Auf dieser Diskette befindet sich das Programm CANONSTUDIO UPDATE VERSION 2.16 Die Programme auf der Diskette enthalten verschiedene Versionsnummern, die nur bei Änderungen im Programm selbst erhöht werden! ACHTUNG: Sie benötigen Ihre erste CanonStudio Diskette zur Installation. Das Update installiert ein neues CanonStudio Paket über Ihre alte Kopie und tauscht nicht nur einfach alte gegen neue Komponenten aus. Das Update ist daher besonders für alte CanonStudio Benutzer wertvoll, die auf einen neuere Canon Drucker umsteigen wollen. Das Update erlaubt auch die Installation von Treibern für neue Canon Drucker. Diese Datei enthält Hinweise zu möglichen Veränderungen, die im Handbuch nicht mehr rechtzeitig erwähnt werden konnten. ------------------------------------------------------------------ Zuerst ein generelles Kommentar: Sollte nach der Installation und Einstellung des Monitor- Gamma-Wertes, das Druckprogramm zu dunkel drucken, prüfen Sie bitte erneut den Gamma-Wert im Monitor-Fenster (nicht Color-Fenster). Stellen Sie Ihn niedriger ein, bis der Ausdruck die richtige Helligkeit hat (niedriger=hellerer Ausdruck). Ursache: Es ist zu beachten, daß der Gamma-Wert immer für den entsprechenden Bildschirm und Bildschirmmodus(!!!!) zu ermitteln ist. Haben Sie also z.B. ein Bild im HAM-Modus auf Ihrem Monitor erstellt, dann ist meistens der mit der Gamma-Fenster in Studio ermittelte Wert zu hoch, da dieser in der Regel mit dem höher auflösenden Workbench Bildschirmmodus ermittelt wurde. ------------------------------------------------------------------ CanonStudio enthält jetzt viele neue Profiles die auf Canon's Windows 95 Treiber basieren. Mit diesen Profiles erhalten Sie identische Farben im Ausdruck wie der Win 95 Treiber mit allen Vor- und Nachteilen. Da der Windows 95 Treiber nicht den Gamma-Wert des Monitors berücksichtig, sollten Sie den Monitor-Gamma Wert in CanonStudio auf 2.1 stellen, wenn die Ausdrucke identisch zum Win 95 Treiber werden sollen. Der Gamma von 2.1 ist i.d.R. der Standardwert nach der Installation von CanonStudio. Der Vorteil dieser neuen auf Win 95 basierenden Profiles liegt auf der Hand: mit diesen Profiles erhalten Sie in CanonStudio mindestens die gleichen Druckmöglichkeiten was Papier und Farbeinstellung angeht wie Canon's Win 95 Treiber. CanonStudio erlaubt aber weiter diese Einstellungen beliebig zu verändern. Wie gut sind die Win 95 Profiles in CanonStudio? General sind die Farbausdrucke mit den neuen Win 95 Profiles aus CanonStudio von sehr hoher Qualität. Sollte dies nicht so sein, dann prüfen Sie unbedingt Ihre Druckeinstellungen und ob diese mit den im Match-Fenster aufgelisteten Anforderungen des Profiles übereinstimmen. Die Win 95 Treiber sind speziell für ältere Drucker und für seltene Papierarten manchmal nicht mit dem Aufewand farbkorregiert worden, wie es bei den normalen Profiles in CanonStudio der Fall ist. Sollte also ein Ausdruck mit dem Win 95 Profile nicht sehr gut sein, dann prüfen Sie Ihre Einstellungen. Sollte kein Fehler vorliegen, dann Probieren Sie doch einfach ein anderes Profile. Alle installierten Profiles finden Sie mit dem Avail-Symbol im Match-Fenster aufgelistet. Beachten Sie, daß alle Profiles mit Ihren nötigen Druckauflösungen und Dithermethoden mit "Avail" aufgelistet werden. Alle CanonStudio Win 95 Profiles sind derzeit nur mit der Floyd Steinberg Serpentine Dithermethode verfügbar. Mehr Informationen über die vorhandenen Profiles erhalten Sie mit dem Avail Symbol in dem Match-Fenster. ------------------------------------------------------------------ CanonStudio unterstützt jetzt die Photo Ink Patronen BC 06, BC 22, BC 22e für die Drucker BJC 2xx und BJC 4xxx. Zum Drucken mit Photo Ink stellen Sie einfach das Density Symbol in CanonStudio auf "PhotoGraph Mode". Wählen Sie im Konfigurationsfenster des Ausgabemoduls in CanonStudio auch den passenden