Auf dieser Diskette befindet sich STUDIO PROFESSIONAL V2.13 Teil II UPDATE Dieses Update ist hauptsächlich für Studio V2.10 Benutzer gedacht, die über einen Canon BJC 610 oder Canon BJC 4100 verfügen. Die Software dieser Diskette kann aber auch auf ältere Studio Versionen angewendet werden. Nur die Teil I Update Diskette enthält zusätzliche Software für Deskjets, Fargo Primera, und andere Drucker. Sie können die Teil I Diskette jederzeit nach der Installation der Teil II Diskette benutzen. Diese V2.13 Teil II Diskette enthält neben dem Studio V2.13 Druckprogramm auch Software für die neuen Canon BJC 610 und Canon BJC 4100 Drucker. Sie benötigen zur Installation des Updates Ihre original Studio Disketten. Das Update vermeidet jegliche Änderungen an Ihren derzeitigen Studio Einstellungen, soweit möglich. Das Update verändert nicht die original Disketten. Das Installationsprogramm versucht sämtliche Studio Software auf Ihrem System zu finden und automatisch zu erneuern. Bitte beachten Sie, daß diese Diskette nicht alle Studio Programme updaten kann. Wir haben versucht, alle größere Änderungen an der Software auf dieser Diskette unterzubringen. Rufen Sie Ihren Distributor an, falls Sie ein komplettes Update gegen eine geringe Gebühr haben wollen. ------------------------------------------------------------------ Hier eine Liste der aktuellen Studio Distributoren: Germany: Australia & New Zealand Deutschland: GSoft Australia Pty Ltd. arXon GmbH PO Box 59 Assenheimer Str. 17 Elizabeth SA D-60489 Frankfurt Australia 5114 Germany Tel: 08-284-1266 Tel: 069-978410-26 Fax: 08-284-0922 Fax: 069-978410-30 (English Version) (German Version) The Netherlands: North America: MacroSystem NL Safe Harbor Computers Tromplaan 1 W226 N900 Eastmound Drive 3951 CL-Maarn Waukesha Tel: 03432-2969 WI 53186 023-296166 Tel: 414-548-8120 Fax: 03432-3103 Fax: 414-548-8130 (English Version) (English Version) United Kingdom: Belgium: HiSoft Click! b.v.b.a. The Old School, Greenfield Boomsesteenweg 468 Bedford MK45 5DE 2610 Wilrijk Tel: 0525-718181 Tel: 038281815 Fax: 0525-713716 Fax: 038286736 (English Version) (English Version) France: Spain: Phoenix-DP Almathera TU Amiga Ordinadors BP 801 Plaza Pedro IV No 4,7-3 64008 Pau Cedex 08120 La Liagosta Tel/Fax: 059829500 Barcelona Tel: (93) 560 3604 Fax: (93) 560 3607 ------------------------------------------------------------------ Zuerst ein generelles Kommentar: Sollte nach der Installation und Einstellung des Monitor- Gamma-Wertes, das Studio Druckprogramm zu dunkel drucken, prüfen Sie bitte erneut den Gamma-Wert. Stellen Sie Ihn niedriger ein, bis der Ausdruck die richtige Helligkeit hat. Ursache: Es ist zu beachten, daß der Gamma-Wert immer für den entsprechenden Bildschirm und Bildschirmmodus(!!!!) zu ermitteln ist. Haben Sie also z.B. ein Bild im HAM-Modus auf Ihrem Monitor erstellt, dann ist meistens der mit der Gamma-Fenster in Studio ermittelte Wert zu hoch, da dieser in der Regel mit dem höher auflösenden Workbench Bildschirmmodus ermittelt wurde. ------------------------------------------------------------------ Notizen für Canon BJC Benutzer Entgegen dem Handbuch, wird mit Custom ResX und ResY die Papiergröße inkl. der unbedruckbaren Ränder angegeben. Der Treiber zieht automatisch die unbedruckbaren Ränder ab. Die Größe der Ränder hängt von dem gewählten Drucker und Emulation (BJ<->Epson<->Extended) ab. Extended Emulation bietet auch hier den größten Vorteil. Canon BJC 610 Benutzer können jetzt mittels CanonBJECPref eine "BJC 610 Graphics Only" Extended Emulation einschalten. In dieser Emulation kann der BJC 610 bis zu 720dpi drucken, allerdings nur im Grafikmodus. Mehr zur Extended- bzw. Native-Emulation