß das Ziel-Laufwerk auf die aktuelle
     Geschwindigkeit des Quell-Laufwerks gesetzt wird. Viele
     CD-ROM-Laufwerke liefern CDDA-Daten nur mit einfacher
     Geschwindigkeit.

     Da das Quell-Laufwerk -- wenn es einmal angefangen hat, CDDA-Daten
     zu liefern -- meist keine Pause mehr einlegen kann, ist das direkte
     Kopieren von Audio-Tracks eine relativ zeitkritische
     Angelegenheit, die auf jeden Fall vorher im Test-Modus ausprobiert
     werden sollte! Im Zweifelsfall müssen Sie auf Image-Dateien
     ausweichen.

Track M benötigt "Audio (normal)" mit Blockgröße 2352
     Wenn diese Meldung erscheint, haben Sie wohl versucht, CDDA-Daten
     zu lesen. Die einzige Möglichkeit für MakeCD, festzustellen, ob es
     sich bei den Daten auch wirklich um CDDA handelt, ist, zunächst zu
     prüfen ob es eines der bekannten Dateiformate ist, und falls
     nicht, zu testen, ob die Dateilänge durch 2352 teilbar ist. Dies
     trifft immer zu, wenn die Audio-Daten ursprünglich von einer CD
     stammen. Wenn die Daten selber aufgenommen wurden, sind sie jedoch
     meistens nicht durch 2352 teilbar. Dann müssen Sie im
     Einstellungsfenster die `Audio Länge' von `Block' auf `beliebig'
     setzen. Der Nachteil ist, daß Sie dann @{B}beliebige@{UB} Dateien auswählen
     können, also auch Dateien, die überhaupt nichts mit CDDA zu tun
     haben!


@EndNode

@Node "MFAQS" "MakeCD.guide/MFAQS"
@Toc "Main"

@{B}Häufig gestellte Fragen
***********************@{UB}

Bitte lesen Sie diese Fragen und Antworten sorgfältig durch, bevor Sie
den Autoren irgendwelche Fragen stellen. Möglicherweise wird Ihre Frage
hier beantwortet.


Wir haben die Fragen in folgende Kategorien einsortiert:

 @{" Support " Link "FSUPT"}               Fragen über Support und Registrierung
 @{" CD-Brenner " Link "FWRTR"}            Fragen über CD-Brenner-Unterstützung
 @{" Brenner-Probleme " Link "FWRTP"}      Probleme mit bestimmten CD-Brennern
 @{" SCSI-Probleme " Link "FSCSI"}         SCSI-Probleme, hängender SCSI-Bus
 @{" Audio-CDs " Link "FAUDI"}             Fragen über Audio-CDs
 @{" Daten-CDs " Link "FDATA"}             Fragen über Daten-CDs
 @{" CD-Sicherheitskopien " Link "FBCKP"}  Fragen über das Kopieren von CDs
 @{" Verschiedenes " Link "FVRIO"}         Verschiedene Fragen zum Brennen von CDs
 @{" GUI " Link "F-GUI"}                   Fragen, die die GUI betreffen
 @{" Einstellungen " Link "FSETT"}         Fragen über die Einstellungen


@EndNode

@Node "FSUPT" "MakeCD.guide/FSUPT"
@Toc "MFAQS"

@{B}Fragen über Support und Registrierung
=====================================@{UB}

Frage (Registrieradresse):
     Wenn ich mich nicht bei einer AMIGA-Firma registrieren lassen
     möchte sondern bei euch, den Autoren, warum muß ich dann trotzdem
     die Registriergebühr an diese Katrin schicken, und nicht an euch,
     die Autoren?

Antwort:
     Wir sind mit MakeCD schon genug ausgelastet und wenn wir die
     Registrierungen selber machen würden, würde das viel länger dauern
     als bei Katrin. Katrin ist Angelas kleine Schwester und freut
     sich, daß sie sich damit ihr Taschengeld ein wenig aufbessern
     kann. Ganz besonders freut sie sich übrigens auch immer über nette
     Leute am Telefon oder jene Briefe, die ein paar nette Worte
     enthalten. ;-) Beachten Sie bitte, daß Katrin keine technischen
     Fragen beantworten kann. Bei solchen Fragen setzten Sie sich bitte
     direkt mit den Autoren in Verbindung. Falls Sie MakeCD über eine
     Firma erwerben, ist diese Firma für die Beantwortung von
     eventuellen Fragen zuständig.

Frage (Registriernummer per EMail):
     Bitte schickt mir meine Registriernummer per EMail.

Antwort:
     Leider können wir diesem Wunsch aus verschiedenen Gründen nicht
     nachkommen:

       1. Katrin Schmidt hat keinen Internet-Anschluß.

       2. Nachdem im Internet sogar @{B}Beta@{UB}-Versionen "verloren" gehen,
          die dann -- ohne Anleitung, Bezugsquellen usw. -- in
          irgendwelchen Cracker/Raubkopierer-Boards landen, haben wir
          keine Lust, ein unnötiges Risiko einzugehen, indem wir die
          Registriernummern per EMail verschicken.  Wir werden daher in
          naher Zukunft keine Anstrengungen unternehmen, um
          Bestellungen per EMail zu ermöglichen. Nur so können wir
          sicherstellen, von jeder registrierten Person auch die
          wirkliche Adresse zu haben, so daß eine eventuelle zivil-
          oder strafrechtliche Verfolgung möglich wird.  Auf diese Art
          erschweren wir den Raubkopierern die Arbeit, was sicherlich
          im Interesse unserer ehrlichen Kunden ist.


     Im Normalfall (Urlaubszeiten mal ausgenommen) bearbeitet Katrin
     Schmidt die Registrierungen sehr zügig und ein Programm zum
     Erstellen von CDs ist ja auch keine Anschaffung, was man unbedingt
     von heute auf morgen benötigt -- in der Regel plant man so etwas
     schließlich längerfristig.

Frage (Mailinglisten):
     Gibt es irgendwelche Mailing-Listen für MakeCD?

Antwort:
     Ja, die gibt es. Lesen Sie @{"Mailing Listen" Link "SMLLS"}.

Frage (Registriernummer nicht speicherbar):
     Ich habe meine Registriernummer und Adresse eingegeben und
     abgespeichert.  Trotzdem fragt MakeCD beim nächsten Starten wieder
     nach der Registriernummer. Warum das?

Antwort:
     Sie versuchen wahrscheinlich, MakeCD auf einer Partition mit AFS
     (AMIGA File Safe) zu registrieren und verwenden eine AFS-Version,
     die älter als 16.16 ist. Updaten Sie AFS und die Registrierung
     wird funktionieren.

Frage (VISA-Karte):
     Ich würde gerne mit einer VISA-Karte (oder einer anderen
     Kreditkarte) bezahlen. Wäre das möglich?

Antwort:
     Leider sind die Bedingungen der Kreditkarten-Institute so, daß wir
     mindestens alle zwei Tage eine Registriergebühr per VISA bekommen
     müssen, damit wir von VISA überhaupt akzeptiert werden. Und davon
     sind wir weit entfernt. Daher ist eine Bezahlung per Kreditkarte
     nicht möglich.

     MakeCD wird aber auch über Firmen vertrieben. Eventuell nimmt eine
     dieser Firmen Kreditkarten an.

Frage (Hohe Seriennummer):
     Wow, ich habe bei meiner Registrierung eines der neueren
     Diskettenlabels bekommen, auf dem neben der kryptischen
     Registriernummer auch noch eine Seriennummer steht. Ihr scheint ja
     ganz schön viele registrierte Benutzer zu haben, oder?

Antwort:
     Der Schein trügt. Es stimmt zwar, daß jeder Registriernummer eine
     deutlich lesbarere Seriennummer zugeordnet ist, aber da wir unserer
     Konkurrenz nicht unter die Nase binden wollen, wieviele
     registrierte Benutzer wir haben, haben wir uns geeignete Maßnahmen
     ausgedacht, so daß man daraus @{B}keine@{UB} Rückschlüsse ziehen kann, auch
     wenn wir oftmals Seriennummern vergeben, die direkt aufeinander
     folgen. ;-)

Frage (Überweisung der Registriergebühr):
     Ich möchte mich gerne registrieren lassen, indem ich einen Betrag
     auf ein Konto überweise. Nenne mir doch bitte eine Kontonummer.

Antwort:
     Wir haben absichtlich darauf verzichtet, diese Möglichkeit
     anzubieten.  Oftmals erscheinen Name und Adresse nicht deutlich
     auf dem Kontoauszug, so daß wir die Registrierung nicht zustellen
     können. Außerdem würde es aus organisatorischen Gründen (wir holen
     unsere Kontoauszüge nicht so wahnsinnig oft ab, und die Daten
     müßten dann auch noch zu Katrin Schmidt, die die Registrierung
     durchführt, übertragen werden) relativ lange dauern, bis die
     Registrierung durchgeführt ist. Wer @{B}absolut@{UB} @{B}keine@{UB} andere
     Möglichkeit sieht, kann uns zu diesem Thema kurz per EMail
     anschreiben, aber andere Zahlungsmöglichkeiten sind @{B}wirklich@{UB}
     bevorzugt und führen auch zu einer deutlich schnelleren
     Registrierung!

Frage (Bezahlungsart für Leute außerhalb von Deutschland):
     Ich wohne nicht in Deutschland, aber ich möchte MakeCD trotzdem
     bestellen. Wie lasse ich euch das Geld am besten von außerhalb
     Deutschland zukommen?

Antwort:
     Da gibt es mehrere Möglichkeiten:

    Euro-Scheck in DM
          Das ist wohl die für alle Seiten bequemste Methode. Bitte
          stellen Sie aber den Scheck unbedingt in DM aus, und nicht in
          Ihrer Landeswährung.  Euro-Schecks, die in DM ausgestellt
          sind, können wir ohne nennenswerte Kosten einlösen,
          Euro-Schecks, die auf andere Währungen lauten, kosten uns
          eine Menge Gebühren.

    Scheck von deutscher Bank
          Fragen Sie Ihre Bank, ob sie in Deutschland eine Partner-Bank
          hat. Dann kann Ihre Bank die deutsche Partner-Bank
          beauftragen, einen Scheck in DM auszustellen. Wenn der Scheck
          von einer deutschen Bank kommt und in DM ausgestellt ist,
          müssen wir keine nennenswerten Gebühren bezahlen.  Erfragen
          Sie aber sicherheitshalber, welche Gebühren @{B}Ihnen@{UB} dabei
          anfallen!

    Postanweisung
          Dazu gehen Sie zu Ihrem Postamt und geben dort den Auftrag,
          uns das Geld per Post in DM zu bringen. Das ist eine sichere
          Methode. Schicken Sie möglichst parallel dazu Ihr
          Registrierformular, aber tragen Sie für den Fall, daß Ihr
          Registrierformular auf dem Postweg verloren geht, auf der
          Postanweisung Ihre volle Adresse und den Bestimmungszweck des
          Geldes ein.  Dann können wir Ihnen MakeCD selbst dann
          schicken, wenn Ihr Brief verlorengeht.

    Bar
          Das erfolgt natürlich wie immer auf eigenes Risiko. Gehen Sie
          einfach zu Ihrer Bank und holen Sie sich ein paar deutsche
          Scheine. Manche verschicken das Geld dann per Einschreiben,
          aber auch das gewährleistet keine 100%ige Sicherheit.
          Normalerweise kommt das Geld aber an. ;-)

    Scheck von Ihrer Bank
          Schecks von außerhalb Deutschland, die nicht in eine der oben
          genannten Kategorien fallen, kosten uns -- je nachdem -- etwa
          20 DM, wenn wir sie einlösen. Dieser Betrag wird von dem
          Betrag, den Sie auf den Scheck geschrieben haben, von unserer
          Bank @{B}abgezogen@{UB}. Daher müssen Sie in diesem Fall den Scheck um
          etwa 20 DM höher ausstellen. Wir können dann auch Schecks,
          die in einer anderen Währung ausgestellt sind, annehmen. In
          Ihrem eigenen Interesse empfehlen wir Ihnen, zu überprüfen,
          ob die oben genannten Alternativen nicht vielleicht
          preiswerter für Sie sind.

    Über eine AMIGA-Firma
          Es gibt Firmen, die MakeCD vertreiben. Eventuell ist es für
          Sie einfacher, bei einer solchen Firma zu bestellen.

Frage (neuste MakeCD-Version):
     Ich bin ein registrierter Anwender und hätte gerne die neuste
     Version von MakeCD. Woher kann ich die bekommen?

Antwort:
     Wenn Sie Internet-Zugriff haben, schauen Sie mal auf unsere
     Homepage: `http://www.uni-karlsruhe.de/~un60/MakeCD.html'.

     Falls Sie keinen Internet-Zugriff haben, können Sie das
     Registrierformular benutzen, um eine freie Demo-Version (Sie
     bezahlen nur die Versandkosten -- das sind 5 DM innerhalb von
     Europa und 10 DM außerhalb von Europa) anzufordern. Dieses Angebot
     ist natürlich auf eine Diskette pro Sendung beschränkt. ;-) Sobald
     Sie Ihre Registriernummer in dieser Demo-Version eintragen, haben
     Sie wieder eine neue, registrierte Version.

     Wenn Sie nicht angeben, welche Version Sie bereits haben, bekommen
     Sie die momentan aktuelle Version zugeschickt. Falls Sie uns
     schreiben, welche Version Sie verwenden, stellen wir sicher, daß
     wir Ihnen nicht noch einmal dieselbe Version schicken.

     Um sich Aufwand zu sparen, können Sie auch Updates im Voraus
     bezahlen.  Wenn Sie z. B. die nächsten drei Updates zugeschickt
     bekommen möchten, können Sie uns dreimal die Versandkosten (also
     entweder 15 DM innerhalb Europa oder 30 DM außerhalb Europa)
     schicken, und dazuschreiben, daß Sie die nächsten drei Updates
     möchten. Aber bitte übertreiben Sie es nicht, damit es nicht
     weniger Updates gibt, als Sie bezahlt haben!

     Übrigens: Sie müssen nicht zwangsweise registriert sein, um die
     Demo-Version zu bestellen. Dieses Angebot gilt auch für alle
     unregistrierten Benutzer, die vielleicht noch alte Versionen von
     MakeCD haben und schauen möchten, was die neue Version alles kann.


@EndNode

@Node "FWRTR" "MakeCD.guide/FWRTR"
@Toc "MFAQS"

@{B}Fragen über CD-Brenner-Unterstützung
====================================@{UB}

Frage (CD-Brenner-Unterstützung):
     Wann werdet ihr meinen CD-Brenner XYZ unterstützen?

Antwort:
     Es ist nicht einfach, alle verschiedenen CD-Brenner zu
     unterstützen, weil es keinen SCSI-Kommandosatz gibt, der sich für
     alle erhältlichen CD-Brenner durchgesetzt hat. Probieren Sie für
     moderne CD-Brenner unseren MMC-Treiber aus. Falls dieser Treiber
     nicht funktioniert, probieren Sie die anderen Treiber. Falls
     keiner der Treiber funktioniert, brauchen wir die
     Programmieranleitung für Ihren CD-Brenner und in den meisten Fällen
     auch einen entsprechenden CD-Brenner als Leihgabe, um Ihren
     CD-Brenner unterstützen zu können. Sehen Sie auch in
     `doc/Compatibility' nach, ob wir eine Unterstützung bereits
     geplant haben.

Frage (SCSI-Hänger):
     Mein Brenner bleibt nach einer Weile oft (oder immer) einfach
     hängen. Der SCSI-Bus scheint blockiert zu sein und nichts geht
     mehr. Was kann ich dagegen tun?

Antwort:
     Probieren Sie mal, ob es etwas hilft, Reselection oder Synchronous
     Transfer Mode auszuschalten. Für V39/V40 scsi-Devices von
     Commodore gibt es das Tool `CTRLscsi' (Archivname:
     `HWGCTRLscsi.lha'), das in den meisten MakeCD-Distributionen
     enthalten ist, und mit dem Sie Reselection für jede Unit einzeln
     an- und ausschalten können.

     Lesen Sie mehr unter @{"SCSI-Probleme" Link "FSCSI"}.


@EndNode

@Node "FWRTP" "MakeCD.guide/FWRTP"
@Toc "MFAQS"

@{B}Probleme mit bestimmten CD-Brennern
===================================@{UB}

Frage (Lied-Anfang fehlt):
     Ich verwende einen Yamaha CDR 100. Wenn ich Audio-Daten lese, fängt
     der Brenner meist etwas zu spät an, die Daten zu lesen, und hört
     auch etwas zu spät auf. Dadurch geht mir manchmal der Anfang eines
     Songs verloren. Warum?

Antwort:
     Warum er das macht, wissen wir auch nicht. Wir hatten aber
     denselben Effekt. Wir haben daraufhin in den Einstellungen den
     Start für Audio-Dateien um 32 Blöcke erniedrigt, was bei uns gute
     Ergebnisse ergab.  Probieren Sie es einfach mal aus!

Frage (Ricoh verschluckt Tracks):
     Ich habe einen Ricoh 1420C V1.62. Bei bestimmten CDs, aber auch bei
     einigen CD-Rs, wird der letzte Track in der Trackliste verschluckt
     und das Ziel-CDR-Fenster behauptet, das Schreiben wäre
     unterbrochen worden.  Auch mehrmaliges Update des Inhalts ändert
     nichts. Kann man da was dagegen tun?