Druckmodus (engl. Print Mode) für das verwendete Papier und Druckmodus. Wählen Sie danach, wie üblich, ein neues Profile im "Match..." Fenster von CanonStudio für den Druck von Photo Ink. Wichtig: - Sie können den Photo Ink Modus des Druckers von CanonStudio aus nur mit einem speziellen Ausgabemodul für Ihren Drucker ausnutzen. Das Workbench Ausgabemodul unterstützt derzeit nicht den Photo Ink Modus. - Die "Print Mode"-Einstellung des Ausgabemoduls spielt beim Photo Ink Ausdruck mit dem BJC 240, 4300 und 4550 keine Rolle. Bei den neueren BJC 250, 4300 und 4650 spielt der gewählte Print Modus jedoch eine wichtige Rolle, da hier z.B. für den Photo Ausdruck mittels hochauflösenden Papier und Photoglanzpapier gewählt wird. - Für beste Ergebnisse sollten Sie das Canon HR 101 "High Resolution" oder Glanzpapier in Erwägung ziehen. - Sie benötigen mindestens V2.13b von CanonStudio zum Drucken mit Photo Ink. ------------------------------------------------------------------ Fast alle Profiles für die BJC 210, 240 und 250 Drucker sind untereinander kompatibel. Sehen Sie also ein BJC 210 Profile im Match-Fenster des Farbmanagements in CanonStudio, dann können Sie dieses in jedem Fall auch auf dem BJC 250 benutzen. Umgekehrt gilt dies meistens auch, jedoch nicht immer, da der BJC 210 nicht alle Druckmodi im Ausgabemodul unterstützt (z.B. kein Photo-Druck). Canon BJC 2xx Benutzer können auch die älteren BJ 10 und BJ 200 S/W Profiles benutzen. ------------------------------------------------------------------ Die meisten Profiles der Canon BJC 4xxx Drucker sind untereinander austauschbar, solange der Drucker den im Profile erwähnten Druckmodus (engl. Print Mode) im Ausgabemodul unerstützt. Beispiel: Sie können auf einem BJC 4100 die BJC 4300 720dpi Profiles für Normalpapier benutzen. Sie können aber nicht die BJC 4300 Profiles für den Druck mit Drop Modulation (DMT) benutzen, da der BJC 4100 dies nicht unterstützt. Ein weiterer Hinweis für die Inkompatibiltät ist hier auch, daß der BJC 4100 nicht den im Profile erwähnten BC 21e Druckkopf besitzt. Also: Sollte der Ausdruck nicht stimmen, den Kommentar des Profiles im "Match"-Fenster von CanonStudio GENAU lesen und darauf achten, daß alle Angaben zu Papier, Druckkopf und Druckmodus übereinstimmen. ------------------------------------------------------------------ Besondere Vorsicht ist bei der Verwendung von Profiles für Drop Modulation (DMT) gegeben. So gibt es viele Profiles mit 360*360dpi für Canon BJC 4xxx Drucker. Sind diese für einen Druckmodus (engl. Print Modus) Fine+DMT gemacht worden, so sind diese nur mit ensprechenden Druckmodus im Ausgabemodul auf BC 21e (Normal) und BC 22e (Photo) Druckköpfen mit dem BJC 4300 und 4650 verfügbar. Verwenden Sie diese Profiles nicht, wenn Ihr Ausgabemodul in CanonStudio nicht auf einen entsprechenden DMT Druckmodus eingestellt ist. Beste Ausdrucke auf den Canon BJC 4300 und 4650 erhalten Sie fast immer durch das Drucken mit der neuen DMT (Drop Modulation Technique). Folgerichtig heißt dies, daß Sie bessere Ausdruck mit 360*360dpi erhalten, als CanonStudio auf 720*360dpi einzustellen. Bei DMT kann CanonStudio die größe des Druckpunkts steuern, was zu sichtbar kleineren Druckpunkten führen kann. Probieren Sie es selbst aus! ------------------------------------------------------------------ Alle Profiles für Drop Modulation besitzen zur Kennzeichnung am Ende des Namens ein "D". Wählen Sie diese Profiles nur, wenn Ihr Druckkopf (BC21e, BC22e) auch Drop Modulation unterstützt und der Print Mode des Ausgabemoduls entspechend mit dem Config Output Menüpunkt eingestellt ist. ------------------------------------------------------------------ BJC 70 und BJC 80 Anwender können auch die Canon BJC 4xxx Profiles mit minimalen Farbabweichungen benutzen. Es werden deshalb neben den BJC 70 auch BJC 4xxx Profiles