TURBOprint Professional 5 Demo (C) 1996 IrseeSoft "LiesMich" - Ergänzungen zum Handbuch Ergänzungen zu Kapitel... Kapitel 8: Hinweise zu Druckern ============================== Canon BJ monochrom Tintenstrahldrucker -------------------------------------- Die Emulation ist am Gerät auf "Canon-BJ"-Modus einzustellen, nicht "LQ" (DIP Schalter am Gerät). Der internationale Zeichensatz muß auf "Set 2" eingestellt werden. Als Treiber ist "Canon_BJ" zu wählen. Bei allen neueren Geräten (BJ10ex, BJ2xx, BJ3xx, ...) kann auch der Epson-LQ Modus verwendet werden, der im Textmodus mehr Schriften zur Verfügung stellt. Dazu ist am Gerät der "LQ" Modus einzustellen (DIP-Schalter) und der "Epson_LQ,SQ" Treiber zu wählen. Canon BJC Farbtintenstrahldrucker --------------------------------- Im Gegensatz zu der Beschreibung im Handbuch gibt es zu jedem Gerät nur noch einen Treiber, der Text UND Grafik unterstützt. Am Gerät ist die Emulation auf "LQ" zu stellen (DIP-Schalter, siehe Handbuch). Canon BJC neuere Geräte ohne DIP-Schalter (BJC 210, 4100, ...) -------------------------------------------------------------------- Die Geräte müssen auf den Modus "LQ-Europa/Asien" konfiguriert werden. Dieser Vorgang muß nur einmal durchgeführt werden. Dazu halten Sie beim Einschalten den POWER-Knopf gedrückt. Der Drucker gibt nun bald im Sekundenrythmus Piepstöne aus. Beim BJC 4100 warten Sie 8 Töne ab, beim BJC 210 ............7 Töne. Um den Modus zu prüfen, schalten Sie den Drucker wieder aus und halten beim nächsten Einschalten den POWER-Knopf gedrückt, bis der Drucker zweimal gepiepst hat. Anschließend wird die Konfiguration ausgedruckt. Citizen Printiva600c -------------------- Im Farbdruckmodus sind beim Printiva600c einige Besonderheiten zu beachten: * Zwischendateien Der Printiva600c druckt die Farbkomponenten (Gelb, Rot, Blau und Schwarz) einer Grafikseite in drei Durchgängen. Für bestmögliche Geschwindigkeit und Kompatibilität mit verschiedenen Anwendungsprogrammen erzeugt TURBOprint zuerst vier Zwischendateien für die vier Farbanteile, die dann nacheinander an den Drucker übertragen werden. Sie können bestimmen, wo diese Dateien angelegt werden. Die Einstellung erfolgt in der Karteikarte "Drucker" bei "Anschluß / in Datei drucken". Aktivieren Sie das Feld "in Datei drucken" und geben Sie den gewünschten Pfad an, anschließend deaktivieren Sie das Feld wieder, falls der Ausdruck direkt auf den Drucker geleitet werden soll. Es empfiehlt, die temporären Dateien auf der Harddisk anzulegen, da die Ramdisk normalerweise keine ausreichende Kapazität hat. Falls Sie z.B. eingestellt haben: Name = "Work:Prt" werden die vier Zwischendateien "Prt.0", "Prt.1", "Prt.2" und "Prt.3" im Verzeichnis "Work:" erzeugt. * Drucken mehrerer Grafiken auf eine Seite Normalerweise wird nach Ausdruck einer Grafik die Seite ausgeworfen. In Verbindung mit dem Grafik-Druckmanager können Sie jedoch mehrere Grafiken auf eine Seite Drucken: Im Druck-Menü schalten Sie die Form-Feed Option aus. Solange Sie nicht den Druckmanager verlassen, werden alle Ausdrucke in den Zwischendateien gesammelt. Erst wenn Sie den Druckmanager verlassen, wird die Seite bedruckt. * Qualität Mit dem "Qualität"-Schalter in Turboprefs, Karteikarte "Konfig" können Sie zwischen Normaldruck (vier Grundfarben) und 3-Farb-Druck (keine Verwendung des schwarzen Farbbands) umschalten. Im 3-Farb-Druck werden die Farben etwas leutender, allerdings erhalten Sie kein reines Schwarz mehr. Epson Stylus Color ------------------ Der unbedruckbare obere Rand des Druckers kann am Drucker (siehe Drucker-Handbuch) auf 3mm oder 8.5 mm eingestellt werden. Wählen Sie "3mm", damit möglichst weit oben mit dem Druck begonnen werden kann. Epson Stylus Color II --------------------- Bei Normalpapier kann die schwarze Tinte mit der farbigen verlaufen. Die Stärke des Verlaufs hängt stark von der verwendeten Papiersorte ab. Probieren Sie in diesem Fall ein anderes Papier oder verwenden Sie für Normalpapier den Treiber "Epson_StylusColorIIs", der im Farbmodus