Antwort:
     Das scheint ein SCSI-Problem zu sein. Bei einigen Leuten gibt es
     gar keine Probleme und bei einer anderen Person gab es sogar
     SCSI-Hänger. Ein Tester hat berichtet, daß nach Ausschalten von
     Reselection beim Brenner, synchronem Übertragungsmodus bei seiner
     Platte und einem Reset des SCSI-Busses das Verzeichnis einer CD,
     die gerade noch dieses Problem verursacht hat, plötzlich korrekt
     gelesen werden konnte. Er hat einen CyberSCSI-Controller.

Frage (CD-R angeblich unbeschreibbar):
     Bei meinem Yamaha CDR100 schreibe ich in die zweite Session im
     Testmodus einen Track und will danach richtig schreiben. Der
     Brenner meldet jedoch plötzlich, das eingelegte Medium wäre gar
     nicht beschreibbar?!

Antwort:
     Yamaha CDR100/102 scheinen manchmal Probleme mit dem Update nach
     dem Schreiben im Testmodus zu haben. Es werden vorhandene Tracks
     nicht mehr aufgelistet, außerdem wird die CD-R nur noch als ganz
     normale, nicht beschreibbare CD angesehen. Dies ließ sich mit
     einer CD-R mehrfach reproduzieren, wobei die Ausgabe im
     Ziel-CDR-Fenster immer unterschiedlich war.

     In so einem Fall hilft nur, die CD-R einmal zu entnehmen und wieder
     einzulegen. Dadurch ist leider das automatische "Schreiben nach
     Test" nicht möglich.

Frage (JVC-Probleme):
     Ich verwende einen JVC-Brenner und habe verschiedene Probleme.
     Wann gibt es einen Treiber, der vernünftig funktioniert?

Antwort:
     Das Problem ist weniger der Treiber, sondern vielmehr die
     fehlerhafte Firmware des JVC XR-W2010 V1.51. Bitte lesen Sie mehr
     darüber in `doc/Compatibility'. Die wichtigsten Probleme sind:

    Lesen liefert fehlerhafte Daten ohne Fehlermeldung
          Wenn Sie eine Meeting Pearls III oder IV haben, dann melden
          Sie Ihren JVC-Brenner doch mal als CD-ROM-Laufwerk an, legen
          die Meeting Pearls ein und klicken auf `Deutsch' oder
          `English'. Nun müsste ein AmigaGuide-Dokument erscheinen, das
          auch einen Link bietet, mit dem man die CD überprüfen kann.
          Lassen Sie die CD überprüfen! Wenn fehlerhafte Dateien
          angezeigt werden, ohne daß ein Read/Write Error erscheint,
          liefert Ihr JVC-Brenner höchstwahrscheinlich fehlerhafte
          Daten ohne Fehlermeldung!

    Zurückweisen von Schreib-Befehlen
          Offenbar weisen einige CD-Brenner unter bestimmten Umständen
          Schreib- oder Fixier-Kommandos mit `ILLEGAL COMMAND' zurück.
          Dies kann man möglicherweise entweder durch Kürzen des
          SCSI-Busses (so hat's bei Patrick geklappt) oder durch
          Verwenden eines anderen, besseren Mediums (so wurde es uns
          von JVC berichtet) beheben. Probieren Sie beides aus!  Von
          anderer Seite wurde über ein thermisches Problem (dem Brenner
          wurde es in einem schlecht belüfteten Gehäuse zu warm)
          berichtet, sowie über zu fest angezogene Gehäuseschreiben, so
          daß sich der CD-Brenner leicht verzogen hat und daher die
          Mechanik Probleme bekam.

    Weitere Fehler
          Bitte lesen Sie die JVC-Abschnitte in `doc/Compatibility'.

Frage (JVC-Probleme mit Audio-CDs):
     Ich habe Probleme mit meinem JVC XR-W2010 CD-Brenner, speziell mit
     Audio-CDs. Was kann ich dagegen tun?

Antwort:
     Stellen Sie sicher, daß Sie die neuste Firmware-Version (V1.51 oder
     besser) verwenden. Ältere Versionen haben eine Menge Probleme mit
     Audio-CDs gemacht.

Frage (JVC: Medium Error):
     Beim Brennen mit JVC XR-W2010 meldet der Brenner "Medium Error:
     WRITE ERROR". Was tun?

Antwort:
     Bei einem Anwender kam die Fehlermeldung nur, wenn mit doppelter
     Geschwindigkeit geschrieben wurde. Bei einfacher Geschwindigkeit
     klappte es problemlos. Es könnte auch von den verwendeten Medien
     abhängen.

Frage (Write append error):
     Ich benutze meinen HP 4020 CD-Brenner (oder Philips CDD 2000,
     Grundig oder irgendein anderer baugleicher Brenner) häufig im
     Test-Modus. Da funktioniert alles wunderbar. Aber wenn ich den
     Test-Modus ausschalte, zerschieße ich mir nach eine Weile eine
     Menge CD-Rs. MakeCD meldet dann einen "write append error". Das
     passiert niemals im Test-Modus, aber sehr häufig ohne Test-Modus.
     Mein Freund hat denselben CD-Brenner, aber er hatte dieses Problem
     nicht, als der Brenner neu war.  Aber nun -- nach einer Weile --
     hat er dieselben Probleme. Was geht hier ab?

Antwort:
     Höchstwahrscheinlich haben Sie einen dieser defekten CD-Brenner
     bekommen.  Ihr Brenner muß unbedingt repariert werden. Eine neue
     Firmware oder eine neue Version von MakeCD würde hier nicht helfen.

     Im Internet hat ein Benutzer berichtet, daß sich HP überrascht
     gezeigt hat, daß ein Benutzer es geschafft hat, 200 Rohlinge mit
     einem HP SureStore 4020 zu brennen, bevor dieser Fehler auftrat.

     Alexander Becker <alex@enjoy.regio.net> berichtet am 25.2.1997 in
     <5eu67r$1q0@enjoy.regio.net>, daß er von HP anstandslos neue
     Rohlinge zugeschickt bekommen hat, und daß er -- nachdem er bei HP
     angerufen und die Rechnung hingefaxt hat -- sogar das Geld für den
     Brenner zurückerstattet bekommen hat.

     Andere Benutzer haben ihren Brenner schon zwei- oder dreimal
     eingetauscht -- ohne bleibenden Erfolg -- und haben schließlich ihr
     Geld zurückbekommen.

     Einer der MakeCD-Betatester hat uns erzählt, daß die folgende
     Firma sehr guten Support für die defekten Brenner leistet:

     Repair 2000 Hardware Service GmbH
     Werkstrasse 5
     22844 Norderstedt
     Deutschland
     Tel.: 040 5225031 (nach Herrn Peter fragen und Fehler beschreiben)
     Fax: 040 5264811

Frage (Dateisystem für CD-Brenner):
     Ich habe einen A3000 (scsi.device V40.12) und einen Yamaha CDR 100.
     MakeCD arbeitet hervorragend. Ich habe überhaupt keine Probleme.
     Der Yamaha scheint ein sehr guter CD-Brenner zu sein!  Allerdings
     kann mein Dateisystem keine CDs auf dem CD-Brenner mounten.
     MakeCD kann den Datentrack lesen, aber mein Dateisystem
     (BabelCDROMFS) meint nur "not a DOS disk". Dieselbe CD
     funktioniert in meinem CD-ROM-Laufwerk prima -- sogar mit
     demselben Dateisystem.  Seltsam, oder?

Antwort:
     Wir haben dieselbe Konfiguration ausprobiert und hatten dieselben
     Probleme. Der Yamaha CDR 100 ist tatsächlich ein sehr guter
     CD-Brenner, und an dem Fehler ist er unschuldig. Das scsi.device
     hat Fehler beim Ansteuern des Brenners mit Trackdisk-Kommandos.
     Irgendwas scheint da faul zu sein. Es ist gut möglich, daß es mit
     dem A2091 und anderen Hostadaptern von Commodore zu denselben
     Problemen kommt. Auf dem A3000 konnten wir die Probleme beheben,
     indem wir das neue V43 scsi.device installiert haben.

     Wenn Sie das V43 scsi.device nicht installieren möchten, sollten
     Sie ein Dateisystem verwenden, das SCSI-direct-Kommandos
     verwendet. Zum Beispiel ist AmiCDFS (Shareware) hier eine gute
     Wahl. Stellen Sie auf jeden Fall sicher, daß das Dateisystem
     SCSI-Kommandos verwendet (sehen Sie in der Dokumentation des
     Dateisystems nach). Dann sollte alles funktionieren.


@EndNode

@Node "FSCSI" "MakeCD.guide/FSCSI"
@Toc "MFAQS"

@{B}SCSI-Probleme, hängender SCSI-Bus
=================================@{UB}

Frage (SCSI-Probleme):
     Ich habe ein riesiges Problem. Nichts scheint zu funktionieren.
     MakeCD oder der SCSI-Bus hängt sich sehr oft auf. Was kann ich
     dagegen tun?

Antwort:
     Offensichtlich hat Ihr CD-Brenner und/oder Ihre SCSI Hostadapter
     irgendein Problem. Es tut uns leid, aber damit können wir Ihnen
     nicht helfen. Sehen Sie auf unserer Compatibility Liste nach --
     vielleicht finden Sie dort einen Benutzer mit einer ähnlichen
     Konfiguration, der das Problem irgendwie in den Griff bekommen hat.

     Falls Sie damit keinen Erfolg haben, dann probieren Sie folgendes
     -- natürlich im Test-Modus!

        · Wählen Sie im Einstellungsfenster eine kleine Chunk-Größe
          (32 oder 64 KB) und probieren Sie, ob das bereits hilft. Uns
          wurde gesagt, daß das manchen Phase5-Hostadaptern hilft.

        · Schalten Sie paralleles Lesen/Schreiben im
          Einstellungsfenster aus, und testen Sie, ob das schon hilft.
          Wenn Sie paralleles Lesen/Schreiben ausschalten, wird der
          Puffer allerdings ständig fast leer sein. Das ist normal,
          aber natürlich auch gefährlicher, da es die Wahrscheinlichkeit
          eines Pufferunterlaufs erhöht. Offensichtlich ist es in
          diesem Fall auch nicht besonders sinnvoll, große Puffer zu
          wählen. 1 MB sollte mehr als ausreichend sein.

        · Schalten Sie Reselection für alle Geräte, insbesondere für
          den CD-Brenner, aus. Für Commodores V39/V40 scsi.devices
          haben wir den meisten MakeCD-Distributionen ein kleines Tool
          dafür beigelegt. Falls das hilft, spielen Sie so lange mit
          Reselection herum, bis Sie herausgefunden haben, bei welchen
          Geräten Sie es anlassen können, und wo Sie es ausschalten
          müssen. Wenn Reselection ausgeschaltet ist, gilt dasselbe wie
          oben für das Verhalten des Puffers.

        · Falls gar nichts hilft, leihen Sie sich einen zweiten
          Hostadapter und probieren Sie, ob es besser geht, wenn der
          CD-Brenner an seinem eigenen Hostadapter angeschlossen ist.
          Schalten Sie sicherheitshalber Reselection für den CD-Brenner
          aus, aber schalten Sie paralleles Lesen/Schreiben wieder ein.

Frage (Reselection):
     Ich höre immer nur Reselection, Puffer und ähnliches. Was ist das
     alles überhaupt?

Antwort:
     Lesen Sie in der MakeCD-Anleitung in der Einführung das Kapitel
     über das Pufferverhalten.

Frage (Oktagon hängt):
     Mir bleibt mein Oktagon immer hängen, wenn ich Audio- oder
     Mode2-Tracks lese oder schreibe. Hilft eine neuere Version des
     Oktagon-Devices?

Antwort:
     Dieses Problem haben alle momentan verfügbaren Oktagon-Versionen
     (d.  h. bis einschließlich Version 6.12). Man muß Reselection mit
     dem Programm OktagonPrefs für die Unit des CD-Brenners, bzw.
     CD-ROM-Laufwerks ausschalten, sonst klappt der Datentransfer nur
     bei Tracks mit einer Blockgröße von 2048 Bytes.

Frage (SCSI-Probleme):
     Ich bekomme immer wieder "buffer underruns" oder SCSI-Hänger. Was
     kann ich dagegen tun?

Antwort (von `John Hendrikx <john@globalxs.nl>'):
     Ich habe mit "Buffer Underruns" herumexperimentiert, während
     Reselection bei meinem CD-Brenner ausgeschaltet war. Das hatte zur
     Folge, daß die Festplatte überhaupt nichts tun konnte, während der
     CD-Brenner den Bus benutzt hat (was ganz schön lang dauern kann).
     Das Anschalten von Reselection sowohl bei meinem CD-Brenner als
     auch bei der Festplatte erzeugte manchmal SCSI-Fehler. Wenn
     Reselection jedoch nur beim CD-Brenner an ist, und nicht bei der
     Festplatte, hat alles wunderbar funktioniert, und es hat
     geschwindigkeitsmäßig kaum einen Unterschied gemacht, weil die
     Festplatte (bei der Reselection ausgeschaltet ist), den Bus
     sowieso nicht sehr lange benutzt.

     Ich habe erfolgreich CDs in vierfacher Geschwindigkeit mit dem
     Yamaha CD-Brenner gebrannt, obwohl ich noch ein 030 System mit 22
     MHz und nur 8 MB FastRAM habe. Die Daten kamen von einem
     IDE-Laufwerk (ich glaube, der zusätzliche IDE Controller hat die
     Sache etwas einfacher gemacht).  Allerdings war ich mit diesem
     System knapp an den Limits: eines Tages bekam ich Buffer
     Underruns, und es stellte sich heraus, daß ich ReOrg über die
     Quell-Platte laufen lassen mußte, damit es wieder schnell genug
     ging. :-)

     Trotzdem, ein paar Tipps:

        · Wenn Sie glauben, Ihre Festplatte ist zu langsam, probieren
          Sie, ReOrg über die Festplatte laufen zu lassen.

        · Verwenden Sie große Blockgrößen auf Ihren Image-Partitionen.
          Ich verwende 2KB-Blöcke auf allen Image-Partitionen (manch
          einer wird sogar noch größere Werte wählen, aber ich möchte
          solche Partitionen auch noch als normale Partitionen
          verwenden können). Dadurch werden fragmentierte Dateien Ihre
          Festplatte nicht mehr so sehr ausbremsen.

        · Prüfen Sie die Reselection-Einstellungen Ihrer SCSI-Geräte.
          Sie müssen nicht für alle schnellen Geräte (z. B.
          Festplatten) angeschaltet sein, wohl aber für den CD-Brenner
          (ich habe Reselection für alle Laufwerke ausgeschaltet, außer
          beim CD-Brenner -- funktioniert hervorragend). Falls Sie
          sehen möchten, was für einen Unterschied Reselection
          ausmacht, probieren Sie folgendes: schalten Sie paralleles
          Lesen/Schreiben @{B}ein@{UB}; schreiben Sie ein großes Image-File oder
          sonstwas auf eine CD (Test-Modus). Nun verwenden Sie ein
          Reselection-Tool und schalten Sie Reselection für den
          CD-Brenner an/aus. Sowie es ausgeschaltet ist, wird der
          Puffer immer kleiner. Sowie Sie es wieder anschalten, füllt
          sich der Buffer wieder innerhalb von ein paar Sekunden (es
          könnte unter Ihrer Konfiguration anders sein, aber probieren
          Sie es trotzdem aus).

        · Wenn Sie annehmen, daß der SCSI Hostadapter einfach nicht
          mit den ganzen Daten schnell genug fertig wird, oder wenn das
          Anschalten von Reselection für den CD-Brenner SCSI-Fehler
          verursacht, dann versuchen Sie, die Daten von einem anderen
          SCSI-Hostadapter (ein zweiter SCSI Hostadapter, oder einfach
          ein IDE-Kontroller) zu bekommen. Das sollte sogar besser
          funktionieren, weil es keine Reselection-Probleme mehr geben
          sollte.

     Übrigens, das Ausschalten von Reselection für Ihre Festplatten
     verbessert sogar die Geschwindigkeit (zumindest wenn nur eine
     davon gleichzeitig verwendet wird). Ich konnte fast 20 %
     Geschwindigkeitsgewinn feststellen, als ich es für meine
     Seagate-Platte ausgeschaltet hatte (sie konnte sowieso nicht
     korrekt mit Reselect umgehen -- @{B}das@{UB} war der Grund für meine
     SCSI-Hänger, wie ich irgendwann mal festgestellt hatte, @{B}nicht@{UB} mein
     Yamaha-CD-Brenner).


@EndNode

@Node "FAUDI" "MakeCD.guide/FAUDI"
@Toc "MFAQS"

@{B}Fragen über Audio-CDs
=====================@{UB}

Frage (CD-ROM-Laufwerk bei Audio-CDs zu langsam):
     Wenn ich eine Audio-CD kopiere, bricht der Datenstrom nach einer
     Weile ab. Offensichtlich ist mein 8fach-CD-ROM-Laufwerk nicht
     schnell genug, obwohl mein Brenner nur in doppelter
     Geschwindigkeit schreibt. Was geht hier schief?