installiert. ------------------------------------------------------------------ Drucken von DIN A3: Gerade bei Neueinsteigern scheint es immer wieder Probleme zu geben, CanonStudio zum Drucken von DIN A3 auf BJC 800, 4550, 4650 oder 5500 zu bewegen. Es sollte eigentlich kein Problem nach dem Lesen der Anleitung zum Ausgebemoduls geben, aber hier nochmal kurz, worauf es ankommt: CanonStudio ist nach der Installation immer für DIN A4 Normalpapier eingestellt. Sie können im kleineren CanonStudio Fenster die "Paper"- und "Page2-Einstellungen verändern. Doch es handelt sich hierbei um Größen basierend auf der maximal bedruckbaren Fläche Ihres Ausgabemoduls. Sie werden daher immer eine Fehlermeldung erhalten, wenn Sie veruchen, CanonStudio hier auf DIN A3 umzustellen, da im Ausgabemodul immer noch DIN A4 als maximale Größe standardmäßig eingestellt ist. Hier nun die richtige Vorgehensweise: 1. Wählen Sie "Config Module..." (Tastatur: Amiga-C) im Menü. 2. Stellen Sie die maximal erlaubte Papiergröße Ihres Druckers ein und klicken auf "Save". Z.B. für DIN A3 geben Sie ein: 29,7 x 42 cm. Um zurück auf DIN A4 zu kommen, sollten Sie einfach das "Default" Symbol benutzen und nicht 21x29,7cm eingeben. Da manche Drucker bei DIN A4 einen leicht größeren Druckbereich haben, kann man auch oft 21,59 x 29,7 für DIN A4 eingeben. Aber machen Sie sich keine Gedanken darüber. Einfach bei DIN A4 das Default-Symbol anklicken. 3. Wählen Sie jetzt im Hauptfenster den Menüpunkt "Max Page&Print Size" (Tastatur: Amiga-G) und alle Druckgrößen werden auf die maximal bedruckbare Fläche eingestellt. Nochmals, im Ausgabemodul stellt man normal einmalig die max. bedruckbare Fläche des verwendeten Papiers ein. Im Hauptfenster stellt man dann die eigentlichen Druckgruckgrößen ein. ------------------------------------------------------------------ In CanonStudio V2.16 wurde der Menüpunkt "Fit Image on Page" hinzugefügt. Mit diesem Menüpunkt können Sie automatisch das zu druckende Bild maximal auf der Seite zentriert und mit korrektem Seitenverhältnis plazieren. Der zugehörige ARexx Befehl lautet MAXFITIMAGE. Bei einem Fehler wird RC ungleich Null und in PRTSTUDIO_RESULTS wird der Fehlergrund zurückgegeben. Der VERSION-Befehl meldet ab CanonStudio V2.16 die Version 4. ------------------------------------------------------------------ CanonStudio V2.14c Unterstützt jetzt das TIFF V6 Bildformat wie es wohl auf dem Amiga einzigartig ist. CanonStudio geht weit über die Mindestanforderungen der TIFF V6 Spezifikation hinaus. Unterstützt werden z.B.: - RGB, YCbCr und CMYK Bilder mit/ohne Alphakanal. - unkomprimiert, RLE, LZW, G3, G4, JPEG (nach den Tech Note #2 von Adobe /Tag 7) und andere mehr. (*) - Tile und Strip basierende Formate. - 16 Bit Unterstützung Teile der von CanonStudio verwendeten TIFF Routinen basieren auf Arbeiten von Sam Leffler, Silicon Graphics, Inc und anderen mehr. Copyright (c) 1988-1996 Sam Leffler Copyright (c) 1991-1996 Silicon Graphics, Inc. Erheblicher Aufwand (2 Monate) wurde betrieben, um die Routinen auf dem Amiga mit dem von CanonStudio gewohnt geringen Speicherbedarf fehlerfrei und schnell zum laufen zu bringen. Dennoch, die TIFF Routinen können manchmal etwas mehr Speicher benötigen als andere Bildformate in CanonStudio. So können Sie CanonStudio mittels Menü mehr Speicher ("Memory Usage") zuweisen, was den Ausdruck bei bestimmten TIFF Bildern erheblich beschleunigen kann. Der von CanonStudio benötigte Speicher ist nicht leicht vorhersagbar, weshalb ich hier auf eine genauere Beschreibung verzichte. CanonStudio belegt soviel freien Speicher, wie es Ihr System und die "Memory Usage" Menüeinstellung sinnvoll für ein bestimmtes Bild erlaubt. Sollte Ihr Amiga extrem wenig Speicher haben und es dennoch zu Fehlermeldungen wegen Speichermangels von CanonStudio kommen, so versuchen Sie bitte eine andere Kompressionsmethode für das TIFF Bild. Sollte dies nicht möglich