finden Sie in Ihrem Studio Handbuch. Auch ist die korrekte Farbeinstellung des Treibers wichtig. Sollten Sie keinen "Nerv" dazu haben, dann wählen Sie bitte einfach die gewünschte Einstellung in dem CanonBJECPref "Preset" Menü. Benutzen Sie das Preset Menü, wenn Sie die Farbkorrektur des Treibers schnell für den Druck in 720dpi umstellen wollen. Sollten Sie Streifen im BJC 610 Ausdruck feststellen, dann vergewissern Sie sich bitte, daß der Druckkopf richtig kalibriert ist (siehe Canon BJC 610 Handbuch). Auch sollte der Druckkopf nicht verstopft sein (Nozzles bzw. Streifentest des Druckers durchführen). Sollte dennoch ein ca. 1mm hoher horizontaler Streifen im 720dpi Ausdruck auftauchen (und zwar besonders dann, wenn zwei Duckfarben übereinander/gemischt gedruckt werden) dann wechseln Sie bitte die Dithermethode oder die verwendete Papiersorte. Es hat sich gezeigt, daß die Error-Diffusion (Floyd, Stucki, Jarvis) und Blue Noise Dithermethoden für den BJC 610 besonders geeignet sind. Diese sind allerdings deutlich langsamer als z.B. OrderedA256. Wie schon oben erwähnt, können Sie das Preset Menü von CanonBJECPref zum schnellen Einstellen benutzen. Auch bemerke ich gleich, daß 720dpi Ausdrucke am besten mit Spezialpapier erfolgen (sehr zu empfehlen ist hier das High-Res Papier HR 101 von Canon!!!). Canon BJC 4100 Benutzer können jetzt mittels CanonBJECPref eine "BJC 4100 Graphics Only" Extended Emulation einschalten. In dieser Emulation kann der BJC 4100 bis zu 720*360dpi drucken, allerdings nur im Grafikmodus. Benutzen Sie die 360dpi Profiles für den BJC 4000, wenn Sie mit dem BJC 4100 360*360dpi und niedriger drucken. Auch ist die korrekte Farbeinstellung des Treibers wichtig. Sollten Sie keinen "Nerv" dazu haben, dann wählen Sie bitte einfach die gewünschte Einstellung in dem CanonBJECPref "Preset" Menü. Das SetupBJL-Programm --------------------- Für einige Canon BJC4100 Drucker wird neben dem CanonBJECPref-Programm auch ein SetupBJL-BJC4100 Programm installiert. Das SetupBJL-Programm dient zur permantenten Einstellung von Canon Druckern, die über keine andere Einstellungsmöglichkeit besitzen. Die SetupBJL-Funktionen sind mit denen des dokumentierten MS DOS Setup-Programms fast identisch. Wir verzichten deshalb hier auf eine weitere Beschreibung und verweisen auf die mit dem Drucker gelieferte Dokumentation. Die für den Amiga typische Funktionen des Programms finden Sie in diesem Kapitel beschrieben. Das Programm speichert Ihre letzten Einstellungen in einer Datei namens "SetupBJL.prefs" im Verzeichnis von SetupBJL ab. Sie können auch das Menü von SetupBJL benutzen, um mehrere Einstellungen für verschiedene Zwecke abzuspeichern. Wie alle anderen Canon Programme, erlaubt auch SetupBJL das Angeben von verschiedenen Startargumenten mittels Tool Types bzw. Shell-Argumenten: PUBSCREEN=Name Das PUBSCREEN-Argument erlaubt das Öffnen von SetupKXP auf einem mit Name definierten öffentlichen Bildschirm. TOPAZ SetupBJL verwendet normalerweise zum Schreiben seiner Fenstertexte die in den Workbench-Voreinstellungs-Editoren eingestellte Schrift (engl. font independent). Mit TOPAZ schalten Sie diese Funktion ab und es wird in jedem Fall die TOPAZ 8-Schrift verwendet. SAVE Mit Hilfe von SAVE können Sie Einstellungen an dem Drucker vornehmen, ohne das Fenster von SetupBJL anzeigen zu lassen. Die zuvor gespeicherten SetupBJL-Einstellungen werden von dem Programm am Drucker eingestellt und danach das Programm sofort wieder verlassen. Das SAVE-Schlüsselwort ist besonders im Zusammenhang mit FROM hilfreich, um den Drucker automatisch zwischen verschiedenen Einstellungen umzuschalten. Sollte der Drucker nicht angeschlossen oder ausgeschaltet sein, wird SetupBJL automatisch nach ca. 10 Sekunden ohne Nachricht beendet. FROM=Datei Normal speichert SetupBJL alle Druckereinstellungen in einer SetupBJL.prefs-Datei ab. Mit Hilfe von FROM können Sie eine beliebige Datei mit SetupBJL Einstellungen zum Laden angeben. Eine derartige Datei kann mit Hilfe des Save As...