Antwort:
     Viele CD-ROM-Laufwerke lesen CDDA-Daten nur in einfacher
     Geschwindigkeit.  Um einen Audio-Track zu kopieren, sollten Sie
     Ihren CD-Brenner auf einfache Geschwindigkeit zurückschalten --
     oder benutzen Sie temporäre Dateien.

     Manche SCSI-Hostadapter (z.B. Oktagon2008 v6.8) können bestimmte
     Blockgrößen (z. B. Blockgrößen, die keine Zweierpotenz oder kein
     Vielfaches von 256 Bytes sind) nicht mit voller Geschwindigkeit
     übertragen. Vom Oktagon wurde uns z. B. berichtet, daß er nur etwa
     230 KB pro Sekunde liefert. Ein CD-ROM-Laufwerk, das in
     Double-Speed liest, müßte etwa 345 KB Audiodaten pro Sekunde
     übertragen.

     Abhilfe schafft hier vieleicht ein zukünftiges ROM-Update für den
     Hostadapter -- oder natürlich ein anderer SCSI Hostadapter.

Frage (Audio-Daten unterschiedlich):
     Ich habe einen Audio-Track mehrfach ausgelesen, in verschiedene
     Dateien geschrieben und dann die Dateien verglichen. Leider mußte
     ich feststellen, daß die Dateien völlig unterschiedlich waren,
     obwohl sich die Audio-Daten im Prinzip ganz gut angehört haben.
     Das kann doch nicht normal sein, ich dachte immer, die Daten lägen
     @{B}digital@{UB} vor -- die müssen doch @{B}identisch@{UB} sein!

Antwort:
     Ganz richtig, die Daten liegen digital vor. Allerdings ist es für
     Ihren CD-Player, Ihr CD-ROM-Laufwerk und Ihren CD-Brenner extrem
     schwierig, einen @{B}Audio@{UB}-Track ganz exakt anzusteuern. Daher
     beginnen selbst gute CD-ROM-Laufwerke in der Regel beim Auslesen
     eines Audio-Tracks nicht immer bei exakt demselben Byte. Dadurch
     sind die Bytes in den beiden Image-Dateien um einige (beim TEAC
     CD516S z. B. in der Regel um 20 bis 100 Bytes) Bytes verschoben.
     Ein Byte-Vergleich solcher Image-Dateien erweckt natürlich den
     Eindruck, die Dateien würden sich extrem voneinander
     unterscheiden, stattdessen sind sie nur um ein paar Bytes
     verschoben. Eine Sekunde Musik entspricht übrigens 176400 Bytes.
     Wenn das Laufwerk 100 Bytes zu spät mit dem Lesen beginnt, gehen
     Ihnen also umgerechnet etwa 0,0006 Sekunden Musik verloren.

     Da es bei Audio-Daten keine Fehlererkennung und -korrektur gibt,
     ist es übrigens sehr gut möglich, daß zwischendurch auch mal
     unterschiedliche Daten übertragen werden, vor allem, wenn das
     Medium nicht von bester Qualität ist. Ob es solche Störungen gibt
     und ob sie extrem sind oder nicht, hängt auch sehr vom
     CD-ROM-Laufwerk ab. Manche CD-ROM-Laufwerke lesen auch verkratzte
     CDs noch sehr gut, während andere hier nur noch schlechte Daten
     liefern.

Frage (Rhythmisches Knacken in Audio-Daten):
     Ich habe mir eine Audio-CD gebrannt, aber in der Musik ist nun ein
     rhythmisches Knacken zu hören. Daraufhin habe ich die Image-Dateien
     überprüft, und auch dort war das Knacken schon zu hören. Was ist
     das?

Antwort:
     Manche CD-ROM-Dateisysteme überprüfen zyklisch, ob eine CD
     eingelegt wird. Bei der von AsimCDFS gewählten Methode ist
     bekannt, daß sie das Auslesen von Audio-Daten stören kann.
     MakeCD versucht, das Dateisystem von derartigen Zugriffen
     abzuhalten, was aber aus technischen Gründen nicht immer
     erfolgreich ist. Schalten Sie Ihr CD-ROM-Dateisystem ab, dann
     funktioniert es in der Regel.

Frage (Fehler in Audio-Daten):
     Ich habe Audio-Daten aus einer Musik-CD gelesen und an zufälligen
     Positionen gab es unüberhörbare Fehler. Was ist da los?

Antwort:
     Jemand hat uns berichtet, daß er ein solches Problem hat, sobald
     ein Zip-Laufwerk am selben SCSI-Bus angeschlossen ist. Sobald er
     das Zip-Laufwerk entfernt, verschwindet das Phänomen. Eine andere
     Person hat uns berichtet, daß angeschaltetes Reselection mehr
     störende Geräusche verursacht als ausgeschaltenes Reselection. Am
     besten ist es, die Daten ins RAM zu speichern, oder einen riesigen
     Puffer zu verwenden. Außerdem hat man uns gesagt, man solle in
     solch einem Fall mal die Terminierung des SCSI-Busses überprüfen.

Frage (Im CD-Player fehlen Audio-Tracks):
     Ich habe mit MakeCD testweise mal nur einen einzigen Audio-Track
     geschrieben. Danach hat er die Session fixiert und ich habe die CD
     in meinen CD-Spieler eingelegt. Funktioniert prima! Dann habe ich
     weitere Tracks geschrieben, die aber nur mein CD-ROM-Laufwerk
     erkennt, und nicht mein CD-Spieler. Warum?

Antwort:
     CD-Spieler erkennen nur die Tracks, die in der ersten Session
     enthalten sind. Sie hätten MakeCD nicht erlauben dürfen, die
     Session nach dem ersten Track zu fixieren, sondern erst, nachdem
     Sie alle Audio-Tracks geschrieben haben.

     Aber die CD ist noch nicht völlig unbrauchbar. Schreiben Sie doch
     einfach ein Daten-Image in den verbleibenden Bereich! Dann
     benötigen Sie nur noch ein Multisession-fähiges Dateisystem, um
     auf Ihre neu gebrannte Daten-CD zugreifen zu können.

Frage (Philips -- Audio-Probleme):
     Ich möchte einige Audio-Tracks mit meinem Philips CDD 2600
     CD-Brenner lesen. Die inneren Tracks werden anstandslos gelesen,
     aber bei den äußeren Tracks bekomme ich Fehler. Was kann ich
     dagegen tun?

Antwort:
     Das ist ein übliches Problem mit Philips CDD 2600 und HP SureStore
     6020 (und baugleichen Laufwerken). Reduzieren Sie die
     Lese-Geschwindigkeit von Audio-Daten mit Hilfe des
     Einstellungsfensters auf einfache oder doppelte Geschwindigkeit.
     Das hilft in den meisten Fällen.

Frage (Toshiba -- Audio-Probleme):
     Ich verwende ein Toshiba-CD-ROM-Laufwerk CD-ROM XM-3701TA. Das
     Lesen von Audio-Daten funktioniert nicht richtig. Meine
     Firmware-Version ist 3055 (12/25/95). Könnt ihr die bitte auch
     noch unterstützen?

Antwort:
     Sie verwenden eine fehlerhafte und veraltete Firmware-Version.
     Holen Sie sich die neuste Firmware-Version von der Toshiba-BBS:
     +49 2131/158123.  Die nötige Datei heißt `tosh-up.zip'. Ein
     Benutzer hat berichtet, daß er CDDA-Daten überhaupt nicht lesen
     konnte, und nachdem er das Update durchgeführt hat, ging alles
     prima. Möglicherweise hilft das auch bei ähnlichen Problemen mit
     anderen Toshiba-Laufwerken.

Frage (Ricoh -- Audio-Probleme):
     Mein Ricoh 1420 CD-Brenner, Firmware 1.6x, liest zwar Audio-Daten,
     aber in schlechter Qualität. Was kann ich dagegen tun?

Antwort:
     Wir haben gehört, daß die 1.6x-Firmware von Ricoh Audio-Daten mit
     vierfacher Geschwindigkeit liest, und daß das zu Qualitätsverlusten
     führt. Versuchen Sie entweder, die Geschwindigkeit in den
     Einstellungen von MakeCD auf einfache oder doppelte Geschwindigkeit
     zurückzusetzen, oder verwenden Sie Firmware 1.4x. Je nachdem, ob
     Sie das 512 KB, 1 MB oder 2 MB Modell von Ricoh verwenden,
     benötigen Sie eine andere Ziffer an Stelle des "x".

Frage (Pause zwischen Audio-Tracks):
     Wie kann ich die Länge der Pausen zwischen den Tracks einstellen?

Antwort:
     MakeCD verwendet im Moment nur den Track-At-Once-Modus, d. h.  es
     liefert immer nur die reinen Daten für einen einzigen Track und
     überläßt dem Brenner das Erzeugen von Checksummen und Schreiben der
     Pausen und des Inhaltsverzeichnisses. Das hat den Vorteil, daß das
     Schreiben zwischen den Tracks beliebig lange unterbrochen werden
     kann und Multisession möglich ist. Nur im Disc-At-Once-Modus wäre
     es möglich, die Pausen beliebig zu wählen. MakeCD wird sobald wie
     möglich Disc-At-Once alternativ anbieten.

Frage (Krach statt Musik):
     Ich habe eine Audio-CD gebrannt, aber die CD enthält nicht die
     gewünschten Lieder, sondern einfach nur Krach. Was habe ich falsch
     gemacht?

Antwort:
     Vermutlich ist die Byte-Reihenfolge der Audio-Daten falsch.
     MakeCD kann Audio-Daten entweder im Motorola-Format (MSF) oder im
     Intel-Format (LSF) erzeugen und verwenden. Das können Sie in den
     Einstellungen wählen. Da es keine Möglichkeit gibt, automatisch
     herauszubekommen, in welchem Format Audio-Dateien gespeichert sind,
     @{B}müssen@{UB} Sie hier den richtigen Wert eintragen. Das von Ihnen
     gewählte Format wird dann sowohl beim Schreiben als auch beim
     Lesen von Audio-Daten verwendet.


@EndNode

@Node "FDATA" "MakeCD.guide/FDATA"
@Toc "MFAQS"

@{B}Fragen über Daten-CDs
=====================@{UB}

Frage (Keine Protection Bits sichtbar):
     Ich habe gelesen, daß MakeCD in der Lage ist, AMIGA Protection
     Bits und Dateikommentare zu schreiben. Ich habe eine Image-Datei
     geschrieben und sowohl Rock Ridge als auch AMIGA Attribute
     angeschaltet -- aber wenn ich die Image-Datei anmelde, haben alle
     Dateien Standard Protection Bits. Die Skript-Bits sind immer noch
     verlorengegangen. Was ging hier schief?

Antwort:
     Sie benötigen ein Dateisystem, das AMIGA Protection Bits
     unterstützt. Das frei kopierbare AmiCDFS2 unterstützt sie seit
     Version 2.30. Aber auch CacheCDFS (im IDEfix '97 Paket enthalten)
     enthält Unterstützung für die Amiga Protection Bits und bietet
     sogar Multivolume-Support. AsimCDFS unterstützt Amiga Protection
     Bits ab Version 3.7 (in L:AsimCDFS ist jedoch noch ein alter
     Versions-String "AsimCDFS 3.6 (05.11.96)" enthalten).

Frage (Multisession-CDs erstellen):
     Wie muß ich vorgehen, wenn ich eine Multisession-CD brenne?

Antwort:
     Zunächst die Anleitung lesen, und dann wie in der Anleitung
     beschrieben vorgehen!

Frage (ISO-Image enthält MakeCD):
     Ich habe ein ISO-Image, das meine Daten enthält, erzeugt. Aber
     nachdem ich es auf meine CD-R gebrannt habe, habe ich bemerkt, daß
     MakeCD ebenfalls ins Image aufgenommen wurde. Ich bin ein
     registrierter Benutzer und ich finde das wirklich nicht lustig!
     Stellen Sie das bitte ab!

Antwort:
     Wir haben MakeCD nicht absichtlich in Ihr Image gepackt.
     Genaugenommen haben Sie das sogar selber getan. ;-) Als Sie in den
     ISO-Einstellungen die Pfade, die ins Image aufgenommen werden
     sollen, ausgewählt haben, haben Sie wohl zu oft auf "Neu"
     geklickt. Das hat leere Einträge in der Liste erzeugt und dadurch
     MakeCD veranlaßt, das Verzeichnis "" ins Image aufzunehmen.
     Normalerweise enthält das Verzeichnis "" MakeCD. Stellen Sie also
     in Zukunft einfach sicher, daß Sie keine leeren Einträge in dieser
     Liste erzeugen.

Frage (Image-Erzeugung langsam):
     Ich habe versucht, mit MakeCD ein Daten-Image zu erstellen.  Aber
     unabhängig davon, ob ich es in Form eines Images auf eine
     Festplatte schreibe, oder ob ich es direkt zum CD-Brenner schicke
     -- es ist furchtbar langsam. Könnt ihr das nicht mal ein wenig
     optimieren? Mein Rechner ist normalerweise sehr schnell und ich
     habe auch ausreichend Speicher.

Antwort:
     MakeCD ist schon ziemlich optimiert. Aber wir haben in der
     Vergangenheit immer mal wieder von ähnlichen Fällen gehört. Alle
     Fälle waren auf einen Konfigurationsfehler des MASK-Wertes der
     HDToolBox zurückzuführen.

     Gehen Sie folgendermaßen vor -- für eventuelle Schäden an Ihrem
     RigidDiskBlock übernehmen wir @{B}keine@{UB} Verantwortung! Sämtliche
     Änderungen nehmen Sie auf eigenes Risiko vor! Sollten Sie sich
     Ihren RDB zerstören, formatieren Sie aber nicht gleich die ganze
     Platte, sondern schauen Sie sich erst Angelas RDB-Salv
     (http://home.pages.de/~Angela/rdbsalv.html) an, denn RDB-Salv kann
     verlorengegangene AmigaDOS-Partitionen retten!

       1. Starten Sie die HDToolBox

       2. Wählen Sie die Festplatte, auf der die Partition enthalten
          ist, von der Sie das Image erstellen möchten.

       3. Klicken Sie auf `Partition Drive'.

       4. Klicken Sie auf `Advanced Options'.

       5. Wählen Sie nun die Partition aus, von der Sie die Daten
          gelesen haben.

       6. Klicken Sie auf `Change ...'.

       7. Sie sehen nun `Mask'. Vermutlich steht bei Ihnen dort
          `0xfffff?', wobei `?' meist `c', `e' oder `f' ist. Fügen Sie
          zwei `f' zu den fünf `f' hinzu (z. B.  `0xfffffffc' und
          speichern Sie das alles.

       8. Verlassen Sie HDToolBox und starten Sie Ihren AMIGA neu.


     Probieren Sie nun erneut, ein Image mit MakeCD zu erstellen, und
     zwar wieder von der Partition, die Sie gerade bearbeitet haben.
     Wenn es nun schneller geht, bearbeiten Sie auch Ihre anderen
     Partitionen entsprechend!

Frage (Daten-CDs überprüfen):
     Wie kann ich überprüfen, ob die Daten-CD, die ich erstellt habe,
     auch wirklich OK ist?

Antwort:
     Wir verwenden dafür `brik'. Brik ist in einigen
     MakeCD-Installationen enthalten. Sie finden es aber auch auf der
     Meeting Pearls III oder IV CD-ROM, oder auf unserer Homepage. Brik
     erstellt CRC32-Prüfsummen über eine oder auch über alle Dateien.
     Diese Prüfsummen sollten Sie über die Daten Ihrer Quell-Partition
     erzeugen lassen. Nach dem Brennen prüfen Sie dann -- wieder mit
     Hilfe von brik -- ob die Daten noch identisch mit den Daten auf
     der Quell-Partition sind.

     In dem brik aus unserer MakeCD-Distribution ist eine kurze
     Beschreibungsdatei enthalten, die Ihnen den Einstieg mit brik
     erleichtern wird.

Frage (Multisession-Verwirrung):
     Ich habe eine Multisession-CD erstellt. Die erste Session erhält
     etwa 200 MB Daten und bei der zweiten Session habe ich nochmal
     etwa 100 MB Daten hinzugefügt. Nun zeigt die Workbench nur noch
     100 MB Daten an, obwohl es doch 300 MB sein müssten, oder? Auch
     wenn ich die CD-R fixiere, ändert sich daran nichts.

Antwort:
     Das ist kein Problem. Obwohl der neue Track in der neuen Session
     nur die Anzahl der Bytes anzeigt, die auch wirklich in diesem
     Track enthalten sind, wurden alle gewünschten Daten in die neue
     Session mit aufgenommen.  Probieren Sie es doch einfach aus!

Frage (ISO 9660 Verzeichnisebenen):
     Jedesmal, bevor ich eine AMIGA-CD brenne, durchsuche ich alle
     Verzeichnisse, um sicherzustellen, daß die achte Verzeichnisebene
     nicht überschritten wird, damit das Image nicht fehlerhaft wird.
     Wann baut ihr endlich die entsprechende Funktion dafür ein?

Antwort:
     Keine Sorge -- auch wenn die achte Verzeichnisebene überschritten
     wird, ist das Image noch längst nicht kaputt. Auf dem AMIGA sind
     solche Images sogar absolut problemlos lesbar. Nur auf
     DOS-Maschinen kann man dann nicht in die tiefen Verzeichnisse
     verzweigen. Das ist aber für die meisten AMIGA-User kein Problem.
     Trotzdem werden wir eine entsprechende Funktion implementieren,
     sobald wir Zeit dafür finden.

