@DATABASE "DiskSafe" @$VER: DiskSafe.guide 1.05 (1 Mar 1997) @(C) THOR Software @SMARTWRAP @AUTHOR Thomas Richter @NODE MAIN "DiskSafe Guide" DiskSafe Guide Guide Version 1.05 DiskSafe Version 1.12 WICHTIGER HINWEIS: DiskSafe 1.03 arbeitete nicht korrekt mit dem FastFileSystem zusammen (Danke, C= :-( ). Bitte durch die Version 1.12 ersetzen! Der "vollständige Test" der Versionen 1.11 und früher hat sich als nicht sehr zuverlässig erwiesen und wurde ersetzt. Bitte führen Sie @{"diesen Test" link Test} erneut durch! Inhalt: I. @{"Die Lizenz" link Licence} Bitte zuerst lesen! II. @{"Überblick" link Overview} Was macht DiskSafe... III. @{"Voraussetzungen" link Requirements} Was braucht man... Für gewöhnlich langweilig, aber diesmal WICHTIG! IV. @{"Installation" link Install} Was aus diesem Archiv gebraucht wird... IV. @{"Konfiguration" link Config} DiskSafe konfigurieren. V. @{"Hintergründe" link Background} Wie funktioniert's? VI. @{"Geschichte" link History} © THOR-Software Thomas Richter Rühmkorffstraße 10A 12209 Berlin Germany EMail: thor@einstein.math.tu-berlin.de WWW: http://www.math.tu-berlin.de/~thor/thor/index.html DiskSafe ist FREEWARE und urheberrechtlich geschützt © 1996-1997 Thomas Richter. Kommerzieller Verkauf ohne schriftliche Erlaubnis des Authors ist nicht gestattet. Bitte lesen Sie die @{"Lizenz" link Licence} ! @ENDNODE @NODE Licence "Die THOR-Software Lizenz" Die THOR-Software Lizenz Diese Lizenz gilt für die Computerprogramme genannt "DiskSafe" sowie für die Anleitungen "DiskSafe.guide" und "DiskSafe_D.guide". Der Ausdruck "Programm" im folgenden Text bezeichnet diese Programme und Daten. Die Programme und Dateein in dieser Veröffentlichung sind unter den unten genannten Einschränkungen frei verfügbar, bleiben jedoch im Urheberrecht (c) von Thomas Richter. Vervielfältigung des Programmes durch eine kommerzielle Organisation ohne schriftliches Einverständlins des Authors zu einer dritten Person ist unzulässig, falls im Zusammenhang mit dieser Vervielfältigung irgendeine Bezahlung stattfindet, unabhängig ob direkt (als Zahlung für eine Kopie des Programmes) oder indirekt (als Bezahlung für eine Dienstleistung betreffend des Programmes, oder als Bezahlung für ein Produkt oder eine Dienstleistung, die eine "kostenlose" Kopie des Programmes enthält; dies sind lediglich Beispiele, keine Vollständige Aufzählung von nicht gestatteten Aktivitäten). Die folgenden Methoden der Veröffentlichung gegen Bezahlung sind jedoch KEIN Verstoß gegen die oben genannten Einschränkungen: (i) Speicherung, Ablage und Bezug des Programmes auf/von einem öffentlich zugänglichem Informationsmedium, wie einer Datenbank, vorausgesetzt die Gebühr zum Beziehen von Daten sind unabhängig vom Inhalt (d.h. die gleiche Gebühr würde bei einer zufälligen Auswahl von Daten fällig werden). (ii) Veröffentlichung des Programmes auf einer CD-ROM, vorausgesetzt daß das Programm (das Programm selbst sowie die dazugehörige Anleitung, ebenso wie alle anderen zum Betrieb des Programmes notwendigen Daten) vollständig enthalten sind, ferner vorausgesetzt, daß alle Daten auf einer solchen CD-ROM für nicht-kommerzielle Anwendungen frei (d.h. ohne Kosten) verfügbar sind. Alles in dieser Veröffentlichung muß in ursprünglicher und unveränderter Form beisammen bleiben. Einschränkungen: DAS PROGRAMM WIRD IHNEN "SO WIE ES IST" ZUR VERFÜGUNG GESTELLT, OHNE IRGENDEINE GARANTIE. ES WIRD KEINE GARANTIE IN IRGENDEINER FORM GEWÄHRT, WEDER AUSDRÜCKLICH NOCH STILLSCHWEIGEND, EINSCHLIESSLICH, ABER NICHT BESCHRÄNKT AUF GARANTIEEN BEZÜGLICH BRAUCHBARKEIT