sein oder helfen, wechelsn Sie bitte auf ein anderes Bildformat. Nochmals, CanonStudio braucht normal extrem wenig Speicher für das Drucken eines TIFF Bildes. So kann ein 40 MByte(!) großes Bild von einem Trommelscanner generiert nur ca. 100KByte Speicher benötigen, während ein nur 1MByte große TIFF Datei vielleicht 512KByte mehr zum laden in CanonStudio braucht. Normalerweise sollten 1MByte Speicher wohl für so ziemlich alle TIFF Bilder ausreichen. (*) Die ältere TIFF V6 JPEG Spezifikation wird wegen Designfehlern nicht unterstützt. ------------------------------------------------------------------ CanonStudio V2.11 erlaubt jetzt die Angabe der maximalen Farbmenge (engl. Ink Limit) in der Ausgabe pro Druckfarbe und Gesamt. Klicken Sie auf das "Color: Separation, Weights, Usage" Symbol in dem "Color..." Fenster, um die Angaben rechts im Fenster einzutragen. Die Farbmenge in der Ausgabe kann nur bei ausgeschalteten CMS angegeben werden, da ansonsten das CMS Profile diese Aufgabe übernimmt. Bei der Erstellung eines Profiles mittels CMSScan muß daher jetzt auch die bei den Ausdrucken verwendete Farbmenge angegeben werden. Die maximale Farbmenge für Ihren Drucker kann meistens leicht ermittelt werden, indem man das Kalibrationsbild für Graustufen (erstellt mittels CMSPicture) ausdruckt und einfach schaut, wann die Fläche voll deckend ausgedruckt wird, ohne das zuviel Farbe verwendet wird. Zum Beispiel druckt der Canon BJC 610 bei 720dpi meistens deutlich zuviel Tinte ohne CMS. Der Drucker druckt schon bei dem Einsatz von max 50% Tinte deckende Flächen. Begrenzen Sie daher die Tintenmenge auf 50%, haben Sie meistens ein leichtes Spiel mit dem Gamma-Regler im "Color..." Fenster auch gute Ausdrucke ohne CMS zu erhalten. Bei Business-Grafiken u.ä. kann ein CMS sogar eher hinderlich sein. Hier kommt es nicht so genau auf korrekte Farben im Ausdruck an, sondern auf eine farbige Flächen ohne störende Muster durch das Dithering von Prozessfarben. ------------------------------------------------------------------ V2.10 besitzt ein erstes Ausgabemodul für den Canon BJC 610. Bitte benutzen Sie die 360dpi Profiles des Canon BJC 600 beim Drucken mit 360dpi auf dem BJC 610. Das Installationsprogramm wählt diese Profiles für Ihren Drucker automatisch zusätzlich an. Für 720dpi benutzen Sie bitte die neuen Profiles für den Canon BJC 610. ------------------------------------------------------------------ V2.10b Ein CanonBJC 610 Ausgabemodul und Profiles wurden hinzugefügt. ACHTUNG: Canon BJC 610 Benutzer sollten immer auch die CanonBJC 600 Profiles installieren. Benutzen Sie die BJC 600 Profiles zum Drucken von 360*360dpi auf dem Canon BJC 610. ------------------------------------------------------------------ Studio (V2.10) Besitzt jetzt einen Regler für Sattigung (Saturation) im "Color..." Fenster. Das Fenster erlaubt auch einen Zugriff auf die neuen Separationsmöglichkeiten von Studio V2.10. ---- Neue Funktionen zu Separation von Grafiken finden sich im Druckprogramm. Die Separationsroutinen werden zur Umwandlung von RGB Daten in CMYK Druckerdaten verwendet. So sorgen die verbesserten Separationsmöglichkeiten für ein neutraleres Grau in Farbausdrucken. Weiter können für das Auge deutlich störende Grauanteile bei hellen Farben im Ausdruck vermieden werden. Die Separationsroutinen sind nur bei ausgeschalteten CMS einstellbar. Da die Einstellungen einen erheblichen Einfluß auf den Ausdruck haben, besitzen sämtliche Profiles Einstellungen, die angeben, mit welcher Separationsfunktion sie erstellt wurden. Profiles die mit CanonStudio V2.09 und älter erstellt wurden, werden automatisch gewandelt. Derzeit werden fünf verschiedene Funktionen angeboten: "Internal UCR/GCR": Diese Methode wurde bislang von CanonStudio verwendet. Es werden einfach immer dann Schwarz von dem Drucker gedruckt, wenn auch Cyan, Magenta und Gelb an der gleichen Stelle