@database JIV_d.guide
@$VER: JIV_d_guide 1.33 (13-Oct-96)
@author Jürgen Weinelt
@(C) Jürgen Weinelt
@node main "JIV Documentation"

@{U}JIV Documentation $VER: JIV_d_guide 1.33 (13-Oct-96)@{UU}

@{" Copyright                     " link author          }

@{" Übersicht                     " link introduction    }

@{" Weitergabe-Lizenz             " link distribution    }

@{" Shareware-Lizenz              " link shareware       }

@{" Neuigkeiten                   " link news            }

@{" Installierung                 " link installation    }

@{" Aufruf aus CLI oder SHELL     " link usage_shell     }

@{" Aufruf von der Workbench      " link usage_wb        }

@{" Die Parameter im Detail       " link parameters      }

@{" Farben, Dithering und DISPLAY " link colors          }

@{" Diverse Anmerkungen           " link miscellaneous   }

@{" Danksagungen                  " link acknowledgements}

@{I}Hinweis: Dieses Dokument sollte unter Verwendung eines
nicht-proportionalen Zeichensatzes betrachtet werden; geeignet
ist beispielsweise der Topaz- oder Courier-Zeichensatz.@{UI}

@endnode

##----------------------------------------------------------------------------

@node author "Autor und Copyright"

JIV unterliegt wie andere Computerprogramme auch dem Schutz
des Urheberrechts. © Copyright by

  Jürgen Weinelt
  Zur Kanzel 1
  D-97762 Hammelburg
  Germany

  jow@hcast.mayn.de
  jow@rz.uni-wuerzburg.de

Alle Rechte vorbehalten.

Bitte lesen Sie unbedingt auch die @{" Weitergabe-Lizenz " link distribution } und die
@{" Shareware-Lizenz " link shareware }.

The JPEG codec is Copyright © 1994 Christoph Feck, TowerSystems.
All Rights Reserved. It is based in part on the work of the
Independent JPEG Group.

The JPEG codec is provided "AS-IS" and subject to change
without prior notice; no warranties are made. All use is at
your own risk. No liability or responsibility is assumed.

The Graphics Interchange Format(c) is the Copyright property of
CompuServe Incorporated. GIF(sm) is a Service Mark property of
CompuServe Incorporated.

Die Icons sind © Copyright 1995 by Michael Hohmann und dürfen
ohne seine Erlaubnis nicht für andere Programme verwendet
werden.

@endnode

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@node introduction "Übersicht"

@{U}Übersicht@{UU}

JIV ist ein Programm, mit dem man Computergrafiken anzeigen
kann. Ich kann mir denken, daß Sie sich nun fragen, warum ich
denn @{I}noch@{UI} so ein Ding schreiben mußte... nun, die
folgende Liste von Features sollte diese Frage hoffentlich
beantworten:

 · JIV unterstützt viele verschiedene @{" Dateiformate " link file_formats}.

 · JIV unterstützt verschiedene @{" Grafik-Hardware " link display_hardware}

 · JIV kann Bilder automatisch vergrößern und verkleinern,
   um sie an die Fähigkeiten Ihrer Grafik-Hardware anzupassen.

 · JIV kann übergroße Bilder mit Autoscroll anzeigen.

 · JIV kann automatisch den korrekten Anzeige-Treiber
   auswählen (ausgenommen A2024).

 · JIV kann fast beliebig lange Listen von Grafikdateien
   abarbeiten und unterstützt auch das AmigaDOS-Patternmatching.

 · JIV kann die Farbenzahl von Bildern reduzieren ("Dithering")
   und so auch solche Bilder anzeigen, die die Fähigkeiten Ihrer
   Grafik-Hardware eigentlich übersteigen.

 · JIV bietet einen Endlos-Modus, in dem eine Serie von Bildern
   wieder und wieder angezeigt wird. Das eignet sich zum Beispiel
   hervorragend für Schaufenster-Präsentationen.

Diese Fähigkeiten haben natürlich auch Ihren Preis - JIV ist
vermutlich keine gute Wahl, wenn Sie nur ein relativ "kleines"
Amiga-System besitzen. JIV benötigt recht viel RAM und (unter
gewissen Voraussetzungen) auch eine ganze Menge Rechenleistung.

Als Minimal-Konfiguration benötigt JIV:

 · 68000 oder besser.

 · AmigaOS 2.04 (V37) oder besser.

 · 1 MByte RAM oder mehr.

Mit dieser Konfiguration können Sie kleine bis mittelgroße
Bilder anzeigen; typische VGA-Bilder mit 640x480x8
sollten gerade noch möglich sein.

Ich empfehle für JIV folgende Konfiguration:

 · 68030 oder besser.

 · AmigaOS 3.1 (V40) oder besser.

 · 4 MBytes RAM oder mehr.

 · Festplatte.

Mit dieser Konfiguration sollten Sie fast alle Bilder anzeigen
können, die Ihnen normalerweise begegnen können. Etwas mehr
RAM schadet jedoch sicherlich nicht :-) Eine Grafikkarte
ist nötig, um 24-bit-Grafiken ohne Dithering darstellen zu
können.

@endnode

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@node file_formats "Unterstützte Bilddatei-Formate"

@{U}Unterstützte Bilddatei-Formate@{UU}

 · Sowohl normale DataTypes, als auch die verbesserten
   24-bit-DataTypes.

 · GIF (der komplette GIF87a-Standard, dazu eine
   Untermenge von GIF89a).

 · BMP (MS-Windows- und OS/2-Varianten, derzeit aber nur
   unkomprimiert).

 · IFF-ILBM (einschließlich HAM6-, HAM8-, EHB- und
   24-bit-Format).

 · PNM-Bilder (PBM, PGM und PPM) sowohl in binärer Form als
   auch im ASCII-Format.

 · PCX (8-bit, 24-bit, monochrom und _manche_ 4-bit).

 · JPEG/JFIF, falls der @{" JPEG CODEC " link jpeg_cdc} installiert ist.

 · ein vernünftiges Subset des TIFF-6.0-Standards,
   insbesondere Bilder mit 1, 8 oder 24 Bit Tiefe
   mit den Kompressionsarten 1, 5 und 32773.
   JIV unterstützt im Moment noch NICHT die
   sogenannten "NeXT-TIFFs", aber ich arbeite
   daran. Geduld, bitte. :)

@endnode

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@node display_hardware "Unterstützte Grafik-Hardware"

@{U}Unterstützte Grafik-Hardware@{UU}

 · alle nativen Amiga-Chipsätze (OCS, ECS und AGA).