-Menüs abgespeichert werden. FROM ist besonders hilfreich im Zusammenhang mit dem SAVE-Schlüsselwort. Es ist leicht möglich, verschiedene Voreinstellungen am Drucker mit einem Mausklick zu aktivieren. DEVICE=Name Normal werden alle Einstellungen an dem Drucker über die Amiga interne parallele Schnittstelle getätigt. Die Schnittstelle wird mit dem parallel.device gesteuert. Benutzen Sie das DEVICE-Argument, um eine andere Schnittstelle anzugeben (z.B. serial.device). Das angegebene Device muß kompatibel zu dem Amiga serial.device bzw. parallel.device sein. UNIT=Nummer UNIT erlaubt die Angabe der Unit des Ausgabedevices, über das der Drucker eingestellt wird. Dies ist besonders bei eine Schnittstellenkarte mit mehreren Anschlüssen notwendig. Hier wird in der Regel die UNIT-Nummer benutzt, um eine der vielen Schnittstellen auszuwählen. Zusätzlich muß bei diesen Schnittstellenkarten oft noch das DEVICE-Argument benutzt werden. POWEROFF Mit Hilfe von PowerOff können Sie den Drucker ausschalten. Es erscheint kein Fenster. Die Option ist daher besonders für die Benutzung von Batch-Dateien und ähnlichem geeignet. Sollte der Drucker nicht angeschlossen oder ausgeschaltet sein, wird SetupBJL automatisch nach ca. 10 Sekunden ohne Nachricht beendet. SetupBJL besitzt einige Funktionen, die Sie nicht in Ihrem Canon Handbuch für das MS DOS Setup-Programm finden werden: Setup For Amiga/EU Beim Aufruf dieser Funktion wird der Drucker automatisch für die Benutzung mit dem Amiga Workbench Treiber korrekt eingestellt. Die Einstellung erfolgt für die Benutzung von in Europa üblichen DIN A4 Papier. Setup For Amiga/US Diese Funktion ist identisch mit Setup For Amiga/EU, jedoch wird der Drucker für das US Briefpapiergröße eingestellt. Enable Hex Dump Diese Funktion schaltet den Drucker in den Hexadezimal-Modus. Auto On Schalten Sie diese Option ein, schaltet der Drucker sich automatisch ein, wenn Sie versuchen, Daten an den Drucker zu senden. Die Option ist besonders in Kombination mit der Auto Off-Einstellung nützlich. So kann man den Drucker sich je nach Bedarf automatisch ein- und ausschalten lassen. Bitte beachten Sie, daß der Drucker sich bei einem Reset des Computers einschalten kann. Dies ist normal. Auch sollte der Zeitraum für die Auto Off-Einstellung nicht zu klein gewählt werden. Der Drucker braucht bei jedem Einschaltvorgang etwas Tinte zum Reinigen des Druckkopfs. Vermeiden Sie daher ein ständiges Ein- und Ausschalten. Benutzen Sie daher mindestens 10 Minuten für die Auto Off Einstellung wenn Sie öfters Drucken. ------------------------------------------------------------------ DAS STUDIO DRUCKPROGRAMM. Zuerst was generelles: Nach drei Jahren der Entwicklung nimmt das CMS von Studio seine endgültige Form an. Mit V2.10 hat Studio's CMS volle CMYK Tauglichkeit bei fast beliebiger Präzission erreicht. Es kann daher jetzt mehr Zeit auf die Entwicklung von besseren Profiles, sowie vereinfachter Benutzerführung und höherer Geschwindigkeit verwendet werden. So sind die neuen BJC 610 Farb-Profiles alle CMYK-Profiles. Mit V2.11 wurde die Geschwindigkeit des Druckprogramms deutlich erhöht. Es ist schwer zu sagen, wann und wieviel das Programm schneller geworden ist. Dies hängt sehr stark von dem gedruckten Bildinhalt und den Studio-Einstellungen ab. Im schlechtesten Fall beträgt die Geschwindigkeitssteigerung nur ca. 