Frage (ISO 9660 Verzeichnisebenen):
     OK, ich weiß jetzt, daß die Beschränkung mit den acht
     Verzeichnisebenen nicht für den AMIGA gilt. Aber wie hoch ist nun
     die Beschränkung für CDs auf dem AMIGA?

Antwort:
     Für den AMIGA gibt es absolut keine derartige Beschränkung.
     Allerdings werden Verzeichnisse ab einer bestimmten Tiefe so
     unhandlich (ewig lange absolute Pfade und ähnliches), daß viele
     AMIGA-Applikationen wohl abstürzen oder sonstigen Mist bauen
     würden, wenn sie über solche Verzeichnisse stolpern.

     Sie sollten in der Lage sein, beliebige AMIGA-Verzeichnisse mit
     allen Unterverzeichnissen auf CD-R zu brennen.

     Ab irgendeiner Tiefe (undefiniert, da sich das immer wieder ändern
     kann), wird MakeCD allerdings der Stack ausgehen, und es wird zum
     Absturz kommen. Das sollte aber erst bei wirklich @{B}sehr@{UB} tief
     verschachtelten Verzeichnissen passieren.

Frage (Multivolume):
     Ich möchte eine Multivolume-CD erstellen, indem ich einfach die
     Datentracks von einigen relativ leeren CDs hintereinander auf eine
     einzige CD-R kopiere. Ich habe das probiert, indem ich zunächst die
     Tracks von den Quell-CDs auslese und sie dann jeweils direkt
     hintereinander auf die neue CD-R kopiere und indem ich jeweils
     zwischendurch die Session fixiere -- also zwei Versuche die leider
     immer erfolglos waren, denn es ist immer nur der erste Track
     lesbar. Was mache ich falsch?

Antwort:
     Jeder Multisession- oder Multivolume-Track, der @{B}nicht@{UB} der
     allererste Track der CD-R ist, muß speziell für diese CD-R erstellt
     werden, denn der Datentrack sieht unterschiedlich aus -- je
     nachdem, bei welchem Block auf der CD-R der Track beginnt. Tracks,
     die für den Basisblock 0 bestimmt sind, können demnach nicht
     einfach an eine andere Stelle auf der CD-R geschrieben werden.
     MakeCD warnt ab V2.0 davor, vorher wurde allerdings ohne Protest
     geschrieben, weil unterschiedliche Basisblöcke noch gar nicht
     unterstützt wurden.

Frage (Multivolume-Verwirrung):
     Ich habe jetzt eine Multivolume-CD erstellt und ein paar
     Dateisysteme ausprobiert, aber ich sehe entweder nur die erste
     oder nur die letzte Volume. Wo sind meine anderen Volumes?

Antwort:
     Viele Dateisysteme unterstützen Multivolume leider noch nicht.
     Bislang ist uns nur @{B}ein@{UB} Dateisystem mit Multivolume-Support
     bekannt: CacheCDFS aus dem IDEfix '97-Paket. Es ist allerdings in
     naher Zukunft mit entsprechenden Updates auch von AmiCDFS und
     AsimCDFS zu rechnen.

Frage (Datenmenge auf CD):
     Bei der Meeting Pearls II gibt die Workbench z. B. an: 650 MB
     genutzt.  Aber wenn ich mit DirOpus die Größe in Bytes ermitteln
     lasse, kommen nicht etwa die erwarteten 680.525.824 Bytes, sondern
     etwa 50.000.000 Bytes weniger raus. Wohin sind denn diese 50 MB
     verschwunden?

Antwort:
     Eine CD wird mit der Blockgröße 2048 Bytes geschrieben. Das
     bedeutet, daß man im Schnitt 1024 Bytes Verschnitt pro Datei hat.
     Bei 50.000 Dateien kann man also mit ca. 50 MB Verschnitt rechnen.
     Na, wieviele Dateien (und Verzeichnisse) zählt DirOpus bei der
     Meeting Pearls II? ;-)

     Für Verwaltungsdaten (Verzeichnisstruktur usw.) geht bei ISO9660
     und RockRidge übrigens nur recht wenig Platz verloren.


@EndNode

@Node "FBCKP" "MakeCD.guide/FBCKP"
@Toc "MFAQS"

@{B}Fragen über das Kopieren von CDs
================================@{UB}

Frage (Sicherheitskopie von CD):
     Wie kann ich mir eine Sicherheitskopie meiner diversen CDs (auch
     mit mehreren Tracks) machen?

Antwort:
     Ein den Einstellungen muß bei Audio als Start 0 Blöcke und bei
     Pause 152 Blöcke eingetragen werden. Zurück im Hauptfenster läßt
     man per Menü die komplette CD anhängen. Bei Bedarf (falls die
     Performance sonst nicht ausreicht) schaltet man nun temporäre
     Images ein und schreibt dann die CD.

     Mit diesen Einstellungen kann man sehr viele, aber nicht alle CDs
     erfolgreich kopieren.

     Für 100%ige eins zu eins Kopien von CDs benötigt man Disk At Once,
     was für MakeCD Version 3.0 geplant ist. Für die meisten
     Anwendungen genügt vorerst aber auch die oben beschriebene Methode.

Frage (Kopierproblem):
     Ich habe versucht, eine CD auf eine CD-R zu kopieren. Ich habe von
     meinem CD-ROM Laufwerk gelesen und direkt auf den CD-Brenner
     geschrieben, also ohne temporäre Datei. Mein CD-ROM-Laufwerk liest
     in zwölffacher Geschwindigkeit und mein CD-Brenner schreibt in
     vierfacher Geschwindigkeit. Plötzlich aber hat sich die
     Geschwindigkeit des CD-ROM-Laufwerks drastisch reduziert und der
     Puffer ist leergelaufen.  Noch ein Untersetzer. :-( Bitte
     repariert das.

Antwort:
     Das können wir nicht reparieren. CD-ROM-Laufwerke reduzieren
     normalerweise ihre Geschwindigkeit, wenn sie von einer zerkratzten
     Oberfläche lesen müssen. Nachdem über den Kartzer "hinweggelesen"
     wurde, gehen manche Laufwerke wieder auf volle Geschwindigkeit,
     andere bleiben bei der langsamen Geschwindigkeit. Letzteres ist
     wohl bei Ihnen passiert.  Tja. Sie sollten sich entweder ein
     Firmware Update für Ihr Laufwerk besorgen, das dieses Verhalten
     repariert, oder temporäre Dateien für zerkratzte CDs verwenden.
     Vielleicht hilft es auch, die Schreibgeschwindigkeit zu reduzieren?


@EndNode

@Node "FVRIO" "MakeCD.guide/FVRIO"
@Toc "MFAQS"

@{B}Verschiedene Fragen zum Brennen von CDs
=======================================@{UB}

Frage (Screen-Snapshots als Bugreport):
     MakeCD bricht bei mir mit einem Fehler ab. Anbei ein
     Screen-Snapshot von dem Requester per EMail.

Antwort:
     Hrmpf, Screen-Snapshot von Fehler-Requestern? Muß das sein? Wie
     kann man das auf einem VT220-Terminal anschauen? Können Sie bitte
     gleich ein entsprechendes Anzeige-Programm mitschicken ... NOT!
     Also: bitte @{B}keine@{UB} Screen-Snapshots von Fehler-Requestern! Es ist
     extrem lästig für uns, solche Bildchen anzuschauen (wir müssen sie
     immer erst von der Uni nach Hause schaffen). Außerdem belastet es
     das Internet unnötig. Es gibt nur sehr wenige Fälle, in denen ein
     Screen-Snapshot nötig und hilfreich ist. Für alle anderen Fälle
     bevorzugen wir ASCII!

Frage (Bugreports):
     MakeCD bricht mit Fehler xyz ab. Habt Ihr eine Idee?

Antwort:
     Erstmal danke, daß Sie uns keinen Screen-Snapshot geschickt haben.
     Wenn Fehler reproduzierbar sind, können Sie uns die Analyse
     zusätzlich erleichtern, wenn Sie in den MakeCD-Tooltypes
     `DEBUG=<file>' anschalten, MakeCD neu starten, den Fehler
     reproduzieren und uns die Debug-Ausgabe schicken. Herzlichen Dank!

Frage (CD-ROM-Laufwerks-Empfehlung):
     Ich plane, mir ein neues CD-ROM-Laufwerk zu kaufen. Habt ihr
     irgendwelche Tipps für mich parat?

Antwort:
     Angela hat sich ein TEAC CD516S (SCSI) zugelegt, das es aber auch
     als ATAPI-Version gibt und ist sehr zufrieden damit. Theoretisch
     soll das Laufwerk mit 16facher Geschwindigkeit lesen, auf dem
     A3000 waren aber zugegebenermaßen nur ca. 12fache Geschwindigkeit
     meßbar. Aber das Laufwerk hat auch viele Vorteile:

        · Zuverlässiges Auslesen von Audio-Daten (CDDA). Am A3000
          waren beim Auslesen mit 4facher Geschwindigkeit keine
          Unterschiede in den erzeugten CDDA-Dateien erkennbar, außer
          daß sie um wenige Bytes verschoben waren.  Beim Auslesen mit
          8facher Geschwindigkeit hab es @{B}kleine@{UB}, unhörbare Änderungen
          etwa alle Millionen Bytes.

        · Hervorragende Errorcorrection. Selbst verkratzte CDs sind
          noch prima lesbar. Dasselbe gilt für CD-Rs, die in sehr
          vielen anderen Laufwerken komplett unlesbar waren: das TEAC
          hat sie anstandslos geschluckt.

        · Keine feststellbaren Reselection-Probleme, obwohl gerade der
          A3000 dafür offenbar sehr anfällig ist.

        · Leise -- das Laufwerk soll leiser sein als die meisten
          anderen Laufwerke mit 16facher Geschwindigkeit. Allerdings
          müssen wir zugeben, daß uns selbst da bisher die
          Vergleichsmöglichkeit fehlt.

        · Schubladentechnik, also keine Caddies nötig.

Frage (Komplette CD oder Image-Dateien anhängen):
     Was ist der Unterschied zwischen `Komplette CD anhängen' und
     `Image-Datei(en) anhängen'?

Antwort:
     `Komplette CD anhängen' liest alle Tracks Ihres Lese-Laufwerkes und
     hängt sie an die Track-Liste an. Tracktypen werden automatisch
     gesetzt.

     `Image-Datei(en) anhängen' öffnet einen Dateiauswahl-Requester,
     mit dem Sie eine oder mehrere Image-Dateien auswählen können, die
     an die Track-Liste angehängt werden sollen. Hier werden die
     Tracktypen aus technischen Gründen @{B}nicht@{UB} immer automatisch erkannt
     und eingestellt -- es kann also noch Handarbeit auf Sie zukommen.

Frage (Platzfrage):
     Wie weiß ich eigentlich, ob alle von mir gewählten Daten auf eine
     CD draufpassen?

Antwort:
     MakeCD errechnet ab Version 2.2, beim Versuch, den Schreibvorgang
     zu starten, wieviel Daten geschrieben werden müssen und sieht
     gleichzeitig nach, ob auf dem eingelegten Rohling noch genügend
     Platz ist. Falls nicht alle Daten auf den Rohling passen,
     erscheint eine entsprechende Warnung.

Frage (Block-Medium):
     Was hat es eigentlich mit dem Block-Medium auf sich? Muß man dafür
     eine spezielle Partition anlegen?

Antwort:
     Eigentlich wäre sogar eine eigene Platte angebracht. Auf dieser
     Platte könnte man dann nämlich ganz einfach ein CD-ROM-Dateisystem
     mounten, um das Image zu testen. Dadurch erspart man sich das
     cdromemu.device.

     Außerdem kann man solche Platten dann auch an ein Preßwerk
     schicken, wenn man Spaß dran hat (und die richtige MakeCD-Lizenz
     besitzt).

     Wer nicht genau weiß, was er tut, sollte unbedingt die Finger vom
     Block-Medium lassen, denn damit kann man sich sehr schnell sehr
     viele Daten zerstören.

     Falls es @{B}doch@{UB} einmal passiert ist und man sich den RDB zerstört
     hat, sollte man einen Blick auf RDB-Salv werfen:
     `http://home.pages.de/~Angela/rdbsalv.html'

Frage (Leseprobleme):
     Früher hat mein CD-Brenner problemlos alle Arten von CDs gelesen.
     Also silberne CDs, CD-Rs usw. Seit einiger Zeit können nur noch
     silberne (gepreßte) CDs problemlos gelesen werden. Bei CD-Rs gibt
     es Probleme, sogar bei den CD-Rs, die ich noch vor wenigen Monaten
     mit diesem CD-Brenner geschrieben habe. Was kann ich dagegen tun?

Antwort:
     Jemand hat uns genau dieselben Probleme geschildert. Nachdem er
     eine Reinigungs-CD verwendet hat, lief alles wieder prächtig.
     Derartige Probleme treten besonders häufig bei Rauchern auf.

Frage (CD-RW-Laufwerke):
     Was sind eigentlich CD-RW-Laufwerke? Die haben doch auch irgendwas
     mit CD-Brennern zu tun, oder?

Antwort:
     CD-RW-Laufwerke sind CD-Brenner, die aber zusätzlich auch noch die
     Möglichkeiten haben, die neuen CD-RWs zu beschreiben. CD-RWs sind
     spezielle CD-Rs, die zwar deutlich teurer sind als normale CD-Rs,
     dafür aber auch bis zu 1000mal beschrieben werden können --
     allerdings nur mit CD-RW-Laufwerken. CD-RWs können @{B}nicht@{UB} mit
     CD-Spielern oder herkömmlichen CD-ROM-Laufwerken, die vor 1997
     gebaut wurden, gelesen werden. Bei Produkten, die ab 1997 gebaut
     wurden, besteht eine gewisse Chance, daß sie CD-RWs lesen können.

Frage (Fixieren der CD-R):
     Ich kann meine CD-R nicht fixieren! Ich habe alle Sessions fixiert
     und nun möchte ich die CD-R fixieren, aber es funktioniert nicht.

Antwort:
     Sie können die CD-R nur fixieren, wenn Sie Tracks in die letzte
     Session geschrieben haben. Indem Sie eine Session fixieren, wird
     gleichzeitig eine neue Session (ohne Tracks) geöffnet. Daher
     können Sie die CD-R nicht fixieren, wenn Sie zuvor die Session
     fixiert haben und seitdem keine weiteren Tracks geschrieben haben.

     Wenn Sie eine Session fixieren, wird der Lead-In dieser Session
     geschrieben. Der enthält unter anderem das Track-Inhaltsverzeichnis
     dieser Session, das CD-ROM-Laufwerke benötigen, um die Tracks zu
     finden.  Daher sind unfixierte Sessions nicht auf
     CD-ROM-Laufwerken lesbar.  Außerdem enthält der Lead-In
     Informationen, wo die nächste Session beginnt -- auch wenn diese
     noch leer ist.

     Wenn Sie eine CD-R fixieren, passiert im Prinzip genau dasselbe,
     außer daß statt der Information, wo die nächste Session beginnt,
     vermerkt wird, daß es gar kein weitere Session gibt.

     Da ein Laufwerk beim Lesen der Tracks alle Sessions nacheinander
     durchgeht, wird es -- falls die CD-R nicht fixiert ist -- bei der
     letzten Session stolpern, da es beim Versuch die letzte Session zu
     lesen, über unlesbare Daten (eine noch leere Stelle auf der CD-R)
     stolpert. Das ist nicht weiter schlimm, verlangsamt aber das Lesen
     des Track-Inhaltsverzeichnisses. Daher ist es ratsam, die CD zu
     fixieren, wenn Sie sicher sind, daß Sie keine weiteren Tracks mehr
     schreiben möchten.

Frage (Sicherheitsmaßnahmen beim Brennen):
     Was muß ich alles abschalten, wenn ich eine CD brenne? Ich weiß,
     daß ich meinen Screenblanker ausschalten sollte und alle im
     Hintergrund laufenden Programme beenden sollte. Gibt es sonst noch
     etwas, an das man denken muß?

Antwort:
     Ehrlich gesagt, wir, die Autoren, schalten überhaupt nichts ab,
     wenn wir eine CD brennen. Unser Screenblanker läuft weiter und
     stört auch überhaupt nicht. Wir tippen manchmal auch Texte
     nebenher -- ganz ohne Probleme.

     Kritisch wird es nur, wenn ein Programm abstürzt (also nur @{B}stabile@{UB}
     Software nebenher laufen lassen) oder wenn ein Programm auf @{B}hoher@{UB}
     Priorität viel Rechenzeit verschlingt. Man hat uns gesagt, daß das
     Umschalten von hochauflösenden Screens, die auf Grafikkarten
     laufen, für einen Pufferunterlauf sorgen kann, wenn der
     Grafikkartentreiber dies auf einer hohen Priorität macht. Mit dem
     Umschalten von normalen AMIGA-Screens hatten wir bisher aber noch
     überhaupt keine Probleme.