 · Der Graustufenmonitor A2024.

 · Picasso-II/Village-Emulation.

 · Cybergraphics-Emulation.

 · Generischer Modus; alle Grafikkarten, die sich über eine
   Intuition-/Workbench-Emulation ins System einbinden, sollten
   mit dem generischen Modus funktionieren (wenn auch nur mit
   maximal 256 Farben). Getestet mit der Picasso-II-Emulation.
   Meine Beta-Tester haben JIV erfolgreich mit der Cybergraphics-
   Emulation auf Picasso-II, Spectrum und Retina eingesetzt.

@endnode

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@node distribution "Weitergabe von JIV"

@{U}Die Weitergabe-Lizenz@{UU}

Diese Version von JIV darf auf nicht-kommerziellem Weg frei
weitergegeben werden. Dabei muß stets das gesamte Archiv
@{B}intakt@{UB} und @{B}unverändert@{UB} weitergegeben werden. Dateien
dürfen also weder hinzugefügt, noch weggelassen, noch
in veränderter Form weitergegeben werden.

@{B}Erlaubt@{UB} ist insbesondere:

 · Die Weitergabe im Rahmen von PD-Sammlungen auf Disketten.

 · Die Weitergabe im Rahmen von PD-Sammlungen auf CDROM, aber
   @{B}nur in archivierter Form@{UB}. Andernfalls benötigen
   Sie eine besondere Lizenz vom @{" Autor " link author}.

 · Die Weitergabe im Rahmen der elektronischen Datenfern-
   übertragung ("DFÜ"), zum Beispiel per EMail, FTP oder über
   sogenannte Mailbox-Systeme.

   Das Verbot, veränderte Archive weiterzugeben, gilt
   insbesondere auch für Mailboxen und deren diverse
   Werbetexte!

@{B}Verboten@{UB} ist insbesondere:

 · Die Weitergabe unvollständiger oder veränderter Archive,
   sowie die Weitergabe gepatchter oder auf andere Weise
   veränderter Dateien aus diesem Archiv.

 · Die Weitergabe von JIV auf CDROM in lauffähig installierter
   Form, außer es wurde zuvor eine spezielle Lizenz mit dem
   @{" Autor " link author} von JIV ausgehandelt.

 · Die Weitergabe von JIV (egal in welcher Form) auf CDROMs,
   die Bildersammlungen enthalten, außer es wurde zuvor eine
   spezielle Lizenz mit dem @{" Autor " link author} von JIV ausgehandelt.¹

 · Die Weitergabe von JIV in Verbindung mit kommerziellen
   Produkten (Hardware, Software oder andere), außer es wurde
   zuvor eine spezielle Lizenz mit dem @{" Autor " link author} von JIV
   ausgehandelt.

Bitte unterscheiden Sie sorgfältig zwischen dieser Weitergabe-
Lizenz, die die Bedingungen für die @{B}Weitergabe@{UB} von JIV festlegt,
und der @{" Shareware-Lizenz " link shareware}, die die Bedingungen für
die @{B}Benutzung@{UB} von JIV festlegt.

¹ JIV darf auf folgenden CDROMs und CDROM-Serien in
  archivierter Form weitergegeben werden, auch wenn diese
  CDROMs Bildersammlungen enthalten:

  · Aminet
  · Saar/AMOK

  Installierung in lauffähiger Form auch bei diesen CDROMs nur
  nach Rücksprache mit dem @{" Autor " link author} von JIV.

  Angela Schmidt hat meine Erlaubnis, JIV auf ihren
  Meeting-Pearls-CDROMs sowohl in archivierter, als auch in
  entpackter, direkt lauffähiger Form zu installieren.

  Fred Fish hat meine Erlaubnis, JIV auf seinen FreshFish-
  CDROMs sowohl in archivierter, als auch in entpackter,
  direkt lauffähiger Form zu installieren.

@endnode

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@node shareware "Die Shareware-Lizenz"

@{U}Die Shareware-Lizenz@{UU}

Ich habe in letzter Zeit immer häufiger die Aussage hören
müssen, daß das Shareware-Konzept in seiner ursprünglichen
Form heute nicht mehr funktionsfähig sei. Man müsse
Programmversionen mit diversen Einschränkungen in Umlauf
bringen, um überhaupt eine gewisse Zahl von Registrierungen
zu erhalten. Man müsse sogenannte "Nerv-Requester", "Keyfiles"
oder gar Kopierschutzmaßnahmen in ein Sharewareprogramm
einbauen, war zu hören.

Betrachten Sie dieses Release von JIV als Experiment.

Ich bringe eine Version von JIV in Umlauf, die in keiner
Weise eingeschränkt ist. Testen Sie diese Version nach
Belieben. Wenn Sie sich davon überzeugt haben, daß JIV Ihren
Ansprüchen genügt, und Sie das Programm gerne dauernd benutzen
möchten, dann - und @{B}nur@{UB} dann - registrieren Sie sich als
JIV-Benutzer, indem Sie mir den Geldbetrag schicken, den JIV
@{B}für Sie persönlich@{UB} wert ist.

Falls ich zur Ansicht (Einsicht?) kommen sollte, daß mein
Experiment gescheitert ist, werde ich zukünftige Versionen
von JIV auch nur noch mit gewissen Einschränkungen zugänglich
machen und die Vollversionen nur noch an registrierte Benutzer
abgeben.

@{I}Um einen zusätzlichen Anreiz zur Registrierung zu schaffen,
enthält die unregistrierte Version nun einen Shareware-
Hinweis, der den Programmstart um ca. ein bis zwei Sekunden
verzögert.

Bedenken Sie: wenn Sie JIV benutzen, kann es doch nicht völlig
ohne jeden Wert für Sie sein...@{UI}

Die Entscheidung liegt bei Ihnen.

Falls Sie sich nicht sicher sind, mit welchem Betrag Sie sich
als JIV-Benutzer registrieren lassen sollten, können Sie die
folgende Liste als unverbindlichen Vorschlag betrachten:

 · Falls Sie JIV nur gelegentlich verwenden, um sich ein paar
   Bilder anzusehen, könnten Sie 10 DM (oder 5-10 US$) schicken.