10%. Steigerungen um 200-300% sind aber sicher keine Seltenheit. Es gibt zwei Schwerpunkte: Drucken von großen IFF-ILBM Bildern im Querformat (Landscape) und Bilder, deren Fläche nicht komplett mit allen Druckfarben bedeckt ist. Der von vielen beliebte Schärferegler zur Verbesserung des Ausdrucks ist auch schneller geworden. Jedoch gilt weiterhin, daß zum Erhöhen der Schärfe in der Ausgabe viel Rechenzeit notwendig ist. ---- Studio (V2.08) unterstützt jetzt das PNG (gesprochen: "Ping") Grafikformat. Das PNG Format wird voraussichtlich bald weite Verbreitung finden. Das Verfahren bietet eine besonders gute verlustfreie Komprimierung, die zu kleinen Bilddateien führt. Das PNG Format stammt entfernt von dem CompuServe GIF Format ab und wird auch von CompuServe in Zukunft benutzt. Auf dem Amiga gibt es schon jetzt neben Studio einige PNG-fähige Programme und Datatypes. Es sollte damit auch bald auf dem Amiga eine weiter Verbreitung finden. ---- Studio V2.11 erlaubt jetzt die Angabe der maximalen Farbmenge (engl. Ink Limit) in der Ausgabe pro Druckfarbe und Gesamt. Klicken Sie auf das "Color: Separation, Weights, Usage" Symbol in dem "Color..." Fenster, um die Angaben rechts im Fenster einzutragen. Die Farbmenge in der Ausgabe kann nur bei ausgeschalteten CMS angegeben werden, da ansonsten das CMS Profile diese Aufgabe übernimmt. Bei der Erstellung eines Profiles mittels CMSScan muß daher jetzt auch die bei den Ausdrucken verwendete Farbmenge angegeben werden. Die maximale Farbmenge für Ihren Drucker kann meistens leicht ermittelt werden, indem man das Kalibrationsbild für Graustufen (erstellt mittels CMSPicture) ausdruckt und einfach schaut, wann die Fläche voll deckend ausgedruckt wird, ohne das zuviel Farbe verwendet wird. Zum Beispiel druckt der Canon BJC 610 und Stylus Color bei 720dpi meistens deutlich zuviel Tinte ohne CMS. Beide Drucker drucken schon bei dem Einsatz von max 50% Tinte deckende Flächen. Begrenzen Sie daher die Tintenmenge auf 50%, haben Sie meistens ein leichtes Spiel mit dem Gamma-Regler im "Color..." Fenster auch gute Ausdrucke ohne CMS zu erhalten. Bei Business-Grafiken u.ä. kann ein CMS sogar eher hinderlich sein. Hier kommt es nicht so genau auf korrekte Farben im Ausdruck an, sondern auf eine farbige Flächen ohne störende Muster durch das Dithering von Prozessfarben. ---- Studio (V2.09) unterstützt jetzt auch 1,2,4,8 und 24 bit PCX und DCX Grafikdateien. Wie immer, werden auch diese Grafiken direkt von Diskette mit Studio gedruckt. ---- Studio (V2.10) Besitzt jetzt einen Regler für Sättigung (Saturation) im "Color..." Fenster. Das Fenster erlaubt auch einen Zugriff auf die neuen Separationsmöglichkeiten von Studio V2.10. ---- Neue Funktionen zu Separation von Grafiken finden sich im Druckprogramm. Die Separationsroutinen werden zur Umwandlung von RGB Daten in CMYK Druckerdaten verwendet. So sorgen die verbesserten Separationsmöglichkeiten für ein neutraleres Grau in Farbausdrucken. Weiter können für das Auge deutlich störende Grauanteile bei hellen Farben im Ausdruck vermieden werden. Die Separationsroutinen sind nur bei ausgeschalteten CMS einstellbar. Da die Einstellungen einen erheblichen Einfluß auf den Ausdruck haben, besitzen sämtliche Profiles Einstellungen, die angeben, mit welcher Separationsfunktion sie erstellt wurden. Profiles die mit Studio V2.09 und älter erstellt wurden, werden automatisch gewandelt. Derzeit werden fünf verschiedene Funktionen angeboten: "Internal UCR/GCR": Diese Methode wurde bislang von Studio verwendet. Es werden einfach immer dann Schwarz von dem Drucker gedruckt, wenn auch Cyan, Magenta und Gelb an der gleichen Stelle gedruckt wird. "Custom UCR/GCR": Diese lineare