Frage (Kaputte CD):
     Ich habe eine CD beschrieben, aber sie scheint defekt zu sein. Mein
     CD-ROM-Laufwerk kann jedenfalls nicht davon lesen. :-(

Antwort:
     Sie müssen die Session oder die CD-R fixieren, damit Sie mit dem
     CD-ROM-Laufwerk auf die CD zugreifen können.

     Achten Sie auch @{B}unbedingt@{UB} darauf, daß Sie keine
     gecrackten/virusverseuchten Versionen von MakeCD verwenden, denn
     manche Cracker sind unfähig und machen mehr kaputt als sie glauben,
     "freizuschalten". Und bei virenverseuchten Versionen weiß man
     sowieso nie...

     Machen Sie uns bitte @{B}nicht@{UB} für kaputte gecrackte/virenverseuchte
     Versionen von MakeCD verantwortlich, sondern holen Sie sich lieber
     eine saubere, kaum eingeschränkte Demo-Version von unserer
     Homepage.

Frage (Kaputte Daten-CD):
     Ich habe mit MakeCD eine Daten-CD erstellt. Es wurde kein Fehler
     angezeigt, aber offenbar ist das Image ziemlich kaputt, denn es
     fehlen auf der Workbench etliche Icons und viele Archive, die ich
     auf die CD gebrannt habe, sind kaputt. Ich habe dann eine andere
     Version von MakeCD ausprobiert und erhielt einen zweiten defekten
     Rohling. Manchmal erscheint noch nicht einmal mehr das Disk-Icon,
     und manchmal stürzt sogar das Dateisystem ab. Habt ihr denn gar
     nicht getestet? Meine Konfiguration ist: A4000, Yamaha CDR 100,
     Toshiba 4101, Noname-Rohlinge

Antwort:
     Sicherlich haben Sie die CD auf Ihrem Toshiba-Laufwerk
     ausgetestet, oder?  Toshiba-Laufwerke (aber auch Laufwerke anderer
     Firmen) haben in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit
     bestimmten Rohlingen gemacht.  Dieselben Rohlinge sind auf anderen
     Laufwerken problemlos lesbar.  Probieren Sie es aus -- Ihre zwei
     angeblich defekten Rohlinge funktionieren vermutlich auf anderen
     Laufwerken (z. B. TEAC) prima. Lesen Sie die Datei
     `doc/Compatibility'. Sie enthält die Bezeichnungen einiger CD-Rs,
     mit denen wir gute Erfahrungen gemacht haben.

Frage (Übertragungsrate):
     Mein CD-ROM-Laufwerk ist schneller als es sein sollte -- zumindest
     sieht es so aus. MakeCD zeigt im Schreibfenster sehr hohe
     Übertragungsraten für das Laufwerk. Warum?

Antwort:
     MakeCD mißt die Zeit vom Schicken einer Leseaufforderung ans
     CD-ROM-Laufwerk bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Anfrage zusammen
     mit den angeforderten Daten zurückkommt. Das ist alles. Überhaupt
     nichts magisches. Allerdings verwenden einige Laufwerke
     intelligente Pufferungs-Methoden, und während MakeCD nichts mit dem
     Laufwerk macht, füllen sie schon mal ihre Puffer mit irgendwelchen
     Daten -- in der Hoffnung, daß genau diese Daten beim nächsten
     Zugriff angefordert werden. Und oftmals liegen diese Laufwerke mit
     ihrer Einschätzung richtig, und MakeCD fordert tatsächlich beim
     nächsten Mal diese Daten an. Dann kann das Laufwerk die Daten
     direkt vom Puffer aus an MakeCD schicken und muß überhaupt nicht
     mehr auf die CD zugreifen. Darum scheint das Laufwerk so schnell
     zu sein. Wenn das Laufwerk keine Pausen, die dazu genutzt werden,
     den internen Puffer zu füllen, zwischen zwei Zugriffen hätte, wäre
     es langsamer.

Frage (Basis-Verzeichnis):
     Es ist ein nettes Feature, daß man den Namen des Tracks als Namen
     für das ISO Image verwenden kann. Das spart auch Zeit. Allerdings
     werden diese Dateien immer nach PROGDIR: geschrieben -- außer wenn
     man den Pfad von Hand ändert. Das kann nervig sein. Könntet ihr
     bitte ein Feature hinzufügen, mit dem man das Default-Verzeichnis
     bestimmen kann?

Antwort:
     Sie meinen sicherlich das `Basisverzeichnis'-Symbol links oben im
     Hauptfenster. Tragen Sie dort einfach Ihr Arbeitsverzeichnis ein.

Frage (Lesefehler):
     Ich will eine CD mit Daten- und Audiotracks lesen. Am Ende eines
     Datentracks meldet MakeCD jedoch immer einen Lese-Fehler!?

Antwort:
     Im Inhaltsverzeichnis (TOC) einer CD ist nur gespeichert, wo die
     Tracks der CD @{B}beginnen@{UB}, nicht wo sie @{B}aufhören@{UB} oder wie lang sie
     sind.

     Beim Auslesen des Inhaltsverzeichnisses (TOC) einer CD versucht
     MakeCD die Pause nach einem Track von der Länge des Tracks
     abzuziehen. Aus technischen Gründen klappt das aber nur, wenn die
     Pause hinter dem Datentrack nicht ungewöhnlich lang ist und wenn
     die CD am Ende des Tracks keine Lesefehler (z. B. durch Kratzer)
     aufweist.

     Falls die Methode, die Tracklänge zu ermitteln, versagt, können Sie
     entweder die Länge des Tracks vor dem Lesen verringern, oder den
     Fehler durch Auswahl von "Datei Benutzen" in dem Fehler-Requester
     ignorieren.

Frage (Probleme außer bei Daten-Tracks):
     Lesen und Schreiben funktioniert bei Daten-Tracks sogar mit
     Disconnect problemlos, aber bei anderen Track-Typen bekomme ich
     Probleme. Warum das?

Antwort:
     Einige Kontroller erhöhen ihre Performance, indem sie z. B.
     Annahmen über die Blockgröße der zu übertragenden Daten machen, z.
     B. daß die Blockgröße eine Potenz von zwei oder ein Vielfaches von
     x Bytes ist (x = 32, 64, ...). Diese Annahmen sind bei so
     ungewöhnlichen Blockgrößen wie 2352 Bytes (Audio-Tracks) falsch
     und die Kontroller versagen.

Frage (Reparieren von CD-Rs):
     Bei welchen Brennern kann ich die Reparatur-Option im
     "Ziel-CDR"-Fenster anwenden? Was wird dadurch repariert?

Antwort:
     Wenn das Schreiben durch Stromausfall unterbrochen wurde, dann
     bieten die Philips-Brenner und Kompatible ein Kommando, die
     fehlerhaft beschriebene CD-R wieder verwendungsfähig zu machen --
     allerdings nur, solange diese CD-R nicht aus dem Laufwerk
     entnommen wurde! Genau dieses Feature der Brenner nutzen die
     @{B}Philips@{UB}-Treiber von MakeCD.

@{B}     Yamaha CDR100/102@{UB} und Kompatible unterstützen gar keine Reparatur.

@{B}     Sony 926S@{UB} und @{B}Yamaha CDR400@{UB} haben ein sehr leistungsfähiges
     Reparaturkommando, das auch mit kaputten CD-Rs, die von den anderen
     Laufwerken gar nicht mehr erkannt werden, zurechtkommt.

     Falls der Datenstrom beim Schreiben unterbrochen wird, der Brenner
     aber weiterläuft, beenden die meisten Geräte den letzten Track
     automatisch. Er ist dann einfach nur zu kurz, aber man kann
     trotzdem noch weitere Tracks auf die CD-R schreiben.

Frage (Aufkleber für CD-R):
     Ich habe gerade einen kleinen Aufkleber, der auf der CD-R klebte
     entfernt, aber versehentlich kam noch ein Stück der goldenen
     Oberfläche mit, die nun auf dem Label klebt. Nun ist da ein
     kleines Loch, durch das man hindurchschauen kann, nahe der Mitte
     der CD. Kann ich nun etwas Farbe draufmalen, um das Loch wieder zu
     schließen? Ich habe schon probiert, den Aufkleber zurückzukleben,
     aber die CD ist immer noch unlesbar.

Antwort:
     Nein, Sie haben soeben einen neuen Untersetzer produziert. Das
     Entfernen der Aufkleber entfernt leider auch oft die
     Reflektierschicht, wodurch die CD zerstört wird.


@EndNode

@Node "F-GUI" "MakeCD.guide/F-GUI"
@Toc "MFAQS"

@{B}Fragen, die die GUI betreffen
=============================@{UB}

Frage (Online-Hilfe):
     Die Online-Hilfe verursacht Problem mit CycleToMenu und MagicCX.
     Was kann ich dagegen tun?

Antwort:
     Sie sollten keine Hacks installieren. Nun ja, vermutlich möchten
     Sie diese Hacks nicht entfernen, oder? Also empfehlen wir Ihnen,
     die Online-Hilfe auszuschalten, nachdem Sie MakeCD verstanden
     haben, um das Problem zu umgehen. Bitte beachten Sie, daß die
     Bubble-Help von der triton.library stammt und wir ihr Verhalten
     nicht ändern können.

Frage (Fenstergrößen und Public Screen speichern):
     Ich möchte die Fenstergrößen abspeichern oder MakeCD auf einem
     Public Screen laufen lassen. Ist das möglich?

Antwort:
     Da die Fenster von der triton.library stammen, können Sie den
     Preferences-Editor von Triton für beides verwenden. Dafür müssen
     Sie Triton noch nicht einmal registrieren -- obwohl Stefan Zeiger
     sich darüber sicher freuen würde :-)

     Das komplette Triton-System mit dem Preferences-Editor können Sie
     auf Stefan Zeigers Homepage `http://home.pages.de/~szeiger/'
     finden. Für weitere Informationen, lesen Sie `doc/Triton.readme'.

     Es folgt ein Ausschnitt aus der Triton-Anleitung:

@{I}          If you want to register, please send DM20, US$15 or an equal
          amount in any other valid currency to me. See Support, for
          addresses.

          Send money by EuroCheque (only in German Marks (DM)!),
          postal(!) money order or cash! It's impossible for me to cash
          in foreign cheques, even if the amount is in DM.

         EMail:
               `triton-support@laren.rhein-main.de'

         Mail:
               Stefan Zeiger
               Seligenstädter Weg 24
               D-63796 Kahl
               Germany

         Voice:
               +49-6188-900712 @{UI}


@EndNode

@Node "FSETT" "MakeCD.guide/FSETT"
@Toc "MFAQS"

@{B}Fragen über die Einstellungen
=============================@{UB}

Frage (Geräteauswahlfenster stürzt ab):
     Wenn ich im Geräteauswahlfenster meinen Brenner auswählen möchte,
     crasht MakeCD. Bei meinem Freund crasht er da nur manchmal und bei
     einem Bekannten nie.

Antwort:
     Wir konnten in MakeCD noch keinen Bug in dieser Gegend finden. Wir
     haben den Plextor-Brenner mal am A3000 angeschlossen und HDToolBox
     gestartet. Auch hier kam es zu einem Crash, während HDToolBox den
     SCSI-Bus gescannt hat. Ähnliches ist uns auch manchmal mit dem
     Yamaha CDR 100 und dem JVC XR-W2010 passiert, ließ sich aber
     beheben, indem man am SCSI-Bus die Reihenfolge der Geräte geändert
     hat.

     MakeCD versucht mit Hilfe von NSD selbständig trackdisk-kompatible
     Gerätetreiber (Devices) herauszufinden. Wenn ein Gerätetreiber
     fehlerhaft programmiert ist, kann er einen Absturz verursachen.
     Bitte probieren Sie mit Heinz Wrobels NSDPatch und dem dort
     beiliegenden NSDQuery aus, welcher Gerätetreiber den Absturz
     verursacht und teilen Sie uns den Treiber und seine Versionsnummer
     mit. Geben Sie dazu einfach `NSDQuery CHECKALL' ein. Schicken Sie
     uns möglichst auch eine Kopie des betroffenen Gerätetreibers. Mit
     Hilfe von NSDPatch können Sie den Gerätetreiber so bearbeiten, daß
     es zu keinem Crash mehr kommt, ohne die Funktionalität zu
     beeinträchtigen.

     Schalten Sie bitte auch einmal `DEBUG' in den MakeCD-Tooltypes an
     und schicken Sie uns die Ausgabe, die MakeCD vor dem Crash erzeugt.

     Wer das Gerät nicht mit Hilfe des Geräteauswahlfensters einstellen
     kann, kann das MakeCD-Programm-Icon aktivieren, "Information" aus
     dem Workbench-Menü wählen, und die Tooltypes von Hand editieren.
     Dort setzt man dann `WRITE_DEVICE', `WRITE_UNIT', `WRITE_DRIVER',
     `READ_DEVICE', `READ_UNIT' und `READ_DRIVER' auf die gewünschten
     Einstellungen. Bei den `#?_DRIVER' Tooltypes darf die Endung
     `.driver' @{B}nicht@{UB} mit angegeben werden.

Frage (Paralleles Lesen/Schreiben):
     Was ist der Unterschied zwischen sequentiellem und parallelem
     Lesen/Schreiben? Welches sollte ich verwenden?

Antwort:
     MakeCD 1.0 verwendete immer die parallele Methode: Zwei
     unabhängige Prozesse schreiben und lesen gleichzeitig. Im
     sequentiellen Modus werden jeweils Puffer derselben Größe
     abwechselnd gelesen und geschrieben.

     Die parallele Methode stellt höhere Anforderungen an die
     Verläßlichkeit des Systems. Sie funktioniert nur dann gut, wenn
     Disconnect korrekt unterstützt wird und für den CD-Brenner
     eingeschaltet ist.

     Die sequentielle Methode vermeidet mögliche Fehler im Kontroller.
     Sie hat hat einen anderen Nachteil: wenn das Lesen verzögert wird,
     kann das nächste Schreiben nicht beginnen und der Datenstrom reißt
     ab, auch wenn der Puffer noch nicht leer ist, d. h. der Puffer
     kann kurzeitige Schwankungen in der Leseperformance nicht mehr
     ausgleichen.


@EndNode

@Node "MGLOS" "MakeCD.guide/MGLOS"
@Toc "Main"

@{B}Glossar
*******@{UB}

Dieser Glossar ist leider noch nicht ganz fertig. Etliche Begriffe
müssen noch erläutert werden.

Barcode
     Ein "Barcode" ist eine eindeutige Kennung einer CD. Bei CD-Rs wird
     diese Nummer oft in den durchsichtigen, inneren Ring der CD
     geschrieben.  Einige CD-Recorder können diese Information sogar
     digital lesen.  MakeCD zeigt sie bislang aber nicht an.

Block
     Bei CDs entspricht ein "Block" einem "Sektor". Siehe Sektor.

Blue Book
     Siehe "CD Extra".

Bugreport
     Bei größeren Projekten ist es leider nie ganz ausgeschlossen, daß
     diese noch häßliche Fehler besitzen, über die dann der Anwender
     stolpert. In diesem Fall wird darum gebeten, daß der Anwender
     einen "Bugreport" schreibt. Das ist eine @{B}genaue@{UB} Beschreibung des
     auftretenden Fehlers. Überprüfen Sie genau, unter welchen
     Umständen der Fehler auftritt und schreiben Sie alles auf.
     Notieren Sie auch die @{B}genaue@{UB} Versionsnummer von MakeCD und Ihre
     @{B}genaue@{UB} Rechnerkonfiguration.

Caddy
     Ein "Caddy" ist eine -- meist aus Metall und Plastik bestehende --
     Schutzhülle für CDs, die man in @{B}manche@{UB} CD-ROM-Laufwerke oder
     CD-Brenner direkt hineinschieben kann. Das vermindert die Gefahr,
     daß die CD verkratzt wird -- allerdings nur, wenn man für jede CD
     einen eigenen Caddy verwendet.

     Caddies sind nutzlos, wenn man Laufwerke verwendet, die auf der
     Schubladentechnik basieren.

CD
     Eine "CD" ist ein Medium, auf dem man Informationen speichern kann.
     Sie können sich eine CD als riesengroße, schreibgeschützte Diskette
     vorstellen. Während aber Disketten und Festplatten gewöhnlich mit
     dem AMIGA-Dateisystem (OFS oder FFS) beschrieben werden, wird bei
     CDs ein Format verwendet, das ISO 9660 heißt. ISO 9660 ist ein
     Format, das sehr weit verbreitet ist und auch auf anderen
     Rechnersystemen verwendet wird, so daß Dateien, die auf einer CD
     gespeichert sind, auf fast allen Rechnersystemen wieder gelesen
     werden können.

CD-DA
     "CDDA" steht für "Compact Disc Digital Audio" und wurde von
     Philips und Sony im Oktober 1982 vorgestellt. Durch CDDA wurde es
     möglich, Musik digital aufzuzeichnen und zu speichern, und
     zusammen mit CDDA wurde auch die "Compact Disc" ("CD") eingeführt.
     Einzelheiten sind im "Red Book" definiert.

CD Extra
     "CD Extra" ist eine "Multisession" CD, die einige Audio-Tracks in
     der ersten Session enthält und einen Datentrack in der zweiten
     Session.  Weitere Einzelheiten sind im "Blue Book" Standard
     beschrieben.