Schwarz aus den Grundfarben mischt. Epson Stylus Color IIs ---------------------- Verwenden Sie für Drucke mit der 3-Farb-Patrone den Treiber "Epson_StylusColorIIs" und für Drucke mit der Schwarz-Patrone den Treiber "Epson_Stylus820+IIs". Die höchste mögliche Auflösung ist bei diesem Gerät 360x720dpi. HP-Deskjet - Neue Modelle (540C,600C,660C,850C) ----------------------------------------------- Bei allen Druckern kann in der höchste Auflösung (600x300dpi bzw. 600x600dpi) nur in S/W oder Graustufen gedruckt werden. Düsenreinigung + Druckkopf-Ausrichtung -------------------------------------- Bei den neueren Deskjet-Druckern kann die Düsenreinigung und die Druckkopf-Ausrichtung nicht mehr am Bedienpanel ausgelöst werden. Für diesen Zweck verwenden Sie bitte das Programm "Deskjet-Utility" in der Schublade "Extra" von Turboprint. Die Druckkopf-Ausrichtung (nur Deskjet 660C und 850C) dient dazu, die S/W und Farbpatrone aufeinander auszurichten. Dabei werden jeweils 11 waagerechte und senkrechte Linienpaare gedruckt. Bitte prüfen Sie, bei welchem der 11 waagerechten (Nr. 1-11) und senkrechten (Nr. A-K) die roten und schwarzen Linien am besten übereinstimmen und geben Sie diese Nummern im Programm ein. HP-Deskjet 850C --------------- Bei 300x300dpi wird ein Farbverbesserungsverfahren eingesetzt, welches die Tintentropfengröße variiert und dadurch feinere Farbübergänge ermöglicht. Falls sie auf Spezialpapier drucken und der Ausdruck keine optimale Qualität hat (Schwarz nur sehr schwach), schalten Sie bitte auf Papiertyp "Glanz" oder "Folie". Schwarz wird dann als Mischfarbe aus den Grundfarben erzeugt. HP_Deskjet 660C --------------- Wie beim 850C ist bei glänzendem Spezialpapier unbedingt auf Papiertyp "Glanz" zu schalten, zusätzlich sollte bei der Rasterung der Schalter "reines Schwarz" abgeschaltet werden - Sie erhalten dann leuchtendere Farben. HP_Deskjet 600C --------------- Bei der Rasterung sollte der Schalter "reines Schwarz" abgeschaltet werden. Sie erhalten dann leuchtendere Farben. Lexmark 4076 - ExecJet IIc -------------------------- Wählen Sie als Anschluß "Parallel" statt "Turbo-Par" (Karteikarte "Drucker"). Der Drucker steuert nicht alle Leitungen der parallelen Schnittstelle an, was beim "Turbo-Par"-Modus den Ausdruck verlangsamt. Fargo Primera / Pro / FotoFUN ----------------------------- *** Wichtig *** Der Ausdruckvorgang muß kontinuierlich ablaufen, insbesondere im Photo-Modus. Während das Papier durch den Drucker läuft, sollten Sie Ihren Amiga nicht stören - sonst könnten hellere Streifen im Ausdruck entstehen. * FotoFUN: 1. Da der Drucker extrem empfindlich auf Störungen der Datenübertragung reagiert, sollten Sie in eine Datei drucken und diese Datei mit dem Programm "SendFFF" an den Drucker senden. "SendFFF" ist im Amiga-Treiber von Fargo enthalten. 2. Für optimale Ausdrucke wird die Datei "FOTOFUN1.FZP" von der Windows- Druckertreiberdiskette benötigt. Diese enthält Korrekturdaten für evtl. Ungleichmäßigkeiten im Druckkopf. Bitte kopieren Sie "FOTOFUN1.FZP" in das Verzeichnis "Devs:Printers". Dazu müssen Sie den PC-Diskettentreiber laden ("Mount PC0:"). Ebenfalls erforderlich ist ein HD-Laufwerk - oder Sie kopieren die Datei mit einem PC auf eine 720K-Diskette. * Zwischendateien Der Fargo-Primera druckt die Farbkomponenten (Gelb, Rot, Blau und Schwarz) einer Grafikseite in drei Durchgängen. Für bestmögliche Geschwindigkeit und Kompatibilität mit verschiedenen Anwendungsprogrammen erzeugt TURBOprint zuerst vier Zwischendateien für die vier Farbanteile, die dann nacheinander an den Drucker übertragen werden. Sie können bestimmen, wo diese Dateien angelegt werden. Die Einstellung erfolgt in der Karteikarte "Drucker" bei "Anschluß / in Datei drucken". Aktivieren Sie das Feld "in Datei drucken" und geben Sie den gewünschten Pfad an, anschließend deaktivieren Sie das Feld wieder, falls der Ausdruck direkt auf den Drucker geleitet werden soll. Es empfiehlt, die temporären Dateien auf der Harddisk anzulegen, da die Ramdisk normalerweise