FÜR EINEN BESTIMMTEN ZWECK ODER VERLETZUNG VON URHEBERRECHTEN DRITTER. DAS GESAMTE RISIKO BEIM EINSATZ DES PROGRAMMES LIEGT BEI IHNEN. SOLLTE SICH DAS PROGRAMM ALS FEHLERHAFT ERWEISEN, ÜBERNEHMEN SIE DIE KOSTEN ALLER ENTSTEHENDEN ARBEITEN, WIE Z.B. KOSTEN FÜR REPARATUR ODER KORREKTUR IHRES COMPUTERSYSTEMS ODER DER DARAUF GESPEICHERTEN DATEN UND PROGRAMME. FALLS SIE SICH NICHT MIT DIESEN LIZENZBEDINGUNGEN EINVERSTANDEN ERKLÄREN, MÜSSEN SIE DAS PROGRAMM (DAS PROGRAMM SELBST SOWIE DIE ANLEITUNG ZUSAMMEN MIT ALLEN DATEN, DIE SIE ZUSAMMEN MIT DIESEM PROGRAMM BEZOGEN HABEN) LÖSCHEN. @ENDNODE @NODE Overview "About DiskSafe" "DiskSafe" ist ein kleiner dos.library Patch, der - nun - Disketten und Festplatten gegen versehendlichen Reset schützt. Wenn Sie die Reset-Tastenkombination drücken (den Affengriff), stoppt der Amiga für gewöhnlich alle Diskettenzugriffe ohne die Daten auf den letzten Stand zu bringen, und hinterläßt so eine vollkommen zerstörte Diskettenstruktur. Wenn Sie dann erneut booten, versucht das Filing-System den aufgetretenen Schaden wieder zu reparieren. Dies ist akzeptabel und schnell solange es sich hierbei um Disketten handelt, aber dauert sehr lange für Festplatten (bis zu 20 Min pro GB) und ist damit vollkommen undiskutabel. Der "DiskSafe" Patch beendet nun bei einem auftreteten Reset alle Diskettenzugriffe, indem alle Dateien abgeschlossen werden und hinterläßt eine Diskette mit korrekter Dateistruktur, bevor der eigentliche Hardwarereset erlaubt wird. Damit dies funktioniert, muß eine spezielle Reset-Logik in Ihren Amiga eingebaut worden sein, was aber Commodore in ihrer unendlichen Weisheit nicht für alle Amigas vorgesehen hat. Lesen Sie hierzu auch die @{"Voraussetzungen" link Requirements}! Ab Version 1.10 kann DiskSafe auch so eingestellt werden, daß der ColdReboot()-Vektor ebenfalls geschützt wird, womit dann das System auch vor versehendlichen Software-Resets geschützt wird. Mit der Version 1.12 wurden weitere Optionen eingeführt: Erstens kann man DiskSafe ein Log-File erstellen lassen, in dem alle geretteten Dateien aufgeführt sind. Zusätzlich wurde eine weitere Tastenkombination definiert, mit der man den Computer auch ohne Rettung der Dateien zurücksetzen kann. Schließlich wurde der Sicherungsmechanismus auf weitere Diskettenoperationen ausgedehnt. Falls Sie besser verstehen wollen, wie DiskSafe eigentlich funktioniert, lesen Sie das Kapitel @{"Hintergründe" link Background}. @ENDNODE @NODE Requirements "Voraussetzungen" DiskSafe versucht das Resetsignal solange herauszuzögern, bis alle Diskettenzugriffe beendet sind. Damit dies funktionieren kann, muß eine spezielle Reset-Logik in Ihren Amiga eingebaut worden sein. Leider hat es aber Commodore in ihrer unendlichen Weisheit versäumt, diese auch in alle auf dem Mark befindlichen Amigas einzubauen.... Am besten probieren Sie DiskSafe selbst aus, denn ich kann keine Garantie dafür übernehmen, ob diese Resetlogik in Ihren Computer eingebaut ist. Nach meinem Wissen ist sie vorhanden in: o) neueren A1000 o) den A2000er Serien (A bis C) o) den A3000 und A4000, und dem A1200 (mit Dank an die Mitteiler) aber sie ist nicht vorhanden in *einigen* (abhängig von der Bordrevision) o) alten A1000ern o) A500 o) und A600 Sollte Ihr Rechner nicht auf dieser Liste stehen oder Sie einen A500 Ihr Eigen nennen, so probieren Sie es am besten aus. Insbesondere vom A500 hat Commodore eine ganze Menge Revisionen auf den Markt geworfen, die sich z.T. erheblich unterscheiden. Bitte lesen Sie hier weiter: @{"Ein kurzer Test" link ShortTest} und um den vollen