Separations-Funktion ist auch von vielen anderen Programmen auf dem Amiga bekannt. So kann mittels der UCR- und/oder GCR-Eingabefelder die Separation gesteuert werden. Die Methode wird auch von dem Workbench printer.device verwendet (hier ist UCR und GCR immer auf 100%). "Under color removal" (UCR) gibt die Menge in Prozent an, um die Farbe (CMY) von der Stelle entfernt, an der auch Schwarz gedruckt wird. Es wird also Farbe von der Stelle entfernt, an der Schwarz gedruckt wird. "Greyscale component replacement" (GCR) entfernt Farbe an den Stellen, an denen alle drei Farben (CMY) gedruckt werden und ersetzt den entfernten Grauanteil durch Schwarz. Mit dem Eingabefeld definieren Sie in Prozent, wieviel Farbe ersetzt werden soll. "Custom UCR / Weak GCR": Bei dieser Separations-Funktion wird die oben beschriebene UCR-Funktion angewendet. Aber anstatt einer linearen GCR-Funktion, wird eine vordefinierte nicht lineare GCR Funktion verwendet. Diese vordefinierte GCR Funktion vermeidet den Druck von Schwarz bei hellen Farben und verwendet Schwarz erst bei dunkleren Farbtönen. Sie können weiter den maximalen Schwarzanteil definieren. "Custom UCR / Medium GCR": Diese Einstellung ist ähnlich zur obigen Weak GCR Einstellung. Der Unterschied liegt in der nicht linearen GCR-Funktion. So wird bei helleren Farben wesentlich mehr Schwarz gedruckt. "Custom UCR / Strong GCR": Diese Einstellung ist ähnlich zur obigen Medium GCR Einstellung. Es wird bei helleren Farben wesentlich mehr Schwarz gedruckt. Die Einstellung ähnelt schon fast der linearen GCR Funktion. Dennoch, es wird noch immer etwas weniger Schwarz bei hellen Farben benutzt. Wann werden also die Separationsfunktionen benötigt? Die Einstellungen werden eigentlich nur dann benötigt, wenn Sie ohne CMS drucken oder für das CMS Profiles erstellen wollen. Es gibt keine generelle Regel, wann welche Separation zu verwenden ist. Die bisher von Studio angebotene "Internal UCR/GCR"-Funktion ist sicher die schnellste, doch auch die schlechteste. Mit der Einstellung "Custom UCR/GCR" kann man sicher auch nicht viel falsch machen. Die Methode sorgt für ähnliche Ergebnisse, wie die "Internal UCR/GCR"-Funktion. Es werden jedoch ein neutrales Grau bei Farbausdrucken erreicht. Die wohl besten Separationsfunktionen sind die drei nicht-linearen Funktionen. Hier muss jedoch immer getestet werden, welche sich für den Drucker am besten eignet. Die Einstellung hängt besonders von der verwendeten Druckauflösung, der verwendeten Papiersorte und der Dithermethode ab. So zeigt die Weak GCR Funktion besonders dann ihre Stärken, wenn der Ausdruck auf gutem Papier und die Druckfarben nicht ineinander verlaufen. Je schlechter die Verhältnisse dann werden, um so mehr schwarz sollte dann im Ausdruck verwendet werden. Am besten probieren Sie die Separationsfunktionen vor dem Erstellen eines Profiles an einem Bild aus. ---- Studio besitzt jetzt einige PCL Ausgabemodule. Weitere Module für ältere HP Drucker sind in Entwicklung. Die neuen Ausgabemodule können generell auch mit älteren Studio Versionen verwendet werden. Für einige Funktionen benötigen Sie jedoch mindestens Studio V2.10. So kann das Deskjet 8xx Ausgabemodul nur mit der neuen Studio version im 64 Farbenmodus drucken. Auch schaltet nur die neue Studio Version automatisch auf Graustufenmodus, wenn Sie versuchen, 600dpi auf einem Deskjet zu drucken. ---- Es wurden Änderungen an dem ARexx-Interface von Studio vorgenommen. Bitte beachten Sie, daß sie diese neuen Befehle nur mit Studio V2.10 bzw. 2.11 und höher benutzen. Benutzen Sie den unten beschriebenen Version-Befehl zum feststellen der Studio Version. VERSION Bis zu Version 2.09 wurde 1 in PRTSTUDIO_RESULT