keine ausreichende Kapazität hat. Falls Sie z.B. eingestellt haben: Name = "Work:Prt" werden die vier Zwischendateien "Prt.0", "Prt.1", "Prt.2" und "Prt.3" im Verzeichnis "Work:" erzeugt. * Drucken mehrerer Grafiken auf eine Seite Normalerweise wird nach Ausdruck einer Grafik die Seite ausgeworfen. In Verbindung mit dem Grafik-Druckmanager können Sie jedoch mehrere Grafiken auf eine Seite Drucken: Im Druck-Menü schalten Sie die Form-Feed Option aus. Solange Sie nicht den Druckmanager verlassen, werden alle Ausdrucke in den Zwischendateien gesammelt. Erst wenn Sie den Druckmanager verlassen, wird die Seite bedruckt. * Druckauflösung / Hitze Mit dem Schalter "Qualität" auf der Menüseite "Konfig" wird bei den Primera Treibern die Hitze geregelt. Die Grundeinstellung ist 4. Je nach verwendetem Papier müssen Sie eventuell eine höhere Hitzestufe einstellen, um einen gleichmäßigen Farbauftrag zu erzielen. Im Photorealistic-Modus empfiehlt sich die mittlere Einstellung (4). * Farbbänder Für den Primera gibt es 5 verschiedene Farbbandtypen, die mit dem Wahl- schalter "Medium" (Menüseite "Konfig") gewählt werden können: Monochrom: Wachs-Transferband in Schwarz 3-Farb: Wachs-Transferband mit Gelb, Rot und Blau 4-Farb: wie vor, zusätzlich mit Schwarz Photo S/W: Sublimations-Farbband für Photorealistische Drucke in Graustufen Photo Farb: wie vor, jedoch mit Gelb, Rot und Blau für Farbphotodrucke Nach unserer Erfahrung werden Transferdrucke mit der Einstellung "3-Farb" leuchtender in den Farben als bei "4-Farb". Wir empfehlen deshalb, auch wenn Sie das 4-Farb-Band verwenden, in der Einstellung "3-Farb" zu drucken. * 600-DPI-Photo-Drucke Im 600-DPI-Modus erfolgen photorealistische Ausdrucke sehr langsam. Nach unseren Erfahrungen ist die Druckqualität fast identisch mit der des 300-DPI-Modus. Mannesmann Tally MT7400C ------------------------ * Zwischendateien siehe Fargo Primera * Drucken mehrerer Grafiken auf eine Seite Normalerweise wird nach Ausdruck einer Grafik die Seite ausgeworfen. In Verbindung mit dem Grafik-Druckmanager können Sie jedoch mehrere Grafiken auf eine Seite Drucken: Im Druck-Menü schalten Sie die Form-Feed Option aus. Solange Sie nicht den Druckmanager verlassen, werden alle Ausdrucke in den Zwischendateien gesammelt. Erst wenn Sie den Druckmanager verlassen, wird die Seite bedruckt. * Treiber Es gibt zwei Treiber: MannesmannTally_7400-3Col für die 3-farbige Farbbandrolle bzw. 3-farb Ausdrucke MannesmannTalle_7400-4col für die 4-farbige Farbbandrolle Beide Treiber sind auch für den Schwarzweißausdruck mit dem schwarzen Farbband geeignet. Bei Ausdrucken mit der 4-farb Rolle empfiehlt es sich, den Gamma-Regler für Schwarz auf +8 zu stellen, damit die Ausdrucke nicht zu dunkel werden. Sie können aber auch den 3-farb-Treiber für die 4-farb Rolle verwenden, und dadurch reinere Farben erhalten - jedoch kein so intensives Schwarz. Der Ausdruck einer vollen Din-A4 Farbgrafikseite dauert ca. 20 Minuten, da die parallele Schnittstelle des Geräts sehr langsam ist. Kapitel 9: Hinweise zu Anwendungsprogrammen =========================================== Final Writer ------------ Die Druckauflösung übernimmt FinalWriter NICHT aus TurboPrefs. Sie wird in FinalWriter im Menü "Drucken..." im Requester "Grafik..." eingestellt. Final Writer mit HP-Deskjet --------------------------- Es empfiehlt sich, in der Karteikarte "Text" den oberen Rand auf 0 zu setzen, damit Ausdrucke möglichst nahe am oberen Blattrand beginnen können. Die Ränder stimmen dann mit denen der Workbench-Treiber überein. Final Writer mit Epson Stylus Color / Pro ----------------------------------------- Ausdrucke von reinen Texten auf dem Epson Stylus Color sollten nur in 360dpi und mit der Druckqualität NORMAL erfolgen - Ausdrucke in 720dpi sind um den Faktor 4 langsamer und kaum besser! Falls Sie dennoch in 720dpi drucken, sollten Sie die Rasterung von "diffus" auf "regelmäßig" umschalten, um den Druck zu beschleunigen. -ENDE-----------------------------------------------------------------------