Test auszuprobieren, versuchen Sie @{"Vollständiger Test" link Test} @ENDNODE @NODE ShortTest "Der kurze Test" Wie man die von DiskSafe benötigte @{"Reset Logik" link Requirements} testet: ___________________________________________________________________________ Um zu überprüfen, ob die Resetlogik in Ihrem Computer funktioniert, ist das kleine Programm "ResetTest" in diesem Archiv enthalten. So funktioniert's: - Stellen Sie sicher, das DiskSafe noch nicht installiert ist. - Öffnen Sie eine Shell. - Starten Sie das "ResetTest" Programm. Ein Fenster sollte erscheinen. - Drücken Sie die Reset-Tastenkombination: - Falls Sie einen Countdown von 10 bis 0 sehen und dann die Meldung ** POOF ** bevor der Amiga den Reset auslöst, dann funktioniert die Resetlogik und DiskSafe wird auch funktionieren. - Falls der Computer sofort ohne den Countdown zurückgesetzt wird, so ist keine Resetlogik vorhanden oder sie funktioniert nicht korrekt. DiskSafe arbeitet dann auch nicht. Falls dieser Test erfolgreich war, so sollten Sie zur Sicherheit noch den @{"vollständigen Test" link Test} ausprobieren. @ENDNODE @NODE Test "Der vollständige Test" Wie Sie DiskSafe testen ___________________________________________________________________________ Bitte lesen Sie die folgenden Anweisungen komplett durch, und stellen Sie sicher, daß Sie sie verstanden haben. Einige der Schritte müssen SCHNELL durchgeführt werden, und Sie werden keine Gelegenheit haben, dabei dieses Manual durchzulesen. - @{"Installieren" link Install} Sie DiskSafe. - Nehmen Sie eine neue Diskette und formattieren Sie sie, oder legen Sie eine alte, nicht mehr benötigte und bereits formattierte Diskette bereit. Stellen Sie sicher, daß sich auf dieser Diskette KEINE WICHTIGEN DATEN BEFINDEN, DENN SIE WERDEN BEI DEM TEST EVENTUELL ZERSTÖRT, falls die Resetlogik nicht einwandfrei arbeitet. - Starten Sie DiskSafe wie folgt: @{I}DiskSafe df0: logfile=RAM:log@{UI} - Legen Sie die wie oben vorbereitete Diskette in Ihr erstes Laufwerk ein. - Öffnen Sie eine Shell. - Suchen Sie sich mit der Shell ein GROSSES (200K oder mehr) File zum Testen aus. DiskSafe selbst ist zu klein für diesen Test. Jede Datei kann hierzu verwendet werden! - Geben Sie das folgende Kommando ein: @{I}copy @{UI}file@{I} to df0:foo@{UI} Dabei ist @{I}file@{UI} der Name der Testdatei. Drücken Sie dann @{B}RETURN@{UB}, um das Kommando zu starten. Nachdem sich die Diskette angefangen hat zu drehen, warten Sie ein Weilchen und drücken Sie DANN DIE RESET-TASTENKOMBINATION! (JAWOLL! Entgegen allen Regeln des guten Benehmens!) - Beobachten Sie, was nun passiert: Falls der Rechner sofort mit dem Booten beginnt, ist es sehr unwahrscheinlich, das die notwendige Hardware vorhanden ist. Falls jedoch die Diskette mit dem Schreiben fortfährt und der Amiga anscheinend das Resetsignal ignoriert, so funktioniert alles wie es soll. Ein Requester kann nun erscheinen, der besagt daß die Diskette schreibgeschützt ist. Dies ist lediglich der Software-Schutz, der von DiskSafe aufgebaut wurde. Ignorieren Sie diesen Requester! Wie dem auch sei: Entfernen Sie IN JEDEM FALL die Diskette sobald das Laufwerkslicht erlischt. Ignorieren Sie jede Aufforderung des Rechners, dies nicht zu tun oder die Diskette wieder einzulegen. - Schalten Sie den Schreibschutz NICHT ein. - Warten Sie bis die Workbench erscheint. - Starten Sie eine Shell. - Tippen Sie "INFO" in das Shell-Fenster, DRÜCKEN SIE ABER NOCH NICHT @{B}RETURN@{UB}. - Legen Sie die Diskette ein, und warten Sie, bis das Laufwerkslicht angeht. - Drücken Sie @{B}RETURN@{UB} um