 · Falls Sie JIV regelmäßig benutzen, schlage ich einen Beitrag
   von 20-40 DM vor (oder 15-25 US$).

 · Falls Sie JIV für geschäftliche Präsentationen oder andere
   kommerzielle Anwendungen nutzen, halte ich einen Beitrag von
   50-60 DM für angemessen (oder 30-40 US$).

   Bitte beachten Sie, daß "kommerziell" sich in diesem
   Zusammenhang @{B}nicht@{UB} auf die kommerzielle Weitergabe,
   z.B. auf CDROM, erstreckt. Die Betonung liegt auf @{B}Anwendung@{UB}.
   Bitte lesen Sie in diesem Zusammenhang unbedingt auch die
   @{" Weitergabe-Lizenz " link distribution}.

Dies sind, wie bereits erwähnt, nur unverbindliche Vorschläge.
Entscheiden Sie selbst, wieviel JIV @{I}für Sie@{UI} wert ist.

Bitte schicken Sie Ihren Shareware-Beitrag an den @{" Autor " link author}. Wie
das genau geht, können Sie in der Datei "registration_d.txt"
nachlesen.

Bitte unterscheiden Sie sorgfältig zwischen dieser Shareware-
Lizenz, die die Bedingungen für die @{B}Benutzung@{UB} von JIV festlegt,
und der @{" Weitergabe-Lizenz " link distribution}, die die Bedingungen für
die @{B}Weitergabe@{UB} von JIV festlegt.

@endnode

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@node news "Neuigkeiten"

@{U}Was ist in dieser Version neu?@{UU}

 · Einige kleinere Bugs wurden behoben.

 · JIV unterstützt jetzt sowohl die normalen DataTypes, als
   auch die neuen, verbesserten 24-bit DataTypes.

 · JIV kann nun Bilder bei Bedarf automatisch vergrößern und
   verkleinern, um sie an die Fähigkeiten Ihrer Grafik-
   Hardware anzupassen.

 · Zu jeder Fehlermeldung wird jetzt eine eindeutige
   Fehlernummer mit ausgegeben.
@endnode

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@node installation "Installierung"

@{U}Die Installierung von JIV@{UU}

... ist kinderleicht.

Wirklich.

Glauben Sie mir. :-)

Nachdem Sie das JIV-Archiv entpackt haben (diesen Schritt
haben Sie bereits hinter sich, sonst könnten Sie diese
Anleitung nicht lesen), kopieren Sie JIV (das Programm)
einfach in ein Verzeichnis, das in Ihrem Default-Suchpfad
liegt. Falls Sie von der Workbench aus arbeiten, ziehen
Sie einfach das JIV-Programmicon in eine Schublade Ihrer
Wahl.

Das war's schon - hat's sehr wehgetan? :-)

Falls Sie auch JPEG-Bilder betrachten möchten, müssen Sie
allerdings noch den @{" JPEG CODEC " link jpeg_cdc} installieren.

@endnode

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@node jpeg_cdc "Der JPEG-CODEC"

@{U}Der JPEG-CODEC und -Datatype@{UU}

Im Unterverzeichnis "JPEG" befindet sich der JPEG-CODEC, den
Sie installieren müssen, um mit JIV auch JPEG/JFIF-Bilder
betrachten zu können. Bitte beachten Sie, daß der JPEG-
@{B}Datatype@{UB} nicht unbedingt benötigt wird, der CODEC
genügt völlig - das ist wichtig, falls Sie noch die Kickstart-
version 2.x verwenden, die keine Datatypes zuläßt.

Um den JPEG-CODEC zu installieren, klicken Sie einfach das
Installer-Icon im "JPEG"-Unterverzeichnis an.



The JPEG codec is Copyright © 1994 Christoph Feck, TowerSystems.
All Rights Reserved. It is based in part on the work of the
Independent JPEG Group.

The JPEG codec is provided "AS-IS" and subject to change
without prior notice; no warranties are made. All use is at
your own risk. No liability or responsibility is assumed.

@endnode

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@node usage_shell "Benutzung von der SHELL aus"

@{U}Aufruf aus CLI oder SHELL@{UU}

Um JIV aus einem CLI oder einer SHELL heraus zu starten, geben
Sie einfach "JIV" ein, gefolgt von eventuell gewünschten
Parametern.

Die Parameter-Schablone sieht so aus:

JIV F=FILE/M/A,   D=DELAY/K/N,   W=WAIT/K/N,    C=CENTER/S,
    Q=QUIET/S,    V=VERBOSE/S,   E=ERASE/S,     VERSION/S,
    DISPLAY/K,    WIDTH/K/N,     HEIGHT/K/N,    DEPTH/K/N,
    P=PROGRESS/S, ENDLESS/S,     S=SEQUENCE/K,  H=HIDE/S,
    DITHER/K,     A=AUTOSCALE/K, Y=DATATYPES/K

Keine Panik, bitte. Die Kommandozeile kann zugegebenermaßen
ein wenig lang werden, aber die meisten dieser Parameter
werden Sie im Normalfall nicht benötigen. Wenn Sie einfach
nur ein Bild ansehen möchten, geben Sie einfach ein:

    JIV bildname

und warten, bis das Bild erscheint. Das war's auch schon.

Wenn Sie zum Beispiel "nackerte.gif" betrachten wollen,
geben Sie ein:

    JIV nackerte.gif

Nachdem das Bild erscheint, wartet JIV auf eine Eingabe von
Ihnen. Was Sie genau eingeben ist egal (Sie können eine Taste
auf der Tastatur drücken oder auch eine der Maustasten).

Übergroße Bilder werden mittels AutoScroll dargestellt, das
heißt, während JIV wartet, können Sie den sichtbaren Bildaus-
schnitt durch einfaches Bewegen des Mauszeigers verschieben.
Das bedeutet allerdings auch, daß die maximal anzeigbare
Bildgröße durch den vorhandenen Speicher (ChipRAM und/oder
Videospeicher der Grafikkarte) begrenzt ist.