gedruckt wird. "Custom UCR/GCR": Diese lineare Separations-Funktion ist auch von vielen anderen Programmen auf dem Amiga bekannt. So kann mittels der UCR- und/oder GCR-Eingabefelder die Separation gesteuert werden. Die Methode wird auch von dem Workbench printer.device verwendet (hier ist UCR und GCR immer auf 100%). "Under color removal" (UCR) gibt die Menge in Prozent an, um die Farbe (CMY) von der Stelle entfernt, an der auch Schwarz gedruckt wird. Es wird also Farbe von der Stelle entfernt, an der Schwarz gedruckt wird. "Greyscale component replacement" (GCR) entfernt Farbe an den Stellen, an denen alle drei Farben (CMY) gedruckt werden und ersetzt den entfernten Grauanteil durch Schwarz. Mit dem Eingabefeld definieren Sie in Prozent, wieviel Farbe ersetzt werden soll. "Custom UCR / Weak GCR": Bei dieser Separations-Funktion wird die oben beschriebene UCR-Funktion angewendet. Aber anstatt einer linearen GCR-Funktion, wird eine vordefinierte nicht lineare GCR Funktion verwendet. Diese vordefinierte GCR Funktion vermeidet den Druck von Schwarz bei hellen Farben und verwendet Schwarz erst bei dunkleren Farbtönen. Sie können weiter den maximalen Schwarzanteil definieren. "Custom UCR / Medium GCR": Diese Einstellung ist ähnlich zur obigen Weak GCR Einstellung. Der Unterschied liegt in der nicht linearen GCR-Funktion. So wird bei helleren Farben wesentlich mehr Schwarz gedruckt. "Custom UCR / Strong GCR": Diese Einstellung ist ähnlich zur obigen Medium GCR Einstellung. Es wird bei helleren Farben wesentlich mehr Schwarz gedruckt. Die Einstellung ähnelt schon fast der linearen GCR Funktion. Dennoch, es wird noch immer etwas weniger Schwarz bei hellen Farben benutzt. Wann werden also die Separationsfunktionen benötigt? Die Einstellungen werden eigentlich nur dann benötigt, wenn Sie ohne CMS drucken oder für das CMS Profiles erstellen wollen. Es gibt keine generelle Regel, wann welche Separation zu verwenden ist. Die bisher von CanonStudio angebotene "Internal UCR/GCR"-Funktion ist sicher die schnellste, doch auch die schlechteste. Mit der Einstellung "Custom UCR/GCR" kann man sicher auch nicht viel falsch machen. Die Methode sorgt für ähnliche Ergebnisse, wie die "Internal UCR/GCR"-Funktion. Es werden jedoch ein neutrales Grau bei Farbausdrucken erreicht. Die wohl besten Separationsfunktionen sind die drei nicht-linearen Funktionen. Hier muss jedoch immer getestet werden, welche sich für den Drucker am besten eignet. Die Einstellung hängt besonders von der verwendeten Druckauflösung, der verwendeten Papiersorte und der Dithermethode ab. So zeigt die Weak GCR Funktion besonders dann ihre Stärken, wenn der Ausdruck auf gutem Papier und die Druckfarben nicht ineinander verlaufen. Je schlechter die Verhältnisse dann werden, um so mehr schwarz sollte dann im Ausdruck verwendet werden. Am besten probieren Sie die Separationsfunktionen vor dem Erstellen eines Profiles an einem Bild aus. ---- Es wurden Änderungen an dem ARexx-Interface von CanonStudio vorgenommen. Bitte beachten Sie, daß sie diese neuen Befehle nur mit CanonStudio V2.10 und höher benutzen. Benutzen Sie den unten beschriebenen Version-Befehl zum feststellen der CanonStudio Version. VERSION Bis zu Version 2.09 wurde 1 in PRTSTUDIO_RESULT zurückgegeben. Ab Version 2.10 wird Version 2 zurückgegeben. Ein Hinweis für vorausschauende Benutzer: mit CanonStudio V2.11 wird wahrscheinlich die Version auf 3 dank zusätzlicher Befehle geändert. COLOR GREYSCALE Wählt den Farbmodus für die Ausgabe. Die alte Einstellung wird in PRTSTUDIO_RESULT zurückgegeben. Es wird kein Fehler gemeldet. Bitte beachten Sie, daß Sie auch dann Farbe für den Ausdruck wählen können, wenn Sie ein Graustufenbild gewählt haben. CanonStudio schaltet dann automatisch auf Graustufendruck. SEPARATION SEPARATION 0-4 Gibt die verwendete Separationsfunktion an, wenn CanonStudio ohne CMS druckt. Die alte Einstellung wird in PRTSTUDIO_RESULT zurückgegeben. Bei einem Fehler wird RC auf 10 gesetzt und die Variable PRTSTUDIO_RESULT enthält "Illegal value". Folgende Einstellungen sind erlaubt: 0: Entspricht "Internal UCR/GCR". 