das INFO-Kommando auszuführen. - Lesen Sie den Laufwerksstatus ab. Falls dieser "Read/Write" zeigt, so ist alles in Ordnung. Falls hingegen "Validating" oder "Disk not Validated" angezeigt wird, wurde die Diskette vom Reset beschädigt und DiskSafe hat nicht korrekt gearbeitet. Ein zweiter Indikator hierfür ist, daß das Laufwerk für eine ganze Weile beschäftigt ist, weil das Filing-System versucht, die Diskette zu reparieren. - Starten Sie DiskSafe erneut, mit der gleichen Kommandozeile wie oben: @{I}DiskSafe df0: logfile=RAM:log@{UI} Schauen Sie nun in der RAM: Disk nach - ein File namens "log" sollte dort erschienen sein. Benutzen Sie "type" oder "more", um es sich anzusehen. Es sollte den Namen der Zieldatei der oben abgebrochenen Kopieroperation enthalten. Falls Sie wissen möchten, wie DiskSafe arbeitet (oder eben nicht arbeitet), lesen Sie die @{"Hintergründe" link Background}. @ENDNODE @NODE Background "Hintergründe: Wie geht's?" Auf jedem Dateiträger, der vom Amiga-Filingsystem verwaltet wird, befindet sich ein spezieller Datensatz, der "BitMap"-Block. Diese "BitMap" speichert die Information welche Sektoren auf der Diskette frei oder bereits von Dateien belegt sind - da sie ja keine bereits existierenden Dateien mit neuen Daten überspielen möchten. Jedesmal wenn eine Datei für den Schreibzugriff geöffnet wird, wird diese "BitMap" in den Arbeitsspeicher Ihres Computers eingelesen, um eben festzustellen, wohin die neuen Daten geschrieben werden können. Die "BitMap" wird erst dann zurückgeschrieben, wenn die Datei wieder geschlossen wird, also die Diskettenoperation beendet ist. ES SEI DENN sie drücken RESET während des Diskettenzugriffs. In diesem Falle wird nur ein Teil der Daten geschrieben, aber, schlimmer noch, die BitMap wird nicht zurückgeschrieben. Damit befindet sich eine fehlerhafte Belegungstabelle auf der Diskette. Während des Bootens wird dieser Fehler vom Filing-System festgestellt, und mit mehr oder weniger Erfolg repariert. Was macht nun DiskSafe: Falls Sie einen Reset auslösen, wird dieser zuerst vom keyboard.device abgefangen, welches nun selbst DiskSafe informiert und den Reset erst einmal zurückstellt - aber für maximal zehn Sekunden (darum muß nun alles sehr schnell gehen). Dieses Zurückstellen des Resetsignals funktioniert leider nicht auf allen Amigas, da dafür ein besonderer Schaltkreis, die Resetlogik benötigt wird. Um die Produktionskosten möglichst niedrig zu halten (ebenso wie die Zufriedenheit der Kunden) hat sich Commodore entschlossen, diese Schaltung nicht in jeden auf dem Markt befindlichen Amiga einzubauen! Falls nun, angenommen, das keyboard.device den Reset zurückstellen KONNTE, schließt DiskSafe alle für Schreibzugriff geöffneten Dateien und schreibt den Diskettenbuffer zurück auf die Diskette, womit diese dann wieder eine gültige BitMap erhält. Bei Beendigung dieser Zugriffe wird das keyboard.device darüber informiert, daß nun der Reset sicher ausgeführt werden darf. Die Erzeugung des Log-Files ist ebenfalls ziemlich trickig: Die Liste der geöffneten Dateien wird in ein residentes Speicherstück kopiert, damit sie die Reset-Operation überlebt. Das eigentliche Log-File wird dann nicht zum Zeitpunkt des Resets geschrieben, denn hier ist das Laufwerk recht beschäftigt, sondern erst vom nächsten DiskSafe-Kommando, daß sich die übriggebliebenen Daten zurechtsammelt. Zu diesem Zeitpunkt ist das Betriebssytem wieder in einem stabilen Zustand, und das Log-File kann ohne Probleme geschrieben werden. BEMERKUNG: Experten werden bemerkt haben, daß ich den ganzen Prozeß der