Wenn Sie erst ein wenig mit JIV vertraut geworden sind, werden
Sie sicherlich auch die etwas fortgeschritteneren Features
ausprobieren wollen. @{" Hier " link parameters} ist die vollständige
Parameterliste mit ausführlichen Erklärungen. Bei der Eingabe
der SHELL/CLI-Parameter ist die Groß-/Kleinschreibung übrigens
nicht weiter wichtig.

Beispiele:

  JIV display=a2024 center progress foo.bmp

    Zeigt "foo.bmp" auf einem A2024-Monitor an, und zwar
    zentriert und mit Statuszeile (die in diesem Fall jedoch
    nicht besonders aussagekräftig ausfällt).

  JIV (f|g|h)#?.bmp delay=40 width=1024 height=768 progress autoscale=B

    Zeigt alle BMP-Bilder, die mit einem "f", "g" oder "h"
    beginnen, auf einem 1024x768 großen Screen an (was nur
    in Verbindung mit einer Grafikkarte sinnvoll möglich sein
    dürfte). Weiterhin erscheint die Statuszeile, und JIV
    wartet zwischen den Bildern jeweils 4 Sekunden lang.
    Außerdem werden alle Bilder, die kleiner oder größer
    als 1024x768 sind, automatisch auf diese Größe skaliert.

  JIV display=native bla.gif

    Der "NATIVE"-Treiber schreibt direkt in die Screen-
    Bitmap. Falls Ihr Amiga noch mit Kickstart 2.x läuft,
    ist das deutlich schneller. Falls Sie jedoch eine
    Grafikkarte haben, müssen sie darauf achten, daß Sie
    "NATIVE" nicht in Verbindung mit einem Grafikkarten-
    Screen verwenden (kann schlimmstenfalls zum Absturz
    führen!).
    Falls Sie Kickstart 3.x verwenden, sollten Sie
    "NATIVE" nicht benutzen, da es für Sie keine Vorteile
    bietet.

Sie können JIV übrigens jederzeit beenden, indem Sie in dem
Shell-Fenster, von dem aus das Programm gestartet wurde,
CTRL-C (Control-C) eingeben. Außerdem können sie auf dem
Bildanzeige-Screen "q", "Q", "ESC" oder "CTRL-C" benutzen,
wenn JIV gerade auf einen Mausklick oder eine Taste wartet.

Wenn Sie das Programm von der Workbench aus gestartet
haben, erscheint ebenfalls ein Fenster, in dem Sie das
CTRL-C eingeben können.

@endnode

@node parameters "Die Parameter"

@{U}Die Parameter@{UU}

FILE     Die Liste der Namen der Dateien, die angezeigt
         werden sollen. Sie können jedes gültige AmigaDOS-
         Namensmuster verwenden, also zum Beispiel "a#?.gif",
         um alle GIF-Bilder anzuzeigen, deren Name mit "a"
         beginnt.

         Sie müssen stets mindestens einen Dateinamen angeben.

         "FILE" kann nicht als Icon-Tooltype angegeben
         werden (beim Aufruf von der Workbench aus).

         Falls beim Aufruf von der Workbench aus keine
         Bild-Icons mit angeklickt wurden, öffnet JIV nun
         einen Filerequester, mit dem Sie Bilder auswählen
         können. Dieser Standard-Requester unterstützt die
         Mehrfachauswahl (Shift-Taste) sowie Drag-And-Drop.

DELAY    Die Verzögerungszeit (in Zehntelsekunden) zwischen
         zwei aufeinanderfolgenden Bildern. Darin ist @{I}nicht@{UI}
         die Zeit enthalten, die zum Laden der Bilder und zur
         Vorbereitung der Anzeige benötigt wird.

         Wenn Sie den DELAY-Parameter nicht angeben, wartet
         JIV solange, bis eine Taste (Tastatur oder Maus)
         gedrückt wird. Dies ist also ein anderes Verhalten
         als bei Angabe von DELAY=0 (garnicht warten).

         Beispiel: Wenn Sie DELAY den Wert 55 geben, lädt JIV
         das erste Bild, wartet dann 5.5 Sekunden lang, lädt
         dann das zweite Bild, wartet wieder 5.5 Sekunden
         u.s.w.

         Hinweis: Ältere Versionen von JIV bekamen die
         Wartezeit in Sekunden übergeben.

         Hinweis: Ab Version 1.34 ist es möglich, JIV durch
         Drücken der Taste "P" anzuhalten, während diese
         Verzögerungszeit läuft. Um die Dia-Show dann
         weiterlaufen zu lassen, muß man "P" ein zweites
         Mal drücken!

         Anwendungsbeispiel: DELAY=64

WAIT     Eine GIF-Datei kann mehr als ein Bild enthalten (eine
         kleine Dia-Show zum Beispiel, oder sogar eine kurze
         Animation). Mit WAIT können Sie die Zeit (in
         Zehntelsekunden) einstellen, die JIV zwischen zwei
         dieser Bilder abwartet.

         Wenn Sie den WAIT-Parameter nicht angeben, zeigt JIV
         die Bilder so rasch wie möglich an, also ohne
         zusätzliche Wartezeit.

         Hinweis: Ältere Versionen von JIV bekamen die
         Wartezeit in Sekunden übergeben.

         Anwendungsbeispiel: WAIT=13

CENTER   Bilder zentriert anzeigen; wenn also ein Bild kleiner
         als der zur Anzeige verwendete Screen ist, setzt JIV
         dieses Bild in die Mitte des Screens.

         Unter bestimmten Bedingungen kann es erscheinen, als
         ignorierte JIV dieses Feature; ein Beispiel:

            (test.iff sei 600x300 Pixel groß)

            JIV CENTER DISPLAY=GENERIC test.iff

         Dieser Befehl wird mit ziemlicher Sicherheit das Bild
         unzentriert auf Ihrem Monitor darstellen, weil JIV im
         "GENERIC"-Modus normalerweise immer einen Screen
         öffnen kann, der genau den Abmessungen des Bildes
         entspricht. Wenn der Screen aber ebenso groß wie das
         Bild ist, kann das Bild logischerweise nicht zentriert
         werden.

         Der folgende Befehl dagegen:

            JIV CENTER DISPLAY=picasso test.iff

         wird normalerweise zu einer zentrierten Anzeige des
         Bildes führen, da im "PICASSO"-Modus nur Screens in
         bestimmten, fest vorgegebenen Auflösungsstufen
         geöffnet werden können. In diesem Fall wird das
         normalerweise ein Screen mit der Abmessung 640x480
         sein, sodaß das Bild mit einem oberen und unteren
         Rand von jeweils 90 Pixels und einem linken und
         rechten Rand von jeweils 20 Pixels zentriert werden
         wird.