zurückgegeben. Bei Version 2.10 wird Version 2 zurückgegeben. V2.11 gibt Version 3 zurück. INKLIMIT (GREY|CYAN|MAGENTA|YELLOW|BLACK|TOTAL) INKLIMIT (GREY|CYAN|MAGENTA|YELLOW|BLACK|TOTAL) Wert Der InkLimit-Befehl ließt bzw. setzt den max. Prozentwert für die Farbmenge bei der Ausgabe. Mit Ausnahme von TOTAL ist der Wertebereich 0 bis 100%. Für TOTAL ist die Obergrenze 400%. Der Befehl benötigt mindestens Studio V2.11. Benutzen Sie den ARexx-Befehl Version um die Studio Version zu ermitteln. COLOR GREYSCALE Wählt den Farbmodus für die Ausgabe. Die alte Einstellung wird in PRTSTUDIO_RESULT zurückgegeben. Es wird kein Fehler gemeldet. Bitte beachten Sie, daß Sie auch dann Farbe für den Ausdruck wählen können, wenn Sie ein Graustufenbild gewählt haben. Studio schaltet dann automatisch auf Graustufendruck. Der Befehl benötigt mindestens Studio V2.10. Benutzen Sie den ARexx-Befehl Version um die Studio Version zu ermitteln. SEPARATION SEPARATION 0-4 Gibt die verwendete Separationsfunktion an, wenn Studio ohne CMS druckt. Die alte Einstellung wird in PRTSTUDIO_RESULT zurückgegeben. Bei einem Fehler wird RC auf 10 gesetzt und die Variable PRTSTUDIO_RESULT enthält "Illegal value". Folgende Einstellungen sind erlaubt: 0: Entspricht "Internal UCR/GCR". 1: Entspricht "Custom UCR/GCR". 2: Entspricht "Custom UCR / Weak GCR". 3: Entspricht "Custom UCR / Medium GCR". 4: Entspricht "Custom UCR / Strong GCR". Der Befehl benötigt mindestens Studio V2.10. Benutzen Sie den ARexx-Befehl Version um die Studio Version zu ermitteln. UCR UCR 0-9999 Liest oder setzt den von der Separation verwendeten UCR (Under Color Removal) Prozentwert. Bei einem Fehler wird RC auf 10 gesetzt und die Variable PRTSTUDIO_RESULT enthält "Illegal value". Der Befehl benötigt mindestens Studio V2.10. Benutzen Sie den ARexx-Befehl Version um die Studio Version zu ermitteln. GCR GCR 0-9999 Liest oder setzt den von der Separation verwendeten GCR (Grey Component Replacement) Prozentwert. Wird SEPARATION auf 2, 3 oder 4 eingestellt, gibt der Wert den maximalen Schwarzanteil in Prozent an. Bitte beachten Sie, daß der Wert auch auf über 100% gesetzt werden darf. Der Befehl benötigt mindestens Studio V2.10. Benutzen Sie den ARexx-Befehl Version um die Studio Version zu ermitteln. Bei einem Fehler wird RC auf 10 gesetzt und die Variable PRTSTUDIO_RESULT enthält "Illegal value". ------------------------------------------------------------------ Studio Prof. History: E = removed bug C = changed I = improvement 10.07.95 V2.08 I - Studio unterstützt jetzt das PNG Grafikformat. E - Problem beim Lesen von komprimierten Targa Dateien beseitigt. E - Das Installationsprogramm der Version 2.07 hat nicht das SetupPJL Programm für Laserjet 4L Benutzer installiert. Benutzer mußten PCL 5e wählen für das SetupPJL Programm. 21.07.95 V2.09 I - Studio unterstützt jetzt das PCX Grafikformat I - Studio unterstützt jetzt das DCX Grafikformat 27.11.95 V2.10 DIESE VERSION WURDE NICHT IN DEUTSCHLAND VERKAUFT. I - SAS/C 6.56 Optimizer wird jetzt voll benutzt (Compiler Optimizer teilweise fehlerhaft). I - Erhebliche Veränderungen wurden vorgenommen: Skalierung, Ditherroutinen, Randinitialisierung, Effekte, CMS und anderes mehr wurden für CMYK-Betrieb erweitert. Diese Erweiterungen werden von neuen Profiles teilweise benutzt. I - Als zweiter großer Schritt: Studio (und Tools) verarbeitet jetzt CMYK-Profiles und Profiles mit hoher Genauigkeit. I - Sättigungsregler in Studio hinzugefügt. I - PNG Kompressionsbibliothek erneuert. I - Blue Noise 30% S/W Routine war nicht reentrant. I - Separationsfunktionen hinzugefuegt. I - SEPARATION [0-4], UCR [0-9999], GCR [0-9999], GREYSCALE, COLOR and SATURATION [-50 - 50] ARexx