Diskettenvalidierung und der Dateiverwaltung etwas vereinfacht dargestellt habe, genauso wie die Verzögerung des Reset-Signales. Ich weiß es wirklich besser, aber ich wollte die Erklärung nicht unnötig verkomplizieren. Haben Sie bitte Verständnis... @ENDNODE @NODE Install "Installation von DiskSafe" Der Installationsvorgang ist recht einfach: Kopieren Sie "DiskSafe" in den "C:" Ordner, und diese (oder die englische) Anleitung wohin immer Sie wollen. Danach emfehle ich Ihnen DRINGENST (!), DiskSafe zu testen, z.B. mit dem @{"kurzen Test" link ShortTest}. Sollten Sie feststellen, daß DiskSafe einwandfrei auf Ihrem Amiga läuft, sollten Sie es @{"konfigurieren" link Config}. @ENDNODE @NODE Edit "Duden-Hinweis" Ja, es heißt wirklich "Edieren" und nicht "Editieren". Ungläubige mögen den Duden befragen! @ENDNODE @NODE Config "Konfiguration von DiskSafe" Nachdem Sie DiskSafe @{"installiert" link Install} und @{"getestet" link ShortTest} haben, sollten Sie es für Ihre persöhnlichen Bedürfnisse konfigurieren. @{"Edieren" link Edit} Sie die Startup-Sequence mit einem Editor Ihrer Wahl, und fügen Sie über dem Kommando "LoadWB" die folgende Zeile ein: @{I} DiskSafe REBOOT @{UI}drvs@{I} @{UI} Der Schalter "REBOOT" kann ganz nach Wunsch auch entfallen. Fügen Sie Ihn hinzu, falls sie einen zusätzlichen Schutz gegen Software-Resets (durch den ColdReboot()-Vektor) erhalten möchten, oder lassen Sie ihn ansonsten fort. Ich emfehle Ihnen, "REBOOT" mit anzugeben. Es kostet kein Byte mehr an Speicher, und ist ein weiterer Schutz. Das @{I}drvs@{UI} Argument ist eine Liste derjenigen Geräte, die durch DiskSafe gesichert werden sollen. Beachten Sie dabei bitte die folgenden Faustregeln: - Die wichtigten Laufwerke sollten ZULETZT angegeben werden, da sie ZUERST gesichert werden. - Langsamere Laufwerke sollten ZUERST angegeben werden, weil sie dann ZULETZT gesichert werden. - Falls Sie eine Partition einer Festplatte schützen, so sollten Sie ALLE Partitionen schützen. Insbesondere sollten Sie ALLE Diskettenlaufwerke hinzufügen, sollten Sie eines schützen wollen. @{B}Die Laufwerksangabe muß als ein DOS DEVICE erfolgen. Mit anderen Worten: VOLUMES (Namen von Disketten) oder ASSIGNS (logische Geräte) tun's hier nicht.@{UB} Eine typische Kommandozeile sieht dann also so aus: @{I} DiskSafe REBOOT df1: df0: dh1: dh0: @{UI} Bitte beachten Sie die Anordnung der Geräteangaben! ACHTUNG: Damit DiskSafe richtig funktionieren kann, müssen einige Vektoren der dos.library gepatcht, also "verbogen" werden, ebenso wie der ColdReboot()-Vektor der exec.library bei Angabe der REBOOT-Option. Einige Virenchecker können sich darüber beschwehren. ___________________________________________________________________________ Weitere Kommandozeilen-Argumente: Fügen Sie @{I}INGORE@{UI} zu der Kommandozeile hinzu, um DiskSafe davon abzuhalten, sich über nicht existierende Geräte zu beschweren. Dies kann dann nützlich sein, wenn sie mit ausgeschalteten oder heruntergefahrenen Laufwerken booten. Die ungültigen Laufwerke werden in diesem Falle einfach ignoriert, ABER AUCH NICHT GESCHÜTZT, sollten Sie sie später in das System einbinden. Eine bessere Lösung besteht darin, einen Mountlist-Eintrag für diese Geräte zu erstellen, und hierbei den "Mount"-Parameter auf null zu setzen. Solche Geräte werden von DiskSafe geschützt, sobald sie in das System eingebunden werden. ___________________________________________________________________________ Sie können ein Log-File mit den zum Resetzeitpunkt offenen Dateien anfordern. Fügen Sie hierzu "@{I}LOGFILE=@{UI}file" in die