1: Entspricht "Custom UCR/GCR". 2: Entspricht "Custom UCR / Weak GCR". 3: Entspricht "Custom UCR / Medium GCR". 4: Entspricht "Custom UCR / Strong GCR". UCR UCR 0-9999 Liest oder setzt den von der Separation verwendeten UCR (Under Color Removal) Prozentwert. Bei einem Fehler wird RC auf 10 gesetzt und die Variable PRTSTUDIO_RESULT enthält "Illegal value". GCR GCR 0-9999 Liest oder setzt den von der Separation verwendeten GCR (Grey Component Replacement) Prozentwert. Wird SEPARATION auf 2, 3 oder 4 eingestellt, gibt der Wert den maximalen Schwarzanteil in Prozent an. Bitte beachten Sie, daß der Wert auch auf über 100% gesetzt werden darf. Bei einem Fehler wird RC auf 10 gesetzt und die Variable PRTSTUDIO_RESULT enthält "Illegal value". ------------------------------------------------------------------ CanonStudio (V2.14) unterstützt jetzt das BMP Bildformat. Dieses Format wird manchmal auch unter den Namen DIB beschrieben. Es gibt eine große Anzahl an verschiedenen BMP Formaten und CanonStudio unterstützt überdurchschnittlich viele. Sollten Sie dennoch ein BMP Bild haben, daß nicht von CanonStudio gedruckt wird, senden Sie es uns bitte zu. Wir sind für jeden "Exoten" dankbar. Wir konnten jedoch kein BMP Bild finden, daß von CanonStudio nicht geladen wird. Folgende BMP Bilder werden direkt von Disk ohne großen Speicherbedarf geladen: Windows Version 3, OS/2 V1.x, OS/2 V2.x und andere. 1, 4, 8, 16 und 24 Bit Farbtiefe. Unkomprimiert, RLE 4, RLE 8 und RLE 24 Kompression. Multiple Image oder Array BMP's (das erste Bild wird gedruckt). CanonStudio unterstützt jetzt das PNG (gesprochen: "Ping") Grafikformat. Das PNG Format wird voraussichtlich bald weite Verbreitung finden. Das Verfahren bietet eine besonders gute verlustfreie Komprimierung, die zu kleinen Bilddateien führt. Das PNG Format stammt entfernt von dem CompuServe GIF Format ab und wird auch von CompuServe in Zukunft benutzt. Auf dem Amiga gibt es schon jetzt neben CanonStudio einige PNG-fähige Programme und Datatypes. Es sollte damit auch bald auf dem Amiga eine weiter Verbreitung finden. ------------------------------------------------------------------ CanonStudio unterstützt jetzt auch 1,2,4,8 und 24 bit PCX und DCX Grafikdateien. ------------------------------------------------------------------ Es folgt eine Liste der seit CanonStudio V2.0 gemachten Änderungen: E = Behobener Fehler C = Änderung I = Neue Funktion/Verbesserung 26.01.95 V2.05 NEU ;-) 20.02.95 V2.05b Canon BJC 600e output module added 07.03.95 V2.07 - MAJOR speed increase. Now several times faster - BJC 70, BJ30 and BJ200ex output module added - fixes Stucki color dither - Histogram/Clipping to dark when printing using the CMS. - fixes a minor problem when printing IFF DEEP images with poster/clipping/histogram enabled. 21.07.95 V2.09 - CanonStudio unterstützt jetzt das PNG Grafikformat. - CanonStudio unterstützt jetzt das PCX Grafikformat - CanonStudio unterstützt jetzt das DCX Grafikformat - Problem beim Lesen von komprimierten Targa Dateien beseitigt. 27.11.95 V2.10 DIESE VERSION WURDE NICHT IN DEUTSCHLAND VERKAUFT. I - SAS/C 6.56 Optimizer wird jetzt voll benutzt (Compiler Optimizer teilweise fehlerhaft). I - Erhebliche Veränderungen wurden vorgenommen: Skalierung, Ditherroutinen, Randinitialisierung, Effekte, CMS und anderes mehr wurden für CMYK-Betrieb erweitert. Diese Erweiterungen werden von neuen Profiles teilweise benutzt. I - Als zweiter großer Schritt: CanonStudio (und Tools) verarbeitet jetzt CMYK-Profiles und Profiles mit hoher Genauigkeit. I - Sättigungsregler in CanonStudio hinzugefügt. I - PNG Kompressionsbibliothek erneuert. I - Blue Noise 30% S/W