Befehle hinzugefügt. Der "Version"-Befehl meldet jetzt 2. E - Ein Problem beim Drucken von S/W von ARexx ohne vorherige Benutzung des PANEL-Befehls beseitigt. I - Multilevel Blue Noise Ditherroutinen erheblich verschnellert (wird derzeit nur von Fargo und Deskjet 8xx (300 dpi/64 Shades) Ausgabemodul benutzt. I - Studio Version wird nun auch an Ausgabemodul gemeldet. I - Studio schaltet automatisch auf S/W Betrieb falls eine Density nicht Farbe unterstützt (z.B. 600dpi auf Deskjet 6xx und 8xx). I - Die Studio Server-Funktion wurde für einen kommenden PageStream V3.x Treiber erweitert. Dies wird zukuenftig die Bedienung erleichtern. E - Probleme mit dem Setzen des rechten Randes bei Benutzung des BJ 230 und BJC 800 Ausgabemoduls beseitigt. Bisher musste bei DIN A3 und dem BJC 800 der Workbench Treiber bemueht werden. I - Ein Fehler im BSC MultiFace III pit.device kann zum "Einfrieren" einer Anwendung führen, druckt diese mit niedriger Prioritat. Die Ausgabemodule verhalten sich bei niedriger Studio Druckpriorität entsprechend. I - Canon BJC 610, Deskjet 6xx, 8xx, 1600 und PCL 5C Ausgabemodul für Studio hinzugefügt. Auch wurden erste Profiles für diese Drucker erstellt. C - Das leichte Hinzufügen von Rauschen bei den Error Diffusion Dithern wurde leicht vermindert. I - Der CanonBJ-EC Treiber unterstützt jetzt Canon BJC 610. Auch die Deskjet Treiber wurden für die Deskjet 6xx und 8xx Serie entsprechend abgeändert. E - CanonBJ-EC Probleme beim Setzen des rechten Randes und einer Druckdichte ungleich 360dpi beseitigt (betrifft nur Extended Emulation). 23.12.95 V2.10b C - Wieder ohne SAS Peephole Optimierer kompiliert. Der Optimierer des Compilers scheint noch immer nicht 100% zu funktionieren. Ein Fehler in einem Studio Programm konnte aber deswegen noch nicht nachgewiesen werden. Es gab aber Fehler bei einer Beta-Version von V2.11. E - Es konnten beim V2.10 DeskDriver4C 4 ungewollte Zeichen im Ausdruck erscheinen. E - Probleme beim Graustufendruck mit Fargo Primera beseitigt. I - Das PCL 5C Ausgabemodul funktioniert jetzt auch mit ein paar älteren PCL 5C und PCL 5 Druckern, die bislang Ärger machten (Fehler im Drucker). 20.02.96 V2.10d C - Mit Peephole Optimizer compiliert. E - Ein Fehler im V2.10 CMS beseitigt, der für leichte Farbfehler sorgem konnte. E - Ein Problem mit Histogramm/Clipping beseitigt. Ausdruck war zu dunkel. I - Canon BJC 4100 Treiber, Ausgabemodul und Profiles für 720*360dpi hinzugefügt. I - Neue SetupBJL-BJC4100 Setup Software hinzugefügt. 21.04.96 V2.11 I - Alle Ditherroutinen wurden neu geschrieben, um bessere Optmierungen zu unterstützen. Diese sind teilweise schon eingebaut. I - Folgende Routinen wurde in Maschinencode übersetzt (% schneller als V2.10). - binäre serpentinen Dither Routinen (30%) - IFF ILBM Leseroutinen (50%) - Sharp/Blur-Funktion (10%) - 3d Interpolation des CMS (10%) I - Neue SetupStylus Setup Software hinzugefügt. I - Neue StylusColor/II/IIS Module hinzugefügt. I - Neue Stylus Color/II/IIS Profiles hinzugefügt. I - EpsonP2 Treiber für 360*720 dpi erweitert. I - DJ 6xx/DJ8xx Profiles hinzugefügt/überarbeitet I - Ausgabemodule werden jetzt alphabetisch gelistet. Doppelklick ist jetzt erlaubt. I - Blur/Sharp gab nicht volle Qualität bei Fargo Primera Ausgabemodul I - CMSScan Ink Limit Einstellungen hinzugefügt I - CMSScan benutzt jetzt bei der Erstellung von CMYK Profiles einen Filter um störende Punkte in der Ausgabe zu entfernen, auch wenn dies manchmal nicht korrekt im theoretischen Sinn ist. Das Auge denkt halt anders ;-) E - DJ 6xx Drucker können 600*600 dpi nur im Presentations-Modus korrekt drucken. 