CDI
     "CDI" ist ein CD-Format das für interaktive
     Multimedia-Applikationen (Echtzeit-Animationen, Video, Sound)
     geschaffen wurde. Der CD-I Standard ist im "Green Book"
     beschrieben.

CD Plus
     Siehe "CD Extra".

CD-R
     Eine "CD-R" ist eine einmal beschreibbare CD. Sie sieht einer
     normalen CD relativ ähnlich, hat aber eine andere Farbe. Die
     beschreibbare Seite ist meist grün, gold oder blau. Die
     unbeschreibbare Seite ist oft mit einer beschriftbaren Fläche
     versehen. Manchmal ist diese Seite aber auch golden ohne
     irgendeinem Aufdruck, so daß manche Leute auf die Idee kommen, die
     CD-R verkehrt herum ins Laufwerk zu legen.

     Die CD-R besteht aus mehreren Schichten. Die unterste Schicht ist
     aus Polykarbonat und enthält eine vorgefertigte Spirale. Während
     des Brennens folgt der Laser dieser Spirale. Darüber liegt die
     durchscheinende Schicht des Materials, das durch den Brennvorgang
     dauerhaft verändert wird, dann folgt eine reflektierende Schicht
     -- meist aus Gold. Ganz oben folgt dann noch eine sehr dünne
     Schicht aus Lack und möglicherweise ein Aufkleber oder eine
     beschreibbare Schicht.

     Da die Schichten über der reflektierenden Schicht nur sehr dünn
     sind, sind CD-Rs und CDs sehr empfindlich gegenüber Kratzern auf
     der @{B}Oberseite@{UB} der CD. Man sollte sie daher auf keinen Fall mit
     spitzen Stiften oder mit Stiften, die ein Lösungsmittel enthalten,
     beschriften.

CD-ROM
     Eine "CD-ROM" oder "Compact Disc-Read Only Memory" ist ein eine
     CD, die auf einem Standard basiert, der verwendet wird, um
     digitale Daten auf einer CD zu speichern. Anders als bei CD-DA,
     werden bei einer CD-ROM etwas @{B}weniger@{UB} Daten gespeichert. Der
     scheinbar unbenutzte Platz wird für Fehlererkennungs- und
     -korrektur-Kodes verwendet, denn gerade bei digitalen Daten, die
     in Computern verwendet werden, ist es enorm wichtig, daß
     fehlerhafte Daten erkannt werden. Falls nicht zuviel kaputt ist,
     können die fehlerhaften Daten durch die Fehlerkorrektur sogar
     wiederhergestellt werden.

CD-ROM-Image
     CD-ROMs, aber auch Disketten, Festplatten oder einzelne
     Partitionen kann man in eine einzige Datei schreiben, indem man
     die CD-ROM quasi "auseinanderrollt", so daß alle enthaltenen
     Blöcke beginnend ab Block 0 und endend beim größten verfügbaren
     Block in diese Datei geschrieben werden. Diese Datei enthält dann
     das "Image eines Datenträgers". Wenn man später diese Datei auf
     eine CD-R zurückschreibt, erhält man eine CD-ROM, die exakt
     dieselben Daten enthält wie die ursprüngliche CD-ROM.  Im Prinzip
     hat man die CD-ROM kopiert.

     Wenn man Daten von einer Festplatte auf eine CD speichern möchte,
     kann man jedoch @{B}nicht@{UB} einfach das Image der Festplatte auf CD-R
     speichern. Hier setzt MakeCD ein: Es erzeugt ausgehend von einem
     oder mehreren Verzeichnissen ein Image, das auf eine CD-R gebrannt
     werden kann und dann eine gültige CD-ROM ergibt.

CD-ROM-Laufwerk
     Ein "CD-ROM-Laufwerk" ist Gerät, das an einen Computer
     angeschlossen wird und das es ermöglicht, CD-ROMs zu lesen oder
     abzuspielen. Zum Abspielen von CDs auf einem CD-ROM-Laufwerk
     benötigt man aber in der Regel Lautsprecher oder Kopfhörer, die --
     direkt oder indirekt -- an das CD-ROM-Laufwerk angeschlossen
     werden.

CD-ROM XA
     Das "XA" in "CD-ROM XA" steht für "Extended Architecture".  CD-ROM
     XA ist eine Erweiterung des "Yellow Book" Standards, der wie das
     "Yellow Book" ISO 9660 als Dateisystemformat zuläßt, aber
     obendrein ermöglicht, Audio- und Video-Informationen (wie bei
     "CDI") einfacher unterzubringen, so daß eine CD-ROM einfacher für
     Multimedia-Applikationen verwendet werden kann. CD-ROM XA dient
     auch als physikalisches Format für Photo CDs und für einige
     Spiele-CDs.

CD-RW
     "CD-RW"s sind die neuen, wiederbeschreibbaren CDs. Diese Medien
     können bis zu 1000mal wiederbeschrieben werden.

CD-WO
     Das "WO" in "CD-WO" steht für "Write Once". Siehe "CD-R".

Compact Disc
     Siehe "CD".

DAE
     "DAE" steht für "Digital Audio Extraction". Das bedeutet, daß
     Audio-Daten von einer Musik-CD gelesen und an den Computer
     weitergereicht werden. Dort können Sie dann weiterverarbeitet
     werden. @{B}Bitte beachten Sie, daß nicht alle CD-ROM-Laufwerke "DAE"
     unterstützen!@{UB}

DAO (Disc-At-Once)
     "DAO" steht für "Disc-At-Once" und ist eine Methode, eine CD-R zu
     brennen. Hierbei werden ein oder mehrere Tracks direkt am Stück
     (ohne Pause) geschrieben und die CD-R am Schluß fixiert.
     "Disc-At-Once" ermöglicht es, 100 Prozent identische Kopien einer
     CD anzufertigen und Musik-CDs ohne Pause zwischen den Tracks zu
     erstellen, ist aber für den Programmierer eines CD-Brenn-Programms
     deutlich komplexer als "TAO" alias "Track-At-Once".

Datenträgername
     Als "Datenträgername" wird der Name einer @{B}initialisierten@{UB} Diskette
     oder Partition bezeichnet. Dieser Name ist beispielsweise auch auf
     der `Workbench' sichtbar. MakeCD kann einen solchen
     Datenträgernamen in ein ISO 9660 Image schreiben, falls Sie ein
     registrierter Benutzer sind. Allerdings sind aufgrund der
     Einschränkungen in den ISO9660-Spezifikationen in ISO Level 1 oder
     2 nur Großbuchstaben, Ziffern und der Unterstrich im
     Datenträgername erlaubt.

EAN
     Siehe "UPC".

ECC
     "ECC" steht für "Error Correction Code". Im Prinzip handelt es
     sich hierbei um eine nicht unerhebliche Menge an redundanten
     Daten, die z. B. bei Datentracks für jeden Sektor mit auf der CD
     gespeichert werden. Kommt es dann später zu Lesefehlern, so können
     diese mit Hilfe des ECC häufig wieder korrigiert werden.

EDC
     "EDC" steht für "Error Detection Code". Hierbei handelt es sich um
     einen 32-Bit-Wert, der z. B. bei Datentracks für jeden Sektor
     gespeichert wird. Dieser Wert hilft, Fehler in den Daten des
     Sektors zu erkennen.

Einheit
     Als "Einheit", "Geräteeinheit" oder "Unit" wird die Nummer eines
     ganz bestimmten Gerätes, das üblicherweise am SCSI-Bus
     angeschlossen ist, bezeichnet. Bei SCSI-Geräten liegen gültige
     Nummern in der Regel im Bereich zwischen 0 und 6. Falls Sie
     externe SCSI-Geräte haben, so ist dort vielleicht ein Schalter
     angebracht, mit dem man eine Zahl verstellen kann. Diese Zahl
     zeigt meist die Geräteeinheit des zugehörigen Geräts an. Das
     bequeme Geräte-Auswahlfenster von MakeCD zeigt Ihnen alle Geräte
     an, die an Ihren SCSI-Bus angeschlossen sind.

Fortschrittsanzeige
     Die "Fortschrittsanzeige" zeigt mit Hilfe einer Balkengrafik an,
     wieviel Prozent der Arbeit schon erledigt ist. In Einzelfällen ist
     es möglich, daß sich die Fortschrittsanzeige teilweise ruckartig
     bewegt.  Dies ist immer dann der Fall, wenn zu Beginn der
     Operation nicht berechnet werden konnte, wie lange die gesamte
     Operation dauern wird, oder wenn Ihr System so beschäftigt ist,
     daß keine Zeit bleibt, die Symbole der grafischen
     Benutzeroberfläche neu zu malen.

Geräteeinheit
     Siehe "Einheit".

Gerätetreiber
     Jede Festplatte und jeder CD-Brenner benötigt einen
     "Gerätetreiber", damit er auf dem AMIGA systemkonform angesprochen
     werden kann.  Dieser Treiber ist unter anderem dafür
     verantwortlich, Daten vom CD-Brenner zu lesen und Daten auf den
     CD-Brenner zu schreiben. Die Namen solcher Gerätetreiber enden auf
     `.device'. Es gibt zum Beispiel `scsi.device', `gvpscsi.device',
     `omniscsi.device', `z3scsi.device', `dracoscsi.device', usw.

Green Book
     Siehe "CDI".

HFS
     "HFS" ist das Dateisystem, das beim MacOS für Festplatten und
     Disketten verwendet wird. Es kann auch auf CD-ROMs eingesetzt
     werden.

High Sierra Format
     Das "High Sierra Format" ist das Dateisystem-Format, das
     ursprünglich ausgearbeitet wurde, um Daten auf CD-ROMs zu
     speichern. Er wurde dann aber bald überarbeitet und durch "ISO
     9660", das aus High Sierra hervorging, ersetzt.

Hybrid
     "Hybrid" bezeichnet bei CDs zwei verschiedene Dinge:

       1. Im "Orange Book" steht "Hybrid" für eine CD-R, auf der schon
          eine oder mehrere Sessions gespeichert sind. Die CD-R ist
          aber noch nicht fixiert, so daß noch Platz für weitere Daten
          vorhanden ist.

       2. Häufiger wird das Wort "Hybrid" allerdings im Zusammenhang mit
          einer CD verwendet, die sowohl Daten im "HFS-Format" für
          MacOS, als auch Daten im "ISO 9660 Format" für andere
          Platformen enthält. Bei solchen CDs ist gewöhnlich auf dem
          Macintosh der HFS-Teil sichtbar, und auf dem AMIGA der ISO
          9660 Teil. Bei manchen AMIGA-Dateisystemen kann man aber den
          HFS-Teil auch gezielt sichtbar machen.


Image-Datei
     Eine "Image-Datei" ist eine einzige (meistens sehr große) Datei,
     die alle Daten enthält, die auf eine CD sollen. Diese Datei
     enthält die Daten genau in der Form, in der sie auch auf die CD
     geschrieben werden, d.  h. eine Image-Datei kann ohne Änderungen
     direkt auf die CD übertragen werden.

Installer-Skript
     Damit die Installation aller Programmpakete auf dem AMIGA
     möglichst leicht vonstatten geht, wurde ein System entwickelt, das
     eine @{B}einheitliche@{UB} Installation ermöglichen soll. Für jedes
     Programmpaket muß eine ASCII-Datei -- das Installer-Skript --
     erstellt werden. Ein Programm -- der Installer -- interpretiert
     diese Befehlsdatei dann und kümmert darum, daß die Installation
     korrekt und möglichst abhängig vom Wissens-Stand des Anwenders
     erfolgt.

ISO 9660
     Bei "ISO 9660" handelt es sich um den gebräuchlichsten
     Dateisystem-Standard für CD-ROMs. CDs im ISO 9660 Format lassen
     sich auf fast allen Rechnersystemen lesen.

ISRC
     "ISRC" steht für "International Standard Recording Code". Manche
     CD-Brenner bieten die Möglichkeit, diesen ISRC für jeden
     Audio-Track zu speichern. Der ISRC besteht aus dem "Country Code"
     (2 ASCII-Zeichen), "Owner Code" (3 ASCII-Zeichen), Erzeugungsjahr
     (2 Ziffern) und Seriennummer (5 Ziffern).

Joliet
     "Joliet" ist eine Erweiterung des ISO 9660-Standards, der von
     Microsoft entwickelt wurde, um die Dateinamen-Beschränkungen von
     "ISO 9660" zu brechen. Joliet ermöglicht lange Dateinamen und
     Dateinamen mit Zeichen aus dem internationalen Zeichensatz -- z.
     B. auch chinesische Zeichen. Als Grundlage für die internationalen
     Zeichen dient Unicode.

Kaffeepause
     Als Kaffeepause wird eine gewisse Zeitspanne bezeichnet, die nötig
     ist, damit ein Progamm im Hintergrund eine bestimmte Aufgabe
     erledigen kann.  Meist läßt sich diese Zeit nicht besonders genau
     angeben. Manchmal reicht eine Kaffeepause noch nicht einmal, um in
     der Küche Wasser heiß zu machen, ein anderes Mal ist sie wieder
     lang genug, um die Nachbarn zum Kuchen einzuladen und sich den
     Klatsch der letzten Wochen anzuhören.

     An dieser Stelle möchte ich mich bei allen entschuldigen, die bei
     der "Meeting Pearls III" darauf vertraut haben, daß sich eine
     Kaffeepause auf eine @{B}Tasse@{UB} Kaffee bezieht. Ich meinte natürlich
     einen @{B}Eimer@{UB} Kaffee... ;-)

Lead-In
     Der "Lead-In" ist das Gebiet am Anfang jeder Session einer CD-R.
     Der Lead-In wird zunächst leer gelassen, bis beim Fixieren der
     Session oder der CD-R des Inhaltsverzeichnis (TOC) ins Lead-In
     geschrieben wird. Der Lead-In nimmt 4500 Sektoren in Anspruch,
     also eine Minute oder etwa 9 MB.  Am Lead-In der letzten Session
     erkennt man auch, ob die CD-R fixiert ist.

Lead-Out
     Das Gebiet am Ende einer Session heißt "Lead-Out". Der Lead-Out
     enthält keine eigentlichen Daten, sondern zeigt den Laufwerken nur
     sehr deutlich, daß das Ende der Daten erreicht wurde. Der Lead-Out
     der ersten Session benötigt 6750 Sektoren, also eineinhalb Minuten
     oder etwa 13 MB.  Jeder weitere Lead-Out nimmt nur noch 2250
     Sektoren, also eine halbe Minute oder etwa 4 MB in Anspruch.

Meeting Pearls
     Sie kennen die Meeting Pearls noch nicht? Das sollten Sie
     @{B}unbedingt@{UB} ändern! Die Meeting Pearls ist Deutschlands
     beliebteste AMIGA CD-ROM-Serie und obendrein super-preiswert, denn
     die Ersteller verlangen kein Geld für ihre Arbeit (1), so daß nur
     der Vertrieb bezahlt werden muß. Da Sie höchstwahrscheinlich ein
     CD-ROM-Laufwerk oder einen CD-Brenner besitzen, sollten Sie
     unbedingt mal reinschauen!

Mixed Mode CD
     Eine "Mixed Mode CD" ist eine CD, die sowohl einen Datentrack als
     auch Audio-Tracks enthält. Der Datentrack ist der erste Track der
     CD. Ihm folgen einer oder mehrere Audio-Tracks.

mkisofs
     Ein Programm aus der Unix-Welt zum Erzeugen von "CD-ROM-Images".

Multisession
     Unter "Multisession" versteht man die Art, CD-Rs in mehreren
     Sitzungen zu beschreiben. Dabei werden bei jeder weiteren Session
     neue Daten zu der CD-R hinzugefügt.

Multivolume
     "Multivolume" ist mit "Multisession" sehr eng verwandt. Auch hier
     werden die Daten in mehreren Sitzungen aufgenommen. Bei Multivolume
     betrachtet man aber jede Session als einzelne Partition der CD,
     während man bei Multisession die CD immer noch als einen einzigen
     Datenträger sieht.

On-the-Fly
     Eine CD-R "On-the-Fly" zu beschreiben, bedeutet, daß vorher @{B}keine@{UB}
     Image-Datei erzeugt wird. Die CD-Brenn-Software bekommt ihre Daten
     aus irgendeiner Quelle, bereitet sie dann in Echtzeit auf und
     schickt sie in der aufbereiteten Form @{B}ohne Umweg über die
     Festplatte@{UB} direkt an den CD-Brenner.

OPC Area
     "OPC Area" steht für "Optimum Calibration Area". Hierbei handelt
     es sich um ein spezielles Gebiet auf der CD-R, das nahe am inneren
     Rand der CD-R liegt.

     Bevor der CD-Brenner einen Track auf die CD-R brennt, muß er die
     Materialbeschaffenheit der CD-R testen, um die optimale Stärke für
     den Laserstrahl zu ermitteln. Dafür ist dieses Gebiet reserviert,
     das für bis zu 99 dieser Tests ausreicht.

Orange Book
     Das "Orange Book" enthält die Spezifikation für CD-Rs. Siehe
     "Session", "Hybrid" und "PhotoCD".

Packet Writing
     "Packet Writing" ist eine spezielle Methode, CD-Rs zu beschreiben.
     Bei Packet Writing darf der Datenstrom abreißen -- allerdings sind
     CD-Rs, die mit Packet Writing beschrieben wurden, nicht unbedingt
     in normalen CD-ROM-Laufwerken lesbar.