Routine war nicht reentrant. I - Separationsfunktionen hinzugefuegt. I - SEPARATION [0-4], UCR [0-9999], GCR [0-9999], GREYSCALE, COLOR and SATURATION [-50 - 50] ARexx Befehle hinzugefügt. Der "Version"-Befehl meldet jetzt 2. E - Ein Problem beim Drucken von S/W von ARexx ohne vorherige Benutzung des PANEL-Befehls beseitigt. I - CanonStudio Version wird nun auch an Ausgabemodul gemeldet. I - CanonStudio schaltet automatisch auf S/W Betrieb falls eine Density nicht Farbe unterstützt I - Die CanonStudio Server-Funktion wurde für einen kommenden PageStream V3.x Treiber erweitert. Dies wird zukuenftig die Bedienung erleichtern. E - Probleme mit dem Setzen des rechten Randes bei Benutzung des BJ 230 und BJC 800 Ausgabemoduls beseitigt. Bisher musste bei DIN A3 und dem BJC 800 der Workbench Treiber bemueht werden. I - Ein Fehler im BSC MultiFace III pit.device kann zum "Einfrieren" einer Anwendung führen, druckt diese mit niedriger Prioritat. Die Ausgabemodule verhalten sich bei niedriger CanonStudio Druckpriorität entsprechend. I - Canon BJC 610 Ausgabemodul hinzugefügt. Auch wurden erste Profiles für diesen Drucker erstellt. C - Das leichte Hinzufügen von Rauschen bei den Error Diffusion Dithern wurde leicht vermindert. I - Der CanonBJ-EC Treiber unterstützt jetzt Canon BJC 610. E - CanonBJ-EC Probleme beim Setzen des rechten Randes und einer Druckdichte ungleich 360dpi beseitigt (betrifft nur Extended Emulation). 12.02.96 V2.10c I - Canon BJC 4100 output module and profiles added. I - Verbesserte und mehr BJC 610 Profile hinzugefügt. 20.02.96 V2.10d C - Mit Peephole Optimizer compiliert. E - Ein Fehler im V2.10 CMS beseitigt, der für leichte Farbfehler sorgem konnte. E - Ein Problem mit Histogramm/Clipping beseitigt. Ausdruck war zu dunkel. 21.04.96 V2.11 I - Alle Ditherroutinen wurden neu geschrieben, um bessere Optmierungen zu unterstützen. Diese sind teilweise schon eingebaut. I - Folgende Routinen wurde in Maschinencode übersetzt (% schneller als V2.10). - binäre serpentinen Dither Routinen (30%) - IFF ILBM Leseroutinen (50%) - Sharp/Blur-Funktion (10%) - 3d Interpolation des CMS (10%) I - Ausgabemodule werden jetzt alphabetisch gelistet. Doppelklick ist jetzt erlaubt. I - CMSScan Ink Limit Einstellungen hinzugefügt I - CMSScan benutzt jetzt bei der Erstellung von CMYK Profiles einen Filter um störende Punkte in der Ausgabe zu entfernen, auch wenn dies manchmal nicht korrekt im theoretischen Sinn ist. Das Auge denkt halt anders ;-) 10.06.96 V2.12 I - PageStream 3.0i Server Treiber hinzugefügt I - Verbessertes Server-Interface E - 2 Farben IFF ILBM Bilder wurden von den neuen V2.11 Routinen falsch geladen. E - Das angezeigte Print Dimension Rechteck konnte eine falsche Größe bei sehr sehr großen Postern (>20 Meter) anzeigen. 15.07.96 I - ImageFX 2.x Server-Treiber hinzugefügt. 15.08.96 I - PageStream 3.1 beta 1,2,3 Treiber hinzugefügt I - Canon BJC 210 Support hinzugefügt. 05.10.96 V2.13 I - PageStream 3.2 beta 6,7,8,9 Treiber hinzugefügt I - Druckprogram verfügt über neue binäre Dithermethoden, mit 5-50% mehr Geschwindigkeit. Die Leistungs- steigerung hängt vom gedruckten Bild ab. I - Recompiled für 68060 mit Optimierer. I - Unterstützung für progressiv JPEG/JFIF Bilder hinzugefügt. Achtung: die progrssiv JPEG Bilder müssen derzeit noch voll in den Speicher geladen werden. I - PNG Library Version 1.0 beta 3-V0.89 und ZLIB 1.04 werden jetzt zum lesen von PNG Bilder benutzt. I - Schnellere Dateizugriff auf IFF ILBM, IFF DEEP, PBM, PGM, Targa, Gif, PCX, PNG. I - Schnellerer Dateizugriff des Fargo modules (Ver3 Rev0). E - Gadget Skalierung des Effect-Fensters hatte bei manchen Fonts beim mehrfachen Öffnen leichte Probleme. E - Beim Posterdruck mit Landscape konnte bei sehr kleinen Bildern auf Computern mit viel RAM die zweite Seitenspalte invertiert gedruckt werden. E - Tratt beim Lesen der Bilddaten in einer PNG Datei ein Fehler auf, konnte es nach der Fehlermeldung zum Absturz des Print-Process kommen. reading the image data of a PNG file. Fixed. E - Wegen eines leeren Puffers konnte ein Fehler 48 beim lesen von IFF ILBM Bilder gemeldet werden, wenn das Bild extrem schlecht gepackt war. E - In CanonStudio V2.11 und V2.12 konnte die Serpentine folgender Dithermethoden den Rechner zum Absturz bringen: Stucki, Jarvis und Sierra3. Nochmals: es betrifft nur die Serpentine Version. 