Kommandozeile ein. Der Nachteil dieser Log-File-Erzeugung ist aber, daß sie mehr Speicher frißt, denn die Dateinamen müssen aufgehoben werden. BEACHTEN SIE BITTE, DASS DAS LOG-FILE NICHT GESCHRIEBEN WIRD, WENN DER RESET AUFTRITT. Diese Aufgabe erledigt das nächste DiskSafe-Kommando mit eingeschaltetem @{I}LOGFILE@{UI} Argument! Damit dies aber funktioniert, wird der sog. "KickMemPtr"-Mechanismus des Betriebssystems verwendet. Auch hierüber können sich manche Virenchecker beschweren, oder schlimmer noch, die Log-File-Erzeugung ganz unterbinden, indem sie die Zugriffe auf diese Pointer verhindern. ___________________________________________________________________________ Sie können ebenfalls DiskSafe um einen schnellen Reset ohne Datensicherung bitten. Dies ist nützlich, falls Sie feststellen sollten, daß der SCSI oder IDE-Bus steht, und somit DiskSafe sowieso nicht arbeiten kann. Um diesen schnellen Reset zu erlauben, fügen Sie @{I}QUICKKEY@{UI} zur Kommandozeile hinzu. Er wird dann ausgelöst durch das Drücken auf eine @{B}Shift@{UB} - Taste, und dann, zusammen mit gedrückter @{B}Shift@{UB} - Taste, mit der üblichen Reset-Kombination. ES HAT KEINEN ZWECK, SHIFT NACH DER RESETTASTENKOMBINATION ZU DRÜCKEN, da zu diesem Zeitpunkt die Tastatur durch den schwebenden Reset blockiert ist. __________________________________________________________________________ Um später herauszufinden, welche Geräte durch DiskSafe geschützt wurden, kann eine Liste dieser Geräte ausgedruckt werden. Rufen Sie dazu DiskSafe wie folgt von der Shell auf: @{I} DiskSafe SHOW @{UI} und Sie erhalten entweder einen Hinweis, daß DiskSafe nicht installiert wurde, oder die Auflistung der "gesicherten" Treiber. ___________________________________________________________________________ NOCH EINE WARNUNG: Es gibt neben den oben beschriebenen Argumenten NOCH MEHR Argumente für INTERNEN GEBRAUCH. Rufen Sie DiskSafe nicht OHNE GUTEN Grund (d.h. ohne daß ich Sie darum bitte) mit diesen Argumenten auf! @ENDNODE @NODE History "DiskSafe Geschichte" DiskSafe 1.03: Erste AmiNet Version. DiskSafe 1.04: Beseitigung eines Fehlers. Fand einen wirklichen Horror-Fehler im FFS - ACTION_FLUSH schreibt nicht die Diskettenbuffer zurück wie es sollte. GRRRRR! Danke, Gene, für die Mitteilung! DiskSafe 1.05: DiskSafe unterstützt nun Wechselmedien. Es ist nun möglich, Wechsellaufwerke wie ZIP auch ohne ein Medium zu enthalten zu der Liste der zu schützenden Geräte hinzuzufügen, vorausgesetzt sie sind zur Zeit des Aufrufes bereits gemounted. Legen Sie hierzu ein geeignetes Icon in DEVS:DosDrivers an. DiskSafe 1.06: DiskSafe kann sich nun selbst in den Hintergrund starten. RUN wird nicht mehr benötigt. DiskSafe 1.07: Kleinerer Fehler in 1.06 behoben. Dank eines Tipfehlers war die Fehlermeldung fehlerhaft (-:. Dank geht wieder mal an Gene Heskett. DiskSafe 1.10: Fügte ColdReboot()-Patch hinzu, sowie die Shell-Optionen REBOOT und SHOW. Der Hintergrundprozeß druckt nun Warnhinweise falls DiskSafe nicht ordnungsgemäß gestartet werden konnte. DiskSafe 1.11: Eine kleine Lücke im DiskSafe-Sicherungsmechanismus wurde gestopft. Die Operationen wie Delete(), Rename() und Protect() (neben anderen), die auf die Diskette schreiben könnten, sind nun nach Auftreten des Reset-Signales nicht mehr zugelassen. DiskSafe 1.12: Die Kommandozeilen-Argumente IGNORE,QUICKKEY und LOGFILE wurden hinzugefügt. Insbesondere letzteres ist besonders trickreich. Danke für die Ideen an Nils Goers (IGNORE-Option), Christoph Bielachowicz (QUICKKEY - Option) und Fabio Vitale (LOGFILE-Option). @ENDNODE