PCA
     Die "PCA" oder "Power Calibration Area" ist ein Gebiet im inneren
     Bereich der CD-R, das dazu verwendet wird, den Laser genau
     einzustellen.

PhotoCD
     "PhotoCD" ist ein Standard, der auf "CD-ROM XA", "ISO 9660" und
     den Hyprid-Spezifikationen des "Orange Book" basiert. Er dient
     dazu, Fotos auf einer CD-R zu speichern.

PMA
     Die "PMA" oder "Program Memory Area" ist ein Gebiet auf der CD-R,
     das @{B}temporär@{UB} Informationen darüber enthält, wo die einzelnen
     Tracks starten und enden. Wenn die Session oder CD-R fixiert wird,
     werden diese Daten ins "Lead-In" der jeweiligen Session
     geschrieben, so daß der Inhalt der PMA nicht länger benötigt wird.

PostGap
     Die "PostGap" ist ein 150 Sektoren großes Gebiet ohne
     Informationsgehalt, das hinter einen Track geschrieben werden muß,
     wenn der folgende Track einen anderen Typ (z. B. Daten/Audio)
     aufweist. Da CD-Brenner im "Track-At-Once"-Modus meist nicht
     wissen, von welchem Typ der nächste Track sein wird, ist es im
     Track-At-Once-Modus in der Regel nicht möglich, die PostGap @{B}nicht@{UB}
     zu schreiben. Bei Audio-Tracks, die im Track-At-Once-Modus
     geschrieben werden, erzeugt diese PostGap dann eine zweisekündige
     Pause.

PreGap
     Die "PreGap" ist ein Gebiet, das @{B}vor@{UB} einen neuen Track geschrieben
     wird, um diesen Track von dem vorhergehenden Track zu trennen. Die
     Länge dieser PreGap kann variieren. Zwischen zwei Daten-Tracks
     sind es 150 Blöcke (2 Sekunden) und zwischen unterschiedlichen
     Tracktypen gewöhnlich 225 Blöcke (3 Sekunden). Zwischen zwei
     Audio-Tracks kann die PreGap sogar nur 2 Blöcke lang sein.

Programm-Piktogramm
     Programme besitzen meist ein Piktogramm -- ein kleines Symbol, das
     auf der Workbench erscheint und das man anklicken kann. Die
     Piktogramme von Programmen nennt man "Programm-Piktogramme". Mehr
     Informationen hierzu entnehmen Sie bitte Ihrem Workbench-Handbuch.

Red Book
     Das "Red Book" ist die von Philips/Sony entwickelte Spezifikation
     für Audio-CDs.

Rock Ridge Erweiterungen
     "Rock Ridge Erweiterungen" wurden ursprünglich für Unix-Rechner
     eingeführt, da es unter Unix -- wie auch auf dem AMIGA --
     Dateiattribute gibt, die es auf den damals üblichen
     MS-DOS-Maschinen nicht gab, und die daher im ISO9660-Standard
     nicht enthalten sind. Rock Ridge Erweiterungen sind ein Zusatz zu
     ISO9660. Jede korrekt geschriebene CD-ROM, die über Rock Ridge
     Erweiterungen verfügt, kann auch mit Dateisystemen gelesen werden,
     die keine Rock Ridge Erweiterungen unterstützen. Allerdings sehen
     dann wahrscheinlich einige Objekte anders aus als mit einem
     Dateisystem, das Rock Ridge Erweiterungen unterstützt.

     Angela Schmidt hat zusammen mit einigen anderen Personen einen
     AMIGA-Standard entwickelt, der es ermöglicht, mit Hilfe von
     weiteren Rock Ridge Erweiterungen AMIGA-Attribute (Protectionbits
     und Dateikommentare) für jedes einzelne Objekt auf CD-ROM zu
     speichern.  MakeCD unterstützt natürlich auch diese spezielle Rock
     Ridge Erweiterung.

     Generell ist es empfehlenswert, für MakeCD-CD-ROMs Rock Ridge
     Erweiterungen immer einzuschalten.

Rohling
     Siehe "CD-R".

Romeo
     "Romeo" ist ein Dateisystemformat, das bis zu 128 Zeichen lange
     Dateinamen bietet. Internationale Zeichen (Unicode) werden hier
     jedoch @{B}nicht@{UB} unterstützt.

Run-In/Run-Out-Böcke
     Wenn der Laser an- bzw. ausgeschaltet wird, werden fünf "Run-In"-
     bzw. zwei "Run-Out"-Blöcke geschrieben. Aus technischen Gründen ist
     es @{B}nicht@{UB} möglich, auf diese Blöcke zu verzichten.

Sektor
     Ein Sektor ist die kleinste Einheit, die mit einem CD-Brenner
     geschrieben werden kann. Die Anzahl der nutzbaren Bytes, die in
     einem Sektor gespeichert werden, hängt vom Tracktyp ab. Bei
     Daten-Tracks sind es 2048 Bytes, bei Audio-Tracks 2352 Bytes. 75
     Sektoren ergeben eine Sekunde, d. h. für eine Sekunde Musik müssen
     75 Sektoren Musikdaten auf die CD-R gebrannt werden. Eine
     74-minütige CD enthält demnach 74*60=4440 Sekunden oder 333000
     Sektoren.

Session
     Laut "Orange Book" ist eine Session ein Bereich auf der CD-R, der
     einen oder mehrere Tracks enthält.

     Eine leere CD-R enthält immer eine offene Session, die erste
     Session.  Bevor die Session oder die CD-R geschlossen (fixiert)
     wird, muß mindestens ein Track in die Session geschrieben werden.

     Wenn die Session geschlossen wird, wird automatisch eine neue
     Session geöffnet, in die Sie weitere Daten schreiben können.

     Wenn die CD-R geschlossen wird, wird keine neue Session geöffnet,
     und Sie können keine weiteren Daten zur CD-R hinzufügen.

     Eine geschlossene Session enthält immer einen oder mehrere Tracks,
     eine offene Session muß keine Tracks enthalten.

     Ein Track kann @{B}nicht@{UB} über mehrere Sessions verteilt werden.

TAO
     "TAO" oder "Track-At-Once" ist die am meisten verbreitete Methode,
     CD-Rs zu schreiben. Nach jedem Track kann der Laser angehalten
     werden, oder gar die CD-R aus dem CD-Brenner entfernt werden. Dies
     ist bei "DAO" @{B}nicht@{UB} möglich!

     Der Nachteil von TAO ist allerdings, daß zwischen zwei Tracks in
     der Regel 152 Blöcke (etwa 2 Sekunden) geschrieben werden, die bei
     Audio-CDs zu etwa zwei Sekunden Pause zwischen zwei Tracks führen.

TOC
     Die "TOC" ("Table of Contents") enthält die Anzahl der Tracks und
     ihre Start-Sektoren und ist nötig, um Tracks gezielt anspringen zu
     können. Nur der Inhalt von fixierten Sessions oder CD-Rs erscheint
     in der TOC.

Track
     Ein Track ist ein zusammenhängender Datenstrom auf der CD. Bei
     Musik-CDs bekommt jedes Stück normalerweise seinen eigenen Track.
     Dadurch können Sie ganz einfach den gewünschten Titel über das
     Bedienfeld Ihres CD-Spielers auswählen. Sie müssen nur die Nummer
     des Tracks kennen.

     Wenn Sie eine Musik-CD brennen, sollten Sie für jeden Titel einen
     eigenen Track anlegen. Eine Musik-CD hat daher oft 10 bis 20
     verschiedene Tracks.

     Eine einfache Daten-CD besteht nur aus einem einzigen Track, der
     alle Daten enthält. Eine Multisession- oder Multivolume-CD besteht
     aus mehreren Tracks, die alle Daten enthalten.

     Jede Session enthält einen oder mehrere Tracks. Ein Track kann sich
     @{B}nicht@{UB} über mehrere Sessions erstrecken.

Unit
     Siehe "Einheit".

Untersetzer
     Ein "Untersetzer" ist eine kaputte CD-R(W), die völlig nutzlos ist
     (außer vielleicht als Untersetzer für Ihre Programmier-Tasse).

UPC
     "UPC" steht für "Universal Product Code", ist aber auch als "EAN"
     bekannt. Bei manchen CD-Brennern kann man eine 13-ziffrige
     Katalognummer (UPC) für die CD definieren, die in die "TOC"
     geschrieben wird.

Video-CD
     Eine "Video-CD" ist eine CD, die einen Film enthält. Dieser Film
     liegt MPEG-1-komprimiert vor.

     Der erste Track einer Video-CD enthält einen XA-Track in Mode
     2/Form 2.  Dort ist im ISO 9660 Format einiges über die CD
     gespeichert. Nach diesem Track ist der eigentliche Film in einem
     oder mehreren Tracks gespeichert.

Volumename
     Siehe "Datenträgername".

Yellow Book
     Das "Yellow Book" enthält die Spezifikationen, wie eine CD-ROM, die
     als digitaler Informationsspeicher verwendet wird, physikalisch
     auszusehen hat.

Zugriffszeit
     Die "Zugriffszeit" ist die Zeit, die nötig ist, um an eine
     bestimmte Information heranzukommen. Bei Festplatten oder CDs ist
     die maximale Zugriffszeit die Zeit, die nötig ist, um den Lesekopf
     vom einen Ende des Laufwerks bis zum anderen Ende zu bewegen, um
     von dort ein paar Informationen zu lesen.

---------- Fußnoten ----------

(1)  allerdings freuen sie sich über jede Spende ;-)


@EndNode

@Node "MSUPP" "MakeCD.guide/MSUPP"
@Toc "Main"

@{B}Support
*******@{UB}

Wir tun unser bestes, um Support für MakeCD zu leisten. Nach
Möglichkeit wickeln wir den Support über das Internet ab. Wir halten das
für eine relativ bequeme Methode.

Briefe zu beantworten beansprucht eine Menge Zeit - deutlich mehr als
das Schreiben einer EMail. Wir bitten daher Personen, die keine
Möglichkeit haben, eine EMail zu verschicken, lieber zum Telefonhörer
zu greifen, denn Post bleibt bei uns öfter mal liegen. Unsere Zeit ist
halt auch begrenzt.

Wenn Sie Internet-Zugriff haben, nutzen Sie bitte die Möglichkeit, Ihre
Updates und den Support aus dem Internet zu beziehen.


 @{" Updates " Link "SUPDT"}        Updates zu MakeCD
 @{" Mailinglisten " Link "SMLLS"}  MakeCD-Mailinglisten


@EndNode

@Node "SUPDT" "MakeCD.guide/SUPDT"
@Toc "MSUPP"

@{B}Updates von MakeCD
==================@{UB}

MakeCD ist noch in Entwicklung. Sie können die neusten Versionen von
MakeCD, neue CD-R-Treiber usw. im Internet finden, und zwar unter:
`http://www.uni-karlsruhe.de/~un60/MakeCD.html'

Außerdem können Sie die neuste Version kostenlos (Sie zahlen nur die
Versandkosten) von Katrin Schmidt bekommen. Dieses Angebot ist natürlich
auf eine Diskette pro Bestellung limitiert. Siehe Registrierformular.


@EndNode

@Node "SMLLS" "MakeCD.guide/SMLLS"
@Toc "MSUPP"

@{B}Mailing Listen
==============@{UB}

Es gibt drei unterschiedliche Mailinglisten für MakeCD. Auf den
Mailinglisten wird englisch gesprochen!

`ml-makecd@unix-ag.uni-siegen.de'
     Für Diskussionen mit anderen Benutzern von MakeCD. Die Autoren von
     MakeCD lesen diese Liste natürlich auch, so daß sie auf Fragen
     antworten können, falls sonst niemand antworten kann.  Manchmal
     werden die Autoren auch fragen, was die Benutzer von einem
     bestimmten neuen Feature halten, usw.

`ml-makecd-announce@unix-ag.uni-siegen.de'
     Keine Diskussionen, nur Ankündigungen von den Autoren. Hier werden
     z. B.  neue Versionen oder neue Treiber angekündigt.

`ml-makecd-binaries@unix-ag.uni-siegen.de'
     Diese Liste befördert alle neuen MakeCD Binärdaten (sowohl neue
     Versionen von MakeCD, als auch einzelne, neue Treiber) direkt in
     die Mailbox der eingetragenen Personen. Das ist für diejenigen
     nützlich, die keinen Zugriff auf FTP-Server oder auf Homepages
     haben, und dadurch normalerweise auch keinen Zugriff auf neue
     MakeCD-Archive.

Um sich in eine Liste einzutragen, schickt man `"SUBSCRIBE
<user@host>"' an `<listname>-request@unix-ag.uni-siegen.de', wobei
`<listname>' für den Namen der Mailingliste steht, also z. B.
`ml-makecd-announce'. Solche Anfragen nicht an die Listen selbst
schicken, d. h. das `-request' in der Adresse nicht vergessen! Um sich
unter der Adresse `user@my.email.address' auf die Ankündigungs-Liste
einzutragen, ist z. B. folgende Nachricht zu schicken:

     To: ml-makecd-announce-request@unix-ag.uni-siegen.de
     Subject: Irgendwas
     
     SUBSCRIBE user@my.email.address

Um sich wieder auszutragen, schickt man eine vergleichbare Nachricht,
bei der aber `SUBSCRIBE' durch `UNSUBSCRIBE' ersetzt wird.

Folgende Nachricht liefert weitere Anweisungen:

     To: listserv@unix-ag.uni-siegen.de
     Subject: Irgendwas
     
     HELP


@EndNode

@Node "MAUTH" "MakeCD.guide/MAUTH"
@Toc "Main"

@{B}Autoren von MakeCD
******************@{UB}

An MakeCD haben zwei Personen lang gearbeitet.

EMail an beide Autoren: `makecd@ira.uka.de'

Patrick Ohly
     Er programmiert die GUI, die ganzen SCSI-Sachen (das schließt alle
     Treiber für CD-Brenner und CD-ROM-Laufwerke ein) und eigentlich
     fast alles von MakeCD, außer die Erzeugung des ISO-Images. Seine
     Adresse ist:
          Patrick Ohly
          Weechstr. 1, WG E0/1
          76131 Karlsruhe
          Germany
          Telefon: +49 721 615662
          E-Mail: Patrick.Ohly@stud.uni-karlsruhe.de
          Homepage: http://www.uni-karlsruhe.de/~un60/

Angela Schmidt
     Sie programmiert die Routinen zur Erzeugung des ISO-Images (und
     alles, was mit ISO-Images zu tun hat), den größten Teil des
     Registrier-Fensters und das Installer-Skript. Sie kümmert sich um
     die Distributions-Archive und schreibt das Handbuch. Ihre Adresse
     lautet:
          Angela Schmidt
          Klosterweg 28/I501
          76131 Karlsruhe
          Germany
          Telephone: +49 721 695307
          E-Mail: Angela.Schmidt@stud.uni-karlsruhe.de
          Homepage: http://home.pages.de/~Angela/

@{B}Bitte lesen Sie die Anleitung und die FAQ sehr gründlich durch, bevor
Sie sich mit Ihren Problemen an die Autoren wenden. Fragen, die dort
beantwortet sind, werden von uns in Zukunft nicht mehr beantwortet
werden.@{UB}

Falls Sie Probleme mit Ihren SCSI-Geräten haben, z. B. wenn plötzlich
nichts mehr geht, sich MakeCD auch nicht abbrechen läßt, und auch keine
Fehlermeldung kam, dann wenden Sie sich bitte an Ihren Händler. In
diesem Fall funktioniert entweder Ihr SCSI Hostadapter oder Ihr
CD-Brenner nicht so, wie er sollte. Wir können Ihnen in diesem Fall
leider nicht helfen. Wenn sich Ihr SCSI-Bus "aufhängt", während Ihr
CD-Brenner auf den SCSI-Bus zugreift, haben Sie höchstwahrscheinlich ein
solches Problem.

Wenn MakeCD hingegen eine Fehlermeldung erzeugt, dann wenden Sie sich
bitte an uns. Schalten Sie das Merkmal `DEBUG' im MakeCD-Icon an,
reproduzieren Sie den Fehler, und schicken Sie Patrick die
Debug-Ausgabe.

Bevor Sie sich an Ihren Händler wenden, sollten Sie übrigens auf jeden
Fall unsere FAQ und unsere Compatibility-Liste lesen!