         Wenn Sie die Zentrierung also unabhängig vom Anzeige-
         Modus erzwingen wollen, sollten Sie stets die
         gewünschten Screen-Abmessungen mit Hilfe der WIDTH-
         und HEIGHT-Parameter mit vorgeben

            JIV CENTER WIDTH=640 HEIGHT=400 test.iff

         wird das Bild also unabhängig vom DISPLAY-Typ stets
         zentriert anzeigen.

         Anwendungsbeispiel: CENTER

QUIET    Unterdrückt die diversen Meldungen, die JIV während
         seiner Arbeit normalerweise ausgibt. Nur, wenn ein
         nicht zu korrigierender Fehler auftritt, wird noch
         eine Fehlermeldung ausgegeben.

         Anwendungsbeispiel: QUIET

VERBOSE  Veranlaßt JIV, zusätzliche Informationen auszugeben,
         während ein Bild geladen wird. VERBOSE widerruft
         implizit auch den "QUIET"-Parameter (falls angegeben).

         Falls JIV einmal mit einer undurchsichtigen Fehler-
         meldung abbrechen sollte, können Sie auch versuchen,
         es nochmal mit dem VERBOSE-Parameter zu starten.
         JIV gibt dann oft eine ausführlichere Fehlermeldung
         aus.

         Anwendungsbeispiel: VERBOSE

ERASE    Veranlaßt JIV, den Bildschirm zwischen den Teilbildern
         einer GIF-Datei jeweils zu löschen. Was es mit diesen
         "Teilbildern" auf sich hat, können Sie beim "WAIT"-
         Parameter nachlesen.

         Anwendungsbeispiel: ERASE

VERSION  Gibt diverse Versionsangaben zu den einzelnen
         Komponenten von JIV aus, dazu eine @{" Liste " link acknowledgements} der Personen,
         die an der Entstehung von JIV entscheidenden Anteil
         hatten. Der praktische Wert dieses Parameters liegt
         nahe bei Null, aber möglicherweise finden Sie die
         ausgegebenen Informationen interessant oder amüsant.

         Hinweis: Es ist nicht möglich, "VERSION" als einzigen
         Parameter anzugeben, weil ja stets mindestens ein
         "FILE"-Parameter vorhanden sein muß. Ich würde
         dieses Verhalten wohlwollend als "Mis-Feature"
         bezeichnen. :-)

         Anwendungsbeispiel: VERSION

DISPLAY  Gibt explizit an, welche Art von Grafik-Hardware zur
         Anzeige verwendet werden soll. Gültige Angaben sind
         derzeit:

         AUTO       Dies ist die Voreinstellung.

                    In diesem Modus versucht JIV, anhand
                    ihrer Systemkonfiguration den optimalen
                    Anzeigemodus zu finden. Dabei wird stets
                    einer der folgenden Modi automatisch
                    ausgesucht:

                    GENERIC, CYBER, PICASSO oder NATIVE.

                    Der A2024-Modus wird derzeit nicht
                    automatisch erkannt und ausgewaehlt.

         GENERIC    Dies war bei älteren Programmversionen die
                    Voreinstellung. JIV versucht, abhängig von
                    den Fähigkeiten Ihres Systems einen
                    geeigneten Anzeige-Modus zu finden.

                    Falls Ihre Betriebssystemversion kleiner
                    als 3.0 (V39) ist, testet JIV eine feste
                    Liste von PAL- und NTSC-Modi.

                    Falls Sie mindestens die Betriebssystem-
                    Version 3.0 (V39) laufen haben, benutzt
                    JIV die Systemfunktion BestModeIDA(), um
                    einen geeigneten Anzeige-Modus zu finden.

                    WARNUNG. Falls Sie eine A4000-Kickstart-
                    Datei auf einem Computer mit einer CPU
                    <= 68020 verwenden sollten, wird der Aufruf
                    von BestModeIDA() mit ziemlicher Sicherheit
                    zum Absturz führen. Dies ist @{B}kein@{UB} Bug
                    von JIV.

         NATIVE     Zeigt ein Bild auf einem nativen Amiga-
                    Screen an. Dies ist schneller als GENERIC,
                    falls Sie noch Kickstart 2.x verwenden.
                    Unter Kickstart 3.x bietet NATIVE keine
                    Vorteile und sollte nicht verwendet werden.
                    Falls Sie eine Grafikkarte haben, müssen
                    Sie darauf achten, daß Sie NATIVE nicht in
                    Verbindung mit einem Grafikkarten-Screen
                    verwenden, es könnte schlimmstenfalls zu
                    einem Absturz des Systems führen!

         PICASSO    Öffnet einen Picasso-Screen (unter Umgehung
                    der Intuition-Emulation). Falls Sie 24-bit-
                    Truecolor-Bilder ohne Dithering anzeigen
                    möchten, müssen Sie diesen Modus angeben.

                    Falls Sie DISPLAY=PICASSO angeben, obwohl
                    in Ihrem System keine Picasso-II vorhanden
                    ist (oder falls die Treibersoftware nicht
                    eingebunden ist), bricht JIV mit einer
                    Fehlermeldung ab.

                    Bitte lesen Sie unbedingt auch den
                    Abschnitt @{" Bekannte Probleme / Bugs " link miscellaneous}.

         CYBER      Öffnet einen Cybergraphics-Screen. Falls
                    Sie 24-bit-Truecolor-Bilder ohne Dithering
                    anzeigen wollen, müssen Sie diesen Modus
                    angeben.

                    Falls Sie DISPLAY=CYBER angeben, obwohl
                    in Ihrem System keine Cybergraphics-
                    Emulation vorhanden ist, bricht JIV mit
                    einer Fehlermeldung ab.

         A2024      Zeigt ein Bild auf einem 8-farbigen PAL-
                    Bildschirm auf einem A2024-Monitor an. Das
                    sollte im Prinzip auch auf einem NTSC-
                    System funktionieren, wurde aber nur auf
                    PAL-Geräten getestet. Falls es mit diesem
                    Modus Probleme geben sollte, wenden Sie
                    sich bitte an mich.