01.01.97 V2.14 I - Mit Near-Data-Modell kompiliert. E - Speicher für Dither-Preview-Struktur wurde nicht freigegeben in V2.11 und V2.12. E - Zeigerfeld für Querdruck war in V2.12 um 4 Byte unterdimensioniert. I - BMP/DIB Format wird unterstützt. E - Linker Rand-Check wurde bei multilevel(!) BNoise x0% nicht ausgeführt. I - Multilevel-Ditherroutinen umstrukturiert. CanonStudio jetzt 40KByte kleiner. I - BNoise und Order multilevel Ditherroutinen jetzt in Assembler (ca. 20% schneller!). I - Ausgabemodule versuchen jetzt besser Timeout's zu vermeiden, wenn das gedruckte Bild kaum Daten enthält. E - PageStream 3.1 und 3.2 Studio Treiber ging nicht mit der unbedruckbaren Rand-Einstellung (unprintable margin) richtig um. I - BMP bei CMSScan V2.14 hinzugefügt. 14.05.97 V2.14c I - TIFF V6 Format wird unterstützt E - Farbprofile konnte bei Graustufendruck von PageStream 3.x benutzt werden, wenn CanonStudio im "Color"-Modus war. E - PrtDevice Halftone und Order Dithermethoden entsprachen nicht 100% dem Original. E - Die DPI Information des Servers konnte beim BMP Format geloescht werden. (derzeit von keinerlei praktischen Bedeutung). 03.09.97 V2.15 I - Binary (that is not Photo) assembler BNoise dither routines might show vertical stripes in light colors caused by random number generator introduced in V2.13. E - Fixed a minor bug that caused the V2.14c TIFF reader to ignore DPI information. I - Now compiled using SAS/C V6.58 E - Fixed a bug in the left/right find() function that might cause longword access on odd address boundary (caused crash on old 68000 and 68010). This bug was introduced in V2.11. E - Fixed a bug in the printing program causing the IFF ILBM output module to display error 14 when printing a poster with a startpage greater 1. E - Fixed a bug in the printing program introduced in V2.14c causing the IFF ILBM output to fail printing non dithered 8/24 Bit images. E - Fixed a bug when printing posters with a startpage > 1: in certain cases the last lines of the previous page are mixed with the start of the first (start)page printed. I - Changes done to the multilevel dither routines allowing independent number of shades for each print color. Feature not used by Canon drivers. I - Now uses AsyncIO link library V39.2 I - IFF ILBM output module now warns when trying to print CMYK to 8/24 Bit file. I - major speed improvements when printing using a startpage > 2. 10.03.98 V2.16 E - Fehler im V2.14 und V2.15 Assemblercode der trilinearen Interpolation des CMS. Es konnte vereinzelt zum Überlauf bei starken Wertunterschieden im Profile kommen. Im Ausdruck waren dann bei Farbverläufen vereinzelt plötzliche Veränderungen sichtbar. I - Das Gamma-Fenster funktioniert jetzt auch auf 16/24 Bit RTG Bildschirmen. I - Alle restlichen Mulitlevel-Ditherroutinen (Floyd, Jarvis, Stucki, Burkes, Sierra) sind nun auch in Assembler implementiert. Dadurch 30% schnellerer Ausdruck. I - Canon BJC 80, 250, 4300, 4650 Ausgabemodule hinzugefügt. I - Neue Profiles für BJC 2xx und BJC 4xxx Drucker basierend auf Canon's Windows 95 V3.93 Treiber hinzugefügt. Diese erlauben identische Farben im Ausdruck zum Win 95 Treiber. E - Der SetAspect ARexx Befehl arbeitete nicht richtig, wenn Landscape eingeschaltet war. I - Fit Image on Page Menüpunkt (ARexx: MaxFitImage) hinzugefügt. C - ARexx Versions-Befehl liefert nun 4. I - Neue Monitor Einstellungen hinzugefügt. (Weiter mit Taste Q)