21.04.96 V2.11b E - Beseitigt Error 50 in V2.11 nach Wahl des obersten Ausgabemoduls aus der angezeigten Liste des Druckprogramms E - Das Druckprogramm verhindert jetzt Ink Limit's von 0 beim Laden der Settings. 05.05.96 V2.11c E - Das Druckprogram V2.11(b) konnte 8 Bit IFF ILBM Graustufenbilder mit Farbtabelle nicht richtig laden. Funktioniert wieder. I - Der Fehler "String To Long" bei der Installation des Updates wird jetzt vermieden. Fehler tratt nur bei Benutzern mit falscher Studio Installation auf. 10.06.96 V2.12 I - PageStream 3.0i Server Treiber hinzugefügt I - Verbessertes Server-Interface E - 2 Farben IFF ILBM Bilder wurden von den neuen V2.11 Routinen falsch geladen. E - Das angezeigte Print Dimension Rechteck konnte eine falsche Größe bei sehr sehr großen Postern (>20 Meter) anzeigen. 05.10.96 V2.13 I - Druckprogram verfügt über neue binäre Dithermethoden, mit 5-50% mehr Geschwindigkeit. Die Leistungs- steigerung hängt vom gedruckten Bild ab. I - Recompiled für 68060 mit Optimierer. I - Unterstützung für progressiv JPEG/JFIF Bilder hinzugefügt. Achtung: die progrssiv JPEG Bilder müssen derzeit noch voll in den Speicher geladen werden. I - PNG Library Version 1.0 beta 3-V0.89 und ZLIB 1.04 werden jetzt zum lesen von PNG Bilder benutzt. I - Schnellere Dateizugriff auf IFF ILBM, IFF DEEP, PBM, PGM, Targa, Gif, PCX, PNG. I - Schnellerer Dateizugriff des Fargo modules (Ver3 Rev0). E - Gadget Skalierung des Effect-Fensters hatte bei manchen Fonts beim mehrfachen Öffnen leichte Probleme. E - Beim Posterdruck mit Landscape konnte bei sehr kleinen Bildern auf Computern mit viel RAM die zweite Seitenspalte invertiert gedruckt werden. E - Tratt beim Lesen der Bilddaten in einer PNG Datei ein Fehler auf, konnte es nach der Fehlermeldung zum Absturz des Print-Process kommen. reading the image data of a PNG file. Fixed. E - Wegen eines leeren Puffers konnte ein Fehler 48 beim lesen von IFF ILBM Bilder gemeldet werden, wenn das Bild extrem schlecht gepackt war. E - In Studio V2.11 und V2.12 konnte die Serpentine-Version folgender Dithermethoden den Rechner zum Absturz bringen: Stucki, Jarvis und Sierra3. Nochmals: es betrifft nur die Serpentine Version. COPYRIGHT/DISCLAIMER ==================== Die Studio V2.13 Update Software sind Urheberrechtlich geschützt. Copyright ©1991-96 Wolf Faust. Sämtliche Rechte vorbehalten. Ohne vorherige, schriftliche Zustimmung von Wolf Faust darf diese Software weder auszugsweise noch als Ganzes vervielfätigt, photokopiert, abgedruckt, übersetzt oder auf ein elektronisches Medium bzw. in eine maschinenlesbare Form übertragen werden. Installer project icon (c) Copyright 1991-93 Commodore-Amiga, Inc. All Rights Reserved. Reproduced and distributed under license from Commodore. Teile des Studio Primera Ausgabemodul unterliegt dem Copyright 1994 von Fargo Electronics, Inc.. Der Vertrieb erfolgt mit Lizenz von Fargo Electronics. HAFTUNGSAUSSCHLUSS DIE IN DIESEM UPDATE ENTHALTENE SOFTWARE WERDEN "SO WIE SIE SIND" ZUR VERFÜGUNG GESTELLT, D.H. OHNE JEGLICHE AUSDRÜCKLICHE BZW. IMPLIZITE GEWÄHRLEISTUNGEN ODER VORBEHALTUNGEN ODER ZUSATZKLAUSELN BEZÜGLICH DER ANWENDUNG, DER ERGEBNISSE ODER DES NUTZENS DIESER INFORMATIONEN, IHRER EIGNUNG, GENAUIGKEIT, ZUVERLÄSSIGKEIT ODER AKTUALITÄT. JEDWEDE RISIKEN HINSICHTLICH DER VERWENDUNG DIESER INFORMATIONEN WERDEN VOM ANWENDER ÜBERNOMMEN. UNTER KEINEN UMSTÄNDEN HAFTET WOLF FAUST FÜR IRGENDWELCHE DIREKTEN, INDIREKTEN, ZUFÄLLIGEN ODER FOLGESCHÄDEN, SELBST WENN WOLF FAUST DIE MÖGLICHKEIT SOLCHER SCHÄDEN ANGEZEIGT WURDE. DIESER HAFTUNGSAUSSCHLUSS ERSETZT ALLE GEGENTEILIG LAUTENDEN MÜNDLICHEN ODER SCHRIFTLICHEN ERKLÄRUNGEN. SIND SIE MIT DIESEM HAFTUNGSAUSSCHLUSS NICHT EINVERSTANDEN, BITTEN WIR SIE, DIE SOFTWARE UNBENUTZT ZU LASSEN. (Weiter mit Taste Q)