@EndNode

@Node "MCRDT" "MakeCD.guide/MCRDT"
@Toc "Main"

@{B}Danksagungen
************@{UB}

Heinz Wrobel
     · Wertvolle Anregungen für eine leichter bedienbare GUI
     · Englische Übersetzung einiger Teile von MakeCD
     · HWGCTRLscsi
     · NSDPatch
     · JVC Firmware-Bug-Jagd

HiSoft, England
     · Englische Übersetzung von Teilen des Handbuchs
     · MakeCD-Vertrieb in Großbritannien

Sven Hansen
     · Englische Übersetzung von Teilen des Handbuchs

Jean-Marc Boursot
     · Französische Übersetzung
     · Sorgfältiges Testen und viele konstruktive Anmerkungen

Frank Arlt
     · Leihgabe eines JVC XR-W2010 für viele Wochen

Matthias Supp
     · Besonders gute/viele Bugreports/Anregungen · Leihgabe eines
     Yamaha CDR 400

Oliver Kastl
     · Hilfe bei Fragen zu SCSI oder CD-ROM-Technologie

Christian Berger
Frank Zündorff
Friedhelm Bunk
Horst Brand
Jesper Tuck
Klaus Melchior
Magnus Bouvin
Martin Schulze
M. L. Lie
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     · Besonders gute/viele Bugreports/Anregungen

Lars Eilebrecht
     · MakeCD-Mailinglisten

Michael van Elst
     · CDDA-Sourcen

Michael-Wolfgang Hohmann
     · Die meisten der in der MakeCD-Distribution verwendeten Icons


@EndNode

@Node "INDEX" "MakeCD.guide/INDEX"
@Toc "Main"

@{B}Stichwortverzeichnis
********************@{UB}



 @{" Öffnen... " Link "MIMPR"}                            MIMPR
 @{" Über... " Link "MIMPR"}                              MIMPR
 @{" Überlauf ignorieren " Link "MISOI"}                  MISOI
 @{" Übertragungsrate <1> " Link "MIWRW"}                 MIWRW
 @{" Übertragungsrate " Link "FVRIO"}                     FVRIO
 @{" Überweisung der Registriergebühr " Link "FSUPT"}     FSUPT
 @{" .info Endung wandeln " Link "MIIOP"}                 MIIOP
 @{" Aktuellen Gadgetzustand speichern " Link "MIMOP"}    MIMOP
 @{" Amiga Attribute " Link "MIRRA"}                      MIRRA
 @{" Amiga Datei-Attribute speichern " Link "MIIOP"}      MIIOP
 @{" Amiga Datei-Kommentare " Link "FDATA"}               FDATA
 @{" Amiga Dateikommentare " Link "MIRRA"}                MIRRA
 @{" Amiga Protection Bits <1> " Link "FDATA"}            FDATA
 @{" Amiga Protection Bits " Link "MIRRA"}                MIRRA
 @{" Anhängen... " Link "MIMPR"}                          MIMPR
 @{" Audio Abspielen... " Link "MIDMA"}                   MIDMA
 @{" Audio CDs kopieren " Link "FAUDI"}                   FAUDI
 @{" Audio Pause " Link "MISAP"}                          MISAP
 @{" Audio Start " Link "MISAS"}                          MISAS
 @{" Audio-CD " Link "MBAIO"}                             MBAIO
 @{" Audio-CD -- Erstellung " Link "MBAIO"}               MBAIO
 @{" Audio-CD -- für Einsteiger " Link "MBAIO"}           MBAIO
 @{" Audio-CDs " Link "FAUDI"}                            FAUDI
 @{" Audio-CDs, Fehler in Musik " Link "FAUDI"}           FAUDI
 @{" Audio-CDs, rhythmisches Knacken " Link "FAUDI"}      FAUDI
 @{" Audio-Länge " Link "MISAL"}                          MISAL
 @{" Audio-Puffer-Überlauf " Link "MISOI"}                MISOI
 @{" Audio-Tracks werden nicht erkannt " Link "FAUDI"}    FAUDI
 @{" Audio-Tracks, Probleme " Link "FVRIO"}               FVRIO
 @{" Aufkleber für CD-R " Link "FVRIO"}                   FVRIO
 @{" Aufkleber für CD-Rs " Link "MICDR"}                  MICDR
 @{" Auswerfen " Link "MIMTO"}                            MIMTO
 @{" Backups auf CD-R " Link "MIRRA"}                     MIRRA
 @{" Barcode " Link "MGLOS"}                              MGLOS
 @{" Basis-Verzeichnis " Link "FVRIO"}                    FVRIO
 @{" Basisverzeichnis " Link "MIDMA"}                     MIDMA
 @{" Bearbeiten-Menü " Link "MIMED"}                      MIMED
 @{" Bedienungshinweise " Link "MISTR"}                   MISTR
 @{" Behandlung von CD-Rs " Link "MICDR"}                 MICDR
 @{" Belegter Platz " Link "MITGW"}                       MITGW
 @{" Beschriftung von CD-Rs " Link "MICDR"}               MICDR
 @{" Bezahlen der Registriergebühr " Link "FSUPT"}        FSUPT
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 @{" Block-Medium <1> " Link "MIDMA"}                     MIDMA
 @{" Block-Medium <2> " Link "MISBL"}                     MISBL
 @{" Block-Medium " Link "FVRIO"}                         FVRIO
 @{" Block-Medium verwenden " Link "MIDMA"}               MIDMA
 @{" Blue Book " Link "MGLOS"}                            MGLOS
 @{" brik " Link "FDATA"}                                 FDATA
 @{" Buffer underrun " Link "FSCSI"}                      FSCSI
 @{" Bugreport " Link "MGLOS"}                            MGLOS
 @{" Bugreports " Link "FVRIO"}                           FVRIO
 @{" Caddy " Link "MGLOS"}                                MGLOS
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 @{" CD Extra " Link "MGLOS"}                             MGLOS
 @{" CD Plus " Link "MGLOS"}                              MGLOS
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 @{" CD-R " Link "MGLOS"}                                 MGLOS
 @{" CD-R angeblich unbeschreibbar " Link "FWRTP"}        FWRTP
 @{" CD-R fixieren " Link "MISCF"}                        MISCF
 @{" CD-R Fixieren " Link "MITGW"}                        MITGW
 @{" CD-R fixieren <1> " Link "MIWRW"}                    MIWRW
 @{" CD-R fixieren " Link "MIMTO"}                        MIMTO
 @{" CD-R Reparieren " Link "MITGW"}                      MITGW
 @{" CD-R reparieren " Link "MIMTO"}                      MIMTO
 @{" CD-R Status " Link "MITGW"}                          MITGW
 @{" CD-ROM " Link "MGLOS"}                               MGLOS
 @{" CD-ROM XA " Link "MGLOS"}                            MGLOS
 @{" CD-ROM-Image " Link "MGLOS"}                         MGLOS
 @{" CD-ROM-Laufwerk " Link "MGLOS"}                      MGLOS
 @{" CD-ROM-Laufwerke " Link "MICDW"}                     MICDW
 @{" CD-Rs " Link "MICDR"}                                MICDR
 @{" CD-RW " Link "MGLOS"}                                MGLOS
 @{" CD-RW-Laufwerke " Link "FVRIO"}                      FVRIO
 @{" CD-WO " Link "MGLOS"}                                MGLOS
 @{" CDI " Link "MGLOS"}                                  MGLOS
 @{" Chunk-Größe " Link "FSCSI"}                          FSCSI
 @{" Coaster " Link "MICDR"}                              MICDR
 @{" Compact Disc " Link "MGLOS"}                         MGLOS
 @{" Compact Disc Digital Audio " Link "MGLOS"}           MGLOS
 @{" Copyright " Link "LCPYR"}                            LCPYR
 @{" DAE " Link "MGLOS"}                                  MGLOS
 @{" DAO <1> " Link "MIDAO"}                              MIDAO
 @{" DAO " Link "MGLOS"}                                  MGLOS
 @{" Dateisystem " Link "MIDMA"}                          MIDMA
 @{" Dateisystem für CD-Brenner " Link "FWRTP"}           FWRTP
 @{" Daten-CD " Link "MBDAT"}                             MBDAT
 @{" Daten-CD -- Erstellung " Link "MBDAT"}               MBDAT
 @{" Daten-CD -- für Einsteiger " Link "MBDAT"}           MBDAT
 @{" Daten-CD, fehlende Dateien " Link "FVRIO"}           FVRIO
 @{" Daten-CD, kaputt " Link "FVRIO"}                     FVRIO
 @{" Daten-CDs " Link "FDATA"}                            FDATA
 @{" Daten-CDs prüfen " Link "FDATA"}                     FDATA
 @{" Datenmenge auf CD " Link "FDATA"}                    FDATA
 @{" Datenträgername " Link "MGLOS"}                      MGLOS
 @{" Digital Audio Extraction " Link "MGLOS"}             MGLOS
 @{" Direkt zum CD-Brenner " Link "MIDMA"}                MIDMA
 @{" Disc-At-Once <1> " Link "MIDAO"}                     MIDAO
 @{" Disc-At-Once " Link "MGLOS"}                         MGLOS
 @{" Disconnect/Reselect <1> " Link "FWRTR"}              FWRTR
 @{" Disconnect/Reselect <2> " Link "MIBUF"}              MIBUF
 @{" Disconnect/Reselect " Link "FSCSI"}                  FSCSI
 @{" EAN " Link "MGLOS"}                                  MGLOS
 @{" ECC " Link "MGLOS"}                                  MGLOS
 @{" EDC " Link "MGLOS"}                                  MGLOS
 @{" Einführung " Link "MINTR"}                           MINTR
 @{" Einheit " Link "MGLOS"}                              MGLOS
 @{" Einsteiger: Audio-CD " Link "MBAIO"}                 MBAIO
 @{" Einsteiger: Daten-CD " Link "MBDAT"}                 MBDAT
 @{" Einstellungen " Link "FSETT"}                        FSETT
 @{" Einstellungen ... " Link "MIMOP"}                    MIMOP
 @{" EMail, Registrierung " Link "FSUPT"}                 FSUPT
 @{" Error Correction Code " Link "MGLOS"}                MGLOS
 @{" Error Detection Code " Link "MGLOS"}                 MGLOS
 @{" Euro-Scheck " Link "FSUPT"}                          FSUPT
 @{" ExAll() erlauben " Link "MISAE"}                     MISAE
 @{" Fenstergrößen speichern " Link "F-GUI"}              F-GUI
 @{" Fixieren " Link "MIWRW"}                             MIWRW
 @{" Fixieren der CD-R " Link "FVRIO"}                    FVRIO
 @{" Fixieren von CD-Rs " Link "MISCF"}                   MISCF
 @{" Fixieren von leeren Sessions " Link "MISCF"}         MISCF
 @{" Fixieren von Sessions " Link "MISCF"}                MISCF
 @{" Fortschrittsanzeige " Link "MGLOS"}                  MGLOS
 @{" Fragen " Link "MFAQS"}                               MFAQS
 @{" Freier Platz " Link "MITGW"}                         MITGW
 @{" Funktionsweise von MakeCD " Link "MBMCD"}            MBMCD
 @{" Gecracktes MakeCD " Link "FVRIO"}                    FVRIO
 @{" Gemischte CDs (Audio und Daten) <1> " Link "MIMIM"}  MIMIM
 @{" Gemischte CDs (Audio und Daten) " Link "MICDE"}      MICDE
 @{" Geräteauswahlfenster, Programmabsturz " Link "FSETT"} FSETT
 @{" Geräteeinheit " Link "MGLOS"}                        MGLOS
 @{" Gerätetreiber " Link "MGLOS"}                        MGLOS
 @{" Geschw. beim Lesen von Audiodaten " Link "MISSR"}    MISSR
 @{" Geschw. beim Schreiben von Audiodaten " Link "MISSW"} MISSW
 @{" Geschwindigkeit normal " Link "MISSN"}               MISSN
 @{" Glossar " Link "MGLOS"}                              MGLOS
 @{" Green Book " Link "MGLOS"}                           MGLOS
 @{" Group Access " Link "MIIOP"}                         MIIOP
 @{" GUI " Link "F-GUI"}                                  F-GUI
 @{" Haftungsausschluß " Link "LDISC"}                    LDISC
 @{" Hauptfenster " Link "MIDMA"}                         MIDMA
 @{" HFS <1> " Link "MGLOS"}                              MGLOS
 @{" HFS " Link "MIHFS"}                                  MIHFS
 @{" High Sierra Format " Link "MGLOS"}                   MGLOS
 @{" Hinweise für Anfänger " Link "MBEGN"}                MBEGN
 @{" Hybrid " Link "MGLOS"}                               MGLOS
 @{" Hybrid-CDs " Link "MIHFS"}                           MIHFS
 @{" Image-Datei <1> " Link "MIDMA"}                      MIDMA
 @{" Image-Datei " Link "MGLOS"}                          MGLOS
 @{" Image-Datei verwenden " Link "MIDMA"}                MIDMA
 @{" Image-Datei(en) anhängen " Link "MIMED"}             MIMED
 @{" Image-Dateien anhängen " Link "FVRIO"}               FVRIO
 @{" Image-Dateien Schreiben... " Link "MIDMA"}           MIDMA
 @{" Image-Erzeugung langsam " Link "FDATA"}              FDATA
 @{" Installation " Link "MINST"}                         MINST
 @{" Installer-Skript " Link "MGLOS"}                     MGLOS
 @{" IO-Error " Link "MISIO"}                             MISIO
 @{" ISO 9660 <1> " Link "MGLOS"}                         MGLOS
 @{" ISO 9660 <2> " Link "MIISO"}                         MIISO
 @{" ISO 9660 " Link "MIRRA"}                             MIRRA
 @{" ISO 9660 AMIGA " Link "MIISO"}                       MIISO
 @{" ISO 9660 Dateinamenbeschränkungen " Link "MIISO"}    MIISO
 @{" ISO 9660 Level 1 " Link "MIISO"}                     MIISO
 @{" ISO 9660 Level 2 " Link "MIISO"}                     MIISO
 @{" ISO 9660 Verzeichnisbaumtiefe " Link "MIISO"}        MIISO
 @{" ISO 9660 Verzeichnisebenen " Link "FDATA"}           FDATA
 @{" ISO Level " Link "MIIOP"}                            MIIOP
 @{" ISO-Image enthält MakeCD " Link "FDATA"}             FDATA
 @{" ISO-Namen in Großbuchstaben wandeln " Link "MIIOP"}  MIIOP
 @{" ISO-Optionen " Link "MIIOP"}                         MIIOP
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 @{" ISRC " Link "MGLOS"}                                 MGLOS
 @{" Joliet <1> " Link "MGLOS"}                           MGLOS
 @{" Joliet " Link "MIJOL"}                               MIJOL
 @{" JVC Probleme " Link "FWRTP"}                         FWRTP
 @{" JVC: Medium Error " Link "FWRTP"}                    FWRTP
 @{" Kaffeepause " Link "MGLOS"}                          MGLOS
 @{" Kaputte CD-R " Link "FVRIO"}                         FVRIO
 @{" Kompatible Laufwerke " Link "MICMP"}                 MICMP
 @{" Komplette CD anhängen <1> " Link "FVRIO"}            FVRIO
 @{" Komplette CD anhängen " Link "MIMED"}                MIMED
 @{" Kopieren von CDs " Link "MBMCD"}                     MBMCD
 @{" Kopierproblem " Link "FBCKP"}                        FBCKP
 @{" Krach statt Audio-Daten " Link "FAUDI"}              FAUDI
 @{" Kreditkarte " Link "FSUPT"}                          FSUPT
 @{" Löschen " Link "MIMED"}                              MIMED
 @{" Lead-In " Link "MGLOS"}                              MGLOS
 @{" Lead-Out " Link "MGLOS"}                             MGLOS
 @{" Lesefehler " Link "FVRIO"}                           FVRIO
 @{" Lesen " Link "MISRE"}                                MISRE
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 @{" Leseprobleme " Link "FVRIO"}                         FVRIO
 @{" Leseprobleme bei CD-Rs " Link "MICDR"}               MICDR
 @{" Leseprobleme bei vielen Sessions " Link "MITUS"}     MITUS
 @{" Lizenzvereinbarung " Link "LLICA"}                   LLICA
 @{" Mailing-Listen " Link "FSUPT"}                       FSUPT
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 @{" MakeCD, gecrackt " Link "FVRIO"}                     FVRIO
 @{" MakeCD, virenverseucht " Link "FVRIO"}               FVRIO
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 @{" Mixed Mode " Link "MIMIM"}                           MIMIM
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 @{" Optimum Calibration Area " Link "MGLOS"}             MGLOS
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 @{" Paralleles Lesen/Schreiben " Link "MISPR"}           MISPR
 @{" paralleles Lesen/Schreiben " Link "FSCSI"}           FSCSI
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 @{" Pause zwischen Tracks " Link "FAUDI"}                FAUDI
 @{" Pausen zwischen Tracks <1> " Link "MIDAO"}           MIDAO
 @{" Pausen zwischen Tracks " Link "MITAO"}               MITAO
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 @{" Philips Audio-Probleme " Link "FAUDI"}               FAUDI
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 @{" Platzbedarf für Tracks und Sessions " Link "MITUS"}  MITUS
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 @{" PMA <1> " Link "MGLOS"}                              MGLOS
 @{" PMA " Link "MITUS"}                                  MITUS
 @{" Postanweisung " Link "FSUPT"}                        FSUPT
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 @{" Power Calibration Area " Link "MGLOS"}               MGLOS
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 @{" PreGap " Link "MGLOS"}                               MGLOS
 @{" Probleme außer bei Daten-Tracks " Link "FVRIO"}      FVRIO
 @{" Probleme mit CD-Brennern " Link "FWRTP"}             FWRTP
 @{" Program Memory Area " Link "MGLOS"}                  MGLOS
 @{" Programm-Piktogramm " Link "MGLOS"}                  MGLOS
 @{" Programmabsturz, Geräteauswahlfenster " Link "FSETT"} FSETT
 @{" Projekt-Menü " Link "MIMPR"}                         MIMPR
 @{" Public Screen " Link "F-GUI"}                        F-GUI
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 @{" Registrierung <1> " Link "FSUPT"}                    FSUPT
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@EndNode