                    Im A2024-Modus werden die WIDTH-, HEIGHT-
                    und DEPTH-Parameter ignoriert.

         Anwendungsbeispiel: DISPLAY=GENERIC

WIDTH    Erzwingt eine bestimmte Screen-Breite. Ich verwende
         beispielsweise eine Workbench mit 1024x768 Punkten
         Auflösung (auf einer Picasso-II-Karte). Wenn ich nun
         ein Bild in einer anderen Auflösung anzeige, muß sich
         mein Monitor erst an diese neue Auflösung anpassen,
         was zu einem deutlich hörbaren, häßlichen Klick-
         Geräusch führt.

         Solche Umschaltungen kann man vermeiden, indem man
         eine bestimmte Auflösung erzwingt. Ich rufe JIV daher
         meistens folgendermaßen auf:

            JIV WIDTH=1024 HEIGHT=768 DEPTH=8 .....

         Anwendungsbeispiel: WIDTH=640

HEIGHT   Erzwingt eine bestimmte Screen-Breite. Vergl. "WIDTH".

         Anwendungsbeispiel: HEIGHT=480

DEPTH    Erzwingt eine bestimmte Screen-Tiefe (Farbenzahl).
         Die gültigen Tiefenbereiche hängen von der Art
         Ihrer Grafikhardware ab:

         OCS/ECS: 1...5 (2...32 Farben)

         AGA:     1...8 (2...256 Farben)

         PICASSO: Im "DISPLAY=GENERIC"-Modus, 1...8 (2...256
                  Farben)

                  Im "DISPLAY=PICASSO"-Modus, 8, 16 und 24
                  (256 Farben, 65536 Farben bzw. 16 Millionen
                  Farben).

                  Im "DISPLAY=PICASSO"-Modus können Sie zwar
                  auch Tiefen von 1...7 angeben, erhalten aber
                  trotzdem stets einen Screen mit der Tiefe 8
                  (das ist ein "Feature" der Picasso-Treiber).

         CYBER:   Wie PICASSO.

         Anwendungsbeispiel: DEPTH=4

PROGRESS Blendet eine Statuszeile am oberen Rand des
         angezeigten Bildes ein. In zukünftigen Versionen von
         JIV wird daraus eine richtige Balken-Anzeige werden,
         die das Fortschreiten des Ladevorganges anschaulich
         macht.

         Anwendungsbeispiel: PROGRESS

ENDLESS  Normalerweise beendet sich JIV selbst, nachdem alle
         angegebenen Bilder angezeigt wurden. Wenn Sie jedoch
         ENDLESS angeben, wird die Bildfolge endlos wiederholt.

         Anwendungsbeispiel: ENDLESS

SEQUENCE JIV zeigt Bilder normalerweise in derselben
         Reihenfolge an, in der die Dateinamen angegeben wurden
         (bei Aufruf über die Workbench ist das die Reihenfolge,
         in der die Bild-Icons angeklickt wurden). Mit dem
         SEQUENCE-Parameter können Sie explizit wählen, ob die
         Bilder in der normalen Reihenfolge (FORWARD) oder in
         umgekehrter Reihenfolge (REVERSE) angezeigt werden.

         Zukünftige Versionen von JIV werden zusätzliche
         Möglichkeiten bieten - "RANDOM" zum Beispiel, sodaß
         die Bilder auch in zufälliger Reihenfolge gezeigt
         werden können.

         Anwendungsbeispiel: SEQUENCE=REVERSE

HIDE     Normalerweise lädt JIV ein Bild, bereitet dann
         verdeckt die Anzeige vor und bringt schließlich den
         verdeckten Screen in den Vordergrund. Wenn Sie HIDE
         angeben, überspringt JIV diesen letzten Schritt,
         sodaß Sie den verdeckten Bildschirm von Hand in den
         Vordergrund bringen können/müssen.

         Anwendungsbeispiel: HIDE

DITHER   Der DITHER-Parameter kann zwei Werte haben:

         QUICK  JIV verwendet diverse Abkürzungen, wenn für
                die Anzeige auf Ihrer Grafikhardware die
                Farbenzahl eines Bildes verringert werden
                muß. Die Art dieser Abkürzungen hängt von
                Art und Umfang der benötigten Farbredu-
                zierung ab, aber man kann allgemein sagen,
                daß die aus DITHER=QUICK resultierenden
                Darstellungen immer von recht geringer
                Qualität sind und nur als rasche Vorschau
                verwendet werden sollten.

                Ausnahme: Falls Sie DISPLAY=A2024 benutzen,
                sollten Sie DITHER=QUICK angeben, wenn Sie
                Liniengraphiken oder Bilder mit viel Text
                anzeigen möchten.

         RANDOM JIV verwendet qualitativ hochwertige
                Verfahren zur Reduzierung der Farbenzahl;
                zum dithern wird das sogenannte random-
                dithering eingesetzt.

                Dies ist die normale Vorgabe.

         Anwendungsbeispiel: DITHER=QUICK

AUTOSCALE Mit diesem Parameter legen Sie das Verhalten beim
         automatischen Verkleinern und/oder Vergrößern von
         Bildern fest:

         N  schaltet die Skalierung völlig ab.
         U  Vergrößert Bilder, die zu klein sind.
         D  Verkleinert Bilder, die zu groß sind.
         B  Vergrößert und verkleinert nach Bedarf.

         Die Voreinstellung ist "D", also automatisches
         Verkleinern zu großer Bilder.

         Anwendungsbeispiel: AUTOSCALE=N

DATATYPES Mit diesem Parameter legen Sie das Verhalten bei
         der Verwendung von DataTypes fest:

         OFF   Es werden überhaupt keine DataTypes verwendet.
         FIRST Es wird zuerst versucht, ein Bild mittels
               der DataTypes zu laden. Erst, wenn das nicht
               gelingt, wird versucht, das Bild mittels der
               eingebauten Ladefunktionen zu laden.
         LAST  Es wird zuerst versucht, ein Bild mittels
               der eingebauten Ladefunktionen zu laden. Erst,
               wenn das nicht gelingt, wird versucht, das
               Bild mittels der DataTypes zu laden.

         Die Voreinstellung ist "LAST", das heißt, JIV
         verwendet bevorzugt die eingebauten Ladefunktionen
         und greift nur dann auf DataTypes zurück, wenn für
         ein bestimmtes Dateiformat keine eingebaute Lade-
         funktion gefunden werden kann.

         Anwendungsbeispiel: DATATYPES=OFF
@endnode

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@node usage_wb "Aufruf von der Workbench"

@{U}Aufruf von der Workbench@{UU}

JIV kann auf drei verschiedene Arten von der Workbench aus
aufgerufen werden:

1 Als "Default tool" ("Voreingestelltes Werkzeug")

    Sie können JIV als Default Tool in ein Bild-Icon eintragen
    und Bild-spezifische Parameter im "Tool Type"-Feld
    vorgeben. Wenn Sie dann das Bild-Icon anklicken, wird JIV
    geladen und zur Anzeige des Bildes benutzt.

2 Über "Multi-selection" ("Mehrfach-Auswahl")

    Klicken Sie ein Bild-Icon an (nur ein einfacher Mausklick,
    kein Doppelklick), drücken Sie dann die Shift-Taste auf der
    Tastatur und klicken Sie (während die Shift-Taste gedrückt
    ist) beliebig weitere Bild-Icons an. Zuletzt klicken Sie
    (mit einem Doppelklick) das JIV-Programmicon an (wobei die
    Shift-Taste noch gedrückt sein muß).

3 Ohne Angabe von Bilddateien

    Falls beim Aufruf von der Workbench aus keine Bild-Icons
    mit angeklickt wurden, öffnet JIV nun einen Filerequester,
    mit dem Sie Bilder auswählen können. Dieser Standard-
    Requester unterstützt die Mehrfachauswahl (Shift-Taste)
    sowie Drag-And-Drop.

In allen Fällen können Sie allgemeine @{" Parameter " link parameters} vorgeben,
indem Sie sie in das "Tool Type"-Feld des JIV-Programmicons
eintragen, und Sie können Bild-spezifische Parameter
einstellen, indem Sie sie in das "Tool Type"-Feld des Bildicons
eintragen.

Die Parameter sind im Prinzip die gleichen, wie beim Aufruf von
der @{" SHELL " link usage_shell} aus auch - mit zwei wichtigen Unterschieden: die
"Tool Types" müssen großgeschrieben werden, und Sie können den
"FILE"-Parameter nicht verwenden.

Wenn Sie das JIV von der Workbench aus gestartet haben,
erscheint ein Fenster, in dem Sie jederzeit CTRL-C eingeben
können, um das Programm zu unterbrechen.

Beispiele für Tool Types:

  (Im JIV-Programmicon)

  DISPLAY=A2024
  CENTER
  PROGRESS

    Voreingestellt ist die Anzeige auf einem A2024-Monitor,
    wobei das Bild zentriert wird und die Statuszeile
    eingeblendet wird.

  (In einem Bildicon)

  CENTER
  WIDTH=1024
  HEIGHT=768
  PROGRESS
  AUTOSCALE=B

    Ersetzt eventuelle Voreinstellungen für die Parameter
    CENTER, WIDTH, HEIGHT, PROGRESS und AUTOSCALE, die im
    JIV-Programmicon gemacht worden sein könnten.

@endnode

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@node colors "Farben, Dithering und DISPLAY"

@{U}Farben, Dithering und DISPLAY@{UU}

Die Anzeige von Farben und das Dithering hängen wesentlich
von Ihrer Grafik-Hardware ab, sowie von den Werten der
DISPLAY- und DEPTH-Parameter. DISPLAY und DEPTH haben
ihrerseits eine Rückwirkung auf die WIDTH- und HEIGHT-
Parameter.

Beispiele (in der @{" SHELL " link usage_shell}-Syntax):

(alle Beispiele gehen von einem 640x480-Punkte JPG-Farbbild
aus. "JPG-Farbbild" bedeutet 24bit-Truecolor).

 · JIV DISPLAY=GENERIC DEPTH=8 test.jpg

   wird fehlschlagen, außer Sie verfügen über einen Amiga
   mit AGA oder Picasso-II. Andere Grafikkarten sollten
   ebenfalls ausreichen, vorausgesetzt, sie binden sich
   über eine pseudo-systemkonforme Intuition-Emulation
   ins System ein.

   Auf einem AGA-System erhalten Sie einen 8bit-Screen,
   wobei die Auflösung von dem in den Preferences
   eingestellten Monitor-Typ abhängt (PAL: 640x480x8,
   NTSC: 640x400x8, Multiscan: 640x480x8). Diese Auflösungen
   hängen evtl. auch von den Overscan-Prefs ab.

   Auf einer Picasso-II erhalten Sie einen 640x480x8-Screen.

 · JIV DISPLAY=GENERIC DEPTH=5 test.jpg

   wird das Truecolor-Bild auf eine 32-Farb-Palette dithern.
   Diese Einstellungen sollten mit jeder unterstützten
   Grafik-Hardware (außer A2024, versteht sich) funktionieren.
   Auf OCS- und ECS-Amigas erhalten Sie Screens mit 320x256x5
   (PAL) bzw. mit 320x200x5 (NTSC). Auf AGA hängt die
   Auflösung wiederum von den Monitor-Prefs ab (Sie könnten
   DEPTH auf bis zu 8 hochsetzen bei AGA). Auf einer
   Picasso-II erhalten Sie einen 640x480x5-Screen.

 · JIV DISPLAY=GENERIC DEPTH=4 test.jpg

   wird das Truecolor-Bild auf eine 16-Farb-Palette dithern.
   Diese Einstellungen sollten mit jeder unterstützten
   Grafik-Hardware (außer A2024, versteht sich) funktionieren.
   Auf OCS- und ECS-Amigas erhalten Sie Screens mit 640x480x4
   (PAL) bzw. mit 640x400x4 (NTSC). Auf AGA hängt die
   Auflösung wiederum von den Monitor-Prefs ab (Sie könnten
   DEPTH auf bis zu 8 hochsetzen bei AGA). Auf einer
   Picasso-II erhalten Sie einen 640x480x4-Screen.

 · JIV DISPLAY=PICASSO test.jpg

   öffnet einen Truecolor-Screen (24bit) auf einer Picasso-II.

 · JIV DISPLAY=PICASSO DEPTH=8 test.jpg

   dithert das Bild auf 256 Farben auf einer Picasso-II.

 · JIV DISPLAY=PICASSO DEPTH=16 test.jpg

   zeigt das Bild unter Verwendung eines 65536 (5x6x5)
   großen Farbraumes an. Das ist schon recht dicht an
   einer Truecolor-Darstellung, es wird auch keinerlei
   Dithering mehr durchgeführt.

 · JIV DISPLAY=PICASSO DEPTH=5 test.jpg

   dithert das Bild auf 256 Farben auf einer Picasso-II. Dies
   ist ein Sonderfall, weil bei DISPLAY=PICASSO auch DEPTH-
   Werte von weniger als "8" stets einen 8bit-tiefen Screen
   öffnen. :-)

 · Alles für DISPLAY=PICASSO gesagte gilt genauso auch
   für DISPLAY=CYBER.

@endnode

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@node miscellaneous "Verschiedenes"

@{U}Verschiedenes@{UU}

Geplante Erweiterungen:

 · Unterstützung für weitere Grafik-Hard- und Software
   (Retina?)

 · Unterstützung für weitere Grafik-Dateiformate:

   - Icon
   - XBM
   - Targa
   - andere

 · GUI

 · AREXX-Port

 · Bildbearbeitung und Formatkonvertierung (SAVE-Option)

Bekannte Probleme / Bugs:

 · Der VERSION-Parameter kann nicht alleine für sich angegeben
   werden. Es muß auch mindestens ein Bild-Dateiname mitgegeben
   werden. Ja, das ist nicht allzu schön. Nein, ich habe nicht
   vor, das in absehbarer Zeit zu ändern, so schlimm ist es nun
   auch wieder nicht. :-)

 · Falls Sie eine A4000/040-Kickstartdatei auf einem Computer
   verwenden, der nur eine CPU <= 68020 besitzt, kann die
   Verwendung von "DISPLAY=GENERIC" zum Absturz führen. Dies
   ist kein Fehler von JIV. Die Betriebssystem-Funktion
   BestModeIDA(), die bei "DISPLAY=GENERIC" benutzt wird,
   scheint in den A4000-Kickstarts eine Instruktion zu
   enthalten, die nur auf Prozessoren >=68030 erlaubt ist.

   Es gibt meines Wissens nur zwei Personenkreise, die solche
   A4000-Kickstart-Dateien auf Prozessoren kleiner 68030
   verwenden: (ehemalige) registrierte Amiga-Entwickler sowie
   Raubkopierer.

 · Falls Sie die Bildanzeige durch Klicken der linken Maustaste
   beenden wollen, sollten Sie den Mauszeiger zunächst etwas
   nach unten verschieben. Am oberen Bildschirmrand ist nämlich
   noch unsichtbar die Titelleiste des Screens vorhanden, sodaß
   Sie den Screen noch nach oben oder unten ziehen können.

 · Der "DISPLAY=GENERIC"-Modus ist auf älteren AmigaOS-
   Versionen (vor 3.0/V39) sehr langsam, weil JIV in diesem
   Modus stets WritePixelLine8() verwendet. WritePixelLine8()
   wurde erst mit AmigaOS 3.0 (V39) auf hohe Geschwindigkeit
   hin optimiert. Ggfs. können Sie aber DISPLAY=NATIVE
   verwenden, das genau für diese Fälle eingebaut wurde.

 · Falls sie die Cybergraphics-Emulation benutzen, stellen
   Sie bitte sicher, daß mindestens die Version 40.45 der
   Emulation installiert ist. Mit älteren Versionen kann es
   Probleme bei der Anzeige übergroßer Bilder geben.

 · Falls JIV mit einer Fehlermeldung abbricht, können sie
   das Programm eventuell nochmal starten und dabei
   zusätzlich den Parameter VERBOSE angeben. Die meisten
   Fehlermeldungen werden dann nämlich ausführlicher
   erklärt. Falls Sie sich wegen einer Fehlermeldung mit
   mir in Verbindung setzen möchten, geben Sie bitte
   UNBEDINGT auch die Fehlernummer mit an!

 · Falls Sie versehentlich die Taste "P" drücken, während
   ein Bild angezeigt wird, kann es sein, daß JIV scheinbar
   "einfriert" (in Wirklichkeit wird eine Pausen-Funktion
   aktiviert). Sie können das Programm wieder starten, indem
   Sie ein zweites Mal "P" drücken.
@endnode

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@node acknowledgements "Hall Of Fame"

@{U}Danksagungen@{UU}

Die folgenden Personen haben durch Ideen, Programmteile
oder sonstige Unterstützung Anteil an der Entwicklung
von JIV. In alphabetischer Ordnung:

  Christoph Feck         schrieb den JPEG CODEC und half, indem
                         er geduldig meine Fragen beantwortete.

  Marc Heuler            Beta-Tester.

  Arne Hinrichsen        Beta-Tester.

  Michael Hohmann        machte Verbesserungsvorschläge,
                         testete diverse Beta-Versionen und war
                         so freundlich, nicht jedes zweite
                         Wochenende die Entwicklung von JIV
                         durch den Wunsch nach einer Partie
                         "Spaceward HO!" lahmzulegen. :-) Auch
                         die hübschen Icons sind von ihm.

  Christian Hombach      Beta-Tester.

  Markus Illenseer       Beta-Tester.

  Frank Mariak           beantwortete geduldig meine Fragen zur
                         Picasso-II und zur CyberGraphics-
                         Emulation.

  Bernhard Möllemann     Beta-Tester und mehr.

  Carsten Orthbandt      Beta-Tester.

  Henning Sauer          Beta-Tester.

  Matthias Scheler       stellte freundlicherweise den Code für
                         die asynchrone I/O zur Verfügung und
                         half auch beim Testen und Debuggen.

  Stefan Sell            testete diverse JIV-Betas bis an ihre
                         Grenzen.

Ohne euch würde es JIV heute nicht geben. Vielen Dank!


Weitere Bug-Reports kamen von:

  Joel A. Corn           fand den "PNM header parser"-Bug, der
                         in JIVPNM 1.5 behoben wurde.

  Christian Rattei       fand mehrere Unsauberkeiten im IFF-
                         Code.

  Niels Van Willigenburg fand diverse Bugs, speziell im BMP-
                         und TIFF-Code.

Vielen Dank!

@endnode
